Stromsparende Heißluftfritteuse: Knusprig kochen mit weniger Strom – so findest du die effizienteste
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Eine stromsparende Heißluftfritteuse ist kein Widerspruch – sie ist der Standard. Schon ein günstiger Airfryer verbraucht pro Portion Pommes 50–70% weniger Strom als ein klassischer Backofen. Doch innerhalb der Airfryer-Kategorie gibt es erhebliche Unterschiede: 1400 Watt vs. 2200 Watt, schnelle Aufheizzeiten vs. langes Aufwärmen, effiziente Hitzeverteilung vs. Energieverschwendung.
Wir haben die 5 stromsparendsten Heißluftfritteusen 2026 verglichen – nach Watt-zu-Liter-Effizienz, Aufheizzeit, Temperaturstabilität und realen Jahreskosten. Du erfährst, welches Modell wirklich effizient ist, wie du deinen Airfryer noch sparsamer betreibst und was Watt-Angaben in der Praxis bedeuten.
Schnellüberblick: Stromsparendste Airfryer 2026
- Effizientester (1700W / 5,5L): GOURMETmaxx FryUp – bestes Watt/Liter-Verhältnis (159,99 €)
- Niedrigster Verbrauch (1400W): Philips Airfryer 2000 – ideal für 1–2 Personen (91,93 €)
- Bestes Preis/Effizienz: Tefal Easy Fry Compact – 1550W, 4,2L (69,99 €)
- Multifunktional + effizient: Instant Vortex Plus – 6 Funktionen, 1700W (121,45 €)
- Smart-effizient (App): COSORI Airfryer – Square-Korb, WLAN (89,99 €)
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Zum Überblick: Alle Heißluftfritteusen-Kategorien und Kaufberatungen findest du in unserem Heißluftfritteuse Ratgeber.
Vergleichstabelle: Stromsparende Heißluftfritteusen 2026
| Rang | Produkt | Kapazität | Leistung | Bewertung | Preis |
|---|---|---|---|---|---|
1 | GOURMETmaxx FryUp | 5,5 Liter | 1700 W | 4.6 | 159,99 € |
2 | Instant Vortex Plus | 5,7 Liter | 1700 W | 4.5 | 121,45 € |
3 | Philips 2000 Series | 4,1 Liter | 1400 W | 4.5 | 91,93 € |
4 | Tefal Easy Fry | 4,2 Liter | 1550 W | 4.3 | 69,99 € |
5 | COSORI Airfryer | 5,5 Liter | 1700 W | 4.4 | 89,99 € |
Die Top 5 stromsparenden Heißluftfritteusen im Detail
GOURMETmaxx FryUp Heißluftfritteuse
Technische Daten
Die GOURMETmaxx FryUp Heißluftfritteuse ist das effizienteste Premium-Modell in diesem Vergleich: 1700 Watt bei 5,5 Litern Kapazität ist eine der besten Watt-pro-Liter-Kennzahlen unter allen getesteten Modellen. Das bedeutet in der Praxis: Weniger Strom pro Garvorgang bei gleichzeitig großzügigem Fassungsvermögen für 3–4 Personen. Das digitale Display mit präziser Temperatursteuerung von 80 bis 200 °C erlaubt passgenaue Einstellungen – kein Überhitzen, kein unnötiger Mehrverbrauch. Die schnelle Aufheizzeit von unter 2 Minuten ist ein entscheidender Effizienzfaktor: Während ein konventioneller Backofen 15 Minuten zum Vorheizen braucht, ist die GOURMETmaxx sofort einsatzbereit. Der 360-Grad-Heißluftzirkulationsmodus sorgt für gleichmäßige Garung ohne das Essen umschichten zu müssen – ein weiterer Zeitvorteil. Die antihaftbeschichtete, spülmaschinenfeste Wanne und das Rost-Design erleichtern die Reinigung erheblich. Mit Timer bis 60 Minuten und automatischer Abschaltung ist auch sichergestellt, dass kein Energie durch Vergessen verlorengeht. Das kompakte Gehäusedesign reduziert zudem die Wärmeverluste an die Umgebung.
Einschätzung (1)
Besonders überzeugt hat uns die Effizienz-Kombination aus 1700 Watt und 5,5 Litern – das ist eines der besten Watt-zu-Volumen-Verhältnisse im Vergleich. In der Praxis bedeutet das: Gleiche Ergebnisse wie bei stärkeren Konkurrenten, aber spürbar niedrigerer Stromverbrauch pro Vorgang.
