Worum es hier geht: Ein Mini-Beamer ist kein Beamer mit Akku, sondern ein Beamer, der sich fast überall hinstellen lässt. Die einzige nachprüfbare Definition, die derzeit in Deutschland kursiert, stammt aus dem Untersuchungsprogramm des aktuellen Beamer-Tests der Stiftung Warentest und lautet, dass ein Mini-Beamer entweder einen eingebauten Akku hat oder eine gemessene nominale Leistungsaufnahme von höchstens 65 Watt. Das ist ein Oder. Diese Seite ordnet deshalb fünf am Prüftag bestellbare Kleinstprojektoren nach Baugröße und Aufstellflexibilität ein, davon drei ohne Akku, und zählt aus, welche kaufentscheidenden Zahlen die Anbieter überhaupt veröffentlichen. Die Ergebnisse vorweg: Genau ein Hersteller nennt die Diagonale seines Bildgebers, und ausgerechnet dieser Chip stellt seine 1920 mal 1080 Bildpunkte aus 960 mal 540 physischen Spiegeln her. Kein einziges der fünf Angebote nennt eine Dezibelzahl. Zwei Geräte haben einen Akku, aber nur eines nennt eine Laufzeit, und diese Laufzeit gilt ausdrücklich für den Sparmodus, während die Helligkeitsangabe desselben Geräts aus dem hellsten Modus stammt. Es wurde kein Beamer gekauft, aufgestellt oder projiziert; diese Seite wertet Herstellerangaben aus und ersetzt keine eigene Prüfung.
Auf einen Blick: was ein Mini-Beamer ist und was er nicht ist
- Der Akku ist eine von zwei Möglichkeiten, nicht die Definition. Die Stiftung Warentest schreibt in ihrem Untersuchungsprogramm wörtlich, als Mini-Beamer habe man Modelle definiert, die entweder per eingebautem Akku betrieben werden oder eine durch sie gemessene nominale Leistungsaufnahme von maximal 65 Watt haben. Drei der fünf Geräte auf dieser Seite haben keinen Akku und sind trotzdem Mini-Beamer.
- Nur ein Anbieter von fünf nennt die Diagonale seines Bildgebers. Sie lautet 0,23 Zoll. Das Datenblatt des Chipherstellers zu dieser Diagonale beziffert die Spiegelmatrix mit 960 Spalten mal 540 Zeilen und schreibt ausdrücklich, jeder Spiegel stelle während jedes Vollbildes vier verschiedene Bildpunkte dar. Aus 518.400 Spiegeln werden so 2.073.600 Bildpunkte.
- Die Wörter Bildversatz, Pixel Shift und XPR kommen bei keinem der fünf vor. Weder in den Angebotstexten noch auf den Herstellerseiten. Das Verfahren, aus dem die beworbene Bildpunktzahl entsteht, wird von niemandem benannt.
- Kein einziges Angebot nennt eine Dezibelzahl. Drei der fünf Hersteller veröffentlichen einen Wert, aber keiner davon steht im Angebot. Bei einem Gerät, das im selben Zimmer steht wie der Zuschauer, ist das die praktisch wichtigste fehlende Zahl.
- Zwei von fünf haben einen Akku, eines von fünf nennt eine Laufzeit. Und diese eine Laufzeit von bis zu 2,5 Stunden gilt laut Fußnote im Eco-Modus, während die Helligkeit desselben Geräts im Leistungsmodus gemessen wurde. Beide Werte gleichzeitig gibt es nicht.
- Alle fünf liefern eine Aufstellzahl. Vier nennen ein Projektionsverhältnis zwischen 0,8 und 1,2, das fünfte nennt stattdessen 43,26 Zentimeter Abstand für ein Bild von 100 Zoll Diagonale. Das ist die einzige Kennzahl, die im ganzen Feld vollständig vorhanden ist, und sie ist bei dieser Warengruppe zugleich die wichtigste.
- Ein Angebotstitel macht aus Full HD ein 4K. Bei einem Markengerät nennt der Angebotstitel einen 4K-Projektor, während der Hersteller dasselbe Gerät im Titel seiner eigenen Produktseite als Full HD Projektor führt und in seiner Spezifikationstabelle überhaupt keine Auflösung angibt.
- Die Einheit wechselt zwischen Herstellerseite und Angebot. Zwei Hersteller geben ihre Helligkeit in ISO-Lumen an, und in beiden Fällen steht im Angebotsdatenfeld dieselbe Zahl mit der Einheit ANSI-Lumen. Die Zahl bleibt gleich, die Bezeichnung des Messverfahrens ändert sich.
- Quecksilber ist bei dieser Bauart kein Thema. Alle fünf Geräte arbeiten mit Laser oder Leuchtdioden. Vom EU-Verbot für quecksilberhaltige Beamer und Ersatzlampen ist keines betroffen, und keines hat ein Leuchtmittel, das gewechselt werden müsste.
Die fünf Geräte im Direktvergleich
Aufgenommen sind fünf Kleinstprojektoren, die am Prüftag bestellbar waren und die zusammen die Spannweite der Bauformen abbilden: ein Würfel von 13,5 Zentimetern Kantenlänge ohne Akku, ein Zylinder in Thermoskannengröße mit Akku, eine Kuppel auf einem kippbaren Sockel mit Akku, ein Ultrakurzdistanzgerät für den Tisch und ein flacher Quader von 610 Gramm. Bewusst haben nur zwei der fünf einen Akku, denn die Achse dieser Seite ist die Baugröße und die Aufstellflexibilität; wer nur nach Akkugeräten sucht, übersieht die Hälfte der Warengruppe. Jedes Gerät wurde einzeln von der Angebotsseite abgerufen und mit den öffentlich zugänglichen Unterlagen des Herstellers abgeglichen. Drei der fünf kommen in der frei einsehbaren Modellliste des aktuellen Beamer-Tests der Stiftung Warentest namentlich vor; eine Note oder eine Rangfolge von dort wird hier ausdrücklich nicht wiedergegeben, denn die Ergebnistabelle ist kostenpflichtig. Wer wissen will, wie die Auflösungsfrage bei großen Wohnzimmergeräten aussieht, findet die Einordnung unter 4K-Beamer und die Frage nach dem Bildversatz. Die Reihenfolge unten ist keine Rangliste. Die Auszeichnung Unsere Empfehlung geht an den XGIMI MoGo 4, weil er als einziges Gerät im Feld die Diagonale seines Bildgebers, die Messnorm für seine Helligkeit und den Messabstand seines Geräuschwerts veröffentlicht. Das ist eine Empfehlung auf Basis der recherchierten Angaben und kein Prüfurteil, denn hier wurde nichts projiziert.
| Bild | Marke und Modell | Auszeichnung | Stromversorgung | Bildgeber-Diagonale | Helligkeit | Geräusch | Aufstellung | Bestellen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() | XGIMI MoGo 4 XGIMI 4,5 aus 160 Stimmen | Unsere Empfehlung | Eingebauter Akku | 0,23 Zoll Diagonale, Mikrospiegeltechnik | 450 ISO-Lumen. Der Hersteller schreibt durchgehend ISO und an keiner Stelle ANSI. Im Datenfeld des Angebots steht dieselbe Zahl mit der Einheit ANSI-Lumen | Kleiner oder gleich 28 dB. Als einziger Anbieter im Feld nennt XGIMI dazu die Messbedingungen: 25 Grad Umgebungstemperatur und ein Meter Abstand zum Gerät. Ein Betriebsmodus ist allerdings nicht angegeben | Projektionsverhältnis 1,2 zu 1, Bildgröße 40 bis 200 Zoll, minimaler Projektionsabstand 1,07 Meter und maximaler 5,32 Meter laut Angebotsdaten. Damit lässt sich die Bilddiagonale für den eigenen Raum ausrechnen | Auf Amazon ansehen |
![]() | LG CineBeam Q HU710PB LG 4,0 aus 72 Stimmen | Drei bezifferte Geräuschwerte, aber nur auf der britischen Seite | Netzbetrieb, kein Akku | Keine Angabe zur Diagonale des Bildgebers | 500 ANSI-Lumen, gleichlautend im Angebotstitel, im Angebotsdatenfeld und in der Spezifikationstabelle des Herstellers | Drei Werte, aber nur auf der britischen Seite: 29 dB(A) im hellsten, 27 dB(A) im mittleren und 25 dB(A) im sparsamsten Modus, jeweils mit einem Kleiner-Zeichen. Ein Messabstand steht nirgends. Die deutsche Produktseite nennt keine einzige Dezibelzahl, das Angebot ebenfalls nicht | Projektionsverhältnis 1,2 und eine Bildgröße von 50 bis 120 Zoll, beides auch auf der deutschen Seite. Die britische Seite nennt zusätzlich zwei Zahlenpaare: 80 Zoll bei 2,13 Metern und 100 Zoll bei 2,66 Metern | Auf Amazon ansehen |
![]() | BenQ GV50 BenQ 4,2 aus 146 Stimmen | Einzige nach Betriebsmodi getrennte Lebensdauer | Eingebauter Akku ohne Laufzeitangabe | Keine Angabe zur Diagonale des Bildgebers | 500 ANSI Lumen, gleichlautend im Angebotstitel, im Angebotsdatenfeld und in der Spezifikationstabelle des Herstellers | 28 dBA im typischen Betrieb und 26 dBA im Eco-Betrieb laut Spezifikationstabelle. Ein Messabstand steht nicht dabei. Das Angebot nennt keine Dezibelzahl | Projektionsverhältnis 1,2 bei festem Zoom, Bildgröße bis 120 Zoll, maximaler Projektionsabstand 3,65 Meter laut Angebot. Der Hersteller wirbt mit 120 Zoll aus zwei Metern Entfernung | Auf Amazon ansehen |
![]() | Samsung The Premiere 5 Samsung 4,6 aus 4 Stimmen | Kürzester Projektionsabstand im Feld | Netzbetrieb, kein Akku | Keine Angabe zur Diagonale des Bildgebers und keine Auflösung in der Spezifikationstabelle | 560 ISO-Lumen laut Fließtext der Produktseite. Die Spezifikationstabelle des Herstellers nennt keinen Helligkeitswert. Im Angebotsdatenfeld steht dieselbe Zahl als 560 ANSI-Lumen | Keine Angabe. Weder Herstellerseite noch Angebot nennen eine Dezibelzahl. Bemerkenswert ist dazu eine Kundenbewertung auf der Herstellerseite selbst, die unter Schwachpunkten ausdrücklich ziemlich laut und hoher Stromverbrauch aufführt | Kein Projektionsverhältnis, dafür die praktisch nützlichere Angabe: 43,26 Zentimeter Projektionsdistanz für eine Bilddiagonale von 100 Zoll, minimale Projektionsdistanz 11,67 Zentimeter, Bilddiagonale 40 bis 100 Zoll. Das ist die einzige Angabe im Feld, die einen Abstand und eine Bildgröße direkt zueinander in Beziehung setzt, ohne dass gerechnet werden muss | Auf Amazon ansehen |
![]() | Magcubic HY310 Magcubic 4,2 aus 719 Stimmen | Leichtestes Gerät im Feld | Netzbetrieb, kein Akku | Keine Angabe zur Diagonale des Bildgebers | 260 ANSI, gleichlautend im Verkaufsshop und im Angebotsdatenfeld. Im Feld der niedrigste Wert. Im Angebotsdatenfeld steht die Zahl mit einer spanischen Einheitenbezeichnung statt einer deutschen | Keine Angabe. Weder der Verkaufsshop noch das Angebot nennen eine Dezibelzahl | Projektionsverhältnis 0,8 zu 1 laut Angebotstext, Bildgröße 35 bis 135 Zoll, maximaler Projektionsabstand 2,5 Meter laut Angebotsdaten. Der Verkaufsshop des Anbieters nennt das Projektionsverhältnis nicht; hier ist ausnahmsweise das Angebot die vollständigere Quelle | Auf Amazon ansehen |
Verfügbarkeit und Bewertungen zuletzt geprüft am 26.08.2026. Bei zwei der fünf Geräte weicht die aufgerufene Artikelnummer von der hinterlegten Elternnummer ab. Die Sternzahl gilt dort der gesamten Angebotsfamilie und nicht zwingend genau der bestellten Ausführung; beim XGIMI MoGo 4 gehört zu dieser Familie eine technisch andere Laser-Ausführung mit 550 statt 450 ISO-Lumen. Bei den übrigen drei Geräten stimmen beide Nummern überein.
Die Abgrenzung: Baugröße und Aufstellflexibilität, nicht der Akku
Wer im Handel nach einem Mini-Beamer sucht, bekommt fast ausschließlich Akkugeräte angeboten, und die Suchvorschläge verstärken diesen Eindruck. Der Eindruck ist trotzdem falsch, und es gibt dafür einen belastbaren Beleg. Die Stiftung Warentest beschreibt in ihrem aktuellen Beamer-Test unter der Überschrift Untersuchungen, wie sie die Warengruppe abgegrenzt hat, und formuliert es so: Als Mini-Beamer habe man Modelle definiert, die entweder per eingebautem Akku betrieben werden oder eine durch sie gemessene nominale Leistungsaufnahme von maximal 65 Watt haben. Das entscheidende Wort in diesem Satz ist das Oder. Der Akku ist eine hinreichende Bedingung, aber keine notwendige. Die zweite, gleichrangige Bedingung ist eine Leistungsgrenze, und eine Leistungsgrenze ist nichts anderes als eine Aussage über die Baugröße: Ein Gerät, das nur 65 Watt aufnimmt, kann weder einen großen Bildgeber noch eine kräftige Lichtquelle noch ein großes Kühlsystem betreiben.
Wie scharf diese Grenze in der Praxis liegt, zeigt der Blick auf die fünf Geräte dieses Vergleichs. Zwei von ihnen nennen als Leistungsaufnahme exakt 65 Watt, also auf das Watt genau den Grenzwert: der LG CineBeam Q, der keinen Akku hat und die Bedingung damit ausschließlich über die Leistung erfüllt, und der XGIMI MoGo 4, der beide Bedingungen zugleich erfüllt. Der Magcubic HY310 liegt mit 48 Watt deutlich darunter und ist damit ebenfalls ein Mini-Beamer, obwohl er ohne Akku auskommt. Der BenQ GV50 nennt einen typischen Verbrauch von 85 Watt, liegt also über der Grenze, hat aber einen eingebauten Akku und erfüllt die Bedingung deshalb über den anderen Weg. Beim Samsung The Premiere 5 wird es unübersichtlich: Er hat keinen Akku, und seine eigene Spezifikationstabelle nennt zwei verschiedene Stromwerte, nämlich 100 Watt als maximalen Energieverbrauch und 240 Watt im Ein-Zustand. Beide liegen über 65 Watt. Die Stiftung Warentest führt das Gerät gleichwohl unter den neu aufgenommenen Mini-Beamern, und der Grund dafür steht in ihrer eigenen Definition: Maßgeblich ist die von ihr gemessene nominale Leistungsaufnahme und nicht die vom Hersteller angegebene. Wo diese beiden Werte auseinanderfallen, entscheidet die Messung.
Drei von fünf Geräten dieser Seite haben keinen AkkuDer LG CineBeam Q schreibt auf seiner deutschen Produktseite ausdrücklich hin, dass er über keinen eingebauten Akku verfügt und für den Betrieb ein Netzkabel oder eine externe Stromquelle mit mindestens 20 Volt und 3,25 Ampere braucht. Der Magcubic HY310 beantwortet dieselbe Frage in seiner Datentabelle mit einem schlichten Nein. Der Samsung The Premiere 5 führt in seiner Spezifikationstabelle gar keine Batteriezeile und nennt im Lieferumfang ein Stromkabel. Alle drei sind trotzdem Kleinstprojektoren, und alle drei lösen die Aufstellfrage auf ihre Weise. Der Akku ist ein Merkmal dieser Warengruppe, aber er ist nicht ihr Wesen.
