Diese Seite verkauft nichts. Sie ordnet einen Bereich, der aus fünfzehn Seiten besteht, und sie erklärt die Prüfgrößen, mit denen Geschirrspüler beschrieben werden — Energieeffizienzklasse, Verbrauch, Maßgedecke, Programmdauer, Geräuschemission. Diese fünf Größen stehen auf dem Energielabel, und sie gelten alle für dasselbe Programm. Wer das weiß, liest jede Produktseite anders.
Kein Gerät wird hier mit Namen, Preis oder Sternwert genannt. Für einzelne Modelle gibt es die Seiten dieses Bereichs; eine davon stellt sechs Angebote Feld für Feld gegenüber, eine zweite ordnet die Auswahl nach Budget. Datenstand dieser Seite: 28.09.2026. Datenbasiert, kein Hands-on-Test — es wurde kein Gerät gekauft und keines betrieben.
Die fünfzehn Seiten dieses Bereichs, und welche Frage jede beantwortet
Ein Geschirrspüler wird über drei Achsen beschrieben, die sich gegenseitig einschränken: Breite, Einbauart und Geräuschwert. Die Seiten dieses Bereichs folgen genau diesen Achsen. Das hat einen praktischen Grund. Wer zuerst die Nische ausmisst, hat die Breite entschieden; wer die Küchenfront kennt, hat die Einbauart entschieden; erst danach ist eine Liste von Geräten überhaupt sinnvoll sortierbar.
Die Reihenfolge in der Tabelle unten ist deshalb keine Rangfolge. Sie ist der Weg, den die Entscheidung ohnehin nimmt. Vier Seiten führen Angebote, elf erklären eine Bauform oder eine Größe. Wer nur eine Zahl sucht, springt direkt.
| Seite | Welche Frage sie beantwortet |
|---|---|
| Breite 60 Zentimeter | Was die verbreitete Standardbreite an Fassungsvermögen mitbringt. |
| Breite 45 Zentimeter | Wofür die schmale Nische reicht und wo sie aufhört zu reichen. |
| Kleine Geräte | Schmal, niedrig, Tischgerät: drei Wege, Platz zu sparen. |
| Tischgerät | Spülen ohne Festanschluss, mit allen Folgen für den Betrieb. |
| Einbau allgemein | Was die Nische vorgibt, bevor ein Gerät ausgewählt wird. |
| Vollintegriert | Bedienfeld hinter der Tür: was sichtbar bleibt und was nicht. |
| Teilintegriert | Sichtbare Blende, verdeckter Rest, und wann das die bessere Wahl ist. |
| Freistehend | Das Gerät, das beim Umzug mitkommt und keine Möbelfront braucht. |
| Geräusch | Wofür ein Dezibelwert gilt und wofür er gerade nicht gilt. |
| Reihenfolge beim Kauf | Welche Entscheidung zuerst fallen muss, damit die nächste möglich wird. |
| Störung und Reparatur | Was sich selbst prüfen lässt, bevor ein Kundendienst gerufen wird. |
| Modelle gegenübergestellt | Sechs Angebote Feld für Feld, mit dem Datenblatt abgeglichen. |
| Geräte im Überblick | Fünf Angebote nebeneinander, von der Reinigung bis zum Verbrauch. |
| Auswahl nach Budget | Welches Angebot in welcher Preislage überhaupt in Frage kommt. |
Zwei Dinge sind in dieser Aufteilung bewusst getrennt. Eine Bauform beschreibt, wie das Gerät in die Küche kommt; eine Größe beschreibt, wie viel hineingeht. Wer beides in einer Suche vermischt, bekommt Angebote, die entweder nicht passen oder nicht reichen. Deshalb gibt es hier eine Seite je Bauform und eine Seite je Größe, und deshalb steht die Nischenmessung in der Reihenfolge vor allem anderen.
Eine fünfzehnte Seite fehlt in dieser Tabelle: diese hier. Sie trägt die Systematik, nicht die Geräte. Alles, was auf den anderen vierzehn Seiten als Zahl in einer Tabelle steht, hat hier seine Herkunft und seine Grenze beschrieben.
Was auf dem Label steht, und für welches Programm es gilt
Das Energielabel eines Haushaltsgeschirrspülers trägt sechs Angaben: die Skala von A bis G, die Klasse des Geräts, den Energieverbrauch für 100 Zyklen, das Fassungsvermögen in Maßgedecken, die Programmdauer, den Wasserverbrauch für einen Zyklus und die Geräuschemission. Das ist die Aufzählung der Europäischen Kommission zu dieser Produktgruppe. Und dann folgt der Satz, der alles darunter bindet: Die Angaben des Labels beruhen auf dem Eco-Programm.
Das ist keine Randnotiz. Es heißt, dass die Klasse eines Geräts nichts über dessen Verbrauch im Schnellprogramm sagt, nichts über den Verbrauch im Intensivprogramm und nichts über den Verbrauch bei halber Beladung. Ein Gerät, das im Eco-Programm sparsam ist, kann im Programm daneben deutlich mehr ziehen. Das Label sagt darüber nichts, weil es darüber nichts sagen soll.
Die Kommission beschreibt die einzelnen Felder ausdrücklich mit diesem Bezug: Energieverbrauch je 100 Zyklen auf Grundlage des Eco-Programms, Fassungsvermögen für das Eco-Programm, Programmdauer für das Eco-Programm, Wasserverbrauch je Zyklus auf Grundlage des Eco-Programms, Geräuschemission für das Eco-Programm. Fünf Felder, fünfmal derselbe Bezug. Wer eine dieser fünf Zahlen ohne das Wort Eco weitergibt, gibt eine Zahl ohne Bezugsgröße weiter.
Praktisch folgt daraus eine unbequeme Sache. Das Eco-Programm ist in der Regel das längste Programm des Geräts, oft deutlich über drei Stunden. Wer es nie benutzt, benutzt das Gerät nie in dem Zustand, für den seine Klasse gilt. Das ist kein Vorwurf an die Nutzung, sondern eine Aussage über die Reichweite der Zahl.
Für diesen Bereich heißt das: Auf der Seite zum Geräuschwert gilt derselbe Bezug wie hier, und auf der Übersichtsseite mit fünf Angeboten ebenfalls. Ein Dezibelwert aus dem Datenblatt ist der Wert des Eco-Programms, nicht der Wert des Programms, das jemand tatsächlich drückt.
März 2021: die Skala wurde neu geschnitten, nicht verschoben
Bis Februar 2021 trugen Geschirrspüler Klassen von A+++ bis D. Seit dem 1. März 2021 gilt eine Skala von A bis G. Hier entstehen die meisten Missverständnisse, und zwar aus einem einzigen Grund: Die neue Skala ist keine Umbenennung der alten. Sie ist neu geschnitten, und zwar mit Absicht so, dass die obersten Klassen zunächst leer bleiben.
Das hat eine Folge, die im Laden komisch aussieht. Ein Gerät, das nach der alten Skala ein Spitzenmodell war, trägt heute einen Buchstaben aus der Mitte. Umgekehrt heißt ein A auf dem neuen Label nicht, dass ein Gerät geringfügig besser ist als das Nachbargerät mit B — es heißt, dass es eine Schwelle erreicht, die beim Erlass der Regeln noch kein Serienmodell erreichte.
Die verbreitete Umrechnung ist trotzdem eine Erfindung. Sätze der Form „Klasse E entspricht der alten Klasse A++" tauchen in Produktbeschreibungen auf, auch in diesem Bereich. Eine amtliche Übersetzungstabelle zwischen beiden Skalen gibt es nicht; die Kommission veröffentlicht keine. Das neue Label weist den Energieverbrauch für 100 Zyklen aus, und es tut das mit der Bezugsgröße im Feld. Für die alte Skala galt eine andere Bezugsgröße. Zwei Buchstaben aus zwei Systemen sind deshalb keine zwei Werte derselben Größe, und wer sie gleichsetzt, setzt etwas gleich, das nicht vergleichbar gemacht wurde.
