Waschmaschine: welche Trommelgröße passt zu Ihrem Haushalt?

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Diese Seite prüft Unterlagen, keine Geräte: ausgewertet werden Herstellerangaben, Bedienungsanleitungen, Angebotstexte, einschlägige Normen, öffentliche Register und behördliche Veröffentlichungen. Wo ein Nachweis fehlt, wird das benannt und nicht durch eine Schätzung ersetzt.
Die kurze Antwort zuerst. Die Verordnung, nach der jede in der EU verkaufte Waschmaschine ihr Label bekommt, rechnet selbst damit, dass Sie rund 4,8 Kilogramm Wäsche in die Trommel geben — unabhängig davon, wie groß die Trommel ist. Bei sechs Kilogramm Nennkapazität sind es 4,0 Kilogramm, bei zwölf Kilogramm 5,7. Die Trommel verdoppelt sich, die unterstellte Wäschemenge steigt um 1,7 Kilogramm. Das ist keine Schätzung, sondern ergibt sich aus den Gewichtungsfaktoren in Anhang IV der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2014.
Warum diese Seite nicht nach Kilogramm sortiert. Die Frage lautet nicht, was eine Acht-Kilogramm-Maschine ist, sondern wie viele Kilogramm man braucht. Diese Seite beantwortet sie in drei Schritten: Wie viel Wäsche fällt tatsächlich an, was passt davon überhaupt in die Trommel — und was kostet jedes zusätzliche Kilogramm an Zeit und Stellfläche. Die Grundlage ist eine eigene Auszählung der EU-Produktdatenbank EPREL vom 25.08.2026: 23.216 registrierte Modelle, 22.834 davon abgerufen und 22.241 nach einer Plausibilitätsprüfung ausgewertet. Am 02.10.2026 kam ein zweiter Abruf hinzu, der die Temperatur in der Wäsche erfasst.
Der wichtigste Befund ist unbequem. Jedes zusätzliche Kilogramm Nennkapazität kostet rund zehn Minuten Waschzeit. Der Median der Programmdauer im eco 40-60 steigt von 3:17 Stunden bei sechs Kilogramm über 3:38 bei acht auf 3:58 Stunden bei zehn Kilogramm — fast perfekt linear. Wer eine größere Trommel kauft, kauft eine längere Waschzeit mit. Und die zweite Zahl, die selten jemand nennt: Die Nennkapazität gilt ausschließlich für Baumwolle. Eine Neun-Kilogramm-Maschine fasst nach den Beladungsregeln des Umweltbundesamts 1,8 Kilogramm Wolle. Die dritte Zahl betrifft die Temperatur: Im eco 40-60 erreicht die Wäsche im Median 37 Grad mit voller Trommel und 24 Grad mit einem Viertel — und je größer die Trommel, desto kühler wird es.
Seit dem 25.08.2026 führt diese Seite die drei früheren Seiten zu Sieben-, Acht- und Neun-Kilogramm-Maschinen zusammen, die alten Adressen leiten hierher weiter. Diese drei Größen decken zusammen 66,2 Prozent aller registrierten Modelle ab; getrennte Seiten hätten sich nur wiederholt. Am 02.10.2026 wurden alle fünf Angebote und ihre Registereinträge neu geprüft und die Temperaturauswertung ergänzt.
Wenn der Platz das Problem ist: Nur 8,6 Prozent aller registrierten Modelle bauen höchstens 45 Zentimeter tief, und in dieser Gruppe stellen Sechs- und Sieben-Kilogramm-Trommeln zusammen fast neun von zehn Geräten. Wer eine enge Nische füllen muss, sucht deshalb zuerst nach der Tiefe und erst danach nach der Größe — der Überblick dazu steht in der Übersicht zu schmalen Waschmaschinen.
Vergleichstabelle: fünf Trommelgrößen von 6 bis 10 Kilogramm
Die Reihenfolge folgt der Nennkapazität und ist keine Rangliste. Alle Verbrauchs-, Laufzeit- und Maßangaben stammen aus der EPREL-Registrierung des jeweiligen Modells, nicht von der Verkaufsseite; wo beide auseinandergehen, steht das weiter unten im Abgleich. Die Betriebskosten sind mit 160 Waschgängen im Jahr, 0,37 € je Kilowattstunde (Durchschnitt für Haushalte 2026 laut BDEW) und angenommenen 5,00 € je Kubikmeter Frisch- und Abwasser gerechnet. Die Auszeichnung „Unsere Empfehlung“ geht an den LG F2V7SLIM9, weil er als einziges Gerät im Feld eine große Trommel mit einer Bautiefe verbindet, die überhaupt in eine Nische passt — sie ist eine Einordnung der recherchierten Angaben und kein Top-Empfehlung, weil hier nichts getestet wurde.
| Bild | Modell | Auszeichnung | kg | Tiefe | Dauer voll | kWh / 100 | Liter | Betrieb / Jahr | Bewertung | Zum Angebot |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() | PKM WA6-ES1512 | Flachste Bauform im Feld | 6 | 45 cm | 3:18 h | 42 | 43 | 59 € | 4,1 (17) | Preis prüfen |
![]() | Beko BM3WFU3741R | Kleinste Trommel mit Dampf | 7 | 50 cm | 3:27 h | 44 | 43 | 60 € | 4,2 (136) | Preis prüfen |
![]() | Bosch WAN282K3 | Die Marktmitte | 8 | 63 cm | 3:33 h | 46 | 47 | 65 € | 4,4 (405) | Preis prüfen |
![]() | LG F2V7SLIM9 | Unsere Empfehlung | 9 | 48 cm | 3:48 h | 44 | 50 | 66 € | 4,5 (234) | Preis prüfen |
![]() | Siemens WG54G2Z41 | Größte Trommel im Feld | 10 | 63 cm | 3:50 h | 51 | 50 | 70 € | 4,4 (229) | Preis prüfen |
Sterne und Bewertungszahlen wurden am 02.10.2026 einzeln von den Produktseiten abgerufen, nicht aus einer Suchergebnisliste. Preise ändern sich täglich und stehen deshalb weder in der Tabelle noch im Fließtext; wer sie braucht, findet sie über den Reflink in der letzten Spalte. Die Bautiefe ist in allen Zeilen der Registerwert — bei zwei Geräten weicht die Verkaufsseite davon ab, was im Abgleich weiter unten aufgeschlüsselt ist.
Wie viel Kilogramm Sie brauchen — hergeleitet statt behauptet
Zur Faustformel „so viele Kilogramm wie Personen plus zwei“ gibt es keine belastbare Quelle. Weder das Umweltbundesamt noch die Verordnung noch die Stiftung Warentest nennen eine Zuordnung von Haushaltsgröße zu Nennkapazität. Solche Tabellen stammen aus Herstellerbroschüren und Ratgebertexten, die sich gegenseitig zitieren. Diese Seite behauptet deshalb keine, sondern leitet die Größe aus zwei Dokumenten her, die belastbar sind: aus der Rechenvorschrift der Verordnung und aus den Beladungsregeln des Umweltbundesamts.
Der erste Beleg steht in Anhang IV der Verordnung (EU) 2019/2014. Der Wert auf dem Energielabel entsteht nicht aus einer Messung, sondern aus dreien: bei voller Nennkapazität, bei halber und bei einem Viertel. Diese drei Messungen werden gewichtet zusammengezogen, und die Gewichte hängen von der Trommelgröße ab. Die Verordnung schreibt sie als Formeln vor: der Anteil der Vollmessung ist minus 0,0391 mal die Nennkapazität plus 0,6918, der Anteil der Halbmessung minus 0,0109 mal die Nennkapazität plus 0,3582, und der Rest entfällt auf die Viertelmessung. Daraus lässt sich ausrechnen, mit welcher durchschnittlichen Wäschemenge der Gesetzgeber je Trommelgröße rechnet.
| Nennkapazität | Gewicht volle Beladung | Gewicht halbe Beladung | Gewicht Viertelbeladung | Erwartete Wäschemenge | Obergrenze für Klasse A |
|---|---|---|---|---|---|
| 6 kg | 45,7 % | 29,3 % | 25,0 % | 4,0 kg | 42,1 kWh / 100 |
| 7 kg | 41,8 % | 28,2 % | 30,0 % | 4,4 kg | 44,8 kWh / 100 |
| 8 kg | 37,9 % | 27,1 % | 35,0 % | 4,8 kg | 47,3 kWh / 100 |
| 9 kg | 34,0 % | 26,0 % | 40,0 % | 5,1 kg | 49,5 kWh / 100 |
| 10 kg | 30,1 % | 24,9 % | 45,0 % | 5,4 kg | 51,4 kWh / 100 |
| 12 kg | 22,3 % | 22,7 % | 55,0 % | 5,7 kg | 54,4 kWh / 100 |
Lesen Sie die vierte Spalte von oben nach unten. Sie beginnt bei 4,0 Kilogramm und endet bei 5,7. Die Trommel verdoppelt sich von sechs auf zwölf Kilogramm, die unterstellte Wäschemenge wächst um 1,7 Kilogramm. Der Gesetzgeber geht also davon aus, dass Menschen ungefähr gleich viel Wäsche waschen, egal wie viel Platz sie dafür haben — und dass größere Maschinen entsprechend leerer laufen. Das zeigt auch die dritte Spalte: Bei zehn Kilogramm stammen 45,0 Prozent des Labelwerts aus der Messung mit einer Viertelfüllung, bei sechs Kilogramm nur 25,0 Prozent. Das Label einer großen Maschine beschreibt überwiegend den Teillastbetrieb.
Was daraus folgt. Wenn Sie realistisch 4,8 Kilogramm je Waschgang zusammenbekommen, brauchen Sie keine Trommel für zehn. Sie brauchen eine Trommel, die diese Menge ohne Gedränge aufnimmt — das Umweltbundesamt formuliert die Regel als „eine Handbreit Luft“ über der Wäsche. Und Sie brauchen Reserve für die Ausnahme, für die die Maschine überhaupt größer sein muss: eine Bettgarnitur, eine Steppdecke, vier große Badetücher am Stück. Das sind die Fälle, in denen eine kleine Trommel wirklich an ihre Grenze kommt — nicht die Alltagswäsche.
- Die Verordnung rechnet je nach Trommelgröße mit 4,0 bis 5,7 Kilogramm Wäsche je Waschgang — das ist der Erwartungswert, an dem sich jede Größenentscheidung messen lassen muss.
- Die Nennkapazität gilt nur für Baumwolle; bei Pflegeleicht halbiert sie sich, bei Feinwäsche viertelt sie sich, bei Wolle bleibt ein Fünftel.
- Jedes zusätzliche Kilogramm kostet rund zehn Minuten Programmdauer und im Median mehrere Zentimeter Bautiefe.
Ein Nebenbefund aus derselben Tabelle. Die letzte Spalte zeigt, warum die Energieklasse A über die Größen hinweg nicht vergleichbar ist. Der Bezugsverbrauch der Verordnung wächst mit der Nennkapazität, deshalb darf eine Maschine mit zehn Kilogramm für dasselbe A bis zu 51,4 Kilowattstunden je 100 Zyklen verbrauchen, eine mit sechs Kilogramm nur 42,1. Der Buchstabe misst also die Sparsamkeit je Kilogramm Trommel und nicht den absoluten Verbrauch. Woher dieser Bezugswert stammt und welche Angaben sonst noch auf dem Label stehen, klärt der Überblick zu Energielabel, Kennzahlen und Marktlage der Warengruppe. Wer beides auseinanderhalten will, findet die vollständige Auszählung der Verbrauchswerte in der Übersicht zum Stromverbrauch von Waschmaschinen.