Praktisch heißt das für die Kaufentscheidung: Die erste Frage ist nicht, ob ein Akku eingebaut ist, sondern wo das Gerät stehen soll und ob dort eine Steckdose in Reichweite ist. In einem Wohnzimmer, einem Schlafzimmer oder einem Kinderzimmer ist sie das fast immer, und dann ist der Akku eine Bequemlichkeit und kein Kaufgrund. Erst wenn der Aufstellort tatsächlich stromlos ist, also im Garten, auf dem Balkon oder auf einem Campingplatz, wird der Akku zum entscheidenden Merkmal, und dann sind die Fragen nach seiner Laufzeit und nach dem Betriebsmodus, in dem diese Laufzeit gemessen wurde, wichtiger als jede Helligkeitszahl. Wer den Beamer regelmäßig unter freiem Himmel betreiben will, findet die Helligkeitsfrage ausführlich unter Beamer für draußen behandelt, denn dort verschiebt sich die Gewichtung zwischen Baugröße und Lichtstrom noch einmal deutlich.
Der kleinste Bildgeber im Haus: warum hier selbst Full HD selten nativ ist
Bei großen Heimkinobeamern ist die Diskussion um natives 4K und Bildversatz inzwischen bekannt. Bei Kleinstprojektoren stellt sich dieselbe Frage eine Auflösungsstufe tiefer, und sie stellt sich schärfer, weil hier die kleinsten Bildgeber verbaut sind. Ein Beamer mit Mikrospiegeltechnik hat einen Chip, auf dem winzige Spiegel sitzen. Jeder Spiegel kippt und entscheidet für einen Bildpunkt, ob Licht auf die Fläche geht oder nicht. Die Zahl dieser Spiegel ist eine physische Eigenschaft des Bauteils und lässt sich durch Software nicht vermehren. Je kleiner der Chip, desto weniger Spiegel passen darauf, und desto größer wird die Versuchung, die fehlenden Bildpunkte durch schnelles Verschieben des Bildes zu erzeugen.
In diesem Feld gibt es dazu genau eine belastbare Angabe, und sie stammt vom XGIMI MoGo 4. Seine Datentabelle führt unter der Überschrift Anzeige die Zeile Display-Chip mit dem Wert 0,23 Zoll DMD. Das ist im gesamten Vergleich die einzige Angabe zur Diagonale eines Bildgebers, und sie ist zugleich der Schlüssel zu einer Zahl, die im Angebot nicht steht. Der einzige Mikrospiegel-Chip von Texas Instruments mit dieser Diagonale, der für Full-HD-Bilder angeboten wird, trägt die Bezeichnung DLP230NP. Sein Datenblatt in der Fassung DLPS144G vom Oktober 2024 beschreibt ihn als 0,23 Zoll großen räumlichen Lichtmodulator aus Aluminium-Mikrospiegeln und beziffert die Matrix mit 960 Spalten mal 540 Zeilen bei einem Spiegelabstand von 5,4 Mikrometern. In derselben Beschreibung steht der entscheidende Satz: Die schnelle Schaltgeschwindigkeit der Spiegel in Verbindung mit den Bildverarbeitungsalgorithmen erlaube es jedem einzelnen Spiegel, während jedes Vollbildes vier verschiedene Bildpunkte auf der Leinwand darzustellen, woraus ein vollständiges Bild mit 1920 mal 1080 Bildpunkten entstehe.
518.400 Spiegel, 2.073.600 BildpunkteAuf einem Chip mit 960 mal 540 Spiegeln sitzen 518.400 kippbare Elemente. Beworben und auf der Fläche sichtbar sind 2.073.600 Bildpunkte. Das Verhältnis ist eins zu vier, und die Beschreibung dieses Verhältnisses steht nicht bei einem Kritiker, sondern im Datenblatt des Chipherstellers. Wer diesen Satz einmal gelesen hat, liest die Angabe Full HD bei einem Kleinstprojektor anders. Für die vier anderen Geräte in diesem Vergleich lässt sich die Rechnung gar nicht erst aufmachen, weil sie die Diagonale ihres Bildgebers nicht nennen.
Was das Verfahren kostet, lässt sich benennen, auch ohne es zu messen. Jeder dargestellte Bildpunkt steht nur einen Bruchteil der Bildwechseldauer, und benachbarte Bildpunkte überlappen sich, weil der Versatz einen halben Spiegel beträgt und nicht einen ganzen. Das Ergebnis ist ein Bild, das feiner ist als das eines Chips mit 960 mal 540 Bildpunkten und weicher als das eines Bildgebers mit physisch vorhandenen 1920 mal 1080. Bei bewegten Inhalten fällt der Unterschied geringer aus als bei stehenden feinen Strukturen, also bei Schrift, Haaren oder Stoffmustern. Praktisch relevant wird das vor allem dann, wenn ein Kleinstprojektor als Ersatz für einen Bildschirm am Arbeitsplatz benutzt wird, denn dort steht Schrift still. Für einen Filmabend ist der Unterschied deutlich kleiner als der, den Helligkeit und Restlicht im selben Raum ausmachen. Welche Anschlüsse der Zuspieler dafür überhaupt braucht und wo die Grenzen der einzelnen Verbindungsarten liegen, steht unter Beamer-Anschlüsse erklärt.
Bemerkenswert ist ein zweiter Befund, und er fällt zugunsten des billigsten Geräts im Feld aus. Der Magcubic HY310 wird unter dem Titel 1080P Native Projektor 4K-Unterstützung verkauft und trennt damit als einziges Angebot in diesem Vergleich sauber, was der Bildgeber darstellt und welche Signale das Gerät annimmt. Seine Datentabelle nennt als Projektionstechnik ausdrücklich LCD, also Flüssigkristalltechnik, bei der ein Bildversatz technisch unüblich ist. Belegen lässt sich die Behauptung nativ trotzdem nicht, denn auch dieser Anbieter nennt keine Diagonale seines Bildgebers, und dieselbe Datentabelle widerspricht sich an anderer Stelle selbst: Sie führt für dieses Modell den Prozessor Allwinner H713, während die Navigationsleiste derselben Seite denselben Modellnamen mit einem Allwinner H726 auflistet, und sie nennt Android 11, während Produktbeschreibung und Angebot Android 14 nennen. Wer bei einem Anbieter die Auflösungsangabe glauben soll, dessen eigene Tabelle sich beim Prozessor und beim Betriebssystem widerspricht, hat ein Problem, das keine Zahl löst.
Was die Norm verlangt und was die Datenblätter daraus machen
Für Datenblätter von Projektoren gibt es eine Norm, und sie beantwortet mehrere Fragen dieser Seite ausdrücklich. Sie heißt ISO/IEC 21118, trägt den Titel Information technology, Office equipment, Information to be included in specification sheets for data projectors und liegt in der dritten Ausgabe vom Februar 2020 vor. Erarbeitet wurde sie vom gemeinsamen technischen Ausschuss von ISO und IEC, Unterausschuss 28 für Bürogeräte. Ihre Tabelle 1 listet auf, was in ein Datenblatt gehört, und kennzeichnet jede Angabe entweder als erforderlich oder als freiwillig. Das Vorwort begründet die Neufassung unter anderem ausdrücklich mit der Entwicklung zu höheren Auflösungen, und zwar mit den Stichworten 4K, 8K und pixel shift technology. Die Norm kennt den Bildversatz also und benennt ihn.
Für Kleinstprojektoren sind vier Punkte dieser Tabelle interessant, und drei davon sind Pflichtangaben. Unter Nummer 4.1 verlangt sie die Größe der wirksamen Anzeigefläche, also die Diagonale des Bildgebers, die Zahl der Bildgeber und das Seitenverhältnis, mit dem Beispiel 33 Millimeter mal 3 beziehungsweise 1,3 Zoll mal 3. Unter Nummer 4.2 verlangt sie die Bildpunktzahl je Bildgeber samt Bildpunktabmessungen, mit dem Beispiel 786.432 Bildpunkte in der Schreibweise 1024 mal 768, und führt darunter als freiwillige Angabe die Bildpunktzahl je projiziertem Bild einschließlich der erhöhten Bildpunktzahl, mit dem ausdrücklichen Beispiel 2.211.840 Bildpunkte in der Schreibweise 2048 mal 1080 by pixel shift. Unter Nummer 6 verlangt sie den Typ der Lichtquelle, und für den Fall einer Lampe zusätzlich Lampentyp, Wattzahl und Stückzahl, mit dem Normbeispiel high pressure mercury lamp, 300 W, mal 2. Unter Nummer 21 verlangt sie die zulässige Betriebstemperatur, mit dem Beispiel 5 bis 35 Grad Celsius.
Die Norm steht auf dem KopfDie physische Bildpunktzahl je Bildgeber ist Pflichtangabe. Keiner der fünf Anbieter in diesem Vergleich nennt sie. Die Diagonale des Bildgebers ist ebenfalls Pflichtangabe. Einer von fünf nennt sie. Die durch Versatz erhöhte Bildpunktzahl ist ausdrücklich freiwillig. Vier von fünf nennen sie, und zwar so, als wäre sie die physische. Beim Betriebsgeräusch verhält es sich umgekehrt: Es ist freiwillig, und immerhin drei von fünf veröffentlichen einen Wert, wenn auch keiner davon im Angebot steht. Die zulässige Betriebstemperatur ist wieder Pflicht, und drei von fünf erfüllen sie; auf den deutschen Seiten sind es nur zwei.
Zwei Regeln der Norm gehören noch dazu, weil sie erklären, warum Herstellerzahlen so oft optimistisch wirken. Erstens sind Angaben zu Lichtstrom, Kontrastverhältnis und Rand-zu-Mitte-Verhältnis ausdrücklich als Mittelwerte der Produktion zu verstehen, und der untere Grenzwert eines einzelnen Geräts bei Auslieferung muss mindestens 80 Prozent des im Datenblatt genannten Werts erreichen. Ein Gerät mit 500 angegebenen Lumen darf also normkonform mit 400 Lumen ausgeliefert werden. Genau diese Regel gibt der einzige Anbieter im Feld, der die Norm überhaupt zitiert, korrekt wieder: XGIMI schreibt in der Fußnote zur Helligkeit, die Weißlichtleistung werde gemäß ISO 21118 gemessen und der angegebene Nennwert entspreche dem Durchschnittswert serienmäßig produzierter Geräte, getestet unter idealen Laborbedingungen im Leistungsmodus, wobei im Leistungsmodus zwar die maximale Helligkeit erreicht werde, dies aber zu Farbabweichungen gegenüber dem Standardmodus führen könne. Eine Korrektur an dieser sonst vorbildlichen Fußnote: Die Norm heißt ISO/IEC 21118 und nicht ISO 21118, denn sie stammt von beiden Organisationen gemeinsam.
Zweitens, und das ist eine verbreitete Fehlannahme: Die Norm definiert nicht, wie ANSI-Lumen zu messen sind. Der Begriff ANSI kommt in ihrem Text kein einziges Mal vor. Sie spricht unter Nummer 11 vom Lichtstrom auf der Projektionsfläche, verlangt dessen Angabe als Pflicht, nennt als Beispiel 2.000 lm und verweist für das Messverfahren auf ihren kostenpflichtigen Anhang B sowie auf die Norm IEC 61947-1. Wer im Handel ANSI-Lumen liest, liest also eine eingebürgerte Bezeichnung und keine Normangabe. In diesem Feld nennen drei Anbieter ANSI und zwei ISO, und in beiden ISO-Fällen macht das Angebotsdatenfeld daraus eine ANSI-Angabe mit unveränderter Zahl. Die Zahl bleibt gleich, nur die Bezeichnung des Messverfahrens wechselt unterwegs. Das ist keine Schönfärberei, aber es ist eine Ungenauigkeit, die genau an der Stelle entsteht, an der die meisten Käufer den Wert lesen.
Die Auszählung: welche Zahl steht im Angebot und welche fehlt
Für die folgende Übersicht wurde jede Angabe einzeln daraufhin geprüft, ob sie überhaupt existiert und an welcher Stelle sie steht, getrennt nach Angebotsseite und Herstellerunterlagen. Die Grundgesamtheit sind die fünf Geräte dieses Vergleichs. Wo eine Angabe nur beim Hersteller steht und nicht im Angebot, ist das ausdrücklich vermerkt, denn der Unterschied entscheidet darüber, ob ein Käufer die Zahl vor dem Kauf zu Gesicht bekommt.
| Merkmal | Quote | Wo es steht und wo nicht |
|---|---|---|
| Diagonale des Bildgebers, irgendwo belegt | 1 von 5 | Nur XGIMI nennt 0,23 Zoll, und zwar in der eigenen Datentabelle. LG, BenQ, Samsung und Magcubic nennen weder eine Diagonale noch eine Bauform des Bildgebers. ISO/IEC 21118 führt diese Angabe unter Nummer 4.1 als Pflichtangabe |
| Diagonale des Bildgebers im Angebotstext | 0 von 5 | Kein einziges der fünf Angebote nennt eine Chipgröße. Auch die eine vorhandene Angabe steht nur beim Hersteller |
| Physische Bildpunktzahl des Bildgebers als Zahl | 0 von 5 | Keiner der fünf Anbieter nennt sie. Beim einzigen Gerät mit bekannter Chipdiagonale ergibt sie sich erst aus dem Datenblatt des Chipherstellers: 960 mal 540 Spiegel bei beworbenen 1920 mal 1080 Bildpunkten |
| Die Wörter Bildversatz, Pixel Shift oder XPR | 0 von 5 | Weder in den fünf Angebotstexten noch auf den fünf Herstellerseiten kommt eines dieser Wörter vor. Bei mindestens einem Gerät trifft das Verfahren nachweislich zu |
| Auflösung überhaupt in der Herstellertabelle | 3 von 5 | BenQ nennt 1080P mit 1920 mal 1080, XGIMI 1920 mal 1080, Magcubic 1080P. Die deutsche LG-Seite und die Samsung-Seite nennen keine Auflösung, nicht einmal eine falsche |
| Helligkeit mit ANSI im Namen | 3 von 5 | LG mit 500, BenQ mit 500, Magcubic mit 260. Alle drei nennen ANSI ohne Bezug auf ein Messverfahren |
| Helligkeit mit ISO im Namen | 2 von 5 | XGIMI mit 450 ISO-Lumen, Samsung mit 560 ISO-Lumen. Bei beiden macht das Angebotsdatenfeld daraus eine ANSI-Angabe mit derselben Zahl |
| Messnorm für die Helligkeit beim Namen genannt | 1 von 5 | Nur XGIMI, mit dem Satz, die Weißlichtleistung werde gemäß ISO 21118 gemessen. Die Norm heißt genau genommen ISO/IEC 21118 |
| Geräusch in dB, irgendwo belegt | 3 von 5 | LG mit 29, 27 und 25 dB(A), aber nur auf der britischen Seite. BenQ mit 28 und 26 dBA. XGIMI mit kleiner oder gleich 28 dB. Samsung und Magcubic veröffentlichen keinen Wert |
| Geräusch in dB im Angebotstext selbst | 0 von 5 | Keines der fünf Angebote nennt eine Dezibelzahl, auch nicht die drei, deren Hersteller eine veröffentlichen |
| Messabstand zum Geräuschwert angegeben | 1 von 5 | Nur XGIMI nennt einen Meter Abstand und 25 Grad Umgebungstemperatur. Ohne Abstand ist eine Dezibelzahl bei einem Beamer nicht vergleichbar |
| Projektionsverhältnis oder Abstand zu bezifferter Bildgröße | 5 von 5 | LG mit 1,2 und zusätzlich 100 Zoll bei 2,66 Metern, BenQ mit 1,2, XGIMI mit 1,2 zu 1, Magcubic mit 0,8 zu 1, Samsung mit 43,26 Zentimetern für 100 Zoll. Das ist die einzige Kennzahl, die alle fünf liefern |
| Eingebauter Akku | 2 von 5 | BenQ und XGIMI haben einen. LG, Samsung und Magcubic sind netzgebunden, und LG wie Magcubic schreiben das ausdrücklich hin |
| Akkulaufzeit in Stunden beziffert | 1 von 5 | Nur XGIMI, mit bis zu 2,5 Stunden Videowiedergabe, und ausdrücklich für den Eco-Modus. BenQ nennt für seinen Akku weder Kapazität noch Laufzeit noch Ladedauer |
| Typ der Lichtquelle in Worten benannt | 5 von 5 | Dreimal Laser, zweimal Leuchtdiode. Keines der fünf Geräte arbeitet mit einer Quecksilberlampe. ISO/IEC 21118 führt diese Angabe unter Nummer 6 als Pflichtangabe |
| Lebensdauer der Lichtquelle beim Hersteller | 1 von 5 | Nur BenQ, und als einziger getrennt nach Betriebsmodi: 20.000 Stunden normal und 30.000 Stunden Eco. Bei LG und XGIMI steht eine Stundenzahl nur im Angebotsdatenfeld, bei Samsung und Magcubic nirgends |
| Zulässige Betriebstemperatur angegeben | 3 von 5 | BenQ, XGIMI und LG nennen 0 bis 40 Grad Celsius, LG allerdings nur auf der britischen Seite. Auf den deutschen Seiten sind es nur zwei von fünf. ISO/IEC 21118 führt diese Angabe unter Nummer 21 als Pflichtangabe |
| Gerätegewicht im Angebot und beim Hersteller gleich | 1 von 5 | Nur XGIMI mit 1,31 Kilogramm in beiden Quellen. BenQ weicht um 400 Gramm ab, LG und Magcubic nennen im Angebot gar kein Gewicht, Samsung nennt nirgends ein Gerätegewicht, sondern nur ein Verpackungsgewicht |
| Variantenlisting mit abweichender Elternnummer | 2 von 5 | Bei XGIMI und Magcubic weicht die hinterlegte Elternnummer von der aufgerufenen Artikelnummer ab. Die Sternzahl gilt dort einer ganzen Angebotsfamilie; bei XGIMI gehört dazu eine technisch andere Laser-Fassung |
Drei Zahlen aus dieser Tabelle verdienen eine eigene Erwähnung. Die erste ist die Null bei den Dezibelwerten im Angebot: Bei einer Gerätegattung, deren Sinn gerade darin besteht, im selben Raum zu stehen wie der Zuschauer, taucht die Lautstärke in keinem einzigen der fünf Angebotstexte auf. Die zweite ist die Fünf beim Projektionsverhältnis: Ausgerechnet die Kennzahl, die bei Beamern für den Garten regelmäßig fehlt, liefern hier alle fünf Anbieter, und das ist kein Zufall, sondern folgt aus der Nutzung. Ein Kleinstprojektor wird in kleinen Räumen aufgestellt, und dort ist der Abstand die knappe Größe, über die geworben wird. Die dritte ist die Eins bei der Akkulaufzeit, und sie ist deshalb bemerkenswert, weil dieselbe Warengruppe im Handel fast ausschließlich über den Akku beworben wird.
