DJI Action Cams im Test – Osmo Action 4 & Alternativen
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DJI Action Cams haben sich als ernstzunehmende Alternative zu GoPro etabliert und bieten ein vielfältiges Portfolio: Die klassischen Osmo Action 4 & 5 Pro punkten mit großen Sensoren und professionellen 10-bit D-Log M Aufnahmen. Die Osmo 360 erschließt kreative 360-Grad-Workflows mit nachträglicher Perspektivwahl. Die kompakte Osmo Nano richtet sich an FPV-Piloten und Alltags-Vlogger, die minimales Gewicht brauchen.
DJI überzeugt besonders bei Vlogging, Reise-Content und Sport-Aufnahmen durch verlässliche elektronische Bildstabilisierung (RockSteady), natürliche Farbwiedergabe und den durchdachten DJI Mimo App-Workflow mit Templates und Cloud-Integration. Im Vergleich zu Budget-Cams bietet DJI deutlich bessere Low-Light-Performance, während die Preise unter GoPro-Niveau bleiben. Mehr Details zu allen Optionen in unserem umfassenden Action Cam Vergleich.
Überblick DJI Action-Serie
DJI Osmo Action 5 Pro ist das aktuelle Flaggschiff mit verbessertem Low-Light-Sensor und extrem langer Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden. Ideal für professionelle Creator und Langzeit-Aufnahmen. Die Osmo Action 4 bleibt eine exzellente Wahl mit bewährtem 1/1.3" Sensor und 10-bit D-Log M – oft zu attraktiveren Preisen erhältlich. Die Osmo 360 öffnet kreative 360-Grad-Workflows für innovative Touren-Videos mit nachträglichem Reframing. Die Osmo Nano setzt auf Kompaktheit und modulares Design – perfekt für FPV-Drohnen und enge Montage-Situationen.
DJI Line-up 2025
| Modell | Sensor | Max-Video | 4K-FPS | Stabilisierung | Wasserdicht | Akku | Gewicht | Besonderheiten | Preis | Amazon |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| DJI Osmo Action 5 Pro | 1/1.3" CMOS | 4K120 | 120 fps | RockSteady 3.0+, HorizonSteady | 20 m | 1950 mAh (~240 Min. @ 1080p) | 158 g | 10-bit D-Log M, HLG | 329.99 € | Ansehen |
| DJI Osmo Action 4 Standard-Combo | 1/1.3" CMOS | 4K120 | 120 fps | RockSteady 3.0+, HorizonSteady | 18 m | 1770 mAh (~90 Min. @ 4K60) | 145 g | 10-bit D-Log M, HLG | 245.00 € | Ansehen |
| DJI Osmo 360 Standard Combo | Dual 1/2" CMOS (360°) | 4K30 (Standard), 360° 5.7K30 | 30 fps (Standard-Export) | 360° FlowState, Horizon Lock | 10 m | 1800 mAh (~80 Min. @ 360° 5.7K30) | 165 g | Standard, Flat | 397.49 € | Ansehen |
| DJI Osmo Nano Standard Combo | 1/2.3" CMOS | 4K60 | 60 fps | RockSteady 2.0 | 10 m | 1100 mAh (~70 Min. @ 4K60) | 95 g | Standard, Flat | 299.00 € | Ansehen |
Osmo Action 4 im Detail
Stärken der Action 4
Der 1/1.3" CMOS-Sensor ist deutlich größer als bei Budget-Cams (1/2.3") und liefert hervorragende Low-Light-Qualität. Bei Dämmerung oder bewölktem Wetter zeigt sich der Vorteil: Weniger Bildrauschen, bessere Dynamik, natürlichere Farben. Die RockSteady 3.0+ Stabilisierung kombiniert mit HorizonSteady (360°-Horizon-Lock) liefert selbst bei Motorrad-Fahrten über 100 km/h butterweiche Aufnahmen. Das 10-bit D-Log M Farbprofil erlaubt professionelles Color-Grading mit deutlich mehr Spielraum in Schatten und Highlights.
Die magnetische Quick-Release-Halterung ist ein Gamechanger: Kamera einfach auf die Magnet-Basis klicken, ohne Schrauben oder Klammern. Perfekt für schnellen Wechsel zwischen Helm, Lenker und Handstativ. Die Wasserdichtigkeit bis 18 m ohne Case macht ein sperriges Unterwasser-Gehäuse für Schnorcheln und Pool überflüssig. Die DJI Mimo App bietet schnellen Wi-Fi-Transfer, Templates für Social Media und Cloud-Backup.
