By Simon Ádám | Mai 11, 2018 | Last update on Mai 11, 2018

Straßenlaufschuhtest 2018.

12 Laufschuhe im Praxistest.

12 Laufschuhe, 7 „coole“ Marken und 8 draufgängerische Tester

Wir haben uns die Schuhhits des heurigen Jahres von ASICS, Hoka, inov-8, Kalenji, Mizuno, Salming und Saucony besorgt und sie einem Praxistest unterzogen. Hobbyläufer, Triathlon-Cracks, Läufer, die schon vieles gesehen haben, formten die Testmannschaft.

 

Das Test-Team

Das Rückgrat der Testmannschaft bilden der 3-fache Olympiateilnehmer und 1:10 h-Halbmarathonläufer Csaba Kuttor, alias Trikutya, Zsanett Bragmayer zweifache ungarische Triathlonstaatsmeisterin, die Triathlon-Nachwuchshoffnung Dorka Petrov, drei Triathlongroßmeister: Gergő Soós (Europameister im Staffeltriathlon, im Einzel 6. bei der Europameisterschaft), Dávid Ruzsás sowie Tamás Wagner und ein professioneller Gelegenheitsläufer, Gábor Bardovits. Sie wurden außerdem vom Herrn Chefredakteur SiMoon unterstützt, der auch vor Barfußmarathons nicht zurückschreckt und vom Computer aufsteht und gleich mal einen Triathlon in 10:36 h absolviert.

Straßenlaufschuhtest 2018
Straßenlaufschuhtest 2018

So testen wir

Wir haben also 12 (zum Großteil) 2018er Straßenlaufschuhe getestet (die meisten als Damen- und Herrenmodell), damit auch du die perfekten Treter für dich findest. Unsere Gesichtspunkte, denen wir bei den Tests besondere Beachtung geschenkt haben, waren die Folgenden:

 

Gewicht

Maximale Punktezahl gab‘s im Falle von Wettbewerbsschuhen bei 200 Gramm oder darunter, bei halben Wettbewerbsschuhen bei 200-240 Gramm und darunter bzw. bei Trainingsschuhen 250-270 Gramm oder darunter. In 10-20 Grammschritten gibt es Punkteabzug, diese Regel ist aber nicht in Stein gemeißelt, wir können subjektiven Gesichtspunkten folgend davon abweichen.

 

Polsterung, Tragekomfort

Bei diesem Punkt wird untersucht, wie bequem die Schuhe zu tragen sind. Gibt es störende Nähte, spürbare Verklebungen oder störende Kunststoffverstärkungen, die am Fuß reiben und ein unangenehmes Gefühl verursachen? Unter diesem Punkt wird von uns auch bewertet, wie gut das Oberteil sich an den Fuß anpasst und ob die Schuhbänder ihre Aufgabe entsprechend versehen und den Fuß stabil halten.

 

Flexibilität, Biegsamkeit

Je flexibler ein Schuh ist, desto leichter biegt er sich und somit ist die Bewegung mit ihm leichter. Flexibilität bedeutet aber auch, dass er so schnell wie möglich seine Ursprungsform wieder annimmt.

 

Fersenstütze

Es ist nicht wichtig, dass möglichst viel Material im Fersenteil des Schuhs verarbeitet ist, sondern dass sich die Ferse möglichst nicht bewegt, nicht hin- und herrutscht, wundgerieben wird oder der Fersenteil drückt. Wir sehen uns auch an, ob der Schuhrand nicht allzu hoch ist, was den Fußknöchel stören würde, oder zu niedrig ist, wodurch das Gefühl eines sicheren Halts leidet.

Straßenlaufschuhtest 2018
Straßenlaufschuhtest 2018

Belüftung, Atmungsaktivität

Wir untersuchen das Oberteil des Schuhs und das Material der Zunge: Wie viel davon ist atmungsaktive Oberfläche und wie viel davon wird von Klebestellen und Versteifungen oder dem Markenlogo verdeckt. Bei diesem Kriterium wird ein wärmerer, ein Winterschuh nach hinten gereiht, das wird aber in der schriftlichen Bewertung gesondert erwähnt. Wenn für den Test nur ein beschränkter Zeitraum zur Verfügung steht und wir keine langfristigen Erfahrungen sammeln können, dann sprechen wir unser Urteil aufgrund der oben erwähnten Kriterien.

 

Stützung des Fußgewölbes, Stabilität

Je mehr die Fußmuskeln durch das Zusammenspiel der Technik im Schuh entlastet werden, desto mehr Punkte gibt es. Mit diesem Kriterium verhält es sich ein wenig vertrackt, da die Schuhe mit besserer Stützung von vorn herein gegenüber den neutralen Schuhen im Vorteil sind… oder im Vorteil wären, wenn wir darauf beim Testen nicht achten würden. Obwohl sie grundsätzlich im Nachteil sind, kann auch ein gut ausgebildeter neutraler Schuh guten Halt sicherstellen.

 

Dämpfung

Einerseits untersuchen wir hier, wie groß der Drop des Schuhs ist, d. h. der Höhenunterschied zwischen der Ferse und der Spitze. Je größer dieser ist, desto eher ist der Schuh für Fersenläufer geeignet, wobei die Voraussetzung dafür ist, dass die Sohle entsprechend gedämpft ist. Andererseits betrachten wir auch die Höhe des Mittelteils des Schuhs und inwiefern dieser die Energie absorbiert. Je weniger man das Auftreten spürt, desto höher ist die Punktezahl, die sich der Schuh verdient hat.

 

Dynamik

Ein entsprechend dynamischer Schuh sackt nicht zusammen, verschluckt die Energie nicht, die sich beim Auftreten ansammelt, sondern gibt so viel wie möglich zurück und hilft beim Abstoßen des Fußes, unterstützt also das Laufen bei schnellem Tempo. Der Drop eines dynamischen Laufschuhs ist gering und meistens findet sich irgendein technologisches Superding in der Sohle, das dem Läufer bei der Rückgewinnung der Energie hilft.

 

Schau mal die Schuh Testen hier!

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ÜBER TEST UND TIPPS

Hier findest du wahre Meinungen von Outdoor Freaks, die nicht nur das Positive erzählen. Wenn wir aber sagen, dass ein Produkt cool ist, kannst du es ruhig glauben.

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