Redaktioneller Ratgeber
Wohnen & Haushalt

Waschmaschine Größe: welche Füllmenge Sie wirklich brauchen

Datenbasiert · kein Hands-on-Test

Wie viel kg braucht eine Waschmaschine? Die EU rechnet mit 4 bis 5,7 kg je Waschgang. 22.241 EPREL-Datensätze ausgezählt — und was jedes kg an Zeit kostet.

Redaktionell geprüft
Quellenbasierte Einordnung
Aktualisiert 25.08.2026
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Autor & Redaktion
Dr. Lena Förster
Verantwortliche Redaktion
Dr. Lena Förster

Die ausführliche Autoren- und Fachzuordnung folgt weiter unten im Artikelbereich.

Stand des Artikels
Veröffentlicht
09.02.2026
Aktualisiert
25.08.2026

Änderungen, Quellenlage und redaktionelle Hinweise werden gesammelt unterhalb des Artikels dokumentiert.

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Soweit im Beitrag nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, handelt es sich um eine redaktionelle Einordnung und nicht automatisch um einen eigenen Praxistest jedes Produkts.

Vergleich 2026

Waschmaschine: welche Trommelgröße passt zu Ihrem Haushalt?

Datenbasiert · kein Hands-on-Test
Balkendiagramm: Median der Programmdauer im eco 40-60 nach Nennkapazität von 6 bis 10 Kilogramm

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Die kurze Antwort zuerst. Die Verordnung, nach der jede in der EU verkaufte Waschmaschine ihr Label bekommt, rechnet selbst damit, dass Sie rund 4,8 Kilogramm Wäsche in die Trommel geben — unabhängig davon, wie groß die Trommel ist. Bei sechs Kilogramm Nennkapazität sind es 4,0 Kilogramm, bei zwölf Kilogramm 5,7. Die Trommel verdoppelt sich, die unterstellte Wäschemenge steigt um 1,7 Kilogramm. Das ist keine Schätzung, sondern ergibt sich aus den Gewichtungsfaktoren in Anhang IV der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2014.

Warum diese Seite nicht nach Kilogramm sortiert. Die Frage lautet nicht, was eine Acht-Kilogramm-Maschine ist, sondern wie viele Kilogramm man braucht. Diese Seite beantwortet sie in drei Schritten: Wie viel Wäsche fällt tatsächlich an, was passt davon überhaupt in die Trommel — und was kostet jedes zusätzliche Kilogramm an Zeit und Stellfläche. Die Grundlage ist eine eigene Auszählung der EU-Produktdatenbank EPREL vom 25.08.2026: 23.216 registrierte Modelle, 22.834 davon abgerufen und 22.241 nach einer Plausibilitätsprüfung ausgewertet.

Der wichtigste Befund ist unbequem. Jedes zusätzliche Kilogramm Nennkapazität kostet rund zehn Minuten Waschzeit. Der Median der Programmdauer im eco 40-60 steigt von 3:17 Stunden bei sechs Kilogramm über 3:38 bei acht auf 3:58 Stunden bei zehn Kilogramm — fast perfekt linear. Wer eine größere Trommel kauft, kauft eine längere Waschzeit mit. Und die zweite Zahl, die selten jemand nennt: Die Nennkapazität gilt ausschließlich für Baumwolle. Eine Neun-Kilogramm-Maschine fasst nach den Beladungsregeln des Umweltbundesamts 1,8 Kilogramm Wolle.

Was diese Seite ersetzt

Bis zum 25.08.2026 standen an dieser Stelle drei getrennte Seiten zu Sieben-, Acht- und Neun-Kilogramm-Maschinen. Diese drei Größen decken zusammen 66,2 Prozent aller registrierten Modelle ab; drei Seiten für drei Viertel eines Marktes trennen nichts, sie wiederholen sich. Sie sind deshalb zu dieser einen Seite zusammengeführt und leiten hierher weiter. Neu ist alles, was die Kaufentscheidung tatsächlich trägt: die Herleitung der passenden Größe aus der Verordnung selbst, die Beladungsregeln für Pflegeleicht, Feinwäsche und Wolle, die Auszählung der Bautiefen und der Nachweis, dass jedes Kilogramm Trommel rund zehn Minuten Waschzeit kostet. Die fünf Geräte verteilen sich bewusst über die Kapazitätsspanne von sechs bis zehn Kilogramm — nicht fünfmal dieselbe Größe.

Wenn der Platz das Problem ist: Nur 8,6 Prozent aller registrierten Modelle bauen höchstens 45 Zentimeter tief, und in dieser Gruppe stellen Sechs- und Sieben-Kilogramm-Trommeln zusammen fast neun von zehn Geräten. Wer eine enge Nische füllen muss, sucht deshalb zuerst nach der Tiefe und erst danach nach der Größe — der Überblick dazu steht in der Übersicht zu schmalen Waschmaschinen.

Vergleichstabelle: fünf Trommelgrößen von 6 bis 10 Kilogramm

Die Reihenfolge folgt der Nennkapazität und ist keine Rangliste. Alle Verbrauchs-, Laufzeit- und Maßangaben stammen aus der EPREL-Registrierung des jeweiligen Modells, nicht von der Verkaufsseite; wo beide auseinandergehen, steht das weiter unten im Abgleich. Die Betriebskosten sind mit 160 Waschgängen im Jahr, 0,35 € je Kilowattstunde und 5,00 € je Kubikmeter Frisch- und Abwasser gerechnet. Die Auszeichnung „Unsere Empfehlung“ geht an den LG F2V7SLIM9, weil er als einziges Gerät im Feld eine große Trommel mit einer Bautiefe verbindet, die überhaupt in eine Nische passt — sie ist eine Einordnung der recherchierten Angaben und kein Top-Empfehlung, weil hier nichts getestet wurde.

BildModellAuszeichnungkgTiefeDauer vollkWh / 100LiterBetrieb / JahrBewertungZum Angebot
PKM WA6-ES1512PKM WA6-ES1512Flachste Bauform im Feld645 cm3:18 h424358 €4,1 (17)Preis prüfen
Beko BM3WFU3741RBeko BM3WFU3741RKleinste Trommel mit Dampf750 cm3:27 h444359 €4,2 (129)Preis prüfen
Bosch WAN282K3Bosch WAN282K3Die Marktmitte863 cm3:33 h464763 €4,4 (394)Preis prüfen
LG F2V7SLIM9LG F2V7SLIM9 Unsere Empfehlung948 cm3:48 h445065 €4,5 (226)Preis prüfen
Siemens WG54G2Z41Siemens WG54G2Z41Größte Trommel im Feld1063 cm3:50 h515069 €4,4 (117)Preis prüfen

Sterne und Bewertungszahlen wurden am 25.08.2026 einzeln von den Produktseiten abgerufen, nicht aus einer Suchergebnisliste. Preise ändern sich täglich und stehen deshalb weder in der Tabelle noch im Fließtext; wer sie braucht, findet sie über den Reflink in der letzten Spalte. Die Bautiefe ist in allen Zeilen der Registerwert — bei zwei Geräten weicht die Verkaufsseite davon ab, was im Abgleich weiter unten aufgeschlüsselt ist.

Wie viel Kilogramm Sie brauchen — hergeleitet statt behauptet

Zur Faustformel „so viele Kilogramm wie Personen plus zwei“ gibt es keine belastbare Quelle. Weder das Umweltbundesamt noch die Verordnung noch die Stiftung Warentest nennen eine Zuordnung von Haushaltsgröße zu Nennkapazität. Solche Tabellen stammen aus Herstellerbroschüren und Ratgebertexten, die sich gegenseitig zitieren. Diese Seite behauptet deshalb keine, sondern leitet die Größe aus zwei Dokumenten her, die belastbar sind: aus der Rechenvorschrift der Verordnung und aus den Beladungsregeln des Umweltbundesamts.

Der erste Beleg steht in Anhang IV der Verordnung (EU) 2019/2014. Der Wert auf dem Energielabel entsteht nicht aus einer Messung, sondern aus dreien: bei voller Nennkapazität, bei halber und bei einem Viertel. Diese drei Messungen werden gewichtet zusammengezogen, und die Gewichte hängen von der Trommelgröße ab. Die Verordnung schreibt sie als Formeln vor: der Anteil der Vollmessung ist minus 0,0391 mal die Nennkapazität plus 0,6918, der Anteil der Halbmessung minus 0,0109 mal die Nennkapazität plus 0,3582, und der Rest entfällt auf die Viertelmessung. Daraus lässt sich ausrechnen, mit welcher durchschnittlichen Wäschemenge der Gesetzgeber je Trommelgröße rechnet.

NennkapazitätGewicht volle BeladungGewicht halbe BeladungGewicht ViertelbeladungErwartete WäschemengeObergrenze für Klasse A
6 kg45,7 %29,3 %25,0 %4,0 kg42,1 kWh / 100
7 kg41,8 %28,2 %30,0 %4,4 kg44,8 kWh / 100
8 kg37,9 %27,1 %35,0 %4,8 kg47,3 kWh / 100
9 kg34,0 %26,0 %40,0 %5,1 kg49,5 kWh / 100
10 kg30,1 %24,9 %45,0 %5,4 kg51,4 kWh / 100
12 kg22,3 %22,7 %55,0 %5,7 kg54,4 kWh / 100

Lesen Sie die vierte Spalte von oben nach unten. Sie beginnt bei 4,0 Kilogramm und endet bei 5,7. Die Trommel verdoppelt sich von sechs auf zwölf Kilogramm, die unterstellte Wäschemenge wächst um 1,7 Kilogramm. Der Gesetzgeber geht also davon aus, dass Menschen ungefähr gleich viel Wäsche waschen, egal wie viel Platz sie dafür haben — und dass größere Maschinen entsprechend leerer laufen. Das zeigt auch die dritte Spalte: Bei zehn Kilogramm stammen 45,0 Prozent des Labelwerts aus der Messung mit einer Viertelfüllung, bei sechs Kilogramm nur 25,0 Prozent. Das Label einer großen Maschine beschreibt überwiegend den Teillastbetrieb.

Was daraus folgt. Wenn Sie realistisch 4,8 Kilogramm je Waschgang zusammenbekommen, brauchen Sie keine Trommel für zehn. Sie brauchen eine Trommel, die diese Menge ohne Gedränge aufnimmt — das Umweltbundesamt formuliert die Regel als „eine Handbreit Luft“ über der Wäsche. Und Sie brauchen Reserve für die Ausnahme, für die Maschine überhaupt größer sein muss: eine Bettgarnitur, eine Steppdecke, vier große Badetücher am Stück. Das sind die Fälle, in denen eine kleine Trommel wirklich an ihre Grenze kommt — nicht die Alltagswäsche.

Die Herleitung in drei Sätzen
  • Die Verordnung rechnet je nach Trommelgröße mit 4,0 bis 5,7 Kilogramm Wäsche je Waschgang — das ist der Erwartungswert, an dem sich jede Größenentscheidung messen lassen muss.
  • Die Nennkapazität gilt nur für Baumwolle; bei Pflegeleicht halbiert sie sich, bei Feinwäsche viertelt sie sich, bei Wolle bleibt ein Fünftel.
  • Jedes zusätzliche Kilogramm kostet rund zehn Minuten Programmdauer und im Median mehrere Zentimeter Bautiefe.

Ein Nebenbefund aus derselben Tabelle. Die letzte Spalte zeigt, warum die Energieklasse A über die Größen hinweg nicht vergleichbar ist. Der Bezugsverbrauch der Verordnung wächst mit der Nennkapazität, deshalb darf eine Maschine mit zehn Kilogramm für dasselbe A bis zu 51,4 Kilowattstunden je 100 Zyklen verbrauchen, eine mit sechs Kilogramm nur 42,1. Der Buchstabe misst also die Sparsamkeit je Kilogramm Trommel und nicht den absoluten Verbrauch. Woher dieser Bezugswert stammt und welche Angaben sonst noch auf dem Label stehen, klärt der Überblick zu Energielabel, Kennzahlen und Marktlage der Warengruppe. Wer beides auseinanderhalten will, findet die vollständige Auszählung der Verbrauchswerte in der Übersicht zum Stromverbrauch von Waschmaschinen.

Die Nennkapazität gilt nur für Baumwolle

Die Zahl auf dem Karton ist eine Baumwollzahl. Anhang I Nummer 8 der Verordnung definiert die Nennkapazität als Höchstmenge trockener Textilien einer bestimmten Art, die im gewählten Programm behandelt werden kann — und Nummer 11 legt fest, dass sich die Angaben auf dem Label auf das Programm eco 40-60 beziehen, also auf normal verschmutzte Baumwollwäsche. Für alles andere gilt die Zahl nicht. Das Umweltbundesamt nennt die Regeln ausdrücklich: Bei Pflegeleicht ist die Maschine nur zur Hälfte zu beladen, bei Feinwäsche zu einem Viertel und bei Wolle zu einem Fünftel der maximalen Füllmenge.

