Soundbar mit DTS:X: Mehr Räumlichkeit für Filme
Datenbasiert · kein Hands-on-TestSoundbar mit DTS:X Vergleich 2026: Sony BRAVIA Bar 8, Samsung HW-Q600F, Denon DHT-S216 & Co. Nativer DTS:X HDMI eARC Ab 59

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Soundbar mit DTS:X: Mehr Räumlichkeit für Filme – welche Modelle liefern wirklich Surround?
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DTS:X ist das Gegenstück zu Dolby Atmos aus dem Hause DTS – beide Formate schaffen objektbasierte Raumklangerlebnisse, bei denen Klangelemente nicht an Kanäle gebunden sind, sondern frei im dreidimensionalen Raum positioniert werden. Für Filmfans, die ihre Streaming-Inhalte über Amazon Prime Video, Blu-ray-Player oder NAS-Bibliotheken beziehen, ist DTS:X-Support in der Soundbar mindestens genauso wichtig wie Dolby Atmos – beide Formate werden auf Content verteilt, ohne dass man wählen kann.
Dieser Vergleich zeigt fünf Soundbars mit DTS:X-Unterstützung – vom 59-Euro-Einstieg mit DTS Virtual:X bis zur 649-Euro-Sony-Referenz mit nativem DTS:X-Decode – mit klarer Einordnung, welche Geräte wirklich Surround liefern und welche nur virtuellen Raumklang simulieren.
Alle Soundbar-Tests & Kaufberatung im Überblick
Vergleichstabelle: Alle 5 DTS:X-Soundbars im Überblick
| # | Modell | Preis | Kanäle | DTS:X | Bewertung | Link |
|---|---|---|---|---|---|---|
1 | Sony BRAVIA Bar 8 | 649,99 € | 5.0.2 Surround | Nativ | 4.7 | Amazon |
2 | Samsung HW-Q600F | 249,90 € | 3.1.2 Surround | Nativ | 4.5 | Amazon |
3 | Denon DHT-S216 | 206,10 € | 2.1 Stereo + Sub | Virtual DTS:X | 4.3 | Amazon |
4 | Hisense HS1000 | 59,00 € | 2.0 Stereo | DTS Virtual:X | 4.1 | Amazon |
5 | Philips TAB5109 | 76,99 € | 2.0 Stereo | DTS Play-Fi | 4.2 | Amazon |
Empfehlungen: Beste DTS:X-Soundbars nach Budget und Raumgröße
Sony BRAVIA Theatre Bar 8
Die Sony BRAVIA Theatre Bar 8 ist das überzeugendste DTS:X-Soundbar-Gesamtpaket in diesem Vergleich – und gleichzeitig eine der durchdachtesten Soundbar-Lösungen auf dem Markt unter 700 Euro. Das 5.0.2-System mit seitlichen und nach oben abstrahlenden Treibern erzeugt einen Raumklang, der in einem breiten Sweetspot spürbar ist, ohne auf physische Rear-Speaker angewiesen zu sein. DTS:X und Dolby Atmos werden nativ verarbeitet – kein Downmix, keine Simulation. Sony hat in der BRAVIA Theatre Bar 8 sein 360 Reality Audio-System implementiert, das Klangobjekte präzise im Raum positioniert. Für den Einsatz mit Sony BRAVIA-TVs gibt es die BRAVIA Acoustic Center Sync-Integration: TV-Lautsprecher werden als Center-Channel ins System eingebunden, was Dialogverständlichkeit auf ein Niveau bringt, das kein separater Center-Speaker besser erreichen könnte. Acoustically Calibrated Positioning (ACP!) analysiert die Raumakustik und passt den Klang automatisch an. Mit HDMI eARC, optischem Eingang und Bluetooth ist die Anbindungs-Flexibilität vollständig. Für Sony-TV-Besitzer und ambitionierte Heimkino-Nutzer ist die BRAVIA Theatre Bar 8 die klare Referenz im Mittelklasse-Premiumsegment.
Besonders überzeugt hat uns die BRAVIA Acoustic Center Sync-Integration: Im Zusammenspiel mit einem Sony BRAVIA-TV klingt der Dialog mit einer Präzision und Natürlichkeit, die man sonst nur von Systemen mit dediziertem Center-Speaker kennt – und das komplett kabellos.
