Worum es hier geht: Ein mobiles Kochfeld ist ein Kochfeld ohne Einbau. Es wird auf die Arbeitsplatte gestellt, in die Steckdose gesteckt und nach dem Kochen wieder weggeräumt. Genau diese Bauform macht es zur Lösung für Küchen ohne Herd, für Wohnmobile, für Ferienwohnungen und für die Wochen, in denen die eigene Küche eine Baustelle ist. Und genau diese Bauform wirft eine Frage auf, die ein fest angeschlossenes Kochfeld nie stellt: Passt die Anschlussleistung zu der Steckdose, die gerade zur Verfügung steht. Diese Seite vergleicht fünf am 24.08.2026 auf amazon.de bestellbare Induktionskochfelder zwischen 1.800 und 3.500 Watt und zählt aus, welche Angaben die Hersteller dazu tatsächlich veröffentlichen und welche nicht. Alle Werte sind Herstellerangaben vom Prüfungstag, einzeln aus den Produktseiten und aus den zugehörigen Bedienungsanleitungen entnommen. Es wurde nichts gekauft, nichts aufgestellt und nichts nachgemessen.
Auf einen Blick: sechs Punkte vor dem Kauf
- Die Wattzahl auf der Verpackung ist eine Summe, keine Zonenleistung. Bei den drei Doppelfeldern im Vergleich verteilen sich 3.400 bis 3.500 Watt auf zwei Zonen. Die stärkere leistet 2.000 Watt, die schwächere 1.500. Keine einzelne Zone erreicht die Zahl von der Verpackung.
- Nur drei von fünf Angeboten machen die Steckdosenfrage beantwortbar. Eines nennt drei einstellbare Ampere-Stufen mit Wattwerten, eines nennt einen maximalen Strom von 15 Ampere, eines verlangt eine Absicherung mit 16 Ampere. Zwei sagen dazu gar nichts Beziffertes.
- Nur zwei von drei Doppelfeldern verraten die Aufteilung. Beim dritten steht die Verteilung der 3.400 Watt nirgends. Der einzige Hinweis ist, dass die linke Zone zehn Leistungsstufen kennt und die rechte nur sieben.
- Keine einzige Anleitung nennt einen Geräuschpegel. Alle fünf Felder haben einen Lüfter, alle fünf lassen ihn nach dem Kochen nachlaufen, und keines der fünf Angebote nennt dazu eine Zahl in Dezibel. Eine Anleitung wirbt mit leisem Betrieb, ohne ihn zu beziffern.
- Kein Hersteller nennt das Gewicht in den technischen Daten. Alle Gewichtsangaben stammen aus Werbetexten oder Datenfeldern. In einem Fall widersprechen sich beide um rund 1,3 Kilogramm, in einem anderen ist das Datenfeld gar nicht gefüllt. Bei einem Produkt, das mobil heißt, ist das die ungünstigste Lücke.
- Der Topfdurchmesser entscheidet mit. Die Spannen reichen im Vergleich von 12 bis 20 Zentimetern bis hin zu 12 bis 26 Zentimetern. Wer seinen größten Topf nicht ausmisst, kauft möglicherweise ein Feld, auf dem dieser Topf nur in der Mitte heiß wird.
Die fünf mobilen Kochfelder im Direktvergleich
Aufgenommen sind fünf frei stellbare Induktionskochfelder, die am 24.08.2026 auf amazon.de gelistet und bestellbar waren, jeweils einzeln von der Produktseite geprüft und, wo eine Bedienungsanleitung hinterlegt war, zusätzlich aus dieser ergänzt. Zwei Einzelfelder, drei Doppelfelder, Anschlussleistungen von 1.800 bis 3.500 Watt, Gewichte von 2,2 bis 4,77 Kilogramm. Die hervorgehobene Spalte in der Mitte ist die wichtigste dieser Tabelle: Sie zeigt, ob sich aus den Herstellerangaben ableiten lässt, was das Feld aus der Steckdose zieht. Wer wissen will, wie ein solches Feld überhaupt richtig angeschlossen wird, findet die Schritte in der Anleitung zum Anschließen eines mobilen Kochfelds. Die Auszeichnung Unsere Empfehlung geht an das ROMMELSBACHER CTA 1800/IN, und zwar nicht wegen der Sterne, sondern weil es als einziges Feld die Stromaufnahme einstellbar macht und die Einstellungen mit Wattwerten unterlegt.
| Bild | Marke und Modell | Auszeichnung | Bauform | Anschlussleistung | Stromaufnahme im Datenblatt | Leistung je Zone | Topfboden | Maße | Gewicht | Bewertung | Zum Angebot |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() | ROMMELSBACHERROMMELSBACHER CTA 1800/IN89,99 Euro | Unsere Empfehlung | Einzelfeld, runde Bauform | 1.800 W maximal | 4 A / 6 A / 10 A wählbar | entfällt, nur eine Zone | 120 bis 200 mm Bodendurchmesser | 30,5 x 27 x 6,5 cm | 2,45 kg laut Datenfeld | 4,5 / 123 | Jetzt ansehen |
![]() | CASOCASO Touch 350094,99 Euro | Einzige bezifferte Zonenaufteilung im Angebotstext | Doppelfeld, nebeneinander | 3.500 W gesamt | 16-A-Absicherung gefordert | links 2.000 W, rechts 1.500 W | 12 bis 24 cm Bodendurchmesser | 60,5 x 36 x 6,5 cm | 4,75 kg laut Anleitung, 6,08 kg laut Datenfeld | 4,4 / 525 | Ansehen |
![]() | SEVERINSEVERIN DK 1033111,18 Euro | Einzige Anleitung mit ausdrücklichem Stromkreis-Verbot | Doppelfeld, nebeneinander | 3.400 W gesamt | keine Zahl, nur ein Verbot | nicht angegeben, links 10 Stufen, rechts 7 | 10 bis etwa 22 cm Durchmesser | 60 x 38 x 4,2 cm laut Anleitung | 4,77 kg netto laut Angebot | 4,2 / 134 | Ansehen |
![]() | AMZCHEFAMZCHEF Einzelfeld 2000 W49,99 Euro | Breiteste Bewertungsbasis, flachste Bauhöhe | Einzelfeld, flache Bauform | 2.000 W maximal | maximal 15 A laut Anleitung | entfällt, nur eine Zone | 12 bis 26 cm Bodendurchmesser | 35 x 28 x 4,45 cm | 2,2 kg laut Datenfeld | 4,4 / 11.657 | Ansehen |
![]() | SommertalSommertal Doppelfeld 3500 W89,80 Euro | Einziges Feld mit GS-Zeichen und Prüfnummer | Doppelfeld, nebeneinander | 3.500 W gesamt | keine Zahl in der Anleitung | links 2.000 W, rechts 1.500 W laut Stufentabelle | 12 bis 26 cm Bodendurchmesser | 54 x 31 x 6,4 cm laut Angebotstext | 4 kg laut Angebotstext | 4,5 / 127 | Ansehen |
Sterne, Bewertungszahlen, Preise, Abmessungen und Leistungsdaten wurden am 24.08.2026 einzeln von den Produktseiten abgerufen, nicht aus einer Suchergebnisliste. Die Angaben zur Stromaufnahme, zur Leistung der einzelnen Zonen und zum Bodendurchmesser stammen überwiegend aus den Bedienungsanleitungen, die als Herstellerdokumente zu den Angeboten hinterlegt sind. Vier der fünf Angebote sind Variantenlistings, bei denen die aufgerufene Nummer von der Elternnummer abweicht; dort gelten die Bewertungszahlen der jeweiligen Variantenfamilie und nicht allein der hier beschriebenen Ausführung. Einzige Ausnahme ist das ROMMELSBACHER CTA 1800/IN, bei dem aufgerufene Nummer und Elternnummer übereinstimmen. Hervorgehoben ist allein die Spalte mit der Stromaufnahme, weil sie sich objektiv als vorhanden oder fehlend feststellen lässt.
Die Steckdosenfrage: was 3.500 Watt an einer Schukosteckdose bedeuten
Ein fest eingebautes Kochfeld hängt an einer eigenen Leitung, die eine Fachkraft dimensioniert hat. Ein frei stellbares Kochfeld hängt an der Steckdose, die gerade da ist. Damit verschiebt sich eine Frage vom Elektriker zum Käufer, und sie lautet: Wie viel Strom verträgt dieser Stromkreis, und wie viel zieht dieses Feld. Die Rechnung dahinter ist einfach. Ein Stromkreis in einer Wohnung ist üblicherweise mit 16 Ampere abgesichert. Bei 230 Volt Netzspannung ergibt das rechnerisch rund 3.680 Watt. Ein Doppelfeld mit 3.500 Watt bleibt darunter, aber der Abstand beträgt weniger als 200 Watt, also weniger als eine Kaffeemaschine.
Genau an diesem Punkt trennen sich die fünf Angebote dieses Vergleichs. Drei von ihnen machen die Frage beantwortbar, zwei nicht. Das ausgezeichnete Einzelfeld geht am weitesten: Seine Bedienungsanleitung widmet der Sache einen eigenen Abschnitt, nennt die haushaltsüblichen 16 Ampere als Bezugspunkt und bietet drei einstellbare Begrenzungen an. Bei 4 Ampere stehen 800 Watt zur Verfügung, gedacht für Photovoltaik-Anlagen, Notstromaggregate und mobile Stromspeicher. Bei 6 Ampere sind es 1.250 Watt, gedacht für Campingplätze und den Wechselrichter im Wohnmobil. Bei 10 Ampere sind es die vollen 1.800 Watt, gedacht für Landstrom und das normale Netz zu Hause. Dazu kommt eine Tabelle, aus der hervorgeht, welche der neun Kochstufen bei welcher Begrenzung überhaupt verfügbar bleibt. Das ist die vollständigste Auskunft im ganzen Feld.
Das zweite Einzelfeld nennt in der technischen Tabelle seiner Anleitung einen maximalen Strom von 15 Ampere. Das ist eine belastbare Zahl, sie steht allerdings in einer Bilddatei, die sich weder durchsuchen noch kopieren lässt. Eines der drei Doppelfelder verlangt in seiner Anleitung ausdrücklich eine Steckdose, die über einen Sicherungsschutzschalter mit 16 Ampere abgesichert ist. Auch das ist eine überprüfbare Aussage. Die beiden übrigen Felder sagen zur Stromaufnahme nichts Beziffertes. Eines von ihnen formuliert stattdessen ein Verbot, das schärfer klingt als jede Zahl: Um eine Netzüberlastung zu vermeiden, darf kein weiteres Elektrogerät gleichzeitig an demselben Stromkreis benutzt werden. In einer Altbauküche mit einem einzigen Küchenstromkreis ist das kaum einzuhalten.