NennkapazitätBaumwollePflegeleicht (½)Feinwäsche (¼)Wolle (⅕)
6 kg6,0 kg3,0 kg1,5 kg1,2 kg
7 kg7,0 kg3,5 kg1,8 kg1,4 kg
8 kg8,0 kg4,0 kg2,0 kg1,6 kg
9 kg9,0 kg4,5 kg2,3 kg1,8 kg
10 kg10,0 kg5,0 kg2,5 kg2,0 kg

Die letzte Spalte ist der eigentliche Befund. Eine Neun-Kilogramm-Maschine fasst 1,8 Kilogramm Wolle. Das sind je nach Strickstärke vier bis sechs Pullover. Eine Zehn-Kilogramm-Maschine kommt auf 2,0 Kilogramm und damit auf ein Drittel dessen, was eine Sechs-Kilogramm-Maschine an Baumwolle schafft. Wer überwiegend Feines, Sport- oder Funktionswäsche wäscht, hat also effektiv eine viel kleinere Maschine gekauft, als auf dem Karton steht — und die Trommel ist bei diesen Programmen ohnehin nur zu einem Viertel gefüllt, was nach der Gewichtungslogik des Labels der ungünstigste Betriebspunkt ist.

Umgekehrt gilt das genauso. Wer viel Bettwäsche, Handtücher und Baumwollkleidung wäscht, nutzt die Nennkapazität auch tatsächlich aus. Für diese Haushalte lohnt eine große Trommel wirklich, weil sie Waschgänge einspart. Der Unterschied ist nicht die Personenzahl, sondern die Textilzusammensetzung: Ein Zweipersonenhaushalt mit Kleinkind und täglicher Bettwäsche braucht mehr Trommel als eine vierköpfige Familie, die überwiegend Sportkleidung im Pflegeleicht-Programm wäscht.

Der Denkfehler, der große Maschinen teuer macht

Eine größere Trommel spart nur dann Geld, wenn sie die Zahl der Waschgänge senkt. Wer mit einer Zehn-Kilogramm-Maschine genauso oft wäscht wie vorher mit sieben, zahlt jeden Waschgang teurer: Der Median der Zehn-Kilogramm-Klasse liegt bei 51 Kilowattstunden je 100 Zyklen gegenüber 52 bei sieben Kilogramm, dazu 51 statt 45 Liter Wasser und 3:58 statt 3:28 Stunden Laufzeit. Die Ersparnis entsteht ausschließlich über die eingesparten Durchläufe.

Eine Zahl zur Einordnung des Waschverhaltens. Das Umweltbundesamt beziffert den Waschmittelverbrauch in Deutschland auf rund 540.000 Tonnen im Jahr, umgerechnet etwa 6,5 Kilogramm je Einwohner. Rechnet man diese Menge mit einer üblichen Dosierung von rund 75 Gramm je Waschgang zurück — eine Annahme dieses Artikels und keine Angabe des Amts —, landet man bei etwa 87 Waschgängen je Person und Jahr; für einen Zweipersonenhaushalt also in derselben Größenordnung wie die 160 Waschgänge, mit denen die Kostenrechnungen dieser Seite arbeiten. Und hier schlägt die Laufzeit durch: Zwischen einer Sechs- und einer Zehn-Kilogramm-Maschine liegen im Median 41 Minuten je Durchgang. Auf 160 Waschgänge gerechnet sind das rund 109 Stunden im Jahr, in denen die Waschküche zusätzlich belegt ist.

Was eine größere Trommel an Laufzeit kostet

Der Zusammenhang ist so gerade, dass man ihn mit dem Lineal nachziehen kann. Der Median der Programmdauer im eco 40-60 steigt je Kilogramm Nennkapazität um rund zehn Minuten. Sechs Kilogramm: 3:17 Stunden. Sieben: 3:28. Acht: 3:38. Neun: 3:48. Zehn: 3:58 Stunden. Das ist keine Auswahl einzelner Geräte, sondern der Median über 22.241 ausgewertete Registereinträge. Über den gesamten Markt hinweg liegt der Median bei 3:38 Stunden, und 99,2 Prozent aller registrierten Modelle brauchen im Sparprogramm mindestens drei Stunden.

NennkapazitätModelle im RegisterMarktanteilDauer vollDauer halbDauer viertelkWh / 100Liter
5 kg3011,35 %3:00 h2:28 h2:28 h6041
6 kg2.81812,67 %3:17 h2:35 h2:35 h5643
7 kg3.95217,77 %3:28 h2:42 h2:41 h5245
8 kg5.99326,95 %3:38 h2:47 h2:45 h4747
9 kg4.76821,44 %3:48 h2:53 h2:48 h4949
10 kg3.00413,51 %3:58 h2:59 h2:53 h5151
11 kg5402,43 %4:00 h3:02 h2:56 h4551
12 kg5542,49 %4:00 h3:04 h2:58 h4956

Die dritte Spalte beantwortet nebenbei eine andere Frage. Acht Kilogramm ist mit 26,95 Prozent die häufigste Nennkapazität im Register, gefolgt von neun mit 21,44 und sieben mit 17,77 Prozent. Zusammen decken die drei Größen 66,2 Prozent aller 22.241 ausgewerteten Modelle ab, also 14.713 Geräte. Genau deshalb trennt eine Aufteilung des Marktes nach sieben, acht und neun Kilogramm nichts: Sie zerlegt zwei Drittel des Angebots in drei fast deckungsgleiche Segmente.

Bemerkenswert ist die siebte Spalte. Der absolute Energieverbrauch fällt zunächst mit der Trommelgröße — von 56 Kilowattstunden bei sechs auf 47 bei acht Kilogramm — und steigt danach wieder auf 51 bei zehn. Die Acht-Kilogramm-Klasse hat also im Median den niedrigsten absoluten Verbrauch des gesamten Registers. Dahinter stehen zwei gegenläufige Kräfte. Der Anteil der Klasse-A-Geräte wächst mit der Trommel: 27,0 Prozent bei sechs Kilogramm, 42,0 bei sieben, 61,1 bei acht, 75,9 bei neun und 81,8 Prozent bei zehn — größere Maschinen sind im Schnitt moderner und besser ausgestattet, das drückt den Median nach unten. Ab acht Kilogramm überwiegt aber der Bezugsverbrauch, der mit der Nennkapazität steigt und die absoluten Werte wieder nach oben zieht. Der niedrigste Punkt liegt dort, wo sich beides trifft. Wer den niedrigsten Zählerstand will und keine besondere Kapazitätsanforderung hat, findet ihn statistisch bei acht Kilogramm.

Gegenprobe: Hängt die Waschdauer an der Sparsamkeit?

Es hält sich hartnäckig die Vorstellung, sparsame Geräte wüschen länger. Über alle Modelle hinweg sieht es tatsächlich so aus. Der Grund ist aber ein Größeneffekt: Klasse-A-Geräte haben im Median neun Kilogramm Nennkapazität, Klasse-E-Geräte sieben. Trennt man nach Nennkapazität, verschwindet der Unterschied vollständig.

NennkapazitätDauer Klasse ADauer Klasse EModelle A / E
6 kg3:18 h3:18 h760 / 351
7 kg3:28 h3:25 h1.659 / 367
8 kg3:38 h3:38 h3.664 / 165
9 kg3:48 h3:48 h3.621 / 36
10 kg3:58 h3:59 h2.458 / 44

Bei acht Kilogramm brauchen Klasse A und Klasse E identisch 3:38 Stunden. Die Sparsamkeit kostet keine Minute — die Trommelgröße kostet sie. Wer eine kurze Waschzeit will, muss also nicht auf die Effizienz verzichten, sondern die Trommel kleiner wählen.

Die Teillastspalten zeigen den zweiten Hebel. Bei halber Beladung fällt die Programmdauer über alle Größen hinweg um rund vierzig Minuten, zwischen halber und Viertelbeladung passiert dagegen fast nichts mehr — im Median sind es 2 Minuten bei acht Kilogramm. Für die Praxis heißt das: Eine halb gefüllte Trommel ist zeitlich der beste Kompromiss, eine zu einem Viertel gefüllte verschenkt Zeit ohne Gegenwert. Wer die Waschmaschine abends laufen lässt und dabei auf die Geräuschentwicklung achten muss, findet die Auszählung der Dezibelwerte in der Übersicht zu leisen Waschmaschinen.

Fünf Geräte über die Kapazitätsspanne — und was das Register dazu sagt

Die fünf Geräte sind bewusst über die gesamte Spanne verteilt: sechs, sieben, acht, neun und zehn Kilogramm. Das ist der Sinn dieser Seite — fünf Maschinen derselben Größe hätten nichts erklärt. Für jedes Modell wurde die EPREL-Registrierung über die Modellkennung einzeln aufgerufen und Feld für Feld gegen die Angaben der Verkaufsseite gestellt. Zwei der fünf Angebote weichen dabei ab, und beide Abweichungen betreffen Zahlen, die eine Kaufentscheidung tragen.

PKM WA6-ES1512 · 6 kg · Registriernummer 1857886

Zwei Angaben der Verkaufsseite halten dem Register nicht stand. Erstens steht in der Produktbeschreibung, das Gerät verbrauche „lediglich 42 kWh pro Jahr“. Die 42 Kilowattstunden sind der Registerwert für 100 Betriebszyklen, nicht für ein Jahr — wer dreimal pro Woche wäscht, kommt auf gut 160 Waschgänge und damit auf rund 67 Kilowattstunden im Jahr. Der Text unterschlägt den Faktor, mit dem das Label überhaupt rechnet. Zweitens wird eine Schleuderwirkungsklasse B beworben. Das Register nennt eine Restfeuchte von 62,9 Prozent, und Anhang II Tabelle 3 der Verordnung ordnet die Klasse B einer Restfeuchte zwischen 45 und 54 Prozent zu; eingetragen ist deshalb folgerichtig die Klasse C. Bei den Maßen stimmen Angebot und Register dagegen auf den Zentimeter überein: 45 Zentimeter Bautiefe, und genau darauf kommt es bei diesem Gerät an. Bemerkenswert ist noch der Energieeffizienzindex: 52,0 liegt exakt auf dem gerundeten Grenzwert zur Klasse A, die laut Tabelle 1 einen Index unter 52 verlangt. Das Register führt das Modell als A — mehr Luft nach unten hat kein Gerät dieses Vergleichs weniger.

Beko BM3WFU3741R · 7 kg · Registriernummer 2042788

Verbrauch, Wasser, Geräusch und Programmdauer decken sich mit dem Register. Zwei Punkte muss man trotzdem einordnen. Die Verkaufsseite wirbt mit 1400 Umdrehungen je Minute, das Register führt 1351 — beides stimmt, weil die 1400 die höchste einstellbare Drehzahl sind und die 1351 diejenige, mit der im eco 40-60 tatsächlich geschleudert wird. Und bei der Bautiefe nennt das Angebot 49,6 Zentimeter, das Register 50; EPREL rundet auf ganze Zentimeter, der Unterschied ist also keiner. Angemeldet hat das Modell nicht die Beko-Landesgesellschaft, sondern die Beko Europe Management S.r.l. — jenes Gemeinschaftsunternehmen, in das Whirlpool sein europäisches Hausgerätegeschäft eingebracht hat. Die beworbene Ersparnis von „bis zu 35 Prozent“ durch die Funktion EnergySpin ist keine Größe des Produktdatenblatts und damit auch nicht nachprüfbar; belegbar ist allein der eingetragene Index von 51,5.

Bosch WAN282K3 · 8 kg · Registriernummer 1854519

Die auffälligste Abweichung des ganzen Feldes und ausgerechnet bei der Zahl, die über den Aufstellort entscheidet: Das Register nennt 63 Zentimeter Bautiefe, die Produktseite 59. Vier Zentimeter entscheiden darüber, ob ein Gerät in eine Nische passt. Eine Messmethode nennt keine der beiden Quellen, deshalb lässt sich der Widerspruch nicht auflösen; plausibel ist, dass das Register mit rückseitigen Anschlüssen misst und die Verkaufsseite nur den Korpus. Wer knapp plant, sollte mit dem größeren Wert rechnen — und nebenbei mit den 106,3 Zentimetern, die das Datenfeld für die Tiefe bei geöffneter Tür ausweist. Alle übrigen Werte stimmen: 46 Kilowattstunden je 100 Zyklen, 47 Liter, 72 Dezibel und damit Geräuschklasse A, Energieeffizienzindex 50,7. Interessant ist der Sprung bei der Laufzeit: 3:33 Stunden bei voller Trommel, 2:20 Stunden bei einem Viertel — von allen fünf Geräten regelt dieses am deutlichsten herunter.

