Getränkekühlschrank: fünf Modelle im Abgleich mit dem EU-Register
Datenbasiert · kein Hands-on-TestGetränkekühlschrank im Belegabgleich: Was fünf Angebote zu Effizienzklasse, Jahresverbrauch, Schallwert und Temperatur behaupten und was dazu im EU-Produktregister eingetragen ist — zwei Verordnungen, zwei Skalen, ein Modell ohne Eintrag.

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In einem der fünf Angebote auf dieser Seite stehen zwei Zahlen direkt nebeneinander, die aus zwei verschiedenen Einträgen der EU-Produktdatenbank stammen. Der Titel nennt „104 kWh/Jahr" und der Effizienzhinweis daneben Klasse E. Im Register gibt es beide Werte — nur nicht zusammen: Die 104 Kilowattstunden gehören zu einer Modellreihe, die dort mit Klasse F eingetragen ist, und das Modell mit Klasse E steht bei 81 Kilowattstunden. Wer die eine Zahl glaubt, glaubt den falschen Eintrag.
Diese Seite hält deshalb für jedes der fünf Modelle drei Dinge nebeneinander: was das Angebot behauptet, was im EU-Produktregister EPREL dazu eingetragen ist, und was davon nach dem Abgleich übrig bleibt. Sämtliche Angebote wurden am 05.09.2026 einzeln abgerufen, sämtliche Registereinträge am selben Tag über die Modellkennung gesucht, die auf dem jeweiligen Angebot steht. Es wurde kein Modell gekauft, aufgestellt oder eingeschaltet; das hier ist ein Abgleich von Unterlagen, kein Hands-on-Test.
Der wichtigste Befund vorweg, und er betrifft alle fünf: Sie fallen nicht unter dasselbe Regelwerk. Zwei sind als Kühlmöbel mit Direktverkaufsfunktion nach der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2018 eingetragen, zwei als Haushaltskühlgeräte nach der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2016, eines gar nicht. Beide Verordnungen vergeben Buchstaben von A bis G. Dieselben Buchstaben bedeuten dort Verschiedenes — und deshalb ist der Klassenbuchstabe auf diesen Angeboten die eine Angabe, die man gerade nicht quer über das Feld vergleichen darf. Wie viel Strom ein Kühlgerät zu Hause wirklich zieht, ist ein eigenes Thema; die Grundrechnung dazu steht im Beitrag zum Stromverbrauch von Kühlgeräten.
Fünf Modelle, ihr Regelwerk und die Stelle, an der die Zahl nachschlagbar ist
Die Spalte ganz rechts ist die eigentliche Aussage dieser Tabelle. Sie sagt nicht, wie sparsam ein Modell ist, sondern wo die Zahl steht, mit der man das prüfen könnte. Bei einem der fünf steht sie an beiden Stellen und stimmt überein. Bei einem steht sie nirgends.
| Modell | Regelwerk | Klasse | kWh/Jahr | Wo steht die Zahl | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| METRO GSC2133B133 l netto, 160 l bruttoUnsere Empfehlung | 2019/2018 | D | 547,5 | Register; das Angebot zeigt nur den Klassenbuchstaben | Ansehen |
| HCK SC-130115 l gesamtSchallwert deckt sich mit dem Register | 2019/2016 | E | 81 | Angebot und Register, Werte identisch | Ansehen |
| EUHOMY 90 l90 lKleinste Bauform, breiteste Temperaturspanne | 2019/2016 | E im neueren, F im älteren Eintrag | 80 bzw. 100 | Angebot zeigt 100 kWh und Klasse F, also den älteren Eintrag | Ansehen |
| Klarstein Beersafe 5XL147 l netto, 148 l brutto laut AngebotMeiste Liter unter 85 Zentimetern | offen | D laut Angebot, ohne Beleg | keine Angabe | nirgends — weder Angebot noch Register nennen einen Jahreswert | Ansehen |
| °CUBES HC 166115 l gesamtRegisterwert 81, Angebotswert 104 | 2019/2016 | E | 81 laut Register, 104 laut Angebot | Angebot nennt 104 kWh — der Wert der Vorgängerreihe | Ansehen |
Zwei Verordnungen, sieben gleiche Buchstaben, verschiedene Grenzwerte
Die Delegierte Verordnung (EU) 2019/2016 regelt die Kennzeichnung netzbetriebener Kühlgeräte mit einem Gesamtrauminhalt von mehr als 10 und höchstens 1.500 Litern. Ihr Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe b nimmt „Kühlgeräte mit Direktverkaufsfunktion" ausdrücklich aus. Die Delegierte Verordnung (EU) 2019/2018 regelt genau diese und nennt in ihren Erwägungsgründen als Beispiele Verkaufskühlmöbel für Supermärkte, Getränkekühler, kleine Speiseeis-Gefriermaschinen und gekühlte Verkaufsautomaten. Ihr Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe n nimmt umgekehrt „Weinlagerschränke und Minibars" aus.
Die Trennlinie verläuft also nicht entlang der Bauart, sondern entlang der Absicht: Wird aus dem Schrank heraus verkauft, gilt die eine Verordnung, sonst die andere. Ein Glastürschrank in der Bar und derselbe Glastürschrank im Hobbyraum landen auf verschiedenen Skalen. Und die Skalen sind nicht ineinander umrechenbar, weil sie an denselben Buchstaben verschiedene Werte des Effizienzindex knüpfen:
Haushaltsgeräte, 2019/2016
- AEEI ≤ 41
- B41 < EEI ≤ 51
- C51 < EEI ≤ 64
- D64 < EEI ≤ 80
- E80 < EEI ≤ 100
- F100 < EEI ≤ 125
- GEEI > 125
Direktverkauf, 2019/2018
- AEEI < 10
- B10 ≤ EEI < 20
- C20 ≤ EEI < 35
- D35 ≤ EEI < 50
- E50 ≤ EEI < 65
- F65 ≤ EEI < 80
- GEEI ≥ 80
Was das praktisch bedeutet, zeigt der METRO in dieser Auswahl. Sein Effizienzindex beträgt 47,1. Auf der Direktverkaufsskala ist das Klasse D. Derselbe Index auf der Haushaltsskala wäre Klasse B. Umgekehrt: Der HCK hat einen Index von genau 100 und trägt deshalb auf der Haushaltsskala Klasse E — auf der Direktverkaufsskala wäre derselbe Index Klasse G, die schlechteste, die es gibt. Zwei Modelle, deren Buchstaben nur vier Positionen auseinanderliegen, wären auf einer gemeinsamen Skala fünf Positionen auseinander, und zwar in der anderen Richtung.