Wie viele Kilogramm für zwei, drei oder vier Personen?
Diese Frage wird am häufigsten gestellt, und für sie ist die Beleglage am dünnsten. Keine der für diese Seite aufgerufenen Quellen ordnet einer Personenzahl eine Nennkapazität zu. Die Tabellen, die dafür kursieren, lassen sich auf keine Messung zurückführen. Belegen lässt sich die Zahl der Waschgänge, und über sie führt der Weg zur Größe.
Ein Anhaltspunkt steckt im Waschmittelverbrauch. Das Umweltbundesamt beziffert ihn auf rund 540.000 Tonnen im Jahr, etwa 6,5 Kilogramm je Einwohner. Mit rund 75 Gramm je Waschgang zurückgerechnet — eine Annahme dieses Artikels und keine Angabe des Amts — sind das etwa 87 Waschgänge je Person und Jahr, knapp zwei pro Woche. Zwei Personen landen damit in derselben Größenordnung wie die 160 Waschgänge, mit denen die Kostenrechnungen dieser Seite arbeiten.
| Personen | Waschgänge im Jahr (Annahme) | je Woche |
|---|---|---|
| 1 | 87 | 1,7 |
| 2 | 174 | 3,3 |
| 3 | 261 | 5,0 |
| 4 | 348 | 6,7 |
| 5 | 435 | 8,4 |
Eine größere Trommel senkt diese Zahl nur, wenn sie voll wird. Wer heute fünfmal pro Woche eine volle Sieben-Kilogramm-Trommel wäscht, käme mit neun Kilogramm rechnerisch auf knapp vier Gänge, weil fünf mal sieben geteilt durch neun 3,9 ergibt. Jeder dieser Gänge dauert im Median 20 Minuten länger. Wer heute nur halb voll wäscht, gewinnt mit der größeren Trommel nichts. Die Personenzahl ist also nur der Ausgangspunkt; entscheidend ist, wie voll die jetzige Trommel bei jedem Gang wird.
Für Familien kommt die Laufzeit dazu. Zwischen einer Sechs- und einer Zehn-Kilogramm-Maschine liegen im Median 41 Minuten je Durchgang, auf 160 Waschgänge gerechnet rund 109 Stunden im Jahr. Fünf Geräte mit acht bis elf Kilogramm stellt der Waschmaschinen-Vergleich mit Registerwerten nebeneinander.
7, 8 oder 9 Kilogramm: was zwischen den häufigsten Größen liegt
Zwei Drittel des Registers entfallen auf drei Größen, zusammen 66,2 Prozent. Zwischen ihnen wird am häufigsten entschieden, und die Unterschiede sind kleiner, als die Kilogrammzahl vermuten lässt.
| Nennkapazität | Modelle | Erwartete Beladung | Dauer voll | kWh / 100 | Liter | Median Tiefe | bis 50 cm tief | Wolle (⅕) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 7 kg | 3.952 (17,77 %) | 4,4 kg | 3:28 h | 52 | 45 | 50 cm | 56,76 % | 1,4 kg |
| 8 kg | 5.993 (26,95 %) | 4,8 kg | 3:38 h | 47 | 47 | 55 cm | 12,41 % | 1,6 kg |
| 9 kg | 4.768 (21,44 %) | 5,1 kg | 3:48 h | 49 | 49 | 58 cm | 4,15 % | 1,8 kg |
Der Schritt von sieben auf acht kostet vor allem Stellfläche. Die Laufzeit steigt um zehn Minuten, der Verbrauch sinkt im Median sogar von 52 auf 47 Kilowattstunden je 100 Zyklen. Der Anteil der Modelle, die höchstens 50 Zentimeter tief bauen, fällt aber von 56,76 auf 12,41 Prozent. Der Schritt von acht auf neun kostet vor allem Zeit: wieder zehn Minuten und zwei Liter Wasser mehr, während die Verordnung nur 0,3 Kilogramm mehr Wäsche je Gang unterstellt.
Wer zwischen acht und neun schwankt und keine Steppdecken wäscht, bekommt mit acht Kilogramm die kürzere Laufzeit, den niedrigeren Median-Verbrauch und mit 5.993 gegen 4.768 Registermodellen die größere Auswahl. Was diese Geräte in der Ausstattung unterscheidet, ordnet die Übersicht zu Frontlader-Waschmaschinen ein.
Die Nennkapazität gilt nur für Baumwolle
Die Zahl auf dem Karton ist eine Baumwollzahl. Anhang I Nummer 8 der Verordnung definiert die Nennkapazität als Höchstmenge trockener Textilien einer bestimmten Art, die im gewählten Programm behandelt werden kann — und Nummer 11 legt fest, dass sich die Angaben auf dem Label auf das Programm eco 40-60 beziehen, also auf normal verschmutzte Baumwollwäsche. Für alles andere gilt die Zahl nicht. Das Umweltbundesamt nennt die Regeln ausdrücklich: Bei Pflegeleicht ist die Maschine nur zur Hälfte zu beladen, bei Feinwäsche zu einem Viertel und bei Wolle zu einem Fünftel der maximalen Füllmenge.
| Nennkapazität | Baumwolle | Pflegeleicht (½) | Feinwäsche (¼) | Wolle (⅕) |
|---|---|---|---|---|
| 6 kg | 6,0 kg | 3,0 kg | 1,5 kg | 1,2 kg |
| 7 kg | 7,0 kg | 3,5 kg | 1,8 kg | 1,4 kg |
| 8 kg | 8,0 kg | 4,0 kg | 2,0 kg | 1,6 kg |
| 9 kg | 9,0 kg | 4,5 kg | 2,3 kg | 1,8 kg |
| 10 kg | 10,0 kg | 5,0 kg | 2,5 kg | 2,0 kg |
Die letzte Spalte ist der eigentliche Befund. Eine Neun-Kilogramm-Maschine fasst 1,8 Kilogramm Wolle. Das sind je nach Strickstärke vier bis sechs Pullover. Eine Zehn-Kilogramm-Maschine kommt auf 2,0 Kilogramm und damit auf ein Drittel dessen, was eine Sechs-Kilogramm-Maschine an Baumwolle schafft. Wer überwiegend Feines, Sport- oder Funktionswäsche wäscht, hat also effektiv eine viel kleinere Maschine gekauft, als auf dem Karton steht — und die Trommel ist bei diesen Programmen ohnehin nur zu einem Viertel gefüllt, was nach der Gewichtungslogik des Labels der ungünstigste Betriebspunkt ist.
Umgekehrt gilt das genauso. Wer viel Bettwäsche, Handtücher und Baumwollkleidung wäscht, nutzt die Nennkapazität auch aus, und nur dann spart eine große Trommel Waschgänge. Entscheidend ist also die Textilzusammensetzung, nicht die Kopfzahl.
Eine größere Trommel spart nur dann Geld, wenn sie die Zahl der Waschgänge senkt. Wer mit einer Zehn-Kilogramm-Maschine genauso oft wäscht wie vorher mit sieben, zahlt jeden Waschgang teurer: Der Median der Zehn-Kilogramm-Klasse liegt bei 51 Kilowattstunden je 100 Zyklen gegenüber 52 bei sieben Kilogramm, dazu 51 statt 45 Liter Wasser und 3:58 statt 3:28 Stunden Laufzeit. Die Ersparnis entsteht ausschließlich über die eingesparten Durchläufe.
Was eine größere Trommel an Laufzeit kostet
Der Zusammenhang ist so gerade, dass man ihn mit dem Lineal nachziehen kann. Der Median der Programmdauer im eco 40-60 steigt je Kilogramm Nennkapazität um rund zehn Minuten. Sechs Kilogramm: 3:17 Stunden. Sieben: 3:28. Acht: 3:38. Neun: 3:48. Zehn: 3:58 Stunden. Das ist keine Auswahl einzelner Geräte, sondern der Median über 22.241 ausgewertete Registereinträge. Über den gesamten Markt hinweg liegt der Median bei 3:38 Stunden, und 99,2 Prozent aller registrierten Modelle brauchen im Sparprogramm mindestens drei Stunden.
| Nennkapazität | Modelle im Register | Marktanteil | Dauer voll | Dauer halb | Dauer viertel | kWh / 100 | Liter |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 5 kg | 301 | 1,35 % | 3:00 h | 2:28 h | 2:28 h | 60 | 41 |
| 6 kg | 2.818 | 12,67 % | 3:17 h | 2:35 h | 2:35 h | 56 | 43 |
| 7 kg | 3.952 | 17,77 % | 3:28 h | 2:42 h | 2:41 h | 52 | 45 |
| 8 kg | 5.993 | 26,95 % | 3:38 h | 2:47 h | 2:45 h | 47 | 47 |
| 9 kg | 4.768 | 21,44 % | 3:48 h | 2:53 h | 2:48 h | 49 | 49 |
| 10 kg | 3.004 | 13,51 % | 3:58 h | 2:59 h | 2:53 h | 51 | 51 |
| 11 kg | 540 | 2,43 % | 4:00 h | 3:02 h | 2:56 h | 45 | 51 |
| 12 kg | 554 | 2,49 % | 4:00 h | 3:04 h | 2:58 h | 49 | 56 |
Die dritte Spalte beantwortet nebenbei eine andere Frage. Acht Kilogramm ist mit 26,95 Prozent die häufigste Nennkapazität im Register, gefolgt von neun mit 21,44 und sieben mit 17,77 Prozent. Zusammen decken die drei Größen 66,2 Prozent aller 22.241 ausgewerteten Modelle ab, also 14.713 Geräte. Genau deshalb trennt eine Aufteilung des Marktes nach sieben, acht und neun Kilogramm nichts: Sie zerlegt zwei Drittel des Angebots in drei fast deckungsgleiche Segmente.
Bemerkenswert ist die siebte Spalte. Der absolute Energieverbrauch fällt zunächst mit der Trommelgröße — von 56 Kilowattstunden bei sechs auf 47 bei acht Kilogramm — und steigt danach wieder auf 51 bei zehn. Die Acht-Kilogramm-Klasse hat also im Median den niedrigsten absoluten Verbrauch des gesamten Registers. Dahinter stehen zwei gegenläufige Kräfte. Der Anteil der Klasse-A-Geräte wächst mit der Trommel: 27,0 Prozent bei sechs Kilogramm, 42,0 bei sieben, 61,1 bei acht, 75,9 bei neun und 81,8 Prozent bei zehn — größere Maschinen sind im Schnitt moderner und besser ausgestattet, das drückt den Median nach unten. Ab acht Kilogramm überwiegt aber der Bezugsverbrauch, der mit der Nennkapazität steigt und die absoluten Werte wieder nach oben zieht. Der niedrigste Punkt liegt dort, wo sich beides trifft. Wer den niedrigsten Zählerstand will und keine besondere Kapazitätsanforderung hat, findet ihn statistisch bei acht Kilogramm.
Die Teillastspalten zeigen den zweiten Hebel. Bei halber Beladung fällt die Programmdauer über alle Größen hinweg um rund vierzig Minuten, zwischen halber und Viertelbeladung passiert dagegen fast nichts mehr — im Median sind es 2 Minuten bei acht Kilogramm. Daraus folgt: Eine halb gefüllte Trommel ist zeitlich der beste Kompromiss, eine zu einem Viertel gefüllte verschenkt Zeit ohne Gegenwert. Wer die Waschmaschine abends laufen lässt und dabei auf die Geräuschentwicklung achten muss, findet die Auszählung der Dezibelwerte in der Übersicht zu leisen Waschmaschinen.