LG F2V7SLIM9 · 9 kg · Registriernummer 1599783

Der Abgleich bestätigt das Ungewöhnliche an diesem Gerät. Neun Kilogramm Nennkapazität bei 48 Zentimetern Bautiefe: In der Auswertung sind von 9.083 registrierten Modellen mit neun Kilogramm oder mehr genau 101 höchstens 48 Zentimeter tief, also 1,1 Prozent. Das Register führt 48 Zentimeter, die Verkaufsseite 47,5 — auch hier nur die Rundung auf ganze Zentimeter. Ein echter Widerspruch steckt dagegen in den Aufzählungspunkten des Angebots: Dort stehen 1200 Umdrehungen je Minute, während das Datenfeld derselben Seite 1160 nennt und das Register ebenfalls 1160. Zwei Zahlen auf einer Seite, eine davon falsch. Alles Übrige passt: 44 Kilowattstunden je 100 Zyklen, 50 Liter, 71 Dezibel und Geräuschklasse A, Energieeffizienzindex 46,1 und damit der größte Abstand zur Klassengrenze im Feld. Es gibt zwei fast gleichlautende Registrierungen, F2V7SLIM9 und F2V7SLIM9B, mit identischen Messwerten — hier unterscheidet der Buchstabe ausnahmsweise nichts.

Siemens WG54G2Z41 · 10 kg · Registriernummer 2017263

Die sauberste Übereinstimmung im Feld. Bautiefe 63,2 Zentimeter auf der Verkaufsseite gegen 63 im Register, Geräusch 71 Dezibel hier wie dort, Schleuderdrehzahl 1351 in beiden Quellen, zehn Kilogramm Nennkapazität, Klasse A. Auffällig ist etwas anderes: Der Energieeffizienzindex von 51,7 liegt dichter an der Grenze zur Klasse B als bei jedem anderen Gerät dieses Vergleichs außer dem PKM. Das ist kein Vorwurf an das Gerät, sondern eine Eigenart der Rechenvorschrift — der Bezugsverbrauch wächst mit der Nennkapazität, deshalb darf eine Maschine mit zehn Kilogramm für dasselbe A absolut mehr verbrauchen als eine mit sechs. Die 51 Kilowattstunden je 100 Zyklen unterbieten nur 26 Prozent der Zehn-Kilogramm-Modelle im Register. Wer die Klasse A als Sparsamkeitsversprechen liest, liegt hier daneben.

Das Muster ist dasselbe wie bei jedem Datenabgleich in dieser Kategorie. Die Verbrauchs- und Laufzeitwerte stimmen bei allen fünf Geräten, denn sie sind messtechnisch nachprüfbar und stehen im Register. Auseinander gehen die Angaben dort, wo sie kein Feld im Produktdatenblatt haben oder wo ein Marketingtext eine Zahl umdeutet: bei der Bautiefe des Bosch, bei der Schleuderklasse und der Verbrauchseinheit des PKM, bei der Drehzahl in der Aufzählung des LG. Die einfache Prüfregel lautet deshalb: Fragen Sie zuerst, ob eine Herstellerangabe überhaupt ein Feld im Register hat. Wenn ja, ist sie belastbar. Wenn nein, ist sie Werbetext.

6kg

PKM WA6-ES1512 Waschmaschine Frontlader 6 kg

4,1/5 aus 17 Bewertungen
45 cm Bautiefe

Die einzige Bauform dieses Vergleichs, die in eine Nische unter 50 Zentimeter passt — und der Beleg dafür, dass diese Tiefe fast immer eine kleine Trommel bedeutet.

PKM WA6-ES1512 Waschmaschine Frontlader 6 kg

Datenblattwerte aus dem Register

Nennkapazität:6,0 kg
Bautiefe laut Register:45 cm
Energieeffizienzklasse:A (Index 52,0)
Energieverbrauch:42 kWh / 100 Zyklen (eco 40-60)
Wasserverbrauch:43 Liter je Zyklus
Programmdauer eco 40-60:3:18 h voll, 2:36 h halb, 2:36 h viertel
Schleudern:1200 U/min, Restfeuchte 62,9 % (Klasse C)
Geräusch Schleudern:74 dB(A), Klasse B
Maße (B×T×H):60 × 45 × 84 cm

Der PKM WA6-ES1512 steht in diesem Vergleich für den Fall, in dem die Aufstellfläche entscheidet und nicht der Haushalt. Sechs Kilogramm Nennkapazität, 45 Zentimeter Bautiefe, 60 Zentimeter Breite, 84 Zentimeter Höhe — beide Quellen, Register und Verkaufsseite, nennen dieselben Maße. Damit gehört das Gerät zu den 8,62 Prozent aller registrierten Modelle, die höchstens 45 Zentimeter tief bauen. Innerhalb dieser Gruppe sind 59,5 Prozent Sechs-Kilogramm-Maschinen und 27,9 Prozent Sieben-Kilogramm-Maschinen; ab acht Kilogramm wird es dünn und ab neun praktisch leer. Das Datenblatt nennt 42 Kilowattstunden je 100 Betriebszyklen im Programm eco 40-60 und 43 Liter je Zyklus. Der Energieeffizienzindex liegt bei 52,0 und damit exakt auf dem gerundeten Grenzwert, den Anhang II Tabelle 1 der Verordnung für die Klasse A zieht; das Register führt das Modell als A. Bezogen auf die eigene Trommelgröße ist der Verbrauch trotzdem gut: 42 Kilowattstunden unterbieten 74 Prozent aller Sechs-Kilogramm-Modelle des Registers, denn deren Median liegt bei 56. Geschleudert wird mit 1200 Umdrehungen je Minute, die Restfeuchte beträgt 62,9 Prozent und damit Schleudereffizienzklasse C — nasser als bei jedem anderen Gerät hier. Wer die Wäsche anschließend in den Trockner gibt, bezahlt diese Restfeuchte ein zweites Mal. Die Programmdauer im eco 40-60 beträgt 3:18 Stunden bei voller Trommel und 2:36 Stunden bei halber wie bei Viertelbeladung. Beworben werden 15 Programme, Startzeitvorwahl bis 24 Stunden, Kindersicherung und Trommelreinigung; eine Mengenautomatik, eine Dampffunktion oder eine App-Anbindung gibt es nicht.

Für welchen Haushalt diese Trommel reicht

Rechnerisch deckt die Trommel eine Person bis Paar ab. Nach den Beladungsregeln des Umweltbundesamts bleiben davon 3,0 Kilogramm für Pflegeleicht, 1,5 Kilogramm für Feinwäsche und 1,2 Kilogramm für Wolle — das ist ein Wollpullover-Stapel und keine Ladung.

Einordnung

Mit 17 Bewertungen ist die Rückmeldungslage dünn — das ist der Preis dafür, dass eine 45 Zentimeter tiefe Maschine ein Nischenprodukt ist. Wer diese Bauform braucht, hat kaum Auswahl und muss die schwächere Schleuderklasse in Kauf nehmen. Wer sie nicht braucht, sollte hier nicht kaufen: Für dasselbe Geld gibt es größere Trommeln mit besseren Werten.

Passt zu

Nischen und Badezimmer, in denen zwischen Wand und Türblatt keine 50 Zentimeter frei sind, sowie Haushalte mit ein bis zwei Personen, die selten mehr als vier Kilogramm zusammenbekommen.

Passt nicht zu

Alle, die eine Bettgarnitur am Stück waschen wollen, und alle, die anschließend trocknen — die Restfeuchte von 62,9 Prozent verlängert jeden Trockengang.

Vorteile

  • Mit 45 cm die flachste Bauform dieses Vergleichs
  • Register und Verkaufsseite nennen dieselben Maße — auf den Zentimeter
  • 42 kWh je 100 Zyklen unterbieten 74 % aller 6-kg-Modelle im Register
  • Klasse A trotz kleiner Trommel, obwohl die A-Grenze hier bei 42,1 kWh liegt
  • Kürzeste Programmdauer im Feld: 3:18 h bei voller Beladung
  • Startzeitvorwahl bis 24 Stunden und Kindersicherung serienmäßig

Nachteile

  • Schleudereffizienzklasse C — 62,9 % Restfeuchte, der schlechteste Wert hier
  • Nur 17 Bewertungen, entsprechend dünne Rückmeldungslage
  • Die Produktbeschreibung nennt 42 kWh „pro Jahr“ statt je 100 Zyklen
  • Beworbene Schleuderklasse B widerspricht dem Registerwert C
  • Keine Mengenautomatik, keine Dampffunktion, keine App
  • Halbe und Viertelbeladung dauern gleich lang — unterhalb der Hälfte wird nicht mehr gespart

Beladungsanpassung: was der Hersteller sagt

Angabe des Herstellers: PKM nennt auf der Produktseite keine Beladungserkennung. Beworben werden 15 Programme, eine Startzeitvorwahl von einer bis 24 Stunden, eine Kindersicherung und eine Trommelreinigung. Eine Mengenautomatik gehört ausdrücklich nicht zu den genannten Funktionen.

Was davon belegt ist: Belegbar ist, dass die Maschine bei kleinerer Beladung kürzer läuft: Das Register führt 3:18 Stunden bei voller Trommel und 2:36 Stunden sowohl bei halber als auch bei Viertelbeladung. Dass halbe und Viertelbeladung identisch lange dauern, ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass unterhalb der halben Füllung nicht weiter heruntergeregelt wird. Wer diese Maschine regelmäßig zu einem Viertel füllt, verschenkt also mehr als bei den größeren Geräten des Feldes.

Herstellerdaten und Marktlage anzeigen
Preis am 25.08.2026: 254,63 €
Bestellbarkeit: Auf Lager, Verkauf und Versand über die Buybox
Firma: PKM. Im Amazon-Datenfeld Hersteller steht der Markenname ohne Gesellschaftsform. Die EPREL-Registrierung nennt als anmeldende Organisation die PKM GmbH & Co. KG. Damit ist im Register belegt, wer für die Datenblattwerte einsteht — auf der Verkaufsseite steht das nicht.
Sitz: PKM GmbH & Co. KG, Neu Wulmstorf bei Hamburg. Die Amazon-Produktseite führt keine ladungsfähige Anschrift; wer eine braucht, findet sie im Impressum des Herstellers. Der Registereintrag weist Deutschland als Sitzland des Lieferanten aus.
Unternehmensgeschichte: PKM ist ein deutscher Anbieter von Einbau- und Standgeräten, der überwiegend im Küchenhandel und im Objektgeschäft verkauft und deshalb im Handel weniger sichtbar ist als die großen Marken. Ein Gründungsjahr weist weder die Produktseite noch das Register aus.
Kundendienst: Kundendienst über die Herstellerseite, dazu ein Ersatzteil- und Reparaturformular. Eine eigene Rufnummer allein für dieses Modell nennt die Produktseite nicht.
Servicezeiten: Servicezeiten werden auf der Produktseite nicht ausgewiesen. Amazon nennt lediglich die Rückgabefrist und die Herstellergarantie; wann der Kundendienst erreichbar ist, steht dort nicht.
Garantie: Zwei Jahre laut Amazon-Datenfeld, 24 Monate laut Registereintrag — beide Quellen stimmen überein. Unabhängig davon verpflichtet die Verordnung (EU) 2019/2023 den Hersteller, Motor, Kraftübertragung, Pumpen, Stoßdämpfer, Federn, Trommel und Lagerkreuz zehn Jahre lang für Reparaturbetriebe vorzuhalten.
Normen und Kennzeichnung: CE-Kennzeichnung. Maßgeblich sind die Delegierte Verordnung (EU) 2019/2014 für das Energielabel und die Verordnung (EU) 2019/2023 für die Ökodesign-Anforderungen. Die Messung der Datenblattwerte folgt der Normenreihe EN 60456.
Herkunft: Als Herkunftsland nennt die Amazon-Produktseite China. Der Registereintrag steht auf eine deutsche Gesellschaft; über den Fertigungsort sagt das nichts, und die beiden Angaben widersprechen sich auch nicht.
Gewicht und Maße: 52 Kilogramm Artikelgewicht, dazu 45 Zentimeter Tiefe, 60 Zentimeter Breite und 84 Zentimeter Höhe. Das Register bestätigt diese drei Maße unverändert. Bemerkenswert ist das Datenfeld zur maximalen Tiefe bei geöffneter Tür: Es nennt ebenfalls 45 Zentimeter, was bei einem Frontlader technisch nicht sein kann und offensichtlich falsch ausgefüllt ist.
Markteinführung: Kein Datum der Markteinführung ausgewiesen. Geführt wird das Gerät unter der Modellnummer WA6-ES1512; im Register steht dieselbe Kennung, dazu eine baugleiche Variante mit dem Zusatz POB und identischen Messwerten.
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7kg

Beko BM3WFU3741R Waschvollautomat 7 kg mit SteamCure

4,2/5 aus 129 Bewertungen
7 kg mit Dampf

Die kleinste Trommel dieses Vergleichs, die noch eine Dampffunktion mitbringt — und die Größe, in der die Auswahl an flachen Bauformen langsam abreißt.

