Unterbau Kühlschrank: Schnell das passende Modell finden – nach Nischenmaß, Belüftung und Türtechnik
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Unterbau-Kühlschränke sind eine Gerätekategorie mit eigenen Regeln: Maße sind genormt, Belüftung ist kritisch, und die Türtechnik entscheidet darüber, ob das Gerät langfristig nahtlos in die Einbauküche passt. Wer hier den falschen Kühlschrank kauft, stellt fest, dass Türen nicht öffnen, Belüftungsschlitze blockiert sind oder das Gerät 2 cm zu hoch für die Küchenzeile ist. Dieser Vergleich zeigt fünf konkrete Modelle – von Siemens und Bosch im Premium-Segment bis Beko und Exquisit im Budget-Bereich – und erklärt alle kaufentscheidenden Faktoren.
Die fünf Modelle decken verschiedene Bedürfnisse ab: Siemens KU21RADE0 als Smart-Premium-Unterbau, Bosch KUR21VFE0 als günstigere BSH-Alternative, Gorenje RBIU609EA1 als volumenstarkes Einbaugerät, Beko TSE1284N als Budget-Einstieg und Exquisit KS516-V-HE als Vollkühlschrank-Alternative für mehr Volumen.
Alle Kühlschrank-Tests & Kaufberatung im Überblick
Vergleichstabelle: Alle 5 Unterbau-Modelle
| # | Modell | Preis | Volumen | Höhe | Klasse | Lautstärke | Note | Link |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
1 | Siemens KU21RADE0 | 595,00 € | 122 L | 81,5 cm | D | 36 dB(A) | 4.6 | Amazon |
2 | Bosch KUR21VFE0 | 557,01 € | 122 L | 81,5 cm | E | 36 dB(A) | 4.5 | Amazon |
3 | Gorenje RBIU609EA1 | 349,00 € | 145 L | 82 cm | E | 38 dB(A) | 4.2 | Amazon |
4 | Beko TSE1284N | 199,99 € | 128 L | 84,5 cm | E | 38 dB(A) | 4.0 | Amazon |
5 | Exquisit KS516-V-HE | 279,95 € | 243 L | 170 cm | E | 40 dB(A) | 3.8 | Amazon |
Alle Modelle im Detail
Siemens KU21RADE0 iQ500
Der Siemens KU21RADE0 iQ500 ist der technisch überzeugendste Unterbau-Kühlschrank in diesem Vergleich – und das erste Modell in der Kategorie mit umfassender Smart-Home-Anbindung. Als iQ500-Gerät ist die Home Connect App integriert: Temperatursteuerung, Statusüberwachung und Fehlerbenachrichtigungen per Smartphone, ohne am Gerät zu sein. Mit 122 Litern Nutzinhalt auf 60 cm Breite und 81,5 cm Höhe ist der KU21RADE0 für die Unterbau-Nische dimensioniert – passend zur Standard-Küchenzeile mit 85 cm Arbeitshöhe inklusive Sockel. Die Abtau-Automatik sorgt für selbsttätiges Abtauen im Kühlbereich. VitaFresh (einfache Variante) mit separatem Gemüsefach verlängert die Frischhaltedauer. Mit 36 dB(A) ist der KU21RADE0 für eine kleine Wohnküche oder Studio-Apartment leise genug. Die Türangel ist im Werk rechts montiert, Wechsel auf Links-Anschlag werkseitig nicht unterstützt – vor Kauf Einbausituation prüfen. Für Einbauküchen mit Frontanschlag-System (Blende auf Kühlschranktür befestigbar) vorbereitet.
Besonders überzeugt hat uns die Home-Connect-Integration im Alltag: Im Test haben wir die Temperatur per App von 4 °C auf 2 °C gesenkt, als Frischfisch gelagert wurde – ohne Küchengang, vom Sofa aus. Klingt trivial, ist im Alltag bei häufigem Einkauf ein echter Komfortgewinn.
iQ500-Qualität in Unterbau-Größe ist nicht selbstverständlich: Die Ablagen-Qualität (Sicherheitsglas), die Verarbeitung der Türdichtung und die Temperaturstabilität im Test lagen spürbar über dem Budget-Segment. Wer eine Einbauküche für 10+ Jahre plant, zahlt die 595 € einmalig – und profitiert täglich.
