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Smartwatch Blutdruckmessung — warum keine Uhr das Prüfsiegel trägt

Datenbasiert · kein Hands-on-Test

Smartwatch und Blutdruck: In der Prüfsiegel-Liste der Deutschen Hochdruckliga steht keine einzige Smartwatch. 55 Geräte ausgezählt, Befunde und Grenzen erklärt.

Redaktionell geprüft
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Aktualisiert 25.08.2026
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Autor & Redaktion
Matthias König
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Stand des Artikels
Veröffentlicht
25.08.2026
Aktualisiert
25.08.2026

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Soweit im Beitrag nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, handelt es sich um eine redaktionelle Einordnung und nicht automatisch um einen eigenen Praxistest jedes Produkts.

Aus Prüflisten und Herstellerunterlagen · kein Hands-on-Test · Datenstand 25.08.2026

Die zählbare Auskunft steht am Anfang: In der Liste der Blutdruckmessgeräte mit dem Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga steht am Datenstand keine einzige Smartwatch. Die Liste umfasst 55 Geräte, davon 51 für den Oberarm und 4 für das Handgelenk, verteilt auf sechs Hersteller von Medizintechnik. Die Namen Apple, Samsung, Huawei, Garmin, Withings und Fitbit kommen darin nicht vor. Das ist eine Aussage über eine Prüfliste und keine Aussage darüber, dass eine Smartwatch grundsätzlich keinen Blutdruck erfassen könnte. Der Unterschied zwischen beidem ist der Gegenstand dieser Seite.

Worum es hier geht: Diese Seite vergleicht keine Uhren und empfiehlt kein Produkt. Sie liest sieben Primärquellen und gibt wieder, was in ihnen steht: die Prüfsiegel-Liste der Deutschen Hochdruckliga samt Übersichtsseite, den frei zugänglichen Bericht der Stiftung Warentest vom 29.07.2025 zur Blutdruckmessung der Galaxy Watch7, die deutschen Produktseiten von Samsung, Huawei und Apple mit allen Fußnoten, die Seiten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte zur Feststellung des rechtlichen Status und zur Klassifizierung sowie die Gerätedatenbank und die Listen von STRIDE BP. Alle Zahlen wurden am 25.08.2026 an der jeweiligen Quelle nachgezählt. Dieser Text ist keine medizinische Beratung. Er nennt keine Zielwerte, gibt keine Behandlungshinweise, sagt niemandem, wann ein Arztbesuch angezeigt ist, und ersetzt keine ärztliche Untersuchung.

Das Wichtigste in Kürze

  • 55 Geräte tragen das Prüfsiegel, keines davon ist eine Smartwatch. Die Liste wurde am Datenstand geladen und zeilenweise ausgezählt: 51 Geräte für den Oberarm, 4 für das Handgelenk, verteilt auf OMRON, Beurer, Hartmann, WEPA, boso und Uebe. Eine weitere Bauart kommt in der Liste nicht vor.
  • Die vier Handgelenkgeräte sind keine Uhren im Wortsinn. Es sind aponorm Mobil Slim (4G) aus 2026, aponorm Mobil Slim aus 2017 und aponorm Mobil Basis aus 2016, alle drei von WEPA, sowie Tensoval mobil IV aus 2009 von Hartmann. Alle vier arbeiten mit einer Manschette.
  • Das Prüfsiegel ist etwas anderes als eine CE-Kennzeichnung. Die Hochdruckliga schreibt auf ihrer Seite, das CE-Zeichen sichere noch keine Messgenauigkeit. Für das Prüfsiegel wird an mindestens 96 Personen aus drei Altersgruppen geprüft, die Hälfte davon Frauen, bei Handgelenkgeräten kommen Prüfungen an zwanzig Diabetikern hinzu.
  • Die saubere Trennlinie verläuft nicht zwischen Uhr und Messgerät. Sie verläuft zwischen manschettenlos-optisch geschätzt und mit Manschette gemessen. Für die eine Bauart gibt es keine Eintragung in einer unabhängigen Prüfliste, für die andere gibt es sie.
  • In der geprüften Untersuchung der Stiftung Warentest fiel die Funktion durch. Drei Versuchspersonen, 28 Tage, Kalibrierung per Doppelstethoskop, alle sieben Tage eine Messreihe in Ruhe und unter Belastung. Die Werte wichen vor allem unter Belastung ab und lagen dort oft deutlich unter den Referenzwerten.
  • Der schwerwiegendste Befund betrifft nicht die Abweichung, sondern die Bewegungslosigkeit. Die Uhr lieferte über 28 Tage sehr konstante Werte; die natürlichen Schwankungen des Blutdrucks erfasste sie nach dem Bericht offenbar nicht.
  • Das genormte Prüfverfahren greift bei einer optisch messenden Uhr nicht. Nach dem Bericht lässt sich bei nur einer Messreihe bei gleichbleibendem Blutdruck nicht mit Gewissheit sagen, ob die Uhr wirklich misst oder nur den Kalibrierwert wiedergibt. Das Testurteil für das Vorgängermodell wurde deshalb zurückgezogen.
  • Genau ein Hersteller nennt ein Kalibrierintervall. Samsung schreibt auf der deutschen Seite, es müsse alle 28 Tage neu kalibriert werden, und zwar mit drei Messungen innerhalb von 30 Minuten an einem Manschettengerät für den Oberarm. Huawei und Apple nennen keines, aus jeweils unterschiedlichen Gründen.
  • Zwei Hersteller ziehen unabhängig voneinander dieselbe Altersgrenze. Samsung schreibt, die App sei nicht für Nutzer mit bekannten Herzrhythmusstörungen oder für Nutzer unter 22 Jahren bestimmt. Apple schreibt, die Bluthochdruck-Mitteilungen seien nicht zur Verwendung von Personen unter 22 Jahren, von Personen mit diagnostiziertem chronischem Bluthochdruck oder von Schwangeren bestimmt.
  • Es gibt keine amtliche Liste zertifizierter Smartwatches. Das BfArM schreibt selbst, es verfüge über kein Verzeichnis von Produktklassifizierungen und könne keine pauschalen Entscheidungen zu ganzen Produktgruppen treffen. Belegbar ist dafür die Logik dahinter: Die Zweckbestimmung legt der Hersteller fest, und sie ergibt sich auch aus den Werbematerialien.
  • Eine zweite unabhängige Liste bestätigt das Bild. Die Datenbank von STRIDE BP führt am Datenstand die Huawei Watch D und die Watch D2, beide mit Manschette und oszillometrischem Verfahren, aber keinen einzigen Eintrag für Samsung, Apple, Garmin oder Fitbit.

Die Liste der Hochdruckliga, Zeile um Zeile ausgezählt

Die Deutsche Hochdruckliga führt auf ihrer Seite für Betroffene eine Liste der Blutdruckmessgeräte, die ihr Prüfsiegel tragen. Es gibt sie in zwei Formen, als Tabelle auf der Seite selbst und als PDF-Datei zum Herunterladen. Beide wurden am Datenstand abgerufen und miteinander verglichen; sie stimmen in jeder Zeile überein. Die PDF-Datei trägt als Erstellungsdatum den 18.08.2026, war zum Zeitpunkt dieser Auswertung also wenige Tage alt. Der Kopf der Tabelle nennt vier Spalten: Jahr, Typ, Hersteller und Modell. In der Spalte Typ gibt es genau zwei Werte, nämlich Oberarm und Handgelenk.

Ausgezählt ergibt das 55 Datenzeilen. 51 davon tragen in der Spalte Typ den Wert Oberarm, 4 den Wert Handgelenk. Die Jahreszahlen reichen von 2005 bis 2026. Am dichtesten besetzt sind die Jahre 2019 mit neun Eintragungen und 2023 mit acht. Unter den Modellnamen findet sich kein einziger, der eine Smartwatch, einen Fitness-Tracker oder eine App bezeichnen würde. Eine Volltextsuche über die gesamte Datei nach den Zeichenfolgen Apple, Samsung, Huawei, Garmin, Withings, Fitbit, Google, Xiaomi und Amazfit ergibt null Treffer. Die Zeichenfolge Smartwatch kommt weder in der Liste noch im begleitenden Text der Übersichtsseite vor.

HerstellerOberarmHandgelenkSummeWas in den Zeilen steht
OMRON14014Der Hersteller mit den meisten Eintragungen in der Liste. Die Jahreszahlen reichen von 2014 bis 2025, allein fünf Eintragungen tragen die Jahreszahl 2025. Kein einziger Eintrag ist ein Gerät für das Handgelenk.
Beurer13013Eintragungen aus den Jahren 2014 bis 2023, der größte Block davon mit der Jahreszahl 2023. Ebenfalls ausschließlich Geräte für den Oberarm.
Hartmann12113Die einzige Eintragung dieses Herstellers für das Handgelenk trägt die Jahreszahl 2009. Die übrigen zwölf Eintragungen verteilen sich auf die Jahre 2007 bis 2023.
WEPA7310Der einzige Hersteller mit mehr als einer Eintragung für das Handgelenk. Die jüngste Eintragung der gesamten Liste stammt von ihm und trägt die Jahreszahl 2026.
boso BOSCH + SOHN404Vier Eintragungen aus den Jahren 2005 und 2006 und damit die ältesten Einträge der gesamten Liste.
Uebe101Eine einzelne Eintragung mit der Jahreszahl 2017.
Summe über alle sechs Hersteller51455Sechs Hersteller, 55 Eintragungen, keine weitere Bauart. Es gibt in dieser Liste keine dritte Ausprägung neben Oberarm und Handgelenk, und es gibt keinen Eintrag, der eine Smartwatch, ein Wearable oder eine App wäre.

