Günstige Heißluftfritteuse für Einsteiger: Einfach starten, sofort knusprig – ohne Fehlkauf
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Als Einsteiger willst du nicht sofort 150-300 € für eine Premium-Heißluftfritteuse ausgeben, sondern erstmal testen, ob dir das Kochen mit Heißluft überhaupt liegt – ohne gleich in einen Fehlkauf zu investieren. Die gute Nachricht: Zwischen 34 € und 90 € findest du solide Airfryer, die alle Basics können (knusprige Pommes, saftiges Hähnchen, geröstetes Gemüse) und dabei simpel zu bedienen sind. Keine komplexen Menüs, keine 30 Programme, die niemand braucht – einfach Temperatur einstellen, Timer drücken, fertig. Die größte Falle: Zu kleine Kapazität (unter 3 Liter) oder zu wenig Leistung (unter 1200 Watt) führen zu lauen Ergebnissen. Mit den richtigen Basics startest du entspannt, ohne Frust.
In diesem Ratgeber zeigen wir dir die besten Einsteiger-Heißluftfritteusen zwischen 34 € und 90 € – vom absoluten Budget-Champion Chefman (34 €) über den Preis-Leistungs-Sieger Philips Airfryer 2000 (60 €) bis zur Premium-Option COSORI (90 €) mit 11 Programmen. Wir erklären, welche Größe für Einsteiger Sinn macht (3-5 Liter sind ideal), welche Leistung du brauchst (mindestens 1200 Watt), was "Must-have-Features" sind und was nur Marketing-Gimmicks, und worauf du bei Reinigung und Bedienung achten solltest. So findest du den perfekten Einstieg – ohne zu viel zu zahlen, aber auch ohne Frust durch Billig-Schrott.
| Rang | Produkt | Preis | Bewertung | Kapazität | Programme |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Philips Airfryer 2000 | 59,98 € | 4.7 | 4,2 Liter | 7 voreingestellt |
| 2 | Chefman Airfryer | 33,98 € | 4.4 | 3,5 Liter | Manuelle Steuerung |
| 3 | COSORI Airfryer | 89,99 € | 4.8 | 4,7 Liter | 11 voreingestellt |
| 4 | HF400 Kompakt | 33,60 € | 4.3 | 2,5 Liter | Manuelle Steuerung |
| 5 | Aigostar Cube 7L | 59,99 € | 4.5 | 7 Liter | 7 voreingestellt |
Philips Airfryer 2000 Series Heißluftfritteuse
Technische Daten
Der Philips Airfryer 2000 Series ist die beste Einsteiger-Wahl: Philips gilt als Erfinder der Heißluftfritteuse, und diese Erfahrung merkt man. Mit 4,2 Litern Kapazität bereitest du locker 2-3 Portionen Pommes, Hähnchen oder Gemüse zu – perfekt für Singles bis kleine Familien. Die "Rapid Air"-Technologie mit optimiertem Luftstrom sorgt für gleichmäßig knusprige Ergebnisse ohne Wenden – Pommes werden außen kross, innen fluffig, wie aus der Frittenbude. Die digitale Steuerung mit 7 voreingestellten Programmen (Pommes, Hähnchen, Fisch, Steak, Backen, Grillen, Warmhalten) macht die Bedienung kinderleicht – Programm wählen, Start drücken, fertig. Der Temperaturbereich von 80-200°C ist ausreichend für alle Standard-Gerichte, und der Timer bis 60 Minuten bietet genug Spielraum für lange Garzeiten. Die Antihaftbeschichtung ist hochwertig verarbeitet und hält auch bei täglicher Nutzung mehrere Jahre. Der Korb ist spülmaschinenfest – nach dem Essen ab in die Spülmaschine, keine 5 Minuten Schrubben. Mit 1400 Watt ausreichend Power für die 4,2L, und die "QuickControl"-Dial-Steuerung ist ergonomischer als reine Touchscreens – auch mit feuchten Händen gut bedienbar.
