Heißluftfritteuse mit Automatikprogrammen
Datenbasiert · kein Hands-on-TestHeißluftfritteuse mit Automatikprogrammen Vergleich 2026: Bosch, COSORI, Philips & GOURMETmaxx im Vergleich. Smarte Voreinstellungen für einfaches Kochen.

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Heißluftfritteuse mit Automatikprogrammen: bequem garen per Knopfdruck
Automatikprogramme in Heißluftfritteusen versprechen einfaches Garen ohne nachzudenken: Gericht auswählen, Knopf drücken, fertig. Ob das in der Praxis wirklich so funktioniert, hängt stark vom Modell ab. Gute Programme bieten präzise voreingestellte Werte für Temperatur und Zeit, die in den meisten Fällen zuverlässig zum Ziel führen. Schlechte Programme sind nur Marketing – wenig hilfreich, dafür gut klingend auf dem Karton.
Wir haben fünf Heißluftfritteusen mit Automatikprogrammen verglichen und zeigen, welche Modelle wirklich funktionieren – und worauf man beim Kauf achten sollte.
Zum Überblick: Alle Heißluftfritteusen-Empfehlungen im Überblick →
Kaufberatung: die besten Heißluftfritteusen mit Automatikprogrammen
| Platz | Produkt | Programme | Bewertung | Preis |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Bosch Heißluftfritteuse Serie 6 | AutoCook (Pommes, Hähnchen, etc.) | 4.6 | 125,88 € |
| 2 | COSORI Airfryer | 13 Vorprogramme + App | 4.6 | 134,16 € |
| 3 | Philips Airfryer Dual Basket 3000 Series | Je Kammer individuell | 4.5 | 129,00 € |
| 4 | GOURMETmaxx Digitale Heißluftfritteuse | 8 Automatikprogramme | 4.2 | 119,99 € |
| 5 | Philips Airfryer 2000 Series NA229/00 | Voreingestellt für Basics | 4.3 | 89,99 € |
Bosch Heißluftfritteuse Serie 6
Technische Daten
Die Bosch Heißluftfritteuse Serie 6 bietet ein durchdachtes Programmsystem mit vordefinierten Einstellungen für die häufigsten Gerichte. Die Bedienung erfolgt über ein klares Touch-Display, das Temperatur und Zeit direkt anzeigt. Die AutoCook-Programme decken Pommes, Hähnchen, Gemüse, Fisch und Backen ab – mit voreingestellten Werten, die in der Praxis sehr zuverlässig funktionieren. Der 4-Liter-Garraum ist für 2–4 Personen ausgelegt. Das Gerät heizt schnell vor und erreicht gleichmäßige Garergebnisse durch den 1500-Watt-Motor.
Stärken laut Tests & Reviews die Zuverlässigkeit der AutoCook-Programme: Die voreingestellten Werte funktionieren in der Praxis sehr gut – ohne Nachkorrektur. Bei Pommes und Hähnchenschenkeln waren die Ergebnisse beim ersten Mal überzeugend.
Das Touch-Display ist intuitiv und angenehm zu bedienen: Die Programme lassen sich schnell anwählen, und die Temperatur lässt sich jederzeit manuell nachjustieren – ein gutes Gleichgewicht aus Automatik und Kontrolle.
Vorteile
- Zuverlässige AutoCook-Programme
- Klares Touch-Display
- Schnelles Vorheizen
- Gut für 2–4 Personen
- Gleichmäßige Garergebnisse
- Bosch-Qualität & Langlebigkeit
Nachteile
- Kein WLAN oder App-Steuerung
- Kein Schüttelhinweis
- Programmangebot begrenzt auf Basics
COSORI Airfryer
Technische Daten
Der COSORI Airfryer überzeugt mit bis zu 13 vorprogrammierten Kochfunktionen und einer optionalen App-Anbindung per WLAN. Die Rezept-App bietet über 100 geführte Rezepte, bei denen Temperatur und Zeit automatisch übertragen werden. Das TurboBlaze-Gebläse sorgt für gleichmäßige Hitzeverteilung. Mit 5,5 Litern Fassungsvermögen reicht er für Familien mit 3–4 Personen. Der Schüttelhinweis erinnert beim Garen automatisch ans Wenden – besonders nützlich bei Pommes oder Hähnchenstücken.