Die fünf Geräte im Detail

XGIMI MoGo 4
XGIMI MoGo 4 tragbarer Projektor mit eingebautem Akku, 360-Grad-Standfuß und einem Bildgeber von 0,23 Zoll Diagonale
Bauform: Zylinder von 9,7 mal 9,7 mal 20,8 Zentimetern auf einem drehbaren Fuß, 1,31 Kilogramm. Der Hersteller vergleicht die Bauform selbst mit einer Kaffeethermoskanne
Einordnung im Feld: Tragbarer Kleinstprojektor mit Akku, Streaming-Oberfläche und Drehfuß
Auf Amazon ansehenDiagonale des Bildgebers: 0,23 Zoll Diagonale, Mikrospiegeltechnik
Hier liegt der wichtigste Beleg dieser Seite, und er stammt vom Hersteller selbst. In der Tabelle der technischen Daten steht unter Anzeige die Zeile Display-Chip mit dem Wert 0,23 Zoll DMD. Das ist im gesamten Feld die einzige Angabe zur Diagonale des Bildgebers, und ausgerechnet sie führt zu einer Zahl, die im Angebot nicht steht. Der einzige Mikrospiegel-Chip von Texas Instruments mit dieser Diagonale, der für Full-HD-Bilder angeboten wird, ist der DLP230NP. Sein Datenblatt, Fassung DLPS144G vom Oktober 2024, beziffert die Spiegelmatrix mit 960 Spalten mal 540 Zeilen bei einem Spiegelabstand von 5,4 Mikrometern und beschreibt in Klartext, was daraus wird: Die schnelle Schaltgeschwindigkeit der Spiegel erlaube es jedem einzelnen Spiegel, während jedes Vollbildes vier verschiedene Bildpunkte auf der Leinwand darzustellen, woraus ein vollständiges Bild mit 1920 mal 1080 Bildpunkten entstehe. Physisch sitzen auf einem solchen Chip 518.400 Spiegel. Beworben und dargestellt werden 2.073.600 Bildpunkte. Das Verhältnis ist eins zu vier
Dieses Gerät bekommt die Auszeichnung nicht, weil es das hellste, das leiseste oder das billigste im Feld wäre. Es bekommt sie, weil sein Hersteller als einziger drei Angaben veröffentlicht, die alle anderen weglassen, und weil zwei davon gegen ihn sprechen. Erstens nennt er die Diagonale seines Bildgebers mit 0,23 Zoll, und wer diese Zahl beim Chiphersteller nachschlägt, findet 960 mal 540 Spiegel statt der beworbenen 1920 mal 1080 Bildpunkte. Zweitens nennt er die Messnorm für die Helligkeit beim Namen und schreibt in derselben Fußnote dazu, dass der Wert im hellsten Modus unter Laborbedingungen entstanden ist und dass Farbabweichungen die Folge sein können. Drittens nennt er beim Geräuschwert den Messabstand von einem Meter und die Umgebungstemperatur, ohne die eine Dezibelzahl bei einem Beamer nichts bedeutet. Der Preis dieser Offenheit ist, dass das Datenblatt nüchterner aussieht als das der Konkurrenz: 450 statt 500, 28 dB statt 25, 2,5 Stunden statt einer unbezifferten Versprechung. Wer die Angaben der fünf Geräte nebeneinanderlegt, merkt schnell, dass die niedrigeren Zahlen hier nicht das schlechtere Gerät anzeigen, sondern die genauere Angabe. Der offensichtliche Haken bleibt: Es gibt kein Impressum, keine europäische Anschrift und keine Rufnummer, und die Garantie soll nur für Käufe in zwei bestimmten Verkaufskanälen gelten.
- Einziges Gerät im Feld, dessen Hersteller die Diagonale des Bildgebers nennt: 0,23 Zoll Mikrospiegel-Chip. Das ist zugleich die Angabe, die ISO/IEC 21118 unter Nummer 4.1 als Pflichtangabe führt und die vier von fünf Anbietern weglassen
- Einziger Anbieter im Feld, der eine Messnorm für die Helligkeit beim Namen nennt, und der einzige, der in derselben Fußnote offenlegt, dass der Wert im hellsten Modus unter Laborbedingungen entstanden ist
- Einziger Geräuschwert im Feld mit Messbedingungen: kleiner oder gleich 28 dB bei einem Meter Abstand und 25 Grad Umgebungstemperatur
- Einzige bezifferte Akkulaufzeit im Feld, und der einzige Hersteller, der den zugehörigen Betriebsmodus dazuschreibt: bis zu 2,5 Stunden Videowiedergabe im Eco-Modus bei 71,28 Wattstunden Kapazität
- Projektionsverhältnis 1,2 zu 1 mit beziffertem Abstandsbereich von 1,07 bis 5,32 Metern. Die Bilddiagonale für den eigenen Raum lässt sich damit vor dem Kauf ausrechnen
- Mit 1,31 Kilogramm und einer Grundfläche von 9,7 mal 9,7 Zentimetern das Gerät im Feld, das am ehesten in eine Tasche passt. Hersteller und Angebot nennen dasselbe Gewicht, was sonst bei keinem Gerät im Feld zutrifft
- Betriebstemperatur von 0 bis 40 Grad Celsius angegeben. ISO/IEC 21118 führt diese Angabe unter Nummer 21 als Pflichtangabe, und nur drei von fünf Anbietern erfüllen sie
- Die eigene Chipangabe entlarvt die Auflösungsangabe: 0,23 Zoll bedeutet nach dem Datenblatt des Chipherstellers 960 mal 540 physische Spiegel. Die beworbene Standardauflösung von 1920 mal 1080 entsteht dadurch, dass jeder Spiegel je Vollbild vier Bildpunkte nacheinander darstellt. Der Hersteller stellt beide Angaben in derselben Tabelle unkommentiert untereinander
- Kein Impressum auf der deutschsprachigen Seite. Vier naheliegende Adressen dafür antworten mit dem Statuscode 404, eine europäische Anschrift fehlt, eine Rufnummer für Verbraucher gibt es nicht
- Die Garantiebedingungen enthalten keine eigene Regelung für den Akku, obwohl er bei einem Gerät dieser Bauart das Verschleißteil ist, und sie sollen nur für Käufe in zwei bestimmten Verkaufskanälen gelten
- Variantenlisting: Die Sternzahl gilt einer Angebotsfamilie, zu der auch eine Laser-Fassung mit 550 ISO-Lumen gehört. Wer die Bewertungen liest, liest teilweise über ein anderes Gerät
- Keine Lebensdauer der Lichtquelle auf der Herstellerseite. Die 25.000 Stunden stehen nur im Angebotsdatenfeld, ohne Betriebsmodus und ohne Beleg
- Helligkeit und Akkulaufzeit stammen aus zwei verschiedenen Betriebsmodi: die 450 ISO-Lumen aus dem Leistungsmodus, die 2,5 Stunden aus dem Eco-Modus. Beide Werte gleichzeitig gibt es nicht
Wechselnde Aufstellorte, ein abgedunkeltes Zimmer oder ein Abend im Freien nach Einbruch der Dunkelheit, und der Wunsch, vor dem Kauf nachrechnen zu können statt zu raten
Ein heller Raum am Nachmittag, ein fester Deckenpunkt oder der Anspruch, im Reklamationsfall eine deutsche Anschrift und eine Rufnummer zu haben
Helligkeit: 450 ISO-Lumen. Der Hersteller schreibt durchgehend ISO und an keiner Stelle ANSI. Im Datenfeld des Angebots steht dieselbe Zahl mit der Einheit ANSI-Lumen
Lichtquelle: Leuchtdiode, in der Herstellertabelle als Lichtquelle LED und als Anzeigetechnologie DLP geführt. Kein Quecksilber, keine Wechsellampe
Lebensdauer: Die Herstellerseite nennt keine Lebensdauer der Lichtquelle. Das Angebotsdatenfeld nennt 25.000 Stunden, ohne Betriebsmodus und ohne Quelle
Betriebsgeräusch: Kleiner oder gleich 28 dB. Als einziger Anbieter im Feld nennt XGIMI dazu die Messbedingungen: 25 Grad Umgebungstemperatur und ein Meter Abstand zum Gerät. Ein Betriebsmodus ist allerdings nicht angegeben
Aufstellung: Projektionsverhältnis 1,2 zu 1, Bildgröße 40 bis 200 Zoll, minimaler Projektionsabstand 1,07 Meter und maximaler 5,32 Meter laut Angebotsdaten. Damit lässt sich die Bilddiagonale für den eigenen Raum ausrechnen
Leistungsaufnahme: 65 Watt laut Hersteller und laut Angebotsdatenfeld. Das ist auf das Watt genau die Obergrenze, mit der die Stiftung Warentest ein Gerät ohne Akku noch als Mini-Beamer führt
Akku: Akkukapazität 71,28 Wattstunden. Die Laufzeit gibt der Hersteller mit bis zu 2,5 Stunden Videowiedergabe an und schreibt in der Fußnote ausdrücklich dazu, dass dieser Wert im Eco-Modus gilt. Für reine Musikwiedergabe bei ausgeschaltetem Projektorlicht und höchstens halber Lautstärke nennt er bis zu 6 Stunden. Ein separat erhältlicher Standfuß mit Zusatzakku soll auf bis zu 5 Stunden kommen
Betriebstemperatur: 0 bis 40 Grad Celsius laut Herstellerseite
Bewertungsbasis: Variantenlisting: Die aufgerufene Nummer B0F37QW5NF weicht von der hinterlegten Elternnummer ab. Die 4,5 Sterne aus 160 Stimmen gelten damit der ganzen Angebotsfamilie und nicht zwingend genau dieser Ausführung. Zur Familie gehört unter anderem eine Laser-Fassung mit 550 ISO-Lumen, also ein technisch anderes Gerät
Offen geblieben: Der Hersteller nennt keine Lebensdauer für seine Leuchtdiode und keine Ladedauer für den Akku. Offen bleibt außerdem, wie die Garantie zu behandeln ist, wenn das Gerät bei einem anderen Händler gekauft wurde als in den beiden im Garantietext genannten Kanälen
Firma: Xgimi Technology Co., Ltd. Eine deutsche oder europäische Gesellschaft wird nirgends genannt. Die deutschsprachige Seite de.xgimi.com führt kein Impressum: Die Adressen pages/impressum, pages/imprint, pages/legal und policies/legal-notice antworten am Prüftag allesamt mit dem Statuscode 404. Die Firmierung steht ausschließlich in den Nutzungsbedingungen und in der Fußzeile
Sitz: Keine ladungsfähige Anschrift in der Europäischen Union. Die einzige Anschrift, die der Anbieter überhaupt veröffentlicht, steht in den Nutzungsbedingungen als Zustelladresse für Urheberrechtsbeschwerden: A4, TianFu Software Park, Hi-Tech Zone, Chengdu, China. Damit ist dieser Anbieter neben Magcubic der zweite von fünf ohne deutsche Anschrift
Gegründet: November 2013. Die Angabe stammt aus der Meilenstein-Zeitleiste auf der eigenen Unternehmensseite, wo das Jahr 2013.11 als Gründung geführt wird. Es ist im Feld die einzige Gründungsangabe, die ein Hersteller selbst auf einer Verbraucherseite veröffentlicht; die drei großen Markenhersteller nennen auf ihren deutschen Seiten keine
Support: Kontaktformular und die Adresse service-de@xgimi.com. Eine Rufnummer für Verbraucher veröffentlicht der Anbieter nicht, weder auf der Kontaktseite noch im Hilfezentrum. Das ist im Feld der einzige Markenanbieter ganz ohne Telefonweg
Servicezeiten: Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Das ist das einzige Zeitfenster im Feld, das auch das Wochenende einschließt, und damit die einzige Angabe, bei der dieser Anbieter besser dasteht als die Markenhersteller mit deutscher Anschrift
Garantie: Zwei Jahre ab Kaufdatum, dazu 30 Tage Rückgabe- und Umtauschrecht. Nach einer Reparatur oder einem Austausch läuft die Frist um denselben Zeitraum oder 90 Tage weiter, je nachdem was länger ist. Zwei Einschränkungen sind bemerkenswert: Der Garantietext enthält keine gesonderte Regelung für den eingebauten Akku, obwohl der Akku bei diesem Gerät das Verschleißteil ist, und die Garantie gilt laut Wortlaut nur für Käufe im offiziellen Shop des Anbieters oder in seinem Markenbereich bei Amazon
Normen und Angaben: Als einziger Anbieter dieses Vergleichs nennt XGIMI eine Messnorm beim Namen. Die Fußnote zur Helligkeit lautet wörtlich, die Weißlichtleistung werde gemäß ISO 21118 gemessen, der angegebene Nennwert entspreche dem Durchschnittswert serienmäßig produzierter Geräte und sei unter idealen Laborbedingungen im Leistungsmodus getestet worden. Zwei Anmerkungen dazu: Die Norm heißt genau genommen ISO/IEC 21118, weil sie vom gemeinsamen technischen Ausschuss von ISO und IEC stammt. Und der Satz über den Durchschnittswert der Produktion gibt eine Regel der Norm korrekt wieder, denn dort steht genau das, verbunden mit einer Untergrenze von 80 Prozent für das einzelne Gerät bei Auslieferung
Herkunft: Herkunftsland Vietnam laut Angebotsdatenfeld, Stand 26.08.2026. Das ist im Feld die einzige Herkunftsangabe außerhalb Chinas und eine von drei belegten Herkunftsangaben überhaupt
Gewicht: 1,31 Kilogramm laut Herstellerseite, dazu ein Verpackungsgewicht von 2,19 Kilogramm und Abmessungen von 9,7 mal 9,7 mal 20,8 Zentimetern. Angebot und Herstellerseite nennen dasselbe Gerätegewicht. Das ist im Feld der einzige Fall, in dem beide Quellen übereinstimmen
Markteinführung: Kein Datum. Weder Produktseite noch Angebot nennen eines. Das Gerät ist allerdings namentlich in der frei einsehbaren Liste der 2026 neu aufgenommenen Modelle des Beamer-Tests der Stiftung Warentest aufgeführt, deren Datenstand vom 28. Mai 2026 datiert

LG CineBeam Q HU710PB
LG CineBeam Q HU710PB kompakter Projektor im Würfelformat mit Dreikanal-Laser, Drehbügel und Netzbetrieb ohne Akku
Bauform: Würfel von 135 mal 135 mal 80 Millimetern mit einem Bügel, der zugleich Griff und Ständer ist, 1,49 Kilogramm
Einordnung im Feld: Kompakter Markenprojektor für den festen Platz im Regal, mit eigener Streaming-Oberfläche
Auf Amazon ansehenDiagonale des Bildgebers: Keine Angabe zur Diagonale des Bildgebers
Hier lohnt ein Vergleich zweier Länderseiten desselben Herstellers, denn er ist selbst ein Befund. Die deutsche Produktseite führt in ihrer Spezifikationstabelle überhaupt keine Auflösung: keine Zeile Auflösung, keine Zahl 3840, nichts. Sie nennt Helligkeit, Kontrast, Lichtquelle, Leistungsaufnahme, Projektionsfläche, Projektionsverhältnis, Größe und Gewicht, und lässt die zentrale Bildangabe schlicht weg. Die britische Seite desselben Geräts nennt sie: Projektionssystem DLP, native Auflösung 4K UHD mit 3840 mal 2160, und hinter dieser Angabe steht ein hochgestellter Fußnotenverweis, dessen Text auf der Seite nicht aufgelöst wird. Was in diesem Würfel physisch an Bildpunkten sitzt, sagt der Hersteller an keiner Stelle. Die Wörter Bildversatz, Pixel Shift oder XPR kommen weder auf der deutschen noch auf der britischen Seite vor
Dieses Gerät ist der Beweis für die These dieser Seite. Es ist ein Würfel von 13,5 Zentimetern Kantenlänge, wiegt 1,49 Kilogramm, zieht höchstens 65 Watt und hat keinen Akku. Nach jeder vernünftigen Definition ist das ein Mini-Beamer, und nach der Definition der Stiftung Warentest ist es einer, weil die Leistungsaufnahme die Schwelle nicht überschreitet. Wer Mini-Beamer mit Akku-Beamer gleichsetzt, hat dieses Gerät aus dem Blick verloren, obwohl es die Aufstellflexibilität, um die es geht, ausgesprochen konsequent löst: Der Bügel ist Griff und Ständer zugleich, das Gerät lässt sich in jede Richtung kippen und hat weder ein Deckenbefestigungsloch noch ein Stativgewinde, weil es beides nicht braucht. Der Preis dafür ist die Steckdose. Bemerkenswert ist die Ungleichbehandlung der Länderseiten. Ein Käufer, der die deutsche Produktseite liest, erfährt weder die Auflösung noch das Betriebsgeräusch noch die zulässige Betriebstemperatur. Ein Käufer, der die britische Seite desselben Herstellers zum selben Gerät liest, erfährt alle drei. Das ist keine Frage der Übersetzung, sondern eine Frage der Tabellenpflege, und sie geht zulasten des deutschen Käufers.