Der rechtliche Rahmen ist dreiteilig und leicht zu verwechseln. Die Rahmenverordnung (EU) 2017/1369 regelt das Kennzeichnungssystem als solches und die Neuskalierung. Die Verordnung (EU) 2019/2017 regelt die Kennzeichnung von Haushaltsgeschirrspülern und ersetzt dabei die ältere Verordnung (EU) 1059/2010. Die Verordnung (EU) 2019/2022 regelt die Ökodesign-Anforderungen an dieselben Geräte und ersetzt die Verordnung (EU) 1016/2010. Kennzeichnung und Ökodesign sind zwei getrennte Rechtsakte mit zwei getrennten Nummern; sie werden regelmäßig durcheinandergeworfen.
Warum das für einen Käufer überhaupt zählt: Solange die obersten Klassen nahezu leer sind, spielt sich der Markt in einem schmalen Band ab. Zwischen zwei Geräten benachbarter Klassen liegt dann wenig, zwischen zwei Geräten derselben Klasse gelegentlich mehr, als der gemeinsame Buchstabe vermuten lässt. Eine Klasse ist eine Schwelle, keine Messgröße. Wer zwei Geräte ernsthaft vergleicht, vergleicht die Zahl unter dem Buchstaben.
Dazu kommt ein handfester Nebeneffekt der Umstellung. Altbestände, Prospekte und Produkttexte aus der Zeit davor tragen weiter die alten Klassen, und sie werden weiter kopiert. Wer in einem Angebot aus dem laufenden Jahr ein A++ findet, hat nicht unbedingt ein altes Gerät gefunden, sondern häufig einen alten Text. Das ist kein Detail für Juristen: Es entscheidet darüber, ob eine Angabe überhaupt zu dem Gerät gehört, das geliefert wird.
Eine Einschränkung gehört dazu, und sie steht hier bewusst: Der Wortlaut dieser Verordnungen wurde für diese Seite nicht im Amtsblatt eingesehen. Der zuständige Rechtstextdienst der Union war am Prüftag nicht erreichbar. Wiedergegeben wird, was die Europäische Kommission auf ihren eigenen Seiten zur Produktgruppe darüber schreibt — mit Nummern, Geltungsbeginn und Ablösungsverhältnis.
Die Stationen als Liste
- 1997: Erste Kennzeichnung — Für Haushaltsgeschirrspüler tritt eine Energiekennzeichnung erstmals in Kraft.
- 2010: Fortschreibung — Kennzeichnung und Ökodesign werden erneuert: Verordnung (EU) 1059/2010 und 1016/2010.
- 1. März 2021: Neue Skala A bis G — Verordnung (EU) 2019/2017 löst die Kennzeichnungsregeln ab. Die Klassen A+ bis A+++ entfallen.
- seit 2021: Ökodesign eigenständig — Verordnung (EU) 2019/2022 verlangt ein Eco-Programm und Ersatzteilversorgung über Fristen.
Sechs von 67: was die Datenfelder dieses Bereichs über die Klasse sagen
Für diese Seite wurden die Datenfelder dieses Bereichs ausgewertet. Erhebungsumfang: alle fünfzehn Seiten unterhalb von Spülmaschine, Prüftag 28.09.2026. Gezählt wurden die Felder, in denen eine Energieeffizienzklasse als Wert steht — also das, was in den Vergleichstabellen als Buchstabe erscheint.
Das Ergebnis ist ernüchternd, und es betrifft die eigenen Seiten. In den fünfzehn Seiten dieses Bereichs steht die Energieeffizienzklasse 67-mal in einem Datenfeld. Elf dieser 67 Felder nennen den Bezug, auf den sich der Buchstabe stützt, nämlich Kilowattstunden je 100 Zyklen. Sechs Felder tragen die im März 2021 abgelöste Skala: fünfmal den Wert A++ und einmal die Formulierung „E (= alt A++)". Die übrigen 50 tragen einen blanken Buchstaben ohne jede Bezugsgröße.
Beim Geräuschwert ist die Lage noch eindeutiger. 72 Felder nennen einen Dezibelwert. Keines davon nennt das Programm, für das dieser Wert gilt. Dabei weist das Label die Geräuschemission ausschließlich für das Eco-Programm aus — genau das Programm, das im Alltag am seltensten gewählt wird.
Beim Fassungsvermögen ist es dasselbe Bild: 72 Felder nennen eine Zahl in Maßgedecken, keines nennt die Beladevorschrift, auf die sich diese Zahl bezieht. Beim Wasserverbrauch sieht es besser aus. Von 23 Feldern tragen zwölf die Einheit je Zyklus im Wert selbst, elf nennen nur Liter.
Diese Feststellung ist unangenehm, weil sie nicht auf fremde Produktseiten zeigt, sondern auf die eigenen. Sie steht hier, damit jede Zahl in diesem Bereich mit der Frage gelesen wird, wofür sie eigentlich gilt. Und sie ist der Grund, warum diese Seite selbst keinen Buchstaben für ein einzelnes Gerät nennt.
Die Werte als Liste
- blanker Buchstabe: 50 Datenfelder
- mit kWh/100 Zyklen: 11 Datenfelder
- abgelöste Skala: 6 Datenfelder
Maßgedeck: eine Einheit, die die Beladevorschrift des Herstellers mitbringt
Maßgedecke sind die Kapazitätsangabe für Geschirrspüler. Die Einheit hat eine Definition, und sie ist weniger handfest, als die glatte Zahl im Datenblatt vermuten lässt. Nach der Beschreibung der Europäischen Kommission ist das Nennfassungsvermögen die höchste Zahl von Maßgedecken samt Servierteilen, die in einem Zyklus gereinigt, gespült und getrocknet werden kann, wenn das Gerät nach den Anweisungen des Anbieters beladen wird.
Dieser Nebensatz ist die ganze Einschränkung. Die Zahl gilt für eine Beladung, die der Hersteller vorgibt — Teller in einer bestimmten Reihenfolge, Gläser in einer bestimmten Zone, Besteck in einer bestimmten Lage. Wer anders beläd, hat die Bedingung verlassen, unter der die Zahl gemessen wurde. Das erklärt, warum ein Gerät mit 14 Maßgedecken einen Alltagshaushalt nicht zwangsläufig in einem Durchgang abarbeitet.
Ein Maßgedeck ist auch nicht dasselbe wie „Geschirr für eine Person am Tag". Die Kommission spricht von Maßgedecken samt Servierteilen — die Servierteile stehen also neben den Gedecken und zählen einmal für die ganze Beladung. Wie ein einzelnes Gedeck genau zusammengesetzt ist, legt eine Prüfnorm fest. Deren Wortlaut ist nicht frei zugänglich, und deshalb steht die Stückliste hier nicht.
Was diese Seite nicht belegen kann, gehört dazu. Die Stückliste und die Maße eines einzelnen Gedecks konnten nicht aus einer frei zugänglichen Quelle bezogen werden. Die Stellen, die solche Dokumente vertreiben, geben den Wortlaut nur gegen Gebühr heraus. Diese Seite gibt ihn deshalb nicht aus zweiter Hand wieder, nennt keine Normnummer, die sie nicht eingesehen hat, und lässt die Frage offen stehen.
Für die Praxis bleibt eine brauchbare Regel. Die Maßgedeck-Zahl ist ein Vergleichswert zwischen Geräten, kein Versprechen über den eigenen Haushalt. Die Seite zur Breite 60 Zentimeter rechnet das für größere Haushalte durch, die Seite zu kleinen Geräten für Haushalte, in denen zwei Personen kochen.
