Auf einen Blick: Sieben Soundbars mit Subwoofer, alle am 13.08.2026 auf amazon.de lieferbar, sortiert nach dem, was sie tatsächlich leisten: Kanalzahl, Subwoofer-Größe und Anschlussweg. Die Spanne reicht von 128,57 € für ein 3.1-Set bis 679,00 € für ein 7.1-Paket mit 10-Zoll-Subwoofer. Wo unabhängige Tests von heise, Stiftung Warentest, AREA DVD, GameStar oder testberichte.de vorliegen, stehen sie dabei — und wo keine vorliegen, steht das ebenfalls dabei. Es wurde kein Gerät selbst betrieben oder gemessen.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Subwoofer ist fast immer eine zweite Kiste. Von den sieben Modellen hat keines einen echten Tieftöner im Bar-Gehäuse — auch die JBL Cinema SB 550 nicht, obwohl ihr Produkttitel genau das behauptet. Der Abschnitt zu externem und integriertem Subwoofer zeigt, woran man den Unterschied vor dem Kauf erkennt.
- Nur ein Set bringt Rücklautsprecher von Haus aus mit. Die Hisense AX5125H für 291,70 € kommt mit Funk-Subwoofer und zwei Funk-Rears. Alle anderen simulieren den Raumklang aus der Bar heraus oder verlangen ein Zusatzset.
- Zwei Modelle können kein eARC. Die Hisense HS3100 und die JBL Cinema SB 550 haben nur das einfache ARC und keinen HDMI-Eingang. Für Fernsehton reicht das, für verlustfreie Blu-ray-Tonspuren nicht.
- Die Wattzahl im Datenblatt taugt nicht zum Vergleichen. Hisense nennt für die kleinste Bar im Feld 480 Watt, Samsung für die deutlich größere Q810GF 360 Watt — die eine Zahl ist ein Spitzenwert, die andere eine Dauerleistung. Verlässlicher sind Chassisdurchmesser und Gehäusevolumen des Subwoofers.
- Vor dem Kauf gehört der Zollstock auf das Sideboard. Die Subwoofer im Vergleich reichen von 16,1 × 30 × 30 cm bis 32,5 × 32,5 × 40 cm. Das ist der Unterschied zwischen „passt neben die Kommode" und „steht mitten im Weg".
- Ein Gerät hat keinen einzigen unabhängigen Test. Für die ULTIMEA Skywave F40 Boom war am Prüftag kein Fachtest auffindbar. Alle Angaben dazu stammen vom Hersteller und sind hier als solche gekennzeichnet.
Vergleichstabelle: die sieben Modelle nebeneinander
Sortiert ist nach Kanalzahl, nicht nach Preis oder Bewertung. Die Subwoofer-Maße stammen, wo verfügbar, aus den Datenblättern von Stiftung Warentest und testberichte.de — sie sind zuverlässiger als Herstellerangaben, weil sie nach einheitlichem Schema erhoben werden. Preise und Bewertungen wurden am 13.08.2026 auf den Produktseiten abgerufen.
| Modell | Kanäle | Subwoofer | Raumklang | eARC | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Hisense AX5125H | 5.1.2 (Soundbar, Subwoofer, zwei Rücklautsprecher) | 22 × 31 × 32 cm, 5 kg | Dolby Atmos und DTS:X | ja | 291,70 € | 4,7 / 562 |
| Samsung HW-Q810GF | 5.1.2 mit elf Treibern in der Bar | 24,9 × 24,9 × 25,2 cm, 7 kg | Dolby Atmos und DTS:X | ja | 423,21 € | 4,6 / 48 |
| JBL Bar 800 MK2 | 7.1 mit abnehmbaren Akku-Rücklautsprechern | 32,5 × 32,5 × 40 cm | Dolby Atmos, kein DTS:X | ja | 679,00 € | 4,2 / 36 |
| LG DS70TY | 3.1.1 (Stereo, Center, Subwoofer, ein Deckenkanal) | 20 × 28,5 × 37,7 cm | Dolby Atmos und DTS:X | ja | 245,00 € | 4,4 / 139 |
| ULTIMEA Skywave F40 | 5.1.2 mit zwei Rücklautsprechern und Upfiring-Treibern | Herstellerangabe: 7,2 Liter Gehäusevolumen, Maße nicht beziffert | Dolby Atmos, ausdrücklich kein DTS | ja | 249,98 € | 4,4 / 297 |
| Hisense HS3100 | 3.1 (Stereo, Center, Subwoofer) | 16,1 × 30 × 30 cm | kein Dolby Atmos, kein DTS:X — Dolby Audio und DTS Virtual:X | nein, nur ARC | 128,57 € | 4,5 / 896 |
| JBL Cinema SB 550 | 3.1 (Stereo, Center, Subwoofer) | 20 × 25 × 32,4 cm | Dolby Audio, kein Dolby Atmos | nein, nur ARC | 169,00 € | 4,4 / 448 |
Preise am 13.08.2026 abgerufen und tagesaktuell. Die Bewertungen sind Händlerbewertungen, keine Testnoten und keine eigene Erhebung. „eARC: nein" bedeutet, dass das Gerät den erweiterten Audiorückkanal nicht unterstützt — das einfache ARC beherrschen alle sieben.
Externer oder integrierter Subwoofer: was der Unterschied bedeutet
Die Suche nach einer „Soundbar mit integriertem Subwoofer" ist verständlich: Wer eine Bar unter den Fernseher hängt, will normalerweise nicht noch eine zweite Kiste im Raum stehen haben. Das Problem ist, dass der Begriff im Handel zwei völlig verschiedene Dinge bezeichnet und die Produkttitel diese Unterscheidung nicht durchhalten.
