Kontaktgrill für Steaks: Saftig innen, Röstaromen außen – so findest du das richtige Gerät
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Du willst perfekte Steaks vom Kontaktgrill – saftig innen, knusprige Kruste außen? Wir zeigen dir die 5 besten Steak-Kontaktgrills von Budget bis Premium: Von Tefal OptiGrill Elite XL (219 €) mit intelligentem Garsensor, der automatisch den perfekten Gargrad trifft, über Tefal OptiGrill Standard (101 €) mit der gleichen Technologie zum halben Preis, bis YASHE Budget-Grill (40 €) für Einsteiger. Mit klarer Erklärung, worauf es bei Steak-Kontaktgrills wirklich ankommt: hohe Temperatur (240-270°C), konstante Hitze, gute Platten, und richtige Höhenverstellung.
→ Zum Überblick: Kontaktgrill Test – Die besten Modelle im Vergleich
| Produkt | Bewertung | Leistung | Max. Temp. | Preis | |
|---|---|---|---|---|---|
| Tefal OptiGrill Elite XL | 4.8/5 | 2000 Watt | Bis 270°C | 219,45 € | Zu Amazon |
| Tefal OptiGrill Standard | 4.7/5 | 2000 Watt | Bis 240°C | 100,89 € | Zu Amazon |
| YASHE Kontaktgrill | 4.4/5 | 2000 Watt | 80-230°C (stufenlos) | 39,99 € | Zu Amazon |
| Cecotec Pro Abnehmbar | 4.6/5 | 2400 Watt | 50-250°C (stufenlos) | 199,00 € | Zu Amazon |
| Cecotec Rock'nGrill 2000 | 4.3/5 | 2000 Watt | 50-200°C (stufenlos) | 36,90 € | Zu Amazon |
Tefal OptiGrill Elite XL Kontaktgrill
Technische Daten
Der Tefal OptiGrill Elite XL ist der absolute Steak-Champion für Perfektionisten: Mit intelligenter automatischer Garsensor-Technologie misst er kontinuierlich die Dicke und Temperatur des Steaks und passt Hitze und Zeit automatisch an – du wählst nur den Gargrad (rare, medium, well done), der Rest läuft vollautomatisch. Die XXL-Grillfläche (33x26 cm) bietet Platz für 4 große Steaks oder 8 Burger gleichzeitig – perfekt für Familien und Grill-Abende. Mit 2000 Watt Power und bis zu 270°C erreicht er Profi-Temperaturen für perfekte Maillard-Reaktion (Röstaromen). Die sechs automatischen Programme (Burger, Geflügel, Sandwiches, Würstchen, Steaks, Fisch) plus manueller Modus für Experten bieten maximale Flexibilität. Die abnehmbaren Gussaluminium-Platten mit Premium-Antihaft sind spülmaschinenfest und extrem langlebig. Der Gargrad-Indikator mit Farb- und Sound-Signal zeigt präzise an: gelb = rare, orange = medium, rot = well done. Die Höhenverstellung passt sich automatisch verschiedenen Dicken an (1-4 cm). Mit Auftau-Funktion für TK-Steaks direkt aus dem Gefrierschrank. Das große digitale Display zeigt alle Parameter auf einen Blick.
Unsere Einschätzung
Der Tefal OptiGrill Elite XL ist unser absoluter Favorit für perfekte Steaks. Die automatische Garsensor-Technologie funktioniert verblüffend präzise – egal ob 2 cm Rumpsteak oder 4 cm Porterhouse, das Ergebnis ist immer perfekt auf den Punkt. Die XXL-Grillfläche reicht für die ganze Familie, und die 270°C sorgen für Restaurant-Röstaromen. Die abnehmbaren Platten sind ein Riesen-Plus für die Reinigung. Für Steak-Liebhaber die beste Investition!