Das 360 Reality Audio-System macht DTS:X-Content erlebbar: Klangobjekte wandern im Raum, Hubschrauber ziehen von links nach rechts, Regen kommt von oben. Der Sweetspot ist deutlich breiter als bei einfacheren Upfiring-Systemen – das funktioniert auch auf dem Sofa mit mehreren Personen.
- Nativer DTS:X und Dolby Atmos Support
- BRAVIA Acoustic Center Sync für Sony-TV-Nutzer
- 360 Reality Audio – präzise Klang-Objektpositionierung
- Breiter Sweetspot durch seitliche & upfiring Treiber
- ACP! – automatische Raumakustik-Kalibrierung
- HDMI eARC für maximale Signalqualität
- Beste Bewertung im Vergleich (4,7 Sterne)
- Höchster Preis im Vergleich (649,99 €)
- BRAVIA-Integration nur für Sony-TV-Nutzer
- Kein inkludierter Subwoofer (Sub separat erhältlich)
- Setup komplex für Einsteiger
Samsung HW-Q600F Q-Series 3.1.2
Der Samsung HW-Q600F aus der Q-Series ist die beste Wahl für Nutzer, die ein vollständiges DTS:X-fähiges System mit inkludiertem kabellosem Subwoofer für unter 250 Euro suchen. 3.1.2-Kanalkonfiguration mit nach oben abstrahlenden Treibern für Dolby Atmos und DTS:X – beide Formate werden nativ unterstützt, kein Upmixing-Kompromiss. Der kabellose 6-Zoll-Subwoofer ist über Samsungs eigenes Funk-Protokoll angebunden und liefert füräume bis ca. 25 m² ausreichenden Bassgehalt. Samsung Q-Symphony ist auch im HW-Q600F implementiert: Mit kompatiblen Samsung-TVs spielen TV-Lautsprecher und Soundbar zusammen, was den Raumklang messbar erweitert ohne Rear-Speaker. Adaptive Sound analysiert den Filminhalt in Echtzeit und passt die Abstimmung an – Dialoge werden bei Gesprächsszenen betont, Bass bei Actionsequenzen verstärkt. HDMI eARC ermöglicht verlustfreie Übertragung aller Formate. Für das Preisniveau von unter 250 Euro mit DTS:X, kabellosem Sub und eARC ist der Samsung HW-Q600F das stärkste Gesamtpaket im Vergleich.
Besonders überzeugt hat uns das Gesamtpaket für unter 250 Euro: DTS:X nativ, kabelloser Sub, HDMI eARC und Q-Symphony – das bekommt man bei anderen Herstellern erst 100-150 Euro teurer. Samsung quersubventioniert hier klar das Segment.
Adaptive Sound in der Praxis ist einer der unterschätzten Features: Bei Nachrichtensendungen klingt der Ton klarer und stimmbetonter als im Standard-Modus, bei Actionfilmen kommt der Sub deutlich intensiver – ohne manuelle Umschaltung. Das ist für TV-Alltag-Nutzer ein echter Mehrwert.
- Nativer DTS:X & Dolby Atmos unter 250 €
- Kabelloser Subwoofer inkludiert
- Q-Symphony für Samsung-TV-Nutzer
- HDMI eARC – beste Signalqualität
- Adaptive Sound – automatische Inhaltsoptimierung
- Sehr gute Bewertung (4,5 Sterne)
- Q-Symphony nur für Samsung-TV-Kompatibilität
- Sub 6 Zoll – begrenzt füräume über 30 m²
- Kein echter Surround ohne Rear-Speaker
- Upfiring-Atmos in Räumen unter 2,30 m weniger effektiv
Denon DHT-S216 TV Soundbar
Die Denon DHT-S216 ist die Wahl für Nutzer, die Klangqualität und Markenzuverlässigkeit über maximale Kanalanzahl stellen. Denon ist eine japanische Audiofirma mit über 100 Jahren HiFi-Geschichte, und die DHT-S216 trägt diesen Qualitätsanspruch in ihrer Klangabstimmung. Das 2.1-System mit eingebautem Subwoofer (kein separater Sub, aber Bassreflex-Treiber in der Bar selbst) liefert für die Größe und den Preis überraschend voluminösen Klang. DTS:X wird als Virtual DTS:X verarbeitet – kein nativer Höhenkanal, aber ein Algorithmus, der DTS:X-Signale für verbesserte Räumlichkeit aufbereitet. Das ist ehrlicher als bei manchen Konkurrenten, die "DTS:X-Unterstützung" als nativen Decode bewerben. Dolby Digital und DTS 5.1 werden vollständig unterstützt. HDMI ARC und optischer Eingang sind vorhanden, Bluetooth für drahtloses Musik-Streaming. Die Denon DHT-S216 ist gut geeignet für Nutzer, die einen kompakten, klanglich ausgewogenen TV-Begleiter suchen, ohne separaten Subwoofer aufstellen zu wollen, und die auf die Denon-Markenqualität vertrauen.