Beko BM3WFU3741R Waschvollautomat 7 kg mit SteamCure

Datenblattwerte aus dem Register

Nennkapazität:7,0 kg
Bautiefe laut Register:50 cm
Energieeffizienzklasse:A (Index 51,5)
Energieverbrauch:44 kWh / 100 Zyklen (eco 40-60)
Wasserverbrauch:43 Liter je Zyklus
Programmdauer eco 40-60:3:27 h voll, 2:41 h halb, 2:41 h viertel
Schleudern:1351 U/min im eco, 1400 U/min max., Restfeuchte 53,9 % (Klasse B)
Geräusch Schleudern:76 dB(A), Klasse B
Maße (B×T×H):60 × 49,6 × 84,5 cm laut Angebot, 60 × 50 × 85 cm laut Register

Der Beko BM3WFU3741R besetzt die Größe, die im Register die zweitgrößte Gruppe stellt: 3.952 der 22.241 ausgewerteten Modelle haben sieben Kilogramm Nennkapazität, das sind 17,77 Prozent. Das Produktdatenblatt weist 44 Kilowattstunden je 100 Betriebszyklen und 43 Liter je Zyklus aus, bei einem Energieeffizienzindex von 51,5. Der Verbrauch unterbietet damit 78 Prozent aller Sieben-Kilogramm-Modelle, deren Median bei 52 Kilowattstunden liegt. Die Programmdauer im eco 40-60 beträgt 3:27 Stunden bei voller Beladung und 2:41 Stunden bei halber wie bei einem Viertel — auch dieses Gerät regelt unterhalb der halben Füllung nicht weiter herunter. Geschleudert wird im eco-Programm mit 1351 Umdrehungen je Minute bei einer höchsten einstellbaren Drehzahl von 1400; die Restfeuchte liegt bei 53,9 Prozent und damit knapp innerhalb der Schleudereffizienzklasse B, deren Grenze bei 54 Prozent verläuft. Mit 76 Dezibel im Schleudergang ist das Gerät das lauteste dieses Vergleichs und liegt genau auf dem Median des Registers. Die Bautiefe beträgt 50 Zentimeter — in der Sieben-Kilogramm-Klasse bauen 56,76 Prozent aller Modelle höchstens so flach, in der Acht-Kilogramm-Klasse sind es nur noch 12,41 Prozent. Ausstattungsseitig nennt Beko 15 Programme, eine SteamCure-Dampffunktion vor und nach dem Waschgang, ein Hygiene-Plus-Programm und den bürstenlosen ProSmart-Invertermotor.

Für welchen Haushalt diese Trommel reicht

Sieben Kilogramm decken ein bis drei Personen ab. Nach den Beladungsregeln des Umweltbundesamts sind das 3,5 Kilogramm Pflegeleicht, 1,8 Kilogramm Feinwäsche oder 1,4 Kilogramm Wolle. Die Verordnung selbst rechnet bei dieser Größe mit einer erwarteten Beladung von 4,4 Kilogramm je Waschgang.

Einordnung

4,2 Sterne aus 129 Bewertungen sind eine belastbare, aber keine überwältigende Rückmeldungslage. Die Sieben-Kilogramm-Klasse ist der Bereich, in dem sich die Entscheidung wirklich stellt: Wer hier zugreift, tauscht rund zehn Minuten kürzere Waschzeit und einen realistisch flacheren Aufstellort gegen ein Kilogramm Trommel. Zu zweit ist das eine vernünftige Rechnung, zu viert nicht mehr.

Passt zu

Ein- bis Dreipersonenhaushalte und Aufstellorte, an denen 50 Zentimeter Tiefe die Obergrenze sind. Auch für alle, die eine Dampffunktion wollen, ohne auf acht Kilogramm zu gehen.

Passt nicht zu

Familien ab vier Personen und alle, die häufig Bettwäsche am Stück waschen. Mit 76 dB(A) ist das Gerät auch nichts für hellhörige Wohnungen.

Vorteile

  • 44 kWh je 100 Zyklen unterbieten 78 % aller 7-kg-Modelle im Register
  • Niedrigster Wasserverbrauch im Feld, gemeinsam mit dem PKM: 43 Liter
  • Mit 50 cm Bautiefe noch in der flacheren Hälfte des Marktes
  • SteamCure-Dampffunktion vor und nach dem Waschgang
  • Alle Registerwerte decken sich mit der Verkaufsseite
  • 15 Programme inklusive Hygiene Plus und Express-Waschgang

Nachteile

  • Mit 76 dB(A) das lauteste Gerät dieses Vergleichs
  • Restfeuchte 53,9 % — nur um ein Zehntel innerhalb der Klasse B
  • Beworbene Ersparnis von „bis zu 35 Prozent“ ist nicht nachprüfbar
  • Kein Herkunftsland im Datenblatt ausgewiesen
  • Halbe und Viertelbeladung dauern gleich lang
  • Für vier Personen zu klein, sobald Bettwäsche dazukommt

Beladungsanpassung: was der Hersteller sagt

Angabe des Herstellers: Beko bewirbt die Funktion EnergySpin und gibt an, damit lasse sich „bis zu 35 Prozent“ Energie gegenüber herkömmlichen Waschmaschinen sparen. Womit verglichen wird, sagt die Produktseite nicht. Dazu kommt ein bürstenloser ProSmart-Invertermotor, dessen Drehzahl sich nach Angabe des Herstellers an die Einstellung anpasst.

Was davon belegt ist: Weder EnergySpin noch der Motortyp sind Parameter des EU-Produktdatenblatts, die Prozentangabe ist deshalb nicht nachprüfbar. Belegbar ist die Wirkung: 44 Kilowattstunden je 100 Zyklen, ein Energieeffizienzindex von 51,5 und eine Programmdauer, die von 3:27 Stunden bei voller Trommel auf 2:41 Stunden bei halber fällt. Wie beim PKM ändert sich unterhalb der halben Beladung nichts mehr an der Laufzeit.

Herstellerdaten und Marktlage anzeigen
Preis am 25.08.2026: 347,90 €
Bestellbarkeit: Auf Lager, Verkauf und Versand über die Buybox
Firma: Beko. Im Amazon-Datenfeld Hersteller steht der Markenname; verkauft wird über einen Markenshop. Die EPREL-Registrierung hat die Beko Europe Management S.r.l. vorgenommen — das Gemeinschaftsunternehmen, in das Whirlpool sein europäisches Hausgerätegeschäft eingebracht hat und unter dessen Dach auch Bauknecht und Indesit registriert werden.
Sitz: Beko Europe Management S.r.l. mit Sitz in Italien als anmeldende Organisation, Beko Germany GmbH in Neu-Isenburg als deutsche Vertriebsgesellschaft. Die Produktseite führt keine ladungsfähige Anschrift des Herstellers.
Unternehmensgeschichte: Beko ist die 1955 gegründete Hausgerätemarke des türkischen Arçelik-Konzerns und in Europa nach Stückzahlen einer der größten Anbieter. Seit der Übernahme des europäischen Whirlpool-Geschäfts im Jahr 2024 laufen mehrere frühere Whirlpool-Marken über dieselbe Registrierungsstelle.
Kundendienst: Kundendienst über den deutschen Beko-Service mit Online-Terminvergabe für Reparaturen und einem Ersatzteilshop. Eine Rufnummer allein für dieses Modell nennt die Produktseite nicht.
Servicezeiten: Servicezeiten stehen nicht auf der Produktseite. Amazon nennt die Rückgabefrist und die Herstellergarantie, nicht aber die Erreichbarkeit des Kundendienstes.
Garantie: Zwei Jahre Herstellergarantie laut Amazon-Datenfeld, 24 Monate laut Register. Beide Angaben stimmen überein und entsprechen dem, was 80,9 Prozent aller Registereinträge nennen. Die Ersatzteilpflicht von zehn Jahren nach Verordnung (EU) 2019/2023 gilt unabhängig davon.
Normen und Kennzeichnung: CE-Kennzeichnung. Maßgeblich sind die Delegierte Verordnung (EU) 2019/2014 für das Energielabel und die Verordnung (EU) 2019/2023 für die Ökodesign-Anforderungen; die Verbrauchsmessung folgt der Normenreihe EN 60456.
Herkunft: Ein Herkunftsland weist das Amazon-Datenblatt für dieses Modell nicht aus. Arçelik fertigt Waschmaschinen für den europäischen Markt unter anderem in der Türkei, in Polen und in Rumänien; welches Werk dieses Gerät gebaut hat, ist aus den öffentlich zugänglichen Angaben nicht ersichtlich.
Gewicht und Maße: 60 Kilogramm Artikelgewicht. Die Verkaufsseite nennt 49,6 Zentimeter Tiefe, 60 Zentimeter Breite und 84,5 Zentimeter Höhe; das Register rundet auf 50, 60 und 85 Zentimeter. Ein Widerspruch ist das nicht, sondern die Rundungsregel der Datenbank.
Markteinführung: Kein Datum der Markteinführung ausgewiesen. Modellnummer BM3WFU3741R; das Register führt dieselbe Kennung mit einer angehängten Materialnummer und die Registriernummer 2042788.
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8kg

Bosch Serie 4 WAN282K3 Waschmaschine 8 kg mit Iron Assist

4,4/5 aus 394 Bewertungen
Meistverbreitete Größe

Die Größe, die 26,95 Prozent des Registers stellt, in einer Ausführung mit der besten Teillastregelung des Feldes — und mit vier Zentimetern Unterschied zwischen Angebot und Register.

Bosch Serie 4 WAN282K3 Waschmaschine 8 kg mit Iron Assist

Datenblattwerte aus dem Register

Nennkapazität:8,0 kg
Bautiefe laut Register:63 cm (Angebot nennt 59 cm)
Energieeffizienzklasse:A (Index 50,7)
Energieverbrauch:46 kWh / 100 Zyklen (eco 40-60)
Wasserverbrauch:47 Liter je Zyklus
Programmdauer eco 40-60:3:33 h voll, 2:40 h halb, 2:20 h viertel
Schleudern:1400 U/min, Restfeuchte 53,0 % (Klasse B)
Geräusch Schleudern:72 dB(A), Klasse A
Maße (B×T×H):59,8 × 59 × 84,5 cm laut Angebot, 60 × 63 × 85 cm laut Register

Der Bosch WAN282K3 steht für die Trommelgröße, die den Markt beherrscht: 5.993 der 22.241 ausgewerteten Modelle haben acht Kilogramm Nennkapazität, das sind 26,95 Prozent und damit mehr als jede andere Größe. Das Produktdatenblatt weist 46 Kilowattstunden je 100 Betriebszyklen aus, 47 Liter je Zyklus und einen Energieeffizienzindex von 50,7. Der Median der Acht-Kilogramm-Klasse liegt bei 47 Kilowattstunden, das Gerät unterbietet 72 Prozent seiner Größenklasse — solide, aber nicht herausragend. Interessanter ist die Programmdauer: 3:33 Stunden bei voller Beladung, 2:40 Stunden bei halber und 2:20 Stunden bei einem Viertel. Damit ist dieses Gerät das einzige des Feldes, bei dem sich die Laufzeit auch unterhalb der halben Füllung noch spürbar verkürzt. Geschleudert wird mit 1400 Umdrehungen je Minute bei einer Restfeuchte von 53,0 Prozent, also Schleudereffizienzklasse B. Mit 72 Dezibel im Schleudergang erreicht das Gerät die Geräuschemissionsklasse A. Beim Aufstellmaß muss man genau hinsehen: Das Register nennt 63 Zentimeter Bautiefe, die Verkaufsseite 59. Nur 3 Prozent der Acht-Kilogramm-Modelle bauen flacher als der Registerwert; legt man die 59 Zentimeter zugrunde, wären es 35 Prozent. Vier Zentimeter verschieben die Einordnung also erheblich. Zur Ausstattung gehören Active Water Plus, Speed Perfect, ein Hygiene-Plus-Programm bei 40 Grad, die Dampffunktion Iron Assist und eine Nachlegefunktion nach Programmstart.

