Wie viel kostet ein Kubikmeter Gartenwasser?
Rund 4,77 Euro, wenn das Gartenwasser wie jedes andere Leitungswasser abgerechnet wird. So viel ergibt sich aus den Zahlen des Statistischen Bundesamts für 2025: Der häufigste Tarif für Trinkwasser lag bei 2,06 Euro je Kubikmeter, der größte Tariftyp beim Abwasser bei 2,71 Euro. Dazu kommt beim Trinkwasser ein Grundentgelt, das nicht von der Menge abhängt.
Das Gartenwasser fließt aber nicht in die Kanalisation, sondern versickert. Wer einen Gartenwasserzähler hat, zahlt deshalb in Gemeinden, die das vorsehen, für diese Menge kein Abwasserentgelt. Dann kostet derselbe Kubikmeter nur noch 2,06 Euro, weniger als die Hälfte.
Keiner der großen Schlauchhersteller nennt in den für diese Seite gelesenen Unterlagen, wie viele Liter pro Minute durch seinen Schlauch fließen. Bei GARDENA, Kärcher und Hozelock stehen Durchmesser und, wo überhaupt, ein Berstdruck, keine Durchflussmenge. Die Zahl lässt sich aber in einer Minute selbst messen, und mit ihr und dem Preis je Kubikmeter rechnet sich jeder Gießgang aus.
Die Werte als Liste
- Trinkwasser je m³ (häufigster Tarif 2025): 2,06 € €
- Abwasser je m³ (größter Tariftyp 2025): 2,71 € €
- Zusammen, ohne Gartenwasserzähler: 4,77 € €
- Mit Gartenwasserzähler, nur Trinkwasser: 2,06 € €
Wie viel Liter kommen pro Minute aus dem Gartenschlauch?
Das hängt vor allem am Leitungsdruck, weniger am Schlauch. Im Ortsnetz liegt der Druck nach Auskunft der Berliner Wasserbetriebe meist zwischen 2 und 8 bar, in Berlin bei 4 bis 5 bar. Je höher der Druck, desto mehr Wasser kommt am Ende an.
Eine Faustregel aus derselben Quelle verbindet beides: Füllt sich ein 10-Liter-Eimer in 25 Sekunden, entspricht das etwa 5 bar, in 38 Sekunden etwa 3,5 bar. Gerechnet sind das rund 24 und rund 16 Liter pro Minute. Die Zuordnung ist grob, als Größenordnung taugt sie.
Wer wissen will, wie der Durchmesser des Schlauchs die Menge beeinflusst, findet auf der Seite Gartenschlauch-Durchmesser die gängigen Größen. Eine Herstellerangabe zur Durchflussmenge je Zoll fand sich für diese Seite nicht.
Wie misst man die Wassermenge selbst?
Mit einem Eimer und einer Uhr. Die Bayerische Gartenakademie beschreibt es so: eine 10-Liter-Kanne bei voll aufgedrehter Brause füllen und die Zeit stoppen, zum Beispiel 30 Sekunden. Dann fließen 20 Liter pro Minute, 1.200 in der Stunde.
GARDENA empfiehlt in einer Planungsbroschüre dieselbe Messung direkt am Wasserhahn und einen Zuschlag von einer Sekunde je 25 Meter Leitungsweg. Ein langer Schlauch bremst also messbar, wenn auch weniger, als man denkt.
Gemessen wird am besten mit dem Schlauch und der Brause, die man wirklich benutzt. Eine Brause im Sprühmodus lässt weniger durch als ein offener Schlauch; ein Stoppventil an der Brause hilft, nur dann Wasser zu geben, wenn es gebraucht wird. Welche Brausen sich feststellen und stufenlos regeln lassen, zeigt der Gartenbrause-Vergleich.
Wie viel Wasser braucht ein Rasen?
Wenig oft gegossen ist schlechter als selten viel. Die Bayerische Gartenakademie rät, den Rasen erst bei Trockenstress zu gießen, dann aber durchdringend mit 15 bis 20 Litern je Quadratmeter. Mehr als rund 10 Liter je Quadratmeter in der Stunde nimmt der Boden kaum auf.
