Unterbau-Kühlschrank 2026: 5 Modelle (82 cm Nischenmaß)
Datenbasiert · kein Hands-on-TestUnterbau-Kühlschrank 2026: 5 Modelle für die 820-mm-Nische — Siemens KU21RADE0, Bosch KUR21VFE0, Gorenje RIU609EA1 und 2× Amica. 89–147 kWh, 103–138 L, ab 229 €.

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Unterbau-Kühlschrank: 5 Modelle für die 82-cm-Nische — nach Nischenmaß, Türtechnik und Verbrauch
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Datenbasiert · kein Hands-on-Test. Energieeffizienzklasse, Jahresverbrauch, Nutzinhalt, Luftschallemission, Geräusch-Effizienzklasse und Außenmaße stammen aus den registrierten EU-Produktdatenblättern nach Verordnung (EU) 2019/2016. Nischenmaße, Türtechnik und Ausstattung aus den Hersteller-Datenblättern von Siemens und Bosch beziehungsweise den Amazon-Produktdatenblättern von Gorenje und Amica. Bewertungen, Bewertungszahlen und Preise: Amazon.de, abgerufen am 8. August 2026. Wo Hersteller- und Händlerangabe voneinander abweichen, steht beides im Text.
Bei einem Unterbau-Kühlschrank entscheidet nicht das Volumen über den Kauf, sondern eine einzige Zahl: die Nischenhöhe. Sie liegt in der deutschen Standardküche bei 820 Millimetern, und sie ist keine Richtgröße, sondern eine harte Grenze. Ein Gerät mit 845 Millimetern Bauhöhe passt nicht darunter — es passt nicht ein bisschen nicht, es passt gar nicht. Genau an dieser Stelle scheitern die meisten Käufe, denn im Handel stehen Tischkühlschränke mit 840 und 850 Millimetern Höhe direkt neben echten Unterbaugeräten mit 815 bis 825 Millimetern, und die Produktbezeichnungen unterscheiden das oft nicht.
Dieser Vergleich nimmt 5 Geräte, die im EU-Produktdatenblatt tatsächlich als Einbaugeräte registriert sind: 89 bis 147 Kilowattstunden Jahresverbrauch, 103 bis 138 Liter Nutzinhalt, 35 bis 37 dB(A) Luftschallemission und 49,5 bis 59,8 Zentimeter Breite. Dazu kommen drei Unterscheidungen, die kaum eine Produktseite macht und die trotzdem darüber entscheiden, ob das Gerät am Ende in die Küche passt: unterbaufähig gegen einbaufähig gegen dekorfähig, Belüftung nach hinten gegen Belüftung nach vorn durch den Sockel, und Türanschlag wechselbar gegen fest.
Alle Kühlschrank-Vergleiche und Kaufberatung im Überblick
Vergleichstabelle: 5 Unterbau-Kühlschränke
Alle Werte in dieser Tabelle stammen aus den registrierten EU-Produktdatenblättern. Die Spalte „Verbrauch" nennt den Jahresverbrauch in Kilowattstunden. Das ist die einzige Zahl, mit der sich zwei Geräte über den Buchstaben auf dem Label hinaus vergleichen lassen — alle fünf Geräte hier tragen Klasse E, verbrauchen aber zwischen 89 und 147 Kilowattstunden.
| # | Modell | Preis | Nutzinhalt | Klasse | Verbrauch | Lautstärke | Breite | Note | Link |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
1 | Preis prüfen → | 134 L | E | 93 kWh | 35 dB(A) | 59,8 cm | 4.7 | Amazon | |
2 | Preis prüfen → | 134 L | E | 93 kWh | 35 dB(A) | 59,8 cm | 4.0 | Amazon | |
3 | Preis prüfen → | 138 L | E | 93 kWh | 37 dB(A) | 59,5 cm | 4.4 | Amazon | |
4 | Preis prüfen → | 111 L (95+16) | E | 147 kWh | 35 dB(A) | 59,6 cm | 4.4 | Amazon | |
5 | Preis prüfen → | 103 L | E | 89 kWh | 37 dB(A) | 49,5 cm | 4.0 | Amazon |
Die Note ist der Amazon-Sternedurchschnitt, keine eigene Bewertung. Die Bewertungsbasis ist in dieser Produktkategorie durchweg schmal: Sie reicht von 6 Stimmen beim Gorenje bis 32 Stimmen beim Amica UVKSD 351 951. Zahlen in dieser Größenordnung sind kein belastbares Qualitätsurteil — die Datenblattwerte sind es.
Die 5 Modelle im Einzelnen
Siemens KU21RADE0 iQ500
Trifft die 820-Millimeter-Nische auf den Millimeter genau und ist das einzige Gerät hier mit hyperFresh-Schublade und selbstschließender Tür. Der Preis dafür: rund 300 Euro Aufpreis gegenüber dem Gorenje bei exakt demselben Jahresverbrauch.
Der Siemens KU21RADE0 aus der iQ500-Linie ist im EU-Produktdatenblatt als Einbaugerät (built-in) mit 134 Litern Nutzinhalt registriert, Energieeffizienzklasse E bei 93 Kilowattstunden im Jahr, Luftschallemission 35 dB(A), Geräusch-Effizienzklasse B. Die Gerätemaße betragen laut Siemens-Datenblatt 820 × 598 × 548 Millimeter, die geforderte Nische 820 Millimeter Höhe, 600 Millimeter Breite und 550 Millimeter Tiefe — Mindest- und Höchstwert für die Nischenhöhe sind identisch, das Gerät ist also exakt auf die Standardnische ausgelegt und nicht auf einen Bereich. Ein Gefrierfach hat das Modell nicht: Siemens weist im Datenblatt ein Tiefkühlvolumen von 0 Litern und keine Sternekennzeichnung aus, die vollen 134 Liter sind Kühlraum. Die Frischhaltezone heißt hyperFresh 0 °C und ist als eigene Schublade mit Luft- und Temperaturregelung ausgeführt. Innen stehen zwei Ablageflächen zur Verfügung, davon eine höhenverstellbar, dazu drei Türabsteller und ein Flaschenhalter aus Kunststoff für zwei Flaschen. Die Tür sitzt an einem Flachscharnier mit Softeinzug: Ab einem Öffnungswinkel von 20 Grad oder weniger zieht sich die Tür selbsttätig zu. Der Türanschlag ist rechts montiert und laut Siemens wechselbar. Abgetaut wird automatisch. Über Home Connect lassen sich Temperatur und Türalarm per App steuern, das Gerät ist Matter-kompatibel. Nettogewicht 28,5 Kilogramm laut Siemens; das Amazon-Datenblatt nennt 28,7 Kilogramm.
Der Siemens und der Bosch KUR21VFE0 stammen aus demselben Konzern und teilen sich Datenblatt für Datenblatt dieselben Kennwerte: 134 Liter, 93 kWh, Klasse E, 35 dB(A), 820 × 598 × 548 Millimeter. Wer beide vergleicht, vergleicht nicht Effizienz oder Volumen, sondern vier Ausstattungsdetails. Beim Siemens sind das die hyperFresh-Schublade, der Softeinzug der Tür, der Flaschenhalter und ein Türabsteller mehr. Der Bosch hält dagegen mit einer Ablagefläche mehr im Innenraum. Für die zehn Euro Preisunterschied am 8. August 2026 ist das eine schmale Entscheidungsgrundlage — für den Aufpreis von rund 300 Euro gegenüber dem Gorenje RIU609EA1, der bei identischen 93 kWh vier Liter mehr Nutzinhalt hat, wird es eine sehr bewusste.