Kilowattstunden je hundert Zyklen, und was hundert Zyklen im Haushalt bedeuten
Der Energieverbrauch auf dem Label steht nicht je Spülgang, sondern je 100 Zyklen im Eco-Programm. Das ist zunächst eine Rechenhilfe: Die Zahl lässt sich durch hundert teilen und ergibt den Verbrauch eines Durchgangs. Steht dort 84, verbraucht ein Durchgang 0,84 Kilowattstunden.
Interessanter ist die Frage, wie viele Durchgänge im Jahr anfallen. Die Kommission rechnet für ihre Bestandsschätzungen mit 220 Zyklen im Jahr je Gerät. Das ist ein europäischer Durchschnitt über alle Haushalte, keine Vorgabe und kein Zielwert. Für einen Einpersonenhaushalt sind 220 Durchgänge viel, für eine fünfköpfige Familie wenig.
Aus diesen beiden Zahlen wird eine Jahresrechnung, die jeder selbst anstellen kann. Durchgänge im Jahr mal Verbrauch je Durchgang mal Arbeitspreis. Der Arbeitspreis ist der Teil, der schwankt: Das Statistische Bundesamt nennt für private Haushalte im zweiten Halbjahr 2025 durchschnittlich 40,55 Cent je Kilowattstunde. Das ist ein Durchschnitt über alle Tarife und Verbrauchsklassen, keine Aussage über einen einzelnen Vertrag.
Was diese Rechnung nicht enthält, ist der Unterschied zwischen zwei Geräten derselben Nachbarklasse. Er ist kleiner, als die Klassensprünge suggerieren. Wer zwei Geräte vergleicht, vergleicht am besten direkt die Kilowattstunden je 100 Zyklen und nicht die Buchstaben — die Zahl hat eine Einheit, der Buchstabe nur eine Schwelle.
Ein Rechenbeispiel macht die Größenordnung sichtbar, und es gehört mit seinen Annahmen ausgesprochen. Angenommen, ein Gerät braucht 84 Kilowattstunden je 100 Zyklen und läuft 220-mal im Jahr. Dann sind das rund 185 Kilowattstunden im Jahr, bei 40,55 Cent also ungefähr 75 Euro Strom. Die Zyklenzahl ist ein europäischer Durchschnitt, der Verbrauchswert eine Annahme, der Preis ein Halbjahresdurchschnitt über alle Tarife. Keine der drei Zahlen ist eine Aussage über einen konkreten Haushalt, und genau deshalb steht jede von ihnen im Rechner als veränderbarer Wert.
Was dieselbe Rechnung über eine Kaufentscheidung sagt, ist begrenzt. Die Differenz zwischen zwei Geräten liegt bei wenigen Kilowattstunden je 100 Zyklen und damit bei wenigen Euro im Jahr. Über zehn Jahre summiert sich das, aber es trägt selten einen dreistelligen Aufpreis. Wer mit Energiekosten argumentiert, sollte die Differenz ausrechnen, bevor er sie als Argument benutzt.
Und noch ein Punkt gehört hierher: Strom ist nicht der ganze Betrieb. Wasser, Reiniger, Regeneriersalz und Klarspüler kommen hinzu. Der Rechner weiter unten in diesem Text führt sie als eigene Posten, weil sie sich sonst aus der Rechnung verlieren.
Eine Tabelle mit Klassen und den dazu gehörenden Kilowattstunden-Schwellen steht hier nicht. Diese Schwellen sind an Fassungsvermögen gekoppelt und stehen in der Kennzeichnungsverordnung, deren Wortlaut für diese Seite nicht eingesehen werden konnte. Eine selbst geschätzte Tabelle wäre eine erfundene Tabelle.
Wasser je Zyklus: die Zahl, die sich nicht auf hundert bezieht
Beim Wasser wechselt das Label die Bezugsgröße. Der Energieverbrauch steht je 100 Zyklen, der Wasserverbrauch je einem Zyklus. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern Absicht, und es ist die häufigste Verwechslung beim Lesen eines Labels. Wer beide Felder als dieselbe Bezugsgröße liest, rechnet um den Faktor hundert falsch.
Auch hier gilt das Eco-Programm. Ein Gerät, dessen Label neun Liter nennt, zieht im Intensivprogramm mehr, und es zieht bei einem Vorspülgang zusätzlich. Der Vorspülgang ist deshalb der teuerste Griff am Gerät: Er kostet Wasser und Strom, ohne auf dem Label zu erscheinen.
Die Kommission nennt zur Einordnung eine Größe, die die Sache greifbar macht: Ein effizientes Gerät braucht etwa neun Liter für eine Beladung von bis zu 15 Maßgedecken. Diese Zahl ist deshalb bemerkenswert, weil sie unter der Menge liegt, die beim Spülen von Hand anfällt — dazu weiter unten der eigene Abschnitt.
In diesem Bereich steht der Wasserwert 23-mal in einem Datenfeld. Zwölf dieser Felder tragen die Einheit je Zyklus im Wert, elf nennen nur eine Litermenge. Das ist die beste Quote aller vier geprüften Größen, und sie ist noch immer knapp die Hälfte.
Für den Betrieb ist Wasser der kleinere Kostenblock. Er wird trotzdem größer, wenn das Gerät halb voll läuft: Der Wasserverbrauch eines Programms hängt an der Programmwahl, nicht an der Beladung. Halb beladen spülen heißt, je Teller das Doppelte zu zahlen. Die Seite zum Tischgerät behandelt genau diesen Fall, weil dort das Fassungsvermögen klein ist und häufiger läuft.
Warum das sparsamste Programm das längste ist
Die Programmdauer steht als eigenes Feld auf dem Label, und sie gilt für das Eco-Programm. Dass genau dieses Programm die längste Laufzeit hat, ist kein Konstruktionsfehler. Es ist der Weg, auf dem die Ersparnis entsteht.
Der größte Energieposten eines Spülgangs ist das Aufheizen des Wassers. Wer die Temperatur senkt, muss die Einwirkzeit verlängern, damit Reiniger und Mechanik dieselbe Arbeit leisten. Das Eco-Programm tauscht also Zeit gegen Wärme. Drei bis vier Stunden sind dabei keine Ausnahme.
Daraus folgt eine Entscheidung, die niemand dem Gerät abnehmen kann. Wer abends einschaltet und morgens ausräumt, verliert durch die Länge nichts. Wer das Gerät zwischen zwei Mahlzeiten leer braucht, greift zum kurzen Programm und verlässt damit die Bedingung, unter der die Klasse gemessen wurde. Beides ist legitim. Nur sollte die Klasse dann nicht als Versprechen über die eigenen Kosten gelesen werden.
Die Ökodesign-Regeln verlangen ausdrücklich, dass ein Gerät ein Eco-Programm hat, und sie stellen an dieses Programm die Effizienz- und Funktionsanforderungen. Die Kurzprogramme daneben sind in dieser Hinsicht unreguliert. Ein Gerät mit vielen Programmen ist deshalb nicht automatisch ein flexibleres Gerät — es ist ein Gerät mit mehr Wegen, die Bedingung des Labels zu verlassen.
Für die Praxis ist die Programmdauer außerdem ein Geräuschthema. Ein leises Gerät, das vier Stunden läuft, ist vier Stunden lang leise hörbar; ein lauteres, das eine Stunde läuft, ist kürzer laut. Die Seite zum Geräuschwert geht darauf ein, weil das in offenen Wohnküchen die eigentliche Frage ist.
Ein Dezibelwert braucht eine Bezugsgröße, sonst ist er eine Zahl
Auf dem Label steht die Geräuschemission, und zwar als Luftschallemission für das Eco-Programm. Neben der Zahl steht eine Klasse. Beides gehört zusammen, und beides wird in Produktbeschreibungen getrennt.