Vorteile
- Automatische Garsensor-Technologie
- Perfekte Steaks auf Knopfdruck
- XXL-Grillfläche (33x26 cm)
- Bis 270°C (Profi-Temperatur)
- Abnehmbare Platten (spülmaschinenfest)
- Gargrad-Indikator (Farbe + Sound)
- Auftau-Funktion für TK-Steaks
Nachteile
- Höchster Preis (219 €)
- Etwas schwerer (7,8 kg)
- Braucht Platz (38x41x20 cm)
Tefal OptiGrill Kontaktgrill
Technische Daten
Der Tefal OptiGrill ist die günstigere Alternative zum Elite XL, behält aber die geniale Garsensor-Technologie: Er misst automatisch Dicke und Temperatur und grillt dein Steak perfekt auf den gewünschten Gargrad – rare, medium oder well done, einfach vorwählen und starten. Mit 2000 Watt und bis zu 240°C perfekt für saftige Steaks mit knuspriger Kruste. Die große Grillfläche (30x20 cm) reicht für 2-3 Steaks gleichzeitig – ideal für Singles, Paare und kleine Familien. Die sechs automatischen Programme (Burger, Geflügel, Sandwiches, Würstchen, Steaks, Fisch) plus manueller Modus decken alle Grill-Bedürfnisse ab. Die fest verbauten Gussaluminium-Platten mit Premium-Antihaftbeschichtung sind extrem robust und lassen sich mit feuchtem Tuch mühelos reinigen. Der Gargrad-Indikator mit Farbsignal (gelb = rare, orange = medium, rot = well done) zeigt präzise an, wann das Steak perfekt ist. Die Höhenverstellung passt sich automatisch der Dicke an. Mit Vorheiz-Funktion für optimale Startemperatur. Das Besondere: Die Tefal-Technologie garantiert konstante Hitze ohne Temperaturschwankungen – entscheidend für gleichmäßige Garstufen.
Unsere Einschätzung
Der Tefal OptiGrill ist unsere Top-Empfehlung für alle, die perfekte Steaks wollen, aber nicht über 200 € ausgeben möchten. Die Garsensor-Technologie funktioniert genauso präzise wie beim teureren Elite XL. Die 240°C reichen locker für Restaurant-Qualität. Die fest verbauten Platten sind dank Premium-Antihaft schnell gereinigt. Für unter 101 € bekommst du hier Profi-Technologie – absolute Kaufempfehlung!
Vorteile
- Garsensor-Technologie (wie Elite)
- Perfekte Steaks auf Knopfdruck
- Bis 240°C für Röstaromen
- 2000 Watt Power
- Gargrad-Indikator mit Farbsignal
- Premium-Antihaftbeschichtung
- Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
- Kleinere Fläche als Elite XL
- Platten nicht abnehmbar
- Nur bis 240°C (vs 270°C)
YASHE Kontaktgrill
Technische Daten
Der YASHE Kontaktgrill ist unsere Budget-Empfehlung für Steak-Einsteiger: Für unter 40 € bekommst du einen soliden Grill mit 2000 Watt Power und bis zu 230°C – ausreichend für saftige Steaks mit schönen Röstaromen. Die große Grillfläche (29x23 cm) reicht für 2 Steaks oder 4 Burger gleichzeitig. Die fest verbauten Grillplatten mit Antihaftbeschichtung ermöglichen fettfreies Grillen. Mit stufenloser Temperaturregelung von 80-230°C hast du volle Kontrolle über den Gargrad – niedrig für langsames Garen, hoch für schnelle Kruste. Der schwimmende Deckel passt sich automatisch der Dicke an, ohne das Steak zu zerdrücken. Mit integriertem Fettablauf und herausnehmbarer Auffangschale läuft überschüssiges Fett ab. Die Kontrollleuchte zeigt die Betriebsbereitschaft an. Das Cool-Touch-Gehäuse schützt vor Verbrennungen. Kein Garsensor wie bei Tefal, aber für den Preis ein solides Manual-Grill-Erlebnis. Wichtig: Du musst den Gargrad selbst kontrollieren (Fleischthermometer empfohlen), aber mit etwas Übung gelingen dir perfekte Steaks.
Unsere Einschätzung
Der YASHE Kontaktgrill ist perfekt für alle, die ins Steak-Grillen einsteigen wollen, ohne viel Geld auszugeben. Die 2000 Watt und 230°C reichen für ordentliche Ergebnisse. Kein Garsensor, aber mit etwas Übung und einem Fleischthermometer gelingen dir saftige Steaks. Die stufenlose Temperaturregelung ist ein großes Plus. Für unter 40 € eine top Budget-Wahl!