Küchen mit exakt 820 Millimeter Nischenhöhe, in denen die Tür oft und mit vollen Händen bedient wird — der Softeinzug ab 20 Grad schließt sie ohne Nachdrücken. Außerdem für Haushalte, die Gemüse und Fisch länger lagern wollen und die hyperFresh-Schublade tatsächlich nutzen.
Nischen über 820 Millimeter: Siemens gibt Mindest- und Höchstnischenhöhe identisch mit 820 Millimetern an, für eine 860er Nische ist das Gerät nicht spezifiziert. Und für alle, die ein Gefrierfach brauchen — das Datenblatt weist 0 Liter Tiefkühlvolumen aus.
- Exakt auf die 820-mm-Standardnische ausgelegt
- 134 Liter — gemeinsam mit dem Bosch der zweithöchste Wert hier
- hyperFresh-Schublade mit Luft- und Temperaturregelung
- Tür schließt ab 20 Grad Öffnungswinkel selbsttätig
- 35 dB(A), Geräusch-Effizienzklasse B
- Home Connect und Matter — App-Steuerung und Türalarm
- Türanschlag rechts wechselbar
- Teuerstes Gerät im Vergleich (639,00 €)
- Kein Gefrierfach — 0 Liter laut EU-Datenblatt
- Energieklasse E, kein Effizienzvorteil gegenüber dem 300 Euro günstigeren Gorenje
- Nur zwei Ablageflächen, eine weniger als beim Bosch
- Nischenhöhe starr auf 820 mm festgelegt
- Nur 12 Amazon-Bewertungen — sehr schmale Datenbasis
Bosch Serie 4 KUR21VFE0
Technisch das Schwestergerät des Siemens — identische 134 Liter, 93 kWh, 35 dB(A) und 820 × 598 × 548 Millimeter. Der Unterschied liegt in drei Ablageflächen statt zwei und im fehlenden Softeinzug.
Der Bosch KUR21VFE0 aus der Serie 4 ist im EU-Produktdatenblatt mit denselben Kennwerten registriert wie der Siemens KU21RADE0: 134 Liter Nutzinhalt, Energieeffizienzklasse E, 93 Kilowattstunden Jahresverbrauch, 35 dB(A) Luftschallemission, Geräusch-Effizienzklasse B, Gerätemaß 820 × 598 × 548 Millimeter, Nische 820 × 600 × 550 Millimeter. Das ist kein Zufall: Beide Marken gehören zur BSH Hausgeräte, beide Modelle laufen auf derselben Plattform. Der Gefrierbereich beträgt laut Bosch-Datenblatt 0 Liter, eine Sternekennzeichnung gibt es nicht. Unterschiede zum Siemens gibt es im Innenraum und an der Tür. Bosch nennt drei Ablageflächen im Kühlteil, davon zwei höhenverstellbar, und zwei Türabsteller — beim Siemens sind es zwei Ablagen, eine verstellbar, und drei Türabsteller. Eine der Glasablagen ist als EasyAccess-Ablage ausziehbar. Die Frischhaltetechnik heißt bei Bosch VitaFresh, das Luftverteilsystem EcoAirflow. Das Flachscharnier arbeitet ohne Softeinzug, der Türanschlag ist rechts montiert und wechselbar. Abgetaut wird automatisch, die Innenbeleuchtung ist LED mit Softstart, dazu kommen eine Super-Kühlen-Funktion und ein Türalarm für das Kühlfach. Home Connect und Matter-Kompatibilität sind wie beim Siemens vorhanden. Als Kältemittel gibt Bosch R600a oder R290 an, das Nettogewicht 28,2 Kilogramm. Bosch bezeichnet das Gerät als Made in Germany.
Zehn Euro Preisunterschied zum Siemens am 8. August 2026, bei einem Datenblatt, das in jeder messbaren Zeile übereinstimmt. Damit entscheidet dieser Vergleich sich nicht über Zahlen, sondern über die Frage, was in der Tür steht und was auf den Ablagen. Drei Ablageflächen statt zwei bedeuten eine zusätzliche Ebene bei 82 Zentimetern Bauhöhe — das ist bei einem Gerät dieser Größe mehr wert als der Flaschenhalter des Siemens. Umgekehrt fehlt dem Bosch der Softeinzug, der die Tür ab 20 Grad selbst zuzieht. Wer den Kühlschrank unter einer Arbeitsplatte hat und ihn im Vorbeigehen mit dem Knie zudrückt, merkt den Unterschied täglich. Auffällig ist die Bewertungslage: 4,0 bei elf Stimmen gegen 4,7 bei zwölf Stimmen für den Siemens. Beide Zahlen sind zu klein, um daraus etwas abzuleiten.
Küchen mit exakt 820 Millimeter Nische, in denen der Innenraum flexibel bleiben soll — drei Ablagen, zwei davon höhenverstellbar, eine ausziehbar. Und für alle, die BSH-Technik und Home Connect wollen, aber nicht das Siemens-Preisschild.
Wer den selbstschließenden Türeinzug will, muss zum Siemens greifen — der Bosch hat ein Flachscharnier ohne Softeinzug. Und für ein Gefrierfach ist auch dieses Gerät der falsche Kandidat.
- Identische Datenblattwerte wie der Siemens, günstiger
- Drei Ablageflächen, zwei davon höhenverstellbar
- Eine Glasablage als EasyAccess-Ablage ausziehbar
- 35 dB(A), Geräusch-Effizienzklasse B
- Home Connect und Matter, Türalarm, Super Kühlen
- Türanschlag rechts wechselbar, Abtauautomatik
- Kein Softeinzug an der Tür
- Kein Gefrierfach — 0 Liter laut EU-Datenblatt
- Energieklasse E bei 93 kWh im Jahr
- Nischenhöhe starr auf 820 mm festgelegt
- Nur 11 Amazon-Bewertungen, Schnitt 4,0
- Einen Türabsteller weniger als der Siemens
Gorenje RIU609EA1
138 Liter bei 93 kWh — derselbe Jahresverbrauch wie Siemens und Bosch, vier Liter mehr Inhalt und rund 300 Euro weniger Kaufpreis. Dafür 37 statt 35 dB(A) und kein Home Connect.
Der Gorenje RIU609EA1 ist im EU-Produktdatenblatt als Einbaugerät mit 138 Litern Nutzinhalt registriert, Energieeffizienzklasse E, 93 Kilowattstunden Jahresverbrauch, 37 dB(A) Luftschallemission und Geräusch-Effizienzklasse C. Das Gerätemaß beträgt 818 × 595 × 545 Millimeter. Der entscheidende Unterschied zu Siemens und Bosch steht nicht im EU-Datenblatt, sondern im Amazon-Produktdatenblatt: Gorenje gibt das Einbaumaß mit 820 bis 900 Millimeter Höhe, 600 Millimeter Breite und 550 Millimeter Tiefe an. Das Gerät deckt damit als einziges hier einen Nischenhöhen-Bereich statt eines einzelnen Werts ab und passt auch unter eine erhöhte Arbeitsplatte. Die Tür ist als Festtürscharnier ausgeführt: Die Möbelfront wird direkt auf die Gerätetür geschraubt, Gerät und Blende öffnen als eine Einheit. Ein Gefrierfach hat dieses Modell nicht — der Vorgänger RBIU609EA1 hatte eines mit 17 Litern, ist bei Amazon aber nicht mehr kaufbar. An Ausstattung nennt Gorenje eine SuperCool-Funktion, die Temperatur nach dem Einräumen um 3 °C absenkt, sechs Stunden läuft und dann selbsttätig abschaltet, dazu eine LED-Punktbeleuchtung am Innenrand, eine digitale Temperaturanzeige und einen akustischen Türalarm. Drei Ablagen, Türanschlag laut Amazon-Datenblatt wechselbar, Abtauautomatik, Kältemittel R600a, Gewicht 29 Kilogramm. Gorenje gehört seit 2018 zum Hisense-Konzern.
