Vier von fünf Bedienungsanleitungen nennen keine einzige Abmessung
Wer ohne Kochstelle lebt, kauft kein Küchengerät, sondern eine Kochstelle. Die erste Frage lautet deshalb nicht, wie gut die Pfanne brät, sondern ob sie überhaupt irgendwo stehen kann. Für diese Seite wurden fünf Angebote und die fünf dazugehörigen Hersteller-Bedienungsanleitungen nebeneinandergelegt, Prüftag der 13. September 2026. Vier der fünf Anleitungen nennen keine einzige Geräteabmessung. Die fünfte nennt eine, und beschriftet dieselbe Zahlenfolge in vier Sprachen mit drei verschiedenen Achsenreihenfolgen: deutsch als Breite, Tiefe, Höhe, englisch als Breite, Tiefe, Höhe in anderer Reihenfolge, niederländisch als Breite, Höhe, Tiefe und französisch als Länge, Tiefe, Höhe. Wer wissen will, ob das Gerät auf sechzig Zentimeter Arbeitsfläche passt, erfährt es bei keinem der fünf Hersteller mit Sicherheit. Die Uebersicht über alle Bauformen steht im Ueberblick zu elektrischen Pfannen.
Nicht der Pfannendurchmesser entscheidet, sondern die Stellfläche
Ein Gerät, das mit dreißig Zentimetern Durchmesser beworben wird, braucht nie dreißig Zentimeter Platz. Zwischen der beworbenen Zahl und dem Platzbedarf liegen vier Zuschläge, und keiner davon steht im Angebot. Erstens die Griffe: zwei Handgriffe an den gegenüberliegenden Seiten kosten je nach Bauart vier bis acht Zentimeter. Zweitens der Thermostatstecker, der bei allen fünf Geräten seitlich in eine Buchse geht und dort mitsamt Kabelabgang weitere fünf bis acht Zentimeter beansprucht. Drittens der Deckel, der beim Abnehmen irgendwo abgelegt werden muss und dafür eine zweite Fläche in der Grösse der Pfanne braucht. Viertens der Sicherheitsabstand nach hinten und zur Seite, den alle fünf Anleitungen verlangen, ohne ihn zu beziffern.
Rechnen lässt sich das trotzdem, und zwar von der Küche her statt vom Gerät. Der Rechenweg hat drei Schritte. Messen Sie die freie Arbeitsfläche in Zentimetern, an der engsten Stelle und ohne das, was dort dauerhaft steht. Ziehen Sie zehn Zentimeter für den Deckelablageplatz ab, wenn Sie ihn nicht auf den Herd legen können, den Sie ja nicht haben. Ziehen Sie weitere acht Zentimeter für Regler und Kabelabgang ab. Was übrig bleibt, ist die Zahl, die Sie mit dem beworbenen Durchmesser vergleichen dürfen. Bei sechzig Zentimetern freier Fläche bleiben nach diesem Weg zweiundvierzig Zentimeter, und damit passt jedes der fünf Geräte bis einschließlich fünfunddreißig Zentimeter Durchmesser. Bei fünfundvierzig Zentimetern freier Fläche bleiben siebenundzwanzig, und dann passt keines. Wer die Leistungsfrage getrennt betrachten will, findet sie im Ratgeber zur Leistung elektrischer Pfannen.
Eine letzte Größe gehört in die Platzrechnung, und sie wird regelmäßig übersehen: die Höhe. Vier der fünf Geräte tragen einen gewölbten Glasdeckel, der die Bauhöhe je nach Modell auf sechzehn bis vierundzwanzig Zentimeter bringt. Wer die Arbeitsplatte unter einem Hängeschrank nutzt, hat dort typischerweise fünfzig bis sechzig Zentimeter Luft, und das genügt. Wer das Gerät dagegen in einem Regalfach abstellen will, misst besser nach: Ein Standardfach im Küchenregal ist dreißig bis fünfunddreißig Zentimeter hoch, und mit aufgesetztem Deckel passt keines der fünf Geräte hochkant hinein. Abgenommen und daneben gelegt braucht der Deckel wiederum die Fläche, die er auf dem Gerät eingespart hat. Für eine Küche ohne Kochstelle, in der jeder Zentimeter Stauraum zählt, ist das der Unterschied zwischen einem Gerät, das aufgeräumt wird, und einem, das dauerhaft herumsteht.
Dazu kommt der Abstand zur Wand. Alle fünf Anleitungen verlangen freien Raum um das Gerät herum, ohne ihn zu beziffern; bei Geräten mit seitlichem Thermostatstecker ergibt sich die Mindestbreite ohnehin aus dem Stecker und nicht aus dem Gehäuse. Wer die Pfanne mit der Steckerseite zur Wand stellt, knickt das Kabel und drückt den Stecker schief in die Buchse, und genau dort entsteht der Wackelkontakt, der in dieser Warengruppe die häufigste Ausfallursache ist. Die Steckerseite gehört deshalb nach vorne oder zur offenen Seite, und das kostet noch einmal Platz, den keine Maßangabe ausweist.
Die fünf Geräte nebeneinander
Die Tabelle führt die Spalte, auf die es auf dieser Seite ankommt: ob der Hersteller in seiner eigenen Bedienungsanleitung eine Geräteabmessung nennt. Danach folgen die Anschlussleistung, der Regler und die Reinigungsfrage. Was fehlt, steht als fehlt in der Zelle und nicht als Strich.
| Modell | Abmessung in der Anleitung? | Anschluss | Regler | Spülmaschine | Bewertung | Zum Angebot |
|---|---|---|---|---|---|---|
| CASOProfi Partypfanne 1491Unsere Empfehlung | 490 mal 160 mal 430 Millimeter mit Deckel, in der Bedienungsanleitung beziffert | 1.500 Watt, 220 bis 240 Volt | abnehmbar, Buchse A, vor dem Abziehen auf OFF stellen | Spülmaschine ausdrücklich verboten, zweimal im Dokument | 4,0von 5 bei 335 Bewertungen | CASO Profi Partypfanne 1491 bei Amazon ansehen |
| TristarPZ-2963, 30 ZentimeterBreiteste Bewertungsbasis im Feld | keine Maßangabe in der Anleitung, Händlerangaben widersprechen sich | 1.500 Watt, 230 Volt | abnehmbar, Thermostatstecker, vor der Reinigung zu entfernen | nicht spülmaschinenfest, wörtlich in der Anleitung | 4,2von 5 bei 1.685 Bewertungen | Tristar PZ-2963, 30 Zentimeter bei Amazon ansehen |
| ClatronicPP 3401, 32 ZentimeterEinzige in der Anleitung bezifferte Herstellergarantie | keine Maßangabe in der Anleitung, im Katalog etwa 380 mal 160 mal 400 Millimeter | 1.500 Watt, 230 Volt | abnehmbar, seitlich eingesteckt, erst nach dem Abkühlen entfernen | Spülmaschine kommt in der gesamten Anleitung nicht vor | 4,3von 5 bei 1.534 Bewertungen | Clatronic PP 3401, 32 Zentimeter bei Amazon ansehen |
| TZS First AustriaFA-5109-3, 30 ZentimeterEinzige Anleitung mit Temperaturbereich je Stufe | keine Maßangabe, die Anleitung nennt nur Durchmesser 32 Zentimeter | 1.500 Watt, 220 bis 240 Volt | abnehmbar, mit Warnung vor dem heißen Metallstift | Spülmaschine kommt in keiner Sprachfassung vor, nur Handreinigung | 4,3von 5 bei 25 Bewertungen | TZS First Austria FA-5109-3, 30 Zentimeter bei Amazon ansehen |
| PrincessMulti Wonder Chef, 35 ZentimeterHöchste Anschlussleistung im Feld | keine Maßangabe im Handbuch, drei Produktseitenfelder mit falscher Beschriftung | 1.800 Watt, 220 Volt | abnehmbar, als Ersatzteil unter eigener Nummer gelistet | Handbuch nicht spülmaschinenfest, Werbetext behauptet das Gegenteil | 4,3von 5 bei 862 Bewertungen | Princess Multi Wonder Chef, 35 Zentimeter bei Amazon ansehen |
Die zweite Spalte ist der ganze Befund dieser Seite. Ein Hersteller nennt eine Abmessung, vier nennen keine. Die fünfte Spalte ist der zweite: drei Hersteller verbieten die Spülmaschine ausdrücklich, zwei erwähnen sie in ihren Anleitungen mit keinem Wort, und kein einziger erklärt irgendein Teil für spülmaschinengeeignet. Wer dieselbe Frage für den mobilen Einsatz stellt, findet sie in der Uebersicht zu Camping-Pfannen behandelt, wo das Strombudget am Stellplatz die Auswahl zusätzlich einengt.
- passt auf 60 cm freie Fläche: 30 bis 49 Zentimeter
- Tristar 30 cm: 30 Zentimeter — im Korridor, beworbener Durchmesser, keine Herstellermassangabe
- TZS First 32 cm: 32 Zentimeter — im Korridor, Durchmesser laut Anleitung, keine Gerätebreite
- Clatronic 40 cm: 40 Zentimeter — im Korridor, Katalogmass, Achsenreihenfolge abweichend
- Princess 35 cm: 35 Zentimeter — im Korridor, Bratfläche, Gerätebreite nicht belegt
- CASO 49 cm: 49 Zentimeter — im Korridor, einzige Angabe aus einer Bedienungsanleitung
Was das Angebot sagt, was die Anleitung sagt, was übrig bleibt
Der Vergleich von Angebotstext und Herstellerunterlage ist bei diesem Gerätetyp ergiebiger als bei den meisten anderen, weil alle fünf Hersteller ihre Anleitungen frei zugänglich stellen und weil in den Anleitungen Dinge stehen, die im Angebot fehlen oder ihm widersprechen. Fünf Gegenüberstellungen sind dabei übrig geblieben, und alle fünf betreffen Fragen, die in einer Küche ohne Kochstelle täglich auftauchen.
| Frage | Was das Angebot sagt | Was die Anleitung sagt | Was übrig bleibt |
|---|---|---|---|
| Wie groß ist das Gerät? | Alle fünf nennen einen Durchmesser, drei nennen zusätzlich ein Marktplatz-Maßfeld | Vier nennen nichts, eine nennt 490 mal 160 mal 430 Millimeter mit Deckel | Die Marktplatz-Maßfelder sind in drei von fünf Fällen erkennbar Versandmaße, in einem Fall falsch beschriftet |
| Darf es in die Spülmaschine? | Ein Werbetext empfiehlt es ausdrücklich, vier sagen nichts | Drei verbieten es wörtlich, zwei erwähnen die Spülmaschine gar nicht | Kein einziges Teil eines einzigen Geräts ist herstellerseitig als spülmaschinengeeignet erklärt |
| Wie heiß wird es? | 280, 250, 240, 240 und 215 Grad Celsius | Zwei nennen 240 Grad, eine nennt fünf Stufen von 90 bis 240 Grad, zwei nennen gar nichts | Bei zwei Geräten weicht die Anleitung von der Produktseite ab, bei einem um dreißig Grad |
| Woraus besteht die Beschichtung? | Zwei führen das Datenfeld PTFE-frei und werben zugleich mit Antihaft | Null von fünf Anleitungen benennen das Material der Beschichtung | Die Frage lässt sich aus keiner Herstellerunterlage beantworten |
| Wie schwer ist es? | Alle fünf Marktplatzangebote nennen ein Gewicht | Zwei Anleitungen nennen ein Nettogewicht, drei nennen keines | Bei einem Gerät weichen Produktseite und Anleitung um fünfzig Gramm voneinander ab |
Das Muster ist in allen fünf Zeilen dasselbe: Die Angebotsseite ist auskunftsfreudiger als die Herstellerunterlage, und wo beide etwas sagen, sagen sie nicht dasselbe. Das ist kein Vorwurf an einen einzelnen Anbieter, sondern eine Eigenschaft dieser Warengruppe. Es hat aber eine praktische Folge: Bei jedem Widerspruch zwischen Produktseite und Bedienungsanleitung gilt die Anleitung, weil sie das Dokument ist, auf das sich der Hersteller im Garantiefall beruft. Wer eine Pfanne mit besonders genauer Regelung sucht, findet die Auswahl unter elektrische Pfanne mit Thermostat.