Physikalisch gemeint ist mit „integriert" ein Tieftöner, der im selben Gehäuse sitzt wie die übrigen Treiber. Das ist möglich, aber teuer erkauft. Tiefe Töne brauchen zwei Dinge: Membranfläche und Gehäusevolumen. Eine Soundbar ist typischerweise sechs Zentimeter hoch und acht bis zwölf Zentimeter tief, ihr Innenvolumen liegt damit bei wenigen Litern — verteilt auf sämtliche Kanäle. Ein externer Subwoofer im Feld dieses Vergleichs bringt allein 15 bis 40 Liter mit, die ULTIMEA nennt für ihr Bassgehäuse 7,2 Liter. Der Unterschied ist nicht graduell. Eine Bar mit „integriertem Subwoofer" kann tiefe Frequenzen anreißen, aber nicht mit Pegel füllen.
Im Handel gemeint ist mit „integriert" dagegen oft nur, dass der Subwoofer zum Lieferumfang gehört und werkseitig gekoppelt ist — also nicht separat gekauft und eingerichtet werden muss. Genau diese Verwendung findet sich bei der JBL Cinema SB 550 in diesem Vergleich. Ihr Produkttitel lautet wörtlich „3.1-Kanal-Soundbar mit integriertem Subwoofer", und die erste Beschreibungszeile wiederholt das. Dieselbe Produktseite listet unter „Enthaltene Komponenten" jedoch einen kabellosen Subwoofer, und testberichte.de führt für das Modell separate Subwoofer-Maße von 20 × 25 × 32,4 cm. Ein Bassgehäuse dieser Größe hat in einer acht Zentimeter tiefen Bar keinen Platz. Der Widerspruch steht am 13.08.2026 unaufgelöst auf der Seite; die deutschsprachige Herstellerseite war am Prüftag nicht erreichbar.
Die Gegenprobe, die in dreißig Sekunden geht
- Lieferumfang lesen, nicht den Titel. Steht dort „Subwoofer" als eigener Posten, ist es eine zweite Kiste.
- Nach zwei Maßangaben suchen. Produktdatenbanken führen Soundbar und Subwoofer getrennt. Zwei Maßblöcke heißen zwei Gehäuse.
- Auf das Wort „Funksubwoofer" achten. Ein Subwoofer, der per Funk angebunden wird, ist per Definition nicht im selben Gehäuse.
- Steckdosen zählen. Braucht das Set mehr als eine, sind mehr als ein Gehäuse im Spiel.
Wann ein separater Subwoofer die richtige Wahl ist: immer dann, wenn Filme und Serien der Hauptzweck sind und der Raum größer als etwa 18 Quadratmeter ist. Der Effektkanal einer Kinotonspur liegt zu großen Teilen unterhalb von 80 Hertz, und dieser Bereich ist der einzige, in dem Membranfläche durch nichts zu ersetzen ist. Auch für die übrigen Kanäle ist der externe Sub ein Gewinn, weil die Treiber in der Bar dann keine Tieftonarbeit mehr leisten müssen und bei hoher Lautstärke sauberer bleiben.
Wann eine Bar ohne zweite Kiste reicht: wenn es vor allem um Sprachverständlichkeit geht, wenn der Raum klein ist, wenn abends leise gehört wird oder wenn in der Wohnung schlicht kein Platz für ein weiteres Gehäuse ist. In diesen Fällen ist eine gute All-in-one-Bar die sinnvollere Anschaffung als ein billiges Set mit unterdimensioniertem Subwoofer. Diese Geräteklasse ist ein eigener Markt und in unserem Vergleich der Soundbars ohne Subwoofer aufgeführt.
Und „kabellos" heißt nicht kabelfrei. Sechs der sieben Modelle hier arbeiten mit einem Funk-Subwoofer. Kabellos ist daran ausschließlich die Tonübertragung — Strom braucht jedes Gehäuse aus einer eigenen Steckdose. Bei der Hisense AX5125H sind es mit Subwoofer und zwei Rücklautsprechern insgesamt vier. Wer die Aufstellung plant, sollte deshalb nicht die Tonkabel zählen, sondern die Steckdosen. Wie die Funkanbindung im Detail arbeitet und wo sie an Grenzen stößt, steht im Artikel zur Soundbar mit kabellosem Subwoofer.
Die sieben Modelle im Einzelnen
Alle sieben Geräte waren am 13.08.2026 auf amazon.de bestellbar; Preis, Sternebewertung und Anzahl der Bewertungen stammen vom selben Tag. Die technischen Angaben kommen aus den Händlerdaten und, wo vorhanden, aus den Datenblättern von Stiftung Warentest und testberichte.de. Wo eine Angabe fehlt, steht das hier — sie wird nicht durch eine plausible Schätzung ersetzt.

Verfügbarkeit geprüft: 13.08.2026
Bei Amazon ansehenHisense AX5125H — 5.1.2 mit Funk-Subwoofer und zwei Funk-Rears
Das einzige Set im Vergleich, das Rücklautsprecher von Haus aus mitbringt — und damit das einzige, das echten Surround aus vier Ecken erzeugt statt ihn zu simulieren. Subwoofer und beide Rears brauchen jeweils nur eine Steckdose, die Tonübertragung läuft per Funk. Stiftung Warentest führt die Soundbar mit 92 × 9 × 6 cm, den Subwoofer mit 22 × 31 × 32 cm und die Satellitenboxen mit 15 × 9 × 11 cm; das Gesamtgewicht des Sets liegt damit bei rund zehn Kilogramm auf vier Stellplätzen. Das ist der Preis für den Raumklang: Es sind vier Geräte, die im Wohnzimmer stehen und vier Steckdosen belegen. Wer die Rears nicht unterbringt, kauft an dieser Stelle Ausstattung, die er nicht nutzt.
Was unabhängige Quellen sagen: heise führt die AX5125H in der Bestenliste „Soundbar mit Subwoofer" als Preis-Leistungs-Empfehlung und lobt im Testbericht die kabellose Einbindung von Sub und Rears, bemängelt aber, dass sich nichts per App einstellen lässt und die Bar ohne externen Zuspieler keine Inhalte abspielt. AREA DVD beschreibt die Verarbeitung der Rear-Speaker als für die Preisklasse hervorragend. testberichte.de fasst zwei Fachtests zur Note 1,6 („gut") zusammen. Stiftung Warentest hat das Set im Rahmen des Soundbar-Tests untersucht; die Einzelurteile stehen dort hinter der Bezahlschranke, der mittlere Onlinepreis wird mit 335,00 € (Stand 11.08.2026) angegeben.