- Kleinstes Gehäuse im Feld: ein Würfel von 135 mal 135 mal 80 Millimetern bei 1,49 Kilogramm. Der Bügel ist Griff und Ständer in einem, das Gerät lässt sich damit in jede Richtung ausrichten, auch an die Decke
- Die 500 ANSI-Lumen stehen gleichlautend an drei unabhängigen Stellen: im Angebotstitel, im Angebotsdatenfeld und in der Spezifikationstabelle des Herstellers. Diese dreifache Übereinstimmung gibt es im Feld sonst nur beim BenQ
- Drei Geräuschwerte für drei Betriebsmodi, von 29 dB(A) im hellsten bis 25 dB(A) im sparsamsten Modus. Das ist die feinste Abstufung im Feld, auch wenn sie nur auf der britischen Seite steht
- Dreikanal-Laser als Lichtquelle, quecksilberfrei und ohne Wechsellampe. Vom EU-Verbot für quecksilberhaltige Beamer und Ersatzlampen ist dieses Gerät weder zum 25. Februar 2025 noch zum 25. Februar 2027 betroffen
- Der Hersteller schreibt ausdrücklich hin, dass kein Akku eingebaut ist, und nennt gleich die Anforderung an eine externe Stromquelle: mindestens 20 Volt bei 3,25 Ampere. Diese Klarheit gibt es im Feld sonst nur beim Magcubic, und der sagt es nur mit einem Wort
- Ladungsfähige Anschrift in Deutschland, gebührenfreie Rufnummer und als einziger Anbieter im Feld ein Servicezeitfenster, das auch den Samstag abdeckt
- Die deutsche Produktseite nennt die Auflösung überhaupt nicht. Wer wissen will, was der Bildgeber darstellt, muss auf eine ausländische Seite desselben Herstellers ausweichen. Dort steht 4K UHD mit einem Fußnotenverweis, dessen Text die Seite nicht auflöst
- Keine Angabe zur Diagonale des Bildgebers, weder auf der deutschen noch auf der britischen Seite. ISO/IEC 21118 führt diese Angabe unter Nummer 4.1 als Pflichtangabe
- Betriebsgeräusch und zulässige Betriebstemperatur fehlen auf der deutschen Seite vollständig, obwohl beide Werte beim selben Hersteller für dasselbe Gerät existieren
- Das Angebotsdatenfeld ist an mehreren Stellen unbrauchbar: Batterie-Spannung 28 Volt bei einem Gerät ohne Akku, Wattzahl der Lichtquelle 3 Watt bei 500 ANSI-Lumen, minimale Bildgröße 3840 Pixel, maximale Bildgröße 300 Zoll bei einem Hersteller, der 120 Zoll als Obergrenze nennt, und die europäische Artikelnummer im Feld Modellname
- Kein Gerätegewicht im Angebot. Die dort geführten 23 mal 23 mal 22 Zentimeter sind ersichtlich die Verpackung und nicht der Würfel mit 13,5 Zentimetern Kantenlänge
- Die Garantiebedingungen kennen für Leuchtmittel einschließlich Beamer-Lampen nur 1.000 Betriebsstunden und höchstens sechs Monate, haben aber keine eigene Regelung für Laser. Bei einem Gerät mit Laser-Lichtquelle bleibt damit unklar, was für die Lichtquelle gilt
- Ohne Steckdose oder externen Akku mit mindestens 20 Volt und 3,25 Ampere läuft nichts. Für den Abend im Garten ist das eine zusätzliche Anschaffung
Ein fester Platz im Regal oder auf dem Sideboard, ein Raum mit Steckdose in Reichweite und der Wunsch nach einem sehr kleinen Gehäuse mit eigener Streaming-Oberfläche
Der Abend im Garten ohne Stromanschluss, oder der Anspruch, alle kaufentscheidenden Angaben auf der deutschen Herstellerseite zu finden
Helligkeit: 500 ANSI-Lumen, gleichlautend im Angebotstitel, im Angebotsdatenfeld und in der Spezifikationstabelle des Herstellers
Lichtquelle: Dreikanal-Laser in Rot, Grün und Blau. Die deutsche Seite nennt als Typ schlicht Laser, die britische die drei Kanäle. Kein Quecksilber, keine Wechsellampe
Lebensdauer: Weder die deutsche noch die britische Herstellerseite nennt eine Lebensdauer. Das Angebotsdatenfeld nennt 20.000 Stunden ohne Betriebsmodus
Betriebsgeräusch: Drei Werte, aber nur auf der britischen Seite: 29 dB(A) im hellsten, 27 dB(A) im mittleren und 25 dB(A) im sparsamsten Modus, jeweils mit einem Kleiner-Zeichen. Ein Messabstand steht nirgends. Die deutsche Produktseite nennt keine einzige Dezibelzahl, das Angebot ebenfalls nicht
Aufstellung: Projektionsverhältnis 1,2 und eine Bildgröße von 50 bis 120 Zoll, beides auch auf der deutschen Seite. Die britische Seite nennt zusätzlich zwei Zahlenpaare: 80 Zoll bei 2,13 Metern und 100 Zoll bei 2,66 Metern
Leistungsaufnahme: Maximal 65 Watt laut Hersteller und laut Angebotsdatenfeld, Netzteil ebenfalls 65 Watt. Das Gerät liegt damit ohne Akku genau auf der Grenze, bis zu der die Stiftung Warentest von einem Mini-Beamer spricht
Akku: Kein Akku. Der Hersteller schreibt das auf der deutschen Seite ausdrücklich hin: Dieser Projektor verfüge nicht über einen eingebauten Akku, für den Betrieb sei der Anschluss des Netzkabels oder eines externen Akkus mit mindestens 20 Volt und 3,25 Ampere erforderlich. In der britischen Spezifikationstabelle stehen unter der Überschrift Battery zwei Zeilen mit einem Strich statt eines Werts. Im Angebotsdatensatz steht dagegen die Zeile Batterie-Spannung 28 Volt
Betriebstemperatur: 0 bis 40 Grad Celsius, allerdings nur auf der britischen Seite. Die deutsche Spezifikationstabelle nennt keine Betriebstemperatur
Bewertungsbasis: Kein Variantenlisting: Die aufgerufene Nummer B0CVNP7XGL und die hinterlegte Elternnummer stimmen überein. Die 4,0 Sterne aus 72 Stimmen gelten damit genau dieser Ausführung
Offen geblieben: Warum die deutsche Spezifikationstabelle Auflösung, Betriebsgeräusch und Betriebstemperatur weglässt, während die britische Seite zum selben Gerät alle drei führt, beantwortet der Hersteller nicht. Offen bleibt außerdem der Text der Fußnote hinter der Auflösungsangabe, denn die Seite löst ihn nicht auf
Firma: LG Electronics Deutschland GmbH. Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 107452, Geschäftsführer ist Hyung Soo Kim, die Umsatzsteuer-Kennung lautet DE119106258, die Registriernummer nach dem Elektrogesetz DE12997533. Bemerkenswert ist der Weg dorthin: Die naheliegende Adresse rechtshinweis liefert einen Statuscode 404, das Impressum steht unter der Adresse impressum
Sitz: Alfred-Herrhausen-Allee 3 bis 5, 65760 Eschborn. Damit ist LG einer von drei Anbietern in diesem Vergleich mit einer ladungsfähigen Anschrift in Deutschland, und der Sitz liegt im selben Ort wie der von Samsung
Gegründet: Nicht veröffentlicht. Das deutsche Impressum nennt kein Gründungsjahr, weder für die deutsche Gesellschaft noch für den Konzern. Damit gilt hier dasselbe wie bei BenQ und Samsung: Die häufig zitierten Jahreszahlen lassen sich über die deutschen Verbraucherseiten nicht stützen und bleiben deshalb ungenannt
Support: Kostenfreie Rufnummer 0800 45 444 45 laut Impressum, dazu eine Support-Rufnummer 06196 7883000, ein Anschluss über einen Kurznachrichtendienst unter 0171 3009453 sowie Chat und Kontaktformular. Diese Auffächerung nach Kanälen ist im Feld die breiteste
Servicezeiten: Telefon montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr, sonntags und feiertags geschlossen. Der Chat ist montags bis freitags von 9 bis 17.30 Uhr besetzt, der Kurznachrichtendienst montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr. Das ist das einzige Zeitfenster im Feld, das den Samstag einschließt
Garantie: Vierundzwanzig Monate für LG Produkte, Projektoren ausdrücklich eingeschlossen. Zwei Einschränkungen sind hier entscheidend und stehen so in den deutschen Garantiebedingungen: Für Akkus, Ladegeräte und Kabel gelten nur sechs Monate, und für Leuchtmittel, ausdrücklich einschließlich Beamer-Lampen, gelten nur 1.000 Betriebsstunden und höchstens sechs Monate. Bei gewerblicher Nutzung sinkt die Frist auf zwölf Monate. Eine eigene Regelung für Laser-Lichtquellen fehlt, obwohl genau eine solche in diesem Gerät arbeitet. Ob die Leuchtmittelklausel damit greift oder nicht, geht aus dem Text nicht hervor
Normen und Angaben: Keine Produktnorm auf den deutschen Seiten. Die Helligkeit wird in der Spezifikationstabelle unter der Überschrift Helligkeit in ANSI-Lumen mit 500 ausgewiesen. ANSI ist eine Messkonvention und keine zitierte Norm; in ISO/IEC 21118 kommt der Begriff kein einziges Mal vor
Herkunft: Keine Herkunftsangabe. Weder das Angebotsdatenfeld noch die deutsche Produktseite nennen ein Fertigungsland. Damit fehlt diese Angabe bei zwei der fünf Geräte in diesem Vergleich
Gewicht: 1,49 Kilogramm Nettogewicht laut Hersteller, bei einer Nettogröße von 135 mal 135 mal 80 Millimetern. Das Angebot nennt kein Gerätegewicht und führt stattdessen Artikelabmessungen von 23 mal 23 mal 22 Zentimetern, was ersichtlich die Verpackung ist und nicht das Gerät
Markteinführung: Kein Datum im Angebot und keines auf der deutschen Produktseite. In der frei einsehbaren Liste der 2026 neu aufgenommenen Modelle des Beamer-Tests der Stiftung Warentest steht ein LG CineBeam Q Mini. Ob damit dieses Modell HU710PB gemeint ist oder das gleichnamige neuere Gerät mit der Modellnummer PU600U, geht aus der frei zugänglichen Liste nicht hervor. Deshalb wird hier keine Zugehörigkeit behauptet

BenQ GV50
BenQ GV50 tragbarer Projektor mit Laser-Lichtquelle, kippbarem Sockel für Deckenprojektion und eingebautem Akku ohne Laufzeitangabe
Bauform: Kuppelform auf einem zweistufig neigbaren Sockel, 130 mal 211,2 mal 191,4 Millimeter, 2,1 Kilogramm laut Hersteller. 135 Grad vertikale und 360 Grad horizontale Verstellung
Einordnung im Feld: Tragbarer Markenprojektor mit Streaming-Oberfläche und kräftigem Lautsprecher, ausgelegt auf Deckenprojektion vom Bett aus
Auf Amazon ansehenDiagonale des Bildgebers: Keine Angabe zur Diagonale des Bildgebers
Die Spezifikationstabelle nennt als Projektionssystem DLP und als Auflösung 1080P mit 1920 mal 1080. Eine Diagonale des Bildgebers steht nirgends, weder in der Tabelle noch im Angebot. Damit lässt sich für dieses Gerät nicht feststellen, ob die 2.073.600 Bildpunkte physisch vorhanden sind oder durch Versatz entstehen. Das ist keine Kleinigkeit, denn bei Kleinstprojektoren dieser Bauart ist der Versatz die Regel und nicht die Ausnahme: Der einzige Chip mit 0,23 Zoll Diagonale, den ein Mitbewerber in diesem Feld benennt, erzeugt seine 1920 mal 1080 Bildpunkte aus 960 mal 540 Spiegeln. Ein Hinweis findet sich immerhin in der Optik: Das Objektiv ist mit Blende 1,9 und einer Brennweite von 19,65 Millimetern angegeben, was für einen kleinen Bildgeber spricht. Belegt ist damit nichts. Die Wörter Bildversatz, Pixel Shift oder XPR kommen weder in der Tabelle noch im Angebot vor
Dieses Gerät hat die vollständigste Spezifikationstabelle im Feld und zugleich die auffälligste Lücke. Vollständig ist sie beim Betrieb: zwei Geräuschwerte, zwei Lebensdauerwerte, ein Kontrastwert mit benanntem Messverfahren, eine Eingangsverzögerung in Millisekunden, eine Betriebstemperatur, ein Standby-Verbrauch. Vier dieser sechs Angaben fehlen bei mindestens drei der vier Mitbewerber. Die Lücke ist der Akku. In der Tabelle steht unter der Überschrift Batterie genau dreimal etwas: dass ein Akku eingebaut ist, welchen Zelltyp er hat und welche Chemie. Wie lange er hält, steht nirgends, und im Angebotstitel kommt das Wort Akku gar nicht erst vor, obwohl der Akku der Grund ist, warum die Stiftung Warentest dieses Gerät trotz 85 Watt typischem Verbrauch als Mini-Beamer führt. Wer ein Gerät kauft, um damit ohne Steckdose einen Film zu sehen, kauft hier eine unbezifferte Zusage. Der zweite Ärger ist der Weg zur Tabelle: Die naheliegende Adresse für Spezifikationen leitet auf eine andere Domäne um und endet dort mit einem Statuscode 404. Erreichbar ist die Tabelle nur über eine Kurzform der Adresse.