Die Werte als Liste
- 5 kg · 301 Modelle: 3:00 h Minuten
- 6 kg · 2.818 Modelle: 3:17 h Minuten
- 7 kg · 3.952 Modelle: 3:28 h Minuten
- 8 kg · 5.993 Modelle: 3:38 h Minuten
- 9 kg · 4.768 Modelle: 3:48 h Minuten
- 10 kg · 3.004 Modelle: 3:58 h Minuten
- 11 kg · 540 Modelle: 4:00 h Minuten
- 12 kg · 554 Modelle: 4:00 h Minuten
Gegenprobe: Sparsame Maschinen waschen nicht länger, sondern kühler
Es hält sich die Vorstellung, sparsame Geräte wüschen länger. Über alle Modelle hinweg sieht es tatsächlich so aus. Der Grund ist ein Größeneffekt: Klasse-A-Geräte haben im Median neun Kilogramm Nennkapazität, Klasse-E-Geräte sieben. Trennt man nach Nennkapazität, verschwindet der Unterschied.
| Nennkapazität | Dauer Klasse A | Dauer Klasse E | Modelle A / E |
|---|---|---|---|
| 6 kg | 3:18 h | 3:18 h | 760 / 351 |
| 7 kg | 3:28 h | 3:25 h | 1.659 / 367 |
| 8 kg | 3:38 h | 3:38 h | 3.664 / 165 |
| 9 kg | 3:48 h | 3:48 h | 3.621 / 36 |
| 10 kg | 3:58 h | 3:59 h | 2.458 / 44 |
Bei acht Kilogramm brauchen Klasse A und Klasse E identisch 3:38 Stunden. Die Sparsamkeit kostet keine Minute — die Trommelgröße kostet sie. Woher die Sparsamkeit stattdessen kommt, zeigt ein Feld, das kaum jemand liest: die Temperatur in der Wäsche.
| 8 kg, Energieklasse | Modelle | Dauer voll | Höchsttemperatur voll |
|---|---|---|---|
| Klasse A | 3.626 | 3:38 h | 34 °C |
| Klasse B | 656 | 3:38 h | 38 °C |
| Klasse C | 579 | 3:38 h | 41 °C |
| Klasse D | 601 | 3:38 h | 44 °C |
Gleiche Laufzeit, zehn Grad Unterschied. Bei acht Kilogramm laufen die Klassen A bis D im Median gleich lange, 3:38 Stunden. Die höchste Temperatur in der Wäsche steigt dagegen von 34 Grad bei A über 38 und 41 auf 44 Grad bei D. Die bessere Klasse geht im Register mit einer kühleren Wäsche einher, nicht mit einer längeren Laufzeit. Diese Auswertung stammt aus dem zweiten Registerabruf vom 02.10.2026.
Wie warm das eco 40-60 wird und warum die Füllmenge mitentscheidet
Das Register enthält eine Zahl, die fast nie zitiert wird. Anhang IV Nummer 5 der Verordnung (EU) 2019/2014 verlangt für jedes Modell die höchste Temperatur, die mindestens fünf Minuten lang in der Wäsche erreicht wird, gemessen im eco 40-60 bei voller, halber und Viertelbeladung. Für diese Seite wurden die drei Werte am 02.10.2026 für 22.675 der 22.678 registrierten Modelle abgerufen; 22.037 gingen nach einer Plausibilitätsprüfung in die Auswertung ein.
Der Median liegt bei 37 Grad mit voller Trommel, 29 mit halber und 24 mit einem Viertel. Mindestens 40 Grad erreichen mit voller Trommel 28,75 Prozent aller Modelle, mit halber nur noch 2,58 Prozent. Bei Viertelbeladung bleiben 95,04 Prozent unter 30 Grad. Der Name des Programms beschreibt also nicht die Temperatur, sondern die Wäsche: Nach der Verordnung (EU) 2019/2023 ist eco 40-60 das Programm, in dem normal verschmutzte Baumwolle, die für 40 oder 60 Grad gekennzeichnet ist, gemeinsam gewaschen werden kann.
- Mittlere Hälfte bei voller Trommel: 33 bis 40 °C
- Median volle Trommel: 37 °C — im Korridor
- Median halbe Trommel: 29 °C — außerhalb des Korridors
- Median Viertelbeladung: 24 °C — außerhalb des Korridors
| Nennkapazität | voll | halb | viertel | mind. 40 °C voll | viertel unter 30 °C |
|---|---|---|---|---|---|
| 6 kg | 41 °C | 31 °C | 25 °C | 56,0 % | 92,3 % |
| 7 kg | 39 °C | 30 °C | 24 °C | 44,9 % | 89,8 % |
| 8 kg | 37 °C | 29 °C | 23 °C | 21,4 % | 95,9 % |
| 9 kg | 35 °C | 28 °C | 24 °C | 14,6 % | 98,8 % |
| 10 kg | 34 °C | 28 °C | 23 °C | 18,0 % | 98,7 % |
Die Trommelgröße verschiebt die Temperatur. Mit voller Trommel erreicht ein Sechs-Kilogramm-Gerät im Median 41 Grad, ein Zehn-Kilogramm-Gerät 34. Mindestens 40 Grad schaffen 56,0 Prozent der Sechs-, aber nur 14,6 Prozent der Neun-Kilogramm-Modelle. Größere Trommeln laufen im eco-Programm also länger und kühler. Weil die Verordnung bei großen Trommeln ohnehin mit Teilbeladung rechnet, ist der typische Waschgang einer Zehn-Kilogramm-Maschine einer zwischen 23 und 28 Grad.
Was das für den Kauf heißt. Die fünf Geräte dieses Vergleichs erreichen mit voller Trommel zwischen 32 Grad (Beko) und 37 Grad (PKM, Bosch), mit einem Viertel zwischen 23 und 25 Grad. Wer Handtücher oder Bettwäsche heiß waschen will, nimmt dafür nicht das eco-Programm, sondern ein Baumwollprogramm mit mindestens 60 Grad, sofern die Maschine eines hat. Auch dafür muss die Gebrauchsanleitung nach der Verordnung (EU) 2019/2023 die erreichte Höchsttemperatur, die Laufzeit und den Verbrauch nennen. Bei der Nachprüfung darf die Temperaturangabe um fünf Kelvin nach oben wie nach unten abweichen.
Fünf Geräte über die Kapazitätsspanne — und was das Register dazu sagt
Die fünf Geräte sind bewusst über die gesamte Spanne verteilt: sechs, sieben, acht, neun und zehn Kilogramm. Das ist der Sinn dieser Seite — fünf Maschinen derselben Größe hätten nichts erklärt. Für jedes Modell wurde die EPREL-Registrierung über die Modellkennung einzeln aufgerufen und Feld für Feld gegen die Angaben der Verkaufsseite gestellt. Zwei der fünf Angebote weichen dabei ab, und beide Abweichungen betreffen Zahlen, die eine Kaufentscheidung tragen.
Zwei Angaben der Verkaufsseite halten dem Register nicht stand. Erstens steht in der Produktbeschreibung, das Gerät verbrauche „lediglich 42 kWh pro Jahr“. Die 42 Kilowattstunden sind der Registerwert für 100 Betriebszyklen, nicht für ein Jahr — wer dreimal pro Woche wäscht, kommt auf gut 160 Waschgänge und damit auf rund 67 Kilowattstunden im Jahr. Der Text unterschlägt den Faktor, mit dem das Label überhaupt rechnet. Zweitens wird eine Schleuderwirkungsklasse B beworben. Das Register nennt eine Restfeuchte von 62,9 Prozent, und Anhang II Tabelle 3 der Verordnung ordnet die Klasse B einer Restfeuchte zwischen 45 und 54 Prozent zu; eingetragen ist deshalb folgerichtig die Klasse C. Bei den Maßen stimmen Angebot und Register dagegen auf den Zentimeter überein: 45 Zentimeter Bautiefe, und genau darauf kommt es bei diesem Gerät an.
Verbrauch, Wasser, Geräusch und Programmdauer decken sich mit dem Register. Zwei Punkte muss man trotzdem einordnen. Die Verkaufsseite wirbt mit 1400 Umdrehungen je Minute, das Register führt 1351 — beides stimmt, weil die 1400 die höchste einstellbare Drehzahl sind und die 1351 diejenige, mit der im eco 40-60 tatsächlich geschleudert wird. Und bei der Bautiefe nennt das Angebot 49,6 Zentimeter, das Register 50; EPREL rundet auf ganze Zentimeter, der Unterschied ist also keiner. Angemeldet hat das Modell nicht die deutsche Beko-Gesellschaft, sondern die Beko Europe Management S.r.l.; Beko Europe entstand nach eigener Darstellung 2024 aus einer Vereinbarung zwischen Arçelik und Whirlpool. Die beworbene Ersparnis von „bis zu 35 Prozent“ durch die Funktion EnergySpin ist keine Größe des Produktdatenblatts und damit auch nicht nachprüfbar; belegbar ist allein der eingetragene Index von 51,5.
Die auffälligste Abweichung des ganzen Feldes und ausgerechnet bei der Zahl, die über den Aufstellort entscheidet: Das Register nennt 63 Zentimeter Bautiefe, die Produktseite 59. Vier Zentimeter entscheiden darüber, ob ein Gerät in eine Nische passt. Eine Messmethode nennt keine der beiden Quellen, deshalb lässt sich der Widerspruch nicht auflösen. Wer knapp plant, sollte mit dem größeren Wert rechnen — und nebenbei mit den 106,3 Zentimetern, die das Datenfeld für die Tiefe bei geöffneter Tür ausweist. Alle übrigen Werte stimmen. Bei einem Viertel der Trommel läuft das Programm 2:20 Stunden, gleichauf mit dem LG die kürzeste Viertelladung im Feld.
Der Abgleich bestätigt das Ungewöhnliche an diesem Gerät. Neun Kilogramm Nennkapazität bei 48 Zentimetern Bautiefe: In der Auswertung sind von 9.083 registrierten Modellen mit neun Kilogramm oder mehr genau 101 höchstens 48 Zentimeter tief, also 1,1 Prozent. Das Register führt 48 Zentimeter, die Verkaufsseite 47,5 — auch hier nur die Rundung auf ganze Zentimeter. Ein echter Widerspruch steckt dagegen in den Aufzählungspunkten des Angebots: Dort stehen 1200 Umdrehungen je Minute, während das Datenfeld derselben Seite 1160 nennt und das Register ebenfalls 1160. Zwei Zahlen auf einer Seite, eine davon falsch. Alle übrigen Registerwerte decken sich mit dem Angebot.
Die sauberste Übereinstimmung im Feld. Bautiefe 63,2 Zentimeter auf der Verkaufsseite gegen 63 im Register, Geräusch 71 Dezibel hier wie dort, Schleuderdrehzahl 1351 in Datenfeld und Register, zehn Kilogramm Nennkapazität, Klasse A. Der Titel des Angebots nennt 1400 Umdrehungen; mit dieser Drehzahl schleudert das Gerät laut Register bei halber und Viertelbeladung. Auffällig ist etwas anderes: Der Energieeffizienzindex von 51,7 liegt dichter an der Grenze zur Klasse B als bei jedem anderen Gerät dieses Vergleichs außer dem PKM. Das ist kein Vorwurf an das Gerät, sondern eine Eigenart der Rechenvorschrift — der Bezugsverbrauch wächst mit der Nennkapazität, deshalb darf eine Maschine mit zehn Kilogramm für dasselbe A absolut mehr verbrauchen als eine mit sechs. Die 51 Kilowattstunden je 100 Zyklen unterbieten nur 26 Prozent der Zehn-Kilogramm-Modelle im Register. Wer die Klasse A als Sparsamkeitsversprechen liest, liegt hier daneben.
