Getränkekühlschrank 2026: 5 Modelle nach Füllmenge und Verbrauch
Datenbasiert · kein Hands-on-TestGetränkekühlschrank-Vergleich 2026, Stand 08.08.2026: METRO GSC2133B, HCK SC-130, EUHOMY 90 L, Klarstein Beersafe 147 L und °CUBES Coca-Cola 115 L — 90 bis 147 Liter, Flaschenzahl nachgerechnet, Verbrauch aus dem EU-Register.

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Getränkekühlschrank: 5 Modelle nach Füllmenge, Kühltechnik und Jahresverbrauch
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Datenbasiert · kein Hands-on-Test. Volumen, Maße, Temperaturspannen, Kühlverfahren, Kältemittel und dB-Werte stammen aus den Herstellerangaben auf den Produktseiten. Energieeffizienzklassen und Jahresverbräuche stammen, wo vorhanden, aus der EU-Produktdatenbank EPREL nach Verordnung (EU) 2019/2018 für Kühlgeräte mit Direktverkaufsfunktion — jeweils mit Registriernummer im Text. Bewertungen, Bewertungszahlen und Preise: Amazon.de, abgerufen am 8. August 2026. Wo eine Angabe fehlt oder sich Hersteller- und Registerwert widersprechen, steht das im Text, statt geschätzt zu werden.
Beim Getränkekühlschrank steht die wichtigste Zahl fast nie im Datenblatt. Hersteller werben mit Litern und mit Dosenzahlen — und beide Angaben beziehen sich auf dicht gestapelte 0,33-Liter-Dosen. Wer stattdessen Halbliterflaschen einräumt, hat plötzlich weniger als die Hälfte der versprochenen Gebinde im Gerät. Dieser Vergleich rechnet deshalb für alle 5 Modelle durch, wie viele Dosen, Longneck-Flaschen und 0,5-Liter-Mehrwegflaschen real hineinpassen, und legt den Rechenweg offen.
Die zweite Zahl, die selten hinterfragt wird, ist der Stromverbrauch. Getränkekühlschränke laufen rund um die Uhr, und ihre Produktseiten nennen Jahreswerte zwischen 81 und 104 Kilowattstunden. Im EU-Produktregister steht für Geräte dieser Größe und Klasse ein Vielfaches davon — für das einzige Modell in diesem Vergleich, das sich dort eindeutig zuordnen ließ, sind es 547,5 kWh im Jahr. Warum das kein Widerspruch, sondern eine Frage der Prüfnorm ist, steht weiter unten. Die 5 Geräte reichen von 90 bis 147 Litern Nettoinhalt, von 79 bis 188,2 Zentimetern Höhe und preislich von rund 210 bis 480 Euro (Amazon, Stand 8. August 2026).
Alle Kühlschrank-Vergleiche und Kaufberatung im Überblick
Vergleichstabelle: alle 5 Getränkekühlschränke auf einen Blick
Die Spalte „0,5-l-Flaschen" ist keine Herstellerangabe, sondern für jedes Gerät aus dem Nettoinhalt errechnet — der Rechenweg steht im nächsten Kapitel. „kWh/Jahr" nennt den Wert, den der jeweilige Hersteller angibt; wo keiner angegeben ist, steht ein Strich. Die registrierten EU-Werte stehen in der Stromkosten-Tabelle weiter unten.
| # | Modell | Preis | Netto | 0,5-l-Flaschen | Temperatur | Geräusch | kWh/Jahr | Note | Link |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
1 | Preis prüfen → | 133 L | 75 | +2 bis +10 °C | keine Angabe | — | 4.4 | Amazon | |
2 | Preis prüfen → | 115 L | 65 | 0 bis +10 °C | 39 dB | 81 kWh | 4.4 | Amazon | |
3 | Preis prüfen → | 90 L | 51 | 0 bis +16 °C | keine Angabe | 100 kWh | 4.1 | Amazon | |
4 | Preis prüfen → | 147 L | 83 | +1 bis +20 °C | 39 dB | — | 3.8 | Amazon | |
5 | Preis prüfen → | 115 L | 65 | keine Angabe | keine Angabe | 104 kWh | 4.6 | Amazon |
Die 5 Modelle im Einzelnen
METRO Professional GSC2133B
Das einzige der fünf Geräte, dessen Energiedaten sich eindeutig im EU-Register nachschlagen lassen: Registriernummer 2063405, Klasse D, 547,5 kWh im Jahr. Und mit 39 cm Breite bei 133 Litern das schmalste Volumen-pro-Stellfläche-Verhältnis im Feld.

Errechnet aus 133 Litern Nettoinhalt, Rechenweg im Kapitel zur Füllmenge.
Der METRO Professional GSC2133B ist ein Standgerät im Gastro-Zuschnitt: 188,2 cm hoch, aber nur 39 cm breit und 47,5 cm tief. Der Nettoinhalt beträgt laut Herstellerdatenblatt 133 Liter bei 160 Litern Bruttovolumen. Als einziges Gerät in diesem Vergleich nennt METRO die Innenmaße — 30 cm Breite, 36,5 cm Tiefe, 149,8 cm Höhe — und macht die Füllmenge damit nachrechenbar statt behauptbar. Fünf verstellbare Einlegeböden aus Metallgitter tragen laut Hersteller je bis zu 34 Kilogramm. Die Kühlung ist statisch, also ohne Umluftventilator, das Kältemittel R600a, der Temperaturbereich +2 bis +10 °C. Die Glastür schließt selbsttätig und lässt sich abschließen, im Innenraum arbeitet eine LED-Leiste, der Türanschlag sitzt rechts. Entscheidend für die Einordnung ist der EPREL-Eintrag unter der Registriernummer 2063405: Energieeffizienzklasse D, Energieeffizienzindex 47,1, Jahresverbrauch 547,5 kWh, registriert von der MCC Trading International GmbH, geprüft bei einer Umgebungstemperatur von bis zu 32 °C. Einen Geräuschpegel nennt weder das Produktdatenblatt noch das EU-Register — die Verordnung für Kühlgeräte mit Direktverkaufsfunktion verlangt diese Angabe nicht. Gewicht: 44,5 kg.
Dieses Gerät ist der Grund, warum dieser Vergleich anders rechnet als die meisten. Für den GSC2133B gibt es einen registrierten EU-Wert — 547,5 kWh im Jahr, das sind bei 0,35 Euro je Kilowattstunde 191,63 Euro pro Jahr. Vier der fünf Geräte hier nennen auf ihren Produktseiten Zahlen zwischen 81 und 104 kWh. Der Unterschied ist keine Frage der Bauqualität, sondern der Prüfnorm: Getränkekühlschränke mit Glastür fallen unter eine andere Verordnung als Haushaltskühlschränke und werden mit eingeschalteter Beleuchtung und definierten Türöffnungen gemessen. Wer den METRO kauft, kauft also nicht das teuerste Gerät im Betrieb — er kauft das einzige, bei dem man vorher weiß, was auf der Stromrechnung steht.
Schmale Stellplätze, an denen 39 cm Breite die Bedingung sind — Nischen zwischen Kühlschrank und Wand, Thekenrückwände, Vorratsräume. Und für alle, die den Jahresverbrauch vor dem Kauf nachprüfen wollen statt ihn zu glauben.
Räume mit niedriger Decke oder Hängeschrank über dem Stellplatz: 188,2 cm sind der höchste Wert im Vergleich. Und für den Wohnzimmerbetrieb, solange kein dB-Wert vorliegt — hier steht schlicht keine Zahl im Datenblatt.