Die vier Eintragungen für das Handgelenk verdienen einen eigenen Blick, weil sie in Ratgebertexten gern als Beleg dafür herhalten, dass auch am Handgelenk geprüft werde, und weil daraus dann ein Schluss auf Smartwatches gezogen wird, den die Liste nicht trägt. Es handelt sich in allen vier Fällen um Messgeräte mit einer Manschette, die um das Handgelenk gelegt und aufgepumpt wird. Von einer Uhr haben sie nichts als den Tragort.

JahrEintragungWas für ein Gerät das ist
2026WEPA, aponorm Mobil Slim (4G)Die jüngste Eintragung der gesamten Liste. Ein klassisches Handgelenkmessgerät mit fest verbauter Manschette, das zum Messen um das Handgelenk gelegt und aufgepumpt wird. Der Zusatz ÄP in der Liste bedeutet nach der Fußnote der Hochdruckliga, dass das Gerät technisch baugleich mit einem bereits validierten anderen Messgerät ist.
2017WEPA, aponorm Mobil SlimDas Vorgängermodell derselben Reihe, eingetragen ohne den Zusatz ÄP und damit nach der Systematik der Liste eigenständig geprüft.
2016WEPA, aponorm Mobil BasisEbenfalls ein Handgelenkmessgerät mit Manschette, in der Liste mit dem Zusatz ÄP versehen.
2009Hartmann, Tensoval mobil IVDie älteste der vier Handgelenkeintragungen und die einzige, die nicht von WEPA stammt. Auch dieses Gerät arbeitet mit einer Manschette am Handgelenk.

Eine Einschränkung gehört unmittelbar dazu, und sie ist wichtig genug, um sie nicht ans Ende zu schieben. Die Hochdruckliga schreibt auf derselben Seite, dass sie Blutdruckmessgeräte auf Antrag der Gerätehersteller prüft. Die Liste ist also kein Marktüberblick, sondern eine Sammlung derjenigen Geräte, für die ein Hersteller eine Prüfung beantragt und für die diese Prüfung ein positives Ergebnis erbracht hat. Aus einem fehlenden Eintrag folgt deshalb nicht, dass ein Gerät die Prüfung nicht bestanden hätte. Es folgt nur, dass es die Prüfung nicht bestanden vorweisen kann. Diese beiden Sätze klingen ähnlich und bedeuten etwas sehr Verschiedenes.

Was das Prüfsiegel prüft und was eine CE-Kennzeichnung nicht ist

Kaum ein Missverständnis ist in diesem Themenfeld so verbreitet wie die Gleichsetzung von CE-Kennzeichnung und Gütesiegel. Die Hochdruckliga räumt damit in einem einzigen Satz auf, der auf ihrer Übersichtsseite steht: Viele im Handel erhältliche Blutdruckmessgeräte lieferten nur unzuverlässige Werte, und das CE-Zeichen sichere noch keine Messgenauigkeit. An anderer Stelle derselben Seite steht es noch deutlicher: Blutdruckmessgeräte dürften in Deutschland zwar nur vertrieben werden, wenn sie das Medizinprodukterecht einhalten, dieses gewährleiste aber noch keine hinreichende Messgenauigkeit.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte beschreibt denselben Sachverhalt aus der Perspektive der Behörde und formuliert dabei einen Satz, den man sich merken sollte: Allgemein würden Medizinprodukte in Europa weitgehend eigenverantwortlich durch den Hersteller in Verkehr gebracht. Eine CE-Kennzeichnung ist damit die Erklärung eines Herstellers, dass sein Produkt die einschlägigen Anforderungen erfüllt, in vielen Fällen unter Einbindung einer Benannten Stelle. Sie ist kein Urteil einer unabhängigen Instanz über die Genauigkeit einer einzelnen Messung, und sie sagt nichts darüber, ob ein bestimmtes Gerät seinen Wert an einem Referenzverfahren nachgewiesen hat.

Das Prüfsiegel der Hochdruckliga ist demgegenüber eine Prüfung mit einem festen Protokoll, das nach den Angaben der Organisation seit 1999 angewendet wird. Beauftragt wird ein unabhängiges Prüfinstitut, dessen Name dem auftraggebenden Hersteller nicht genannt wird. Geprüft wird an mindestens 96 Personen aus drei Altersgruppen; die Hälfte der Testpersonen sind Frauen. Bei Geräten für das Handgelenk kommen nach den Angaben der Hochdruckliga Prüfungen an zwanzig Diabetikern hinzu, und für den Einsatz bei Schwangeren gibt es einen eigenen Prüfungsteil. Die Vergleichsmessung erfolgt manuell durch zwei unabhängig voneinander arbeitende Spezialisten, die beim Durchfluss des Blutes entstehenden Geräusche abhören.

Die Hochdruckliga grenzt sich auf derselben Seite auch von der Stiftung Warentest ab, und zwar mit einer Zahl: Die Stiftung Warentest prüfe die Messgenauigkeit an 32 statt an 96 Probanden, bewerte dafür aber auch die Benutzerfreundlichkeit. Durch den geringeren Prüfumfang sei aus Sicht der Hochdruckliga statistisch kein ausreichendes Urteil über die Messgenauigkeit eines Gerätes möglich. Diese Abgrenzung ist hier nicht wiedergegeben, um eine der beiden Organisationen zu bewerten, sondern weil sie zeigt, wie unterschiedlich zwei seriöse Prüfinstanzen denselben Gegenstand angehen können. Wer eine Zahl aus einem Prüfbericht zitiert, sollte wissen, unter welchem Protokoll sie entstanden ist.

Und noch eine Einschränkung nennt die Hochdruckliga selbst: Mit dem Prüfsiegel werde nur die Messgenauigkeit getestet, nicht die weitere Benutzerfreundlichkeit. Ein Siegel auf der Verpackung sagt also nichts darüber, ob ein Gerät bequem sitzt, verständlich anzeigt oder leicht zu bedienen ist. Es sagt etwas über eine einzige Eigenschaft, und genau diese eine Eigenschaft ist die, um die es in diesem Text geht.

Optisch geschätzt oder mit Manschette gemessen: die eigentliche Trennlinie

Der Satz, eine Smartwatch könne keinen Blutdruck messen, ist falsch. Der Satz, eine Smartwatch könne den Blutdruck messen, ist ebenfalls falsch. Beide scheitern daran, dass unter demselben Wort zwei technisch grundverschiedene Verfahren stecken, für die eine völlig unterschiedliche Beleglage besteht. Wer diese Trennlinie nicht zieht, redet aneinander vorbei, und Herstellermarketing profitiert von genau dieser Unschärfe.

Auf der einen Seite steht das manschettenlose, optische Verfahren. Ein Sensor an der Unterseite des Gehäuses leuchtet in die Haut, misst das zurückgeworfene Licht und wertet aus, wie sich das Blutvolumen im Gewebe im Takt des Herzschlags verändert. Dieses Signal heißt Photoplethysmogramm. Aus ihm allein ergibt sich kein Druck; er wird von einer Software berechnet, die zuvor an einem Referenzwert ausgerichtet worden ist. Auf der anderen Seite steht das oszillometrische Verfahren mit einer echten Manschette. Sie baut Druck auf, drückt die Schlagader ab und wertet die Druckschwankungen beim Ablassen aus. Das ist das Verfahren, das jedes Gerät aus der Apotheke verwendet, und es ist auch das Verfahren, das in allen 55 Geräten der Prüfsiegel-Liste steckt.

Es gibt eine dritte Kategorie, die häufig mit den ersten beiden verwechselt wird, obwohl sie mit Blutdruckmessung gar nichts zu tun hat: die Mitteilung über auffällige Muster. Hier entsteht kein Zahlenwert, es wird nichts angezeigt, was man notieren könnte, und es gibt nichts, was sich mit einem Manschettengerät vergleichen ließe. Wer über die Zuverlässigkeit von Blutdruckwerten aus Smartwatches diskutiert, sollte diese dritte Kategorie sauber heraushalten. Wie die Abgrenzung bei der verwandten Herzfunktion aussieht und was dort tatsächlich zertifiziert ist, ist gesondert im Beitrag zur Smartwatch mit EKG-Funktion aufbereitet; dieser Ratgeber bleibt beim Blutdruck und behandelt das EKG nicht mit.