Das ist die Rechnung, die diesen Vergleich trägt: Gorenje 339,00 Euro, Siemens 639,00 Euro, beide 93 Kilowattstunden im Jahr. Bei 0,35 Euro je Kilowattstunde kosten beide Geräte exakt 32,55 Euro Strom pro Jahr. Der Aufpreis von 300 Euro kommt über die Stromrechnung also nie zurück — nicht in zehn Jahren, nicht in dreißig. Was man für die 300 Euro bekommt, sind zwei Dezibel weniger, ein Frischefach, Home Connect und die selbstschließende Tür. Was man verliert, sind vier Liter Nutzinhalt und die Flexibilität bei der Nischenhöhe. Das ist eine legitime Entscheidung, aber es ist eine Ausstattungs- und keine Effizienzentscheidung. Die zwei Dezibel sind dabei nicht nichts: 37 dB(A) sind Geräusch-Effizienzklasse C, 35 dB(A) sind Klasse B.
Nischen zwischen 820 und 900 Millimetern — das ist der Bereich, den Gorenje im Einbaumaß angibt, und kein anderes Gerät hier deckt ihn ab. Außerdem für vollintegrierte Küchenzeilen, in denen eine Möbelfront direkt auf die Gerätetür geschraubt werden soll.
Offene Wohnküchen, in denen der Kühlschrank im selben Raum steht wie das Sofa: 37 dB(A) und Geräusch-Effizienzklasse C sind der zweitlauteste Wert im Vergleich. Und für alle, die App-Steuerung erwarten — Gorenje bietet für dieses Modell keine.
- Größter Nutzinhalt im Vergleich (138 L)
- Einbaumaß 820 bis 900 mm — einziges Gerät mit Höhenbereich
- 93 kWh im Jahr, identisch mit den beiden BSH-Geräten
- Festtürscharnier für vollintegrierte Küchenfronten
- SuperCool senkt 6 Stunden lang um 3 °C und schaltet selbst ab
- Digitale Temperaturanzeige und Türalarm
- Rund 300 Euro günstiger als der Siemens
- 37 dB(A), Geräusch-Effizienzklasse C
- Kein Gefrierfach — der Vorgänger RBIU609EA1 hatte 17 Liter
- Keine App-Anbindung
- Kein Frischefach mit eigener Feuchte- oder Temperaturregelung
- Nur 6 Amazon-Bewertungen
- Gorenje nennt auf der Amazon-Seite keinen dB-Wert — die 37 dB(A) stehen im EU-Datenblatt
Amica UKSX 361 901
Das einzige Gerät hier, das ein Gefrierfach hat — 16 Liter. Der Preis dafür steht im Datenblatt: 147 kWh im Jahr, 58 mehr als beim sparsamsten Gerät im Vergleich.
Der Amica UKSX 361 901 ist im EU-Produktdatenblatt als Einbaugerät mit zwei Fächern registriert: 111 Liter Gesamtnutzinhalt, davon 95 Liter Kühlbereich und 16 Liter Gefrierfach. Die Energieeffizienzklasse ist E, der Jahresverbrauch 147 Kilowattstunden, die Luftschallemission 35 dB(A) bei Geräusch-Effizienzklasse B. Damit ist dieses Modell das einzige im Vergleich, in dem sich überhaupt etwas einfrieren lässt — und gleichzeitig das mit Abstand durstigste. Beim Maß gibt es eine Unstimmigkeit, die vor der Bestellung geklärt gehört: Amica nennt in der Produktbezeichnung eine Nischenhöhe von 820 Millimetern und ein Gerätemaß von 82 Zentimetern, das registrierte EU-Datenblatt weist dagegen 825 Millimeter Gerätehöhe aus, das Amazon-Datenblatt 82,5 Zentimeter. Beides zusammen geht nur auf, wenn sich die Stellfüße um mindestens fünf Millimeter einfahren lassen; eine Angabe dazu macht Amica nicht. Breite und Tiefe stehen mit 596 und 550 Millimetern fest. Die Tür ist ein Festtürscharnier, der Türanschlag wechselbar. Amica liefert das Gerät ausdrücklich ohne Möbelfront und bezeichnet es im Datenblatt als dekorfähig — die Küchenfront ist also Sache des Käufers oder des Küchenbauers. An Technik nennt Amica einen Inverter-Kompressor, eine elektronische Steuerung und eine Supergefrierfunktion. Im Kühlteil arbeitet eine Abtauautomatik, zwei Ablagen und zwei Türregale bilden die Innenaufteilung. Gewicht 31,5 Kilogramm.
Die 16 Liter Gefrierfach kosten 20,30 Euro Strom im Jahr. Das ist keine Behauptung, sondern die Differenz zum Amica UVKSD 351 951 aus demselben Haus: 147 gegen 89 Kilowattstunden, macht 58 kWh, macht bei 0,35 Euro je Kilowattstunde 20,30 Euro jährlich. Über zehn Jahre sind das 203 Euro — mehr als der Preisunterschied von 86,68 Euro zwischen beiden Geräten. Nach gut vier Jahren hat sich der günstigere Preis des Gefrierfach-Modells also aufgezehrt. Wer die 16 Liter braucht, weil sonst kein Eisfach in der Wohnung existiert, zahlt das gern. Wer nur gelegentlich ein Brot einfriert, kauft mit dem Vollraummodell und einer separaten Lösung günstiger. Bemerkenswert ist außerdem, dass dieses Modell mit 35 dB(A) leiser ist als das kleinere Vollraumgerät mit 37 dB(A) — Volumen und Lautstärke laufen hier nicht parallel.
Einzimmerwohnungen, Büroküchen und Einliegerwohnungen, in denen es außer diesem Gerät keine Gefriermöglichkeit gibt. Und für Küchenzeilen, die eine eigene Möbelfront bekommen sollen — das Gerät kommt bewusst ohne.
Alle, die auf die Betriebskosten schauen: 147 kWh im Jahr sind der höchste Wert in diesem Vergleich, 58 kWh über dem sparsamsten Gerät. Und für Nischen mit exakt 820 Millimetern, solange der Widerspruch zwischen Produktbezeichnung und Datenblatt nicht geklärt ist.
- Einziges Gerät im Vergleich mit Gefrierfach (16 L)
- 35 dB(A), Geräusch-Effizienzklasse B
- Inverter-Kompressor
- Dekorfähig — Möbelfront frei wählbar
- Festtür-Technik für vollintegrierte Küchenzeilen
- Türanschlag wechselbar
- Supergefrierfunktion und elektronische Steuerung
- Höchster Jahresverbrauch im Vergleich (147 kWh)
- Kleinster Kühlbereich hier — nur 95 Liter
- Gerätehöhe laut EU-Datenblatt 825 mm, Produktbezeichnung nennt 820 mm Nische
- Möbelfront nicht im Lieferumfang
- Nur zwei Ablagen und zwei Türregale
- Nur 7 Amazon-Bewertungen
Amica UVKSD 351 951
49,5 Zentimeter breit und 89 kWh im Jahr — das schmalste und das sparsamste Gerät im Vergleich, zum niedrigsten Preis. Der Verzicht: 35 Liter weniger Inhalt als beim Gorenje.