Das Muster ist dasselbe wie bei jedem Datenabgleich in dieser Kategorie. Die Verbrauchs- und Laufzeitwerte stimmen bei allen fünf Geräten, denn sie sind messtechnisch nachprüfbar und stehen im Register. Auseinander gehen die Angaben dort, wo sie kein Feld im Produktdatenblatt haben oder wo ein Marketingtext eine Zahl umdeutet: bei der Bautiefe des Bosch, bei der Schleuderklasse und der Verbrauchseinheit des PKM, bei der Drehzahl in der Aufzählung des LG. Die einfache Prüfregel lautet deshalb: Fragen Sie zuerst, ob eine Herstellerangabe überhaupt ein Feld im Register hat. Wenn ja, ist sie belastbar. Wenn nein, ist sie Werbetext.
PKM WA6-ES1512 Waschmaschine Frontlader 6 kg
Mit 45 Zentimetern die flachste Bauform dieses Vergleichs — und der Beleg dafür, dass diese Tiefe fast immer eine kleine Trommel bedeutet.
Datenblattwerte aus dem Register
Der PKM WA6-ES1512 steht in diesem Vergleich für den Fall, in dem die Aufstellfläche entscheidet und nicht der Haushalt. Sechs Kilogramm Nennkapazität, 45 Zentimeter Bautiefe, 60 Zentimeter Breite, 84 Zentimeter Höhe — beide Quellen, Register und Verkaufsseite, nennen dieselben Maße. Damit gehört das Gerät zu den 8,62 Prozent aller registrierten Modelle, die höchstens 45 Zentimeter tief bauen. Das Datenblatt nennt 42 Kilowattstunden je 100 Betriebszyklen im Programm eco 40-60 und 43 Liter je Zyklus. Der Energieeffizienzindex liegt bei 52,0 und damit exakt auf dem gerundeten Grenzwert, den Anhang II Tabelle 1 der Verordnung für die Klasse A zieht; das Register führt das Modell als A. Bezogen auf die eigene Trommelgröße ist der Verbrauch trotzdem gut: 42 Kilowattstunden unterbieten 74 Prozent aller Sechs-Kilogramm-Modelle des Registers, denn deren Median liegt bei 56. Geschleudert wird mit 1200 Umdrehungen je Minute, die Restfeuchte beträgt 62,9 Prozent und damit Schleudereffizienzklasse C — nasser als bei jedem anderen Gerät hier. Wer die Wäsche anschließend in den Trockner gibt, bezahlt diese Restfeuchte ein zweites Mal. Beworben werden 15 Programme, Startzeitvorwahl bis 24 Stunden, Kindersicherung und Trommelreinigung; eine Mengenautomatik, eine Dampffunktion oder eine App-Anbindung gibt es nicht.
Für welchen Haushalt diese Trommel reicht
Die Verordnung rechnet bei sechs Kilogramm mit 4,0 Kilogramm Wäsche je Gang. Nach den Beladungsregeln des Umweltbundesamts bleiben 3,0 Kilogramm für Pflegeleicht, 1,5 Kilogramm für Feinwäsche und 1,2 Kilogramm für Wolle — das ist ein Wollpullover-Stapel und keine Ladung.
Einordnung
Mit 17 Bewertungen ist die Rückmeldungslage dünn — das ist der Preis dafür, dass eine 45 Zentimeter tiefe Maschine ein Nischenprodukt ist. Wer diese Bauform braucht, hat kaum Auswahl und muss die schwächere Schleuderklasse in Kauf nehmen. Wer sie nicht braucht, sollte hier nicht kaufen: Alle vier anderen Geräte dieses Vergleichs schleudern die Wäsche trockener.
Nischen und Badezimmer, in denen zwischen Wand und Türblatt keine 50 Zentimeter frei sind, sowie Haushalte, die selten mehr als vier Kilogramm Baumwolle für einen Gang zusammenbekommen.
Alle, die eine Bettgarnitur am Stück waschen wollen, und alle, die anschließend trocknen — die Restfeuchte von 62,9 Prozent verlängert jeden Trockengang.
Vorteile
- Mit 45 cm die flachste Bauform dieses Vergleichs
- Register und Verkaufsseite nennen dieselben Maße — auf den Zentimeter
- 42 kWh je 100 Zyklen unterbieten 74 % aller 6-kg-Modelle im Register
- Klasse A trotz kleiner Trommel, obwohl die A-Grenze hier bei 42,1 kWh liegt
- Kürzeste Programmdauer im Feld: 3:18 h bei voller Beladung
- Startzeitvorwahl bis 24 Stunden und Kindersicherung serienmäßig
Nachteile
- Schleudereffizienzklasse C — 62,9 % Restfeuchte, der schlechteste Wert hier
- Nur 17 Bewertungen, entsprechend dünne Rückmeldungslage
- Die Produktbeschreibung nennt 42 kWh „pro Jahr“ statt je 100 Zyklen
- Beworbene Schleuderklasse B widerspricht dem Registerwert C
- Keine Mengenautomatik, keine Dampffunktion, keine App
- Halbe und Viertelbeladung dauern gleich lang — unterhalb der Hälfte wird nicht mehr gespart
Beladungsanpassung: was der Hersteller sagt
Angabe des Herstellers: PKM nennt auf der Produktseite keine Beladungserkennung. Beworben werden 15 Programme, eine Startzeitvorwahl von einer bis 24 Stunden, eine Kindersicherung und eine Trommelreinigung. Eine Mengenautomatik gehört ausdrücklich nicht zu den genannten Funktionen.
Was davon belegt ist: Belegbar ist, dass die Maschine bei kleinerer Beladung kürzer läuft: Das Register führt 3:18 Stunden bei voller Trommel und 2:36 Stunden sowohl bei halber als auch bei Viertelbeladung. Dass halbe und Viertelbeladung identisch lange dauern, ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass unterhalb der halben Füllung nicht weiter heruntergeregelt wird. Wer diese Maschine regelmäßig zu einem Viertel füllt, spart anders als bei Bosch, LG und Siemens keine Laufzeit.
Herstellerdaten und Bestellbarkeit anzeigen
Beko BM3WFU3741R Waschvollautomat 7 kg mit SteamCure
Die kleinste Trommel dieses Vergleichs, die noch eine Dampffunktion mitbringt — und die Größe, in der die Auswahl an flachen Bauformen langsam abreißt.
Datenblattwerte aus dem Register
Der Beko BM3WFU3741R besetzt die Größe, die im Register die zweitgrößte Gruppe stellt: 3.952 der 22.241 ausgewerteten Modelle haben sieben Kilogramm Nennkapazität, das sind 17,77 Prozent. Das Produktdatenblatt weist 44 Kilowattstunden je 100 Betriebszyklen und 43 Liter je Zyklus aus, bei einem Energieeffizienzindex von 51,5. Der Verbrauch unterbietet damit 78 Prozent aller Sieben-Kilogramm-Modelle, deren Median bei 52 Kilowattstunden liegt. Geschleudert wird im eco-Programm mit 1351 Umdrehungen je Minute bei einer höchsten einstellbaren Drehzahl von 1400; die Restfeuchte liegt bei 53,9 Prozent und damit knapp innerhalb der Schleudereffizienzklasse B, deren Grenze bei 54 Prozent verläuft. Mit 76 Dezibel im Schleudergang ist das Gerät das lauteste dieses Vergleichs und liegt genau auf dem Median des Registers. Die Bautiefe beträgt 50 Zentimeter. Ausstattungsseitig nennt Beko 15 Programme, eine SteamCure-Dampffunktion vor und nach dem Waschgang, ein Hygiene-Plus-Programm und den bürstenlosen ProSmart-Invertermotor.
Für welchen Haushalt diese Trommel reicht
Sieben Kilogramm sind die Größe, bei der die Auswahl an flachen Bauformen noch groß ist. Nach den Beladungsregeln des Umweltbundesamts sind das 3,5 Kilogramm Pflegeleicht, 1,8 Kilogramm Feinwäsche oder 1,4 Kilogramm Wolle. Die Verordnung selbst rechnet bei dieser Größe mit einer erwarteten Beladung von 4,4 Kilogramm je Waschgang.
Einordnung
4,2 Sterne aus 136 Bewertungen, gezählt über eine Familie mit vier Ausführungen, sind eine belastbare, aber keine überwältigende Rückmeldungslage. Die Sieben-Kilogramm-Klasse ist der Bereich, in dem sich die Entscheidung wirklich stellt: Wer hier zugreift, tauscht rund zehn Minuten kürzere Waschzeit und einen realistisch flacheren Aufstellort gegen ein Kilogramm Trommel. Wer die Trommel regelmäßig füllt und wenig Bettwäsche wäscht, kommt mit dieser Rechnung gut aus.
Haushalte mit überwiegend kleineren Ladungen und Aufstellorte, an denen 50 Zentimeter Tiefe die Obergrenze sind. Auch für alle, die eine Dampffunktion wollen, ohne auf acht Kilogramm zu gehen.
Alle, die häufig Bettwäsche oder Decken am Stück waschen. Mit 76 dB(A) ist das Gerät auch nichts für hellhörige Wohnungen.
Vorteile
- 44 kWh je 100 Zyklen unterbieten 78 % aller 7-kg-Modelle im Register
- Niedrigster Wasserverbrauch im Feld, gemeinsam mit dem PKM: 43 Liter
- Mit 50 cm Bautiefe noch in der flacheren Hälfte des Marktes
- SteamCure-Dampffunktion vor und nach dem Waschgang
- Alle Registerwerte decken sich mit der Verkaufsseite
- 15 Programme inklusive Hygiene Plus und Express-Waschgang
Nachteile
- Mit 76 dB(A) das lauteste Gerät dieses Vergleichs
- Restfeuchte 53,9 % — nur um ein Zehntel innerhalb der Klasse B
- Beworbene Ersparnis von „bis zu 35 Prozent“ ist nicht nachprüfbar
- Kein Herkunftsland im Datenblatt ausgewiesen
- Halbe und Viertelbeladung dauern gleich lang
- Für Bettdecken am Stück zu klein
Beladungsanpassung: was der Hersteller sagt
Angabe des Herstellers: Beko bewirbt die Funktion EnergySpin und gibt an, damit lasse sich „bis zu 35 Prozent“ Energie gegenüber herkömmlichen Waschmaschinen sparen. Womit verglichen wird, sagt die Produktseite nicht. Dazu kommt ein bürstenloser ProSmart-Invertermotor, dessen Drehzahl sich nach Angabe des Herstellers an die Einstellung anpasst.
Was davon belegt ist: Weder EnergySpin noch der Motortyp sind Parameter des EU-Produktdatenblatts, die Prozentangabe ist deshalb nicht nachprüfbar. Belegbar ist die Wirkung: 44 Kilowattstunden je 100 Zyklen, ein Energieeffizienzindex von 51,5 und eine Programmdauer, die von 3:27 Stunden bei voller Trommel auf 2:41 Stunden bei halber fällt. Wie beim PKM ändert sich unterhalb der halben Beladung nichts mehr an der Laufzeit.
