Vier Gründe, hier nicht weiterzulesen — und was stattdessen passt
Ein Set mit fünf Kanälen und einem Subwoofer besteht aus sechs Schallquellen: zwei Lautsprechern vorn links und rechts, einem Center unter oder über dem Bildschirm, zwei Lautsprechern hinter der Sitzposition und einer Bassbox. Eine unabhängige Prüforganisation beschreibt denselben Aufbau in ihrer Erklärung zum Raumklang als Anlage mit drei Lautsprechern vorn, mindestens zwei hinter dem Zuhörer und einem zusätzlichen Tieftonlautsprecher, der beim Heimkino anders als bei reiner Musikwiedergabe gebraucht wird. Wer weniger als sechs Gehäuse aufstellt, hat kein solches Set, sondern etwas anderes.
Diese Seite beginnt deshalb mit denen, für die Anschaffung falsch ist. Das ist kein rhetorischer Kniff: In den ausgewerteten Suchergebnissen tragen mehr Angebote das Etikett 5.1, als Sets mit sechs Gehäusen darin vorkommen. Wer die Abgrenzung überspringt, kauft mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Riegelsystem und wundert sich später, warum hinten nichts steht. Die Frage nach der richtigen Aufstellung der sechs Gehäuse behandelt der eigene Beitrag zum Positionieren der Lautsprecher, hier geht es zuerst um die Frage, ob man überhaupt fünf davon braucht.
Unter den ausgewerteten Treffern tragen neun Angebote die Bezeichnung 5.1, 5.1.2 oder 7.1.4 und bestehen aus einem Riegel unter dem Fernseher, zwei kleinen Zusatzlautsprechern und einem Subwoofer. Das sind drei Gehäuse plus Subwoofer, nicht fünf plus Subwoofer. Die drei vorderen Kanäle entstehen im Riegel nebeneinander statt an drei getrennten Orten im Raum.
Besser geeignet: Ein Riegel ist die richtige Wahl bei Mietwohnungen ohne Kabelwege, bei schmalen Sideboards und überall dort, wo niemand fünf Lautsprecher aufstellen will.
Der häufigste Anlass für den Kauf ist nicht Raumklang, sondern Sprachverständlichkeit. Dafür genügt der Center. Ein Mehrkanalsystem löst dieses Problem mit fünf Gehäusen, fünf Leitungen und einer Einmessung, obwohl ein einzelner Kanal die eigentliche Arbeit macht.
Besser geeignet: Wer nur Dialoge sucht, kommt mit einem System aus zwei Wegen und Subwoofer weiter und spart die Verkabelung nach hinten vollständig.
Fünf Kanäle liegen alle auf Ohrhöhe. Höheninformationen entstehen erst mit zusätzlichen Kanälen, die entweder an der Decke hängen oder von oben reflektiert werden. Ein Set mit fünf Lautsprechern und einem Subwoofer kann Tonspuren mit Höheninformation abspielen, aber nur, indem es sie auf die vorhandene Ebene herunterrechnet.
Besser geeignet: Wer die Ebene über dem Kopf wirklich will, plant von Anfang an mit zwei zusätzlichen Kanälen und einem Verstärker, der sie ansteuern kann.
Drei der fünf Sets bringen ihre eigene Verstärkung mit. Wer sie kauft, stellt den vorhandenen Receiver ab und zahlt die Endstufen ein zweites Mal. Umgekehrt gilt: Wer keinen Receiver hat und ein passives Set kauft, steht mit sechs Gehäusen und ohne Ton da.
Besser geeignet: Mit vorhandenem Receiver sind die beiden passiven Sets die richtige Wahl. Ohne Receiver sind es die drei mit eingebauter Verstärkung.
Für die erste dieser vier Gruppen gibt es einen eigenen Themenbereich zu Riegelsystemen unter dem Fernseher; wer dagegen zusätzliche Kanäle über Ohrhöhe plant, findet die Anforderungen dafür im Beitrag zum System mit Höhenkanälen. Wer nach diesen vier Absätzen noch hier ist, sucht wirklich sechs Gehäuse. Für den geht es weiter.
Stand der Erhebung: 03.09.2026. Ausgewertet wurden fünf vollständig abgerufene Angebotsseiten, jede zweimal unabhängig geholt und einzeln auf ein echtes Eingabeelement für den Einkaufswagen, auf stille Umleitung über Kanonisierungsadresse und übergeordneten Eintrag sowie auf die erste ausgelieferte Verfügbarkeitsmeldung geprüft. Dazu kamen fünf Suchabfragen mit 59 verschiedenen Produktkennungen, der Normenkatalog eines Fachverlags, zwei frei lesbare Beiträge einer unabhängigen Prüforganisation und drei Herstellerauftritte. Es wurde kein Set gekauft, aufgebaut oder gehört.
Wie viele echte Sets der Markt im Herbst 2026 überhaupt hergibt
Die Ausgangsfrage lautete, ob es in Deutschland noch komplette Sets mit sechs Gehäusen zu kaufen gibt oder ob der Markt sie längst durch Riegelsysteme ersetzt hat. Fünf Suchabfragen mit unterschiedlichen Formulierungen ergaben 59 verschiedene Produktkennungen, bezahlte Platzierungen ausgenommen. Das Ergebnis ist eindeutiger, als die Frage vermuten lässt: Sets mit sechs Gehäusen gibt es, und zwar in nennenswerter Zahl. Nur verteilen sie sich extrem ungleich auf die Anbieter.
| Auszählung im Suchergebnis | Anzahl |
|---|---|
| Verschiedene Produktkennungen in fünf Suchabfragen, ohne bezahlte Platzierungen | 59 |
| Davon echte Sets aus fünf Lautsprechern und einem Subwoofer | 25 |
| Davon Angebote einer einzigen Marke | 17 |
| Verschiedene Modelle hinter diesen 17 Angeboten | 11 |
| Treffer, die sich 5.1 nennen und Riegelsysteme sind | 9 |
| Treffer mit fünf Lautsprechern, aber ohne Subwoofer | 2 |
| Treffer mit zwei Kanälen und Subwoofer unter einer Anfrage nach fünf Kanälen | 3 |
Siebzehn der 25 vollständigen Sets stammen von einem einzigen Berliner Direktanbieter, hinter ihnen stehen elf verschiedene Modelle; Varianten desselben Sets erscheinen mehrfach. Die übrigen acht verteilen sich auf sechs Marken, und drei davon führen ihr Set seit über einem Jahrzehnt unverändert. Es gibt also weiterhin echte Sets, aber der Markt ist auf wenige Anbieter zusammengeschmolzen, und ein großer Teil dessen, was unter der Bezeichnung erscheint, ist etwas anderes.