Passt zu: Wohnzimmer ab etwa 20 m², in denen hinter der Sitzposition Platz und eine Steckdose für die Rears vorhanden sind.
Passt nicht zu: Wer die Anlage per App steuern oder Musik direkt aus dem Netzwerk streamen will — beides fehlt.
Offen: Die Qualitätsurteile der Stiftung Warentest sind kostenpflichtig und werden hier nicht wiedergegeben. Eine eigene Messung des Frequenzgangs oder des Maximalpegels gibt es nicht.

Verfügbarkeit geprüft: 13.08.2026
Bei Amazon ansehenSamsung HW-Q810GF Q-Series — 5.1.2 mit 6,5-Zoll-Funk-Subwoofer
Die einzige Bar im Feld, die sowohl vernetzt als auch mit einem nahezu würfelförmigen Subwoofer arbeitet: 24,9 × 24,9 × 25,2 cm bei sieben Kilogramm. Die Kantenlänge von rund 25 Zentimetern ist der praktisch wichtigste Wert dieser Karte, denn sie entscheidet darüber, ob der Sub unter ein Sideboard passt. Mit 111 Zentimetern Breite ist die Soundbar zugleich die längste im Vergleich — unter einem 48-Zoll-Fernseher steht sie über, unter 55 Zoll und mehr passt sie. Q-Symphony, das die TV-Lautsprecher zum Klangbild hinzuschaltet, funktioniert ausschließlich mit Samsung-Fernsehern.
Was unabhängige Quellen sagen: GameStar hat die HW-Q810GF am 16.03.2026 getestet und den Subwoofer als einen der besten bezeichnet, die dem Autor in einer Soundbar-Kombination begegnet sind; kritisiert werden das kühle Metall-Design und die Beschränkung von Q-Symphony auf Samsung-Fernseher. Der Test weist ausdrücklich aus, dass Samsung das Gerät kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. testberichte.de führt eine zusammengefasste Note von 1,5 („sehr gut"). Stiftung Warentest hat das Modell in der Soundbar-Datenbank; der mittlere Onlinepreis dort liegt bei 430,00 € (Stand 11.08.2026), die Wertungen sind kostenpflichtig.
Passt zu: Haushalte mit Samsung-Fernseher und dem Wunsch, dieselbe Bar auch als Netzwerk-Lautsprecher für Musik zu nutzen.
Passt nicht zu: Schmale TV-Bänke unter 115 Zentimetern und Wohnzimmer, in denen ein 25-Zentimeter-Würfel keinen Platz findet.
Offen: Mit 48 Bewertungen ist die Datenbasis auf der Händlerseite die dünnste im Vergleich. Wie viel der 360 Watt RMS auf den Subwoofer entfallen, geht aus den Angaben nicht hervor.

Verfügbarkeit geprüft: 13.08.2026
Bei Amazon ansehenJBL Bar 800 MK2 — 7.1 mit 10-Zoll-Subwoofer und Akku-Rears
Das teuerste und mit Abstand größte Paket im Vergleich. Der Subwoofer misst 32,5 × 32,5 × 40 cm — er ist damit fast doppelt so voluminös wie der Samsung-Würfel und braucht eine Stellfläche, die man vorher ausmessen sollte. Die Besonderheit sind die Rücklautsprecher: Sie sitzen im Normalbetrieb an den Enden der Soundbar, laden dort und lassen sich für einen Filmabend abnehmen und frei aufstellen, laut Hersteller bis zu zehn Stunden am Stück. Damit löst die Bar das Problem, das die Hisense-Konkurrenz mit Kabelsteckdosen löst — allerdings zum zweieinhalbfachen Preis. Bemerkenswert ist die Lücke im Datenblatt: DTS:X unterstützt die Bar nicht, obwohl das jede günstigere Bar im Feld außer der ULTIMEA und den beiden Einsteigern kann.
Was unabhängige Quellen sagen: testberichte.de fasst die vorliegenden Fachtests zur Note 1,6 („gut") zusammen und führt das Modell als 7.1-System mit Funksubwoofer, eARC, WLAN, LAN und Multiroom. Ein eigenständiger deutschsprachiger Einzeltest war am 13.08.2026 nicht auffindbar.
Passt zu: Räume ab etwa 30 m², in denen ein 40 Zentimeter hoher Subwoofer stehen kann und die Rears nicht dauerhaft im Weg sind.
Passt nicht zu: Mietwohnungen mit Nachbarn unter der Decke und alle, die DTS:X-Tonspuren von Blu-rays nutzen wollen.
Offen: 36 Bewertungen sind für eine Kaufentscheidung in dieser Preisklasse wenig. Ob die zehn Stunden Akkulaufzeit der Rears bei hoher Lautstärke erreicht werden, ist eine Herstellerangabe und hier nicht überprüft.

Verfügbarkeit geprüft: 13.08.2026
Bei Amazon ansehenLG DS70TY — 3.1.1 mit Funk-Subwoofer und Upfiring-Kanal
Das Modell mit der besten dokumentierten Fremdbewertung im Feld: Stiftung Warentest hat es in Heft 11/2025 mit „gut (2,3)" bewertet und als Preistipp geführt — mit der Begründung, es sei die günstigste Empfehlung mit einem Subwoofer und überzeuge durch minimalen Stromverbrauch. Die Einschränkung nennt dieselbe Quelle mit: Es sind keine hinteren Klanggeber vorhanden. Die Bar hat einen einzelnen nach oben strahlenden Treiber statt eines Paares, was bei Dolby Atmos die Höheninformation eher andeutet als abbildet. Rücklautsprecher lassen sich später mit dem LG-Set SPT8-S nachrüsten, das nicht im Lieferumfang ist. Der Subwoofer ist mit 37,7 Zentimetern der höchste im Vergleich, aber mit 20 Zentimetern Breite auch der schlankste — er passt in Lücken, in die kein Würfel geht.