- Einziges Gerät mit eindeutig zuordenbarem EPREL-Eintrag (2063405)
- Einziges Gerät, das die Innenmaße nennt (30 × 36,5 × 149,8 cm)
- Mit 39 cm das schmalste Aufstellmaß im Vergleich
- Höchster Nettoinhalt pro Stellfläche: 133 L auf 0,19 m²
- Fünf verstellbare Böden, je bis 34 kg Tragkraft
- Abschließbar — relevant für Büro, Werkstatt, Vermietung
- Breite Bewertungsbasis: 813 Amazon-Bewertungen
- Höchster registrierter Jahresverbrauch im Feld (547,5 kWh, Klasse D)
- Kein Geräuschpegel angegeben — für Wohnräume nicht einschätzbar
- Mit 188,2 cm das höchste Gerät hier
- Statische Kühlung ohne Umluft: Temperaturschichtung von unten nach oben
- Türanschlag rechts, laut Datenblatt nicht wechselbar
- Höchster Preis im Vergleich
HCK SC-130 Bierkühlschrank 115 L
Das einzige Gerät hier, das eine Minimaltemperatur von 0 °C nennt und dazu einen konkreten Geräuschwert von 39 dB. Mit 37,8 cm auch das flachste Modell — es steht vor der Wand statt in ihr.

Errechnet aus 115 Litern Nettoinhalt, Rechenweg im Kapitel zur Füllmenge.
Der HCK SC-130 ist ein Gerät in Unterbauhöhe: 86,5 cm hoch, 60 cm breit und mit 37,8 cm auffällig flach. 115 Liter Nettoinhalt verteilen sich auf vier herausnehmbare Glasböden. Die Temperatur regelt ein mechanischer Drehregler mit sieben Stufen, laut Hersteller von 0 bis 10 °C — der niedrigste belegte Wert in diesem Vergleich. Die Tür ist doppelt verglast und mit Low-E-Beschichtung ausgeführt, was laut HCK Kondenswasser auf der Scheibe verhindert. Als Geräuschpegel nennt der Hersteller 39 dB. Gekühlt wird mit Kompressor und R600a, das Abtausystem führt das Amazon-Datenblatt als manuell. Der Türanschlag sitzt rechts und lässt sich nach Herstellerangabe ausdrücklich nicht wechseln, weil die LED-Beleuchtung in der Tür sitzt. HCK gibt die Füllmenge mit 162 Dosen à 330 ml an — dieser Wert lässt sich mit dem Rechenweg weiter unten auf 161 Dosen reproduzieren und ist damit einer der wenigen belastbaren Herstellerangaben im Feld. Bei den Energiedaten wird es dünner: Der Amazon-Titel nennt Energieeffizienzklasse E, das Datenblatt 81 kWh im Jahr. Ein EPREL-Eintrag für das Modell SC-130 ließ sich unter der Marke HCK nicht finden; die dort registrierten HCK-Getränkekühler der Klasse E mit 118 Litern Bruttovolumen (Registriernummern 2047979 und 1860388) stehen bei 657 kWh im Jahr. Gewicht: 31 kg.
Die Kombination aus 0 °C Minimaltemperatur, 39 dB und 37,8 cm Tiefe ist das, was dieses Gerät im Wohnraum sinnvoll macht — es passt vor eine Wand, ohne wie ein Möbelstück zu wirken, und es ist laut Hersteller so leise wie ein leiser Kühlschrank. Der Haken liegt in der Energieangabe: 81 kWh im Jahr und Energieeffizienzklasse E schließen einander praktisch aus. Ein Gerät dieser Größe mit 81 kWh läge in der Nähe von Klasse A, nicht E. Die im EU-Register unter HCK geführten Klasse-E-Geräte vergleichbarer Größe verbrauchen das Achtfache. Wer hier kalkuliert, sollte deshalb nicht mit 28,35 Euro im Jahr rechnen, sondern mit einem Vielfachen davon.
Wohnzimmer, Büro und Hobbyraum, wo Tiefe knapp ist und die Lautstärke zählt. Und für alle, die Getränke wirklich auf 0 bis 4 °C herunterkühlen wollen statt auf Kellertemperatur.
Wer den Türanschlag nach links braucht — der Wechsel ist bei diesem Modell laut Hersteller ausgeschlossen. Und wer sich auf die Verbrauchsangabe verlassen will: Klasse E und 81 kWh passen nicht zusammen.
- Niedrigste belegte Minimaltemperatur im Vergleich (0 °C)
- Konkreter Geräuschwert von 39 dB — nur zwei Geräte hier nennen einen
- Mit 37,8 cm das flachste Gerät im Feld
- Doppelt verglaste Low-E-Tür gegen Kondenswasser
- Vier herausnehmbare Glasböden für hohe Flaschen
- Dosenangabe des Herstellers ist nachrechenbar (162 gegen 161 errechnet)
- Energieklasse E und 81 kWh/Jahr widersprechen einander
- Kein auffindbarer EPREL-Eintrag für das Modell SC-130
- Türanschlag laut Hersteller nicht wechselbar (LED in der Tür)
- Abtauen laut Datenblatt manuell
- Nur 46 Bewertungen — die zweitschmalste Datenbasis hier
- Mechanischer Drehregler ohne Temperaturanzeige
EUHOMY 90 L Getränkekühlschrank
Das kleinste, günstigste und mit 2.889 Bewertungen mit Abstand am breitesten belegte Gerät im Vergleich. Digitale Temperaturregelung von 0 bis 16 °C und eine dreilagige Glastür — beides sonst nirgends hier.

Errechnet aus 90 Litern Nettoinhalt, Rechenweg im Kapitel zur Füllmenge.
Der EUHOMY 90 L ist das Kompaktgerät in diesem Vergleich: 79 cm hoch, 44,2 cm breit, 47,4 cm tief, 23 kg schwer. Der Nettoinhalt beträgt 90 Liter, verteilt auf vier verstellbare Böden; EUHOMY gibt 126 Dosen à 330 ml an, ein Wert, der sich mit dem Rechenweg weiter unten exakt reproduzieren lässt. Die Temperatur regelt eine digitale Steuerung mit Display von 0 bis 16 °C — die breiteste Spanne im Feld und der einzige Bereich hier, der auch Rot- und Weißwein-Trinktemperaturen abdeckt. Gekühlt wird per Kompressor mit interner Luftumwälzung, das Kältemittel ist R600a. Die Glastür ist dreilagig verglast, die Innenbeleuchtung leuchtet blau, der Türanschlag ist wechselbar. Bei den Energiedaten widerspricht sich der Hersteller selbst: Das Amazon-Datenblatt nennt 100 kWh im Jahr, der Beschreibungstext auf derselben Seite dagegen 0,74 kWh am Tag — das wären 270 kWh im Jahr, also fast das Dreifache. Eine Energieeffizienzklasse nennt EUHOMY nicht, einen Geräuschpegel ebenso wenig. Im EU-Register sind unter der Marke EUHOMY nur zwei Getränkekühler eingetragen: ein 86-Liter-Gerät der Klasse B mit 584 kWh im Jahr (Registriernummer 2712219) und ein 240-Liter-Gerät der Klasse C mit 475,9 kWh (2504956). Ein 90-Liter-Modell ist nicht darunter. Das Abtausystem führt das Datenblatt als manuell, während der Beschreibungstext von frostsicherer Technik spricht.
Mit 2.889 Bewertungen ist dieses Gerät das einzige im Feld, bei dem die Bewertungszahl statistisch überhaupt etwas aussagt — die anderen vier kommen zusammen auf gut 1.170. Der Schnitt von 4,1 ist dabei der niedrigste hier, was bei dieser Menge ehrlicher ist als eine 4,6 aus 297 Stimmen. Auf den Liter gerechnet ist der EUHOMY außerdem das günstigste Gerät im Vergleich: rund 2,33 Euro je Liter Nettoinhalt gegenüber 3,61 Euro beim METRO. Die 0-bis-16-Grad-Spanne macht ihn zum einzigen Gerät hier, das man wahlweise als Bierkühler oder als kleinen Weinschrank fahren kann.