Den täglichen Bedarf beziffert dieselbe Quelle nach Temperatur: 2 bis 3 Liter je Quadratmeter an Tagen mit 20 bis 25 Grad, 4 bis 7 Liter bei 30 bis 35 Grad. Ein durchdringender Gießgang reicht damit an warmen Tagen für mehrere Tage.
Wer mit dem Rechner unten die eigene Fläche eingibt, sieht, wie viele Liter ein Gießgang braucht. Geteilt durch die gemessenen Liter pro Minute ergibt das die Gießzeit.
Wassermenge für einen durchdringenden Gießgang
Rasen- oder Beetfläche eingeben. Gerechnet wird mit 15 bis 20 Litern je Quadratmeter, wie es die Bayerische Gartenakademie für einen durchdringenden Gießgang empfiehlt.
Wasser je Gießgang: 1.500 bis 2.000 Liter
Grundlage: Fläche 100 m².
| Fläche (m²) | Wasser je Gießgang (Liter) | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1 bis 25 | 15 bis 500 | Balkon, Vorgarten |
| 26 bis 100 | 390 bis 2.000 | kleiner Garten |
| 101 bis 300 | 1.515 bis 6.000 | mittlerer Garten |
| 301 bis 2.000 | 4.515 bis 40.000 | großer Garten |
Faktor 15 bis 20 Liter je Quadratmeter aus: Bayerische Gartenakademie (LWG), Bericht 4, Bewässerung im Haus- und Kleingarten, 2017.
Was kostet es, 100 Quadratmeter Rasen zu gießen?
Rechenbeispiel dieser Seite: 100 Quadratmeter mit 15 Litern je Quadratmeter sind 1.500 Liter, also 1,5 Kubikmeter. Bei 4,77 Euro je Kubikmeter kostet der Gießgang rund 7 Euro, mit Gartenwasserzähler rund 3 Euro.
Über einen trockenen Sommer kommt das zusammen. Wer zehnmal durchdringend gießt, braucht 15 Kubikmeter und zahlt ohne Gartenwasserzähler rund 72 Euro, mit Zähler rund 31 Euro, jeweils ohne Grundentgelt. Die Preise schwanken regional stark.
Wie stark, zeigt Sachsen: Das Statistische Landesamt nennt für Trinkwasser je nach Gemeinde 1,34 bis 3,17 Euro je Kubikmeter, für Abwasser 0,90 bis 6,21 Euro. Das ist fast das Siebenfache. Wer seine eigenen Preise kennt, setzt sie in die Rechnung ein; sie stehen auf der Jahresabrechnung.
Lohnt sich ein Gartenwasserzähler?
Erst ab einer gewissen Menge. Das hat Gründe. Ein Gartenwasserzähler misst das Wasser, das in den Garten geht, und die Gemeinde zieht es von der Abwassergebühr ab. Er kostet aber selbst eine Grundgebühr und muss nach dem Informationsblatt der Gemeinde Wartenberg alle sechs Jahre geeicht oder getauscht werden.
Die Werke der Verbandsgemeinde Rodalben haben 2016 vorgerechnet, dass sich ein Zähler dort erst ab etwa 22 Kubikmetern im Jahr lohnte. Die Zahlen sind alt, der Rechenweg ist übertragbar: eingesparte Abwassergebühr gegen Grundgebühr und Einbau.
Wichtig sind die Regeln vor Ort. In Wartenberg darf über den Gartenwasserzähler kein Pool befüllt werden, in Rodalben sind Zähler direkt am Zapfhahn nicht zulässig. Vor dem Kauf fragt man deshalb beim eigenen Wasserversorger nach.
Wie tief dringt das Wasser in den Boden ein?
Die Bayerische Gartenakademie rechnet einfach: Ein Liter Wasser auf einem Quadratmeter entspricht einem Millimeter Regen und dringt etwa einen Zentimeter tief ein. Wer also 15 Liter gibt, erreicht rund 15 Zentimeter Tiefe, und genau dort sitzen die meisten Rasenwurzeln.
