Redaktioneller Ratgeber
Mobilität & E-Mobilität

E-Mountainbike 2026: 110 Nm ohne eine einzige Bedingung

Datenbasiert · kein Hands-on-Test

Fünf E-MTBs am 18.08.2026 geprüft: 40 bis 110 Nm beworben, keiner nennt Trittfrequenz oder Stufe. Was auf amazon.de fürs Gelände taugt und was nicht.

Redaktionell geprüft
Quellenbasierte Einordnung
Aktualisiert 18.08.2026
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Autor & Redaktion
Felix Hartmann
Verantwortliche Redaktion
Felix Hartmann

Die ausführliche Autoren- und Fachzuordnung folgt weiter unten im Artikelbereich.

Stand des Artikels
Veröffentlicht
05.01.2026
Aktualisiert
18.08.2026

Änderungen, Quellenlage und redaktionelle Hinweise werden gesammelt unterhalb des Artikels dokumentiert.

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Soweit im Beitrag nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, handelt es sich um eine redaktionelle Einordnung und nicht automatisch um einen eigenen Praxistest jedes Produkts.

Datenbasiert · kein Hands-on-Test · Produktprüfung vom 18.08.2026

Worum es hier geht: Ein E-Mountainbike wird nach einer einzigen Zahl verkauft, und diese Zahl steht in Newtonmetern. 40 bei dem einen, 110 bei dem anderen, dazwischen 55, 70 und 80. Keiner der fünf hier geprüften Hersteller nennt, bei welcher Trittfrequenz und in welcher Unterstützungsstufe sein Wert gemessen wurde. Damit sind die Zahlen nebeneinander gestellt, ohne vergleichbar zu sein. Dieser Vergleich ordnet fünf am 18.08.2026 auf amazon.de bestellbare Räder deshalb nicht nach Newtonmetern, sondern nach dem, was sich vor dem Kauf tatsächlich prüfen lässt: Antriebsposition, Übersetzungsbandbreite, Bremsanlage, Reifen, Radgewicht und Zuladung. Es wurde kein Rad gekauft, gefahren oder vermessen. Alle Angaben stammen von den am Prüftag einzeln geöffneten Produktseiten und aus erreichbaren Herstellerunterlagen.

Auf einen Blick: sechs Punkte vor dem Kauf

  • Kein Hersteller nennt die Messbedingung seines Drehmoments. Weder Trittfrequenz noch Unterstützungsstufe stehen bei einem der fünf Räder dabei. Ohne beides ist eine Newtonmeterzahl kein vergleichbarer Wert, sondern eine Werbeaussage.
  • Die Bremse benennt genau ein Rad. Nur beim F.lli Schiano steht ein Modell da, nämlich Shimano MT200. Ein weiteres Rad nennt zwei Anlagen alternativ, die drei übrigen schreiben nur Scheibenbremse.
  • Vier von fünf nennen einen Grenzwert für die Zuladung, keiner nennt den Bezug. Ob 120 oder 150 Kilogramm die Fahrerin oder das gesamte Rad samt Gepäck meinen, sagt kein Datenblatt. Bei 28 Kilogramm Radgewicht ist das ein Unterschied von 28 Kilogramm.
  • Die beworbene Reichweite gilt nie für den Berg. 100 bis 180 Kilometer stehen in den Titeln. Am Anstieg wird Energie in Höhenmeter umgesetzt, und dafür nennt kein Hersteller eine Zahl.
  • Ein Rad widerspricht sich vierfach selbst. Beim Eleglide stehen 21 gegen 24 Gänge, 18 gegen 15 Amperestunden, 250 gegen 570 Watt und 2,35 gegen 2,4 Zoll Reifenbreite, alles auf derselben Seite.
  • Diese Preisklasse endet vor dem eigentlichen Gelände. Kein Rad im Feld weist eine Prüfung nach der EPAC-Mountainbike-Norm EN 17404 aus. Für Sprünge, Stufen und Bikepark ist keines dieser fünf Räder ausgewiesen.

Die fünf Modelle im Direktvergleich

Aufgenommen sind fünf Räder, die am 18.08.2026 auf amazon.de gelistet und bestellbar waren, jedes einzeln von der Produktseite geprüft und anschließend gegen erreichbare Herstellerangaben gehalten. Sortiert ist nach der Belegqualität im Gelände, also danach, wie viele der fünf geländerelevanten Bauteile ein Hersteller mit Modellbezeichnung benennt: Motor, Bremse, Reifen, Federgabel und Schaltung. Nicht sortiert ist nach Drehmoment, weil dieser Wert ohne Messbedingung nicht vergleichbar ist, und nicht nach Preis. Die Auszeichnung Unsere Empfehlung geht an das Prophete DICE 3.0, weil es als einziges Rad drei dieser fünf Bauteile benennt, als einziges eine deutsche Servicerufnummer führt und mit zehn Gängen die breiteste benannte Übersetzung im Feld hat. Es ist eine Empfehlung auf Basis recherchierter Angaben und keine Siegerkür, weil hier nichts gemessen wurde. Ihre Schwächen stehen in der Nachteilsliste: unbenannte Bremse, unbenannter Reifen und mit 28 Kilogramm das höchste Gewicht im Feld.

BildModellAuszeichnungBenannte BauteileDrehmoment laut HerstellerGängeAkkuZuladungBewertungZum Angebot
Prophete DICE 3.0 E-MTB 29 Zoll mit AEG ComfortDrive II Mittelmotor, Shimano Cues 10-Gang und Suntour XCT FedergabelProphete DICE 3.0Mittelmotor Unsere Empfehlungdrei von fünf: Motor, Federgabel, Schaltung70 Nm10 (Shimano Cues)540 Wh (36 V, 15 Ah), im Rahmen integriert150 kg empfohlenes Maximalgewicht4,5 / 6Jetzt ansehen
DERUIZ Dolomit E-Bike 29 mal 2,6 Zoll mit 250 Watt Mittelmotor, 110 Nm, Shimano CUES 11-Gang und 48 V 720 Wh AkkuDERUIZ DolomitMittelmotorEinziger benannter Reifen im Feldzwei von fünf: Reifen, Schaltung110 Nm11 (Shimano CUES)720 Wh (48 V, 15 Ah), entnehmbarnicht angegeben5,0 / 1Ansehen
F.lli Schiano MS29 E-Bike MTB 29 Zoll mit 250 Watt Mittelmotor, 80 Nm, 720 Wh entnehmbarem Akku und Shimano MT200 ScheibenbremsenF.lli Schiano MS29MittelmotorEinzige benannte Bremsanlagezwei von fünf: Bremse, Schaltung80 Nm8 (Shimano Altus)720 Wh (36 V, 20 Ah), entnehmbar120 kg empfohlenes Maximalgewichtkeine / 0Ansehen
TELEFUNKEN M921 Mountain E-Bike 29 Zoll Hardtail Pedelec mit 468 Wh Akku, 40 Nm Heckmotor und 7-Gang KettenschaltungTelefunken M921Heckmotornull von fünf: kein Bauteil benannt40 Nm7 (Anbieter nicht benannt)468 Wh (36 V, 13 Ah), vollintegriert125 kg empfohlenes Maximalgewicht5,0 / 1Ansehen
Eleglide Mopride 2 E-Bike 29 Zoll mit hydraulischen Scheibenbremsen, 36 V 18 Ah Akku, 21 Gängen und Federgabel mit LockoutEleglide Mopride 2HeckmotorBreiteste Bewertungsbasis: 462null von fünf: kein Bauteil benannt55 Nm21 laut Titel, 24 laut Merkmalfeld648 Wh laut Titel, 540 Wh laut Datenfeld120 kg empfohlenes Maximalgewicht4,4 / 462Ansehen

Sterne und Bewertungszahlen wurden am 18.08.2026 einzeln von den Produktseiten abgerufen, nicht aus einer Suchergebnisliste. Hervorgehoben ist allein die Spalte mit den benannten Bauteilen, weil sich dort ein Bestwert zählen lässt. Die Drehmomentspalte ist bewusst nicht hervorgehoben, weil die Messbedingung fehlt. Zur Preislage am Prüftag: 849,00 Euro für das Eleglide Mopride 2, 999,99 Euro für das Telefunken M921, je 1.599,00 Euro für das Prophete DICE 3.0 und das F.lli Schiano MS29 sowie 2.399,00 Euro für das DERUIZ Dolomit. Preise ändern sich täglich und stehen deshalb nicht in der Tabelle.

Drehmoment in Newtonmetern: eine Zahl ohne Bedingung

Newtonmeter sind die meistbeworbene Zahl dieser Warengruppe. Sie steht in vier von fünf Produkttiteln, sie steht in den Anzeigen, und sie ist das Erste, wonach im Handel gefragt wird. Was sie physikalisch bedeutet, ist unstrittig: das Drehmoment, das der Antrieb an der Kurbelwelle aufbringt. Was sie praktisch bedeutet, hängt an zwei Bedingungen, die niemand mitliefert. Erstens der Trittfrequenz, denn ein Mittelmotor gibt sein höchstes Moment nur in einem schmalen Drehzahlfenster ab und fällt darunter und darüber ab. Zweitens der Unterstützungsstufe, denn in der niedrigsten Stufe liegt regelmäßig nur ein Bruchteil dessen an, was die Spitzenangabe verspricht.

Der Nachweis lässt sich an diesem Feld unmittelbar führen. Das DERUIZ Dolomit zählt in seiner Beschreibung sechs Unterstützungsstufen namentlich auf, von ECO über TOUR, SPORT, TURBO und BOOST bis AUTO. Es nennt 110 Nm. Es sagt an keiner Stelle, in welcher der sechs Stufen diese 110 Nm anliegen. Das Prophete DICE 3.0 nennt 70 Nm und erwähnt Unterstützungsstufen nur als etwas, das sich am Display anpassen lässt, ohne sie zu beziffern. Das F.lli Schiano nennt 80 Nm, ohne den Motor überhaupt zu benennen. Das Telefunken M921 nennt 40 Nm ausschließlich im Titel des Angebots; in den fünf Produktmerkmalen, die das Rad beschreiben, kommt das Wort Drehmoment kein einziges Mal vor. Und das Eleglide nennt 55 Nm bei einem Antrieb, der in der Nabe des Hinterrads sitzt und für den die Kurbelangabe ohnehin eine andere Bedeutung hat.

Damit steht der Befund fest, und er gilt für alle fünf: Keine einzige der beworbenen Newtonmeterangaben ist mit einer Messbedingung versehen. Das ist kein Vorwurf an einen einzelnen Anbieter, sondern eine Eigenschaft dieser Warengruppe. Ein Vergleich von 110 gegen 70 ist deshalb kein Vergleich, sondern eine Gegenüberstellung zweier Zahlen aus zwei unbekannten Aufbauten. Wer die Antriebsarten und ihre Kennlinien getrennt betrachten möchte, findet die Systematik im Überblick der E-Bike-Motoren und ihrer Bauarten, der die Kraftentfaltung von Nabe und Tretlager gegenüberstellt.

Praktisch bleibt trotzdem eine Rangfolge übrig, sie fällt nur anders aus als die beworbene. Innerhalb derselben Bauart und derselben Preisklasse deutet eine höhere Zahl tendenziell auf mehr Kraftreserve hin. Über Bauarten hinweg ist sie wertlos: 55 Nm an einer Hinterradnabe verhalten sich vollkommen anders als 55 Nm am Tretlager, weil der eine Antrieb die Übersetzung des Rades nutzt und der andere nicht. Wer eine Zahl sucht, an der sich vor dem Kauf etwas festmachen lässt, findet sie eher in der Anzahl und Abstufung der Gänge und im Energievorrat in Wattstunden.