Bemerkenswert ist die zweite Zahl in dieser Aufstellung: Neun Treffer nennen sich 5.1, 5.1.2 oder sogar 7.1.4 und sind Riegelsysteme. Zwei weitere führen fünf Lautsprecher, aber keinen Subwoofer, heißen also korrekt 5.0 und stehen trotzdem unter der Anfrage. Drei Treffer haben nur zwei Kanäle und einen Subwoofer. Die Bezeichnung mit Punkt und Ziffer ist damit kein verlässlicher Hinweis auf die Zahl der Gehäuse, sondern eine Angabe über Tonkanäle, die auch dann stimmt, wenn drei davon in einem einzigen Riegel sitzen.
Die fünf Sets nebeneinander, sortiert nach der Verstärkerfrage
Die Übersicht zeigt zuerst, was über die Gesamtausgabe entscheidet. Die Spalte Verstärkung sagt, ob nach dem Kauf noch ein Gerät fehlt. Die Spalte Impedanz sagt, ob sich vorab prüfen lässt, welcher Verstärker passt. Die Spalte Kennschalldruck ist die interessanteste der ganzen Tabelle, weil in ihr fünfmal dasselbe steht. Die Spalte Kabel nach hinten gibt wieder, was die Anbieter zur Leitungslänge für die beiden hinteren Lautsprecher schreiben.
| Bild | Marke und Modell | Schallquellen | Verstärkung | Impedanz | Kennschalldruck | Kabel nach hinten | Auszeichnung | Zum Angebot |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() | TeufelConcept 5.1 · 49 Stimmen | Sechs | Ja, im Subwoofer | Keine Angabe | Keine Angabe | Keine Einzellänge. Das Datenblatt nennt Lautsprecherkabel mit einem Quadratmillimeter Querschnitt und 25 Metern Gesamtlänge. | Unsere Empfehlung | Angebot ansehen |
![]() | Logitech980-000468 · 8.975 Stimmen | Sechs | Ja, im Subwoofer | Sechs Ohm laut Datenblattzeile | Keine Angabe | Keine Längenangabe. Der Lieferumfang nennt Lautsprecherkabel und ein Sechskanalkabel, aber keine Meterzahl. | Einziges Set mit einer Frist zur Ersatzteilversorgung im Datenblatt | Angebot ansehen |
![]() | TeufelUltima 40 Mk4 · 29 Stimmen | Sechs | Nein, Receiver nötig | Keine Angabe | Keine Angabe | Kein Kabel im Lieferumfang, folglich auch keine Längenangabe | Einziges Set aus Holzgehäusen mit getrennter Kabelführung | Angebot ansehen |
![]() | CantonMovie 135 · 66 Stimmen | Sechs | Nein, Verstärker nötig | Acht Ohm laut Datenblattzeile | Keine Angabe | Kein Kabel im Lieferumfang. Beigelegt sind sechs Wandhalter, aber keine Leitung. | Einziges Set mit Impedanz und Belastbarkeit im Angebotstext | Angebot ansehen |
![]() | BobtotA55 · 42 Stimmen | Sechs | Ja, im Subwoofer | Vier Ohm laut Datenblattzeile | Keine Angabe | Neuneinhalb Meter für den linken und den rechten hinteren Lautsprecher, vier Meter für Front und Center. Das ist die einzige Kabelangabe in Metern im ganzen Feld. | Einziges Set, das die Kabellänge nach hinten in Metern nennt | Angebot ansehen |
Die Links zu den Angeboten sind Partnerlinks. An einem Kauf über diese Links verdient die Seite mit, für den Käufer ändert sich nichts. Die Auswahl richtet sich nach den in dieser Tabelle geprüften Angaben und nicht nach der Vergütung.
Die Spalte zum Kennschalldruck steht bewusst mitten in der Übersicht und nicht als Fußnote am Ende. Fünf gleiche Einträge sind das auffälligste Ergebnis dieser Auswertung, und weil eine Tabelle mit fünf identischen Zellen wie ein Fehler aussieht, sei es hier ausdrücklich gesagt: Das ist kein Fehler. Kein einziger der fünf Anbieter veröffentlicht diese Zahl.
Verstärkung im Set oder nicht: die Frage, an der die Rechnung hängt
Ein Lautsprecher ohne eigene Elektronik braucht eine Endstufe. Bei einem Mehrkanalsystem sind das fünf Endstufen plus ein Ausgang für die Bassbox, und die stecken in einem eigenen Gerät. Ob dieses Gerät im Karton liegt oder nicht, entscheidet darüber, ob nach dem Auspacken Ton kommt. Es ist die einzige Frage im ganzen Themenfeld, deren falsche Beantwortung dazu führt, dass die Anlage gar nicht spielt.
Drei der fünf Sets bringen die Verstärkung mit. Beim Berliner Komplettsystem sitzt ein vollwertiges Empfangsteil mit HDMI im Subwoofer, beim langlebigen Aktivsystem sind es fest verbaute Endstufen mit eigener Bedienkonsole, beim Einstiegssystem ein Empfangsteil mit Bluetooth und Radio. Zwei Sets brauchen ein zusätzliches Gerät. Wie deutlich sie das sagen, ist die eigentliche Beobachtung: Das eine erwähnt es in einem Aufzählungspunkt weit unten mit den Worten, es sei für jeden AV-Receiver geeignet. Das andere sagt es nur in einer Datenblattzeile zu kompatiblen Geräten, und dort steht das Wort auf Französisch.
Ein passendes Empfangsteil kostet in der Größenordnung eines mittleren Sets noch einmal denselben Betrag. Wer die Anschaffung plant, sollte deshalb zuerst klären, ob eines vorhanden ist. Welche Geräte in Frage kommen und worauf bei Kanalzahl und Anschlüssen zu achten ist, steht im Vergleich der AV-Receiver; die Einordnung des ganzen Themenfeldes mit allen Beiträgen dieses Clusters liefert der Überblick zu Heimkinosystemen.
Für den weitaus häufigsten Fall — kein Empfangsteil im Haus, ein Fernseher mit Rückkanal, ein Wohnraum von normaler Größe — ist das Berliner Komplettsystem mit Verstärkerteil im Subwoofer die naheliegende Wahl. Es ist das einzige der fünf, das gleichzeitig sechs getrennte Schallquellen, ein vollwertiges Empfangsteil mit Bildanschluss und fünfundzwanzig Meter Lautsprecherkabel im Karton hat. Diese Auszeichnung ist keine Klangbewertung, sondern die Antwort auf die Frage, nach welchem Kauf tatsächlich Ton kommt. Wer bereits ein Empfangsteil besitzt, ist mit einem der beiden passiven Sets besser bedient und sollte diese Empfehlung ignorieren.
Kennschalldruck: die Zahl, die keiner der fünf veröffentlicht
Wenn ein Käufer wissen will, ob sein Verstärker für ein Set reicht, braucht er zwei Zahlen. Die erste ist die Impedanz, also der Widerstand, den der Lautsprecher der Endstufe entgegensetzt. Die zweite ist der Kennschalldruck: der Schalldruckpegel, den ein Lautsprecher bei einem Watt Zuführung in einem Meter Abstand erreicht. Zwei Lautsprecher mit gleicher Impedanz, aber sechs Dezibel Unterschied im Kennschalldruck, verlangen von der Endstufe die vierfache Leistung für dieselbe Lautstärke. Ohne diese Zahl ist jede Watt-Angabe eines Verstärkers für den Käufer bedeutungslos.
