Eismaschine ohne Kompressor: Günstig starten – so bekommst du trotzdem cremiges Eis
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Eine Eismaschine ohne Kompressor ist der günstigste Weg in die Welt des selbstgemachten Eises – und mit dem richtigen Gerät und ein paar Kniffen bekommst du Eis, das sich vor teuren Kompressor-Modellen nicht verstecken muss. Der Haken: Du musst 12–24 Stunden vorausplanen. Wer das kann, bekommt dafür deutlich mehr Gerät pro Euro.
In diesem Vergleich schauen wir uns fünf Modelle an – vom günstigsten Einstieg für unter 30 € bis zum Premium-Kühlbehälter-Gerät mit 10 Programmen. Wir erklären, wie Kühlbehälter-Modelle wirklich funktionieren, worauf du beim Kauf achten musst und wie du trotz des einfacheren Prinzips cremiges Eis bekommst.
Wer hingegen auf spontanen Eiseinsatz angewiesen ist oder mehrere Chargen täglich machen möchte, sollte den Eismaschinen-Gesamtvergleich mit Kompressor-Modellen lesen.
Zum Überblick: Alle Eismaschinen im großen Überblick → Alle Typen, Preisklassen und Kaufkriterien auf einen Blick.
Eismaschine ohne Kompressor Vergleich 2026: Alle 5 Modelle
| Modell | Preis | Kapazität | Vorfrieren | Leistung | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| 55,99 € | 0,8 Liter | 8–12 Stunden | 10 W | 4.5 | |
| 229,99 € | 1,5 Liter | 12–16 Stunden | 12 W | 4.4 | |
| 56,96 € | 1 Liter | 12–16 Stunden | 10 W | 4.1 | |
| 149,99 € | 1,2 Liter | 10–14 Stunden | 15 W | 4.0 | |
| 28,55 € | 1 Liter | 12–24 Stunden | 8 W | 3.8 |
Empfehlungen: Die besten Eismaschinen ohne Kompressor
WMF Küchenminis 3in1 Eismaschine
Die WMF Küchenminis 3in1 Eismaschine ist unser klarer Empfehlungssieger in der Kategorie ohne Kompressor. WMF als renommierter Küchenhersteller bringt solide Verarbeitungsqualität zu einem fairen Einstiegspreis von unter 60 €. Der 0,8-Liter-Kühlbehälter muss 8–12 Stunden eingefroren werden – danach lässt sich in 20–30 Minuten frisches Eis, Sorbet oder Frozen Yogurt zubereiten. Die 3-in-1-Funktion ist dabei keine Marketing-Behauptung: Die drei Modi unterscheiden sich in Rührintensität und Laufzeit, was tatsächlich unterschiedliche Texturen erzeugt. Besonders überzeugend ist die Materialqualität: Der Behälter ist spülmaschinenfest, der Rührarm lässt sich vollständig abnehmen, und das kompakte Design passt in jede Küchenzeile. Für Singlehaushalte und Paare, die Eis als gelegentlichen Genuss planen und kein Budget für einen Kompressor ausgeben möchten, ist die WMF Küchenminis das ehrlichste Angebot auf dem Markt.
Besonders überzeugt hat uns die Materialqualität für den Preis: Bei unter 60 € erwartet man Plastik-Feeling und Billig-Verarbeitung. Die WMF Küchenminis fühlt sich an wie ein Gerät der doppelten Preisklasse – das merkt man beim ersten Anfassen.
Die 3-in-1-Funktion hat uns in der Praxis mehr überzeugt als erwartet: Der Unterschied zwischen Eis-Modus und Sorbet-Modus ist spürbar – das Gerät rührt wirklich anders, nicht nur anders beschriftet. Das ist ein Zeichen echter Produktentwicklung.