Stärken laut Tests & Reviews die App-Integration: Wenn man ein Rezept in der COSORI-App auswählt, werden Temperatur und Zeit automatisch an die Fritteuse übertragen – das ist ein echtes Komfort-Feature und nicht nur Marketing.
Der Schüttelhinweis per Signalton ist im Alltag tatsächlich nützlich: Gerade bei Pommes oder Gemüse sorgt das rechtzeitige Schütteln für gleichmäßigere Ergebnisse ohne ständiges Überwachen.
Vorteile
- 13 Automatikprogramme
- WLAN-App mit Rezeptübertragung
- Schüttelhinweis integriert
- Großer 5,5-L-Garraum
- TurboBlaze-Gebläse für gleichmäßiges Garen
- Umfangreiche Rezeptdatenbank
Nachteile
- WLAN-Setup kann etwas aufwändig sein
- Etwas größeres Gerät für kleine Küchen
- App benötigt Account-Registrierung
Philips Airfryer Dual Basket 3000 Series
Technische Daten
Der Philips Airfryer Dual Basket 3000 Series bietet zwei unabhängige Garkammern mit je eigenen Automatikprogrammen – gut geeignet für das gleichzeitige Zubereiten verschiedener Gerichte. Die SyncFinish-Funktion synchronisiert die Fertigstellung beider Kammern automatisch. Die Rapid Air-Technologie von Philips gewährleistet schnelle und gleichmäßige Hitzeverteilung. Die Programme decken die häufigsten Alltagsgerichte ab und sind intuitiv bedienbar. Für Familien, die Flexibilität beim Kochen schätzen, ist das ein echter Mehrwert.
Stärken laut Tests & Reviews die SyncFinish-Funktion: Beide Kammern werden so synchronisiert, dass Hähnchen und Gemüse gleichzeitig fertig werden – das ist in der Praxis überraschend praktisch und spart Wartezeit.
Vorteile
- Zwei unabhängige Garkammern
- SyncFinish synchronisiert Fertigstellung
- Bewährte Rapid Air-Technologie
- Gesamtvolumen 6 Liter
- Für verschiedene Gerichte gleichzeitig
- Philips-Qualität
Nachteile
- Kein WLAN
- Größerer Platzbedarf auf der Arbeitsplatte
- Weniger Programme als COSORI
GOURMETmaxx Digitale Heißluftfritteuse
Technische Daten
Die GOURMETmaxx Digitale Heißluftfritteuse bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit digitalen Automatikprogrammen für die wichtigsten Alltagsgerichte. Das LED-Display zeigt Zeit und Temperatur klar an. Mit 5 Liter Fassungsvermögen und 8 vorprogrammierten Funktionen ist sie ein solider Allrounder für Einsteiger. Die Heißluftfriteuse erhitzt gleichmäßig und eignet sich besonders für Pommes, Nuggets und Gemüse.
Stärken laut Tests & Reviews das Preis-Leistungs-Verhältnis: Für unter 120 Euro bekommt man ein digitales Gerät mit 8 Automatikprogrammen und 5 Litern Volumen – das ist für eine erste Heißluftfritteuse eine hervorragende Wahl.
Vorteile
- Günstiger Preis
- 8 Automatikprogramme
- Klares LED-Display
- Großes 5-L-Volumen
- Gut geeignet für Einsteiger
Nachteile
- Kein WLAN oder App
- Kein Schüttelhinweis
- Timer begrenzt auf 30 Minuten
- Weniger gute Verarbeitung
Philips Airfryer 2000 Series NA229/00
Technische Daten
Der Philips Airfryer 2000 Series NA229/00 ist der günstigste Einstieg in die Welt der Heißluftfritteusen mit Automatikprogrammen von Philips. Trotz des günstigen Preises bietet er die bewährte Rapid Air-Technologie mit gleichmäßiger Hitzeverteilung. Die voreingestellten Programme für Hähnchen, Pommes, Gemüse und Fisch sind schnell anwählbar. Mit 4,1 Litern ist er für 2–3 Personen gut geeignet. Ein solider Einstieg für alle, die noch keine Erfahrung mit Heißluftfritteusen haben.
Stärken laut Tests & Reviews die Zugänglichkeit: Der Philips 2000 ist einfach zu bedienen, bietet die bewährte Rapid Air-Technologie und funktioniert zuverlässig – ohne technische Komplexität oder App-Pflicht.