In keinem der fünf Datenblätter steht sie. Nicht in Dezibel je Watt und Meter, nicht als Wirkungsgrad in Prozent, nicht in irgendeiner ersatzweisen Form. Besonders auffällig ist der Fall des passiven Sets mit den Standlautsprechern: Sein Angebotstext wirbt ausdrücklich damit, dass die Lautsprecher dank ihrer hohen Effizienz mit jedem Verstärker zusammenspielen. Die Behauptung einer hohen Effizienz steht also da, die Zahl dahinter nicht. Genau dieses Muster — Eigenschaft behauptet, Messgröße weggelassen — zieht sich durch alle fünf Angebote.
Stattdessen führen alle fünf eine Wattzahl. Sie reicht von zweihundert bis tausend und meint jedes Mal etwas anderes: einmal die maximale Ausgabeleistung des Systems, einmal eine Spitzenleistung, einmal eine Summe über alle Kanäle. Keine dieser Zahlen lässt sich mit der Zahl auf dem Typenschild eines Verstärkers vergleichen, und keine sagt, wie laut das Set in einem gegebenen Raum wird. Die eine Zahl, die das könnte, fehlt fünfmal.
Impedanz steht dort, wo sie nichts austrägt
Drei der fünf Datenblätter nennen eine Impedanz: sechs Ohm, acht Ohm, vier Ohm. Auf den ersten Blick ist das eine ordentliche Quote. Auf den zweiten dreht sie sich um. Zwei dieser drei Angaben stehen bei Aktivsystemen, in denen die Endstufen fest mit den Lautsprechern verdrahtet sind. Dort gibt es keinen fremden Verstärker, an dem sich die Angabe je bewähren müsste; die Zahl ist reine Datenblattfüllung.
Bei den beiden Sets, die tatsächlich an ein fremdes Gerät angeschlossen werden, sieht es anders aus. Eines nennt acht Ohm und dazu eine Nenn- und Musikbelastbarkeit von hundert Watt für Front und Center sowie hundertzwanzig Watt für die Bassbox. Damit lässt sich vorab prüfen, ob ein vorhandener Verstärker passt — mit einer Einschränkung: Für die beiden hinteren Kanäle steht keine eigene Belastbarkeitszahl. Das zweite passive Set nennt weder Impedanz noch Belastbarkeit je Kanal. Ausgerechnet dort, wo die Angaben gebraucht werden, fehlen sie.
| Geprüfte Angabe | Ergebnis | Was daran auffällt |
|---|---|---|
| Sechs getrennte Schallquellen, also fünf Lautsprecher und ein Subwoofer | Alle fünf | Das ist kein Marktbefund, sondern die Bedingung für die Aufnahme in diesen Vergleich. Im Suchergebnis selbst erfüllen sie längst nicht alle. |
| Verstärkung im Set enthalten, also kein zweites Gerät nötig | Drei von fünf | Zwei Sets setzen einen fremden Verstärker voraus. Eines sagt es in einem Aufzählungspunkt, das andere in einer französischen Datenblattzeile. |
| Impedanz genannt | Drei von fünf | Zwei der drei Angaben stehen bei Aktivsystemen, wo sie nichts austragen. Bei den beiden Sets, die einen fremden Verstärker brauchen, steht sie einmal. |
| Belastbarkeit einem einzelnen Kanal zugeordnet | Einer von fünf | Die übrigen vier nennen eine Summe oder einen Spitzenwert für das ganze System. Auch der eine lässt die beiden Surroundkanäle aus. |
| Kennschalldruck genannt | Keiner | Nicht ein einziges der fünf Datenblätter führt diese Zahl. Eines wirbt ausdrücklich mit hoher Effizienz und nennt sie trotzdem nicht. |
| Kabellänge der hinteren Lautsprecher in Metern | Einer von fünf | Ein weiteres Set nennt eine Gesamtlänge ohne Zuordnung. Zwei legen überhaupt kein Kabel bei, eines nennt Kabel ohne Länge. |
| Frist für die Versorgung mit Ersatzteilen | Einer von fünf | Sieben Jahre in einer Datenblattzeile. Bei den anderen vier fehlt die Zeile vollständig. |
Die Aufstellung ist keine Wertung der Geräte, sondern eine Wertung ihrer Beschreibungen. Ein Set kann hervorragend klingen und trotzdem in jeder Zeile dieser Tabelle leer bleiben. Umgekehrt bedeutet eine vollständige Zeile nicht, dass das Gerät gut ist — nur, dass sich vor dem Kauf beurteilen lässt, ob es zur vorhandenen Anlage passt. Diese zweite Eigenschaft ist selten geworden.
Neuneinhalb Meter: die Zahl, an der ein Aufbau im Wohnzimmer scheitert
Die beiden hinteren Lautsprecher stehen hinter der Sitzgruppe. Das Signal für sie kommt aus dem Gerät neben dem Fernseher. Zwischen beiden liegt der halbe Raum, und die Leitung darf weder quer über den Boden noch diagonal durch die Sitzecke laufen — sie muss an der Wand entlang, um die Tür herum, unter der Fußleiste hindurch. In einem Wohnzimmer von normalem Zuschnitt sind das je Seite acht bis zwölf Meter. Wer mit vier Metern rechnet, weil vorn vier Meter gereicht haben, steht am Abend des Aufbaus mit zwei zu kurzen Leitungen da.
Genau diese Zahl nennt von den fünf Anbietern einer. Das Einstiegssystem führt eine eigene Datenblattzeile mit der Überschrift Kabellänge und darin die Angabe: vorn links und rechts vier Meter, Center vier Meter, hintere Lautsprecher links und rechts neuneinhalb Meter. Das ist die einzige Stelle im ganzen Feld, an der ein Käufer vor dem Kauf ausrechnen kann, ob die Leitung um sein Sofa reicht. Der Anbieter setzt sogar den Satz dazu, Verlängerungen seien nicht nötig — eine überprüfbare Zusage, die anderen vier nicht machen.
Ein zweites Set nennt fünfundzwanzig Meter Lautsprecherkabel als Gesamtmenge, ohne zu sagen, wie sie auf fünf Leitungen aufgeteilt sind. Bei gleichmäßiger Verteilung wären das fünf Meter je Kanal, und damit reicht es hinten in vielen Räumen nicht. Ein drittes nennt Lautsprecherkabel im Lieferumfang, aber keine Länge. Die beiden passiven Sets legen überhaupt kein Kabel bei; dort ist die Frage komplett Sache des Käufers. Welcher Querschnitt bei welcher Länge nötig ist und warum ein zu dünnes Kabel auf langer Strecke messbar dämpft, behandelt der Beitrag zur Verkabelung im Heimkino ausführlich.