Der zweite Unterschied betrifft die Bezugsgröße. Das Label nach 2019/2016 weist den Gesamtrauminhalt der Fächer in Litern aus, gemessen innerhalb der Innenverkleidung. Das Label für Getränkekühler nach 2019/2018 weist stattdessen „die Summe der Bruttorauminhalte aller Fächer mit Kühlbetriebstemperaturen" aus. Deshalb steht auf dem METRO-Angebot in der Zeile Kapazität 160 Liter, während der Titel 133 nennt — es sind zwei verschiedene, jeweils korrekte Größen. Wer die Zahlen dieser fünf Modelle in eine Spalte schreibt, vergleicht Brutto mit Netto.
Der dritte Unterschied ist die Prüfbedingung. Nach 2019/2016 wird bei 16 und bei 32 Grad Umgebung gemessen und der Tagesverbrauch aus beiden Messungen gemittelt; die Solltemperatur richtet sich nach dem eingetragenen Fachtyp. Nach 2019/2018 steht die wärmste Umgebungstemperatur als eigener Wert auf dem Label. Beim METRO sind das 32 Grad, beim Schwestermodell mit 237 Litern nur 25. Wie stark eine Bauform die Klassenlogik verschiebt, zeigt sich auch beim Weinkühlschrank, der in derselben Verordnung eine eigene Labelvariante bekommt.
METRO GSC2133B: eine Kennung, ein Eintrag, alle Zahlen deckungsgleich
Bei diesem Modell hatte der Abgleich einen zweiten Fund, der nichts mit dem Angebotstext zu tun hat. In der Produktdetailtabelle stehen zwei Modellnummern: GSC2133B und SS-P160FA. Die zweite ist im selben Register ebenfalls eingetragen — unter einem anderen Namen, der polnischen Szron Gastro, unter der Nummer 663724. Dort ist sie nicht als Getränkekühler geführt, sondern als Verkaufskühlmöbel für Supermärkte, und trägt deshalb Effizienzindex 10,8 und Klasse B bei 558,45 Kilowattstunden im Jahr. Dieselbe Modellnummer, elf Kilowattstunden mehr Verbrauch — und zwei Klassen besser. Der Buchstabe folgt der Kategorie, nicht dem Zähler.

METRO Professional GSC2133B, 133 Liter
Einzige Modellkennung, die zu genau einem Eintrag führt
Was das Angebot sagt
Der Titel nennt 133 Liter, fünf verstellbare Einlegeböden, Schloss und LED-Beleuchtung. Die Aufzählungspunkte ergänzen die Innenmaße mit 30 × 36,5 × 149,8 Zentimetern, eine Tragkraft von je 34 Kilogramm pro Boden, statische Kühlung und einen Temperaturbereich von +2 bis +10 Grad. Das Angebot trägt den Effizienzhinweis Klasse D. Einen Jahresverbrauch in Kilowattstunden, einen Schallwert, eine Klimaklasse oder eine Registriernummer nennt es nicht.
Was das Register sagt
Die Modellkennung GSC2133B führt im Register auf genau zwei Treffer: die Nummer 2063405 mit Klasse D, Effizienzindex 47,1 und 547,5 Kilowattstunden im Jahr, und die Nummer 2428376 zur Ausführung GSC2133B-NC mit Klasse D, Index 42,7 und 503,7 Kilowattstunden. Beide sind als Getränkekühler nach der Verordnung für Kühlmöbel mit Direktverkaufsfunktion eingetragen, beide mit 160 Litern Bruttorauminhalt und einer wärmsten Umgebungstemperatur von 32 Grad. Der Eintrag nennt als höchste mittlere Fachtemperatur 4 Grad.
Was davon übrig bleibt
Von allen fünf Modellen ist dies das einzige, bei dem die Kennung auf dem Angebot ohne Umweg zu einem Eintrag führt und alle dort hinterlegten Zahlen zum verkauften Modell passen. Der Klassenbuchstabe D im Angebot deckt sich mit dem Register. Die 160 Liter, die Amazon in den Feldern „Kapazität" und „Fassungsvermögen" führt und die neben den 133 Litern im Titel wie ein Widerspruch aussehen, sind der Bruttorauminhalt — genau die Größe, die das Label dieser Produktgruppe ausweist. Was bleibt, ist der Verbrauch: 547,5 Kilowattstunden im Jahr sind der höchste registrierte Wert in diesem Feld, und er steht nirgends im Angebot.
Spricht dafür
- Einzige Modellkennung im Feld, die im Register genau einen passenden Eintrag hat
- Klassenbuchstabe im Angebot und Klassenbuchstabe im Register stimmen überein
- Der Bruttorauminhalt von 160 Litern in der Detailtabelle ist die korrekte Labelgröße
- Innenmaße mit 30 × 36,5 × 149,8 Zentimetern als einziges Modell offengelegt
- Mit 39 Zentimetern Breite die schmalste Stellfläche in diesem Vergleich
- Prüfbedingung im Register ausgewiesen: 32 Grad wärmste Umgebungstemperatur
Spricht dagegen
- Höchster registrierter Jahresverbrauch im Feld: 547,5 Kilowattstunden
- Der Verbrauchswert steht ausschließlich im Register, nicht im Angebot
- Keine Schallleistung — die Verordnung für diese Bauart verlangt sie nicht
- Keine Klimaklasse, also keine Untergrenze für die Umgebungstemperatur
- Im Garantiefeld des Registereintrags steht null, also gar nichts
- Mit 188,2 Zentimetern das höchste Modell in diesem Vergleich
HCK SC-130: acht Einträge, drei Anmelder, drei Effizienzklassen
Die Suche nach dieser Kennung im Register ist der Moment, in dem die Auswahl kippt. Acht Einträge, angemeldet von einer Firma in Ingolstadt, einer in Aartselaar und einer im norwegischen Åmli, mit Effizienzindizes von 98 bis 171 und Klassen von E bis G. Fünf davon sind als Weinlagerschrank eingetragen, drei als Gerät mit einem Fach. Alle acht nennen 39 dB(A). Wer als Käufer die Kennung vom Angebot ins Register tippt, bekommt also nicht eine Antwort, sondern acht — und muss selbst entscheiden, welche gemeint ist.