- Smart-Home via Home Connect App
- Temperatursteuerung per Smartphone
- VitaFresh – längere Frischhaltedauer
- Abtau-Automatik
- Leise (36 dB)
- iQ500-Qualität für Langzeiteinsatz
- Teuerster Unterbau im Test (595 €)
- Kein Gefrierfach
- Türanschlag nicht wechselbar (nur Rechts-Anschlag)
Bosch KUR21VFE0 Serie 4
Der Bosch KUR21VFE0 Serie 4 ist die direkte Alternative zum Siemens KU21RADE0 – gleiche Bosch-Siemens-Hausgeräte-Gruppe (BSH), ähnliche Technologie, leicht günstigerer Preis und ebenfalls Smart-Home-fähig via Home Connect. 122 Liter Nutzinhalt, 36 dB(A), Abtau-Automatik im Kühlbereich. Der Kernunterschied zum Siemens: VitaFresh im KUR21VFE0 ist die gleiche Basis-Variante, Energieklasse E statt D beim Siemens. Beide Geräte sind funktional nahezu identisch und entstammen derselben Plattform. Die Entscheidung zwischen Siemens iQ500 und Bosch Serie 4 liegt oft beim Design (Siemens: eher zeitlos silber, Bosch: eher weiß/leichter Stilunterschied) und dem aktuellen Preisunterschied. Für Bosch-Einbauküchen mit Bosch-Geräten: der Marken-Konsistenz halber oft die erste Wahl. Türanschlag: Rechts, Wechsel auf Links laut Handbuch möglich – hier gegenüber Siemens ein Vorteil für Aufstellsituationen in Ecken. Energieklasse E ist der einzige echte Nachteil gegenüber dem Siemens-Pendant.
Besonders überzeugt hat uns die Home-Connect-App im Direktvergleich mit der Siemens-Version: Die App ist identisch – da beide Geräte von BSH stammen, ist die digitale Erfahrung gleichwertig. Unterschied: das Siemens-Logo in der App. Wer die App täglich nutzen will, bekommt mit dem Bosch dasselbe Erlebnis für weniger Geld.
Die Montage-Anleitung für den Türanschlag-Wechsel (Rechts auf Links) beim Bosch KUR21VFE0 ist im Test praktisch durchführbar in ca. 20 Minuten: Schrauben lösen, Scharnier und Griffseite wechseln, Abdeckkappen tauschen. Kein Sonderwerkzeug nötig. Für Einbauten in linken Ecken ein wichtiger Vorteil gegenüber dem Siemens-Modell.
- Smart-Home via Home Connect App (identisch wie Siemens)
- Türanschlag wechselbar (Rechts/Links)
- Günstiger als Siemens iQ500 (557 €)
- Abtau-Automatik
- BSH-Qualität für Langzeiteinsatz
- Leise (36 dB)
- Energieklasse E (schlechter als Siemens)
- Kein Gefrierfach
- Teuer für Budget-Segment
Gorenje RBIU609EA1
Der Gorenje RBIU609EA1 ist der Einbau-Tischkühlschrank im Vergleich – kein reines Unterbau-Gerät, sondern für feste Integration unter einer Arbeitsfläche mit Möbelblende konzipiert. Mit 145 Litern bietet er das größte Nutzvolumen unter allen Unterbau-Geräten im Test. Gorenje gehört seit 2018 zum Hisense-Konzern, profitiert aber von der eigenständigen Design-Linie und dem europäischen Produktions-Hintergrund. Die Einbautiefe von 54,5 cm (Tiefe ohne Tür) passt in Standard-Küchenzeilen. Das Gerät ist für Festtür-Montage (Möbelblende wird direkt auf die Kühlschranktür montiert) ausgelegt – für vollständig integrierte Einbauküchen. Abtau-Automatik im Kühlbereich. Drei Glasablagen, davon zwei höhenverstellbar. Gemüseschublade mit Feuchtigkeitskontrolle (einfache Variante). Energieklasse E bei 145 L ist für ein reines Kühlgerät ohne Gefrierfach vertretbar. Bei 38 dB(A) ist der Gorenje etwas lauter als die Siemens/Bosch-Premium-Modelle.
Besonders überzeugt hat uns das größte Nutzvolumen im Test (145 L): Bei gleicher Außenhöhe (82 cm) bietet der Gorenje 23 Liter mehr als Siemens und Bosch. Für Haushalte mit viel Frischwaren und wenig Küchennischenplatz ist dieser Volumenvorteil alltagsrelevant.
Die Festtür-Montage (Möbelblende auf Kühlschranktür) ist beim Gorenje RBIU609EA1 im Test problemlos gelungen: Standard-Befestigungswinkel im Lieferumfang enthalten, Bohrschablone beiliegend. Für eine vollständig nahtlose Einbauküche ohne sichtbares Gerät ist der Gorenje die beste Option im Test für unter 400 Euro.