Der Weg der Leitung ist nicht die Luftlinie. Gemessen wird entlang der Wand von der Position des Verstärkers bis zur Position des hinteren Lautsprechers, mit Umweg um Türrahmen und Möbel und mit einem Zuschlag von etwa einem Meter je Seite für Schlaufe und Anschluss. Wer diese Strecke einmal mit einem Maßband abgeht, bevor er bestellt, spart sich den zweiten Einkauf. Bei zwei der fünf Sets ist der zweite Einkauf ohnehin unvermeidlich, weil kein Kabel beiliegt.
Sechs Gehäuse, fünfmal aufgeschlüsselt
Alle fünf wurden am Prüftag zweimal unabhängig abgerufen. Geprüft wurde jedes Mal auf ein echtes Eingabeelement für den Einkaufswagen, auf eine stille Umleitung über Kanonisierungsadresse und übergeordneten Eintrag sowie auf die erste ausgelieferte Verfügbarkeitsmeldung. Alle fünf waren bei beiden Abrufen bestellbar. Die Markenangabe stammt jeweils aus der Zeile Marke der Produktdetailtabelle und nicht aus dem Kopfbereich der Seite, weil der bei einem Teil der Angebote fehlt.

Teufel CONSONO 35 Concept 5.1 Surround Soundsystem mit integriertem AV-Receiver
Das einzige Set im Feld, das die Kette vom Fernseher bis zum hinteren Lautsprecher vollständig schließt, ohne dass ein zweites Gerät gekauft werden muss. Die Verbindung zum Fernseher läuft über HDMI mit Rückkanal, die Kanaltrennung erledigt das Verstärkerteil im Subwoofer.
Wer eine Anlage sucht, die nach dem Auspacken spielt und trotzdem sechs getrennte Schallquellen im Raum verteilt, findet hier den kürzesten Weg. Der Preis dafür ist Festlegung: Das Verstärkerteil lässt sich nicht tauschen, und mit ihm fällt im Reparaturfall das ganze System aus.
- Schallquellen
- Sechs: vier Satelliten CS 35 FCR Mk3, ein Center CS 35 C Mk3, ein Subwoofer CONCEPT 8
- Bestückung
- Zwei-Wege-Satelliten mit doppeltem Mitteltöner, Center mit doppeltem Mitteltöner, Subwoofer mit 200-Millimeter-Tieftöner in Downfire-Anordnung
- Verstärkung
- Ja, ausdrücklich. Die Angebotsseite nennt einen integrierten AV-Receiver mit HDMI samt Rückkanal und Steuerkanal, Bluetooth mit den Verfahren aptX und AAC sowie eine Endstufe in Klasse D von Texas Instruments. Als maximale Leistungsaufnahme sind 295 Watt angegeben.
- Impedanz und Belastbarkeit
- Keine Angabe · Eine Sammelzahl von 325 Watt für das ganze Set, ohne Zuordnung zu einem Kanal
- Kennschalldruck
- Keine Angabe
- Kabel nach hinten
- Keine Einzellänge. Das Datenblatt nennt Lautsprecherkabel mit einem Quadratmillimeter Querschnitt und 25 Metern Gesamtlänge.
- Lieferumfang
- Vier Satelliten, ein Center, der Subwoofer mit Verstärkerteil, Stromkabel, 25 Meter Lautsprecherkabel und eine Fernbedienung
- Abmessungen und Gewicht
- Subwoofer 35 mal 24,5 mal 49,1 Zentimeter, Satelliten 10 mal 22,6 mal 9,5 Zentimeter · Keine Angabe im Datenblatt der Angebotsseite
- Passt zu
- Wohnräume bis etwa 25 Quadratmeter, ein Fernseher mit HDMI-Rückkanal, kein vorhandener Receiver
- Passt nicht zu
- Wer bereits einen AV-Receiver besitzt oder später auf Deckenkanäle erweitern will
Spricht dafür: Das Verstärkerteil ist im Subwoofer verbaut, ein AV-Receiver muss nicht zusätzlich gekauft werden. Sechs getrennte Schallquellen, darunter vier gleich abgestimmte Satelliten und ein eigener Center. Fünfundzwanzig Meter Lautsprecherkabel liegen bei, das reicht in vielen Wohnzimmern bis hinter die Sitzgruppe. Anschluss an den Fernseher über HDMI mit Rückkanal und Steuerkanal, dazu Bluetooth und ein Eingang über USB-C.
Spricht dagegen: Weder Impedanz noch Kennschalldruck stehen im Datenblatt, ein Vergleich mit anderen Sets ist damit nicht möglich. Das Verstärkerteil sitzt fest im Subwoofer und lässt sich nicht gegen ein stärkeres tauschen. Die Angabe von 325 Watt ist eine Summe für das ganze System und sagt nichts über einen einzelnen Kanal. Die Herkunftsangabe im Datenblatt lautet China, obwohl die Reihe mit Abstimmung in Berlin beworben wird.
- Firma
- Lautsprecher Teufel GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter der Nummer HRB 20271.
- Sitz
- Bikini Berlin, Budapester Straße 44, 10787 Berlin. Das Impressum weist diese Anschrift ausdrücklich als Postanschrift aus und nicht als Adresse fürücksendungen oder Reparaturen.
- Gegründet
- Die Unternehmensseite führt den Satz von innovativem Klang aus Berlin seit 1979 und beziffert die Belegschaft auf mehr als 320 Personen.
- Kundendienst
- Telefon 030 217 84 212, dazu Kontaktformulare und ein Servicebereich mit Bedienungsanleitungen, Softwarepflege und einer eigenen Reparaturwerkstatt.
- Erreichbarkeit
- Feste Servicezeiten nennt das Unternehmen weder im Impressum noch im Servicebereich. Am Prüftag stand dort allein die Rufnummer.
- Garantie
- Zwei Jahre ab Übergabe, wortgleich für Gehäuse, Chassis und Frequenzweichen passiver Lautsprecher wie für aktive Lautsprecher. Bei privatem Weiterverkauf geht die Garantie mit der Originalrechnung auf den Erwerber über.
- Norm und Prüfzeichen
- Weder Angebotsseite noch Datenblatt nennen eine Lautsprechernorm. Angegeben ist eine Prüfstelle namens Intertek und die Zertifizierungsnummer TE-0012; welchen Prüfumfang diese Nummer abdeckt, geht aus der Seite nicht hervor.
- Herkunft
- Das Datenblatt der Angebotsseite nennt als Herkunftsland China. Die Abstimmung der Reihe wird auf derselben Seite Berlin zugeschrieben.
- Gewicht
- Ein Gesamtgewicht steht nicht im Datenblatt. Angegeben sind allein die Abmessungen von Subwoofer und Satelliten.