Der Amica UVKSD 351 951 ist im EU-Produktdatenblatt als Einbau-Vollraumgerät mit einem Fach registriert: 103 Liter Nutzinhalt, ausschließlich Kühlraum, Energieeffizienzklasse E bei 89 Kilowattstunden im Jahr. Das ist der niedrigste Jahresverbrauch in diesem Vergleich. Die Luftschallemission liegt bei 37 dB(A), Geräusch-Effizienzklasse C. Das Gerätemaß beträgt laut EU-Datenblatt 815 × 495 × 555 Millimeter — mit 49,5 Zentimetern Breite ist dieses Modell das einzige hier, das nicht auf eine 60-Zentimeter-Nische ausgelegt ist. In einer Küchenzeile mit 50er-Unterschrank ist es damit das einzige Gerät im Feld, das überhaupt in Frage kommt. Auch dieses Modell ist dekorfähig: Amica liefert keine Möbelfront mit, sie wird auf die Gerätetür montiert. Der Türanschlag ist wechselbar. Technisch nennt Amica einen Inverter-Kompressor, eine elektronische Steuerung und eine Abtauautomatik. Der Innenraum ist mit drei Ablagen und drei Türregalen aufgeteilt, das Gewicht liegt bei 25,5 Kilogramm — der leichteste Wert im Vergleich. Ein Hinweis zum Amazon-Datenblatt: Dort steht bei diesem Vollraumgerät eine Zeile „Kapazität der Gefriereinheit: 105 Liter". Ein Gefrierfach hat das Modell nicht, das EU-Datenblatt weist ein einziges Fach mit 103 Litern Kühlraum aus.
Bei 49,5 Zentimetern Breite hört der Vergleich mit den anderen vier Geräten auf, ein Vergleich zu sein. Wer eine 60er-Nische hat, wird dieses Modell nicht kaufen — 103 gegen 138 Liter beim Gorenje bei 110 Euro Preisunterschied sind kein gutes Geschäft. Wer aber einen 50er-Unterschrank ausbauen will, für den ist es das einzige Gerät hier, das überhaupt hineinpasst, und dann ist die Frage nach den Litern nicht mehr relevant. Nebenbei ist es mit 89 kWh im Jahr auch das sparsamste: 31,15 Euro Strom pro Jahr gegen 51,45 Euro beim Amica-Schwestermodell mit Gefrierfach. Der Kompromiss steht in der Geräuschzeile — 37 dB(A) und Klasse C, obwohl das Gerät kleiner ist als die 35-dB-Modelle.
Küchenzeilen mit 50-Zentimeter-Unterschrank, schmale Singleküchen, Büroteeküchen und Ferienwohnungen. Und für alle, die niedrigsten laufenden Kosten wollen: 89 kWh sind der Bestwert hier.
Standard-60-Zentimeter-Nischen — dort verschenkt das Gerät zehn Zentimeter Breite und 35 Liter Inhalt gegenüber dem Gorenje. Und für Haushalte, die einfrieren wollen: Das Modell hat kein Gefrierfach, trotz einer irreführenden Zeile im Amazon-Datenblatt.
- Niedrigster Jahresverbrauch im Vergleich (89 kWh)
- Einziges Gerät mit 49,5 cm Breite — passt in den 50er-Unterschrank
- Günstigster Preis im Vergleich (229,00 €)
- Inverter-Kompressor und elektronische Steuerung
- Drei Ablagen und drei Türregale
- Dekorfähig, Türanschlag wechselbar
- Leichtestes Gerät hier (25,5 kg)
- 103 Liter — 35 weniger als beim Gorenje
- 37 dB(A), Geräusch-Effizienzklasse C
- Kein Gefrierfach
- Möbelfront nicht im Lieferumfang
- Keine App-Anbindung, kein Frischefach
- Amazon-Datenblatt nennt fälschlich ein Gefriervolumen von 105 Litern
Unterbaufähig, einbaufähig, dekorfähig: drei Wörter, drei verschiedene Geräte
Diese drei Begriffe stehen in Produktbeschreibungen oft nebeneinander, als wären sie Synonyme. Sie sind es nicht. Sie beschreiben, wie das Gerät mit dem Möbel verbunden wird — und daraus folgt, ob eine durchgehende Arbeitsplatte darüber liegen darf, ob eine Küchenfront montiert werden kann und wer diese Front bezahlt.
| Begriff | Was er technisch bedeutet | Front | Geräte in diesem Vergleich |
|---|---|---|---|
| Unterbaufähig, mit Abdeckplatte | Das Gerät hat eine eigene Deckplatte und steht frei unter oder neben der Arbeitsplatte. Es darf nicht unter eine durchgehende Platte, weil die Wärme über die Oberseite abgeführt wird. | Gerätetür bleibt sichtbar | Keines — alle fünf Geräte hier sind für den echten Unterbau ausgelegt |
| Unterbaufähig, ohne Abdeckplatte | Die Deckplatte lässt sich abnehmen oder fehlt ab Werk. Das Gerät schiebt sich vollständig unter eine durchgehende Arbeitsplatte, die Wärme geht nach vorn durch den Sockel. | Gerätetür bleibt sichtbar oder wird beblendet | Siemens KU21RADE0, Bosch KUR21VFE0 — Nische 820 × 600 × 550 mm |
| Dekorfähig / Festtür | Eine Möbelfront wird direkt auf die Gerätetür geschraubt. Gerät und Blende öffnen als eine Einheit. Die Front liegt nicht bei — sie kommt vom Küchenhersteller. | Möbelfront, Gerät unsichtbar | Gorenje RIU609EA1, Amica UKSX 361 901, Amica UVKSD 351 951 |
| Einbaufähig mit Schleppscharnier | Gerätetür und Möbelfront sind getrennte Teile, ein Schleppscharnier führt die Front beim Öffnen mit. Toleriert Fugenbilder besser, ist aber teurer und in der 82-cm-Klasse selten. | Möbelfront, Gerät unsichtbar | Keines — in dieser Bauhöhe kaum am Markt |
Der teure Denkfehler: „dekorfähig" heißt nicht „Front inklusive"
Bei beiden Amica-Modellen steht im Datenblatt wörtlich: keine Möbelfront im Lieferumfang enthalten. Wer das überliest, bekommt ein Gerät mit nackter, unbeschichteter Tür geliefert und muss die passende Front nachbestellen. Beim Gorenje RIU609EA1 gilt dasselbe Prinzip über das Festtürscharnier. Nur Siemens und Bosch liefern eine fertige Edelstahltür, die auch ohne Blende in einer offenen Küchenzeile vorzeigbar ist.
Wann ein Gerät unter die durchgehende Platte darf
Nur dann, wenn der Hersteller eine Nischenhöhe angibt — nicht bloß eine Gerätehöhe. Siemens und Bosch nennen für ihre Modelle ausdrücklich 820 Millimeter Nischenhöhe und 550 Millimeter Nischentiefe, Gorenje nennt ein Einbaumaß von 820 bis 900 Millimetern. Steht im Datenblatt nur eine Gerätehöhe und ein Hinweis auf freie Aufstellung, ist das Gerät für die geschlossene Nische nicht spezifiziert — auch wenn es rechnerisch hineinpassen würde. Mehr zur freistehenden Bauform steht im Vergleich freistehender Kühlschränke.