Der VDE geht in seinen Sicherheitstipps für den Haushalt in dieselbe Richtung, ohne von Kochfeldern zu sprechen: Mehrfachsteckdosen sind auf eine bestimmte Wattzahl begrenzt, und Geräte mit hoher Leistungsaufnahme wie Waschmaschine, Trockner oder Herd sind jeweils über eine separate Wandsteckdose anzuschließen. Zusätzlich warnt er davor, Mehrfachsteckdosen hintereinanderzustecken, weil dabei eine Überlastung entsteht und es in der Steckerleiste zu Überhitzungen und Bränden kommen kann. Ein frei stellbares Kochfeld fällt eindeutig in diese Kategorie. Wer die eigene Absicherung nicht kennt oder unterwegs kochen will, findet die Zusammenhänge im Detail im Ratgeber zur Induktionsplatte für Camping und Landstrom, der genau diesen Fall behandelt.
| Wo gekocht wird | Übliche Absicherung | Rechnerische Grenze | Was daraus folgt |
|---|---|---|---|
| Haushaltssteckdose, eigener Stromkreis | Üblich 16 Ampere | Rechnerisch rund 3.680 Watt bei 230 Volt | Ein Doppelfeld mit 3.400 oder 3.500 Watt läuft, solange sonst nichts an diesem Kreis hängt. Eine Anleitung im Vergleich verbietet ausdrücklich jedes weitere Gerät am selben Kreis. |
| Haushaltssteckdose, geteilter Küchenstromkreis | Üblich 16 Ampere für mehrere Steckdosen | Dieselben rund 3.680 Watt, aber geteilt mit Kühlschrank, Wasserkocher und Mikrowelle | Hier wird es eng. Ein Wasserkocher mit 2.200 Watt zusätzlich zu einem Doppelfeld mit 3.500 Watt löst die Sicherung aus, bevor das Wasser kocht. |
| Campingplatz mit Landstrom | Häufig 6, 10 oder 16 Ampere je Säule | Bei 6 Ampere rund 1.380 Watt, bei 10 Ampere rund 2.300 Watt | Ein Doppelfeld mit 3.500 Watt ist hier ausgeschlossen. Ein Einzelfeld mit einstellbarer Begrenzung auf 6 Ampere passt, arbeitet dann aber mit 1.250 Watt. |
| Wohnmobil am Wechselrichter | Abhängig von Wechselrichter und Batterie | Oft deutlich unter 2.000 Watt Dauerleistung | Nur ein Feld im Vergleich nennt für diesen Fall einen eigenen Wert, nämlich 1.250 Watt bei der Einstellung auf 6 Ampere. |
| Mobiler Stromspeicher oder Notstromaggregat | Herstellerabhängig, oft 4 bis 8 Ampere Dauerabgabe | Bei 4 Ampere rund 920 Watt | Genau ein Feld im Vergleich sieht diesen Fall ausdrücklich vor und begrenzt sich auf 800 Watt. Die vier anderen bieten keine Begrenzung an. |
| Verlängerungskabel oder Mehrfachsteckdose | Begrenzt durch Kabelquerschnitt und Steckerleiste | Steckerleisten sind auf eine bestimmte Wattzahl begrenzt | Zwei Anleitungen im Vergleich verbieten den Betrieb an einer Mehrfachsteckdose ausdrücklich. Der VDE empfiehlt für Geräte mit hoher Leistungsaufnahme jeweils eine eigene Wandsteckdose. |
Die Werte in dieser Tabelle sind rechnerische Größen aus Spannung und Absicherung, keine Messwerte. Welche Steckdosen einer Wohnung auf welchem Stromkreis liegen, lässt sich nur am Sicherungskasten oder durch eine Elektrofachkraft klären. Diese Seite ersetzt diese Prüfung nicht und will es auch nicht.
Zwei Zonen, eine Steckdose: teilen sich die Kochfelder die Leistung?
Auf der Verpackung eines Doppelfelds steht eine Zahl, und sie ist groß gedruckt: 3.500 Watt. Was sie bedeutet, steht dort nicht. Zwei Lesarten sind möglich, und sie führen zu völlig verschiedenen Kaufentscheidungen. Die erste Lesart: Jede Zone kann 3.500 Watt, die Summe wäre dann 7.000 Watt. Das ist an einer Haushaltssteckdose ausgeschlossen und kommt bei keinem Gerät dieser Bauform vor. Die zweite Lesart: Die 3.500 Watt sind die Summe beider Zonen, und die Frage lautet, wie sie sich aufteilt und ob beide Zonen ihr Maximum gleichzeitig abrufen können.
Bei zwei der drei Doppelfelder in diesem Vergleich lässt sich das beantworten, und die Antwort ist bei beiden dieselbe: 2.000 Watt links, 1.500 Watt rechts, zusammen genau die beworbenen 3.500. Beide Zonen lassen sich gleichzeitig auf ihrem jeweiligen Maximum betreiben, es gibt also keine dynamische Aufteilung, bei der die eine Zone abregelt, sobald die andere hochfährt. Was es dagegen sehr wohl gibt, ist die Enttäuschung beim einzelnen großen Topf: Wer glaubt, mit 3.500 Watt Wasser aufzusetzen, hat in Wahrheit 2.000 Watt zur Verfügung, wenn er die stärkere Zone erwischt, und 1.500, wenn er die schwächere nimmt.
Wo diese Angaben stehen, ist dabei die eigentliche Geschichte. Bei einem der beiden Felder steht die Aufteilung im deutschen Text der Bedienungsanleitung, unter der Überschrift zum Leistungsmodus, in einem einzigen Satz. Im Angebotstext auf der Produktseite steht sie nicht. Bei dem anderen Feld ist es noch skurriler: Die Anleitung ist mehrsprachig, und die englische Spezifikationstabelle nennt die Nennleistung mit 3500W gefolgt von der Klammer 2000W plus 1500W. Die deutsche Tabelle desselben Dokuments nennt an derselben Stelle nur 3500W. Die Klammer fehlt. Wer die deutsche Fassung liest, muss sich die Aufteilung aus den Stufentabellen herleiten, in denen die linke Platte bei 2.000 Watt endet und die rechte bei 1.500.
Beim dritten Doppelfeld ist die Sache am unbefriedigendsten. Seine Anleitung nennt in den technischen Daten nur die Summe von 3.400 Watt, dazu Spannung, Schutzklasse und Abmessungen. Eine Aufteilung auf die Zonen taucht nirgends auf, auch nicht im Angebotstext, auch nicht in den Datenfeldern. Der einzige Anhaltspunkt steht im Bedienkapitel und ist indirekt: Die linke Zone kennt die Leistungsstufen 1 bis 10, die rechte nur 1 bis 7. Daraus folgt, dass die rechte Zone schwächer ist, aber nicht, um wie viel. Bei einem Feld, das als Herdersatz verkauft wird, ist das die ungünstigste Lücke überhaupt, denn sie betrifft genau die Entscheidung, welcher Topf auf welche Seite gehört.
Für die Praxis heißt das dreierlei. Erstens: Wer ein Doppelfeld kauft, sollte in der Bedienungsanleitung nach getrennten Wattwerten je Zone suchen und nicht im Werbetext. Zweitens: Wo diese Werte fehlen, ist im Zweifel davon auszugehen, dass die zweite Zone deutlich schwächer ist. Drittens: Die Summe beider Zonen ist der Wert, an dem sich die Steckdosenfrage entscheidet, nicht die Leistung der stärkeren Zone. Wer beide Zonen nutzt, zieht die volle Summe, und dann liegt ein Doppelfeld mit 3.500 Watt bei gut 15 Ampere, also nahe an der Kapazität eines Stromkreises mit 16 Ampere.
Induktion oder Glaskeramik: zwei Techniken, ein Verkaufsbegriff
Unter dem Begriff mobiles Kochfeld werden zwei technisch grundverschiedene Geräte verkauft, und beide haben eine schwarze Glasoberfläche, beide sind flach, beide haben ein Netzkabel mit Schukostecker. Der Unterschied liegt darunter. Bei der Induktion sitzen Spulen unter dem Glas, die ein magnetisches Wechselfeld erzeugen. Dieses Feld versetzt den Boden eines ferromagnetischen Topfs in Wirbelströme, und der Topf erwärmt sich selbst. Die Glasfläche wird dabei nur indirekt warm, nämlich durch den heißen Topf, der darauf steht. Beim Glaskeramikfeld dagegen glühen Heizspiralen unter der Platte, die Platte wird heiß, und sie gibt ihre Wärme an den Topfboden weiter.
Die Stiftung Warentest hat diesen Systemunterschied in ihrem frei zugänglichen Vergleich vom 23.10.2025 mit Zahlen unterlegt. In ihren Prüfungen brachten Induktionsfelder anderthalb Liter Wasser in rund sechs Minuten auf 90 Grad, mit zugeschalteter Boost-Funktion sogar in drei bis vier Minuten. Felder mit Wärmestrahlung, also die klassische Glaskeramik, brauchten für dieselbe Menge sieben bis zehn Minuten. Dazu kommt die Reaktionszeit: Induktion reagiert nach Beschreibung der Stiftung Warentest blitzschnell auf Temperaturänderungen, während bei der Wärmestrahlung erst die heiße Platte abkühlen muss. Und ein dritter Punkt betrifft die Sicherheit: Weil das Induktionsfeld nicht direkt heizt, brennt Übergekochtes kaum ein und die Verbrennungsgefahr sinkt.
Der Preis dafür steht in derselben Quelle: Induktion funktioniert nur mit Töpfen und Pfannen, die einen ferromagnetischen Boden haben. Der Test dafür ist ein Magnet, den man an den Topfboden hält; bleibt er haften, passt der Topf. Aluminium- und Kupfertöpfe scheiden nach Darstellung der Stiftung Warentest meist aus. Wärmestrahlung dagegen funktioniert mit jedem Topf und jeder Pfanne, solange der Boden eben ist und flach aufliegt. Wer also einen Schrank voller Aluminiumtöpfe hat und diese behalten will, kauft mit einem Induktionsfeld ein Problem und nicht eine Lösung. Für genau diesen Fall gibt es die Abgrenzung im eigenen Vergleich der mobilen Ceranfelder mit Glaskeramik, in dem dieselben Prüfungsfragen an Geräte mit Wärmestrahlung gestellt werden.
Alle fünf Felder auf dieser Seite arbeiten mit Induktion. Das ist eine bewusste Eingrenzung und kein Zufall: Die Frage nach der Anschlussleistung und nach der Aufteilung auf die Zonen stellt sich bei beiden Techniken, aber die Antworten sind nicht vergleichbar. Ein Glaskeramikfeld mit 1.500 Watt heizt anders als ein Induktionsfeld mit 1.500 Watt, weil bei der Wärmestrahlung ein Teil der Energie in die Platte selbst geht, bevor sie beim Topf ankommt. Wer beide Bauarten in eine Tabelle schreibt und nur die Wattzahl vergleicht, vergleicht zwei verschiedene Dinge. Ein weiterer Unterschied betrifft das Geräusch: Ein Glaskeramikfeld braucht keinen Lüfter, ein Induktionsfeld schon.
