Siebträgermaschine fürs Büro: Besserer Kaffee für alle – schnell, robust und einfach im Workflow
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Büro-Siebträgermaschinen müssen mehr leisten als Home-Modelle: mehrere Bezüge hintereinander, einfache Bedienung für verschiedene Nutzer, robuste Bauweise für Dauerbetrieb und schnelle Aufheizzeiten zwischen Meetings. In diesem Guide findest du 5 professionelle Siebträger zwischen 905 und 3.689 Euro, die für Büroumgebungen optimiert sind – von der intelligenten Sage Barista Touch bis zum Premium-Dualboiler Sage Oracle. Plus: Kapazitätsplanung, Milchsystem-Vergleich und Wartungstipps für Teams.
Schnellvergleich: Alle Büro-Siebträger auf einen Blick
| Platz | Modell | Preis | Bewertung | Heizsystem | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|
1 | Ascaso Baby T zero | 3.689,00€ | 4.8 | Thermosiphon (ohne Pumpe, leise) | Auto-Off, Aluminium-Gehäuse, Made in Spain |
2 | Sage Barista Touch | 905,00€ | 4.7 | ThermoJet (3 Sekunden) | Touchscreen, programmierbare Profile, Auto-Reinigung |
3 | MILANO 2 | 1.962,19€ | 4.6 | Zweikreiser mit Kupferkessel (1,8L) | Doppel-Manometer, Edelstahl, Made in Italy |
4 | Bezzera Crema PM | 1.555,00€ | 4.5 | Einkreiser mit Messingkessel (1,5L) | Manometer, Messing/Edelstahl, Made in Italy |
5 | Sage Oracle | 2.359,00€ | 4.9 | Dualboiler mit ThermoJet | Smart Tamp (20 kg automatisch), Touchscreen |
Die besten Siebträgermaschinen fürs Büro im Detail
Ascaso Baby T zero schwarz Siebträgermaschine
Die Ascaso Baby T zero ist eine spanische Semi-Professionelle Siebträgermaschine mit thermisch gesteuertem Thermosiphon-System, 1,8-Liter-Wassertank, professionellem 58mm-Siebträger und eleganter schwarzer Aluminiumverkleidung. Mit PID-Temperaturregelung, kräftiger Dampflanze, automatischer Abschaltung und hochwertiger Verarbeitung bietet sie professionelles Niveau für anspruchsvolle Büroumgebungen. Das System ohne Pumpe arbeitet leise und zuverlässig, ideal für konzentriertes Arbeiten.
Die Ascaso Baby T zero ist der Premium-Büro-Siebträger für Teams, die keine Kompromisse eingehen wollen. Das Thermosiphon-System ist besonders leise – kein Pumpengeräusch, das Meetings stört. Die PID-Temperaturregelung liefert konsistente Ergebnisse, egal wer am Hebel steht. Der 1,8-Liter-Tank reicht für 10–12 Espresso, die Dampflanze ist kräftig genug für Back-to-Back-Cappuccini. Die Verarbeitung ist außergewöhnlich: spanische Handarbeit, Aluminium-Gehäuse, professionelle Komponenten. Für Büros mit 5–15 Mitarbeitern, die Qualität über alles stellen.
Vorteile
- Thermosiphon-System extrem leise (bürotauglich)
- PID-Temperaturregelung für Konstanz
- 58mm Profi-Siebträger (Standard-Zubehör)
- Hochwertige spanische Verarbeitung
- Kräftige Dampflanze für Dauerbetrieb
- 1,8-Liter-Tank für mehrere Bezüge
- Elegantes Design, kompakte Bauweise
Nachteile
- Sehr hoher Preis (Premium-Segment)
- Kein integriertes Mahlwerk
- Manuelle Bedienung erfordert Einarbeitung
Sage - The Barista Touch - Kaffeemaschine
Die Sage Barista Touch ist eine intelligente Siebträgermaschine mit Touchscreen-Display, integriertem Kegelmahlwerk (18 Stufen), automatischem Milchschaum-System und Dual-Temperaturregelung. Mit 2-Liter-Wassertank, ThermoJet-Heizsystem (3 Sekunden Aufheizzeit), programmierbaren Profilen und automatischer Reinigung bietet sie professionelle Ergebnisse bei maximaler Benutzerfreundlichkeit. Ideal für Büros, die Barista-Qualität ohne lange Einarbeitung wollen.