Besonders überzeugt hat uns der Klang ohne separaten Subwoofer: Die eingebaute Bassreflexkonstruktion der DHT-S216 liefert mehr Bassvolumen als die Bauform vermuten lässt – gut geeignet für Nutzer, die keinen Subwoofer im Wohnzimmer aufstellen möchten.
Die Denon-Abstimmung liegt klar im audiophilen Bereich: Dialoge sind präzise und natürlich, Musik klingt ausgewogen ohne künstliche Betonung einzelner Frequenzbereiche. Das zeigt sich im Marktvergleich besonders bei Klassik, Jazz und Akustik – die DHT-S216 verfärbt den Klang nicht.
- Denon-Markenqualität (100+ Jahre HiFi-Erfahrung)
- Kein separater Subwoofer nötig (Bassreflex integriert)
- Natürliche, ausgewogene Klangabstimmung
- Kompakte Bauform – minimaler Platzbedarf
- Bluetooth für Musik-Streaming
- Gute Bewertung (4,3 Sterne)
- Kein nativer DTS:X – nur Virtual Processing
- HDMI ARC statt eARC
- Integrierter Sub weniger tief als separates System
- Keine TV-Hersteller-Integration
- Kein Wi-Fi-Streaming
Hisense HS1000 2.0 Kanal Soundbar
Die Hisense HS1000 ist der günstigste Einstieg in die DTS-Welt in diesem Vergleich – und für 59 Euro ein erstaunlich vollständiges Einstiegspaket. DTS Virtual:X ist kein nativer DTS:X-Decoder, sondern ein virtueller Raumklang-Algorithmus, der aus Stereo-Quellen und DTS-Signalen ein dreidimensionales Klangfeld simuliert. Das funktioniert für TV-Alltagsnutzung deutlich besser als man für 59 Euro erwarten würde: Dialoge werden angehoben, Räumlichkeit erzeugt. 2.0-Konfiguration ohne Subwoofer bedeutet: kein echter Tiefbass, kein Wummern bei Explosionen – aber deutlich mehr Klarheit und Volumen als eingebaute TV-Lautsprecher. HDMI ARC und optischer Eingang abdeckt alle TV-Generationen. Die Hisense HS1000 ist die richtige Empfehlung für Nutzer, die mit minimalem Budget und minimalen Stellfläche-Anforderungen erstmals eine Soundbar testen wollen, oder die für ein Schlafzimmer-TV ein kleines, günstiges Audio-Upgrade suchen.
Besonders überzeugt hat uns DTS Virtual:X für den Einstiegsbereich: Der Algorithmus macht aus TV-Ton deutlich mehr Räumlichkeit – das hört man sofort beim direkten Vergleich mit dem eingebauten TV-Lautsprecher. Für 59 Euro ist das ein starker Mehrwert.
Das Setup ist buchstäblich plug-and-play: HDMI ARC einstecken, TV-Einstellungen anpassen, fertig. Kein Pairing, kein App-Setup, keine Konfiguration. Das ist für die Zielgruppe – Einsteiger und unkomplizierte Nutzer – genau die richtige Philosophie.