Einzelfeld, Doppelfeld, Einbaufeld: die drei Bauformen
Die Bauform ist bei einem mobilen Kochfeld nicht Geschmackssache, sondern die eigentliche Kaufentscheidung. Sie bestimmt, wie viel Platz das Feld auf der Arbeitsfläche belegt, wie viel es wiegt, wie viel Strom es zieht und ob es sich überhaupt verstauen lässt. Die folgende Tabelle stellt die drei Bauformen nebeneinander, die im Handel vorkommen, und ordnet jeder zu, wie viele der fünf hier geprüften Felder sie verwenden.
| Bauform | Wie sie funktioniert | Übliche Anschlussleistung | Wo ihre Grenze liegt | Im Vergleich |
|---|---|---|---|---|
| Frei stellbares Einzelfeld | Eine Kochzone in einem flachen Gehäuse mit Netzkabel und Schukostecker. Es wird auf die Arbeitsplatte gestellt, angesteckt und nach dem Kochen wieder verstaut. Kein Einbau, kein Ausschnitt, kein Elektriker. | Üblich sind 1.500 bis 2.000 Watt. Das liegt sicher unterhalb dessen, was ein einzelner Haushaltsstromkreis verträgt, und ist zugleich genug, um anderthalb Liter Wasser in wenigen Minuten heiß zu bekommen. | Ein Topf zur Zeit. Wer Nudeln und Sauce parallel braucht, muss die Reihenfolge planen oder ein zweites Feld anschaffen. | Zwei der fünf Angebote in diesem Vergleich, mit 1.800 und 2.000 Watt. |
| Frei stellbares Doppelfeld | Zwei Kochzonen nebeneinander in einem Gehäuse, gemeinsam über ein einziges Netzkabel versorgt. Bedient werden die Zonen getrennt, jede mit eigener Anzeige und eigener Stufenwahl. | Üblich sind 3.000 bis 3.500 Watt in der Summe. Damit rückt das Feld an die Grenze dessen, was ein einzelner Stromkreis mit 16 Ampere dauerhaft tragen kann, und die Frage nach anderen Verbrauchern am selben Kreis wird ernst. | Breite und Gewicht. Die drei Doppelfelder in diesem Vergleich messen zwischen 54 und 60,5 Zentimetern in der Breite und wiegen zwischen vier und knapp fünf Kilogramm. | Drei der fünf Angebote in diesem Vergleich, mit 3.400 und zweimal 3.500 Watt. |
| Einbaufeld auf zwei Zonen | Äußerlich einem Doppelfeld ähnlich, aber für den Einbau in einen Ausschnitt der Arbeitsplatte gedacht. Manche Modelle lassen beides zu, freistehenden Betrieb und Einbau. | Wie beim frei stellbaren Doppelfeld, teils mit Festanschluss statt Schukostecker. Beim Festanschluss verschiebt sich die Frage nach der Absicherung in die Hausinstallation. | Sobald das Feld eingebaut ist, ist es nicht mehr mobil. Der Vorteil der Bauform, um die es auf dieser Seite geht, entfällt damit vollständig. | Keines der fünf Angebote in diesem Vergleich; alle fünf sind für den freistehenden Betrieb ausgelegt. |
Die dritte Zeile dieser Tabelle ist die interessanteste, weil sie den Widerspruch zeigt, der im Begriff selbst steckt. Ein Kochfeld, das sich einbauen lässt, ist nach dem Einbau kein mobiles Kochfeld mehr. Manche Hersteller bewerben ihre Doppelfelder ausdrücklich mit beiden Möglichkeiten, freistehend oder eingebaut, und beides ist technisch richtig. Nur schließt das eine das andere aus. Wer ein Feld kauft, weil es sich verstauen lässt, sollte prüfen, ob die Bauhöhe das zulässt: Im Vergleich reichen die Höhen von 4,45 bis 6,5 Zentimetern, was den Unterschied zwischen einer flachen Schublade und einem Hochschrank ausmacht.
Die fünf Kochfelder im Detail

Bestellbarkeit geprüft am 24.08.2026: 89,99 Euro für 1 Kochzone
Bei Amazon ansehenROMMELSBACHER CTA 1800/IN mobile Induktionskochplatte mit wählbarer Leistungsbegrenzung, eine Kochzone, 1.800 Watt maximal, Power Switch mit den Stufen 4, 6 und 10 Ampere, neun Kochstufen von 80 bis 1.800 Watt, für Kochgeschirr mit Bodendurchmesser von 120 bis 200 Millimetern
Die Auszeichnung geht an dieses Feld nicht, weil es das schnellste oder das günstigste wäre. Beides ließe sich ohne eigene Messung gar nicht behaupten, und diese Seite behauptet es auch nicht. Sie geht an das einzige Angebot im Feld, das die entscheidende Frage eines frei stellbaren Kochfelds vor dem Kauf beantwortet: Wie viel Strom zieht das Feld aus der Leitung, und lässt sich dieser Wert an die vorhandene Absicherung anpassen. Der Power Switch mit den drei Stufen 4, 6 und 10 Ampere ist keine Marketingzugabe, sondern die praktische Antwort auf ein Problem, das jeder kennt, der schon einmal auf einem Campingplatz die Sicherung ausgelöst hat. Der Preis für diese Ehrlichkeit steht in derselben Tabelle: Wer auf 4 Ampere begrenzt, kocht mit 800 Watt, und damit dauert ein Topf Nudelwasser deutlich länger als an der Haushaltssteckdose. Die zweite Einschränkung ist die Bauform. Eine Zone bleibt eine Zone, und die Kochzone nimmt Töpfe mit einem Bodendurchmesser bis 200 Millimeter, was den großen Bratentopf ausschließt. Wer zwei Töpfe gleichzeitig braucht, ist hier falsch.
Anschlussleistung: 1.800 W maximal. Stromaufnahme im Datenblatt: 4 A / 6 A / 10 A wählbar. Leistung je Zone: entfällt, nur eine Zone.
Was die Herstellerangaben hergeben: Dieses Angebot ist der Sonderfall im Feld, und zwar im ausgesprochen positiven Sinn. Es ist das einzige der fünf, das die Stromaufnahme nicht nur nennt, sondern sie einstellbar macht und die Einstellungen mit Wattwerten und Anwendungsbeispielen unterlegt. Die Bedienungsanleitung führt unter der Überschrift Einstellbare Leistungsbegrenzung drei Stufen auf: 4 Ampere entsprechen 800 Watt und sind für den Betrieb an Photovoltaik-Anlagen, Notstromaggregaten und mobilen Stromspeichern gedacht, 6 Ampere entsprechen 1.250 Watt und sind für Campingplätze und den Wechselrichter im Wohnmobil vorgesehen, 10 Ampere entsprechen 1.800 Watt und gelten für Landstrom und das normale Stromnetz zu Hause. Dazu kommt eine Tabelle mit den Kochstufenparametern, aus der hervorgeht, welche der neun Kochstufen bei welcher Begrenzung überhaupt noch verfügbar ist: Bei 4 Ampere endet die Skala bei 800 Watt, bei 6 Ampere bei 1.250 Watt, erst bei 10 Ampere sind die vollen 1.800 Watt erreichbar. Die Anleitung nennt in demselben Abschnitt ausdrücklich den Bezugspunkt, um den es hier geht, nämlich die haushaltsüblichen 16 Ampere, und erklärt, dass die Begrenzung genau dann sinnvoll ist, wenn die Absicherung darunter liegt. Die gewählte Stufe lässt sich durch dreisekündiges Halten der Set-Taste dauerhaft speichern und bleibt auch nach dem Trennen vom Netz aktiv.
- Das einzige Angebot im Feld mit einer einstellbaren Leistungsbegrenzung, unterlegt mit drei Ampere-Stufen, drei Wattwerten und drei benannten Anwendungsfällen
- Die Bedienungsanleitung nennt für jede der neun Kochstufen den zugehörigen Wattwert und zeigt in einer Tabelle, welche Stufen bei welcher Begrenzung überhaupt verfügbar bleiben
- Die gewählte Ampere-Einstellung lässt sich dauerhaft speichern und bleibt auch nach dem Trennen vom Netz erhalten, was bei dauerhaft schwacher Absicherung den Alltag spürbar entlastet
- Mit 2,45 Kilogramm und 30,5 mal 27 Zentimetern das zweitleichteste und zugleich kompakteste Feld im Vergleich, ausgeliefert mit einem Textilbeutel für Transport und Aufbewahrung
- Das einzige Einzelangebot im Vergleich: aufgerufene Nummer und Elternnummer stimmen überein, die 123 Bewertungen gelten eindeutig dieser Ausführung
- Vollständige Herstelleranschrift, drei Kontaktwege und eine ausformulierte Zweijahresgarantie stehen in der Anleitung und nicht nur im Angebotstext
- Nur eine Kochzone: Wer Nudeln und Sauce parallel zubereiten will, braucht ein zweites Feld oder muss die Reihenfolge planen
- Der Bodendurchmesser ist auf 120 bis 200 Millimeter begrenzt und damit auf die engste Spanne im Vergleich; ein 24er-Bratentopf steht hier außerhalb der Spezifikation
- Bei der Begrenzung auf 4 Ampere bleiben 800 Watt übrig, was den Zeitgewinn der Induktion gegenüber einer Glaskeramikplatte weitgehend aufzehrt
- Kein GS-Zeichen und keine Prüfnummer in den Unterlagen, während ein anderes Feld im Vergleich eine Zertifikatsnummer ausweist
- Kein Gerätegewicht in den technischen Daten der Anleitung; die Zahl steht nur im Angebot und lässt sich beim Hersteller nicht gegenprüfen
Zur Bewertungszahl: Kein Variantenlisting. Die aufgerufene Nummer B0DDXZC2F1 stimmt mit der Elternnummer überein. Die 123 Bewertungen gelten damit eindeutig dieser einen Ausführung und keiner Farb-, Größen- oder Modellfamilie. Es ist das einzige der fünf Angebote, bei dem die Sterne genau das Produkt betreffen, das im Warenkorb landet. Der Preis für diese Eindeutigkeit ist eine deutlich schmalere Basis als beim meistbewerteten Einzelfeld des Vergleichs.
Passt zu: Wohnmobil, Campingplatz, Balkonkraftwerk und jede Umgebung, in der die Absicherung unter den haushaltsüblichen 16 Ampere liegt. Außerdem für alle, die ein zweites Feld als Ergänzung zum vorhandenen Herd suchen und dafür wenig Platz haben.
Passt nicht zu: Haushalte ohne Herd, die dauerhaft zwei Töpfe parallel brauchen. Und alle, die regelmäßig mit großen Töpfen ab 22 Zentimetern Bodendurchmesser arbeiten.
Offen geblieben: Der Geräuschpegel des Lüfters in Dezibel, das Gewicht laut Hersteller, das Gründungsjahr, die Servicezeiten und die Frage, wie schnell das Feld anderthalb Liter Wasser erhitzt, ließen sich am 24.08.2026 aus keiner erreichbaren Quelle klären.
Herstellerdaten anzeigen

Bestellbarkeit geprüft am 24.08.2026: 94,99 Euro für 2 Kochzonen
Bei Amazon ansehenCASO Touch 3500 Induktionskochfeld mit zwei Zonen, 3.500 Watt Gesamtaufnahme aus 2.000 Watt links und 1.500 Watt rechts, sechs Leistungsstufen und zehn Temperaturstufen von 60 bis 240 Grad, Timer bis 180 Minuten, für Töpfe mit einem Bodendurchmesser von 12 bis 24 Zentimetern
Dieses Feld ist der ehrlichste Herdersatz im Vergleich, und es ist das einzige, bei dem sich die Aufteilung der Leistung auf die beiden Zonen vor dem Kauf nachlesen lässt, wenn auch nicht im Angebot, sondern erst in der Anleitung. 2.000 Watt links, 1.500 Watt rechts, zusammen 3.500 Watt, gleichzeitig abrufbar. Das ist die Konstellation, die eine Übergangsküche tatsächlich trägt: Auf der linken Zone kocht das Nudelwasser, auf der rechten zieht die Sauce durch. Mit 60,5 Zentimetern Breite ist es zugleich das breiteste Feld im Vergleich und passt damit nicht mehr in jede Wohnmobilküche. Zwei Punkte gehören offen dazu. Der erste ist das Gewicht, bei dem sich Anleitung und Datenblatt um rund 1,3 Kilogramm widersprechen. Der zweite ist die Firmierung: Unter derselben Produktnummer liegen zwei Fassungen derselben Anleitung mit zwei verschiedenen Garantiegebern. Wer im Garantiefall wissen muss, an wen er sich wendet, findet zwei Antworten und keinen Hinweis darauf, welche gilt.