Kleine Räume, Büro, Gästezimmer und Zweitgerät neben dem Hauptkühlschrank. Und für alle, die eine breite Temperaturspanne brauchen, weil mal Bier und mal Wein drinsteht.
Wer eine belastbare Verbrauchsangabe braucht: Die Herstellerzahlen widersprechen sich um den Faktor 2,7, und im EU-Register ist dieses Modell nicht auffindbar. Und für größere Haushalte — 90 Liter sind der kleinste Wert im Vergleich.
- Breiteste Bewertungsbasis im Vergleich (2.889 Stimmen)
- Breiteste Temperaturspanne hier: 0 bis 16 °C, digital geregelt
- Einziges Gerät mit dreilagiger Glastür
- Günstigster Preis je Liter Nettoinhalt im Feld
- Türanschlag wechselbar — für Ecken und schmale Durchgänge
- Mit 23 kg das leichteste Gerät, allein aufstellbar
- Herstellerangaben zum Verbrauch widersprechen sich (100 kWh gegen 270 kWh)
- Kein auffindbarer EPREL-Eintrag für das 90-Liter-Modell
- Keine Energieeffizienzklasse, kein Geräuschpegel angegeben
- Niedrigster Bewertungsschnitt im Vergleich (4,1)
- Kleinster Nettoinhalt hier (90 L)
- Abtausystem laut Datenblatt manuell, laut Beschreibungstext frostsicher
Klarstein Beersafe 147 L
147 Liter auf 84 cm Höhe sind der größte Nettoinhalt, der hier noch unter eine Arbeitsplatte passt. Die Bewertungsbasis ist mit 15 Stimmen allerdings die schmalste im Feld.

Errechnet aus 147 Litern Nettoinhalt, Rechenweg im Kapitel zur Füllmenge.
Der Klarstein Beersafe 147 L ist das volumenstärkste Gerät in Unterbauhöhe: 84 cm hoch, 55 cm breit, 60,5 cm tief, 34 kg schwer, 147 Liter Nettoinhalt bei 148 Litern Bruttovolumen. Drei herausnehmbare Metallablagen bilden den Innenraum; dass sie sich vollständig entnehmen lassen, ist bei diesem Gerät kein Komfortmerkmal, sondern die Voraussetzung dafür, hohe Flaschen aufrecht unterzubringen. Die Temperatur regelt eine Elektronik von 1 bis 20 °C — die zweitbreiteste Spanne hier, deren oberes Ende allerdings weit jenseits jeder Getränketemperatur liegt. Klarstein nennt 39 dB Geräuschpegel und Energieeffizienzklasse D, dazu eine doppelt isolierte Glastür mit Innen-LED, Kompressorkühlung und das Kältemittel R600a. Der Jahresverbrauch in Kilowattstunden fehlt in den Herstellerangaben. Im EU-Register ließ sich unter der Marke Klarstein kein Getränkekühler mit 147 oder 148 Litern und Klasse D zuordnen. Das volumenmäßig nächstliegende registrierte Klarstein-Gerät trägt die Modellkennung 10048653 (Registriernummer 2662472): 146 Liter Bruttovolumen, Energieeffizienzklasse C, 379,99 kWh im Jahr, geprüft bei bis zu 32 °C Umgebungstemperatur. Ob es sich um dasselbe Gerät handelt, lässt sich aus den öffentlich einsehbaren Daten nicht zweifelsfrei sagen — die Klassenangabe weicht ab.
Die 147 Liter sind das eigentliche Argument: Kein anderes Gerät hier bringt so viel Volumen unter eine 85-cm-Arbeitsplatte. Der Preis dafür ist die Tiefe — 60,5 cm sind 23 cm mehr als beim HCK, das Gerät steht also so tief wie eine Küchenzeile. Zwei Punkte verlangen Aufmerksamkeit: Mit 15 Bewertungen und 3,8 Sternen ist die Datenbasis die dünnste und der Schnitt der niedrigste im Vergleich, und der Preis liegt inzwischen deutlich über dem, was Klarstein für dieses Modell historisch aufgerufen hat. Wer die 147 Liter nicht zwingend braucht, bekommt beim EUHOMY 90 Liter zu etwa der Hälfte.
Küchenzeilen und Theken mit 60 cm Tiefe, in denen der Getränkekühlschrank die Rolle eines vollwertigen Unterbaugeräts übernimmt. Und für Haushalte, die regelmäßig Vorrat für mehrere Personen kühl halten.
Flache Stellplätze — 60,5 cm Tiefe sind der höchste Wert im Vergleich. Und für alle, die vor dem Kauf viele Erfahrungsberichte lesen wollen: 15 Bewertungen sind dafür zu wenig.
- Größter Nettoinhalt unter 85 cm Bauhöhe (147 L)
- Konkreter Geräuschwert von 39 dB
- Energieeffizienzklasse angegeben (D) — nennen nur zwei Geräte hier
- Metallablagen vollständig entnehmbar für hohe Flaschen
- Automatisches Abtauen
- Etablierte Marke mit Ersatzteilversorgung in Deutschland
- Nur 15 Bewertungen — schmalste Datenbasis im Vergleich
- Niedrigster Bewertungsschnitt hier (3,8)
- Kein Jahresverbrauch in Kilowattstunden angegeben
- Klassenangabe D nicht mit einem EPREL-Eintrag belegbar
- Mit 60,5 cm das tiefste Gerät im Feld
- Nur drei Einlegeböden bei 147 Litern
°CUBES Coca-Cola Kühlschrank 115 L
Der höchste Bewertungsschnitt im Vergleich (4,6 aus 297 Stimmen) trifft auf die dünnste Datenlage: keine Temperaturspanne, kein Geräuschpegel, keine Energieklasse. Gekauft wird hier die Optik.

Errechnet aus 115 Litern Nettoinhalt, Rechenweg im Kapitel zur Füllmenge.
Der °CUBES Coca-Cola Kühlschrank ist das Designgerät im Feld: rotes Gehäuse im Coca-Cola-Dekor, Glastür, 83,6 cm hoch, 55,9 cm breit, 54,6 cm tief und damit unterbaufähig. Als Hersteller führt das Amazon-Datenblatt Husky. Der Inhalt wird mit 115 Litern angegeben, wobei dasselbe Datenblatt an anderer Stelle 130 Liter Nettokapazität nennt — ein Widerspruch innerhalb einer Seite, den wir zugunsten des Titelwerts von 115 Litern auflösen. Auch die Maße weichen intern ab: Die Produktbeschreibung nennt 54 × 54 × 84,5 cm, die technischen Daten 55,9 × 54,6 × 83,6 cm. Gekühlt wird per Kompressor mit R600a, das Abtauen erfolgt automatisch, der Türanschlag ist wechselbar. Zwei Einlegeböden bilden den Innenraum; das Datenblatt führt sie als Kunststoff. Der einzige belastbare Energiewert ist die Herstellerangabe von 104 kWh im Jahr — eine Energieeffizienzklasse fehlt ebenso wie ein Geräuschpegel und, was bei einem Getränkekühlschrank besonders ins Gewicht fällt, jede Angabe zur erreichbaren Temperatur. Im EU-Register ist unter der Marke °CUBES genau ein Getränkekühler eingetragen: der CUBES BC 90 mit 88 Litern Bruttovolumen, Energieeffizienzklasse D, 384 kWh im Jahr, geprüft bis 25 °C Umgebung (Registriernummer 1363087). Das 115-Liter-Modell ist nicht darunter.