Für welchen Haushalt diese Trommel reicht

Acht Kilogramm sind die meistregistrierte Größe und decken zwei bis vier Personen ab. Nach den Beladungsregeln des Umweltbundesamts bleiben 4,0 Kilogramm für Pflegeleicht, 2,0 Kilogramm für Feinwäsche und 1,6 Kilogramm für Wolle. Die Verordnung rechnet bei acht Kilogramm mit einer erwarteten Beladung von 4,8 Kilogramm.

Einordnung

4,4 Sterne aus 394 Bewertungen sind die zweitbeste Rückmeldungslage im Feld. Die acht Kilogramm sind nicht deshalb die richtige Wahl, weil sie am häufigsten verkauft werden, sondern weil in dieser Größe die Auswahl am größten und der absolute Verbrauchsmedian am niedrigsten ist. Der Preis dafür steht im Register: 63 Zentimeter Bautiefe schließen die meisten Nischen aus.

Passt zu

Zwei- bis Vierpersonenhaushalte mit ausreichend Stellfläche, die regelmäßig Bettwäsche waschen und die Trommel auch bei Teilbeladung effizient betreiben wollen.

Passt nicht zu

Enge Nischen — mit dem Registerwert von 63 Zentimetern bauen nur 3 Prozent der Acht-Kilogramm-Modelle noch tiefer. Auch nichts für Einpersonenhaushalte, die Trommel nie füllen.

Vorteile

  • Beste Teillastregelung im Feld: 3:33 h voll, 2:20 h bei Viertelbeladung
  • Geräuschemissionsklasse A mit 72 dB(A) im Schleudergang
  • Energieeffizienzindex 50,7 — der zweitbeste Wert dieses Vergleichs
  • Nachlegefunktion nach Programmstart und Dampf-Programm Iron Assist
  • 4,4 Sterne aus 394 Bewertungen, die breiteste Rückmeldung nach dem LG
  • Herkunftsland Polen ausgewiesen, Fertigung im europäischen BSH-Verbund

Nachteile

  • Register nennt 63 cm Bautiefe, das Angebot 59 — vier Zentimeter Unterschied
  • 47 Liter je Zyklus, der höchste Wasserverbrauch unter den kleineren Geräten
  • Mit dem Registerwert bauen nur 3 % der 8-kg-Modelle noch tiefer
  • Die beworbenen 50 % Wasserersparnis nennen keine Bezugsgröße
  • Bewertungszahl fasst mehrere Ausstattungsvarianten zusammen
  • Höchster Wert im Feld beim Artikelgewicht: 70,9 kg erschweren das Aufstellen allein

Beladungsanpassung: was der Hersteller sagt

Angabe des Herstellers: Bosch nennt die Funktion Active Water Plus und beschreibt sie auf der Produktseite mit dem Satz, sie spare bis zu 50 Prozent Wasser, indem der Verbrauch präzise an die Beladung angepasst werde — bei Voll- wie bei Teilbeladung. Eine Bezugsgröße für die 50 Prozent nennt der Hersteller nicht. Dazu kommt Speed Perfect mit einer Laufzeitverkürzung von bis zu 65 Prozent und eine Nachlegefunktion nach Programmstart.

Was davon belegt ist: Die Prozentangaben sind keine Parameter des Produktdatenblatts und deshalb nicht überprüfbar. Was das Register zeigt, ist aber genau der Effekt, um den es geht: Die Programmdauer fällt von 3:33 Stunden bei voller Beladung über 2:40 Stunden bei halber auf 2:20 Stunden bei einem Viertel. Von allen fünf Geräten regelt dieses am konsequentesten herunter, und als einziges macht es zwischen halber und Viertelbeladung noch einen erkennbaren Unterschied.

Herstellerdaten und Marktlage anzeigen
Preis am 25.08.2026: 509,99 €
Bestellbarkeit: Auf Lager, Verkauf und Versand über die Buybox
Firma: Bosch Hausgeräte. Das Amazon-Datenfeld Hersteller nennt „Bosch Hausgeräte“, die EPREL-Registrierung die BSH Hausgeräte GmbH — dieselbe Gesellschaft, unter der auch Siemens, Neff, Gaggenau und Constructa geführt werden. Wer wissen will, wer für die Datenblattwerte einsteht, findet die Antwort im Register.
Sitz: BSH Hausgeräte GmbH, Carl-Wery-Straße 34, 81739 München. Diese Anschrift führt Amazon bei mehreren Geräten des Konzerns im Datenfeld Kontaktinformationen des Herstellers; bei diesem Modell fehlt sie, ist aber über das Register und das Impressum belegt.
Unternehmensgeschichte: Die BSH ging 1967 als Gemeinschaftsunternehmen von Robert Bosch und Siemens hervor und gehört seit 2015 vollständig zum Bosch-Konzern. Waschmaschinen für den europäischen Markt entstehen unter anderem im polnischen Werk Łódź.
Kundendienst: Kundendienst über die deutsche Bosch-Hausgeräte-Seite mit Online-Terminvergabe, Ersatzteilshop und Reparaturauftrag. Zum Gerät gehört die AquaStop-Schutzgarantie, die der Hersteller unabhängig von der Gewährleistung ausweist.
Servicezeiten: Servicezeiten werden auf der Produktseite nicht ausgewiesen. Amazon nennt Rückgabefrist und Herstellergarantie, nicht aber die Erreichbarkeit des Kundendienstes.
Garantie: Zwei Jahre Herstellergarantie laut Amazon-Datenfeld, 24 Monate laut Registereintrag. Zusätzlich gilt die Ersatzteilpflicht von zehn Jahren nach Verordnung (EU) 2019/2023 für Motor, Kraftübertragung, Pumpen, Stoßdämpfer, Federn, Trommel und Lagerkreuz.
Normen und Kennzeichnung: CE-Kennzeichnung. Maßgeblich sind die Delegierte Verordnung (EU) 2019/2014 für das Energielabel und die Verordnung (EU) 2019/2023 für die Ökodesign-Anforderungen. Die Verbrauchsmessung folgt der Normenreihe EN 60456.
Herkunft: Als Herkunftsland nennt die Amazon-Produktseite Polen. Das deckt sich mit dem europäischen Fertigungsschwerpunkt der BSH für Frontlader und ist damit die belastbarste Herkunftsangabe im Feld.
Gewicht und Maße: 70,9 Kilogramm Artikelgewicht. Bei den Maßen widersprechen sich die Quellen: Die Verkaufsseite nennt 59 Zentimeter Tiefe, das Register 63. Angegeben ist außerdem eine maximale Tiefe von 106,3 Zentimetern bei geöffneter Tür — die Zahl, die man für den Türanschlag braucht.
Markteinführung: Kein Datum der Markteinführung ausgewiesen. Modellnummer WAN282K3, Registriernummer 1854519. Das Gerät gehört zur Serie 4 und wird in mehreren Ausstattungsvarianten geführt, was die Bewertungszahl über eine Variantenfamilie hinweg zusammenfasst.
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Unsere Empfehlung
9kg

LG F2V7SLIM9 Waschmaschine Slim 9 kg mit AI Direct Drive

4,5/5 aus 226 Bewertungen
9 kg auf 48 cm

Neun Kilogramm Trommel bei 48 Zentimetern Bautiefe — die Kombination, die 98,9 Prozent der großen Modelle im Register nicht bieten. Deshalb unsere Empfehlung dieser Seite.

LG F2V7SLIM9 Waschmaschine Slim 9 kg mit AI Direct Drive

Datenblattwerte aus dem Register

Nennkapazität:9,0 kg
Bautiefe laut Register:48 cm
Energieeffizienzklasse:A (Index 46,1)
Energieverbrauch:44 kWh / 100 Zyklen (eco 40-60)
Wasserverbrauch:50 Liter je Zyklus
Programmdauer eco 40-60:3:48 h voll, 2:54 h halb, 2:20 h viertel
Schleudern:1160 U/min, Restfeuchte 53,9 % (Klasse B)
Geräusch Schleudern:71 dB(A), Klasse A
Maße (B×T×H):60 × 47,5 × 85 cm laut Angebot, 60 × 48 × 85 cm laut Register

Der LG F2V7SLIM9 löst genau den Zielkonflikt auf, um den es auf dieser Seite geht. Wer eine große Trommel will, kauft normalerweise Bautiefe mit: Der Median der Neun-Kilogramm-Klasse liegt bei 58 Zentimetern, und nur 4,15 Prozent dieser Modelle bleiben unter 50 Zentimetern. Dieses Gerät steht mit 48 Zentimetern im Register — von 9.083 Modellen mit neun Kilogramm oder mehr schaffen das genau 101, also 1,1 Prozent. Erkauft wird das mit einer geringeren Schleuderdrehzahl: 1160 Umdrehungen je Minute sind der niedrigste Wert dieses Vergleichs, die Restfeuchte liegt bei 53,9 Prozent und damit knapp innerhalb der Klasse B. Der Verbrauch ist dagegen der beste des Feldes, wenn man ihn auf die Trommelgröße bezieht: 44 Kilowattstunden je 100 Betriebszyklen bei einem Energieeffizienzindex von 46,1 — der größte Abstand zur Klassengrenze von 52 unter allen fünf Geräten. Für neun Kilogramm erlaubt die Rechenvorschrift bis zu 49,5 Kilowattstunden für ein A; dieses Gerät bleibt elf Prozent darunter. Der Wasserverbrauch liegt bei 50 Litern je Zyklus, die Programmdauer bei 3:48 Stunden voll, 2:54 Stunden halb und 2:20 Stunden bei einem Viertel. Mit 71 Dezibel im Schleudergang erreicht das Gerät die Geräuschklasse A und ist damit das leiseste des Feldes. Zur Ausstattung gehören AI Direct Drive, TurboWash 360, ein Dampfprogramm gegen Allergene, WLAN mit App-Anbindung und eine Edelstahltrommel.

Für welchen Haushalt diese Trommel reicht

Neun Kilogramm decken vier bis fünf Personen ab, aber nur bei Baumwolle. Nach den Beladungsregeln des Umweltbundesamts bleiben 4,5 Kilogramm für Pflegeleicht, 2,3 Kilogramm für Feinwäsche und 1,8 Kilogramm für Wolle — eine Neun-Kilogramm-Maschine fasst also weniger Wolle, als eine Sechs-Kilogramm-Maschine Baumwolle fasst.

Einordnung

4,5 Sterne aus 226 Bewertungen sind die beste Rückmeldungslage dieses Vergleichs. Der Grund für die Auszeichnung ist aber nicht die Sternezahl, sondern die Seltenheit der Kombination: Neun Kilogramm auf 48 Zentimetern gibt es rund hundertmal im gesamten EU-Register. Wer eine große Familie und einen engen Aufstellort hat, hat kaum eine Alternative — und muss dafür die niedrigste Schleuderdrehzahl im Feld hinnehmen.

Passt zu

Haushalte mit vier bis fünf Personen, deren Aufstellort keine 55 Zentimeter hergibt. Auch für alle, die nachts waschen: 71 dB(A) sind der niedrigste Wert im Feld.

Passt nicht zu

Alle, die anschließend in den Trockner geben und auf niedrige Restfeuchte angewiesen sind — 1160 Umdrehungen je Minute sind der schwächste Schleudergang dieses Vergleichs.

Vorteile

  • Neun Kilogramm bei 48 cm Bautiefe — das schaffen 1,1 % der großen Modelle
  • Energieeffizienzindex 46,1, der größte Abstand zur Klassengrenze im Feld
  • Leisestes Gerät des Vergleichs: 71 dB(A), Geräuschklasse A
  • Stärkste Teillastspreizung: von 3:48 h auf 2:20 h bei Viertelbeladung
  • 4,5 Sterne aus 226 Bewertungen, die beste Rückmeldungslage hier
  • Je Kilogramm Nennkapazität der sparsamste Wert im Feld: 4,9 kWh je 100 Zyklen

Nachteile

  • Nur 1160 U/min — der schwächste Schleudergang dieses Vergleichs
  • 50 Liter je Zyklus, zusammen mit dem Siemens der höchste Wasserverbrauch
  • Die Aufzählung im Angebot nennt 1200 U/min, das Datenfeld 1160
  • Beworbene Motorgarantie ist weder im Datenfeld noch im Register hinterlegt
  • Neun Kilogramm lohnen sich nur, wenn die Trommel auch gefüllt wird
  • Bewertungszahl gilt für eine Variantenfamilie, nicht nur für diese Ausführung

Beladungsanpassung: was der Hersteller sagt

Angabe des Herstellers: LG nennt die Funktion AI Direct Drive und gibt an, sie erkenne nicht nur das Gewicht der Wäsche, sondern auch die Empfindlichkeit des Gewebes, und wähle daraufhin die Trommelbewegung. Wie die Erkennung arbeitet und wie viele Stufen es gibt, sagt die Produktseite nicht. Dazu kommt TurboWash 360 mit einer beworbenen Waschzeit von 39 Minuten für ein Kurzprogramm.