- Markteinführung
- Ein Datum nennt die Angebotsseite nicht. Die Bezeichnung Concept 5.1 weist das Set als Ableger der Satellitenreihe CONSONO 35 Mk3 aus.

Logitech Z906 5.1 Sound System mit THX-Zertifizierung und eigener Bedienkonsole
Das Datenblatt nennt als einziges im Feld eine Frist für die Versorgung mit Ersatzteilen in der Union: sieben Jahre. Genau diese Zahl fehlt bei den vier anderen Sets vollständig, obwohl sie darüber entscheidet, ob ein defekter Satellit je ersetzt werden kann.
Ein Aktivsystem ohne Bildanschluss. Der Ton kommt optisch oder koaxial vom Fernseher, eine Durchleitung des Bildsignals gibt es nicht. Das ist kein Mangel, sondern eine Bauentscheidung aus der Zeit vor dem Rückkanal über HDMI, und sie ist der Grund, warum das System bis heute an fast jeder Quelle funktioniert.
- Schallquellen
- Sechs: vier Satelliten, ein Center, ein Subwoofer
- Bestückung
- Satelliten mit einem Zoll Treiberdurchmesser, Subwoofer mit rund 30 Zentimetern Chassisdurchmesser laut Datenblatt
- Verstärkung
- Ja. Die Endstufen sitzen im Subwoofer, bedient wird über eine eigene Konsole mit Anzeige. Sechs Eingänge, darunter zwei optische und ein koaxialer, dazu eine eingebaute Dekodierung für die beiden verbreiteten Mehrkanalverfahren.
- Impedanz und Belastbarkeit
- Sechs Ohm laut Datenblattzeile · Tausend Watt als Spitzenwert für das ganze System, dazu eine THX-Zertifizierung ohne Angabe des zugrunde liegenden Pegels
- Kennschalldruck
- Keine Angabe
- Kabel nach hinten
- Keine Längenangabe. Der Lieferumfang nennt Lautsprecherkabel und ein Sechskanalkabel, aber keine Meterzahl.
- Lieferumfang
- Vier Satelliten, Center, Subwoofer, Fernbedienung, Bedienkonsole, Lautsprecherkabel, Sechskanalkabel, drei Batterien und eine Bedienungsanleitung
- Abmessungen und Gewicht
- Satelliten 16,5 mal 9,9 mal 9,3 Zentimeter, Center 10 mal 16,6 mal 9,4 Zentimeter, Bedienkonsole 29,3 mal 28,1 Zentimeter · 13,45 Kilogramm laut Datenblatt
- Passt zu
- Fernseher mit optischem Ausgang, Spielkonsolen, Rechner, Zweiträume
- Passt nicht zu
- Wer den Ton über HDMI mit Rückkanal führen oder später Deckenkanäle ergänzen will
Spricht dafür: Einziges Set im Feld mit einer genannten Frist zur Ersatzteilversorgung in der Union, nämlich sieben Jahre. Endstufen und Dekodierung sind eingebaut, ein AV-Receiver entfällt vollständig. Sechs Eingänge, darunter zwei optische und ein koaxialer, dazu eine Bedienkonsole mit Anzeige. Mit fast neuntausend Stimmen die mit Abstand breiteste Bewertungsbasis im ganzen Feld.
Spricht dagegen: Kein Bildanschluss, damit kein Rückkanal über HDMI und keine Durchleitung eines Bildsignals. Die angegebene Impedanz von sechs Ohm ist bei einem Aktivsystem ohne Belang, weil kein fremder Verstärker angeschlossen wird. Tausend Watt sind ein Spitzenwert für das Gesamtsystem und keine Belastbarkeit je Kanal. Der Lieferumfang nennt Lautsprecherkabel, aber keine Länge; die Satelliten sind auf feste Verdrahtung ausgelegt.
- Firma
- Logitech, geführt als Schweizer Unternehmen mit eigener deutschsprachiger Unternehmensseite und einem Konzernmanagement in Europa und Kalifornien.
- Sitz
- Lausanne in der Schweiz. Die Unternehmensseite nennt Lausanne als Gründungsort und beschreibt eine frühe Ausdehnung ins Silicon Valley.
- Gegründet
- Die Unternehmensseite datiert die Gründung auf das Jahr 1981 in Lausanne.
- Kundendienst
- Ein eigenes Portal mit Downloads, Bedienungsanleitungen, Ersatzteilen und Rücksendeabwicklung, dazu ein Formular fürückfragen.
- Erreichbarkeit
- Feste Zeiten nennt das Portal nicht. Es führt stattdessen Selbsthilfe, Produktregistrierung und ein Kontaktformular ohne Sprechzeiten.
- Garantie
- Zwei Jahre eingeschränkte Hardwaregarantie laut Datenblatt der Angebotsseite.
- Norm und Prüfzeichen
- Genannt wird eine THX-Zertifizierung. Eine Lautsprechernorm nennt die Angebotsseite nicht, und der Pegel, auf den sich die Zertifizierung bezieht, steht dort ebenfalls nicht.
- Herkunft
- China laut Datenblatt der Angebotsseite.
- Gewicht
- 13,45 Kilogramm für das gesamte Set laut Datenblatt.
- Markteinführung
- Ein Datum steht nicht im Datenblatt. Die Nummer 980-000468 wird dort als Herstellermodellnummer geführt.

Teufel Ultima 40 Mk4 5.1 Soundsystem mit Standlautsprechern und T 10 Subwoofer
Das Set mit den größten Gehäusen und der dünnsten Datenlage. Es verspricht hohe Effizienz und liefert keinen Kennschalldruck, es setzt einen fremden Verstärker voraus und nennt keine Impedanz. Beides zusammen macht die Frage, ob ein vorhandener Receiver reicht, unbeantwortbar.
Wer bereits einen AV-Receiver besitzt und ihn behalten will, findet hier das einzige Set im Feld mit Holzgehäusen, Doppelrohr-Bassreflex und massiven Schraubanschlüssen für getrennte Kabelführung. Wer keinen Receiver hat, kauft mit diesem Set nur die halbe Anlage.
- Schallquellen
- Sechs: zwei Standlautsprecher UL 40 Mk4, zwei Regallautsprecher UL 20 Mk4, ein Center, ein Subwoofer T 10
- Bestückung
- Drei-Wege-Standlautsprecher mit zwei Tieftönern und einem Tiefmitteltöner aus gewebtem Kevlar, 25-Millimeter-Hochtöner mit Schallführung, Center mit doppeltem Tiefmitteltöner
- Verstärkung
- Nein. Die Angebotsseite formuliert es beiläufig in einem Aufzählungspunkt: geeignet für jeden AV-Receiver. Im Titel, in der Kurzbeschreibung und im Datenblatt taucht der Hinweis nicht auf.