Was unabhängige Quellen sagen: Stiftung Warentest, Ausgabe 11/2025, 28 Produkte im Vergleich: „gut (2,3)", Preistipp, ausdrücklich als günstigste Empfehlung mit Subwoofer und mit minimalem elektrischem Verbrauch beschrieben; zugleich der Hinweis auf fehlende hintere Klanggeber. testberichte.de fasst die vorliegenden Tests zur Note 1,7 („gut") zusammen und bestätigt eARC, HDMI-Eingang, Dolby Atmos und DTS:X sowie das Fehlen von WLAN und analogen Anschlüssen.
Passt zu: Wohnzimmer bis etwa 25 m², in denen ein schlanker, hoher Subwoofer neben dem Sideboard steht.
Passt nicht zu: Wer Surround von hinten will, ohne später Geld für ein Zusatzset auszugeben.
Offen: Wie deutlich der einzelne Upfiring-Kanal gegenüber zwei Deckenkanälen zurückfällt, lässt sich aus den Datenblättern nicht ableiten und wurde hier nicht gemessen.

Verfügbarkeit geprüft: 13.08.2026
Bei Amazon ansehenULTIMEA Skywave F40 Boom — 5.1.2 mit 7,2-Liter-Subwoofer
Auf dem Papier das dichteste Ausstattungspaket zum Preis: 5.1.2 mit Rücklautsprechern und Deckenkanälen für unter 250 Euro. Der Hersteller macht ungewöhnlich konkrete Angaben zum Subwoofer — 6,5-Zoll-Chassis, 25-Millimeter-Schwingspule, 18 Millimeter Hub, 7,2 Liter Holzgehäuse, Tiefgang bis 40 Hertz. Das Gehäusevolumen ist die interessanteste Zahl, weil es die Größe ist, die bei tiefen Frequenzen tatsächlich zählt. Nachprüfen lässt sich davon allerdings nichts: Für die Skywave F40 Boom war am Prüftag kein unabhängiger Test einer Fachredaktion auffindbar, weder deutsch- noch englischsprachig. Ausdrücklich vermerkt der Hersteller außerdem, dass DTS nicht unterstützt wird — bei einer 5.1.2-Bar mit Atmos-Anspruch eine erklärungsbedürftige Lücke.
Was unabhängige Quellen sagen: Es liegt kein unabhängiger Testbericht vor. Alle Angaben stammen aus der Produktbeschreibung des Herstellers vom 13.08.2026 und sind hier als solche gekennzeichnet, nicht als geprüfte Werte.
Passt zu: Wer für unter 250 Euro so viele Kanäle wie möglich will und bereit ist, ohne Fremdtest zu kaufen.
Passt nicht zu: Alle, die Blu-rays mit DTS-HD-Tonspur abspielen, und alle, die vor dem Kauf einen unabhängigen Testbericht lesen wollen.
Offen: Kein unabhängiger Test, keine bezifferte Ausgangsleistung, keine Subwoofer-Außenmaße. Die Angabe „bis 40 Hertz" ist eine Herstellerangabe ohne genannte Toleranz und damit nicht mit Messwerten anderer Geräte vergleichbar.

Verfügbarkeit geprüft: 13.08.2026
Bei Amazon ansehenHisense HS3100 — 3.1 mit 6,5-Zoll-Funk-Subwoofer
Das günstigste Gerät im Vergleich und mit 896 Bewertungen zugleich das mit der breitesten Rückmeldung. Es macht genau eine Sache: Es holt den Ton aus dem Fernseher heraus und gibt ihm einen Bassfundament. Höhenkanäle gibt es nicht, Rücklautsprecher gibt es nicht, Atmos gibt es nicht. Der Subwoofer ist mit 16,1 Zentimetern Breite der schmalste im Feld und passt damit noch neben die meisten Sideboards. Wichtig für die Verkabelung: Es gibt nur einen HDMI-Anschluss, und der beherrscht ARC, aber kein eARC — verlustfreie Tonformate von einer Blu-ray kommen darüber nicht an.
Was unabhängige Quellen sagen: testberichte.de fasst die Fachtests zur Note 1,9 („gut") zusammen. Ein Fachmagazin bewertete das Gerät in Ausgabe 3+4/2025 mit „befriedigend" (60 von 100 Punkten) und hielt fest, die HS3100 peppe plärrigen TV-Ton ordentlich auf, raumfüllenden 3D- oder Surround-Sound bekomme man aber nicht; ein zweiter Test aus dem Juli 2024 vergab „sehr gut" in der Einstiegsklasse mit dem Zusatz „Preistipp". Das Datenblatt bestätigt: ARC vorhanden, eARC fehlt, kein HDMI-Eingang, kein Dolby Atmos, kein DTS:X.
Passt zu: Schlafzimmer, Gästezimmer und kleine Wohnzimmer bis etwa 18 m², in denen Sprachverständlichkeit das eigentliche Problem ist.
Passt nicht zu: Heimkino-Ambitionen jeder Art und Zuspieler, die per HDMI an die Bar sollen — dafür fehlt der Eingang.
Offen: Wie tief der 6,5-Zoll-Subwoofer tatsächlich hinunterreicht, ist nicht beziffert. Die Wattangabe ist eine Maximal-, keine RMS-Leistung und deshalb nicht mit den RMS-Werten von Samsung und JBL vergleichbar.

Verfügbarkeit geprüft: 13.08.2026
Bei Amazon ansehenJBL Cinema SB 550 — 3.1, im Titel als „integrierter Subwoofer" geführt
Dieses Gerät steht hier nicht nur als Kaufoption, sondern als Beleg. Der Produkttitel auf der Händlerseite lautet wörtlich „3.1-Kanal-Soundbar mit integriertem Subwoofer", und auch die erste Beschreibungszeile spricht von einer kompakten Soundbar mit integriertem Subwoofer. Dieselbe Produktseite listet unter „Enthaltene Komponenten" jedoch einen kabellosen Subwoofer auf, und eine unabhängige Produktdatenbank führt für das Modell separate Subwoofer-Maße von 20 × 25 × 32,4 cm. Ein Bassgehäuse dieser Größe steckt in keiner acht Zentimeter tiefen Soundbar. Die SB 550 ist also ein 3.1-Set mit externem Funk-Subwoofer, das unter dem Etikett „integriert" verkauft wird. Als Gerät ist sie für 169 Euro solide: 250 Watt, Center-Kanal, HDMI ARC, optisch und Bluetooth. Als Bezeichnung ist sie ein Lehrstück.