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Bosch Serie 4 WAN282K3 Waschmaschine 8 kg mit Iron Assist
Die Größe, die 26,95 Prozent des Registers stellt, mit der höchsten Schleuderdrehzahl im eco-Programm — und mit vier Zentimetern Unterschied zwischen Angebot und Register.
Datenblattwerte aus dem Register
Der Bosch WAN282K3 steht für die Trommelgröße, die den Markt beherrscht: 5.993 der 22.241 ausgewerteten Modelle haben acht Kilogramm Nennkapazität, das sind 26,95 Prozent und damit mehr als jede andere Größe. Das Produktdatenblatt weist 46 Kilowattstunden je 100 Betriebszyklen aus, 47 Liter je Zyklus und einen Energieeffizienzindex von 50,7. Der Median der Acht-Kilogramm-Klasse liegt bei 47 Kilowattstunden, das Gerät unterbietet 72 Prozent seiner Größenklasse — solide, aber nicht herausragend. Geschleudert wird mit 1400 Umdrehungen je Minute bei einer Restfeuchte von 53,0 Prozent, also Schleudereffizienzklasse B. Mit 72 Dezibel im Schleudergang erreicht das Gerät die Geräuschemissionsklasse A. Beim Aufstellmaß muss man genau hinsehen: Das Register nennt 63 Zentimeter Bautiefe, die Verkaufsseite 59. Zur Ausstattung gehören Active Water Plus, Speed Perfect, ein Hygiene-Plus-Programm bei 40 Grad, die Dampffunktion Iron Assist und eine Nachlegefunktion nach Programmstart.
Für welchen Haushalt diese Trommel reicht
Acht Kilogramm sind die meistregistrierte Größe und im Median die sparsamste. Nach den Beladungsregeln des Umweltbundesamts bleiben 4,0 Kilogramm für Pflegeleicht, 2,0 Kilogramm für Feinwäsche und 1,6 Kilogramm für Wolle. Die Verordnung rechnet bei acht Kilogramm mit einer erwarteten Beladung von 4,8 Kilogramm.
Einordnung
4,4 Sterne aus 405 Bewertungen sind die breiteste Rückmeldungslage im Feld, gezählt über zwei Ausführungen. Acht Kilogramm liegen nicht deshalb nahe, weil sie am häufigsten registriert sind, sondern weil in dieser Größe die Auswahl am größten und der absolute Verbrauchsmedian am niedrigsten ist. Der Preis dafür steht im Register: 63 Zentimeter Bautiefe schließen die meisten Nischen aus.
Haushalte mit ausreichend Stellfläche, die regelmäßig Bettwäsche waschen und bei kleinen Ladungen eine kürzere Laufzeit wollen.
Enge Nischen — mit dem Registerwert von 63 Zentimetern bauen nur 3 Prozent der Acht-Kilogramm-Modelle noch tiefer. Auch nichts für Haushalte, die die Trommel nie füllen.
Vorteile
- Höchste Schleuderdrehzahl im eco-Programm: 1400 U/min bei jeder Beladung
- Geräuschemissionsklasse A mit 72 dB(A) im Schleudergang
- Energieeffizienzindex 50,7 — der zweitbeste Wert dieses Vergleichs
- Nachlegefunktion nach Programmstart und Dampf-Programm Iron Assist
- 4,4 Sterne aus 405 Bewertungen, die meisten im Feld
- Herkunftsland Polen im Datenfeld ausgewiesen
Nachteile
- Register nennt 63 cm Bautiefe, das Angebot 59 — vier Zentimeter Unterschied
- 47 Liter je Zyklus, der höchste Wasserverbrauch unter den kleineren Geräten
- Mit dem Registerwert bauen nur 3 % der 8-kg-Modelle noch tiefer
- Die beworbenen 50 % Wasserersparnis nennen keine Bezugsgröße
- Bewertungszahl fasst mehrere Ausstattungsvarianten zusammen
- Schwerstes der vier Geräte mit Gewichtsangabe: 70,9 kg
Beladungsanpassung: was der Hersteller sagt
Angabe des Herstellers: Bosch nennt die Funktion Active Water Plus und beschreibt sie auf der Produktseite mit dem Satz, sie spare bis zu 50 Prozent Wasser, indem der Verbrauch präzise an die Beladung angepasst werde — bei Voll- wie bei Teilbeladung. Eine Bezugsgröße für die 50 Prozent nennt der Hersteller nicht. Dazu kommt Speed Perfect mit einer Laufzeitverkürzung von bis zu 65 Prozent und eine Nachlegefunktion nach Programmstart.
Was davon belegt ist: Die Prozentangaben sind keine Parameter des Produktdatenblatts und deshalb nicht überprüfbar. Was das Register zeigt, ist aber genau der Effekt, um den es geht: Die Programmdauer fällt von 3:33 Stunden bei voller Beladung über 2:40 Stunden bei halber auf 2:20 Stunden bei einem Viertel. Mit 2:20 Stunden bei einem Viertel liegt es gleichauf mit dem LG; anders als PKM und Beko verkürzt es die Laufzeit auch unterhalb der halben Füllung.
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LG F2V7SLIM9 Waschmaschine Slim 9 kg mit AI Direct Drive
Neun Kilogramm Trommel bei 48 Zentimetern Bautiefe — die Kombination, die 98,9 Prozent der großen Modelle im Register nicht bieten. Deshalb unsere Empfehlung dieser Seite.
Datenblattwerte aus dem Register
Der LG F2V7SLIM9 löst genau den Zielkonflikt auf, um den es auf dieser Seite geht. Wer eine große Trommel will, kauft normalerweise Bautiefe mit: Der Median der Neun-Kilogramm-Klasse liegt bei 58 Zentimetern, und nur 4,15 Prozent dieser Modelle bleiben unter 50 Zentimetern. Dieses Gerät steht mit 48 Zentimetern im Register — von 9.083 Modellen mit neun Kilogramm oder mehr schaffen das genau 101, also 1,1 Prozent. Erkauft wird das mit einer geringeren Schleuderdrehzahl: 1160 Umdrehungen je Minute sind der niedrigste Wert dieses Vergleichs, die Restfeuchte liegt bei 53,9 Prozent und damit knapp innerhalb der Klasse B. Der Verbrauch ist dagegen der beste des Feldes, wenn man ihn auf die Trommelgröße bezieht: 44 Kilowattstunden je 100 Betriebszyklen bei einem Energieeffizienzindex von 46,1 — der größte Abstand zur Klassengrenze von 52 unter allen fünf Geräten. Für neun Kilogramm erlaubt die Rechenvorschrift bis zu 49,5 Kilowattstunden für ein A; dieses Gerät bleibt elf Prozent darunter. Der Wasserverbrauch liegt bei 50 Litern je Zyklus. Mit 71 Dezibel im Schleudergang erreicht das Gerät die Geräuschklasse A und ist damit das leiseste des Feldes. Zur Ausstattung gehören AI Direct Drive, TurboWash 360, ein Dampfprogramm gegen Allergene, WLAN mit App-Anbindung und eine Edelstahltrommel.
Für welchen Haushalt diese Trommel reicht
Neun Kilogramm lohnen sich bei viel Baumwolle. Nach den Beladungsregeln des Umweltbundesamts bleiben 4,5 Kilogramm für Pflegeleicht, 2,3 Kilogramm für Feinwäsche und 1,8 Kilogramm für Wolle — eine Neun-Kilogramm-Maschine fasst also weniger Wolle, als eine Sechs-Kilogramm-Maschine Baumwolle fasst.
Einordnung
4,5 Sterne aus 234 Bewertungen sind der höchste Sternwert dieses Vergleichs. Der Grund für die Auszeichnung ist aber nicht die Sternezahl, sondern die Seltenheit der Kombination: Neun Kilogramm auf 48 Zentimetern gibt es rund hundertmal im gesamten EU-Register. Wer viel Baumwolle wäscht und einen engen Aufstellort hat, hat kaum eine Alternative — und muss dafür die niedrigste Schleuderdrehzahl im Feld hinnehmen.
Haushalte mit großen Baumwollladungen, deren Aufstellort keine 55 Zentimeter hergibt. Auch für alle, die nachts waschen: 71 dB(A) sind der niedrigste Wert im Feld.
Alle, die anschließend in den Trockner geben und auf niedrige Restfeuchte angewiesen sind — 1160 Umdrehungen je Minute sind der schwächste Schleudergang dieses Vergleichs.
Vorteile
- Neun Kilogramm bei 48 cm Bautiefe — das schaffen 1,1 % der großen Modelle
- Energieeffizienzindex 46,1, der größte Abstand zur Klassengrenze im Feld
- Leisestes Gerät des Vergleichs: 71 dB(A), Geräuschklasse A
- Stärkste Teillastspreizung: von 3:48 h auf 2:20 h bei Viertelbeladung
- 4,5 Sterne aus 234 Bewertungen, der höchste Sternwert im Feld
- Je Kilogramm Nennkapazität der sparsamste Wert im Feld: 4,9 kWh je 100 Zyklen
Nachteile
- Nur 1160 U/min — der schwächste Schleudergang dieses Vergleichs
- 50 Liter je Zyklus, zusammen mit dem Siemens der höchste Wasserverbrauch
- Die Aufzählung im Angebot nennt 1200 U/min, das Datenfeld 1160
- Am 02.10.2026 nennt das Datenfeld kein Herkunftsland mehr
- Neun Kilogramm lohnen sich nur, wenn die Trommel auch gefüllt wird
- Bewertungszahl gilt für eine Variantenfamilie, nicht nur für diese Ausführung
Beladungsanpassung: was der Hersteller sagt
Angabe des Herstellers: LG nennt die Funktion AI Direct Drive und gibt an, sie erkenne nicht nur das Gewicht der Wäsche, sondern auch die Empfindlichkeit des Gewebes, und wähle daraufhin die Trommelbewegung. Wie die Erkennung arbeitet und wie viele Stufen es gibt, sagt die Produktseite nicht. Dazu kommt TurboWash 360 mit einer beworbenen Waschzeit von 39 Minuten für ein Kurzprogramm.
Was davon belegt ist: Die Beladungserkennung ist kein Parameter des Produktdatenblatts und deshalb nicht nachprüfbar. Das Register zeigt jedoch die stärkste Spreizung des Feldes: 3:48 Stunden bei voller Beladung, 2:54 Stunden bei halber und 2:20 Stunden bei einem Viertel. Die 39 Minuten des Kurzprogramms betreffen ein anderes Programm als das eco 40-60 und sind mit dem Labelwert nicht vergleichbar.
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Siemens iQ500 WG54G2Z41 Waschmaschine 10 kg mit smartFinish
Zehn Kilogramm, 63 Zentimeter Bautiefe und 3:50 Stunden Laufzeit — das Gerät zeigt, was eine große Trommel wirklich kostet.
Datenblattwerte aus dem Register
Der Siemens WG54G2Z41 ist in diesem Vergleich das Gerät, an dem sich der Preis der Größe ablesen lässt. Zehn Kilogramm Nennkapazität bringen 3:50 Stunden Programmdauer bei voller Beladung mit, 63 Zentimeter Bautiefe und 51 Kilowattstunden je 100 Betriebszyklen. Alle drei Werte sind die höchsten dieses Vergleichs. Trotzdem steht es in der Klasse A, weil der Bezugsverbrauch mit der Nennkapazität wächst. Im absoluten Verbrauch ist es schwach: 51 Kilowattstunden unterbieten nur 26 Prozent der Zehn-Kilogramm-Modelle im Register. Der Wasserverbrauch beträgt 50 Liter je Zyklus, geschleudert wird mit 1351 Umdrehungen je Minute bei 52,9 Prozent Restfeuchte, also Klasse B — der beste Schleuderwert des Feldes. Mit 71 Dezibel erreicht das Gerät gemeinsam mit dem LG die niedrigste Geräuschangabe und die Klasse A. Zur Ausstattung gehören waterPerfect Plus, eine Fleckenautomatik und die Dampffunktion smartFinish; das Gerät ist unterbaufähig.