Die 82-cm-Frage: was passiert, wenn die Nische 820 mm hat und das Gerät 845 mm
Die deutsche Standard-Küchenzeile hat eine Arbeitsplattenoberkante bei rund 850 bis 860 Millimetern über dem Boden. Zieht man die Plattenstärke von 28 bis 40 Millimetern ab, bleibt eine Nischenhöhe von 820 Millimetern. Diese Zahl ist der Grund, warum die gesamte Gerätekategorie „82 cm" heißt. Ein Gerät mit 845 Millimetern Bauhöhe ist damit 25 Millimeter zu hoch — und diese 25 Millimeter lassen sich nicht wegdrehen, weil Stellfüße ein Gerät nur höher machen, nicht niedriger.
Nischenhöhe = Oberkante Arbeitsplatte über Boden − Plattenstärke. Beispiel Standardküche: 858 mm Arbeitshöhe − 38 mm Plattenstärke = 820 mm Nische. Ein Gerät passt, wenn Gerätehöhe + Bodenunebenheit + Reserve für die Nivellierung unter diesem Wert bleiben. Als Reserve rechnen wir mit 5 Millimetern, weil das Gerät sonst nicht mehr gerade gestellt werden kann. Für eine 820er Nische heißt das: Gerätehöhe maximal 815 Millimeter, wenn es straff werden darf, und maximal 810 Millimeter, wenn der Boden nicht plan ist.
| Modell | Gerätehöhe | Bauform laut EU-Datenblatt | Rest zur 820er Nische | Passt unter 820 mm? |
|---|---|---|---|---|
| Amica UVKSD 351 951 | 815 mm | Einbau | +5 mm | Ja |
| Gorenje RIU609EA1 | 818 mm | Einbau | +2 mm | Auf Kante |
| Siemens KU21RADE0 | 820 mm | Einbau | +0 mm | Auf Kante |
| Bosch KUR21VFE0 | 820 mm | Einbau | +0 mm | Auf Kante |
| Amica UKSX 361 901 | 825 mm | Einbau | −5 mm | Nein |
| Beko TSE1285N | 840 mm | Freistehend | −20 mm | Nein |
| Exquisit KS516-V-HE-011D | 845 mm | Freistehend | −25 mm | Nein |
Vier Ergebnisse springen aus dieser Tabelle heraus. Erstens: Nur der Amica UVKSD 351 951 mit 815 Millimetern hält die vollen fünf Millimeter Reserve ein; der Gorenje RIU609EA1 mit 818 Millimetern kommt auf zwei. Zweitens: Siemens und Bosch treffen die 820 Millimeter exakt — sie passen, aber ohne jeden Spielraum, und ein unebener Boden wird dann zum Problem. Drittens: Der Amica UKSX 361 901 ist laut EU-Datenblatt 825 Millimeter hoch und damit fünf Millimeter höher als die Nische, für die Amica ihn in der Produktbezeichnung ausweist — dieser Widerspruch gehört vor der Bestellung geklärt. Viertens: Der Beko TSE1285N mit 840 und der Exquisit KS516-V-HE-011D mit 845 Millimetern passen unter eine 820er Nische nicht, auch wenn sie im Handel häufig neben Unterbaugeräten stehen. Beide sind im EU-Datenblatt als freistehend registriert.
So misst du die Nische richtig
- Höhe an drei Stellen messen: links, mittig, rechts. Der kleinste Wert zählt.
- Von der Unterkante der Arbeitsplatte bis zum fertigen Fußboden messen, nicht bis zum Estrich.
- Bei Sockelblende: Sie gehört zur Nische, nicht davor — das Gerät steht auf dem Boden, die Blende davor.
- Breite an der engsten Stelle nehmen, Küchenkorpusse sind selten exakt rechtwinklig.
- Tiefe bis zur Rückwand messen und den Wandabstand aus der Einbauanleitung abziehen.
- Türöffnungsbogen prüfen: Bei 90 Grad Öffnung ragt die Tür je nach Modell 545 bis 555 Millimeter nach vorn.
Der Sonderfall Gorenje: 820 bis 900 mm
Der Gorenje RIU609EA1 ist das einzige Gerät in diesem Vergleich, für das ein Nischenhöhen-Bereich angegeben ist: 820 bis 900 Millimeter. Möglich wird das über die Stellfüße und eine Ausgleichsleiste. Für Altbauküchen mit unüblich hoher Arbeitsplatte oder für nachträglich aufgedoppelte Zeilen ist das der entscheidende Punkt — Siemens und Bosch nennen für ihre Modelle Mindest- und Höchstnischenhöhe identisch mit 820 Millimetern, sind also für eine 870er Nische schlicht nicht spezifiziert.
Stromkosten pro Jahr: die Rechnung für jedes der 5 Geräte
Alle fünf Geräte in diesem Vergleich tragen Energieeffizienzklasse E. Wer nur auf den Buchstaben schaut, hält sie deshalb für gleichwertig. Sie sind es nicht: Zwischen dem sparsamsten und dem durstigsten liegen 58 Kilowattstunden im Jahr. Die Klasse ist ein relativer Wert, der den Verbrauch ins Verhältnis zu Volumen und Bauart setzt — für die Stromrechnung zählt allein der absolute Jahresverbrauch aus dem EU-Datenblatt.
Jahreskosten = Jahresverbrauch laut EU-Datenblatt × Strompreis. Wir rechnen mit 0,35 Euro je Kilowattstunde. Wer einen anderen Tarif zahlt, multipliziert die kWh-Spalte mit dem eigenen Preis. Der EU-Wert wird unter genormten Laborbedingungen ermittelt; im Alltag verschieben Raumtemperatur, Türöffnungen und Beladung das Ergebnis in beide Richtungen. Für den Vergleich der Geräte untereinander bleibt er die einzige belastbare Größe. Eine Besonderheit gilt beim Unterbau: Ein Gerät in einer geschlossenen Nische arbeitet gegen die Stauwärme der eigenen Kondensatorabluft. Die Laborwerte hier gelten für die vom Hersteller vorgesehene Belüftung — wird der Sockelspalt zugebaut, steigt der reale Verbrauch über diese Zahlen.
| Modell | Klasse | kWh/Jahr | Kosten/Jahr | 10 Jahre | 15 Jahre | kWh je Liter |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Amica UVKSD 351 951 | E | 89 kWh | 31,15 € | 311,50 € | 467,25 € | 0,86 |
| Siemens KU21RADE0 | E | 93 kWh | 32,55 € | 325,50 € | 488,25 € | 0,69 |
| Bosch KUR21VFE0 | E | 93 kWh | 32,55 € | 325,50 € | 488,25 € | 0,69 |
| Gorenje RIU609EA1 | E | 93 kWh | 32,55 € | 325,50 € | 488,25 € | 0,67 |
| Amica UKSX 361 901 | E | 147 kWh | 51,45 € | 514,50 € | 771,75 € | 1,32 |
Wo sich der Aufpreis nicht rechnet
Siemens KU21RADE0 gegen Gorenje RIU609EA1: 300 Euro Preisunterschied — und exakt derselbe Jahresverbrauch von 93 Kilowattstunden. Beide kosten 32,55 Euro Strom im Jahr. Es gibt hier keine Amortisation, weil es keine Ersparnis gibt. Wer den Siemens kauft, kauft zwei Dezibel weniger, die hyperFresh-Schublade, Home Connect und den Türsoftschluss. Wer das nicht braucht, verschenkt 300 Euro. Der Gorenje hat obendrein vier Liter mehr Nutzinhalt.