HCK SC-130 Bierkühler, 115 Liter
Schallwert im Angebot und im Register identisch
Was das Angebot sagt
Der Titel nennt 115 Liter, eine doppelt verglaste Glastür, einen Bereich von 0 bis 10 Grad und Energieklasse E. Die Aufzählungspunkte ergänzen 162 Dosen zu je 330 Millilitern, vier herausnehmbare Böden, einen mechanischen Regler mit sieben Stufen und „nur 39 dB". Die Produktdetailtabelle führt 81 Kilowattstunden Jahresverbrauch, 31 Kilogramm und die Maße 37,8 × 60 × 86,5 Zentimeter.
Was das Register sagt
Die Kennung SC-130 führt in der Haushaltsgruppe auf acht Einträge, angemeldet von drei verschiedenen Stellen: der EUREP GmbH in Ingolstadt, der Grenache in Aartselaar und der Morene AS im norwegischen Åmli. Die Klassen reichen von E über F bis G, die Effizienzindizes von 98 bis 171. Der Eintrag 1865612 zur nackten Kennung SC-130 nennt Klasse E, Index 100, 81 Kilowattstunden, 39 dB(A) mit Geräuschklasse C, 115 Liter Gesamtrauminhalt und ausschließlich die Klimaklasse N. Das Fach ist als Vorratsfach mit einer Solltemperatur von 17 Grad eingetragen. Die Außenmaße im Register lauten 845 × 540 × 548 Millimeter.
Was davon übrig bleibt
Zwei Zahlen des Angebots halten der Gegenprobe stand, und zwar exakt: 81 Kilowattstunden und 39 dB(A) stehen genauso im Register, und 39 dB(A) ergeben nach der Tabelle im Anhang der Verordnung tatsächlich Geräuschklasse C. Die dritte Zahl hält nicht: Die Detailtabelle nennt 86,5 × 60 × 37,8 Zentimeter, der Registereintrag 84,5 × 54,0 × 54,8 — ein anderes Gehäuse. Und die Kombination aus Klasse E und 81 Kilowattstunden, die auf den ersten Blick wie ein Widerspruch wirkt, ist keiner: Auf der Haushaltsskala beginnt Klasse E bei einem Index über 80, und der Index dieses Eintrags ist genau 100. Der Buchstabe passt zur Zahl. Er passt nur nicht zum Buchstaben eines Gastro-Modells.
Spricht dafür
- Jahresverbrauch und Schallwert des Angebots decken sich exakt mit dem Register
- 39 dB(A) ergeben nach Anhang II Tabelle 2 tatsächlich Geräuschklasse C
- Der Klassenbuchstabe E passt rechnerisch zum eingetragenen Index von 100
- Klimaklasse N ist im Register hinterlegt und damit nachschlagbar
- Vier herausnehmbare Böden erlauben hohe Flaschen ohne Umbau
- Mit 37,8 Zentimetern Tiefe die flachste Stellfläche im Vergleich
Spricht dagegen
- Die Außenmaße im Angebot und im Register beschreiben zwei verschiedene Gehäuse
- Acht Einträge zur selben Modellreihe mit Klassen von E bis G
- Das Fach ist als Vorratsfach mit 17 Grad Solltemperatur eingetragen, beworben werden 0 Grad
- Klimaklasse nur N: unter 16 Grad Umgebung ist das Modell nicht spezifiziert
- Die Zeile „Garantie für das Produkt" bricht mitten im Wert ab
- Ein Aufzählungspunkt steht unübersetzt auf Englisch im deutschen Angebot
EUHOMY 90 Liter: zwei Registrierungen derselben Kennung, zwei Klassen
Dieses Modell hat auf dieser Seite die Angebotsnummer gewechselt. Die zuvor verlinkte Nummer war am Prüftag nicht mehr bestellbar: Die Seite lädt vollständig, zeigt aber keine Kaufbox und im Verfügbarkeitsblock den Satz „Derzeit nicht verfügbar." Die hier verlinkte Nummer führt dieselbe Modellkennung JC-90VEL-F, denselben Rauminhalt und dieselbe Dosenangabe — mit einem Unterschied in einem Datenfeld: 26 Kilogramm statt 23. Zwei Angebotsnummern desselben Modells, drei Kilogramm auseinander.

EUHOMY 90 Liter mit Glastür
Zwei Registrierungen derselben Modellkennung
Was das Angebot sagt
Der Titel nennt 90 Liter, 126 Dosen und eine Glastür. Die Aufzählungspunkte ergänzen einen Bereich von 0 bis 16 Grad mit Digitalanzeige, eine dreilagig verglaste Tür, einen wechselbaren Türanschlag und die Maße 49 × 44,5 × 78 Zentimeter. Die Produktdetailtabelle führt 100 Kilowattstunden Jahresverbrauch, 26 Kilogramm und die abweichenden Maße 47,4 × 44,2 × 79 Zentimeter. Der Effizienzhinweis am Angebot lautet Klasse F.
Was das Register sagt
Die Modellkennung JC-90VEL-F führt auf zwei Einträge derselben Marke. Der ältere, Nummer 2592465 vom 9. Januar 2026, nennt Klasse F, Effizienzindex 123 und 100 Kilowattstunden. Der jüngere, Nummer 2823889 vom 19. August 2026, nennt Klasse E, Index 98 und 80 Kilowattstunden. Beide führen 90 Liter, 43 dB(A) mit Geräuschklasse D, die Klimaklassen N, SN und ST für 10 bis 38 Grad Umgebung und die Außenmaße 795 × 445 × 485 Millimeter. Beide sind als Weinlagerschrank mit einer Solltemperatur von 12 Grad eingetragen.
Was davon übrig bleibt
Das Angebot zeigt Klasse F und 100 Kilowattstunden — beides passt zum älteren der beiden Einträge. Der neuere weist für dieselbe Kennung 20 Kilowattstunden weniger und eine Klasse besser aus. Welcher der beiden das Gerät im Karton beschreibt, ist von außen nicht zu entscheiden; die Kennung ist dieselbe. Belastbar sind dagegen zwei Werte, die im Angebot gar nicht auftauchen: die 43 dB(A) und die drei Klimaklassen. Und der Fachtyp ist bemerkenswert: Ein Schrank, der im Titel mit 126 Dosen wirbt, ist im Register ein Weinlagerschrank mit 12 Grad Solltemperatur — und Weinlagerschränke sind aus der Verordnung für Kühlmöbel mit Direktverkaufsfunktion ausdrücklich ausgenommen.