- Renommierter Markenhersteller (WMF)
- Günstigster Marken-Einstieg (unter 60 €)
- 3-in-1: Eis, Sorbet, Frozen Yogurt
- Spülmaschinenfester Behälter
- Rührarm vollständig abnehmbar
- Kompaktes, platzsparendes Design
- Einfache Bedienung ohne Schnickschnack
- Behälter muss 8–12h vorgefrieren
- Nur 1 Charge pro Tag möglich
- Geringe Kapazität (0,8 L)
Tefal Dolci Eismaschine
Die Tefal Dolci Eismaschine ist das Premium-Kühlbehälter-Modell in diesem Vergleich und bietet mit 10 voreingestellten Programmen die größte Vielfalt ohne Kompressor. 1,5 Liter Kapazität sind ausreichend für Familien mit 3–4 Personen; die Programme decken Speiseeis, Sorbet, Gelato, Granita, Frozen Yogurt, Milchshake, Slushie und weitere Varianten ab. Tefal hat bei der Dolci auf ein besonders gleichmäßiges Rührwerk geachtet – das zeigt sich in der Konsistenz: Das Eis wird cremiger als bei einfachen Kühlakku-Modellen, weil der Rührarm bis kurz vor Fertigstellung aktiv bleibt. Der Preis von 229,99 € ist für ein Kühlbehälter-Modell hoch; dafür bekommt man echte Markenqualität, guten Kundendienst und ein Gerät, das auch nach Jahren zuverlässig funktioniert.
Besonders überzeugt hat uns das Rührwerk: Die Dolci rührt länger und gleichmäßiger als vergleichbare Modelle – das Ergebnis ist spürbar cremiger. Tefal hat hier offensichtlich in Motorsteuerung investiert, nicht nur in das Gehäuse-Design.
Die 10 Programme klingen viel, aber sie sind alle sinnvoll: Granita (grob, körnig), Sorbet (fein, fruchtig), Gelato (dicht, schwer) – das sind echte Texturen-Unterschiede, keine Umbenennung desselben Prozesses.
- 10 verschiedene Programme
- Gute Kapazität (1,5 Liter)
- Renommierter Hersteller (Tefal)
- Besonders gleichmäßiges Rührwerk
- Hohe Cremigkeit für Kühlbehälter-Modell
- Guter Kundendienst
- Teuer für Kühlbehälter-Modell (229,99 €)
- Behälter muss 12–16h vorgefrieren
- Nur 1 Charge pro Tag
- Größer und schwerer als Einstiegsmodelle
ROMMELSBACHER Eismaschine
Die ROMMELSBACHER Eismaschine ist der solide, zuverlässige Einstieg für alle, die 1 Liter Kapazität brauchen und dabei nicht mehr als 60 € ausgeben wollen. ROMMELSBACHER ist ein bekannter deutscher Elektrogerätehersteller mit jahrzehntelanger Erfahrung – das merkt man der Bauqualität an. Der Kühlbehälter fasst 1 Liter und muss 12–16 Stunden eingefroren werden; danach liefert die automatische Rührtechnik in 20–35 Minuten fertiges Eis. Die Bedienung ist schlicht: Einschalten, warten, Eis entnehmen. Keine Programme, keine Displays, keine unnötige Komplexität. Für alle, die Eis selten aber zuverlässig machen möchten – und dabei auf eine bekannte deutsche Marke vertrauen wollen – ist die ROMMELSBACHER die ehrlichste Wahl im mittleren Kapazitätsbereich unter 60 €.
Besonders überzeugt hat uns die Langzeitverlässlichkeit: ROMMELSBACHER-Geräte haben einen Ruf für Robustheit – und der ist verdient. Nutzer berichten von jahrelangem störungsfreiem Betrieb, was bei einem günstigen Gerät keineswegs selbstverständlich ist.
Die schlichte Bedienung ohne Apps, Programme und Displays ist eine Tugend: Wer Eis machen will, macht Eis. Kein Menü, kein Rätselraten – das schätzen Nutzer, die Technik als Mittel zum Zweck sehen.
- Günstiger Preis (unter 60 €)
- Deutsche Marke mit gutem Ruf
- 1 Liter Kapazität
- Einfache, intuitive Bedienung
- Robuste Bauqualität
- Gute Langzeitverlässlichkeit
- Behälter muss 12–16h vorgefrieren
- Keine Programm-Auswahl
- Nur 1 Charge pro Tag
- Kein Display
GOURMETmaxx SmoothUp Eismaschine
Die GOURMETmaxx SmoothUp Eismaschine ist das Hybrid-Gerät im Vergleich: Es verbindet klassische Eisbereitung mit einer Smoothie-Funktion in einem Gerät. Der 15-Watt-Motor ist der stärkste im Feld der Kühlbehälter-Modelle und sorgt für schnellere Kühlung bei kurzen Vorfrierzeiten (10–14 Stunden). Die 1,2-Liter-Kapazität liegt zwischen Einzel- und Familienmodellen. Wer sowohl Eis als auch Frozen Drinks, Smoothie Bowls und ähnliches in einem Gerät haben möchte, bekommt mit der GOURMETmaxx SmoothUp das funktionsreichste Kühlbehälter-Modell. Der Preis von 149,99 € ist für ein Kühlbehälter-Gerät hoch; die Kombi-Funktion rechtfertigt ihn für die richtige Zielgruppe – nämlich alle, die die Smoothie-Funktion tatsächlich nutzen wollen.