Die Sage Barista Touch ist die perfekte Büro-Maschine für Teams ohne Barista-Ambitionen. Der Touchscreen führt durch jeden Schritt, das integrierte Mahlwerk nimmt eine Entscheidung weg, und das automatische Milchsystem liefert perfekten Cappuccino-Schaum auf Knopfdruck – egal wer bedient. Das ThermoJet-System heizt in 3 Sekunden auf, keine Wartezeiten zwischen Meetings. Der 2-Liter-Tank reicht für 12–15 Espresso, und die automatische Reinigung hält die Maschine hygienisch. Für Büros mit 5–20 Mitarbeitern, die echten Espresso ohne Komplexität wollen.
Vorteile
- Touchscreen-Bedienung (anfängerfreundlich)
- Integriertes Mahlwerk mit 18 Stufen
- Automatisches Milchsystem (perfekter Schaum)
- ThermoJet: 3 Sekunden Aufheizzeit
- Programmierbare Profile für verschiedene Nutzer
- Großer 2-Liter-Tank für Dauerbetrieb
- Automatische Reinigung (hygienisch)
Nachteile
- Höherer Preis als Einstiegsmodelle
- Automatik nimmt manuelle Kontrolle weg
- Display erfordert regelmäßige Reinigung
MILANO 2 Espressomaschine
Die MILANO 2 ist eine italienische Zweikreiser-Siebträgermaschine mit 1,8-Liter-Kupferkessel, Wärmetauscher für simultanen Espresso- und Dampfbetrieb, professionellem 58mm-Siebträger und Manometer für Kessel- und Pumpendruck. Mit E61-Brühgruppe (thermostabil, vorgeheizt), kraftvoller Dampflanze und robuster Edelstahlverarbeitung bietet sie echte Café-Qualität für anspruchsvolle Büroumgebungen. Der Zweikreiser-Betrieb ermöglicht unterbrechungsfreien Workflow.
Die MILANO 2 ist die Büro-Maschine für Espresso-Enthusiasten und größere Teams. Als Zweikreiser kannst du gleichzeitig Espresso brühen und Milch schäumen – kein Warten, kein Umschalten, kein Frust. Die E61-Brühgruppe ist der Gold-Standard für Temperaturstabilität, und der Kupferkessel hält die Wärme konstant, auch bei 20 Bezügen hintereinander. Die Verarbeitung ist italienisch-robust: Edelstahl, schweres Gewicht, für Dauerbetrieb gebaut. Perfekt für Büros mit 10–30 Mitarbeitern, die Wert auf echten Espresso legen und jemanden haben, der sich auskennt.
Vorteile
- Zweikreiser: Espresso + Dampf gleichzeitig
- E61-Brühgruppe (Gold-Standard)
- Kupferkessel für Temperaturstabilität
- 58mm Profi-Siebträger
- Robuste italienische Verarbeitung
- Manometer für Kessel- und Pumpendruck
- Für Dauerbetrieb ausgelegt
Nachteile
- Hoher Preis (Semi-Professional)
- Kein integriertes Mahlwerk
- Lange Aufheizzeit (15–20 Minuten)
- Manuelle Bedienung erfordert Expertise
Bezzera Crema PM
Die Bezzera Crema PM ist eine italienische Einkreiser-Siebträgermaschine mit 1,5-Liter-Messingkessel, Vibrationspumpe, professionellem 58mm-Siebträger und Manometer. Mit elektronischer Temperaturregelung, kraftvoller Dampflanze, Edelstahl- und Messing-Verarbeitung und klassischem Design bietet sie traditionelle Espresso-Zubereitung für kleine bis mittlere Büros. Die Bezzera-Marke steht seit 1901 für italienische Espresso-Tradition und Qualität.
Die Bezzera Crema PM ist italienische Espresso-Tradition fürs Büro – klassisch, robust, ohne Schnickschnack. Der Messingkessel speichert Wärme hervorragend und liefert konstante Temperaturen, auch bei mehreren Bezügen. Die Vibrationspumpe ist etwas lauter als Rotationspumpen, aber in Teeküchen kein Problem. Die Verarbeitung ist typisch Bezzera: schwer, Messing, Edelstahl, für Jahrzehnte gebaut. Ideal für Büros mit 3–10 Mitarbeitern, die Wert auf italienische Handwerkskunst legen und bereit sind, etwas Zeit für die Einarbeitung zu investieren.