Anschlussleistung: 3.500 W gesamt. Stromaufnahme im Datenblatt: 16-A-Absicherung gefordert. Leistung je Zone: links 2.000 W, rechts 1.500 W.
Was die Herstellerangaben hergeben: Dieses Angebot beantwortet die Steckdosenfrage nicht ganz so vollständig wie das ausgezeichnete Feld, aber es beantwortet sie eindeutiger als die drei übrigen. In der Bedienungsanleitung steht unter den Hinweisen zum elektrischen Anschluss ein Satz, der kaum missverständlich ist: Die Steckdose muss über einen Sicherungsschutzschalter mit 16 Ampere abgesichert sein. Damit ist die Untergrenze benannt, und wer mit 3.500 Watt rechnet, kommt bei 230 Volt auf gut 15 Ampere, also auf einen Wert dicht unterhalb dieser Grenze. Die zweite Angabe ist mindestens ebenso wichtig und steht ebenfalls nur in der Anleitung: Das linke Kochfeld leistet maximal 2.000 Watt, das rechte maximal 1.500 Watt. Beide Zahlen zusammen ergeben genau die beworbenen 3.500 Watt. Das heißt zweierlei. Erstens lässt sich die Gesamtleistung tatsächlich gleichzeitig abrufen, die Zonen teilen sie also nicht dynamisch untereinander auf. Zweitens erreicht keine der beiden Zonen für sich genommen die Zahl, die auf der Verpackung steht. Wer einen einzelnen großen Topf schnell hochziehen will, hat 2.000 Watt zur Verfügung und nicht 3.500. Eine dritte Ungereimtheit liefert das Datenblatt: Im Feld Anzahl der Heizelemente steht eine Eins, obwohl das Produkt zwei Kochzonen hat und der Produktname das Wort doppelt trägt.
- Die Bedienungsanleitung nennt die maximale Leistung beider Zonen getrennt, nämlich 2.000 Watt links und 1.500 Watt rechts; das macht diese Seite nur bei zwei von drei Doppelfeldern möglich
- Beide Zonen lassen sich gleichzeitig auf ihrer jeweiligen Höchstleistung betreiben, die Summe von 3.500 Watt ist also keine rechnerische Obergrenze, sondern ein tatsächlich abrufbarer Wert
- Die Anleitung benennt die geforderte Absicherung mit 16 Ampere und macht damit als eines von drei Angeboten eine überprüfbare Aussage zur Steckdose
- Mit einer Spanne von 12 bis 24 Zentimetern Bodendurchmesser nimmt das Feld deutlich größere Töpfe auf als die beiden Einzelfelder des Vergleichs
- Timer bis 180 Minuten, Kindersicherung, Topferkennung, Überhitzungsschutz und eine getrennte Bedienung beider Zonen mit je eigener Anzeige
- Eigene Abschnitte zur Gefährdung durch elektromagnetische Felder und zur Vermeidung von Funkstörungen, die im Feld sonst kein Anbieter in dieser Ausführlichkeit bietet
- Zwei Fassungen derselben Anleitung nennen zwei verschiedene Garantiegeber unter identischer Anschrift; im Garantiefall ist damit unklar, wer der Vertragspartner ist
- Das Gewicht weicht zwischen Anleitung und Datenblatt um rund 1,3 Kilogramm ab, ausgerechnet bei einem Gerät, dessen Verkaufsargument die Beweglichkeit ist
- Mit 60,5 Zentimetern Breite das größte Feld im Vergleich; in eine schmale Wohnmobil- oder Pantryküche passt es nicht
- Im Datenfeld Anzahl der Heizelemente steht eine Eins, obwohl das Feld zwei Kochzonen besitzt
- Die Aufteilung 2.000 plus 1.500 Watt steht nur in der Anleitung; im Angebotstext erscheint allein die Summe, was eine einzelne Zone stärker erscheinen lässt, als sie ist
Zur Bewertungszahl: Variantenlisting. Die aufgerufene Nummer B0849D11CY weicht von der Elternnummer B08FFB1DC2 ab. Die 525 Bewertungen gelten damit der gesamten Variantenfamilie und nicht allein dieser Ausführung. Unter derselben Elternnummer hängen weitere Kochfelder desselben Anbieters mit anderer Zonenzahl und anderer Anschlussleistung. Wer die Sterne als Urteil über genau dieses Doppelfeld liest, liest mehr hinein, als die Zahl hergibt.
Passt zu: Küchenumbau, Ferienwohnung und Zweitküche, wenn zwei Töpfe wirklich gleichzeitig laufen müssen, wenn genug Stellfläche vorhanden ist und wenn der Stromkreis mit 16 Ampere abgesichert ist.
Passt nicht zu: Wohnmobil und Campingplatz, wo weder die Breite noch die Anschlussleistung passen. Und alle, die vor dem Kauf zweifelsfrei wissen wollen, wer der Garantiegeber ist.
Offen geblieben: Der Geräuschpegel in Dezibel, das tatsächliche Gewicht, das Gründungsjahr, die Servicezeiten und die Frage, welche der beiden in den Anleitungen genannten Gesellschaften die Garantie trägt, ließen sich am 24.08.2026 aus keiner erreichbaren Quelle klären.
Herstellerdaten anzeigen

Bestellbarkeit geprüft am 24.08.2026: 111,18 Euro für 2 Kochzonen
Bei Amazon ansehenSEVERIN DK 1033 Doppel-Induktionskochplatte mit zwei Zonen auf matter Glaskeramik, 3.400 Watt Gesamtaufnahme, zehn Leistungsstufen links und sieben rechts, Temperaturvorwahl von 60 bis 240 Grad in Zwanzigerschritten, Timer bis drei Stunden, für Töpfe von 10 bis etwa 22 Zentimetern Durchmesser
Dieses Feld ist das teuerste im Vergleich und zugleich dasjenige mit der niedrigsten Sternebewertung. Beides gehört offen gesagt. Was es dafür bietet, ist eine Ausstattung, die dem fest eingebauten Kochfeld am nächsten kommt: zwei Zonen auf einer durchgehenden matten Glaskeramikfläche, eine Temperaturvorwahl in Grad statt bloßer Stufen, eine Restwärmeanzeige mit den Symbolen L und H, eine Kindersicherung und ein Timer bis drei Stunden. Die matte Oberfläche ist dabei kein Designdetail: Der Hersteller schreibt selbst, sie sei weniger kratzanfällig als die glänzende Vorgängerausführung. Der schwerwiegende Punkt ist ein anderer. Von den drei Doppelfeldern im Vergleich ist dies das einzige, das nicht sagt, wie sich seine 3.400 Watt auf die beiden Zonen verteilen. Dass die linke Zone zehn Stufen kennt und die rechte nur sieben, lässt sich im Bedienkapitel nachlesen, in Watt übersetzt wird es nirgends. Wer wissen will, ob die zweite Zone für einen großen Topf reicht, erfährt es erst in der eigenen Küche. Dazu kommt eine Ungereimtheit in den Abmessungen, die beim Kauf teuer werden kann.
Anschlussleistung: 3.400 W gesamt. Stromaufnahme im Datenblatt: keine Zahl, nur ein Verbot. Leistung je Zone: nicht angegeben, links 10 Stufen, rechts 7.
Was die Herstellerangaben hergeben: Dieses Angebot macht zur Steckdosenfrage die schärfste Aussage im ganzen Vergleich, und ausgerechnet es nennt dabei keine einzige Zahl. Gleich im ersten Absatz der Sicherheitshinweise steht: Um eine Netzüberlastung zu vermeiden, darf kein weiteres Elektrogerät gleichzeitig an demselben Stromkreis benutzt werden. Wenige Zeilen weiter folgt die zweite Regel: Das Feld darf nicht mit anderen Geräten an einer Mehrfachsteckdose betrieben werden. Beide Sätze sind eindeutig, und sie sind streng. Sie bedeuten in der Praxis, dass der Wasserkocher, die Mikrowelle und der Kühlschrank an einem anderen Stromkreis hängen müssen, was in einer Altbauküche mit einem einzigen Küchenstromkreis kaum einzuhalten ist. Was die Anleitung nicht sagt, ist die dazugehörige Zahl: Weder eine Stromaufnahme in Ampere noch eine geforderte Absicherung taucht in den technischen Daten auf. Dort stehen 3.400 Watt, 220 bis 240 Volt, Schutzklasse II und die Abmessungen, mehr nicht. Ebenso wenig sagt die Anleitung, wie sich die 3.400 Watt auf die beiden Zonen verteilen. Der einzige Hinweis darauf ist indirekt und steht im Bedienkapitel: Die linke Zone kennt die Leistungsstufen 1 bis 10, die rechte nur 1 bis 7. Die rechte Zone ist also erkennbar schwächer, aber um wie viel Watt, bleibt offen.
- Zwei Zonen auf einer durchgehenden matten Glaskeramikfläche, die der Hersteller ausdrücklich als weniger kratzanfällig als die glänzende Vorgängerausführung beschreibt
- Temperaturvorwahl von 60 bis 240 Grad in Zwanzigerschritten, alternativ zur Leistungsregelung; damit lässt sich eine Gradzahl wählen statt einer bloßen Stufe
- Restwärmeanzeige mit den Symbolen L und H, Kindersicherung über eine Tastenkombination und ein Timer bis drei Stunden
- Die Anleitung nennt als einziges Doppelfeld im Vergleich eine Mindestwandstärke des Topfbodens von zwei Millimetern und eine maximale Belastung von sechs Kilogramm je Kochfeld
- Der Hinweis zu Herzschrittmachern steht ausformuliert und nicht als Piktogramm, was im Feld nur ein weiteres Angebot so handhabt
- Firmenname im Datenfeld und Firmenname in der Anleitung stimmen überein, die vollständige Anschrift steht auf der letzten Seite
- Die Aufteilung der 3.400 Watt auf die beiden Zonen wird nirgends genannt; der einzige Hinweis ist, dass die rechte Zone bei Stufe sieben endet und die linke bei zehn
- Keine Stromaufnahme in Ampere und keine geforderte Absicherung in den technischen Daten, obwohl die Anleitung gleichzeitig den Betrieb weiterer Geräte am selben Stromkreis verbietet
- Das Datenfeld nennt die Abmessungen mit 60 mal 38 mal 42 Zentimetern; die Anleitung nennt 600 mal 380 mal 42 Millimeter. Die Höhe im Angebot ist damit um den Faktor zehn zu groß angegeben
- Mit 4,77 Kilogramm das schwerste Feld im Vergleich, und das Gewicht steht nur im Angebot, nicht in den technischen Daten der Anleitung
- Die Verfügbarkeitsdauer für EU-Ersatzteile beträgt laut Datenfeld ein Jahr und damit weniger als die zugesagte Garantie von zwei Jahren
- Niedrigste Sternebewertung im Vergleich bei zugleich höchstem Preis und einer schmalen Basis von 134 Stimmen
Zur Bewertungszahl: Variantenlisting. Die aufgerufene Nummer B0DWWZ8SRP weicht von der Elternnummer B0HDTXMNNC ab. Die 134 Bewertungen gelten der Variantenfamilie und nicht allein dieser Ausführung. Unter derselben Baureihe führt der Hersteller weitere Kochplatten mit glänzender statt matter Oberfläche und mit anderer Zonenzahl. Bemerkenswert ist die Zahl selbst: Bei einem Gerät dieser Preisklasse sind 134 Stimmen die zweitschmalste Basis im Vergleich.