Eine nackte Angabe wie „42 dB" sagt nicht, was gemessen wurde. Schallleistung und Schalldruck sind zwei verschiedene Größen; bei Schalldruck gehört ein Messabstand dazu, bei Schallleistung nicht. Ohne diese Angabe sind zwei Zahlen zweier Hersteller nicht sicher vergleichbar, auch wenn sie dieselbe Einheit tragen.
Dazu kommt die Programmfrage. Der Wert gilt für das Eco-Programm. Wer ein Kurzprogramm wählt, hört ein anderes Gerät — höhere Pumpendrehzahl, kürzere Pausen, oft ein deutlich hörbarerer Trocknungsabschnitt. In diesem Bereich nennen 72 Datenfelder einen Dezibelwert, und keines nennt das Programm dazu. Das ist der zweite Teil der Feststellung weiter oben.
Praktisch verschiebt sich das Problem außerdem in die Küche. Derselbe Wert klingt in einem Raum mit Fliesen und harten Fronten anders als in einem Raum mit Teppich und Vorhängen. Ein freistehendes Gerät steht mit seinem Blech im Raum, ein eingebautes gibt Vibration an die Möbelkorpusse ab. Weder das eine noch das andere steht im Datenblatt.
Deshalb ist die brauchbare Frage nicht „wie viele Dezibel", sondern „wann läuft das Gerät". Ein Gerät, das nachts läuft, darf lauter sein. Ein Gerät, das neben dem Esstisch läuft, muss auch im Kurzprogramm erträglich bleiben — und dafür gibt das Label keine Zahl her.
Was auf dem Label nicht steht, und warum das die wichtigere Liste ist
Das Label ist knapp, und seine Lücken sind systematisch. Sie zu kennen ist nützlicher, als die sechs Felder auswendig zu wissen, weil genau in den Lücken die Enttäuschungen entstehen.
Nicht auf dem Label steht die Reinigungsleistung. Es gibt kein Feld dafür, keine Klasse und keine Zahl. Wer wissen will, ob ein Gerät angebrannte Reste löst, findet darauf im Label keine Antwort — nur eine Aussage darüber, wie viel Energie und Wasser das Eco-Programm braucht, um die Prüfbedingung zu erfüllen.
Nicht auf dem Label steht die Trocknungsleistung. Auch sie hat kein Feld. Dabei ist nasser Kunststoff der häufigste Alltagsärger bei dieser Gerätegruppe, und er hängt an Technik, die im Label nicht vorkommt.
Nicht auf dem Label stehen Haltbarkeit, Ausfallhäufigkeit und Reparaturkosten. Die Ökodesign-Regeln sichern die Verfügbarkeit von Ersatzteilen über Fristen ab, aber sie sagen nichts darüber, wie oft ein Teil gebraucht wird. Wer über zehn Jahre rechnet, rechnet hier mit der größten unbekannten Größe.
Nicht auf dem Label stehen die Innenmaße und das Korbsystem. Ob ein Bratenblech hineinpasst, ob der Oberkorb in der Höhe verstellbar ist, ob Besteck flach liegt: Das alles entscheidet über den Alltag und steht nur in der Beschreibung, wenn der Anbieter es hineinschreibt.
Nicht auf dem Label steht schließlich der Verbrauch der Programme, die tatsächlich benutzt werden. Das ist die größte Lücke von allen, und sie ist keine Schlamperei: Ein Label braucht eine einheitliche Prüfbedingung, sonst vergleicht es nichts. Nur darf man die Zahl dann nicht als Vorhersage über das eigene Verhalten lesen.
Der Härtebereich kommt vom Versorger, nicht vom Gerät
Ein Geschirrspüler will wissen, wie hart das Wasser ist, das ihm zuläuft. Diese Angabe steht nicht im Datenblatt des Geräts, sondern kommt vom Wasserversorgungsunternehmen. Das ist in Deutschland geregelt: Nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz müssen Versorger den Härtebereich des abgegebenen Trinkwassers mindestens einmal im Jahr mitteilen, außerdem bei jeder nicht nur vorübergehenden Änderung.
Dasselbe Gesetz legt die Bezeichnungen fest, und zwar in einer eindeutigen Einheit. Der Härtebereich weich bedeutet weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter, der Bereich mittel 1,5 bis 2,5 Millimol je Liter, der Bereich hart mehr als 2,5 Millimol je Liter. Drei Bereiche, zwei Schwellen, eine Einheit.
Praktisch tauchen daneben zwei weitere Einheiten auf: Grad deutscher Härte und Millimol je Liter, teils in derselben Bedienungsanleitung. Wer am Gerät einstellt, stellt in der Einheit ein, die das Gerät vorgibt, und rechnet die Angabe des Versorgers dafür um. Die gesetzliche Angabe ist die in Millimol Calciumcarbonat je Liter; alles andere ist eine Umrechnung.
Warum das überhaupt eine Rolle spielt: Der Enthärter im Gerät tauscht Härtebildner gegen Natrium und braucht dafür Regeneriersalz. Ist der Wert zu niedrig eingestellt, bleibt Kalk im Gerät und auf den Gläsern. Ist er zu hoch eingestellt, verbraucht das Gerät mehr Salz als nötig. Beides sind Fehler mit Folgen, und beide gehen auf eine Zahl zurück, die einmal eingegeben wird und dann jahrelang steht.
Eine zweite Verwechslung sitzt gleich daneben. Die Härte des Trinkwassers ist keine Eigenschaft des Hauses, sondern des Wassers, das eingespeist wird; sie kann sich innerhalb einer Stadt von Straßenzug zu Straßenzug unterscheiden, wenn das Netz aus mehreren Fassungen gespeist wird. Ein Wert, den ein Nachbar nennt, ist deshalb ein Hinweis und keine Auskunft. Die Auskunft gibt der Versorger.
Diese Zahl ändert sich außerdem, wenn der Versorger wechselt oder Wasser aus einer anderen Fassung einspeist. Das Gesetz sieht die Mitteilungspflicht bei dauerhafter Änderung genau deshalb vor. Nach einem Umzug ist die Einstellung am Gerät deshalb der erste Griff — noch vor der ersten Beladung.
Salz, Reiniger, Klarspüler: drei Mittel mit drei getrennten Aufgaben
Drei Mittel, drei Kammern, drei Aufgaben. Regeneriersalz regeneriert den Ionenaustauscher und hat mit dem Reinigen nichts zu tun. Reiniger löst und bindet Speisereste. Klarspüler senkt die Oberflächenspannung, damit Wasser abläuft statt in Tropfen zu trocknen. Wer die Aufgaben verwechselt, sucht den Fehler an der falschen Stelle.
Kombinationsprodukte übernehmen alle drei Funktionen in einer Tablette. Sie funktionieren, solange die Bedingungen stimmen, für die sie gemacht sind — und die hängen am Härtebereich. In hartem Wasser reicht der Salzanteil einer Tablette regelmäßig nicht, und dann braucht das Gerät zusätzlich Salz. Das Gerät meldet das nicht immer; die Gläser melden es.
Für die Mittel selbst gibt es eine eigene Rechtsschicht, die mit dem Energielabel nichts zu tun hat. Das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz verbietet das Inverkehrbringen tensidhaltiger Reinigungsmittel, wenn die vollständige aerobe Bioabbaubarkeit der Tenside nicht der Rate entspricht, die Anhang III der Verordnung (EG) Nr. 648/2004 festlegt. Die Prüfmethode dafür ist dort ebenfalls benannt. Das ist eine Anforderung an das Mittel, nicht an das Gerät.
Was diese Seite nicht leistet, ist ein Vergleich von Reinigern. Dafür wären Reinigungsprüfungen nötig, mit standardisierten Anschmutzungen und einer Waage. Diese Seite hat keine. Sie kann nur sagen, welche Frage vor dem Reinigervergleich steht: die nach dem Härtebereich, weil er die Antwort mitbestimmt.
