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4K-Beamer: natives 4K oder Bildversatz im Vergleich

Datenbasiert · kein Hands-on-Test

4K-Beamer im Vergleich: Welche Geräte nativ 4K auflösen und welche das Bild versetzen. Chipauflösung, ANSI-Lumen und Lichtquelle ausgezählt.

Redaktionell geprüft
Quellenbasierte Einordnung
Aktualisiert 26.08.2026
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Autor & Redaktion
Matthias König
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Matthias König

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Stand des Artikels
Veröffentlicht
11.07.2026
Aktualisiert
26.08.2026

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Soweit im Beitrag nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, handelt es sich um eine redaktionelle Einordnung und nicht automatisch um einen eigenen Praxistest jedes Produkts.

Datenbasiert · kein Hands-on-Test · Angaben geprüft am 26.08.2026

Worum es hier geht: Die Angabe 4K bedeutet bei einem Beamer in den allermeisten Fällen nicht, dass der Bildgeber 3840 mal 2160 Bildpunkte besitzt. Verbreitet ist stattdessen der Bildversatz: Ein Chip mit deutlich weniger physischen Spiegeln verschiebt das Bild mehrfach je Bildwechsel und adressiert dadurch 8,3 Millionen Bildpunkte auf der Leinwand. Diese Seite hat für fünf am Prüftag bestellbare Geräte ausgezählt, wer die physische Auflösung seines Bildgebers überhaupt nennt. Das Ergebnis vorweg: Von fünf Geräten nennt genau eines eine physische Bildpunktzahl, die von den adressierten 8.294.400 abweicht. Kein einziges der fünf Angebote nennt eine Chipgröße. In keinem der fünf Angebotstexte kommt das Wort Bildversatz vor, obwohl es auf drei der fünf Geräte zutrifft. Zwei Hersteller schreiben das Wort nativ vor eine Auflösung, die ihr Chip physisch nicht hat. Es wurde kein Beamer gekauft, aufgestellt oder projiziert; diese Seite wertet Herstellerangaben aus und ersetzt keine eigene Prüfung.

Auf einen Blick: was 4K bei einem Beamer wirklich heißt

  • Echtes natives 4K ist im Handel die Ausnahme, nicht die Regel. Die Stiftung Warentest schreibt in ihrem aktuellen Beamer-Test wörtlich, die allermeisten 4K-Geräte in ihrer Tabelle erzeugten diese hohe Auflösung durch einen technischen Trick, den Fachleute Hochskalieren nennen. Beamer mit echtem 4K kosteten meist mehr als 5.000 Euro. In das Testfeld mit 40 Geräten wurde exemplarisch ein einziges Gerät mit nativer 4K-Auflösung aufgenommen, und das ist inzwischen nicht mehr erhältlich.
  • Eines von fünf Geräten nennt eine physische Bildpunktzahl. Nur Sony beziffert mit 24.883.200 Bildpunkten eine Zahl, die sich von den adressierten 8.294.400 unterscheidet, weil dort drei vollformatige Bildgeber arbeiten. Die vier anderen nennen entweder nur die adressierte Zahl oder gar keine.
  • Kein einziges der fünf Angebote nennt die Chipgröße. Weder 0,47 Zoll noch 0,61 Zoll noch die Bauart des Bildgebers stehen im Angebotstext. Beim einzigen nativen Gerät im Feld steht die Bauart im Titel sogar falsch: Der Sony VPL-XW5000ES arbeitet mit SXRD, der Titel nennt 3LCD.
  • Das Wort Bildversatz kommt in keinem der fünf Angebote vor. Auch die englischen Bezeichnungen Pixel Shift und XPR fehlen durchgängig, obwohl das Verfahren bei drei der fünf Geräte zum Einsatz kommt. Es gibt kein Angebot, das den Vorgang benennt, aus dem die beworbenen 8,3 Millionen Bildpunkte entstehen.
  • Zwei Hersteller benutzen das Wort nativ falsch. Acer schreibt in Datenblatt und Bedienungsanleitung Native Auflösung 3840 x 2160 und veröffentlicht zugleich weder Chipgröße noch physische Spiegelzahl. BenQ nennt im Datenblatt schlicht 4K UHD, führt die Chipgröße von 0,47 Zoll nur in der Bedienungsanleitung und erklärt auf einer eigenen Wissensseite, dass 8,3 Millionen Bildpunkte unabhängig von der physischen Bildpunktzahl des Chips entstehen.
  • Die zweite Falle heißt 4K-Eingangssignal. Ein Gerät kann ein 4K-Signal annehmen und trotzdem in 720p projizieren. Im Feld gibt es dafür ein Beispiel, und ausgerechnet dieses Angebot ist das einzige, das die physische Auflösung sauber benennt: nativ 720p bei Dekodierung bis 4K.
  • Die Norm verlangt genau das Gegenteil dessen, was passiert. ISO/IEC 21118 in der dritten Ausgabe von 2020 führt die Bildpunktzahl je Bildgeber als Pflichtangabe und die durch Versatz erhöhte Zahl ausdrücklich als freiwillige Zusatzangabe. In der Praxis steht überall die freiwillige Zahl und fast nirgends die Pflichtangabe.
  • Im hellen Raum entscheidet die Helligkeit, nicht die Bildpunktzahl. Die fünf Geräte reichen von 260 bis 4.000 ANSI-Lumen, also um den Faktor fünfzehn. Ein 4K-Beamer mit 1.800 ANSI-Lumen zeigt am hellen Nachmittag weniger als ein Full-HD-Gerät mit 4.000.

Die fünf Geräte im Direktvergleich

Aufgenommen sind fünf Projektoren, die am Prüftag bestellbar waren und die zusammen die Spannweite zwischen echtem nativem 4K und reinem Bildversatz abbilden, statt fünfmal dasselbe Verfahren zu zeigen. Jedes Gerät wurde einzeln von der Angebotsseite abgerufen und, wo vorhanden, mit dem Datenblatt und der Bedienungsanleitung des Herstellers abgeglichen. Zwei der fünf, der BenQ TK705i und der als Soundcore Cosmos 4K SE geführte Nebula, kommen in der frei einsehbaren Modellliste des aktuellen Beamer-Tests der Stiftung Warentest namentlich vor; eine Note oder eine Rangfolge von dort wird hier ausdrücklich nicht wiedergegeben, denn die Ergebnistabelle ist kostenpflichtig. Kleinstprojektoren mit eingebautem Akku bilden eine eigene Warengruppe mit eigenen Kaufkriterien und stehen im Vergleich der Mini-Beamer. Die Reihenfolge ist keine Rangliste. Die Auszeichnung Unsere Empfehlung geht an den Sony VPL-XW5000ES, weil er als einziges Gerät im Feld die 3840 mal 2160 Bildpunkte physisch besitzt und als einziger Hersteller eine physische Bildpunktzahl veröffentlicht, die von der adressierten abweicht. Das ist eine Empfehlung auf Basis der recherchierten Angaben und kein Prüfurteil, denn hier wurde nichts projiziert.

BildMarke und ModellAuszeichnungVerfahrenPhysische ChipauflösungHelligkeitLichtquelleGeräuschBestellen
Sony VPL-XW5000ES
Sony VPL-XW5000ES
Sony
5,0 aus 2 Stimmen
Unsere EmpfehlungNatives 4K, kein Bildversatz3840 x 2160 je Bildgeber2.000 ANSI-Lumen laut Angebotstitel und DatenfeldLaser-Phosphor, von Sony ausdrücklich als quecksilberfreie Lichtquelle beschrieben. Damit ist dieses Gerät vom EU-Verbot für quecksilberhaltige Beamer und Ersatzlampen von vornherein nicht betroffen24 dB laut Sony-Datenblatt, dort mit dem ausdrücklichen Zusatz, der Wert sei ein Näherungswert und hänge von Einstellung und Umgebung ab. Im Angebot selbst steht keine DezibelzahlAuf Amazon ansehen
BenQ TK705i
BenQ TK705i
BenQ
4,4 aus 31 Stimmen
Vollständigstes Datenblatt im FeldBildversatz aus einem Full-HD-Chip1920 x 1080 physische Spiegel3.000 ANSI-Lumen, gleichlautend im Angebotstitel, im Angebotsdatenfeld und im Datenblatt des Herstellers. Diese dreifache Übereinstimmung gibt es im Feld nur bei diesem GerätBenQ nennt im Datenblatt 4LED, also eine Leuchtdioden-Lichtquelle mit vier Kanälen. Kein Quecksilber, keine Wechsellampe, damit vom EU-Verbot nicht betroffen26 dBA im typischen Betrieb und 24 dBA im Eco-Betrieb laut Datenblatt. Der Angebotstext nennt nur den Eco-Wert von 24 dBA. Die deutschsprachige Bedienungsanleitung, die sich dieses Gerät mit dem Kurzdistanzmodell TK705STi teilt, nennt an derselben Stelle 28 dBA gegen 24 dBA. Wo zwei Herstellerdokumente sich widersprechen, gilt hier das modellspezifische DatenblattAuf Amazon ansehen
Acer H6815BD
Acer H6815BD
Acer
4,2 aus 334 Stimmen
Einziges Lampenmodell im FeldBildversatz aus einem Full-HD-ChipVon Acer nicht veröffentlicht4.000 ANSI-Lumen laut Angebotstitel. Das Angebotsdatenfeld Maximale Weißhelligkeit des Projektors nennt dagegen 4 ANSI-Lumen, also einen um den Faktor Tausend danebenliegenden Wert. Ein Beamer mit 4 ANSI-Lumen wäre unbenutzbar. Es handelt sich erkennbar um einen Datenfehler im Angebot, aber er steht dortLampe mit 240 Watt laut Datenblatt. Die Bedienungsanleitung von Acer enthält den ausdrücklichen Hinweis, dass die Lampen dieses Produkts Quecksilber enthalten. Damit ist dies das einzige Gerät im Feld, das unter das EU-Verbot fälltAcer veröffentlicht keine Dezibelzahl. Weder das Datenblatt noch die Produktseite im Acer-eigenen Handel noch die 56-seitige Bedienungsanleitung nennen einen Geräuschwert. Bei einem Lampenmodell mit 240 Watt und entsprechendem Kühlbedarf ist das die auffälligste Lücke im ganzen DatensatzAuf Amazon ansehen
Nebula Cosmos 4K SE
Nebula Cosmos 4K SE
Nebula by Anker
4,4 aus 184 Stimmen
Einziges beziffertes ProjektionsverhältnisBildversatz aus einem Full-HD-ChipVom Hersteller nicht als Zahl genannt; die Chipgröße von 0,47 Zoll steht dagegen im Datenblatt1.800 ANSI-Lumen, gleichlautend in Angebotstitel, Angebotsdatenfeld und HerstellerdatenblattLaser und LED kombiniert, vom Hersteller als HybridBeam bezeichnet. Der Werbetext formuliert das so, dass die HybridBeam-Technologie LED- und Laserlichtquellen kombiniere und damit 1.800 ANSI-Lumen erreiche. Kein Quecksilber, keine Wechsellampe, vom EU-Verbot nicht betroffenAnker veröffentlicht keine Dezibelzahl. Die Datenblatttabelle enthält kein Geräuschfeld, und im Angebot steht ebenfalls keine ZahlAuf Amazon ansehen
Xgody A1
Xgody A1
Xgody
4,0 aus 75 Stimmen
Einziges Angebot mit dem Wort nativKein 4K im Bildgeber1280 x 720 laut Angebotsdatenfeld260 ANSI-Lumen, gleichlautend in Angebotstitel, Angebotsdatenfeld und Herstellerdatenblatt. Das ist ein Siebtel des nächsthöheren Werts im FeldDer Hersteller nennt den Typ der Lichtquelle an keiner Stelle. In der Datentabelle steht nur die Zeile Lamp Life mit 50.000 Stunden, ohne dass gesagt wird, ob es sich um eine Lampe, eine Leuchtdiode oder einen Laser handelt. Bei 50.000 Stunden und 260 ANSI-Lumen kommt eine quecksilberhaltige Hochdrucklampe praktisch nicht in Betracht, belegt ist der Typ vom Hersteller aber nichtDer Hersteller nennt unter der Bezeichnung Cooling Sound einen Wert von unter 32 dB. Das ist neben Sony und BenQ die dritte und letzte Geräuschangabe im Feld, und die einzige, die es überhaupt in ein Herstellerdatenblatt eines Direktanbieters geschafft hat. Im Angebot selbst steht sie nichtAuf Amazon ansehen

Verfügbarkeit und Bewertungen zuletzt geprüft am 26.08.2026. Bei zwei der fünf Geräte weicht die aufgerufene Artikelnummer von der hinterlegten Elternnummer ab. Die Sternzahl gilt dort der gesamten Angebotsfamilie und nicht zwingend genau der bestellten Ausführung; beim Xgody A1 steht in dieser Familie sogar ein anderes Modell. Bei den übrigen drei Geräten stimmen beide Nummern überein.

Bildversatz: wie aus 2,1 Millionen Spiegeln 8,3 Millionen Bildpunkte werden

Ein Beamer mit Mikrospiegeltechnik hat einen einzigen Chip, auf dem winzige Spiegel sitzen. Jeder Spiegel kippt und entscheidet damit für einen Bildpunkt, ob Licht auf die Leinwand geht oder nicht. Die Zahl dieser Spiegel ist eine physische Eigenschaft des Bauteils und lässt sich nicht durch Software vermehren. Genau hier setzt der Bildversatz an: Ein optisches Element im Strahlengang verschiebt das gesamte Bild um einen halben Bildpunkt, und zwar mehrfach innerhalb der Zeit, in der ein einziges Vollbild angezeigt wird. Bei jeder dieser Positionen zeigt derselbe Chip einen anderen Teilinhalt. Das Auge setzt die Teilbilder zusammen und nimmt ein Bild wahr, das mehr Bildpunkte enthält, als der Chip Spiegel hat.

Wie viele Spiegel dafür nötig sind, hängt an der Zahl der Positionen. BenQ beschreibt das auf einer eigenen Wissensseite so klar, wie es kein anderer Anbieter in diesem Vergleich tut: Die Technik erreiche 8,3 Millionen unterscheidbare Bildpunkte unabhängig von der physischen Bildpunktzahl des Chips, und zwar entweder durch Verdoppeln der 2716 mal 1528 Bildpunkte eines größeren Chips oder durch Vervierfachen der 1920 mal 1080 Bildpunkte eines Full-HD-Chips. Rechnerisch heißt das: Ein Chip mit 2.073.600 Spiegeln liefert bei vier Positionen genau 8.294.400 adressierte Bildpunkte. Ein Chip mit 4.150.048 Spiegeln braucht dafür nur zwei Positionen. Beide Wege enden bei derselben beworbenen Zahl, und beide werden im Handel gleichlautend als 4K bezeichnet.