Passt zu: Übergangsküche, Ferienwohnung und Zweitküche mit eigenem Stromkreis, wenn die Temperaturvorwahl in Grad und eine Restwärmeanzeige wichtiger sind als der Preis.
Passt nicht zu: Camping, Wohnmobil und jede Küche, in der weitere Geräte am selben Stromkreis hängen. Und alle, die vor dem Kauf wissen wollen, was die zweite Zone leistet.
Offen geblieben: Die Leistung der einzelnen Zonen in Watt, die Stromaufnahme in Ampere, der Geräuschpegel in Dezibel, das Gewicht laut Anleitung und die tatsächliche Bauhöhe ließen sich am 24.08.2026 aus keiner erreichbaren Quelle klären.
Herstellerdaten anzeigen

Bestellbarkeit geprüft am 24.08.2026: 49,99 Euro für 1 Kochzone
Bei Amazon ansehenAMZCHEF SK-20CB16T Induktionskochfeld mit einer Zone in flacher Bauform, 2.000 Watt, laut Bedienungsanleitung maximal 15 Ampere Stromaufnahme, zehn Leistungsstufen von 300 bis 2.000 Watt und zehn Temperaturstufen von 60 bis 240 Grad, 44,5 Millimeter Bauhöhe, für Töpfe von 12 bis 26 Zentimetern
Mit 11.657 Bewertungen steht hinter diesem Feld die mit Abstand breiteste Rückmeldung des Vergleichs, und mit 44,5 Millimetern Bauhöhe und 2,2 Kilogramm ist es zugleich das flachste und leichteste. Für den Einsatz, um den es auf dieser Seite geht, ist das die passende Kombination: Ein Feld, das flach in eine Schublade passt und das sich mit einer Hand tragen lässt, ist genau das, was eine Küche ohne Herd, ein Wohnmobil oder eine Ferienwohnung braucht. Dazu kommt die Angabe, die im Vergleich sonst nur zweimal vorkommt: maximal 15 Ampere, nachzulesen in der technischen Tabelle der Anleitung. Der Haken liegt in der Darstellung. Die Anleitung ist eine Bilddatei ohne auslesbaren Text, und ihre Angaben widersprechen dem Angebot an drei Stellen: bei der Zahl der Leistungsstufen, bei der niedrigsten Leistung und bei der niedrigsten Temperatur. Dazu kommt die dünnste Herstellerangabe im Feld. Wer den Anbieter im Streitfall anschreiben will, hat eine Mailadresse und sonst nichts, keine Anschrift, keine Rufnummer, keine Rechtsform.
Anschlussleistung: 2.000 W maximal. Stromaufnahme im Datenblatt: maximal 15 A laut Anleitung. Leistung je Zone: entfällt, nur eine Zone.
Was die Herstellerangaben hergeben: Die Zahl, die diese Seite sucht, steht bei diesem Angebot tatsächlich in den technischen Daten, allerdings an einer Stelle, an der sie kaum jemand findet. Die Bedienungsanleitung liegt als Bilddatei vor, ist also weder durchsuchbar noch kopierbar, und in der Tabelle auf Seite fünf steht neben Modell, Leistung, Spannung und Temperaturbereich eine fünfte Spalte mit der Überschrift Maximaler Strom und dem Wert 15 Ampere. Das ist eine belastbare Angabe, und sie liegt unter den 16 Ampere, mit denen ein Haushaltsstromkreis üblicherweise abgesichert ist. Zugleich zeigt dieselbe Tabelle eine Abweichung vom Angebotstext, die nicht zu übersehen ist. Das Angebot wirbt mit zwanzig Leistungseinstellungen und einem Regelbereich ab 100 Watt. Die Tabelle in der Anleitung führt zehn Stufen auf, und die niedrigste liegt bei 300 Watt. Beim Temperaturmodus dasselbe Bild: Das Angebot nennt zwanzig Stufen ab 50 Grad, die Anleitung zehn Stufen ab 60 Grad. Welche der beiden Quellen das ausgelieferte Gerät beschreibt, lässt sich von außen nicht entscheiden. Wer beim Warmhalten auf eine sehr niedrige Stufe angewiesen ist, sollte die Angabe aus dem Angebot nicht zur Grundlage der Kaufentscheidung machen.
- Die Bedienungsanleitung nennt in ihrer technischen Tabelle einen maximalen Strom von 15 Ampere und damit eine Zahl, die sich direkt gegen die Absicherung eines Haushaltsstromkreises halten lässt
- Mit 44,5 Millimetern Bauhöhe das flachste und mit 2,2 Kilogramm das leichteste Feld im Vergleich; es passt flach in eine Schublade und lässt sich mit einer Hand tragen
- Mit 11.657 Bewertungen bei 4,4 Sternen die mit weitem Abstand breiteste Rückmeldung im Vergleich
- Die Spanne beim Bodendurchmesser reicht von 12 bis 26 Zentimetern und ist damit die weiteste im ganzen Feld; auch ein 26er-Topf steht innerhalb der Spezifikation
- Getrennte Leistungs- und Temperaturregelung, Tastensperre als Kindersicherung, Timer bis drei Stunden und eine Abschaltung bei Oberflächentemperaturen über 280 Grad
- Der niedrigste Preis im Vergleich bei zugleich höchster Bewertungszahl
- Die Bedienungsanleitung liegt als Bilddatei vor und ist weder durchsuchbar noch kopierbar; ihre Angaben lassen sich nicht in eine Tabelle übernehmen, ohne sie abzutippen
- Angebot und Anleitung widersprechen sich bei der Zahl der Leistungsstufen, bei der niedrigsten Leistung und bei der niedrigsten Temperatur; im Angebot stehen jeweils die günstigeren Werte
- Der Hersteller ist im Datenfeld nur mit einer Buchstabenfolge genannt, ohne Rechtsform, ohne Registergericht und ohne Registernummer
- Keine Anschrift und keine Rufnummer; die Anleitung nennt ausschließlich eine Internetseite und eine Mailadresse
- Nur eine Kochzone, damit kein Herdersatz für einen Haushalt ohne feste Küche
Zur Bewertungszahl: Variantenlisting. Die aufgerufene Nummer B09MYK6B2N weicht von der Elternnummer B0DDXL31G2 ab. Die 11.657 Bewertungen gelten der gesamten Variantenfamilie, in der weitere Ausführungen desselben Anbieters mit anderer Zonenzahl und anderer Leistung hängen. Bei einer Zahl dieser Größenordnung fällt das besonders ins Gewicht: Der Sternewert wirkt wie ein Urteil über genau dieses Einzelfeld, umfasst aber Rückmeldungen zu Geräten, die jemand nie kaufen wird.
Passt zu: Kleine Küchen, Wohnmobil, Büro und Ferienwohnung, wo eine Kochstelle reicht und Bauhöhe und Gewicht zählen. Auch als Ergänzung neben einem vorhandenen Herd.
Passt nicht zu: Haushalte, die zwei Töpfe parallel brauchen. Und alle, die vor dem Kauf eine ladungsfähige Anschrift des Herstellers sehen wollen.
Offen geblieben: Der Geräuschpegel in Dezibel, die tatsächliche Zahl der Leistungsstufen im ausgelieferten Gerät, die Anschrift des Herstellers, das Gründungsjahr und die Servicezeiten ließen sich am 24.08.2026 aus keiner erreichbaren Quelle klären.
Herstellerdaten anzeigen

Bestellbarkeit geprüft am 24.08.2026: 89,80 Euro für 2 Kochzonen
Bei Amazon ansehenSommertal Induktionskochfeld mit zwei Platten, 3.500 Watt Nennleistung, laut englischer Fassung der Anleitung aufgeteilt in 2.000 Watt links und 1.500 Watt rechts, Temperaturregelung von 60 bis 240 Grad je Platte, Timer bis vier Stunden, Kindersicherung, GS-Zertifikat des TUEV Rheinland mit der Kennung 1111290370
Dieses Feld ist der einzige Anbieter im Vergleich, der ein Prüfzeichen mit Nummer nennt: GS-Zertifikat des TUEV Rheinland mit der Kennung 1111290370, angegeben im Angebot und wiederholt in der Anleitung. Das ist mehr, als die vier anderen bieten, und es ist bei einem Feld mit 3.500 Watt Anschlussleistung keine Kleinigkeit. Der zweite Vorzug ist das Gewicht: Vier Kilogramm sind für ein Doppelfeld dieser Größe wenig, und der Timer bis vier Stunden ist der längste im Vergleich. Drei Punkte gehören dagegen offen benannt. Der erste ist die Sprachlücke: Die Aufteilung 2.000 plus 1.500 Watt steht nur in der englischen Fassung der Anleitung, die deutsche nennt allein die Summe. Der zweite ist ein Widerspruch bei den Abmessungen. Der Angebotstext nennt eine Breite von 54 Zentimetern, das Datenblatt derselben Seite nennt 49 Zentimeter. Fünf Zentimeter Unterschied entscheiden in einer Wohnmobilküche darüber, ob das Feld auf die Arbeitsfläche passt. Der dritte ist die fehlende Garantiezusage.
Anschlussleistung: 3.500 W gesamt. Stromaufnahme im Datenblatt: keine Zahl in der Anleitung. Leistung je Zone: links 2.000 W, rechts 1.500 W laut Stufentabelle.
Was die Herstellerangaben hergeben: Bei diesem Angebot liegt der Fall so, dass die entscheidende Angabe zwar existiert, aber ausgerechnet in der deutschen Fassung der Anleitung fehlt. Die Bedienungsanleitung ist mehrsprachig und ausdrücklich als Übersetzung des englischen Originals gekennzeichnet. In der deutschen Spezifikationstabelle steht unter Nennleistung schlicht 3500W. In der englischen Tabelle desselben Dokuments steht an derselben Stelle 3500W in Klammern gefolgt von 2000W plus 1500W. Die deutsche Fassung lässt also genau die Zahl weg, die zeigt, wie sich die Leistung auf die beiden Zonen verteilt. Wer nur die deutsche Tabelle liest, kann sie sich immerhin aus den Stufentabellen herleiten, die in beiden Fassungen abgedruckt sind: Die linke Platte kennt zehn Leistungsstufen bis 2.000 Watt, die rechte acht Stufen bis 1.500 Watt. Zur Steckdose selbst sagt die Anleitung nichts Beziffertes. Es gibt weder eine Stromaufnahme in Ampere noch eine geforderte Absicherung, sondern nur den allgemeinen Hinweis, das Feld nicht in eine Steckdose zu stecken, an der bereits mehrere andere Geräte hängen. Bei 3.500 Watt ist das die dünnste Aussage im ganzen Vergleich.