Vorteile
- Italienische Handwerkskunst (seit 1901)
- Messingkessel für Temperaturstabilität
- 58mm Profi-Siebträger
- Robuste Edelstahl/Messing-Verarbeitung
- Klassisches zeitloses Design
- Manometer für Druckkontrolle
- Langlebig und wartungsfreundlich
Nachteile
- Einkreiser: kein simultaner Dampf/Espresso
- Vibrationspumpe etwas lauter
- Kein integriertes Mahlwerk
- Manuelle Bedienung erfordert Einarbeitung
Sage - The Oracle Dual Boiler
Die Sage Oracle ist eine Premium-Dualboiler-Siebträgermaschine mit integriertem Mahlwerk, automatischem Tamping (Smart Tamp mit 20 kg), automatischem Milchschaum-System und Dual-PID-Temperaturregelung. Mit zwei separaten Edelstahlkesseln für simultanen Espresso- und Dampfbetrieb, ThermoJet-Heizsystem, 2,5-Liter-Wassertank und Touchscreen-Display bietet sie maximale Automatisierung bei Barista-Qualität. Die ultimative Lösung für anspruchsvolle Büros.
Die Sage Oracle ist der Rolls-Royce unter den Büro-Siebträgern – wenn Geld keine Rolle spielt und du maximale Qualität willst. Der Dualboiler bedeutet: Espresso und Dampf gleichzeitig, kein Warten, perfekter Workflow. Das automatische Tamping ist genial: Du dosierst, die Maschine tampt mit exakt 20 kg – jedes Mal perfekt. Das Auto-Milchsystem liefert Café-Qualität ohne Technik. Das integrierte Mahlwerk ist hervorragend, und die Dual-PID hält beide Kessel auf 0,5°C genau. Für Büros mit 10–50 Mitarbeitern, die beste Ergebnisse ohne Barista-Schulung wollen.
Vorteile
- Dualboiler: Espresso + Dampf simultan
- Smart Tamp: automatisches Tamping (20 kg)
- Automatisches Milchsystem (Barista-Qualität)
- Integriertes Mahlwerk mit Dosierkontrolle
- Dual PID für beide Kessel
- Großer 2,5-Liter-Tank
- Touchscreen für einfache Bedienung
Nachteile
- Sehr hoher Preis (Premium-Segment)
- Große Stellfläche nötig
- Komplexe Technik (Reparaturen teurer)
Büro-tauglich heißt: kurze Aufheizzeit, einfache Bedienung, konstante Ergebnisse
Aufheizzeit ist kritisch: Im Büro-Alltag hat niemand Zeit, 15 Minuten auf die Kaffeemaschine zu warten. ThermoJet-Systeme (Sage Barista Touch, Sage Oracle) heizen in 3 Sekunden auf – du kommst, drückst auf Start, und 30 Sekunden später hast du deinen Espresso. Thermoblöcke brauchen 30–60 Sekunden, klassische Kessel (Milano 2, Bezzera) benötigen 10–20 Minuten. Für Büros bedeutet das: Entweder morgens einmal aufheizen und den ganzen Tag anlassen (Kessel-Modelle mit Auto-Off), oder auf ThermoJet/Thermoblock setzen, die on-demand aufheizen.
Einfache Bedienung = weniger Frust: Nicht jeder im Team ist Barista. Büro-Maschinen müssen intuitiv sein: Touchscreen (Sage Barista Touch), klare Buttons, automatische Dosierung, und idealerweise programmierbare Profile. Die Sage Barista Touch ist das Paradebeispiel: Du wählst auf dem Screen "Cappuccino", und die Maschine mahlt, tampt, brüht und schäumt automatisch. Die Ascaso Baby T zero und Bezzera Crema PM sind manueller – perfekt für enthusiastische Nutzer, aber sie erfordern Einarbeitung.
Konstanz ist Qualität: PID-Temperaturregelung ist für Büros Pflicht. Ohne PID schwankt die Temperatur je nach Nutzung – der erste Espresso morgens schmeckt anders als der zehnte um 14 Uhr. Mit PID (alle Modelle hier haben es) bleibt die Temperatur auf 0,5°C genau stabil. Das bedeutet: Egal wer bedient, egal wann – der Espresso schmeckt konsistent. Die Sage Oracle und Milano 2 haben Dual-PID (separate Regelung für Espresso- und Dampfkessel), das ist die Königsklasse.