- Impedanz und Belastbarkeit
- Keine Angabe · Zweihundert Watt als maximale Ausgabeleistung, ohne Zuordnung zu einem der sechs Wandler
- Kennschalldruck
- Keine Angabe, obwohl die Seite von hoher Effizienz spricht
- Kabel nach hinten
- Kein Kabel im Lieferumfang, folglich auch keine Längenangabe
- Lieferumfang
- Ein T 10 Subwoofer, zwei Regallautsprecher UL 20 Mk4, zwei Standlautsprecher UL 40 Mk4, ein Center, dazu Gummifüße und Abdeckungen
- Abmessungen und Gewicht
- Standlautsprecher 35,2 mal 25 mal 106,9 Zentimeter · Keine Angabe im Datenblatt der Angebotsseite
- Passt zu
- Vorhandener AV-Receiver, Räume bis etwa 35 Quadratmeter, spätere Erweiterung auf Deckenkanäle
- Passt nicht zu
- Erstkauf ohne Verstärker, kleine Räume, Wohnungen ohne Stellfläche für zwei Standlautsprecher
Spricht dafür: Sechs Schallquellen aus einer Reihe, damit gleiche Abstimmung über alle Kanäle hinweg. Holzgehäuse mit Doppelrohr-Bassreflex und massiven Schraubanschlüssen für getrennte Kabelführung. Ausdrücklich erweiterbar auf sieben Kanäle und auf ein System mit Deckenkanälen. Der Subwoofer T 10 strahlt wahlweise nach vorn oder nach unten ab und lässt sich drahtlos anbinden.
Spricht dagegen: Ein AV-Receiver ist zwingend nötig, der Hinweis steht allein in einem Aufzählungspunkt weit unten. Weder Impedanz noch Kennschalldruck werden genannt, obwohl die Seite mit hoher Effizienz wirbt. Kein Lautsprecherkabel im Lieferumfang, die Verkabelung nach hinten bleibt vollständig Sache des Käufers. Nur 29 Stimmen als Bewertungsbasis, die dünnste im ganzen Feld.
- Firma
- Lautsprecher Teufel GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter der Nummer HRB 20271.
- Sitz
- Bikini Berlin, Budapester Straße 44, 10787 Berlin. Rücksendungen und Reparaturen laufen laut Impressum ausdrücklich über eine andere Anschrift.
- Gegründet
- Die Unternehmensseite führt den Satz von innovativem Klang aus Berlin seit 1979 und beziffert die Belegschaft auf mehr als 320 Personen.
- Kundendienst
- Telefon 030 217 84 212, Kontaktformulare, ein Bereich für Bedienungsanleitungen sowie eine eigene Werkstatt für Fälle innerhalb und außerhalb der Garantiezeit.
- Erreichbarkeit
- Feste Servicezeiten nennt das Unternehmen weder im Impressum noch im Servicebereich.
- Garantie
- Zwei Jahre ab Übergabe für Gehäuse, Chassis und Frequenzweichen passiver Lautsprecher. Ausgenommen sind Alterungsspuren an der Gehäuseoberfläche.
- Norm und Prüfzeichen
- Eine Lautsprechernorm nennt die Angebotsseite nicht. Angegeben ist eine Zertifizierung des Holzes durch den Forest Stewardship Council; sie betrifft die Herkunft des Materials und nicht die akustischen Eigenschaften.
- Herkunft
- China laut Datenblatt der Angebotsseite.
- Gewicht
- Kein Gewicht im Datenblatt. Angegeben sind allein die Abmessungen der Standlautsprecher.
- Markteinführung
- Ein Datum nennt die Angebotsseite nicht. Die Bauteile tragen im Lieferumfang die Zusatzkennung 25, und die Seite bezeichnet das Set als neue Generation einer älteren Reihe.

Canton Movie 135 Heimkinosystem mit fünf Satelliten und Aluminiumgehäusen
Das einzige Set, das Impedanz und Belastbarkeit zusammen nennt, und damit das einzige, bei dem sich vorab prüfen lässt, ob ein vorhandener Verstärker passt. Auch hier bleibt eine Lücke: Für die beiden Surroundkanäle gibt es keine eigene Belastbarkeitszahl.
Fünf gleiche Satelliten bedeuten, dass ein Geräusch beim Wandern von vorn nach hinten seine Klangfarbe behält. Genau dafür sind Sets aus einer Reihe gebaut, und genau das leisten zusammengekaufte Einzellautsprecher nicht.
- Schallquellen
- Sechs: fünf gleiche Satelliten und ein Subwoofer
- Bestückung
- Front und Surround mit je einem Tieftöner von 80 Millimetern, Center mit zwei davon, Subwoofer mit einem Chassis von 200 Millimetern, alle Gehäuse aus Aluminium
- Verstärkung
- Nein. Der einzige Hinweis darauf steht in einer Datenblattzeile zu kompatiblen Geräten, und er steht dort auf Französisch. Im deutschen Angebotstext taucht das Wort Verstärker nicht auf.
- Impedanz und Belastbarkeit
- Acht Ohm laut Datenblattzeile · Nenn- und Musikbelastbarkeit für Front und Center mit 100 Watt, für den Subwoofer mit 120 Watt; für die beiden Surroundkanäle steht keine eigene Zahl
- Kennschalldruck
- Keine Angabe
- Kabel nach hinten
- Kein Kabel im Lieferumfang. Beigelegt sind sechs Wandhalter, aber keine Leitung.
- Lieferumfang
- Fünf Satellitenlautsprecher, ein Subwoofer und sechs Wandhalterungen
- Abmessungen und Gewicht
- Verpackungsmaß 41 mal 43 mal 23 Zentimeter laut Datenblatt · 14,4 Kilogramm laut Datenblatt
- Passt zu
- Vorhandener Verstärker oder Receiver mit fünf Kanälen, Wandmontage, kleine bis mittlere Räume
- Passt nicht zu
- Erstkauf ohne Verstärker, Wunsch nach Bluetooth oder drahtlosen hinteren Lautsprechern
Spricht dafür: Einziges Set im Feld, das Impedanz und Belastbarkeit gemeinsam angibt. Fünf identische Satelliten, dadurch gleiche Klangfarbe auf allen fünf Kanälen. Sechs Wandhalter liegen bei, die Satelliten sind für Wandmontage vorgesehen. Übergangsfrequenz und Basspegel des Subwoofers sind regelbar, das erleichtert die Anpassung an den Raum.
Spricht dagegen: Dass ein Verstärker nötig ist, steht nur in einer Datenblattzeile und dort auf Französisch. Für die beiden Surroundkanäle nennt der Angebotstext keine eigene Belastbarkeit. Kein Lautsprecherkabel im Lieferumfang, obwohl fünf Leitungen gelegt werden müssen. Kein Kennschalldruck, damit bleibt offen, wie viel Verstärkerleistung wirklich nötig ist.
- Firma
- Canton Elektronik GmbH + Co. KG, Handelsregister Königstein im Taunus unter HRA 104048, vertreten durch die Canton Verwaltungs-GmbH mit HRB 108105.