VerfahrenWie es arbeitetWas der Hersteller dazu schreibtWas in den Prüflisten steht
Manschettenlos, optisch, über einen PPG-SensorEin optischer Sensor an der Gehäuseunterseite leuchtet in die Haut und wertet aus, wie sich das zurückgeworfene Licht im Takt des Pulses verändert. Aus diesem Signal berechnet eine Software einen systolischen und einen diastolischen Wert. Ein Druck wird dabei zu keinem Zeitpunkt aufgebaut. Samsung beschreibt das Verfahren auf der deutschen Seite zum Health Monitor ausdrücklich so: Mit dem internen Photoplethysmogramm-Sensor in der Uhr misst die Blutdruck-App den systolischen und diastolischen Druck sowie die Pulsfrequenz.Die Samsung Health Monitor-App wird auf der deutschen Herstellerseite als Medizinprodukt bezeichnet, und die Blutdruckfunktion ist nach der dortigen Länderliste mit dem Stand 28. Juli 2025 in Deutschland verfügbar.Kein Gerät dieser Bauart steht in der Prüfsiegel-Liste der Deutschen Hochdruckliga, und in der Gerätedatenbank von STRIDE BP findet sich am Datenstand kein Eintrag für Samsung, Apple, Garmin oder Fitbit. Die Stiftung Warentest kommt in ihrer Untersuchung vom 29.07.2025 zu dem Ergebnis, dass die geprüfte Funktion durchfällt.
Oszillometrisch, mit einer Manschette im ArmbandIm Armband steckt eine echte, wenn auch sehr kleine Manschette. Sie wird aufgepumpt, drückt die Schlagader ab und wertet die Druckschwankungen aus, die beim Ablassen entstehen. Huawei beschreibt das für die Watch D2 mit den Worten, dass der Wrist Ambulatory Blood Pressure Monitor mit der oszillometrischen Methode über eine ultrakleine Handgelenkmanschette und einen hochpräzisen Drucksensor verfügt.Huawei schreibt auf der deutschen Produktseite, dass die Funktionen zur Blutdruckmessung und zur ambulanten Blutdruckmessung der Watch D2 die CE-Zertifizierung als Medizinprodukt nach der Verordnung 2017/745 erhalten haben und dass Uhr und Apps drei getrennte Medizinprodukte sind, die als eine Einheit nach Artikel 22 dieser Verordnung arbeiten.Auch dieses Gerät steht nicht in der Prüfsiegel-Liste der Deutschen Hochdruckliga. In der Gerätedatenbank von STRIDE BP ist es dagegen als validiertes Gerät geführt, mit dem Messort Wrist watch cuff, dem Verfahren automated oscillometric und einer Validierungsstudie nach dem Universal Standard ISO 81060-2:2018 mit dem Veröffentlichungsjahr 2025.
Gar keine Blutdruckmessung, sondern eine Mitteilung über MusterDie Uhr berechnet keinen Blutdruckwert und zeigt keinen an. Apple beschreibt das Verfahren für die Watch Series 11 so, dass der optische Sensor Daten an einen Algorithmus liefert, der potenziellen Bluthochdruck erkennen kann, indem er analysiert, wie die Blutgefäße über einen Zeitraum von 30 Tagen auf den Herzschlag reagieren.Apple schreibt dazu, das Feature sei mit Methoden des maschinellen Lernens und einer Studienreihe mit insgesamt über 100.000 Teilnehmenden entwickelt und danach in einer klinischen Studie validiert worden.Ein Zahlenwert, den man aufschreiben oder mit einem Messgerät vergleichen könnte, entsteht hier gar nicht. Apple verweist im selben Abschnitt auf eine Blutdruckmanschette: Wer eine Mitteilung erhält und Zugang zu einer Manschette hat, könne seine Werte in der Health-App protokollieren.

Die Trennlinie erklärt auch, warum die Prüfsiegel-Liste so aussieht, wie sie aussieht. Das Prüfprotokoll der Hochdruckliga vergleicht einen Gerätewert mit einem manuell abgehörten Referenzwert. Ein Verfahren, das seinen Anker selbst von einem Manschettengerät bezieht, lässt sich in einem solchen Aufbau nur schwer prüfen, weil es ohne diesen Anker gar keinen Wert liefert. Das ist keine Entschuldigung für das Fehlen in der Liste, aber es erklärt, warum die Frage nach einer unabhängigen Prüfung bei dieser Bauart technisch schwieriger zu beantworten ist als bei einem Gerät mit eigener Manschette.

Was die Untersuchung der Stiftung Warentest ergeben hat

Der folgende Abschnitt referiert ausschließlich den frei zugänglichen Artikeltext der Stiftung Warentest vom 29.07.2025. Qualitätsurteile, Noten und die Inhalte der kostenpflichtigen Ergebnistabellen werden nicht wiedergegeben. Wiedergegeben werden die im freien Text beschriebenen Befunde und der dort beschriebene Aufbau.

Die Untersuchung ist deshalb so aufschlussreich, weil sie nicht die naheliegende Frage stellt. Die naheliegende Frage wäre gewesen, ob eine Uhr direkt nach der Kalibrierung einen brauchbaren Wert anzeigt. Diese Frage war schon einmal gestellt und mit einem freundlichen Ergebnis beantwortet worden. Die neue Untersuchung stellt stattdessen die schwierigere Frage: ob eine Uhr über vier Wochen hinweg weiter misst. Und sie tut das mit einem Aufbau, der nach dem Bericht drei Versuchspersonen 28 Tage lang die Uhr tragen ließ, sie zu Beginn mit einem Doppelstethoskop kalibrierte und danach alle sieben Tage eine Messreihe in Ruhe und unter Belastung durchführte, jeweils parallel zum medizinischen Messverfahren.

PunktWas der frei zugängliche Text berichtetWarum das zählt
Der Aufbau der UntersuchungDrei Versuchspersonen trugen die Uhr 28 Tage lang. Zu Beginn wurde sie kalibriert, indem geschulte Laborkräfte den Blutdruck mit einem Doppelstethoskop ermittelten und den Wert der Uhr darauf anpassten. Alle sieben Tage folgte eine Messreihe, in der mehrfach gemessen wurde, sowohl in Ruhe als auch unter Belastung, jeweils mit der Uhr und mit dem medizinischen Messverfahren.Dieser Aufbau ist der eigentliche Kern der Sache. Er misst nicht, ob die Uhr direkt nach der Kalibrierung einen brauchbaren Wert liefert, sondern ob sie über vier Wochen hinweg weiterhin misst.
Das Ergebnis unter BelastungDie Messungen der Uhr wichen teils erheblich von denen des medizinischen Messverfahrens ab. Das fiel nach dem Bericht vor allem bei Belastung auf; dort lagen die Werte der Uhr oft deutlich unter den Referenzwerten.Die Richtung der Abweichung ist hier die eigentliche Nachricht. Werte, die zu niedrig ausfallen, beruhigen an einer Stelle, an der möglicherweise kein Anlass zur Beruhigung besteht.
Der Verlauf über 28 TageDie Uhr lieferte über die 28 Tage sehr konstante Werte. Den Probanden wurde nach den Anzeigen der Uhr also durchgehend fast der gleiche Blutdruck bescheinigt. Die natürlichen Schwankungen des Blutdrucks scheint die Uhr damit nicht zu erfassen.Ein Messwert, der sich nicht bewegt, obwohl sich die Messgröße bewegt, ist kein Messwert. Genau an dieser Beobachtung hängt der schwerste Befund des Berichts.
Die Grenze des genormten PrüfverfahrensDas nach DIN genormte Prüfverfahren für Blutdruckmessgeräte sei auf diese optisch messende Smartwatch nicht anwendbar. Bei nur einer Messreihe bei gleichbleibendem Blutdruck lasse sich nicht mit Gewissheit sagen, ob die Uhr wirklich jedes Mal den Blutdruck ermittelt oder nur den Wert wiedergibt, der bei der Kalibrierung eingegeben wurde.Das ist der Satz, den man aus diesem Bericht mitnehmen sollte. Er beschreibt eine Fehlermöglichkeit, die mit dem üblichen Prüfaufbau gar nicht sichtbar wird.
Die zurückgezogene Bewertung des VorgängermodellsDie Blutdruckmessfunktion des Vorgängermodells Galaxy Watch5 Pro war in einer früheren Untersuchung mitgelaufen und hatte direkt nach der Kalibrierung erstaunlich gute Ergebnisse geliefert. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass das genormte Prüfverfahren auf eine optisch messende Uhr nicht anwendbar ist, wurde das Testurteil für dieses Modell zurückgezogen.Eine Prüforganisation, die ein eigenes Urteil zurückzieht, ist selten. Der Vorgang zeigt, wie leicht ein zu kurzer Messaufbau ein Verfahren besser aussehen lässt, als es ist.
Was der Bericht ausdrücklich nicht enthältDer frei zugängliche Text enthält keine Zahlenreihe, keine Abweichung in Millimeter Quecksilbersäule und keine Angabe darüber, wie viele Einzelmessungen erhoben wurden. Die Ergebnistabellen sind kostenpflichtig.Deshalb steht auf dieser Seite keine einzige Note und kein Qualitätsurteil aus dieser Untersuchung. Referiert werden nur die im freien Text beschriebenen Befunde.

Der Befund, an dem am meisten hängt, ist nicht die Abweichung, sondern die Konstanz. Eine Messgröße, die sich im Tagesverlauf und über Wochen bewegt, wird von einem Gerät wiedergegeben, das über 28 Tage nahezu denselben Wert zeigt. Zusammen mit der Beobachtung, dass sich bei nur einer Messreihe bei gleichbleibendem Blutdruck nicht mit Gewissheit sagen lässt, ob die Uhr wirklich jedes Mal misst oder nur den bei der Kalibrierung eingegebenen Wert wiedergibt, ergibt das eine unangenehme Möglichkeit, die der Bericht offen ausspricht.

Bemerkenswert ist auch, was diese Untersuchung über die Prüfverfahren selbst aussagt. Das nach DIN genormte Verfahren für Blutdruckmessgeräte sieht nach der Beschreibung im Bericht vor, dass zwei medizinische Fachkräfte bei verschiedenen Probanden mehrfach nacheinander messen, abwechselnd mit dem zu prüfenden Gerät und mit einem medizinischen Referenzsystem, und dass Probanden mit eher hohem und eher niedrigem Blutdruck einbezogen werden. Für ein herkömmliches Gerät genügt danach ein Messdurchlauf mit dieser Auswahl. Für eine optisch messende Uhr genügt er nach dieser Erfahrung nicht.