Der entscheidende Satz steht beim Hersteller, nicht beim KritikerDie Formulierung unabhängig von der physischen Bildpunktzahl des Chips stammt wörtlich von BenQ. Sie ist keine Anklage, sondern eine technische Beschreibung, und sie ist der sauberste verfügbare Beleg dafür, dass die Zahl 3840 mal 2160 im Datenblatt eines Beamers nichts darüber aussagt, wie viele Spiegel im Gerät sitzen. Wer diesen Satz einmal gelesen hat, liest jedes Beamer-Datenblatt anders.

Was der Bildversatz kostet, lässt sich benennen, auch ohne ihn zu messen. Jeder adressierte Bildpunkt steht nur einen Bruchteil der Bildwechseldauer, und benachbarte Bildpunkte überlappen sich, weil der Versatz einen halben Spiegel beträgt und nicht einen ganzen. Das Ergebnis ist ein Bild, das feiner ist als Full HD und weicher als natives 4K. Bei bewegten Inhalten fällt der Unterschied geringer aus als bei stehenden feinen Strukturen, also bei Schrift, Haaren oder Stoffmustern. Ein zweiter Punkt betrifft die Farbe: Geräte mit einem einzelnen Chip trennen die Farben über ein rotierendes Farbrad, und die Stiftung Warentest berichtet in ihrem aktuellen Test, dass viele Geräte mit Mikrospiegeltechnik den sogenannten Regenbogeneffekt zeigten, also bunte Farbränder an Kontrastkanten, wobei die Empfindlichkeit dafür von Mensch zu Mensch unterschiedlich sei. Wer wissen will, welche Anschlüsse sein Zuspieler dafür überhaupt braucht, findet die Einordnung unter Beamer-Anschlüsse erklärt.

Was die Norm verlangt und was die Datenblätter daraus machen

Für Datenblätter von Projektoren gibt es eine Norm, und sie beantwortet die Frage dieser Seite ausdrücklich. Sie heißt ISO/IEC 21118, trägt den Titel Information technology, Office equipment, Information to be included in specification sheets for data projectors und liegt in der dritten Ausgabe vom Februar 2020 vor. Erarbeitet wurde sie vom gemeinsamen technischen Ausschuss von ISO und IEC, Unterausschuss 28 für Bürogeräte. Ihr Anwendungsbereich sind ausdrücklich Projektoren mit Frontprojektion; Rückprojektionsgeräte sind ausgenommen.

Interessant ist die Tabelle 1 dieser Norm, denn dort wird jede Angabe entweder als erforderlich oder als freiwillig gekennzeichnet. Unter der laufenden Nummer 4.2 steht der Punkt Number of pixels, und er ist doppelt geführt. Als erforderliche Angabe verlangt die Norm die Bildpunktzahl je Bildgeber samt Bildpunktabmessungen, mit dem Beispiel 786.432 Bildpunkte in der Schreibweise 1024 mal 768. Als freiwillige Angabe nennt sie darunter die Bildpunktzahl je projiziertem Bild einschließlich der erhöhten Bildpunktzahl und der zugehörigen Technik, mit dem ausdrücklichen Beispiel 2.211.840 Bildpunkte in der Schreibweise 2048 mal 1080 by pixel shift. Die Norm kennt den Bildversatz also, sie benennt ihn beim Namen, und sie ordnet die beiden Zahlen eindeutig: Die physische gehört ins Datenblatt, die geschobene darf zusätzlich dazu.

Die Norm steht auf dem KopfWas in ISO/IEC 21118 als Pflichtangabe geführt wird, nämlich die Bildpunktzahl je Bildgeber, fehlt in vier von fünf Angeboten dieses Vergleichs. Was dort als freiwillige Zusatzangabe geführt wird, nämlich die durch Versatz erhöhte Zahl, steht in fünf von fünf Angeboten. Die Praxis hat die Reihenfolge der Norm genau umgekehrt.

Zwei weitere Punkte dieser Norm lohnen die Erwähnung, weil sie im Handel selten auftauchen. Erstens verlangt Tabelle 1 unter Nummer 6 die Angabe des Lichtquellentyps als Pflichtangabe, und im Fall einer Lampe zusätzlich Lampentyp, Wattzahl und Stückzahl, wobei die Norm als Beispiel wörtlich high pressure mercury lamp, 300 W nennt. Zweitens enthält der Abschnitt zu den Grundsätzen eine Toleranzregel, die man kennen sollte: Angaben zu Lichtstrom, Kontrastverhältnis und Rand-zu-Mitte-Verhältnis sind als Mittelwerte der Produktion zu verstehen, und der untere Grenzwert eines einzelnen Geräts bei Auslieferung muss mindestens 80 Prozent des im Datenblatt genannten Werts erreichen. Ein Gerät mit 3.000 angegebenen Lumen darf also normkonform mit 2.400 Lumen ausgeliefert werden.

Zwei Klarstellungen gehören dazu, damit hier nichts überdehnt wird. Erstens: Der Begriff ANSI-Lumen kommt im Text der Norm überhaupt nicht vor. Die Norm spricht vom light output und misst in Lumen; wie genau gemessen wird, steht in einem Anhang, der nicht frei einsehbar ist, und verweist auf die Norm IEC 61947-1. Wer behauptet, ISO/IEC 21118 definiere den ANSI-Lumen, geht über das hinaus, was im Dokument steht. Zweitens ist es eine ISO/IEC-Norm und keine reine ISO-Norm. Und drittens ist sie kein Gesetz: Sie verlangt lediglich, dass ein Datenblatt eine Erklärung über die Übereinstimmung mit diesem Dokument enthält. Keiner der fünf Anbieter in diesem Vergleich nennt sie auf seinen Verbraucherseiten. Die Vorgängerausgabe von 2012 wurde übrigens unter anderem deshalb überarbeitet, weil sich, wie es in der Einleitung heißt, die Entwicklung zu höheren Auflösungen mit 4K, 8K und pixel shift technology fortgesetzt habe. Die Norm hat den Bildversatz also ausdrücklich zum Anlass ihrer Neufassung genommen.

Die Auszählung: welche Zahl steht im Angebot und welche fehlt

Für jedes der fünf Geräte wurde geprüft, ob eine kaufentscheidende Angabe vorhanden ist, und zwar getrennt danach, ob sie im Angebot selbst steht oder erst in einem Herstellerdokument auftaucht. Diese Trennung ist wichtig, denn im Moment der Kaufentscheidung liegt niemandem die Bedienungsanleitung vor. Die folgende Tabelle nennt für jedes Merkmal die Quote und sagt dazu, wo die fehlenden Angaben fehlen.

MerkmalQuoteWo es steht und wo nicht
Physische Auflösung des Bildgebers als Zahl1 von 5Nur Sony nennt mit 24.883.200 Bildpunkten eine physische Zahl, die von der adressierten abweicht. Xgody nennt die physische Auflösung als Native 720P ohne Bildpunktpaar
Chipgröße in Zoll im öffentlichen Datenblatt2 von 5Anker nennt 0,47 Zoll in der Datenblatttabelle, Sony 0,61 Zoll je Panel. BenQ nennt 0,47 Zoll nur in der Bedienungsanleitung, Acer und Xgody gar nicht
Chipgröße oder Bildgeber-Bauart im Angebotstext0 von 5Kein einziges der fünf Angebote nennt eine Chipgröße. Beim Sony steht die Bauart im Titel sogar falsch: 3LCD statt SXRD
Die Wörter Bildversatz, Pixel Shift oder XPR im Angebot0 von 5In keinem der fünf Angebotstexte kommt eines dieser Wörter vor, obwohl es auf drei der fünf Geräte zutrifft
Kontrastwert mit Angabe des Messverfahrens1 von 5Nur BenQ kennzeichnet die 600.000:1 als FOFO. Bei Anker steht statt eines Werts der Satz fünfzigmal besser als der Durchschnitt, bei BenQ im Angebotsdatenfeld das Wort High
Geräusch in dB, irgendwo belegt3 von 5Sony mit 24 dB, BenQ mit 26 und 24 dBA, Xgody mit unter 32 dB. Acer und Anker veröffentlichen keinen Wert, in keinem einzigen Dokument
Geräusch in dB im Angebotstext selbst1 von 5Nur BenQ nennt im Angebot den Eco-Wert von 24 dBA
Projektionsverhältnis als Zahl2 von 5BenQ mit 1.0 bis 1.3, Anker mit 1.2:1. Bei den übrigen drei stehen nur Randwerte für Abstand und Bildgröße, die sich nicht ineinander umrechnen lassen
Eingangsverzögerung in Millisekunden1 von 5Nur BenQ nennt 5 Millisekunden bei 4K und 60 Hertz. Die vier anderen nennen gar nichts
Typ der Lichtquelle in Worten benannt4 von 5Sony Laser-Phosphor, BenQ 4LED, Anker Laser plus LED, Acer Lampe mit 240 Watt. Xgody nennt nur eine Lebensdauer und keinen Typ
Lebensdauer der Lichtquelle in Stunden5 von 5Von 5.000 Stunden beim Lampenmodell bis 50.000 Stunden beim Kleinstprojektor. Nach Betriebsmodi aufgeschlüsselt allerdings nur bei BenQ und Acer
Helligkeit in ANSI-Lumen5 von 5Der einzige Wert, den alle fünf durchgängig beziffern. Beim Acer steht im Datenfeld allerdings 4 ANSI-Lumen statt 4.000

Drei Befunde daraus verdienen eine eigene Erwähnung. Der erste ist die Nullquote bei der Chipgröße im Angebot: Keines der fünf Angebote nennt sie, und keines nennt das Wort Bildversatz. Beides zusammen bedeutet, dass die eigentliche Frage dieser Warengruppe im Verkaufsmoment schlicht nicht beantwortet wird. Der zweite Befund ist die Nullquote beim Kontrast: Kein einziger der fünf Anbieter sagt, ob sein Kontrastwert nativ oder dynamisch gemessen wurde, und bei zweien steht an der Stelle des Werts überhaupt keine Zahl, sondern das Wort High beziehungsweise der Satz fünfzigmal besser als der Durchschnitt. Kontrastwerte ohne Messbedingung sind zwischen zwei Geräten nicht vergleichbar, und die Norm verlangt an dieser Stelle ausdrücklich, dass die Messbedingungen angegeben werden.

Der dritte Befund ist ein handfester Datenfehler. Das Angebotsdatenfeld Maximale Weißhelligkeit des Projektors nennt beim Acer H6815BD den Wert 4 ANSI-Lumen. Der Titel desselben Angebots nennt 4.000 ANSI-Lumen, und das Datenblatt des Herstellers ebenfalls. Ein Beamer mit 4 ANSI-Lumen wäre kein Beamer, sondern eine Kontrollleuchte. Der Fehler ist offensichtlich, aber er steht unwidersprochen in einem Feld, das Filter und Vergleichsfunktionen auslesen. Wer nach Helligkeit sortiert, sortiert das hellste Gerät im Feld ans Ende. Ein solcher Fehler ist kein Einzelfall dieser Warengruppe, sondern die Folge davon, dass Datenfelder aus Herstellerlisten übernommen und selten gegengelesen werden.

4K-Auflösung oder 4K-Eingangssignal: die zweite Falle

Neben der Frage, ob die Bildpunkte physisch vorhanden sind, gibt es eine zweite und gröbere Verwechslung. Sie betrifft nicht das Verfahren im Gerät, sondern die Schnittstelle davor. Ein Beamer kann ein Bildsignal mit 3840 mal 2160 Bildpunkten annehmen, es verarbeiten und anschließend auf die Auflösung seines Bildgebers herunterrechnen. Was auf der Leinwand ankommt, hat dann mit 4K nichts mehr zu tun. In Angebotstexten liest sich das als unterstützt 4K, 4K-kompatibel, 4K-Dekodierung oder 4K-Unterstützung. Alle vier Formulierungen sind Angaben über den Eingang und keine Angaben über die Auflösung.

Im Feld dieses Vergleichs gibt es dafür ein Beispiel, und es fällt bemerkenswert aus. Der Xgody A1 trägt im Titel die Wendung Unterstützt 4K und 8K und unmittelbar dahinter die Angabe Native 720P. Das Herstellerdatenblatt formuliert es noch deutlicher als physische Auflösung nativ 720p bei Unterstützung der Dekodierung von 1080p und 4K. Das Angebotsdatenfeld Bildschirm Auflösung nennt 1280 mal 720, das Feld Maximale Auflösung nennt 1920 mal 1080. Vier Angaben aus drei Quellen, und alle vier stimmen überein. Das ist im gesamten Feld der einzige Fall, in dem ein Angebot die Frage dieser Seite von sich aus und ohne Rückfrage beantwortet, und es ist das billigste Gerät im Vergleich. Der Bildgeber löst 921.600 Bildpunkte auf, also ein Neuntel der 8,3 Millionen, die vier andere Geräte adressieren.

Die praktische Regel daraus ist einfach und funktioniert bei jedem Angebot. Man sucht im Titel und in den Aufzählungspunkten nicht nach der Zahl 4K, sondern nach dem Verb davor. Steht dort ein Wort wie unterstützt, kompatibel, dekodiert oder verarbeitet, dann ist die Aussage eine über das Eingangssignal. Steht die Auflösung dagegen ohne Verb als Eigenschaft des Geräts da, muss man einen Schritt weitergehen und im Datenfeld Bildschirm Auflösung nachsehen; dieses Feld trägt bei den hier geprüften Geräten durchgängig die Auflösung des Bildgebers und nicht die des Eingangs. Beim Xgody steht dort 1280 mal 720, bei den vier anderen 3840 mal 2160. Damit ist die gröbere der beiden Verwechslungen mit einem Blick auszuschließen. Die feinere, nämlich physisch vorhanden gegen versetzt erzeugt, bleibt auch nach diesem Blick offen, weil das Datenfeld sie nicht unterscheidet.