Spricht dafür
- Als einziges Modell im Feld sind drei Klimaklassen eingetragen: N, SN und ST
- Damit ist es das einzige Modell, das für 10 Grad Umgebung spezifiziert ist
- Digital geregelter Bereich von 0 bis 16 Grad laut Aufzählungspunkten
- Türanschlag laut Angebot wechselbar, was den Aufstellort offener lässt
- Der neuere Registereintrag weist mit 80 Kilowattstunden den niedrigsten Jahreswert im Feld aus
- Mit 79 Zentimetern und 26 Kilogramm die kleinste und leichteste Bauform hier
Spricht dagegen
- Zwei gültige Registereinträge zur selben Modellkennung mit verschiedenen Klassen
- Das Angebot zeigt den älteren Stand: Klasse F und 100 Kilowattstunden
- Drei verschiedene Maßangaben in Aufzählungspunkten, Detailtabelle und Register
- Der Schallwert von 43 dB(A) ist der höchste im Feld und steht nicht im Angebot
- Im Register ein Weinlagerschrank mit 12 Grad Solltemperatur, beworben mit 0 Grad
- Die Kontaktrufnummer der verantwortlichen Stelle hat eine chinesische Vorwahl
Klarstein Beersafe 5XL: die Kennung auf dem Angebot steht im Register nicht
Hier endet der Abgleich, bevor er beginnt. Das Angebot nennt zwei Modellnummern, „Beersafe 5XL" und „HEA8-Beersafe-148-ss". Keine der beiden kommt im Register vor, weder in der Haushaltsgruppe noch in der Direktverkaufsgruppe. Klarstein trägt dort ausschließlich sechsstellige Zahlen als Kennung ein. Damit ist der Weg vom Angebot zum Datenblatt für dieses Modell unterbrochen — und mit ihm die Prüfbarkeit von Klasse D und 39 dB. Wer sich beim Kauf auf den Verbrauch stützen will, findet die Ausgangszahl im Beitrag zum energiesparenden Kühlgerät erklärt, aber für dieses Modell gibt es keine.

Klarstein Beersafe 5XL, 147 Liter
Modellkennung im Register nicht auffindbar
Was das Angebot sagt
Der Titel nennt 147 Liter, Glastür, LED-Beleuchtung und herausnehmbare Metallablagen. Die Aufzählungspunkte ergänzen einen elektronisch geregelten Bereich von 1 bis 20 Grad, „nur 39 dB", Energieeffizienzklasse D und das Kältemittel R600a. Die Produktdetailtabelle führt 148 Liter Fassungsvermögen, 147 Liter Nettokapazität, 34 Kilogramm und die Maße 60,5 × 55 × 84 Zentimeter. Einen Jahresverbrauch in Kilowattstunden nennt keine der drei Stellen.
Was das Register sagt
Nichts, das sich diesem Modell zuordnen liesse. Unter der Marke Klarstein stehen 33 Einträge in der Gruppe für Kühlmöbel mit Direktverkaufsfunktion, davon 15 als Getränkekühler. Ihre Modellkennungen sind durchweg sechsstellige Zahlen. Der volumenmässig nächstliegende Eintrag trägt die Nummer 2662472 zur Kennung 10048653 mit 146 Litern Bruttorauminhalt, Klasse C, Effizienzindex 34,5 und 379,99 Kilowattstunden. Seine Klasse ist C, das Angebot nennt D. Ob es dasselbe Modell ist, lässt sich aus den einsehbaren Daten nicht entscheiden.
Was davon übrig bleibt
Zwei Zahlen des Angebots stehen ohne jede Gegenprobe da: die Klasse D und die 39 dB. Beide sind plausibel, beide sind unbelegt. Wer sie prüfen will, hat keinen Weg dorthin, weil die Kennung auf dem Angebot im Register nicht vorkommt. Übrig bleibt eine Detailtabelle, die dem Modell zwei Türen zuschreibt, obwohl es eine hat, die 147 Liter in der Zeile „Kapazität der Gefriereinheit" führt, obwohl es kein Gefrierfach gibt, die den Aufstelltyp als Arbeitsplatte angibt, obwohl das Modell 84 Zentimeter hoch und 34 Kilogramm schwer ist, und die in der Zeile Netzstecker „Kein Stecker" nennt. Was bleibt, sind die 147 Liter — die meisten in diesem Feld unterhalb von 85 Zentimetern Bauhöhe.
Spricht dafür
- Mit 147 Litern der größte Nettorauminhalt unterhalb von 85 Zentimetern Bauhöhe
- Elektronisch geregelter Bereich von 1 bis 20 Grad laut Aufzählungspunkten
- Metallablagen vollständig entnehmbar, damit auch hohe Flaschen aufrecht stehen
- Automatisches Abtauen laut Produktdetailtabelle
- Hinter der Marke steht ein Berliner Unternehmen mit vollständigem Impressum
- Gesonderte deutsche Rücksendeadresse im Impressum benannt
Spricht dagegen
- Die Modellkennungen des Angebots kommen im EU-Register nicht vor
- Kein Jahresverbrauch in Kilowattstunden an irgendeiner Stelle
- Klasse D und 39 dB stehen ohne zweite Quelle da
- Die Detailtabelle führt zwei Türen bei einer Glastür
- Sie führt 147 Liter als Kapazität der Gefriereinheit, obwohl es keine gibt
- Sie führt Aufstelltyp Arbeitsplatte bei 84 Zentimetern und 34 Kilogramm
°CUBES HC 166: die Klasse vom Nachfolger, der Verbrauch vom Vorgänger
Dies ist das Modell aus dem Einstieg. Die Vorgängerreihe CC 166 steht mit sieben Einträgen im Register, alle mit Klasse F und, soweit die Verbrauchszahl gepflegt ist, mit 104 Kilowattstunden. Die aktuelle Reihe HC 166 steht mit zwei Einträgen von Oktober 2023 dort, beide mit Klasse E und 81 Kilowattstunden. Bauhöhe, Breite, Tiefe, Rauminhalt und Schallwert sind in beiden Reihen identisch — 845 mal 540 mal 548 Millimeter, 115 Liter, 39 dB(A). Was sich geändert hat, ist der Effizienzindex, und mit ihm Klasse und Verbrauch. Das Angebot hat die Klasse mitgezogen und die Kilowattstunden stehen lassen.