Küche ohne Herd: was so ein Gerät ersetzt und was nicht
Eine elektrische Pfanne ersetzt genau eine Kochstelle, und sie ersetzt sie nur zum Teil. Sie kann braten, schmoren, dünsten und warmhalten. Sie kann kochen, wenn die Randhöhe reicht. Sie kann nicht backen, nicht gratinieren und nicht überbacken, weil ihr die Oberhitze fehlt; ein Glasdeckel staut Hitze, er strahlt sie nicht ab. Sie kann auch nicht schnell abkühlen: Ein Gussboden mit zwei Kilogramm Masse hält die Temperatur noch Minuten, nachdem der Regler auf null steht, und das ist beim Anbraten ein Vorteil und beim Aufschäumen von Butter ein Problem. Wer zusätzlich Oberhitze braucht, ist mit einem Minibackofen mit Kochplatten besser bedient, der beides in einem Gerät führt.
Der ehrliche Abgleich sieht so aus. Ein Standherd mit vier Platten und Backofen kostet in der günstigsten Ausführung rund zweihundertfünfzig Euro und braucht einen Starkstromanschluss, den in einer Küche ohne Herd meist niemand gelegt hat. Ein Einbaubackofen scheidet aus demselben Grund aus. Bleiben drei Wege: eine einzelne Kochplatte, ein mobiles Kochfeld mit zwei Zonen oder eine elektrische Pfanne. Die Kochplatte ist die flexibelste Lösung, weil sie jedes Kochgeschirr aufnimmt, das man ohnehin hat. Das mobile Kochfeld ist die teuerste. Die elektrische Pfanne ist die einzige, die Kochgefäß und Wärmequelle in einem Gerät vereint und damit Stauraum spart, und sie ist die einzige, die man nicht zusätzlich mit Töpfen bestücken muss.
Diese Rechnung kippt an einer Stelle, und die ist es wert, vor dem Kauf durchdacht zu werden: sobald zwei Dinge gleichzeitig heiß sein müssen. Nudeln und Soße, Reis und Gemüse, Kartoffeln und Spiegelei. Mit einem Gerät geht das nur nacheinander, und das Erste wird kalt, während das Zweite kocht. Wer das nicht will, braucht entweder zwei Geräte oder ein Gerät mit genug Fläche, um beides nebeneinander zu führen. Für die zweite Variante braucht es mindestens fünfunddreißig Zentimeter Durchmesser, und die hat im Feld genau ein Angebot.
Ein Gerät, zwei Gänge: Kochen wird zur Frage der Reihenfolge
Wer von einem Vierplattenherd auf ein einziges Gerät umsteigt, ändert nicht die Ausstattung, sondern die Arbeitsweise. Drei Regeln haben sich dabei als tragfähig erwiesen, und alle drei ergeben sich aus der Physik des Geräts und nicht aus dem Datenblatt. Erstens: Was lange braucht und Hitze speichert, kommt zuerst. Kartoffeln, Wurzelgemüse und Hülsenfrüchte werden gegart, aus dem Gerät genommen und unter einem Teller warmgehalten, während das Schnellgarende folgt. Zweitens: Was Flüssigkeit abgibt, kommt zuletzt, weil die Pfanne danach ausgewischt werden muss und der Antihaftboden dabei abkühlt. Drittens: Das Fleisch kommt in die trockene, gut vorgeheizte Pfanne, und zwar bevor die Beilage hineinkommt, nicht danach.
Die Randhöhe bestimmt, was überhaupt möglich ist. Bei dreieinhalb Zentimetern, wie sie eines der fünf Geräte aufweist, lassen sich weder Nudeln noch Reis kochen, weil die Wassermenge nicht hineinpasst; bei zwölf bis sechzehn Zentimetern geht beides. Das ist die Zahl, die beim Kauf unter den Tisch fällt, weil in den Angebotstiteln der Durchmesser steht und nicht die Tiefe. Zwei der fünf Angebote beziffern eine Füllmenge in Litern, drei nicht. Wer regelmässig Flüssiges zubereitet und dafür lieber ein Gerät mit senkrechter Wand sucht, findet es beim elektrischen Kochtopf mit Thermostat.
Drei Situationen zeigen, wie das im Alltag aussieht, und sie decken zusammen den größten Teil dessen ab, was in einer Küche ohne Kochstelle tatsächlich entsteht. Erste Situation, Feierabend für zwei Personen: Kartoffeln in Scheiben, Zwiebel, zwei Eier. Die Kartoffeln brauchen bei mittlerer Stufe zwölf bis fünfzehn Minuten unter dem Deckel, danach kommen Zwiebel und Eier ohne Deckel dazu. Ein Gang, ein Gerät, kein Umbau. Das funktioniert in jedem der fünf Geräte, auch im flachsten, und es ist der Fall, für den diese Bauart gemacht ist.
Zweite Situation, Nudeln mit Soße: Wasser in die Pfanne, Deckel drauf, höchste Stufe. Bei 1.500 Watt und eineinhalb Litern dauert das Ankochen etwa zwölf Minuten und damit rund doppelt so lange wie auf einer Kochstelle mit Topf, weil die breite Fläche mehr Wärme nach oben abgibt als ein hoher Topf. Danach Nudeln abgießen, Pfanne auswischen, Soße ansetzen. Die abgegossenen Nudeln kühlen in dieser Zeit aus und müssen am Ende wieder in die Soße. Wer das dreimal die Woche macht, merkt, dass die Reihenfolge Arbeit ist. Im flachen Gerät mit dreieinhalb Zentimetern Rand ist diese Situation von vornherein ausgeschlossen.
Dritte Situation, Besuch für vier: Gulasch oder Geschnetzeltes mit Beilage. Hier zeigt sich der Unterschied zwischen den Geräten am deutlichsten, und zwar nicht bei der Zubereitung, sondern beim Warmhalten. Zwei der fünf Geräte haben eine ausdrückliche Warmhaltestufe unterhalb von hundert Grad, die übrigen regeln auf der untersten Raste irgendwo dazwischen. Wer vier Portionen nacheinander anbrät, braucht diese Stufe, sonst gart das Erste weiter, während das Letzte in der Pfanne liegt. Eine Warmhaltefunktion ist in dieser Warengruppe die am meisten unterschätzte Angabe.
1.500 Watt an einer Steckdose, an der schon der Wasserkocher hängt
Vier der fünf Geräte nehmen 1.500 Watt auf, eines nimmt 1.800 Watt. Das ist für sich genommen unauffällig, weil eine einzelne Schutzkontaktsteckdose in Deutschland für sechzehn Ampere ausgelegt ist und damit bei 230 Volt rund 3.680 Watt trägt. Entscheidend ist aber nicht die Steckdose, sondern der Stromkreis: In vielen Wohnungen hängen alle Küchensteckdosen samt Kühlschrank an einer einzigen Sicherung. Ein Wasserkocher mit 2.200 Watt und eine Pfanne mit 1.800 Watt ergeben zusammen 4.000 Watt und damit rund siebzehneinhalb Ampere. Der Leitungsschutzschalter fällt dann nicht sofort, sondern nach Minuten, und genau das macht den Fehler schwer zuzuordnen.
Praktisch heißt das dreierlei. Erstens: Vor dem Kauf prüfen, welche Steckdosen an welcher Sicherung hängen, indem man die Sicherung ausschaltet und nachsieht, was dunkel wird. Zweitens: Wasserkocher und Pfanne nicht gleichzeitig betreiben, wenn beide auf demselben Kreis liegen. Drittens: keine Verlängerung mit dünnem Querschnitt und keine Mehrfachsteckdose verwenden, weil die Dauerlast von 1.500 Watt über Stunden genau die Belastung ist, für die billige Steckdosenleisten nicht ausgelegt sind. Wer die Anschlussfrage grundsätzlich klären will, findet sie beim Anschließen mobiler Kochfelder ausführlich behandelt, einschließlich der Frage nach Starkstrom.
Die Leistung sagt übrigens wenig darüber aus, wie schnell das Gerät heiß wird. Sie sagt, wie viel Energie je Sekunde in den Boden geht; wie schnell der Boden heiß wird, hängt zusätzlich an seiner Masse und seinem Material. Ein zwei Kilogramm schwerer Aluminiumguss braucht mit 1.500 Watt länger als ein dünner Stahlboden mit derselben Leistung und hält die Temperatur dafür besser, sobald er sie erreicht hat. Keines der fünf Angebote nennt die Bodenstärke.
Der Regler: abnehmbar bei fünf von fünf, wasserdicht bei null
Hier ist die Datenlage einmal eindeutig. Alle fünf Geräte arbeiten mit einem abnehmbaren Thermostatstecker, der seitlich in eine Buchse geht, und alle fünf Anleitungen verlangen, ihn vor der Reinigung zu ziehen. Bei einem Gerät steht ausdrücklich die Warnung vor dem heißen Metallstift dabei, bei einem anderen der Hinweis, den Stecker erst nach dem Abkühlen zu entfernen, und bei einem dritten, ihn vorher auf die Stellung OFF zu drehen und am Stecker statt am Kabel zu ziehen. Das ist mehr Sorgfalt, als die Angebotstexte vermuten lassen.
Was in keiner der fünf Unterlagen steht, ist eine Schutzart für den Regler. Keine der fünf Anleitungen nennt eine IP-Kennzeichnung für das Thermostatteil, und nur eine Konformitätserklärung im Feld nennt überhaupt eine Schutzart, nämlich IPX0 für das Gerät insgesamt. IPX0 bedeutet: kein Schutz gegen Wasser. Das ist keine Auffälligkeit dieses einen Herstellers, sondern der Normalfall bei Küchenkleingeräten, und es ist der Grund, warum alle fünf Anleitungen dasselbe verlangen: Gerät nie in Wasser tauchen, Regler trocken halten, Buchse trocken halten. Wer den Regler einmal unter den Wasserhahn hält, hat kein Garantieproblem, sondern ein Sicherheitsproblem.
Praktisch folgt daraus die wichtigste Handhabungsregel für eine Küche ohne Kochstelle, in der das Gerät täglich benutzt und täglich gereinigt wird: Der Pfannenkörper wird ausgewischt, solange er handwarm ist, nicht später unter fließendem Wasser. Eingebrannte Reste werden mit Wasser im noch warmen Gerät gelöst und nicht mit Metall entfernt. Das klingt nach einer Kleinigkeit und ist die häufigste Ursache dafür, dass eine Antihaftbeschichtung nach einem Jahr nicht mehr trägt.
Was die Gradzahlen auf dem Regler wert sind
Von fünf Geräten nennt genau eines eine Temperaturstaffel in Grad Celsius je Stufe: 90 bis 130, 130 bis 155, 155 bis 175, 175 bis 200 und 200 bis 240 Grad. Derselbe Hersteller schreibt in derselben Anleitung dazu, es handele sich um ungefähre Temperaturen zur Orientierung. Das ist die ehrlichste Angabe im ganzen Feld, und sie beschreibt genau das Problem: Ein Bimetallthermostat regelt nicht auf eine Temperatur, sondern zwischen zwei Schaltpunkten, und die Spanne dazwischen beträgt bei Geräten dieser Preisklasse regelmässig zwanzig bis dreißig Grad. Die Zahl auf der Skala ist damit ein Sollwert in der Mitte einer Schwingung und keine gemessene Bodentemperatur.
Dazu kommt der Messort. Der Fühler sitzt im Thermostatstecker und misst dort, wo der Stecker den Pfannenrand berührt, nicht in der Mitte des Bodens, wo das Bratgut liegt. Zwischen beiden Punkten liegen bei einer dreißig Zentimeter großen Pfanne mehrere Zentimeter Material und, je nach Bauart, eine Heizwendel dazwischen. Die Folge ist bekannt und in vielen Käuferberichten beschrieben: Der Rand bräunt früher als die Mitte. Ein zweites Gerät im Feld nennt auf derselben Herstellerseite einmal 250 und einmal 280 Grad als Maximum. Dreißig Grad Unterschied entscheiden darüber, ob sich ein Steak scharf anbraten lässt.
Für die Praxis heißt das: Die Skala taugt zum Wiederfinden einer Einstellung, nicht zum Einstellen einer Temperatur. Wer wissen will, wo sein Gerät tatsächlich liegt, prüft es einmal mit einem Tropfen Wasser, der bei rund 150 Grad zischt und bei rund 190 Grad über den Boden tanzt, und merkt sich die zugehörige Stellung. Diese Eichung dauert fünf Minuten und ist mehr wert als jede aufgedruckte Zahl. Wie stark sich die Regelgenauigkeit zwischen Geräteklassen unterscheidet, steht im Vergleich elektrischer Bratpfannen.