Was davon belegt ist: Die Beladungserkennung ist kein Parameter des Produktdatenblatts und deshalb nicht nachprüfbar. Das Register zeigt jedoch die stärkste Spreizung des Feldes: 3:48 Stunden bei voller Beladung, 2:54 Stunden bei halber und 2:20 Stunden bei einem Viertel. Die 39 Minuten des Kurzprogramms betreffen ein anderes Programm als das eco 40-60 und sind mit dem Labelwert nicht vergleichbar.

Herstellerdaten und Marktlage anzeigen
Preis am 25.08.2026: 479,00 €
Bestellbarkeit: Auf Lager, Verkauf und Versand über die Buybox
Firma: LG Electronics. Amazon nennt im Datenfeld Hersteller die LG Electronics, die EPREL-Registrierung die LG Electronics Deutschland GmbH. Beide Angaben verweisen auf dieselbe Unternehmensgruppe; anders als bei den Konzernmarken im Feld gibt es hier keine Diskrepanz zwischen Verkaufsmarke und anmeldender Organisation.
Sitz: LG Electronics Deutschland GmbH, Ratingen. Die Produktseite führt keine ladungsfähige Anschrift des Herstellers, das Register weist Deutschland als Sitzland der anmeldenden Gesellschaft aus.
Unternehmensgeschichte: LG Electronics geht auf das 1958 in Südkorea gegründete Unternehmen GoldStar zurück und firmiert seit 1995 unter dem heutigen Namen. Waschmaschinen für den europäischen Markt entstehen überwiegend im polnischen Werk Mława, was zum ausgewiesenen Herkunftsland dieses Modells passt.
Kundendienst: Kundendienst über die deutsche LG-Seite mit Reparaturanfrage, Ersatzteilsuche und der App SmartThinQ, über die sich Fehlermeldungen auslesen lassen. Eine Rufnummer allein für dieses Modell nennt die Produktseite nicht.
Servicezeiten: Servicezeiten stehen nicht auf der Produktseite. Amazon nennt Rückgabefrist und Herstellergarantie; wann der Kundendienst erreichbar ist, geht daraus nicht hervor.
Garantie: Zwei Jahre Herstellergarantie laut Amazon-Datenfeld, 24 Monate laut Register. LG wirbt für den Direktantrieb an anderer Stelle mit einer längeren Motorgarantie; im Datenfeld und im Register steht diese Zusage nicht, weshalb sie hier nicht als belegt gilt.
Normen und Kennzeichnung: CE-Kennzeichnung. Maßgeblich sind die Delegierte Verordnung (EU) 2019/2014 für das Energielabel und die Verordnung (EU) 2019/2023 für die Ökodesign-Anforderungen; die Verbrauchsmessung folgt der Normenreihe EN 60456.
Herkunft: Als Herkunftsland nennt die Amazon-Produktseite Polen. Das deckt sich mit dem europäischen Fertigungsstandort des Herstellers und ist im Feld die zweite belastbare Herkunftsangabe neben der des Bosch.
Gewicht und Maße: 60 Kilogramm Artikelgewicht — trotz der größten Trommel unter den flachen Geräten das gleiche Gewicht wie beim deutlich kleineren Beko. Maße 60 Zentimeter Breite, 47,5 Zentimeter Tiefe und 85 Zentimeter Höhe laut Angebot; das Register rundet die Tiefe auf 48 Zentimeter. Bei geöffneter Tür sind 85,1 Zentimeter ausgewiesen.
Markteinführung: Kein Datum der Markteinführung ausgewiesen. Modellnummer F2V7SLIM9, Registriernummer 1599783. Im Register steht daneben eine Variante F2V7SLIM9B mit identischen Messwerten.
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10kg

Siemens iQ500 WG54G2Z41 Waschmaschine 10 kg mit smartFinish

4,4/5 aus 117 Bewertungen
Größte Trommel

Zehn Kilogramm, 63 Zentimeter Bautiefe und 3:50 Stunden Laufzeit — das Gerät zeigt, was eine große Trommel wirklich kostet.

Siemens iQ500 WG54G2Z41 Waschmaschine 10 kg mit smartFinish

Datenblattwerte aus dem Register

Nennkapazität:10,0 kg
Bautiefe laut Register:63 cm
Energieeffizienzklasse:A (Index 51,7)
Energieverbrauch:51 kWh / 100 Zyklen (eco 40-60)
Wasserverbrauch:50 Liter je Zyklus
Programmdauer eco 40-60:3:50 h voll, 2:55 h halb, 2:30 h viertel
Schleudern:1351 U/min, Restfeuchte 52,9 % (Klasse B)
Geräusch Schleudern:71 dB(A), Klasse A
Maße (B×T×H):59,8 × 63,2 × 84,5 cm laut Angebot, 60 × 63 × 85 cm laut Register

Der Siemens WG54G2Z41 ist in diesem Vergleich das Gerät, an dem sich der Preis der Größe ablesen lässt. Zehn Kilogramm Nennkapazität bringen 3:50 Stunden Programmdauer bei voller Beladung mit, 63 Zentimeter Bautiefe und 51 Kilowattstunden je 100 Betriebszyklen. Alle drei Werte sind die höchsten dieses Vergleichs. Bemerkenswert ist dabei, dass das Gerät trotzdem in der Klasse A steht: Der Energieeffizienzindex liegt bei 51,7, die Grenze bei 52. Möglich wird das, weil der Bezugsverbrauch der Verordnung mit der Nennkapazität wächst — bei zehn Kilogramm darf ein A-Gerät bis zu 51,4 Kilowattstunden verbrauchen, bei sechs Kilogramm nur 42,1. Der Buchstabe ist deshalb kein Maß für den absoluten Verbrauch, sondern für den Verbrauch je Kilogramm Trommel. Genau darin ist dieses Gerät gut und im absoluten Verbrauch schwach: 51 Kilowattstunden unterbieten nur 26 Prozent der Zehn-Kilogramm-Modelle im Register. Der Wasserverbrauch beträgt 50 Liter je Zyklus, geschleudert wird mit 1351 Umdrehungen je Minute bei 52,9 Prozent Restfeuchte, also Klasse B — der beste Schleuderwert des Feldes. Mit 71 Dezibel erreicht das Gerät gemeinsam mit dem LG die niedrigste Geräuschangabe und die Klasse A. Die Programmdauer fällt bei halber Beladung auf 2:55 Stunden und bei einem Viertel auf 2:30 Stunden. Zur Ausstattung gehören waterPerfect Plus, eine Fleckenautomatik, die Dampffunktion smartFinish und eine Nachlegefunktion; das Gerät ist unterbaufähig.

Für welchen Haushalt diese Trommel reicht

Zehn Kilogramm sind die Größe für fünf Personen und mehr sowie für Bettdecken am Stück. Nach den Beladungsregeln des Umweltbundesamts bleiben 5,0 Kilogramm für Pflegeleicht, 2,5 Kilogramm für Feinwäsche und 2,0 Kilogramm für Wolle. Die Verordnung selbst rechnet bei zehn Kilogramm mit einer erwarteten Beladung von 5,4 Kilogramm je Waschgang — also mit einer gut halb gefüllten Trommel.

Einordnung

4,4 Sterne aus 117 Bewertungen sind eine ordentliche, aber schmale Rückmeldungslage — die Registriernummer deutet auf ein junges Modell hin, entsprechend wenige Rückmeldungen liegen vor. Wer wirklich fünf Personen versorgt, bekommt hier die Trommel dafür. Wer sie nicht füllt, zahlt die 3:50 Stunden und die 63 Zentimeter für nichts.

Passt zu

Haushalte ab fünf Personen, Bettdecken und Kissen am Stück, dazu Aufstellorte mit mindestens 65 Zentimetern Tiefe. Die Unterbaufähigkeit hilft in Küchen mit durchgehender Arbeitsplatte.

Passt nicht zu

Kleine Haushalte, enge Nischen und alle, die Wert auf kurze Waschzeiten legen — 3:50 Stunden im eco 40-60 sind der längste Wert dieses Vergleichs.

Vorteile

  • Größte Trommel im Feld — Bettdecken und Kissen am Stück
  • Bester Schleuderwert dieses Vergleichs: 52,9 % Restfeuchte
  • Geräuschklasse A mit 71 dB(A), gleichauf mit dem LG
  • Alle Registerwerte decken sich mit den Angaben der Verkaufsseite
  • Unterbaufähig, Dampffunktion smartFinish und Nachlegefunktion
  • Je Kilogramm Nennkapazität sparsamer als die drei kleinsten Geräte hier: 5,1 kWh

Nachteile

  • Höchster absoluter Verbrauch hier — 51 kWh unterbieten nur 26 % der 10-kg-Modelle
  • Längste Laufzeit im Feld: 3:50 h im eco 40-60 bei voller Beladung
  • 63 cm Bautiefe schließen jede Nische aus
  • Energieeffizienzindex 51,7 liegt dicht an der Grenze zur Klasse B
  • Kein Nettogewicht auf der Produktseite ausgewiesen
  • Nur 117 Bewertungen — das Modell ist noch jung

Beladungsanpassung: was der Hersteller sagt

Angabe des Herstellers: Siemens nennt die Funktion waterPerfect Plus und beschreibt sie damit, dass die Maschine den Wasserverbrauch automatisch an die Wäschemenge anpasse. Eine Prozentzahl, eine Messgröße oder eine Zahl der Regelstufen nennt die Produktseite nicht. Dazu kommen iQdrive als Antrieb, eine Fleckenautomatik und die Dampffunktion smartFinish.

Was davon belegt ist: Weder waterPerfect Plus noch iQdrive sind Parameter des Produktdatenblatts. Belegbar ist die Wirkung auf die Laufzeit: 3:50 Stunden bei voller Beladung, 2:55 Stunden bei halber und 2:30 Stunden bei einem Viertel. Auffällig ist etwas anderes — der eingetragene Wasserverbrauch von 50 Litern je Zyklus liegt bei zehn Kilogramm Nennkapazität unter dem Median seiner Größenklasse von 51 Litern, aber absolut höher als bei jedem kleineren Gerät dieses Vergleichs.