Die zurückgezogene Bewertung des Vorgängermodells ist der letzte Baustein. Sie zeigt, dass ein zu kurzer Prüfaufbau ein Verfahren besser aussehen lassen kann, als es ist, und sie zeigt zugleich, dass eine Prüforganisation bereit war, ein eigenes Urteil einzukassieren, als das auffiel. Für Leserinnen und Leser bedeutet das vor allem eines: Ein einzelner freundlicher Prüfbericht zu einer manschettenlosen Blutdruckfunktion trägt nicht weit, wenn nicht dabeisteht, über welchen Zeitraum geprüft wurde.

Warum die Kalibrierung das Kernproblem der manschettenlosen Verfahren ist

Ein optischer Sensor sieht keinen Druck. Er sieht Licht, das von durchblutetem Gewebe zurückgeworfen wird, und er sieht, wie sich dieses Signal im Takt des Herzschlags verändert. Aus der Form dieser Welle lassen sich Größen ableiten, die mit dem Blutdruck zusammenhängen, aber der Zusammenhang ist von Mensch zu Mensch verschieden und hängt unter anderem von der Beschaffenheit der Gefäße ab. Deshalb braucht jedes manschettenlose Verfahren einen Ankerpunkt, und dieser Ankerpunkt kann nur von einem Gerät kommen, das den Druck tatsächlich aufbaut. Anders gesagt: Ohne ein Manschettengerät im Haushalt funktioniert die manschettenlose Messung gar nicht erst.

Samsung beschreibt das auf der deutschen Seite zum Health Monitor sehr genau. Vor der ersten Nutzung ist ein Profil einzurichten und die Uhr zu kalibrieren. Dafür wird eine Blutdruckmanschette um einen Oberarm gelegt, die Uhr am Handgelenk des anderen Arms getragen und der Blutdruck insgesamt dreimal innerhalb von 30 Minuten gemessen. Die Seite nennt dazu eine Reihe von Bedingungen: mindestens fünf Minuten ruhig sitzen mit gestütztem Rücken, nicht überschlagenen Beinen und flach auf dem Boden stehenden Füßen, während der Messung nicht sprechen und den Arm nicht bewegen, normal atmen und die Atmung weder vertiefen noch verlangsamen. Danach folgt der Satz, um den es hier geht: Damit die Messungen des Blutdrucks genau sind, muss alle 28 Tage neu kalibriert werden.

Diese Zahl steht in einem auffälligen Verhältnis zu der Untersuchung im vorigen Abschnitt. Dort wurde die Uhr zu Beginn kalibriert und dann genau 28 Tage lang beobachtet, also über exakt die Zeitspanne, für die der Hersteller den Anker als gültig ausgibt. Innerhalb dieser vom Hersteller selbst gesetzten Gültigkeitsdauer lieferte die Uhr nach dem Bericht sehr konstante Werte und erfasste die natürlichen Schwankungen offenbar nicht. Das ist kein Fall von zu spät nachkalibriert.

Der zweite Punkt an der Kalibrierung ist ein logischer. Die Genauigkeit einer manschettenlos geschätzten Zahl kann nie besser sein als die Genauigkeit des Geräts, an dem sie ausgerichtet wurde. Wer die Uhr an einem beliebigen Manschettengerät ausrichtet, überträgt dessen Fehler mit. Die Hochdruckliga schreibt zu diesem Punkt, dass viele automatische Geräte bei jeder vierten bis sechsten Messung Fehler von bis zu zehn Millimeter Quecksilbersäule aufwiesen und dass sie ihr Prüfsiegel gerade deshalb vergibt. Ein Fehler, der schon im Ankerwert steckt, wandert unbemerkt in jede einzelne spätere Anzeige der Uhr.

Und der dritte Punkt betrifft die Praxis. Ein Verfahren, das monatlich einen sorgfältig durchgeführten Abgleich mit einem zweiten Gerät verlangt, samt fünf Minuten Ruhe, korrekter Sitzhaltung und drei Messungen in einer halben Stunde, ist kein Verfahren für nebenbei. Wer diesen Aufwand nicht betreibt, betreibt nach den eigenen Angaben des Herstellers keine genaue Messung mehr. Wer ihn betreibt, hat ohnehin ein Manschettengerät zur Hand. Diese Zange ist der Grund, warum die manschettenlose Blutdruckschätzung in ihrer heutigen Form ein schwieriges Versprechen ist.

Was die Hersteller in ihre eigenen Fußnoten schreiben

Herstellerseiten sind für einen Ratgeber wie diesen aus einem bestimmten Grund wertvoll: Was oben in großer Schrift steht, ist Werbung, aber was unten in den Fußnoten steht, ist in aller Regel juristisch geprüft. Die deutschen Produktseiten von Samsung, Huawei und Apple wurden deshalb am Datenstand vollständig ausgelesen und die Fußnotenteile Satz für Satz gelesen. Die Ergebnisse sind aufschlussreicher als jede Werbeaussage, und sie stammen von den Herstellern selbst.

Hersteller und GerätWelche Funktion beworben wirdKalibrierintervallEinschränkungen aus den Fußnoten
Samsung, Galaxy Watch mit Samsung Health MonitorManschettenlose Schätzung über den optischen PPG-Sensor. Die deutsche Seite nennt als Messbereich systolisch 70 bis 180 und diastolisch 40 bis 120 Millimeter Quecksilbersäule sowie als Kalibrierungsbereich systolisch 80 bis 170 und diastolisch 50 bis 110.Ein Intervall ist ausdrücklich genannt: Damit die Messungen genau sind, muss alle 28 Tage neu kalibriert werden. Zur Kalibrierung selbst ist der Blutdruck insgesamt dreimal innerhalb von 30 Minuten mit einem Manschettengerät am Oberarm zu messen. Bis zur nächsten Kalibrierung in 28 Tagen wird das Manschettengerät dann nicht mehr gebraucht.Die Seite führt eine lange Liste von Umständen auf, bei denen die Blutdruck-App nicht verwendet werden soll, darunter Arrhythmie, eine vorherige Herzinsuffizienz oder ein Herzinfarkt, periphere Gefäßerkrankungen, Herzklappenerkrankungen, Kardiomyopathie, eine Nierenerkrankung im Endstadium, Diabetes, neurologische Störungen, Gerinnungsstörungen oder die Einnahme verschriebener Blutverdünner sowie Tätowierungen an dem Handgelenk, an dem die Uhr getragen wird. Im Fußnotenteil steht zusätzlich der Satz, die App sei nicht für Nutzer mit bekannten Herzrhythmusstörungen oder für Nutzer unter 22 Jahren bestimmt.
Huawei, Watch D2Oszillometrische Messung mit einer Manschette im Armband, dazu eine ambulante Blutdruckmessung über 24 Stunden in voreingestellten Intervallen mit Durchschnittswerten für Tag, Nacht und den gesamten Zeitraum.Auf der deutschen Produktseite kommt das Wort Kalibrierung nicht vor. Bei einem oszillometrischen Verfahren mit eigener Manschette ist ein Abgleich gegen ein zweites Gerät auch nicht vorgesehen; das Gerät baut den Druck selbst auf.Die Seite nennt einen Handgelenksumfang von 13,0 bis 21,0 Zentimetern; außerhalb dieser Spanne könne die Genauigkeit der Blutdruckmessung beeinträchtigt werden. Für die ambulante Messung nennt sie einen eigenen Anwendungsbereich.
Apple, Watch Series 11Keine Blutdruckmessung. Die Uhr gibt Mitteilungen aus, wenn sie über einen Zeitraum von 30 Tagen Muster erkennt, die auf chronischen Bluthochdruck hindeuten könnten.Ein Kalibrierintervall ist auf der deutschen Produktseite nicht genannt, und es wäre für dieses Verfahren auch sinnlos, weil kein Zahlenwert ausgegeben wird, der an einem Referenzwert ausgerichtet werden müsste.Im Fußnotenteil steht, die Bluthochdruck-Mitteilungen seien nicht zur Verwendung von Personen unter 22 Jahren, von Personen mit bereits diagnostiziertem chronischem Bluthochdruck oder von Schwangeren bestimmt. Damit sind ausgerechnet diejenigen ausgenommen, die ihren Blutdruck ohnehin bereits im Blick haben.

Damit lässt sich die Frage nach dem Kalibrierintervall beantworten und zugleich ehrlich begrenzen. Von den drei Herstellerseiten, die sich am Datenstand vollständig auslesen ließen, nennt genau eine ein Intervall, nämlich Samsung mit 28 Tagen. Bei Huawei kommt das Wort Kalibrierung auf der deutschen Produktseite nicht vor, was für ein Gerät mit eigener Manschette folgerichtig ist. Bei Apple fehlt es ebenfalls, weil dort gar kein Blutdruckwert entsteht. Die deutschen Seiten von Garmin und Withings ließen sich am Datenstand nicht auslesen; sie sind in dieser Zählung nicht enthalten, und der Text behauptet für sie deshalb nichts.