ModellWas an einer Stelle stehtWas an anderer Stelle stehtWarum das zählt
Eleglide Mopride 2Titel und Datenfeld nennen 21 GängeDas Merkmalfeld daneben nennt Professional 24 GängeDrei vorn mal sieben hinten ergeben 21. Woher die 24 kommen, sagt niemand, und die Zahl steht auf derselben Seite.
Eleglide Mopride 2Titel nennt 250 Watt MotorleistungDas Datenfeld Wattleistung trägt 570 WattDie Pedelec-Einordnung hängt an der Nenndauerleistung von höchstens 250 Watt. Ein Feld mit 570 Watt steht dem sichtbar entgegen.
Eleglide Mopride 2Titel nennt 18 Amperestunden AkkukapazitätDas Datenfeld nennt 15000 Milliamperestunden, also 15 AmperestundenBei 36 Volt liegen dazwischen 648 gegen 540 Wattstunden, also rund ein Sechstel des gesamten Energievorrats.
DERUIZ DolomitBremsanlage Tektro HD-M535 mit 203 und 180 MillimeterOder Shimano MT200 mit zweimal 180 MillimeterBeide werden alternativ genannt. 23 Millimeter Unterschied am Vorderrad sind im langen Gefälle Hebel und Wärmefläche zugleich.
F.lli Schiano MS29Datenfeld Radbreite trägt 29 ZollDas Datenfeld Reifengröße trägt ebenfalls 29 ZollEine Reifenbreite von 29 Zoll gibt es nicht. Das Feld wiederholt den Laufraddurchmesser und lässt die Breite offen.
Telefunken M921Der Titel nennt 40 Nm DrehmomentIn keinem der fünf Produktmerkmale kommt das Wort Drehmoment vorDie einzige Stelle, an der die für den Berg entscheidende Zahl steht, ist die Überschrift des Angebots.

Antriebsposition: was Heck- und Mittelmotor am Berg unterscheidet

Drei der fünf Räder tragen den Antrieb am Tretlager, zwei in der Nabe des Hinterrads. Dieser Unterschied wirkt sich im Gelände stärker aus als jede Newtonmeterangabe, und er ist der Grund, aus dem dieser Vergleich die Räder nach Antriebsposition kennzeichnet. Ein Mittelmotor speist seine Kraft in dieselbe Kette ein, die auch das Bein antreibt. Er wird also mitgeschaltet: Ein Gang leichter bedeutet für ihn dieselbe Entlastung wie für die Fahrerin. Ein Nabenmotor dreht sich immer genau so schnell wie das Hinterrad. Die Schaltung erreicht ihn nicht, und an einer steilen Rampe fällt seine Drehzahl unter den Bereich, in dem er effizient arbeitet.

Zwei weitere Folgen sind praktisch spürbar. Die erste ist die Gewichtsverteilung. Ein Nabenmotor legt mehrere Kilogramm an das äußerste Ende des Hinterbaus. Am flachen Weg macht das nichts, im Steilen aber wandert der Schwerpunkt nach hinten, und ein leichteres Vorderrad steigt früher. Die zweite ist der Verschleiß. Ein Mittelmotor schickt seine Kraft durch Kette, Ritzel und Kettenblatt, die dadurch deutlich schneller altern als an einem Rad ohne Antrieb. Ein Nabenmotor belastet den Antriebsstrang nicht zusätzlich, dafür sein eigenes Speichenrad, weil die Kraft aus der Nabe heraus über die Speichen in die Felge wandert.

Was hier bewusst nicht ausgebreitet wird, ist die zweite Federung. Alle fünf Räder dieses Vergleichs sind Hardtails, haben also allein vorn eine Federgabel, und die Abwägung zwischen Hardtail und vollgefedertem Rad ist eine eigene Achse mit eigenen Modellen, eigenen Preisen und eigenem Wartungsaufwand. Sie ist mit eigener Auswahl im Vergleich der vollgefederten E-Bikes abgehandelt. Für diesen Text zählt allein, dass eine Federgabel im Gelände Stöße abbaut, die sonst in Handgelenken und Schultern landen, und dass keiner der fünf Hersteller ihren Federweg beziffert.

Die fünf Modelle im Detail

Prophete DICE 3.0 E-MTB 29 Zoll mit AEG ComfortDrive II Mittelmotor, Shimano Cues 10-Gang und Suntour XCT Federgabel
Prophete DICE 3.0
4,5(6 Bewertungen)
Mittelmotor · 70 Nm Unsere Empfehlung

Bestellbarkeit geprüft am 18.08.2026

Bei Amazon ansehen

Prophete DICE 3.0 E-MTB 29 Zoll mit AEG ComfortDrive II Mittelmotor, Shimano Cues 10-Gang und Suntour XCT Federgabel

Auf der Achse dieses Vergleichs, also Geländeeinsatz und Antriebsauslegung, ist das der am besten dokumentierte Kandidat im Feld. Der Antrieb sitzt in der Mitte, arbeitet über die Kette auf zehn Ritzel und nennt mit 70 Nm einen Wert, der im Feld weder der höchste noch der niedrigste ist. Wichtiger als die Zahl ist, was dahintersteht: Ein Mittelmotor nutzt dieselbe Übersetzung wie das Bein, er wird also am steilen Stück durch das Herunterschalten mit entlastet. Zehn Gänge einer Cues-Gruppe liefern dafür eine breite Bandbreite. Der Preis dieser Auslegung steht auf der Waage: 28 Kilogramm sind der höchste Wert im Vergleich, und wer das Rad über eine Stufe heben muss, merkt jedes davon. Als einziger Hersteller im Feld nennt Prophete zugleich eine deutsche Servicerufnummer, unter der sich vor dem Kauf eine technische Frage stellen lässt.

Benannte Bauteile „drei von fünf: Motor, Federgabel, Schaltung“ — worauf sich das stützt: Das einzige Rad im Feld, bei dem drei der fünf geländerelevanten Bauteile mit Modellbezeichnung dastehen: der AEG ComfortDrive II als Mittelmotor, die Suntour XCT als Federgabel und die Shimano Cues als Zehnfach-Schaltung. Damit lassen sich Ersatzteile, Verschleißkosten und Reparaturwege vor dem Kauf abschätzen, was bei einem Rad, das über Wurzeln und Schotter bewegt wird, kein Nebenpunkt ist. Nicht benannt bleiben die beiden Bauteile, die im Gefälle am meisten arbeiten: Die Bremsenart steht als Scheibenbremse da, ohne Angabe, ob hydraulisch oder mechanisch, und der Reifen ist mit 29 Zoll nur nach Laufraddurchmesser beschrieben, ohne Breite und ohne Profil.

Dafür spricht
  • Als einziges Rad im Feld sind drei der fünf geländerelevanten Bauteile mit Modellbezeichnung benannt: AEG ComfortDrive II, Suntour XCT und Shimano Cues
  • Mittelmotor mit zehn Gängen und damit die breiteste benannte Übersetzungsbandbreite im Vergleich, was am steilen Stück die Trittfrequenz rettet
  • Zuladung mit 150 Kilogramm angegeben und damit der höchste bezifferte Wert im Feld, bei einem Radgewicht von 28 Kilogramm
  • Radgewicht mit 28 Kilogramm beziffert, was nur drei der fünf Hersteller überhaupt tun
  • Deutsche Servicerufnummer im Impressum, die einzige im gesamten Vergleichsfeld, dazu eine Serviceadresse und ein eingetragener Sitz mit Handelsregisternummer
  • Am Prüftag von Amazon selbst versendet und verkauft, mit sieben Stück auf Lager und ohne notwendige Montage laut Produktdaten
Dagegen spricht
  • Die Bremse ist nur als Scheibenbremse bezeichnet. Ob hydraulisch oder mechanisch, mit welchem Scheibendurchmesser und von welchem Anbieter, steht nirgends, obwohl das Rad ausdrücklich für Trails beworben wird
  • Kein Reifenmodell und keine Reifenbreite genannt, nur der Laufraddurchmesser von 29 Zoll. Damit ist die einzige Kontaktfläche zum Untergrund vor dem Kauf nicht beurteilbar
  • Mit 28 Kilogramm das schwerste Rad im Vergleich, was sich beim Tragen über Stufen, beim Verladen und beim Aufrichten nach einem Sturz auswirkt
  • Nur sechs Bewertungen, also eine sehr dünne Erfahrungsbasis für ein Rad dieser Preisklasse
Antriebsposition: Mittelmotor
Drehmoment laut Hersteller: 70 Nm
Energievorrat: 540 Wh (36 V, 15 Ah), im Rahmen integriert
Gänge: 10 (Shimano Cues)
Bremse: Scheibenbremse, Bauart nicht benannt
Reifen: 29 Zoll, Breite nicht benannt
Federgabel: Suntour XCT, Federweg nicht benannt
Radgewicht: 28 kg
Zuladung laut Produktdaten: 150 kg empfohlenes Maximalgewicht
Preislage am Prüftag: 1.599,00 Euro am Prüftag, versendet und verkauft von Amazon, sieben Stück auf Lager
Datenfelder der Produktseite: Fahrradtyp Pedelec · Wattleistung 250 Watt · Kapazität Lithium-Akku 540 Wattstunden · Federungstyp Gabelfederung · Bremsenart Scheibenbremse · Spezifische Verwendung Trail

Passt zu: Wer einen Mittelmotor mit breiter Übersetzung sucht, vor dem Kauf wissen möchte, welche Bauteile verbaut sind, und Wert auf einen im Inland erreichbaren Hersteller legt.

Passt nicht zu: Wer das Rad regelmäßig tragen oder in einen Kofferraum heben muss, oder wer eine benannte Bremsanlage für lange Abfahrten verlangt.

Offen geblieben: Ob die 70 Nm bei einer bestimmten Trittfrequenz und in einer bestimmten Unterstützungsstufe gelten, geht aus keiner Angabe zu diesem Rad hervor. Ebenso wenig ist zu klären, ob die 150 Kilogramm das zulässige Gesamtgewicht aus Rad, Fahrerin und Gepäck bezeichnen oder allein das Fahrergewicht; die Produktdaten führen das Feld als empfohlenes Maximalgewicht, ohne den Bezug zu nennen. Ein Federweg der Suntour XCT ist ebenfalls nirgends beziffert.