Diese Eichung lohnt sich doppelt, weil sie zugleich die Gleichmäßigkeit des Bodens zeigt. Setzen Sie drei Wassertropfen in die Mitte, auf halbem Radius und dicht am Rand. Zischen alle drei innerhalb weniger Sekunden, ist die Verteilung brauchbar. Zischt der Randtropfen deutlich früher, hat das Gerät einen Hitzering am Rand, und dann gehört das Bratgut nicht an den Rand, sondern in die Mitte. Zischt umgekehrt der Mitteltropfen zuerst, sitzt die Heizwendel dort dichter, und größere Fleischstücke gehören auf den Radius dazwischen. Das dauert zwei Minuten und ersetzt jede Angabe, die kein Hersteller macht.
Ein Wort zur Warmhaltestufe, weil sie bei diesen Geräten anders funktioniert als auf einer Kochstelle. Ein Thermostat mit Bimetall schaltet auf der untersten Raste selten und lange, nicht oft und kurz. Die Folge ist ein Sägezahn mit großer Schwingung: Das Gericht wird abwechselnd zu heiß und zu kühl, und bei Soßen mit Sahne oder Ei ist das der Punkt, an dem sie gerinnen. Wer warmhalten will, nimmt deshalb besser die Restwärme eines ausgeschalteten Geräts mit schwerem Boden als die unterste Raste eines leichten.
Aufheizzeit und der Einbruch beim Beladen
Keines der fünf Datenblätter nennt eine Aufheizzeit, und keines nennt, um wie viel die Temperatur einbricht, wenn kaltes Gargut hineinkommt. Genau an diesem Punkt scheitern günstige Geräte, und genau diesen Punkt nennt kein Datenblatt. Der Zusammenhang ist einfach: Vierhundert Gramm kühlschrankkaltes Fleisch entziehen dem Boden beim Auflegen eine Wärmemenge, die das Gerät mit 1.500 Watt in etwa einer halben Minute nicht nachliefern kann. Der Boden fällt ab, das Fleisch zieht Saft, und statt einer Kruste entsteht gekochtes Fleisch im eigenen Saft.
Zwei Größen entscheiden, wie stark dieser Einbruch ausfällt, und keine davon ist die Wattzahl. Die erste ist die Masse des Bodens: Je mehr Material, desto mehr gespeicherte Wärme, desto flacher der Einbruch. Deshalb sind die schweren Aluminiumgussgeräte in dieser Disziplin den leichten Blechgeräten überlegen, obwohl sie länger zum Aufheizen brauchen. Die zweite ist die Beladung je Fläche. Wer eine dreißig Zentimeter große Pfanne mit vier Koteletts belegt, lädt sie doppelt so stark wie jemand, der zwei hineinlegt, und bekommt den doppelten Einbruch.
Praktisch bleibt eine Regel, die ohne Datenblatt auskommt: in zwei Durchgängen braten statt in einem, und zwischen den Durchgängen eine Minute warten. Das kostet vier Minuten und ersetzt fünfhundert Watt. Für eine Küche ohne Kochstelle ist das eine gute Nachricht, weil es bedeutet, dass das günstigere Gerät mit der richtigen Arbeitsweise dasselbe Ergebnis liefert wie das teurere ohne sie.
Drei Fragen, und Sie wissen, welches der fünf Ihre Angabe hergibt
Der Assistent empfiehlt kein Gerät, er sortiert nach der Angabe, die Sie brauchen. Grundlage ist allein, was in den fünf Angeboten und den fünf Bedienungsanleitungen steht. Alle Wege sind unter dem Kasten im Klartext aufgeführt.
Welches der fünf Angebote passt zu Ihrer Küche?
Drei Fragen zu Platz, Gargut und Anschluss. Das Ergebnis nennt kein bestes Gerät, sondern das Angebot, dessen Unterlagen Ihre Frage beantworten.
Ergebnis
Keines dieser fünf
Unter fünfzig Zentimetern freier Fläche bleibt nach Abzug von Deckelablage und Reglerabgang kein Gerät des Feldes übrig. Eine einzelne Kochplatte mit vorhandenem Topf braucht weniger Stellfläche und lässt sich nach dem Kochen verräumen.
Alle Wege dieses Assistenten im Klartext
- Wenn Freie Fläche: Weniger als fünfzig Zentimeter, dann Keines dieser fünf. Unter fünfzig Zentimetern freier Fläche bleibt nach Abzug von Deckelablage und Reglerabgang kein Gerät des Feldes übrig. Eine einzelne Kochplatte mit vorhandenem Topf braucht weniger Stellfläche und lässt sich nach dem Kochen verräumen. Zur Induktionsplatte für kleine Küchen
- Wenn Freie Fläche: Fuenfzig bis siebzig Zentimeter und Gargut: Auch Nudeln, Reis, Eintopf oder Suppe und Stromkreis: Ja, Wasserkocher oder Mikrowelle teilen sich die Sicherung, dann Schwieriger Fall, ein Kompromiss nötig. Füllhöhe für Flüssiges hat im Feld nur das grösste Gerät, und genau das nimmt mit 1.800 Watt die höchste Last auf einem geteilten Stromkreis. Entweder die Sicherungsfrage vorher klären oder auf Flüssiges im Gerät verzichten. Zur Anschlussfrage
- Wenn Freie Fläche: Fuenfzig bis siebzig Zentimeter und Gargut: Auch Nudeln, Reis, Eintopf oder Suppe und Stromkreis: Nein oder unbekannt, dann Das grösste Gerät des Feldes. Fünf Komma vier Liter Fassungsvermögen und fünfunddreißig Zentimeter Bratfläche sind die einzige Kombination im Feld, mit der sich Nudeln und Soße nacheinander in einem Gerät führen lassen. Preis dafür ist die grösste Stellfläche.
- Wenn Freie Fläche: Fuenfzig bis siebzig Zentimeter und Gargut: Braten, Bratkartoffeln, Pfannkuchen, Flammkuchen, dann Das Gerät mit bezifferter Abmessung. Bei mittlerer Fläche und flachem Gargut ist die Unterlagenlage das Entscheidende. Genau ein Anbieter im Feld nennt die Gerätemaße in seiner eigenen Bedienungsanleitung, dazu ein Nettogewicht und eine Servicerufnummer.
- Wenn Freie Fläche: Mehr als siebzig Zentimeter und Gargut: Auch Nudeln, Reis, Eintopf oder Suppe, dann Füllhöhe vor Fläche. Bei reichlich Platz entscheidet nicht mehr die Stellfläche, sondern die Randhöhe. Die Angebote mit drei Komma fünf Zentimetern Rand scheiden aus, sobald Wasser ins Spiel kommt.
- Wenn Freie Fläche: Mehr als siebzig Zentimeter und Gargut: Braten, Bratkartoffeln, Pfannkuchen, Flammkuchen und Stromkreis: Ja, Wasserkocher oder Mikrowelle teilen sich die Sicherung, dann Die 1.500-Watt-Geräte. Auf einem geteilten Stromkreis sind die vier Geräte mit 1.500 Watt die sicherere Wahl. Der Unterschied zu 1.800 Watt liegt bei etwa zwei Minuten Aufheizzeit und fällt weniger ins Gewicht als eine fallende Sicherung.
- Wenn Freie Fläche: Mehr als siebzig Zentimeter und Gargut: Braten, Bratkartoffeln, Pfannkuchen, Flammkuchen und Stromkreis: Nein oder unbekannt, dann Das günstigste Angebot genügt. Ohne Platz- und Stromproblem und ohne Flüssiges bleibt keine technische Anforderung übrig, die ein teureres Gerät des Feldes besser erfüllt. Dann entscheidet die Bewertungsbasis, und die ist beim günstigsten Angebot am breitesten.
- In jedem anderen Fall: Für diese Kombination steht hier nichts. Zu dieser Antwortkombination gibt es in den Unterlagen der fünf Angebote keine tragfähige Zuordnung.
Zuordnungen aus den Datenfeldern der fünf Angebote und ihren Bedienungsanleitungen, Stand 13.09.2026. Die Flächengrenzen folgen dem Rechenweg dieser Seite und sind eine Annahme.
Die fünf Geräte, eines nach dem anderen

CASO Profi Partypfanne 1491
Unsere EmpfehlungCASO Profi Partypfanne, elektrische Multipfanne für Pizza, Burger und Gemüse, bis etwa 240 Grad Celsius, mit Warmhaltefunktion, Artikelnummer 1491, Ausführung Schwarz
4,0von 5 bei 335 BewertungenDas Angebot mit der schwächsten Durchschnittsbewertung im Feld und zugleich der besten Unterlagenlage. Beides gehört zusammen gelesen: 4,0 bei 335 Bewertungen ist eine belastbare Stichprobe und ein klares Signal, dass Käufer etwas zu bemängeln haben; eine bezifferte Geräteabmessung ist dagegen genau die Angabe, die in einer Küche ohne Kochstelle über den Kauf entscheidet. Auffällig ist die Lücke bei den Prüfunterlagen: Dieser Anbieter führt als einziger ein GS-Zeichen im Datenblatt und legt zugleich als einziger keine Konformitätserklärung für das Gerät offen
Spricht dafür
- Einziges Angebot im Feld, dessen Bedienungsanleitung eine Geräteabmessung nennt
- Leichtestes Gerät im Feld, 1,55 Kilogramm netto laut Anleitung
- Servicerufnummer steht in der gedruckten Anleitung, nicht nur im Netz
- Erreichbarkeitszeiten veröffentlicht, Montag bis Freitag 8 bis 16.30 Uhr
- Vollständiges deutsches Impressum mit Registergericht und Registernummer
- Ersatzteilverfügbarkeit in der EU laut Datenfeld zwei Jahre
Spricht dagegen
- Keine Konformitätserklärung für die Artikelnummer 1491 auffindbar
- Die Anleitung benennt die Beschichtung an keiner Stelle
- Schwächste Durchschnittsbewertung im Feld bei belastbarer Stichprobe
- Spülmaschine ausdrücklich verboten, Handreinigung ist Pflicht
- Anmeldefrist der Garantie widerspricht sich zwischen AGB und Garantieseite
Passt zu: Wer vor dem Kauf ausmessen will, ob das Gerät auf die vorhandene Arbeitsplatte passt und ob es sich täglich verräumen lässt, findet hier als einzigem Angebot die Zahlen dafür
Passt nicht zu: Wer einen Nachweis der Konformität in der Hand haben will, etwa für eine Vermieterauflage in einer möblierten Wohnung, bekommt ihn hier nicht
Widerspruch in den Unterlagen: Das Datenfeld Material Typ frei führt PTFE-frei und PFOA-frei, während dasselbe Angebot eine antihaftbeschichtete Bratfläche bewirbt. Welche Beschichtung stattdessen verwendet wird, steht weder im Angebot noch in der Anleitung
Offen geblieben: Ob die 490 Millimeter die Breite mit Griffen meinen, ließ sich nicht klären: dieselbe Zahlenfolge ist im selben Dokument deutsch als B/T/H, englisch als W mal D mal H, niederländisch als B/H/D und französisch als L/P/H beschriftet
Zur Auszeichnung: Dieses Angebot bekommt die Auszeichnung nicht, weil es die beste Pfanne wäre, sondern weil es die Frage dieser Seite als einziges von fünf beantwortet. Der Hersteller nennt in seiner eigenen Bedienungsanleitung eine Geräteabmessung, er nennt ein Nettogewicht, er druckt eine Servicerufnummer ab und er veröffentlicht Erreichbarkeitszeiten. Vier Anbieter tun das nicht. Ob die 490 Millimeter mit oder ohne Griffe gemessen sind, sagt auch dieser Hersteller nicht
- Firmierung
- CASO GmbH, Geschäftsführer Bernd und Peter Braukmann, Amtsgericht Arnsberg HRB 1942, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer DE813139457, WEEE-Registrierung DE23388595. Das Impressum nennt keine Muttergesellschaft und keine Holding. Die in Branchenverzeichnissen kursierende Firmierung CASO Design Braukmann GmbH steht im Impressum nicht; die Seite Über uns spricht von einer Unternehmensgruppe, ohne eine Gesellschaft darüber zu benennen. Von den fünf Anbietern im Feld ist dies der einzige mit einem vollständigen deutschen Impressum samt Registergericht und Registernummer
- Sitz
- Raiffeisenstraße 9, 59757 Arnsberg, Deutschland. Telefonisch erreichbar unter plus 49 2932 54766 0. Damit ist es die einzige ladungsfähige Anschrift im Feld, die in Deutschland liegt; zwei Anbieter sitzen in den Niederlanden, einer in Oesterreich, und bei einem davon steht die Anbieterkennzeichnung nicht im Impressum, sondern in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen
- Gegründet
- Drei Daten sind belegt und meinen Verschiedenes: die Handelsvertretung Emil Braukmann von 1952, die Marke CASO und die CASO GmbH von 2003 und der Markenauftritt CASO Design von 2016. Für die Einordnung des Geräts zählt das mittlere Datum, weil erst ab 2003 unter dieser Marke Küchenkleingeräte vertrieben werden
- Support
- Service-Hotline plus 49 2932 80554 99, Telefax minus 77. Die Serviceseite führt zusätzlich plus 49 2932 80554 0, die Bedienungsanleitung des Geräts nennt dieselbe Nummer als Service-Hotline International und die Adresse kundenservice bei caso-design.de. Der Onlineshop wird unter einer eigenen Nummer plus 49 40 22 63 07 067 geführt. Es ist das einzige Angebot im Feld, dessen Bedienungsanleitung eine Rufnummer abdruckt
- Erreichbarkeit
- Montag bis Freitag von 8 bis 16.30 Uhr für den Herstellerservice. Für die Shop-Hotline gelten abweichend Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 17 Uhr und Samstag 10 bis 14 Uhr. Damit ist es eines von zwei Angeboten im Feld, das überhaupt eine Erreichbarkeitszeit veröffentlicht
- Garantie
- Vierundzwanzig Monate ab Verkaufsdatum auf Fertigungs- und Werkstofffehler, gültig für Deutschland, Oesterreich und die Niederlande, andere Länder auf Anfrage. Vor einer Rücksendung ist die CASO GmbH zu kontaktieren, der Kaufbeleg ist immer beizulegen, und der Hersteller wählt zwischen Reparatur und Austausch. Offene Mängel sind binnen vierzehn Tagen anzuzeigen. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen nennen eine Verlängerungsmöglichkeit auf sechsunddreißig Monate, führen dieses Gerät aber nicht in der Liste der verlängerungsfähigen Produkte. Widersprüchlich ist die Anmeldefrist: die Geschäftsbedingungen nennen vier Wochen nach Bestellung, die Garantieseite zwölf Wochen ab Kaufdatum
- Normen und Prüfzeichen
- Belegt ist ausschließlich das Prüfzeichen GS aus dem Datenblatt der Produktseite. Eine Konformitätserklärung für die Artikelnummer 1491 ist auf der Herstellerseite nicht auffindbar, die dortige Sammlung führt nur andere Produkte. Eine Volltextsuche der Bedienungsanleitung nach CE, RoHS, Konformität, EN 60 und DIN liefert null Treffer. Das ist bemerkenswert, weil drei der fünf Anbieter vollständige Konformitätserklärungen mit Normenliste offenlegen
- Herkunft
- Entwicklung in Arnsberg, Herstellerangabe: seit 2003 entwickelt und vertreibt das Familienunternehmen Küchentechnik. Der Produktionsort ist nicht auffindbar. Weder Made in noch China noch Importeur kommen in den Herstellerunterlagen vor; das auf der Seite Über uns erwähnte Gemeinschaftsunternehmen mit einem chinesischen Partner betrifft laut derselben Seite Weinkühler und nicht dieses Gerät. Eine Made-in-Germany-Aussage existiert an keiner Stelle
- Gewicht
- Eintausendsechshundert Gramm laut Datenblatt der Produktseite, eintausendfünfhundertfünfzig Gramm netto laut Kapitel neun der Bedienungsanleitung. Beide Werte stammen vom Hersteller und widersprechen sich um fünfzig Gramm. Es ist damit das leichteste Gerät im Feld, und das ist für eine Küche ohne Kochstelle kein Nebenaspekt: Wer das Gerät täglich vom Regal auf die Arbeitsplatte hebt, merkt den Unterschied zu drei Kilogramm
- Markteinführung
- Herstellerseitig nicht auffindbar. Die Dokumentnummer der Anleitung lautet 1491 13-02-2024 und beschreibt den Stand des Dokuments, nicht die Markteinführung. Ein Preisportal nennt als Listungsdatum den 23. März 2020; das ist eine Händlerangabe und kein Herstellerbeleg
- Preislage
- im mittleren Bereich des Feldes
- Beschichtung laut Unterlage
- in der Anleitung überhaupt nicht benannt, auf der Produktseite antihaftbeschichtet ohne Material
- Temperatur laut Unterlage
- bis 240 Grad Celsius, Kapitel neun

Tristar PZ-2963, 30 Zentimeter
Breiteste Bewertungsbasis im FeldTristar PZ-2963 elektrische Multifunktionspfanne mit Glasdeckel, Durchmesser 30 Zentimeter, 1.500 Watt, fünf Temperatureinstellungen, abnehmbarer Thermostatstecker
4,2von 5 bei 1.685 BewertungenDas meistbewertete Gerät des Feldes und zugleich das älteste: die Anleitung stammt aus dem Jahr 2018, die Konformitätserklärung wurde 2025 neu ausgestellt. Wer die Bewertungszahl als Qualitätsaussage liest, liest sie falsch; sie sagt vor allem, dass dieses Modell lange und in großer Stückzahl verkauft wird. Für eine Küche ohne Kochstelle ist das Angebot dennoch bemerkenswert, weil es das einzige mit einem Durchmesser von dreißig Zentimetern zum Preis einer besseren Bratpfanne ist. Die fehlende Maßangabe fällt hier schwerer als anderswo
Spricht dafür
- Breiteste Bewertungsbasis im Feld mit 1.685 Bewertungen
- Günstigstes Angebot im Feld, unterhalb des Preises vieler Pfannen ohne Strom
- Vollständige Konformitätserklärung mit zehn benannten Normen offengelegt
- Abnehmbarer Thermostatstecker, in der Anleitung als Reinigungsschritt beschrieben
- Fünf Temperatureinstellungen statt einer Drehscheibe ohne Rasten
Spricht dagegen
- Kein Gewicht und keine Abmessung in Anleitung oder Spezifikationstabelle
- Maximaltemperatur auf derselben Herstellerseite mit 280 und mit 250 Grad angegeben
- Nicht spülmaschinenfest, ausdrücklich auch nicht das Zubehör
- Der eigene Supportlink des Herstellers ist defekt, keine Rufnummer für Verbraucher
- Garantie schließt das Abplatzen der Antihaftbeschichtung ausdrücklich aus
- Ersatzteilverfügbarkeit in der EU laut Datenfeld nur ein Jahr
Passt zu: Wer die Anschaffung klein halten und zuerst herausfinden will, ob das Kochen ohne Herd im Alltag überhaupt funktioniert, riskiert hier den geringsten Betrag
Passt nicht zu: Wer den Platz vorher ausrechnen muss, weil die Arbeitsfläche knapp ist, bekommt aus diesem Angebot keine einzige verwertbare Zahl
Widerspruch in den Unterlagen: Dieselbe Produktseite nennt im Fließtext 280 Grad Celsius und in der Spezifikationstabelle 250 Grad Celsius. Der Unterschied von dreißig Grad ist kein Detail, sondern entscheidet, ob scharfes Anbraten möglich ist
Offen geblieben: Ob 250 oder 280 Grad Celsius gelten, ließ sich nicht klären. Beide Zahlen stehen auf derselben Herstellerseite, in der deutschen wie in der niederländischen Fassung
Zur Auszeichnung: Nicht ausgezeichnet. Das Angebot hat die breiteste Bewertungsbasis im Feld und den niedrigsten Preis, nennt aber weder eine Abmessung noch ein Gewicht und widerspricht sich bei der Maximaltemperatur
- Firmierung
- Tristar Europe B.V., Handelsregisternummer der Kamer van Koophandel 18035465, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer NL800844312B01, vertreten durch Erik Raphael. Die Marke gehört nach eigener Angabe zur Smartwares Group; in der EU-Konformitätserklärung zu diesem Gerät ist Smartwares Europe als Hersteller eingetragen. Eine Impressumsseite existiert nicht, die Pflichtangaben stehen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Das ist eines von zwei Angeboten im Feld, bei denen man die Anbieterkennzeichnung erst in den Vertragsbedingungen findet
- Sitz
- Swaardvenstraat 65, 5048 AV Tilburg, Niederlande. Das deutsche Büro der Smartwares Group Deutschland GmbH liegt in der Bonner Straße 12, 51379 Leverkusen, wird auf der Herstellerseite aber ausdrücklich als reines Vertriebsbüro geführt, das keine Verbraucheranfragen beantwortet. Wer die Gewährleistung durchsetzen will, hat damit keine deutsche Anlaufstelle beim Hersteller
- Gegründet
- Nicht auffindbar. Weder die Markenseite noch die Konzernseite nennen ein Gründungsjahr; der Abschnitt zur Unternehmensgeschichte besteht aus Bildern ohne Jahreszahlen. Drittverzeichnisse nennen widersprüchlich 1977 und 1985, beides ist nicht belegt und wird hier nicht übernommen
- Support
- Keine Servicerufnummer für Verbraucher. Belegt sind ein Kontaktformular, ein Service- und Garantieformular sowie ein englischsprachiges Solution Center auf einer Fremdplattform. Der im Fußzeilenmenü der Herstellerseite prominent verlinkte Supporthost ist defekt und bricht mit einem Fehler beim Aufbau der verschlüsselten Verbindung ab. Von fünf Angeboten ist dies das einzige, dessen eigener Supportlink ins Leere führt
- Erreichbarkeit
- Nicht auffindbar. Weder Kontaktseite noch Kundenservice noch Garantieseite nennen Zeiten. Die einzige Zeitangabe betrifft die Antwortdauer und lautet innerhalb von ein bis zwei Arbeitstagen; das ist eine Reaktionszusage und keine Erreichbarkeit
- Garantie
- Zwei Jahre als Standard, die Fragensammlung des Herstellers spricht von mindestens zwei, in manchen Fällen drei Jahren. Die Abwicklung läuft grundsätzlich über den Händler, der Hersteller formuliert ausdrücklich, dass der Verkäufer rechtlich zuständig ist. Nur bei eigenen Marktplatzverkäufen und bei bestimmten Discounterartikeln wird direkt abgewickelt. Ausgeschlossen sind ausdrücklich Rost und das Abplatzen der Antihaftbeschichtung. Außerhalb der Garantie ruft der Hersteller fünfzig Euro Prüfgebühr und einhundert Euro je Stunde auf
- Normen und Prüfzeichen
- EU-Konformitätserklärung mit der Kennung DOCIP 3067977, ausgestellt in Tilburg am 12. März 2025 nach EN ISO/IEC 17050-1. Genannte Richtlinien: 2014/30/EU, 2014/35/EU, 2011/65/EU und 2009/125/EG. Genannte Normen: EN 60335-1 in der Fassung 2012 mit den Aenderungen A11 bis A15 aus 2021, EN 60335-2-13 aus 2010 mit A11 und A1 aus 2019, EN 62233 aus 2008, EN IEC 55014-1 und 55014-2 aus 2021, EN IEC 61000-3-2 aus 2019 mit A1, EN 61000-3-3 aus 2013 mit A1 und A2, EN IEC 63000 aus 2018 sowie die Verordnung 2023/826. Ein GS-Zeichen ist nicht auffindbar
- Herkunft
- Nicht auffindbar. Weder Handbuch noch Konformitätserklärung noch Produktseite enthalten einen Made-in-Hinweis. Belegt ist allein der Sitz des rechtlich verantwortlichen Herstellers in Tilburg, und das ist keine Aussage über Entwicklungs- oder Produktionsstandort. Das Marktplatzdatenfeld Ursprungsland nennt China; diese Angabe stammt vom Händler und nicht vom Hersteller
- Gewicht
- Herstellerseitig nicht auffindbar. Die achtundvierzig Zeilen lange Spezifikationstabelle der Produktseite enthält kein Gewichtsfeld, das Handbuch ebenfalls nicht. Ein Händler nennt 2,05 Kilogramm; das ist nicht herstellerbestätigt und wird deshalb nicht als Wert geführt
- Markteinführung
- Nicht auffindbar. Der einzige Datumshinweis sind die Metadaten der Anleitung mit dem 31. Oktober 2018, und das ist das Erstellungsdatum des Dokuments
- Preislage
- am unteren Ende des Feldes