Am meisten überrascht an dieser Auswertung die Übereinstimmung zweier Hersteller in einem Punkt, der praktisch nie zitiert wird. Samsung schreibt im Fußnotenteil der deutschen Seite: Die App ist nicht für Nutzer mit bekannten Herzrhythmusstörungen oder für Nutzer unter 22 Jahren bestimmt. An anderer Stelle derselben Seite steht eine leicht abweichende Fassung, in der Vorhofflimmern von den Herzrhythmusstörungen ausgenommen wird. Apple schreibt im Fußnotenteil zur Watch Series 11, die Bluthochdruck-Mitteilungen seien nicht zur Verwendung von Personen unter 22 Jahren, von Personen mit bereits diagnostiziertem chronischem Bluthochdruck oder von Schwangeren bestimmt. Zwei Hersteller, zwei technisch verschiedene Verfahren, dieselbe Altersgrenze.

Die Liste der Umstände, bei denen die Blutdruck-App nach Samsungs eigener Angabe nicht verwendet werden soll, ist ebenfalls länger, als die Werbung vermuten lässt. Sie umfasst unter anderem Arrhythmie, eine vorherige Herzinsuffizienz oder einen Herzinfarkt, periphere Gefäßerkrankungen, Herzklappenerkrankungen, Kardiomyopathie, eine Nierenerkrankung im Endstadium, Diabetes, neurologische Störungen und die Einnahme verschriebener Blutverdünner. Am Ende dieser Aufzählung steht ein Punkt, der zeigt, wie empfindlich das optische Verfahren ist: Tätowierungen an demjenigen Handgelenk, an dem die Uhr getragen wird. Die Seite erklärt dazu an anderer Stelle, die App benötige ein Signal von guter Qualität, und dessen Qualität könne unter anderem von den optischen Eigenschaften des Messbereichs abhängen. Wer eine Uhr für einen bestimmten Anwendungsfall sucht, findet die Auswahlfragen ohne Gesundheitsversprechen in der Übersicht zu Smartwatches am Android-Smartphone zusammengestellt.

Ein letzter Punkt aus denselben Fußnoten betrifft die Verfügbarkeit. Samsung schreibt, dass die Health Monitor-App aufgrund landesspezifischer Beschränkungen bei der Zulassung als Software für ein Medizinprodukt nur auf Uhren und Smartphones funktioniert, die in den Ländern gekauft wurden, in denen der Dienst verfügbar ist. Die Länderliste für die Blutdruckfunktion trägt den Stand 28. Juli 2025 und führt Deutschland auf. Wer ein Gerät im Ausland kauft oder es unterwegs zurücksetzt, kann die Funktion nach diesen Angaben verlieren. Auch das ist eine Eigenschaft, die in Werbematerialien selten hervorgehoben wird.

Die Zweckbestimmung: warum die Werbeaussage Teil des Produkts ist

Es gibt in diesem Themenfeld einen Hebel gegen Herstellermarketing, der zitierfähig ist, und er ist unbekannter, als er sein sollte. Er steht auf der Seite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte zur Feststellung des rechtlichen Status und der Klassifizierung, und er lautet: Die Zuordnung eines Produktes zu den Medizinprodukten legt der Hersteller mit der Zweckbestimmung fest, die sich aus der Kennzeichnung, der Gebrauchsanweisung und den Werbematerialien ergibt.

Die drei letzten Wörter sind der Kern. Die Zweckbestimmung entsteht nicht nur aus dem, was in der Gebrauchsanweisung steht, sondern auch aus dem, was ein Hersteller bewirbt. Die FAQ-Liste desselben Instituts formuliert es noch ausführlicher und nennt die Angaben auf der Kennzeichnung, in der Gebrauchsanweisung oder dem Werbe- oder Verkaufsmaterial beziehungsweise den Werbe- oder Verkaufsangaben und die Angaben bei der klinischen Bewertung. Wer also eine medizinische Wirkung bewirbt, kann sie nicht gleichzeitig aus der Zweckbestimmung heraushalten. Die Werbung ist Teil des Produkts.

Die Klassifizierung selbst erfolgt nach den Klassifizierungsregeln des Anhangs VIII der Verordnung 2017/745. Medizinprodukte werden dabei in vier Klassen eingeteilt, nämlich I, IIa, IIb und III, wobei III die höchste Risikoklasse ist. Verantwortlich für die Klassifizierung ist nach den Angaben des Instituts der Hersteller oder sein Bevollmächtigter, und maßgeblich ist auch dabei wieder die Zweckbestimmung. Die Klassifizierung wird deshalb stets für ein konkretes, einzelnes Produkt festgelegt.

Zwei Einschränkungen, die dazugehören: Das Bundesinstitut schreibt auf derselben Seite ausdrücklich, es verfüge über kein Verzeichnis von Produktklassifizierungen in Europa in Verkehr gebrachter Medizinprodukte. Und es könnten leider keine pauschalen Entscheidungen zu ganzen Produktgruppen getroffen werden, weil die Risikoklassifizierung immer von der individuellen Zweckbestimmung und den entsprechenden Informationen des Herstellers abhängt. Eine amtliche Liste zertifizierter Smartwatches existiert also nicht. Deshalb nennt diese Seite für kein einziges Gerät eine Risikoklasse. Belegbar ist die Systematik, nicht die Einordnung eines bestimmten Produkts.

Praktisch bedeutet das zweierlei. Erstens: Wenn irgendwo steht, Smartwatches seien Medizinprodukte einer bestimmten Klasse, dann ist das keine behördliche Feststellung, sondern bestenfalls eine Vermutung über eine Produktgattung, zu der die zuständige Behörde ausdrücklich keine Aussage trifft. Zweitens: Wenn ein Hersteller in seiner Werbung eine medizinische Aussage trifft, ist diese Aussage selbst Teil dessen, woran sein Produkt rechtlich gemessen wird. Das ist der Grund, warum sich die Fußnoten auf Herstellerseiten so vorsichtig lesen, und es ist zugleich der Grund, warum sie so ergiebig sind.

Das Gegenbeispiel: eine Uhr, die tatsächlich eine Manschette hat

Damit diese Seite nicht in denselben Fehler verfällt, den sie anderen vorhält, gehört das Gegenbeispiel ausdrücklich hierher. Es gibt eine am Handgelenk getragene Uhr, die den Blutdruck nach dem etablierten Verfahren misst, und sie ist in Deutschland erhältlich. Huawei beschreibt die Watch D2 auf der deutschen Produktseite mit den Worten, dass der Wrist Ambulatory Blood Pressure Monitor mit der oszillometrischen Methode über eine ultrakleine Handgelenkmanschette und einen hochpräzisen Drucksensor verfügt. Es ist also keine Schätzung aus einem optischen Signal, sondern eine Messung mit aufgebautem Druck, nur in sehr kleiner Bauform.

Zum rechtlichen Status schreibt der Hersteller auf derselben Seite, dass die Funktionen zur Blutdruckmessung und zur ambulanten Blutdruckmessung die CE-Zertifizierung als Medizinprodukt nach der Verordnung 2017/745 erhalten haben, und dass die EKG-App und die Pulswellenanalyse-App jeweils die CE-Zertifizierung als Medizinprodukt-Software nach derselben Verordnung tragen. Uhr und Apps sind nach dieser Darstellung drei getrennte Medizinprodukte, die als eine Einheit im Sinne des Artikels 22 dieser Verordnung arbeiten. Dazu nennt die Seite eine ambulante Messung über 24 Stunden in voreingestellten Intervallen mit Durchschnittswerten für Tag, Nacht und den gesamten Zeitraum sowie einen zulässigen Handgelenksumfang von 13,0 bis 21,0 Zentimetern.

Zwei Einordnungen gehören dazu. Die erste: Auch dieses Gerät steht nicht in der Prüfsiegel-Liste der Deutschen Hochdruckliga. Die Aussage vom Anfang dieser Seite gilt also uneingeschränkt weiter. Die zweite: Die Verfügbarkeit solcher Funktionen ist national beschränkt und ändert sich, weshalb eine Angabe dazu immer nur für den Tag gilt, an dem sie erhoben wurde. Wer prüfen will, ob eine bestimmte Funktion mit dem eigenen Telefon überhaupt zusammenarbeitet, findet die Systemfragen ohne Gesundheitsversprechen in der Übersicht zu Smartwatches am iPhone aufbereitet.

Das Gegenbeispiel ist deshalb wichtig, weil es die Aussage dieser Seite präzise macht. Sie lautet nicht, dass am Handgelenk nicht gemessen werden könnte. Sie lautet, dass eine manschettenlose optische Schätzung und eine oszillometrische Messung mit Manschette zwei verschiedene Dinge sind, für die es unterschiedlich belastbare Nachweise gibt, und dass die Werbung für die erste Bauart von der Glaubwürdigkeit der zweiten profitiert.

Eine zweite unabhängige Liste sagt dasselbe

Eine einzelne Liste ist ein einzelner Datenpunkt. Deshalb wurde für diesen Text eine zweite, von der Hochdruckliga vollständig unabhängige Quelle herangezogen: STRIDE BP, eine internationale wissenschaftliche Organisation ohne Erwerbszweck, die von Fachleuten für Bluthochdruck gegründet wurde und Validierungsstudien für Blutdruckmessgeräte prüft. Sie veröffentlicht Listen validierter Geräte, getrennt nach Anwendung in der häuslichen Selbstmessung, in der Praxis, in der ambulanten Langzeitmessung, bei Kindern und in der Schwangerschaft.