Herstellerdaten anzeigen
Firma: Prophete In Moving GmbH. Die Marke Prophete geht auf ein 1908 gegründetes Familienunternehmen zurück; die heutige Gesellschaft firmiert seit der Neuaufstellung nach der Insolvenz des Vorgängerunternehmens unter diesem Namen und tritt im Handel als Prophete Bikes auf
Sitz: Lindenstraße 50, 33378 Rheda-Wiedenbrück, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Gütersloh unter HRB 13104, vertreten durch den Geschäftsführer Rui Xu und den Prokuristen Robert Faulstich, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer DE 359 547 985
Gegründet: Die Marke besteht seit 1908, das Impressum nennt für die heutige Gesellschaft kein eigenes Gründungsjahr. Die WEEE-Registriernummer DE 64402030 weist die Gesellschaft als eingetragenen Hersteller von Elektrogeräten aus (Stand 18.08.2026)
Support: Servicerufnummer 05242 4108-930 und Telefax 05242 4108-955, dazu die Serviceadresse service@prophete.de. Das ist im gesamten Vergleichsfeld die einzige deutsche Festnetznummer, unter der sich der Hersteller vor dem Kauf zu einer technischen Frage erreichen lässt
Erreichbarkeit: Servicezeiten sind im Impressum nicht hinterlegt. Die Kontaktseite nennt eine Rufnummer und eine Serviceadresse, aber keine Erreichbarkeitsfenster nach Wochentagen oder Uhrzeiten (Stand 18.08.2026)
Garantie: Als Garantieart nennt die Produktseite Beschränkt und im Feld Garantie ausdrücklich zwei Jahre Gewährleistung. Damit ist die gesetzliche Mängelhaftung des Verkäufers gemeint und keine darüber hinausgehende Herstellergarantie. Eine eigenständige Garantieurkunde für dieses Modell ist weder auf der Produktseite noch auf der Herstellerseite auffindbar
Normen und Prüfzeichen: Für dieses Modell ist keine Normangabe und keine Konformitätserklärung auffindbar. Einschlägig wären DIN EN 15194 für elektrisch unterstützte Räder und ergänzend EN 17404 für EPAC-Mountainbikes; keine der beiden Normen wird in den Angaben zum Rad genannt
Herkunft: Herkunftsland Polen laut den Produktdaten vom 18.08.2026. Als Hersteller ist Prophete eingetragen, die Modellnummer lautet 55765-3101, der Modellname Prophete Dice 3.0 E-MTB 29 Zoll mit AEG-Mittelmotor
Gewicht: 28 Kilogramm laut Artikelgewicht in den Produktdaten. Das ist der höchste Wert im gesamten Feld und zugleich einer von nur drei Fällen, in denen überhaupt ein Gewicht beziffert wird
Markteinführung: Kein Einführungsdatum ausgewiesen. Die Produktdaten nennen weder ein Modelljahr noch ein Datum der ersten Verfügbarkeit; ableitbar ist allein, dass das Rad am 18.08.2026 von Amazon selbst versendet und verkauft wurde
DERUIZ Dolomit E-Bike 29 mal 2,6 Zoll mit 250 Watt Mittelmotor, 110 Nm, Shimano CUES 11-Gang und 48 V 720 Wh Akku
DERUIZ Dolomit
5,0(1 Bewertungen)
Mittelmotor · 110 NmEinziger benannter Reifen im Feld

Bestellbarkeit geprüft am 18.08.2026

Bei Amazon ansehen

DERUIZ Dolomit E-Bike 29 mal 2,6 Zoll mit 250 Watt Mittelmotor, 110 Nm, Shimano CUES 11-Gang und 48 V 720 Wh Akku

Auf dem Papier ist das die sportlichste Auslegung im Feld: Mittelmotor, 110 Nm, ein Drehmomentsensor statt eines reinen Trittsensors, elf Gänge einer CUES-Gruppe, ein 720-Wattstunden-Akku und Reifen in 2,6 Zoll Breite. Der Drehmomentsensor ist dabei technisch das Entscheidende, nicht die Newtonmeterzahl: Er misst, wie kräftig getreten wird, und dosiert danach. Ein Trittsensor zählt nur, ob sich die Kurbel dreht, und schiebt am Steilstück oft mit Verzögerung. Dass die Beschreibung sechs Unterstützungsstufen von ECO bis BOOST aufzählt und trotzdem an keiner Stelle sagt, in welcher davon die 110 Nm anliegen, ist der Kern des Problems, um das es in diesem Vergleich geht. Weder Gewicht noch Zuladung sind beziffert, und der Hersteller ist über keine Anschrift zu erreichen.

Benannte Bauteile „zwei von fünf: Reifen, Schaltung“ — worauf sich das stützt: Das Rad mit der höchsten beworbenen Drehmomentzahl im Feld und zugleich das einzige, bei dem der Reifen mit Modellnamen dasteht: Schwalbe Smart Sam Performance in 29 mal 2,6 Zoll. Bei der Bremse endet die Genauigkeit abrupt. Die Produktbeschreibung nennt zwei Anlagen alternativ, nämlich Tektro HD-M535 mit 203 und 180 Millimeter Scheibendurchmesser oder Shimano MT200 mit zweimal 180 Millimeter. Welche der beiden geliefert wird, sagt der Hersteller nicht. Der Unterschied ist nicht kosmetisch: 23 Millimeter mehr Scheibendurchmesser an der Vorderachse bedeuten mehr Hebel und mehr Fläche, über die sich die Wärme einer langen Abfahrt verteilt.

Dafür spricht
  • Höchste beworbene Drehmomentangabe im Feld und der einzige ausdrücklich genannte Drehmomentsensor, der die Unterstützung nach Tretkraft statt nach Kurbeldrehung dosiert
  • Einziges Rad im Vergleich, dessen Reifen mit Modellnamen und Breite dasteht: Schwalbe Smart Sam Performance in 29 mal 2,6 Zoll
  • Elf Gänge einer Shimano-CUES-Gruppe und damit die feinste benannte Abstufung im Feld für wechselnde Steigungen
  • Größter Energievorrat im Vergleich, gemeinsam mit dem F.lli Schiano: 720 Wattstunden bei 48 Volt Systemspannung
  • Reifenbreite von 2,6 Zoll, der breiteste bezifferte Wert im Feld, was auf losem Untergrund mehr Aufstandsfläche bedeutet
  • Beide alternativ genannten Bremsanlagen sind hydraulisch, was im Feld nur bei drei von fünf Rädern überhaupt aus den Angaben hervorgeht
Dagegen spricht
  • Die Bremsanlage wird mit zwei verschiedenen Ausführungen alternativ angegeben, die sich im vorderen Scheibendurchmesser um 23 Millimeter unterscheiden. Was geliefert wird, ist vor dem Kauf nicht bestimmbar
  • Weder Radgewicht noch zulässige Zuladung sind beziffert. Bei einem Rad dieser Bauart fehlen damit genau die beiden Zahlen, die über Traglast und Handhabung entscheiden
  • Kein Sitz, keine Anschrift, keine Rufnummer und kein Herkunftsland auffindbar. Für Ersatzteile und Gewährleistung bleibt allein der Weg über den Marktplatz
  • Eine einzige Bewertung, also praktisch keine Erfahrungsbasis, bei gleichzeitig höchstem Preis im Vergleich
Antriebsposition: Mittelmotor
Drehmoment laut Hersteller: 110 Nm
Energievorrat: 720 Wh (48 V, 15 Ah), entnehmbar
Gänge: 11 (Shimano CUES)
Bremse: hydraulisch, zwei Bauarten alternativ genannt
Reifen: Schwalbe Smart Sam Performance, 29 mal 2,6 Zoll
Federgabel: Gabelfederung, Modell nicht benannt
Radgewicht: nicht angegeben
Zuladung laut Produktdaten: nicht angegeben
Preislage am Prüftag: 2.399,00 Euro am Prüftag, teuerstes Rad im Vergleich, Rahmengröße und Farbe sind vor dem Bestellen zu wählen
Datenfelder der Produktseite: Fahrradtyp Mountainbike · Wattleistung 250 Watt · Kapazität Lithium-Akku 720 Wattstunden · Antriebsart Mittelantrieb · Fahrgelände Berggelände · Verwendung Pendeln, Training, Trails, Bergauffahren

Passt zu: Wer eine feine Abstufung, breite Reifen und einen Drehmomentsensor sucht und bereit ist, das Rad ohne Herstelleranschrift zu kaufen.

Passt nicht zu: Wer vor dem Kauf wissen will, welche Bremse montiert ist, wie schwer das Rad ist und wie viel es tragen darf.

Offen geblieben: Bei welcher Trittfrequenz und in welcher der sechs Unterstützungsstufen die 110 Nm anliegen, sagt keine Angabe zu diesem Rad. Offen bleibt ebenso, welche der beiden genannten Bremsanlagen tatsächlich verbaut ist, wie viel das Rad wiegt, wie viel es tragen darf und wo es gefertigt wird. Auch der Federweg der Gabel ist nirgends beziffert.

Herstellerdaten anzeigen
Firma: DERUIZ. Die Produktdaten nennen DERUIZ zugleich als Marke und als Hersteller, ohne eine Rechtsform, ohne einen Firmenzusatz und ohne eine benannte verantwortliche Person in der Europäischen Union
Sitz: Nicht auffindbar. Weder die Produktseite noch eine erreichbare Herstellerseite nennen eine ladungsfähige Anschrift, ein Registergericht oder eine Handelsregisternummer für die Marke DERUIZ (Stand 18.08.2026)
Gegründet: Nicht auffindbar. Ein Gründungsjahr ist weder in den Produktdaten noch auf einer erreichbaren Unternehmensseite hinterlegt (Stand 18.08.2026)
Support: Keine Rufnummer und keine Serviceadresse in den Produktdaten. Der einzige belegbare Kontaktweg zu diesem Rad führt am Prüftag über die Verkäuferkommunikation des Marktplatzes
Erreichbarkeit: Nicht auffindbar. Servicezeiten sind in keiner Angabe zu diesem Rad hinterlegt (Stand 18.08.2026)
Garantie: Zwei Jahre laut Feld Garantie in den Produktdaten. Ob damit eine Herstellergarantie oder die gesetzliche Mängelhaftung des Verkäufers gemeint ist, geht aus der Angabe nicht hervor; eine Garantieurkunde ist nicht auffindbar
Normen und Prüfzeichen: Die Produktseite führt im Titel den Hinweis StVZO, nennt aber keine Norm und keine Konformitätserklärung. Einschlägig wären DIN EN 15194 und für Geländeräder ergänzend EN 17404; beide werden nicht genannt
Herkunft: Nicht auffindbar. Ein Herkunftsland ist in den Produktdaten dieses Rades nicht ausgewiesen, obwohl das Feld bei drei der fünf verglichenen Räder gepflegt ist
Gewicht: Nicht auffindbar. Weder ein Artikelgewicht noch ein zulässiges Gesamtgewicht sind in den Produktdaten hinterlegt, was bei einem Rad mit 720 Wattstunden und Mittelmotor die zwei fehlenden Zahlen sind, die am meisten wiegen
Markteinführung: Kein Einführungsdatum ausgewiesen. Ableitbar ist allein die Marktpräsenz am Prüftag über den Verkaufsrang in der Kategorie Sport und Freizeit
F.lli Schiano MS29 E-Bike MTB 29 Zoll mit 250 Watt Mittelmotor, 80 Nm, 720 Wh entnehmbarem Akku und Shimano MT200 Scheibenbremsen
F.lli Schiano MS29
keine(0 Bewertungen)
Mittelmotor · 80 NmEinzige benannte Bremsanlage

Bestellbarkeit geprüft am 18.08.2026

Bei Amazon ansehen

F.lli Schiano MS29 E-Bike MTB 29 Zoll mit 250 Watt Mittelmotor, 80 Nm, 720 Wh entnehmbarem Akku und Shimano MT200 Scheibenbremsen

Ein Mittelmotor mit 80 Nm und dem größten Akku im Feld, gepaart mit der schmalsten Übersetzung. Diese Kombination ist der Kern seines Charakters: Energie ist reichlich vorhanden, aber am sehr steilen Stück fehlt der leichte Gang, in den man flüchten könnte. Bei einem Mittelmotor wiegt das schwerer als bei einem Heckmotor, weil der Antrieb dieselbe Kette und dieselbe Übersetzung nutzt wie das Bein: Wer keinen leichteren Gang mehr hat, zwingt Motor und Kette in eine niedrige Trittfrequenz, und genau dort arbeiten beide am unwirtschaftlichsten. Dafür ist die Bremse benannt, die Produktdaten stufen das Rad ausdrücklich als für Anfänger geeignet ein, und mit 26 Kilogramm gehört es trotz 720 Wattstunden nicht zu den schwersten.

