By Kakuk András | September 19, 2016 | Last update on September 19, 2016

Top 5 Eurobike 2016 – Die zweite Liste

Unsere 5 Lieblingsartikel von der heurigen Eurobike, oder wie wir begann, uns mit E-Bikes anzufreunden.

#1 Riese Müller Delight E-Bike

Die E-Bikes wollen auf Entdeckungsreise gehen. In der Stadt oder in der Natur, das ist einerlei. Das Delight-Modell von Riese&Müller erhielt einen Eurobike-Preis und ist auf den ersten Blick auch wirklich einzigartig. Diese Einzigartigkeit paart sich mit einfallsreichen Details und Zubehörteilen, die keine Wünsche offenlassen. Die erste auffällige Lösung ist der doppelte Akku, der die Zahl der erlebnisreichen Kilometer aus dem Stand verdoppelt. In der Praxis bedeutet das, dass die Reichweite, die irgendwo bei mindestens 50  km liegt, auf 100  km hochschnellt. Das Modell Delite nuvinci verfügt über eine stufenlose Schaltung und einen Antrieb mit Karbonriemen. Die strapazierfähigen und designten Zubehörteile, z.  B. der gefederte Gepäckträger, der das Gesamtbild des Fahrrades bestimmt, oder die 2 Trinkflaschen ohne Trinkflaschenhalter und das Abus Bordo, das zur Grundausstattung gehört, heizen dann doch der Besitzgier mächtig ein.

Die Straße ruft - Riese&Müller Delight

#2 Evoc Gürteltasche – High-Tech-Kummerbund auf die Spitze getrieben

Regenmantel, Energyriegel, Schoko, Ersatzschlauch, Werkzeug, ein wenig Wasser. Das ist alles. Dafür ist ein Rucksack fast zu viel. Dieser flattert dann halbleer auf unserem Rücken, was überflüssig und störend ist.

„Ein Kummerbund macht den Frack erst rund“

Diese alte Weisheit hat sich auch Evoc zu Herzen genommen und sozusagen eine High-Tech-Gürteltasche entwickelt. Die Rückseite erhielt ein Belüftungssystem, das bei Evoc „Air flow contact“ getauft wurde, ja gibt es auch noch ein „venti flap“-System. Dieses System ermöglicht es, beim Bergauffahren die Seite ein wenig zu lockern, damit die Taille unter der Tasche besser Luft bekommt, doch wenn‘s bergab geht, kann man sie mit einer Bewegung wieder anziehen, sodass sie eng anliegt. Unser Kummerbund beinhaltet natürlich auch Fächer für Werkzeug, was aber für mich die absolute Spitze ist, dass man einen 1,5  l fassenden Trinkbehälter eingebaut hat, der gemeinsam mit Hydroflow entwickelt worden ist. Die Grundstellung des Flachmanns ist an der Taille, doch nachdem er dort sehr weit weg ist, gibt es, um während der Fahrt trinken zu können, einen magnetischen Trinkflaschenadapter, der überall befestigt werden kann. Einfallsreiche Lösungen, auf alle Ansprüche perfekt zugeschnitten.

Technischer Kummerbund von Evoc

#3 Focus 13 kg schweres E-Bike mit starrem Hinterteil

Das Gewicht ist ein Götze, so denke ich mir das zumindest, besonders, wenn es um E-Bikes geht, die durchschnittlich mehr als 20  kg wiegen. Das bemerken nur wenige Leute und auch die Entwicklung bei E-Bikes geht nicht in diese Richtung. Es gibt nur einige Firmen, die experimentieren, und von denen hat alleine Focus am kräftigsten auf den Tisch gehauen. Carbon Raven, mit starrem Hinterteil und einem Akku, der vollständig in den Rahmen integriert ist, und insgesamt 13  kg Gesamtgewicht. Das ist im Wesentlichen ein normales Fahrradgewicht, aber hier mit E-Antrieb. Leider hat Focus keine technischen Details veröffentlicht, obwohl wir sehr neugierig gewesen wären, ob es sich nun um ein normales System handelt oder irgendein Trick dabei ist?

13 kg schweres E-Bike von Focus

#4 rie:sel design

Individualität auf die Spitze getrieben. Popo-, Gabel-, Ketten- und Allesschützer in individuellem, auffälligem und manchmal ein wenig sexistischem Design. Außer den Aufklebern wurden von den Burschen auch noch Lightweight Meilenstein Carbonräder und anderes Zubehör ganz neu erdacht. Ob es einem nun gefällt oder nicht, eines ist sicher: Die Zeit der grauen, unauffälligen Fahrräder ist vorbei.

Damit schauen sie dir sicher nach

#5 Lapierre Overvolt All-Mountain-E-Bike

Uhhh. Bedrückend ist die Übermacht von Bosch auf dem E-Bike-Markt und unverständlich ist, warum Bosch kein System hat, das in den Rahmen integriert werden kann. Insgesamt experimentieren zwei Marken mit dieser Idee und beide kommen aus Frankreich! Lapierrie hat mit Overvolt dem Look auch Sinn gegeben. Der Akkumulator steckt in einer halboffenen Vertiefung am Rahmen, der dadurch tiefer nach unten strebt und der Schwerpunkt wandert folglich in die Mitte. Nach oben hilft der Strom, nach unten helfen OST+-System und Reifen, die größer als 2,8 Zoll sind. Ein Wildfang!

Anmerkung: Die Vertiefung, in der der Akku steckt, ist sehr tief geraten. Wir sind gespannt, ob sie beim Treten nicht unheimlich stört!?

Lapierre Overvolt - einfallsreiche Unterbringung des Akkumulators

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