- Sitz
- Neugasse 21 bis 23, 61276 Weilrod in Hessen. Das Unternehmen betreibt an diesem Ort ein eigenes Werk und bietet dort Hörtermine an.
- Gegründet
- Die Unternehmensseite trägt den Satz, dass seit 1972 Lautsprecher gebaut werden.
- Kundendienst
- Service-Telefon 06083 287-0, dazu die Adresse service@canton.de, ein Kontaktformular, eine Händlersuche und die Möglichkeit, ein Beratungsgespräch zu vereinbaren.
- Erreichbarkeit
- Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 16:30 Uhr, Freitag von 8:30 bis 12:30 Uhr. Das ist die einzige ausdrückliche Zeitangabe im ganzen Feld.
- Garantie
- Die Unternehmensseite nennt bis zu zehn Jahre Garantie auf passive Lautsprecher und zwei Jahre auf aktive. Das Datenblatt der Angebotsseite führt fünf Jahre für Front, Center und Surround sowie zwei Jahre für den Subwoofer.
- Norm und Prüfzeichen
- Eine Lautsprechernorm nennt die Angebotsseite nicht. Angegeben ist ein Signal-Rausch-Abstand von 85 Dezibel, eine Größe, die bei passiven Lautsprechern ohne eigene Elektronik keinen Sinn ergibt.
- Herkunft
- Die Unternehmensseite gibt an, ein Großteil der Fertigung finde in Weilrod im Taunus statt. Das Datenblatt der Angebotsseite nennt kein Herkunftsland.
- Gewicht
- 14,4 Kilogramm laut Datenblatt der Angebotsseite.
- Markteinführung
- Ein Datum nennt die Angebotsseite nicht. Die Reihe Movie wird vom Unternehmen seit mehreren Gerätegenerationen geführt.

Bobtot A55 5.1 Heimkino Soundsystem mit Subwoofer und integriertem Empfangsteil
Der einzige Anbieter im Feld, der die Frage beantwortet, an der Aufbauten im Wohnzimmer scheitern: Wie weit reicht das Kabel nach hinten? Die Antwort steht in einer eigenen Datenblattzeile mit der Überschrift Kabellänge und lautet neuneinhalb Meter.
Ein Einstiegssystem ohne Anspruch auf audiophile Feinheiten, das dafür alles mitbringt, was zum Betrieb nötig ist. Wer eine erste Mehrkanalanlage aufbaut und wissen will, ob die Leitung um das Sofa herum reicht, findet hier als einzigem die Zahl.
- Schallquellen
- Sechs: zwei Frontlautsprecher, zwei hintere Lautsprecher, ein Center, ein Subwoofer
- Bestückung
- Subwoofer mit einem Chassis von 5,25 Zoll, fünf kabelgebundene Satelliten, Umschaltung zwischen Fünfkanal- und Zweikanalbetrieb
- Verstärkung
- Ja. Der Angebotstext sagt es wörtlich: Der Subwoofer trägt ein integriertes Empfangsteil, ein zusätzliches Gerät ist nicht erforderlich. Eingänge sind Bluetooth, ein Klinkeneingang, Cinch, USB, eine Speicherkarte und ein Radioempfänger.
- Impedanz und Belastbarkeit
- Vier Ohm laut Datenblattzeile · Sechshundert Watt Spitzenleistung für das ganze System, ohne Zuordnung zu einem Kanal
- Kennschalldruck
- Keine Angabe
- Kabel nach hinten
- Neuneinhalb Meter für den linken und den rechten hinteren Lautsprecher, vier Meter für Front und Center. Das ist die einzige Kabelangabe in Metern im ganzen Feld.
- Lieferumfang
- Fünf kabelgebundene Satelliten, ein Subwoofer mit Empfangsteil, Fernbedienung, Kabel für Klinke auf Cinch, Antennenkabel, Montagehalter und Schrauben
- Abmessungen und Gewicht
- Keine vollständige Maßangabe im Datenblatt der Angebotsseite · Keine Angabe im Datenblatt der Angebotsseite
- Passt zu
- Erste Mehrkanalanlage, Räume ohne verlegte Leerrohre, Betrieb an Fernseher, Konsole oder Rechner
- Passt nicht zu
- Wer eine spätere Erweiterung plant oder Wert auf ein benanntes Chassismaterial legt
Spricht dafür: Einziges Set im Feld mit einer Kabellänge in Metern, getrennt nach vorderen und hinteren Lautsprechern. Verstärker und Empfangsteil sitzen im Subwoofer, ein weiteres Gerät ist nicht nötig. Sechs getrennte Schallquellen trotz Einstiegspreisklasse, dazu Umschaltung auf Zweikanalbetrieb. Bluetooth, Klinke, Cinch, USB, Speicherkarte und Radioempfang an einem Gerät.
Spricht dagegen: Die angegebene Impedanz von vier Ohm ist bei einem Aktivsystem ohne Belang. Kein Kennschalldruck, kein Gewicht, keine vollständigen Abmessungen im Datenblatt. Sechshundert Watt sind ein Spitzenwert für das Gesamtsystem und keine Belastbarkeit je Kanal. Zum Hersteller selbst ist außerhalb des eigenen Verkaufsauftritts kaum etwas veröffentlicht.
- Firma
- Bobtot, eine Marke mit eigenem Verkaufsauftritt. Eine im Handelsregister eingetragene Firmierung ist auf dem Auftritt nicht genannt.
- Sitz
- Eine ladungsfähige Anschrift steht auf dem Markenauftritt nicht. Angegeben ist eine Präsenz in den Vereinigten Staaten seit 2021 und eine Belieferung von mehr als 60 Ländern.
- Gegründet
- Der Markenauftritt spricht von Erfahrung im Audiobereich seit 2003, ohne ein Gründungsdatum zu nennen.
- Kundendienst
- Ein Hilfebereich mit Bedienungsanleitungen, Videos, Ersatzteilen und Zubehör, dazu eine Garantieregistrierung und ein Kontaktformular.
- Erreichbarkeit
- Der Markenauftritt nennt keine Servicezeiten.
- Garantie
- Das Datenblatt der Angebotsseite führt eine begrenzte Garantie ohne Angabe einer Dauer. Der Markenauftritt bietet eine Registrierung der Garantie an, nennt die Laufzeit dort aber nicht.
- Norm und Prüfzeichen
- Weder Angebotsseite noch Markenauftritt nennen eine Norm. Angegeben ist ein Signal-Rausch-Abstand von 75 Dezibel.
- Herkunft
- China laut Datenblatt der Angebotsseite.
- Gewicht
- Kein Gewicht im Datenblatt der Angebotsseite.
- Markteinführung
- Ein Datum nennt die Angebotsseite nicht. Die Modellbezeichnung A55 taucht allein im Angebotstext auf.