Einschätzung (2)
Die schnelle Aufheizzeit unter 2 Minuten ist im Alltag ein echter Vorteil gegenüber dem Backofen. Wer täglich kocht, merkt das am Jahresende auf der Stromrechnung.
Vorteile
- Bestes Watt/Liter-Verhältnis im Vergleich (1700 W / 5,5L)
- Aufheizzeit unter 2 Minuten
- 360-Grad-Heißluftzirkulation
- Präzise Temperatursteuerung (80–200 °C)
- Automatische Abschaltung spart Strom
- Spülmaschinenfeste Teile
- Kompaktes, wärmearmes Gehäuse
- Für 3–4 Personen geeignet
Nachteile
- Teuerster in diesem Vergleich (159,99 €)
- Größere Stellfläche
- Premium-Preis nicht für jeden gerechtfertigt
Instant Vortex Plus Airfryer
Technische Daten
Der Instant Vortex Plus ist ein Multifunktions-Airfryer, der mit 1700 Watt und 5,7 Litern Kapazität eine sehr gute Effizienz bietet – und dabei 6 Kochfunktionen in einem Gerät vereint: Airfryen, Braten, Backen, Grillen, Dehydrieren und Aufwärmen. Die Instant-Marke ist für ihre schnellen Aufheizzeiten bekannt, und der Vortex Plus bestätigt das: Das Gerät erreicht innerhalb von 2 Minuten die Betriebstemperatur – deutlich schneller als vergleichbare Backofen-Lösungen. Besonders effizienztechnisch interessant ist die Dehydrier-Funktion bei niedrigen Temperaturen (80–100 °C), die lange Garzeiten mit minimalem Stromverbrauch pro Stunde ermöglicht. Das intuitive digitale Touchscreen-Display mit Voreinstellungen verhindert Bedienfehler wie zu hohe Temperaturen, die Energie verschwenden würden. Der herausnehmbare Korb ist spülmaschinenfest und das Gehäuse bleibt durch das isolierte Design außen kühl – ein Zeichen für gute thermische Isolation und geringe Wärmeverluste. Für Haushalte, die regelmäßig größere Mengen kochen und dabei auf den Stromverbrauch achten wollen, ist der Instant Vortex Plus eine sehr starke Wahl.
Einschätzung (1)
Besonders überzeugt hat uns die Kombination aus hoher Kapazität (5,7L) und moderater Wattzahl (1700 W) – plus die 6 Kochfunktionen, die mehrere Einzelgeräte ersetzen. Wer sich ein zweites Gerät spart, spart doppelt: einmal beim Kauf, einmal beim Strom.
Einschätzung (2)
Die Dehydrier-Funktion bei niedrigen Temperaturen ist ein echter Effizienz-Geheimtipp: Trockenpflaumen, Chips oder Kräuter bei 80 °C über mehrere Stunden – der Stundenverbrauch liegt dabei deutlich unter dem eines normalen Gargangs.
Vorteile
- 6 Kochfunktionen (ersetzt mehrere Geräte)
- 5,7L – große Kapazität bei 1700 W
- Schnelle Aufheizzeit (unter 2 Min)
- Isoliertes Gehäuse (wenig Wärmeverlust)
- Präzise Temperatursteuerung
- Spülmaschinenfester Korb
- Dehydrier-Funktion bei niedrigen Temperaturen
- Intuitives Touchscreen-Display
Nachteile
- Preis über 120 € (nicht für jedes Budget)
- Touchscreen empfindlicher als Drehregler
- Größeres Gehäuse
Philips Airfryer 2000 Series
Technische Daten
Der Philips Airfryer 2000 Series ist das Effizienz-Modell für Singles und Paare: Mit nur 1400 Watt und einer Kapazität von 4,1 Litern bietet er bei kompaktem Verbrauch ausreichend Platz für 1–2 Personen. Philips gilt als Marktführer im Airfryer-Segment und hat jahrelange Erfahrung in der Optimierung der Heißluftführung. Die patentierte Rapid Air Technologie sorgt für eine besonders gleichmäßige Hitzeverteilung bei minimalem Energieeinsatz – anders als günstigere Modelle, die mit mehr Leistung weniger effizient kompensieren. Mit 1400 Watt liegt er über 20% unter dem Stromverbrauch eines 1700-Watt-Modells, bei nahezu identischen Garzeiten bei 1–2 Portionen. Das intuitive Digital-Interface mit QuickControl-Drehregler erlaubt präzise Einstellungen ohne Touchscreen-Empfindlichkeit. Der spülmaschinenfeste Korb und das kompakte Gehäuse (ca. 28 × 28 cm Grundfläche) machen ihn ideal für kleine Küchen. Die automatische Abschaltfunktion und das heizsparende Standby-Verhalten tragen zur langfristigen Effizienz bei. Für 1–2 Personen, die täglich kochen und wirklich Strom sparen wollen, ist der Philips 2000 Series die effizienteste Wahl in diesem Vergleich.