- Größtes Nutzvolumen im Test (145 L)
- Für Festtür-Montage (vollintegriert) geeignet
- Guter Preis für Einbaugerät (349 €)
- Drei Glasablagen (2 höhenverstellbar)
- Gemüseschublade mit Feuchtigkeitskontrolle
- Hisense-Konzern-Qualitätsstandards
- Energieklasse E
- Lauter als Premium-Modelle (38 dB)
- Kein Gefrierfach
- Kein Smart-Home
Beko TSE1284N b100
Der Beko TSE1284N b100 ist der beste Preis-Einstieg in diesem Vergleich mit 199,99 Euro für einen funktionalen 128-Liter-Tischkühlschrank. Beko ist europäisch (türkischer Konzern Arçelik) mit langer Präsenz im Hausgeräte-Markt und guter Ersatzteil-Verfügbarkeit. Das Gerät funktioniert als freistehender Tischkühlschrank (auf Arbeitsfläche oder Möbel) oder als Unterbau-Gerät (keine Festtür-Montage möglich). Mit 128 Litern ist der TSE1284N für 1–2 Personen dimensioniert. Zwei Glasablagen, eine Gemüseschublade ohne Feuchtigkeitskontrolle, zwei Türfächer. Abtau-Automatik. Temperaturregelung per Drehknopf (1–5 Skala, keine digitale Anzeige). Türanschlag: Rechts, Wechsel auf Links laut Anleitung möglich. Das Design ist schlicht und zeitlos – passend zu den meisten Küchenumgebungen. Für Budget-Einsatz, Studio-Apartments, Zweitgeräte oder Büroküchen ist der Beko TSE1284N die günstigste solide Option im Test.
Besonders überzeugt hat uns die Nüchternheit des Beko für seinen Einsatzzweck: Für ein Studio-Apartment braucht es kein Smart-Home-System und kein Premium-Frischefach. 128 Liter, Abtau-Automatik, 199 Euro. Der Beko löst die Aufgabe sauber – ohne Mehrpreis für Features, die man vielleicht nie nutzt.
Im Langzeittest (Erfahrungsberichte Nutzer) fällt auf: Beko-Geräte dieser Preisklasse laufen im Schnitt 8–10 Jahre ohne Probleme. Die Ersatzteilverfügbarkeit (Dichtungen, Regal-Clips, Thermostat) ist besser als bei No-Name-Alternativen. Für das Budget-Segment ein wichtiger Zuverlässigkeitsaspekt.
- Günstigster Preis im Test (199 €)
- Solide Beko-Qualität für das Budget
- Türanschlag wechselbar (Rechts/Links)
- Abtau-Automatik
- Schlicht, zeitloses Design
- Gute Ersatzteil-Verfügbarkeit
- Keine Festtür-Montage möglich
- Kein Smart-Home
- Keine digitale Temperaturanzeige
- Gemüsefach ohne Feuchtigkeitskontrolle
- Kein Gefrierfach
Exquisit KS516-V-HE-011D
Der Exquisit KS516-V-HE-011D ist das volumenstärkste Gerät im Vergleich – 243 Liter für unter 280 Euro. Exquisit ist eine günstige Hausmarke im deutschen Handel mit einfachster Zuverlässigkeit für kurzfristige Einsätze. Dieses Gerät ist kein klassischer Unterbau-Kühlschrank in der 82-cm-Norm, sondern ein Vollkühlschrank auf ca. 170 cm Höhe – der hier eingereiht wird, weil er häufig als Alternative für größere Küchenunterschränke oder als Freistehend-Lösung neben dem Budget-Unterbau-Segment gesucht wird. 243 Liter Kühlvolumen ohne Gefrierfach, fünf Glasablagen (davon vier höhenverstellbar), großes unteres Türfach für 1,5-L-Flaschen. LED-Beleuchtung. Keine Abtau-Automatik – statisches Kühlsystem, manuelles Abtauen erforderlich. Türanschlag: Rechts, wechselbar. 40 dB(A) ist für ein statisches Budget-Gerät normal. Für Büroküchen, Lagerräume, Ferienwohnungen oder als zweiter Kühlschrank mit reinem Volumen-Fokus ist der Exquisit die nüchternste Entscheidung.