Robuste Bauweise = Langlebigkeit: Büro-Maschinen laufen täglich, oft 10–30 Bezüge. Billige Plastik-Komponenten brechen, Thermoblöcke kalken zu, Pumpen versagen. Die Maschinen hier sind für Dauerbetrieb gebaut: Edelstahl-/Messing-Kessel (Milano 2, Bezzera), Aluminium-Gehäuse (Ascaso), Kupfer-Brühgruppen (E61). Die Sage-Modelle sind moderner (elektronischer), aber auch hier: Edelstahl-Kessel, robuste Pumpen, für Jahre ausgelegt.
Lautstärke nicht unterschätzen: In Großraumbüros oder neben Meeting-Räumen ist Lautstärke ein Thema. Die Ascaso Baby T zero ist flüsterleise (Thermosiphon ohne Pumpe), die Sage-Modelle sind gedämmt und moderat laut, klassische Vibrationspumpen (Bezzera) sind deutlich hörbar. Mahlwerke sind immer laut – wenn das stört, wähle Modelle ohne integriertes Mahlwerk und stelle eine separate, leisere Mühle in die Teeküche.
Platzbedarf & Design: Büro-Teeküchen haben oft wenig Platz. Die Sage Barista Touch und Ascaso Baby T zero sind kompakt (30–35 cm Breite), die Milano 2 und Sage Oracle sind größer (40+ cm). Design-technisch: Edelstahl und Schwarz passen in jedes Büro, buntes Retro-Design (manche Ascaso-Modelle gibt's auch in Rot/Grün) ist Geschmackssache.
Kapazität & Dauerbetrieb: Tankgröße, Aufheizen, mehrere Bezüge hintereinander
Tankgröße nach Teamgröße wählen: Ein Espresso verbraucht ca. 60 ml Wasser, ein Cappuccino (mit Dampf) ca. 150–200 ml. Die Sage Oracle hat 2,5 Liter → ca. 12–15 Espresso oder 8–10 Cappuccini ohne Nachfüllen. Die Sage Barista Touch (2L) schafft 10–12 Espresso, die Milano 2 und Ascaso (1,8L) etwa 9–11 Espresso. Die Bezzera (1,5L) ist der Kleinste mit ca. 7–9 Espresso. Faustregel: Für Büros mit 5–10 Mitarbeitern reichen 1,5–2L, für 10–20 Mitarbeiter sollten es 2,5L+ sein, oder du brauchst Festwasseranschluss (manche Modelle nachrüstbar).
Einkreiser vs. Zweikreiser vs. Dualboiler: Das ist die entscheidende Frage für Dauerbetrieb. Einkreiser (Bezzera Crema PM, Ascaso Baby T zero) haben einen Kessel für alles – Espresso oder Dampf, aber nicht gleichzeitig. Nach dem Espresso musst du auf Dampf-Modus umschalten (Temperatur steigt auf 120°C), Milch schäumen, dann zurück auf Espresso-Modus (30–60 Sekunden warten, bis abgekühlt). Das nervt bei vielen Cappuccini hintereinander. Zweikreiser (Milano 2) haben einen Kessel + Wärmetauscher: Der Kessel heizt auf Dampf-Temperatur, das Brühwasser wird durch einen Wärmetauscher geleitet und auf Espresso-Temperatur gebracht. Du kannst gleichzeitig brühen und dampfen – perfekt für Workflow. Dualboiler (Sage Oracle, implizit auch Barista Touch mit separater Heizung) haben zwei unabhängige Kessel – volle Kontrolle, simultan, optimal für Dauerbetrieb.
Aufheizdauer zwischen Bezügen: Bei ThermoJet/Thermoblock (Sage) ist die Maschine sofort bereit für den nächsten Bezug. Bei Kesseln musst du ca. 1–2 Minuten warten, bis der Kessel wieder auf Betriebstemperatur ist (nach großem Bezug oder Dampf). Für Büros mit "Rush-Hour" morgens (alle kommen gleichzeitig) ist das ein Thema – entweder Zweikreiser/Dualboiler wählen, oder Geduld mitbringen.
Kessel-Material & Wärmespeicherung: Kupfer (Milano 2) speichert Wärme am besten, reagiert schnell auf Temperaturschwankungen. Messing (Bezzera) ist ähnlich, aber schwerer und noch stabiler. Edelstahl (Sage) ist moderner, leichter, braucht aber PID für Konstanz. Für Dauerbetrieb: Kupfer/Messing besser als Edelstahl, aber mit guter PID ist der Unterschied minimal.