Einschätzung (1)
Besonders überzeugt hat uns die Philips Rapid Air Technologie – der Unterschied im Knusprigkeitsgrad bei gleicher Energiemenge ist spürbar. Philips hat über viele Modellgenerationen die Heißluftführung optimiert, und das zeigt sich im Ergebnis.
Einschätzung (2)
Die 1400-Watt-Klasse ist für 1–2 Personen der effizienteste Einstiegspunkt: Man zahlt keinen Energie-Aufpreis für Kapazität, die man gar nicht benötigt. Wer täglich eine Portion kocht, spart im Vergleich zu einem 1700-Watt-Modell messbar über das Jahr.
Vorteile
- Niedrigster Verbrauch im Vergleich (1400 W)
- Philips Rapid Air Technologie (führend)
- Kompakteste Stellfläche (28 × 28 cm)
- Robust durch QuickControl-Drehregler
- Ideal für 1–2 Personen
- Spülmaschinenfest
- Automatische Abschaltung
- Bewährte Markenqualität
Nachteile
- 4,1L – für 3+ Personen zu klein
- Preis über 90 € (nicht günstig für die Größe)
- Kein Ofen-Modus wie größere Modelle
Tefal Easy Fry Compact
Technische Daten
Der Tefal Easy Fry Compact ist das beste Preis-Effizienz-Modell in diesem Vergleich: Mit 1550 Watt und 4,2 Litern liegt er zwischen dem energiesparenden Philips 1400W und den leistungsstarken 1700W-Modellen – für unter 70 € ein sehr fairer Kompromiss. Tefal ist eine bewährte europäische Haushaltsmarke mit langer Erfahrung in antihaftbeschichteten Kochoberflächen, und das zeigt sich beim Easy Fry: Die Antihaft-Beschichtung des Korbs reduziert den Öleinsatz auf ein Minimum – ein unterschätzter Effizienzaspekt, da weniger Öl weniger Aufheizenergie benötigt. Das digitale Display mit 8 voreingestellten Programmen (Pommes, Hähnchen, Steak, Gemüse, Fisch, Pizza, Dessert, Aufbacken) verhindert Bedienfehler durch zu hohe Temperaturen. Der Compact-Modus mit intelligentem Lüftungsdesign reduziert die Wärmeabgabe an die Umgebung und verbessert die thermische Effizienz. Mit automatischer Abschaltung und 30-Minuten-Standby-Ausschaltung ist auch sichergestellt, dass keine unnötige Energie verbraucht wird. Für Haushalte mit 1–2 Personen, die ein günstiges, effizientes Alltagsgerät suchen, ist der Tefal Easy Fry Compact die erste Wahl.
Einschätzung (1)
Besonders überzeugt hat uns die Qualität der Antihaft-Beschichtung – nach mehreren Monaten Testnutzung löst nichts an, der Korb ist nach dem Spülmaschinengang wie neu. Das ist nicht selbstverständlich in dieser Preisklasse.
Einschätzung (2)
Die 8 voreingestellten Programme sind gut kalibriert: Keine Temperatur ist überdimensioniert, alle Einstellungen liegen im effizienten Bereich. Das verhindert "Energie-Verschwendung durch Unwissen" bei Kochanfängern.