Was 16 Liter Gefrierfach im Jahr kosten
Amica UKSX 361 901 gegen Amica UVKSD 351 951, beide vom selben Hersteller: 147 gegen 89 Kilowattstunden, also 58 kWh Unterschied. Das sind 20,30 Euro pro Jahr, 203,00 Euro über zehn Jahre. Der Kaufpreis liegt beim Gefrierfach-Modell 86,68 Euro höher. Beides zusammen heißt: Nach gut vier Jahren ist der Preisvorteil des Vollraumgeräts nicht mehr nur ein Preisvorteil, sondern ein Betriebskostenvorteil, der weiterläuft.
Die letzte Spalte der Tabelle nennt den Verbrauch je Liter Nutzinhalt. Sie zeigt, warum die Klasse allein nichts aussagt: Der Gorenje RIU609EA1 kommt auf 0,67 Kilowattstunden je Liter und Jahr, der Amica UKSX 361 901 auf 1,32 — das Doppelte, bei gleicher Energieeffizienzklasse E. Grund dafür ist das Gefrierfach, das auf denselben Außenmaßen ein zweites Temperaturniveau erzeugen muss. Wer die Systematik hinter diesen Werten nachlesen will, findet sie im Ratgeber Stromverbrauch Kühlschrank.
Belüftung nach hinten oder nach vorn durch den Sockel — und warum das über die Arbeitsplatte entscheidet
Jeder Kompressorkühlschrank gibt am Kondensator genau die Wärme ab, die er dem Innenraum entzieht, plus die Verlustleistung des Kompressors. Bei einem freistehenden Gerät verschwindet diese Wärme über die Rückseite in den Raum. Bei einem Unterbaugerät in einer geschlossenen Nische gibt es diese Rückseite nicht — dort steht eine Möbelrückwand. Das ist der eigentliche technische Unterschied zwischen den Bauformen, und er entscheidet darüber, ob ein Gerät überhaupt unter eine durchgehende Arbeitsplatte darf.
Belüftung nach vorn durch den Sockel
Kalte Raumluft wird unten am Sockel angesaugt, streicht am Kondensator entlang und tritt erwärmt oberhalb wieder aus dem Sockelbereich aus. Das Gerät braucht dafür keine Rückwandfreiheit — nur einen freien Lüftungsquerschnitt in der Sockelblende. Genau deshalb ist diese Bauart die Voraussetzung für den Einbau unter eine durchgehende Platte. Alle fünf Geräte in diesem Vergleich sind im EU-Datenblatt als Einbaugeräte registriert und für diese Betriebsweise ausgelegt.
- Sockelblende mit Lüftungsschlitzen oder durchgehendem Spalt
- Nischentiefe laut Siemens und Bosch 550 mm bei 548 mm Gerätetiefe
- Lüftungsquerschnitt nie durch Fußleisten oder Dämmstreifen zubauen
Belüftung nach hinten
Der Kondensator sitzt als Gitter oder als eingeschäumte Rohrschlange an der Rückwand und gibt die Wärme nach hinten und oben ab. Das funktioniert nur mit Luftraum hinter und über dem Gerät. Ein solches Gerät gehört nicht unter eine geschlossene Arbeitsplatte — es staut dann die eigene Abwärme, der Kompressor läuft länger und der reale Verbrauch steigt über den Datenblattwert.
- Typisch für Tischkühlschränke wie Beko TSE1285N und Exquisit KS516-V-HE-011D
- Braucht Wandabstand und eine freie Oberseite
- Beide Geräte sind im EU-Datenblatt als freistehend registriert
Die drei Einbaufehler, die Geld kosten
Eine geschlossene Sockelblende ohne Lüftungsschlitze verwandelt die Nische in eine Wärmekiste. Die Folge steht nicht im Datenblatt, sondern auf der Stromrechnung.
Ein eingebauter Backofen gibt seine Abwärme seitlich und nach hinten ab. Ohne Trennwand oder ausreichenden Abstand arbeitet der Kühlschrank dagegen an.
Wird die Nische exakt so tief gebaut wie das Gerät, fehlt der Luftweg hinter dem Korpus. Siemens und Bosch fordern 550 mm Nischentiefe bei 548 mm Gerätetiefe — das ist kein Rundungsfehler.
Türanschlag wechselbar: was das in einer Küchenzeile wirklich bedeutet
„Türanschlag wechselbar" klingt nach einem Nebensatz im Datenblatt. In einer Küchenzeile ist es die Angabe, die darüber entscheidet, ob man vor dem geöffneten Kühlschrank steht oder hinter der Tür. Bei einem Unterbaugerät kommt eine Besonderheit dazu: Man bückt sich, und die geöffnete Tür steht dabei genau dort, wo man knien möchte.
| Modell | Anschlag ab Werk | Wechselbar | Scharnierbauart |
|---|---|---|---|
| Siemens KU21RADE0 | Rechts | Ja, laut Siemens-Datenblatt | Flachscharnier mit Softeinzug, schließt ab 20 Grad selbst |
| Bosch KUR21VFE0 | Rechts | Ja, laut Bosch-Datenblatt | Flachscharnier ohne Softeinzug |
| Gorenje RIU609EA1 | Nicht angegeben | Ja, laut Amazon-Datenblatt | Festtürscharnier für aufgeschraubte Möbelfront |
| Amica UKSX 361 901 | Nicht angegeben | Ja, laut Amazon-Datenblatt | Festtür-Technik, dekorfähig |
| Amica UVKSD 351 951 | Nicht angegeben | Ja, laut Amazon-Datenblatt | Festtür-Technik, dekorfähig |
Alle fünf Geräte in diesem Vergleich sind wechselbar — das ist die gute Nachricht und zugleich der Grund, warum dieser Punkt hier keine Kaufentscheidung trägt. Wichtig wird er trotzdem in drei Situationen, und die stehen auf keiner Produktseite.
Öffnet die Tür zur angrenzenden Wand, klemmt sie nach 60 bis 70 Grad. Die Schubladen lassen sich dann nicht mehr herausziehen. Der Anschlag muss zur offenen Seite zeigen.
Ist die Geschirrspülerklappe offen und die Kühlschranktür schlägt zur selben Seite auf, kollidieren beide. Anschläge in einer Zeile immer gegenläufig planen.
Wird der Anschlag nach dem Anschrauben der Möbelfront gewechselt, muss die Front mit umgesetzt werden — inklusive Bohrbild und Griff. Deshalb vor der Frontmontage entscheiden, nicht danach.
Nutzinhalt gegen Außenmaß: wie viele Liter pro Zentimeter Nischenbreite
In einer Küchenzeile ist Breite die knappe Ressource, nicht Höhe: Die Höhe liegt mit 820 Millimetern fest, die Tiefe folgt der Arbeitsplatte. Verhandelbar ist nur, wie viele Zentimeter der Zeile der Kühlschrank bekommt. Deshalb ist die interessantere Kennzahl nicht der Nutzinhalt allein, sondern der Nutzinhalt je Zentimeter Gerätebreite.