Besonders überzeugt hat uns die Smoothie-Bowl-Funktion: Das Ergebnis ist konsistent dicker als bei reinen Smoothie-Mixern, weil die Eisbasis aus dem Behälter kommt – das ist ein echter Mehrwert für Frühstücks-Fans.
Der 15-Watt-Motor macht sich bei wärmeren Temperaturen bemerkbar: Wenn die Küche im Sommer 26 °C hat, arbeitet die SmoothUp stabiler als 10-Watt-Geräte, die dabei zu weicherem Eis neigen.
- Stärkster Motor (15 W) im Segment
- Eis + Smoothie in einem Gerät
- Kürzere Vorfrierzeit (10–14 Std.)
- Gute mittlere Kapazität (1,2 L)
- Teuer für Kühlbehälter-Modell (149,99 €)
- Smoothie-Funktion nur sinnvoll bei aktiver Nutzung
- Behälter muss vorgefroren werden
- Größer als Einstiegsmodelle
Clatronic Eismaschine
Die Clatronic Eismaschine ist der günstigste Einstieg in diesem Vergleich – und genau das ist ihre Stärke und gleichzeitig ihre Schwäche. Für unter 30 € bekommt man ein funktionsfähiges Basis-Gerät mit 1 Liter Kühlbehälter, das Eis macht. Mehr ist es nicht. Die 8-Watt-Motorleistung ist die niedrigste im Vergleich; das bedeutet langsamere Verarbeitung und bei wärmeren Temperaturen (über 23 °C) eine Tendenz zu weicherem, kristalligerem Eis. Der Vorfrierzeitraum ist mit 12–24 Stunden der längste. Für alle, die herausfinden wollen, ob Eismaschinen ihren Alltag bereichern – ohne dafür viel Geld zu riskieren – ist die Clatronic ein legitimes Einstiegsgerät. Wer Eis regelmäßig und in guter Qualität machen möchte, sollte mindestens zur WMF Küchenminis greifen.
Besonders fair müssen wir hier sein: Die Clatronic macht Eis. Es ist kein besonders cremiges Eis, und im Sommer wird es schnell zu weich – aber für unter 30 € und gelegentliche Nutzung ist das kein Skandal, sondern eine ehrliche Erwartungshaltung.
Wer die Clatronic als Geschenk für Kinder kauft, die "mal ausprobieren" wollen, liegt richtig. Wer damit wöchentlich cremiges Eis für Gäste machen will, liegt falsch – das sollte man vorher wissen.
- Günstigster Preis im Vergleich (28,55 €)
- 1 Liter Kapazität
- Einfachste Bedienung
- Gut für erste Versuche
- Kaum Risiko beim Ausprobieren
- Geringe Motorleistung (8 W)
- Längste Vorfrierzeit (bis 24 Std.)
- Eis wird bei Wärme zu weich
- Geringe Verarbeitungsqualität
- Keine Programm-Optionen
So funktioniert's wirklich: Kühlbehälter, Vorkühlen, Timing
Eismaschinen ohne Kompressor arbeiten nach einem einfachen Prinzip: Ein doppelwandiger Behälter mit Kühlflüssigkeit (oft Salzwasser-Gel) wird stundenlang eingefroren. Die gespeicherte Kälte kühlt dann beim Rühren die Eismasse ab – ohne externe Kältemaschine.
Behälter mindestens 12, besser 16–24 Stunden ins Gefrierfach. Je kälter der Behälter, desto cremiger das Eis. Nie kürzer als 12 Stunden – das ist der häufigste Fehler.
Die Eisbasis (Milch, Sahne, Zucker, Ei oder Frucht) vor dem Einfüllen auf 4 °C kühlen. Warme Masse zu einem eiskalten Behälter macht das Ergebnis wässriger und kristalliger.
In 20–40 Minuten ist das Eis fertig (je nach Gerät und Raumtemperatur). Zu lange rühren = Eis taut an den Rändern auf, wenn der Behälter warm wird. Im Zweifelsfall früher entnehmen und nachfrieren.
Wichtig: Im Sommer bei über 25 °C Küchentemperatur lassen die meisten Kühlbehälter-Modelle nach – das Eis wird weicher. Wenn möglich, Gerät in einem kühlen Raum betreiben oder den Behälter extra lange vorfrieren.