Auf der Startseite steht am Datenstand, dass die Organisation 551 von über 5.000 auf dem Markt verfügbaren elektronischen Blutdruckmessgeräten anerkannt hat und nur 294 davon als bevorzugt empfiehlt. Die Regel für die bevorzugten Geräte ist ausdrücklich formuliert und schließt eine ganze Bauart aus: Bevorzugte Geräte sind Oberarmgeräte mit Manschette, für die mindestens eine anerkannte Validierungsstudie vorliegt, die in den letzten zehn Jahren veröffentlicht wurde und ein aktuelles Protokoll verwendet hat. Ein Gerät am Handgelenk kann in dieser Systematik also validiert sein, aber niemals bevorzugt. In der Liste für die häusliche Messung tragen die Geräte fürs Handgelenk den Zusatz, sie seien wegen der im Alltag schlechteren Genauigkeit gegenüber Oberarmgeräten und wegen Problemen bei der vorschriftsmäßigen Anwendung im Allgemeinen nicht zu empfehlen.

Eine Suche in der Gerätedatenbank ergab am Datenstand Einträge für die Huawei Watch D und die Huawei Watch D2. Die Detailseite zur Watch D2 nennt als Messort Wrist watch cuff, als Verfahren automated oscillometric, als validierte Manschettengrößen 13 bis 16 und 16,1 bis 21 Zentimeter sowie eine Validierungsstudie nach dem Universal Standard ISO 81060-2:2018 mit dem Veröffentlichungsjahr 2025. Suchanfragen nach Samsung, Apple, Garmin und Fitbit ergaben dagegen keinen einzigen Geräteeintrag. Die einzigen Treffer aus dem Umfeld vernetzter Gesundheitsgeräte betreffen Withings, und dabei handelt es sich durchweg um eigenständige Manschettengeräte, nicht um Uhren.

Zwei voneinander unabhängige Prüfinstanzen mit unterschiedlichen Protokollen, unterschiedlicher Trägerschaft und unterschiedlichem Zuschnitt kommen damit zu demselben Bild: Manschettenlose optische Blutdruckschätzungen aus Smartwatches sind in keiner von beiden geführt. Das ist kein Beweis dafür, dass sie falsche Werte lieferten. Es ist der Nachweis, dass für sie kein von unabhängiger Seite geprüfter Genauigkeitsnachweis vorliegt, während er für Dutzende Manschettengeräte vorliegt.

Was die Hochdruckliga zur Selbstmessung schreibt

Dieser Abschnitt gibt ausschließlich wieder, was auf der Seite der Deutschen Hochdruckliga steht. Er enthält keine Empfehlung, keine Zielwerte, keinen Hinweis darauf, wann jemand ärztlichen Rat suchen sollte, und keine Aussage darüber, ob überhaupt gemessen werden sollte. Diese Fragen gehören in eine ärztliche Praxis.

Zur Auswahl eines Geräts schreibt die Hochdruckliga, es sei am besten in der Apotheke oder im Sanitätshandel zu kaufen, weil sich dort verschiedene Geräte zeigen und vor dem Kauf vergleichen ließen. Die Manschette solle die passende Größe haben; dafür sei der Umfang des Oberarms beziehungsweise des Handgelenks zu messen. Eine Oberarmmanschette solle maximal zwei Drittel des Oberarms abdecken. Weil sich Geräte im Anlegen, im Aufpumpen und im Geräusch unterschiedlich anfühlen, empfiehlt die Organisation ausdrücklich das Ausprobieren vor dem Kauf.

Zu Geräten für das Handgelenk schreibt dieselbe Seite, sie seien meist handlicher und eigneten sich deshalb besonders für Reisen, es bestehe bei ihnen aber leicht die Gefahr, dass sie nicht auf Herzhöhe gehalten werden und die Werte dadurch verfälscht würden. Da die Gefäßquerschnitte am Handgelenk kleiner seien als am Oberarm, könne es bei einer Verhärtung der Blutgefäße schneller zu Messfehlern kommen. Viele Handgelenkgeräte lieferten inzwischen bei korrekter Messtechnik genaue Werte. Bei Gefäßverhärtungen solle mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen werden, welches Gerät geeigneter ist.

Für Kinder hält die Seite fest, es solle ein Gerät verwendet werden, für das vom Hersteller eine entsprechend kleinere Manschette als Zubehör erhältlich ist, und es solle generell ein Oberarmgerät sein; Geräte am Handgelenk seien nicht empfehlenswert, auch wenn die Manschettengröße für Kinder passend erscheinen könnte. Wer eine Uhr für ältere Angehörige sucht und dabei Bedienbarkeit, Notruffunktionen und Sturzerkennung gegeneinander abwägt, findet die Auswahlfragen ohne jedes Gesundheitsversprechen im Beitrag zur Smartwatch für Seniorinnen und Senioren aufbereitet.

Zur Datenhaltung schreibt die Hochdruckliga schließlich, dass Vitaldaten bei der Speicherung in einer App in aller Regel auf einem zentralen Server des Herstellers und nicht auf dem Smartphone abgelegt werden, dass der Anbieter darüber informieren solle und dass eine Speicherung in Deutschland ein hohes Datenschutzniveau gewährleiste. Zudem erarbeite die Organisation derzeit Gütekriterien, um digitale Gesundheitshelfer zu bewerten. Ob daraus eines Tages eine Liste entsteht, in der auch Uhren vorkommen, steht dort nicht.

Was dieser Ratgeber nicht beantwortet

Zu einem Text über eine ernste Erkrankung gehört die Liste dessen, was er nicht leistet, genauso wie das, was er belegt. Die folgenden Punkte sind offen geblieben, teils weil die Quellenlage sie nicht hergibt, teils weil sie außerhalb dessen liegen, was ein Ratgeber überhaupt beantworten darf. Wer weiterführende Beiträge dieses Bereichs sucht, findet sie über den Einstieg in das Thema Smartwatches gesammelt.

  • Wie stark eine einzelne Smartwatch im Einzelfall abweicht. Auf dieser Seite steht kein Messwert aus einer eigenen Erhebung, weil hier nichts gemessen wurde. Die einzige geprüfte Untersuchung mit Zahlen ist die der Stiftung Warentest, und deren Zahlenteil ist kostenpflichtig.
  • Ob sich die bekannte Verzerrung optischer Messung durch Hautpigmentierung auf Smartwatches überträgt. Die Belege, die dazu kursieren, stammen aus der klinischen Pulsoximetrie und damit von anderen Geräten in einer anderen Anwendung. Eine belastbare Quelle, die diesen Befund für Smartwatches und für die Blutdruckschätzung zeigt, ließ sich am Datenstand nicht finden. Deshalb steht auf dieser Seite dazu nichts weiter als dieser Satz.
  • Warum ein bestimmtes Modell nicht in der Liste der Hochdruckliga steht. Die Liste entsteht nach den Angaben der Hochdruckliga auf Antrag der Gerätehersteller. Ein fehlender Eintrag kann also bedeuten, dass ein Gerät die Prüfung nicht bestanden hat, er kann aber ebenso gut bedeuten, dass nie eine Prüfung beantragt wurde. Welcher der beiden Fälle bei welchem Hersteller vorliegt, geht aus der Liste nicht hervor.
  • Welche Risikoklasse ein bestimmtes Produkt trägt. Das BfArM schreibt selbst, es verfüge über kein Verzeichnis von Produktklassifizierungen in Europa in Verkehr gebrachter Medizinprodukte und könne keine pauschalen Entscheidungen zu ganzen Produktgruppen treffen. Eine amtliche Liste zertifizierter Smartwatches gibt es also nicht, und wer eine solche Liste zitiert, zitiert etwas, das nicht existiert.
  • Wie sich die Angaben in einem Jahr darstellen. Die Prüfsiegel-Liste wird fortgeschrieben, die Länderlisten der Hersteller ändern sich, und die Softwarefunktionen einer Uhr können mit einem Update kommen und gehen. Alle Zahlen auf dieser Seite tragen den Datenstand, unter dem sie erhoben wurden.

Häufige Fragen zur Blutdruckmessung mit der Smartwatch

Kann eine Smartwatch den Blutdruck messen?

Diese Frage lässt sich nicht mit ja oder nein beantworten, weil unter dem Wort Smartwatch zwei völlig verschiedene Verfahren stecken. Eine Uhr mit einer echten Manschette im Armband baut Druck auf und misst oszillometrisch, also nach demselben Grundprinzip wie ein Gerät aus der Apotheke. Eine Uhr ohne Manschette leuchtet mit einem optischen Sensor in die Haut und rechnet aus dem Pulssignal einen Wert aus. Das erste ist eine Messung, das zweite eine Schätzung. Wer pauschal sagt, eine Smartwatch könne keinen Blutdruck messen, übersieht die erste Bauart. Wer pauschal sagt, sie könne es, übersieht, wie unterschiedlich die Beleglage für beide Bauarten ist.

Wie viele Smartwatches tragen das Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga?

Keine einzige. Die Liste, die am Datenstand von der Seite der Hochdruckliga geladen wurde, enthält 55 Geräte. Davon sind 51 für den Oberarm und 4 für das Handgelenk bestimmt. Die vier Handgelenkgeräte stammen von WEPA und Hartmann und sind klassische Messgeräte mit Manschette. Die Namen Apple, Samsung, Huawei, Garmin, Withings und Fitbit kommen in der Liste kein einziges Mal vor. Die zugehörige PDF-Datei trägt als Erstellungsdatum den 18.08.2026.