Die fünf Geräte im Detail

Sony VPL-XW5000ES

Sony VPL-XW5000ES

Natives 4K, kein Bildversatz Unsere Empfehlung

Sony VPL-XW5000ES Heimkinoprojektor mit drei nativen 4K-SXRD-Bildgebern und quecksilberfreier Laser-Lichtquelle

5,0 aus 2 Stimmen · Marktsegment: Oberes Heimkinosegment, im Handel deutlich oberhalb der übrigen vier Geräte angesiedelt · Verfügbarkeit geprüft am 26.08.2026

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Was der Bildgeber physisch kann

Bildgeber: Drei SXRD-Bildgeber mit je 0,61 Zoll Diagonale, also Flüssigkristall auf Silizium in Sonys eigener Bauform

Physische Chipauflösung: 3840 x 2160 je Bildgeber

Adressierte Bildpunkte: 8.294.400 Bildpunkte, und zwar physisch vorhanden statt erzeugt

Das Datenblatt von Sony ist das einzige im Feld, das eine physische Bildpunktzahl nennt, die sich von der adressierten unterscheidet: 24.883.200 Bildpunkte, ausgeschrieben als 3840 mal 2160 mal 3. Das ist die Summe der drei Bildgeber, denn jeder der drei Farbkanäle hat sein eigenes Panel mit vollen 8.294.400 Bildpunkten. Sony schreibt dazu wörtlich von einem all-new native 4K SXRD panel und von native 4K resolution of 8.3 million pixels. Nirgends im Datenblatt steht ein Hinweis auf Versatz, Verschiebung oder Verbesserung der Auflösung. Nachprüfen lässt sich das allerdings nur mit einem vollständigen Browser: Die technischen Seiten von Sony beantworten eine einfache Abfrage mit dem Statuscode 403, weshalb sie unten nicht als verlinkte Quelle stehen

Dieses Gerät ist in diesem Vergleich aus einem einzigen Grund dabei, und der Grund ist die Fragestellung der Seite. Es ist der einzige der fünf Beamer, dessen Bildgeber die 3840 mal 2160 Bildpunkte tatsächlich besitzt. Alle drei Panels sind vollformatige 4K-Bildgeber mit je 8.294.400 Bildpunkten, und weil die Farbtrennung über drei getrennte Panels statt über ein rotierendes Farbrad läuft, entsteht auch der Regenbogeneffekt konstruktiv nicht, den die Stiftung Warentest bei vielen Geräten mit Mikrospiegeltechnik in ihrem aktuellen Test beobachtet hat. Der Preis dafür ist nicht nur der Preis. Die Helligkeit liegt mit 2.000 ANSI-Lumen unter der aller anderen ausgewachsenen Geräte im Feld, das Gerät bringt keine Streaming-Oberfläche mit, es verlangt der Bauart nach eine feste Montage, und die Bewertungsbasis auf der Angebotsseite besteht aus zwei Stimmen. Es ist ein Gerät für einen abgedunkelten Raum mit fester Leinwand und einer separaten Zuspielkette, nicht für den Wohnzimmertisch. Wer diese Voraussetzungen nicht hat, kauft mit einem nativen 4K-Bildgeber einen Vorteil, den er im eigenen Raum nicht zu sehen bekommt.

Dafür spricht
  • Einziges Gerät im Feld mit physisch vorhandenen 3840 mal 2160 Bildpunkten je Bildgeber, und das einzige, dessen Hersteller eine physische Bildpunktzahl nennt, die von der adressierten abweicht: 24.883.200 statt 8.294.400
  • Drei getrennte Bildgeber für die drei Farbkanäle statt eines Chips mit Farbrad. Der Regenbogeneffekt, den die Stiftung Warentest bei vielen Geräten mit Mikrospiegeltechnik im aktuellen Test beobachtet hat, kann bei dieser Bauart konstruktiv nicht entstehen
  • Laser-Phosphor als Lichtquelle, von Sony ausdrücklich als quecksilberfrei beschrieben. Das EU-Verbot für quecksilberhaltige Beamer und Ersatzlampen betrifft dieses Gerät weder zum 25. Februar 2025 noch zum 25. Februar 2027
  • Bis zu 20.000 Stunden Lichtquellen-Lebensdauer ohne Lampenwechsel, damit ohne Folgekosten für Ersatzlampen und ohne das Ersatzteilrisiko, das bei Lampenmodellen inzwischen zum Kaufkriterium geworden ist
  • Kein Variantenlisting: Die aufgerufene Artikelnummer und die Elternnummer stimmen überein, die Sternzahl gilt genau dieser Ausführung und nicht einer ganzen Produktfamilie
  • Mit 24 dB laut Herstellerdatenblatt der niedrigste bezifferte Geräuschwert im Feld, gleichauf mit dem Eco-Wert des BenQ
Dagegen spricht
  • Mit 2.000 ANSI-Lumen die geringste Helligkeit aller vier ausgewachsenen Geräte im Feld. Das setzt einen abgedunkelten Raum voraus und ist keine Lösung für das Wohnzimmer am Nachmittag
  • Der Angebotstitel ist französisch und sachlich falsch: Er nennt 3LCD als Bildgeber, das Datenfeld Display-Typ nennt LCD. Der VPL-XW5000ES arbeitet mit SXRD, also Flüssigkristall auf Silizium, was eine andere Bauart ist. Ausgerechnet beim einzigen nativen 4K-Gerät im Feld steht die Bildgeber-Angabe im Angebot falsch
  • Zwei Bewertungen sind die dünnste Basis im Vergleich. Aus zwei Stimmen lässt sich kein Qualitätsurteil ableiten
  • Kein Gerätegewicht und keine Abmessungen im Angebotsdatensatz, obwohl beides bei einem Gerät dieser Bauart über die Art der Montage entscheidet
  • Keine Streaming-Oberfläche an Bord. Es braucht eine separate Quelle, also einen Zuspieler, einen Streaming-Stick oder einen Receiver
  • Sonys eigene technische Seiten antworten auf eine einfache Abfrage mit dem Statuscode 403. Wer das Datenblatt lesen will, braucht einen vollständigen Browser; verlinkbar ist es damit nicht
Passt zu

Ein abgedunkelter Raum mit fester Leinwand, eine vorhandene Zuspielkette und der Anspruch, dass die Bildpunkte im Gerät wirklich vorhanden sind statt errechnet

Passt nicht zu

Ein Wohnzimmer mit Tageslicht, ein Aufbau ohne feste Montage oder der Wunsch, den Beamer ohne weitere Geräte zu benutzen

Lichtquelle: Laser-Phosphor, von Sony ausdrücklich als quecksilberfreie Lichtquelle beschrieben. Damit ist dieses Gerät vom EU-Verbot für quecksilberhaltige Beamer und Ersatzlampen von vornherein nicht betroffen

Lebensdauer: Bis zu 20.000 Stunden laut Sony. Der Wert steht nicht im Angebotsdatensatz, sondern nur im Datenblatt des Herstellers

Kontrast: Das Angebotsdatenfeld nennt 2000:1 und sagt nicht, ob nativ oder dynamisch gemessen. Das ist in diesem Feld die Regel und nicht die Ausnahme

Geräusch: 24 dB laut Sony-Datenblatt, dort mit dem ausdrücklichen Zusatz, der Wert sei ein Näherungswert und hänge von Einstellung und Umgebung ab. Im Angebot selbst steht keine Dezibelzahl

Projektion: Das Angebot nennt einen maximalen Projektionsabstand von 12 Metern, aber keine zugehörige Bildgröße und kein Projektionsverhältnis. Aus dieser Angabe allein lässt sich nicht ausrechnen, wie groß das Bild im eigenen Raum wird

Eingangsverzögerung: Keine Millisekundenangabe im Angebot

Bewertungsbasis: Kein Variantenlisting: Die aufgerufene Nummer B0B8MB5K38 und die hinterlegte Elternnummer stimmen überein. Die Sternzahl gilt damit genau dieser Ausführung. Sie beruht allerdings auf lediglich zwei Stimmen und ist die dünnste Bewertungsbasis im Feld. Bei zwei Stimmen ist der Mittelwert keine Aussage über Qualität, sondern die Meinung zweier Menschen

Offen geblieben: Sony veröffentlicht keine Servicezeiten und für Projektoren keine Verbraucher-Rufnummer. Wer einen Defekt melden will, hat nur den Weg über ein Formular. Ungeklärt bleibt außerdem, warum die Modellbezeichnung im Angebotsdatenfeld VPL-XW5000B lautet und nicht VPL-XW5000ES

Wer dahintersteht

Firma: Sony Europe B.V., Zweigniederlassung Deutschland. Die Firmenangabe für den deutschen Markt steht nicht unter der naheliegenden Adresse sony.de/impressum, denn die antwortet mit einer Fehlerseite, sondern auf einem eigenen Rechtshinweis-Server des Konzerns, der nur über den Fußzeilenverweis erreichbar ist. Hauptniederlassung ist die Sony Europe B.V. im britischen Weybridge

Sitz: Kemperplatz 1, 10785 Berlin. Registergericht ist das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter HRB 129332 B, die Umsatzsteuer-Kennung lautet DE 322 038 342. Als ständiger Vertreter der Zweigniederlassung ist Ulf Schreurs benannt

Gegründet: Die Sony Group Corporation nennt als Gründungsdatum den 7. Mai 1946. Ein Gründungsjahr der deutschen Zweigniederlassung veröffentlicht der Konzern nicht. Für die Bildgeber-Technik dieses Geräts ist ohnehin ein anderer Umstand aussagekräftiger: SXRD ist Sonys eigene Bauform der Flüssigkristall-auf-Silizium-Technik und steckt seit den frühen 2000er-Jahren in Heimkinoprojektoren dieser Marke

Support: Für Projektoren führt Sony in Deutschland keine Verbraucher-Rufnummer. Der einzige veröffentlichte Weg ist das Kontaktformular unter services.sony.de mit der Kategorie Fernseher und Projektoren und der Unterkategorie Beamer. Die im Rechtshinweis genannte Nummer +49 30 91581 3000 gehört der Konzernzentrale; dieselbe Seite schreibt ausdrücklich, dass Fragen zu Produktunterstützung und Reparatur nicht dorthin gehören

Servicezeiten: Nicht veröffentlicht. Weder die deutschen Kontaktseiten noch die Reparaturseiten nennen ein Zeitfenster für den Verbraucherservice, Stand 26.08.2026. Damit ist Sony im Feld der einzige Markenhersteller ganz ohne Zeitangabe

Garantie: Zwei Jahre. Der Support-Artikel 00294849 formuliert das so, dass die meisten Sony Produkte über eine standardmäßige zweijährige kommerzielle Garantie verfügen, und schränkt zugleich ein, dass für bestimmte Produkte wie Lampen und Akkus besondere Bedingungen gelten. Da dieses Gerät eine Laser-Lichtquelle ohne Wechsellampe besitzt, greift diese Einschränkung hier nicht. Das Angebotsdatenfeld nennt ebenfalls zwei Jahre Herstellergarantie

Normen und Angaben: Sony nennt auf den deutschen Verbraucherseiten keine Produktnorm für Projektoren. Die Helligkeit wird im eigenen Datenblatt als ANSI-Lumen ausgewiesen, was eine Messkonvention und keine zitierte Norm ist. Die einschlägige Norm für Projektor-Datenblätter, ISO/IEC 21118 in der dritten Ausgabe von 2020, taucht bei keinem der fünf Anbieter dieses Vergleichs auf den Verbraucherseiten auf

Herkunft: Keine Herkunftsangabe. Das Angebotsdatenfeld Herkunftsland ist bei diesem Gerät nicht belegt, und Sony nennt auf den deutschen Seiten kein Fertigungsland. Damit fehlt diese Angabe bei drei der fünf Geräte in diesem Vergleich

Gewicht: Kein Gerätegewicht im Angebotsdatensatz. Die Datentabelle der Angebotsseite führt weder ein Gewicht noch Abmessungen, was in diesem Feld nur bei diesem einen Gerät vorkommt. Zum Vergleich: Die vier anderen Geräte nennen 865 Gramm, 2,88 Kilogramm, 3,8 Kilogramm und 5,48 Kilogramm

Markteinführung: Nicht ausgewiesen. Das Angebot nennt kein Datum der Verfügbarkeit. Die Modellbezeichnung im Datenfeld lautet VPL-XW5000B und weicht damit von der im Handel gebräuchlichen Schreibweise VPL-XW5000ES ab, was die Zuordnung von Datenblättern unnötig erschwert

BenQ TK705i

BenQ TK705i

Bildversatz aus einem Full-HD-ChipVollständigstes Datenblatt im Feld

BenQ TK705i 4K-HDR-Heimkinobeamer mit Mikrospiegeltechnik, Bildversatz, LED-Lichtquelle und integriertem Google TV

4,4 aus 31 Stimmen · Marktsegment: Gehobenes Wohnzimmer-Heimkino mit Streaming an Bord · Verfügbarkeit geprüft am 26.08.2026

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Was der Bildgeber physisch kann

Bildgeber: Ein Mikrospiegel-Chip mit 0,47 Zoll Diagonale laut der deutschsprachigen Bedienungsanleitung des Herstellers

Physische Chipauflösung: 1920 x 1080 physische Spiegel

Adressierte Bildpunkte: 8.294.400 Bildpunkte, erzeugt aus 2.073.600 physischen Spiegeln durch vierfachen Versatz je Bildwechsel

Hier liegt der interessanteste Beleg des ganzen Vergleichs, und er stammt von BenQ selbst. Auf der eigenen Wissensseite zur True-4K-Technik schreibt BenQ wörtlich, die Technik erreiche 8,3 Millionen unterscheidbare Bildpunkte regardless of the native pixel count on the DMD chip, und zwar entweder durch Verdoppeln der 2716 mal 1528 Bildpunkte eines größeren Chips oder durch Vervierfachen der 1920 mal 1080 Bildpunkte eines Full-HD-Chips, mit einer als lightning-fast bezeichneten Verschiebegeschwindigkeit. Das deutsche Datenblatt des TK705i nennt die Chipgröße überhaupt nicht und die Auflösung schlicht mit 4K UHD (3840x2160). Erst die deutschsprachige Bedienungsanleitung führt die Zeile DMD Größe 0,47 Zoll. Ein 0,47-Zoll-Chip ist nach BenQs eigener Beschreibung der Full-HD-Fall, also der mit der Vervierfachung. Der Hersteller liefert damit alle Bausteine der Rechnung, stellt sie aber an keiner Stelle nebeneinander

Von den vier Geräten im Feld, die 4K adressieren, ohne es physisch zu haben, ist dieses das ehrlichste, und zwar nicht wegen seiner Werbung, sondern wegen seiner Belegdichte. BenQ ist der einzige Anbieter im Vergleich, der auf einer eigenen Wissensseite in Klartext hinschreibt, dass die 8,3 Millionen Bildpunkte unabhängig von der physischen Bildpunktzahl des Chips entstehen, und der die beiden möglichen Rechenwege samt Chipauflösungen benennt. Das Datenblatt des Modells ist zudem das vollständigste im Feld: Es nennt das Projektionsverhältnis, die Lebensdauer der Lichtquelle getrennt nach Normal- und Eco-Betrieb, zwei Geräuschwerte und einen Kontrastwert mit benanntem Messverfahren. Vier dieser fünf Angaben fehlen bei drei der vier Mitbewerber vollständig. Der Haken bleibt derselbe wie bei allen Geräten dieser Bauart: Wer die Zeile DMD Größe 0,47 Zoll in der Bedienungsanleitung nicht kennt und nicht weiß, was sie bedeutet, liest im Datenblatt schlicht 4K UHD und geht davon aus, dass dort 8,3 Millionen Spiegel sitzen. Es sitzen 2,1 Millionen dort.