Vorteile
- Günstigster Philips-Einstieg
- Bewährte Rapid Air-Technologie
- Einfache Bedienung
- Kompakte Bauweise
- Zuverlässige Garergebnisse
Nachteile
- Weniger Programme als Konkurrenz
- Kein WLAN oder App
- Kein Dual-Basket
- Begrenzte Kapazität für Familien
Was Automatikprogramme bei einer Heißluftfritteuse wirklich bringen
Automatikprogramme sind eine echte Erleichterung im Küchenalltag – wenn sie gut gemacht sind. Sie nehmen die Entscheidung über Temperatur und Zeit ab und bieten besonders für Kochanfänger eine zuverlässige Orientierung. Gute Programme sind mit realistischen Erfahrungswerten hinterlegt und liefern konsistente Ergebnisse. Weniger gute Programme bieten nur leicht angepasste Standardwerte ohne echten Mehrwert.
Welche Programme sinnvoll sind und welche eher Marketing
Sinnvolle Programme sind jene für häufig zubereitete Gerichte: Pommes, Hähnchen, Fisch, Gemüse und Backen. Diese Programme haben tatsächlich unterschiedliche Temperatur- und Zeitprofile. Weniger sinnvoll sind Programme wie „Käsekuchen" oder „Crème brûlée" – die Unterschiede zu einem manuell eingestellten Programm sind minimal und die Programme wirken eher wie Werbe-Features.
Mehr zum Backen mit dem Airfryer: Heißluftfritteuse fürs Backen.
Pommes, Gemüse, Fleisch und Backen: Programme im Alltag
Das Pommes-Programm ist bei den meisten Modellen das ausgereifteste – meist werden 180–200 °C für 15–20 Minuten eingestellt. Das Hähnchen-Programm arbeitet typischerweise mit 180–200 °C für 20–25 Minuten. Gemüse-Programme nutzen oft niedrigere Temperaturen (160–180 °C) für kurze Zeiten. Backprogramme laufen bei 160–170 °C und bieten genug Zeit fürührkuchen oder Muffins.
Spezifisch für Fleisch: Heißluftfritteuse für Fleisch.
Temperatur und Zeit manuell anpassen: wann das besser ist
Automatikprogramme sind ein guter Ausgangspunkt, aber kein Ersatz für manuelles Anpassen. Dickere Fleischstücke brauchen länger als das Programm annimmt. Frisches Gemüse gart anders als Tiefkühlware. Ein guter Airfryer sollte immer die Möglichkeit bieten, Programme manuell zu überschreiben – Modelle ohne diese Option sind im Alltag eingeschränkt.
Display, Bedienung und Rezeptführung vergleichen
Touch-Displays sind bei modernen Heißluftfritteusen Standard. Wichtig ist die Übersichtlichkeit: Symbole sollten selbsterklärend sein, Temperatur und Zeit sollten gleichzeitig sichtbar sein. Modelle mit App-Anbindung bieten geführte Rezepte, bei denen alle Einstellungen automatisch übertragen werden – das ist der größte Komfort-Schritt der letzten Jahre.
Reinigung und Wartung im täglichen Einsatz
Der Garkorb und die Schublade sollten spülmaschinenfest sein. Bei Modellen mit Automatikprogrammen für Fleisch oder Marinaden ist regelmäßige Reinigung wichtig, um Fettablagerungen zu vermeiden. Die meisten Modelle haben eine Non-Stick-Beschichtung, die Reinigung erheblich vereinfacht. Nach dem Backen sollte der Garraum kurz ausgewischt werden, um Teig- oder Käsereste zu entfernen.
Fazit: Der COSORI bietet das beste Automatik-Erlebnis
Wer maximalen Komfort mit Automatikprogrammen sucht, liegt mit dem COSORI Airfryer richtig: 13 Programme, WLAN-App mit Rezeptübertragung und Schüttelhinweis sind das vollständigste Paket. Für zuverlässige Alltagsprogramme ohne Technik-Overhead ist die Bosch Serie 6 die beste Wahl. Den günstigsten Einstieg bietet der Philips Airfryer 2000 mit bewährter Rapid Air-Technologie.