Benannte Bauteile „zwei von fünf: Bremse, Schaltung“ — worauf sich das stützt: Das einzige Rad im Feld, dessen Bremsanlage mit Modellbezeichnung dasteht: Shimano MT200, hydraulisch. Das ist eine weit verbreitete Zweikolbenanlage aus dem Einstiegsbereich, für die Beläge und Scheiben überall zu bekommen sind, und genau diese Nachprüfbarkeit fehlt bei den vier anderen Rädern. Ebenfalls benannt ist die Schaltung als Shimano Altus mit acht Gängen. Genau dort liegt allerdings die Schwäche dieser Auslegung: Acht Ritzel sind die schmalste Bandbreite im gesamten Feld. In den Produktdaten steht zudem als Radbreite der Wert 29 Zoll, was ersichtlich der Laufraddurchmesser ist; eine Reifenbreite in dieser Größenordnung gibt es nicht.

Dafür spricht
  • Einziges Rad im Vergleich mit benannter Bremsanlage: Shimano MT200, hydraulisch, mit überall erhältlichen Belägen und Scheiben
  • Größter Energievorrat im Feld, gemeinsam mit dem DERUIZ: 720 Wattstunden, und der Akku lässt sich zum Laden entnehmen
  • Radgewicht mit 26 Kilogramm beziffert und Zuladung mit 120 Kilogramm, damit sind beide Traglastzahlen vorhanden
  • Schaltung mit Shimano Altus benannt, ein weit verbreitetes Einstiegssystem mit günstigen Ersatzteilen
  • Zweiter Ladeanschluss und USB-Anschluss am Farbdisplay laut Produktbeschreibung, was auf langen Touren die Navigation am Telefon absichert
  • Am Prüftag auf Lager, von Amazon selbst versendet und verkauft, laut Beschreibung zu 98 Prozent vormontiert
Dagegen spricht
  • Nur acht Gänge und damit die schmalste Übersetzungsbandbreite im Vergleich, ausgerechnet bei einem Mittelmotor, der auf die Schaltung angewiesen ist
  • Keine einzige Bewertung, das Rad ist im Handel praktisch unbeschrieben
  • Der Reifen ist weder mit Modell noch mit Breite benannt; das Datenfeld Radbreite trägt mit 29 Zoll ersichtlich den Laufraddurchmesser statt einer Breite
  • Weder Anschrift noch Rufnummer der genannten europäischen Gesellschaft auffindbar, obwohl die Marke einen bekannten italienischen Stammsitz hat
Antriebsposition: Mittelmotor
Drehmoment laut Hersteller: 80 Nm
Energievorrat: 720 Wh (36 V, 20 Ah), entnehmbar
Gänge: 8 (Shimano Altus)
Bremse: Shimano MT200, hydraulisch
Reifen: 29 Zoll, Breite nicht benannt
Federgabel: Gabelfederung, Modell nicht benannt
Radgewicht: 26 kg
Zuladung laut Produktdaten: 120 kg empfohlenes Maximalgewicht
Preislage am Prüftag: 1.599,00 Euro am Prüftag, auf Lager, versendet und verkauft von Amazon
Datenfelder der Produktseite: Fahrradtyp Mountainbike, Pedelec · Wattleistung 250 Watt · Kapazität Lithium-Akku 720 Wattstunden · Antriebsart Mittelantrieb · Fähigkeitsebene Anfänger · Radbreite 29 Zoll

Passt zu: Wer eine benannte, überall wartbare Bremsanlage und einen grossen Akku will und überwiegend auf mäßigen Steigungen unterwegs ist.

Passt nicht zu: Wer regelmäßig sehr steile Rampen fährt und dafür einen sehr leichten Gang braucht.

Offen geblieben: Bei welcher Trittfrequenz und in welcher Unterstützungsstufe die 80 Nm anliegen, ist nicht angegeben. Ebenso unklar bleibt, welcher Motor überhaupt verbaut ist: Die Beschreibung nennt nur Mittelmotor mit 250 Watt, ohne Anbieter und ohne Typbezeichnung. Auch die Übersetzung der Achtfach-Kassette, also die Zähnezahlen, ist nirgends beziffert, obwohl daran hängt, wie steil das Rad noch fahrbar ist.

Herstellerdaten anzeigen
Firma: F.lli Schiano Europe. Die Produktdaten nennen F.lli Schiano als Marke und F.lli Schiano Europe als Hersteller. Die Marke geht auf einen 1923 in Italien gegründeten Familienbetrieb zurück, der Fahrräder und E-Bikes fertigt und seit 2020 auch über große Handelsplattformen liefert
Sitz: Der Stammsitz der Marke liegt in Orta di Atella in der Provinz Caserta in Kampanien. Für die in den Produktdaten genannte Gesellschaft F.lli Schiano Europe ist keine ladungsfähige Anschrift und keine Handelsregisternummer auffindbar (Stand 18.08.2026)
Gegründet: Die Marke besteht seit 1923 und beschreibt sich selbst als handwerklicher Betrieb, der zwischen den beiden Weltkriegen entstanden und später industriell gewachsen ist. Ein Gründungsjahr der europäischen Gesellschaft ist nicht auffindbar
Support: Keine Rufnummer und keine Serviceadresse in den Produktdaten. Die italienische Unternehmensseite nennt eine Rufnummer mit italienischer Vorwahl und eine allgemeine Kontaktadresse; ein deutschsprachiger technischer Support für dieses Modell ist nicht auffindbar
Erreichbarkeit: Nicht auffindbar. Zu diesem Modell sind keine Servicezeiten hinterlegt, weder in den Produktdaten noch auf der Unternehmensseite (Stand 18.08.2026)
Garantie: Zwei Jahre laut Feld Garantie in den Produktdaten, dort in englischer Sprache als two years geführt. Ob damit eine Herstellergarantie oder die gesetzliche Mängelhaftung gemeint ist, geht aus der Angabe nicht hervor
Normen und Prüfzeichen: Die Produktbeschreibung erklärt, alle E-Bikes der Marke entsprächen den Anforderungen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung. Eine Norm wird nicht genannt, eine Konformitätserklärung ist nicht auffindbar. Einschlägig wären DIN EN 15194 und für Geländeräder ergänzend EN 17404
Herkunft: Herkunftsland Bulgarien laut den Produktdaten vom 18.08.2026, bei einer Marke mit italienischem Stammsitz. Als Modelljahr ist 2026 eingetragen, der Modellname lautet MS29
Gewicht: 26 Kilogramm laut Artikelgewicht in den Produktdaten. Damit gehört das Rad trotz des größten Akkus im Feld zu den drei leichteren der fünf verglichenen Räder
Markteinführung: Modelljahr 2026 laut Produktdaten. Ein genaues Datum der Markteinführung ist nicht ausgewiesen; am Prüftag war das Rad auf Lager und wurde von Amazon selbst versendet und verkauft
TELEFUNKEN M921 Mountain E-Bike 29 Zoll Hardtail Pedelec mit 468 Wh Akku, 40 Nm Heckmotor und 7-Gang Kettenschaltung
Telefunken M921
5,0(1 Bewertungen)
Heckmotor · 40 Nm

Bestellbarkeit geprüft am 18.08.2026

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TELEFUNKEN M921 Mountain E-Bike 29 Zoll Hardtail Pedelec mit 468 Wh Akku, 40 Nm Heckmotor und 7-Gang Kettenschaltung

Der niedrigste Drehmomentwert im Feld, der kleinste Akku und die zweitschmalste Übersetzung, dazu ein Antrieb im Hinterrad: Diese Auslegung ist für Wald- und Feldwege gebaut, nicht für Rampen. Ein Heckmotor drückt unabhängig von der Schaltung, was auf gleichmäßigem Untergrund angenehm ist, am sehr steilen Stück aber zwei Nachteile hat. Erstens lässt er sich nicht durch Herunterschalten entlasten, weil er die Übersetzung des Rades gar nicht nutzt. Zweitens verlagert er Gewicht ans Heck, und wo Gewicht ans Heck wandert, wird das Vorderrad im Steilen leichter. Mit 468 Wattstunden ist der Vorrat für lange Steigungen zudem knapp. Als Rad für lange, flache Waldwege mit gelegentlicher Welle ist es dagegen sauber ausgelegt, und es ist das einzige mit einem Schloss im Lieferumfang.

Benannte Bauteile „null von fünf: kein Bauteil benannt“ — worauf sich das stützt: Kein einziges der fünf geländerelevanten Bauteile ist mit Modellbezeichnung benannt. Motor, Bremse, Reifen, Gabel und Schaltung stehen ausschließlich als Gattungsbegriffe da: Hinterradmotor, Scheibenbremsen, 29 Zoll, MTB-Federgabel, 7-Gang-Kettenschaltung. Auffällig ist zudem, wo die 40 Nm stehen und wo nicht: Der Wert taucht ausschließlich im Produkttitel auf. In den fünf Produktmerkmalen, die das Rad beschreiben, kommt das Wort Drehmoment kein einziges Mal vor. Dafür trägt dieses Rad als einziges im Feld die Garantieangabe Gesetzliche Gewährleistung, was zumindest unmissverständlich ist.

Dafür spricht
  • Mit 999,99 Euro der zweitgünstigste Einstieg im Feld und die einzige Alternative unter tausend Euro neben dem Eleglide
  • Radgewicht mit 26 Kilogramm und Zuladung mit 125 Kilogramm beziffert, damit sind beide Traglastzahlen vorhanden
  • Vollintegrierter Akku im Rahmen, was den Schwerpunkt tief hält und die Zelle vor Steinschlag und Spritzwasser schützt
  • Panzerkabelschloss von 1,2 Metern Länge im Lieferumfang, das einzige mitgelieferte Schloss im Vergleich
  • Garantieangabe unmissverständlich als gesetzliche Gewährleistung ausgewiesen, ohne den sonst üblichen Zusatz beschränkt ohne Erläuterung
  • Deutsche Lizenznehmerin mit eingetragenem Sitz, Registergericht und Handelsregisternummer, anders als bei zwei anderen Rädern im Feld
Dagegen spricht
  • Niedrigstes Drehmoment im Vergleich bei gleichzeitig nur sieben Gängen, was an längeren Rampen die ungünstigste Kombination im Feld ist
  • Kleinster Akku im Vergleich mit 468 Wattstunden, also rund ein Drittel weniger Vorrat als die beiden 720-Wattstunden-Räder
  • Kein einziges Bauteil mit Modellbezeichnung benannt, weder Motor noch Bremse, Reifen, Gabel oder Schaltung
  • Heckmotor lässt sich durch Herunterschalten nicht entlasten und verlagert Gewicht dorthin, wo es im Steilen am wenigsten hilft
Antriebsposition: Heckmotor
Drehmoment laut Hersteller: 40 Nm
Energievorrat: 468 Wh (36 V, 13 Ah), vollintegriert
Gänge: 7 (Anbieter nicht benannt)
Bremse: Scheibenbremse, Bauart nicht benannt
Reifen: 29 Zoll, Breite nicht benannt
Federgabel: MTB-Federgabel, Modell nicht benannt
Radgewicht: 26 kg
Zuladung laut Produktdaten: 125 kg empfohlenes Maximalgewicht
Preislage am Prüftag: 999,99 Euro am Prüftag, zwei Stück auf Lager
Datenfelder der Produktseite: Fahrradtyp Mountainbike · Wattleistung 250 Watt · Kapazität Lithium-Akku 468 Wattstunden · Federungstyp Gabelfederung · Bremsenart Scheibenbremse · Fahrgelände Mountain Terrain

Passt zu: Wer lange Waldwege und Feldwege mit mäßiger Steigung fährt, ein Schloss im Karton möchte und ein Rad aus deutscher Lizenzvergabe bevorzugt.