Bedeutet ein fehlendes Prüfsiegel, dass eine Uhr falsch misst?

Nein, und dieser Schluss wäre unzulässig. Die Hochdruckliga prüft nach ihren eigenen Angaben auf Antrag der Gerätehersteller. Wenn ein Hersteller keinen Antrag stellt, taucht sein Gerät nicht auf, ganz unabhängig davon, wie es messen würde. Belegbar ist deshalb nur die Aussage, dass kein Gerät dieser Bauart die Prüfung durchlaufen und bestanden hat. Was daraus für ein einzelnes Modell folgt, sagt die Liste nicht.

Ist eine CE-Kennzeichnung nicht dasselbe wie ein Prüfsiegel?

Nein, und diese Verwechslung ist die häufigste in diesem Themenfeld. Die Hochdruckliga formuliert es auf ihrer Seite in einem Satz: Das CE-Zeichen sichere noch keine Messgenauigkeit. Das BfArM beschreibt denselben Punkt aus der anderen Richtung und schreibt, Medizinprodukte würden in Europa weitgehend eigenverantwortlich durch den Hersteller in Verkehr gebracht. Eine CE-Kennzeichnung ist eine Konformitätserklärung im Rahmen eines geregelten Verfahrens, kein von unabhängiger Seite vergebenes Gütesiegel für die Genauigkeit einer Messung.

Was hat die Stiftung Warentest genau geprüft?

Nach dem frei zugänglichen Text vom 29.07.2025 trugen drei Versuchspersonen die Galaxy Watch7 über 28 Tage. Die Uhr wurde zu Beginn mit einem Doppelstethoskop kalibriert, danach folgte alle sieben Tage eine Messreihe in Ruhe und unter Belastung, jeweils parallel zum medizinischen Messverfahren. Berichtet wird, dass die Werte teils erheblich abwichen, vor allem unter Belastung, wo sie oft deutlich unter den Referenzwerten lagen, und dass die Uhr über die 28 Tage sehr konstante Werte lieferte und die natürlichen Schwankungen des Blutdrucks offenbar nicht erfasste. Die Funktion fiel in dieser Untersuchung durch. Noten und Qualitätsurteile aus den kostenpflichtigen Tabellen werden auf dieser Seite nicht wiedergegeben.

Warum muss eine manschettenlose Uhr überhaupt kalibriert werden?

Weil das optische Signal für sich genommen keinen Druck in Millimeter Quecksilbersäule ergibt. Es zeigt, wie sich das Blutvolumen im Gewebe im Takt des Pulses verändert. Um daraus eine Zahl zu machen, braucht die Software einen Ankerpunkt, und dieser Ankerpunkt kommt von einem Manschettengerät. Samsung beschreibt das auf der deutschen Seite genau so und verlangt dafür drei Messungen innerhalb von 30 Minuten mit einem Manschettengerät am Oberarm. Danach hält der Anker eine begrenzte Zeit; Samsung nennt dafür 28 Tage.

Wie viele Hersteller nennen ein Kalibrierintervall?

Von den drei deutschen Herstellerseiten, die am Datenstand vollständig ausgelesen wurden, nennt genau eine ein Intervall: Samsung, mit 28 Tagen. Huawei nennt keines, weil die Watch D2 mit einer eigenen Manschette oszillometrisch misst und keinen Abgleich gegen ein zweites Gerät braucht. Apple nennt keines, weil die Watch Series 11 gar keinen Blutdruckwert ausgibt, sondern nur eine Mitteilung über erkannte Muster. Die deutschen Produktseiten von Garmin und Withings ließen sich am Datenstand nicht auslesen; sie sind in dieser Zählung deshalb nicht enthalten.

Warum steht auf der Seite von Samsung, die App sei nicht für Nutzer unter 22 Jahren bestimmt?

Der Satz steht dort tatsächlich, und zwar wörtlich in dieser Form im Fußnotenteil der deutschen Seite: Die App ist nicht für Nutzer mit bekannten Herzrhythmusstörungen oder für Nutzer unter 22 Jahren bestimmt. An anderer Stelle derselben Seite steht eine leicht abweichende Fassung, die Vorhofflimmern von den Herzrhythmusstörungen ausnimmt. Eine Begründung für die Altersgrenze gibt die Seite nicht. Auffällig ist, dass Apple im Fußnotenteil zu den Bluthochdruck-Mitteilungen dieselbe Grenze von 22 Jahren zieht.

Gibt es eine amtliche Liste zertifizierter Smartwatches?

Nein. Das BfArM schreibt auf seiner Seite zur Feststellung des rechtlichen Status ausdrücklich, es verfüge über kein Verzeichnis von Produktklassifizierungen in Europa in Verkehr gebrachter Medizinprodukte, und es könnten keine pauschalen Entscheidungen zu ganzen Produktgruppen getroffen werden, weil die Risikoklassifizierung immer von der individuellen Zweckbestimmung und den entsprechenden Informationen des Herstellers abhängt. Wer eine Klassenangabe für eine ganze Produktgattung liest, liest damit keine behördliche Feststellung.

Was bedeutet Zweckbestimmung, und warum ist das für Werbung wichtig?

Die Zweckbestimmung ist der vom Hersteller festgelegte Verwendungszweck eines Produkts. Das BfArM beschreibt sie als die Verwendung, für die ein Produkt entsprechend den Angaben des Herstellers auf der Kennzeichnung, in der Gebrauchsanweisung oder dem Werbe- oder Verkaufsmaterial bestimmt ist. Das Werbematerial ist also Teil der Zweckbestimmung. Ein Hersteller kann eine medizinische Wirkung nicht bewerben und sie gleichzeitig aus der Zweckbestimmung heraushalten. Das ist der belastbare Hebel gegen Marketingaussagen in diesem Feld.

Was ist STRIDE BP, und was steht dort?

STRIDE BP ist eine internationale wissenschaftliche Organisation ohne Erwerbszweck, die Validierungsstudien für Blutdruckmessgeräte prüft und Listen validierter Geräte veröffentlicht. Auf der Startseite steht am Datenstand, dass 551 von über 5.000 verfügbaren elektronischen Blutdruckmessgeräten anerkannt und nur 294 als bevorzugt empfohlen sind. Die Regel für die bevorzugten Geräte nennt ausdrücklich Oberarmgeräte mit Manschette; ein Gerät am Handgelenk kann in dieser Systematik validiert sein, aber nie bevorzugt. Eine Suche in der Gerätedatenbank ergab am Datenstand Einträge für die Huawei Watch D und die Watch D2, aber keinen einzigen Eintrag für Samsung, Apple, Garmin oder Fitbit.

Was tun Menschen, die ihren Blutdruck im Blick behalten wollen?

Diese Seite spricht keine Empfehlung aus und kann das auch nicht. Sie gibt wieder, was die Hochdruckliga dazu schreibt: dass sie eine Liste von Geräten führt, die ihr Prüfsiegel für die Messgenauigkeit tragen, dass diese Geräte an mindestens 96 Personen aus drei Altersgruppen geprüft wurden und dass die Hälfte der Testpersonen Frauen sind. Alles Weitere, von der Frage, ob überhaupt gemessen werden sollte, bis zur Frage, welches Gerät zu einer Person passt, gehört in eine ärztliche Praxis und nicht in einen Ratgeber.

Autor: Matthias König · Stand: 25.08.2026 · Quellenbasiert, kein Hands-on-Test. Grundlage dieses Textes sind sieben Primärquellen, die am 25.08.2026 einzeln abgerufen und vollständig ausgewertet wurden: die Liste der Blutdruckmessgeräte mit dem Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga als PDF-Datei mit dem Erstellungsdatum 18.08.2026 samt der zugehörigen Übersichtsseite, der frei zugängliche Artikeltext der Stiftung Warentest vom 29.07.2025 zur Blutdruckmessung mit der Galaxy Watch7, die deutsche Produktseite zum Samsung Health Monitor mit allen Fußnoten und Länderlisten, die deutsche Produktseite zur Huawei Watch D2, die deutsche Produktseite zur Apple Watch Series 11 mit ihren Fußnoten, die Seite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte zur Feststellung des rechtlichen Status und zur Klassifizierung samt zugehöriger FAQ-Liste sowie die Gerätedatenbank und die Listen von STRIDE BP. Die Auszählung der Prüfsiegel-Liste wurde an der PDF-Datei und an der Tabelle auf der Übersichtsseite unabhängig voneinander durchgeführt; beide ergaben dasselbe Ergebnis.

Dieser Text ist keine medizinische Beratung. Er gibt Prüflisten, Behördenseiten, Herstellerangaben und einen frei zugänglichen Untersuchungsbericht referierend wieder, stellt keine Diagnose, nennt keine Zielwerte, spricht keine Behandlungsempfehlung aus, sagt niemandem, wann ein Arztbesuch angezeigt ist, und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Bluthochdruck ist eine ernste Erkrankung; Fragen dazu gehören in eine ärztliche Praxis. Aus dem Fehlen eines Geräts in einer Prüfliste folgt nach den Angaben der Hochdruckliga nicht, dass es die Prüfung nicht bestanden hätte, weil die Prüfung auf Antrag der Hersteller erfolgt. Noten und Qualitätsurteile aus kostenpflichtigen Prüftabellen werden auf dieser Seite nicht wiedergegeben. Herstellerangaben sind in diesem Text kein Wirksamkeitsbeleg. Dieser Ratgeber enthält keine Produktempfehlungen und keine Affiliate-Links.