Unsere Einschätzung
Der Philips Airfryer 2000 ist unser Einsteiger-Champion: Philips-Qualität für unter 60 € ist unschlagbar. Die Rapid Air-Technologie liefert perfekte Ergebnisse ohne Wenden, und die 7 Programme nehmen dir das Rätselraten ab. Für Einsteiger ideal, weil alles simpel ist – kein Schnickschnack, einfach starten und knusprige Pommes genießen. Die 4,2L reichen für 2-3 Personen, und die Verarbeitung ist Philips-typisch robust. Beste Preis-Leistung für den Start!
Vorteile
- Philips-Qualität (Erfinder der Airfryer)
- Rapid Air für gleichmäßige Bräune
- 7 einfache Programme für Einsteiger
- Hochwertige Antihaftbeschichtung
- QuickControl-Dial (ergonomisch)
- Kompakte Größe (28x31x38 cm)
Nachteile
- Max 200°C (kein Extra-Crisp)
- Nur 4,2L (für 4+ Personen zu klein)
- Weniger Leistung als Premium-Modelle
Chefman Heißluftfritteuse
Technische Daten
Die Chefman Heißluftfritteuse ist der günstigste Einstieg für unter 34 € – perfekt, wenn du erstmal testen willst, ob dir das Kochen mit Heißluft überhaupt liegt. Mit 3,5 Litern Kapazität ist sie ideal für 1-2 Personen oder kleine Portionen. Die mechanische Steuerung mit zwei Drehreglern (Temperatur + Timer) ist bulletproof – kein digitales Display, das kaputtgehen kann, einfach drehen und starten. Der Temperaturbereich von 80-200°C deckt alle Basics ab: Pommes bei 200°C, Gemüse bei 180°C, Dörren bei 80°C. Der Timer läuft bis 30 Minuten – ausreichend für die meisten Gerichte, aber bei langen Garzeiten (z.B. Brathähnchen) musst du manuell nachstellen. Die Antihaftbeschichtung ist Standard-PTFE – nicht so langlebig wie bei Philips, aber für den Preis absolut fair. Der Korb ist klein und handlich, passt in jede Spülmaschine. Mit 1200 Watt etwas weniger Power als Philips, aber für die 3,5L völlig ausreichend. Die Auto-Shutoff-Funktion schaltet das Gerät automatisch ab, wenn der Timer abgelaufen ist – wichtig für Vergessliche. Für 34 € ein unschlagbares Schnäppchen, wenn du mit kleinen Portionen zufrieden bist und keine digitalen Features brauchst.
Unsere Einschätzung
Die Chefman ist der absolute Budget-Champion für unter 34 €. Ja, sie hat keine digitalen Programme oder Luxus-Features, aber die mechanische Steuerung ist simpel und unkaputtbar. Perfekt für Einsteiger, die erstmal ohne großes Investment testen wollen, ob Heißluft-Kochen was für sie ist. Die 3,5L reichen für Singles oder Paare mit kleinen Portionen. Für den Preis absolut fair!
Vorteile
- Günstigster Preis (34 €)
- Mechanische Steuerung (robust)
- Kompakt (26x30x32 cm)
- Auto-Shutoff-Funktion
- Einfache Bedienung (drehen & starten)
- Sparsam (1200W)
Nachteile
- Kleine Kapazität (3,5L)
- Keine voreingestellten Programme
- Timer nur bis 30 Min.
COSORI Heißluftfritteuse
Technische Daten
Die COSORI Heißluftfritteuse ist der Premium-Einsteiger für knapp 90 € – deutlich mehr Features als Philips oder Chefman, aber immer noch unter 100 €. Mit 4,7 Litern Kapazität bereitest du 2-4 Portionen zu, und die rechteckige Form nutzt den Platz optimal – eine TK-Pizza passt komplett rein (bei runden Körben musst du vierteln). Die 11 voreingestellten Programme sind familienfreundlich: Steak, Hähnchen, Meeresfrüchte, Bacon, Frozen, Pommes, Gemüse, Wurzelgemüse, Brot, Bagel, Dehydrate. Das digitale Touchpanel mit LED-Display ist intuitiv und zeigt Temperatur und Restzeit live an. Der Temperaturbereich von 75-230°C ist breiter als bei Philips – du kannst bei 230°C extra knusprige Pommes zaubern oder bei 75°C Obst dörren. Die Shake-Erinnerung piepst nach der Hälfte der Garzeit, damit du Pommes schüttelst – so werden sie gleichmäßig knusprig. Die Antihaftbeschichtung ist PFOA-frei und extra robust, und der Korb ist spülmaschinenfest. Mit 1500 Watt mehr Power als Philips oder Chefman, was sich in schnellerem Aufheizen und knusprigeren Ergebnissen zeigt. Das Rezeptbuch mit 30 Ideen ist perfekt für Einsteiger, die nicht wissen, was sie kochen sollen.