Auto-Off & Standby: Die Ascaso und Sage-Modelle haben automatische Abschaltung nach 30–60 Minuten Inaktivität – wichtig fürs Büro, damit die Maschine nicht den ganzen Tag durchheizt (Stromkosten, Verkalkung). Die Milano 2 und Bezzera haben das nicht – da solltet ihr abends manuell ausschalten.
Empfehlung nach Teamgröße:- 3–5 Mitarbeiter: Bezzera Crema PM (Einkreiser reicht, 1,5L Tank) - 5–10 Mitarbeiter: Ascaso Baby T zero oder Sage Barista Touch (2L, schnelle Aufheizung) - 10–20 Mitarbeiter: Milano 2 (Zweikreiser, simultan) oder Sage Barista Touch (einfach, automatisch) - 20+ Mitarbeiter: Sage Oracle (Dualboiler, 2,5L, Automatik) oder zwei Maschinen parallel
Milch & Meetings: Dampflanze vs Milchsystem – was ist praktikabler?
Manuelle Dampflanze: Die traditionelle Methode bei Ascaso, Milano 2 und Bezzera. Du hältst ein Milchkännchen unter die Dampflanze, ziehst Luft, rollst die Milch, fertig. Vorteil: Volle Kontrolle, kein Plastikschlauch, Latte Art möglich, einfache Reinigung (Dampflanze mit Tuch abwischen + einmal purgen). Nachteil: Erfordert Technik und Übung – nicht jeder im Team wird perfekten Milchschaum hinbekommen. Für Büros mit engagierten Kaffee-Fans ist das kein Problem, für gemischte Teams frustrierend.
Automatisches Milchsystem: Sage Barista Touch und Oracle haben automatische Milchaufschäumer. Du stellst ein Kännchen (oder direkt die Tasse) drunter, drückst auf "Cappuccino" oder "Latte", und die Maschine liefert perfekten Mikroschaum. Vorteil: Jeder im Team bekommt sofort perfekte Ergebnisse, keine Einarbeitung, keine Fehlschläge. Nachteil: Mehr Reinigungsaufwand (Milchschlauch + Düse müssen täglich gereinigt werden), und der Schaum ist standardisiert – keine Latte Art, keine individuelle Textur.
Hygiene bei Milchsystemen: Automatische Systeme haben Schläuche, in denen Milch steht – das ist ein Hygiene-Risiko, wenn nicht täglich gereinigt. Die Sage-Modelle haben automatische Reinigungsprogramme (einmal täglich laufen lassen), trotzdem solltet ihr einmal pro Woche die Schläuche ausbauen und in Reinigungslösung einlegen. Manuelle Dampflanzen haben dieses Problem nicht – da landet keine Milch im System.
Geschwindigkeit: Automatische Systeme sind schneller für einzelne Getränke (30 Sekunden für Cappuccino), aber langsamer bei mehreren hintereinander (Reinigungszyklus zwischen Getränken). Manuelle Dampflanzen sind langsamer pro Getränk (60–90 Sekunden), aber du kannst Back-to-Back schäumen ohne Pause. Für Büros mit "alle auf einmal morgens" ist manuell effizienter, für verteilte Nutzung über den Tag ist automatisch komfortabler.
Milchsorten: Automatische Systeme funktionieren mit allen Milchsorten (Barista-Editionen von Hafer/Soja/Mandel), haben aber manchmal Probleme mit sehr fettarmer Milch (1,5%) oder normalen (nicht-Barista) Pflanzenmilchen. Manuelle Dampflanzen sind flexibler – mit etwas Technik schäumst du alles.
Kosten & Wartung: Automatische Systeme sind teurer (Sage Barista Touch 905€, Oracle 2.359€) und haben mehr Verschleißteile (Schläuche, Ventile). Manuelle Dampflanzen sind wartungsarm und günstiger (Bezzera 1.555€, Ascaso 3.689€ – aber da zahlt man für Verarbeitung, nicht fürs Milchsystem).