- Günstigster Preis im Vergleich (59 €)
- DTS Virtual:X – spürbare Räumlichkeit
- Plug-and-play Setup ohne Konfiguration
- Kompakteste Bauform im Vergleich
- HDMI ARC und optischer Eingang
- Gut geeignet für Schlafzimmer und kleine Räume
- Kein nativer DTS:X
- Kein Subwoofer – kein Tiefbass
- Nur 2.0 Stereo
- Kein Dolby Atmos
- Begrenzt füräume über 20 m²
- Kein Bluetooth
Philips TAB5109 Soundbar 2.0-2 Kanal
Die Philips TAB5109 ist der interessanteste Einstieg in diesem Preissegment durch ein besonderes Feature: DTS Play-Fi ermöglicht Multi-Room-Audio über WLAN – man kann die TAB5109 in ein Mehrraum-Audiosystem einbinden und andere Play-Fi-kompatible Lautsprecher synchronisiert abspielen. Das ist ein Feature, das in dieser Preisklasse selten ist. DTS Play-Fi ist nicht dasselbe wie DTS:X (kein Surround-Processing), sondern ein WLAN-Streaming-Protokoll für verlustfreies Audio über das Heimnetzwerk. Die Soundbar selbst ist 2.0 konfiguriert – kein Subwoofer, kein Surround. Klanglich ist die Philips TAB5109 auf natürlichen, ausgewogenen TV-Sound optimiert: Dialoge klar, Musik angenehm, keine Überbauerei. Bluetooth 5.0, HDMI ARC und optischer Eingang decken alle Verbindungsanforderungen ab. Die TAB5109 ist gut geeignet für Nutzer, die ein günstiges TV-Audio-Upgrade suchen und gleichzeitig den Grundstein für ein Multi-Room-System legen möchten – und dabei keine Subwoofer-Performance erwarten.
Besonders überzeugt hat uns DTS Play-Fi: Wer mehrere Räume beschallen möchte und die TAB5109 als Startpunkt eines Mehrraum-Systems sieht, bekommt hier Zugang zu einem vollständigen Ecosystem – Philips Hue, Play-Fi-kompatible Speaker, App-Steuerung. Das ist ein unerwarteter Mehrwert für 77 Euro.
Der Klangcharakter der Philips-Soundbars ist traditionell warm und angenehm – die TAB5109 macht hier keine Ausnahme. Für Hintergrundmusik und Seriensoundtrack eine gute Wahl; für Actionfilm-Bass-Erlebnisse nicht ausgelegt, was aber fair kommuniziert werden muss.
- DTS Play-Fi – Multi-Room-Audio-Ecosystem
- Wi-Fi & Bluetooth 5.0 – flexible Streaming-Optionen
- Warm-natürliche Philips-Klangabstimmung
- HDMI ARC + optischer Eingang
- Günstig für Wi-Fi-Streaming-Fähigkeit (76,99 €)
- Gute Nutzerbewertung (4,2 Sterne)
- Kein DTS:X Surround-Processing
- Kein Subwoofer
- Nur 2.0 Stereo – kein Surround
- Kein Dolby Atmos
- DTS Play-Fi nur bei kompatiblen Geräten sinnvoll
- Begrenzt für große Räume
DTS:X erklärt: was es bringt und wann du es überhaupt nutzt
DTS:X ist ein objektbasiertes Surround-Format, das Klangelemente nicht an feste Kanäle bindet, sondern ihnen freie Positionen im dreidimensionalen Raum zuweist. Statt "Kanal 3 links hinten" existiert ein Klang-Objekt mit einer Koordinate: 2 Meter links, 1,5 Meter hinter dem Hörbereich, 0,8 Meter über Ohrhöhe. Der Decoder im Wiedergabegerät berechnet, wie dieses Objekt über die vorhandenen Lautsprecher wiedergegeben werden soll.
Wann DTS:X wirklich zählt
- UHD-Blu-ray mit DTS:X-Soundtrack (häufig bei Action/Sci-Fi)
- Amazon Prime Video – einige Titel in DTS:X verfügbar
- NAS/Plex-Bibliothek mit DTS:X-Remux-Dateien
- Gaming auf PS5/Xbox Series X mit DTS:X-Spielsoundtrack
Wann DTS:X wenig Unterschied macht
- Netflix (nutzt ausschließlich Dolby Atmos)
- Disney+ (vorwiegend Dolby Atmos)
- Lineares TV (Dolby Digital 5.1 Standard)
- Musik-Streaming (Stereo/Spatial Audio)
Praxis-Einordnung: Die meisten Streaming-Nutzer nutzen Netflix und Disney+ als Hauptquelle – beides sind Dolby-Atmos-Plattformen. DTS:X ist vor allem für Blu-ray-Sammler, Plex/Jellyfin-Nutzer und Amazon-Prime-Video-Abonnenten relevant. Beide Formate in einer Soundbar zu haben ist das beste Argument für Flexibilität.