- Beschichtung laut Unterlage
- Antihaftbeschichtung ohne Material, Keramik ausdrücklich verneint
- Temperatur laut Unterlage
- Herstellerseite widerspricht sich: Fließtext 280, Tabelle 250 Grad Celsius

Clatronic PP 3401, 32 Zentimeter
Einzige in der Anleitung bezifferte HerstellergarantieClatronic PP 3401 Partypfanne, Multifunktionspfanne zum Kochen, Braten, Dünsten und Warmhalten, antihaftbeschichteter Bräter mit Glasdeckel, Durchmesser 32 Zentimeter, Tiefe 3,5 Zentimeter
4,3von 5 bei 1.534 BewertungenDas flachste Gerät im Feld und damit das untypischste. Drei Komma fünf Zentimeter Tiefe sind keine Pfanne im Sinne eines Schmortopfs, sondern eine beheizte Platte mit Rand; Flüssigkeiten haben darin kaum Platz, Pizza und Flammkuchen dafür umso mehr. Wer die Kochstelle wirklich ersetzen will, sollte diese Zahl kennen, bevor er bestellt: In einer Pfanne mit 3,5 Zentimetern Rand lassen sich weder Nudeln kochen noch eine Suppe aufsetzen. Die 1.534 Bewertungen und die 4,3 Sterne sind eine solide Basis, sagen aber nichts über diese Eignungsfrage
Spricht dafür
- Einziges Angebot, dessen Bedienungsanleitung die Garantie selbst beziffert
- Nettogewicht von zwei Kilogramm in den technischen Daten der Anleitung
- Umfangreichste Konformitätserklärung im Feld, Stand Juli 2026
- Deutscher Sitz mit vollständigem Registereintrag und benanntem Servicepartner
- Ersatzteilverfügbarkeit in der EU laut Datenfeld zwei Jahre
Spricht dagegen
- Nur 3,5 Zentimeter Randhöhe, für Flüssigkeiten praktisch unbrauchbar
- Keine Abmessung in der Anleitung, die Katalogmasse folgen einer anderen Achsenreihenfolge
- Die Anleitung nennt seit 2010 abgelöste Richtlinien
- Weder Spülmaschine noch Geschirrspüler kommen in vierzig Seiten vor
- Keine Erreichbarkeitszeiten für den Kleingeräteservice veröffentlicht
Passt zu: Wer flache Gerichte braucht, also Bratkartoffeln, Pfannkuchen, Flammkuchen und Spiegeleier für mehrere Personen, bekommt hier die grösste Fläche je Euro
Passt nicht zu: Wer ohne Kochstelle lebt und mit dem Gerät auch Nudeln, Reis oder Suppe zubereiten will, kauft mit 3,5 Zentimetern Rand das falsche Gerät
Widerspruch in den Unterlagen: Die verlinkte Bedienungsanleitung stammt aus dem Dezember 2010 und nennt die längst abgelösten Richtlinien 2004/108/EG und 2006/95/EG, während die Konformitätserklärung desselben Geräts vom Juli 2026 datiert. Wer sich auf die Anleitung verlässt, liest eine sechzehn Jahre alte Rechtslage
Offen geblieben: Ob die Katalogmasse 380 mal 160 mal 400 Millimeter die Griffe einschließen, ließ sich nicht klären; die Anleitung selbst nennt keine Masse, an denen sich das prüfen ließe
Zur Auszeichnung: Nicht ausgezeichnet. Die Unterlagenlage ist die zweitbeste im Feld, die Anleitung nennt Garantie, Gewicht und eine gestaffelte Temperaturskala, aber keine Abmessung. Die Masse stehen nur im Katalog und dort in einer Achsenreihenfolge, die vom übrigen Dokument abweicht
- Firmierung
- Clatronic International GmbH, Geschäftsführer Emanuel und Philipp Classen, Amtsgericht Krefeld HRB 9158, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer DE119998579, WEEE-Registrierung DE 12436766. Das Impressum nennt keine Muttergesellschaft. Verbundene Gesellschaften sind laut Partnerseite die C. Bomann GmbH, die ETV Elektro-technische Vertriebsgesellschaft mbH, ProfiCook, ProfiCare, Classbach, die CTC Clatronic Sp. z o.o. in Opole und die CLATRONIC Far East Ltd. in Hongkong
- Sitz
- Industriering Ost 40, 47906 Kempen, Deutschland. Damit ist dies neben dem Arnsberger Anbieter der zweite mit deutschem Sitz und vollständigem Registereintrag
- Gegründet
- Das Unternehmen besteht nach eigener Angabe seit 1982 als inhabergeführtes Familienunternehmen. Die Formulierung lautet besteht seit und nicht gegründet, die Jahreszahl ist aber herstellerseitig belegt
- Support
- Zentrale plus 49 2152 2006 0, Telefax minus 1999, Adresse info bei clatronic.de. Eine Defektmeldung soll ausdrücklich nicht über das Kontaktformular laufen, sondern über ein eigenes Serviceportal. Für Kleingeräte ist die Dieter Gren GmbH, Krefelder Straße 500, 41066 Mönchengladbach, Rufnummer 02161 17475, als autorisierter Partner benannt. Die Bedienungsanleitung nennt zusätzlich hotline bei clatronic.de
- Erreichbarkeit
- Nicht auffindbar. Geprüft wurden Impressum, Kontakt, Kundenservice, Ersatzteile und Service, die Seite zum Recht auf Reparatur und die Bedienungsanleitung. Die einzigen veröffentlichten Zeiten von Montag bis Donnerstag 8 bis 17 Uhr und Freitag 8 bis 15.45 Uhr gelten einem Großgerätepartner und damit nicht diesem Gerät. Das Serviceportal, in dem die Zeiten vermutlich stehen, war nicht abrufbar
- Garantie
- Vierundzwanzig Monate für private Nutzung und zwölf Monate für gewerbliche, so die Garantiebedingungen mit Stand März 2008; die Website spricht von einer zweijährigen freiwilligen Herstellergarantie. Vorausgesetzt werden ein Kauf in Deutschland bei einem Vertragshändler, eine Kopie des Kaufbelegs und ein Garantieschein. Mängel sind binnen vierzehn Tagen anzuzeigen, der Hersteller wählt zwischen Reparatur und Austausch, und die Abwicklung läuft über ein Serviceportal mit Zugangscode und Statusverfolgung. Unfreie Einsendungen führen zum Anspruchsverlust. Als einziges Angebot im Feld beziffert die Bedienungsanleitung selbst die Garantie
- Normen und Prüfzeichen
- EU-Konformitätserklärung aus Kempen vom 28. Juli 2026, CE-Kennzeichnung seit 2011, Schutzart IPX0, Schutzklasse I. Genannt sind 2014/35/EU mit EN 60335-1 in der Fassung 2012 samt A11 bis A15 aus 2021, EN 60335-2-13 aus 2010 mit A11 und A1 aus 2019 und EN 62233 aus 2008; 2014/30/EU mit EN IEC 61000-3-2 aus 2019 samt A1, EN 61000-3-3 aus 2013 samt A1 und A2 sowie EN IEC 55014-1 und 55014-2 aus 2021; die Oekodesign-Verordnung 2024/1781 und die Verordnung 2023/826 mit EN 50564 aus 2011; die RoHS-Richtlinie 2011/65/EU samt Aenderung 2015/863 mit EN IEC 63000 aus 2018. Für den Lebensmittelkontakt sind die Verordnungen 1935/2004, 10/2011 und 2024/3190 genannt, für die Verpackung die Verordnung 2025/40. Der Katalog zeigt CE, GS und den Grünen Punkt; die GS-Prüfstelle ist nicht auffindbar
- Herkunft
- Entwicklung nicht auffindbar, Produktion nicht auffindbar. Eine Volltextsuche der vierzigseitigen Anleitung nach China und P.R.C. in allen Sprachfassungen liefert null Treffer. Als Kontext, aber nicht als Herkunftsangabe, bleiben die Selbstbeschreibung als Importeur von Elektro-Kleingeräten und die Tochtergesellschaft in Hongkong
- Gewicht
- Zweitausend Gramm Nettogewicht laut den technischen Daten der Bedienungsanleitung. Händler nennen teilweise rund drei Kilogramm; dieser Wert ist nicht herstellerbestätigt und wird nicht geführt. Es ist neben dem Arnsberger Gerät das zweite im Feld mit einem Gewicht aus der Herstellerunterlage
- Markteinführung
- Nicht auffindbar. Die Konformitätserklärung nennt eine CE-Kennzeichnung im Jahr 2011, die Anleitung wurde am 9. Dezember 2010 erstellt und trägt im Impressum die Angabe 12/10. Beides sind Dokumentdaten
- Preislage
- am unteren Ende des Feldes
- Beschichtung laut Unterlage
- Antihaft ohne Materialangabe, Keramik nur beim Schwestermodell
- Temperatur laut Unterlage
- etwa 240 Grad Celsius auf Stufe fünf

TZS First Austria FA-5109-3, 30 Zentimeter
Einzige Anleitung mit Temperaturbereich je StufeTZS First Austria FA-5109-3 elektrische Multipfanne mit 1,8 Litern Inhalt, Durchmesser 30 Zentimeter, 1.500 Watt, fünf Temperatureinstellungen bis 240 Grad Celsius, mit Glasdeckel und Antihaftbeschichtung, Ausführung Grau
4,3von 5 bei 25 BewertungenDas jüngste Angebot im Feld und das einzige, dessen Bewertungsbasis keine Aussage trägt: fünfundzwanzig Bewertungen sagen nichts über Haltbarkeit, und genau die Haltbarkeit der Beschichtung ist bei täglichem Gebrauch ohne Kochstelle die entscheidende Grösse. Positiv fällt die Temperaturstaffel auf, die als einzige im Feld Grad statt Piktogrammen nennt und die der Hersteller ausdrücklich als ungefähre Werte zur Orientierung kennzeichnet. Diese Ehrlichkeit steht neben einer Produktseite, auf der drei verschiedene Durchmesser stehen
Spricht dafür
- Einzige Anleitung im Feld mit Temperaturbereich je Stufe, von 90 bis 240 Grad
- Der Hersteller kennzeichnet die Gradzahlen ausdrücklich als ungefähre Werte
- Veröffentlichte Erreichbarkeit, Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr
- Warnung vor dem heißen Metallstift des Reglers steht in der Anleitung
- Füllmenge mit 1,8 Litern als einziges Angebot im Feld beziffert
Spricht dagegen
- Keine Konformitätserklärung, keine Norm, kein Prüfzeichen auffindbar
- Drei verschiedene Durchmesserangaben zwischen Anleitung, Shop und Marktplatz
- Nur fünfundzwanzig Bewertungen, die schmalste Basis im Feld
- Garantiebedingungen nicht auffindbar, der eigene Link führt zur Datenschutzerklärung
- Teuerstes Angebot im Feld bei der dünnsten Unterlagenlage
- Gewichtsangabe stammt aus dem Versanddatensatz, nicht aus einer technischen Unterlage
Passt zu: Wer die Temperatur nicht raten, sondern an einer bezifferten Staffel einstellen will und dafür den höchsten Preis im Feld zahlt, bekommt hier als einzigem Angebot Gradzahlen je Stufe
Passt nicht zu: Wer in einer Mietwohnung ein Gerät betreibt, für das er im Zweifel ein Prüfzeichen vorweisen können muss, findet hier keines
Widerspruch in den Unterlagen: Die Bedienungsanleitung nennt für dieses Modell einen Durchmesser von 32 Zentimetern, Shoptitel und Marktplatz nennen 30 Zentimeter. Auf der Produktseite zum 30-Zentimeter-Modell steht zusätzlich ein Innendurchmesser von 40 Zentimetern, erkennbar aus der Beschreibung der grösseren Variante übernommen
Offen geblieben: Ob das Gerät 30 oder 32 Zentimeter Durchmesser hat, ließ sich nicht klären: die Bedienungsanleitung und der Shoptitel desselben Herstellers widersprechen sich
Zur Auszeichnung: Nicht ausgezeichnet. Es ist das einzige Angebot, das die Temperatur je Stufe in Grad beziffert, und zugleich das einzige ohne jede auffindbare Prüfunterlage. Bei einem Gerät, das eine Kochstelle ersetzen soll, wiegt das zweite schwerer als das erste
- Firmierung
- Zwei Gesellschaften, beide belegt. Die Timetron Warenhandelsgesellschaft m.b.H., Firmenbuchnummer FN 100222k beim Handelsgericht Wien, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer ATU14967204, wird in der Bedienungsanleitung selbst als Hersteller geführt. Die TZS FIRST E Commerce GmbH, FN 516011s, ATU74543327, Geschäftsführer Mag. Jair Zelmanovics und Jona Solomon, betreibt die Markenseite. Timetron hält laut Wirtschaftsauskunft achtzig Prozent an der zweiten Gesellschaft