Empfehlung:- Gemischtes Team ohne Barista-Erfahrung: Automatisches System (Sage Barista Touch oder Oracle) - Kaffee-Enthusiasten im Team: Manuelle Dampflanze (Milano 2, Bezzera, Ascaso) - Großes Büro mit viel Milch-Verbrauch: Zwei Maschinen parallel (eine für Espresso, eine für Milch) oder Sage Oracle (Dualboiler + Automatik)
Wartung & Hygiene: Reinigung, Entkalkung, Fehler vermeiden im Team
Tägliche Reinigung (5 Minuten): Nach jedem Betriebstag solltet ihr die Brühgruppe rückspülen (Blindsieb einsetzen, Wasser durchlaufen lassen – entfernt Kaffeeöle), den Siebträger + Sieb ausspülen, die Dampflanze abwischen, und den Auffangbehälter leeren. Die Sage-Modelle haben automatische Reinigungsprogramme, die euch durch den Prozess führen – super für Teams. Bei manuellen Maschinen müsst ihr das selbst machen, dauert aber auch nur 5 Minuten.
Wöchentliche Reinigung (15 Minuten): Einmal pro Woche Brühgruppe mit Reinigungspulver rückspülen (Blindsieb + 1 Messlöffel Pulver, 5x durchlaufen lassen, dann ohne Pulver spülen). Das löst hartnäckige Kaffeeöl-Ablagerungen. Bei automatischen Milchsystemen (Sage): Schläuche ausbauen und in Reinigungslösung einlegen (über Nacht), dann gut spülen. Wassertank ausbauen, ausspülen, frisch befüllen.
Entkalkung (alle 2–3 Monate, je nach Wasserhärte): Kalk ist der Feind jeder Espressomaschine. Kesseln, Thermoblöcke und Leitungen kalken zu → Temperatur sinkt, Durchfluss verringert sich, Pumpe versagt. Die meisten Maschinen haben eine Entkalkungsanzeige (Sage) oder ihr macht es nach Herstellerangabe (Milano, Bezzera, Ascaso: alle 2–3 Monate bei mittlerer Wasserhärte, monatlich bei harter). Verwendet speziellen Entkalker (kein Essig! – greift Dichtungen an), folgt der Anleitung (meist: Entkalker in Tank, Programm starten, 30–60 Minuten warten, gründlich spülen). Tipp: Wasserfilter (Brita, BWT) im Tank reduzieren Verkalkung drastisch – lohnt sich im Büro!
Häufige Fehler im Team:- Siebträger nicht fest einspannen: Wasser spritzt seitlich raus, Sauerei. Lösung: Schulung, deutliche Anleitung an der Maschine. - Zu viel Kaffee dosieren: Puck passt nicht, Brühgruppe verschmutzt. Lösung: Dosierempfehlung (z.B. 18g für Doppel-Espresso) an die Wand hängen. - Dampflanze nicht purgen/reinigen: Milch trocknet ein, Düse verstopft. Lösung: Direkt nach jedem Dampfvorgang abwischen + purgen (kurz Dampf ablassen). - Brühgruppe nie reinigen: Kaffeeöle werden ranzig, Espresso schmeckt alt. Lösung: Wöchentliche Reinigung zur Routine machen (z.B. immer freitags). - Wassertank leer laufen lassen: Pumpe zieht Luft, laute Geräusche, evtl. Schaden. Lösung: Füllstandsanzeige beachten, bei 1/4 nachfüllen.
Verantwortlichkeiten im Team: Für Büros empfiehlt sich ein rotierendes "Kaffee-Wächter"-System: Jede Woche ist eine Person für Reinigung + Nachfüllen (Bohnen, Wasser) verantwortlich. Hängt einen Kalender auf mit Aufgaben: "Täglich: Brühgruppe spülen, Auffangbehälter leeren" / "Wöchentlich: Rückspülung mit Pulver" / "Monatlich: Entkalken". Die Sage-Modelle mit Display zeigen das automatisch an – ein Vorteil.
Reparatur & Service: Professionelle Maschinen brauchen Service. Budget-Tipp: 1x jährlich professionelle Wartung (Dichtungen tauschen, Kessel entkalken, Brühgruppe checken) kostet 100–200€, verhindert aber teure Defekte. Die Sage-Modelle haben 2 Jahre Garantie, italienische Marken (Ascaso, Milano, Bezzera) oft nur 1 Jahr, aber dafür sind die Maschinen wartungsfreundlicher (mehr Standard-Komponenten). Tipp: Kauft die Maschine bei einem Händler mit Service-Werkstatt in der Nähe, nicht blind bei Amazon.