Was unabhängige Quellen sagen: testberichte.de führt das Modell als „Soundbar-Subwoofer-Set, 3.1-System" mit separaten Subwoofer-Maßen von 20 × 25 × 32,4 cm und fasst die Fachtests zur Note 1,6 („gut") zusammen. Als Schwächen genannt werden die begrenzte Konnektivität mit nur einem HDMI-Anschluss, ein basslastiges Klangprofil und eingeschränkte Klarheit bei hoher Lautstärke. Der Lieferumfang auf der Händlerseite nennt am 13.08.2026 ausdrücklich einen kabellosen Subwoofer.
Passt zu: Kleine bis mittlere Wohnzimmer, in denen der Ton vor allem klarer und voller werden soll, ohne dass ein Heimkino entsteht.
Passt nicht zu: Wer eine Soundbar ohne zweites Gehäuse sucht — dieses Gerät ist trotz Produkttitel keine.
Offen: Der Widerspruch zwischen Produkttitel und Lieferumfang ist am 13.08.2026 unaufgelöst. Eine Stellungnahme des Herstellers liegt nicht vor; die deutschsprachige Produktseite von JBL war am Prüftag nicht erreichbar.
Wie viel Subwoofer der Raum tatsächlich braucht
Die häufigste Fehlentscheidung in diesem Segment ist nicht der zu kleine, sondern der zu große Subwoofer. Ein 10-Zoll-Chassis in einem 18-Quadratmeter-Wohnzimmer erzeugt keinen besseren Bass, sondern einen, der sich in den Raummoden verfängt und an manchen Stellen dröhnt, während er an anderen verschwindet. Umgekehrt wird ein 6,5-Zoll-Chassis in einem offenen Wohn-Essbereich an seine Auslenkungsgrenze getrieben und klingt dann nicht tief, sondern angestrengt.
| Raumgröße | sinnvolle Kanalzahl | Subwoofer | Warum |
|---|---|---|---|
| bis 18 m² (Schlaf-, Gäste-, kleines Wohnzimmer) | 2.1 oder 3.1 | 6,5 Zoll reichen | Der Raum ist kleiner als die Wellenlänge tiefer Töne. Mehr Membranfläche bringt hier vor allem Ärger mit dem Nachbarn. |
| 18 bis 25 m² (typisches Wohnzimmer) | 3.1 bis 3.1.1 | 6,5 Zoll, gern mit größerem Gehäusevolumen | Der Standardfall. Ein Deckenkanal setzt hier einen hörbaren, aber keinen dramatischen Akzent. |
| 25 bis 35 m² (offener Wohn-Essbereich) | 5.1.2 mit Rears | 8 Zoll oder ein Gehäuse ab etwa 25 Litern | Ab hier zahlt sich der externe Subwoofer wirklich aus, weil der Pegelbedarf mit dem Raumvolumen steigt. |
| über 35 m² (großer offener Raum) | 5.1.2 oder 7.1 | 10 Zoll | Ein zu kleiner Subwoofer wird in einem solchen Raum an seine Auslenkungsgrenze getrieben und klingt dann nicht tief, sondern angestrengt. |
Die Zuordnung beruht auf der Bauart der Geräte und auf allgemeinen akustischen Zusammenhängen, nicht auf eigenen Messungen in Räumen dieser Größe.
Der zweite Faktor ist die Wohnsituation. Tiefe Frequenzen wandern über die Bausubstanz, nicht über die Luft — deshalb hört der Nachbar unter der Decke den Bass, während er die Dialoge nicht versteht. Für Mietwohnungen in Altbauten mit Holzbalkendecken ist das der entscheidende Punkt, und er spricht für ein kleineres Chassis und gegen die direkte Aufstellung auf dem Boden. Eine entkoppelnde Unterlage aus Sorbothan oder ein simpler Filzgleiter unter jedem Fuß reduziert die Körperschallübertragung spürbar; die Luftschallübertragung bleibt davon unberührt.
Der dritte Faktor ist die Bauform des Subwoofers. Vier der sieben Modelle hier haben ein Bassreflexrohr, dessen Position darüber entscheidet, wie nah der Sub an einer Wand stehen darf. Zeigt die Öffnung nach vorn, ist die Aufstellung frei. Zeigt sie nach hinten, braucht der Sub Abstand zur Wand, sonst entsteht ein Strömungsgeräusch. Zeigt sie nach unten, ist der Untergrund entscheidend: Auf Teppich klingt derselbe Subwoofer deutlich anders als auf Parkett. Für einen Überblick über Modelle jenseits dieses Preisrahmens lohnt der Blick in den Vergleich der Soundbars für große Räume.
Anschluss: HDMI eARC, ARC oder optisch
Der Anschlussweg entscheidet darüber, welche Tonformate überhaupt an der Soundbar ankommen. Eine 5.1.2-Bar mit Dolby Atmos, die über ein optisches Kabel angebunden ist, spielt kein Atmos — nicht weil sie es nicht könnte, sondern weil die Leitung es nicht überträgt. Diese Reihenfolge gilt:
| Weg | überträgt | Grenze | im Vergleichsfeld |
|---|---|---|---|
| HDMI eARC | Dolby Atmos in TrueHD, DTS:X, unkomprimiertes Mehrkanal-PCM | Beide Seiten müssen eARC beherrschen — Fernseher und Soundbar. Ein High-Speed-HDMI-Kabel mit Ethernet ist Voraussetzung. | Hisense AX5125H, Samsung HW-Q810GF, JBL Bar 800 MK2, LG DS70TY, ULTIMEA Skywave F40 |
| HDMI ARC | Dolby Digital, Dolby Digital Plus, DTS in komprimierter Form | Die Bandbreite reicht für verlustfreie Formate nicht. Atmos kommt nur in der komprimierten Variante durch, wenn überhaupt. | Hisense HS3100, JBL Cinema SB 550 |
| Optisch (Toslink) | Stereo-PCM, Dolby Digital, DTS | Kein Rückkanal für die Lautstärke, keine Formate über 5.1, keine Steuerung über die TV-Fernbedienung ohne Zusatzeinrichtung. | alle sieben Modelle als Rückfallebene |
Der praktische Unterschied zwischen ARC und eARC ist die Bandbreite. ARC schafft komprimierte Mehrkanalformate, eARC schafft zusätzlich die verlustfreien Varianten — Dolby TrueHD mit Atmos, DTS-HD Master Audio, DTS:X und unkomprimiertes Mehrkanal-PCM. Für Streamingdienste, die ohnehin komprimiert ausliefern, ist der Unterschied gering. Für eine Blu-ray ist er hörbar. Wichtig ist dabei: eARC muss auf beiden Seiten vorhanden sein. Ein Fernseher ohne eARC macht auch aus der Samsung HW-Q810GF keine eARC-Verbindung.