Wie viel der Boden hält, hängt von der Bodenart ab. Je 10 Zentimeter speichert Sand nach derselben Quelle etwa 5 Liter je Quadratmeter, Lehm etwa 22 und Ton etwa 13. Sand trocknet also schnell aus. Er braucht kleinere Gaben in kürzeren Abständen, während ein Lehmboden eine große Gabe aufnimmt und sie über Tage an die Wurzeln abgibt, was den Schlauch seltener zum Einsatz kommen lässt.
Mehr als 8 bis 10 Liter je Stunde nimmt ein Boden laut Gartenakademie kaum auf. Der Rest läuft ab. Eine Gabe von 20 Litern verteilt man deshalb auf zwei Stunden, etwa mit einem Regner auf kleiner Stufe oder einem Schlauch für ein Bewässerungssystem.
Wie viel Wasser braucht eine Neuansaat?
Weniger je Gang, dafür öfter. Für die ersten drei Wochen nach der Aussaat nennt die Bayerische Gartenakademie alle ein bis zwei Tage 5 bis 10 Liter je Quadratmeter, danach ein- bis zweimal pro Woche 10 bis 15 Liter.
Rollrasen bekommt anfangs 15 Liter je Quadratmeter und danach rund 15 Liter pro Woche, solange es nicht regnet. Das klingt nach wenig. Auf 100 Quadratmetern sind es in drei Wochen aber schnell vier bis fünf Kubikmeter, mehr als ein ganzer Sommer mit gelegentlichem Gießen auf eingewachsenem Rasen.
Wo das Klima trocken ist, zählt es noch mehr. Die Gartenakademie nennt für Würzburg 200 bis 250 Millimeter Beregnung im Jahr, für München dagegen 0 bis 30 Millimeter.
Wann ist die beste Zeit zum Gießen?
Morgens. Die Bayerische Gartenakademie empfiehlt den Morgen statt den Abend, weil weniger Wasser verdunstet und die Blätter tagsüber abtrocknen.
Mittags in der Hitze geht viel Wasser an die Luft verloren. In Trockenperioden verbieten manche Gemeinden das Gießen mit Trinkwasser zu bestimmten Zeiten; die Stadt Hameln etwa untersagte im Sommer 2025 das Bewässern mit Trinkwasser von 11 bis 19 Uhr.
Für kleine Flächen am Morgen reicht oft die Gießkanne. Wer sie dem Schlauch vorzieht, findet auf der Seite Gießkanne für den Garten passende Modelle.
- durchdringender Gießgang: 15 bis 20 l/m²
- Tagesbedarf 20–25 °C: 2,5 l/m² — außerhalb des Korridors, 2 bis 3 l/m²
- Tagesbedarf 30–35 °C: 5,5 l/m² — außerhalb des Korridors, 4 bis 7 l/m²
- Aufnahme je Stunde: 10 l/m² — außerhalb des Korridors, rund 10 l/m²
Wie lange muss ich gießen?
Fläche mal Liter je Quadratmeter, geteilt durch die gemessenen Liter pro Minute. Rechenbeispiel: 100 Quadratmeter mit 15 Litern sind 1.500 Liter; bei 20 Litern pro Minute dauert das 75 Minuten.
So lange hält niemand den Schlauch. Deshalb lohnt beim Rasen ein Regner, der die Fläche gleichmäßig bewässert. Die Gartenakademie nennt für Drehstrahlregner mehr als 150 Liter in der Stunde.
Wegen der Aufnahmegrenze von rund 10 Litern je Quadratmeter in der Stunde lohnt es sich, den Gießgang auf zwei Durchgänge zu verteilen. Was nicht aufgenommen wird, läuft ab.
Wie viel Wasser verbraucht ein Haushalt insgesamt?
Im Schnitt rund 122 Liter pro Person und Tag im Jahr 2024, nach den Zahlen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft. Raumreinigung und Garten machen davon zusammen etwa 6 Prozent aus.