°CUBES HC 166 mit Glastür, 115 Liter
Klasse aus dem einen, Verbrauch aus dem anderen Eintrag
Was das Angebot sagt
Der Titel nennt 115 Liter, 84,5 Zentimeter Bauhöhe und „104 kWh/Jahr". Die Aufzählungspunkte wiederholen die 104 Kilowattstunden und nennen die Maße 54 × 54 × 84,5 Zentimeter. Die Produktdetailtabelle führt dagegen 54,6 × 55,9 × 83,6 Zentimeter, 115 Liter Fassungsvermögen, 130 Liter Nettokapazität, 104 Kilowattstunden und 72,75 Pfund Gewicht. Der Effizienzhinweis am Angebot lautet Klasse E. Eine Temperaturspanne nennt keine der drei Stellen.
Was das Register sagt
Die Modellkennung HC 166 führt auf zwei Einträge von 2023: die Nummern 1825525 und 1825688, beide Klasse E, beide Effizienzindex 98, beide 81 Kilowattstunden, beide 115 Liter, beide 39 dB(A) mit Geräuschklasse C, beide Klimaklasse N und 845 × 540 × 548 Millimeter. Die Zahl 104 taucht im Register ebenfalls auf, aber unter einer anderen Kennung: bei der Vorgängerreihe CC 166, eingetragen 2011 und 2021, durchweg mit Klasse F.
Was davon übrig bleibt
Der Klassenbuchstabe im Angebot stammt aus dem aktuellen Eintrag, die Verbrauchszahl aus dem alten. E gehört zur Kennung HC 166 mit 81 Kilowattstunden; die 104 Kilowattstunden gehören zur Kennung CC 166 mit Klasse F. Beide Zahlen stehen nebeneinander im selben Angebot, und keine der beiden Kombinationen ergibt zusammen einen gültigen Eintrag. Die Bauhöhe im Titel, 84,5 Zentimeter, deckt sich dagegen exakt mit dem Register — nur die Detailtabelle desselben Angebots nennt 83,6. Übrig bleiben drei Werte, die man dem Modell zuschreiben kann, wenn man dem Register folgt: 81 Kilowattstunden, 39 dB(A) und Klimaklasse N.
Spricht dafür
- Die Bauhöhe im Titel deckt sich exakt mit dem Registereintrag
- Mit 24 Monaten die längste im Register eingetragene Mindestgarantiedauer im Feld
- Einzige deutsche Festnetznummer als Kontaktstelle in diesem Vergleich
- Registerwerte vollständig: Klasse, Index, Verbrauch, Schall, Klimaklasse, Fachtyp
- Automatisches Abtauen laut Produktdetailtabelle
- Türanschlag laut Detailtabelle wechselbar
Spricht dagegen
- Die beworbenen 104 Kilowattstunden gehören zur Vorgängerreihe, nicht zu diesem Modell
- Der Registerwert liegt mit 81 Kilowattstunden rund ein Fünftel niedriger
- Drei verschiedene Maßangaben in Titel, Detailtabelle und Register
- 115 Liter Fassungsvermögen gegen 130 Liter Nettokapazität in derselben Tabelle
- Keine Temperaturspanne an irgendeiner Stelle des Angebots
- Das Gewicht steht in Pfund statt in Kilogramm
126 Dosen, 90 Liter: was hinter der Dosenangabe steckt
Zwei der fünf Angebote werben mit einer Dosenzahl: der HCK mit 162 Dosen zu je 330 Millilitern bei 115 Litern, der EUHOMY mit 126 Dosen bei 90 Litern. Die Dose ist keine Größe, die in einer der beiden Verordnungen vorkommt. Beide kennen nur Liter — die eine den Gesamtrauminhalt innerhalb der Innenverkleidung, die andere den Bruttorauminhalt der gekühlten Fächer. Die Dosenangabe ist also keine gemessene, sondern eine gerechnete Zahl. Man kann nachrechnen, welche.
Die Rechnung braucht keine Annahme über Durchmesser, Höhe oder Packmuster. 162 Dosen zu 0,33 Litern sind 53,46 Liter Flüssigkeit. Bezogen auf 115 Liter Rauminhalt sind das 46,5 Prozent. 126 Dosen zu 0,33 Litern sind 41,58 Liter. Bezogen auf 90 Liter sind das 46,2 Prozent. Zwei verschiedene Hersteller, zwei verschiedene Baugrößen — und derselbe Anteil bis auf drei Zehntel Prozentpunkte. Das ist kein Zufall und kein Messergebnis, sondern eine Faustformel: knapp die Hälfte des Rauminhalts als Flüssigkeit, der Rest geht für Aluminium, Luft zwischen den Dosen, Bodenstärke und die Zone vor dem Verdampfer drauf.
Nützlich ist die Zahl trotzdem, wenn man sie als das liest, was sie ist: eine Umrechnung mit dem Faktor 0,46 Liter Flüssigkeit je Liter Rauminhalt. Auf den Klarstein mit 147 Litern angewandt ergäbe sie rund 205 Dosen, auf den METRO mit 133 Litern netto rund 185. Beide Hersteller nennen selbst keine. Wer dagegen 0,5-Liter-Flaschen einräumen will, sollte auf die lichte Fachhöhe achten statt auf die Dosenzahl — und die nennt in diesem Feld nur ein einziges Angebot, der METRO mit 149,8 Zentimetern Innenhöhe auf fünf Böden. Wie eng es bei Kompaktgeräten wirklich wird, ist im Beitrag zum Mini-Kühlgerät an den Innenmaßen durchgerechnet.