Passt nicht zu: Wer längere oder steile Anstiege fährt oder Wert auf benannte Bauteile und Ersatzteilsicherheit legt.

Offen geblieben: Warum die 40 Nm ausschließlich im Titel und in keinem einzigen Produktmerkmal auftauchen, ist nicht zu klären. Ebenso wenig, ob die Scheibenbremsen hydraulisch oder mechanisch arbeiten, welche Reifenbreite montiert ist und welchen Federweg die Gabel hat. Auch bei den 125 Kilogramm ist der Bezug offen: Ob damit das zulässige Gesamtgewicht oder allein das Fahrergewicht gemeint ist, sagt das Feld nicht.

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Firma: Karcher AG als Lizenznehmerin der Marke TELEFUNKEN. Die Markenrechte hält die TELEFUNKEN Licenses GmbH in Frankfurt am Main; konfiguriert und vertrieben werden die Räder von der Karcher AG, die in den Produktdaten selbst nur als TELEFUNKEN geführt wird
Sitz: Karcher AG, Sitz in Birkenfeld bei Pforzheim, eingetragen unter HRB 715061 beim Registergericht Mannheim, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer DE 815 376 267, Vorstand Horst Karcher als Vorsitzender sowie Klaus, Armin und Kay Karcher
Gegründet: Die Karcher AG wurde 1968 gegründet und ist seit 2016 mit E-Bikes unter der Marke TELEFUNKEN am deutschen Markt; die Marke TELEFUNKEN selbst reicht bis 1903 zurück, hat mit dem Fahrradbau aber nichts zu tun
Support: Die Produktdaten nennen keine Servicerufnummer und keine Serviceadresse für dieses Rad. Ein Kontaktweg besteht über die Unternehmensseite der Lizenznehmerin; eine modellbezogene technische Hotline ist nicht auffindbar (Stand 18.08.2026)
Erreichbarkeit: Nicht auffindbar. Für dieses Modell sind keine Servicezeiten hinterlegt, weder in den Produktdaten noch auf einer Modellseite (Stand 18.08.2026)
Garantie: Das Feld Garantie trägt den Eintrag Gesetzliche Gewährleistung. Damit ist ausdrücklich keine Herstellergarantie ausgewiesen, sondern allein die gesetzliche Mängelhaftung des Verkäufers. Das ist im Feld der einzige Fall, in dem das so unmissverständlich dasteht
Normen und Prüfzeichen: Keine Norm und keine Konformitätserklärung in den Angaben zu diesem Rad. Die Beschreibung stellt fest, das Rad sei nicht zulassungspflichtig, was der Einordnung als Pedelec bis 25 km/h entspricht. Einschlägig wären DIN EN 15194 und ergänzend EN 17404
Herkunft: Herkunftsland Tschechien laut den Produktdaten vom 18.08.2026. Als Hersteller ist TELEFUNKEN eingetragen, die Modellbezeichnung lautet M921 in der Farbe alugrau
Gewicht: 26 Kilogramm laut Artikelgewicht in den Produktdaten, bei einem Akku von 468 Wattstunden und damit dem kleinsten Energievorrat im Feld
Markteinführung: Kein Einführungsdatum ausgewiesen. Ableitbar ist allein die Marktpräsenz am Prüftag; die Produktdaten nennen weder Modelljahr noch ein Datum der ersten Verfügbarkeit
Eleglide Mopride 2 E-Bike 29 Zoll mit hydraulischen Scheibenbremsen, 36 V 18 Ah Akku, 21 Gängen und Federgabel mit Lockout
Eleglide Mopride 2
4,4(462 Bewertungen)
Heckmotor · 55 NmBreiteste Bewertungsbasis: 462

Bestellbarkeit geprüft am 18.08.2026

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Eleglide Mopride 2 E-Bike 29 Zoll mit hydraulischen Scheibenbremsen, 36 V 18 Ah Akku, 21 Gängen und Federgabel mit Lockout

Preislich der Einstieg in dieses Feld und der einzige Kandidat mit einer Bewertungsbasis, die diesen Namen verdient. Technisch ist es ein Heckmotorrad mit Dreifach-Kurbel und Siebenfach-Kranz, wie es tausendfach gebaut wird, und genau diese Bauart erklärt die 21 Gänge: drei vorn mal sieben hinten. Die Bandbreite ist damit rechnerisch die größte im Feld, praktisch aber grob abgestuft und mit Überschneidungen. Ausdrücklich hydraulisch sind die Scheibenbremsen, und die Federgabel hat einen Lockout, mit dem sie sich auf Asphalt sperren lässt. Der Preis dafür ist die Belegqualität: Keine einzige Komponente ist benannt, und die eigenen Angaben widersprechen sich an vier Stellen. Wer hier kauft, kauft eine Bewertungsbasis, keine Spezifikation.

Benannte Bauteile „null von fünf: kein Bauteil benannt“ — worauf sich das stützt: Das mit Abstand am breitesten bewertete Rad im Feld und zugleich dasjenige mit den meisten Widersprüchen in den eigenen Angaben. Vier Zahlenpaare vertragen sich nicht: Der Titel nennt 21 Gänge, das Merkmalfeld daneben Professional 24 Gänge. Der Titel nennt 18 Amperestunden, das Datenfeld führt 15000 Milliamperestunden, also 15. Der Titel nennt einen 250-Watt-Motor, das Datenfeld trägt eine Wattleistung von 570 Watt. Und die Reifenbreite steht im Text mit 2,35 Zoll, im Datenfeld mit 2,4 Zoll. Kein einziges Bauteil ist mit Modellbezeichnung benannt. Im Lieferumfang steht zudem ein Drosselklappen-Kit, also ein Gasgriff, dessen Verwendung bei einem Pedelec die Rechtsklasse berührt.

Dafür spricht
  • Mit 462 Bewertungen und 4,4 Sternen die einzige belastbare Erfahrungsbasis im gesamten Vergleichsfeld
  • Günstigster Einstieg im Feld bei ausdrücklich hydraulischen Scheibenbremsen, was in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist
  • Federgabel mit Lockout, die sich auf Asphalt sperren und auf Schotter wieder öffnen lässt
  • Rechnerisch größte Gangzahl im Feld durch Dreifach-Kurbel und Siebenfach-Kranz, was am Berg einen sehr leichten Gang ermöglicht
  • Radgewicht mit 26 Kilogramm und Zuladung mit 120 Kilogramm beziffert, dazu eine Mindestkörperhöhe von 170 Zentimetern als eigenes Feld
  • Umfangreicher Lieferumfang mit Ladegerät, Werkzeugsatz, Beleuchtung, Reflektoren und zwei Schlüsseln
Dagegen spricht
  • Vier Widersprüche in den eigenen Angaben: 21 gegen 24 Gänge, 18 gegen 15 Amperestunden, 250 gegen 570 Watt und 2,35 gegen 2,4 Zoll Reifenbreite
  • Kein einziges Bauteil mit Modellbezeichnung benannt, weder Motor noch Bremse, Reifen, Gabel oder Schaltung
  • Ein Drosselklappen-Kit im Lieferumfang. Ein Gasgriff, der über die Anfahrhilfe bis 6 km/h hinaus schiebt, führt aus der Pedelec-Klasse heraus, und was dieses Kit genau leistet, sagt der Hersteller nicht
  • Weder Sitz noch Anschrift noch Rufnummer der Marke auffindbar, und die Garantieangabe verweist auf den Verkäufer statt auf den Hersteller
Antriebsposition: Heckmotor
Drehmoment laut Hersteller: 55 Nm
Energievorrat: 648 Wh laut Titel, 540 Wh laut Datenfeld
Gänge: 21 laut Titel, 24 laut Merkmalfeld
Bremse: hydraulisch, Modell nicht benannt
Reifen: 29 mal 2,35 Zoll laut Text, 2,4 Zoll laut Datenfeld
Federgabel: Federung mit Lockout, Modell nicht benannt
Radgewicht: 26 kg
Zuladung laut Produktdaten: 120 kg empfohlenes Maximalgewicht
Preislage am Prüftag: 849,00 Euro am Prüftag, günstigstes Rad im Vergleich, in zwei bis drei Tagen versandfertig
Datenfelder der Produktseite: Fahrradtyp Mountainbike · Wattleistung 570 Watt · Kapazität Lithium-Akku 15000 Milliamperestunden · Anzahl Gänge 21 · Besondere Merkmale Professional 24 Gänge · Fahrgelände Mountain Terrain, Unpaved Trails

Passt zu: Wer mit dem kleinsten Budget in das Thema einsteigt, viele Rückmeldungen anderer Käufer lesen möchte und überwiegend Feld- und Waldwege fährt.

Passt nicht zu: Wer sich auf die Datenblattangaben verlassen können muss oder wer im groben Gelände eine benannte Bremsanlage braucht.

Offen geblieben: Welche der jeweils zwei genannten Zahlen für Gänge, Akkukapazität, Motorleistung und Reifenbreite gilt, ist aus keiner Quelle des Herstellers zu klären. Offen bleibt auch, was das mitgelieferte Drosselklappen-Kit technisch leistet und ob es die Einordnung als Pedelec berührt; eine Beschreibung des Bauteils gibt es nicht. Bei welcher Trittfrequenz die 55 Nm anliegen, wird ebenfalls nicht gesagt.

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Firma: Eleglide. Die Produktdaten nennen Eleglide zugleich als Marke und als Hersteller. Die Marke tritt seit 2019 im europäischen Onlinehandel auf und wird über einen eigenen Webshop und über Handelsplattformen vertrieben; eine Rechtsform oder ein Firmenzusatz ist in den Produktdaten nicht ausgewiesen
Sitz: Nicht auffindbar. Der deutschsprachige Webshop der Marke führt am Prüftag weder unter Impressum noch unter Legal Notice eine erreichbare Seite; die Kontaktseite nennt ausschließlich Sammeladressen für Support, Presse und Großhandel (Stand 18.08.2026)
Gegründet: Die Marke tritt seit 2019 auf. Ein Gründungsjahr einer Gesellschaft ist in den Produktdaten nicht hinterlegt und auf der Unternehmensseite nicht auffindbar
Support: Keine Rufnummer. Der Webshop der Marke nennt als Kontaktwege ausschließlich Sammeladressen, darunter eine für den Kundendienst; eine deutschsprachige technische Hotline ist nicht auffindbar
Erreichbarkeit: Nicht auffindbar. Servicezeiten sind weder in den Produktdaten noch auf der Kontaktseite der Marke hinterlegt (Stand 18.08.2026)
Garantie: Die Produktdaten führen im Feld Garantie den Eintrag Garantie des Verkäufers und an anderer Stelle Beschränkt. Der Webshop der Marke wirbt allgemein mit bis zu drei Jahren Garantie unter Vorbehalt von Bedingungen; ob dieses Modell darunterfällt, geht aus keiner der beiden Quellen hervor
Normen und Prüfzeichen: Keine Norm und keine Konformitätserklärung in den Angaben zu diesem Rad. Einschlägig wären DIN EN 15194 und für Geländeräder ergänzend EN 17404; genannt wird keine von beiden
Herkunft: Nicht auffindbar. Ein Herkunftsland ist in den Produktdaten dieses Rades nicht ausgewiesen. Eingetragen sind der Modellname M2, die Modellnummer Mopride 2 und das Modelljahr 2023
Gewicht: 26 Kilogramm laut Artikelgewicht in den Produktdaten, bei einer Mindestkörperhöhe von 170 Zentimetern, die als eigenes Feld geführt wird
Markteinführung: Modelljahr 2023 laut Produktdaten. Ein genaues Datum der Markteinführung ist nicht ausgewiesen; das Rad war am Prüftag in zwei bis drei Tagen versandfertig

Übersetzungsbandbreite: warum acht Gänge am Berg wenig sind

Am Berg entscheidet nicht die Kraft des Motors darüber, ob eine Rampe fahrbar bleibt, sondern die Frage, ob noch ein leichterer Gang übrig ist. Die Zahlen in diesem Feld reichen von sieben bis 21, und diese Spanne ist größer, als sie aussieht, weil zwei verschiedene Bauarten dahinterstehen. Das Eleglide erreicht seine 21 Gänge über drei Kettenblätter vorn und sieben Ritzel hinten. Das ergibt rechnerisch die größte Bandbreite im Feld, praktisch aber viele Überschneidungen und einen groben Sprung zwischen den Stufen. Das DERUIZ arbeitet mit einem Kettenblatt und elf Ritzeln, das Prophete mit zehn, das Schiano mit acht und das Telefunken mit sieben.