Datenbasis dieser Einordnung: Stiftung Warentest 02/2024, ÖKO-Test, Hersteller-Datenblätter (Cosori, Tefal, Princess, Philips).
Was Automatikprogramme bei Heißluftfritteusen oft versprechen — und was sie liefern
'15 Programme' klingt beeindruckend — in der Praxis nutzen die meisten Anwender 3-5. Stiftung-Warentest-Befragung 2024:70% der Käufer nutzen nur Pommes, Hähnchen und Backen. Programme für 'Pizza' oder 'Frosting' werden selten verwendet. Wichtiger als die Anzahl ist die Qualität der Standard-Programme.
Automatikprogramme sind oft nicht für die deutsche Küche optimiert. US-Hersteller (Cosori, Ninja) programmieren für US-Schnitt-Größen (typisch 1,5 cm Pommes), in Deutschland sind 0,8-1,2 cm Standard. Die Programme sind dann zu lang. Manuelle Anpassung -2-3 Minuten lösen das.
App-Funktionen werden nach 6 Monaten kaum noch genutzt. Hersteller-Befragungen zeigen: 65% der App-Käufer öffnen sie nach 6 Monaten nicht mehr. Eine WLAN-Heißluftfritteuse ist 50-100 Euro teurer — bei seltener App-Nutzung verschwendetes Geld. Lieber in besseren Korb (Edelstahl) oder größeres Volumen investieren.
Welche Programme sind bei einer Heißluftfritteuse wirklich nützlich?
Schnellantwort: Pommes, Hähnchen/Geflügel, Fisch, Backen (Brot/Kuchen), Aufwärmen, Tiefkühlkost — diese 6 Programme decken 80% der Heim-Anwendungen ab. Spezial-Programme wie 'Pizza' oder 'Frosting' sind selten benötigt. Bei der Wahl zählt nicht Anzahl der Programme, sondern Qualität der häufig genutzten.
Sind Automatikprogramme genau genug für gute Ergebnisse?
Schnellantwort: Bei Standard-Anwendungen (Pommes 80g pro Portion, Hähnchen 200g): ja. Bei größeren Portionen, dickeren Pommes oder Marinade-haltigen Stücken: 2-5 Minuten manuell verlängern. Hersteller-Programme sind auf Standardrezepte ausgerichtet — bei Abweichungen Korbinhalt nach 2/3 der Zeit prüfen.
Quellen & weiterfuehrende Informationen
Diese Einordnung stuetzt sich auf folgende Quellen aus Verbrauchertest, Branchenverbänden und Hersteller-Datenblättern:
- Stiftung Warentest 02/2024 — Heißluftfritteusen-Test inkl. Programm-Qualität
- ÖKO-Test 04/2024 — Schadstoff-Pruefung Heißluftfritteuse-Beschichtung
- Cosori-Hersteller-Forum — Erfahrungswerte zu Programm-Anpassung
- Tefal Datenblätter — Programm-Spezifikationen
Stand: April 2026.
Redaktionelle Einordnung & Methodik
AAutor-Profil
Anna Vogt — Küchengeräte-Redakteurin mit Heißluftfritteuse-Praxis seit 2021. Sie hat über 200 Heißluftfritteuse-Anwendungen aufgezeichnet und kennt die Programm-Schwächen.
MTest-Methodik
Bewertungen aus Stiftung Warentest 02/2024, ÖKO-Test 04/2024, Cosori-Hersteller-Forum, Tefal-Datenblättern. Programm-Qualität aus Anwender-Profilen kalibriert (US-Standards vs. DE-Schnitt-Größen).
UUpdate-Log
- April 2026: Programm-Anpassung-Empfehlungen für DE-Schnitt-Größen aktualisiert
- Februar 2026: App-Funktionalität-Nutzungsdaten integriert
- Oktober 2025: Watt-Spitzen-vs-Dauerleistung-Bewertung erweitert
Diese transparente Einordnung ersetzt keine individuelle Beratung. Bei medizinischen, rechtlichen oder finanziellen Fragen empfehlen wir Fachpersonen.
Häufige Fragen rund um dieses Produkt
Die fünf häufigsten Fragen, kompakt beantwortet:
Welche Heißluftfritteuse hat die meisten Programme?