Dafür spricht
  • Einziger Anbieter im Feld, der auf einer eigenen Seite offenlegt, wie die 8,3 Millionen Bildpunkte bei Mikrospiegeltechnik entstehen: durch Verdoppeln von 2716 mal 1528 oder Vervierfachen von 1920 mal 1080 Bildpunkten, unabhängig von der physischen Bildpunktzahl des Chips
  • Vollständigstes Datenblatt im Feld: Projektionsverhältnis 1.0 bis 1.3, Lebensdauer getrennt nach Normal- und Eco-Betrieb, zwei Geräuschwerte und ein Kontrastwert mit benanntem Messverfahren
  • Einzige Millisekundenangabe im gesamten Feld: 5 Millisekunden Eingangsverzögerung bei 4K und 60 Hertz, zusammen mit HDMI 2.1
  • Die Helligkeit von 3.000 ANSI-Lumen steht gleichlautend an drei unabhängigen Stellen: im Angebotstitel, im Angebotsdatenfeld und im Datenblatt des Herstellers
  • LED-Lichtquelle mit 20.000 Stunden im Normal- und 30.000 Stunden im Eco-Betrieb, quecksilberfrei und ohne Wechsellampe
  • Namentlich in der frei einsehbaren Modellliste des aktuellen Beamer-Tests der Stiftung Warentest aufgeführt, Datenstand 28. Mai 2026
  • Einziges Gerät im Feld mit einer Angabe zur Verfügbarkeitsdauer für EU-Ersatzteile, nämlich sieben Jahre, und einziger Anbieter mit gebührenfreier Servicerufnummer
Dagegen spricht
  • Weder das deutsche Datenblatt noch der Angebotstext nennen die Chipgröße oder das Wort Bildversatz. Wer die 0,47 Zoll sucht, muss dafür die Bedienungsanleitung öffnen, und die erklärt nicht, was diese Zahl für die Auflösung bedeutet
  • Die beiden Herstellerdokumente widersprechen sich beim Geräusch: Das Datenblatt nennt 26 dBA im typischen Betrieb, die Bedienungsanleitung 28 dBA. Die Anleitung wird sich allerdings mit dem Kurzdistanzmodell TK705STi geteilt
  • Das Angebotsdatenfeld Displaykontrast enthält statt einer Zahl das Wort High. Der eigentliche Wert von 600.000:1 steht nur im Datenblatt des Herstellers
  • Kein Dolby Vision, nur HDR10 und HLG. Wer eine Streaming-Bibliothek mit Dolby-Vision-Titeln hat, bekommt sie hier in der einfacheren Fassung zu sehen
  • Der eingebaute Lautsprecher ist bei einem Gerät dieser Bauart eine Notlösung. Ohne externen Ton über HDMI mit Audiorückkanal bleibt der Filmabend akustisch hinter dem Bild zurück
  • 31 Bewertungen sind eine schmale Basis, auch wenn sie unverfälscht diesem Modell gelten
Passt zu

Ein Wohnzimmer mit abdunkelbaren Fenstern, ein Haushalt ohne Lust auf einen zusätzlichen Streaming-Stick und Spielkonsolen, bei denen die Eingangsverzögerung zählt

Passt nicht zu

Ein Raum, der sich gar nicht abdunkeln lässt, oder der Anspruch auf physisch vorhandene 4K-Bildpunkte

Lichtquelle: BenQ nennt im Datenblatt 4LED, also eine Leuchtdioden-Lichtquelle mit vier Kanälen. Kein Quecksilber, keine Wechsellampe, damit vom EU-Verbot nicht betroffen

Lebensdauer: 20.000 Stunden im Normalbetrieb und 30.000 Stunden im Eco-Betrieb laut Datenblatt des Herstellers. Diese Doppelangabe macht im Feld sonst niemand; alle anderen nennen höchstens eine einzige Zahl

Kontrast: 600.000:1 laut Datenblatt, dort ausdrücklich als FOFO gekennzeichnet, also als Messung von Vollweiß gegen Vollschwarz mit getrennten Aufnahmen. Das ist der einzige Kontrastwert im Feld, bei dem das Messverfahren überhaupt benannt wird. Im Angebotsdatenfeld steht dagegen nur das Wort High

Geräusch: 26 dBA im typischen Betrieb und 24 dBA im Eco-Betrieb laut Datenblatt. Der Angebotstext nennt nur den Eco-Wert von 24 dBA. Die deutschsprachige Bedienungsanleitung, die sich dieses Gerät mit dem Kurzdistanzmodell TK705STi teilt, nennt an derselben Stelle 28 dBA gegen 24 dBA. Wo zwei Herstellerdokumente sich widersprechen, gilt hier das modellspezifische Datenblatt

Projektion: Projektionsverhältnis 1.0 bis 1.3 laut Datenblatt, Zoomfaktor 1,3-fach. Damit ist dieses Gerät eines von zwei Geräten im Feld, bei denen sich die Bildgröße für einen gegebenen Raum tatsächlich ausrechnen lässt. Das Angebot nennt dazu Bildgrößen von 30 bis 300 Zoll

Eingangsverzögerung: 5 Millisekunden bei 4K und 60 Hertz laut Angebotstext, zusammen mit HDMI 2.1 und automatischer Modusumschaltung. Das ist die einzige Millisekundenangabe im gesamten Feld

Bewertungsbasis: Kein Variantenlisting: Die aufgerufene Nummer B0FPQDW1P1 stimmt mit der Elternnummer überein. Die 31 Stimmen und die 4,4 Sterne gelten damit genau dieser Ausführung. 31 Stimmen sind eine schmale, aber saubere Basis

Offen geblieben: BenQ nennt für das Gerät selbst keine feste Garantiedauer in Jahren, sondern verweist auf Kaufdatum und Modell. Für die LED-Lichtquelle stehen dagegen drei Jahre oder 20.000 Stunden in den Bedingungen. Wie lange das Gehäuse abgedeckt ist, bleibt damit für Käufer unbestimmt

Wer dahintersteht

Firma: BenQ Deutschland GmbH. Die deutsche Gesellschaft firmiert im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter HRB 22174, Geschäftsführer sind Volkan Weissenberg, Cheng-Yueh Wu und Shih-Chieh Wu. Die Umsatzsteuer-Kennung lautet DE 813020365. Der Rechtshinweis steht nicht unter der erwartbaren Adresse impressum, die einen Statuscode 404 liefert, sondern unter legal-notice

Sitz: Essener Straße 5, 46047 Oberhausen. Damit ist BenQ neben Acer und Anker einer von drei Anbietern in diesem Vergleich mit einer ladungsfähigen Anschrift in Deutschland

Gegründet: Im Jahr 2000. Die deutsche Unternehmensseite formuliert das so, dass man seit der Gründung im Jahr 2000 zu den weltweit führenden Anbietern von Technologie- und Innovationslösungen zähle. Bemerkenswert ist, dass diese Jahreszahl von der häufig zitierten Abspaltung aus dem Jahr 2001 abweicht; maßgeblich ist hier, was der Hersteller selbst auf seiner deutschen Seite schreibt

Support: Kostenfreie Rufnummer 0800 627 1002, dazu ein Kontaktformular und die im Rechtshinweis genannte Adresse kontakt@benq.de. Das ist im Feld der einzige gebührenfreie Anschluss

Servicezeiten: Montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr. Die Angabe steht wortgleich sowohl auf der Rufnummernseite als auch auf der allgemeinen Kontaktseite und ist damit doppelt belegt

Garantie: Die europäischen Garantiebedingungen nennen für das Gerät selbst keine feste Jahreszahl, sondern binden die Frist an das Kaufdatum des Erstkunden und an das Modell. Bemerkenswert ausführlich ist dagegen die Regelung zur Lichtquelle, und die ist für dieses Gerät entscheidend: Für eine LED-Lichtquelle nennt BenQ drei Jahre oder 20.000 Stunden, je nachdem was zuerst eintritt. Für Lampen mit Quecksilber stehen dort nur ein Jahr oder 2.000 Stunden, für Laser zwei bis fünf Jahre je nach Modell. BenQ hält außerdem ausdrücklich fest, dass das Leuchtmittel ein Verschleißteil ist und nur Originalteile abgedeckt sind

Normen und Angaben: Keine Produktnorm auf den deutschen Seiten. BenQ beziffert die Helligkeit durchgehend in ANSI-Lumen, nennt aber weder ISO/IEC 21118 noch eine Sicherheitsnorm im Datenblatt dieses Modells. Immerhin ist BenQ der einzige Anbieter im Feld, der auf einer eigenen Wissensseite offenlegt, wie die 8,3 Millionen Bildpunkte bei Mikrospiegeltechnik überhaupt zustande kommen

Herkunft: Herkunftsland China laut Angebotsdatenfeld, Stand 26.08.2026. Das ist neben dem Kleinstprojektor die zweite von zwei belegten Herkunftsangaben in diesem Feld

Gewicht: 3,8 Kilogramm laut Angebotsdaten, dazu Abmessungen von 25 mal 22,9 mal 16,8 Zentimetern. Das ist das mittlere Gewicht im Feld und leicht genug, um das Gerät zwischen zwei Filmabenden wegzuräumen

Markteinführung: Kein Datum im Angebot. Das Gerät ist allerdings namentlich in der frei einsehbaren Modellliste des aktuellen Beamer-Tests der Stiftung Warentest aufgeführt, dessen Datenstand vom 28. Mai 2026 datiert. Bemerkenswert ist ein zweites Datenfeld: Die Verfügbarkeitsdauer für EU-Ersatzteile ist mit sieben Jahren angegeben, was im Feld kein zweiter Anbieter macht

Acer H6815BD

Acer H6815BD

Bildversatz aus einem Full-HD-ChipEinziges Lampenmodell im Feld

Acer H6815BD Heimkinobeamer mit Mikrospiegeltechnik, 4.000 ANSI-Lumen und quecksilberhaltiger Hochdrucklampe mit 240 Watt

4,2 aus 334 Stimmen · Marktsegment: Klassisches Lampen-Heimkino im mittleren Marktsegment, hell genug für nur teilweise abgedunkelte Räume · Verfügbarkeit geprüft am 26.08.2026

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Was der Bildgeber physisch kann

Bildgeber: Mikrospiegeltechnik. Die Chipgröße nennt Acer an keiner Stelle: nicht im Datenblatt, nicht auf der Angebotsseite und nicht in der 56-seitigen Bedienungsanleitung

Physische Chipauflösung: Von Acer nicht veröffentlicht

Adressierte Bildpunkte: 8.294.400 Bildpunkte laut Werbetext, physische Grundlage vom Hersteller nicht offengelegt

Dies ist der auffälligste Fall im Feld. Acer schreibt im eigenen Datenblatt die Zeile Native Auflösung 3840 x 2160 und darunter Maximale Auflösung 3840 x 2160, und die Bedienungsanleitung wiederholt das wortgleich als Nativ 3840 x 2160. Das Wort nativ bedeutet in der Sprache der Norm die Bildpunktzahl des Bildgebers selbst. Zugleich nennt Acer nirgendwo eine Chipgröße, nirgendwo das Wort Bildversatz und nirgendwo eine physische Spiegelzahl. Der Werbetext sagt lediglich, 4K-UHD-Projektionen zeigten Details in 8,3 Millionen Pixeln. Ob diese 8,3 Millionen physisch vorhanden sind oder durch Versatz entstehen, lässt sich aus keinem einzigen Acer-Dokument beantworten. Belege für einen 0,47-Zoll-Chip mit Versatz gibt es nur in unabhängigen Projektor-Datenbanken; sie stammen nicht vom Hersteller und werden hier deshalb nicht als Herstellerangabe geführt. Festhalten lässt sich nur, was belegbar ist: Acer verwendet das Wort nativ für eine Auflösung, deren physische Grundlage der Hersteller nicht offenlegt

Der H6815BD ist in diesem Vergleich der Fall, an dem sich zwei Befunde gleichzeitig zeigen. Der erste ist der sprachliche: Acer schreibt das Wort nativ vor eine Auflösung und legt an keiner Stelle offen, wie viele Spiegel der Bildgeber physisch hat. Das ist keine Kleinigkeit, denn nativ ist genau der Begriff, mit dem sich echtes 4K von geschobenem 4K unterscheiden ließe. Der zweite Befund ist der praktische: Dies ist das einzige Gerät im Feld mit einer quecksilberhaltigen Lampe, und das steht nicht im Angebot, sondern nur im Entsorgungshinweis der eigenen Bedienungsanleitung. Mit 4.000 ANSI-Lumen liegt das Gerät über der Schwelle von 2.000 Lumen und fällt damit unter die spätere der beiden EU-Fristen. Dafür ist es das hellste Gerät im Feld, es hat mit 334 Stimmen die breiteste Bewertungsbasis, und es ist eines von zwei Geräten, deren Lebensdauer nach Betriebsmodi aufgeschlüsselt vorliegt. Wer bereit ist, Ersatzlampen einzuplanen, bekommt hier die meiste Helligkeit im Vergleich.