Klimaklasse, Schallleistung, Registriernummer: die Auszählung der Leerstellen
Die Angaben, um die es beim Aufstellen wirklich geht, fehlen in den Angeboten fast vollständig. Die Auszählung ist schnell erzählt, weil sie kurz ist. Wer den Kühler nicht in die Gastroküche, sondern in einen unbeheizten Raum stellt, braucht dieselbe Angabe noch dringender — dazu, welche Klimaklasse ein Gerät in der Garage braucht.
| Angabe | Im Angebot genannt | Im Register hinterlegt |
|---|---|---|
| Registriernummer | bei keinem der fünf | bei vier von fünf vorhanden |
| Klimaklasse | bei keinem der fünf | bei drei von fünf, zweimal nur N |
| Schallleistung in dB(A) | bei zwei von fünf, beide 39 | bei drei von fünf: zweimal 39, einmal 43 |
| Jahresverbrauch in kWh | bei drei von fünf, einmal falsch | bei vier von fünf |
| Temperaturspanne | bei vier von fünf | nur als Solltemperatur des Fachtyps |
Kein einziges der fünf Angebote nennt die Registriernummer, unter der sein Datenblatt hinterlegt ist. Beide Verordnungen verlangen auf dem Label als erste Information einen QR-Code, der in die Datenbank führt — die Nummer selbst gehört nicht zum vorgeschriebenen Labelinhalt. Genau deshalb hängt die Prüfbarkeit an der Modellkennung, und genau deshalb war sie bei einem der fünf nicht herstellbar.
Die Klimaklasse ist die Angabe, die beim Aufstellen im Keller, in der Garage oder im unbeheizten Nebenraum über Funktionieren und Nichtfunktionieren entscheidet. Die Verordnung definiert vier Bereiche: SN von 10 bis 32 Grad, N von 16 bis 32, ST von 16 bis 38 und T von 16 bis 43. Kein Angebot nennt eine. Im Register tragen HCK und °CUBES ausschließlich die Klasse N — unter 16 Grad Umgebung sind beide nicht spezifiziert. Nur der EUHOMY führt zusätzlich SN und ST und ist damit als einziges der fünf für 10 Grad ausgewiesen.
Bei der Schallleistung gibt es die einzige vollständige Übereinstimmung dieser Seite: HCK und °CUBES nennen 39 dB, das Register nennt 39 dB(A), und nach Anhang II Tabelle 2 der Verordnung ist das Geräuschklasse C (A unter 30 dB(A), B von 30 bis unter 36, C von 36 bis unter 42, D ab 42). Der EUHOMY steht im Register bei 43 dB(A) und damit in Klasse D — er ist das lauteste der drei und das einzige, das seinen Wert im Angebot verschweigt. Für die beiden Modelle nach der Direktverkaufsregel gibt es gar keinen Wert, weil diese Verordnung keine Geräuschangabe vorschreibt.
5.532 Registrierungen: wo diese fünf im Gesamtbestand stehen
Damit die Einzelbefunde eine Größenordnung bekommen, wurde der gesamte Bestand der als Getränkekühler eingetragenen Kühlmöbel mit Direktverkaufsfunktion zweimal vollständig ausgelesen. Das ist nötig, weil die Seitenauslieferung der Datenbank nicht stabil ist: Der erste Durchlauf lieferte 7.811 Datensätze mit 5.532 verschiedenen Registriernummern, der zweite 7.911 Datensätze mit 5.567. Gemeldet hatte die Schnittstelle beide Male 7.911 Treffer. Ausgewertet wurde nur die Schnittmenge von 5.532 Nummern, in der beide Durchläufe übereinstimmten.
In dieser Schnittmenge liegt der mittlere Effizienzindex bei 39,0 — auf der Direktverkaufsskala also knapp in Klasse D. Der METRO liegt mit 47,1 darüber, also schlechter als die Hälfte des Bestands. Die Klassenverteilung ist deutlich: 56 Einträge tragen A, 674 tragen B, 1.788 tragen C, 1.559 tragen D, 843 tragen E, 525 tragen F und 87 tragen G. Ein Prozent der eingetragenen Getränkekühler erreicht also die Bestklasse.
Interessanter ist die Prüfbedingung. 3.264 der 5.532 Einträge sind auf eine wärmste Umgebungstemperatur von 32 Grad geprüft, 1.445 dagegen nur auf 25 Grad. Jeder vierte Klassenbuchstabe in dieser Produktgruppe steht also für eine Messung unter deutlich milderen Bedingungen, ohne dass der Buchstabe das anzeigt. Das Schwestermodell des METRO mit 237 Litern ist genau so ein Fall: 25 Grad, Klasse C, 449 Kilowattstunden — besser klassiert und niedriger im Verbrauch als der kleinere 133-Liter-Bruder mit 32 Grad und Klasse D.
Und schließlich die Größenordnung, um die es beim Stromzähler geht. Beschränkt man den Bestand auf die 2.121 Einträge mit höchstens 250 Litern Bruttorauminhalt, also auf haushaltsnahe Bauformen, liegt der mittlere Jahresverbrauch bei 438 Kilowattstunden. Nur 44 dieser 2.121 Einträge, also gut zwei Prozent, bleiben unter 150 Kilowattstunden. Die drei Modelle dieser Seite, die als Haushaltskühlgeräte eingetragen sind, stehen bei 80 und zweimal 81. Das ist kein Beleg für bessere Technik, sondern für ein anderes Messverfahren mit anderer Solltemperatur — und genau deshalb ist es unzulässig, die 547,5 des METRO gegen die 81 des HCK zu stellen und daraus einen Sieger zu machen.
Woran die Empfehlung hängt und was sie kippen würde
Weil die Klassenbuchstaben in diesem Feld nicht vergleichbar sind und der Verbrauch es ebenso wenig ist, bleibt genau ein Kriterium, das über alle fünf Modelle hinweg dasselbe misst: Führt die Modellkennung auf dem Angebot zu genau einem Registereintrag, und decken sich die Zahlen dort mit denen im Angebot? Nach diesem Kriterium geht die Auszeichnung an den METRO Professional GSC2133B. Er ist das einzige der fünf, bei dem beides zutrifft. Beim HCK sind es acht Einträge, beim EUHOMY zwei mit verschiedenen Klassen, beim °CUBES stammen Klasse und Verbrauch aus zwei verschiedenen Reihen, beim Klarstein gibt es überhaupt keinen.
Unsere Empfehlung: METRO Professional GSC2133B
Ausdrücklich nicht, weil er der sparsamste wäre — mit 547,5 Kilowattstunden trägt er den höchsten registrierten Jahreswert dieser Seite. Sondern weil er der einzige ist, bei dem man das vor dem Kauf nachlesen kann. Wer die Stromrechnung zum Hauptkriterium macht, ist mit den drei als Haushaltskühlgerät eingetragenen Modellen besser bedient; deren Werte liegen um 80 Kilowattstunden, gemessen allerdings gegen eine deutlich wärmere Solltemperatur. Wer das Modell in eine unbeheizte Garage stellen will, kommt nur mit dem EUHOMY hin, weil er als einziger die Klimaklasse SN mitbringt.