Für welchen Haushalt diese Trommel reicht
Zehn Kilogramm sind die Größe für Bettdecken am Stück und für Haushalte, die die Trommel auch füllen. Nach den Beladungsregeln des Umweltbundesamts bleiben 5,0 Kilogramm für Pflegeleicht, 2,5 Kilogramm für Feinwäsche und 2,0 Kilogramm für Wolle. Die Verordnung selbst rechnet bei zehn Kilogramm mit einer erwarteten Beladung von 5,4 Kilogramm je Waschgang — also mit einer gut halb gefüllten Trommel.
Einordnung
4,4 Sterne aus 229 Bewertungen, gezählt über zwei Ausführungen, sind eine ordentliche Rückmeldungslage für das jüngste Modell im Feld, das laut Register erst seit April 2025 in Verkehr ist. Wer wirklich große Ladungen wäscht, bekommt hier die Trommel dafür. Wer sie nicht füllt, zahlt die 3:50 Stunden und die 63 Zentimeter für nichts.
Große Baumwollladungen, Bettdecken und Kissen am Stück, dazu Aufstellorte mit mehr als 63 Zentimetern Tiefe plus Platz für die Anschlüsse. Die Unterbaufähigkeit hilft in Küchen mit durchgehender Arbeitsplatte.
Kleine Haushalte, enge Nischen und alle, die Wert auf kurze Waschzeiten legen — 3:50 Stunden im eco 40-60 sind der längste Wert dieses Vergleichs.
Vorteile
- Größte Trommel im Feld — Bettdecken und Kissen am Stück
- Bester Schleuderwert dieses Vergleichs: 52,9 % Restfeuchte
- Geräuschklasse A mit 71 dB(A), gleichauf mit dem LG
- Alle Registerwerte decken sich mit den Angaben der Verkaufsseite
- Unterbaufähig, mit Dampffunktion smartFinish
- Je Kilogramm Nennkapazität sparsamer als die drei kleinsten Geräte hier: 5,1 kWh
Nachteile
- Höchster absoluter Verbrauch hier — 51 kWh unterbieten nur 26 % der 10-kg-Modelle
- Längste Laufzeit im Feld: 3:50 h im eco 40-60 bei voller Beladung
- 63 cm Bautiefe schließen jede Nische aus
- Energieeffizienzindex 51,7 liegt dicht an der Grenze zur Klasse B
- Kein Nettogewicht auf der Produktseite ausgewiesen
- Bewertungszahl gilt für zwei Ausführungen gemeinsam
Beladungsanpassung: was der Hersteller sagt
Angabe des Herstellers: Siemens nennt die Funktion waterPerfect Plus und beschreibt sie damit, dass die Maschine den Wasserverbrauch automatisch an die Wäschemenge anpasse. Eine Prozentzahl, eine Messgröße oder eine Zahl der Regelstufen nennt die Produktseite nicht. Dazu kommen iQdrive als Antrieb, eine Fleckenautomatik und die Dampffunktion smartFinish.
Was davon belegt ist: Weder waterPerfect Plus noch iQdrive sind Parameter des Produktdatenblatts. Belegbar ist die Wirkung auf die Laufzeit: 3:50 Stunden bei voller Beladung, 2:55 Stunden bei halber und 2:30 Stunden bei einem Viertel. Auffällig ist etwas anderes — der eingetragene Wasserverbrauch von 50 Litern je Zyklus liegt bei zehn Kilogramm Nennkapazität unter dem Median seiner Größenklasse von 51 Litern, aber absolut höher als bei jedem kleineren Gerät dieses Vergleichs.
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Die Aufstellfrage entscheidet oft über die Trommelgröße
Breite und Höhe sind praktisch fixiert, die Tiefe ist die freie Größe. Der Median der Bautiefe im Register liegt bei 57 Zentimetern, das mittlere Viertel zwischen 52 und 60. Bei der Breite sind 99,4 Prozent aller Modelle höchstens 60 Zentimeter breit, bei der Höhe liegt der Median bei 85 Zentimetern. Wer eine Nische ausmisst, muss deshalb fast nur eine Zahl kennen — und diese eine Zahl entscheidet danach über die Trommel.
| Nennkapazität | Median Bautiefe | Anteil bis 45 cm | Anteil bis 50 cm | Modelle im Register |
|---|---|---|---|---|
| 6 kg | 50 cm | 40,49 % | 59,65 % | 2.818 |
| 7 kg | 50 cm | 13,56 % | 56,76 % | 3.952 |
| 8 kg | 55 cm | 1,72 % | 12,41 % | 5.993 |
| 9 kg | 58 cm | 0,10 % | 4,15 % | 4.768 |
| 10 kg | 60 cm | 0,00 % | 0,27 % | 3.004 |
Die dritte Spalte fällt ins Bodenlose. Von den Sechs-Kilogramm-Modellen bauen 40,49 Prozent höchstens 45 Zentimeter tief, von den Sieben-Kilogramm-Modellen noch 13,56 Prozent, von den Acht-Kilogramm-Modellen 1,72 Prozent — und bei neun Kilogramm sind es fünf Geräte im gesamten Register, also 0,10 Prozent. Bei zehn Kilogramm gibt es kein einziges. Wer eine Nische unter 45 Zentimetern hat, hat die Trommelgröße damit bereits entschieden. Über alle Kapazitäten hinweg bleiben 1.918 von 22.241 Modellen in dieser Tiefe, also 8,6 Prozent.
Der Rechner dreht die Frage um. Er nimmt die größte Bautiefe, die an Ihrem Aufstellort möglich ist, und nennt die Nennkapazität, die bei Geräten bis zu dieser Tiefe verbreitet ist: den Median und das oberste Zehntel. Grundlage ist der zweite Registerabruf vom 02.10.2026, gezählt über alle Modelle bis zur eingegebenen Tiefe.
Welche Trommel passt in welche Tiefe?
Eingabe ist die größte Bautiefe des Geräts, nicht die Nischentiefe: Anschlüsse und Türschwenk kommen dazu.
Verbreitete Nennkapazität bis zu dieser Tiefe: 7 bis 8 kg
Grundlage: Größte mögliche Bautiefe 50 cm.
5.301 Modelle bis 50 cm, davon 214 mit neun Kilogramm oder mehr
| Größte mögliche Bautiefe (cm) | Verbreitete Nennkapazität bis zu dieser Tiefe (kg) | Anmerkung |
|---|---|---|
| 30 bis 40 | 6 bis 7 | 453 Modelle bis 40 cm, keines mit neun Kilogramm oder mehr |
| 41 bis 45 | 6 bis 7 | 1.956 Modelle bis 45 cm, davon 6 mit neun Kilogramm oder mehr |
| 46 bis 48 | 7 bis 8 | 3.558 Modelle bis 48 cm, davon 104 mit neun Kilogramm oder mehr |
| 49 bis 50 | 7 bis 8 | 5.301 Modelle bis 50 cm, davon 214 mit neun Kilogramm oder mehr |
| 51 bis 55 | 7 bis 9 | 9.572 Modelle bis 55 cm, davon 1.343 mit neun Kilogramm oder mehr |
| 56 bis 60 | 8 bis 10 | 16.708 Modelle bis 60 cm, davon 5.174 mit neun Kilogramm oder mehr |
| 61 bis 70 | 8 bis 10 | 21.925 Modelle bis 70 cm; ab hier begrenzt die Tiefe die Auswahl kaum noch |
Eigene Auszählung der EPREL-Registerdaten vom 02.10.2026: 22.037 ausgewertete Modelle, kumulativ bis zur jeweiligen Bautiefe; Spanne von Median bis oberstem Zehntel der Nennkapazität.
Ausmessen: Türanschlag, Anschlüsse, Standfüße
Drei Maße, die beim Ausmessen regelmäßig vergessen werden. Erstens der Türanschlag: Der Bosch dieses Vergleichs weist eine maximale Tiefe von 106,3 Zentimetern bei geöffneter Tür aus, der Siemens 104,9. Wer die Maschine in einen schmalen Flur stellt, braucht diesen Platz zum Beladen. Zweitens die Anschlüsse: Zulauf, Ablauf und Stecker brauchen hinter dem Gerät Raum, und keine der beiden Quellen sagt, ob sie in der Tiefenangabe stecken — beim Bosch liegen Verkaufsseite und Register vier Zentimeter auseinander. Drittens die Standfüße: Die Höhenangabe gilt für die eingedrehte Stellung, ausgeglichen wird oft ein Zentimeter mehr gebraucht.
Zwei Wege aus der Enge. Der eine ist die flache Bauform — hier ist die Auswahl klein, und in der Regel bezahlt man sie mit Trommelgröße oder Schleuderleistung. Der LG dieses Vergleichs ist die seltene Ausnahme: neun Kilogramm auf 48 Zentimetern, wofür er allerdings mit 1160 Umdrehungen je Minute den schwächsten Schleudergang des Feldes mitbringt. Der andere Weg ist ein Toplader; er baut schmaler statt flacher und wird von oben beladen, braucht also keinen Türschwenk nach vorn. Welche Bauform in welchem Fall passt, steht in der Übersicht zu Toplader-Waschmaschinen.
Warum halb leer waschen teuer ist
Der Labelwert verschleiert das Problem, weil er es schon eingepreist hat. Auf dem Energielabel steht nach Anhang III der Verordnung der Verbrauch für 100 Betriebszyklen — und dieser Wert ist, wie oben gezeigt, ein gewichteter Durchschnitt aus voller, halber und Viertelbeladung. Eine reine Volllastzahl steht dort nirgends. Wer zwei Maschinen unterschiedlicher Größe über ihre Labelwerte vergleicht, vergleicht deshalb zwei unterschiedlich zusammengesetzte Mischwerte: Beim Sechs-Kilogramm-Gerät stammen 45,7 Prozent aus der Vollmessung, beim Zehn-Kilogramm-Gerät nur 30,1 Prozent.