Ein zweiter, oft übersehener Punkt ist der HDMI-Eingang. Fünf Modelle hier haben einen, zwei nicht: Bei der Hisense HS3100 und der JBL Cinema SB 550 gibt es ausschließlich den Ausgang zum Fernseher. Wer eine Spielkonsole oder einen Blu-ray-Player anschließen will, muss ihn also am Fernseher anstecken und den Ton von dort zurückführen — was wiederum bedeutet, dass die Formatgrenze des Rückkanals gilt. Wer regelmäßig Zuspieler nutzt, sollte deshalb gezielt auf eine Bar mit eigenem HDMI-Eingang achten; welche Modelle das im Detail beherrschen, steht im Vergleich der Soundbars mit HDMI eARC.
Bleibt die Fernbedienung. Über HDMI ARC und eARC läuft die Lautstärkeregelung per HDMI-CEC über die TV-Fernbedienung mit — bei Hisense heißt die Funktion EzPlay, bei LG WOW Interface, bei Samsung Q-Symphony in Kombination mit den TV-Lautsprechern. Über das optische Kabel funktioniert das nicht. Das ist im Alltag der Punkt, an dem eine technisch gleichwertige Verbindung praktisch scheitert: Zwei Fernbedienungen für jeden Fernsehabend hält niemand lange durch.
Aufstellung: wohin Soundbar und Subwoofer im Raum gehören
Die Soundbar gehört auf Ohrhöhe oder so nah daran wie möglich, und sie darf den unteren Bildrand des Fernsehers nicht verdecken. Das ist der Grund, warum die Bauhöhe von sechs Zentimetern, die fast alle Geräte hier haben, kein Zufall ist: Sie passt unter die meisten Standfüße. Die Breite ist der kritischere Wert. Die Samsung HW-Q810GF ist 111 Zentimeter breit, die JBL Bar 800 MK2 sogar 116 Zentimeter — unter einem 48-Zoll-Fernseher stehen beide über. Das ist akustisch unproblematisch, optisch aber eine Entscheidung, die man vorher treffen sollte.
Der Subwoofer ist akustisch freier aufstellbar, weil tiefe Töne kaum ortbar sind — aber nicht beliebig. Zwei Zusammenhänge bestimmen das Ergebnis. Erstens: Je näher der Subwoofer an einer Begrenzungsfläche steht, desto lauter wird der Bass. Eine Wand verstärkt, eine Ecke verstärkt doppelt. Zweitens: Je nach Position treffen sich die vom Subwoofer erzeugten Wellen mit ihren Reflexionen und löschen sich an manchen Stellen des Raums aus. Genau deshalb kann Bass an der Sitzposition dünn wirken, während er zwei Meter weiter dröhnt.
Der Krabbeltest. Den Subwoofer vorübergehend auf den Sitzplatz stellen, Musik mit gleichmäßig durchlaufendem Bass abspielen und den späteren Aufstellbereich in Bodennähe abgehen. Wo der Bass am gleichmäßigsten und am wenigsten dröhnend klingt, kommt später der Subwoofer hin. Die Methode klingt albern und ersetzt eine Einmessung nicht, liefert aber in fünf Minuten ein besseres Ergebnis als jede Faustregel.
Als Startpunkt, wenn es schnell gehen soll: an dieselbe Wand wie der Fernseher, ungefähr auf einem Drittel der Wandlänge, mit zehn bis zwanzig Zentimetern Abstand zur Wand. Die klassische Ecke unter dem Sideboard ist die bequemste, aber selten die beste Position — dort ist der Bass am lautesten und am ungenauesten. Wer nach der Aufstellung noch nachjustieren will, hat bei allen sieben Modellen einen Bassregler auf der Fernbedienung; er ist das richtige Werkzeug für die Feinabstimmung, aber nicht dafür, eine schlechte Position auszugleichen.
Zur Funkverbindung: Sie ist bei allen Sets werkseitig gekoppelt und braucht im Normalfall keine Einrichtung. Reichweitenprobleme treten in Wohnungen selten auf, können aber entstehen, wenn zwischen Bar und Subwoofer eine Stahlbetonwand liegt oder der Sub in einem geschlossenen Möbel steht. Beides ist ohnehin akustisch keine gute Idee. Fällt die Verbindung aus, hilft die Kopplungstaste auf der Rückseite des Subwoofers — sie ist bei jedem Gerät im Vergleich vorhanden, wird laut den Testberichten aber in aller Regel nie gebraucht.
Häufige Fragen
Was bedeutet 2.1 bei Soundbar?