Drei Dinge würden diese Einschätzung kippen. Erstens: Wenn Klarstein die Modellkennung des Angebots im Register nachträgt oder die numerische Kennung auf der Produktseite ergänzt, wäre das Modell mit dem größten Rauminhalt unterhalb von 85 Zentimetern plötzlich prüfbar — und es hat dann bereits einen Eintrag in Reichweite, der auf 146 Liter und 379,99 Kilowattstunden lautet. Zweitens: Wenn EUHOMY den älteren der beiden Einträge zurückzieht, ist die Doppeldeutigkeit weg und das Modell steht bei 80 Kilowattstunden und Klasse E. Drittens: Wenn °CUBES die 104 Kilowattstunden aus Titel und Detailtabelle nimmt, verschwindet der Widerspruch, mit dem diese Seite anfängt.
Was sich dagegen nicht ändern wird, ist die Grundlage: Solange dieselben sieben Buchstaben auf zwei Skalen verteilt werden, deren Grenzen um den Faktor vier bis fünf auseinanderliegen, ist der Buchstabe auf einem Getränkekühlschrank-Angebot keine Auskunft über den Verbrauch, sondern nur über die Schublade, in die der Anmelder das Modell gelegt hat. Wer wissen will, was ein Kühlgerät zieht, braucht die Kilowattstundenzahl und die Prüfbedingung dazu. Die allgemeine Einordnung dieser Kennzeichnung und ihrer Grenzen steht im Überblick zu Kühlgeräten.
Wie diese Seite entstanden ist
Grundlage sind fünf Angebote, die am 05.09.2026 einzeln abgerufen und in Titel, Aufzählungspunkten und Produktdetailtabelle vollständig ausgelesen wurden, sowie die dazu passenden Einträge der EU-Produktdatenbank, gesucht über die Modellkennung des jeweiligen Angebots in beiden einschlägigen Produktgruppen. Kein Modell wurde gekauft, aufgestellt oder eingeschaltet. Angaben aus dem gesponserten Umfeld der Angebotsseiten, aus Herstellervergleichsrastern und aus Kundenrezensionen sind nicht eingeflossen; ausgewertet wurde nur, was dem jeweiligen Modell selbst zugeordnet ist. Wo eine Angabe fehlt, steht das hier so — geraten wurde nichts.
Angrenzende Beiträge zu Kühlgeräten

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Aktualisierung und Quellenanzeigen
- Veröffentlicht
- 01.02.2026
- Zuletzt aktualisiert
- 09.09.2026
- Verfügbarkeit geprüft
- 09.09.2026
Datenbasis: Herstellerangaben und Produktdatenblätter, öffentlich einsehbare Händlerdaten zu Preis und Verfügbarkeit sowie die aggregierte Bewertungslage. Vor jeder Aktualisierung prüfen wir, ob die verlinkten Produkte noch bestellbar sind, und tauschen aus, was nicht mehr lieferbar ist.
Quellen dieser Einordnung
- 1. Delegierte Verordnung (EU) 2019/2016 der Kommission über die Energieverbrauchskennzeichnung von Kühlgeräten, deutscher Volltexteur-lex.europa.eu
Am Prüftag mit HTTP 200 und rund 72.500 Textzeichen geladen; eine erfundene Aktennummer derselben Adressform antwortet mit HTTP 404 bei rund 4.400 Zeichen. Belegt Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe b, wonach die Verordnung nicht für Kühlgeräte mit Direktverkaufsfunktion gilt, die Klassentabelle in Anhang II mit Klasse A bei einem Effizienzindex bis 41 und Klasse G darüber 125, die Luftschallemissionsklassen mit Klasse C von 36 bis unter 42 Dezibel, die Klimaklassen SN von 10 bis 32, N von 16 bis 32, ST von 16 bis 38 und T von 16 bis 43 Grad sowie die Messvorschrift, den Tagesverbrauch aus je einer Messung bei 16 und bei 32 Grad zu mitteln.
- 2. Delegierte Verordnung (EU) 2019/2018 der Kommission über die Energieverbrauchskennzeichnung von Kühlgeräten mit Direktverkaufsfunktion, deutscher Volltexteur-lex.europa.eu
Am Prüftag mit HTTP 200 und rund 67.000 Textzeichen geladen. Belegt die zweite Klassentabelle in Anhang II, in der Klasse A erst unter einem Effizienzindex von 10 beginnt und Klasse G ab 80, den Ausschluss von Weinlagerschränken und Minibars in Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe n, die ausdrückliche Nennung von Getränkekühlern in den Erwägungsgründen sowie den vorgeschriebenen Labelinhalt für Getränkekühler mit QR-Code, Modellkennung, Jahresverbrauch, Summe der Bruttorauminhalte, höchster mittlerer Fachtemperatur und wärmster Umgebungstemperatur. Eine Registriernummer gehört nicht dazu.
- 3. Verordnung (EU) 2019/2024 der Kommission zur Festlegung von Ökodesign-Anforderungen an Kühlgeräte mit Direktverkaufsfunktion, deutscher Volltexteur-lex.europa.eu
Am Prüftag mit HTTP 200 und rund 59.600 Textzeichen geladen. Der Gegenpart zur Kennzeichnungsverordnung: Er legt für dieselbe Gerätegruppe die Mindestanforderungen fest, aus denen sich der Bezugswert des Effizienzindex ergibt, und zeigt damit, warum ein Index von 47,1 in dieser Gruppe eine andere Aussage trägt als derselbe Wert bei einem Haushaltskühlgerät.
- 4. Stiftung Warentest, Kühlschränke im Test, Untersuchung mit 162 geprüften Kühlgerätentest.de
Am Prüftag mit HTTP 200 und rund 35.500 Textzeichen geladen; eine frei erfundene Adresse derselben Form antwortet mit HTTP 404 bei rund 6.700 Zeichen. Der frei lesbare Teil nennt als Prüfumfang Kühl-Gefrier-Kombinationen, Kühlschränke mit und ohne Gefrierfach sowie Einbau-, freistehende und Side-by-Side-Modelle. Glastürschränke zur Getränkelagerung kommen darin nicht vor. Eine Suche über den Sitemap-Index von test.de und alle vierzehn Untersitemaps ergab am Prüftag null Treffer für den Begriff Getränkekühlschrank.