Dafür spricht
  • Mit 4.000 ANSI-Lumen laut Angebotstitel das hellste Gerät im Feld und damit das einzige, das auch in einem nur teilweise abgedunkelten Raum ein brauchbares Bild liefert
  • Größte Bewertungsbasis im Vergleich mit 334 Stimmen, wenn auch als Familienwert eines Variantenlistings
  • Lebensdauer der Lichtquelle nach drei Betriebsmodi aufgeschlüsselt: 5.000, 10.000 und 20.000 Stunden. Diese Staffelung veröffentlicht im Feld sonst nur BenQ, und der nur zweistufig
  • Einziger Hersteller im Feld, der die Quecksilberfrage in einem eigenen Dokument beantwortet: Die Bedienungsanleitung enthält einen ausdrücklichen Entsorgungshinweis
  • Die feinste Support-Struktur im Vergleich: getrennte Rufnummern für Garantiefälle, Reparaturen außerhalb der Garantie, Vorverkaufsauskunft und Zentrale, dazu Servicezeiten von 8 bis 18 Uhr
  • Dreifache Bildkorrektur mit vertikaler und horizontaler Trapezkorrektur plus Vierecken-Korrektur, was die Aufstellung außerhalb der Bildmitte erleichtert
Dagegen spricht
  • Acer verwendet das Wort nativ für 3840 x 2160 und veröffentlicht zugleich weder Chipgröße noch physische Spiegelzahl noch das Wort Bildversatz. Aus keinem einzigen Acer-Dokument lässt sich beantworten, ob diese Bildpunkte physisch vorhanden sind
  • Einziges Gerät im Feld mit quecksilberhaltiger Lampe. Mit 4.000 ANSI-Lumen liegt es über der Schwelle von 2.000 Lumen und fällt unter die EU-Frist vom 25. Februar 2027 für Herstellung und Import
  • Das Angebotsdatenfeld Maximale Weißhelligkeit des Projektors nennt 4 ANSI-Lumen statt 4.000. Ein um den Faktor Tausend danebenliegender Wert steht damit unwidersprochen im Angebot
  • Acer veröffentlicht überhaupt keine Dezibelzahl, weder im Datenblatt noch im eigenen Handel noch in der Bedienungsanleitung. Bei einer 240-Watt-Lampe mit entsprechendem Kühlbedarf ist das die gravierendste Lücke
  • Variantenlisting: Die 334 Stimmen gelten der Angebotsfamilie unter der Elternnummer B096BNX6CV und nicht sicher dieser Ausführung
  • Nur zwei Jahre Garantie auf das Gerät und ein Jahr auf die Lampe. Die drei Jahre der Acer-Garantietabelle gelten den A-, F-, P-, S- und U-Baureihen, nicht diesem Modell
  • Nur 3 Watt Lautsprecherleistung und keine Streaming-Oberfläche. Ohne Zuspieler und ohne externen Ton bleibt das Gerät unvollständig
Passt zu

Ein Raum, der sich nur teilweise abdunkeln lässt, ein vorhandener Zuspieler und die Bereitschaft, Ersatzlampen als Folgekosten einzuplanen

Passt nicht zu

Wer eine Lichtquelle ohne Verschleißteil will, wer auf einen Geräuschwert angewiesen ist oder wer die physische Chipauflösung wissen muss, bevor er bestellt

Lichtquelle: Lampe mit 240 Watt laut Datenblatt. Die Bedienungsanleitung von Acer enthält den ausdrücklichen Hinweis, dass die Lampen dieses Produkts Quecksilber enthalten. Damit ist dies das einzige Gerät im Feld, das unter das EU-Verbot fällt

Lebensdauer: 5.000 Stunden im Normalbetrieb, 10.000 Stunden im Eco-Betrieb und 20.000 Stunden im sparsamsten Modus laut der Produktseite im Acer-eigenen Handel. Bemerkenswert: Die deutsche Datenblattseite von Acer führt gar keine Lebensdauer, und die 5.000 Stunden im Angebotsdatenfeld decken sich mit dem Normalwert

Kontrast: 10.000:1 laut Angebotstitel und Datenfeld, ohne Angabe, ob nativ oder dynamisch gemessen

Geräusch: Acer veröffentlicht keine Dezibelzahl. Weder das Datenblatt noch die Produktseite im Acer-eigenen Handel noch die 56-seitige Bedienungsanleitung nennen einen Geräuschwert. Bei einem Lampenmodell mit 240 Watt und entsprechendem Kühlbedarf ist das die auffälligste Lücke im ganzen Datensatz

Projektion: Projektionsabstand 1 bis 10 Meter und eine maximale Bildgröße von 762 Zentimetern laut Angebot, aber kein Projektionsverhältnis. Die beiden Zahlen sind Randwerte und lassen sich nicht ineinander umrechnen

Eingangsverzögerung: Keine Millisekundenangabe

Bewertungsbasis: Variantenlisting: Die aufgerufene Nummer B08NDQ8BC6 und die hinterlegte Elternnummer B096BNX6CV weichen voneinander ab. Die 334 Stimmen und die 4,2 Sterne gelten damit der ganzen Angebotsfamilie und nicht zwingend genau dieser Ausführung. Das ist die größte Bewertungsbasis im Feld und zugleich die, bei der am wenigsten sicher ist, worauf sie sich bezieht. Wer die Sternzahl als Argument nimmt, sollte das mitdenken

Offen geblieben: Die Chipauflösung bleibt unbeantwortet, weil Acer sie nicht veröffentlicht. Ebenfalls offen bleibt der Geräuschwert und die Frage, ob und wie lange nach der EU-Frist noch Ersatzlampen für dieses Modell lieferbar sein werden. Die Industrie hat eine Fristverlängerung beantragt, über die zum Zeitpunkt der zitierten Quelle nicht final entschieden war

Wer dahintersteht

Firma: Acer Computer GmbH. Die deutsche Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck unter HRB 3190 AH eingetragen, Geschäftsführer sind Emmanuel Fromont, Tai-Chi Shih und Robert Perenz, die Umsatzsteuer-Kennung lautet DE135105659. Auch hier führt die naheliegende Adresse impressum ins Leere; die Angaben stehen unter about/contacts

Sitz: Kornkamp 4, 22926 Ahrensburg bei Hamburg

Gegründet: Nicht belegbar. Die Unternehmensseiten von Acer waren am Prüftag für eine einfache Abfrage nicht erreichbar, und auf den erreichbaren deutschen Seiten steht kein Gründungsjahr. Die vielfach zitierte Jahreszahl 1976 lässt sich damit hier nicht durch eine Herstellerquelle stützen und bleibt deshalb ungenannt

Support: Servicerufnummer 04102 7069 111 zum Ortstarif für Reparaturanmeldungen, Statusauskünfte und technischen Support innerhalb der Garantie. Daneben veröffentlicht Acer die Zentrale unter 04102 488 0, eine Vorverkaufsauskunft unter 04102 7069 123 und eine eigene Nummer für Reparaturen außerhalb der Garantie unter 04102 7069 666. Diese Aufgliederung nach Anliegen ist im Feld einmalig

Servicezeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, an Feiertagen geschlossen. Der abweichend geführte Chat ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr besetzt. Das ist das früheste Öffnungszeitfenster im Feld

Garantie: Hier lohnt der genaue Blick, denn die Garantietabelle von Acer unterscheidet nach Baureihe. Für Projektoren der A-, F-, P-, S- und U-Serie stehen dort drei Jahre Einsende- und Rücksendeservice, für alle übrigen Projektoren zwei Jahre. In beiden Fällen gilt für die Lampe abweichend nur ein Jahr. Dieses Gerät trägt ein H im Namen und fällt damit unter die zweijährige Regelung. Acer weist zusätzlich darauf hin, dass die gesetzliche Gewährleistung von 24 Monaten daneben unberührt bleibt

Normen und Angaben: Keine Produktnorm auf den deutschen Seiten. Die Bedienungsanleitung enthält allerdings einen ausdrücklichen Hinweis zum Quecksilber, wonach die Lampen dieses Produkts Quecksilber enthalten und nach den örtlichen Bestimmungen entsorgt werden müssen. Das ist im Feld der einzige Fall, in dem ein Hersteller die Quecksilberfrage in einem eigenen Dokument beantwortet

Herkunft: Keine Herkunftsangabe im Angebot und keine auf den deutschen Seiten von Acer

Gewicht: 2,88 Kilogramm laut Angebotsdaten, Abmessungen 22 mal 9 mal 32 Zentimeter. Das ist das zweitleichteste der vier ausgewachsenen Geräte

Markteinführung: Kein Datum im Angebot. Die Elternnummer der Angebotsfamilie und die Herstellernummer MR.JTA11.001 deuten darauf hin, dass es sich um eine seit mehreren Jahren geführte Baureihe handelt; Acer selbst nennt kein Einführungsdatum

Nebula Cosmos 4K SE

Nebula Cosmos 4K SE

Bildversatz aus einem Full-HD-ChipEinziges beziffertes Projektionsverhältnis

Nebula Cosmos 4K SE von Anker, Heimkinobeamer mit Mikrospiegel-Chip von 0,47 Zoll, kombinierter Laser-LED-Lichtquelle und Google TV

4,4 aus 184 Stimmen · Marktsegment: Tragbares Wohnzimmer-Heimkino mit Streaming und Ton an Bord · Verfügbarkeit geprüft am 26.08.2026

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Was der Bildgeber physisch kann

Bildgeber: Mikrospiegel-Chip mit 0,47 Zoll Diagonale, vom Hersteller selbst im Datenblatt so ausgewiesen

Physische Chipauflösung: Vom Hersteller nicht als Zahl genannt; die Chipgröße von 0,47 Zoll steht dagegen im Datenblatt

Adressierte Bildpunkte: 8.294.400 Bildpunkte, erzeugt aus einem Chip von 0,47 Zoll Diagonale

Bei diesem Gerät steht der Widerspruch in ein und derselben Tabelle, und zwar unmittelbar untereinander. Die Zeile Display Technology lautet DLP 0.47" DMD, die Zeile direkt darunter lautet Resolution: 3840 x 2160. Ein Mikrospiegel-Chip mit 0,47 Zoll Diagonale ist nach der Beschreibung, die der Wettbewerber BenQ auf seiner eigenen Wissensseite gibt, genau der Full-HD-Fall mit 1920 mal 1080 physischen Spiegeln, aus dem die 8,3 Millionen Bildpunkte durch Vervierfachung entstehen. Anker nennt diese Zahl nicht, verwendet das Wort Bildversatz nicht und erklärt den Zusammenhang nicht. Immerhin veröffentlicht Anker die Chipgröße überhaupt, was im Feld außer BenQ in der Bedienungsanleitung sonst niemand tut. Wer weiß, was 0,47 Zoll bedeutet, kann die Antwort aus dem Datenblatt selbst ableiten. Wer es nicht weiß, liest zwei Zeilen, die sich zu widersprechen scheinen, und bekommt keine Auflösung des Widerspruchs

Dieses Gerät ist der lehrreichste Fall im Vergleich, weil der Widerspruch beim Hersteller selbst steht und nicht erst durch Recherche entsteht. Anker schreibt in seine eigene Datenblatttabelle zwei Zeilen untereinander: einen Mikrospiegel-Chip mit 0,47 Zoll Diagonale und eine Auflösung von 3840 mal 2160. Beides gleichzeitig geht nur mit Bildversatz, und genau dieses Wort steht nirgends. Dass Anker die Chipgröße überhaupt veröffentlicht, ist trotzdem mehr, als drei der vier Mitbewerber im Angebot tun. Praktisch ist der Cosmos 4K SE das rundeste Gerät im Feld: Google TV mit offizieller Netflix-Freigabe an Bord, eine kombinierte Laser-LED-Lichtquelle ohne Verschleißteil mit 30.000 Stunden, ein beziffertes Projektionsverhältnis von 1.2:1, eine automatische Einrichtung samt Hinderniserkennung und mit 184 Stimmen die größte eindeutig zuzuordnende Bewertungsbasis. Die Rechnung dafür steht an anderer Stelle: 1.800 ANSI-Lumen sind der zweitniedrigste Wert unter den ausgewachsenen Geräten, es gibt keinen Kontrastwert, keinen Geräuschwert, und mit zwölf Monaten die kürzeste Herstellergarantie unter den vier Markengeräten.

Dafür spricht
  • Einziger Hersteller im Feld, der die Chipgröße von 0,47 Zoll unmittelbar in der öffentlichen Datenblatttabelle nennt, ohne dass man dafür eine Bedienungsanleitung öffnen muss
  • Kombinierte Laser-LED-Lichtquelle mit 30.000 Stunden, quecksilberfrei und ohne Verschleißteil. Vom EU-Verbot für quecksilberhaltige Beamer nicht betroffen
  • Eines von nur zwei Geräten im Feld mit einem bezifferten Projektionsverhältnis, hier 1.2:1, ergänzt um Projektionsabstände von 1,69 bis 4,78 Metern und Bildgrößen von 36 bis 150 Zoll
  • Google TV mit offizieller Netflix-Freigabe ab Werk, dazu automatische Einrichtung mit Fokus, Trapezkorrektur und Hinderniserkennung. Kein zusätzlicher Streaming-Stick nötig
  • Größte eindeutig zuzuordnende Bewertungsbasis im Feld: 184 Stimmen ohne Variantenlisting, weil aufgerufene Nummer und Elternnummer übereinstimmen
  • Namentlich als Soundcore Cosmos 4K SE in der frei einsehbaren Modellliste des aktuellen Beamer-Tests der Stiftung Warentest aufgeführt, Datenstand 28. Mai 2026
  • Breitester Servicezeitraum im Feld und der einzige mit Wochenendbesetzung: Montag bis Freitag 8 bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag 9 bis 18 Uhr
Dagegen spricht
  • Der Hersteller stellt einen Chip mit 0,47 Zoll und eine Auflösung von 3840 mal 2160 unkommentiert untereinander in dieselbe Tabelle. Wer nicht weiß, was 0,47 Zoll bedeutet, bekommt keine Erklärung, wie beides zusammenpasst
  • An der Stelle des Kontrastwerts steht der Werbesatz fünfzigmal besser als der Durchschnitt statt eines Verhältniswerts. Weder Angebot noch Datenblatt nennen eine Zahl
  • Keine Dezibelzahl. Die Datenblatttabelle enthält kein Geräuschfeld, und das Angebot nennt ebenfalls keinen Wert
  • Mit zwölf Monaten die kürzeste Herstellergarantie unter den vier Markengeräten im Feld. Zwei Jahre gelten bei Nebula nur für die X-Serie
  • Mit 1.800 ANSI-Lumen der zweitniedrigste Helligkeitswert unter den ausgewachsenen Geräten. Für einen hellen Raum reicht das nicht
  • Kein Gründungsjahr und keine Markengeschichte auf den Herstellerseiten. Die Nebula-Markenseite gibt sogar den Werdegang der Schwestermarke soundcore wieder
  • Dieselbe Baureihe läuft je nach Region unter Nebula und unter Soundcore, was das Auffinden der passenden Unterlagen erschwert
Passt zu

Ein abdunkelbares Wohnzimmer, der Wunsch nach Streaming und Ton ohne Zusatzgeräte und ein Aufbau, der zwischen Filmabenden umgestellt wird