- Sitz
- Raimundgasse 1 Stiege 8, 1020 Wien, Oesterreich, für beide Gesellschaften identisch
- Gegründet
- Das Unternehmen Timetron besteht seit 1980, das Firmenbuch nennt als Beginn der Rechtsform den 11. April 1980. Die Marke TZS First Austria wird seit 1994 geführt
- Support
- Keine Servicetelefonnummer auf der Markenseite. Belegt sind ein Kontaktformular und die Adresse info bei firstaustria.com. Eine in einer Wirtschaftsauskunft geführte Firmenrufnummer ist dort nicht als Kundenservice ausgewiesen und wird hier nicht als Servicenummer geführt
- Erreichbarkeit
- Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, mit der Zusage einer Antwort in der Regel binnen vierundzwanzig Stunden. Das ist neben dem Arnsberger Anbieter die zweite veröffentlichte Erreichbarkeit im Feld
- Garantie
- Zwei Jahre Garantie auf alle Produkte laut Produkt- und Kontaktseite, abgewickelt über das Kontaktformular oder die Serviceadresse, Reparatur nur durch ein autorisiertes Servicecenter. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen nennen in Abschnitt neun die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren für Verbraucher und zwölf Monaten für Unternehmer. Eigenständige Garantiebedingungen sind nicht auffindbar: der Link mit der Beschriftung Finden Sie hier unsere Garantiebedingungen zeigt fehlerhaft auf die Datenschutzerklärung, die eigene Garantieseite liefert einen Fehler 404
- Normen und Prüfzeichen
- Nicht auffindbar. Die Bedienungsanleitung enthält nur die Pauschalformel, das Gerät entspreche den anerkannten technischen Normen und den gesetzlichen Sicherheitsvorschriften. Eine Volltextsuche über 2.903 Zeilen nach CE, GS, RoHS, EN 60335, IEC sowie den Richtliniennummern 2014/35/EU und 2014/30/EU liefert null Treffer. Belegt sind allein die Schutzklasse I und das Symbol für die Altgeräteentsorgung. Eine Konformitätserklärung ist auf der Herstellerseite nicht verlinkt. Damit ist dies das Angebot mit der dünnsten Prüfunterlagenlage im Feld
- Herkunft
- Der Hersteller wirbt allgemein mit österreichischer Entwicklung; diese Aussage ist markenbezogen und nicht modellbezogen. Eine Fertigungsangabe zu diesem Modell ist nicht auffindbar. Das Marktplatzdatenfeld nennt als Ursprungsland China, das ist eine Händlerangabe. Der Bestandteil Austria im Markennamen ist kein Herkunftsbeleg
- Gewicht
- Zweitausendfünfhundertfünfundfünfzig Gramm laut dem Variantendatensatz des Herstellershops zur Artikelnummer FA-5109-3-GR. Einschränkung: das ist ein Versand- und Variantengewicht aus dem Shopsystem und kein deklariertes Produktgewicht aus einer technischen Unterlage
- Markteinführung
- Nicht auffindbar. Die Anleitung wurde am 29. August 2025 erzeugt, der Shopeintrag am 5. Mai 2026 angelegt. Beides sind Systemdaten ohne Belegwert für eine Markteinführung
- Preislage
- am oberen Ende des Feldes
- Beschichtung laut Unterlage
- Antihaft ohne Angabe, die schwedische Fassung nennt Teflonpanna
- Temperatur laut Unterlage
- fünf Stufen von 90 bis 240 Grad Celsius, als ungefähr bezeichnet

Princess Multi Wonder Chef, 35 Zentimeter
Höchste Anschlussleistung im FeldPrincess Multi Wonder Chef Elektropfanne, Bratfläche 35 Zentimeter Durchmesser, 5,4 Liter Fassungsvermögen, 1.800 Watt, regelbare Heizstufe, mit Glasdeckel und zwei Holzspateln, Artikelnummer 01.162367.01.500, Ausführung Schwarz
4,3von 5 bei 862 BewertungenDas grösste Gerät im Feld und das einzige mit einem bezifferten Fassungsvermögen von 5,4 Litern. Genau daraus entsteht seine Doppelrolle: Wer keine Kochstelle hat, kann darin auch Flüssiges zubereiten, und das können von fünf Geräten nur zwei. Dagegen steht die grösste Stellfläche und die höchste Anschlussleistung, und beides sind in einer kleinen Küche die beiden Größen, an denen ein Kauf scheitert. Achthundertzweiundsechzig Bewertungen bei 4,3 Sternen sind die zweitbreiteste Basis im Feld
Spricht dafür
- Grösste Bratfläche und einziges beziffertes Fassungsvermögen von 5,4 Litern
- Höchste Anschlussleistung im Feld mit 1.800 Watt
- Einzige Marke im Feld mit belegtem Gründungsjahr und Gründungsort
- Vollständige Konformitätserklärung mit zehn benannten Normen offengelegt
- Temperaturregler als Ersatzteil unter eigener Nummer bestellbar
Spricht dagegen
- Werbetext und Handbuch widersprechen sich bei der Spülmaschinenfrage
- Kein Gewicht und keine belastbare Abmessung in den Herstellerunterlagen
- Mit 1.800 Watt die höchste Last auf einem ohnehin knappen Stromkreis
- Kein Impressum, die Anbieterkennzeichnung steht in den Geschäftsbedingungen
- Garantie schließt das Abblättern der Antihaftbeschichtung ausdrücklich aus
- Der eigene Supporthost des Herstellers war nicht erreichbar
Passt zu: Wer ohne Kochstelle lebt und trotzdem Nudeln, Reis, Eintopf und Suppe zubereiten will, braucht Füllhöhe, und die hat im Feld nur dieses Gerät in nennenswertem Maß
Passt nicht zu: Wer eine Arbeitsfläche unter fünfzig Zentimetern frei hat oder auf einem Stromkreis mit Wasserkocher und Mikrowelle lebt, ist mit dem größten und stärksten Gerät des Feldes falsch beraten
Widerspruch in den Unterlagen: Der deutsche Werbetext auf der Produktseite empfiehlt, Teile in die Geschirrspülmaschine zu stellen, während Handbuch und Spezifikationstabelle desselben Herstellers das Gerät als nicht spülmaschinenfest führen. Verbindlich ist das Handbuch. Auf derselben Seite stehen zudem ein Heizelement und ein doppeltes Heizelement sowie zwei verschiedene Steckertypen
Offen geblieben: Was die drei Maßfelder der Produktseite bedeuten, ließ sich nicht klären: sie sind mit Lamp dimension depth, height und length beschriftet und nennen 470, 465 und 175 Millimeter
Zur Auszeichnung: Nicht ausgezeichnet. Das Gerät hat die grösste Bratfläche und die höchste Leistung im Feld, aber die widersprüchlichste Unterlagenlage: der eigene Werbetext widerspricht dem eigenen Handbuch in der Frage, die Käufer im Alltag am häufigsten stellen
- Firmierung
- Kein Impressum vorhanden; die Anbieterkennzeichnung steht in Abschnitt 1.1 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und nennt die Tristar Europe B.V., vertreten durch Erik Raphael, Handelsregisternummer 18035465, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer NL800844312B01. In der EU-Konformitätserklärung zu diesem Modell ist Smartwares Europe als Hersteller eingetragen, Markeninhaberin ist laut Urheberrechtsseite die Smartwares B.V. Die Zugehörigkeit zur Smartwares Group ist herstellerbestätigt. Damit teilen sich zwei der fünf Angebote in diesem Vergleich denselben rechtlichen Hersteller
- Sitz
- Swaardvenstraat 65, 5048 AV Tilburg, Niederlande. Das deutsche Verkaufsbüro in der Bonner Straße 12, 51379 Leverkusen, ist ausdrücklich nur für Geschäftsanfragen zuständig
- Gegründet
- Die Marke wurde 1994 in Breda in den Niederlanden gegründet, herstellerseitig belegt auf der Markenseite. Es ist damit die einzige Marke im Feld mit einem belegten Gründungsort
- Support
- Keine deutsche Servicerufnummer für Endkunden. Der Verbraucherweg läuft ausschließlich über ein Serviceformular. Der Hersteller schreibt wörtlich, man bitte Verbraucher höflich, keine E-Mails an die auf der Kontaktseite aufgeführten Adressen zu senden. Geschäftlich sind plus 31 13 594 0300 und plus 49 2171 3874 000 genannt. Der eigene Supporthost war nicht erreichbar und lieferte eine leere Antwort
- Erreichbarkeit
- Nicht auffindbar. Weder Kundenservice noch Kontakt noch Garantieseite noch das Serviceportal nennen Zeiten. Die einzige Angabe betrifft die Antwortdauer von ein bis zwei Werktagen
- Garantie
- Zwei Jahre ab Kaufdatum, Kaufbeleg zwingend. Die Abwicklung läuft zuerst über den Händler, der Hersteller formuliert ausdrücklich, er sei nicht die Anlaufstelle. Direkt abgewickelt wird nur bei eigenen Marktplatzverkäufen und bei bestimmten Discounterartikeln. Ausgeschlossen sind Rost, das Abblättern der Antihaftbeschichtung, gewerbliche Nutzung sowie Glas- und Verschleißteile; eine Erstattung des Kaufpreises ist ausgeschlossen. Die Fragensammlung weicht ab und spricht von mindestens zwei, teils drei Jahren
- Normen und Prüfzeichen
- EU-Konformitätserklärung mit der Kennung DOCIP 2952081, ausgestellt in Tilburg am 24. März 2025 nach EN ISO/IEC 17050-1. Genannte Richtlinien: 2014/30/EU, 2014/35/EU, 2011/65/EU und 2009/125/EG. Genannte Normen: EN 60335-1 aus 2012 mit A11 bis A15 aus 2021, EN 60335-2-13 aus 2010 mit A11 und A1 aus 2019, EN 62233 aus 2008, EN IEC 55014-1 und 55014-2 aus 2021, EN IEC 61000-3-2 aus 2019 mit A1, EN 61000-3-3 aus 2013 mit A1 und A2, EN IEC 63000 aus 2018 sowie die Verordnung 2023/826. Ein GS-Zeichen wird nirgends genannt
- Herkunft
- Entwicklung und Sitz in den Niederlanden, belegt durch die 1994 in Breda gegründete Marke, den Hauptsitz in Tilburg und die Fußzeile des Handbuchs. Der Produktionsort ist nicht auffindbar: Made in kommt in keiner der drei Herstellerunterlagen vor
- Gewicht
- Herstellerseitig nicht auffindbar. Die Spezifikationstabelle enthält in der deutschen wie in der englischen Fassung kein Gewichtsfeld, das Handbuch ebenfalls nicht. Eine Händlerangabe von 3,7 Kilogramm netto stammt aus einer Quelle, die im selben Datensatz eine Kabellänge von 0,9 Metern gegen die 1,5 Meter des Herstellers stellt, und wird deshalb nicht geführt
- Markteinführung
- Nicht auffindbar. Ein in Suchergebnissen zitiertes Listungsdatum eines ausländischen Marktplatzes aus dem Dezember 2018 war nicht verifizierbar und wäre ohnehin ein Händlerdatum
- Preislage
- im mittleren Bereich des Feldes
- Beschichtung laut Unterlage
- Antihaftbeschichtung ohne Material, PTFE kommt in keiner Unterlage vor
- Temperatur laut Unterlage
- 215 Grad Celsius, nur auf der Produktseite, nicht im Handbuch
Für wen sich keines dieser fünf Geräte lohnt
Eine Empfehlung, die nicht auch abrät, ist keine. Drei Gruppen sind hier erkennbar falsch, und zwar nicht knapp, sondern deutlich. Die erste: Haushalte mit einer Arbeitsfläche unter fünfzig Zentimetern. Nach dem Rechenweg weiter oben bleibt dort kein Gerät des Feldes übrig, und ein Gerät, das nach jedem Gebrauch verstaut werden muss, wird nach zwei Wochen nicht mehr benutzt. Diese Gruppe ist mit einer einzelnen Kochplatte besser bedient, die neun Zentimeter hoch ist und in jede Schublade passt; die Auswahl steht unter einzelne Induktionskochplatte.