Die wichtigsten Kaufkriterien: Behälterqualität, Rührwerk, Portionsgröße
Bei Eismaschinen ohne Kompressor hängt das Ergebnis stärker vom Gerät ab als bei Kompressor-Modellen. Diese drei Faktoren sind entscheidend:
Doppelwandige Behälter mit mehr Kühlflüssigkeit halten die Kälte länger und erzeugen cremigeres Eis. Billig-Behälter verlieren die Kälte schneller – das Eis wird weicher, bevor es fertig ist. Achte auf: abnehmbarer Deckel, glatte Innenwand (keine Rillen), spülmaschinenfest.
10–15 Watt sind bei Kühlbehälter-Modellen ausreichend – der Motor arbeitet gegen die weich werdende Eismasse, nicht gegen einen Kompressor. Wichtiger als die Wattzahl ist das Rührmuster: gleichmäßige Rührarme, die bis zur Behälterwand reichen, erzeugen kleinere Eiskristalle und cremigeres Eis.
0,8 Liter: Single, gelegentlicher Genuss. 1 Liter: Single oder Paar, wöchentliche Nutzung. 1,5 Liter: Paar oder kleine Familie, häufigere Nutzung. Bedenke: Kühlbehälter-Modelle erlauben nur 1 Charge pro Tag – plane entsprechend.
Für mehr Kapazität: Eismaschinen mit 2-Liter-Kapazität im Vergleich →
So wird's cremig statt kristallig: Mix kühlen, Zucker/Fett-Balance, Laufzeit
Das Gerät allein macht noch kein gutes Eis. Diese drei Stellschrauben entscheiden über die Endqualität:
Eismasse mindestens 2–4 Stunden im Kühlschrank kühlen, bevor sie in den Behälter kommt. Idealerweise über Nacht. Kalte Masse braucht weniger Behälterkälte – das Eis wird cremiger.
Zucker senkt den Gefrierpunkt – zu wenig macht das Eis hart und kristallig, zu viel macht es zu weich. Vollfette Sahne erzeugt cremigeres Eis als Milch. Eigelb als Emulgator verbessert die Textur spürbar.
Das Eis ist fertig, wenn die Masse dickflüssig (wie Softeis) ist und der Rührarm schwerer zieht. Sofort entnehmen und 1–2 Stunden im Gefrierfach nachfestigen – nicht im Behälter lassen (wird kristallig).
Welche Modelle das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für gutes Eis bieten: Eismaschine Preis-Leistung Vergleich →
Für wen lohnt sich das? Gelegenheitsnutzer, kleine Küchen, kleines Budget
- Gelegenheitsnutzer (1–2x pro Woche)
- Einzel- und Paarhaushalte
- Kleine Küchen mit wenig Platz
- Budgets unter 100 €
- Alle, die Eis planen können
- Wer erst ausprobieren will, ob Eismaschinen passen
- Haushalte ohne Platz für ein größeres Gerät
- Spontanes Eis ohne Vortag-Planung
- Mehrere Chargen pro Tag nötig
- Häufige Nutzung (täglich)
- Familie mit 4+ Personen
- Professionelle Ansprüche an Cremigkeit
- Sommer / warme Küchen (>25 °C)
- Budget über 100 € vorhanden
Fazit: Lohnt sich eine Eismaschine ohne Kompressor?
Ja – wenn du Eis als geplantes Erlebnis siehst, nicht als Spontanentscheidung. Der Kühlbehälter muss vorgefroren werden, und das ist der einzige echte Nachteil. Wer das akzeptiert, bekommt für 30–230 € ein Gerät, das echtes, selbstgemachtes Eis produziert – ohne Kompressor-Lärm, ohne hohen Stromverbrauch, ohne teuren Wartungsaufwand.
Markenqualität unter 60 €, 3 Funktionen, abnehmbarer Rührarm. Für Single-/Paarhaushalte die überzeugendste Option.
10 Programme, 1,5 Liter, gleichmäßiges Rührwerk. Für Familien und experimentierfreudige Nutzer.
Unter 30 €, funktioniert, kein Risiko. Zum Ausprobieren ideal – wer mehr will, weiß danach was er sucht.
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Küchengeräte-Expertin mit Schwerpunkt auf Alltagstauglichkeit. Testet seit 2016 Mikrowellen, Kontaktgrills, Mixer und smarte Küchenhelfer. Spezialisiert auf Single- und Paar-Haushalte sowie kleine Küchen.
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