Passt nicht zu

Ein heller Raum, ein Anspruch auf bezifferte Kontrast- und Geräuschwerte oder der Wunsch nach physisch vorhandenen 4K-Bildpunkten

Lichtquelle: Laser und LED kombiniert, vom Hersteller als HybridBeam bezeichnet. Der Werbetext formuliert das so, dass die HybridBeam-Technologie LED- und Laserlichtquellen kombiniere und damit 1.800 ANSI-Lumen erreiche. Kein Quecksilber, keine Wechsellampe, vom EU-Verbot nicht betroffen

Lebensdauer: 30.000 Stunden laut Datenblatt und gleichlautend im Angebotsdatenfeld. Eine Aufschlüsselung nach Betriebsmodi gibt es nicht

Kontrast: Hier gibt es keine Zahl. Das Angebotsdatenfeld Displaykontrast enthält den Text 50x better than average, also fünfzigmal besser als der Durchschnitt. Ein Verhältniswert steht weder im Angebot noch im Datenblatt des Herstellers. Damit ist dies der einzige Fall im Feld, in dem an der Stelle des Kontrastwerts ein Werbesatz statt einer Messung steht

Geräusch: Anker veröffentlicht keine Dezibelzahl. Die Datenblatttabelle enthält kein Geräuschfeld, und im Angebot steht ebenfalls keine Zahl

Projektion: Projektionsverhältnis 1.2:1 laut Datenblatt. Das ist neben BenQ die zweite und letzte bezifferte Angabe dieser Art im Feld. Das Angebot ergänzt Projektionsabstände von 1,69 bis 4,78 Metern und Bildgrößen von 36 bis 150 Zoll

Eingangsverzögerung: Keine Millisekundenangabe

Bewertungsbasis: Kein Variantenlisting: Die aufgerufene Nummer B0DCN1FN61 und die Elternnummer stimmen überein. Die 184 Stimmen und die 4,4 Sterne gelten damit genau dieser Ausführung. Das ist im Feld die zweitgrößte Basis und zugleich die größte, bei der die Zuordnung eindeutig ist

Offen geblieben: Weder ein Kontrastverhältnis als Zahl noch ein Geräuschwert sind vom Hersteller zu bekommen. Ebenfalls offen bleibt, wie viele physische Spiegel der 0,47-Zoll-Chip trägt, denn Anker nennt diese Zahl nicht, obwohl er die Chipgröße veröffentlicht

Wer dahintersteht

Firma: Anker Innovations Deutschland GmbH. Der Rechtshinweis nennt zusätzlich die Anker Technology (UK) Ltd. als Betreiberin der Website; ansprechbare Gesellschaft für den deutschen Markt ist die GmbH. Geschäftsführer ist Shanfeng Zhang, die Umsatzsteuer-Kennung lautet DE2953 077 77. Der Rechtshinweis steht unter pages/imprint, während die scheinbar passende Adresse policies/legal-notice zwar einen Statuscode 200 liefert, aber ein leeres Gerüst ohne jede Firmenangabe ist

Sitz: Georg-Muche-Straße 3, 80807 München. Der Rechtshinweis enthält den ausdrücklichen Zusatz, an diese Adresse keine Waren zu retournieren

Gegründet: Nicht belegbar. Die eigene Unternehmenschronik von Anker beginnt im Jahr 2012 mit der ersten ultraflachen Powerbank und nennt kein Gründungsjahr. Auch für die Projektormarke Nebula ist kein Startjahr auf den Herstellerseiten zu finden; die dortige Markengeschichte gibt sogar den Werdegang der Schwestermarke soundcore wieder

Support: Rufnummer +49 69 9579 7960, gleichlautend im Rechtshinweis und im Support-Portal, dazu die Adresse support@anker.com. Damit ist Anker neben Acer und BenQ der dritte Anbieter mit einer deutschen Rufnummer

Servicezeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag von 9 bis 18 Uhr. Das ist mit Abstand das breiteste Zeitfenster im Feld und der einzige Wochenendservice überhaupt

Garantie: Zwölf Monate. Die deutsche Garantietabelle führt die Zeile Nebula mit dem Wert 12. Die englischsprachige Nebula-Seite bestätigt das mit zwölf Monaten für Projektoren außer der X-Serie, für die zwei Jahre auf die Haupteinheit gelten, und drei Monaten für Vorführgeräte. Anker hält zugleich fest, dass die gesetzliche Gewährleistung davon unberührt bleibt. Zwölf Monate sind die kürzeste Herstellergarantie unter den vier Markengeräten im Feld

Normen und Angaben: Keine Produktnorm auf den Herstellerseiten. Anker beziffert die Helligkeit in ANSI-Lumen und nennt als einziger Anbieter im Feld zusätzlich einen Farbraumanteil von 123,3 Prozent bezogen auf Rec. 709 sowie eine Farbabweichung Delta E, gibt für keinen der beiden Werte aber ein Messverfahren an

Herkunft: Herkunftsland China laut Angebotsdatenfeld, Stand 26.08.2026

Gewicht: 5,48 Kilogramm laut Angebotsdaten, Abmessungen 26,3 mal 16,5 mal 26,5 Zentimeter. Das ist das schwerste Gerät mit belegtem Gewicht im Feld, was der Bauform mit eingebautem Lautsprecher und Tragegriff geschuldet ist

Markteinführung: Kein Datum im Angebot. Das Gerät ist unter der Bezeichnung Soundcore Cosmos 4K SE namentlich in der frei einsehbaren Modellliste des aktuellen Beamer-Tests der Stiftung Warentest aufgeführt, deren Datenstand vom 28. Mai 2026 datiert. Dieselbe Baureihe läuft im Handel je nach Region unter Nebula und unter Soundcore, was die Suche nach Unterlagen erschwert

Xgody A1

Xgody A1

Kein 4K im BildgeberEinziges Angebot mit dem Wort nativ

Xgody A1 Kleinstprojektor mit Flüssigkristalltechnik, nativer 720p-Auflösung und Verarbeitung von 4K- und 8K-Eingangssignalen

4,0 aus 75 Stimmen · Marktsegment: Einstiegssegment, Kleinstprojektor für gelegentliche Nutzung · Verfügbarkeit geprüft am 26.08.2026

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Was der Bildgeber physisch kann

Bildgeber: Ein einzelnes Flüssigkristall-Panel. Der Hersteller nennt die Projektionstechnik ausdrücklich LCD Projector

Physische Chipauflösung: 1280 x 720 laut Angebotsdatenfeld

Adressierte Bildpunkte: 921.600 Bildpunkte im Bildgeber. Die 4K-Angabe im Titel betrifft ausschließlich das Eingangssignal

Dies ist das einzige Angebot im Feld, in dem das Wort nativ überhaupt vorkommt, und das einzige, in dem es sachlich richtig verwendet wird. Der Hersteller schreibt in seine Datentabelle die Zeile Physical Resolution: Native 720P (Supports 1080P / 4K Decoding), also physische Auflösung nativ 720p bei Unterstützung der Dekodierung von 1080p und 4K. Der Angebotstitel sagt dasselbe in umgekehrter Reihenfolge: Unterstützt 4K und 8K, Heimkino, Native 720P. Das Angebotsdatenfeld Bildschirm Auflösung nennt 1280 x 720, das Feld Maximale Auflösung nennt 1920 x 1080. Der dritte Aufzählungspunkt der Angebotsseite formuliert es unmissverständlich: native 720P-Auflösung, Wiedergabe von Videos bis 4K. Hier steht also alles korrekt und vollständig da. Ausgerechnet das billigste Gerät im Feld ist das einzige, dessen Angebot die Frage dieser Seite von sich aus beantwortet

Dieses Gerät steht in diesem Vergleich als Gegenprobe, und es liefert das überraschendste Ergebnis. Es ist das einzige der fünf Geräte, dessen Angebot die physische Auflösung des Bildgebers klar benennt und dabei sauber zwischen dem trennt, was der Bildgeber kann, und dem, was der Eingang verarbeitet: nativ 720p, Dekodierung bis 4K. Genau diese Unterscheidung fehlt bei drei der vier teureren Geräte vollständig. Praktisch ist der A1 kein 4K-Beamer und will auch keiner sein. 260 ANSI-Lumen sind ein Siebtel des nächsthöheren Werts im Feld, 921.600 Bildpunkte sind ein Neuntel der 8,3 Millionen, und die Bewertungsbasis gehört einer Angebotsfamilie, in der ein ganz anderes Modell steht. Wer nach 4K sucht und dieses Gerät findet, muss den Titel bis zum Ende lesen, um zu erkennen, dass das 4K vor dem Bildgeber endet. Dass es dort steht, ist trotzdem mehr Ehrlichkeit, als vier teurere Anbieter aufbringen.

Dafür spricht
  • Einziges Angebot im Feld, das Wort nativ benutzt und sachlich richtig benutzt: Physische Auflösung nativ 720p bei Unterstützung der Dekodierung von 1080p und 4K
  • Einziges Gerät im Vergleich, bei dem Angebotstitel, Aufzählungspunkt, Datenfeld und Herstellerdatenblatt alle vier dieselbe physische Auflösung nennen, ohne sich zu widersprechen
  • Trennt ausdrücklich zwischen Bildgeber und Eingangssignal. Genau diese Unterscheidung fehlt bei drei der vier teureren Geräte vollständig
  • Mit 865 Gramm das leichteste Gerät im Feld und das einzige, das sich in einer Tasche transportieren lässt
  • Nennt einen Geräuschwert von unter 32 dB, was im Feld nur zwei weitere Anbieter tun, und ist dabei der einzige Direktanbieter mit einer solchen Angabe
  • Gründungsgeschichte der Marke auf der eigenen Seite belegt, mit 2009 als Start des Handelsgeschäfts und 2014 als Markengründung
Dagegen spricht
  • Mit 260 ANSI-Lumen ein Siebtel der Helligkeit des nächsthöheren Geräts im Feld. Das funktioniert nur in einem vollständig abgedunkelten Raum auf kleiner Bildfläche
  • Der Hersteller nennt den Typ der Lichtquelle an keiner Stelle. In der Datentabelle steht nur Lamp Life mit 50.000 Stunden, ohne dass Lampe, Leuchtdiode oder Laser benannt würde
  • Widerspruch bei der Garantie: Die Herstellerseite nennt 180 Tage Reparaturgarantie, das Angebotsdatenfeld nennt zwei Jahre. Die beiden Angaben sind nicht miteinander vereinbar
  • Kein Rechtshinweis und keine ladungsfähige Anschrift auf der Herstellerseite. Zwei verschiedene Gesellschaften treten als verantwortlich auf, ohne dass die Rollen geklärt wären, und keine davon sitzt in der EU
  • Variantenlisting mit einem fremden Modell darin: Die 75 Stimmen gelten der Familie unter der Elternnummer B0GNGHPLR8, in der auch ein Gimbal N6 Pro geführt wird
  • Die Lebensdauer weicht zwischen Hersteller und unabhängigen Projektordatenbanken um 20.000 Stunden voneinander ab, nämlich 50.000 gegen 30.000 Stunden
  • Der Hersteller führt dasselbe Gerät als Gimbal A1, das Angebot als Xgody A1. Unterlagen lassen sich damit nicht zweifelsfrei zuordnen
Passt zu

Ein vollständig abgedunkelter Raum, eine kleine Bildfläche, gelegentliche Nutzung und der ausdrückliche Verzicht auf 4K im Bildgeber

Passt nicht zu

Jeder, der 4K auf der Leinwand erwartet. Der Bildgeber löst 720p auf, und daran ändert kein Eingangssignal etwas

Lichtquelle: Der Hersteller nennt den Typ der Lichtquelle an keiner Stelle. In der Datentabelle steht nur die Zeile Lamp Life mit 50.000 Stunden, ohne dass gesagt wird, ob es sich um eine Lampe, eine Leuchtdiode oder einen Laser handelt. Bei 50.000 Stunden und 260 ANSI-Lumen kommt eine quecksilberhaltige Hochdrucklampe praktisch nicht in Betracht, belegt ist der Typ vom Hersteller aber nicht

Lebensdauer: 50.000 Stunden laut Herstellerseite und gleichlautend im Angebotsdatenfeld. Unabhängige Projektordatenbanken führen für dasselbe Gerät 30.000 Stunden; die Abweichung ist nicht aufgelöst

Kontrast: 2000:1 laut Herstellerdatenblatt, ohne Angabe, ob nativ oder dynamisch gemessen. Im Angebotsdatensatz fehlt der Kontrastwert ganz

Geräusch: Der Hersteller nennt unter der Bezeichnung Cooling Sound einen Wert von unter 32 dB. Das ist neben Sony und BenQ die dritte und letzte Geräuschangabe im Feld, und die einzige, die es überhaupt in ein Herstellerdatenblatt eines Direktanbieters geschafft hat. Im Angebot selbst steht sie nicht

Projektion: Maximaler Projektionsabstand 2 Meter laut Angebot, Bildgrößen von 30 bis 130 Zoll. Ein Projektionsverhältnis nennt der Hersteller nicht

Eingangsverzögerung: Keine Millisekundenangabe

Bewertungsbasis: Variantenlisting: Die aufgerufene Nummer B0GCFJ81VC und die Elternnummer B0GNGHPLR8 weichen voneinander ab. Die 75 Stimmen und die 4,0 Sterne gelten der ganzen Angebotsfamilie. Erschwerend kommt hinzu, dass in dieser Familie mit dem Gimbal N6 Pro ein anderes Modell steht. Wer die Sternzahl liest, liest damit möglicherweise die Bewertung eines anderen Geräts

Offen geblieben: Der Typ der Lichtquelle bleibt unbeantwortet, ebenso die Frage, welche der beiden genannten Gesellschaften für Gewährleistungsfälle zuständig ist und welche der beiden Garantieangaben gilt: 180 Tage laut Hersteller oder zwei Jahre laut Angebotsdatenfeld

Wer dahintersteht

Firma: Zwei verschiedene Gesellschaften stehen nebeneinander, und keine davon sitzt in der EU. Die Herstellerseite nennt im Sicherheitshinweis die SHEN ZHEN XIN SHENG SHANG TECHNOLOGY CO., LTD. Der Verkäufereintrag auf der Angebotsplattform nennt dagegen die SHENZHENSHI LINGGUANG ZHILIAN KEJI YOUXIANGONGSI mit der Handelsregisternummer 91440300MAE39KYF8H und der Umsatzsteuer-Kennung DE459217608. Welche der beiden Gesellschaften Herstellerin und welche Händlerin ist, geht aus keiner der beiden Quellen hervor