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Preis am 25.08.2026: 599,99 €
Bestellbarkeit: Auf Lager, Verkauf und Versand über die Buybox
Firma: Siemens. Das Amazon-Datenfeld Hersteller nennt die Siemens AG, die EPREL-Registrierung dagegen die BSH Hausgeräte GmbH. Das ist kein Widerspruch, sondern eine Markenlizenz: Hausgeräte der Marke Siemens werden von der BSH gebaut und angemeldet, die Siemens AG selbst stellt keine Waschmaschinen her. Für Gewährleistungsfragen ist die BSH die richtige Adresse.
Sitz: BSH Hausgeräte GmbH, Carl-Wery-Straße 34, 81739 München. Die Produktseite nennt die Siemens AG mit Sitz in München und Berlin; die Zuständigkeit für dieses Gerät liegt jedoch bei der BSH.
Unternehmensgeschichte: Die BSH ging 1967 als Gemeinschaftsunternehmen von Robert Bosch und Siemens hervor und gehört seit 2015 vollständig zu Bosch. Die Marke Siemens wird auf Grundlage einer Lizenz weitergeführt; die Fertigung dieses Modells liegt laut Datenfeld in der Türkei.
Kundendienst: Kundendienst über die deutsche Siemens-Hausgeräte-Seite mit Online-Terminvergabe, Ersatzteilshop und Reparaturauftrag. Die Abwicklung erfolgt über den BSH-Kundendienst.
Servicezeiten: Servicezeiten stehen nicht auf der Produktseite. Amazon nennt Rückgabefrist und Herstellergarantie; die Erreichbarkeit des Kundendienstes geht daraus nicht hervor.
Garantie: 24 Monate Herstellergarantie laut Amazon-Datenfeld, 24 Monate laut Register — die beiden Quellen stimmen überein. Die zehnjährige Ersatzteilpflicht nach Verordnung (EU) 2019/2023 gilt zusätzlich und unabhängig davon.
Normen und Kennzeichnung: CE-Kennzeichnung. Maßgeblich sind die Delegierte Verordnung (EU) 2019/2014 für das Energielabel und die Verordnung (EU) 2019/2023 für die Ökodesign-Anforderungen; die Verbrauchsmessung folgt der Normenreihe EN 60456.
Herkunft: Als Herkunftsland nennt die Amazon-Produktseite die Türkei. Das ist die einzige Nicht-EU-Fertigung unter den drei Geräten dieses Vergleichs, die überhaupt ein Herkunftsland ausweisen, und steht nicht im Widerspruch zur deutschen Marke.
Gewicht und Maße: Ein Nettogewicht nennt die Produktseite nicht. Angegeben sind 63,2 Zentimeter Tiefe, 59,8 Zentimeter Breite und 84,5 Zentimeter Höhe; das Register bestätigt 63, 60 und 85 Zentimeter. Bei geöffneter Tür sind 104,9 Zentimeter ausgewiesen.
Markteinführung: Kein Datum der Markteinführung ausgewiesen. Modellnummer WG54G2Z41, Registriernummer 2017263. Die Registriernummer gehört zu den höchsten im Feld, was auf eine späte Anmeldung und damit ein junges Modell hindeutet.
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Die Aufstellfrage entscheidet oft über die Trommelgröße

Breite und Höhe sind praktisch fixiert, die Tiefe ist die freie Größe. Der Median der Bautiefe im Register liegt bei 57 Zentimetern, das mittlere Viertel zwischen 52 und 60. Bei der Breite sind 99,4 Prozent aller Modelle höchstens 60 Zentimeter breit, bei der Höhe liegt der Median bei 85 Zentimetern. Wer eine Nische ausmisst, muss deshalb fast nur eine Zahl kennen — und diese eine Zahl entscheidet danach über die Trommel.

NennkapazitätMedian BautiefeAnteil bis 45 cmAnteil bis 50 cmModelle im Register
6 kg50 cm40,49 %59,65 %2.818
7 kg50 cm13,56 %56,76 %3.952
8 kg55 cm1,72 %12,41 %5.993
9 kg58 cm0,10 %4,15 %4.768
10 kg60 cm0,00 %0,27 %3.004

Die dritte Spalte fällt ins Bodenlose. Von den Sechs-Kilogramm-Modellen bauen 40,49 Prozent höchstens 45 Zentimeter tief, von den Sieben-Kilogramm-Modellen noch 13,56 Prozent, von den Acht-Kilogramm-Modellen 1,72 Prozent — und bei neun Kilogramm sind es fünf Geräte im gesamten Register, also 0,10 Prozent. Bei zehn Kilogramm gibt es kein einziges. Wer eine Nische unter 45 Zentimetern hat, hat die Trommelgröße damit bereits entschieden. Über alle Kapazitäten hinweg bleiben 1.918 von 22.241 Modellen in dieser Tiefe, also 8,6 Prozent.

2,1 %
der Modelle bauen höchstens 40 cm tief
8,6 %
der Modelle bauen höchstens 45 cm tief
23,4 %
der Modelle bauen höchstens 50 cm tief
42,1 %
der Modelle bauen höchstens 55 cm tief
76,1 %
der Modelle bauen höchstens 60 cm tief

Drei Maße, die beim Ausmessen regelmäßig vergessen werden. Erstens der Türanschlag: Der Bosch dieses Vergleichs weist eine maximale Tiefe von 106,3 Zentimetern bei geöffneter Tür aus, der Siemens 104,9. Wer die Maschine in einen schmalen Flur stellt, braucht diesen Platz zum Beladen. Zweitens die Anschlüsse: Zulauf, Ablauf und Stecker brauchen hinter dem Gerät Raum, und genau darin dürfte der Unterschied zwischen den 59 Zentimetern der Bosch-Verkaufsseite und den 63 des Registers begründet liegen. Drittens die Standfüße: Die Höhenangabe gilt für die eingedrehte Stellung, ausgeglichen wird oft ein Zentimeter mehr gebraucht.

Zwei Wege aus der Enge. Der eine ist die flache Bauform — hier ist die Auswahl klein, und in der Regel bezahlt man sie mit Trommelgröße oder Schleuderleistung. Der LG dieses Vergleichs ist die seltene Ausnahme: neun Kilogramm auf 48 Zentimetern, wofür er allerdings mit 1160 Umdrehungen je Minute den schwächsten Schleudergang des Feldes mitbringt. Der andere Weg ist ein Toplader; er baut schmaler statt flacher und wird von oben beladen, braucht also keinen Türschwenk nach vorn. Welche Bauform in welchem Fall passt, steht in der Übersicht zu Toplader-Waschmaschinen.

Warum halb leer waschen teuer ist

Der Labelwert verschleiert das Problem, weil er es schon eingepreist hat. Auf dem Energielabel steht nach Anhang III der Verordnung der Verbrauch für 100 Betriebszyklen — und dieser Wert ist, wie oben gezeigt, ein gewichteter Durchschnitt aus voller, halber und Viertelbeladung. Eine reine Volllastzahl steht dort nirgends. Wer zwei Maschinen unterschiedlicher Größe über ihre Labelwerte vergleicht, vergleicht deshalb zwei unterschiedlich zusammengesetzte Mischwerte: Beim Sechs-Kilogramm-Gerät stammen 45,7 Prozent aus der Vollmessung, beim Zehn-Kilogramm-Gerät nur 30,1 Prozent.

Rechnen wir es an den fünf Geräten durch. Legt man 160 Waschgänge im Jahr, 0,35 € je Kilowattstunde und 5,00 € je Kubikmeter zugrunde, kostet der Betrieb zwischen 58 € und 69 € im Jahr. Die Spanne über alle fünf Größen hinweg beträgt also nur 11 €. Entscheidend ist nicht dieser Unterschied, sondern die Zahl der Waschgänge: Wer wegen einer zu kleinen Trommel statt 160 Durchgängen 200 braucht, zahlt beim Beko BM3WFU3741R rund 15 € mehr — mehr als die gesamte Spreizung zwischen dem sparsamsten und dem verbrauchsstärksten Gerät dieses Feldes.

ModellkgStrom / JahrWasser / JahrBetrieb / JahrkWh je kg TrommelGrenze für Klasse A
PKM WA6-ES1512624 €34 €58 €7,042,1
Beko BM3WFU3741R725 €34 €59 €6,344,8
Bosch WAN282K3826 €38 €63 €5,847,3
LG F2V7SLIM9925 €40 €65 €4,949,5
Siemens WG54G2Z411029 €40 €69 €5,151,4

Die vorletzte Spalte ist die ehrlichste Kennzahl dieses Vergleichs. Sie zeigt, wie viele Kilowattstunden je 100 Zyklen auf ein Kilogramm Trommelkapazität entfallen. Der LG F2V7SLIM9 liegt mit 4,9 am niedrigsten, der PKM WA6-ES1512 mit 7,0 am höchsten — nahezu umgekehrt zur absoluten Verbrauchszahl. Große Trommeln sind je Kilogramm sparsamer. Dieser Vorteil realisiert sich aber nur, wenn die Trommel auch gefüllt wird. Bleibt sie leer, kehrt sich die Rechnung um: Eine zu einem Viertel beladene Zehn-Kilogramm-Trommel nimmt 2,5 Kilogramm Wäsche auf, also weniger als die Hälfte dessen, was eine voll beladene Sechs-Kilogramm-Maschine im selben Durchgang schafft — und läuft dabei im Median immer noch 2:53 Stunden gegenüber 3:17 Stunden.

Der größte Hebel liegt ohnehin woanders. Das Umweltbundesamt beziffert die Ersparnis beim Absenken der Waschtemperatur von 40 auf 30 Grad auf über 35 Prozent des Stromverbrauchs je Waschgang — mehr, als jede Größenentscheidung dieses Vergleichs bewirkt. Dazu kommt die Beladungsregel selbst: Volle Trommel bei Koch- und Buntwäsche, eine Handbreit Luft darüber. Wer beides beherzigt, holt aus einer richtig dimensionierten Maschine mehr heraus als aus einer teureren mit besserem Buchstaben. Und wer die Wäsche anschließend maschinell trocknet, sollte die Restfeuchte im Blick behalten — die Kombination aus beidem behandelt die Übersicht zu Waschtrocknern.

Wo die fünf Geräte im Gesamtregister stehen

Ein Vergleich von fünf Geräten sagt nichts, solange man nicht weiß, wo sie im Markt liegen. Die folgende Tabelle stellt jedes Modell zweimal ein: einmal gegen das gesamte Register mit 22.241 ausgewerteten Einträgen und einmal nur gegen die Modelle derselben Nennkapazität. Erst der zweite Wert ist aussagekräftig, weil der Energieverbrauch mit der Trommelgröße wächst. Die dritte Kennzahl nennt den Anteil der Modelle derselben Größe, die tiefer bauen als das jeweilige Gerät.

ModellkgkWh / 100Median der Größenklasseunterbietet in der Klasseunterbietet gesamtflacher als
PKM WA6-ES15126425674 %80 %60 %
Beko BM3WFU3741R7445278 %74 %43 %
Bosch WAN282K38464772 %67 %3 %
LG F2V7SLIM99444970 %74 %98 %
Siemens WG54G2Z4110515126 %40 %26 %

Vier der fünf Geräte liegen im besseren Drittel ihrer Größenklasse, eines nicht. Der Siemens WG54G2Z41 unterbietet mit 51 Kilowattstunden nur 26 Prozent der Zehn-Kilogramm-Modelle. Das ist keine Schwäche des Geräts im engeren Sinn, sondern eine Folge davon, dass die Zehn-Kilogramm-Klasse besonders viele Klasse-A-Geräte enthält und der Wettbewerb dort dicht ist. Umgekehrt beim PKM WA6-ES1512: Seine 42 Kilowattstunden unterbieten 74 Prozent der Sechs-Kilogramm-Modelle, obwohl der Energieeffizienzindex mit 52,0 exakt auf der Klassengrenze liegt — in der Sechs-Kilogramm-Klasse tragen nur 27,0 Prozent der Modelle überhaupt ein A.

Die letzte Spalte ist die interessanteste. Der LG F2V7SLIM9 baut flacher als 98 Prozent aller Neun-Kilogramm-Modelle, der Bosch WAN282K3 mit seinem Registerwert von 63 Zentimetern flacher als gerade einmal 3 Prozent der Acht-Kilogramm-Modelle. Zwischen diesen beiden Zahlen liegt die ganze Aufstellfrage. Und sie zeigt auch, wie viel an dem Vier-Zentimeter-Widerspruch beim Bosch hängt: Legt man die 59 Zentimeter der Verkaufsseite zugrunde, wäre das Gerät flacher als 35 Prozent seiner Klasse statt flacher als 3 Prozent.

Zur Einordnung des Registers selbst. Es umfasst 23.216 Modelle von 544 verschiedenen Lieferanten und Marken. Der Median des Energieverbrauchs liegt bei 49 Kilowattstunden je 100 Zyklen, der des Wasserverbrauchs bei 46 Litern je Zyklus. 80,9 Prozent aller Einträge nennen eine Garantiedauer von 24 Monaten. Die Zahlen dieser Seite sind Registerzahlen und keine Verkaufszahlen — welche Modelle sich tatsächlich am häufigsten verkaufen, geht aus EPREL nicht hervor. Was daraus hervorgeht, ist das Angebot: Wonach die Hersteller ihr Sortiment ausrichten, und wo es für bestimmte Kombinationen schlicht nichts gibt.

Was die Trommelgröße nicht entscheidet

Nicht die Energieklasse. Der Buchstabe misst den Verbrauch im Verhältnis zum Bezugswert der jeweiligen Größe. Ein A bei zehn Kilogramm erlaubt 51,4 Kilowattstunden je 100 Zyklen, ein A bei sechs Kilogramm nur 42,1. Beide Geräte tragen denselben Buchstaben und unterscheiden sich im absoluten Verbrauch um fast ein Viertel. Wer Geräte unterschiedlicher Größe vergleichen will, muss deshalb die Kilowattstundenzahl heranziehen und nicht den Buchstaben.

Nicht die Waschleistung. Die Verordnung verlangt für jedes Gerät einen Wascheffizienzindex und eine Spülwirkung, unabhängig von der Nennkapazität. Eine kleine Maschine wäscht nicht schlechter, sie wäscht weniger auf einmal. Und nicht die Lautstärke: Der Median der Luftschallemissionen liegt im Register bei 76 Dezibel, und unter den fünf Geräten dieses Vergleichs sind ausgerechnet die beiden größten mit je 71 Dezibel die leisesten — was an der Bauweise liegt und nicht an der Trommel.