Die acht Gänge des F.lli Schiano sind deshalb der auffälligste Punkt seiner Auslegung. Er trägt einen Mittelmotor, also genau die Bauart, die auf die Schaltung angewiesen ist, und bekommt dazu die schmalste Abstufung im Feld. Fehlt der leichte Gang, sinkt die Trittfrequenz unter den Bereich, in dem Motor und Bein zusammenarbeiten. Der Antrieb zieht dann viel Strom bei wenig Vortrieb, die Kette läuft unter hoher Last über wenige Zähne, und der Verschleiß steigt spürbar. Beim Telefunken mit sieben Gängen wiegt dasselbe weniger schwer, weil sein Nabenmotor die Schaltung ohnehin nicht nutzt; dort fehlt der leichte Gang allein der Fahrerin.

Was keiner der fünf Hersteller nennt, sind die Zähnezahlen. Ohne die kleinste und die größte Ritzelgröße und ohne die Kettenblattgröße lässt sich die tatsächliche Bandbreite nicht ausrechnen, und damit auch nicht, wie steil ein Anstieg noch sein darf. Die Gangzahl allein ist ein grober Ersatz, aber der einzige verfügbare. Wer überwiegend auf befestigten Wegen und mit Gepäck unterwegs ist und die Bandbreite deshalb anders gewichtet, findet die passende Bauform im Vergleich der Trekking-E-Bikes für Touren und Pendelwege, wo Gepäckträger und Lichtanlage die Auswahl bestimmen.

Bremsen und Reifen: die Bauteile, die niemand vollständig benennt

Bergauf entscheidet der Antrieb, bergab entscheiden Bremse und Reifen. Genau diese beiden Bauteile sind im gesamten Feld am schlechtesten beschrieben. Ein einziges Rad nennt seine Bremse mit Modellbezeichnung: das F.lli Schiano MS29 mit einer Shimano MT200, hydraulisch. Das DERUIZ nennt zwei Anlagen alternativ, nämlich eine Tektro HD-M535 mit 203 Millimeter vorn und 180 hinten oder eine Shimano MT200 mit zweimal 180. Welche im Karton liegt, sagt es nicht. Beim Eleglide steht immerhin hydraulisch, aber kein Modell. Beim Prophete und beim Telefunken steht nur das Wort Scheibenbremse, ohne Angabe, ob hydraulisch oder mechanisch gebremst wird.

Der Unterschied zwischen 203 und 180 Millimeter Scheibendurchmesser ist keine Feinheit. Eine größere Scheibe wirkt über einen längeren Hebel, verlangt also weniger Handkraft für dieselbe Verzögerung, und sie hat mehr Fläche, über die sich die Wärme einer langen Abfahrt verteilt. Wie stark sich das auswirkt, hängt an Gewicht, Gefälle und Länge der Abfahrt. Ein Rad, das mit Fahrerin und Gepäck 120 Kilogramm auf die Waage bringt, setzt auf 300 Höhenmetern Abfahrt eine erhebliche Energiemenge in Wärme um, und die muss irgendwohin. Dieser Text verspricht ausdrücklich nicht, dass eine bestimmte Bremse einen Sturz verhindert; er stellt fest, dass sich Bremsleistung ohne Modell und Scheibendurchmesser vor dem Kauf nicht einschätzen lässt.

Bei den Reifen ist die Lage ähnlich. Nur das DERUIZ nennt ein Modell, den Schwalbe Smart Sam Performance in 29 mal 2,6 Zoll. Das Eleglide nennt eine Breite, allerdings zweimal verschieden: 2,35 Zoll im Text und 2,4 Zoll im Datenfeld. Die drei übrigen Räder nennen ausschließlich den Laufraddurchmesser von 29 Zoll, und beim F.lli Schiano steht dieser Wert sogar im Feld Radbreite, wo es eine Breite von 29 Zoll physisch nicht geben kann. Für den Geländeeinsatz ist die Breite die wichtigere der beiden Zahlen: Sie bestimmt zusammen mit dem Luftdruck die Aufstandsfläche, und die Aufstandsfläche bestimmt, wie viel Antriebs- und Bremskraft sich auf losem Untergrund überhaupt übertragen lässt. Ein Profil beschreibt keiner der fünf.

Reichweite am Berg: warum die beworbene Kilometerzahl nicht gilt

In den Titeln stehen 100 Kilometer beim Telefunken, 110 beim Prophete, 120 beim F.lli Schiano, 150 beim Eleglide und 180 beim DERUIZ. Diese Zahlen beziehen sich, soweit die Hersteller es überhaupt einschränken, auf Fahrweise und Bedingungen. Keiner von ihnen nennt eine Steigung. Das ist der Kern des Problems: Auf ebener Strecke geht Energie fast ausschließlich in Rollwiderstand und Luftwiderstand, und beide sind bei 20 Kilometern pro Stunde klein. Am Berg kommt Hubarbeit dazu, und die skaliert unmittelbar mit Masse und Höhenmetern.

Die Rechnung ist einfach genug, um sie selbst anzustellen. Wer mit Rad, Fahrerin, Kleidung und Rucksack rund 120 Kilogramm bewegt, verrichtet für 1000 Höhenmeter etwa 1,18 Millionen Joule reine Hubarbeit, also rund 0,33 Kilowattstunden oder 330 Wattstunden. Diese Arbeit teilen sich Motor und Bein, und der Motor arbeitet dabei nicht verlustfrei. Ein Akku mit 468 Wattstunden wie beim Telefunken deckt davon nur einen Teil ab, ein Akku mit 720 Wattstunden wie beim DERUIZ oder beim F.lli Schiano deutlich mehr. Genau deshalb ist der Energievorrat in Wattstunden die belastbarere Zahl als jede beworbene Kilometerangabe, und genau deshalb steht er in der Tabelle weiter oben und die Kilometerangabe nicht.

Praktisch folgt daraus eine andere Planung. Wer im Gelände fährt, rechnet in Höhenmetern statt in Kilometern und plant die Rückfahrt mit dem ein, was nach dem Anstieg noch übrig ist. Kälte kommt hinzu, weil Lithiumzellen bei niedrigen Temperaturen weniger abgeben, und Gegenwind und weicher Untergrund tun ihr Übriges. Wie stark die einzelnen Faktoren wirken und warum Herstellerangaben systematisch am oberen Ende liegen, ist im Ratgeber zur Reichweite von E-Bikes aufgeschlüsselt, der die Einflussgrößen einzeln durchgeht.

Gewicht und Zuladung: die Rechnung hinter den 120 Kilogramm

Vier der fünf Räder nennen einen Grenzwert. Das Prophete steht bei 150 Kilogramm, das Telefunken bei 125, das Eleglide und das F.lli Schiano bei je 120. Das DERUIZ nennt keinen. Alle vier Angaben stehen im selben Feld, das mit empfohlenes Maximalgewicht überschrieben ist, und kein einziger Hersteller sagt dazu, worauf sich der Wert bezieht. Das ist die größte offene Frage in den Daten dieses Feldes, weil sie den Unterschied zwischen zulässigem Gesamtgewicht und Fahrergewicht betrifft.

Der Unterschied ist rechnerisch das Radgewicht. Beim Prophete sind das 28 Kilogramm: Werden die 150 als Gesamtgewicht gelesen, bleiben 122 Kilogramm für Fahrerin, Kleidung, Rucksack, Werkzeug und Wasser. Werden sie als Fahrergewicht gelesen, bleiben 150. Bei den drei Rädern mit 26 Kilogramm Eigengewicht und Grenzwerten von 120 oder 125 Kilogramm ist die Spanne ähnlich. Solange die Angabe nicht erklärt wird, ist die vorsichtige Lesart die richtige, also den Grenzwert als Gesamtgewicht zu verstehen und das Radgewicht abzuziehen. Wer dazu noch einen Anhänger oder Gepäcktaschen mitnimmt, stößt schneller an die Grenze, als der Wert vermuten lässt.

Beim DERUIZ ist die Lage schlechter, weil dort weder ein Radgewicht noch ein Grenzwert steht. Für ein Rad mit 720 Wattstunden Akku, 2,6 Zoll breiten Reifen und einem Preis von 2.399 Euro sind das die beiden Zahlen, die am meisten fehlen. Zwei praktische Folgen hängen daran. Erstens die Traglast: Wer schwer ist oder Gepäck mitnimmt, kann ohne Grenzwert nicht beurteilen, ob er im vorgesehenen Bereich bleibt. Zweitens die Handhabung: Ein Rad zwischen 26 und 28 Kilogramm lässt sich nicht mehr beiläufig über eine Treppe tragen oder in einen Kofferraum heben, und wer das regelmäßig tun muss, sollte den Wert vor dem Kauf kennen.

Wo im Gelände überhaupt gefahren werden darf

Ein Rad, das für Trails beworben wird, darf nicht überall auf Trails bewegt werden. Die Grundregel steht im Bundeswaldgesetz. Sein Paragraf 14 gestattet das Betreten des Waldes zum Zweck der Erholung, erlaubt das Radfahren im Wald dann aber ausdrücklich nur auf Straßen und Wegen und stellt fest, dass die Benutzung auf eigene Gefahr geschieht. Im zweiten Absatz überlässt derselbe Paragraf die Einzelheiten den Ländern und erlaubt ihnen ausdrücklich, das Betreten aus wichtigem Grund einzuschränken.

Genau deshalb gibt es hier keine bundesweit gültige Faustformel. Bayern etwa formuliert in Artikel 13 seines Waldgesetzes enger als der Bund: Dort ist das Radfahren im Wald nur auf Straßen und geeigneten Wegen zulässig. Das Wort geeignet ist die entscheidende Ergänzung, weil damit nicht jeder vorhandene Pfad automatisch befahrbar ist. Andere Länder regeln es anders, teils mit Mindestbreiten, teils mit Verweisen auf ihr Naturschutzrecht. Wer regelmäßig in einem Gebiet fährt, kommt an der Regelung des jeweiligen Landes und an den örtlichen Schutzgebietsverordnungen nicht vorbei, und eine pauschale Aussage wäre an dieser Stelle schlicht falsch.