- Das einzige Angebot im Vergleich mit einem benannten Prüfzeichen und einer nachprüfbaren Zertifikatsnummer, nämlich dem GS-Zeichen des TUEV Rheinland mit der Kennung 1111290370
- Die Stufentabellen der Anleitung nennen für beide Platten die Wattwerte jeder einzelnen Stufe, von 200 Watt aufwärts bis 2.000 Watt links und 1.500 Watt rechts
- Mit vier Kilogramm laut Angebotstext das leichteste der drei Doppelfelder im Vergleich, bei einer Bauhöhe von nur 6,4 Zentimetern
- Der längste Timer im Vergleich mit bis zu vier Stunden, dazu Kindersicherung, Topferkennung und Überhitzungsschutz
- Vollständiges Impressum mit Registergericht, Registernummer, Geschäftsführer und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, dazu Telefon- und Faxnummer
- Temperaturregelung von 60 bis 240 Grad für beide Platten getrennt, in Zwanzigerschritten
- Die Aufteilung der 3.500 Watt auf die beiden Zonen steht nur in der englischen Fassung der Anleitung; die deutsche Spezifikationstabelle nennt allein die Summe
- Keine Stromaufnahme in Ampere und keine geforderte Absicherung, sondern nur der allgemeine Hinweis, keine Steckdose mit weiteren Geräten zu belegen
- Angebotstext und Datenblatt widersprechen sich bei der Breite: 54 Zentimeter gegen 49 Zentimeter, was in einer schmalen Küche den Ausschlag geben kann
- Weder im Angebot noch in der Anleitung steht eine Garantiezusage; es bleibt die gesetzliche Gewährleistung
- Das Datenfeld Artikelgewicht ist als einziges im Vergleich gar nicht gefüllt; die vier Kilogramm stehen nur im Fließtext des Angebots
- Mit 127 Stimmen die schmalste Bewertungsbasis im Vergleich
Zur Bewertungszahl: Variantenlisting. Die aufgerufene Nummer B0DW95LFJK weicht von der Elternnummer B0DT9R3TGR ab. Die 127 Bewertungen gelten der Variantenfamilie, in der weitere Ausführungen derselben Marke hängen. Es ist die schmalste Basis im Vergleich; für Rückschlüsse auf Haltbarkeit oder Verarbeitung ist das zu wenig.
Passt zu: Ferienwohnung, Küchenumbau und Zweitküche, wenn zwei Zonen gebraucht werden, das Feld aber leicht bleiben soll und ein Prüfzeichen mit Nummer den Ausschlag gibt.
Passt nicht zu: Wohnmobil und Campingplatz wegen der Anschlussleistung. Und alle, die vor dem Kauf eine verbindliche Breitenangabe und eine Garantiezusage brauchen.
Offen geblieben: Der Geräuschpegel in Dezibel, die tatsächliche Breite, das Gewicht laut Hersteller, die Stromaufnahme in Ampere und die Frage, welche Prüfungen dem GS-Zertifikat zugrunde liegen, ließen sich am 24.08.2026 aus keiner erreichbaren Quelle klären.
Herstellerdaten anzeigen
Vier Variantenlistings, ein Einzelangebot: was die Sterne hier bedeuten
Bei vier der fünf geprüften Angebote weicht die aufgerufene Produktnummer von der Elternnummer ab. Das ist die technische Kennzeichnung eines Variantenlistings: Mehrere Ausführungen hängen unter einem gemeinsamen Elternangebot und teilen sich eine Bewertung. Bei Farbvarianten wäre das harmlos. Bei Kochfeldern ist es das nicht, weil unter einer Elternnummer regelmäßig Ausführungen mit einer Zone und mit zwei Zonen zusammengefasst werden, also Geräte mit völlig verschiedener Anschlussleistung und völlig verschiedenem Einsatzzweck.
Am deutlichsten fällt das beim meistbewerteten Feld dieses Vergleichs auf. Hinter dem Einzelfeld mit 2.000 Watt stehen 11.657 Bewertungen, eine Zahl, die Sicherheit suggeriert. Sie gilt aber der ganzen Variantenfamilie, in der weitere Ausführungen desselben Anbieters mit anderer Zonenzahl und anderer Leistung hängen. Wer aus diesen Sternen ableiten will, ob genau dieses Einzelfeld haltbar ist, liest Rückmeldungen zu Geräten mit, die er nie kaufen wird. Dasselbe gilt für das Doppelfeld mit 525 Stimmen und für die beiden Felder mit 134 und 127 Stimmen.
Die Ausnahme ist das ausgezeichnete Einzelfeld. Bei ihm stimmen aufgerufene Nummer und Elternnummer überein, die 123 Bewertungen gelten also eindeutig dieser einen Ausführung. Der Preis für diese Klarheit ist eine schmale Basis. Die praktische Prüfung dauert einen Klick: Lässt sich auf der Produktseite die Ausführung oder die Zonenzahl umschalten, ist es ein Variantenlisting, und die Sterne gelten der ganzen Familie.
Topfdurchmesser, Gewicht und Maße: was mobil tatsächlich heißt
Bei einem Induktionsfeld ist der Bodendurchmesser des Topfs keine Empfehlung, sondern eine technische Bedingung. Die Spule unter dem Glas hat einen festen Durchmesser, und sie erkennt einen Topf über sein magnetisches Verhalten. Ist der Boden zu klein, erkennt das Feld ihn nicht und schaltet mit einer Fehlermeldung ab. Ist er zu groß, heizt nur der Teil des Bodens, der über der Spule liegt; der Rand bleibt kalt, und in der Pfanne entsteht ein Ring, in dem nichts bräunt. Alle fünf Anleitungen in diesem Vergleich nennen deshalb eine Spanne, und die Spannen unterscheiden sich erheblich.
Die engste Spanne im Feld reicht von 120 bis 200 Millimetern. Sie gehört zum kompaktesten Gerät des Vergleichs, was schlüssig ist: kleine Grundfläche, kleine Spule, kleiner Topf. Die weiteste Spanne reicht von 12 bis 26 Zentimetern und gilt gleich für zwei Felder. Dazwischen liegt ein Feld mit 12 bis 24 Zentimetern und eines mit 10 bis etwa 22 Zentimetern. Wer einen 24er-Bratentopf besitzt und ihn behalten will, hat damit zwei der fünf Felder bereits ausgeschlossen. Wichtig ist dabei, den Boden zu messen und nicht den oberen Rand: Viele Töpfe sind oben deutlich weiter als unten, und die Spule interessiert nur, was sie unter sich hat.
Beim Gewicht wird es unangenehm. Keine einzige der fünf Bedienungsanleitungen führt ein Gerätegewicht in ihren technischen Daten auf. Zwei Anleitungen nennen stattdessen eine maximale Belastung der Glasplatte, nämlich 10 Kilogramm in einem Fall und 6 Kilogramm je Kochfeld im anderen. Das ist eine nützliche Angabe, aber es ist eine andere Frage. Die Gewichte, die auf dieser Seite stehen, stammen also samt und sonders aus Angebotstexten und Datenfeldern. Bei einem Feld widersprechen sich beide Quellen um rund 1,3 Kilogramm, bei einem anderen ist das Datenfeld gar nicht gefüllt, sodass die einzige Zahl in einem Werbetext steht. Die Spanne reicht von 2,2 bis 4,77 Kilogramm, und das ist mehr als ein Faktor zwei.
Bei den Abmessungen gibt es zwei Fälle, die sich vor dem Kauf nachprüfen lassen und die zeigen, wie sorgfältig Datenfelder gepflegt werden. Im ersten Fall nennt das Datenfeld eine Höhe von 42 Zentimetern, während die Anleitung 42 Millimeter angibt; das ist ein Faktor zehn und offensichtlich ein Übertragungsfehler, aber er steht so im Angebot. Im zweiten Fall nennt der Werbetext eine Breite von 54 Zentimetern und das Datenblatt derselben Seite 49 Zentimeter. Fünf Zentimeter klingen wenig, entscheiden aber in einer Pantryküche oder auf einer Wohnmobil-Arbeitsfläche darüber, ob das Feld hineinpasst. Wer den Platz knapp bemisst, sollte im Zweifel die größere Angabe annehmen und nachmessen, sobald das Feld da ist.
Die Bauhöhe ist die dritte Größe, die bei dieser Bauform zählt und die selten beachtet wird. Ein Feld, das nach dem Kochen wieder verstaut werden soll, muss irgendwo hinein. Im Vergleich reichen die Höhen von 4,45 bis 6,5 Zentimetern. Der Unterschied von rund zwei Zentimetern entscheidet darüber, ob das Feld flach in eine Küchenschublade passt oder ob es hochkant in einen Schrank gestellt werden muss, was bei einer Glasfläche wiederum ein Bruchrisiko bedeutet. Ein Anbieter im Vergleich liefert einen Textilbeutel für Transport und Aufbewahrung mit; die vier anderen tun das nicht.
Wohnmobil, Ferienwohnung, Küchenumbau: welches Feld wohin passt
Die folgende Zuordnung ist keine Rangliste, sondern eine Entscheidungshilfe. Sie liest sich von links nach rechts: den eigenen Fall suchen, das entscheidende Kriterium lesen, danach den Hinweis darauf, was die Herstellerangaben tatsächlich hergeben, und in der letzten Spalte steht, welches der fünf Felder dafür in Frage kommt. In zwei Fällen steht dort der ausdrückliche Hinweis, dass keines der fünf Felder passt. Wer wissen will, welche Sicherheitsregeln beim Betrieb auf einer improvisierten Arbeitsfläche gelten, findet sie im Ratgeber zum sicheren Verwenden eines mobilen Kochfelds, der Aufstellort, Abstände und Kindersicherung behandelt.
| Situation | Worauf es dabei ankommt | Was die Angaben hergeben | Passendes Feld |
|---|---|---|---|
| Küche ohne Herd, dauerhaft | Zwei Zonen, die gleichzeitig auf voller Leistung laufen, und ein eigener Stromkreis | Zwei der drei Doppelfelder nennen die Leistung beider Zonen getrennt. Beim dritten bleibt offen, was die zweite Zone leistet. | CASO Touch 3500 oder Sommertal Doppelfeld, jeweils mit 2.000 Watt links und 1.500 Watt rechts |
| Küchenumbau über mehrere Wochen | Zwei Zonen, robuste Oberfläche, Restwärmeanzeige, weil das Feld ungeschützt auf einer improvisierten Arbeitsfläche steht | Eine matte Glaskeramikfläche ist laut Hersteller weniger kratzanfällig als eine glänzende. Nachgemessen wurde das hier nicht. | SEVERIN DK 1033 mit matter Oberfläche, Restwärmeanzeige und Temperaturvorwahl in Grad |
| Wohnmobil und Campingplatz | Einstellbare Leistungsbegrenzung, geringes Gewicht, kompakte Grundfläche | Nur ein Feld im Vergleich lässt sich auf 4 oder 6 Ampere begrenzen. Alle anderen ziehen, was sie ziehen. | ROMMELSBACHER CTA 1800/IN mit Power Switch und 2,45 Kilogramm |
| Ferienwohnung zur Vermietung | Kindersicherung, Abschaltautomatik und ein benanntes Prüfzeichen, weil fremde Menschen das Feld bedienen | Genau ein Angebot im Vergleich nennt ein Prüfzeichen mit Zertifikatsnummer. Vier nennen keines. | Sommertal Doppelfeld mit GS-Zeichen des TUEV Rheinland und der Kennung 1111290370 |
| Zweite Kochstelle neben dem vorhandenen Herd | Flache Bauhöhe zum Verstauen, geringes Gewicht, niedrige Anschlussleistung | Ein Einzelfeld mit 2.000 Watt belastet den Stromkreis deutlich weniger als ein Doppelfeld mit 3.500 Watt. | AMZCHEF Einzelfeld mit 44,5 Millimetern Bauhöhe und 2,2 Kilogramm |
| Töpfe ohne magnetischen Boden | Wärmestrahlung statt Induktion, also Glaskeramik mit Heizspirale | Keines der fünf Felder auf dieser Seite funktioniert mit Aluminium, Kupfer, Glas oder Keramik. Alle fünf arbeiten mit Induktion. | Kein Modell dieses Vergleichs; die Abgrenzung steht im eigenen Vergleich der Glaskeramikfelder |
| Büro, Werkstatt oder Gartenhaus | Eine Zone reicht, Transport und Verstauen zählen mehr als Kochleistung | Beide Einzelfelder im Vergleich wiegen unter 2,5 Kilogramm, eines wird mit einem Textilbeutel geliefert. | ROMMELSBACHER CTA 1800/IN oder AMZCHEF Einzelfeld |
Wofür keines der fünf Felder gedacht ist
- Für Töpfe ohne magnetischen Boden. Alle fünf Felder arbeiten mit Induktion. Aluminium, Kupfer, Glas, Keramik, Steingut und reiner Edelstahl ohne magnetischen Kern funktionieren nicht, egal wie hoch die Wattzahl ist.