Die erste Zahl steht für die Zahl der Kanäle auf Ohrhöhe, die zweite für den Tieftonkanal und eine eventuelle dritte für nach oben strahlende Deckenkanäle. 2.1 heißt also: links, rechts und ein Subwoofer, aber kein eigener Center-Kanal für die Dialoge. Das ist der entscheidende Unterschied zu 3.1, wie ihn die Hisense HS3100 und die JBL Cinema SB 550 in diesem Vergleich bieten — dort gibt es einen dritten Treiber in der Mitte, der ausschließlich Sprache wiedergibt. In der Praxis ist genau das der Grund, warum viele Leute überhaupt eine Soundbar kaufen: Bei 2.1 wird die Stimme aus den beiden Stereokanälen in die Mitte gerechnet, bei 3.1 kommt sie aus einem eigenen Lautsprecher. Die 5.1.2 der Hisense AX5125H bedeutet entsprechend fünf Kanäle auf Ohrhöhe (links, Center, rechts und zwei hintere), einen Subwoofer und zwei Deckenkanäle.
Wie viel Watt sollte eine gute Soundbar haben?
Die Wattzahl ist das am wenigsten aussagekräftige Datenblattfeld in diesem Segment, weil die Hersteller unterschiedliche Größen angeben und das selten dazuschreiben. In diesem Vergleich nennt Hisense für die HS3100 „480 Watt", Samsung für die deutlich größere HW-Q810GF „360 Watt RMS". Die HS3100 ist trotzdem das kleinere Gerät — die 480 Watt sind eine Maximal-, die 360 Watt eine Dauerleistung, und zwischen beiden liegt regelmäßig ein Faktor zwei bis vier. Wer Zahlen vergleichen will, muss deshalb zuerst prüfen, ob RMS oder Peak angegeben ist, und darf nur Gleiches mit Gleichem vergleichen. Aussagekräftiger für den Bass sind Chassisdurchmesser und Gehäusevolumen des Subwoofers: 6,5 Zoll im Einstieg, 8 Zoll in der Mitte, 10 Zoll bei der JBL Bar 800 MK2 für große Räume.
Welche Soundbar hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?
Für den Ausstattungsumfang je Euro ist es in diesem Feld die Hisense AX5125H: 291,70 Euro für ein vollständiges 5.1.2-Set mit Funk-Subwoofer und zwei Funk-Rücklautsprechern, und damit als einzige Empfehlung hier mit echten hinteren Kanälen statt einer Simulation. heise führt sie in der eigenen Bestenliste ausdrücklich als Preis-Leistungs-Empfehlung. Wer die Frage anders stellt — bestes belegtes Testergebnis je Euro —, landet bei der LG DS70TY für 245 Euro, die Stiftung Warentest in Heft 11/2025 mit „gut (2,3)" bewertet und als Preistipp geführt hat, allerdings ohne hintere Lautsprecher. Und wer nur den Sprung vom TV-Ton zu ordentlichem Ton bezahlen will, bekommt ihn mit der Hisense HS3100 für 128,57 Euro. Alle drei Antworten sind richtig, sie beantworten nur unterschiedliche Fragen. Preise abgerufen am 13.08.2026.
Was ist besser, Soundbar über HDMI oder optisch?
HDMI, und zwar deutlich — vorausgesetzt, der Fernseher hat einen HDMI-Anschluss mit ARC oder eARC. Der optische Ausgang überträgt bauartbedingt nur komprimierte Mehrkanalformate bis Dolby Digital und DTS; Dolby Atmos in seiner verlustfreien Form passt nicht durch. Der zweite, im Alltag oft wichtigere Punkt: Optisch hat keinen Rückkanal. Lautstärke und Ein-Aus lassen sich damit nicht ohne Weiteres über die TV-Fernbedienung steuern, man jongliert also dauerhaft mit zwei Fernbedienungen. Über HDMI ARC funktioniert beides. Optisch bleibt trotzdem die richtige Wahl in zwei Fällen: wenn der Fernseher zu alt für ARC ist, oder wenn der HDMI-ARC-Anschluss bereits durch ein anderes Gerät belegt ist. Fünf der sieben Modelle in diesem Vergleich beherrschen eARC, zwei — die Hisense HS3100 und die JBL Cinema SB 550 — nur das einfache ARC.
Gibt es Soundbars mit integriertem Subwoofer?
Ja, es gibt sie — aber der Begriff wird im Handel so unsauber verwendet, dass man ihm nicht trauen kann. Die JBL Cinema SB 550 in diesem Vergleich trägt „mit integriertem Subwoofer" im Produkttitel, führt auf derselben Seite unter „Enthaltene Komponenten" jedoch einen kabellosen Subwoofer auf, und eine unabhängige Produktdatenbank gibt für sie separate Subwoofer-Maße von 20 × 25 × 32,4 cm an. Ein Gehäuse dieser Größe passt in keine Soundbar. Verlässlich ist deshalb nur die Gegenprobe: Lieferumfang lesen, nach dem Begriff „Funksubwoofer" suchen und schauen, ob im Datenblatt zwei Maßangaben stehen. Steht dort nur eine, ist der Tieftöner tatsächlich im Gehäuse. Echte All-in-one-Bars ohne zweite Kiste sind ein eigenes Marktsegment und in unserem Vergleich der Soundbars ohne Subwoofer aufgeführt.
Ist ein kabelloser Subwoofer wirklich kabellos?
Nur zur Hälfte. Kabellos bezieht sich ausschließlich auf das Tonsignal: Es wird per Funk von der Soundbar zum Subwoofer übertragen, meist im 5-Gigahertz-Bereich und mit werkseitiger Kopplung, sodass beim ersten Einschalten nichts eingerichtet werden muss. Strom braucht der Subwoofer trotzdem, und zwar aus einer eigenen Steckdose. Bei Sets mit Rücklautsprechern gilt dasselbe für jeden einzelnen davon — die Hisense AX5125H belegt in der Summe vier Steckdosen. Das ist der Punkt, an dem viele Aufstellungspläne im Wohnzimmer scheitern: Nicht das Tonkabel ist das Problem, sondern das Netzkabel, das quer durch den Raum zur hinteren Ecke laufen müsste.
Wohin stellt man den Subwoofer im Wohnzimmer?