Im Sommer ist der Anteil für einen Gartenbesitzer viel höher. Ein einziger Gießgang auf 100 Quadratmetern entspricht mit 1.500 Litern dem Tagesverbrauch von mehr als zwölf Menschen.
Der Durchschnitt hilft also wenig. Wer seinen eigenen Gartenverbrauch kennen will, liest den Wasserzähler vor und nach einem Gießgang ab.
Macht ein langer Schlauch den Durchfluss schlechter?
Ja, aber weniger als erwartet. GARDENA rechnet in seiner Planungsbroschüre mit einem Zuschlag von einer Sekunde Füllzeit je 25 Meter Leitungsweg, bezogen auf einen 10-Liter-Eimer. Bei einem 50-Meter-Schlauch sind das zwei Sekunden mehr.
Stärker bremsen können Knicke, enge Kupplungen und kleine Innendurchmesser in Zwischenstücken. Ein Schlauch, der nicht knickt, liefert gleichmäßig; die Seite knickfester Gartenschlauch vergleicht Modelle, die das versprechen.
Wer große Strecken überbrücken muss, findet lange Schläuche auf der Seite Gartenschlauch 50 Meter.
Wie warm wird das Wasser im Schlauch?
In der Sonne deutlich wärmer als die Luft, weil der Schlauch Wärme aufnimmt und das Wasser darin steht. Eine Messreihe mit Temperaturen fand sich für diese Seite nicht.
Für den Garten heißt das: das erste Wasser, das nach längerer Pause kommt, nicht auf empfindliche Pflanzen geben, sondern ablaufen lassen, bis es kühler wird. Für Kinder, die mit dem Schlauch spielen, gilt dasselbe.
Ob Wasser aus dem Gartenschlauch trinkbar ist, ist eine eigene Frage; die Seite Wasserschlauch geht auf Trinkwasser und Werkstoffe ein.
Ist Regenwasser die günstigere Lösung?
Für den Garten ja, auf Dauer. Das Umweltbundesamt bezeichnet Regenwasser für die Gartenbewässerung als hygienisch unbedenklich. Ein Vier-Personen-Haushalt kann danach etwa 40 Kubikmeter Trinkwasser im Jahr durch Regenwasser ersetzen.
Eine Regenwasseranlage mit Pumpe amortisiert sich laut Umweltbundesamt aber erst nach deutlich mehr als zehn Jahren. Eine einfache Regentonne am Fallrohr ist die billigere Variante, für die Gießkanne und kleine Beete.
Für den Schlauch braucht Regenwasser eine Pumpe, weil die Tonne keinen Druck liefert. Gießen aus der Tonne ist deshalb meist Arbeit mit der Kanne.
Darf man in Trockenzeiten überhaupt gießen?
Meistens ja, aber nicht immer zu jeder Zeit. In heißen Sommern erlassen manche Städte und Landkreise Allgemeinverfügungen, die das Gießen mit Trinkwasser tagsüber verbieten. Der Landkreis Jerichower Land untersagte im Juni 2025 die Entnahme von Trinkwasser auch aus Gartenwasseranschlüssen von 10 bis 19 Uhr.
Solche Verfügungen gelten nur befristet und nur für das jeweilige Gebiet. Wer sie nicht kennt, findet sie im Amtsblatt der Gemeinde oder auf der Seite des Wasserversorgers.
Bäume und Tröpfchenbewässerung waren in Hameln ausgenommen. Eine Tropfbewässerung spart also nicht nur Wasser, sondern bleibt auch erlaubt, wenn der Schlauch es nicht ist; die Seite Gartenschlauch für Bewässerungssysteme geht auf die Anschlüsse ein.
Wie spart man Wasser beim Gießen mit dem Schlauch?
Selten und durchdringend gießen statt täglich ein bisschen. Morgens statt mittags. Mit einer Brause, die sich mit einem Stoppventil an der Pflanze öffnen und schließen lässt, statt mit offenem Schlauch.