Dieses Gerät steht in diesem Vergleich an fünfter Stelle, obwohl es den besten Bewertungsschnitt hat — 4,6 aus 297 Stimmen ist ein starker Wert. Der Grund ist die Datenlage: Bei keinem anderen Gerät hier fehlen so viele der Angaben, die man vor dem Kauf braucht. Es steht nicht im Datenblatt, wie kalt der °CUBES wird. Es steht nicht drin, wie laut er ist. Und die 104 kWh im Jahr sind eine Zahl ohne Prüfnorm daneben: Das einzige unter °CUBES registrierte Getränkekühlgerät ist mit 88 Litern kleiner und steht bei 384 kWh. Wer das Coca-Cola-Dekor will, bekommt hier ein solide bewertetes Gerät — wer Zahlen will, bekommt sie hier nicht.
Partyräume, Hobbykeller, Gastro-Nebenräume und alle Situationen, in denen das Gerät sichtbar stehen und nach etwas aussehen soll. Unterbaufähig mit 83,6 cm Höhe.
Alle, die vorher wissen wollen, wie kalt und wie laut ein Gerät wird — beide Angaben fehlen. Und für Schlafzimmer oder Arbeitsplätze, wo ein unbekannter Geräuschpegel ein echtes Risiko ist.
- Höchster Bewertungsschnitt im Vergleich (4,6 aus 297 Stimmen)
- Coca-Cola-Dekor — als Einrichtungsgegenstand konzipiert
- Unterbaufähig mit 83,6 cm Bauhöhe
- Niedrigste Herstellerangabe zum Jahresverbrauch hier (104 kWh)
- Türanschlag wechselbar
- Automatisches Abtauen
- Keine Angabe zur erreichbaren Temperatur — bei einem Getränkekühlschrank die zentrale Zahl
- Kein Geräuschpegel, keine Energieeffizienzklasse angegeben
- Datenblatt widerspricht sich beim Volumen (115 L gegen 130 L)
- Datenblatt widerspricht sich bei den Maßen (54 × 54 × 84,5 gegen 55,9 × 54,6 × 83,6 cm)
- Nur zwei Einlegeböden auf 115 Liter
- Kein EPREL-Eintrag für das 115-Liter-Modell auffindbar
Wie viele Flaschen und Dosen wirklich hineinpassen — die Rechnung für alle 5 Geräte
„Für 126 Dosen", „162 Dosen", „120 Dosen" — solche Zahlen stehen auf fast jeder Produktseite. Was dort nicht steht: Sie gelten ausnahmslos für 0,33-Liter-Dosen. Eine Dose ist 11,5 Zentimeter hoch, eine 0,5-Liter-Mehrwegflasche 25,3 Zentimeter. Beim Umstieg von Dosen auf Flaschen halbiert sich die Stückzahl deshalb nicht — sie fällt auf gut ein Drittel.
Schritt 1: Wie viel Platz ein Gebinde beansprucht
Auf einem Einlegeboden stehen Flaschen und Dosen in Reihen, nicht versetzt ineinander verzahnt. Der Platzbedarf eines Gebindes ist deshalb nicht sein Inhalt, sondern der Quader, den es besetzt: Durchmesser × Durchmesser × Höhe. Wir rechnen mit den Normmaßen der drei in Deutschland gängigsten Gebinde.
| Gebinde | Durchmesser | Höhe | Stellvolumen |
|---|---|---|---|
| 0,33-l-Dose | 6,6 cm | 11,5 cm | 0,50 L |
| 0,33-l-Longneck-Flasche | 6,0 cm | 22,5 cm | 0,81 L |
| 0,5-l-NRW-Mehrwegflasche | 7,0 cm | 25,3 cm | 1,24 L |
Eine 0,33-Liter-Dose belegt also 0,50 Liter Stellvolumen, eine 0,5-Liter-Mehrwegflasche 1,24 Liter — das Zweieinhalbfache bei nur anderthalbfachem Inhalt. Genau hier entsteht die Lücke zwischen Werbeversprechen und Praxis.
Schritt 2: Wie viel vom Innenraum überhaupt nutzbar ist
Nicht jeder Liter Nettoinhalt lässt sich mit Gebinden füllen. Einlegeböden brauchen Materialstärke, über jeder Reihe bleibt Restluft bis zum nächsten Boden, an den Rändern entstehen Spalten. Statt diesen Anteil zu schätzen, haben wir ihn aus den Herstellerangaben zurückgerechnet — und dabei fällt auf, dass drei voneinander unabhängige Hersteller mit demselben Modell arbeiten:
| Herstellerangabe | Netto | belegtes Volumen | Raumausnutzung |
|---|---|---|---|
| HCK SC-130: „162 Dosen (330 ml)" | 115 L | 81,2 L | 70,6 % |
| EUHOMY 90 L: „126 Dosen" | 90 L | 63,1 L | 70,1 % |
| Vergleichsgerät 86 L: „120 Dosen" | 86 L | 60,1 L | 69,9 % |
Stückzahl = Nettoinhalt × 70 % ÷ Stellvolumen des Gebindes. Die 70 Prozent Raumausnutzung sind nicht gegriffen, sondern der Mittelwert aus den drei oben zurückgerechneten Herstellerangaben. Zur Gegenprobe: Für den HCK SC-130 liefert die Formel 161 Dosen, der Hersteller nennt 162. Für den EUHOMY 90 L liefert sie 126 Dosen — genau den Wert, den EUHOMY angibt.
Schritt 3: Das Ergebnis für alle 5 Geräte
| Modell | Netto | 0,33-l-Dosen | 0,33-l-Longneck | 0,5-l-Flaschen | Herstellerangabe |
|---|---|---|---|---|---|
| Klarstein Beersafe 147 L | 147 L | 205 | 127 | 83 | keine |
| METRO GSC2133B | 133 L | 186 | 115 | 75 | keine |
| HCK SC-130 | 115 L | 161 | 99 | 65 | 162 Dosen |
| °CUBES Coca-Cola 115 L | 115 L | 161 | 99 | 65 | keine |
| EUHOMY 90 L | 90 L | 126 | 78 | 51 | 126 Dosen |
Für den größten Kasten im Vergleich, den Klarstein Beersafe 147 L mit 147 Litern, bedeutet das: 205 Dosen — oder eben nur 83 Halbliterflaschen. Beim kleinsten Gerät, dem EUHOMY 90 L mit 90 Litern, stehen 126 Dosen gegen 51 Flaschen. Wer überwiegend Flaschenbier kauft, sollte die beworbene Dosenzahl also durch rund 2,5 teilen.
Der Haken, den die Volumenrechnung nicht abbildet: die Bodenhöhe
Eine 0,5-Liter-Mehrwegflasche ist 25,3 Zentimeter hoch. Sie passt nur dann aufrecht in ein Fach, wenn zwischen zwei Einlegeböden mindestens so viel Luft ist. Und genau diese Angabe — die lichte Fachhöhe oder wenigstens die Innenhöhe — macht in diesem Vergleich nur ein einziger Hersteller.
Die einzige nachrechenbare Innenraum-Angabe im Feld
METRO nennt für den GSC2133B die Innenmaße 30 × 36,5 × 149,8 cm. Bei fünf Einlegeböden entstehen sechs Ebenen mit im Mittel 25,0 Zentimetern lichter Höhe — also 0,3 Zentimeter weniger, als eine 0,5-Liter-NRW-Flasche misst. Wer Halbliterflaschen aufrecht einräumen will, muss bei diesem Gerät mindestens einen Boden ausbauen. In der Breite passen bei 30 Zentimetern vier Flaschen à 7 Zentimeter nebeneinander, in der Tiefe bei 36,5 Zentimetern fünf hintereinander: 20 Flaschen je Ebene. Mit vier statt fünf Böden ergibt das fünf Ebenen à 30 Zentimetern und damit 100 Flaschen als geometrische Obergrenze — die Volumenrechnung oben kommt auf 75, weil sie Restluft und Bodenstärke mitzählt.