Vorteile
- Starke 2000 Watt
- Bis 230°C für Röstaromen
- Stufenlose Temperaturregelung
- Schwimmender Deckel
- Große Grillfläche (29x23 cm)
- Unschlagbarer Preis (39,99 €)
Nachteile
- Kein automatischer Garsensor
- Platten nicht abnehmbar
- Mittelmäßige Verarbeitungsqualität
Cecotec Elektrogrill mit abnehmbaren Platten
Technische Daten
Der Cecotec Elektrogrill mit abnehmbaren Platten ist die Premium-Alternative zu Tefal: Mit 2400 Watt die höchste Leistung im Test und bis zu 250°C perfekt für Steaks mit intensiven Röstaromen. Die riesige XXL-Grillfläche (32x25 cm) bietet Platz für 4 große Steaks – ideal für Familien und Grillabende. Die abnehmbaren Gussaluminium-Platten mit RockStone-Beschichtung (echte Steinpartikel) sind extrem kratzfest, spülmaschinenfest und bieten perfekte Wärmeverteilung wie bei Profi-Grills. Die stufenlose Temperaturregelung von 50-250°C ermöglicht präzise Kontrolle für jeden Gargrad. Der 180°-Öffnungswinkel verwandelt den Grill in zwei separate Grillplatten – ideal für gleichzeitiges Grillen verschiedener Gerichte oder extra große Steaks. Mit integriertem Fettablauf und großer Auffangschale. Die Kontrollleuchten zeigen Power und Ready an. Das hochwertige Edelstahl-Design wirkt elegant und ist robust. Kein Garsensor wie Tefal, aber mit digitaler Temperaturanzeige. Perfekt für erfahrene Griller, die volle manuelle Kontrolle wollen.
Unsere Einschätzung
Der Cecotec Elektrogrill überzeugt mit Top-Hardware: 2400 Watt Power, bis 250°C, riesige Grillfläche, und abnehmbare RockStone-Platten für easy Reinigung. Die Wärmeverteilung ist dank Gussaluminium perfekt gleichmäßig. Kein Garsensor wie bei Tefal, aber dafür volle manuelle Kontrolle und der 180°-Öffnungswinkel ist super praktisch. Für Steak-Profis, die Hardware ohne Automatik wollen!
Vorteile
- Höchste Leistung (2400 Watt)
- Bis 250°C für perfekte Kruste
- XXL-Grillfläche (32x25 cm)
- Abnehmbare Platten (spülmaschinenfest)
- RockStone-Beschichtung (kratzfest)
- 180° flach aufklappbar
- Digitale Temperaturanzeige
Nachteile
- Kein automatischer Garsensor
- Höherer Preis (199 €)
- Hoher Stromverbrauch (2400W)
Cecotec Rock'nGrill 2000 Elektrogrill mit offenem Grill
Technische Daten
Der Cecotec Rock'nGrill 2000 ist die günstigste Steak-Option für absolute Einsteiger: Für nur 37 € bekommst du einen soliden Grill mit 2000 Watt und bis zu 200°C. Die große Grillfläche (28x23 cm) reicht für 2 Steaks. Die RockStone-Beschichtung mit echten Steinpartikeln ist kratzfest und langlebig. Mit stufenloser Temperaturregelung von 50-200°C. Der schwimmende Deckel passt sich der Dicke an. Mit 180°-Öffnungswinkel für offenes Grillen. Integrierter Fettablauf und herausnehmbare Auffangschale. Die Platten sind fest verbaut, aber die RockStone-Oberfläche lässt sich leicht reinigen. Wichtig: Mit 200°C am unteren Ende für Steaks – für dünnere Steaks (1-2 cm) ok, für dicke Steaks (3+ cm) zu wenig Power. Keine Temperaturanzeige, nur Kontrollleuchte. Kein Garsensor, du musst den Gargrad selbst kontrollieren. Perfekt für Budget-Bewusste, die gelegentlich Steaks grillen wollen, ohne viel zu investieren.
Unsere Einschätzung
Der Cecotec Rock'nGrill 2000 ist ein solider Einsteiger-Grill für unter 37 €. Die 2000 Watt reichen für dünne bis mittlere Steaks, bei dicken Steaks wird's grenzwertig. Die RockStone-Beschichtung ist für den Preis erstaunlich gut. Kein Profi-Gerät, aber für gelegentliches Steak-Grillen mit kleinem Budget eine ok Wahl!