Nicht die Schleuderleistung. Die Restfeuchte reicht in diesem Vergleich von 52,9 Prozent beim größten Gerät bis 62,9 Prozent beim kleinsten — der Zusammenhang ist gegenläufig zu dem, was man erwarten würde, und hat mit der Trommelgröße nichts zu tun, sondern mit der Drehzahl und dem Antrieb. Wer nach dem Waschen in den Trockner gibt, sollte die Restfeuchte deshalb getrennt prüfen: Jeder Prozentpunkt mehr Restfeuchte verlängert den anschließenden Trockengang.

Die Reihenfolge, in der man entscheidet
  1. Aufstellort ausmessen — Tiefe der Nische, Türschwenk nach vorn, Platz für Anschlüsse. Ergibt die Zahl unter 50 Zentimetern, ist die Trommelgröße damit weitgehend festgelegt.
  2. Textilien einschätzen — überwiegend Baumwolle oder überwiegend Pflegeleicht und Feines. Im zweiten Fall gilt die halbe bis viertel Nennkapazität.
  3. Ausnahmefälle prüfen — Bettgarnitur, Steppdecke, Kissen. Diese Stücke bestimmen die Untergrenze, nicht die Alltagswäsche.
  4. Laufzeit gegenrechnen — jedes zusätzliche Kilogramm kostet im Median zehn Minuten je Waschgang.
  5. Erst dann auf den Verbrauch schauen — und zwar auf die Kilowattstundenzahl je 100 Zyklen, verglichen mit dem Median der eigenen Größenklasse aus der Tabelle weiter oben.

Und ein Hinweis zur Belastbarkeit der Testlage. Die Stiftung Warentest hat zuletzt am 23. Oktober 2025 einen Waschmaschinentest mit 38 Modellen veröffentlicht und die Betriebskosten über zehn Jahre gerechnet; zwischen dem sparsamsten und dem verbrauchsstärksten Gerät liegen dort mehr als 400 Euro. Die Ergebnistabellen sind kostenpflichtig, Noten stehen hier deshalb nicht. Für die Größenfrage ist das ohnehin nachrangig: Kein Test der Welt kann beantworten, wie viel Wäsche in Ihrem Haushalt anfällt und wie tief Ihre Nische ist. Diese beiden Zahlen müssen Sie selbst messen — den Rest liefert das Register.

Quellen & weiterführende Informationen

  • EPREL — Europäische Produktdatenbank für die Energieverbrauchskennzeichnung — amtliches Register, in dem jeder Lieferant die Datenblattwerte jedes Modells hinterlegen muss. Grundlage sämtlicher Marktzahlen dieser Seite: 23.216 registrierte Modelle als exakte Registerzählung, 22.834 davon abgerufen und 22.241 nach einer Plausibilitätsprüfung ausgewertet. Abruf vom 25.08.2026. Auch die Registrierung jedes der fünf Geräte wurde dort einzeln über die Modellkennung nachgeschlagen.
  • Delegierte Verordnung (EU) 2019/2014, Volltext — Energieverbrauchskennzeichnung von Haushaltswaschmaschinen. Liefert die Definition der Nennkapazität als Masse trockener Textilien einer bestimmten Art (Anhang I Nummer 8), die Definition des Programms eco 40-60 für normal verschmutzte Baumwollwäsche (Anhang I Nummer 11), die Definition des gewichteten Energieverbrauchs als Durchschnitt aus voller, halber und Viertelbeladung (Anhang I Nummer 13), die Gewichtungsfaktoren A, B und C in Abhängigkeit von der Nennkapazität sowie die Formel für den Bezugsverbrauch (Anhang IV Nummer 2.1), die Angabe je 100 Betriebszyklen (Anhang III) und die Klassengrenzen (Anhang II Tabellen 1 und 3).
  • Umweltbundesamt — Klimabewusstes Wäschewaschen — belegt die Beladungsregeln, auf denen die Textilientabelle dieser Seite beruht: volle Trommel bei Koch- und Buntwäsche mit einer Handbreit Luft, die Hälfte bei Pflegeleicht, ein Viertel bei Feinwäsche und ein Fünftel bei Wolle. Belegt außerdem die Ersparnis von über 35 Prozent Strom je Waschgang beim Absenken der Temperatur von 40 auf 30 Grad und den Waschmittelverbrauch von rund 540.000 Tonnen im Jahr, umgerechnet etwa 6,5 Kilogramm je Einwohner.
  • Umweltbundesamt — Waschmaschine: bei Kauf und Nutzung auf Energieeffizienz achten — ordnet Kurzprogramme als zeitsparend und nicht als energiesparend ein und rät ausdrücklich, ein vorhandenes Gerät nach Möglichkeit zu reparieren statt zu ersetzen. Grundlage der Einordnung, dass die Größenentscheidung nur bei einem ohnehin anstehenden Neukauf zur Debatte steht.
  • Stiftung Warentest — Waschmaschinen im Vergleich — Untersuchung vom 23. Oktober 2025 mit 38 Modellen. Frei zugänglich ist der Befund, dass die Betriebskosten über zehn Jahre gerechnet wurden und zwischen dem sparsamsten und dem verbrauchsstärksten Gerät mehr als 400 Euro auseinanderliegen. Die Ergebnistabellen sind kostenpflichtig; Noten werden hier deshalb nicht wiedergegeben.
  • Produktdatenblätter der Hersteller PKM, Beko, Bosch, LG und Siemens sowie die Amazon-Produktseiten der fünf Modelle: Sternebewertung, Rezensionszahl, Datenfelder, Maßangaben und Bestellbarkeit, einzeln abgerufen am 25.08.2026, Abgleich gegen das Register am 25.08.2026.

Fazit. Die Frage nach der richtigen Größe hat keine Antwort in Personenzahlen, aber sie hat eine in Zahlen, die nachprüfbar sind. Die Verordnung selbst rechnet mit 4,0 bis 5,7 Kilogramm Wäsche je Waschgang, unabhängig von der Trommel — wer diese Menge zusammenbekommt und keine Bettgarnitur am Stück waschen muss, braucht keine große Maschine. Die Nennkapazität gilt nur für Baumwolle: Bei Pflegeleicht bleibt die Hälfte, bei Feinwäsche ein Viertel, bei Wolle ein Fünftel. Jedes zusätzliche Kilogramm kostet im Median zehn Minuten Programmdauer, und ab acht Kilogramm wird die Auswahl an flachen Bauformen dünn — bei neun Kilogramm bauen 0,10 Prozent der Modelle höchstens 45 Zentimeter tief. Wer eine Nische hat, entscheidet also nicht über die Größe, sondern über die Tiefe, und bekommt die Größe dazu. Für die fünf Geräte dieses Vergleichs heißt das: Sie unterscheiden sich in den Betriebskosten um 11 € im Jahr und in der Laufzeit um 32 Minuten je Waschgang. Die Entscheidung fällt über Stellfläche, Textilien und Waschrhythmus — nicht über den Buchstaben auf dem Label.

Wenn die Nische das Problem ist

Weniger als jedes zehnte Modell bleibt unter 45 Zentimetern Bautiefe. Welche Geräte das sind und was sie an Trommel kosten, steht hier:

→ Schmale Waschmaschinen im Vergleich
Dr. Lena Förster

Verantwortlich für diesen Beitrag

Dr. Lena Förster

Fachredakteurin Energieeffizienz & Haushaltsgroßgeräte

Promotion Wirtschaftsingenieurwesen, Forschungsschwerpunkt Energieeffizienz im Haushalt

Fachfokus: Energieeffizienz · Waschmaschinen · Trockner · Spülmaschinen · Kühlschränke

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Aktualisierung und Quellenanzeigen
Veröffentlicht
09.02.2026
Zuletzt aktualisiert
25.08.2026
Verfügbarkeit geprüft
25.08.2026

Datenbasis: Herstellerangaben und Produktdatenblätter, öffentlich einsehbare Händlerdaten zu Preis und Verfügbarkeit sowie die aggregierte Bewertungslage. Vor jeder Aktualisierung prüfen wir, ob die verlinkten Produkte noch bestellbar sind, und tauschen aus, was nicht mehr lieferbar ist.

Was zuletzt geändert wurde

  • 25.08.2026: Ersterstellung als Zusammenführung der drei Bestandsseiten zu Waschmaschinen mit sieben, acht und neun Kilogramm Nennkapazität. Die drei Seiten hatten zusammen 6.776 Wörter und keinen einzigen Besucher. Der Grund ist strukturell: Sieben, acht und neun Kilogramm decken nach eigener Auszählung 66,15 Prozent aller registrierten Modelle ab, eine Aufteilung nach diesen drei Zahlen trennt also nichts, sondern erzeugt drei fast deckungsgleiche Texte. Die Kilogrammzahl ist ein Filterattribut innerhalb einer Kaufentscheidung und kein eigenes Thema. Die neue Seite beantwortet stattdessen die Frage, die tatsächlich gestellt wird: wie viel Kilogramm der eigene Haushalt braucht. Die drei alten Adressen leiten dauerhaft hierher weiter.
  • 25.08.2026: Die Dimensionierung wird nicht als Faustformel behauptet, sondern hergeleitet. Für die verbreitete Zuordnung von Personenzahl zu Kilogramm gibt es keine belastbare Quelle; weder das Umweltbundesamt noch die Verordnung noch die Stiftung Warentest nennen eine. Stattdessen rechnet die Seite aus den Gewichtungsfaktoren in Anhang IV Nummer 2.1 der Verordnung (EU) 2019/2014 zurück, mit welcher Wäschemenge der Gesetzgeber selbst kalkuliert: 4,0 Kilogramm bei sechs Kilogramm Nennkapazität, 4,8 bei acht und 5,7 bei zwölf. Die Trommel verdoppelt sich, die unterstellte Beladung wächst um 1,7 Kilogramm.
  • 25.08.2026: Neuer Kernbefund aus der eigenen EPREL-Auszählung — die Programmdauer im eco 40-60 hängt an der Nennkapazität und nicht an der Energieklasse. Der Median steigt je Kilogramm um rund zehn Minuten: 3:17 Stunden bei sechs, 3:28 bei sieben, 3:38 bei acht, 3:48 bei neun und 3:58 Stunden bei zehn Kilogramm. Die verbreitete Aussage, sparsamere Geräte wüschen länger, ist ein Simpson-Paradoxon und wurde durch eine Aufschlüsselung nach Kapazität und Klasse widerlegt: Bei acht Kilogramm brauchen Klasse A und Klasse E identisch 3:38 Stunden.
3 ältere Änderungen anzeigen
  • 25.08.2026: Der Textilien-Faktor wird erstmals vorgerechnet. Die Nennkapazität gilt ausschließlich für Baumwolle im Programm eco 40-60; nach den Beladungsregeln des Umweltbundesamts bleiben bei Pflegeleicht die Hälfte, bei Feinwäsche ein Viertel und bei Wolle ein Fünftel. Eine Neun-Kilogramm-Maschine fasst damit 1,8 Kilogramm Wolle.
  • 25.08.2026: Die Aufstellfrage wurde mit Registerzahlen unterlegt. Der Median der Bautiefe liegt bei 57 Zentimetern, nur 8,62 Prozent aller Modelle bleiben bei höchstens 45 Zentimetern. Nach Trommelgröße getrennt schaffen das 40,49 Prozent der Sechs-Kilogramm-Modelle, 13,56 Prozent der Sieben-Kilogramm-Modelle, 1,72 Prozent der Acht-Kilogramm-Modelle und 0,10 Prozent der Neun-Kilogramm-Modelle. Bei zehn Kilogramm gibt es kein einziges.
  • 25.08.2026: Fünf Geräte über die Kapazitätsspanne von sechs bis zehn Kilogramm ersetzen die früheren Produktlisten, die jeweils fünf Maschinen derselben Größe zeigten. Jede ASIN wurde einzeln geprüft und die EPREL-Registrierung gegen die Verkaufsseite gestellt. Zwei belegbare Abweichungen: Beim Bosch WAN282K3 nennt das Register 63 Zentimeter Bautiefe gegenüber 59 auf der Produktseite; beim PKM WA6-ES1512 bewirbt die Produktbeschreibung 42 Kilowattstunden „pro Jahr“ statt je 100 Zyklen und eine Schleuderwirkungsklasse B, während die eingetragene Restfeuchte von 62,9 Prozent nach Anhang II Tabelle 3 die Klasse C ergibt.

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