- Für den Betrieb ohne Netzstrom. Ein Induktionsfeld braucht eine Steckdose. Auf einem Stellplatz ohne Landstrom hilft nur ein ausreichend dimensionierter Stromspeicher, und dann auch nur mit einem Feld, das sich in der Leistung begrenzen lässt.
- Für den Betrieb an einer Mehrfachsteckdose. Zwei der fünf Anleitungen verbieten das ausdrücklich. Der VDE empfiehlt für Geräte mit hoher Leistungsaufnahme generell eine eigene Wandsteckdose.
- Für Menschen mit Herzschrittmacher ohne ärztliche Rücksprache. Zwei Anleitungen im Vergleich formulieren einen ausdrücklichen Warnhinweis, weil sich Wechselwirkungen mit dem elektromagnetischen Feld nicht ausschließen lassen. Diese Frage gehört in die Arztpraxis und nicht in den Warenkorb.
- Für den Dauerbetrieb über viele Stunden. Ein Feld im Vergleich schaltet nach zwei Stunden ohne Bedienung selbsttätig in den Standby. Andere begrenzen die Betriebsdauer über den Timer. Ein Einbaukochfeld verhält sich hier anders.
- Für einen belastbaren Vergleich der Aufheizzeiten. Keiner der fünf Anbieter nennt eine Zeitangabe für eine definierte Wassermenge. Alle Angaben zur Geschwindigkeit auf dieser Seite stammen aus der frei zugänglichen Zusammenfassung der Stiftung Warentest und beziehen sich auf Einbaukochfelder, nicht auf diese fünf Geräte.
Typische Fehlkäufe und wie sie sich vermeiden lassen
| Was schiefgeht | Welche Folge das hat | Was stattdessen zu tun ist |
|---|---|---|
| Die Wattzahl auf der Verpackung für die Leistung einer einzelnen Zone halten | Wer bei einem Doppelfeld mit 3.500 Watt erwartet, dass ein großer Topf mit 3.500 Watt hochgezogen wird, wird enttäuscht. Die größere Zone leistet 2.000 Watt, die kleinere 1.500. | In der Bedienungsanleitung nach getrennten Werten je Zone suchen. Bei zwei der drei Doppelfelder im Vergleich stehen sie dort, beim dritten nirgends. |
| Ein Doppelfeld mit 3.500 Watt an einen geteilten Küchenstromkreis hängen | Die Sicherung fällt, sobald ein zweites starkes Gerät dazukommt. Im unglücklichsten Fall passiert das mitten im Kochen, und der Kühlschrank am selben Kreis geht mit aus. | Vorher prüfen, welche Steckdosen auf welchem Kreis liegen. Eine Anleitung im Vergleich verbietet weitere Geräte am selben Kreis ausdrücklich. |
| Das Feld an einer Mehrfachsteckdose oder einem dünnen Verlängerungskabel betreiben | Steckerleisten sind auf eine bestimmte Wattzahl ausgelegt. Bei dauerhafter Überlastung erhitzen sich Kontakte, und es kann zum Brand kommen. | Direkt in die Wandsteckdose stecken. Der VDE empfiehlt für Geräte mit hoher Leistungsaufnahme ausdrücklich jeweils eine eigene Wandsteckdose. |
| Die Breite aus dem Werbetext übernehmen statt aus dem Datenblatt | Bei einem Feld im Vergleich stehen 54 und 49 Zentimeter in derselben Angebotsseite. Fünf Zentimeter entscheiden in einer Pantryküche darüber, ob das Feld hineinpasst. | Beide Angaben nebeneinanderlegen, im Zweifel die kleinere für die Leistung und die größere für den Platzbedarf annehmen und nachmessen. |
| Vorhandene Töpfe nicht auf Induktionstauglichkeit prüfen | Aluminium, Kupfer, Glas, Keramik und reiner Edelstahl ohne magnetischen Kern funktionieren nicht. Das Feld zeigt eine Fehlermeldung und schaltet ab. | Magnet an den Topfboden halten. Bleibt er haften, passt der Topf. Sonst hilft nur neues Kochgeschirr oder ein Feld mit Wärmestrahlung. |
| Den Bodendurchmesser des Lieblingstopfs nicht mit der Spezifikation vergleichen | Ein zu kleiner Boden wird nicht erkannt, ein zu großer heizt nur in der Mitte. Die Spannen im Vergleich reichen von 10 bis 26 Zentimetern und sind je Feld verschieden. | Den Boden des größten und des kleinsten Topfs ausmessen und beide Werte gegen die Spanne des Wunschgeräts halten. |
Alle Angaben zu Leistung, Abmessungen, Gewicht und Ausstattung auf dieser Seite sind Herstellerangaben vom 24.08.2026, entnommen aus den einzeln aufgerufenen Produktseiten sowie aus den dort hinterlegten Bedienungsanleitungen und den frei abrufbaren Impressen der Hersteller. Es wurde nichts nachgemessen. Fragen zur Absicherung eines Stromkreises, zur Belastbarkeit einer Leitung und zum Zustand einer Hausinstallation gehören zu einer Elektrofachkraft; diese Seite kann und will das nicht ersetzen.
Der Lüfter, das Brummen und die Zahl, die niemand nennt
Ein Induktionsfeld hat Leistungselektronik unter dem Glas, und diese Elektronik wird warm. Deshalb hat jedes der fünf Felder in diesem Vergleich einen Lüfter, und deshalb läuft dieser Lüfter nach dem Abschalten noch eine Weile weiter. Eine Anleitung beschreibt das genau: Nach dem Einschalten startet ein Lüfter, der die Bauteile im Inneren kühlt, und ein Nachlaufen im Standby nach langer Betriebsdauer ist normal; der Lüfter arbeitet je nach Gegebenheiten mit niedriger oder hoher Drehzahl. Eine zweite Anleitung nennt eine Nachlaufzeit von etwa einer Minute und weist ausdrücklich darauf hin, den Netzstecker erst danach zu ziehen. Eine dritte wirbt im Angebotstext mit einem leistungsstarken Lüfter und einem optimierten Kühlsystem.
Was keine dieser Quellen nennt, ist eine Zahl. In keiner der fünf Bedienungsanleitungen und in keinem der fünf Angebotstexte steht ein Geräuschpegel in Dezibel. Das ist bemerkenswert, weil dieselben Hersteller bei anderen Warengruppen selbstverständlich Dezibelwerte angeben, etwa bei Dunstabzugshauben oder bei Geschirrspülern. Bei einem Kochfeld, das in einer Einzimmerwohnung, einem Wohnmobil oder einem Büro betrieben wird, also in Räumen, in denen man sich während des Kochens aufhält, wäre die Angabe mindestens so relevant. Sie fehlt bei fünf von fünf Angeboten, und sie fehlt vollständig, nicht nur im Angebot.
Zum Lüfter kommt ein zweites Geräusch, das häufig dem Feld angelastet wird, aber nicht von ihm stammt. Töpfe mit mehrschichtigem Boden können bei hoher Leistung summen, pfeifen oder brummen, weil sich die Schichten im Wechselfeld minimal gegeneinander bewegen. Zwei Anleitungen in diesem Vergleich weisen ausdrücklich darauf hin, dass solche Geräusche auf die Bauart des Kochgeschirrs zurückgehen und nicht auf einen Defekt. Die Stiftung Warentest beschreibt denselben Effekt in ihrem Systemvergleich und nennt ihn ein Glücksspiel, weil sich erst beim Kochen zeigt, welcher Topf summt und welcher nicht.
Für die Kaufentscheidung folgt daraus eine unangenehme, aber ehrliche Auskunft: Wie laut ein bestimmtes Feld in einer bestimmten Küche mit einem bestimmten Topf ist, lässt sich aus den Herstellerangaben nicht ableiten. Wer geräuschempfindlich ist oder in einem Raum kocht, in dem gleichzeitig gearbeitet oder geschlafen wird, sollte diesen Punkt als offen behandeln und nicht als geklärt. Ein Anhaltspunkt bleibt die Bauform: Ein mobiles Glaskeramikfeld mit Wärmestrahlung kommt ohne Lüfter aus, weil es keine Leistungselektronik unter dem Glas hat, die gekühlt werden müsste.
Was der Betrieb an Energie kostet
Der Stromverbrauch eines Kochfelds ist keine Eigenschaft des Geräts allein, sondern das Ergebnis aus Leistung und Laufzeit. Ein Feld mit 2.000 Watt verbraucht nicht mehr als eines mit 1.500 Watt, es ist nur schneller fertig, und die Energiemenge für denselben Topf Wasser bleibt in derselben Größenordnung. Die folgende Aufstellung rechnet deshalb nicht mit Bewertungen, sondern mit den Anschlussleistungen aus den Datenblättern und mit Laufzeiten, die sich aus der Physik ergeben. Wo eine Annahme getroffen wurde, steht sie in der letzten Spalte.
| Posten | Wie sich das rechnet | Über ein Jahr | Was davon belegt ist |
|---|---|---|---|
| Ein Liter Wasser aufkochen | Rund 0,1 Kilowattstunde, wenn das Feld mit 2.000 Watt rund drei Minuten läuft. Der genaue Wert hängt an Topf, Deckel und Ausgangstemperatur. | Bei einmal täglich rund 37 Kilowattstunden im Jahr | Rechnerisch aus der Anschlussleistung abgeleitet. Keiner der fünf Anbieter nennt eine Aufheizzeit, und hier wurde nichts nachgemessen. |
| Eine Portion Nudeln kochen | Rund 0,25 Kilowattstunde, wenn das Feld erst mit voller Leistung hochzieht und danach auf einer niedrigen Stufe weiterläuft. | Bei dreimal wöchentlich rund 39 Kilowattstunden im Jahr | Rechnerisch. Die Stufentabellen zweier Anleitungen im Vergleich nennen die Wattwerte jeder Stufe, was diese Rechnung überhaupt erst zulässt. |
| Ein Doppelfeld mit beiden Zonen auf voller Leistung | 3,5 Kilowatt Aufnahme bedeuten 3,5 Kilowattstunden je Stunde Volllast. Über 230 Volt gerechnet sind das gut 15 Ampere, also nahezu die volle Kapazität eines Stromkreises mit 16 Ampere. | Selten der Dauerzustand, aber der Wert, an dem sich die Absicherung entscheidet | Die Anschlussleistung steht bei allen fünf Angeboten im Datenblatt. Die Aufteilung auf die Zonen nur bei zwei der drei Doppelfelder. |
| Standby-Aufnahme | Ein Anbieter im Vergleich nennt weniger als 0,8 Watt. Über ein Jahr durchgehend am Netz wären das rund sieben Kilowattstunden. | Rund sieben Kilowattstunden im Jahr bei diesem einen Feld | Genau ein Angebot von fünf nennt einen Standby-Wert. Die vier anderen nennen keinen. |
| Lüfternachlauf nach dem Kochen | Alle fünf Felder haben einen Lüfter, der nach dem Abschalten weiterläuft. Zwei Anleitungen nennen eine Nachlaufzeit von etwa einer Minute, eine spricht unbestimmt von einiger Zeit. | Energetisch vernachlässigbar, akustisch nicht | Keine der fünf Anleitungen nennt einen Geräuschpegel in Dezibel. |
Zwei Beobachtungen bleiben aus dieser Tabelle hängen. Die erste betrifft den Standby: Genau ein Anbieter von fünf nennt einen Wert, nämlich weniger als 0,8 Watt. Die vier anderen nennen keinen, obwohl alle fünf Felder nach dem Einschalten in einen Bereitschaftszustand gehen und darin verbleiben, solange der Stecker steckt. Die zweite betrifft die Aufheizzeit: Keiner der fünf Anbieter nennt eine Zeit für eine definierte Wassermenge. Damit fehlt genau die Angabe, mit der sich der Verbrauch je Kochvorgang ausrechnen liesse, und die Werte in dieser Tabelle bleiben abgeleitete Größen und keine Messwerte.