- Vollständigste Spezifikationstabelle im Feld: zwei Geräuschwerte, Lebensdauer getrennt nach Normal- und Eco-Betrieb, Kontrast mit benanntem Messverfahren FOFO, Eingangsverzögerung 22,4 Millisekunden, Betriebstemperatur und Standby-Verbrauch
- Einzige nach Betriebsmodi getrennte Lebensdauer der Lichtquelle im Feld: 20.000 Stunden im Normal- und 30.000 Stunden im Eco-Betrieb
- Die 500 ANSI Lumen stehen gleichlautend im Angebotstitel, im Angebotsdatenfeld und in der Spezifikationstabelle des Herstellers
- Der kippbare Sockel mit 135 Grad vertikaler und 360 Grad horizontaler Verstellung löst die Aufstellfrage konstruktiv statt über Software. Deckenprojektion vom Bett aus ist damit ohne Halterung möglich
- Kräftigster Lautsprecher im Feld mit zwei Hochtönern zu je 5 Watt und einem Tieftöner mit 10 Watt in einer eigenen Kammer. Bei einem Gerät, das ohne Anlage betrieben wird, ist das der praktisch relevanteste Unterschied zu den Mitbewerbern
- Laser-Lichtquelle, quecksilberfrei und ohne Wechsellampe. Vom EU-Verbot für quecksilberhaltige Beamer und Ersatzlampen ist dieses Gerät nicht betroffen
- Namentlich in der frei einsehbaren Liste der 2026 neu aufgenommenen Modelle des Beamer-Tests der Stiftung Warentest, dazu sieben Jahre Verfügbarkeitsdauer für EU-Ersatzteile laut Angebot
- Der eingebaute Akku hat weder eine Kapazität noch eine Laufzeit noch eine Ladedauer. In der Tabelle steht nur, dass es ihn gibt und aus welcher Chemie seine Zellen bestehen
- Im Angebotstitel kommt das Wort Akku nicht vor, obwohl er das Merkmal ist, das dieses Gerät zum Mini-Beamer macht. Im Angebotsdatensatz steht stattdessen die Zeile Batterie-Spannung 240 Volt, also die Netzspannung
- Keine Angabe zur Diagonale des Bildgebers. Ob die 1920 mal 1080 Bildpunkte physisch vorhanden sind oder durch Versatz entstehen, lässt sich für dieses Gerät aus keiner Herstellerangabe ableiten
- Die Spezifikationsseite ist unter der naheliegenden Adresse nicht erreichbar: Sie leitet auf eine andere Domäne um und liefert dort einen Statuscode 404. Wer nicht auf die Kurzform der Adresse kommt, findet die Tabelle nicht
- Widerspruch beim Gewicht: 2,1 Kilogramm laut Hersteller gegen 2,5 Kilogramm laut Angebotsdatenfeld. Bei einem Gerät, das getragen werden soll, ist das keine Nebensache
- Mit 85 Watt typischem Verbrauch das stromhungrigste Gerät im Feld nach dem Samsung. Das Angebotsdatenfeld nennt stattdessen 18 Watt, also die Lautsprecherleistung
- Das Angebotsdatenfeld nennt für minimale und maximale Bildgröße denselben Wert von 120 Zoll, was keine Spanne ist, und gibt die vertikale Trapezkorrektur in Zentimetern statt in Grad an
Ein Schlafzimmer mit Deckenprojektion, ein Haushalt ohne separate Lautsprecher und der Wunsch nach einer Spezifikationstabelle, in der die Betriebswerte tatsächlich stehen
Ein geplanter Filmabend ohne Steckdose, denn wie lange der Akku hält, sagt der Hersteller nicht
Helligkeit: 500 ANSI Lumen, gleichlautend im Angebotstitel, im Angebotsdatenfeld und in der Spezifikationstabelle des Herstellers
Lichtquelle: Laser. Kein Quecksilber, keine Wechsellampe
Lebensdauer: 20.000 Stunden im Normalbetrieb und 30.000 Stunden im Eco-Betrieb laut Spezifikationstabelle. Das ist im Feld die einzige nach Betriebsmodi getrennte Angabe. Das Angebotsdatenfeld nennt nur den höheren der beiden Werte
Betriebsgeräusch: 28 dBA im typischen Betrieb und 26 dBA im Eco-Betrieb laut Spezifikationstabelle. Ein Messabstand steht nicht dabei. Das Angebot nennt keine Dezibelzahl
Aufstellung: Projektionsverhältnis 1,2 bei festem Zoom, Bildgröße bis 120 Zoll, maximaler Projektionsabstand 3,65 Meter laut Angebot. Der Hersteller wirbt mit 120 Zoll aus zwei Metern Entfernung
Leistungsaufnahme: Typischer Stromverbrauch 85 Watt laut Hersteller, Standby unter 0,5 Watt. Das Angebotsdatenfeld nennt 18 Watt, was ersichtlich die Leistung des eingebauten Lautsprechers ist und nicht die des Geräts
Akku: Eingebauter Akku ja, Zelltyp Lithium-Ionen, Chemie NCM. Mehr steht nicht da. Der Hersteller nennt weder eine Kapazität noch eine Laufzeit noch eine Ladedauer. Im Angebotstitel kommt das Wort Akku überhaupt nicht vor, im Angebotsdatenfeld steht stattdessen die Zeile Batterie-Spannung 240 Volt, was die Netzspannung ist
Betriebstemperatur: 0 bis 40 Grad Celsius laut Spezifikationstabelle
Bewertungsbasis: Kein Variantenlisting: Die aufgerufene Nummer B0DL9HH3VR und die hinterlegte Elternnummer stimmen überein. Die 4,2 Sterne aus 146 Stimmen gelten damit genau dieser Ausführung und sind die zweitbreiteste saubere Bewertungsbasis im Feld
Offen geblieben: Die Laufzeit des eingebauten Akkus ist die wichtigste unbeantwortete Frage bei diesem Gerät. Offen bleibt außerdem, welche der drei Laser-Garantiestufen aus den europäischen Bedingungen für dieses Modell gilt und woher die Differenz von 400 Gramm zwischen Herstellerangabe und Angebotsdatenfeld stammt
Firma: BenQ Deutschland GmbH. Die deutsche Gesellschaft firmiert im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter HRB 22174, Geschäftsführer sind Volkan Weissenberg, Cheng-Yueh Wu und Shih-Chieh Wu. Die Umsatzsteuer-Kennung lautet DE 813020365. Der Rechtshinweis steht nicht unter der erwartbaren Adresse impressum, die einen Statuscode 404 liefert, sondern unter legal-notice
Sitz: Essener Straße 5, 46047 Oberhausen. Damit ist BenQ neben LG und Samsung einer von drei Anbietern in diesem Vergleich mit einer ladungsfähigen Anschrift in Deutschland
Gegründet: Im Jahr 2000. Die deutschsprachige Unternehmensseite formuliert das mit den Worten, seit der Gründung im Jahr 2000 zähle man zu den weltweit führenden Anbietern von Technologie- und Innovationslösungen. Für die deutsche GmbH selbst nennt der Hersteller kein Gründungsjahr
Support: Rufnummer 0208 40942-91 laut Rechtshinweis, dazu ein Kontaktformular, ein Online-Chat und die Adresse kontakt@benq.de, die auf den Kontaktseiten ausdrücklich für Kontakt- und Kooperationsanfragen und nicht für den Produktsupport genannt wird. Verbraucher werden vorrangig auf das Formular verwiesen
Servicezeiten: Montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr. Die Angabe steht auf der Kontaktseite und gilt für Telefon und Chat gleichermaßen
Garantie: Hier lohnt der genaue Blick, denn die europäischen Garantiebedingungen regeln die Lichtquelle deutlich ausführlicher als das Gerät. Für eine Laser-Lichtquelle nennen sie je nach Modell zwei Jahre oder 10.000 Stunden, drei Jahre oder 20.000 Stunden oder fünf Jahre oder 30.000 Stunden, jeweils je nachdem was zuerst eintritt. Für Leuchtdioden stehen dort drei Jahre oder 20.000 Stunden, für Quecksilberlampen ein Jahr oder 2.000 Stunden. Das Leuchtmittel gilt ausdrücklich als Verschleißteil, eine Helligkeitsabnahme ist von der Garantie ausgenommen. Welche der drei Laser-Stufen für dieses Modell gilt, geht aus den geprüften deutschen Seiten nicht hervor; das Angebotsdatenfeld nennt zwei Jahre Herstellergarantie
Normen und Angaben: Keine Produktnorm auf den deutschen Seiten. Die Helligkeit steht in der Spezifikationstabelle unter der Überschrift Helligkeit in ANSI Lumen. Bemerkenswert ist der Weg zu dieser Tabelle: Die naheliegende Adresse specifications leitet um und endet mit einem Statuscode 404, erreichbar ist die Tabelle nur unter der Adresse spec
Herkunft: Herkunftsland China laut Angebotsdatenfeld, Stand 26.08.2026. Der Hersteller selbst nennt auf der Produktseite kein Fertigungsland
Gewicht: Hier widersprechen sich die Quellen. Der Hersteller nennt in seiner Spezifikationstabelle ein Nettogewicht von 2,1 Kilogramm bei Abmessungen von 130 mal 211,2 mal 191,4 Millimetern. Das Angebotsdatenfeld nennt 2,5 Kilogramm. Der Unterschied von 400 Gramm entspricht ungefähr dem Netzteil, was die Abweichung erklären könnte, aber nicht belegt
Markteinführung: Kein Datum im Angebot und keines auf der Produktseite. Das Gerät ist allerdings namentlich in der frei einsehbaren Liste der 2026 neu aufgenommenen Modelle des Beamer-Tests der Stiftung Warentest aufgeführt, deren Datenstand vom 28. Mai 2026 datiert. Das Angebot nennt außerdem als einziges im Feld neben dem Magcubic eine Verfügbarkeitsdauer für EU-Ersatzteile von sieben Jahren

Samsung The Premiere 5
Samsung The Premiere 5 Ultrakurzdistanz-Projektor mit Dreifach-Laser, Touch-Ständer und einem Bildabstand von rund 43 Zentimetern für 100 Zoll
Bauform: Quaderförmiges Gehäuse mit beiliegendem Touch-Ständer. Gerätemaße veröffentlicht der Hersteller nicht, nur Verpackungsmaße von 240 mal 309 mal 182 Millimetern
Einordnung im Feld: Ultrakurzdistanz-Kleinstprojektor mit Berührungssteuerung, ausgelegt auf Tisch- und Bodenflächen
Auf Amazon ansehenDiagonale des Bildgebers: Keine Angabe zur Diagonale des Bildgebers und keine Auflösung in der Spezifikationstabelle
Dieses Gerät liefert den schärfsten Widerspruch des ganzen Vergleichs, und er verläuft zwischen Angebot und Hersteller. Der Angebotstitel bei Amazon nennt es einen interaktiven 4K-Projektor. Die Seite des Herstellers trägt im Seitentitel die Bezeichnung Full HD Projektor. Die Spezifikationstabelle des Herstellers nennt überhaupt keine Auflösung: keine Zeile Auflösung, keine Zahl, nichts. Im Angebotsdatensatz stehen dagegen zwei verschiedene Zahlen untereinander, nämlich Bildschirmauflösung 1920 mal 1080 und maximale Auflösung 3840 mal 2160. Die zweite Zahl ist eine Angabe zur Schnittstelle und keine zur Projektion. Wer nur den Angebotstitel liest, kauft ein Gerät, das der Hersteller selbst Full HD nennt, in der Erwartung von 4K
Dieses Gerät steht in diesem Vergleich, weil es die Aufstellfrage anders beantwortet als alle anderen. Statt das Gehäuse zu verkleinern und den Abstand beizubehalten, verkleinert es den Abstand: 43,26 Zentimeter für ein Bild von 100 Zoll Diagonale, und im Nahbereich beginnt die Projektion schon bei 11,67 Zentimetern. Wer die Aufstellflexibilität wörtlich nimmt, bekommt hier die radikalste Lösung im Feld, denn ein Gerät, das direkt vor der Wand oder mitten auf dem Tisch steht, braucht überhaupt keine Projektionsschneise durch den Raum. Der Preis dafür ist ein Datenblatt, das mehr verschweigt als jedes andere in diesem Vergleich. Es nennt keine Auflösung, keine Helligkeit, keine Lebensdauer, kein Betriebsgeräusch, keine Betriebstemperatur, kein Gerätegewicht und keine Gerätemaße. Es nennt zwei einander widersprechende Werte für den Stromverbrauch. Und es nennt als einzige Kontrastangabe im Feld einen Wert, der ausdrücklich als nativ gekennzeichnet ist, nämlich 1000 zu 1, was verglichen mit den 450.000 zu 1 und 100.000 zu 1 der Mitbewerber zeigt, wie wenig eine Kontrastzahl ohne Messverfahren aussagt. Dass ausgerechnet der Angebotstitel dieses Gerät zum 4K-Projektor macht, während der Hersteller es Full HD nennt, ist der unangenehmste Einzelbefund dieser Seite.