Bei den anderen vier Geräten fehlt jede Innenmaß-Angabe. Praktisch heißt das: Vor dem Kauf prüfen, wie viele Böden entnehmbar sind. Der Klarstein Beersafe (drei entnehmbare Metallablagen), der HCK SC-130 (vier herausnehmbare Glasböden) und der EUHOMY (vier verstellbare Böden) lassen sich umbauen. Der °CUBES kommt mit zwei Böden auf 115 Liter — dort sind die Fächer von vornherein hoch, dafür lässt sich der Innenraum kaum an kleine Gebinde anpassen.
Kompressor gegen Peltier: der Unterschied, an dem im Sommer alles hängt
Getränkekühlschränke gibt es in zwei technisch grundverschiedenen Bauarten, und die Produktbezeichnung verrät den Unterschied fast nie. Für die Kaufentscheidung ist er trotzdem der wichtigste überhaupt.
Kompressorkühlung
Ein Verdichter komprimiert ein Kältemittel — bei allen 5 Geräten in diesem Vergleich R600a, also Isobutan. Der Kreislauf entzieht dem Innenraum Wärme und gibt sie über den Kondensator an den Raum ab. Entscheidend: Ein Kompressor regelt auf eine absolute Zieltemperatur. Ob im Raum 20 oder 30 Grad herrschen, ändert nur die Laufzeit und den Verbrauch, nicht das Ergebnis. Nachteil: Der Verdichter macht ein hörbares Geräusch und schaltet in Zyklen.
Thermoelektrische Kühlung (Peltier)
Ein Peltier-Element pumpt Wärme von einer Seite auf die andere, sobald Strom fließt. Es hat keine beweglichen Teile und ist deshalb sehr leise — aber es kühlt ausschließlich relativ: um eine feste Spanne unter die Umgebungstemperatur. Steht das Gerät in einem 30 Grad warmen Zimmer, erreicht es eben nicht 4 Grad, sondern landet je nach Auslegung im zweistelligen Bereich. Der Ausfall passiert also genau dann, wenn man das kalte Getränk am dringendsten will.
Alle 5 Geräte in diesem Vergleich sind Kompressorgeräte. Das ist keine Selbstverständlichkeit: Im Preisbereich unter 150 Euro dominieren thermoelektrische Mini-Geräte den Markt, oft mit „Kühlbox" oder „Mini-Kühlschrank" im Namen und ohne Angabe der Kühlart. Ein Blick ins Datenblatt entscheidet die Frage zuverlässig: Steht dort ein Kältemittel wie R600a und ein Kühlverfahren wie „Kompressor", ist es ein Kompressorgerät. Fehlt das Kältemittel und steht stattdessen eine Angabe wie „18 °C unter Umgebungstemperatur", ist es ein Peltier-Gerät.
| Modell | Kühlart laut Datenblatt | Regelung | Zieltemperatur |
|---|---|---|---|
| METRO GSC2133B | Kompressor, statische Kühlung, R600a | Thermostat | +2 bis +10 °C |
| HCK SC-130 | Kompressor, R600a | mechanisch, 7 Stufen | 0 bis +10 °C |
| EUHOMY 90 L | Kompressor mit Umluft, R600a | digital | 0 bis +16 °C |
| Klarstein Beersafe 147 L | Kompressor, R600a | elektronisch | +1 bis +20 °C |
| °CUBES Coca-Cola 115 L | Kompressor, R600a | keine Angabe | keine Angabe |
Der Preis für die Kompressortechnik ist das Geräusch. Peltier-Geräte laufen praktisch lautlos, ein Verdichter nicht. Wer ein absolut stilles Gerät im Schlafzimmer braucht und mit Kellertemperatur statt Kühlschranktemperatur leben kann, ist mit einem thermoelektrischen Modell besser bedient — für alles andere führt an Kompressorkühlung kein Weg vorbei. Kleine Kompressorgeräte für den Zweitplatz behandelt der Vergleich Mini-Kühlschrank.
Stromkosten pro Jahr — und warum Produktseite und EU-Register um den Faktor fünf auseinanderliegen
Ein Getränkekühlschrank läuft 8.760 Stunden im Jahr. Der Verbrauch ist damit die Kennzahl, die über die Gesamtkosten entscheidet — und ausgerechnet sie ist in dieser Produktkategorie die unzuverlässigste. Drei der 5 Geräte nennen auf ihrer Produktseite Jahreswerte zwischen 81 und 104 Kilowattstunden. Im EU-Register EPREL stehen für Getränkekühler dieser Größe Werte zwischen 290 und 657 Kilowattstunden.
Warum die Zahlen so weit auseinanderliegen
Haushaltskühlschränke werden nach Verordnung (EU) 2019/2016 geprüft. Getränkekühler mit Glastür fallen dagegen unter Verordnung (EU) 2019/2018 für Kühlgeräte mit Direktverkaufsfunktion — dieselbe Regel, nach der auch Supermarkt-Kühlregale bewertet werden. Dieses Prüfverfahren rechnet mit eingeschalteter Innenbeleuchtung, mit dem Wärmeeintrag durch die Glasfläche und mit definierten Türöffnungszyklen. Deshalb liegen die registrierten Werte um ein Vielfaches über dem, was ein gleich großer Kühlschrank mit geschlossener Tür zieht. Beide Zahlen können formal korrekt sein — aber nur die aus dem Register beschreibt den Betrieb, für den das Gerät gebaut ist.
Jahreskosten = Jahresverbrauch × Strompreis. Wir rechnen mit 0,35 Euro je Kilowattstunde. Wer einen anderen Tarif zahlt, multipliziert die kWh-Spalte mit dem eigenen Preis. Die Spalte „Hersteller" nennt die Angabe der Produktseite, die Spalte „EU-Register" den registrierten Wert. Wo für ein Modell kein eigener Eintrag auffindbar war, steht der Wert des nächstliegenden registrierten Geräts derselben Marke — mit Registriernummer, damit sich das nachprüfen lässt.
| Modell | Hersteller kWh/Jahr | daraus Kosten/Jahr | EU-Register kWh/Jahr | daraus Kosten/Jahr | über 10 Jahre |
|---|---|---|---|---|---|
METRO GSC2133B EPREL 2063405 (GSC2133B, Klasse D) | keine Angabe | — | 547,5 kWh | 191,63 € | 1916,25 € |
HCK SC-130 EPREL 2047979 / 1860388 (HCK, 118 l, Klasse E) | 81 kWh | 28,35 € | 657 kWh | 229,95 € | 2299,50 € |
EUHOMY 90 L EPREL 2712219 (EUHOMY, 86 l, Klasse B) | 100 kWh | 35,00 € | 584 kWh | 204,40 € | 2044,00 € |
Klarstein Beersafe 147 L EPREL 2662472 (Klarstein, 146 l, Klasse C) | keine Angabe | — | 379,99 kWh | 133,00 € | 1329,96 € |
°CUBES Coca-Cola 115 L EPREL 1363087 (°CUBES BC 90, 88 l, Klasse D) | 104 kWh | 36,40 € | 384 kWh | 134,40 € | 1344,00 € |
Nur beim METRO GSC2133B lässt sich der Registerwert dem gekauften Gerät zweifelsfrei zuordnen: 547,5 Kilowattstunden im Jahr, Energieeffizienzklasse D, Energieeffizienzindex 47,1, registriert unter der Nummer 2063405. Das sind 191,63 Euro pro Jahr und 1916,25 Euro über zehn Jahre — rund das Vierfache des Anschaffungspreises. Bei den anderen vier Geräten fehlt entweder der Eintrag oder die Zuordnung ist nicht eindeutig; die genannten Registerwerte stammen dort vom jeweils nächstliegenden Gerät derselben Marke und sind als Größenordnung zu lesen, nicht als Messwert für das konkrete Modell.