Tiefe Töne sind für das Gehör kaum ortbar, deshalb ist der Aufstellort akustisch freier als bei anderen Lautsprechern — aber nicht beliebig. Zwei Regeln tragen weit: Je näher der Subwoofer an einer Wand steht, desto lauter wird der Bass, und in einer Raumecke wird er noch einmal lauter, aber auch schwammiger. Und je nach Position im Raum können sich Schallwellen gegenseitig auslöschen, sodass der Bass an der Sitzposition dünn wirkt, obwohl er zwei Meter weiter dröhnt. Die praktikable Methode dagegen ist der Krabbeltest: Subwoofer auf die Sitzposition stellen, Musik mit gleichmäßigem Bass laufen lassen und den späteren Aufstellbereich auf Ohrhöhe des sitzenden Subwoofers abgehen. Wo der Bass am gleichmäßigsten klingt, kommt später das Gerät hin. Als Startpunkt eignet sich eine Position an derselben Wand wie der Fernseher, etwa auf einem Drittel der Wandlänge, mit zehn bis zwanzig Zentimetern Abstand zur Wand.
Braucht man für Dolby Atmos zwingend einen Subwoofer?
Technisch nein — Dolby Atmos beschreibt die Verteilung von Klangobjekten im Raum einschließlich der Höhe, nicht die Zahl der Gehäuse. Praktisch ergibt Atmos ohne Subwoofer aber wenig Sinn, weil Kinotonspuren einen eigenen Effektkanal für tiefe Frequenzen mitbringen, den eine schlanke Bar mit ihren kleinen Treibern nicht wiedergeben kann. Die Folge ist kein fehlender Bass, sondern ein verzerrter: Die Bar versucht, Frequenzen abzubilden, für die ihre Membranfläche nicht ausgelegt ist, und verliert dabei zusätzlich an Klarheit in den Mitten. Wer Atmos ohne zweite Kiste will, sollte deshalb gezielt nach Bars suchen, die den Tieftonbereich elektronisch begrenzen und gar nicht erst versuchen, tief zu spielen.
Kann man einen Subwoofer später nachrüsten?
Das hängt vollständig vom Modell ab, und es gibt drei Fälle. Erstens: Der Hersteller bietet einen passenden Funk-Subwoofer als Zubehör an — dann funktioniert es, aber nur mit dem Modell des jeweiligen Herstellers, weil die Funkkopplung proprietär ist. Zweitens: Die Soundbar hat einen Subwoofer-Ausgang als Cinch-Buchse — dann lässt sich ein beliebiger aktiver Subwoofer per Kabel anschließen. Keines der sieben Modelle in diesem Vergleich hat einen solchen Ausgang; sie kommen alle bereits mit Subwoofer. Drittens: Weder noch — dann bleibt nur der Umweg über einen Fernseher mit zwei Tonausgängen, und der bringt Laufzeitprobleme mit. Bei der LG DS70TY lässt sich immerhin die andere Richtung nachrüsten: Für sie gibt es mit dem SPT8-S ein separates Rücklautsprecher-Set, das nicht im Lieferumfang enthalten ist.
Für wen welches Modell — und was offen bleibt
Wenn das Budget die Hauptrolle spielt
- Hisense HS3100 für 128,57 € — holt den Ton aus dem Fernseher heraus, mehr nicht, und macht das für den Preis ordentlich. Kein Atmos, kein eARC.
- JBL Cinema SB 550 für 169,00 € — 3.1 mit Center-Kanal für Dialoge, solide Fachtestnote, aber ebenfalls nur ARC. Und trotz Produkttitel mit externem Subwoofer.
- LG DS70TY für 245,00 € — die einzige Empfehlung im Feld mit einer dokumentierten Warentest-Note von „gut (2,3)" und dem Preistipp-Vermerk.
Wenn Heimkino das Ziel ist
- Hisense AX5125H für 291,70 € — das einzige vollständige Set mit Rears, von heise als Preis-Leistungs-Empfehlung geführt. Braucht vier Steckdosen.
- Samsung HW-Q810GF für 423,21 € — wenn ein Samsung-Fernseher im Haus ist und die Bar auch Musik aus dem Netzwerk spielen soll.
- JBL Bar 800 MK2 für 679,00 € — für Räume ab etwa 30 m². 10-Zoll-Subwoofer, Akku-Rücklautsprecher, aber kein DTS:X.
- ULTIMEA Skywave F40 Boom für 249,98 € — die meiste Ausstattung je Euro, aber ohne jeden unabhängigen Test.
Was dieser Vergleich nicht beantwortet
- Wie die Geräte klingen. Es wurde keines betrieben, gemessen oder gehört. Alle Klangeinschätzungen in diesem Text sind ausdrücklich als Zitat der jeweiligen Fachredaktion gekennzeichnet.
- Die Qualitätsurteile der Stiftung Warentest. Für die Hisense AX5125H und die Samsung HW-Q810GF stehen sie hinter einer Bezahlschranke und werden hier nicht wiedergegeben. Frei zugänglich sind dort nur Produktmerkmale, Maße und der mittlere Onlinepreis.
- Die ULTIMEA Skywave F40 Boom. Für dieses Modell war am 13.08.2026 kein unabhängiger Test auffindbar. Alle Angaben dazu stammen vom Hersteller.
- Der Etikettenwiderspruch bei der JBL Cinema SB 550. Produkttitel und Lieferumfang derselben Seite sagen Unterschiedliches. Eine Stellungnahme des Herstellers liegt nicht vor.
- Langzeitverhalten und Software-Pflege. Wie lange die vernetzten Modelle Updates bekommen, geht aus den Herstellerangaben nicht hervor und wurde hier nicht geprüft.
Wer den Preisrahmen enger ziehen will, findet die passenden Modelle im Vergleich der Soundbars unter 300 Euro und der Soundbars unter 400 Euro. Wer gezielt nach Dolby Atmos sucht, wird im Atmos-Vergleich fündig, und einen Überblick über das gesamte Feld gibt der Soundbar-Bereich.
Autor: Matthias König · Stand: 13.08.2026 · Datenbasiert, kein Hands-on-Test. Preise, Bewertungen und Verfügbarkeit stammen aus den am Prüftag abgerufenen Produktseiten auf amazon.de; die technischen Angaben aus den Datenblättern von Stiftung Warentest und testberichte.de sowie aus den Herstellerangaben.
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