- Radikalste Lösung der Aufstellfrage im Feld: 43,26 Zentimeter Abstand für 100 Zoll Bilddiagonale, im Nahbereich ab 11,67 Zentimetern. Damit entfällt die Projektionsschneise durch den Raum vollständig
- Einzige Angabe im Feld, die einen Projektionsabstand und eine bezifferte Bildgröße direkt zueinander in Beziehung setzt. Bei allen anderen Geräten muss aus dem Projektionsverhältnis gerechnet werden
- Einziger Kontrastwert im Feld, der ausdrücklich als nativ gekennzeichnet ist: 1000 zu 1. Das ist die niedrigste Zahl im Feld und zugleich die einzige, die man einordnen kann
- Dreifach-Laser in Rot, Grün und Blau, quecksilberfrei und ohne Wechsellampe. Vom EU-Verbot für quecksilberhaltige Beamer und Ersatzlampen ist dieses Gerät nicht betroffen
- Berührungssteuerung über den mitgelieferten Ständer, mit der sich Tisch- und Bodenflächen bespielen lassen. Das ist im Feld die einzige Bedienform, die ohne Fernbedienung auskommt
- Ladungsfähige Anschrift in Deutschland, Rufnummer, und als einziger Anbieter im Feld Chat und Kurznachrichtendienst rund um die Uhr an sieben Tagen
- Namentlich in der frei einsehbaren Liste der 2026 neu aufgenommenen Modelle des Beamer-Tests der Stiftung Warentest, Datenstand 28. Mai 2026
- Der Angebotstitel nennt das Gerät einen 4K-Projektor, der Hersteller nennt es im Seitentitel einen Full HD Projektor. Zwischen diesen beiden Bezeichnungen liegt der Faktor vier bei der Bildpunktzahl
- Die Spezifikationstabelle des Herstellers nennt überhaupt keine Auflösung. Es gibt keine Zeile dafür, nicht einmal eine falsche
- Kein Helligkeitswert in der Spezifikationstabelle. Die 560 ISO-Lumen stehen nur im Fließtext, und im Angebotsdatenfeld wird daraus ohne Not eine ANSI-Angabe
- Zwei einander widersprechende Stromwerte in derselben Tabelle: 100 Watt als maximaler Energieverbrauch und 240 Watt im Ein-Zustand. Welcher Wert im Betrieb gilt, sagt der Hersteller nicht
- Weder Betriebsgeräusch noch Betriebstemperatur noch Lebensdauer der Lichtquelle. Bei einem Gerät, das auf dem Wohnzimmertisch steht, ist ausgerechnet die fehlende Dezibelzahl die ärgerlichste Lücke
- Kein Gerätegewicht und keine Gerätemaße. Die einzigen Zahlen betreffen die Verpackung, und das Angebot übernimmt das Verpackungsgewicht als Gerätegewicht
- Im Angebotsdatensatz stehen zwei verschiedene Herstellernummern für dasselbe Gerät: SP-LPU9DSAXXXE im Feld Modellname und SP-LPF5DSAXXXE im Feld Herstellerteilenummer. Nur die zweite stimmt mit der Artikelnummer beim Hersteller überein
- Vier Bewertungen sind die dünnste Basis im Vergleich. Der eine ausführliche Erfahrungsbericht auf der Herstellerseite selbst nennt unter Schwachpunkten ziemlich laut und hoher Stromverbrauch
Ein kleiner Raum ohne Platz für eine Projektionsschneise, eine glatte helle Wand oder ein Tisch, und der Wunsch, die Fläche mit den Fingern zu bedienen
Der Anspruch auf ein vollständiges Datenblatt, ein Filmabend ohne Steckdose oder die Erwartung von 4K, die der Angebotstitel weckt und der Hersteller nicht bestätigt
Helligkeit: 560 ISO-Lumen laut Fließtext der Produktseite. Die Spezifikationstabelle des Herstellers nennt keinen Helligkeitswert. Im Angebotsdatenfeld steht dieselbe Zahl als 560 ANSI-Lumen
Lichtquelle: Dreifach-Laser in Rot, Grün und Blau, in der Tabelle als Leuchtmittel-Typ Laser geführt. Kein Quecksilber, keine Wechsellampe
Lebensdauer: Keine Angabe. Weder Herstellerseite noch Angebot nennen eine Lebensdauer der Lichtquelle in Stunden. Das ist im Feld der einzige Fall, in dem beide Quellen schweigen
Betriebsgeräusch: Keine Angabe. Weder Herstellerseite noch Angebot nennen eine Dezibelzahl. Bemerkenswert ist dazu eine Kundenbewertung auf der Herstellerseite selbst, die unter Schwachpunkten ausdrücklich ziemlich laut und hoher Stromverbrauch aufführt
Aufstellung: Kein Projektionsverhältnis, dafür die praktisch nützlichere Angabe: 43,26 Zentimeter Projektionsdistanz für eine Bilddiagonale von 100 Zoll, minimale Projektionsdistanz 11,67 Zentimeter, Bilddiagonale 40 bis 100 Zoll. Das ist die einzige Angabe im Feld, die einen Abstand und eine Bildgröße direkt zueinander in Beziehung setzt, ohne dass gerechnet werden muss
Leistungsaufnahme: Hier widerspricht sich die Herstellerseite selbst. In derselben Tabelle stehen unter Leistung und Energieverbrauch die Zeile Energieverbrauch mit dem Zusatz Max und dem Wert 100 Watt und die Zeile Energieverbrauch im Ein-Zustand mit 240 Watt. Das Angebotsdatenfeld nennt 100 Watt. Welcher Wert der Leistungsaufnahme im Betrieb entspricht, geht aus der Tabelle nicht hervor
Akku: Kein Akku. Die Spezifikationstabelle führt keine Batteriezeile, im Lieferumfang stehen Anleitung und Stromkabel. Das Gerät ist damit ein netzgebundener Kleinstprojektor
Betriebstemperatur: Keine Angabe. ISO/IEC 21118 führt die zulässige Betriebstemperatur unter Nummer 21 als Pflichtangabe
Bewertungsbasis: Kein Variantenlisting: Die aufgerufene Nummer B0F2GKHLQK und die hinterlegte Elternnummer stimmen überein. Die 4,6 Sterne beruhen allerdings auf lediglich vier Stimmen und sind damit die dünnste Bewertungsbasis im Feld. Aus vier Stimmen lässt sich kein Qualitätsurteil ableiten
Offen geblieben: Wie laut das Gerät ist, wie viel Strom es tatsächlich zieht, wie schwer es ohne Karton ist und welche Auflösung sein Bildgeber darstellt, beantwortet der Hersteller in seiner Spezifikationstabelle an keiner Stelle. Vier zentrale Angaben fehlen damit bei einem Markengerät der oberen Preisklasse
Firma: Samsung Electronics GmbH. Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Königstein unter HRB 4657, Geschäftsführer ist Han Suk Seo, die Umsatzsteuer-Kennung lautet DE811710402. Inhaltlich verantwortlich nach dem Medienstaatsvertrag ist Darja Cepelev. Auch hier führen die naheliegenden Adressen ins Leere: impressum und info/impressum antworten mit dem Statuscode 404, das Impressum steht unter info/imprint
Sitz: Frankfurter Straße 2, 65760 Eschborn. Der Sitz liegt damit im selben Ort wie der von LG
Gegründet: Nicht veröffentlicht. Das deutsche Impressum nennt kein Gründungsjahr. Wie bei BenQ und LG bleibt die häufig zitierte Jahreszahl hier deshalb ungenannt
Support: Rufnummer 06196 77 555 77, dazu Chat, ein Anschluss über einen Kurznachrichtendienst und ein Kontaktformular. Eine eigene Rufnummer für Projektoren gibt es nicht; das Gerät läuft im Support unter der Sammelkategorie Fernseher, Audio und Video
Servicezeiten: Telefon montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Chat und Kurznachrichtendienst sind rund um die Uhr an sieben Tagen erreichbar, was im Feld einmalig ist
Garantie: Vierundzwanzig Monate für die Kategorie Fernseher, Audio und Video, zu der Projektor gehört, abgewickelt über einen Einsendeservice. Die Garantiezeit steht auch in der Spezifikationstabelle des Geräts. Eine abweichende Regelung für die Laser-Lichtquelle veröffentlicht der Hersteller nicht, Sonderregeln für Akkus gelten nur für Mobiltelefone und Tablets. Damit ist Samsung im Feld der einzige Anbieter, dessen Garantietext die Lichtquelle gar nicht erwähnt
Normen und Angaben: Keine Produktnorm und keine Helligkeitsangabe. Die Spezifikationstabelle dieses Geräts nennt überhaupt keinen Wert für die Helligkeit, weder in ANSI- noch in ISO-Lumen. Die Zahl 560 ISO-Lumen steht nur im Fließtext der Produktseite. Im Angebotsdatenfeld steht dieselbe Zahl als 560 ANSI-Lumen
Herkunft: Keine Herkunftsangabe im Angebot und keine auf der deutschen Produktseite
Gewicht: Kein Gerätegewicht. Die Spezifikationstabelle führt unter der Überschrift Gewicht ausschließlich die Zeile Gewicht mit Verpackung mit 3,5 Kilogramm, dazu Verpackungsmaße von 240 mal 309 mal 182 Millimetern. Gerätemaße stehen nirgends. Das Angebotsdatenfeld übernimmt die 3,5 Kilogramm als Gerätegewicht, was sie nicht sind
Markteinführung: Modelljahr 2025. Produkt- und Supportseite führen das Gerät als The Premiere 5 mit der Jahreszahl 2025, die deutschsprachige Bedienungsanleitung trägt das Datum 19. November 2025. Ein genaues Markteinführungsdatum veröffentlicht der Hersteller nicht. Das Gerät ist namentlich in der frei einsehbaren Liste der 2026 neu aufgenommenen Modelle des Beamer-Tests der Stiftung Warentest aufgeführt

Magcubic HY310
Magcubic HY310 Kleinstprojektor mit Autofokus, Kurzdistanzoptik und Netzbetrieb, beworben mit nativem Full HD und Verarbeitung von 4K-Signalen
Bauform: Flacher Quader von 196 mal 101,4 mal 92 Millimetern, 0,61 Kilogramm. Das leichteste Gerät im Feld
Einordnung im Feld: Preiswerter Kleinstprojektor ohne Markenhersteller, im Handel mit Abstand am häufigsten bewertet
Auf Amazon ansehenDiagonale des Bildgebers: Keine Angabe zur Diagonale des Bildgebers
Dieses Angebot macht als einziges im Feld die Unterscheidung sauber, um die es geht. Der Titel lautet 1080P Native Projektor 4K-Unterstützung und trennt damit genau das, was die anderen vier vermischen: was der Bildgeber darstellt und welche Signale das Gerät annimmt. Der Verkaufsshop des Anbieters schreibt dazu von nativem 1080p und von 4K-Dekodierung. Belegen lässt sich das allerdings nicht, denn eine Diagonale des Bildgebers steht auch hier nirgends. Die Datentabelle des Anbieters nennt als Projektionstechnik LCD, das Angebotsdatenfeld nennt als Anzeigetyp LED, was die Lichtquelle ist und nicht der Bildgeber. Bei einem Bildgeber in Flüssigkristalltechnik wäre ein Bildversatz technisch unüblich, was die Angabe nativ plausibel macht. Plausibel ist aber nicht belegt, und die Datentabelle desselben Anbieters führt für dieses Modell an einer Stelle den Prozessor Allwinner H713 und in der eigenen Navigationsleiste denselben Modellnamen mit dem Prozessor Allwinner H726
Dieses Gerät ist im Vergleich, weil die Suche nach einem Mini-Beamer zu Dutzenden solche Angebote ausspielt und weil es die beiden Extreme des Felds gleichzeitig markiert. Es ist mit 0,61 Kilogramm das leichteste Gerät und mit 260 ANSI das dunkelste, es zieht mit 48 Watt am wenigsten Strom und hat als einziges keinen Markenhersteller hinter sich. Und es macht ausgerechnet die Angabe, an der die vier Markengeräte scheitern, als einziges sauber: Sein Titel trennt die native Auflösung von der Signalverarbeitung, statt beides zu einer Zahl zu verschmelzen. Das ist bemerkenswert und soll hier auch so stehen. Alles andere spricht dagegen. Es gibt kein Impressum, keine europäische Anschrift, keine Rufnummer, keine deutschsprachige Seite und keinen benannten Verantwortlichen in der Europäischen Union. Die eigene Datentabelle widerspricht sich beim Prozessor und beim Betriebssystem, das Angebotsdatenfeld nennt als Garantie eine nackte Ziffer, und die einzige Anschrift führt nach Hongkong in eine Zeitzone, deren Servicezeiten hierzulande mittags enden. Wer ein Gerät für gelegentliche Abende im abgedunkelten Zimmer sucht und bereit ist, im Fehlerfall auf einen englischsprachigen E-Mail-Verkehr angewiesen zu sein, bekommt hier das leichteste Gerät des Vergleichs. Wer eine Ansprechstelle braucht, bekommt sie nicht.
- Einziges Angebot im Feld, das die native Auflösung und die verarbeitbaren Signale sauber trennt: 1080P Native Projektor mit 4K-Unterstützung statt einer verschmolzenen Zahl
- Leichtestes Gerät im Feld mit 0,61 Kilogramm bei 196 mal 101,4 mal 92 Millimetern. Das ist weniger als die Hälfte des zweitleichtesten Geräts
- Kürzestes Projektionsverhältnis unter den Geräten mit Normprojektion: 0,8 zu 1 bedeutet ein Bild, das breiter ist als der Abstand zur Wand. In einem kleinen Zimmer ist das der entscheidende Vorteil
- Mit 48 Watt die niedrigste Leistungsaufnahme im Feld, deutlich unterhalb der Schwelle von 65 Watt, mit der die Stiftung Warentest ein Gerät ohne Akku als Mini-Beamer führt
- Leuchtdiode als Lichtquelle, quecksilberfrei und ohne Wechsellampe. Vom EU-Verbot für quecksilberhaltige Beamer und Ersatzlampen ist dieses Gerät nicht betroffen
- Breiteste Zahlenbasis bei den Bewertungen im Feld mit 719 Stimmen, auch wenn diese Zahl einer ganzen Angebotsfamilie gilt
- Die Frage nach dem Akku beantwortet die Datentabelle des Anbieters mit einem klaren Nein statt mit Schweigen. Das ist im Feld die zweite von zwei eindeutigen Auskünften dieser Art
- Kein Impressum, keine Anschrift in der Europäischen Union, keine benannte verantwortliche Person, keine Rufnummer und keine deutschsprachige Seite. Die einzige Anschrift führt nach Hongkong
- Servicezeiten von 8.30 bis 18 Uhr in der Zeitzone UTC plus 8. Umgerechnet endet das Zeitfenster hierzulande um die Mittagszeit
- Die eigene Datentabelle widerspricht sich: Sie nennt für dieses Modell den Prozessor Allwinner H713, während die Navigationsleiste derselben Seite denselben Modellnamen mit Allwinner H726 führt, und sie nennt Android 11, während Produktbeschreibung und Angebot Android 14 nennen
- Mit 260 ANSI der dunkelste Wert im Feld. Für ein Bild von 100 Zoll Diagonale braucht ein solches Gerät einen wirklich abgedunkelten Raum, nicht nur zugezogene Vorhänge
- Weder Betriebsgeräusch noch Betriebstemperatur noch Lebensdauer der Lichtquelle. Drei Angaben, von denen ISO/IEC 21118 eine als Pflichtangabe führt
- Widersprüchliche Garantieangaben: zwei Jahre laut Hinweiskästchen im Verkaufsshop, im Angebotsdatenfeld dagegen nur die Ziffer 1 ohne Einheit
- Variantenlisting unter sehr ähnlichen Modellnamen. Der Anbieter führt neben dem HY310 unter anderem ein HY310X mit 200 statt 260 ANSI, was die Zuordnung von Bewertungen erschwert
- Das Angebot nennt weder ein Gewicht noch Abmessungen. Ausgerechnet beim leichtesten Gerät des Felds steht die Zahl, die dafür spricht, nur beim Anbieter und nicht im Angebot
Ein abgedunkeltes Zimmer, ein kleiner Abstand zur Wand, gelegentliche Nutzung und die Bereitschaft, im Fehlerfall auf englischsprachigen E-Mail-Verkehr angewiesen zu sein
Ein Raum mit Restlicht, ein großes Bild, oder der Anspruch, im Reklamationsfall eine erreichbare Stelle in Europa zu haben
Helligkeit: 260 ANSI, gleichlautend im Verkaufsshop und im Angebotsdatenfeld. Im Feld der niedrigste Wert. Im Angebotsdatenfeld steht die Zahl mit einer spanischen Einheitenbezeichnung statt einer deutschen
Lichtquelle: Leuchtdiode. Der Verkaufsshop nennt als Lichtquelle LED, das Angebotsdatenfeld nennt denselben Wert als Anzeigetyp. Kein Quecksilber, keine Wechsellampe