Unsere Einschätzung
Die COSORI ist der beste Premium-Einsteiger unter 100 €. Mit 11 Programmen, Shake-Erinnerung und 230°C Maximaltemperatur bietet sie deutlich mehr als die Budget-Konkurrenz. Die rechteckige Form ist super praktisch – Pizza, Backblech, alles passt rein. Das Rezeptbuch mit 30 Ideen hilft Einsteigern beim Start. Für 90 € bekommst du hier viel Airfryer fürs Geld. Unsere Empfehlung, wenn du bereit bist, 30 € mehr als für Philips auszugeben!
Vorteile
- Meiste Programme (11)
- Höchste Temperatur (230°C)
- Rechteckige Form (Pizza passt)
- Shake-Erinnerung (automatisch)
- 30 Rezepte inklusive
- Mehr Power (1500W)
Nachteile
- Teurer als Philips (90 €)
- Größer (27x31x36 cm)
- Nur digital (kein Dial)
HF400 – Kompakter Airfryer Heißluftfritteuse
Technische Daten
Der HF400 ist der zweitgünstigste Airfryer im Test für unter 34 € – perfekt für absolute Budget-Einsteiger oder zum Mitnehmen (Camping, Studentenwohnheim). Mit 2,5 Litern Kapazität ist er der kleinste im Test – reicht für 1 Person oder kleine Snacks für 2 Personen. Die mechanische Steuerung mit zwei Drehreglern (Temperatur + Timer) ist simpel und robust, keine digitalen Features, die kaputtgehen können. Der Temperaturbereich von 80-200°C ist Standard, und der Timer läuft bis 30 Minuten. Die Antihaftbeschichtung ist Basic-PTFE – für den Preis nicht anders zu erwarten. Der Korb ist winzig und passt in jede Spülmaschine, Reinigung dauert 2 Minuten. Mit 1000 Watt wenig Power, aber für die 2,5L ausreichend – Pommes werden in 15-18 Minuten knusprig. Die Auto-Shutoff-Funktion verhindert Überhitzen. Das Gerät ist extrem kompakt (22x27x28 cm) und leicht (ca. 2,5 kg) – perfekt für kleine Küchen oder zum Mitnehmen. Für 34 € ein faires Schnäppchen, wenn du nur gelegentlich kleine Portionen zubereitest und keinen Platz hast.
Unsere Einschätzung
Der HF400 ist perfekt für absolute Budget-Einsteiger mit wenig Platz. Mit 2,5L ist er winzig – reicht nur für Singles mit kleinen Portionen oder als Zweitgerät fürs Studentenwohnheim. Die mechanische Steuerung ist simpel, und für 34 € kann man nicht meckern. Aber: Wenn du regelmäßig für 2+ Personen kochst, ist er zu klein. Nur sinnvoll für Gelegenheitsnutzer oder extreme Budget-Fälle.
Vorteile
- Zweitgünstigster Preis (34 €)
- Kompakteste Größe (22x27x28 cm)
- Leicht (ca. 2,5 kg)
- Mechanisch robust
- Auto-Shutoff
- Perfekt für kleine Küchen
Nachteile
- Kleinste Kapazität (2,5L)
- Schwächste Leistung (1000W)
- Timer nur bis 30 Min.