Ein häufiger Verdacht sei noch getrennt: Milchig bleibende Gläser sind nicht zwangsläufig ein Kalkproblem. Glaskorrosion sieht ähnlich aus, ist aber irreversibel und hängt an Temperatur und Alkalität. Die Seite zu Störungen trennt solche Fälle, weil sich das eine beheben lässt und das andere nicht.
Was das Ökodesign über Ersatzteile verlangt, und für wen
Seit dem 1. März 2021 stellt die Ökodesign-Verordnung für Haushaltsgeschirrspüler Anforderungen an die Reparierbarkeit. Sie sind ungewöhnlich konkret, und sie unterscheiden zwei Adressatenkreise. Das ist der Teil, der beim Zitieren regelmäßig unter den Tisch fällt.
Bestimmte Ersatzteile müssen für alle verfügbar sein, und zwar zehn Jahre, nachdem das Gerät vom Markt genommen wurde. Die Kommission nennt dafür Türscharniere und Dichtungen, Sprüharme, Filter und Körbe. Für professionelle Reparaturbetriebe gilt ein weiterer Zugang zu Ersatzteilen und zu den Reparaturinformationen, und zwar für mindestens sieben Jahre. Geliefert werden müssen Ersatzteile innerhalb von 15 Tagen.
Drei Zahlen, drei Geltungsbereiche — und genau das macht die Angabe brauchbar. Wer in einer Produktbeschreibung liest, Ersatzteile seien „zehn Jahre verfügbar", sollte nachsehen, ob der Geltungsbereich mitgenannt ist: zehn Jahre gelten für die benannte Teileliste und rechnen ab der Marktentnahme, nicht ab dem Kaufdatum. Eine Frist ohne Geltungsbereich ist keine Zusage.
Für die Kaufentscheidung heißt das etwas Unerwartetes. Die Reparierbarkeit ist bei dieser Gerätegruppe kein Unterscheidungsmerkmal zwischen Marken, weil sie für alle gilt, die in der Union verkaufen. Unterschiedlich sind dagegen Preis und Verfügbarkeit im Alltag, und dazu sagt die Verordnung nichts.
Wer eine Störung hat, prüft deshalb zuerst, ob sie in die Liste der selbst zu behebenden Fälle gehört. Filter, Sprüharm und Dichtung sind genau die Teile, die die Verordnung benennt, und es sind dieselben, die die Seite zu Störung und Reparatur zuerst durchgeht.
EPREL: das Register hinter dem QR-Code
Auf jedem neuen Energielabel steht ein QR-Code. Er führt in das Europäische Produktregister für die Energieverbrauchskennzeichnung, kurz EPREL. Dort liegen die Angaben zu den Modellen, die in der Union in Verkehr gebracht werden, und dort steht mehr, als auf das Label passt.
Das ist für den Abgleich mit einer Produktseite die nützlichste Adresse überhaupt. Wer eine Klasse oder eine Verbrauchszahl in einem Angebot findet, kann sie dort gegen die Registerangabe des Herstellers stellen. Das Register lässt sich außerdem über die Modellkennung durchsuchen, wenn der QR-Code nicht zur Hand ist.
Zwei Einschränkungen gehören dazu. Erstens ist das Register nach Modellkennung aufgebaut, und Händlerangebote nennen die Modellkennung nicht immer vollständig; Farbe, Breite und Einbauart bilden bei Geschirrspülern eigene Varianten, die eigene Kennungen tragen. Zweitens ist ein Registereintrag eine Angabe des Anbieters, keine unabhängige Messung.
Wer also einen Widerspruch findet, hat damit nicht bewiesen, welche Seite recht hat. Er hat einen Widerspruch zwischen zwei Angaben desselben Absenders gefunden — und das ist bereits ein Grund, genauer hinzusehen. Dieser Bereich hat solche Widersprüche mehrfach dokumentiert, siehe die Gegenüberstellung von sechs Angeboten.
Für diese Seite gilt: Sie nennt keine Modellkennung und damit auch keinen Registereintrag. Sie beschreibt nur, wo das Nachsehen möglich ist. Die Prüfung eines einzelnen Geräts gehört auf die Seite, die dieses Gerät führt.
Von Hand spülen, ehrlich gerechnet
Die Nicht-Kauf-Option ist bei dieser Gerätegruppe keine Randbemerkung. Spülen von Hand funktioniert, kostet nichts an Anschaffung und braucht keinen Platz. Die Frage ist also nicht, ob es geht, sondern was es verbraucht.
Die Europäische Kommission nennt dazu zwei Zahlen. Wer von Hand spült, benutze ungefähr 20 Liter Wasser; ein effizientes Gerät brauche neun Liter für bis zu 15 Maßgedecke. In derselben Darstellung heißt es, ein Geschirrspüler spare gegenüber dem Spülen von Hand etwa die Hälfte des Wassers und damit auch die Energie, die für das zusätzliche Erwärmen nötig wäre.
Diese Zahlen sind eine Einordnung, keine Messung am eigenen Spülbecken. Wer in einer gefüllten Schüssel spült und nicht unter laufendem Wasser, kommt deutlich tiefer. Wer unter laufendem Warmwasser spült, kommt deutlich höher. Die Spanne beim Spülen von Hand ist größer als die Spanne zwischen zwei Geräten — das ist der eigentliche Befund.
Zur Größenordnung noch eine Zahl aus einer anderen Quelle: Das Statistische Bundesamt weist für Deutschland einen Trinkwassergebrauch von 126 Litern je Einwohner und Tag aus. Das ist der gesamte Haushaltsgebrauch, Duschen und Toilette eingeschlossen. Neun oder zwanzig Liter für einen Spülgang sind gegen diese Zahl ein überschaubarer Anteil — die Energie für das Erwärmen ist der größere Posten, nicht das Wasser selbst.
Der Rechner darunter macht das für den eigenen Fall nachvollziehbar. Er rechnet nicht aus, was sich lohnt. Er rechnet aus, was eine Annahme kostet — und er zeigt jede Annahme offen, damit sie ersetzt werden kann.
Was ein Jahr Betrieb kostet, Posten für Posten
Die Startwerte sind Annahmen und im Feld veränderbar. Der Stromverbrauch entspricht 0,84 Kilowattstunden je Durchgang, also 84 Kilowattstunden je 100 Zyklen im Eco-Programm.
Strom
Menge als Annahme: 220 Durchgänge mal 0,84 kWh. Arbeitspreis: Durchschnitt privater Haushalte im zweiten Halbjahr 2025 nach Statistischem Bundesamt.
Wasser und Abwasser
Menge als Annahme: 220 Durchgänge mal 9 Liter. Der Arbeitspreis ist eine Annahme, weil Wasser- und Abwasserpreise kommunal festgesetzt werden.
Reiniger
Menge: eine Tablette je Durchgang. Der Preis ist eine Annahme und schwankt mit der Packungsgröße.
Regeneriersalz und Klarspüler
Sammelposten als Annahme. Der Bedarf hängt am Härtebereich des Trinkwassers und am eingestellten Wert.