Vorteile
- Unschlagbarer Preis (36,90 €)
- 2000 Watt Leistung
- RockStone-Beschichtung
- 180° flach aufklappbar
- Stufenlose Temperaturregelung
- Große Grillfläche für den Preis
Nachteile
- Nur bis 200°C (zu wenig für dicke Steaks)
- Kein Garsensor
- Platten nicht abnehmbar
Steak-Kriterien: hohe Temperatur, konstante Hitze, gute Platten
1) Hohe Temperatur (240-270°C): Für perfekte Steaks brauchst du mindestens 240°C, besser 260-270°C. Nur bei hoher Hitze entsteht die Maillard-Reaktion – die chemische Reaktion, die Röstaromen und die knusprige Kruste erzeugt. Bei zu niedriger Hitze (unter 200°C) wird das Steak grau und trocken statt braun und saftig. Faustregel: Je dicker das Steak, desto höher die Temperatur – ein 3 cm Porterhouse braucht 270°C für außen knusprig, innen rosa. Premium-Grills wie der Tefal OptiGrill Elite XL erreichen 270°C, Standard-Modelle 240°C, Budget-Grills oft nur 200-230°C (zu wenig für dicke Steaks).
2) Konstante Hitze ohne Temperaturschwankungen: Billige Grills schwanken zwischen 180-240°C, weil das Heizelement zu schwach ist. Das Problem: Das Steak gart ungleichmäßig – außen verbrennt, innen bleibt es roh. Gute Grills halten konstant 240°C ±5°C über die gesamte Garzeit. Die Tefal-OptiGrill-Serie nutzt eine intelligente Temperaturregelung, die konstant die Ist-Temperatur misst und nachheizt. Budget-Grills ohne Sensor haben oft große Schwankungen. Wichtig: Die Leistung (Watt) ist entscheidend – mindestens 2000 Watt für Steaks, bei weniger reicht die Power nicht.
3) Platten-Qualität (Material und Beschichtung): Die besten Steak-Grills nutzen Gussaluminium-Platten wie bei Profi-Grillpfannen – sie speichern Hitze länger und verteilen sie gleichmäßiger als dünne Aluminiumplatten. Die Beschichtung ist entscheidend: Premium-Antihaft (Tefal: 3x robust) oder Steinbeschichtung (RockStone, Cecotec) sind kratzfest und halten jahrelang. Standard-Antihaft bei Budget-Grills nutzt sich nach 6-12 Monaten ab, dann klebt alles an. Wichtig: Geriffelte Platten machen schöne Grillstreifen, glatte Platten maximale Kontaktfläche – beides funktioniert für Steaks.
4) Ausreichend Power (mindestens 2000 Watt): Für Steaks brauchst du Power, damit die Platten nach dem Auflegen des kalten Fleisches nicht zu stark abkühlen. Unter 2000 Watt ist kritisch – der Grill braucht ewig, um wieder auf Temperatur zu kommen, das Steak wird grau. Mit 2000-2400 Watt funktioniert's perfekt: Die Platten heizen in 3-4 Minuten auf, und nach dem Auflegen des Steaks ist die Temperatur in 30 Sekunden wieder oben. Premium-Modelle wie Cecotec mit 2400 Watt liefern Restaurant-Ergebnisse.
Dicke Steaks grillen: Höhenverstellung und „ohne Zerdrücken" erklärt
Die Höhenverstellung ist das wichtigste Feature für dicke Steaks (3-4 cm). Es gibt zwei Arten: 1) Schwimmender Deckel: Der Deckel liegt locker auf dem Steak und passt sich automatisch der Dicke an – kein manuelles Einstellen nötig. Nachteil: Bei sehr dicken Steaks drückt der Deckel trotzdem etwas, weil er ein gewisses Eigengewicht hat. 2) Verstellbare Höhe mit Einrastfunktion (Tefal OptiGrill): Der Deckel rastet automatisch in verschiedenen Höhen ein (1 cm, 2 cm, 3 cm, 4 cm), basierend auf der Dicke des Steaks. Vorteil: Null Druck auf das Steak, der Deckel schwebt praktisch darüber. Das ist perfekt für dicke Cuts wie Porterhouse oder T-Bone (3-4 cm) – das Steak behält seine Saftigkeit und Form.
Warum „ohne Zerdrücken" wichtig ist: Wenn der Deckel zu stark drückt, wird Fleischsaft herausgepresst – das Steak wird trocken und verliert an Geschmack. Bei dünnen Steaks (1-2 cm) ist leichter Druck ok, bei dicken Steaks (3+ cm) fatal. Besonders bei Dry-Aged-Steaks oder teuren Cuts (Wagyu, Kobe) willst du null Druck, weil du jeden Tropfen Saft behalten willst. Die Tefal-OptiGrill-Serie mit automatischer Höhenverstellung ist hier unschlagbar – der Garsensor misst die Dicke und stellt die Höhe automatisch ein, ohne dass das Steak berührt wird.