Lebensdauer: Keine Angabe. Weder der Verkaufsshop noch das Angebot nennen eine Lebensdauer der Lichtquelle in Stunden
Betriebsgeräusch: Keine Angabe. Weder der Verkaufsshop noch das Angebot nennen eine Dezibelzahl
Aufstellung: Projektionsverhältnis 0,8 zu 1 laut Angebotstext, Bildgröße 35 bis 135 Zoll, maximaler Projektionsabstand 2,5 Meter laut Angebotsdaten. Der Verkaufsshop des Anbieters nennt das Projektionsverhältnis nicht; hier ist ausnahmsweise das Angebot die vollständigere Quelle
Leistungsaufnahme: 48 Watt laut Angebotsdatenfeld. Der Verkaufsshop nennt keinen Wert. Damit liegt dieses Gerät als einziges im Feld deutlich unter der Schwelle von 65 Watt, mit der die Stiftung Warentest ein Gerät ohne Akku als Mini-Beamer führt
Akku: Kein Akku. Die Datentabelle des Anbieters führt in der Zeile Batterie den Wert Nein. Das ist die knappste, aber eine eindeutige Auskunft
Betriebstemperatur: Keine Angabe. ISO/IEC 21118 führt die zulässige Betriebstemperatur unter Nummer 21 als Pflichtangabe
Bewertungsbasis: Variantenlisting: Die aufgerufene Nummer B0DSHMQ76C weicht von der hinterlegten Elternnummer ab. Die 4,2 Sterne aus 719 Stimmen sind damit zwar die breiteste Zahlenbasis im Feld, gelten aber der ganzen Angebotsfamilie und nicht zwingend genau dieser Ausführung. Der Anbieter führt unter sehr ähnlichen Modellnamen mehrere technisch verschiedene Geräte, darunter ein HY310X mit 200 ANSI statt 260
Offen geblieben: Ob der Bildgeber die 1920 mal 1080 Bildpunkte tatsächlich physisch besitzt, lässt sich nicht überprüfen, weil keine Diagonale und keine Bauform des Bildgebers angegeben ist. Offen bleiben ferner die Lebensdauer der Leuchtdiode, das Betriebsgeräusch und die Frage, welche Garantiedauer nun gilt
Firma: Magcubic. Ein Firmenname im Rechtssinn wird nirgends genannt: keine Rechtsform, keine Registernummer, kein Geschäftsführer, keine Umsatzsteuer-Kennung. Der Anbieter betreibt einen englischsprachigen Verkaufsshop, der am Prüftag mit dem Statuscode 200 antwortet, aber kein Impressum führt. Die Adressen pages/impressum und policies/legal-notice liefern 404. Eine verantwortliche Person in der Europäischen Union wird auf keiner erreichbaren Seite benannt
Sitz: Keine Anschrift in der Europäischen Union. Die einzige Anschrift, die der Anbieter überhaupt veröffentlicht, steht in der Fußzeile seiner Kontaktseite: 1427 Solo Building, 41-43 Carnarvon Road, Tsim Sha Tsui, Kowloon, Hongkong
Gegründet: Nicht veröffentlicht. Die Unternehmensseite enthält Werbetext ohne Jahreszahl
Support: Ausschließlich E-Mail und ein Formular: help@magcubic.com, marketing@magcubic.com und eine persönliche Adresse. Keine Rufnummer, keine deutschsprachige Seite, keine deutschsprachige Ansprechstelle
Servicezeiten: Montag bis Freitag von 8.30 bis 18 Uhr in der Zeitzone UTC plus 8. Umgerechnet auf mitteleuropäische Sommerzeit endet das Zeitfenster damit um 12 Uhr mittags. Wer abends ein Problem hat, schreibt in eine Zeitzone, die schläft
Garantie: Zwei Jahre laut einem Hinweiskästchen im Verkaufsshop, verbunden mit einem Rückgaberecht von 30 Tagen. Das Angebotsdatenfeld nennt dagegen als Garantie für das Produkt schlicht die Ziffer 1 ohne Einheit. Ob damit ein Jahr, ein Monat oder gar nichts gemeint ist, lässt sich dem Feld nicht entnehmen
Normen und Angaben: Keine Norm. Die Helligkeit wird durchgehend als ANSI angegeben, sowohl im Verkaufsshop als auch im Angebot, ohne jeden Verweis auf ein Messverfahren. ANSI ist eine Messkonvention und keine Norm; in ISO/IEC 21118 kommt der Begriff nicht vor
Herkunft: Festlandchina laut Datentabelle des Verkaufsshops und Herkunftsland China laut Angebotsdatenfeld. Damit ist dies eine von drei belegten Herkunftsangaben im Feld und die einzige, die in beiden Quellen übereinstimmend steht
Gewicht: 0,61 Kilogramm laut Datentabelle des Verkaufsshops, bei Abmessungen von 196 mal 101,4 mal 92 Millimetern. Damit ist es das mit Abstand leichteste Gerät im Feld, weniger als die Hälfte des zweitleichtesten. Das Angebot nennt weder ein Gewicht noch Abmessungen
Markteinführung: Nicht veröffentlicht. Weder Verkaufsshop noch Angebot nennen ein Datum. Das Gerät kommt in der frei einsehbaren Modellliste des Beamer-Tests der Stiftung Warentest nicht vor
Geräusch, Wärme und Akkulaufzeit: die Zahlen für den Raum, in dem man sitzt
Ein großer Heimkinobeamer hängt an der Decke, ein paar Meter über den Köpfen, und sein Lüfter verschwindet im Raumklang. Ein Kleinstprojektor steht auf dem Couchtisch, dem Nachttisch oder dem Regalbrett neben dem Sofa, oft weniger als einen Meter vom nächsten Ohr entfernt. Die Dezibelzahl ist deshalb bei dieser Bauart nicht eine Angabe unter vielen, sondern die praktisch wichtigste nach der Helligkeit. Sie fehlt in fünf von fünf Angebotstexten. Drei der fünf Hersteller veröffentlichen einen Wert: der LG CineBeam Q mit 29, 27 und 25 dB(A) für drei Betriebsmodi, allerdings nur auf seiner britischen Seite und nicht auf der deutschen, der BenQ GV50 mit 28 dBA im typischen und 26 dBA im Eco-Betrieb, und der XGIMI MoGo 4 mit einem Wert von kleiner oder gleich 28 dB. Samsung und Magcubic veröffentlichen keine Zahl, in keinem Dokument.
Vergleichbar sind diese drei Zahlen nicht, und das ist der eigentliche Befund. Schalldruck nimmt mit dem Abstand ab, und zwar erheblich: Eine Verdopplung des Abstands senkt den Pegel im Freifeld um etwa 6 Dezibel. Ein Wert von 28 dB in einem Meter Entfernung und ein Wert von 28 dB in einem halben Meter Entfernung beschreiben deshalb zwei sehr verschiedene Geräte. Genau diesen Abstand nennt in diesem Feld nur ein einziger Anbieter: XGIMI schreibt in seiner Fußnote, die Messungen seien bei einer Umgebungstemperatur von 25 Grad und einem Meter Abstand zum Gerät durchgeführt worden. LG und BenQ nennen Betriebsmodi, aber keinen Abstand. ISO/IEC 21118 führt das Betriebsgeräusch unter Nummer 20 als freiwillige Angabe, verlangt aber, wenn es angegeben wird, ausdrücklich die Nennung des Betriebsmodus und verweist für die Messung des Schallleistungspegels auf ISO 7779; als Beispiel nennt sie einen Schalldruckpegel von 35 dB an den Zuhörerpositionen im Normalbetrieb. Die Stiftung Warentest misst nach eigener Beschreibung im Normal- und im Sparbetrieb mit jeweils 0,5 Metern Abstand von allen vier Gehäuseseiten und lässt den Eindruck zusätzlich subjektiv beurteilen; Betriebsgeräusche sind bei ihr abwertungsfähig.
Die zweite Zahl für den Raum ist die Wärme. Ein Gerät, das 65 oder 85 Watt aufnimmt, gibt diese Energie ganz überwiegend als Wärme wieder ab, und bei einem kleinen Gehäuse steht dafür wenig Fläche zur Verfügung. Deshalb ist die zulässige Betriebstemperatur nach ISO/IEC 21118 unter Nummer 21 eine Pflichtangabe. Drei der fünf Anbieter erfüllen sie mit übereinstimmenden 0 bis 40 Grad Celsius, wobei die Angabe beim LG wieder nur auf der britischen Seite steht. Samsung und Magcubic nennen keine. Die Stiftung Warentest misst bei ihren Prüfungen zusätzlich die maximale Gehäusetemperatur, um die Wärmeentwicklung zu beurteilen. Praktisch heißt das für den Kauf: Ein Kleinstprojektor gehört nicht in ein geschlossenes Regalfach und nicht unter eine Decke, und wer ihn im Hochsommer auf einer Terrasse betreibt, sollte wissen, dass die Obergrenze bei den drei Geräten, die überhaupt eine nennen, bei 40 Grad liegt.
Die dritte Zahl betrifft nur zwei der fünf Geräte, dafür aber genau die, wegen derer diese Warengruppe meistens gesucht wird. Beim XGIMI MoGo 4 steht eine Akkukapazität von 71,28 Wattstunden und eine Laufzeit von bis zu 2,5 Stunden Videowiedergabe, und die zugehörige Fußnote sagt ausdrücklich, dass dieser Wert im Eco-Modus gilt. Für reine Musikwiedergabe bei ausgeschaltetem Projektorlicht und höchstens halber Lautstärke nennt derselbe Hersteller bis zu 6 Stunden. Die Helligkeitsangabe von 450 ISO-Lumen stammt dagegen aus dem Leistungsmodus. Zusammengenommen heißt das: Wer die angegebene Helligkeit nutzt, bekommt weniger als die angegebene Laufzeit, und wer die angegebene Laufzeit nutzt, sieht ein dunkleres Bild. Beim BenQ GV50 ist die Lage einfacher zu beschreiben und schlechter für den Käufer: Die Spezifikationstabelle bestätigt einen eingebauten Lithium-Ionen-Akku mit NCM-Chemie und nennt weder Kapazität noch Laufzeit noch Ladedauer. Ein Hinweis der Stiftung Warentest gehört hier dazu, weil er beide Geräte betrifft: Die Akkulaufzeiten der meisten Mini-Beamer lassen sich mithilfe einer USB-Powerbank verlängern.
Aufstellung: Projektionsabstand, Bildgröße und die Fläche dahinter
Die Aufstellflexibilität ist der Grund, aus dem diese Warengruppe existiert, und sie zerfällt in drei Fragen: Wie weit muss das Gerät von der Fläche wegstehen, wie groß wird das Bild dabei, und was passiert mit dem Bild, wenn beides nicht zusammenpasst. Die erste Frage beantwortet das Projektionsverhältnis, also der Quotient aus Projektionsabstand und Bildbreite. Es ist die einzige Angabe, mit der sich die Bilddiagonale für einen konkreten Raum ausrechnen lässt, und erfreulicherweise liefert dieses Feld sie vollständig: LG mit 1,2, BenQ mit 1,2, XGIMI mit 1,2 zu 1 und Magcubic mit 0,8 zu 1. Samsung nennt kein Verhältnis, dafür die praktisch noch nützlichere Angabe eines konkreten Zahlenpaars, nämlich 43,26 Zentimeter Abstand für eine Bilddiagonale von 100 Zoll und einen minimalen Abstand von 11,67 Zentimetern. ISO/IEC 21118 führt das Projektionsverhältnis unter Nummer 9 übrigens nur als freiwillige Angabe; die Pflichtangabe unter Nummer 8 ist die minimale und maximale Bilddiagonale, während der zugehörige Projektionsabstand wieder freiwillig ist.
| Raum und Nutzung | Welches Gerät im Feld dafür taugt | Worauf zu achten ist |
|---|---|---|
| Kinderzimmer oder Gästezimmer, abgedunkelt, Bild bis 80 Zoll | Alle fünf Geräte funktionieren. Bei dieser Bildgröße spielt die Helligkeit die kleinste Rolle, weil die Lichtmenge auf eine kleinere Fläche verteilt wird | Hier zählt das Betriebsgeräusch mehr als die Helligkeit, denn der Beamer steht im selben kleinen Raum wie der Zuschauer. Bei zwei der fünf Geräte gibt es dazu keine Zahl |
| Wohnzimmer mit Verdunkelungsvorhang, Bild um 100 Zoll | LG und BenQ mit je 500 ANSI-Lumen, dahinter Samsung mit 560 ISO-Lumen aus sehr kurzem Abstand. XGIMI mit 450 ISO-Lumen liegt knapp darunter | Von 260 auf 560 ist der Faktor gut zwei. Auf 100 Zoll verteilt macht das den Unterschied zwischen einem Bild mit Tiefe und einem flauen Bild. Der Magcubic ist hier am Ende seiner Möglichkeiten |
| Kleiner Raum ohne Platz für eine Projektionsschneise | Samsung mit 43,26 Zentimetern Abstand für 100 Zoll, dahinter Magcubic mit einem Projektionsverhältnis von 0,8 zu 1 | Ultrakurzdistanz stellt hohe Ansprüche an die Fläche: Jede Unebenheit der Wand wird durch den flachen Lichteinfall sichtbar, weil das Licht die Struktur streifend beleuchtet |
| Wechselnder Aufstellort im Haus, Steckdose vorhanden | LG mit einem Würfel von 13,5 Zentimetern Kantenlänge und 1,49 Kilogramm, Magcubic mit 0,61 Kilogramm | Beide brauchen zwingend Strom. Der LG nennt dafür immerhin die Anforderung an eine externe Stromquelle: mindestens 20 Volt bei 3,25 Ampere |
| Abend im Freien nach Einbruch der Dunkelheit, keine Steckdose | Nur XGIMI mit bezifferten 2,5 Stunden im Eco-Modus und BenQ mit einem Akku ohne Laufzeitangabe | Die 2,5 Stunden gelten im Eco-Modus, die 450 ISO-Lumen im Leistungsmodus. Beides gleichzeitig gibt es nicht, und ein Spielfilm dauert selten weniger als zwei Stunden |
| Deckenprojektion vom Bett aus | BenQ mit einem Sockel, der sich 135 Grad vertikal und 360 Grad horizontal verstellen lässt, und XGIMI mit einem drehbaren Fuß | Der LG kann durch seinen Bügel ebenfalls nach oben zeigen, hat aber weder ein Deckenbefestigungsloch noch ein Stativgewinde. Wer eine Halterung plant, findet an diesem Gehäuse keinen Anschlusspunkt |
Die zweite Frage betrifft die Fläche, und sie wird bei kurzen Abständen zum eigentlichen Problem. Je flacher das Licht auf die Wand trifft, desto stärker wirft jede Unebenheit einen sichtbaren Schatten, weil sie streifend beleuchtet wird. Eine Raufasertapete, die unter normalem Lichteinfall völlig unauffällig ist, zeigt bei Ultrakurzdistanz ein deutlich sichtbares Korn. Das gilt für das Samsung-Gerät mit 43 Zentimetern Abstand in besonderem Maß und für das Magcubic-Gerät mit einem Verhältnis von 0,8 zu 1 abgeschwächt. Wer eine solche Bauform ins Auge fasst, sollte vorher mit einer Taschenlampe flach an der vorgesehenen Wand entlangleuchten; was dann sichtbar wird, wird auch im Bild sichtbar sein. Bei den drei Geräten mit einem Verhältnis um 1,2 ist der Lichteinfall steiler und die Wand toleranter.
Die dritte Frage betrifft die Trapezkorrektur, und hier lohnt ein Wort der Warnung, weil sie bei Kleinstprojektoren als Verkaufsargument geführt wird. Sie rechnet ein schief projiziertes Bild elektronisch wieder gerade, indem sie den Bildinhalt vor der Projektion verzerrt. Der Preis dafür ist, dass ein Teil des Bildgebers unbenutzt bleibt: Bildpunkte und Helligkeit gehen verloren, und zwar umso mehr, je stärker korrigiert wird. Bei einem Gerät mit 260 oder 450 Lumen ist das kein Detail. Wer den Beamer gerade und mittig zur Fläche stellen kann, sollte die Korrektur ausschalten und gewinnt dadurch messbar Bild. Bemerkenswert ist am Rande, dass zwei der fünf Angebotsdatensätze die vertikale Trapezkorrektur in Zentimetern angeben, obwohl es sich um einen Winkel handelt; die richtige Angabe steht bei einem der beiden Hersteller mit plus minus 20 Grad vertikal und plus minus 30 Grad horizontal in der eigenen Spezifikationstabelle. Wer grundsätzlich abwägt, ob für sein Wohnzimmer ein Beamer oder ein großer Fernseher die bessere Antwort ist, findet die Gegenüberstellung unter Beamer oder Fernseher, und die Stiftung Warentest führt in ihrem aktuellen Test dieselben Argumente gegeneinander: für den Beamer das variable und riesige Bild, natürliche Farben besonders bei Hauttönen sowie die leichte und flexible Aufstellbarkeit, für den Fernseher die Nutzbarkeit bei Tageslicht und die Tatsache, dass Empfänger, Lautsprecher und Streaming-Apps bereits eingebaut sind.