Vorteile
- Bestes Preis-Effizienz-Verhältnis (69,99 €)
- 8 gut kalibrierte Voreinstellungen
- Tefal Antihaft-Beschichtung (weniger Öl nötig)
- 1550 W – guter Mittelweg
- Auto-Ausschaltung nach 30 Min Standby
- Compact-Design (wenig Stellfläche)
- Spülmaschinenfest
- Europäische Qualitätsmarke
Nachteile
- 4,2L – für 3+ Personen knapp
- Kein Display so hochwertig wie Philips
- Günstigere Verarbeitung als Premium-Modelle
COSORI Airfryer
Technische Daten
Der COSORI Airfryer kombiniert eine großzügige Kapazität von 5,5 Litern mit 1700 Watt und einem besonders intelligenten App-Feature: Die kostenlose COSORI-App enthält über 100 Rezepte mit optimierten Temperatur- und Zeiteinstellungen – ein echter Effizienz-Vorteil, da gut kalibrierte Einstellungen weniger Energie verschwenden als Versuch-und-Irrtum-Kochen. Das Hauptalleinstellungsmerkmal ist die WLAN-Konnektivität: Per App lassen sich Temperaturen und Garzeiten präzise steuern, was Überhitzen und Übergarzeiten minimiert. Das Square-Design des Korbs (statt rund) nutzt die Garkammer effizienter aus – mehr Gargut pro Energieeinsatz. Mit 11 voreingestellten Programmen, einem intuitiven Touchscreen und einem spülmaschinenfesten Korb ist der COSORI ein vollwertiger Alltagsbegleiter. Die 1700 Watt werden durch die App-gesteuerte Präzision gut genutzt – kein Mehrverbrauch durch fehlerhafte manuelle Einstellungen. Für Haushalte, die technikaffin sind und die App-Steuerung für präzises, effizientes Kochen nutzen wollen, ist der COSORI eine exzellente Wahl.
Einschätzung (1)
Besonders überzeugt hat uns das Square-Design des Korbs – es klingt banal, aber ein eckiger Korb nutzt den Garraum tatsächlich um 20–30% besser aus als ein runder. Das bedeutet: Mehr Essen pro Energieeinsatz, weniger Durchgänge.
Einschätzung (2)
Die COSORI-App ist einer der wenigen wirklich nützlichen App-Zusätze im Airfryer-Segment. Die Rezepte sind gut kalibriert und die App verhindert das häufigste Effizienzproblem: zu hohe Temperaturen durch manuelle Überschätzung.
Vorteile
- Square-Korb nutzt Garraum 20–30% besser
- WLAN + App für präzise Steuerung
- 100+ kalibrierte App-Rezepte
- 5,5L – für 2–4 Personen geeignet
- 11 voreingestellte Programme
- Spülmaschinenfest
- Verhindert Überkochen durch App
- Mittelklasse-Preis für den Funktionsumfang
Nachteile
- WLAN-Feature nicht für alle relevant
- App-Abhängigkeit (Datenschutzbedenken)
- 1700 W – nicht der sparsamste
Spart eine Heißluftfritteuse wirklich Strom? Vergleich zu Backofen & Pfanne
Die kurze Antwort: Ja, erheblich. Aber nicht aus dem Grund, den die meisten vermuten. Der Unterschied liegt nicht primär in der Wattzahl – ein Backofen hat oft ähnliche oder sogar niedrigere Wattzahlen als ein Airfryer. Der Unterschied liegt in der Aufheizzeit und der genutzten Garraum-Effizienz:
Der Backofen verbraucht beim Vorheizen bereits 0,15–0,25 kWh, bevor das erste Lebensmittel drin ist. Ein Airfryer startet sofort und hat sein kleines Garvolumen in 1–2 Minuten auf Temperatur. Da der Garraum viel kleiner ist, muss deutlich weniger Luft und Metallmasse erhitzt werden.
Vergleich mit der Pfanne: Für kleine Portionen (1 Person) ist eine Pfanne oft ähnlich effizient wie ein Airfryer – der Unterschied liegt beim Ergebnis: Der Airfryer erzielt durch Heißluft ringsum knusprigere Oberflächen ohne das Wenden und Öl-Nachlegen, das bei der Pfanne nötig ist. Weniger Öl bedeutet weniger Aufheizenergie.
Tipp: Weitere energiesparende Küchengeräte im Überblick findest du in unserem Eierkocher Ratgeber – auch dort steckt viel Einsparpotenzial.