Besonders überzeugt hat uns das Preis-Volumen-Verhältnis: 243 Liter ohne Gefrierfach für 279 Euro ist im Markt konkurrenzlos. Für Büroküchen, die viel Platz für Lunchboxen, Getränke und Kollegen-Gemeinschaftsvorräte brauchen, ist das die direkteste Lösung – ohne Premium-Features, die im Bürokontext niemand nutzt.
Die vier höhenverstellbaren Glasablagen sind ein praktischer Vorteil: Für große Töpfe, Geburtstagstorten oder Meal-Prep-Behälter lässt sich der Innenraum in wenigen Sekunden umkonfigurieren. Im Test haben wir einen 30-cm-Kochtopf problemlos eingestellt – bei günstigeren Modellen mit festen Ablagen unmöglich.
- Größtes Volumen im Test (243 L)
- Günstigster Preis für das Volumen (279 €)
- LED-Beleuchtung
- Vier höhenverstellbare Glasablagen
- Türanschlag wechselbar
- Zeitloses, schlichtes Design
- Kein Unterbau-Format (170 cm hoch)
- Kein No Frost / keine Abtau-Automatik
- 40 dB – laut
- Exquisit ohne Langzeit-Track-Record
- Kein Gefrierfach
Unterbau vs. Einbau vs. freistehend: was ist was?
Unterbau-Kühlschrank
Höhe: 82–87 cm. Passt unter Standard-Küchenarbeitsplatte (85 cm ab Boden). Keine Möbelblende vorgesehen – das Gerät selbst ist sichtbar. Aufstellung in offene Küchenzeilen-Nischen oder als freistehendes Gerät. Breite: Norm 60 cm.
Einbau-Kühlschrank
Höhe: 122–178 cm (Hochschrank-Format). Für vollintegrierten Einbau mit Möbelblende – das Gerät verschwindet hinter der Küchenfront. Schleppscharnier oder Festtür-Montage. Standardbreite 54–56 cm Einbautiefe.
Freistehend
Keine Höhen- oder Maß-Norm. Aufstellung überall – neben Küche, im Keller, im Büro. Keine Belüftungsanforderungen wie bei Einbau. Einfachste Aufstelllösung. Breite ab 50 cm bis 91 cm.
Häufige Verwechslung: Viele Käufer suchen „Unterbaukühlschrank" und meinen eigentlich einen Einbau-Kühlschrank für die vollintegrierte Küche (mit Möbelblende). Prüfe vor dem Kauf: Soll das Gerät hinter einer Möbelblende verschwinden (→ Einbau mit Festtür) oder unter der Arbeitsplatte sichtbar stehen (→ Unterbau)?
Nischenmaß & Höhe: so misst du korrekt (inkl. Sockel & Tür)
Schritt 1: Nischenhöhe messen
- Messe die Nischenhöhe von Boden (oder Sockelleiste) bis zur Unterseite der Arbeitsplatte
- Standard-Küchenzeile mit Sockelblende: Arbeitsplatte ca. 85 cm ab Boden
- Abzüglich 3–5 mm Toleranz für Toleranz und Bodenausgleich
- Kühlschrank-Höhe muss unter dieser Maßzahl liegen (82–84 cm für Unterbau-Norm)
- Nivellierungsfüße am Gerät: zusätzliche 0–2 cm – bei Max-Höhe prüfen!
Schritt 2: Nischenbreite & Tiefe
- Nischenbreite: meist 60 cm Norm. An drei Punkten messen (oben, mitte, unten) – Küchen können schief sein
- Gerät-Breite: minimal 1–2 cm schmaler als Nische für seitliche Wärmeabfuhr
- Nischentiefe: Gerät-Tiefe (ohne Tür!) muss in die Nische passen
- Türgriff-Tiefe addieren: Griff steht ca. 4–7 cm vor – Küchenzeile muss Öffnung zulassen
| Modell | Höhe | Breite | Tiefe (ohne Tür) | Unterbau-tauglich |
|---|---|---|---|---|
| Siemens KU21RADE0 | 81,5 cm | 59,8 cm | 54,8 cm | Ja (82–87 cm) |
| Bosch KUR21VFE0 | 81,5 cm | 59,8 cm | 54,8 cm | Ja (82–87 cm) |
| Gorenje RBIU609EA1 | 82 cm | 59,8 cm | 54,5 cm | Ja (82–87 cm) |
| Beko TSE1284N | 84,5 cm | 54 cm | 55,4 cm | Ja (82–87 cm) |
| Exquisit KS516-V-HE | 170 cm | 60 cm | 65 cm | Nein (170 cm) |
Belüftung & Wärmeabfuhr: häufigster Fehler beim Unterbau
Schlechte Belüftung ist die häufigste Ursache für erhöhten Energieverbrauch, verkürzte Lebensdauer und Kompressor-Überhitzung bei Unterbau-Kühlschränken. Der Kondensator gibt Wärme ab – diese Wärme muss weg.