- Strom: 185 kWh im Jahr mal 0,406 = 75,02 Euro im Jahr
- Wasser und Abwasser: 2,0 Kubikmeter im Jahr mal 4,50 = 9,00 Euro im Jahr
- Reiniger: 220 Tabletten im Jahr mal 0,16 = 35,20 Euro im Jahr
- Regeneriersalz und Klarspüler: 1 Euro im Jahr mal 18,00 = 18,00 Euro im Jahr
Laufende Kosten: 137,22 Euro im Jahr
Über ein Jahr: 137,22 Euro
| Profil | Strom | Wasser und Abwasser | Reiniger | Regeneriersalz und Klarspüler | Im Jahr | Über 5 Jahre |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ein Haushalt mit einer PersonDas Gerät läuft etwa alle drei Tage, rund 120 Durchgänge im Jahr. | 102 kWh im Jahr41,26 Euro | 1,1 Kubikmeter im Jahr4,95 Euro | 121 Tabletten im Jahr19,36 Euro | 1 Euro im Jahr10,80 Euro | 76,37 Euro | 381,85 Euro |
| Zwei PersonenRund 220 Durchgänge im Jahr, also der europäische Durchschnittswert. | 185 kWh im Jahr75,02 Euro | 2,0 Kubikmeter im Jahr9,00 Euro | 220 Tabletten im Jahr35,20 Euro | 1 Euro im Jahr18,00 Euro | 137,22 Euro | 686,09 Euro |
| Familie mit vier PersonenEin Durchgang am Tag und gelegentlich zwei, rund 400 Durchgänge im Jahr. | 333 kWh im Jahr135,03 Euro | 3,6 Kubikmeter im Jahr16,20 Euro | 396 Tabletten im Jahr63,36 Euro | 2 Euro im Jahr28,80 Euro | 243,39 Euro | 1.216,96 Euro |
| Überwiegend KurzprogrammWer selten das Eco-Programm wählt, verlässt die Bedingung des Labels; der Verbrauch liegt darüber. | 259 kWh im Jahr105,02 Euro | 2,4 Kubikmeter im Jahr10,80 Euro | 220 Tabletten im Jahr35,20 Euro | 1 Euro im Jahr18,00 Euro | 169,02 Euro | 845,12 Euro |
Verbrauchsmengen als Annahme aus 220 Zyklen im Jahr — der Bestandsrechnung der Europäischen Kommission — und 0,84 kWh je Durchgang. Strompreis nach Statistischem Bundesamt, zweites Halbjahr 2025. Wasser-, Reiniger- und Salzpreise sind Annahmen und im Feld veränderbar.
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Vier Bauformen, und welche Entscheidung jeder vorausgeht
Bei der Bauform entscheidet nicht der Geschmack, sondern die Küche. Vier Formen sind im Handel: freistehend, unterbaufähig, teilintegriert, vollintegriert. Der Unterschied liegt nicht im Innenraum, sondern in der Front und in der Arbeitsplatte.
Ein freistehendes Gerät hat eine eigene Abdeckplatte und eine sichtbare Front. Es braucht keine Nische und nimmt beim Umzug den Weg mit. Ein unterbaufähiges Gerät verliert die Abdeckplatte und schiebt sich unter eine durchgehende Arbeitsplatte; die Front bleibt sichtbar. Ein teilintegriertes Gerät bekommt eine Möbelfront auf die Tür, behält aber die Blende mit den Bedienelementen oben sichtbar. Ein vollintegriertes Gerät verschwindet ganz, die Bedienelemente sitzen an der Türoberkante.
Diese Reihenfolge ist auch eine Reihenfolge der Abhängigkeiten. Wer vollintegriert will, braucht eine passende Möbelfront und die Maße dafür. Wer teilintegriert wählt, sieht den Programmfortschritt, ohne die Tür zu öffnen. Wer freistehend wählt, ist am beweglichsten und verschenkt eine Arbeitsfläche.
Die Entscheidung fällt also am Küchenkorpus und nicht am Gerät. Ein häufiger Fehler ist, sie in der umgekehrten Reihenfolge zu treffen: erst ein Angebot auswählen, dann feststellen, dass die Nische eine andere Bauform verlangt. Die Nischenmaße gehören deshalb vor jede Angebotsliste.
Vier Seiten dieses Bereichs nehmen je eine Bauform: freistehend, Einbau allgemein, teilintegriert und vollintegriert. Wer die Bauform kennt, hat die Hälfte der Auswahl hinter sich.
Die Breite entscheidet über die Nische, nicht über die Kapazität
Zwei Breiten prägen den Markt: 60 und 45 Zentimeter. Darunter liegen Tischgeräte, die keine Nische brauchen und eine eigene Klasse bilden. Die Breite ist die harte Grenze — sie folgt aus dem Küchenkorpus und ist nicht verhandelbar.
Was aus der Breite folgt, wird dagegen oft überschätzt. Das Fassungsvermögen hängt nicht linear an der Breite, sondern am Korbsystem. Ein gut aufgeteiltes schmales Gerät nimmt mehr auf als ein schlecht aufgeteiltes breites, und ein hohes Gerät mit verschiebbarem Oberkorb nimmt Töpfe auf, für die ein breites ohne diese Verstellung zu flach ist.
Darum ist der Vergleich zweier Geräte über die Maßgedeck-Zahl nur dann tragfähig, wenn beide dieselbe Beladevorschrift haben — und die haben sie nicht. Jeder Hersteller gibt seine eigene vor, und genau auf diese bezieht sich die Zahl. Zwei Geräte mit 13 Maßgedecken sind deshalb nicht zwei gleich große Geräte.
Praktisch bleibt eine einfache Prüfung: Was passt hinein, das regelmäßig anfällt? Ein Bratenblech, ein Suppentopf, ein hoher Krug. Diese drei Teile entscheiden im Alltag häufiger über die Zufriedenheit als zwei Maßgedecke mehr oder weniger. Sie stehen in keinem Datenblatt.
Bei der Höhe lohnt ein zweiter Blick, weil sie seltener genannt wird als die Breite. Zwischen einem Standgerät für eine normale Sockelhöhe und einem hohen Gerät liegen einige Zentimeter Innenraum, und die entscheiden über die oberste Korbebene. Wer eine durchgehende Arbeitsplatte hat, ist an die Nischenhöhe gebunden; wer ein freistehendes Gerät stellt, hat hier mehr Spielraum, als das Datenblatt vermuten lässt.
Für die beiden Breiten gibt es je eine Seite: die Seite zu 60 Zentimetern und die Seite zu 45 Zentimetern. Für alles darunter gilt die Seite zu kleinen Geräten.
Was ein Aufpreis in dieser Gerätegruppe kauft — und was nicht
Die Preisspanne bei Haushaltsgeschirrspülern ist groß, und sie verteilt sich nicht gleichmäßig auf Eigenschaften. Diese Seite nennt keine Preise. Sie kann aber ordnen, welche Eigenschaften überhaupt einen Aufpreis tragen und welche in jeder Preislage zu haben sind.
In jeder Preislage vorhanden: ein Eco-Programm, denn die Ökodesign-Regeln verlangen es. Ebenfalls in jeder Preislage: die Ersatzteilversorgung mit den genannten Fristen, weil sie für alle in der Union verkauften Geräte gilt. Beides ist kein Argument für ein teureres Gerät, auch wenn es regelmäßig als eines geführt wird.
Aufpreisträger sind dagegen: die untere Kante des Geräuschwerts, Trocknungstechnik jenseits der Restwärme, Korbsysteme mit vielen Verstellpunkten, eine Netzanbindung und die Ausführung der Blende. Davon wirkt sich die Trocknung im Alltag am deutlichsten aus, weil sie darüber entscheidet, ob Kunststoff nass bleibt.
Der Geräuschwert ist ein Sonderfall, weil er nach unten teuer wird. Die letzten paar Dezibel kosten überproportional, und sie gelten wiederum nur für das Eco-Programm. Wer eine offene Wohnküche hat, zahlt hier sinnvoll; wer eine Tür zwischen Küche und Wohnraum hat, zahlt für eine Größe, die er kaum bemerkt.
Eine Netzanbindung schließlich verschiebt eine Frage, die mit Spülen nichts zu tun hat: die nach Konto, Kopplung und Datenabfluss. Sie ist kein Reinigungsmerkmal. Wer konkrete Angebote nebeneinander sehen will, findet sie in der Übersicht mit fünf Geräten und in der Reihenfolge beim Kauf.