Rechnen wir es an den fünf Geräten durch. Legt man 160 Waschgänge im Jahr, 0,37 € je Kilowattstunde und 5,00 € je Kubikmeter zugrunde, kostet der Betrieb zwischen 59 € und 70 € im Jahr. Die Spanne über alle fünf Größen hinweg beträgt also nur 11 €. Entscheidend ist nicht dieser Unterschied, sondern die Zahl der Waschgänge: Wer wegen einer zu kleinen Trommel statt 160 Durchgängen 200 braucht, zahlt beim Beko BM3WFU3741R rund 15 € mehr — mehr als die gesamte Spreizung zwischen dem sparsamsten und dem verbrauchsstärksten Gerät dieses Feldes.
| Modell | kg | Strom / Jahr | Wasser / Jahr | Betrieb / Jahr | kWh je kg Trommel | Grenze für Klasse A |
|---|---|---|---|---|---|---|
| PKM WA6-ES1512 | 6 | 25 € | 34 € | 59 € | 7,0 | 42,1 |
| Beko BM3WFU3741R | 7 | 26 € | 34 € | 60 € | 6,3 | 44,8 |
| Bosch WAN282K3 | 8 | 27 € | 38 € | 65 € | 5,8 | 47,3 |
| LG F2V7SLIM9 | 9 | 26 € | 40 € | 66 € | 4,9 | 49,5 |
| Siemens WG54G2Z41 | 10 | 30 € | 40 € | 70 € | 5,1 | 51,4 |
Die vorletzte Spalte ist die ehrlichste Kennzahl dieses Vergleichs. Sie zeigt, wie viele Kilowattstunden je 100 Zyklen auf ein Kilogramm Trommelkapazität entfallen. Der LG F2V7SLIM9 liegt mit 4,9 am niedrigsten, der PKM WA6-ES1512 mit 7,0 am höchsten — nahezu umgekehrt zur absoluten Verbrauchszahl. Große Trommeln sind je Kilogramm sparsamer. Dieser Vorteil realisiert sich aber nur, wenn die Trommel auch gefüllt wird. Bleibt sie leer, kehrt sich die Rechnung um: Eine zu einem Viertel beladene Zehn-Kilogramm-Trommel nimmt 2,5 Kilogramm Wäsche auf, also weniger als die Hälfte dessen, was eine voll beladene Sechs-Kilogramm-Maschine im selben Durchgang schafft — und läuft dabei im Median immer noch 2:53 Stunden gegenüber 3:17 Stunden.
Der größte Hebel liegt ohnehin woanders. Das Umweltbundesamt beziffert die Ersparnis beim Absenken der Waschtemperatur von 40 auf 30 Grad auf über 35 Prozent des Stromverbrauchs je Waschgang — mehr, als jede Größenentscheidung dieses Vergleichs bewirkt. Dazu kommt die Beladungsregel selbst: Volle Trommel bei Koch- und Buntwäsche, eine Handbreit Luft darüber. Wer beides beherzigt, holt aus einer richtig dimensionierten Maschine mehr heraus als aus einer teureren mit besserem Buchstaben. Und wer die Wäsche anschließend maschinell trocknet, sollte die Restfeuchte im Blick behalten — die Kombination aus beidem behandelt die Übersicht zu Waschtrocknern.
Betriebskosten mit dem eigenen Tarif nachrechnen
Die Rechnung oben gilt für einen Durchschnittstarif. Der Rechner nimmt die Registerwerte des LG F2V7SLIM9 als Ausgangspunkt, 160 Waschgänge im Jahr, den BDEW-Durchschnitt von 0,37 € je Kilowattstunde und angenommene 5,00 € je Kubikmeter; alle drei Werte lassen sich überschreiben. Wer die Wäsche danach in den Trockner gibt, rechnet dessen Verbrauch dazu, und der hängt am Gerät mehr als an der Waschmaschine — die Kosten je Trockengang zeigt die Übersicht zur Energieeffizienz von Trocknern.
Strom und Wasser im Jahr nach Registerwert
Ausgangswert ist der LG F2V7SLIM9 mit 44 kWh je 100 Zyklen und 50 Litern je Zyklus (EPREL 1599783). Die Tabelle rechnet die anderen vier Geräte mit ihren eigenen Registerwerten.
Strom
0,44 kWh je Zyklus aus dem EU-Register mal 160 Waschgänge (Annahme); Preis: Durchschnitt für Haushalte 2026 laut BDEW.
Frisch- und Abwasser
50 Liter je Zyklus aus dem EU-Register mal 160 Waschgänge; der Preis ist eine Annahme und regional sehr verschieden.
- Strom: 70,4 kWh im Jahr mal 0,37 = 26,05 Euro im Jahr
- Frisch- und Abwasser: 8,0 Kubikmeter im Jahr mal 5,00 = 40,00 Euro im Jahr
Laufende Kosten: 66,05 Euro im Jahr
Über ein Jahr: 66,05 Euro
| Profil | Strom | Frisch- und Abwasser | Im Jahr | Über 10 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| PKM WA6-ES15126 kg, 42 kWh, 43 Liter | 67,2 kWh im Jahr24,86 Euro | 6,9 Kubikmeter im Jahr34,40 Euro | 59,26 Euro | 592,64 Euro |
| Beko BM3WFU3741R7 kg, 44 kWh, 43 Liter | 70,4 kWh im Jahr26,05 Euro | 6,9 Kubikmeter im Jahr34,40 Euro | 60,45 Euro | 604,48 Euro |
| Bosch WAN282K38 kg, 46 kWh, 47 Liter | 73,6 kWh im Jahr27,23 Euro | 7,5 Kubikmeter im Jahr37,60 Euro | 64,83 Euro | 648,32 Euro |
| LG F2V7SLIM99 kg, 44 kWh, 50 Liter | 70,4 kWh im Jahr26,05 Euro | 8,0 Kubikmeter im Jahr40,00 Euro | 66,05 Euro | 660,48 Euro |
| Siemens WG54G2Z4110 kg, 51 kWh, 50 Liter | 81,6 kWh im Jahr30,19 Euro | 8,0 Kubikmeter im Jahr40,00 Euro | 70,19 Euro | 701,92 Euro |
Verbrauch: EPREL-Datensätze der fünf Geräte, abgerufen am 02.10.2026. Strompreis: BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026. Wasserpreis und Zahl der Waschgänge sind Annahmen.
Die Rechnung läuft allein im Browser. Es wird nichts gespeichert und nichts übertragen.
Wo die fünf Geräte im Gesamtregister stehen
Ein Vergleich von fünf Geräten sagt nichts, solange man nicht weiß, wo sie im Markt liegen. Die folgende Tabelle stellt jedes Modell zweimal ein: einmal gegen das gesamte Register mit 22.241 ausgewerteten Einträgen und einmal nur gegen die Modelle derselben Nennkapazität. Erst der zweite Wert ist aussagekräftig, weil der Energieverbrauch mit der Trommelgröße wächst. Die dritte Kennzahl nennt den Anteil der Modelle derselben Größe, die tiefer bauen als das jeweilige Gerät.
| Modell | kg | kWh / 100 | Median der Größenklasse | unterbietet in der Klasse | unterbietet gesamt | flacher als |
|---|---|---|---|---|---|---|
| PKM WA6-ES1512 | 6 | 42 | 56 | 74 % | 80 % | 60 % |
| Beko BM3WFU3741R | 7 | 44 | 52 | 78 % | 74 % | 43 % |
| Bosch WAN282K3 | 8 | 46 | 47 | 72 % | 67 % | 3 % |
| LG F2V7SLIM9 | 9 | 44 | 49 | 70 % | 74 % | 98 % |
| Siemens WG54G2Z41 | 10 | 51 | 51 | 26 % | 40 % | 26 % |
Vier der fünf Geräte liegen im besseren Drittel ihrer Größenklasse, eines nicht. Der Siemens WG54G2Z41 unterbietet mit 51 Kilowattstunden nur 26 Prozent der Zehn-Kilogramm-Modelle. Das ist keine Schwäche des Geräts im engeren Sinn, sondern eine Folge davon, dass die Zehn-Kilogramm-Klasse besonders viele Klasse-A-Geräte enthält und der Wettbewerb dort dicht ist. Umgekehrt beim PKM WA6-ES1512: Seine 42 Kilowattstunden unterbieten 74 Prozent der Sechs-Kilogramm-Modelle, obwohl der Energieeffizienzindex mit 52,0 exakt auf der Klassengrenze liegt — in der Sechs-Kilogramm-Klasse tragen nur 27,0 Prozent der Modelle überhaupt ein A.
Die letzte Spalte ist die interessanteste. Der LG F2V7SLIM9 baut flacher als 98 Prozent aller Neun-Kilogramm-Modelle, der Bosch WAN282K3 mit seinem Registerwert von 63 Zentimetern flacher als gerade einmal 3 Prozent der Acht-Kilogramm-Modelle. Zwischen diesen beiden Zahlen liegt die ganze Aufstellfrage. Und sie zeigt auch, wie viel an dem Vier-Zentimeter-Widerspruch beim Bosch hängt: Legt man die 59 Zentimeter der Verkaufsseite zugrunde, wäre das Gerät flacher als 35 Prozent seiner Klasse statt flacher als 3 Prozent.
Zur Einordnung des Registers selbst. Es umfasst 23.216 Modelle von 544 verschiedenen Lieferanten und Marken. Der Median des Energieverbrauchs liegt bei 49 Kilowattstunden je 100 Zyklen, der des Wasserverbrauchs bei 46 Litern je Zyklus. 80,9 Prozent aller Einträge nennen eine Garantiedauer von 24 Monaten. Die Zahlen dieser Seite sind Registerzahlen und keine Verkaufszahlen — welche Modelle sich tatsächlich am häufigsten verkaufen, geht aus EPREL nicht hervor. Was daraus hervorgeht, ist das Angebot: Wonach die Hersteller ihr Sortiment ausrichten, und wo es für bestimmte Kombinationen schlicht nichts gibt.
Was die Trommelgröße nicht entscheidet
Nicht die Energieklasse. Der Buchstabe misst den Verbrauch im Verhältnis zum Bezugswert der jeweiligen Größe. Ein A bei zehn Kilogramm erlaubt 51,4 Kilowattstunden je 100 Zyklen, ein A bei sechs Kilogramm nur 42,1. Beide Geräte tragen denselben Buchstaben und unterscheiden sich im absoluten Verbrauch um fast ein Viertel. Wer Geräte unterschiedlicher Größe vergleichen will, muss deshalb die Kilowattstundenzahl heranziehen und nicht den Buchstaben.
Nicht die Waschleistung. Die Verordnung verlangt für jedes Gerät einen Wascheffizienzindex und eine Spülwirkung, unabhängig von der Nennkapazität. Eine kleine Maschine wäscht nicht schlechter, sie wäscht weniger auf einmal. Und nicht die Lautstärke: Der Median der Luftschallemissionen liegt im Register bei 76 Dezibel, und unter den fünf Geräten dieses Vergleichs sind ausgerechnet die beiden größten mit je 71 Dezibel die leisesten.
Nicht die Schleuderleistung. Die Restfeuchte reicht in diesem Vergleich von 52,9 Prozent beim größten Gerät bis 62,9 Prozent beim kleinsten — der Zusammenhang ist gegenläufig zu dem, was man erwarten würde, und folgt in diesem Feld eher der Drehzahl als der Trommelgröße. Wer nach dem Waschen in den Trockner gibt, sollte die Restfeuchte deshalb getrennt prüfen: Jeder Prozentpunkt mehr Restfeuchte verlängert den anschließenden Trockengang.
Und ein Hinweis zur Belastbarkeit der Testlage. Die Stiftung Warentest hat am 23. Oktober 2025 ihre Datenbank auf 38 Waschmaschinen erweitert, darunter 14 neue Frontlader, vier davon mit geringerer Tiefe, und die Betriebskosten über zehn Jahre gerechnet; zwischen dem sparsamsten und dem verbrauchsstärksten Gerät liegen dort mehr als 400 Euro Strom- und Wasserkosten. Die Ergebnistabellen sind kostenpflichtig, Noten stehen hier deshalb nicht. Für die Größenfrage ist das ohnehin nachrangig: Kein Test der Welt kann beantworten, wie viel Wäsche in Ihrem Haushalt anfällt und wie tief Ihre Nische ist. Diese beiden Zahlen müssen Sie selbst messen — den Rest liefert das Register. Wie sich Energieklasse, Index und Ausstattung über den ganzen Markt verteilen, zeigt die Kaufberatung zur besten Waschmaschine.