Aigostar Cube - Heißluftfritteuse 7L
Technische Daten
Der Aigostar Cube mit 7 Litern ist der größte Einsteiger-Airfryer für unter 60 € – perfekt für Familien mit 3-4 Personen, die nicht viel ausgeben wollen. Mit 7L bereitest du locker 1 kg Pommes oder 8-10 Chicken Wings zu. Die digitale Steuerung mit 7 voreingestellten Programmen (Pommes, Hähnchen, Steak, Fisch, Garnelen, Backen, Dehydrate) ist simpel und familienfreundlich. Der Temperaturbereich von 80-200°C ist Standard, und der Timer läuft bis 60 Minuten – genug für lange Garzeiten. Die Antihaftbeschichtung ist PFOA-frei und spülmaschinenfest. Mit 1700 Watt mehr Power als die Budget-Konkurrenz, was bei 7L auch nötig ist – sonst wird es nicht knusprig. Der zylindrische Korb (Durchmesser 26 cm) ist groß, aber die Form nutzt den Platz schlechter als rechteckige Körbe. Die Auto-Shutoff-Funktion und Überhitzungsschutz sind serienmäßig. Das Gerät ist größer (35x38x42 cm) als die Kompakt-Modelle, braucht also Platz. Für 60 € eine günstige Familien-Lösung, aber die Verarbeitung ist nicht so hochwertig wie bei Philips – die Antihaft hält vielleicht 2-3 Jahre statt 5+.
Unsere Einschätzung
Der Aigostar Cube ist die günstigste Familien-Option mit 7L für unter 60 €. Wenn du 3-4 Personen satt kriegen willst, ohne 90-160 € für Dual-Zone-Modelle auszugeben, ist er eine solide Wahl. Die Verarbeitung ist China-Budget-Niveau – nicht schlecht, aber auch nicht Philips-Qualität. Für Einsteiger-Familien mit knappem Budget eine faire Lösung.
Vorteile
- Größte Kapazität (7L)
- Günstig für Familien (60 €)
- 7 Programme
- Hohe Leistung (1700W)
- Überhitzungsschutz
- PFOA-frei
Nachteile
- Größter Platzbedarf (35x38x42 cm)
- Zylindrische Form (schlechtere Platznutzung)
- Budget-Verarbeitung
Einsteiger-Check: Welche Größe & Wattzahl wirklich Sinn machen
Für Einsteiger ist die goldene Kapazität zwischen 3,5-5 Litern – groß genug für 2-3 ordentliche Portionen, aber nicht so riesig, dass du ewig wartest oder zu viel Strom verbrauchst. Unter 3 Liter (wie der HF400 mit 2,5L) sind nur für Singles mit winzigen Portionen sinnvoll – du wirst frustriert sein, wenn du mehr kochen willst. Über 7 Liter (wie der Aigostar Cube) sind für Einsteiger übertrieben groß – du zahlst für Kapazität, die du vermutlich nie nutzt. Faustregel: 1,5-2 Liter pro Person. Singles: 2,5-3,5L, Paare: 3,5-5L, 3-4 Personen: 5-7L. Wenn du dir unsicher bist, nimm lieber eine Nummer größer – ein zu kleiner Airfryer ist der häufigste Fehlkauf, weil du dann 2-3 Runden kochen musst, statt alle gleichzeitig zu versorgen.
Die Wattzahl entscheidet über Tempo und Knusprigkeit: Unter 1200 Watt wird's kritisch, weil der Airfryer ewig aufheizt und die Ergebnisse lau bleiben. Faustregel: 300-400 Watt pro Liter sind ideal. Ein 4L-Airfryer mit 1400-1600 Watt ist perfekt ausbalanciert – heizt schnell auf, liefert knusprige Ergebnisse, verbraucht nicht zu viel Strom. Unter 1200 Watt (wie der HF400 mit 1000W) sind nur für Mini-Modelle unter 3L sinnvoll. Bei großen Modellen (7L+) brauchst du mindestens 1700 Watt, sonst wird nur die obere Schicht knusprig und der Rest bleibt labberig. Wichtig: Höhere Watt bedeuten nicht automatisch höhere Stromkosten – du kochst schneller und sparst Garzeit. Ein 1600W-Airfryer, der in 12 Min. fertig ist, verbraucht weniger als ein 1000W-Gerät, das 20 Min. braucht.