Praxis-Tipp für dicke Steaks: Für Steaks ab 3 cm Dicke empfehlen wir die „Reverse Sear"-Methode im Kontaktgrill: 1) Steak bei niedriger Temperatur (150-180°C) langsam auf Kerntemperatur bringen (ca. 10-15 Min.), 2) dann bei hoher Temperatur (270°C) für 1-2 Min. kräftig angrillen für die Kruste. Mit dem Tefal OptiGrill Elite XL funktioniert das perfekt im manuellen Modus. So bekommst du gleichmäßige Garstufen von Rand bis Kern und eine knusprige Kruste.
Gargrad treffen: Temperaturkontrolle, Vorheizen, Ruhezeit – so klappt's
Automatischer Garsensor (Tefal OptiGrill): Der einfachste Weg für perfekte Steaks – du wählst nur den gewünschten Gargrad (rare, medium, well done), der Grill misst kontinuierlich Dicke und Innentemperatur und stoppt automatisch, wenn der Gargrad erreicht ist. Der Gargrad-Indikator zeigt an: gelb = rare (50-52°C Kerntemperatur), orange = medium (55-60°C), rot = well done (65-70°C). Das funktioniert verblüffend präzise – selbst bei unterschiedlich dicken Steaks. Perfekt für Einsteiger und alle, die null Stress wollen.
Manuelle Kontrolle (ohne Garsensor): Bei Grills ohne Sensor musst du selbst die Zeit kontrollieren. Faustregel: Rare: 2-3 Min. bei 240°C (1-2 cm Dicke), 4-5 Min. (3+ cm). Medium: 4-5 Min. (1-2 cm), 6-8 Min. (3+ cm). Well Done: 6-7 Min. (1-2 cm), 9-12 Min. (3+ cm). Wichtig: Ein digitales Fleischthermometer ist Pflicht – stich es in die dickste Stelle und miss: rare = 50-52°C, medium = 55-60°C, well done = 65-70°C. Ohne Thermometer ist es Glückssache.
Vorheizen ist Pflicht: Alle Steak-Grills müssen vorgeheizt werden – mindestens 3-5 Minuten bei maximaler Temperatur. Die Kontrollleuchte zeigt an, wann der Grill bereit ist. Ohne Vorheizen klebt das Steak an, und es entstehen keine Röstaromen. Profi-Tipp: Leg das Steak erst auf, wenn der Grill wirklich heiß ist – du solltest ein deutliches Zischen hören, wenn das Fleisch die Platten berührt. Das Zischen bedeutet: Die Maillard-Reaktion startet sofort.
Ruhezeit nach dem Grillen: Das Wichtigste, was die meisten vergessen: Nach dem Grillen das Steak 3-5 Minuten ruhen lassen, bevor du es anschneidest. Warum? Während des Grillens ziehen sich die Muskelfasern zusammen und pressen den Saft in die Mitte. Beim Ruhen verteilt sich der Saft wieder gleichmäßig. Wenn du sofort anschneidest, läuft der gesamte Saft raus – das Steak wird trocken. Einfach auf einem Teller mit Alufolie abdecken und warten. Die Kerntemperatur steigt in der Ruhezeit nochmals um 2-3°C (Nachgareffekt).
Plattenmaterial im Vergleich: Gusseisen vs Antihaft für Steak
Gussaluminium mit Premium-Antihaft (Tefal, Cecotec): Die beste Wahl für Kontaktgrills – Gussaluminium speichert Hitze wie Gusseisen (wichtig für konstante Temperatur), ist aber deutlich leichter und wartungsfreundlicher. Die Premium-Antihaftbeschichtung (Tefal: 3x robust, Cecotec: RockStone) ermöglicht Grillen ohne Öl – perfekt für fettarme Steaks. Vorteil: Steaks kleben nicht an, einfache Reinigung mit feuchtem Tuch, keine Pflege nötig. Nachteil: Die Beschichtung ist empfindlich gegen Metallzubehör – nur Holz oder Silikon verwenden.