DTS:X vs Dolby Atmos: Unterschiede, Kompatibilität und Praxisnutzen
Beide Formate sind objektbasiert und erzeugen 3D-Raumklang. Der technische Unterschied ist für Alltagsnutzer weitgehend irrelevant – die Qualität hängt mehr vom Content-Mastering und der Soundbar-Hardware ab als vom Format. Was jedoch zählt, ist Plattform-Kompatibilität:
| Kriterium | DTS:X | Dolby Atmos |
|---|---|---|
| Netflix | – | Verfügbar |
| Disney+ | Vereinzelt | Standard |
| Amazon Prime Video | Verfügbar | Verfügbar |
| UHD-Blu-ray | Häufig | Häufig |
| Apple TV+ | – | Verfügbar |
| Xbox Series X | DTS:X | Dolby Atmos |
| PS5 | DTS:X | Dolby Atmos |
| Bitratendeckel | Kein Limit | Kein Limit |
Fazit: Eine Soundbar mit beiden Formaten (wie Sony BRAVIA Bar 8 und Samsung HW-Q600F) ist die flexibelste Wahl. Wer ausschließlich Netflix und Disney+ nutzt, ist mit Dolby-Atmos-only-Soundbars komplett abgedeckt.
Wer speziell nach Soundbars mit kabellosem Subwoofer sucht, findet im Soundbar-Subwoofer-Vergleich detaillierte Empfehlungen – viele Sets dort bieten ebenfalls DTS:X-Support.
Echte Räumlichkeit: Soundbar allein vs mit Rear-Speakern/Subwoofer
DTS:X-Support auf dem Papier ist keine Garantie für erlebbaren Raumklang. Was tatsächlich ins Ohr ankommt, hängt vom Hardware-Setup ab. Diese Übersicht klärt die Erwartungen:
Soundbar allein (2.0, 3.0, 5.0)
Virtuelle Räumlichkeit durch DSP-Processing. DTS:X wird entschlüsselt und auf die vorhandenen Treiber gemappt. Ergebnis: erweitertes Klangbild, echter "ich höre es von hinten"-Effekt nur eingeschränkt. Sony BRAVIA Bar 8 und Samsung HW-Q600F liefern hier durch seitliche und upfiring Treiber das Beste ohne separate Einheiten.
Soundbar + kabelloser Subwoofer
Bass-Dimension kommt hinzu. DTS:X-Tieffrequenz-Anteile werden tatsächlich wiedergegeben, nicht virtuell. Das ist der spürbarste Upgrade-Schritt – Explosionen, Basslinien, Gewitter werden körperlich wahrnehmbar. Samsung HW-Q600F hat den Sub inklusive; bei Sony ist er optional zubuchbar.
Soundbar + Sub + Rear-Speaker
Echter Surround-Raumklang. DTS:X-Objekte hinter dem Hörbereich werden tatsächlich von hinten abgestrahlt. Das ist der Unterschied zwischen "simuliertem" und "echtem" Surround – aber auch der komplexeste Setup mit mehr Komponenten und Kabeln (oder kabellosen Rear-Speakern wie bei JBL Bar 1000).
Anschlüsse & Zuspielung: eARC, Player, Apps – so bekommst du DTS:X wirklich raus
DTS:X-Support in der Soundbar bedeutet noch nicht, dass DTS:X auch wirklich ankommt. Die Zuspielung muss stimmen – von der Quelle über den TV bis zur Soundbar:
HDMI eARC (Empfohlen)
Beste OptionÜberträgt DTS:X verlustfrei vom TV zur Soundbar. Voraussetzung: TV-HDMI-Port mit eARC-Label, Soundbar mit eARC. Alle DTS:X-Formate (inkl. DTS:X Master Audio) werden vollständig übertragen. Sony BRAVIA Bar 8 und Samsung HW-Q600F nutzen eARC.
HDMI ARC
AusreichendÜberträgt DTS 5.1 und komprimiertes DTS:X. Für 2.0 und 2.1-Soundbars wie Denon DHT-S216, Hisense HS1000 und Philips TAB5109 vollständig ausreichend – diese Geräte können kein DTS:X Master Audio nativ dekodieren.