Der auffälligste Widerspruch
Der HCK SC-130 trägt im Titel Energieeffizienzklasse E und im Datenblatt 81 kWh im Jahr. Beides zusammen ergibt keinen Sinn: Ein 115-Liter-Getränkekühler mit 81 kWh läge in der Nähe der besten Klassen, nicht bei E. Die unter der Marke HCK registrierten Klasse-E-Geräte mit 118 Litern (Registriernummern 2047979 und 1860388) stehen bei 657 kWh im Jahr, also 229,95 Euro statt der aus der Produktseite abgeleiteten 28,35 Euro.
Ein Hersteller widerspricht sich selbst
Beim EUHOMY 90 L nennt das technische Datenblatt 100 kWh im Jahr. Der Beschreibungstext auf derselben Produktseite beantwortet die Frage „Wie viel Strom verbraucht dieser Getränkekühlschrank?" dagegen mit 0,74 kWh pro Tag — das sind 270 kWh im Jahr und damit das 2,7-Fache. Welche der beiden Zahlen gilt, lässt sich von außen nicht entscheiden; ein EPREL-Eintrag für das 90-Liter-Modell existiert nicht.
Die praktische Konsequenz: Bei Getränkekühlschränken taugt die Verbrauchsangabe der Produktseite nicht als Grundlage für eine Kostenrechnung. Wer wissen will, was ein Gerät kostet, sucht die Modellbezeichnung in der EU-Produktdatenbank. Findet sich dort nichts, ist das selbst eine Information. Wie sich der Verbrauch im Betrieb beeinflussen lässt, steht im Ratgeber Stromverbrauch Kühlschrank.
Wie kalt wird es wirklich — und was passiert bei 32 Grad im Raum?
Eine Temperaturspanne im Datenblatt sagt nur, was der Regler zulässt — nicht, was das Gerät im Sommer erreicht. Zwei Angaben entscheiden darüber, und beide werden in Produktbeschreibungen praktisch nie genannt: die Klimaklasse und die Umgebungstemperatur, bei der geprüft wurde.
Die Klimaklassen und was sie bedeuten
| Klimaklasse | zulässige Umgebung | Praxis |
|---|---|---|
| SN (erweitert gemäßigt) | +10 bis +32 °C | Auch für kühle Keller und Garagen freigegeben |
| N (gemäßigt) | +16 bis +32 °C | Wohnräume, aber nicht der unbeheizte Keller im Winter |
| ST (subtropisch) | +16 bis +38 °C | Wintergarten, Dachgeschoss, Südseite im Hochsommer |
| T (tropisch) | +16 bis +43 °C | Außenbereiche, Küchen mit hoher Abwärme |
Keiner der 5 Hersteller nennt in seinen Produktangaben eine Klimaklasse. Das ist die Leerstelle mit den größten praktischen Folgen: Ein Gerät der Klasse N, das in einer Garage bei 8 Grad steht, schaltet den Kompressor kaum noch ein — das Thermostat misst Kälte und meldet Zieltemperatur erreicht, während der Innenraum langsam auf Umgebungstemperatur zutreibt.
Was das EU-Register stattdessen verrät
Für Kühlgeräte mit Direktverkaufsfunktion registriert EPREL zwei Werte, die es sonst nirgends gibt: die höchste Umgebungstemperatur, bei der geprüft wurde, und die wärmste Temperatur des kältesten Fachs im Prüfbetrieb. Beide zusammen sagen mehr über die Sommertauglichkeit aus als jede Herstellerformulierung.
| Registriertes Gerät | geprüft bis | Fachtemperatur im Vergleich | Reg.-Nr. |
|---|---|---|---|
| METRO GSC2133B | 32 °C | 4 °C | 2063405 |
| Klarstein 146 l (Modell 10048653) | 32 °C | 5 °C | 2662472 |
| °CUBES BC 90 (88 l) | 25 °C | 5 °C | 1363087 |
| EUHOMY 86 l (BR008-110) | 25 °C | 5 °C | 2712219 |
| HCK SC-90 (90 l) | 25 °C | 3 °C | 1710000 |
Zwei Dinge fallen auf. Erstens: Die meisten dieser Geräte sind bei 25 Grad Umgebung geprüft, nicht bei 32. Ein Hochsommertag in einer Dachwohnung liegt darüber — was das Gerät dann leistet, ist schlicht nicht dokumentiert. Nur die beiden bei 32 Grad geprüften Modelle haben diesen Nachweis. Zweitens: Die wärmste Fachtemperatur im Prüfbetrieb liegt bei 3 bis 5 Grad. Wenn ein Hersteller „0 °C" als untere Grenze angibt, ist das die Reglerstellung, nicht ein geprüfter Betriebspunkt.
Was das für die Aufstellung heißt
Ein Getränkekühlschrank gehört nicht neben Heizung, Backofen oder in die pralle Sonne — nicht wegen einer Faustregel, sondern weil bei 32 Grad Umgebung nur zwei der hier betrachteten Geräte nachweislich geprüft sind. Je 1 Grad höhere Umgebungstemperatur steigt zusätzlich die Laufzeit des Verdichters und damit der Verbrauch. Wer das Gerät in einem warmen Raum betreibt, sollte die Zahlen aus der Stromkostentabelle als Untergrenze lesen.
Lautstärke: warum bei Getränkekühlschränken so selten ein dB-Wert dabeisteht
Ein Getränkekühlschrank steht selten in der Küche. Er steht im Wohnzimmer, im Büro, im Hobbyraum, hinter der Theke — also dort, wo gesprochen, gearbeitet oder ferngesehen wird. Trotzdem nennen nur zwei der 5 Geräte in diesem Vergleich überhaupt einen Geräuschpegel: der HCK SC-130 und der Klarstein Beersafe, beide mit 39 dB.
Der Grund liegt in der Verordnung
Für Haushaltskühlschränke schreibt das EU-Energielabel nach Verordnung (EU) 2019/2016 die Luftschallemission in dB(A) und eine Geräusch-Effizienzklasse von A bis D vor — diese Angabe steht dort auf jedem Etikett. Für Kühlgeräte mit Direktverkaufsfunktion nach Verordnung (EU) 2019/2018 ist der Geräuschpegel dagegen kein Pflichtfeld. In den EPREL-Datensätzen aller hier geprüften Getränkekühler ist das Geräuschfeld leer. Wer eine Zahl nennt, tut das freiwillig — und wer keine nennt, verstößt gegen nichts.