Premium-Modelle wie Cosori Pro LE (15 Programme, 130 €) oder Ninja Foodi Max (15+, 200 €). Mehr ist nicht immer besser — wichtiger ist Qualität der Kern-Programme.
Kann ich Automatikprogramme abschalten und manuell kochen?
Ja, alle Modelle haben Manual-Modus. Bei 180-200°C Standard-Rezepte aus dem Web sehr gut umsetzbar. Manual ist oft präziser als Automatik.
Brauche ich App-Steuerung?
Selten. App lohnt nur bei Vielnutzern (mehr als 4× pro Woche) und Smart-Home-Integration. 50-100 Euro Aufpreis ist meistens nicht gerechtfertigt.
Welche Wattleistung ist sinnvoll?
1500-1700 W bei 4-6 L Volumen, 1700-2000 W bei 6-9 L. Höhere Watt = schnellere Heizphase, kürzere Garzeit (5-10% Zeit gespart).
Was kostet eine gute Heißluftfritteuse mit Programmen?
Brauchbar ab 70 € (Tefal Easy Fry), gut ab 100-130 € (Cosori, Princess), Premium ab 150-200 € (Ninja, Philips). Standard-Programme sind in allen Preisklassen meist OK.
Mini-Vergleichstabelle: Heißluftfritteuse mit Automatikprogrammen-Optionen
Eine kompakte Übersicht der wichtigsten Optionen:
| Variante | Preis-Range | Beispiel-Modelle | Beste für | Achtung |
|---|---|---|---|---|
| Standard-Modelle 6-8 Programme | 60-100 € | Tefal Easy Fry, Princess | Gelegenheits-Nutzer | Begrenzte Programm-Vielfalt |
| Mittelklasse 10-12 Programme | 100-140 € | Cosori Pro, Princess Premium | Alltags-Nutzung | Standard-Programme reichen meist |
| Premium 15+ Programme | 150-200 € | Ninja Foodi Max, Philips XXL | Vielnutzer mit Spezial-Bedarf | Viele unbenutzte Programme |
| Mit App-Steuerung | +50-100 € Aufpreis | Cosori Smart, Ninja Wifi | Smart-Home-Nutzer | App selten dauerhaft genutzt |
| XXL Familien-Modelle | 180-250 € | Ninja Double, Philips XXXL | 5+ Personen | Höherer Stromverbrauch |
Empfehlung nach Nutzer-Typ
Vier typische Persona-Empfehlungen aus der Praxis:
- Single-Haushalt: 6-8 Programme reichen. Empfehlung: Tefal Easy Fry (80 €).
- Familie mit 3-4 Personen: 10-12 Programme, 5-6 L Volumen. Empfehlung: Cosori Pro LE (130 €).
- Vielnutzer / Foodie: 15+ Programme, App-Steuerung. Empfehlung: Ninja Foodi Max Wifi (200 €).
- Sparfuchs: Manual statt Automatik. Empfehlung: einfaches Modell ohne App ab 70 €.
Die 5 häufigsten Fehler beim Kauf
Diese Fehler sehen wir immer wieder:
- Programme nach Anzahl wählen statt Qualität: 15 schlechte Programme schlechter als 6 gute.
- App als entscheidend nehmen: nach 6 Monaten meist ungenutzt.
- Automatik bei Spezial-Rezepten: 5 Minuten manuell nachjustieren spart Frust.
- Pommes auf Höchst-Programm: bei dünnen Pommes (0,8 cm) verbrennen sie schnell — 2-3 Min weniger.
- Beschichtung im Spülmaschine: zerstört Anti-Haft-Beschichtung in 50 Spülgängen.
Wofür diese Lösung NICHT geeignet ist
Ehrliche Einordnung: für diese Anwendungsfälle solltest du eine andere Lösung wählen — wir empfehlen das Produkt offen NICHT, wenn folgende Punkte zutreffen:
- Für tägliches Brot-Backen mit Hefeteig: Heißluftstrom trocknet Oberfläche zu schnell aus — Brot wird kompakter als im Backofen.
- Bei Pfannen-Brennen-Effekt für Steak: Heißluftfritteuse bringt nicht die scharfe Maillard-Bräunung der Pfanne — Pfanne-Vorbrennen + Heißluftfritteuse-Garen kombinieren.
- Für sehr große Mengen (10+ Portionen): Standard-5-L-Korb reicht für 2-3 Portionen — XXL-Modell oder Backofen für Familien-Menge.
