By Andras Kakuk | Juli 3, 2015 | Last update on Juli 14, 2015

Shimano selbsttönende Radbrille

Es gibt wohl kein Radzubehör, das von Shimano nicht hergestellt wird. Das gilt nun auch für Radbrillen. Für die Trans Slovenia-Tour erhielten wir coole Sportbrillen des Typs S71-x und S60-x zum Test.

Es gibt wohl kein Radzubehör, das von Shimano nicht hergestellt wird. Das gilt nun auch für Radbrillen. Für die Trans Slovenia-Tour erhielten wir coole Sportbrillen des Typs S71-x und S60-x zum Test, passend zum Rucksack.
Diese beiden Modelle gehören zu den Spitzenmodellen der MTB-Brillen. Sie sind mit allen vorstellbaren Extras ausgerüstet. 

Shimano Sonnenbrillentechnologie

Auch ein Nasenfahrrad muss bequem sein, wenn man im Sattel sitzt. Aus diesem Grund sind Bügel und auch Nasensteg verstellbar. Wunderprächtig! Die Formgebung ist optimal, die Brille ist angenehm zu tragen, drückt kein bisschen. Nachdem die Bügel ausgesprochen leicht sind, merkt man kaum, dass man eine Brille trägt. Ja, selbst merkt man es kaum, doch die anderen sehen das Spekuliereisen wegen seiner Größe schon aus weitester Ferne. Mit einer Schweißbrille kann man sie dennoch nicht vergleichen, aber Bono wäre sicher ein wenig neidisch!
Die Besonderheit der X-Serie ist die Verstellbarkeit des Bügels (d. h. auch des Winkels der Linse). Der Bügel kann im Verhältnis zur Linse auf und abgestellt werden, damit legt man fest, in welchem Winkel die Linse vor den Augen stehen soll. Die Erklärung dafür ist, dass angeblich jede Brille dahingehend entwickelt wurde, dass der Benutzer nach unten blickt. Demgegenüber schauen wir Radler im Sattel eher nach oben oder gerade nach vorn, deshalb müssen unsere Linsen in einem anderen Winkel stehen. Ist wohl sicher so. Ich habe den Vorteil dieser übertriebenen Verstellbarkeit nicht wirklich erkannt, wenn sie denn nicht nur dafür gedacht war, die Brille auf meine schiefen Lauscher einstellen zu können und sie somit nicht schief auf meine Nase saß. 

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Die Gläser sind fotochrom, also selbsttönend, was für einen Radler eine himmlisch gute Lösung ist. Wir erhielten die hellere Variante, die sich aus dem durchsichtigen Ausgangszustand verdunkelt. Das „Dunkel“ ist nicht wörtlich zu verstehen, denn die Brille übertreibt diese ihre Eigenschaft keinesfalls. Auch unter extremen Lichtverhältnissen produzierte sie nur ein helles Grau. Außerdem ist ihre Reaktionszeit sehr langsam. Ganz zu schweigen davon, dass sie im Auto, hinter der Windschutzscheibe, überhaupt nicht funktioniert. (Die Linsen von selbsttönenden Brillen reagieren im Allgemeinen auf UV-Licht. Nachdem die Autoscheiben das UV-Licht ausfiltern, gibt es nichts, worauf die Brille reagieren könnte. Es gibt aber bereits Hersteller, die auch dafür eine Lösung gefunden haben und Brillen verkaufen, die auch hinter der Windschutzscheibe/Fensterscheibe funktionieren.) 
Die Linsen wurden mit einer Hartlackschicht gegen Kratzer und einer Anti-Beschlag-Beschichtung versehen. Eine Abperlschicht hätte auch nicht geschadet, weil man so mit der Brille, wenn man im Regen unterwegs ist, vor lauter Wassertropfen doch in der Klarsicht ein wenig beeinträchtigt ist.
Zusammenfassend handelt es sich hierbei um eine bequeme Sportbrille, die ich allen empfehlen kann, dennoch würde ich die mit auswechselbaren Linsen den selbsttönenden vorziehen.

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