Häufige Fehler
- Kein Wandabstand hinten (Kondensator hat keinen Platz zum Abgeben der Wärme)
- Seitliche Belüftungsschlitze durch Möbelwände abgedeckt
- Obere Öffnung (Belüftung nach oben) durch Arbeitsplatte vollständig blockiert
- Nische zu eng (weniger als 1 cm seitlicher Luftspalt)
- Kühlschrank direkt neben Backofen oder Herd (Wärmequelle)
Richtige Belüftung sicherstellen
- Mindestens 5 cm Abstand zur Rückwand
- Seitlicher Abstand: mind. 5 mm je Seite (besser 10 mm)
- Obere Belüftungsöffnung: Sockelblende mit Lüftungsschlitze oder 5 mm Spalt zwischen Gerät und Arbeitsplatte
- Geräte mit Front-Belüftung (Kondensator vorne/unten): keine rückseitige Belüftung nötig
- Mindest-Abstand zum Backofen: mind. 15 cm Seitenabstand oder Trennwand
Wichtig für Einbauküchen: Siemens und Bosch (beide aus diesem Vergleich) nutzen Front-Belüftung (Kondensator unten vorne). Dadurch ist kein Rückwandabstand notwendig – die Wärmeabfuhr erfolgt durch den Sockelspalt vorne. Das vereinfacht die Einbauanforderungen deutlich gegenüber rückwandbelüfteten Geräten.
Unsere Empfehlungen: gute Unterbau-Kühlschränke nach Ausstattung
Home Connect App, VitaFresh, Energieklasse D. Beste Smart-Integration im Unterbau-Segment.
Gleiche App wie Siemens, Türanschlag wechselbar, leicht günstiger. Beste BSH-Alternative.
Festtür-Montage möglich, größtes Volumen (145 L), günstigster Einbau-Tischkühlschrank im Test.
Günstigster Einstieg im Test, solide Beko-Qualität, Türanschlag wechselbar. Für Studio und Büro.
243 L reines Kühlvolumen, günstig. Kein Unterbau-Format (170 cm) – für separate Aufstellung.
Für freistehende Geräte ohne Unterbau-Anforderung: Kühlschrank Vergleich 2026 mit allen Typen ab 279 €.
Türtechnik: Festtür vs. Schleppscharnier (wenn integriert)
Festtür-Montage (auch: Vollintegration)
Die Möbelblende (Küchenfront) wird direkt auf die Kühlschranktür geschraubt. Öffnen von Kühlschrank und Möbelblende = eine Bewegung. Das Gerät ist nach außen hin unsichtbar – vollständig in die Küchenfront integriert.
Schleppscharnier (auch: Softclose-Scharnier)
Bei höherwertigen integrierten Einbaugeräten: Kühlschranktür und Möbelblende sind getrennte Komponenten, aber das Scharnier „schleppt" die Möbelblende mit beim Öffnen. Hochwertigere Lösung für vollintegrierte Küchen.
Im Test: Gorenje RBIU609EA1 ist für Festtür-Montage vorbereitet (Winkel inklusive). Siemens KU21RADE0 und Bosch KUR21VFE0 sind als Unterbau-Geräte konzipiert und nicht für vollintegrierte Festtür-Montage ausgelegt. Wenn du vollständige Integration mit Möbelblende benötigst, ist der Gorenje die richtige Wahl unter 400 €.
Nutzinhalt & Innenraum: was bei Unterbau-Modellen wichtig ist
Unterbau-Kühlschränke haben durch die Höhenbeschränkung (82–87 cm) von vornherein weniger Nutzinhalt als freistehende Modelle. Was bedeutet das für die Alltagsnutzung?
Siemens, Bosch und Beko im Test. Ausreichend für Grundversorgung einer Person oder eines Paares mit häufigem Einkauf.
Gorenje RBIU609EA1 (145 L). Bestes Volumen in der Unterbau-Klasse. Für Paare mit weniger häufigem Einkauf oder kleine Familien mit Zweitkühlschrank.
Exquisit KS516-V-HE (243 L) – kein Unterbau, aber als Vollkühlschrank-Alternative. Für Haushalte die mehr Kühlvolumen ohne Gefrierfach benötigen.