Blu-ray-Player direkt
Gut geeignet für DiscPlayer direkt per HDMI an Soundbar: DTS:X wird ohne TV-Umweg an die Soundbar übergeben. Das ist die zuverlässigste Methode für native DTS:X Master Audio-Übertragung ohne Qualitätsverlust.
TV-Einstellungen prüfen
WichtigTV muss Audio-Ausgabe auf "Bitstream/Durchgabe" (nicht "PCM") gestellt sein, damit DTS:X-Signal unverändert an Soundbar weitergegeben wird. Bei PCM wird DTS:X zu 2.0 Stereo heruntergemischt.
Häufigster Fehler: TV-Audio-Ausgabe steht auf "PCM" – DTS:X-Signal wird zum Stereo-Downmix. Im TV-Menü unter Ton/Audio-Ausgang auf "Bitstream" oder "Durchgabe" umstellen. Bei Samsung-TVs heißt das "Dolby Digital+" oder "Bitstream".
Wer seinen TV als zentrales Hub für AV-Geräte aufbauen will, findet im TV & Audio-Überblick passende Kombinationsempfehlungen.
Fazit: DTS:X-Soundbar nach Budget und Nutzungsprofil
Beste DTS:X-Gesamtlösung: Sony BRAVIA Theatre Bar 8 – natives DTS:X, 5.0.2, BRAVIA Acoustic Center Sync. 649,99 €.
Bestes DTS:X-Komplettset: Samsung HW-Q600F – DTS:X nativ, Sub inkl., Q-Symphony, eARC. 249,90 €.
Bester HiFi-Klang: Denon DHT-S216 – audiophile Abstimmung, Virtual DTS:X. 206,10 €.
DTS Virtual:X Einstieg mit Multi-Room: Philips TAB5109 – Play-Fi, Wi-Fi. 76,99 €.
Günstigster DTS-Einstieg: Hisense HS1000 – DTS Virtual:X, Plug & Play. 59,00 €.
Quellen & weiterführende Informationen
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Matthias ist seit dem Start von Test & Tipps im Oktober 2025 Fachredakteur für Technik und digitale Geräte. Vor Test & Tipps hat er über 7 Jahre redaktionelle Erfahrung im Consumer-Electronics-Bereich gesammelt und für mehrere Tech-Magazine Hardware-Reviews geschrieben und kennt die Schwächen reiner Spec-Sheet-Vergleiche aus eigener Praxis. Er analysiert technische Spezifikationen sehr detailliert, vergleicht Test-Ergebnisse aus c't, CHIP, computerbild und englischen Tech-Magazinen, und bewertet Produkte konsequent nach Praxis-Nutzen statt Marketing-Versprechen. Schwerpunkt-Themen: TVs (OLED, QLED, Smart-TV), Audio-Systeme (Soundbars, Kopfhörer), Foto- und Video-Equipment (Action-Cams, Webcams), Gaming-Hardware sowie Smart-Home-Gateways. Bei widersprüchlichen Tests prüft Matthias die Test-Methodik der Quellen — wenn beispielsweise zwei Magazine das gleiche TV unterschiedlich bewerten, sucht er die Erklärung in Test-Bedingungen. Sein Fokus: nachvollziehbare Vergleiche und sinnvolle Alternativen für unterschiedliche Budget-Klassen. Was Matthias prägt: 2021 hat er drei 65-Zoll-OLEDs (LG C1, Samsung S95B, Sony A80J) zwölf Wochen parallel zuhause gehabt und im Wochentakt rotiert. Erkenntnis: Datenblätter und Testberichte hatten alle drei ähnlich bewertet, aber im Wohnzimmer-Alltag waren die Unterschiede bei Reflexionen und SDR-Helligkeit deutlich sichtbar. Seitdem prüft er bei TV-Empfehlungen, ob Test-Berichte die Performance unter unterschiedlichen Lichtsituationen (Tageslicht, Dämmerung, Heimkino) dokumentieren — und nicht nur Werte aus genormten Lab-Setups übernehmen.
Vollständiges Autorprofil ansehenMatthias König verantwortet Inhalte mit Schwerpunkt Fachredakteur Digitale Geräte & Technik. Die Autorenseite bündelt Fachgebiete, Biografie und weitere Beiträge zur besseren Einordnung der redaktionellen Verantwortung.
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