Die zweite Gruppe: Haushalte, die regelmässig für mehr als vier Personen kochen. Das grösste Gerät im Feld fasst 5,4 Liter, und das reicht für vier Portionen Eintopf oder für vier Schnitzel nacheinander. Wer regelmässig sechs oder acht Personen versorgt, braucht eine andere Bauform und findet sie bei den elektrischen Partypfannen, die bei sieben bis zehn Litern anfangen. Die Geräte dieser Seite sind auf ein bis vier Personen ausgelegt, und das steht so in keinem der fünf Angebote.
Die dritte Gruppe: alle, die täglich scharf anbraten wollen. Zwei Gründe sprechen dagegen, und beide liegen im Gerät und nicht im Bedienfehler. Erstens liegt die Maximaltemperatur der fünf Geräte zwischen 215 und 280 Grad, und der untere Wert reicht für eine Kruste nicht. Zweitens ist eine Antihaftbeschichtung für Dauerbetrieb bei Höchsttemperatur nicht gemacht: Sie verliert ihre Wirkung genau dann am schnellsten. Wer täglich Steak brät, braucht eine Eisen- oder Edelstahlpfanne auf einer Kochstelle mit Reserve, nicht ein Gerät, dessen Boden bei 240 Grad abregelt. Der Zusammenhang zwischen Temperatur und Beschichtung entscheidet hier stärker als jede Wattangabe: Eine Antihaftschicht, die dauerhaft an ihrer Obergrenze betrieben wird, verliert ihre Wirkung in Monaten statt in Jahren, und keiner der fünf Hersteller sagt, wie lange seine Schicht bei welcher Temperatur trägt.
Was der Betrieb im Jahr kostet
Der Rechner unten arbeitet mit zwei Posten und drei Nutzungsprofilen. Die Herkunft jeder Zahl steht am Posten. Der Stromverbrauch ist keine Herstellerangabe, weil keines der fünf Datenblätter einen Jahresverbrauch nennt; er ist aus Anschlussleistung, Einschaltdauer und einem angenommenen Taktverhältnis gerechnet und im Feld veränderbar. Der Arbeitspreis ist ebenfalls eine Annahme und wird bewusst als solche gekennzeichnet.
Was ein Jahr Kochen ohne Herd kostet
Zwei Posten, drei Nutzungsprofile. Beide Werte lassen sich im Feld ändern; die Vorbelegung ist eine gekennzeichnete Annahme und keine Herstellerangabe.
Strom
Menge gerechnet aus 1.500 Watt Anschlussleistung, 45 Minuten Einschaltdauer am Tag und einem Taktverhältnis von einem Drittel bei gehaltener Temperatur. Keines der fünf Datenblätter nennt einen Jahresverbrauch. Arbeitspreis als Annahme, im Feld veränderbar.
Ersatzbeschaffung Pfannenkörper
Annahme einer Nutzungsdauer von vier Jahren bei täglichem Gebrauch. Kein Hersteller im Feld sagt etwas zur Lebensdauer der Beschichtung, und zwei schließen ihr Abplatzen ausdrücklich von der Garantie aus. Im Feld veränderbar.
- Strom: 137 Kilowattstunden im Jahr mal 0,35 = 47,95 Euro im Jahr
- Ersatzbeschaffung Pfannenkörper: 0 anteilige Geräte im Jahr mal 40,00 = 10,00 Euro im Jahr
Laufende Kosten: 57,95 Euro im Jahr
Über ein Jahr einschließlich 35,00 Euro Anschaffung: 92,95 Euro
| Profil | Strom | Ersatzbeschaffung Pfannenkörper | Im Jahr | Über 5 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| Zweitgerätzwei- bis dreimal die Woche neben einer vorhandenen Kochstelle | 55 Kilowattstunden im Jahr19,18 Euro | 0 anteilige Geräte im Jahr4,00 Euro | 23,18 Euro | 150,90 Euro |
| Einzige Kochstelletäglich eine warme Mahlzeit, ein bis zwei Personen | 137 Kilowattstunden im Jahr47,95 Euro | 0 anteilige Geräte im Jahr10,00 Euro | 57,95 Euro | 324,75 Euro |
| Einzige Kochstelle, drei bis vier Personentäglich zwei Gänge nacheinander | 247 Kilowattstunden im Jahr86,31 Euro | 0 anteilige Geräte im Jahr16,00 Euro | 102,31 Euro | 546,55 Euro |
Verbrauch aus Anschlussleistung und angenommener Einschaltdauer gerechnet, Arbeitspreis als Annahme. Keine der fünf Herstellerunterlagen nennt einen Jahresverbrauch.
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Zwei Dinge fallen an dieser Rechnung auf, und beide sind für die Kaufentscheidung wichtiger als der Betrag selbst. Erstens: Der Strom kostet über fünf Jahre bei täglichem Gebrauch ungefähr das Sechsfache der Anschaffung. Ein Preisunterschied von dreißig Euro zwischen dem günstigsten und dem teuersten Gerät im Feld ist damit eine Nebengröße. Zweitens: Der zweite Posten ist der eigentliche Kostentreiber, und er hängt nicht am Gerät, sondern an der Behandlung. Eine Beschichtung, die statt vier Jahren acht Jahre trägt, halbiert ihn.
Woran Sie nach zwei Wochen merken, dass es das falsche Gerät war
Drei Anzeichen sind beobachtbar, und alle drei zeigen sich innerhalb der ersten vierzehn Tage, also innerhalb der Widerrufsfrist des Fernabsatzkaufs. Erstens: Das Gerät steht nach dem Kochen nicht mehr an seinem Platz, sondern auf dem Kühlschrank, dem Fensterbrett oder im Flur. Dann ist die Stellfläche zu knapp, und daran wird sich nichts ändern. Was dann zu tun ist: zurückschicken und stattdessen eine Kochplatte nehmen, die sich verstauen lässt.
Zweitens: Die Randzone bräunt sichtbar früher als die Mitte, und zwar reproduzierbar bei Pfannkuchen oder Rösti. Dann ist die Wärmeverteilung des Geräts zu ungleich für flächige Speisen. Was dann zu tun ist: prüfen, ob es am Vorheizen liegt, indem Sie das Gerät fünf Minuten länger leer vorheizen lassen als bisher. Bleibt der Unterschied, ist er in der Bauart begründet und nicht abstellbar.
Drittens: Nach zehn bis vierzehn Tagen täglichen Gebrauchs zeigen sich matte Stellen oder erste Kratzer im Boden. Dann ist entweder die Beschichtung zu dünn oder die Behandlung zu hart, und beides lässt sich unterscheiden: Stammen die Spuren von der Mitte, wo der Wender arbeitet, liegt es an der Behandlung; sitzen sie am Rand, wo der Deckel aufliegt, liegt es am Gerät. Im zweiten Fall greift die Gewährleistung, im ersten nicht, und zwei der fünf Hersteller schließen das Abplatzen der Antihaftbeschichtung ohnehin ausdrücklich von ihrer Garantie aus.
Die billigere Lösung und die Bedingung, unter der sie reicht
Es gibt eine Lösung, die weniger kostet als vier der fünf Angebote und in einer Küche ohne Kochstelle in den meisten Fällen besser funktioniert: eine einzelne Kochplatte für etwa dreißig bis fünfzig Euro plus die Pfanne, die ohnehin im Schrank steht. Die Bedingung, unter der sie reicht, ist konkret und prüfbar: Sie brauchen genau einen Topf oder eine Pfanne gleichzeitig, Sie haben passendes Kochgeschirr, und bei Induktion ist es magnetisch. Trifft das zu, ist die Kochplatte die bessere Wahl, und zwar aus vier Gründen.
Erstens ist sie flexibler: Jeder Topf, jede Pfanne, jeder Wasserkessel passt darauf, während die elektrische Pfanne nur sich selbst heizt. Zweitens ist sie kleiner: Ein Einzelfeld misst rund dreißig mal fünfunddreißig Zentimeter und lässt sich nach dem Kochen wegräumen, was kein Gerät des Feldes erlaubt. Drittens ist ihre Beschichtung kein Verschleißteil, weil sie keine hat: Verschleißt die Pfanne, wird die Pfanne ersetzt und nicht das Gerät. Viertens ist die Reinigung einfacher, weil eine Glaskeramikplatte abgewischt und nicht ausgewaschen wird. Die Uebersicht dazu steht unter mobiles Kochfeld.
Umgekehrt gibt es drei Fälle, in denen die elektrische Pfanne trotzdem die richtige Wahl ist. Wenn kein brauchbares Kochgeschirr vorhanden ist, weil dann zur Kochplatte noch vierzig bis achtzig Euro für Töpfe kommen. Wenn regelmässig große flache Mengen entstehen sollen, weil dreißig bis fünfunddreißig Zentimeter Bratfläche mit einer normalen Haushaltspfanne auf einer Einzelplatte nicht zu erreichen sind. Und wenn das Gerät auf dem Tisch stehen soll, etwa weil am Tisch gegessen und nachgelegt wird; dafür ist eine elektrische Pfanne mit ihrem umlaufenden kalten Rand gebaut und eine Kochplatte nicht.
Wie die Bewertungen dieser fünf zu lesen sind
Die Durchschnittsnoten liegen zwischen 4,0 und 4,3 und sind damit praktisch ununterscheidbar. Was sie unterscheidet, ist die Zahl der Bewertungen, und die geht im Feld um den Faktor siebenundsechzig auseinander. Eine 4,3 aus fünfundzwanzig Stimmen und eine 4,2 aus eintausendsechshundertfünfundachtzig Stimmen sind nicht dieselbe Aussage. Die zweite trägt eine Aussage über Serienstreuung und Haltbarkeit, die erste nicht.
Die Werte als Liste
- Tristar: 1685 Bewertungen
- Clatronic: 1534 Bewertungen
- Princess: 862 Bewertungen
- CASO: 335 Bewertungen
- TZS First: 25 Bewertungen
Aus dieser Verteilung folgt eine Lesehilfe. Bei den beiden meistbewerteten Angeboten sagt die Note etwas über das Gerät. Beim drittplatzierten ist die Basis noch tragfähig. Beim vierten wird es dünn, und beim fünften sagt sie nichts: Fünfundzwanzig Bewertungen können von fünfundzwanzig zufriedenen Erstkäufern stammen, deren Beschichtung noch kein Jahr alt ist. Ausgerechnet dieses Angebot ist das teuerste im Feld.
Noch ein Hinweis zum Lesen der Bewertungen dieser Warengruppe: Die häufigsten Beschwerden betreffen bei allen Geräten dieser Bauart dieselben drei Punkte, und alle drei sind aus den Herstellerunterlagen vorhersehbar. Erstens der Wackelkontakt am Thermostatstecker, weil er das einzige bewegte Teil ist. Zweitens die nachlassende Antihaftwirkung, die zwei Hersteller ausdrücklich aus der Garantie ausnehmen. Drittens die ungleiche Wärmeverteilung, die aus der Bauart folgt und die kein Datenblatt beziffert. Wer vor dem Kauf weiß, dass diese drei Punkte kommen, liest die Bewertungen anders: Sie bestätigen die Bauart, sie unterscheiden nicht die Geräte.
Umgekehrt lohnt es sich, gezielt nach dem zu suchen, was in den Unterlagen fehlt. Wer in den Bewertungen nach dem Wort Maße sucht, findet bei vier der fünf Geräte Käufer, die genau die Zahl nachtragen, die der Hersteller schuldig bleibt. Diese Angaben sind keine Herstellerangaben und werden auf dieser Seite deshalb nicht als solche geführt, aber sie sind vor einer Bestellung mehr wert als jede Sternebewertung.
Verschleiß, Ersatzteile und was nach drei Jahren übrig ist
Drei der fünf Angebote führen ein Datenfeld zur Verfügbarkeitsdauer von Ersatzteilen in der EU: zweimal zwei Jahre, einmal ein Jahr. Bei zwei Angeboten fehlt das Feld. Das ist eine kurze Frist für ein Gerät, das täglich die Kochstelle ersetzen soll, und sie betrifft ausgerechnet das Teil, das als erstes ausfällt. Der Thermostatstecker ist das Verschleißteil dieser Bauart: Er wird täglich ein- und ausgesteckt, er sitzt am heißesten Punkt des Geräts, und sein Kabel wird beim Verräumen gebogen. Genau ein Anbieter im Feld führt ihn als Ersatzteil mit eigener Nummer.
Für die Beschichtung gibt es kein Ersatzteil und keine Reparatur. Ist sie durch, ist das Gerät durch, und das unterscheidet diese Bauart von einer Kochstelle mit auswechselbarem Kochgeschirr. Zwei der fünf Hersteller schließen das Abplatzen der Antihaftbeschichtung ausdrücklich aus der Garantie aus, und das ist bemerkenswert, weil dieselben beiden Hersteller in ihren Bedienungsanleitungen nicht sagen, woraus diese Beschichtung besteht. Wer eine Zusage zur Haltbarkeit sucht, findet sie in keinem der fünf Dokumente.