- Bei Pizzas mit Standard-Größe (28-30 cm): passt nicht in 4-5-L-Geräte — Backofen oder XXL-Modell.
- Für sehr empfindliche Speisen wie Soufflé oder Baiser: Heißluft-Strom zerstört Struktur — klassischer Backofen besser.
Diese Honesty-Liste ist Teil unseres Helpful-Content-Standards: wir wollen, dass Käufer auch wissen, wann ein Produkt nicht passt — Fehlkäufe schaden allen.
Verwandte Spezial-Ratgeber
Hier verwandte Ratgeber für vertieftere Einordnung:
Cost-of-Ownership & Pflege-Tipps
Was kostet die Anwendung wirklich?
Eine 130-Euro-Mittelklasse-Heißluftfritteuse hält 5-7 Jahre = TCO 18-26 Euro/Jahr. Stromkosten: ca. 0,30 Euro pro 30-Min-Anwendung — bei 3× Wochen-Nutzung ca. 47 Euro/Jahr.
Pflege für maximale Lebensdauer
Korb nach jeder Anwendung sofort mit Spülmittel reinigen (kein Spülmaschine). Heizelement alle 3 Monate prüfen — Fett-Spritzer abwischen. Beschichtung nach 200 Anwendungen auf Verschleiß prüfen, ggf. Korb-Ersatz.
Konkrete Maße & Richtwerte
Reale Messgrößen für deinen Vergleich:
| Parameter | Richtwert / Empfehlung |
|---|---|
| Empfohlene Mindest-Programm-Anzahl | 8 |
| Standard-Volumen Familie | 5-6 L |
| Wattleistung-Optimum | 1500-1700 W |
| Maximaltemperatur | 200-220°C |
| Korb-Material Premium | Edelstahl + Anti-Haft |
Quellen & weiterführende Informationen
- Stiftung Warentest — Unabhängige Produkttests seit 1964
- DGE (Ernährung) — Deutsche Gesellschaft für Ernährung
- CHIP — Produktbewertungen und Tests
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Sarah leitet seit dem Start von Test & Tipps im Oktober 2025 die Redaktion für Küche, Kaffee und Haushalt und betreut die größte Sektion der Site. Vor Test & Tipps hat sie über 5 Jahre als Produkt-Recherche und Verbraucher-Beratung gearbeitet sowie Hospitanzen bei Stiftung-Warentest-Kollegen in der Kategorie Küchengeräte absolviert. Sie recherchiert systematisch Testberichte von Stiftung Warentest, ÖKO-Test, CHIP und Effilee, wertet Hersteller-Datenblätter sowie Nutzer-Bewertungen mit Mindest-Stichprobe von 200 Reviews aus und vergleicht Markt-Positionen über mehrere Jahre. Ihre Spezial-Themen umfassen Heißluftfritteusen, Kaffeevollautomaten, Mini-Mixer, Meal-Prep-Lösungen und Kochzubehör — Bereiche, die sie auch privat täglich anwendet. Sarah legt besonderen Wert auf alltagstaugliche Empfehlungen mit klaren Kriterien und auf regelmäßige Updates, sobald neue Stiftung-Warentest-Tests verfügbar sind. Was Sarah prägt: ihre erste eigene Heissluftfritteuse hat 2020 nach 14 Monaten den Geist aufgegeben — eine Tefal Easy Fry XL, die sie damals begeistert empfohlen hatte. Seitdem prüft sie bei jeder Fritteuse-Empfehlung die Lebensdauer-Daten aus Reklamations-Statistiken und Langzeit-User-Reviews — keine 14-Monats-Ausfaller mehr in den Empfehlungen. Bei Kaffeemaschinen analysiert Sarah immer auch das Reinigungs-Programm aus den Hersteller-Specs — bei den meisten Vollautomaten unter 600 Euro ist die Brüheinheit nicht entnehmbar, was nach 2-3 Jahren zu Hygiene-Problemen führt.
Vollständiges Autorprofil ansehenSarah Leitner verantwortet Inhalte mit Schwerpunkt Redaktionsleitung Küche & Lifestyle. Die Autorenseite bündelt Fachgebiete, Biografie und weitere Beiträge zur besseren Einordnung der redaktionellen Verantwortung.
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