Liter je Zentimeter Breite = Nutzinhalt laut EU-Datenblatt ÷ Gerätebreite in Zentimetern. Alle Geräte hier haben nahezu dieselbe Höhe und Tiefe, deshalb ist die Breite die einzige Variable, die den Vergleich verzerren kann. Die Kennzahl macht ein 49,5 cm breites Gerät mit einem 59,8 cm breiten vergleichbar.
| Modell | Breite | Nutzinhalt | davon Kühlen | davon Gefrieren | Liter je cm Breite |
|---|---|---|---|---|---|
| Gorenje RIU609EA1 | 59,5 cm | 138 L | 138 L | — | 2,32 L/cm |
| Siemens KU21RADE0 | 59,8 cm | 134 L | 134 L | — | 2,24 L/cm |
| Bosch KUR21VFE0 | 59,8 cm | 134 L | 134 L | — | 2,24 L/cm |
| Amica UVKSD 351 951 | 49,5 cm | 103 L | 103 L | — | 2,08 L/cm |
| Amica UKSX 361 901 | 59,6 cm | 111 L | 95 L | 16 L | 1,86 L/cm |
Der Gorenje RIU609EA1 führt diese Rechnung mit 2,32 Litern je Zentimeter an — er nutzt seinen Bauraum am besten, weil er kein Gefrierfach unterbringen muss und weil sein Korpus mit 545 Millimetern Tiefe die volle Nischentiefe ausreizt. Am unteren Ende steht der Amica UKSX 361 901 mit 1,86 Litern je Zentimeter: Das Gefrierfach kostet Isolierstärke und damit Innenraum. Wer aus einer 60-Zentimeter-Nische die meisten Liter holen will, kommt an einem Vollraumgerät nicht vorbei. Wer einfrieren muss, zahlt dafür rund 20 Prozent Raumausnutzung — und laut der Stromkostentabelle weiter oben zusätzlich 20,30 Euro im Jahr.
Abtauart und Gefrierfach: warum vier der 5 Geräte keines haben
Ein Gefrierfach in einem 82 Zentimeter hohen Gerät ist ein Zielkonflikt. Es braucht eine eigene, stärker isolierte Kammer, ein zweites Temperaturniveau und mehr Kompressorlaufzeit — auf einer Bauhöhe, in der ohnehin jeder Zentimeter zählt. Die Hersteller lösen das unterschiedlich, und der Vergleich zeigt die Konsequenz in Zahlen.
| Modell | Fächer laut EU-Datenblatt | Gefrierteil | Abtauen | kWh/Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Siemens KU21RADE0 | 1 (Vollraum) | Kein Gefrierteil, 0 L | Automatisch | 93 kWh |
| Bosch KUR21VFE0 | 1 (Vollraum) | Kein Gefrierteil, 0 L | Automatisch | 93 kWh |
| Gorenje RIU609EA1 | 1 (Vollraum) | Kein Gefrierteil | Automatisch | 93 kWh |
| Amica UKSX 361 901 | 2 (Kombi) | 16 L | Automatisch im Kühlteil | 147 kWh |
| Amica UVKSD 351 951 | 1 (Vollraum) | Kein Gefrierteil | Automatisch | 89 kWh |
Auffällig ist die Zeile in der Mitte: Die drei Vollraumgeräte Siemens, Bosch und Gorenje liegen alle bei exakt 93 Kilowattstunden, obwohl sie zwischen 134 und 138 Litern fassen. Das Gefrierfach-Modell braucht 147 Kilowattstunden — 54 mehr als diese drei und 58 mehr als das sparsamste Gerät im Feld. Legt man die 54 Kilowattstunden auf die 16 Liter Tiefkühlraum um, kostet ein Liter Gefrierraum hier rund 3,4 Kilowattstunden im Jahr. Zum Vergleich: Ein Liter Kühlraum kostet in diesem Feld zwischen 0,67 und 0,86 Kilowattstunden. Tiefkühlen ist in dieser Bauform also grob viermal so teuer wie Kühlen. Kein Gerät im Vergleich hat No Frost — das ist in der 82-Zentimeter-Klasse marktweit die Ausnahme. Wer No Frost braucht, findet die Technik im No-Frost-Vergleich bei größeren Bauformen.
Tischkühlschrank ist nicht Unterbau: zwei Geräte, die häufig verwechselt werden
Zwei Modelle tauchen bei der Suche nach einem Unterbau-Kühlschrank regelmäßig weit oben auf, gehören aber technisch nicht dazu. Beide sind im EU-Produktdatenblatt als freistehend registriert, und beide sind höher als die 820-Millimeter-Nische. Sie stehen deshalb nicht im Ranking dieses Vergleichs — sinnvoll sind sie trotzdem, nur eben als frei stehende Tischgeräte neben oder unter einer erhöhten Arbeitsplatte.
Maße: 840 × 540 × 590 mm
Nutzinhalt: 114 L (101 L Kühlen, 13 L Gefrieren)
Energie: Klasse D, 110 kWh/Jahr — 38,50 € im Jahr
Geräusch: 35 dB(A), Klasse B
Amazon: 4,4 bei 70 Bewertungen, 326,23 €
Im EU-Datenblatt als freistehend registriert. 840 Millimeter Höhe sind 20 Millimeter mehr, als eine 820er Nische hergibt. Das Amazon-Datenblatt nennt beim Gefrierfach 10 Liter, der Produkttitel und das EU-Datenblatt nennen 13 Liter — wir folgen dem Datenblatt.
Maße: 845 × 560 × 575 mm
Nutzinhalt: 134 L (kein Gefrierteil)
Energie: Klasse D, 73 kWh/Jahr — 25,55 € im Jahr
Geräusch: 38 dB(A), Klasse C
Amazon: 4,2 bei 42 Bewertungen, 279,95 €
Im EU-Datenblatt als freistehend registriert, 845 Millimeter hoch — 25 Millimeter zu viel für die 820er Nische. Abgetaut wird manuell. Mit 73 kWh im Jahr ist es das sparsamste Gerät auf dieser Seite, aber eben kein Unterbaugerät.
Beide Geräte tragen Energieeffizienzklasse D und liegen damit eine Stufe über allen fünf Unterbaugeräten in diesem Vergleich. Das ist kein Widerspruch, sondern eine Folge der Bauform: Freistehende Geräte geben ihre Wärme ungehindert nach hinten ab und erreichen dadurch bessere Laborwerte als Einbaugeräte, die gegen die eigene Stauwärme arbeiten. Der Exquisit KS516-V-HE-011D kommt so auf 73 Kilowattstunden im Jahr — den niedrigsten Wert auf dieser Seite. Er muss dafür von Hand abgetaut werden und passt eben nicht unter die Arbeitsplatte.
Was die Hersteller nicht angeben — und wo sich Angaben widersprechen
Bei der Prüfung der Datenblätter am 8. August 2026 sind fünf Lücken und Widersprüche aufgefallen. Sie stehen hier nicht als Nebenbemerkung, sondern als eigenes Kapitel, weil genau diese Punkte vor der Bestellung geklärt gehören. Wo eine Angabe fehlt, steht das hier — geschätzt wird nichts.
Weder Produkttitel noch Datenblatt des RIU609EA1 nennen einen dB-Wert oder eine Geräusch-Effizienzklasse. Die 37 dB(A) und die Klasse C in diesem Vergleich stammen aus dem registrierten EU-Produktdatenblatt. Wer nur die Händlerseite liest, kauft dieses Gerät ohne zu wissen, dass es das zweitlauteste im Feld ist.