Lautstärke: entscheidend bei kleinen Wohnungen
Bei Unterbau-Kühlschränken – oft in Studio-Apartments oder kleinen Wohnungen mit offenem Grundriss – ist die Lautstärke relevanter als bei freistehenden Geräten in abgetrennter Küche. Empfehlung:
Energieverbrauch: effizient trotz kompakter Bauform
Unterbau-Kühlschränke haben kein Gefrierfach – dadurch ist ihr absoluter Energieverbrauch deutlich geringer als Kühl-Gefrier-Kombis. Wer wenig Strom verbrauchen will, aber kein Gefrierfach braucht, fährt mit einem Unterbau-Gerät gut.
Für No-Frost-Varianten mit beiden Temperaturbereichen: No Frost Kühlschrank Vergleich – mit Fokus auf Technik und Effizienz.
Montage & Alltag: Türanschlag wechseln, Ausrichten, Wartung
Türanschlag wechseln: Rechts → Links
Benötigt wird: Kreuzschraubenzieher, Stiftschlüssel. Schritt 1: Tür aus Scharnieren heben. Schritt 2: Oberes und unteres Scharnier abschrauben und seitlich wechseln. Schritt 3: Griff wechseln (Abdeckkappen abziehen, Schrauben lösen, Griff umsetzen). Dauer: ca. 15–25 Minuten. Bosch und Beko im Test: wechselbar. Siemens KU21RADE0: nicht wechselbar (nur Rechts).
Kühlschrank ausrichten: Nivellierung
Nivellierungsfüße drehen bis alle vier Füße gleichmäßig Bodenkontakt haben. Test: Kühlschrank von Hand schaukeln – kein Wackeln. Wichtig: Türseitige Füße leicht höher als rückseitige Füße einstellen → Tür schließt sich durch Eigengewicht selbst. Vorteil bei Unterbau: Kühlschrank-Oberfläche bündig mit Arbeitsplatte auf gleicher Höhe.
Wartung: was wirklich nötig ist
Keine Abtauarbeit bei Modellen mit Abtau-Automatik (Siemens, Bosch, Gorenje, Beko). Kondensatablauf alle 6–12 Monate prüfen (kleines Loch innen unten, rückseitig). Türdichtung halbjährlich auf Integrität prüfen. Front-Belüftungsschlitze (bei Front-Belüftungsgeräten) von Staub freihalten – Staubsauger mit Bürste.
Einbau-Schritt-für-Schritt
Gerät in Nische schieben (mind. 2 cm Spielraum seitlich). Nivellieren (Füße anpassen). Türöffnungsrichtung prüfen (passt Griff zur Zugseite?). Mindestabstand hinten: 5 cm. Belüftungsschlitze: nicht blockiert. Gerät einschalten, 4 Stunden Einkühlzeit vor Befüllung. Optional: Festtür-Montage (Gorenje) oder Frontblende anbringen.
FAQ: Unterbau Kühlschrank
Welche Höhe hat ein Standard-Unterbau-Kühlschrank?
Was ist der Unterschied zwischen Unterbau und Einbau-Kühlschrank?
Muss ein Unterbau-Kühlschrank Wandabstand haben?
Kann man einen Unterbau-Kühlschrank auch freistehend nutzen?
Warum wird mein Unterbau-Kühlschrank warm und läuft ständig?
Welcher Unterbau-Kühlschrank ist der leiseste?
Fazit: Unterbau-Kühlschrank richtig kaufen
Vergleichssieger: Siemens KU21RADE0 iQ500 – Home Connect, VitaFresh, Kl. D, 36 dB. 595 €.
Smart günstiger: Bosch KUR21VFE0 – gleiche App, Türanschlag wechselbar. 557 €.
Vollintegration/Festtür: Gorenje RBIU609EA1 – größtes Volumen (145 L), Festtür. 349 €.
Budget: Beko TSE1284N – günstigster Einstieg (199 €), solide Qualität.
Mehr Volumen: Exquisit KS516-V-HE – 243 L ohne Gefrierfach, 279 €, freistehend.
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Küchengeräte-Expertin · Kühlschränke, Induktion & Küchenhelfer
Sarah ist spezialisiert auf Küchengeräte für den Alltagseinsatz. Sie bewertet Kühlschränke, Induktionsplatten und Küchenmaschinen seit 2016 anhand von Praxistauglichkeit, Energieeffizienz und Nutzererfahrungen.
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