Echtes Gusseisen (selten bei Kontaktgrills): Die traditionelle Wahl für Steakhouse-Qualität – Gusseisen speichert extreme Hitze und hält die Temperatur bombenstabil, auch wenn du ein kaltes Steak auflegst. Die natürliche Patina (eingebrannte Öl-Schicht) funktioniert wie Antihaft. Nachteil: Schwer (oft 10+ kg), braucht intensive Pflege (einölen nach jeder Nutzung), rostet bei falscher Lagerung. Bei Kontaktgrills kaum zu finden, weil zu schwer und unpraktisch. Für Hobbyköche ist Gussaluminium mit Antihaft die bessere Wahl.
Standard-Aluminium mit Antihaft (Budget-Grills): Günstige Grills nutzen dünne Aluminiumplatten (3-5 mm) mit Standard-Antihaft. Vorteil: Leicht, günstig, funktioniert für gelegentliches Grillen. Nachteil: Speichert wenig Hitze – nach dem Auflegen des Steaks sinkt die Temperatur stark und braucht lange zum Wiederaufheizen. Das Ergebnis: Ungleichmäßige Garstufen. Die Beschichtung nutzt sich schnell ab (6-12 Monate bei regelmäßiger Nutzung). Nur für Einsteiger mit kleinem Budget und gelegentlicher Nutzung ok.
Unser Rat: Für regelmäßiges Steak-Grillen sind Gussaluminium-Platten mit Premium-Antihaft (Tefal) oder RockStone (Cecotec) die beste Wahl – perfekte Balance zwischen Wärmespeicherung, Antihaft-Eigenschaften, und Wartungsfreundlichkeit. Für Budget-Bewusste: Standard-Antihaft funktioniert, aber du musst nach 1-2 Jahren die Platten ersetzen (falls abnehmbar) oder einen neuen Grill kaufen.
Mehr Tipps: Kontaktgrill Empfehlung – Welches Gerät lohnt sich wirklich?
Empfehlungen: die besten Steak-Kontaktgrills nach Budget
Premium (200-220 €): Tefal OptiGrill Elite XL – Die beste Wahl für Perfektionisten. Mit automatischem Garsensor, 270°C, XXL-Grillfläche, und abnehmbaren Platten. Perfekte Steaks auf Knopfdruck, zero Stress, Restaurant-Qualität. Für alle, die regelmäßig grillen und keine Kompromisse machen wollen. Die Investition lohnt sich – du wirst nie wieder ein Steak verhauen.
Mittelklasse (100-110 €): Tefal OptiGrill Standard – Beste Preis-Leistung. Die gleiche Garsensor-Technologie wie das Elite-Modell, nur mit kleinerer Fläche und fest verbauten Platten. Für 100 € bekommst du Profi-Technologie, die automatisch perfekte Steaks macht. Perfekt für Singles, Paare, und kleine Familien, die Smart-Features wollen, aber Budget sparen müssen.
Enthusiast (180-200 €): Cecotec Elektrogrill mit abnehmbaren Platten – Für erfahrene Griller, die manuelle Kontrolle wollen. Mit 2400 Watt die höchste Leistung, bis 250°C, XXL-Fläche, RockStone-Platten. Kein Garsensor, aber dafür volle Kontrolle über Temperatur und Zeit. Perfekt für alle, die ihre Steaks selbst kontrollieren wollen und abnehmbare Platten für easy Reinigung schätzen.
Budget (35-40 €): YASHE Kontaktgrill oder Cecotec Rock'nGrill 2000 – Für Einsteiger mit kleinem Budget. Beide haben 2000 Watt und stufenlose Temperaturregelung. Kein Garsensor, aber mit Fleischthermometer und etwas Übung gelingen dir ordentliche Steaks. Perfekt für gelegentliches Grillen ohne große Investition. Wichtig: Nicht für dicke Steaks geeignet, nur für 1-2 cm Dicke.
Mit diesen Kriterien und Empfehlungen findest du garantiert den richtigen Steak-Kontaktgrill – vom automatischen Garsensor bis zur manuellen Profi-Kontrolle. Perfekte Steaks, saftig innen, knusprig außen, jedes Mal!
→ Zurück zum Überblick: Kontaktgrill Test – Die besten Modelle im Vergleich
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Sarah Leitner
Sarah testet Küchengeräte und Lifestyle-Produkte mit Fokus auf Praxistauglichkeit und echte Alltagsnutzung. Sie kocht täglich und weiß, welche Features wirklich helfen – und welche nur Marketing sind.
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