Beim UKSX 361 901 nennt die Produktbezeichnung eine Nischenhöhe von 820 Millimetern und ein Maß von 82 Zentimetern. Das registrierte EU-Datenblatt weist 825 Millimeter Gerätehöhe aus, das Amazon-Datenblatt 82,5 Zentimeter. Beides passt nur zusammen, wenn sich die Stellfüße um mindestens fünf Millimeter einfahren lassen. Eine Angabe dazu macht Amica nicht.
Im Amazon-Datenblatt steht bei diesem Gerät die Zeile „Kapazität der Gefriereinheit: 105 Liter". Das EU-Datenblatt weist ein einziges Fach mit 103 Litern Kühlraum aus, ein Gefrierteil hat das Modell nicht. Die Zeile ist ein Datenfehler auf der Händlerseite.
Das Amazon-Datenblatt nennt 10 Liter, Produkttitel und EU-Datenblatt nennen 13 Liter. Da 101 Liter Kühlraum plus 13 Liter Gefrierraum die registrierten 114 Liter Gesamtinhalt ergeben, folgen wir dem Datenblatt.
Für keines der fünf Unterbaugeräte ist eine Temperaturanstiegszeit angegeben — bei größeren Kühl-Gefrier-Kombinationen ist dieser Wert Standard. Für Vollraumgeräte ohne Gefrierteil ist das nachvollziehbar, beim Amica UKSX 361 901 mit seinen 16 Litern Gefrierfach wäre die Angabe relevant.
Welches der 5 Geräte zu welcher Küche passt
Keine Nische, kein Einbau? Dann ist die freistehende Bauform die günstigere und flexiblere Wahl: Freistehender Kühlschrank im Vergleich. Für vollintegrierte Hochschrankgeräte ab 122 cm Höhe: Einbaukühlschrank.
Häufige Fragen zum Unterbau-Kühlschrank
Welche Höhe hat ein Unterbau-Kühlschrank?
Was ist der Unterschied zwischen unterbaufähig und einbaufähig?
Passt ein 84 cm hoher Tischkühlschrank unter eine 82-cm-Arbeitsplatte?
Braucht ein Unterbau-Kühlschrank Abstand zur Rückwand?
Warum haben so wenige Unterbau-Kühlschränke ein Gefrierfach?
Kann man den Türanschlag bei allen Geräten wechseln?
Welcher Unterbau-Kühlschrank ist der leiseste?
Lohnt sich ein teureres Markengerät über die Stromrechnung?
Fazit: 5 Unterbau-Kühlschränke, auf die Nische heruntergerechnet
Größter Nutzinhalt, flexibelste Nische: Gorenje RIU609EA1 — 138 L, Klasse E, 93 kWh/Jahr, 37 dB(A), 818 × 595 × 545 mm, Einbaumaß 820–900 mm. Rund 339 €.
Beste Ausstattung: Siemens KU21RADE0 iQ500 — 134 L, Klasse E, 93 kWh/Jahr, 35 dB(A), 820 × 598 × 548 mm, hyperFresh und Türsoftschluss. Rund 639 €.
Gleiche Technik, mehr Ablagen: Bosch Serie 4 KUR21VFE0 — 134 L, Klasse E, 93 kWh/Jahr, 35 dB(A), drei Ablageflächen. Rund 629 €.
Einziges Gerät mit Gefrierfach: Amica UKSX 361 901 — 111 L (95+16), Klasse E, 147 kWh/Jahr, 35 dB(A), dekorfähig. Rund 316 €.
Sparsamstes und schmalstes Gerät: Amica UVKSD 351 951 — 103 L, Klasse E, 89 kWh/Jahr, 37 dB(A), 815 × 495 × 555 mm. Rund 229 €.
Die wichtigste Zahl steht nicht in dieser Liste, sondern im Zollstock: Miss die Nische an drei Stellen, nimm den kleinsten Wert und zieh fünf Millimeter für die Nivellierung ab. Erst danach lohnt sich der Blick auf Liter, Dezibel und Kilowattstunden.
Quellen & weiterführende Informationen
- EPREL — EU-Produktdatenbank für Energieverbrauchskennzeichnung — registrierte Produktdatenblätter nach Verordnung (EU) 2019/2016: Energieklasse, Jahresverbrauch, Nutzinhalt, Luftschallemission, Geräusch-Effizienzklasse, Außenmaße
- Siemens Hausgeräte — Datenblatt KU21RADE0 — Nischenmaße, Türtechnik, Innenaufteilung, Home Connect
- Bosch Hausgeräte — Datenblatt KUR21VFE0 — Nischenmaße, Ablageflächen, VitaFresh, EcoAirflow
- Stiftung Warentest — unabhängige Produkttests

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Aktualisierung und Quellenanzeigen
- Veröffentlicht
- 19.02.2026
- Zuletzt aktualisiert
- 08.08.2026
- Verfügbarkeit geprüft
- 08.08.2026
Datenbasis: Herstellerangaben und Produktdatenblätter, öffentlich einsehbare Händlerdaten zu Preis und Verfügbarkeit sowie die aggregierte Bewertungslage. Vor jeder Aktualisierung prüfen wir, ob die verlinkten Produkte noch bestellbar sind, und tauschen aus, was nicht mehr lieferbar ist.
Was zuletzt geändert wurde
- Vollüberarbeitung 08.08.2026: Der Gorenje RBIU609EA1 war bei Amazon nicht mehr kaufbar und wurde durch das Nachfolgemodell Gorenje RIU609EA1 ersetzt. Beko TSE1285N und Exquisit KS516-V-HE-011D sind im EU-Datenblatt als freistehend registriert und mit 840 bzw. 845 mm höher als die 820-mm-Nische — sie stehen deshalb nicht mehr im Ranking, sondern mit korrigierten Werten in einem eigenen Kapitel zur Abgrenzung Tischkühlschrank gegen Unterbaugerät; neu ins Ranking kamen Amica UKSX 361 901 und Amica UVKSD 351 951. Sämtliche Kennwerte wurden gegen die registrierten EU-Produktdatenblätter (EPREL, Verordnung 2019/2016) und die Herstellerdatenblätter von Siemens und Bosch geprüft: Bei Siemens und Bosch waren Nutzinhalt (134 statt 122 L), Energieeffizienzklasse (E statt D bzw. E), Geräuschwert (35 statt 36 dB) und Höhe (820 statt 815 mm) falsch, die Angabe 'Türanschlag beim Siemens nicht wechselbar' war ebenfalls falsch; beim Exquisit waren 243 L und 170 cm Höhe angegeben, real sind es 134 L und 845 mm; beim Beko 128 L ohne Gefrierfach statt 114 L mit 13-L-Gefrierfach. Neun neue H2 ergänzt: Abgrenzung unterbaufähig/einbaufähig/dekorfähig, die 820-mm-Nischenrechnung mit Millimetertabelle über alle sieben Geräte, Stromkosten je Gerät mit offengelegtem Rechenweg bei 0,35 Euro je kWh, Belüftung über Sockel gegen Rückwand, Türanschlag in der Küchenzeile, Nutzinhalt je Zentimeter Breite, Abtauart und Gefrierfach, Tischkühlschrank gegen Unterbau sowie ein Kapitel zu fehlenden und widersprüchlichen Herstellerangaben. Einleitung und Kurzbeschreibung auf die aktuellen Modelle umgestellt, Produktbilder erneuert.
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