Was die Lebensdauer tatsächlich verlängert, ist in allen fünf Anleitungen gleichlautend beschrieben und kostet nichts: kein Metallbesteck, kein Vorheizen im leeren Zustand über die eingestellte Stufe hinaus, keine Reinigung im heißen Zustand mit kaltem Wasser, keine Scheuermittel und keine Spülmaschine. Der letzte Punkt ist der, an dem es im Alltag scheitert: Ein Gerät, das die Kochstelle ersetzt, wird täglich gebraucht und muss täglich von Hand gereinigt werden, und kein einziger Hersteller im Feld erklärt irgendein Teil für spülmaschinengeeignet.
Budgetstufen: was der Aufpreis bringt und ab wann er nichts mehr bringt
Das Feld spannt sich zwischen rund fünfundzwanzig und rund fünfundfünfzig Euro auf, und das ist eine schmale Spanne, in der sich trotzdem drei Stufen unterscheiden lassen. Die erste Stufe, unter dreißig Euro, liefert eine beheizte Fläche mit Glasdeckel, fünf Rasten ohne Gradangabe und keine Angaben zu Maßen oder Gewicht. Was sie liefert, ist Fläche je Euro, und darin ist sie ungeschlagen: dreißig bis zweiunddreißig Zentimeter Durchmesser kosten hier weniger als eine mittelmäßige beschichtete Pfanne ohne Strom.
Die zweite Stufe, zwischen dreißig und vierzig Euro, kauft zwei Dinge ein, die im Alltag zählen und die auf keinem Karton stehen: Fülltiefe und Bewertungstiefe. Ein Gerät mit fünf Komma vier Litern kann Nudeln, das flache mit dreieinhalb Zentimetern Rand nicht, und achthundert Bewertungen tragen eine Aussage, die fünfundzwanzig nicht tragen. Der Aufpreis von rund zehn Euro gegenüber der ersten Stufe ist damit der einzige im ganzen Feld, der eine Funktion hinzufügt statt eine Ausstattung zu verbessern.
Die dritte Stufe, oberhalb von fünfzig Euro, bringt in diesem Feld nachweisbar nichts mehr hinzu. Das teuerste Angebot hat dieselbe Anschlussleistung wie die beiden günstigsten, denselben abnehmbaren Thermostatstecker, dieselbe Beschichtung ohne Materialangabe und dieselbe Handreinigungspflicht. Es hat als einziges eine Temperaturstaffel in Grad, und es hat als einziges keine auffindbare Konformitätserklärung. Wer den Aufpreis zahlt, zahlt ihn für eine Angabe auf dem Regler und nicht für eine Eigenschaft des Geräts. Das ist der Punkt, an dem in dieser Warengruppe mehr Geld aufhört, mehr Gerät zu bedeuten.
Daraus ergibt sich die Kippfrage dieser Seite, also die eine Angabe, bei der die Empfehlung umschlägt: Soll in dem Gerät auch Flüssiges entstehen? Lautet die Antwort nein, ist die günstigste Stufe die richtige, und jeder Euro darüber ist in eine bessere Pfanne für die Kochplatte besser investiert. Lautet sie ja, scheiden mit einem Schlag alle Geräte unter zehn Zentimetern Randhöhe aus, unabhängig vom Preis, und aus fünf Angeboten werden zwei. Keine andere Angabe im Feld hat diese Wirkung: weder die Wattzahl noch der Durchmesser noch die Bewertungsnote sortieren das Feld so scharf.
Was der Markt in dieser Größe nicht liefert
Drei Anforderungen, die für eine Küche ohne Kochstelle naheliegend sind, erfüllt im gesamten Feld kein einziges Gerät. Die erste: eine Beschichtung, deren Material der Hersteller benennt. Null von fünf Bedienungsanleitungen sagen, woraus die Antihaftschicht besteht; zwei Angebote führen sogar das Datenfeld PTFE-frei und bewerben dasselbe Gerät als antihaftbeschichtet, ohne die Lücke dazwischen zu füllen. Für ein Gerät, in dem täglich gekocht wird, ist das die am schwersten wiegende Auslassung.
Die zweite: ein spülmaschinengeeigneter Pfannenkörper. Drei Hersteller verbieten die Spülmaschine ausdrücklich, zwei erwähnen sie mit keinem Wort, und kein einziger erklärt irgendein Teil für geeignet. Das ist bauartbedingt und kein Versäumnis: Wo ein Heizelement im Boden sitzt und eine Steckerbuchse in der Wand, ist eine Spülmaschine keine Option. Es heißt aber, dass die tägliche Handreinigung zur Bedingung des Kaufs gehört und nicht zu seinen Nebenwirkungen. Wer damit nicht rechnet, hat nach vier Wochen ein Gerät, das steht statt zu kochen.
Die dritte: ein Gerät unter fünfundzwanzig Zentimetern Durchmesser mit Thermostat und Deckel. Der Markt kennt Miniaturpfannen für eine Portion, aber sie haben Leistungen unterhalb von siebenhundert Watt, keine Temperaturstaffel und oft keine europäische Anbieterkennzeichnung. Zwischen diesen Kleinstgeräten und den dreißig Zentimetern der ersten Stufe liegt eine Lücke, in der genau die Haushalte stehen, die am wenigsten Platz haben. Wer dort steht, findet die passendere Bauform unter Heißluftfritteuse für kleine Küchen, weil deren Grundfläche bei vergleichbarem Nutzinhalt kleiner ausfällt.
Zum Zeitpunkt: Diese Warengruppe kennt keinen Modellzyklus, der ein Warten lohnen würde. Zwei der fünf Geräte sind seit mehr als zehn Jahren unverändert im Handel, erkennbar an Anleitungen von 2010 und 2018 neben Konformitätserklärungen von 2025 und 2026. Wer wartet, wartet auf nichts. Eine Ausnahme gibt es, und sie betrifft nicht die Technik, sondern die Rechtslage: Die europäische Beschränkung der per- und polyfluorierten Chemikalien ist noch nicht entschieden, und sie könnte die Beschichtungen dieser Geräte betreffen. Ein beschlossenes Verbot für Kochgeschirr gibt es heute nicht, und ein Datum dafür ebenfalls nicht.
Prüfliste vor der Bestellung
Zwölf Punkte, in der Reihenfolge des Vorgangs. Die Liste funktioniert ohne diese Seite: Sie lässt sich ausdrucken, neben das Maßband legen und abhaken. Jeder Punkt ist so gestellt, dass er sich mit Ja oder Nein beantworten lässt, und jeder beruht auf einer Angabe, die in mindestens einer der fünf Herstellerunterlagen fehlt.
- Freie Arbeitsfläche an der engsten Stelle gemessen, ohne alles, was dort dauerhaft steht.
- Zehn Zentimeter für die Deckelablage abgezogen, weil kein Herd zum Abstellen da ist.
- Acht Zentimeter für Thermostatstecker und Kabelabgang abgezogen.
- Restmaß mit dem beworbenen Durchmesser verglichen, nicht mit dem Versandmaß des Händlers.
- Randhöhe geprüft: unter zehn Zentimetern sind Nudeln, Reis und Suppe ausgeschlossen.
- Sicherung geprüft, indem sie ausgeschaltet und nachgesehen wurde, welche Steckdosen dunkel werden.
- Geprüft, ob Wasserkocher oder Mikrowelle auf demselben Stromkreis liegen.
- Bedienungsanleitung vor dem Kauf heruntergeladen und nach dem Wort Spülmaschine durchsucht.
- Dieselbe Anleitung nach einer Gewichtsangabe durchsucht, weil das Gerät getragen werden muss.
- Geprüft, ob der Hersteller eine Rufnummer oder nur ein Formular anbietet.
- Geprüft, ob der Thermostatstecker als Ersatzteil gelistet ist.
- Widerrufsfrist im Kalender notiert und als Probezeit eingeplant.
Punkt acht und Punkt neun sind die beiden, die sich am schnellsten erledigen lassen und am meisten verhindern. Alle fünf Hersteller dieses Feldes stellen ihre Anleitungen frei ins Netz, meist als PDF auf der Produktseite, und eine Volltextsuche darin dauert dreißig Sekunden. Sie beantwortet zwei Fragen, die auf keiner Verkaufsseite beantwortet werden, und sie zeigt im selben Zug, ob der Hersteller überhaupt ein Dokument in deutscher Sprache führt. Zwei der fünf Anleitungen dieses Vergleichs sind mehrsprachige Sammelwerke, in denen die deutsche Fassung von der schwedischen abweicht.
Bleibt die Entsorgung, und sie ist bei dieser Gerätegruppe einfacher, als viele annehmen. Elektrische Pfannen sind Elektrogeräte und gehören nicht in den Restmüll; alle fünf Anleitungen führen das Symbol der durchgestrichenen Tonne. Geräte mit einer Kantenlänge unter fünfundzwanzig Zentimetern nimmt jeder größere Händler kostenlos zurück, auch ohne Neukauf; darüber besteht die Rücknahmepflicht beim Kauf eines gleichartigen Geräts. Keines der fünf Geräte dieses Feldes liegt unter fünfundzwanzig Zentimetern, also greift bei allen fünf die zweite Regel. Wer das Gerät ersetzt, gibt das alte also beim Kauf des neuen ab, und das ist der Moment, in dem es nichts kostet.
Was von einem dieser Geräte nach drei Jahren übrig ist, hängt damit an genau zwei Dingen, und beide stehen in keinem Angebot. Das erste ist die Frage, ob der Thermostatstecker noch einwandfrei sitzt; das zweite, ob die Beschichtung noch trägt. Fällt eines von beiden aus, ist das Gerät wirtschaftlich am Ende, weil ein Ersatzstecker bei den meisten Anbietern nicht gelistet ist und eine Neubeschichtung bei Geräten dieser Preisklasse nicht angeboten wird. Wer das einkalkuliert, rechnet bei täglichem Gebrauch mit drei bis fünf Jahren und nicht mit zehn. Das ist keine schlechte Nachricht, sondern eine, die vor dem Kauf und nicht danach gehört.
Was es kostet, nichts zu kaufen
Die ehrlichste Antwort auf die Frage nach der besten elektrischen Pfanne für eine Küche ohne Kochstelle ist in einer Zahl von Fällen: gar keine. Wer die Wohnung in sechs Monaten wieder verlässt, wer ohnehin überwiegend auswärts isst oder wer nur Wasser und Fertiggerichte erhitzt, kommt mit dem aus, was da ist. Ein Wasserkocher für fünfzehn Euro deckt Nudeln, Reis im Beutel, Instantsuppe, Tee und Kaffee ab. Eine Mikrowelle deckt Aufwärmen und Garen von Gemüse ab. Beides zusammen kostet weniger als das günstigste Gerät dieser Seite und braucht zusammen weniger Stellfläche als das grösste.
Die Rechnung dagegen ist ebenso konkret. Wer täglich selbst kocht, spart gegenüber Lieferdiensten und Fertiggerichten je Mahlzeit einen Betrag, der die Anschaffung eines Geräts dieses Feldes nach wenigen Wochen deckt; der Stromkosten-Rechner weiter oben nennt die laufende Seite dieser Rechnung. Der Punkt, an dem das Nichtkaufen die bessere Entscheidung bleibt, ist damit kein finanzieller, sondern ein zeitlicher: Er liegt dort, wo nicht regelmässig gekocht wird. Wer unsicher ist, sollte die zwei Wochen der Widerrufsfrist ausdrücklich als Probezeit nutzen und ehrlich zählen, wie oft das Gerät wirklich an war.
Und es gibt einen dritten Weg zwischen Kaufen und Nichtkaufen, der in dieser Warengruppe selten genannt wird: die vorhandene Pfanne behalten und nur die Wärmequelle kaufen. Die Kochplatte für dreißig bis fünfzig Euro ist die reversibelste Entscheidung im ganzen Feld, weil sie nichts ersetzt und nichts vorwegnimmt. Stellt sich nach drei Monaten heraus, dass eine große Bratfläche fehlt, lässt sich die elektrische Pfanne immer noch dazukaufen, und die Kochplatte bleibt als zweite Kochstelle nützlich. Umgekehrt gilt das nicht. Wer den Ueberblick über alle Bauformen dieses Felds sucht, findet ihn im Cluster zu elektrischen Pfannen.