Schwächen & Trade-offs
Die 5.3K-Auflösung der GoPro HERO13 Black fehlt – DJI maxed bei 4K120. Für die meisten Anwendungen ist 4K ausreichend, aber wer maximale Auflösung für Crops oder große Screens braucht, muss zu GoPro greifen. Die Akkulaufzeit bei 4K120 liegt bei ca. 60 Minuten – für lange Sessions sind Ersatz-Akkus Pflicht (die Action 5 Pro löst dieses Problem). Das Front-Display ist kleiner als bei einigen Konkurrenten – für Vlogging-Framing ausreichend, aber nicht ideal für detaillierte Menü-Navigation.
Menschliche Einschätzung: Besonders überzeugt hat uns die verlässliche RockSteady-Stabilisierung auch bei hohen Geschwindigkeiten – ideal für Motorrad und MTB. Die Magnet-Halterung ist praktischer als alle Schraubsysteme. Weniger gut: Die 5.3K-Auflösung der GoPro HERO13 fehlt, auch wenn 4K60 für die meisten Anwendungen ausreicht.
Stärken
- ✓ Großer 1/1.3" Sensor für Low-Light
- ✓ RockSteady 3.0+ mit HorizonSteady
- ✓ 10-bit D-Log M für professionelles Grading
- ✓ Magnetische Schnellwechsel-Halterung
- ✓ 18 m wasserdicht ohne Case
- ✓ Exzellenter DJI Mimo Workflow
Schwächen
- ✗ Keine 5.3K-Auflösung wie GoPro HERO13
- ✗ Akkulaufzeit bei 4K120 nur 60 Min.
- ✗ Front-Display kleiner als Konkurrenz
DJI Action Cams im Vergleich

DJI Osmo Action 5 Pro
Aktuelles Flaggschiff der DJI Action-Serie mit verbesserten Low-Light-Fähigkeiten und verlängerter Akkulaufzeit. Die Action 5 Pro setzt auf einen größeren Sensor für noch bessere Bildqualität bei schwierigen Lichtverhältnissen.
Besonders überzeugt hat uns die deutlich verbesserte Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden – endlich lange Touren ohne Akkuwechsel. Weniger gut gefallen hat uns der höhere Preis im Vergleich zur Action 4, die nach wie vor exzellente Ergebnisse liefert.
Vorteile
- ✓Hervorragende Low-Light-Performance dank großem Sensor
- ✓Extrem lange Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden
- ✓4K120 mit 10-bit D-Log M für professionelles Grading
- ✓RockSteady 3.0+ mit verlässlicher Stabilisierung
- ✓Wasserdicht bis 20 m ohne zusätzliches Case
- ✓Magnetische Schnellwechsel-Halterung im Lieferumfang
Nachteile
- ✗Höherer Preis als Action 4
- ✗Minimal schwerer durch größeren Akku
- ✗Noch begrenztes Zubehör-Angebot für neue Generation
Technische Details
Ideal für: Profis, Vlogger, Langzeit-Aufnahmen, Low-Light

DJI Osmo Action 4 Standard-Combo
Bewährte Premium-Action-Cam mit exzellentem 1/1.3" Sensor und professionellen 10-bit D-Log M Aufnahmen. Die Action 4 bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in der DJI-Serie und überzeugt mit verlässlicher Stabilisierung.
Besonders überzeugt hat uns die verlässliche RockSteady-Stabilisierung auch bei hohen Geschwindigkeiten – ideal für Motorrad und MTB. Weniger gut: Die 5.3K-Auflösung der GoPro HERO13 fehlt, auch wenn 4K60 für die meisten Anwendungen ausreicht.
Vorteile
- ✓Großer 1/1.3" Sensor für hervorragende Low-Light-Qualität
- ✓4K120 mit 10-bit D-Log M für Color-Grading
- ✓RockSteady 3.0+ stabilisiert auch bei Vibrationen perfekt
- ✓Wasserdicht bis 18 m ohne Case – ideal für Schnorcheln
- ✓Magnetische Quick-Release-Halterung sehr praktisch
- ✓Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
- ✗Keine 5.3K-Auflösung wie GoPro HERO13
- ✗Akkulaufzeit könnte länger sein bei 4K120
- ✗Front-Display kleiner als bei einigen Konkurrenten
Technische Details
Ideal für: Vlogger, Sport, Reise, professionelle Creator

DJI Osmo 360 Standard Combo
360-Grad-Action-Cam für kreative Rundum-Aufnahmen mit nachträglicher Perspektivwahl. Perfekt für Touren, bei denen man sich nicht auf eine Blickrichtung festlegen möchte, und innovative Reframing-Workflows.