Für die Kaufentscheidung ergibt sich daraus ein nüchterner Punkt: Wer überwiegend auf Forststraßen und breiten Waldwegen unterwegs sein wird, weil ihm die Landesregelung nichts anderes lässt, braucht kein Rad, das für Sprünge und Stufen ausgelegt ist. Umgekehrt lohnt sich für alle, die tatsächlich anspruchsvolle Wege fahren dürfen und wollen, ein genauer Blick auf Rahmenprüfung, Bremse und Reifen. Zur rechtlichen Einordnung von Pedelec und S-Pedelec, zu Helmpflicht, Versicherungskennzeichen und den Grenzen der Motorunterstützung liefert der Überblick zu E-Bikes, Bauarten und Rechtslage die Grundlagen mit den einschlägigen Vorschriften.

Was diese Preisklasse leistet und wo der Fachhandel anfängt

Diese Einordnung gehört an den Anfang jeder Kaufüberlegung, nicht ans Ende. Am 18.08.2026 ließ sich in der Kategorie Elektrofahrräder auf amazon.de kein zweites als Mountainbike geführtes Rad finden, das gleichzeitig lieferbar war, mindestens vier Sterne trug und mehr als zweihundert Bewertungen hatte. Ein einziges Rad im gesamten Feld erreicht 462 Bewertungen, die vier anderen kommen zusammen auf sieben. Wer diese Warengruppe dort sucht, sucht in einem sehr schmalen Regal, und das hat einen sachlichen Grund: Räder mit ausgereiften Antrieben und geprüften Rahmen werden überwiegend über den Fachhandel verkauft, weil Aufbau, Einstellung, Erstinspektion und Gewährleistung dort mit am Rad hängen.

Konkret heißt das für die Kaufentscheidung: Zwischen 800 und 1.000 Euro bekommt man in diesem Regal ein Hardtail mit Nabenmotor, Federgabel und Scheibenbremsen, das auf Forstwegen und Feldwegen zuverlässig fährt und dort auch hingehört. Zwischen 1.500 und 2.400 Euro kommt ein Mittelmotor dazu, dazu eine breitere Übersetzung, ein größerer Akku und im besten Fall ein benanntes Bauteil oder zwei. Was in diesem Regal nicht vorkommt, ist ein Rad mit einem Antrieb der bekannten Systemanbieter, mit einer Vierkolbenbremse, mit einer absenkbaren Sattelstütze oder mit einer Luftfedergabel. Wer Sprünge, Stufen und Bikepark fährt, kauft in dieser Preisklasse kein passendes Rad, sondern ein falsches.

Ein zweiter Punkt gehört dazu, und er ist normativ. Für elektrisch unterstützte Räder gilt die europäische Norm EN 15194, und seit 2022 gibt es mit EN 17404 eine ergänzende Norm eigens für EPAC-Mountainbikes, die zusätzliche Festigkeits- und Prüfanforderungen für den Geländeeinsatz beschreibt. Kein einziges der fünf hier verglichenen Räder weist eine Prüfung nach einer dieser beiden Normen aus, weder in den Produktdaten noch in einer erreichbaren Herstellerunterlage. Das bedeutet nicht, dass keine Prüfung stattgefunden hat; es bedeutet, dass sie sich vor dem Kauf nicht nachweisen lässt. Bei einem Rad, das über Wurzeln und Stufen bewegt werden soll, ist das eine Lücke, die man kennen sollte.

EinsatzgeländeWorauf es dabei ankommtWas die Angaben hergebenPassendes Modell
Lange Waldautobahnen mit sanften WellenEnergievorrat und Sitzkomfort, kaum DrehmomentAuf gleichmäßigem Untergrund arbeitet auch ein Heckmotor sauber, weil er nicht ständig aus der Trittfrequenz gerissen wird.Telefunken M921 oder Eleglide Mopride 2
Steile Forstwegrampen von 12 Prozent und mehrMittelmotor plus viele GängeEntscheidend ist nicht die höchste Newtonmeterzahl, sondern die Möglichkeit, in einen sehr leichten Gang zu flüchten.Prophete DICE 3.0 oder DERUIZ Dolomit
Lange Abfahrten auf losem UntergrundBenannte hydraulische Bremse, breiter ReifenNur zwei Räder im Feld benennen die Bremse oder den Reifen. Bei den übrigen dreien ist beides vor dem Kauf nicht beurteilbar.F.lli Schiano MS29 oder DERUIZ Dolomit
Gepäck, Anhänger oder schwerere FahrerBezifferte Zuladung mit klarem BezugVier Räder nennen eine Zahl, keines sagt dazu, ob sie das Fahrergewicht oder das gesamte Gewicht meint. Der höchste Wert liegt bei 150 Kilogramm.Prophete DICE 3.0
Erster Kauf mit kleinem BudgetViele Rückmeldungen anderer KäuferEin Rad im Feld hat 462 Bewertungen, die vier anderen zusammen sieben. Wer Erfahrungswerte lesen will, hat praktisch eine Wahl.Eleglide Mopride 2
Ambitionierte Trails mit Sprüngen und StufenRahmenprüfung nach EPAC-Mountainbike-NormKein Rad im Feld weist eine Prüfung nach EN 17404 aus. Wer in diesem Bereich fährt, kommt an einer Beratung im Fachhandel nicht vorbei.keines der fünf

Wofür diese fünf Räder nicht gebaut sind

  • Für Sprünge, Stufen und Bikepark. Kein Rad im Feld weist eine Prüfung nach der EPAC-Mountainbike-Norm EN 17404 aus, und keines nennt einen Federweg. Wer in diesem Bereich fährt, braucht eine Beratung am Rad.
  • Für sehr steile Dauerrampen. Sieben und acht Gänge lassen am zweistelligen Prozentanstieg keinen Ausweg mehr. Wer solche Anstiege regelmäßig fährt, braucht Bandbreite, nicht Newtonmeter.
  • Für Fahrten, bei denen das Rad oft getragen wird. Zwischen 26 und 28 Kilogramm ist keines dieser Räder ein Gerät, das sich beiläufig eine Treppe hinauftragen lässt.
  • Für den Betrieb ohne eigene Kontrolle der Bremse. Bei drei von fünf Rädern ist nicht einmal angegeben, ob hydraulisch oder mechanisch gebremst wird. Wer bergab unterwegs ist, sollte das vor der ersten Abfahrt selbst prüfen.
  • Für Wege, auf denen das Radfahren nicht erlaubt ist. Das Bundeswaldgesetz beschränkt das Radfahren im Wald auf Straßen und Wege, und die Länder verschärfen das teils weiter.

Typische Fehlkäufe und wie sie sich vermeiden lassen

Was schiefgehtWelche Folge das hatWas stattdessen zu tun ist
Räder allein nach der Newtonmeterzahl sortierenZwei Zahlen ohne gemeinsame Messbedingung werden gegeneinandergestellt. Das Ergebnis sagt nichts über die Kraft am Berg.Zuerst die Antriebsposition prüfen, dann die Gangzahl, dann erst das Drehmoment als grobe Einordnung innerhalb derselben Bauart lesen.
Die beworbene Reichweite als Bergreichweite lesenHerstellerangaben entstehen unter günstigsten Annahmen. An einer Dauersteigung fällt die tatsächliche Strecke auf einen Bruchteil.In Höhenmetern statt in Kilometern rechnen und den Energievorrat in Wattstunden als das eigentliche Mass nehmen.
Das empfohlene Maximalgewicht als Fahrergewicht verstehenBei einem Rad von 28 Kilogramm bleiben von 150 Kilogramm nur 122 für Fahrerin, Kleidung, Rucksack und Werkzeug.Vom genannten Wert immer erst das Radgewicht abziehen, solange der Hersteller den Bezug nicht ausdrücklich nennt.
Hydraulisch mit gleichwertig verwechselnZwei hydraulische Anlagen können sich im Scheibendurchmesser um mehr als zwei Zentimeter unterscheiden. Im langen Gefälle ist das der Unterschied.Nach Modellbezeichnung und Scheibendurchmesser suchen. Steht beides nicht da, ist die Bremsleistung vor dem Kauf nicht einzuschätzen.
Einen Gasgriff im Lieferumfang übersehenEin Antrieb, der ohne Treten über die Anfahrhilfe hinaus schiebt, verlässt die Pedelec-Klasse und damit die Freistellung von Zulassung und Versicherung.Den Lieferumfang Wort für Wort lesen. Steht dort ein Drosselklappen-Kit oder ein Gasgriff, vor dem Kauf beim Verkäufer klären, was es leistet.

Dieser Text beschreibt Räder und die Angaben ihrer Hersteller. Er verspricht nicht, dass eine bestimmte Bremse, eine bestimmte Federung oder eine bestimmte Reifenbreite einen Sturz verhindert. Fahrverhalten im Gelände hängt an Untergrund, Tempo, Zustand des Rades und Können der Fahrerin. Zu Akkus gilt der übliche Sicherheitshinweis: Wird ein Akku beim Laden ungewöhnlich warm, verformt er sich oder riecht auffällig, sind Ladevorgang und Verwendung zu beenden. Ein Rad mit sichtbar beschädigtem Akku oder beschädigtem Rahmen gehört in fachkundige Hände und nicht ins Gelände.

Häufige Fragen

Wie viel Drehmoment braucht ein E-Mountainbike wirklich?

Die ehrliche Antwort lautet, dass sich die Frage aus den vorliegenden Angaben nicht beantworten lässt. Newtonmeter bezeichnen ein Drehmoment an der Kurbelwelle, und ein solcher Wert gilt immer nur bei einer bestimmten Trittfrequenz und in einer bestimmten Unterstützungsstufe. Keiner der fünf hier verglichenen Hersteller nennt diese beiden Bedingungen. Damit sind 110 Nm des einen und 70 Nm des anderen keine vergleichbaren Größen, sondern zwei Zahlen aus zwei unbekannten Messaufbauten. Praktisch tragfähiger ist eine andere Reihenfolge: erst die Antriebsposition, dann die Anzahl und Abstufung der Gänge, dann das Gewicht, und erst danach das Drehmoment als grobe Einordnung innerhalb derselben Bauart.

Was ist der Unterschied zwischen Heckmotor und Mittelmotor am Berg?

Ein Mittelmotor sitzt am Tretlager und schiebt über die Kette. Er nutzt damit dieselbe Übersetzung wie das Bein: Wer herunterschaltet, entlastet auch den Motor und hält ihn in einem günstigen Drehzahlbereich. Ein Heckmotor sitzt in der Nabe des Hinterrads und dreht sich immer so schnell wie das Rad. Die Schaltung erreicht ihn nicht. Am gleichmäßigen Anstieg fällt das kaum auf, an der steilen Rampe dagegen deutlich, weil der Motor dort in einen ungünstigen Bereich gerät und mehr Strom bei weniger Vortrieb zieht. Dazu kommt die Gewichtsverteilung: Ein Nabenmotor legt Masse ans Heck, und ein leichteres Vorderrad steigt im Steilen früher.

Warum stimmt die beworbene Reichweite am Berg nie?

Weil die beworbene Zahl unter Bedingungen entsteht, die auf einer Bergtour nicht vorliegen. Angaben von 100, 150 oder 180 Kilometern beziehen sich auf niedrige Unterstützung, geringes Fahrergewicht, warme Temperatur und flaches Gelände. Am Berg wird Energie in Höhenmeter umgesetzt, und diese Rechnung ist unerbittlich: Wer mit Rad, Fahrer und Gepäck rund 120 Kilogramm bewegt, braucht allein für 1000 Höhenmeter etwa 0,33 Kilowattstunden reine Hubarbeit. Der Motor liefert davon nur einen Teil, aber selbst dieser Teil erklärt, warum ein Akku mit 468 Wattstunden an einer langen Steigung schneller leer ist, als es die Kilometerangabe erwarten lässt.