Und mit einem Schlauch, der nicht tropft. Undichte Kupplungen verlieren über einen Sommer mehr, als man denkt; wie man sie abdichtet, steht auf der Seite Gartenschlauch reparieren.
Wer den Schlauch richtig an den Wasserhahn bringt, vermeidet die häufigste Undichtigkeit von Anfang an; die Seite Gartenschlauch anschließen zeigt die Kupplungen.
Wie viel Wasser braucht ein Pool im Vergleich?
Rechenbeispiel dieser Seite: Ein Aufstellpool mit 3,6 Metern Durchmesser und 90 Zentimetern Wasserstand fasst rund 9 Kubikmeter. Bei 20 Litern pro Minute dauert das Befüllen etwa siebeneinhalb Stunden.
Das entspricht sechs durchdringenden Gießgängen auf 100 Quadratmetern. Über einen Gartenwasserzähler darf der Pool je nach Gemeinde nicht befüllt werden, in Wartenberg etwa ausdrücklich nicht.
Wer einen kleinen Pool für den Hund befüllt, braucht nur einen Bruchteil davon.
Was verbraucht ein Rasensprenger?
Mehr als der Schlauch in der Hand, weil er länger läuft. Die Bayerische Gartenakademie nennt für Drehstrahlregner mehr als 150 Liter in der Stunde. Andere Angaben im Netz liegen weit höher, ließen sich aber nicht auf eine Primärquelle zurückführen.
Entscheidend ist, wie lange er läuft. Wer einen Regner nutzt, stellt ihn am besten auf eine Zeitschaltuhr am Wasserhahn, damit er nicht vergessen wird. Die gemessene Menge je Minute mal Laufzeit ist der Verbrauch.
Einen Schlauch, der bei der Arbeit am Regner nicht im Weg liegt, ordnet eine Trommel; die Seite Gartenschlauch mit Trommel vergleicht sie.
Was passiert mit dem Wasser im Schlauch im Winter?
Es muss raus. Gefrierendes Wasser dehnt sich aus und kann Schlauch, Kupplungen und Brausen sprengen. Vor dem ersten Frost wird der Schlauch entleert und frostfrei gelagert.
Dazu gehört auch die Außenzapfstelle: Absperren, entleeren, offen lassen. Wie das im Einzelnen geht, steht auf der Seite Gartenschlauch winterfest machen.
Wer im Herbst noch einmal den Wasserzähler abliest, kennt seinen Gartenverbrauch des Sommers, und kann im nächsten Jahr gezielter gießen.
Welcher Schlauch für wenig Wasser auf kleiner Fläche?
Auf Balkon und Terrasse braucht es keinen langen, schweren Schlauch. Ein kurzer Spiralschlauch oder ein dehnbarer Schlauch genügt, und die Wassermenge ist ohnehin klein.
Welche Schläuche für kleine Flächen taugen, vergleicht die Seite Gartenschlauch für kleine Flächen.
Für mehr Fläche bleibt der klassische Gartenschlauch die Lösung. Eine Übersicht über alle Fragen zum Schlauch gibt die Übersicht zum Gartenschlauch.
Die Alternative ohne Kauf: Gießkanne, Mulch und Regentonne
Wer wenig Fläche hat, braucht weder Gartenwasserzähler noch Regner. Eine Gießkanne gibt das Wasser genau dorthin, wo es gebraucht wird, und verbraucht deshalb oft weniger als ein Schlauch, der nebenbei den Weg mitgießt.
Mulch auf den Beeten hält Feuchtigkeit im Boden und verringert die Verdunstung. Eine Regentonne am Fallrohr liefert das Wasser für die Kanne kostenlos, und das Umweltbundesamt hält Regenwasser für den Garten für hygienisch unbedenklich.
Diese Lösung reicht, solange die Fläche klein ist und der Sommer nicht zu trocken. Für den Rasen bleibt der Schlauch das wirtschaftlichere Werkzeug, mit gemessener Wassermenge und einem Gießgang, der sich rechnet.