Besonders überzeugt hat uns die Möglichkeit, aus 360°-Material nachträglich jeden Blickwinkel zu wählen – perfekt für unvorhersehbare Action. Weniger gut: Der deutlich höhere Speicherbedarf und die komplexere Nachbearbeitung im Vergleich zu klassischen Action-Cams.
Vorteile
- ✓360°-Aufnahme ermöglicht nachträgliche Perspektivwahl
- ✓Perfekter Horizon Lock durch Rundum-Sensor
- ✓Innovative Reframing-Möglichkeiten in DJI Mimo App
- ✓4K-Export aus 360°-Material möglich
- ✓Wasserdicht bis 10 m ohne Case
- ✓Keine Ausrichtung nötig – filmt immer alles
Nachteile
- ✗Deutlich höherer Speicherbedarf durch 360°-Rohdaten
- ✗Komplexere Nachbearbeitung erforderlich
- ✗Kürzere Akkulaufzeit als klassische Action-Cams
- ✗Höherer Preis als Action 4
Technische Details
Ideal für: Content Creator, Touren, kreative Filmer

DJI Osmo Nano Standard Combo
Ultrakompakte modulare Action-Cam für maximale Vielseitigkeit bei minimalem Gewicht. Die Osmo Nano setzt auf modulares Design und eignet sich perfekt als Always-On-Cam oder für FPV-Drohnen.
Besonders überzeugt hat uns das extrem geringe Gewicht von nur 95 g – perfekt für FPV-Drohnen und als Alltags-Cam. Weniger gut: Die kleinere Sensorgröße zeigt sich bei Low-Light-Aufnahmen deutlich im Vergleich zur Action 4.
Vorteile
- ✓Extrem kompakt und leicht (95 g)
- ✓Modulares Design für verschiedene Einsätze
- ✓Ideal für FPV-Drohnen und enge Montage-Situationen
- ✓4K60 mit ordentlicher Stabilisierung
- ✓Wasserdicht bis 10 m ohne Case
- ✓Attraktiver Preis für DJI-Qualität
Nachteile
- ✗Kleinerer Sensor als Action 4/5 Pro – schwächere Low-Light
- ✗Keine 4K120-Option
- ✗Kleineres Display erschwert Menü-Navigation
- ✗Kürzere Akkulaufzeit durch kompakte Bauweise
Technische Details
Ideal für: FPV-Piloten, Alltags-Vlogger, kompakte Setups
Vergleich mit GoPro & Insta360
DJI Osmo Action 4
- Auflösung: 4K120
- Sensor: 1/1.3" (groß)
- Stabilisierung: RockSteady 3.0+, HorizonSteady
- Farbprofile: 10-bit D-Log M
- Preis: 245 € (Standard Combo)
- Vorteil: Beste Low-Light unter 300 €
GoPro HERO13 Black
- Auflösung: 5.3K60
- Sensor: 1/1.9" (mittel)
- Stabilisierung: HyperSmooth 6.0
- Farbprofile: 10-bit, GP-Log
- Preis: ~400 €
- Vorteil: Größtes Zubehör-Ökosystem
Insta360 Ace Pro
- Auflösung: 4K120
- Sensor: 1/1.3" (groß)
- Stabilisierung: FlowState + Horizon Lock
- Farbprofile: Active HDR, PureVideo
- Preis: ~350 €
- Vorteil: KI-Features, Flip-Screen
Praxisnutzen: Motorrad, MTB, Wasser
EIS-Crop: Alle drei Hersteller croppen für Stabilisierung – DJI RockSteady 3.0+ ca. 15%, GoPro HyperSmooth 6.0 ca. 10%, Insta360 FlowState ca. 12%. Bei Motorrad-Aufnahmen über 100 km/h liefern alle drei stabile Ergebnisse, DJI HorizonSteady hält Horizont perfekt waagerecht. Bei MTB-Trails mit extremen Vibrationen hat GoPro HyperSmooth 6.0 leichte Vorteile, DJI ist dicht dahinter.
Farbraum & Grading: DJI D-Log M ist ausgereifter als GoPro GP-Log – weniger Artefakte in Schatten, natürlichere Hauttöne. Insta360 PureVideo ist weniger ein Log-Format, sondern bereits prozessiert – weniger Grading-Spielraum, aber direkt out-of-cam brauchbar. Audio: Alle drei haben externe Mic-Adapter – DJI und GoPro über USB-C, Insta360 über proprietären Port. Zubehörpreise: GoPro-Original-Zubehör am teuersten, DJI Mittelfeld, Insta360 günstigster Original-Zubehör, aber kleineres Third-Party-Angebot.