Empfehlungen: Siebträger fürs Büro nach Teamgröße und Budget
3–5 Mitarbeiter, Budget bis 1.500€: Die Bezzera Crema PM (1.555€) ist die solide italienische Basis. Einkreiser, Messingkessel, 1,5L Tank – das reicht für kleinere Teams locker. Manuelle Dampflanze bedeutet: Jemand im Team sollte sich mit Siebträgern auskennen oder bereit sein zu lernen. Die Verarbeitung ist erstklassig, die Maschine hält Jahrzehnte. Alternative: Sage Barista Touch (905€) – günstiger, moderner, automatisches Milchsystem, aber weniger robust gebaut. Für technik-affine Teams perfekt.
5–10 Mitarbeiter, Budget bis 2.000€: Hier wird's spannend. Die Milano 2 (1.962€) als Zweikreiser liefert professionellen Workflow – Espresso und Dampf gleichzeitig, E61-Brühgruppe, robuste Edelstahlverarbeitung. Perfekt für Teams mit Kaffee-Enthusiasten, die morgens viele Cappuccini nacheinander machen. Für weniger technik-affine Teams ist die Sage Barista Touch (905€) die bessere Wahl – einfacher, automatischer, günstiger. Budget über? Investiert in eine hochwertige Mühle (z.B. Eureka Mignon, 300–400€).
10–20 Mitarbeiter, Budget bis 3.000€: Die Sage Oracle (2.359€) ist die Allround-Lösung für größere Teams. Dualboiler für simultanen Betrieb, automatisches Tamping (jeder kann's), automatisches Milchsystem (perfekter Schaum ohne Übung), integriertes Mahlwerk, 2,5L Tank. Das ist plug-and-play für Büros ohne Barista-Know-how. Alternative für Enthusiasten: Milano 2 (1.962€) + hochwertige Mühle (z.B. Eureka Atom, 600€) = professionelles Setup mit manueller Kontrolle.
20+ Mitarbeiter, Budget flexibel: Hier braucht ihr entweder die Ascaso Baby T zero (3.689€) als Premium-Lösung (leise, PID, erstklassige Verarbeitung, kompakt) – aber realistisch reicht eine Maschine nicht für 20+ Leute. Besser: Zwei Maschinen parallel. Entweder 2x Sage Barista Touch (je 905€, zusammen 1.810€) – eine für Espresso, eine für Milchgetränke. Oder Sage Oracle (2.359€) + Milano 2 (1.962€) für maximale Kapazität. Und ernsthaft: Ab 30+ Mitarbeitern solltet ihr über einen kommerziellen Vollautomaten (Jura Giga, WMF, Franke) nachdenken – die sind für Büros konzipiert.
Budget-Tipp: Die Maschine ist nur die halbe Miete. Plant Budget für: - Mühle: 200–600€ (falls nicht integriert) – eine schlechte Mühle ruiniert jede Maschine. - Zubehör: Tamper (30–80€), Milchkännchen (20€), Reinigungsmittel (30€/Jahr), Wasserfilter (40€/Jahr), Waage (20€). - Bohnen: 10–15€/kg für gute Espressobohnen, bei 20 Espresso/Tag ca. 100–150€/Monat. - Wartung: 100–200€/Jahr für professionellen Service. Gesamtinvestition erste Jahr: Maschine + 300–800€ Zubehör/Wartung/Bohnen. Danach ca. 200–300€/Jahr laufende Kosten.
Siebträger vs. Vollautomat fürs Büro: Vollautomaten (z.B. Kaffeevollautomat für Büro) sind bequemer (Knopfdruck, null Einarbeitung), aber der Espresso ist schlechter (weniger Druck, schlechtere Extraktion), und die Maschinen sind teurer (1.500–5.000€). Siebträger liefern besseren Espresso, sind günstiger, aber erfordern Einarbeitung und Engagement. Faustregel: Wenn im Team niemand Bock auf Kaffee-Technik hat, nehmt einen Vollautomaten. Wenn 2–3 Leute Lust haben, sich reinzufuchsen, nehmt einen Siebträger – der Geschmack ist ein anderes Level.
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Über die Autorin
Sarah Leitner
Sarah testet seit über 8 Jahren Haushaltsgeräte und Küchenhelfer. Mit ihrem Hintergrund in der Produktentwicklung hat sie ein besonderes Gespür für Qualität, Funktionalität und echten Mehrwert im Alltag. Ihre Mission: Ehrliche Empfehlungen ohne Marketing-Blabla.
Alle Artikel von Sarah Leitner