Temperaturbereich: 80-200°C sind Standard und reichen für 90% aller Gerichte (Pommes bei 200°C, Hähnchen bei 180°C, Gemüse bei 160°C, Dörren bei 80°C). Premium-Modelle wie COSORI gehen bis 230°C – das ist nice-to-have für extra knusprige Pommes, aber kein Must-have für Einsteiger. Unter 80°C fehlt die Flexibilität zum Dörren oder langsamen Garen. Timerfunktion: Mindestens 30 Minuten sollten drin sein (für Pommes, Nuggets, Gemüse). Besser sind 60 Minuten – dann kannst du auch komplette Brathähnchen oder langsame Garzeiten abdecken. Die billigsten Modelle (Chefman, HF400) haben nur 30 Min. – für die meisten Basics ausreichend, aber bei langen Garzeiten musst du manuell nachstellen.
Must-haves unter 100–150 €: Timer, Temperaturbereich, Antihaft, Programme
Must-have #1: Timer bis mindestens 30 Min., besser 60 Min. Ohne Timer musst du manuell stoppen – das endet meist in verbrannten Pommes oder vergessenen Hähnchen. Alle Modelle im Test haben mindestens 30 Min., die Budget-Modelle (Chefman, HF400) sogar nur bis 30 Min. – für die meisten Basics (Pommes 15 Min., Nuggets 10 Min., Gemüse 12 Min.) ausreichend. Premium-Modelle (Philips, COSORI, Aigostar) gehen bis 60 Min. – perfekt für langsame Garzeiten wie Brathähnchen (45 Min.) oder Pulled Pork (55 Min.). Ein akustisches Signal am Ende ist Standard – alle Modelle piepen, wenn die Zeit abgelaufen ist.
Must-have #2: Temperaturbereich 80-200°C minimum. 80°C brauchst du zum Dörren (Obst, Kräuter), 200°C für knusprige Pommes. Alle Modelle im Test erfüllen das. Premium-Modelle wie COSORI gehen bis 230°C – das liefert extra knusprige Ergebnisse, ist aber kein Must-have für Einsteiger. Wichtig: Die Temperatur sollte stufenlos oder in 5°C-Schritten einstellbar sein – nicht nur in groben Stufen (z.B. nur 150/175/200°C). So kannst du Rezepte präzise nachkochen.
Must-have #3: Antihaftbeschichtung, spülmaschinenfest. Ohne Antihaft klebt alles fest, und die Reinigung dauert 20 Minuten Schrubben. Alle Modelle im Test haben PTFE-Antihaft (Standard), Premium-Modelle wie COSORI nutzen PFOA-freie Beschichtungen (gesünder). Wichtig: Der Korb muss spülmaschinenfest sein – im Alltag hat niemand Zeit, den Korb per Hand zu schrubben. Nach dem Essen kurz abkühlen lassen (3-5 Min.), dann ab in die Spülmaschine, fertig. Alle Modelle im Test sind spülmaschinenfest. Tipp: Wenn du keine Spülmaschine hast, 5 Min. in heißem Wasser mit Spülmittel einweichen, dann mit Schwamm auswischen – dauert max. 3-4 Min.
Programme: Nice-to-have, aber kein Must-have. Voreingestellte Programme (Pommes, Hähnchen, Fisch, etc.) sind praktisch für Einsteiger – du musst nicht raten, welche Temperatur und Zeit richtig sind. Philips (7 Programme), COSORI (11 Programme) und Aigostar (7 Programme) haben sie, Chefman und HF400 sind rein manuell. In der Praxis nutzt man aber meist nur 2-3 Programme (Pommes, Hähnchen, Gemüse) und stellt den Rest manuell ein. Fazit: Nice-to-have, aber wenn du bereit bist, die ersten 5-10 Mal manuell zu experimentieren, brauchst du sie nicht. Wichtiger ist eine gute Anleitung/Rezeptheft – COSORI liefert 30 Rezepte mit, perfekt für Einsteiger, die Inspiration brauchen.