Empfehlung je Zielgruppe
- Low-Light & Budget: DJI Osmo Action 4 – bester Sensor unter 300 €
- Maximale Auflösung: GoPro HERO13 Black – 5.3K für große Screens
- KI-Features & Flip-Screen: Insta360 Ace Pro – beste Vlogging-Experience
- 360°-Workflows: DJI Osmo 360 oder Insta360 X4 – nachträgliches Reframing
- Ultra-kompakt: DJI Osmo Nano – FPV-Drohnen, Alltags-Cam
Zubehör & Preis-Check
Must-have Zubehör für DJI Action Cams
ND-Filter
Bei hellem Tageslicht (Sonne, Schnee, Wasser) sind ND-Filter Pflicht für natürlichen Motion Blur. DJI bietet ND8, ND16, ND32 Sets ab 30 Euro. Third-Party-Filter von PolarPro oder Freewell ab 25 Euro.
Kosten: 25-40 € für Set
Schnelllade-Akkus & Case
Standard-Combo enthält 1-2 Akkus. Für Touren: 3-Akku-Schnelllade-Case (lädt 3 Akkus in 60 Min.). DJI Original ca. 100 Euro, Third-Party ab 50 Euro. Einzelakkus ca. 25 Euro.
Kosten: 50-100 € für Lade-Case
Mic-Adapter & Windschutz
DJI USB-C Mic-Adapter ca. 30 Euro, funktioniert mit Lavalier-Mics. Für Motorrad: Externes Mic im Helm + Deadcat (Fellwindschutz). Alternative: Audio in Post ersetzen.
Kosten: 30-60 € für Setup
Helm-/Kinn-/Lenkerhalterung
Standard-Combo enthält Magnet-Basis. Zusätzlich: Helm-Seiten-Mount (15 €), Kinn-Mount (20 €), Lenker-Mount mit Dämpfung (25 €). RAM-Mounts für Motorrad-Spiegel ca. 40 Euro.
Kosten: 15-40 € je Halterung
Cage & Linsenschutz
Protective Cage schützt Linse und Display bei Stürzen – essentiell für MTB. DJI Original ca. 40 Euro, Third-Party ab 20 Euro. Lens-Protector (Ersatzglas) 10er-Pack ca. 15 Euro.
Kosten: 20-40 € für Cage
SD-Karte
Mindestens U3/V30 für 4K60, besser V60/V90 für 4K120. Empfohlen: SanDisk Extreme Pro 128 GB (V30) ca. 25 Euro, Samsung Pro Plus 256 GB (V60) ca. 40 Euro.
Kosten: 25-50 € je nach Größe
Kostenfallen & Set-Empfehlungen
Bundle vs. Einzelteile: DJI Standard-Combo (245 €) enthält Kamera, 2 Akkus, Magnet-Basis, USB-Kabel. Die Adventure-Combo (ca. 350 €) fügt 1 Akku, Akku-Lade-Case, Selfie-Stick, wasserdichtes Case hinzu – lohnt sich meist. Einzeln nachgekauft kostet das Zubehör 150+ Euro. Third-Party-Zubehör ist deutlich günstiger (50-70% Ersparnis), aber Qualität variiert – bei kritischen Teilen (Akkus, ND-Filter) lieber Original.
Empfohlenes Starter-Setup
- DJI Osmo Action 4 Adventure Combo: 350 € (Kamera, 3 Akkus, Lade-Case, Zubehör)
- ND-Filter Set (ND8/16/32): 30 €
- Protective Cage: 25 € (Third-Party)
- SanDisk Extreme Pro 256 GB: 35 €
- Helm-/Kinn-Mount: 20 €
- Gesamt: ~460 € für komplettes Setup
Weiterführende Artikel
Quellen & weiterführende Tests
- DJI Osmo Action 5 Pro Test – CHIP
- DJI Osmo Action 5 Pro Test – connect
- DJI Osmo Action 4 Test – CHIP
- DJI Osmo Action 4 Test – IMTEST
- DJI Osmo Action 4 Kaufberatung – drohnen.de
- DJI Osmo 360 Test – drohnen.de
- DJI Osmo 360 Test – foto-erhardt
- DJI Osmo 360 Test – ComputerBild
- DJI Osmo Nano Test – ComputerBild
- DJI Osmo Nano Test – connect
- DJI Osmo Nano Test – drohnen.de
- DJI Osmo Nano News – CHIP