Zur Einordnung: 39 dB liegen in der Größenordnung, die bei Haushaltskühlschränken als lautester Wert des Marktes gilt. Ein modernes Kühl-Gefrier-Gerät der besten Geräuschklasse erreicht 29 dB. Der Unterschied klingt nach zehn Einheiten, entspricht aber ungefähr einer Verdopplung der empfundenen Lautheit. In einem Raum mit Hintergrundgeräusch — offene Küche, Büro mit Verkehr vor dem Fenster — geht 39 dB unter. In einem stillen Wohnzimmer am Abend nicht.
| Modell | Geräuschangabe | Einschätzung für den Aufstellort |
|---|---|---|
| METRO GSC2133B | keine Angabe | Für Schlafzimmer und stille Räume nicht einschätzbar — es liegt keine Zahl vor |
| HCK SC-130 | 39 dB | Wohnzimmer, Büro und offene Küche vertretbar; im Schlafzimmer hörbar |
| EUHOMY 90 L | keine Angabe | Für Schlafzimmer und stille Räume nicht einschätzbar — es liegt keine Zahl vor |
| Klarstein Beersafe 147 L | 39 dB | Wohnzimmer, Büro und offene Küche vertretbar; im Schlafzimmer hörbar |
| °CUBES Coca-Cola 115 L | keine Angabe | Für Schlafzimmer und stille Räume nicht einschätzbar — es liegt keine Zahl vor |
Praktisch bedeutet das: Wer den Getränkekühlschrank in einen Raum stellt, in dem Ruhe zählt, sollte nur Geräte mit ausgewiesenem dB-Wert in die engere Wahl nehmen. Zwei Bauartmerkmale helfen zusätzlich, auch ohne Zahl: eine mehrlagig verglaste Tür reduziert den Wärmeeintrag und damit die Verdichterlaufzeit, und ein Gerät, das nicht direkt an eine Wand oder in eine Nische gestellt wird, überträgt weniger Körperschall. Wie sich dB-Werte bei Kühlgeräten allgemein lesen lassen, steht im Vergleich freistehender Kühlschrank.
Glastür und LED: was die Optik an Energie kostet
Die Glastür ist das definierende Merkmal dieser Gerätekategorie — und gleichzeitig ihr größter energetischer Nachteil. Eine geschäumte Kühlschranktür isoliert deutlich besser als eine Glasscheibe. Genau deshalb liegen die registrierten Verbrauchswerte von Getränkekühlern so weit über denen gleich großer Haushaltsgeräte.
| Modell | Verglasung laut Hersteller | Beleuchtung |
|---|---|---|
| EUHOMY 90 L | Dreilagig verglast | LED, blau |
| HCK SC-130 | Doppelt verglast, Low-E-Beschichtung | LED in der Tür (deshalb kein Anschlagwechsel) |
| Klarstein Beersafe 147 L | Doppelt isoliert | Innen-LED |
| METRO GSC2133B | Glastür, selbstschließend, Lagenzahl nicht angegeben | LED-Leiste |
| °CUBES Coca-Cola 115 L | Glastür, Lagenzahl nicht angegeben | Innenbeleuchtung |
Drei Begriffe lohnen die Unterscheidung. Zweifach- gegen Dreifachverglasung: Jede zusätzliche Scheibe fügt einen isolierenden Luft- oder Gaszwischenraum hinzu; der EUHOMY ist hier das einzige dreilagige Gerät. Low-E-Beschichtung: Eine hauchdünne Metallschicht auf der Scheibe reflektiert Wärmestrahlung zurück in den Raum, statt sie in den Innenraum zu lassen — der HCK nennt sie ausdrücklich und begründet damit auch, warum die Scheibe außen nicht beschlägt. Selbstschließende Tür: Beim METRO zieht ein Scharniermechanismus die Tür in den letzten Zentimetern zu. Das klingt nach einer Kleinigkeit und ist im Dauerbetrieb die wirksamste Einzelmaßnahme gegen versehentlich offen stehende Türen.
Die Beleuchtung läuft in der Prüfung mit
Bei Kühlgeräten mit Direktverkaufsfunktion ist die Innenbeleuchtung Teil des Produktzwecks — die Ware soll sichtbar sein. Das Prüfverfahren nach Verordnung (EU) 2019/2018 berücksichtigt sie deshalb, anders als bei einem Haushaltskühlschrank, bei dem das Licht nur bei geöffneter Tür brennt. Wer ein Gerät hat, dessen LED sich separat abschalten lässt, senkt damit den Verbrauch messbar — bei den 5 Geräten hier gibt allerdings kein Hersteller an, ob die Beleuchtung dauerhaft leuchtet oder über einen Türkontakt geschaltet ist.
Aufstellmaß und Türanschlag: 39 Zentimeter Breite gegen 60,5 Zentimeter Tiefe
Getränkekühlschränke werden in Litern verglichen, aufgestellt werden sie in Zentimetern. Die 5 Geräte hier decken zwei völlig verschiedene Bauformen ab: das schmale, hohe Standgerät und das breite, flache Unterbaugerät. Wer beides in einer Liste vergleicht, vergleicht nicht dasselbe Möbelstück.
| Modell | Höhe | Breite | Tiefe | Stellfläche | Liter je m² Stellfläche |
|---|---|---|---|---|---|
| METRO GSC2133B | 188,2 cm | 39 cm | 47,5 cm | 0,19 m² | 718 L |
| HCK SC-130 | 86,5 cm | 60 cm | 37,8 cm | 0,23 m² | 507 L |
| Klarstein Beersafe 147 L | 84 cm | 55 cm | 60,5 cm | 0,33 m² | 442 L |
| EUHOMY 90 L | 79 cm | 44,2 cm | 47,4 cm | 0,21 m² | 430 L |
| °CUBES Coca-Cola 115 L | 83,6 cm | 55,9 cm | 54,6 cm | 0,31 m² | 377 L |
Die letzte Spalte ist der eigentliche Vergleichsmaßstab, wenn der Platz knapp ist. Der METRO GSC2133B holt aus 0,19 Quadratmetern Stellfläche 133 Liter — er wächst nach oben statt in die Fläche. Der Klarstein Beersafe braucht mit 55 × 60,5 Zentimetern fast die doppelte Grundfläche für 147 Liter. Beides ist richtig konstruiert, nur eben für verschiedene Situationen: Das Standgerät passt in die Lücke neben dem Schrank, das Unterbaugerät unter die Arbeitsplatte.
Türanschlag wechselbar
EUHOMY 90 L und °CUBES Coca-Cola 115 L führen im Datenblatt einen wechselbaren Türanschlag. Das entscheidet in einer Zimmerecke oder neben einem schmalen Durchgang darüber, ob sich die Tür überhaupt sinnvoll öffnen lässt.
Türanschlag fest
Der METRO GSC2133B ist mit Anschlag rechts registriert. Der HCK SC-130 schließt den Wechsel ausdrücklich aus, weil die LED-Beleuchtung in der Tür sitzt. Beim Klarstein macht der Hersteller keine Angabe. Vor dem Kauf lohnt es sich, die Öffnungsrichtung am geplanten Stellplatz mit einem Karton nachzustellen.
Ein Punkt, den keiner der Hersteller in diesem Vergleich beziffert: der nötige Wandabstand. Kompressorgeräte geben ihre Abwärme über den Kondensator an der Rückseite ab; steht das Gerät zu dicht an der Wand, staut sich die Wärme und der Verdichter läuft länger. Da keine Herstellerangabe vorliegt, nennen wir hier keine Zentimeterzahl — die verbindliche Angabe steht in der jeweiligen Aufstellanleitung.
Was in den Datenblättern fehlt — und warum das eine Kaufinformation ist
Bei der Recherche zu diesem Vergleich ist die auffälligste Erkenntnis nicht, wie die Geräte abschneiden, sondern wie viele der entscheidenden Angaben schlicht nicht existieren. Die folgende Tabelle listet für jedes Gerät, welche Werte der Hersteller nennt und welche fehlen. Ein fehlender Wert ist kein Mangel des Geräts — aber er verschiebt das Risiko auf den Käufer.
| Angabe | METRO GSC2133B | HCK SC-130 | EUHOMY 90 L | Klarstein Beersafe 147 L | °CUBES Coca-Cola 115 L |
|---|---|---|---|---|---|
| Temperaturspanne | ja | ja | ja | ja | nein |
| Geräuschpegel in dB | nein | ja | nein | ja | nein |
| Energieeffizienzklasse | ja (EPREL) | ja | nein | ja | nein |
| Jahresverbrauch in kWh | ja (EPREL) | ja | ja | nein | ja |
| Innenmaße | ja | nein | nein | nein | nein |
| Klimaklasse | nein | nein | nein | nein | nein |
| Eindeutiger EPREL-Eintrag | ja | nein | nein | nein | nein |
| Angaben widerspruchsfrei | ja | nein | nein | ja | nein |
Zwei Zeilen stechen heraus. Die Klimaklasse nennt kein einziger der 5 Hersteller — bei Geräten, die häufig in Garagen, Kellern und Wintergärten stehen, ist das die folgenreichste Lücke. Und nur beim METRO GSC2133B ließ sich ein EPREL-Eintrag eindeutig dem verkauften Modell zuordnen; bei den anderen vier existiert entweder kein Eintrag oder die Zuordnung bleibt unsicher.