Wann Sie keine neue Maschine brauchen
Eine Maschine, die läuft und die Alltagswäsche schafft, ist kein Fall für diese Seite. Bei den laufenden Kosten bringt eine andere Trommelgröße wenig: Die fünf Geräte dieses Vergleichs liegen bei 160 Waschgängen nur 11 € im Jahr auseinander. Ein Tausch allein wegen der Größe lässt sich über Strom und Wasser nicht gegenrechnen.
Ein Defekt muss kein Grund für einen Neukauf sein. Die Verordnung (EU) 2019/2023 verpflichtet die Hersteller, Motor und Motorkohlen, Pumpen, Stoßdämpfer und Federn, Trommel und Lagerkreuz, Heizelemente, Leiterplatten und weitere Teile bis zehn Jahre nach dem letzten Inverkehrbringen eines Modells für fachlich kompetente Reparateure bereitzuhalten; Tür, Türdichtungen und Waschmittelbehälter auch für Endnutzer. Die Teileliste und der Bestellweg müssen auf der Website des Herstellers stehen. Ein Blick dorthin zeigt vor dem Tausch, ob das defekte Teil zu haben ist.
Ein großes Stück im Jahr rechtfertigt keine große Trommel. Zwei Kilogramm mehr Nennkapazität kosten im Median 20 Minuten je Waschgang, auf 160 Gänge gerechnet rund 53 Stunden im Jahr — für eine Steppdecke, die zweimal im Jahr in die Maschine kommt. Wer ohnehin neu kauft und aufs Budget achtet, findet fünf Geräte über zehn Jahre gerechnet in der Übersicht zu Waschmaschinen unter 500 Euro.
Die günstigere Lösung: eine Größe kleiner und dafür voll
Bei den laufenden Kosten spielt die Größe kaum eine Rolle. Rechnet man die Registermediane jeder Größenklasse mit denselben 160 Waschgängen und denselben Tarifen, liegen sechs bis zehn Kilogramm nur wenige Euro im Jahr auseinander. Am günstigsten ist im Median acht Kilogramm.
| Nennkapazität | kWh / 100 (Median) | Liter (Median) | Strom und Wasser im Jahr |
|---|---|---|---|
| 6 kg | 56 | 43 | 68 € |
| 7 kg | 52 | 45 | 67 € |
| 8 kg | 47 | 47 | 65 € |
| 9 kg | 49 | 49 | 68 € |
| 10 kg | 51 | 51 | 71 € |
Gespart wird über die Zahl der Gänge, und die hängt an der Füllung. Eine kleinere Trommel, die bei jedem Gang voll wird, läuft im Median kürzer und erreicht mit voller Beladung höhere Temperaturen als eine große, die halb leer bleibt. Sie ist außerdem meist die flachere: Der Median der Bautiefe liegt bei sieben Kilogramm bei 50, bei neun bei 58 Zentimetern. Wer die Wahl hat, nimmt deshalb die Größe, die bei jedem Gang voll wird, und nicht die für die Steppdecke, die zweimal im Jahr in die Maschine kommt.
In sechs Schritten zur passenden Trommelgröße
- Aufstellort ausmessen — Tiefe der Nische, Türschwenk nach vorn, Platz für Anschlüsse. Ergibt die Zahl unter 50 Zentimetern, ist die Trommelgröße damit weitgehend festgelegt.
- Textilien einschätzen — überwiegend Baumwolle oder überwiegend Pflegeleicht und Feines. Im zweiten Fall gilt die halbe bis viertel Nennkapazität.
- Ausnahmefälle prüfen — Bettgarnitur, Steppdecke, Kissen. Diese Stücke bestimmen die Untergrenze, nicht die Alltagswäsche.
- Laufzeit gegenrechnen — jedes zusätzliche Kilogramm kostet im Median zehn Minuten je Waschgang.
- Erst dann auf den Verbrauch schauen — und zwar auf die Kilowattstundenzahl je 100 Zyklen, verglichen mit dem Median der eigenen Größenklasse aus der Tabelle weiter oben.
- Programmtabelle lesen — die Gebrauchsanleitung muss für das eco 40-60 bei voller, halber und Viertelbeladung Laufzeit, Verbrauch und Höchsttemperatur nennen, ebenso für ein Baumwollprogramm mit mindestens 60 Grad, sofern vorhanden. Die eco-Werte stehen schon vor dem Kauf im EU-Register.
Ausstattung kommt erst danach. Eine Dampffunktion etwa bringen vier der fünf Geräte mit, nur der PKM nicht; über die Trommelgröße sagt sie nichts. Welche Geräte Dampf bieten und wofür die Hersteller ihn bewerben, zeigt die Übersicht zu Waschmaschinen mit Dampffunktion.
Nach zwei Wochen: woran Sie merken, ob die Größe passt
Ob die Trommel stimmt, zeigt sich im Alltag. Die Tabelle ordnet sechs Beobachtungen der ersten Wochen ein: was dahinterstecken kann und was zu tun ist, bevor man die Größe für falsch hält.
| Beobachtung | Was dahinterstecken kann | Was Sie tun können |
|---|---|---|
| Die Trommel ist fast nie mehr als halb voll | Die Trommel ist größer als der eigene Waschrhythmus; das Label rechnet bei großen Trommeln ohnehin mit Teilbeladung | Länger sammeln, bis bei Baumwolle nur eine Handbreit Luft bleibt. Halb voll läuft das eco-Programm bei acht Kilogramm im Median 51 Minuten kürzer, aber auch kühler |
| Das eco-Programm dauert über drei Stunden | Normal: 99,24 Prozent aller Modelle brauchen mit voller Trommel mindestens drei Stunden; die sparsamsten Programme sind laut Verordnung in der Regel die mit längerer Laufzeit und niedrigerer Temperatur | Für Eiliges ein Kurzprogramm wählen und dabei nur leicht verschmutzte Wäsche einlegen |
| Sie wollen wissen, wie heiß die Wäsche wird | Das eco 40-60 erreicht im Median 37 Grad mit voller und 24 Grad mit einem Viertel Trommel | Werte der eigenen Maschine in der Gebrauchsanleitung oder im EU-Register nachsehen; für heiße Wäsche ein Baumwollprogramm mit mindestens 60 Grad nehmen |
| Pflegeleichtes und Feines passen nie in einen Gang | Die Nennkapazität gilt nur für Baumwolle; bei Pflegeleicht bleibt die Hälfte, bei Feinwäsche ein Viertel | Nach Textilart trennen statt nachzufüllen. Kein Grund für eine größere Maschine |
| Die Wäsche ist nach dem Schleudern nasser als gewohnt | Restfeuchte und Schleuderklasse: in diesem Feld von 52,9 Prozent beim Siemens bis 62,9 Prozent beim PKM | Die höchste Schleuderdrehzahl wählen; laut Verordnung sinkt mit ihr die Restfeuchte, während die Lautstärke steigt |
| Die Tür lässt sich nicht ganz öffnen | Der Türschwenk wurde nicht eingeplant; beim Bosch sind es 106,3 Zentimeter Tiefe mit offener Tür | Vor dem Kauf die Tiefe bei geöffneter Tür aus dem Datenblatt nehmen; beim Umstellen die Standfüße neu ausrichten |
Bleibt am Ende die Nische das Problem, entscheidet die Tiefe über alles Weitere. Die übrigen Themen der Warengruppe, von Energielabel und Lautstärke bis zu Toplader und Waschtrockner, sind im Überblick zu Waschmaschinen gebündelt.
Quellen & weiterführende Informationen
- EPREL — Europäische Produktdatenbank für die Energieverbrauchskennzeichnung, Datensatz 1599783 — amtliches Register, in dem jeder Lieferant die Datenblattwerte jedes Modells hinterlegen muss; der verlinkte Datensatz ist der des LG F2V7SLIM9, die anderen vier Geräte stehen unter 1857886, 2042788, 1854519 und 2017263. Grundlage der Marktzahlen: 23.216 registrierte Modelle am 25.08.2026, davon 22.241 ausgewertet; für die Temperatur und die Tiefenstaffel ein zweiter Abruf am 02.10.2026 mit 22.037 ausgewerteten Modellen.
- Delegierte Verordnung (EU) 2019/2014, Volltext — Energieverbrauchskennzeichnung von Haushaltswaschmaschinen. Liefert die Definition der Nennkapazität als Masse trockener Textilien einer bestimmten Art (Anhang I Nummer 8), die Definition des Programms eco 40-60 für normal verschmutzte Baumwollwäsche (Anhang I Nummer 11), die Definition des gewichteten Energieverbrauchs als Durchschnitt aus voller, halber und Viertelbeladung (Anhang I Nummer 13), die Gewichtungsfaktoren A, B und C in Abhängigkeit von der Nennkapazität sowie die Formel für den Bezugsverbrauch (Anhang IV Nummer 2.1), die Angabe je 100 Betriebszyklen (Anhang III) und die Klassengrenzen (Anhang II Tabellen 1 und 3).
- Umweltbundesamt — Klimabewusstes Wäschewaschen — belegt die Beladungsregeln, auf denen die Textilientabelle dieser Seite beruht: volle Trommel bei Koch- und Buntwäsche mit einer Handbreit Luft, die Hälfte bei Pflegeleicht, ein Viertel bei Feinwäsche und ein Fünftel bei Wolle. Belegt außerdem die Ersparnis von über 35 Prozent Strom je Waschgang beim Absenken der Temperatur von 40 auf 30 Grad und den Waschmittelverbrauch von rund 540.000 Tonnen im Jahr, umgerechnet etwa 6,5 Kilogramm je Einwohner.
- Verordnung (EU) 2019/2023, Volltext — Ökodesign-Anforderungen an Haushaltswaschmaschinen. Liefert die Definition des Programms eco 40-60 für gemeinsam gewaschene Baumwolle mit 40 oder 60 Grad, die Pflichtangaben der Gebrauchsanleitung (Laufzeit, Verbrauch und Höchsttemperatur je Beladung, ein Baumwollprogramm mit mindestens 60 Grad), den Hinweis zu Schleuderdrehzahl, Restfeuchte und Lautstärke sowie die Ersatzteilpflicht von zehn Jahren.
- Stiftung Warentest — Waschmaschinen im Vergleich — Veröffentlichung vom 23. Oktober 2025, Datenbank mit 38 Modellen. Frei zugänglich ist der Befund, dass die Betriebskosten über zehn Jahre gerechnet wurden und zwischen dem sparsamsten und dem verbrauchsstärksten Gerät mehr als 400 Euro auseinanderliegen. Die Ergebnistabellen sind kostenpflichtig; Noten werden hier deshalb nicht wiedergegeben.
- BDEW — Strompreisanalyse Herbst 2026 — durchschnittlicher Strompreis für Haushalte 2026 von 37,0 Cent je Kilowattstunde, Grundlage aller Kostenrechnungen und des Rechners.
- Impressen von PKM, Beko Germany, LG Electronics Deutschland und BSH (über die Siemens-Hausgeräteseite), das Unternehmensprofil der BSH und die Seite „About Us“ von Beko Europe, aufgerufen am 02.10.2026, dazu die Amazon-Produktseiten der fünf Modelle: Sternebewertung, Rezensionszahl, Datenfelder, Maßangaben und Bestellbarkeit, einzeln abgerufen am 02.10.2026, Abgleich gegen das Register am 02.10.2026.
Wenn die Nische das Problem ist
Weniger als jedes zehnte Modell bleibt unter 45 Zentimetern Bautiefe. Welche Geräte das sind und was sie an Trommel kosten, steht hier:
→ Schmale Waschmaschinen im Vergleich