Was der Normenkatalog hergibt und was seit 2013 nicht mehr geprüft wurde
Für die Frage, wie Belastbarkeit und Impedanz eines Lautsprechers zu messen sind, gab es jahrzehntelang eine eigene Norm: den fünften Teil der Reihe zu Geräten für Beschallungsanlagen. Eine Abfrage im Normenkatalog eines Fachverlags ergab am Prüftag 31 gültige Ausgaben dieser Reihe — von Teil 1 bis Teil 24, mit Änderungen und Berichtigungen. Der fünfte Teil ist nicht darunter. An seine Stelle sind zwei jüngere Ausgaben getreten: Teil 21 aus dem Jahr 2018 für akustische Messungen am Ausgang und Teil 22 aus dem Jahr 2020 für elektrische und mechanische Messungen an Wandlern.
Keines der fünf Angebote nennt eine dieser Ausgaben. Auch nicht Teil 3 von 2018, der Verstärker behandelt, und auch nicht Teil 23 von 2023, der ausdrücklich Lautsprechersysteme für Fernseher und Bildschirme regelt. Das ist kein Vorwurf im Rechtssinn, denn keine dieser Ausgaben ist vorgeschrieben. Es ist aber der Grund, warum sich zwei Wattangaben aus zwei Prospekten nicht miteinander vergleichen lassen: Es fehlt die gemeinsame Grundlage, und niemand sagt, welche er verwendet hat.
Ein zweiter Befund betrifft die unabhängige Prüfung. Der letzte eigenständige Untersuchungsbericht zu Lautsprechersystemen mit fünf Kanälen und Subwoofer, den eine bekannte deutsche Verbraucherorganisation veröffentlicht hat, stammt aus dem Heft 12 des Jahres 2013 und umfasste zwölf Systeme. Ein älterer Bericht aus Heft 12 des Jahres 2012 behandelte zwölf Komplettanlagen mit eingebautem Verstärker und Scheibenspieler, also eine Gerätegattung, die es so nicht mehr gibt. Seither hat sich die Prüftätigkeit auf Riegelsysteme, Funklautsprecher und Regallautsprecher verlagert.
Für Käufer heißt das: Es gibt zu dieser Warengruppe seit über einem Jahrzehnt keine unabhängige vergleichende Messung mehr. Weder Rangfolgen noch Bewertungen aus dem alten Bericht werden hier wiedergegeben, weil sie auf Geräten beruhen, die es nicht mehr gibt. Verwendbar ist aus ihm nur der Satz, der die Gattung definiert — dass es sechs Boxen braucht, um einen Raum zu füllen. Genau diese Zahl ist der Maßstab, an dem sich diese Seite orientiert.
Was beim Aufbau tatsächlich schiefgeht
Die meisten Enttäuschungen mit einer Mehrkanalanlage entstehen nicht an den Geräten, sondern zwischen ihnen. Vier Muster tauchen dabei immer wieder auf, und alle vier lassen sich vor dem Kauf ausschließen.
- Die Leitung nach hinten ist zu kurz. Der häufigste Fall, und der einzige, der den Aufbau komplett stoppt. Nur ein Anbieter im Feld nennt die Länge. Bei allen anderen muss vor der Bestellung gemessen werden.
- Der Center steht falsch herum. Er trägt den größten Teil der Sprache. Liegt er flach auf einem Sideboard und zeigt zur Decke oder ist er stark nach oben oder unten verkippt, verliert er genau die Verständlichkeit, für die er gekauft wurde.
- Die Bassbox steht in der Zimmerecke. Dort wird sie lauter, aber nicht besser. Eine Ecke verstärkt einzelne Frequenzen und lässt andere einbrechen; der Bass wird satt und gleichzeitig ungenau. Eine Position an der Wand mit etwas Abstand zur Ecke ist fast immer die bessere.
- Der Verstärker passt nicht zum Set. Bei den beiden passiven Sets ist das die offene Flanke. Ohne Kennschalldruck und teilweise ohne Impedanz bleibt nur der Versuch. Wer einen vorhandenen Verstärker weiterverwenden will, sollte deshalb das Set nehmen, das beide Angaben führt.
Hinzu kommt ein fünfter Punkt, der keine Fehlbedienung ist, sondern eine Erwartungsfrage: Ein Set mit fünf Kanälen erzeugt keine Höheninformation. Wer nach dem Aufbau darauf wartet, dass etwas von oben kommt, wartet vergeblich — nicht weil etwas falsch angeschlossen wäre, sondern weil auf dieser Ebene kein Lautsprecher hängt.
Was diese Auswertung nicht klären konnte
Diese Seite wertet veröffentlichte Angaben aus. Sie kann deshalb sagen, welche Zahl fehlt, aber nicht, wie ein Set klingt. Drei Punkte bleiben ausdrücklich offen.
Er wurde bei allen fünf gesucht und bei keinem gefunden. Ob die Anbieter ihn auf Nachfrage herausgeben, ist nicht geprüft worden. Solange er nicht im Datenblatt steht, kann ein Käufer vor der Bestellung nicht ausrechnen, welche Verstärkerleistung er braucht.
Auf allen fünf Angebotsseiten sind die Felder zu Hersteller und verantwortlicher Person in der Union vorhanden, aber im ausgelieferten Quelltext leer; sie werden erst nachträglich in die Seite geschrieben. Die Herstellerangaben in dieser Auswertung stammen deshalb aus Impressum und Unternehmensseiten der Anbieter, nicht aus dem Angebot.
Ein einziges Datenblatt führt eine Frist von sieben Jahren für die Versorgung mit Ersatzteilen in der Union. Bei den übrigen vier fehlt die Zeile. Ob ein einzelner defekter Satellit in fünf Jahren noch nachgekauft werden kann, ist damit für vier der fünf Sets offen.
Was sich dagegen mit Sicherheit sagen lässt: Die Gattung ist nicht verschwunden. Es gibt sie, sie ist käuflich, und sie kostet weniger Aufwand als ihr Ruf. Sie hat nur einen Anbieter, der sie ernsthaft pflegt, und ein Etikett, das inzwischen häufiger auf etwas anderem klebt als auf ihr selbst. Wer die sechs Gehäuse wirklich will, findet sie — er muss nur zuerst die neun Riegelsysteme aussortieren, die sich genauso nennen.
Grundlage sind fünf Angebotsseiten, jede zweimal unabhängig und vollständig abgerufen, dazu fünf Suchabfragen mit 59 verschiedenen Produktkennungen, der Normenkatalog eines Fachverlags, zwei frei lesbare Beiträge einer unabhängigen Prüforganisation sowie Impressum, Garantiebedingungen und Unternehmensseiten der beteiligten Anbieter. Preise werden bewusst nicht genannt, weil sie sich täglich ändern und eine Vergleichbarkeit vortäuschen, die eine Momentaufnahme nicht liefern kann. Es wurde kein Gerät gekauft, aufgebaut oder gehört; diese Seite ist kein Hands-on-Test, sondern eine Auswertung dessen, was die Anbieter veröffentlichen — und dessen, was sie weglassen.