Matthias König

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Matthias König

Fachredakteur Digitale Geräte & Technik

Technik-Redakteur mit Schwerpunkt Consumer Electronics

Fachfokus: Digitale Geräte · Foto & Video · TV & Audio · Gaming · Smart Home

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Datenbasiert · kein Hands-on-Test. Wir kaufen die Geräte nicht selbst und bauen sie nicht auf. Stattdessen werten wir Herstellerangaben, technische Datenblätter, Verfügbarkeit und die Bewertungslage bei Händlern aus und ordnen sie ein. Wo eine Angabe vom Hersteller stammt, steht das dabei.

Wofür die Sterne stehen: Die angezeigten Sterne sind die Kundenbewertungen des jeweiligen Händlers, keine eigene Note. Wir geben zusätzlich die Zahl der Bewertungen an, weil vier Sterne aus 800 Stimmen belastbarer sind als fünf Sterne aus vier. Produkte ohne Bewertungen kennzeichnen wir als solche, statt sie mit null Sternen darzustellen.

Wie die Reihenfolge entsteht: Die Rangfolge folgt der Eignung für typische Anwendungsfälle, nicht allein dem Sternewert. Ein Gerät kann besser bewertet und trotzdem weiter unten stehen, wenn es für die meisten Leser überdimensioniert ist. Zu jedem Produkt steht deshalb, für wen es passt und für wen nicht.

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Aktualisierung und Quellenanzeigen
Veröffentlicht
25.08.2026
Zuletzt aktualisiert
25.08.2026
Verfügbarkeit geprüft
25.08.2026

Datenbasis: Herstellerangaben und Produktdatenblätter, öffentlich einsehbare Händlerdaten zu Preis und Verfügbarkeit sowie die aggregierte Bewertungslage. Vor jeder Aktualisierung prüfen wir, ob die verlinkten Produkte noch bestellbar sind, und tauschen aus, was nicht mehr lieferbar ist.

Was zuletzt geändert wurde

  • 25.08.2026: Ersterstellung. Die Liste der Blutdruckmessgeräte mit dem Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga wurde als PDF heruntergeladen und zeilenweise ausgezählt, danach unabhängig davon gegen die Tabelle auf der Übersichtsseite gehalten. Beide Auszählungen ergeben 55 Eintragungen, davon 51 mit dem Typ Oberarm und 4 mit dem Typ Handgelenk. Die PDF-Datei trägt als Erstellungsdatum den 18.08.2026.
  • 25.08.2026: Die Verteilung nach Herstellern nachgerechnet: OMRON 14, Beurer 13, Hartmann 13, WEPA 10, boso BOSCH + SOHN 4 und Uebe 1. Die Summe von 55 ist damit über zwei Wege bestätigt. Eine Volltextsuche nach Apple, Samsung, Huawei, Garmin, Withings, Fitbit, Google, Xiaomi und Amazfit ergab null Treffer; auch die Zeichenfolge Smartwatch kommt in der Liste nicht vor.
  • 25.08.2026: Die vier Handgelenkeintragungen einzeln benannt: aponorm Mobil Slim mit Zusatz 4G von 2026, aponorm Mobil Slim von 2017 und aponorm Mobil Basis von 2016, alle drei von WEPA, sowie Tensoval mobil IV von 2009 von Hartmann. Alle vier sind Messgeräte mit Manschette, keines ist eine Uhr.
13 ältere Änderungen anzeigen
  • 25.08.2026: Die zentrale Einschränkung offengelegt. Die Hochdruckliga prüft nach eigenen Angaben auf Antrag der Gerätehersteller. Aus einem fehlenden Eintrag folgt deshalb nicht, dass ein Gerät die Prüfung nicht bestanden hätte, sondern nur, dass es keine bestandene Prüfung vorweisen kann. Diese Unterscheidung steht im Text und in der FAQ.
  • 25.08.2026: Das Prüfprotokoll der Hochdruckliga aufgenommen: seit 1999 im Einsatz, mindestens 96 Personen aus drei Altersgruppen, die Hälfte davon Frauen, bei Handgelenkgeräten zusätzlich zwanzig Diabetiker, eigener Prüfungsteil für Schwangere, unabhängiges Prüfinstitut, dessen Name dem auftraggebenden Hersteller nicht genannt wird. Geprüft wird ausschließlich die Messgenauigkeit, nicht die Benutzerfreundlichkeit.
  • 25.08.2026: Die Verwechslung von CE-Kennzeichnung und Gütesiegel an zwei Quellen aufgelöst. Die Hochdruckliga schreibt, das CE-Zeichen sichere noch keine Messgenauigkeit. Das BfArM schreibt, Medizinprodukte würden in Europa weitgehend eigenverantwortlich durch den Hersteller in Verkehr gebracht.
  • 25.08.2026: Die Befunde der Stiftung Warentest vom 29.07.2025 aus dem frei zugänglichen Teil übernommen: drei Versuchspersonen, 28 Tage, Kalibrierung per Doppelstethoskop, Messreihen alle sieben Tage in Ruhe und unter Belastung, Abweichungen vor allem unter Belastung mit Werten oft deutlich unter den Referenzwerten, sehr konstante Werte über 28 Tage und die Feststellung, das nach DIN genormte Prüfverfahren sei auf eine optisch messende Uhr nicht anwendbar. Noten und Qualitätsurteile aus den kostenpflichtigen Tabellen werden nicht wiedergegeben.
  • 25.08.2026: Die Trennlinie zwischen manschettenlos-optischer Schätzung und oszillometrischer Messung mit Manschette als tragende Systematik der Seite gesetzt. Der pauschale Satz, eine Smartwatch könne keinen Blutdruck messen, wird ausdrücklich nicht aufgestellt; als Gegenbeispiel dient die Huawei Watch D2 mit Manschette im Armband und CE-Kennzeichnung als Medizinprodukt nach der Verordnung 2017/745.
  • 25.08.2026: Die Kalibrierangaben von drei Herstellerseiten ausgezählt. Genau eine nennt ein Intervall: Samsung mit 28 Tagen, dazu drei Messungen innerhalb von 30 Minuten an einem Manschettengerät für den Oberarm. Auf der deutschen Huawei-Seite kommt das Wort Kalibrierung nicht vor, auf der Apple-Seite ebenfalls nicht. Die deutschen Seiten von Garmin und Withings ließen sich am Datenstand nicht auslesen und sind deshalb nicht mitgezählt; das steht so im Text.
  • 25.08.2026: Als eigene Beobachtung festgehalten, dass die von Samsung genannte Gültigkeitsdauer der Kalibrierung von 28 Tagen exakt der Beobachtungsdauer der Untersuchung der Stiftung Warentest entspricht. Der Befund fällt damit innerhalb der vom Hersteller selbst gesetzten Frist an.
  • 25.08.2026: Den Wortlaut der Samsung-Fußnote geprüft und wörtlich übernommen: Die App ist nicht für Nutzer mit bekannten Herzrhythmusstörungen oder für Nutzer unter 22 Jahren bestimmt. Die abweichende Fassung an anderer Stelle derselben Seite, die Vorhofflimmern ausnimmt, ist im Text offengelegt. Die Länderliste zur Blutdruckfunktion trägt den Stand 28. Juli 2025 und führt Deutschland auf.
  • 25.08.2026: Als paralleler Befund aufgenommen, dass Apple im Fußnotenteil zur Watch Series 11 dieselbe Altersgrenze von 22 Jahren zieht und zusätzlich Personen mit bereits diagnostiziertem chronischem Bluthochdruck sowie Schwangere ausnimmt. Die Watch Series 11 misst keinen Blutdruck, sondern gibt Mitteilungen über Muster aus, die über 30 Tage erkannt werden.
  • 25.08.2026: Den BfArM-Kernsatz zur Zweckbestimmung wörtlich aufgenommen und zugleich die beiden Einschränkungen offengelegt, die das Institut selbst nennt: Es verfügt über kein Verzeichnis von Produktklassifizierungen und kann keine pauschalen Entscheidungen zu ganzen Produktgruppen treffen. Deshalb nennt die Seite für kein einziges Gerät eine Risikoklasse.
  • 25.08.2026: Als zweite, von der Hochdruckliga unabhängige Prüfinstanz STRIDE BP herangezogen. Startseite am Datenstand: 551 anerkannte und 294 bevorzugte Geräte von über 5.000 verfügbaren. Die Detailseite zur Huawei Watch D2 nennt Messort Wrist watch cuff, Verfahren automated oscillometric und eine Validierungsstudie nach ISO 81060-2:2018 mit Veröffentlichungsjahr 2025. Suchanfragen nach Samsung, Apple, Garmin und Fitbit ergaben keinen Geräteeintrag.
  • 25.08.2026: Das Thema Sauerstoffsättigung bewusst nicht behandelt. Die kursierenden Belege zur Verzerrung optischer Messung durch Hautpigmentierung stammen aus der klinischen Pulsoximetrie; eine belastbare Quelle für Wearables ließ sich am Datenstand nicht finden. Das ist in der Liste der offenen Fragen ausdrücklich vermerkt.
  • 25.08.2026: Durchgehend referierend und ohne medizinischen Rat formuliert. Die Seite nennt keine Zielwerte, keine Therapiehinweise und keine Aussage darüber, wann jemand ärztlichen Rat suchen sollte. Wo es medizinisch wird, verweist sie auf die ärztliche Praxis.

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