Häufige Fragen
Passt ein mobiles Kochfeld mit 3.500 Watt an eine normale Steckdose?
Rechnerisch ja, praktisch nur unter einer Bedingung. Ein Haushaltsstromkreis ist üblicherweise mit 16 Ampere abgesichert, was bei 230 Volt rund 3.680 Watt entspricht. Ein Feld mit 3.500 Watt bleibt darunter, aber der Abstand beträgt weniger als 200 Watt. Sobald ein zweites Gerät am selben Stromkreis hängt, ist die Grenze überschritten. Genau darauf zielt der Satz in einer der fünf Anleitungen dieses Vergleichs: Um eine Netzüberlastung zu vermeiden, darf kein weiteres Elektrogerät gleichzeitig an demselben Stromkreis benutzt werden. Ein zweiter Hersteller im Feld verlangt ausdrücklich eine Absicherung mit 16 Ampere. Wer nicht weiß, welche Steckdosen in der Küche auf welchem Kreis liegen, sollte das vor dem Kauf klären.
Liefern bei einem Doppelfeld beide Zonen gleichzeitig die volle Leistung?
Das kommt auf das Gerät an, und genau diese Angabe fehlt häufig. In diesem Vergleich haben drei der fünf Felder zwei Zonen. Bei zweien davon nennen die Anleitungen die Werte getrennt: 2.000 Watt links und 1.500 Watt rechts, zusammen also genau die beworbene Summe. Beide Zonen lassen sich damit gleichzeitig auf ihrem jeweiligen Maximum betreiben, aber keine einzelne Zone erreicht die Zahl von der Verpackung. Beim dritten Doppelfeld steht die Aufteilung nirgends. Der einzige Hinweis ist indirekt: Die linke Zone kennt zehn Leistungsstufen, die rechte nur sieben. Wie viele Watt das sind, sagt der Hersteller nicht.
Welchen Topfdurchmesser erkennt ein mobiles Induktionskochfeld?
Jedes Feld hat eine Unter- und eine Obergrenze, und beide unterscheiden sich deutlich. In diesem Vergleich reicht die engste Spanne von 12 bis 20 Zentimetern Bodendurchmesser, die weiteste von 12 bis 26 Zentimetern, ein weiteres Feld nennt 10 bis etwa 22 Zentimeter. Unterhalb der Untergrenze erkennt die Spule den Topf nicht und das Feld schaltet mit einer Fehlermeldung ab. Oberhalb der Obergrenze heizt nur der mittlere Teil des Bodens, und der Rand bleibt kalt. Wichtig ist dabei der Bodendurchmesser und nicht der obere Rand des Topfs, denn viele Töpfe sind oben deutlich weiter als unten.
Wie laut ist ein mobiles Induktionskochfeld?
Keiner der fünf Hersteller in diesem Vergleich nennt einen Geräuschpegel in Dezibel, weder im Angebot noch in der Bedienungsanleitung. Alle fünf Felder haben einen Lüfter, der die Elektronik kühlt und nach dem Abschalten noch nachläuft. Eine Anleitung beschreibt immerhin, dass der Lüfter je nach Bedarf mit niedriger oder hoher Drehzahl arbeitet, eine andere wirbt allgemein mit leisem Betrieb, ohne eine Zahl zu nennen. Dazu kommt ein zweites Geräusch, das nicht vom Feld stammt, sondern vom Topf: Mehrschichtige Böden können bei hoher Leistung summen oder brummen. Zwei Anleitungen weisen ausdrücklich darauf hin, dass solche Geräusche auf die Bauart des Kochgeschirrs zurückgehen.
Was ist der Unterschied zwischen einem mobilen Induktionsfeld und einem mobilen Ceranfeld?
Die Technik dahinter ist grundverschieden, auch wenn beide als mobiles Kochfeld verkauft werden und beide eine Glasoberfläche haben. Bei der Induktion erzeugen Spulen unter dem Glas ein magnetisches Wechselfeld, das den Topfboden selbst erwärmt; die Fläche wird nur indirekt warm. Beim Glaskeramikfeld glühen Heizspiralen unter der Platte, die ihre Wärme an das Glas und von dort an den Topf abgeben. Die Stiftung Warentest beschreibt den Unterschied in ihrem frei zugänglichen Systemvergleich vom 23.10.2025 mit Zahlen: Induktionsfelder brachten in ihren Prüfungen anderthalb Liter Wasser in rund sechs Minuten auf 90 Grad, Felder mit Wärmestrahlung erst nach sieben bis zehn Minuten. Dafür funktioniert Wärmestrahlung mit jedem Topf, Induktion nur mit ferromagnetischem Boden.
Woran erkenne ich, ob meine Töpfe auf ein Induktionsfeld passen?
Mit einem Magneten. Bleibt er am Boden des Topfs haften, ist der Topf geeignet. Die Stiftung Warentest nennt genau diesen Test in ihrem Systemvergleich und hält fest, dass Aluminium- und Kupfertöpfe meist ausscheiden. Vier der fünf Anleitungen in diesem Vergleich beschreiben denselben Test, drei davon zählen zusätzlich die ungeeigneten Materialien auf: reiner Edelstahl ohne magnetischen Kern, Aluminium, Kupfer, Glas, Holz, Porzellan, Keramik und Steingut. Eine Anleitung nennt außerdem eine Mindestwandstärke des Topfbodens von zwei Millimetern und verlangt einen ebenen Boden ohne Wölbung.
Wie viel wiegt ein mobiles Kochfeld wirklich?
Weniger zuverlässig, als man erwarten würde. In diesem Vergleich nennt keine einzige Bedienungsanleitung ein Gerätegewicht in ihren technischen Daten. Die Zahlen stammen ausnahmslos aus den Angebotstexten oder den Datenfeldern, und in einem Fall widersprechen sich beide Quellen um rund 1,3 Kilogramm. Bei einem weiteren Angebot ist das Datenfeld gar nicht gefüllt, sodass die einzige Zahl in einem Werbetext steht. Die Spanne im Feld reicht von 2,2 bis 4,77 Kilogramm. Wer das Feld regelmäßig aus einer Schublade holt und wieder verstaut, sollte diese Zahl ernst nehmen, denn sie ist der eigentliche Unterschied zwischen Einzel- und Doppelfeld.
Kann ich ein mobiles Kochfeld auf einem Campingplatz betreiben?
Nur, wenn die Anschlussleistung zur Absicherung der Stromsäule passt. Landstromanschlüsse sind je nach Platz mit 6, 10 oder 16 Ampere abgesichert, was rund 1.380, 2.300 oder 3.680 Watt entspricht. Ein Doppelfeld mit 3.500 Watt scheidet damit auf den meisten Plätzen aus. Genau ein Feld in diesem Vergleich ist auf diesen Fall ausgelegt: Seine Bedienungsanleitung nennt drei einstellbare Begrenzungen mit 4, 6 und 10 Ampere und ordnet jeder einen Wattwert und einen Anwendungsfall zu, darunter ausdrücklich den Betrieb auf Campingplätzen und am Wechselrichter im Wohnmobil. Die vier anderen Felder bieten keine Begrenzung an und ziehen, was sie ziehen.
Darf ich ein mobiles Kochfeld an eine Steckdosenleiste anschließen?
Besser nicht, und bei zwei der fünf Geräte in diesem Vergleich verbietet es der Hersteller ausdrücklich. Die Begründung ist einfach: Eine Steckerleiste ist auf eine bestimmte Wattzahl ausgelegt, und ein Kochfeld gehört mit 1.800 bis 3.500 Watt zu den stärksten Verbrauchern im Haushalt. Der VDE fasst das in seinen Sicherheitstipps für den Haushalt so zusammen, dass Geräte mit hoher Leistungsaufnahme jeweils über eine separate Wandsteckdose anzuschließen sind, und warnt zusätzlich davor, Mehrfachsteckdosen hintereinanderzustecken. Das gilt für ein frei stellbares Kochfeld genauso wie für Waschmaschine und Trockner.
Was diese Seite bewusst offen lässt
Diese Seite beantwortet eine einzige Frage: Welche Angaben macht ein Angebot für ein frei stellbares Kochfeld vor dem Kauf, und was folgt daraus für Anschlussleistung, Zonenaufteilung, Topfgröße und Gewicht. Drei angrenzende Themen sind hier bewusst nur gestreift. Das erste ist die Kochleistung im Alltag, also wie schnell ein bestimmtes Feld eine bestimmte Menge Wasser erhitzt; das lässt sich nur messen, und keiner der fünf Anbieter nennt dazu einen Wert. Das zweite ist die Haltbarkeit, zu der Bewertungszahlen bei vier von fünf Angeboten wegen der Variantenlistings ohnehin nur begrenzt taugen. Das dritte ist die Elektroinstallation selbst, von der Absicherung eines Stromkreises bis zur Belastbarkeit einer Leitung; dafür gibt es Elektrofachkräfte. Was hier steht, ist eine Auszählung dessen, was die Hersteller selbst veröffentlichen, mit ihrer Quelle genannt und mit Lücken, die als Lücken stehen bleiben.
Autorin: Sarah Leitner · Stand: 24.08.2026 · Datenbasiert, kein Hands-on-Test. Alle Produktdaten stammen aus den am Prüfungstag einzeln von den Produktseiten abgerufenen Angaben auf amazon.de, aus den dort als Herstellerdokument hinterlegten Bedienungsanleitungen sowie aus den frei abrufbaren Impressen der Hersteller. Leistungsdaten, Abmessungen, Gewichte und Ausstattungsmerkmale sind Herstellerangaben und wurden hier nicht nachgemessen. Angaben zu fremden Prüfungen sind ihrer Quelle namentlich zugeordnet und werden nicht als eigenes Urteil ausgegeben. Bewertungen der Stiftung Warentest liegen hinter einer Bezahlschranke; wiedergegeben werden ausschließlich frei zugängliche Aussagen aus deren Systemvergleich vom 23.10.2025.
Die Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Kommt darüber ein Kauf zustande, erhält Test und Tipps eine Provision. Für Käuferinnen und Käufer ändert sich der Preis dadurch nicht. Die Auswahl der Produkte und ihre Einordnung sind davon unabhängig.