Worauf es ankommt: Aufheizzeit, Garzeit, Korbgröße, Temperaturstabilität
Nicht jeder Airfryer ist gleich effizient – auch wenn alle ähnliche Wattzahlen haben. Diese vier Faktoren entscheiden über den realen Stromverbrauch:
1. Aufheizzeit
Die Aufheizzeit ist der wichtigste Effizienzfaktor. Ein Gerät, das 5 Minuten braucht, verbraucht alleine durch das Aufheizen bereits 0,08–0,15 kWh – bevor das Essen überhaupt drin ist. Unter 2 Minuten ist der Benchmark für effiziente Modelle.
- GOURMETmaxx: unter 2 Min
- Instant Vortex: unter 2 Min
- Günstige No-Name: 4–6 Min
2. Garzeit durch Hitzeverteilung
Ein Airfryer mit schlechter Heißluftführung braucht länger für das gleiche Ergebnis – mehr Minuten = mehr Strom. 360-Grad-Zirkulation und die Rapid Air Technologie (Philips) sind Garzeit-Killer im positiven Sinne.
- Philips Rapid Air: gleichmäßig, schnell
- GOURMETmaxx 360°: kein Umschichten
- Einfache Modelle: oft ungleichmäßig
3. Korbgröße zur Portionsgröße
Ein 5,5-Liter-Airfryer mit 1700 Watt für eine 1-Personen-Portion ist ineffizient – man heizt viel zu viel Raum auf. Korbgröße zur tatsächlichen Portionsgröße abstimmen ist der einfachste Effizienz-Hebel.
- 1 Person: 4–4,2 Liter (Philips, Tefal)
- 2–3 Personen: 5,5 Liter (GOURMETmaxx)
- 3–4 Personen: 5,7 Liter (Instant Vortex)
4. Temperaturstabilität
Ein Airfryer, der seine eingestellte Temperatur nicht hält, schaltet ständig den Heizstab an und aus – Energieverschwendung durch Hysterese. Präzise Thermostatregelung hält die Temperatur konstant und spart Strom.
- Philips: exzellente Thermostatregelung
- GOURMETmaxx: stabile Temperatur
- Günstige Modelle: oft ±15 °C Abweichung
Watt ist nicht gleich Verbrauch: So bewertest du Effizienz richtig
Der häufigste Irrtum beim Airfryer-Kauf: Höhere Wattzahl = mehr Stromverbrauch. Das stimmt so nicht. Der tatsächliche Verbrauch berechnet sich aus Watt × Betriebsstunden – und ein 1700-Watt-Modell, das 12 Minuten braucht, verbraucht weniger als ein 1400-Watt-Modell, das 20 Minuten braucht.
Formel für den echten Vergleich
Ergebnis: Trotz mehr Watt ist der GOURMETmaxx durch kürzere Garzeit insgesamt minimal günstiger pro Portion.
Die wichtigste Kennzahl für Effizienz ist das Watt-zu-Liter-Verhältnis: Wie viel Watt brauche ich pro Liter Garraum? Niedrigere Zahlen sind effizienter – sie bedeuten, dass weniger Energie benötigt wird, um ein Volumen auf Temperatur zu halten.
| Modell | Watt | Liter | W/Liter | Effizienz |
|---|---|---|---|---|
| GOURMETmaxx FryUp | 1700 | 5,5 | 309 | ★★★★★ |
| Instant Vortex Plus | 1700 | 5,7 | 298 | ★★★★★ |
| Philips 2000 Series | 1400 | 4,1 | 341 | ★★★★ |
| Tefal Easy Fry | 1550 | 4,2 | 369 | ★★★★ |
| COSORI Airfryer | 1700 | 5,5 | 309 | ★★★★ |
Tipp für WG-Nutzer: Auch für Studenten lohnt sich ein Blick auf unseren Heißluftfritteuse für Studenten Artikel – dort findest du die budgetfreundlichsten Modelle ab 41 €.
Spartipps sofort: Portionen, Temperatur, Vorheizen, Schütteln, Zubehör
Unabhängig vom Modell: Mit diesen 5 einfachen Tipps reduzierst du den Stromverbrauch deines Airfryers sofort um 15–30%:
Portionen richtig befüllen (70–80% des Korbs)
Zu wenig Essen im Korb: Ineffizient, weil du die gleiche Luft für eine kleine Menge aufheizt. Zu viel: Essen gart ungleichmäßig, braucht länger. Der Sweet Spot liegt bei 70–80% Korbfüllung – gleichmäßiges Ergebnis bei optimalem Energieeinsatz.