Drei Fragen, die den Weg durch diesen Bereich abkürzen
Der Assistent darunter entscheidet nichts. Er bildet ab, welche Seite dieses Bereichs zu einer Antwortkombination gehört, und er zeigt alle Regeln offen als Liste. Wer die Regel nicht mag, liest sie nach und geht direkt.
Drei Fragen zur passenden Seite
Nische, Küchenfront, Aufstellort. Mehr braucht es nicht, um die Auswahl auf eine Seite zu verkleinern.
Ergebnis
Breite 60 Zentimeter
Die Standardbreite mit sichtbarer Front. Dort steht, was das Fassungsvermögen wirklich hergibt.
Alle Wege dieses Assistenten im Klartext
- Wenn Nische: Rund 60 Zentimeter und Front: Nein, die Gerätefront darf sichtbar bleiben und Geräusch: Nein, die Küche ist abgetrennt, dann Breite 60 Zentimeter. Die Standardbreite mit sichtbarer Front. Dort steht, was das Fassungsvermögen wirklich hergibt. Zur Seite über 60 Zentimeter
- Wenn Nische: Rund 60 Zentimeter und Front: Nein, die Gerätefront darf sichtbar bleiben und Geräusch: Ja, offene Wohnküche, dann Erst der Geräuschwert. In einer offenen Wohnküche ist der Geräuschwert die engere Bedingung als die Breite — und er gilt nur für das Eco-Programm. Zur Seite über den Geräuschwert
- Wenn Nische: Rund 60 Zentimeter und Front: Ja, aber die Bedienblende soll sichtbar bleiben, dann Teilintegriert. Möbelfront auf der Tür, Bedienblende oben sichtbar. Der Programmfortschritt bleibt ohne Türöffnen lesbar. Zur Seite über teilintegrierte Geräte
- Wenn Nische: Rund 60 Zentimeter und Front: Ja, vollständig verdeckt, dann Vollintegriert. Vollständig verdeckt, Bedienelemente an der Türoberkante. Die Nischenmaße entscheiden hier vor dem Gerät. Zur Seite über vollintegrierte Geräte
- Wenn Nische: Rund 45 Zentimeter, dann Breite 45 Zentimeter. Die schmale Nische. Entscheidend ist dort nicht die Breite, sondern das Korbsystem. Zur Seite über 45 Zentimeter
- Wenn Nische: Keine Nische vorhanden und Front: Nein, die Gerätefront darf sichtbar bleiben, dann Freistehend oder Tischgerät. Ohne Nische bleiben zwei Wege: ein freistehendes Gerät mit eigener Abdeckplatte oder ein Tischgerät ohne Festanschluss. Zur Seite über freistehende Geräte
- Wenn Nische: Keine Nische vorhanden, dann Tischgerät. Eine Möbelfront gibt es bei Tischgeräten nicht. Dafür brauchen sie keinen Einbau und oft keinen Festanschluss. Zur Seite über Tischgeräte
- In jedem anderen Fall: Keine Regel für diese Kombination. Für diese Zusammenstellung ist hier nichts hinterlegt. Der Einstieg über die Reihenfolge beim Kauf führt dann weiter.
Zuordnung der fünfzehn Seiten dieses Bereichs nach Breite, Bauform und Aufstellort. Keine Produktempfehlung.
Was ein Geschirrspüler nicht leistet
Ein Geschirrspüler ersetzt nicht jedes Handspülen. Diese Grenze steht selten auf Produktseiten, und sie ist beim Kauf wichtiger als drei Programme mehr.
Holz arbeitet unter Hitze und Feuchte; Bretter und Griffe reißen. Aluminium oxidiert im alkalischen Reiniger und wird matt. Bei beschichteten Pfannen entscheidet die Angabe des Herstellers, und sie ist häufig kein klares Ja. Messer mit geschliffener Schneide verlieren ihre Schärfe schneller, wenn sie im Korb gegen anderes Metall arbeiten. Und bei Deckeln und Trinkgefäßen mit Dichtung gilt die Angabe des Herstellers oft nur für einen Teil des Produkts — die Dichtung selbst ist regelmäßig ausgenommen.
Damit ist ein häufiges Etikett angesprochen. Die Angabe, etwas sei spülmaschinengeeignet, nennt nicht immer das Bauteil, für das sie gilt. Bei einem mehrteiligen Gegenstand ist das der Unterschied zwischen einer brauchbaren und einer nutzlosen Angabe. Wer sie liest, prüft, ob ein Bauteil benannt ist oder ob nur das Produkt als Ganzes genannt wird.
Zweite Grenze: Ein Geschirrspüler ist kein Desinfektionsgerät. Er läuft mit Temperaturen, die für ein Haushaltsergebnis gemacht sind, und diese Seite macht keine Aussage über eine keimreduzierende Wirkung. Wer eine solche Wirkung braucht, braucht ein Gerät mit einer Angabe dazu und einen Beleg, dass diese Angabe geprüft wurde.
Eine vierte Grenze liegt beim Vorspülen, und sie wird oft in die falsche Richtung gezogen. Grobe Reste gehören in den Abfall, nicht in den Filter. Abspülen unter laufendem Warmwasser gehört dagegen zu den Handgriffen, die der Kommission als vermeidbar gelten: Sie nennt unter ihren Hinweisen ausdrücklich, nicht vorzuspülen. Wer es doch tut, verbraucht Wasser und Energie außerhalb jeder Labelangabe.
Dritte Grenze, die ins Geld geht: Ein Gerät löst kein Beladungsproblem. Wer zweimal am Tag halb voll spült, zahlt je Teller das Doppelte — unabhängig von Klasse und Preis. Diese eine Gewohnheit wirkt stärker als der Unterschied zwischen zwei Nachbarklassen.
Wo dieser Bereich an seine Grenze kommt
Drei Dinge lassen sich mit Angebotstexten und Verordnungsbeschreibungen nicht klären. Sie stehen hier, weil ein Text, der seine Grenzen nicht nennt, sie überschreitet.
Erstens die Reinigungsleistung. Sie hängt an Sprühbild, Filterführung, Temperaturkurve und Reiniger, und sie lässt sich nur mit standardisierten Anschmutzungen prüfen. Dieser Bereich hat keine solche Prüfung. Jede Aussage darüber, welches Gerät besser reinigt, wäre eine Behauptung.
Zweitens die Haltbarkeit. Sie entscheidet über die Gesamtkosten stärker als jede Klasse, und es gibt dazu keine Angabe im Datenblatt. Die Ersatzteilfristen der Ökodesign-Regeln sagen etwas über die Versorgung, nichts über die Ausfallhäufigkeit.
Drittens die Klassenschwellen selbst. Welche Kilowattstundenzahl bei welchem Fassungsvermögen zu welchem Buchstaben führt, steht im Anhang der Kennzeichnungsverordnung. Deren Wortlaut konnte am Prüftag nicht eingesehen werden, weil der Rechtstextdienst nicht erreichbar war. Diese Seite nennt deshalb keine Schwelle und schätzt keine.
Was daraus folgt, ist unspektakulär und brauchbar: Diese Seite ordnet Größen und Begriffe. Geräte stehen auf den Seiten dieses Bereichs, die sie führen, und die Kategorieübersicht des Bereichs Küche und Lifestyle führt die Nachbarthemen.
Wie sich ein Angebot gegen sein eigenes Datenblatt lesen lässt
Die nützlichste Prüfung kostet zwei Minuten und braucht keine zweite Quelle. Ein Angebot besteht meist aus drei Schichten: dem Titel, den Aufzählungspunkten und den strukturierten Datenfeldern. Widersprechen sich zwei dieser Schichten, ist die Angabe unbrauchbar — unabhängig davon, welche der beiden stimmt.