Budget-Fokus: Heißluftfritteusen unter 100 € – Günstige Modelle im Test
Knusprig ohne Austrocknen: Die wichtigsten Qualitätsmerkmale im Alltag
Das größte Qualitätsmerkmal ist die Luftzirkulation: Gute Airfryer nutzen optimierte Luftstrom-Systeme (Philips "Rapid Air", COSORI "360°-Luftzirkulation"), die die heiße Luft gleichmäßig durch den Korb blasen. Billig-Geräte haben ungleichmäßige Luftströme – oben wird's knusprig, unten bleibt's labberig. Das erkennst du nur im echten Test – deshalb sind Nutzerbewertungen Gold wert. Achte auf Rezensionen, die explizit erwähnen, ob Pommes gleichmäßig knusprig werden oder ob du zwischendurch schütteln musst. Bei allen Modellen im Test musst du nach der Hälfte der Garzeit einmal schütteln – das ist normal und dauert 10 Sekunden. Wenn du öfter als 1x schütteln musst, ist der Luftstrom schlecht.
Knusprig ohne Austrocknen ist eine Balance: Zu viel Hitze trocknet Hähnchen aus, zu wenig lässt Pommes labberig. Gute Airfryer halten die Temperatur konstant – Budget-Geräte schwanken um ±10-15°C, was die Ergebnisse inkonsistent macht. Das erkennst du nicht an den Specs, sondern nur an echten Tests. Tipp: Nutze ein einfaches Fleischthermometer (10 €), um die tatsächliche Innentemperatur zu checken. Wenn dein Airfryer 180°C anzeigt, aber das Thermometer nur 165°C misst, weißt du, dass er ungenau ist. Bei Philips und COSORI ist die Temperaturkonstanz gut, bei den ultra-günstigen China-Importen (HF400) eher durchwachsen.
Die Korbform beeinflusst die Ergebnisse: Rechteckige Körbe (COSORI) nutzen den Platz besser und sorgen für gleichmäßigere Luftzirkulation. Zylindrische Körbe (Philips, Aigostar) sind kompakter, aber die Luft zirkuliert schlechter in den Ecken. Wenn du oft Pizza oder Backbleche machst, ist rechteckig besser. Wenn dir kompakte Größe wichtiger ist, nimm zylindrisch. Die Tiefe des Korbs ist auch wichtig: Alles über 14 cm Tiefe wird problematisch, weil du öfter schütteln musst. Die meisten Modelle im Test haben 10-13 cm Tiefe – ideal für 1-2 Schichten Pommes ohne Überfüllung.
Für Singles: Heißluftfritteusen für Singles – Kompakte 1-2 Portionen-Modelle
Reinigung & Bedienung: Worauf du vor dem Kauf unbedingt achten solltest
Reinigung: Die Antihaftbeschichtung entscheidet über den Alltag. Standard-PTFE (alle Budget-Modelle) funktioniert gut, aber nach 1-2 Jahren blättert sie bei günstigen Modellen oft ab. Premium-Antihaft (COSORI PFOA-frei, Philips Rapid Air Coating) hält 5+ Jahre und ist kratzfester. Der Korb MUSS spülmaschinenfest sein – sonst verbringst du täglich 10 Minuten mit Schrubben. Alle Modelle im Test sind spülmaschinenfest. Wichtig: Auch der Einsatz (das Gitter im Korb) sollte spülmaschinenfest sein – bei günstigen Modellen ist nur der Korb, nicht das Gitter spülmaschinenfest, was nervig ist. Die Außenseite sollte mit einem feuchten Tuch abwischbar sein – keine raue Oberfläche, in der Fett und Staub hängenbleibt.
Bedienung: Für Einsteiger ist simpel besser als komplex. Mechanische Drehregler (Chefman, HF400) sind robust und unkaputtbar – drehen, starten, fertig. Keine Menüs, keine digitalen Displays, die nach 2 Jahren den Geist aufgeben. Nachteil: Du musst Temperatur und Zeit manuell einstellen, keine voreingestellten Programme. Digitale Steuerung mit Touchpanel (Philips, COSORI, Aigostar) ist komfortabler – Programme wählen, Start drücken, fertig. Nachteil: Displays können kaputtgehen, und mit fettigen/feuchten Händen reagiert der Touchscreen schlecht. Kompromiss: Digitale Steuerung mit physischen Tasten (nicht nur Touch) ist am robustesten – du hast die Vorteile von Programmen, aber die Haltbarkeit von physischen Buttons.