- 5. Umweltbundesamt, Themenseite zu Ökodesign energieverbrauchsrelevanter Produkteumweltbundesamt.de
Am Prüftag mit HTTP 200 und rund 13.600 Textzeichen geladen; eine erfundene Unterseite desselben Verzeichnisses antwortet mit HTTP 404 bei rund 530 Zeichen. Ordnet die Ökodesign-Richtlinie als Rahmen für produktgruppenspezifische Mindestanforderungen ein und liefert die deutschsprachige Einordnung dafür, warum Anforderungen und Kennzeichnung je Produktgruppe getrennt festgelegt werden.
Was zuletzt geändert wurde
- 09.09.2026: Interne Verlinkung überarbeitet — Liste der verwandten Artikel neu kuratiert.
- 09.09.2026: Querverweis auf den Garagen-Vergleich im Abschnitt zur Klimaklasse ergänzt — ein Link, kein weiterer Eingriff.
- 05.09.2026: Seite als Belegabgleich neu aufgebaut. Je Modell steht jetzt nebeneinander, was das Angebot behauptet, was im EU-Produktregister EPREL dazu eingetragen ist und was nach dem Abgleich übrig bleibt. Alle fünf Angebote wurden am Prüftag einzeln abgerufen und in Titel, Aufzählungspunkten und Produktdetailtabelle vollständig ausgelesen; alle Registereinträge wurden am selben Tag über die Modellkennung des jeweiligen Angebots in beiden einschlägigen Produktgruppen gesucht.
7 ältere Änderungen anzeigen
- 05.09.2026: Der tragende Befund der Seite ist neu und ersetzt die bisherige Darstellung. Die fünf Modelle fallen nicht unter dasselbe Regelwerk: Zwei sind als Kühlmöbel mit Direktverkaufsfunktion nach der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2018 eingetragen, drei als Haushaltskühlgeräte nach der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2016, eines gar nicht. Beide Verordnungen vergeben Buchstaben von A bis G, knüpfen sie aber an verschiedene Werte des Effizienzindex: Klasse A beginnt einmal bei einem Index bis 41 und einmal bei einem Index unter 10. Die Klassenbuchstaben dieser fünf Modelle sind deshalb nicht miteinander vergleichbar, und der Artikel sagt das jetzt an drei Stellen ausdrücklich.
- 05.09.2026: Eine falsche Kennung ersetzt und eine nicht mehr bestellbare Angebotsnummer getauscht. Die zuvor als METRO GSC2133B geführte Nummer liefert seit einer Umstellung der Variantenfamilie das Schwestermodell GSC4240B mit 237 Litern aus; verlinkt ist jetzt die Nummer, unter der die im Text beschriebene 133-Liter-Ausführung tatsächlich verkauft wird. Die EUHOMY-Nummer zeigte am Prüftag keine Kaufbox und im Verfügbarkeitsblock den Satz Derzeit nicht verfügbar; ersetzt wurde sie durch die lieferbare Angebotsnummer zur selben Modellkennung JC-90VEL-F.
- 05.09.2026: Drei Aussagen der Vorfassung waren sachlich falsch und sind korrigiert. Erstens war behauptet, für die Kennung SC-130 gebe es keinen Registereintrag; tatsächlich stehen acht Einträge in der Haushaltsgruppe, angemeldet von drei verschiedenen Stellen. Zweitens war daraus gefolgert, Klasse E und 81 Kilowattstunden widersprächen einander und ein solches Modell läge nahe Klasse A; auf der Haushaltsskala ergibt der eingetragene Effizienzindex von 100 exakt Klasse E, der Widerspruch entstand allein durch die Verwendung der falschen Skala. Drittens war eine Registriernummer 2712219 genannt, die es nicht gibt; der Eintrag mit den beschriebenen Werten trägt die Nummer 2829775 und ist kein Getränkekühler, sondern ein Verkaufskühlmöbel.
- 05.09.2026: Preisangaben, Strompreisrechnungen in Euro, Sternebewertungen und Bewertungszahlen vollständig aus dem Fließtext entfernt. Ebenfalls entfernt sind die frei gesetzten Gebindemasse für Dosen und Flaschen samt dem daraus abgeleiteten Packungsfaktor sowie die Behauptung, dieser sei aus den Angaben dreier Hersteller zurückgerechnet; Dosenangaben machen nur zwei der fünf Angebote. An ihre Stelle tritt eine Rechnung ohne jede Annahme: 162 Dosen zu 0,33 Litern sind 46,5 Prozent von 115 Litern, 126 Dosen sind 46,2 Prozent von 90 Litern.
- 05.09.2026: Der Quellenblock ersetzt vier ungeprüfte Verweise, darunter einen nackten Link auf die Startseite der Stiftung Warentest mit der Beschriftung unabhängige Produkttests. Die fünf neuen Quellen wurden je einzeln über Statuscode und Textlänge geprüft und gegen eine erfundene Kontrolladresse derselben Adressform gehalten. Ergänzt ist außerdem der Befund, dass es zu dieser Warengruppe keine Untersuchung der Stiftung Warentest gibt: In allen vierzehn Untersitemaps von test.de kommt der Begriff kein einziges Mal vor.
- 05.09.2026: Neuer Auswertungsteil auf Basis des gesamten Registerbestands. Die als Getränkekühler eingetragenen Kühlmöbel mit Direktverkaufsfunktion wurden zweimal vollständig ausgelesen, weil die Seitenauslieferung der Datenbank nicht stabil ist; ausgewertet ist nur die Schnittmenge beider Durchläufe mit 5.532 verschiedenen Registriernummern. Daraus stammen die Klassenverteilung, der mittlere Effizienzindex von 39,0 und der Befund, dass 1.445 der 5.532 Einträge nur auf 25 statt auf 32 Grad wärmste Umgebungstemperatur geprüft sind.
- 05.09.2026: Titelbild und zwei Produktbilder neu angelegt. Das bisherige Titelbild war eine Attrappe von 7.050 Byte bei 520 mal 360 Bildpunkten. Titel und Kurzbeschreibung tragen keine Jahreszahl mehr; der Slug bleibt unverändert.
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