Bei Geschirrspülern sind vier Felder besonders anfällig. Die Energieklasse, weil zwei Skalen im Umlauf sind. Das Fassungsvermögen, weil eine Zahl ohne Beladevorschrift steht. Der Geräuschwert, weil er ohne Programm und ohne Messgröße steht. Und die Modellbezeichnung, weil sie bei dieser Gerätegruppe über Breite, Farbe und Einbauart in Varianten zerfällt.
Der Variantenpunkt hat eine Folge, die leicht übersehen wird. Sternwerte und Bewertungszahlen hängen bei solchen Listings an der Variantenfamilie und nicht an der einzelnen Ausführung. Ein Sternwert kann also von einem Gerät stammen, das eine andere Breite hat als das aufgerufene. Deshalb nennt diese Seite keinen Sternwert, und deshalb ist ein Sternwert in einer Vergleichstabelle nur so viel wert wie die Angabe, zu welcher Kennung er gehört.
Ein zweiter Griff betrifft Einheiten. Liter je Zyklus gegen Liter im Jahr, Kilowattstunden je 100 Zyklen gegen Kilowattstunden je Jahr, Millimol je Liter gegen Grad deutscher Härte: In allen drei Paaren steht dieselbe Größe in zwei Maßstäben. Wer die Einheit nicht mitliest, vergleicht Zahlen, die nicht dasselbe messen.
Und ein dritter, der bei Kennzeichnungen hilft: Wer sich auf eine Klasse beruft, muss sagen, nach welcher Kennzeichnung. Eine Klasse ohne Rechtsgrundlage ist eine Farbe. Wie dieser Abgleich in der Praxis aussieht, zeigt die Gegenüberstellung von sechs Angeboten Feld für Feld.
Häufige Fragen zu Spülmaschinen
Gibt es die Energieeffizienzklasse A+++ bei Spülmaschinen noch?
Nein. Seit dem 1. März 2021 gilt für Haushaltsgeschirrspüler eine Skala von A bis G. Die Klassen mit Plus-Zeichen gehören zur abgelösten Kennzeichnung. Wer sie in einer Produktbeschreibung findet, findet eine veraltete Angabe.
Welcher neuen Klasse entspricht die alte Klasse A++?
Keiner. Eine amtliche Umrechnung zwischen beiden Skalen gibt es nicht, und die Kommission veröffentlicht keine. Die neue Kennzeichnung weist den Verbrauch für 100 Zyklen im Eco-Programm aus; die alte beruhte auf einer anderen Bezugsgröße. Gleichsetzungen dieser Art sind erfunden.
Für welches Programm gelten die Zahlen auf dem Energielabel?
Für das Eco-Programm, und zwar alle. Energieverbrauch, Fassungsvermögen, Programmdauer, Wasserverbrauch und Geräuschemission beziehen sich nach den Angaben der Europäischen Kommission auf dieses Programm.
Warum steht der Strom je 100 Zyklen und das Wasser je einem Zyklus?
So ist die Kennzeichnung aufgebaut. Der Energieverbrauch wird für 100 Zyklen angegeben, der Wasserverbrauch für einen. Wer beide Felder mit derselben Bezugsgröße liest, rechnet um den Faktor hundert falsch.
Was ist ein Maßgedeck genau?
Das Nennfassungsvermögen ist nach der Beschreibung der Europäischen Kommission die höchste Zahl von Maßgedecken samt Servierteilen, die in einem Zyklus gereinigt, gespült und getrocknet werden kann, wenn nach den Anweisungen des Anbieters beladen wird. Die genaue Zusammensetzung eines Gedecks legt eine Prüfnorm fest, deren Wortlaut nicht frei zugänglich ist.
Woher weiß ich, wie hart mein Wasser ist?
Vom Wasserversorgungsunternehmen. Es muss den Härtebereich mindestens einmal jährlich mitteilen und außerdem bei jeder dauerhaften Änderung. Die gesetzlichen Bezeichnungen sind weich unter 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter, mittel von 1,5 bis 2,5 und hart über 2,5 Millimol je Liter.
Brauche ich zusätzlich Salz, wenn ich Kombitabletten benutze?
Das hängt am Härtebereich. Kombinationsprodukte deckeln den Salzbedarf nur bis zu einem bestimmten Wert. In hartem Wasser reicht der Anteil in der Regel nicht, und das Gerät braucht Salz zusätzlich.
Wie lange müssen Ersatzteile verfügbar sein?
Nach den Ökodesign-Anforderungen sind bestimmte Teile — die Kommission nennt Türscharniere und Dichtungen, Sprüharme, Filter und Körbe — zehn Jahre nach Marktentnahme des Modells für alle verfügbar zu halten. Für professionelle Reparaturbetriebe gilt ein Zugang von mindestens sieben Jahren, und die Lieferung soll innerhalb von 15 Tagen erfolgen.
Spart ein Geschirrspüler wirklich Wasser gegenüber dem Spülen von Hand?
Nach Darstellung der Europäischen Kommission spart ein Gerät gegenüber dem Spülen von Hand etwa die Hälfte des Wassers; sie nennt rund 20 Liter für das Spülen von Hand und neun Liter für ein effizientes Gerät bei bis zu 15 Maßgedecken. Wie viel das eigene Handspülen braucht, hängt stark davon ab, ob in einer Schüssel oder unter laufendem Wasser gespült wird.
Warum läuft das Eco-Programm so lange?
Weil es Zeit gegen Wärme tauscht. Der größte Energieposten ist das Aufheizen des Wassers; eine niedrigere Temperatur verlangt eine längere Einwirkzeit für dasselbe Ergebnis. Drei bis vier Stunden sind bei diesem Programm keine Ausnahme.
Was bringt der QR-Code auf dem Energielabel?
Er führt in das Europäische Produktregister für die Energieverbrauchskennzeichnung. Dort stehen mehr Angaben zum Modell als auf dem Label. Es sind Angaben des Anbieters, keine unabhängige Messung.
Ist eine schmale Spülmaschine automatisch kleiner im Fassungsvermögen?
Nicht automatisch in dem Maß, das die Breite vermuten lässt. Das Fassungsvermögen hängt am Korbsystem und an der Höhe. Die Maßgedeck-Zahl zweier Geräte ist außerdem nur eingeschränkt vergleichbar, weil sie sich jeweils auf die Beladevorschrift des eigenen Herstellers bezieht.
Die Angaben zum Energielabel, zum Eco-Programm, zum Nennfassungsvermögen und zu den Ersatzteilfristen stammen von den Seiten der Europäischen Kommission zur Produktgruppe Haushaltsgeschirrspüler. Die Härtebereiche stehen im Wasch- und Reinigungsmittelgesetz, der Strompreis beim Statistischen Bundesamt. Der Wortlaut der Verordnungen (EU) 2017/1369, 2019/2017 und 2019/2022 wurde nicht im Amtsblatt eingesehen — der Rechtstextdienst der Union war am Prüftag nicht erreichbar. Wiedergegeben wird, was die genannten Quellen darüber schreiben.
Diese Seite ist keine Prüfung von Geräten. Sie nennt kein Modell, keine Kennung, keinen Preis und keinen Sternwert, sie behauptet für kein Gerät eine Reinigungsleistung und sie trifft keine Aussage über eine keimreduzierende Wirkung. Datenbasiert, kein Hands-on-Test: Für diese Seite wurde kein Gerät gekauft und keines betrieben. Wo von einer Auszählung die Rede ist, ist die Auswertung der Datenfelder dieses Bereichs gemeint, Prüftag 28.09.2026.
Weiter geht es mit der Reihenfolge beim Kauf oder mit der Auswahl nach Budget.