Die EU-Produktdatenbank EPREL ist öffentlich. Man sucht dort nach der Marke oder der Modellkennung und bekommt Energieklasse, Jahresverbrauch, Bruttovolumen und die Prüf-Umgebungstemperatur angezeigt. Findet sich das Modell nicht, heißt das nicht automatisch, dass etwas faul ist — Hersteller registrieren zuweilen unter einer internen Modellkennung, die auf der Verpackung nicht auftaucht. Es heißt aber, dass die beworbene Verbrauchszahl nicht überprüfbar ist, und das sollte man beim Vergleich zweier Geräte wissen.
Kurzentscheidung: welches der 5 Geräte zu welcher Situation passt
Dann: METRO GSC2133B — 39 cm Breite bei 133 Litern, das dichteste Volumen-zu-Stellfläche-Verhältnis im Vergleich.
Dann: METRO GSC2133B — das einzige Gerät mit eindeutigem EPREL-Eintrag (2063405, Klasse D, 547,5 kWh im Jahr, 191,63 Euro bei 0,35 Euro je kWh).
Dann: HCK SC-130 — 37,8 cm Tiefe und ein ausgewiesener Geräuschwert von 39 dB.
Dann: HCK SC-130 mit 0 bis 10 °C oder EUHOMY 90 L mit 0 bis 16 °C — die einzigen beiden Geräte hier, die 0 °C als unteren Wert nennen.
Dann: EUHOMY 90 L — 0 bis 16 °C decken Lager- und Rotwein-Trinktemperatur mit ab. Für reine Weinlagerung ist ein Weinkühlschrank die bessere Bauform.
Dann: EUHOMY 90 L — günstigster Preis je Liter im Vergleich, 23 kg leicht, 2.889 Bewertungen als Datenbasis.
Dann: Klarstein Beersafe 147 L — 147 Liter bei 84 cm Höhe, allerdings 60,5 cm tief und nur 15 Bewertungen.
Dann: °CUBES Coca-Cola 115 L — bester Bewertungsschnitt hier (4,6), aber ohne Angabe zu Temperatur, Lautstärke und Energieklasse.
Dann: Keines der 5 Geräte nennt eine Klimaklasse. Vor dem Kauf beim Hersteller nachfragen, sonst ist der Betrieb außerhalb von 16 bis 32 °C ungesichert.
Dann: Dann ist keines dieser Geräte richtig — alle fünf arbeiten mit Kompressor. Lautlos geht nur thermoelektrisch, um den Preis, dass die Kühlleistung an die Raumtemperatur gekoppelt bleibt.
Häufige Fragen zu Getränkekühlschränken
Wie viele 0,5-Liter-Flaschen passen in einen Getränkekühlschrank?
Was ist der Unterschied zwischen Kompressor- und Peltier-Getränkekühlschrank?
Warum steht auf der Produktseite ein viel niedrigerer Stromverbrauch als im EU-Register?
Auf wie viel Grad sollte ein Getränkekühlschrank eingestellt werden?
Darf ein Getränkekühlschrank in der Garage oder im Keller stehen?
Wie laut ist ein Getränkekühlschrank?
Muss man einen Getränkekühlschrank abtauen?
Lohnt sich ein Getränkekühlschrank überhaupt neben dem normalen Kühlschrank?
Fazit: 5 Getränkekühlschränke, 5 klare Anwendungsfälle
Schmalstes Aufstellmaß, einziger eindeutiger EU-Eintrag: METRO Professional GSC2133B — 133 L netto, +2 bis +10 °C, 188,2 × 39 × 47,5 cm, Klasse D mit 547,5 kWh/Jahr (EPREL 2063405). Rund 480 €.
Flachstes Gerät, kälteste angegebene Temperatur: HCK SC-130 — 115 L netto, 0 bis +10 °C, 39 dB, 86,5 × 60 × 37,8 cm. Rund 390 €.
Breiteste Datenbasis, günstigster Literpreis: EUHOMY 90 L — 90 L netto, 0 bis +16 °C digital, 79 × 44,2 × 47,4 cm, 2.889 Bewertungen. Rund 210 €.
Meiste Liter unter der Arbeitsplatte: Klarstein Beersafe 147 L — 147 L netto, +1 bis +20 °C, 39 dB, 84 × 55 × 60,5 cm, Klasse D laut Hersteller. Rund 420 €.
Bester Bewertungsschnitt, dünnste Datenlage: °CUBES Coca-Cola 115 L — 115 L netto, 83,6 × 55,9 × 54,6 cm, 104 kWh/Jahr laut Hersteller, ohne Temperatur- und dB-Angabe. Rund 400 €.
Preise: Amazon.de, Stand 8. August 2026, tagesaktuell abweichend. Volumen, Maße, Temperaturspannen und dB-Werte: Herstellerangaben. Energieklassen und Jahresverbräuche mit Registriernummer: EU-Produktdatenbank EPREL nach Verordnung (EU) 2019/2018.
Quellen & weiterführende Informationen
- EPREL — EU-Produktdatenbank für Energieverbrauchskennzeichnung — registrierte Datenblätter nach Verordnung (EU) 2019/2018 für Kühlgeräte mit Direktverkaufsfunktion, u. a. Registriernummern 2063405, 2662472, 1363087, 2712219, 1710000
- Verordnung (EU) 2019/2018 — Energieverbrauchskennzeichnung von Kühlgeräten mit Direktverkaufsfunktion
- Verordnung (EU) 2019/2016 — Energieverbrauchskennzeichnung von Haushaltskühlgeräten, zum Vergleich der Prüfbedingungen
- Stiftung Warentest — unabhängige Produkttests

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Aktualisierung und Quellenanzeigen
- Veröffentlicht
- 01.02.2026
- Zuletzt aktualisiert
- 08.08.2026
- Verfügbarkeit geprüft
- 08.08.2026
Datenbasis: Herstellerangaben und Produktdatenblätter, öffentlich einsehbare Händlerdaten zu Preis und Verfügbarkeit sowie die aggregierte Bewertungslage. Vor jeder Aktualisierung prüfen wir, ob die verlinkten Produkte noch bestellbar sind, und tauschen aus, was nicht mehr lieferbar ist.
Was zuletzt geändert wurde
- Vollständige Überarbeitung: nicht mehr lieferbaren WIE Getränkekühlschrank durch den EUHOMY 90 L ersetzt; Produktkarten aller fünf Modelle gegen Amazon-Datenblätter und das EU-Register EPREL geprüft und korrigiert (METRO GSC2133B statt GSC4240B, 133 statt 424 Liter, alle Verbrauchs-, dB- und Temperaturangaben neu belegt); Füllmenge für Dosen, Longneck- und 0,5-l-Flaschen je Gerät mit offengelegtem Rechenweg ergänzt; acht neue Kapitel zu Füllmenge, Kompressor gegen Peltier, Stromkosten nach Verordnung (EU) 2019/2018, Klimaklassen, Lautstärke, Glastür, Aufstellmaß und Datenlücken; Preise, Bewertungen und Bestand Stand 08.08.2026.
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