Sitz: Shenzhen, Provinz Guangdong, China. Die Geschäftsanschrift aus dem Verkäufereintrag liegt im Stadtbezirk Futian mit der Postleitzahl 518000. Auf der Herstellerseite selbst steht keine Anschrift: Weder die Kontaktseite noch die Nutzungsbedingungen noch die Datenschutzerklärung nennen eine ladungsfähige Adresse, und einen Rechtshinweis nach deutschem Muster gibt es dort nicht

Gegründet: Die Marke XGODY seit 2014. Die Unternehmensseite formuliert das so, dass der Gründer 2009 ein eigenes Handelsgeschäft aufgenommen und 2014 die eigene Marke XGODY gegründet habe. Damit ist dies der einzige Anbieter im Feld mit einer verwertbaren Gründungsgeschichte auf der eigenen Seite neben Sony und BenQ

Support: Eine deutsche Rufnummer +49 8004010410 steht auf der Kontaktseite und in der Fußzeile der Herstellerseite, dazu die Adresse support@xgody.com und eine US-Nummer. Der Verkäufereintrag auf der Angebotsplattform nennt abweichend eine chinesische Mobilnummer und eine völlig andere E-Mail-Adresse. Zwei Quellen, zwei Kontaktwege, keine Erklärung

Servicezeiten: Nicht veröffentlicht. Auf keiner Seite des Herstellers steht ein Zeitfenster für den Service

Garantie: Keine Garantie in Jahren, sondern in Tagen, und das ist der wichtigste Unterschied zu den vier Markengeräten. Die Garantieseite des Herstellers nennt 14 Tage Rückgaberecht, 30 Tage kostenlosen Austausch bei Defekten und 180 Tage Reparaturgarantie. Innerhalb der 180 Tage muss das Gerät zum Reparaturdienst eingeschickt werden, Schäden durch Fremdeinwirkung sind ausgeschlossen. Das Angebotsdatenfeld nennt dagegen zwei Jahre Herstellergarantie. Diese beiden Angaben widersprechen sich unmittelbar. Die gesetzliche Gewährleistung von 24 Monaten gegenüber dem Verkäufer bleibt davon in jedem Fall unberührt

Normen und Angaben: Keine Produktnorm. Der Hersteller nennt weder eine Sicherheitsnorm noch eine Messnorm noch eine Konformitätserklärung auf seinen Seiten

Herkunft: China. Eine ausdrückliche Angabe Made in China steht nirgends, aber Firmensitz, Registernummer und Kontaktnummern weisen nach Shenzhen, und die Nutzungsbedingungen unterstellen den Vertrag ausdrücklich chinesischem Recht

Gewicht: 865 Gramm laut Herstellerseite, Abmessungen 184 mal 127,5 mal 176 Millimeter. Das ist mit Abstand das leichteste Gerät im Feld und das einzige, das sich in einer Tasche transportieren lässt

Markteinführung: Kein Datum. Auffällig ist, dass die Herstellerseite dasselbe Gerät unter der Bezeichnung Gimbal A1 führt, während das Angebot es Xgody A1 nennt und im Variantenblock zusätzlich ein Modell Gimbal N6 Pro auftaucht. Die Zuordnung von Unterlagen zum bestellten Gerät ist damit nicht eindeutig

Lichtquelle, Quecksilber und die zwei Fristen der EU

Bei der Frage nach 4K wird die Lichtquelle regelmäßig übersehen, obwohl sie über die Lebensdauer und über die Folgekosten eines Beamers stärker entscheidet als die Bildpunktzahl. Vier der fünf Geräte in diesem Vergleich arbeiten mit Leuchtdioden, Laser oder einer Kombination aus beidem und haben damit kein Verschleißteil, das gewechselt werden müsste. Eines arbeitet mit einer Hochdrucklampe, und das ist der Acer H6815BD mit 240 Watt Lampenleistung und einer Lebensdauer von 5.000 Stunden im Normalbetrieb. Dass diese Lampe Quecksilber enthält, steht nicht im Angebot und nicht im Datenblatt, sondern nur in der Bedienungsanleitung von Acer, und zwar als Entsorgungshinweis. Der Zusammenhang, den diese Zeile hat, ist der wichtigste Nebenbefund dieser Seite.

Die EU hat Herstellung und Import quecksilberhaltiger Beamer und Ersatzlampen verboten, und zwar gestaffelt nach Helligkeit. Seit dem 25. Februar 2025 gilt das Verbot für Geräte und Ersatzlampen mit weniger als 2.000 Lumen, ab dem 25. Februar 2027 für alle darüber. Der Abverkauf bereits hergestellter oder importierter Ware bleibt Händlern auch nach diesen Terminen erlaubt, und wer ein solches Gerät besitzt, darf es selbstverständlich weiter benutzen. Die Industrie hat allerdings einen Antrag auf Fristverlängerung gestellt, über den zum Stand der zitierten Quelle nicht final entschieden war. Der Acer liegt mit 4.000 ANSI-Lumen über der Schwelle und fällt damit unter die spätere der beiden Fristen. Praktisch heißt das für Käufer: Die Lampe ist ein Verschleißteil, sie wird über die Betriebsstunden dunkler, und ob in fünf Jahren noch Ersatzlampen für dieses Modell zu bekommen sind, ist eine offene Frage. Wer die Bauarten grundsätzlich gegeneinander abwägen will, findet die Einordnung unter Beamer-Lampe oder LED.

Bemerkenswert ist die Bandbreite der Lebensdauerangaben im Feld, und dass ausgerechnet die kürzeste zum teuersten Verschleißteil gehört. Der Acer nennt 5.000 Stunden im Normalbetrieb, 10.000 im Eco-Betrieb und 20.000 im sparsamsten Modus. BenQ nennt für seine Leuchtdioden 20.000 Stunden im Normal- und 30.000 im Eco-Betrieb. Anker nennt 30.000 Stunden für die Kombination aus Laser und Leuchtdiode, Sony bis zu 20.000 Stunden für seinen Laser mit Leuchtstoff. Der Kleinstprojektor nennt 50.000 Stunden, allerdings ohne zu sagen, um welche Art Lichtquelle es sich handelt, und unabhängige Projektordatenbanken führen für dasselbe Gerät 30.000 Stunden. Aufgeschlüsselt nach Betriebsmodus liegen diese Angaben nur bei zwei der fünf Geräte vor, und genau diese Aufschlüsselung wäre die praktisch nützliche, denn kaum jemand betreibt einen Beamer dauerhaft im hellsten Modus.

Was der Raum vorgibt: Helligkeit, Abstand und Bildgröße

Die Auflösung ist die Größe, über die im Handel gesprochen wird. Über das Bild im Wohnzimmer entscheiden aber drei andere: wie viel Restlicht im Raum ist, wie weit der Beamer von der Fläche entfernt steht und wie groß das Bild werden soll. Die fünf Geräte in diesem Vergleich reichen von 260 bis 4.000 ANSI-Lumen und damit um den Faktor fünfzehn auseinander. Diese Spanne ist im Alltag erheblich wichtiger als der Unterschied zwischen physisch vorhandenen und versetzt erzeugten Bildpunkten, weil Restlicht zuerst den Kontrast beschädigt und mit dem Kontrast die wahrgenommene Schärfe. Ein Gerät mit nativem 4K und 2.000 ANSI-Lumen zeigt in einem hellen Raum ein flaueres Bild als ein Gerät mit Bildversatz und 4.000 ANSI-Lumen. Am deutlichsten wird das im Freien, wo selbst nach Sonnenuntergang Restlicht bleibt; welche Helligkeit dort nötig ist, steht unter Beamer für draußen.

Raum und NutzungWelches Gerät im Feld dafür taugtWorauf zu achten ist
Vollständig abgedunkelter Kellerraum oder HeimkinoAlle fünf Geräte funktionieren. Hier zahlt sich als einziges Umfeld ein nativer Bildgeber überhaupt aus, weil das Bild groß und die Sitzentfernung kurz istAb einer Bilddiagonale von rund 100 Zoll und einer Sitzentfernung unter dem Doppelten der Bildbreite wird der Unterschied zwischen physisch vorhandenen und versetzt erzeugten Bildpunkten überhaupt erst sichtbar
Wohnzimmer mit Verdunkelungsvorhang, AbendbetriebBenQ mit 3.000 und Acer mit 4.000 ANSI-Lumen. Anker mit 1.800 ANSI-Lumen funktioniert bei kleinerer BildflächeDer Sony mit 2.000 ANSI-Lumen ist hier trotz des nativen Bildgebers die schwächere Wahl, weil Restlicht den Kontrast stärker beschädigt, als die zusätzliche Bildpunktzahl ihn verbessert
Wohnzimmer ohne Verdunkelung, TagesbetriebNur Acer mit 4.000 ANSI-Lumen kommt in die Nähe. Alle anderen Geräte im Feld sind dafür zu dunkelBei Tageslicht entscheidet die Helligkeit über das Bild und nicht die Auflösung. Ein 4K-Beamer mit 1.800 ANSI-Lumen zeigt am hellen Nachmittag weniger als ein Full-HD-Gerät mit 4.000
Wechselnder Aufstellort, Transport in der TascheXgody mit 865 Gramm. Anker mit 5,48 Kilogramm und Tragegriff ist die Grenze dessen, was regelmäßig umgestellt wirdDer Sony nennt im Angebot weder Gewicht noch Abmessungen. Wer ihn transportieren will, kauft ohne diese Angabe
Konsolenspiel mit Anspruch an die ReaktionszeitNur BenQ mit 5 Millisekunden bei 4K und 60 Hertz. Es ist die einzige Millisekundenangabe im FeldDie vier anderen Anbieter nennen keine Eingangsverzögerung. Ohne Zahl ist die Eignung fürs Spielen eine Behauptung und keine Angabe

Die zweite Größe ist das Projektionsverhältnis, und sie fehlt im Feld überwiegend. Es ist der Quotient aus Projektionsabstand und Bildbreite und die einzige Angabe, mit der sich ausrechnen lässt, wie groß das Bild aus einer bestimmten Entfernung wird. Genau zwei der fünf Geräte nennen sie: BenQ mit 1.0 bis 1.3 und Anker mit 1.2:1. Bei den übrigen drei stehen nur Randwerte, etwa ein maximaler Projektionsabstand von 12 Metern ohne zugehörige Bildgröße oder eine maximale Bildgröße von 762 Zentimetern ohne den zugehörigen Abstand. Diese Zahlenpaare lassen sich nicht ineinander umrechnen. Wer einen festen Deckenpunkt hat, kann bei drei der fünf Geräte vor dem Kauf nicht bestimmen, welche Bilddiagonale dabei herauskommt. ISO/IEC 21118 führt das Projektionsverhältnis unter Nummer 9 ihrer Tabelle, allerdings als freiwillige Angabe.

Die dritte Größe ist die Sitzentfernung, und sie beantwortet die Frage, ob sich der Aufwand um natives 4K für den eigenen Raum überhaupt lohnt. Der Unterschied zwischen physisch vorhandenen und versetzt erzeugten Bildpunkten wird umso sichtbarer, je größer das Bild und je kürzer die Sitzentfernung ist, und er zeigt sich zuerst an stehenden feinen Strukturen. Bei einer üblichen Wohnzimmeranordnung mit rund 100 Zoll Diagonale und drei Metern Abstand ist er klein und regelmäßig kleiner als das, was Helligkeit, Kontrast und Farbabstimmung im selben Raum ausmachen. Wer sich grundsätzlich fragt, ob ein Beamer oder ein großer Fernseher die bessere Antwort für sein Wohnzimmer ist, findet die Gegenüberstellung unter Beamer oder Fernseher, und die Stiftung Warentest stellt in ihrem Test dieselben Argumente einander gegenüber: für den Beamer das variable und riesige Bild und die natürlichen Farben besonders bei Hauttönen, für den Fernseher die Nutzbarkeit bei Tageslicht und die Tatsache, dass Empfänger, Lautsprecher und Streaming-Apps bereits eingebaut sind.

Häufige Fragen

Ist ein 4K-Beamer mit Bildversatz eine Täuschung?

Nein, aber die Bezeichnung ist ungenau. Ein Gerät mit Bildversatz adressiert tatsächlich 8,3 Millionen Bildpunkte auf der Leinwand, und das Bild ist erkennbar feiner als ein Full-HD-Bild aus demselben Chip. Der Unterschied zu einem nativen Bildgeber liegt darin, dass jeder Bildpunkt nur einen Bruchteil der Bildwechseldauer steht und dass benachbarte Bildpunkte sich überlappen. Das kostet Feinzeichnung, aber es ist kein Full-HD-Bild mit einem Aufkleber. Problematisch ist weniger das Verfahren als die Sprache: Wenn ein Hersteller das Wort nativ vor eine Auflösung schreibt, die sein Chip physisch nicht hat, wird aus einer technischen Verkürzung eine falsche Angabe.

Woran erkenne ich vor dem Kauf, ob ein Gerät nativ auflöst?

An der Chipgröße, wenn sie dasteht. Ein Mikrospiegel-Chip mit 0,47 Zoll Diagonale trägt 1920 mal 1080 physische Spiegel, ein Chip mit 0,66 Zoll trägt 2716 mal 1528. Beide erreichen 8,3 Millionen adressierte Bildpunkte nur über Versatz, der eine durch Vervierfachung, der andere durch Verdoppelung. Diese Zuordnung stammt nicht von uns, sondern steht in Klartext auf einer Wissensseite von BenQ. Steht keine Chipgröße im Datenblatt, hilft ein zweiter Weg: Wer eine physische Bildpunktzahl sucht, die von 8.294.400 abweicht, findet sie nur bei echten nativen Geräten. Sony nennt 24.883.200, weil es drei volle Panels sind.

Was ist der Unterschied zwischen 4K-Auflösung und 4K-Eingangssignal?

Ein 4K-Eingangssignal bedeutet nur, dass das Gerät ein Signal mit 3840 mal 2160 Bildpunkten annimmt und verarbeitet, ohne es abzulehnen. Was danach auf der Leinwand landet, bestimmt allein der Bildgeber. Ein Gerät mit einem 720p-Panel nimmt ein 4K-Signal an, rechnet es auf 1280 mal 720 herunter und projiziert 921.600 Bildpunkte. In den Angebotstiteln steht dafür regelmäßig unterstützt 4K, 4K-kompatibel oder 4K-Dekodierung. Das sind keine Auflösungsangaben, sondern Angaben zur Schnittstelle. Wer nur das Wort 4K sieht und nicht das Verb davor, kauft an dieser Stelle etwas anderes, als er glaubt.