Sicherheit: Cool-Touch-Gehäuse ist wichtig – das Gerät darf außen nicht heiß werden, sonst verbrennst du dich. Alle Modelle im Test haben Cool-Touch, aber die billigsten (HF400) werden an den Seiten trotzdem warm (nicht heiß, aber unangenehm). Auto-Shutoff-Funktion ist Standard – das Gerät schaltet sich automatisch ab, wenn der Timer abgelaufen ist, und verhindert Überhitzen. Alle Modelle im Test haben das. Rutschfeste Füße sind wichtig, damit das Gerät nicht rutscht, wenn du den Korb herausziehst – alle Modelle im Test haben Gummifüße. Der Griff am Korb sollte groß und hitzeisoliert sein – bei günstigen Modellen sind die Griffe oft klein und werden warm. Philips und COSORI haben große, gut isolierte Griffe, Chefman und HF400 eher kleine.
Empfehlungen: Die besten Einsteiger-Airfryer nach Preis-Leistung
Unter 35 € (Absolutes Budget): Chefman (34 €) oder HF400 (34 €) – beide sind ultra-günstig und funktionieren für Gelegenheitsnutzer. Chefman mit 3,5L ist besser für Paare, HF400 mit 2,5L nur für Singles. Mechanische Steuerung, keine digitalen Features, aber robust und simpel. Ideal, wenn du erstmal testen willst, ob Heißluft-Kochen was für dich ist, ohne 60-90 € zu investieren. Nachteil: Kleine Kapazität, nur 30 Min. Timer, keine Programme.
60 € (Beste Preis-Leistung): Philips Airfryer 2000 (60 €) – der Preis-Leistungs-Sieger für Einsteiger. Philips-Qualität, Rapid Air-Technologie, 7 Programme, 4,2L Kapazität, 60 Min. Timer. Für 60 € bekommst du hier echte Markenqualität, die 5+ Jahre hält. Ideal für Paare bis kleine Familien (2-3 Personen), die regelmäßig kochen und Wert auf einfache Bedienung legen. Unsere Top-Empfehlung für die meisten Einsteiger!
60 € (Größte Budget-Kapazität): Aigostar Cube mit 7L (60 €) – die günstigste Familien-Option. Wenn du 3-4 Personen satt kriegen willst, ohne 90-160 € auszugeben, ist der Aigostar eine solide Wahl. 7L, 7 Programme, 1700W Power. Die Verarbeitung ist nicht Philips-Niveau, aber für den Preis fair. Ideal für Einsteiger-Familien mit knappem Budget.
90 € (Premium-Einsteiger): COSORI (90 €) – der beste Einsteiger-Airfryer unter 100 €. 11 Programme, 230°C Maximaltemperatur, 4,7L rechteckiger Korb (Pizza passt), Shake-Erinnerung, 30 Rezepte inklusive. Für 30 € mehr als Philips bekommst du hier deutlich mehr Features. Ideal, wenn du bereit bist, etwas mehr auszugeben und das Maximum an Komfort willst. Unsere Empfehlung für qualitätsbewusste Einsteiger!
Unsere Top-3 für Einsteiger: 1) Philips Airfryer 2000 (60 €) – beste Preis-Leistung, Markenqualität, perfekt für Paare. 2) COSORI (90 €) – Premium-Einsteiger mit den meisten Features, ideal für qualitätsbewusste Nutzer. 3) Chefman (34 €) – absolutes Budget-Minimum für Gelegenheitsnutzer, die erstmal testen wollen. Wenn du Familie hast: Aigostar Cube 7L (60 €) – günstigste Familien-Option.
Mit diesen Infos findest du den perfekten Einsteiger-Airfryer – ohne zu viel zu zahlen, aber auch ohne Frust durch Billig-Schrott. Einfach starten, sofort knusprig genießen, und wenn du Lust hast, später auf ein Premium-Modell upgraden. So muss Einstieg sein!
Weiterführende Artikel
Sarah Leitner
Sarah testet Küchengeräte und Lifestyle-Produkte mit Fokus auf Praxistauglichkeit und echte Alltagsnutzung. Sie kocht täglich und weiß, welche Features wirklich helfen – und welche nur Marketing sind.
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