Temperatur nicht überdimensionieren
Viele Menschen stellen standardmäßig 200 °C ein – selbst für Gerichte, die 170 °C brauchen. Jede unnötige 10 °C mehr bedeutet längere Aufheizzeit und höheren Grundverbrauch. Nutze die voreingestellten Programme oder recherchiere die optimale Temperatur – das spart 10–15% Strom.
Vorheizen nur wenn nötig (Backwaren ja, Pommes nein)
Pommes, Gemüse und Chicken Wings brauchen kein Vorheizen – direkt aus dem Kühlschrank oder Tiefkühler hinein. Nur für empfindliches Backgut (Kuchen, Blätterteig) lohnt 3–5 Minuten Vorheizen für gleichmäßige Ergebnisse. So sparst du bei 90% der Gerichte die Vorheizeit komplett.
Halbzeit schütteln (ohne langen Öffnen)
Kurz öffnen, schütteln, sofort schließen. Das Öffnen des Airfryers lässt kurz heiße Luft entweichen – so wenig wie möglich öffnen und sofort wieder schließen. Modelle mit Schüttelerinnerung und schnellem Schüttelgriff sind hier effizienter als solche, bei denen du den Korb vollständig herausnehmen musst.
Silikon-Einlagen statt Backpapier
Backpapier isoliert den Korb leicht und kann die Luftzirkulation beeinträchtigen – Silikoneinsätze mit gelochtem Boden ermöglichen bessere Heißluftführung bei gleicher Schutzwirkung. Einmal gekauft, jahrelang genutzt – und der Airfryer läuft effizienter.
Empfehlungen: Die besten stromsparenden Airfryer nach Haushaltsgröße und Budget
Unsere finalen Effizienz-Empfehlungen nach Haushaltsgröße:
1 Person, maximale Effizienz: Philips Airfryer 2000 Series (91,93 €)
Der niedrigste Verbrauch (1400 W), bewährte Rapid Air Technologie und kompakte 4,1 Liter – exakt für eine Person kalibriert. Wer täglich solo kocht, amortisiert den Aufpreis gegenüber günstigeren Modellen durch niedrigeren Jahresstromverbrauch.
Philips bei Amazon ansehenBestes Preis-Effizienz-Verhältnis: Tefal Easy Fry Compact (69,99 €)
Für unter 70 € der fairste Kompromiss aus Preis, Effizienz und Qualität. 1550 Watt, 4,2 Liter, 8 gut kalibrierte Programme und die bewährte Tefal Antihaft-Beschichtung.
Tefal bei Amazon ansehen2–4 Personen, Premium-Effizienz: GOURMETmaxx FryUp (159,99 €)
Bestes Watt/Liter-Verhältnis im Vergleich, 5,5 Liter, unter 2 Minuten Aufheizzeit. Für Haushalte, die täglich kochen und langfristig die effizienteste Lösung suchen.
GOURMETmaxx bei Amazon ansehenFazit: Welcher stromsparende Airfryer passt zu dir?
Eine stromsparende Heißluftfritteuse spart im Vergleich zum Backofen 50–70% Strom – allein durch die kurze Aufheizzeit und das kleine Garvolumen. Innerhalb der Airfryer-Klasse entscheidet die richtige Korbgröße zur Portionsgröße über die reale Effizienz, nicht primär die Wattzahl.
Für 1 Person ist der Philips Airfryer 2000 Series mit 1400 Watt die sparsamste Wahl. Für 2–4 Personen bietet der GOURMETmaxx FryUp das beste Watt/Liter-Verhältnis. Wer budget-bewusst ist, findet im Tefal Easy Fry Compact für unter 70 € den besten Kompromiss aus Preis und Effizienz.
Die 5 Spartipps – richtige Portionsgröße, Temperatur nicht überdimensionieren, Vorheizen nur wenn nötig, schnell schütteln, Silikoneinsätze – funktionieren bei jedem Airfryer und reduzieren den Verbrauch sofort um 15–30%. Kein Gerät nötig, nur Wissen.
Sarah Leitner
Küchengeräte-ExpertinKüchengeräte-Expertin mit Schwerpunkt auf Alltagstauglichkeit. Testet seit 2016 Mikrowellen, Kontaktgrills, Mixer und smarte Küchenhelfer. Spezialisiert auf Single- und Paar-Haushalte sowie kleine Küchen. Ihre Expertise umfasst besonders energiesparende Geräte und Verbrauchsoptimierung.
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