Warum kosten Beamer mit echtem nativem 4K so viel mehr?

Weil die Bildgeber selbst der teure Teil sind. Ein Mikrospiegel-Chip mit voller 4K-Bestückung ist deutlich aufwendiger zu fertigen als einer mit Full-HD-Bestückung plus einem Versatzelement, und Geräte mit drei getrennten Panels für die drei Farbkanäle brauchen zusätzlich eine präzise Justage dieser drei Bildgeber zueinander. Die Stiftung Warentest formuliert den Marktbefund in ihrem aktuellen Beamer-Test unmissverständlich: Die allermeisten 4K-Geräte in ihrer Tabelle erzeugen die hohe Auflösung durch einen technischen Trick, Beamer mit echtem 4K kosten meist mehr als 5.000 Euro, und man habe sich deshalb auf hochskalierende Modelle konzentriert. Exemplarisch aufgenommen wurde ein einzelnes Gerät mit nativer 4K-Auflösung, das aber nicht mehr erhältlich ist.

Sehe ich den Unterschied zwischen nativ und versetzt überhaupt?

Das hängt an drei Größen, und keine davon ist der Beamer: Bilddiagonale, Sitzentfernung und Sehschärfe. Je näher man sitzt und je größer das Bild ist, desto eher wird der Unterschied sichtbar, und er zeigt sich zuerst an feinen Strukturen wie Schrift, Haaren oder Gewebe. Bei einer üblichen Wohnzimmeranordnung mit rund 100 Zoll Diagonale und drei Metern Sitzentfernung ist der Abstand zwischen den beiden Verfahren klein, und er ist regelmäßig kleiner als der Abstand, den Helligkeit, Kontrast und Farbabstimmung im selben Raum ausmachen. Wer einen hellen Raum hat, gewinnt mit ANSI-Lumen mehr als mit Bildpunkten.

Was bedeutet das EU-Verbot für Quecksilberlampen für meinen Beamer?

Für die Weiternutzung nichts. Wer einen Beamer mit quecksilberhaltiger Hochdrucklampe besitzt, darf ihn weiter benutzen, und der Abverkauf bereits hergestellter oder importierter Geräte und Lampen bleibt Händlern auch nach den Fristen erlaubt. Verboten werden Herstellung und Import: seit dem 25. Februar 2025 für Geräte und Ersatzlampen unter 2.000 Lumen, ab dem 25. Februar 2027 für alle darüber. Die Industrie hat eine Fristverlängerung beantragt, über die zum Stand der zitierten Quelle nicht final entschieden war. Praktisch heißt das: Wer heute ein Lampenmodell kauft, sollte Ersatzlampen als Folgekosten einplanen und ihre Verfügbarkeit vorher prüfen.

Warum steht auf dieser Seite keine Note der Stiftung Warentest?

Weil sie kostenpflichtig ist und weil eine fremde Note nicht zu einer eigenen Aussage werden darf. Der aktuelle Beamer-Test mit 40 Geräten ist in seinen Befunden und in der Liste der geprüften Modelle frei einsehbar, die Ergebnistabelle mit den Qualitätsurteilen ist es nicht. Diese Seite referenziert deshalb die frei zugänglichen Befunde, etwa die Aussage zum Hochskalieren, die Preisspanne des Testfelds und die Beobachtung zum Regenbogeneffekt bei Mikrospiegeltechnik, und gibt weder Note noch Rangfolge wieder. Zwei der fünf hier eingeordneten Geräte kommen in der frei einsehbaren Modellliste des Tests namentlich vor; welche Bewertung sie dort tragen, steht hier bewusst nicht.

Wurden die fünf Geräte für diesen Vergleich aufgebaut?

Nein. Es wurde kein Beamer gekauft, aufgestellt oder projiziert, und es gibt hier kein Hands-on-Test und keine eigene Messung. Diese Seite hat für fünf am Prüftag bestellbare Geräte ausgezählt, welche kaufentscheidenden Zahlen die Anbieter tatsächlich veröffentlichen und wo sich Angebot, Datenblatt und Bedienungsanleitung widersprechen. Alle Zahlen auf dieser Seite stammen aus Herstellerunterlagen, Angebotsdatenfeldern oder den unten aufgeführten Quellen und sind dort jeweils benannt. Wo eine Angabe fehlt, steht das ausdrücklich da, statt sie durch eine Schätzung zu ersetzen.

Wie diese Seite entstanden ist

Grundlage sind fünf am Prüftag bestellbare Geräte, die einzeln von der Angebotsseite abgerufen und mit den öffentlich zugänglichen Datenblättern und Bedienungsanleitungen der Hersteller abgeglichen wurden. Ausgezählt wurde, welche kaufentscheidenden Angaben vorhanden sind und an welcher Stelle sie stehen, getrennt nach Angebot und Herstellerdokument. Es wurde kein Beamer gekauft, aufgestellt oder projiziert, es gibt kein Hands-on-Test und keine eigene Messung. Wo eine Angabe fehlt, steht das ausdrücklich da, statt sie durch eine Schätzung zu ersetzen; wo sich zwei Herstellerdokumente widersprechen, ist der Widerspruch benannt und die vorgezogene Quelle begründet. Keine Zahl auf dieser Seite stammt aus einer Rechnung, die nicht als Rechnung gekennzeichnet ist.

Aus dem aktuellen Beamer-Test der Stiftung Warentest sind ausschließlich die frei zugänglichen Befunde übernommen, also die Aussage zum Hochskalieren, die Preisspanne des Testfelds, die Beobachtung zum Regenbogeneffekt bei Mikrospiegeltechnik und die Gegenüberstellung von Beamer und Fernseher. Qualitätsurteile, Noten und Rangfolgen sind kostenpflichtig und werden hier weder genannt noch nachgebildet. Zwei der fünf Geräte kommen in der frei einsehbaren Modellliste dieses Tests namentlich vor; welche Bewertung sie dort tragen, steht hier bewusst nicht. Wer die weiteren Ratgeber und Vergleiche dieser Warengruppe sucht, findet sie gesammelt auf der Übersichtsseite zu Beamern; wie der Ton zum großen Bild passt, steht unter Soundbar für Filme.

Autor: Matthias König · Angaben und Verfügbarkeit zuletzt geprüft am 26.08.2026 · Datenbasierte Einordnung ohne eigene Messung · Diese Seite enthält Provisionslinks. Bei einem Kauf über einen solchen Link erhalten wir eine Vergütung. Auf die Auswahl der Geräte und auf die hier genannten Angaben hat das keinen Einfluss.

Matthias König

Verantwortlich für diesen Beitrag

Matthias König

Fachredakteur Digitale Geräte & Technik

Technik-Redakteur mit Schwerpunkt Consumer Electronics

Fachfokus: Digitale Geräte · Foto & Video · TV & Audio · Gaming · Smart Home

Wie wir bewertenanzeigen

Datenbasiert · kein Hands-on-Test. Wir kaufen die Geräte nicht selbst und bauen sie nicht auf. Stattdessen werten wir Herstellerangaben, technische Datenblätter, Verfügbarkeit und die Bewertungslage bei Händlern aus und ordnen sie ein. Wo eine Angabe vom Hersteller stammt, steht das dabei.

Wofür die Sterne stehen: Die angezeigten Sterne sind die Kundenbewertungen des jeweiligen Händlers, keine eigene Note. Wir geben zusätzlich die Zahl der Bewertungen an, weil vier Sterne aus 800 Stimmen belastbarer sind als fünf Sterne aus vier. Produkte ohne Bewertungen kennzeichnen wir als solche, statt sie mit null Sternen darzustellen.

Wie die Reihenfolge entsteht: Die Rangfolge folgt der Eignung für typische Anwendungsfälle, nicht allein dem Sternewert. Ein Gerät kann besser bewertet und trotzdem weiter unten stehen, wenn es für die meisten Leser überdimensioniert ist. Zu jedem Produkt steht deshalb, für wen es passt und für wen nicht.

Wovon wir leben: Die Produktlinks sind Affiliate-Links. Kauft jemand darüber, erhalten wir eine Provision — für dich ändert sich der Preis nicht. Die Auswahl und die Reihenfolge entstehen unabhängig davon; ausgeschlossen werden Produkte, die nicht bestellbar sind.

Bewertungsmethodik Redaktion Affiliate-Hinweis

Aktualisierung und Quellenanzeigen
Veröffentlicht
11.07.2026
Zuletzt aktualisiert
26.08.2026
Verfügbarkeit geprüft
26.08.2026

Datenbasis: Herstellerangaben und Produktdatenblätter, öffentlich einsehbare Händlerdaten zu Preis und Verfügbarkeit sowie die aggregierte Bewertungslage. Vor jeder Aktualisierung prüfen wir, ob die verlinkten Produkte noch bestellbar sind, und tauschen aus, was nicht mehr lieferbar ist.

Was zuletzt geändert wurde

  • 26.08.2026: Vollständige Neufassung. Die Vorgängerfassung führte einen Quellenblock mit drei Einträgen, von denen einer frei erfunden war: Stiftung Warentest, Beamer 03/2025, angeblich ein Test von 15 Beamern mit ANSI-Lumen-Messung und Farbtreue-Bewertung, hinterlegt unter test.de/Beamer-Test-4718234-0. Diese Adresse liefert den Statuscode 404, und einen Beamer-Test der Stiftung Warentest mit dieser Heftnummer gibt es nicht. Die beiden weiteren Einträge waren bloße Wurzeladressen ohne inhaltlichen Bezug. Der gesamte Block wurde ersetzt.
  • 26.08.2026: Fünf am Prüftag bestellbare Geräte neu ausgewählt, die Spannweite zwischen echtem nativem 4K und Bildversatz abbilden: Sony VPL-XW5000ES, BenQ TK705i, Acer H6815BD, Nebula Cosmos 4K SE von Anker und Xgody A1. Jede Artikelnummer einzeln von der Angebotsseite abgerufen und auf Bestellbarkeit geprüft. Zwei der fünf, der BenQ TK705i und der als Soundcore Cosmos 4K SE geführte Nebula, kommen in der frei einsehbaren Modellliste des aktuellen Beamer-Tests der Stiftung Warentest namentlich vor; Note und Rangfolge werden nicht wiedergegeben.
  • 26.08.2026: Der zentrale Befund ausgezählt. Von fünf Geräten nennt genau eines eine physische Bildpunktzahl, die von den adressierten 8.294.400 abweicht: Sony mit 24.883.200 Bildpunkten für drei vollformatige Bildgeber. Genau ein Gerät löst wirklich nativ 4K auf, drei arbeiten mit Bildversatz aus einem Full-HD-Chip, eines löst nativ 720p auf und wirbt nur mit der Verarbeitung von 4K-Signalen. Nullquoten: Kein einziges der fünf Angebote nennt eine Chipgröße, keines nennt die Wörter Bildversatz, Pixel Shift oder XPR, und keines sagt, ob sein Kontrastwert nativ oder dynamisch gemessen wurde.
6 ältere Änderungen anzeigen
  • 26.08.2026: Sprachbefund dokumentiert. Acer schreibt in Datenblatt und Bedienungsanleitung Native Auflösung 3840 x 2160 und veröffentlicht zugleich weder Chipgröße noch physische Spiegelzahl noch das Wort Bildversatz. BenQ legt dagegen auf einer eigenen Wissensseite offen, dass 8,3 Millionen Bildpunkte unabhängig von der physischen Bildpunktzahl des Chips entstehen, entweder durch Verdoppeln von 2716 mal 1528 oder durch Vervierfachen von 1920 mal 1080 Bildpunkten. Anker stellt in derselben Tabelle einen Chip mit 0,47 Zoll und eine Auflösung von 3840 mal 2160 unkommentiert untereinander.
  • 26.08.2026: Normlage geprüft und eine Annahme des Auftrags richtiggestellt. ISO/IEC 21118 in der dritten Ausgabe vom Februar 2020 führt in Tabelle 1 unter Nummer 4.2 die Bildpunktzahl je Bildgeber als Pflichtangabe und die durch Bildversatz erhöhte Zahl ausdrücklich als freiwillige Zusatzangabe, mit dem Beispiel 2.211.840 Bildpunkte by pixel shift. Die Praxis hat diese Reihenfolge umgekehrt. Richtigzustellen ist zweierlei: Es ist eine ISO/IEC-Norm und keine reine ISO-Norm, und der Begriff ANSI-Lumen kommt in ihrem Text nicht vor. Sie spricht vom light output in Lumen und verweist für die Messverfahren auf einen kostenpflichtigen Anhang und auf IEC 61947-1.
  • 26.08.2026: Weitere Auszählungen festgehalten. Ein Geräusch in Dezibel ist bei drei von fünf Geräten irgendwo belegt, aber nur bei einem im Angebot selbst. Ein Projektionsverhältnis nennen zwei von fünf. Eine Eingangsverzögerung in Millisekunden nennt genau eines. Beim Acer H6815BD nennt das Angebotsdatenfeld Maximale Weißhelligkeit den Wert 4 ANSI-Lumen statt 4.000, also einen um den Faktor Tausend danebenliegenden Wert.
  • 26.08.2026: Quecksilberfrage aufgenommen. Der Acer H6815BD ist das einzige Lampenmodell im Feld, 240 Watt Lampenleistung, 5.000 Stunden im Normalbetrieb. Dass die Lampe Quecksilber enthält, steht weder im Angebot noch im Datenblatt, sondern nur als Entsorgungshinweis in der Bedienungsanleitung von Acer. Mit 4.000 ANSI-Lumen liegt das Gerät oberhalb der Schwelle von 2.000 Lumen und fällt damit unter die EU-Frist vom 25. Februar 2027 für Herstellung und Import.
  • 26.08.2026: Bewertungsbasis geprüft. Bei zwei der fünf Geräte weicht die aufgerufene Artikelnummer von der hinterlegten Elternnummer ab, beim Acer H6815BD und beim Xgody A1. Die Sternzahl gilt dort der gesamten Angebotsfamilie; in der Familie des Xgody steht zusätzlich ein anderes Modell. Der Hinweis steht sichtbar unter der Vergleichstabelle und bei jedem betroffenen Gerät.
  • 26.08.2026: Seitentitel geändert. Der Bestandstitel lautete Bester 4K Beamer 2026, Heimkino-Vergleich und enthielt mit dem Wort Bester eine Rangbehauptung ohne eigene Prüfung. Der neue Titel benennt stattdessen die Fragestellung. Die Auszeichnung im Text heißt Unsere Empfehlung und geht an das einzige Gerät im Feld mit physisch vorhandenen 3840 mal 2160 Bildpunkten.

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