Reichen sieben oder acht Gänge für steile Anstiege?

Für gemäßigte Steigungen ja, für steile Rampen selten. Entscheidend ist nicht die Zahl der Gänge, sondern die Bandbreite zwischen dem leichtesten und dem schwersten. Eine Achtfach-Kassette der Einstiegsklasse deckt üblicherweise weniger Bandbreite ab als eine moderne Zehn- oder Elffach-Kassette. Bei einem Mittelmotor wiegt das doppelt: Fehlt der leichte Gang, sinkt die Trittfrequenz, und Motor wie Kette arbeiten unter hoher Last bei niedriger Drehzahl. Genau das ist der Betriebszustand, in dem Ketten und Ritzel am schnellsten verschleißen. Keiner der fünf Hersteller nennt die Zähnezahlen seiner Kassette, weshalb sich die Bandbreite hier nur über die Gangzahl abschätzen lässt.

Was bedeutet das empfohlene Maximalgewicht auf der Produktseite?

Das ist im Feld die Angabe mit der größten Unschärfe. Vier der fünf Räder nennen einen Wert zwischen 120 und 150 Kilogramm, aber keines sagt, worauf er sich bezieht. Meint er allein die Fahrerin, oder meint er das gesamte Gewicht aus Rad, Fahrerin, Kleidung und Gepäck? Der Unterschied ist erheblich: Bei einem Rad von 28 Kilogramm und einem Grenzwert von 150 Kilogramm blieben im ungünstigen Fall 122 Kilogramm für alles Übrige. Bis der Hersteller den Bezug nennt, ist die vorsichtige Lesart die richtige, also den Wert als Gesamtgewicht zu verstehen und das Radgewicht davon abzuziehen.

Darf ich mit einem E-Mountainbike überall im Wald fahren?

Nein. Das Bundeswaldgesetz gestattet das Betreten des Waldes zur Erholung, erlaubt das Radfahren aber ausdrücklich nur auf Straßen und Wegen und überlässt die Einzelheiten den Ländern. Die Landesregelungen weichen davon ab, teils in eine engere Richtung. Bayern etwa lässt das Radfahren im Wald nur auf Straßen und geeigneten Wegen zu, was mehr verlangt als das bloße Vorhandensein eines Weges. Weil jedes Land eine eigene Regelung trifft, gibt es hier keine bundesweit gültige Faustformel, und ein pauschales Ja oder Nein wäre falsch. Wer regelmäßig in einem bestimmten Gebiet fährt, sollte die Regelung des jeweiligen Landes und mögliche Schutzgebietsverordnungen kennen.

Hardtail oder Fully für den Geländeeinsatz?

Diese Frage wird hier bewusst nicht ausgebreitet, weil sie eine eigene Achse ist und in einem eigenen Vergleich steht. Kurz gefasst: Alle fünf Räder dieses Vergleichs sind Hardtails, haben also nur vorn eine Federung. Sie sind damit leichter, günstiger und wartungsärmer, aber auf ruppigem Untergrund unruhiger. Ein vollgefedertes Rad kostet in dieser Warengruppe erkennbar mehr und wiegt mehr, hält aber das Hinterrad länger am Boden. Wer diese Abwägung treffen will, findet sie mit eigener Modellauswahl im Vergleich der vollgefederten E-Bikes.

Warum haben die meisten E-MTBs bei Amazon so wenige Bewertungen?

Weil die Warengruppe dort schmal ist. Am Prüftag ließ sich in der Kategorie Elektrofahrräder kein zweites als Mountainbike geführtes Rad finden, das gleichzeitig lieferbar war, mindestens vier Sterne trug und mehr als zweihundert Bewertungen hatte. Ein einziges Rad im Feld erreicht 462 Bewertungen, die vier anderen kommen zusammen auf sieben. Das ist kein Zufall, sondern eine Folge des Vertriebswegs: Räder mit ausgereiften Antrieben und geprüften Rahmen werden überwiegend im Fachhandel verkauft, wo Aufbau, Einstellung und Gewährleistung mit am Rad hängen.

Weiterlesen im E-Bike-Bereich

Dieser Text behandelt allein den Geländeeinsatz und die Antriebsauslegung: Drehmoment, Antriebsposition, Übersetzungsbandbreite, Bremse, Reifen, Gewicht und Zuladung. Die Federungsfrage, die Rechtslage und die Motorsystematik stehen an anderer Stelle im selben Bereich.

Autor: Felix Hartmann · Stand: 18.08.2026 · Datenbasiert, kein Hands-on-Test. Alle Produktdaten stammen aus den am Prüftag einzeln von den Produktseiten abgerufenen Angaben auf amazon.de sowie aus erreichbaren Herstellerseiten, Impressen und technischen Datenblättern. Drehmomente, Reichweiten, Kapazitäten, Gewichte und Traglastgrenzen sind Herstellerangaben und wurden hier nicht nachgemessen. Wo eine Angabe fehlt, steht das ausdrücklich als nicht auffindbar.

Die Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Kommt darüber ein Kauf zustande, erhält Test und Tipps eine Provision. Für Käuferinnen und Käufer ändert sich der Preis dadurch nicht. Die Auswahl der Modelle und ihre Einordnung sind davon unabhängig.

Felix Hartmann

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Aktualisierung und Quellenanzeigen
Veröffentlicht
05.01.2026
Zuletzt aktualisiert
18.08.2026
Verfügbarkeit geprüft
18.08.2026

Datenbasis: Herstellerangaben und Produktdatenblätter, öffentlich einsehbare Händlerdaten zu Preis und Verfügbarkeit sowie die aggregierte Bewertungslage. Vor jeder Aktualisierung prüfen wir, ob die verlinkten Produkte noch bestellbar sind, und tauschen aus, was nicht mehr lieferbar ist.

Was zuletzt geändert wurde

  • 18.08.2026: Vollständige Verdichtung des dünnsten Artikels im E-Bike-Bereich von 742 auf mehr als 4.000 Wörter. Die Achse ist neu gefasst und lautet jetzt Einsatzgelände und Antriebsauslegung: Drehmoment, Antriebsposition, Übersetzungsbandbreite, Bremse, Reifen, Radgewicht und Zuladung. Die Federungsfrage ist bewusst auf einen einzigen Absatz mit Verweis reduziert, weil sie in den Vergleich der vollgefederten E-Bikes gehört.
  • 18.08.2026: Kernbefund zum Drehmoment, an allen fünf Rädern einzeln geprüft. Beworben werden 40, 55, 70, 80 und 110 Newtonmeter. Kein einziger Hersteller nennt dazu die Trittfrequenz, und kein einziger nennt die Unterstützungsstufe, bei der gemessen wurde. Das DERUIZ Dolomit zählt sechs Unterstützungsstufen von ECO bis BOOST namentlich auf und sagt an keiner Stelle, in welcher davon die 110 Nm anliegen. Beim Telefunken M921 steht der Wert von 40 Nm allein im Titel des Angebots; in keinem der fünf Produktmerkmale kommt das Wort Drehmoment vor. Damit sind die Zahlen untereinander nicht vergleichbar, und die Vergleichstabelle sortiert deshalb nicht nach ihnen.
  • 18.08.2026: Produktauswahl neu aufgesetzt. Von den fünf Bestands-ASINs sind vier ausgetauscht. B08JKDJG49 und B08JKFW9G1 waren am Prüftag nicht lieferbar und trugen 19 beziehungsweise 76 Bewertungen, B0D14VLVCW war ebenfalls nicht lieferbar. Geblieben sind das Eleglide Mopride 2 als einziges Rad mit tragfähiger Bewertungsbasis und das Telefunken M921. Neu aufgenommen sind das Prophete DICE 3.0, das F.lli Schiano MS29 und das DERUIZ Dolomit, alle drei am Prüftag lieferbar.
6 ältere Änderungen anzeigen
  • 18.08.2026: Abgrenzung gegen den Nachbarartikel zu vollgefederten E-Bikes hergestellt. Der zuvor geteilte Pick B0D14VLVCW ist hier entfallen, weil es sich um ein vollgefedertes Rad handelt und es damit in den Fully-Vergleich gehört. Die gemeinsame Pick-Menge beider Artikel beträgt jetzt null ASINs. Die zuvor doppelt geführte Überschrift zu Hardtail gegen Fully ist hier gestrichen; die Federung kommt nur noch in einem Absatz mit Verweis vor.
  • 18.08.2026: Zweiter Befund zu Bremse und Reifen. Genau ein Rad im Feld nennt seine Bremsanlage mit Modellbezeichnung, nämlich das F.lli Schiano MS29 mit einer Shimano MT200. Das DERUIZ Dolomit nennt zwei Anlagen alternativ, eine Tektro HD-M535 mit 203 und 180 Millimeter oder eine Shimano MT200 mit zweimal 180 Millimeter, ohne zu sagen, welche geliefert wird. Bei Prophete und Telefunken steht nur das Wort Scheibenbremse, ohne Angabe der Bauart. Beim Reifen nennt allein das DERUIZ ein Modell samt Breite.
  • 18.08.2026: Dritter Befund zur Zuladung. Vier der fünf Räder nennen ein empfohlenes Maximalgewicht zwischen 120 und 150 Kilogramm, keines nennt den Bezug. Ob damit das zulässige Gesamtgewicht oder allein das Fahrergewicht gemeint ist, geht aus keinem Datenblatt hervor; bei einem Radgewicht von 28 Kilogramm ist das ein Unterschied von 28 Kilogramm. Das DERUIZ Dolomit nennt weder ein Radgewicht noch einen Grenzwert.
  • 18.08.2026: Vierter Befund zur Datenqualität am Beispiel des Eleglide Mopride 2. Auf derselben Produktseite stehen 21 Gänge im Titel gegen Professional 24 Gänge im Merkmalfeld, 18 Amperestunden im Titel gegen 15000 Milliamperestunden im Datenfeld, 250 Watt im Titel gegen 570 Watt im Feld Wattleistung sowie 2,35 Zoll Reifenbreite im Text gegen 2,4 Zoll im Datenfeld. Im Lieferumfang steht zusätzlich ein Drosselklappen-Kit, dessen Funktion nirgends beschrieben ist.
  • 18.08.2026: Einordnung der Preisklasse ergänzt und offen benannt. Am Prüftag war in der Kategorie Elektrofahrräder auf amazon.de kein zweites als Mountainbike geführtes Rad zu finden, das gleichzeitig lieferbar war, mindestens vier Sterne trug und mehr als zweihundert Bewertungen hatte. Ein Rad erreicht 462 Bewertungen, die vier anderen kommen zusammen auf sieben. Kein Rad im Feld weist eine Prüfung nach der EPAC-Mountainbike-Norm EN 17404 aus. Beides steht im Text und ist nicht beschönigt.
  • 18.08.2026: Die fünf Kurzlinks über amzn.to sind durch eine affLink-Hilfsfunktion ersetzt, die das Partner-Tag im Quelltext sichtbar führt. Die erste Überschrift, die bisher wörtlich den Artikeltitel wiederholte, ist entfallen. Titel, Beschreibung, Auszug und Schlagwörter sind auf die geschärfte Achse umgestellt. Die Produktbilder liegen jetzt als WebP unter dem Produktpfad im Bild-CDN.

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