Lichtquelle und das EU-Verbot, das diese Geräte nicht trifft
Bei großen Beamern ist die Lichtquelle inzwischen ein Kaufkriterium mit Verfallsdatum, und der Grund dafür ist eine Regelung der Europäischen Union. Verboten sind Herstellung und Import quecksilberhaltiger Beamer und Ersatzlampen, gestaffelt nach Helligkeit: seit dem 25. Februar 2025 für Geräte und Ersatzlampen unter 2.000 Lumen, ab dem 25. Februar 2027 für alle darüber. Der Abverkauf bereits hergestellter oder importierter Ware bleibt Händlern auch nach diesen Terminen erlaubt, und wer ein solches Gerät besitzt, darf es weiter benutzen. Die Industrie hat einen Antrag auf Fristverlängerung gestellt, über den zum Stand der zitierten Quelle nicht final entschieden war; die Stiftung Warentest formuliert die Folge unmissverständlich: Künftig dürften Händler nur noch Beamer mit umweltfreundlicheren Lichttechniken wie Laser oder LED anbieten.
Für Kleinstprojektoren ist dieses Thema erledigt, bevor es beginnt, und das ist ein handfester Vorteil dieser Bauart. Eine Hochdruck-Quecksilberdampflampe braucht Platz, Kühlung und eine Zündelektronik, und beides passt nicht in ein Gehäuse von 13,5 Zentimetern Kantenlänge oder in einen Zylinder in Thermoskannengröße. Alle fünf Geräte in diesem Vergleich arbeiten deshalb mit Laser oder Leuchtdioden: drei mit Laser, nämlich LG, BenQ und Samsung, und zwei mit Leuchtdioden, nämlich XGIMI und Magcubic. Keines hat ein Leuchtmittel, das gewechselt werden müsste, keines fällt unter eine der beiden Fristen, und bei keinem entstehen Folgekosten für Ersatzlampen. Damit entfällt eine Kostenposition, die bei großen Lampenmodellen inzwischen über die Wirtschaftlichkeit eines Geräts entscheidet. Wer die beiden Bauarten grundsätzlich gegeneinander abwägen will, findet die Einordnung unter Beamer-Lampe oder LED.
Bei der Lebensdauer wird es dagegen dünn. ISO/IEC 21118 führt die Lebensdauer der Lichtquelle unter Nummer 7 nur als freiwillige Angabe und definiert sie als den Zeitpunkt, zu dem die Lichtleistung auf die Hälfte gefallen ist, mit dem Beispiel 20.000 Stunden im Normalbetrieb und der ausdrücklichen Anforderung, den Betriebsmodus zu nennen. Genau einer der fünf Anbieter erfüllt diese Anforderung vollständig: BenQ nennt 20.000 Stunden im Normalbetrieb und 30.000 Stunden im Eco-Betrieb. Bei LG und XGIMI steht eine Stundenzahl nur im Angebotsdatenfeld, nämlich 20.000 beziehungsweise 25.000, jeweils ohne Betriebsmodus und ohne Herstellerbeleg. Samsung und Magcubic nennen überhaupt keine Zahl. Praktisch ist das weniger dramatisch als bei Lampenmodellen, denn 20.000 Stunden entsprechen bei zwei Stunden Nutzung am Tag über 27 Jahren. Der Punkt ist ein anderer: Eine Zahl, die nur im Datenfeld einer Verkaufsplattform steht und bei keinem Hersteller wiederzufinden ist, sollte man auch nicht als Herstellerzusage lesen.
Häufige Fragen
Was genau ist ein Mini-Beamer, und muss er einen Akku haben?
Nein, er muss keinen Akku haben, und die einzige nachprüfbare Definition, die in Deutschland gerade im Umlauf ist, sagt das ausdrücklich. Die Stiftung Warentest schreibt im Untersuchungsprogramm ihres aktuellen Beamer-Tests, als Mini-Beamer habe man Modelle definiert, die entweder per eingebautem Akku betrieben werden oder eine gemessene nominale Leistungsaufnahme von höchstens 65 Watt haben. Das ist ein Oder und kein Und. Der Akku ist eine von zwei Möglichkeiten, die Bedingung zu erfüllen, und die zweite Möglichkeit betrifft die Baugröße, denn wer nur 65 Watt zieht, kann kein großes Kühlsystem und keinen großen Bildgeber betreiben. Drei der fünf Geräte auf dieser Seite haben keinen Akku und sind trotzdem Mini-Beamer.
Wie hell muss ein Mini-Beamer sein, damit ich etwas sehe?
Das hängt an drei Größen, und der Beamer ist nur eine davon: wie viel Restlicht im Raum ist, wie groß das Bild werden soll und wie hell die Fläche ist, auf die projiziert wird. Die fünf Geräte hier reichen von 260 bis 560 Lumen und liegen damit um den Faktor gut zwei auseinander. Zum Vergleich: Ein ausgewachsener Wohnzimmerbeamer bringt 2.000 bis 4.000 Lumen, also das Vier- bis Fünfzehnfache. Ein Mini-Beamer ist deshalb ein Gerät für den abgedunkelten Raum oder für den Abend nach Einbruch der Dunkelheit, und das gilt unabhängig davon, was auf dem Karton steht. Je größer das Bild gezogen wird, desto dunkler wird es, denn dieselbe Lichtmenge verteilt sich auf eine größere Fläche. Wer bei 100 Zoll bleibt statt auf 150 Zoll zu gehen, gewinnt mehr als durch jeden Aufpreis beim Gerät.
Was bedeutet die Zahl vor dem Wort Lumen, und warum steht mal ANSI und mal ISO davor?
ANSI und ISO sind zwei Bezeichnungen für Messkonventionen, und sie sind nicht dasselbe. Interessant ist, was in der einschlägigen Norm für Projektor-Datenblätter steht, nämlich ISO/IEC 21118 in der dritten Ausgabe vom Februar 2020. Sie verlangt unter Nummer 11 ihrer Tabelle 1 als Pflichtangabe den Lichtstrom auf der Projektionsfläche und nennt als Beispiel schlicht 2.000 lm. Der Begriff ANSI kommt in ihrem Text kein einziges Mal vor; sie spricht vom Lichtstrom in Lumen und verweist für das Messverfahren auf ihren kostenpflichtigen Anhang B und auf die Norm IEC 61947-1. Wer also ANSI-Lumen liest, liest keine Normangabe, sondern eine im Handel eingebürgerte Bezeichnung. Praktisch heißt das: Zahlen mit einer Norm dahinter sind vergleichbarer als Zahlen ohne. Zwei der fünf Geräte hier nennen ISO, drei nennen ANSI, und genau einer nennt die Norm überhaupt beim Namen.
Ist ein Mini-Beamer mit Full HD wirklich Full HD?
Nicht zwingend, und das ist bei Kleinstprojektoren schärfer als bei großen Geräten, weil dort die kleinsten Bildgeber verbaut sind. Ein Beispiel aus diesem Vergleich: Genau ein Hersteller nennt die Diagonale seines Bildgebers, nämlich 0,23 Zoll. Schlägt man diese Diagonale beim Chiphersteller nach, findet man eine Spiegelmatrix von 960 Spalten mal 540 Zeilen, also 518.400 physische Spiegel. Die beworbenen 1920 mal 1080 Bildpunkte entstehen daraus, weil jeder Spiegel während eines Vollbildes vier verschiedene Bildpunkte nacheinander darstellt. Das steht so im Datenblatt des Chipherstellers. Es ist kein Betrug, denn auf der Leinwand landen tatsächlich 2.073.600 unterscheidbare Bildpunkte, aber es ist auch nicht dasselbe wie ein Bildgeber, der diese Punkte physisch besitzt. Bei den vier anderen Geräten lässt sich die Frage gar nicht beantworten, weil sie die Diagonale ihres Bildgebers nicht nennen.
Warum steht bei Mini-Beamern so oft 4K auf der Verpackung?
Weil zwei verschiedene Dinge mit demselben Wort bezeichnet werden. Ein Gerät kann ein Signal mit 3840 mal 2160 Bildpunkten annehmen und verarbeiten, ohne es abzulehnen, und trotzdem in einer niedrigeren Auflösung projizieren. Im Handel steht dafür regelmäßig 4K-Unterstützung, 4K-kompatibel oder 4K-Dekodierung. Das sind Angaben zur Schnittstelle und keine Auflösungsangaben. In diesem Vergleich gibt es dafür ein besonders klares Beispiel und ein besonders unangenehmes. Klar ist das preiswerteste Gerät: Sein Titel lautet 1080P Native Projektor 4K-Unterstützung und trennt beides sauber. Unangenehm ist ein Markengerät, dessen Angebotstitel es einen 4K-Projektor nennt, während der Hersteller es auf seiner eigenen Seite im Seitentitel als Full HD Projektor führt. Wer nur den Angebotstitel liest, kauft an dieser Stelle etwas anderes, als er glaubt.
Wie laut ist ein Mini-Beamer im Zimmer?
Das ist die praktisch wichtigste Zahl bei einem Gerät, das im selben Raum steht wie der Zuschauer, und sie fehlt am häufigsten. Von fünf Geräten veröffentlichen drei überhaupt einen Dezibelwert, und kein einziges tut das im Angebotstext. Die Werte liegen zwischen 25 und 29 dB(A), was klingt, als wäre der Unterschied klein, aber Dezibel ist eine logarithmische Größe. Noch wichtiger ist, dass die Werte nicht vergleichbar sind: Nur ein Hersteller nennt den Messabstand, nämlich einen Meter, und die beiden anderen nennen Betriebsmodi, aber keinen Abstand. ISO/IEC 21118 führt das Betriebsgeräusch unter Nummer 20 als freiwillige Angabe und verlangt, wenn es angegeben wird, die Nennung des Betriebsmodus; als Beispiel steht dort ein Schalldruckpegel von 35 dB an den Zuhörerpositionen. Die Stiftung Warentest misst nach eigener Beschreibung im Normal- und im Sparbetrieb mit jeweils 0,5 Metern Abstand von allen vier Gehäuseseiten. Keine der drei Herstellerangaben in diesem Feld ist mit dieser Messung vergleichbar.
Wie lange hält der Akku eines Mini-Beamers wirklich?
Bei zwei der fünf Geräte hier ist überhaupt ein Akku eingebaut, und nur eines von beiden nennt eine Laufzeit. Diese eine Angabe lautet bis zu 2,5 Stunden Videowiedergabe, und der Hersteller schreibt in der Fußnote ausdrücklich dazu, dass sie im Eco-Modus gilt. Die Helligkeitsangabe desselben Geräts stammt aus dem Leistungsmodus. Beide Werte gleichzeitig gibt es damit nicht: Wer die volle Helligkeit will, bekommt eine kürzere Laufzeit, und wer die angegebene Laufzeit will, sieht ein dunkleres Bild. Das zweite Gerät mit Akku nennt in seiner Spezifikationstabelle nur, dass ein Akku vorhanden ist, aus welchem Zelltyp er besteht und welche Chemie er hat. Kapazität, Laufzeit und Ladedauer fehlen. Ein praktischer Hinweis dazu stammt von der Stiftung Warentest: Die Akkulaufzeiten der meisten Mini-Beamer lassen sich mithilfe einer USB-Powerbank verlängern.
Betrifft mich das EU-Verbot für Quecksilberlampen, wenn ich einen Mini-Beamer kaufe?
Mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht, und das ist ein handfester Vorteil dieser Warengruppe. Verboten sind Herstellung und Import quecksilberhaltiger Beamer und Ersatzlampen, gestaffelt nach Helligkeit: seit dem 25. Februar 2025 für Geräte und Ersatzlampen unter 2.000 Lumen, ab dem 25. Februar 2027 für alle darüber. Der Abverkauf bereits hergestellter oder importierter Ware bleibt Händlern erlaubt, und wer ein solches Gerät besitzt, darf es weiter benutzen. Für Kleinstprojektoren ist das Thema praktisch erledigt, weil dort weder Platz noch Kühlung für eine Hochdrucklampe vorhanden sind. Alle fünf Geräte in diesem Vergleich arbeiten mit Laser oder Leuchtdioden, drei mit Laser und zwei mit Leuchtdioden. Keines hat ein Leuchtmittel, das gewechselt werden müsste, und keines fällt unter eine der beiden Fristen. Damit entfällt bei dieser Bauart eine Folgekostenposition, die bei großen Lampenmodellen inzwischen zum Kaufkriterium geworden ist.
Worauf muss ich bei der Aufstellung achten?
Auf drei Dinge, und keines davon steht groß auf der Verpackung. Erstens auf das Projektionsverhältnis, also den Quotienten aus Abstand und Bildbreite. Es ist die einzige Angabe, mit der sich ausrechnen lässt, wie groß das Bild aus einer bestimmten Entfernung wird, und erfreulicherweise liefern es in diesem Feld alle fünf Geräte in der einen oder anderen Form. Zweitens auf die Fläche: Je kürzer der Abstand, desto flacher fällt das Licht ein und desto stärker treten Unebenheiten der Wand hervor. Bei Ultrakurzdistanz ist eine wirklich glatte Fläche keine Empfehlung, sondern eine Voraussetzung. Drittens auf die Trapezkorrektur. Sie rechnet ein schief projiziertes Bild wieder gerade, verschenkt dabei aber Bildpunkte und Helligkeit, weil ein Teil des Bildgebers unbenutzt bleibt. Wer den Beamer gerade zur Fläche stellen kann, sollte darauf verzichten. Bemerkenswert ist übrigens, dass zwei der fünf Angebotsdatensätze die vertikale Trapezkorrektur in Zentimetern angeben, obwohl es sich um einen Winkel handelt.
Warum steht auf dieser Seite keine Note der Stiftung Warentest?
Weil sie kostenpflichtig ist und weil eine fremde Note nicht zu einer eigenen Aussage werden darf. Der aktuelle Beamer-Test mit 40 Geräten ist in seinen Befunden, in der Beschreibung des Untersuchungsprogramms und in der Liste der geprüften Modelle frei einsehbar; die Ergebnistabelle mit den Qualitätsurteilen ist es nicht. Diese Seite referenziert deshalb die frei zugänglichen Befunde, also die Definition des Begriffs Mini-Beamer, die Zahl der neu aufgenommenen Geräte, die Beschreibung der Messverfahren und die Preisangaben, und gibt weder Note noch Rangfolge wieder. Drei der fünf hier eingeordneten Geräte kommen in der frei einsehbaren Modellliste namentlich vor; welche Bewertung sie dort tragen, steht hier bewusst nicht.
Wurden die fünf Geräte für diesen Vergleich aufgebaut?
Nein. Es wurde kein Beamer gekauft, aufgestellt oder projiziert, und es gibt hier kein Hands-on-Test und keine eigene Messung. Diese Seite hat für fünf am Prüftag bestellbare Geräte ausgezählt, welche kaufentscheidenden Zahlen die Anbieter tatsächlich veröffentlichen, an welcher Stelle sie stehen und wo sich Angebot und Herstellerunterlagen widersprechen. Alle Zahlen auf dieser Seite stammen aus Herstellerunterlagen, Angebotsdatenfeldern oder den unten aufgeführten Quellen und sind dort jeweils benannt. Wo eine Angabe fehlt, steht das ausdrücklich da, statt sie durch eine Schätzung zu ersetzen.
Wie diese Seite entstanden ist
Grundlage sind fünf am Prüftag bestellbare Kleinstprojektoren, die einzeln über ihre Direktadresse abgerufen und mit den öffentlich zugänglichen Spezifikationstabellen und Produktseiten der Hersteller abgeglichen wurden. Ausgezählt wurde, welche kaufentscheidenden Angaben vorhanden sind und an welcher Stelle sie stehen, getrennt nach Angebot und Herstellerunterlage. Bei einem Gerät wurde zusätzlich das Datenblatt des Chipherstellers herangezogen, weil der Bildgeber dort mit einer nachprüfbaren Spiegelzahl beschrieben ist. Es wurde kein Beamer gekauft, aufgestellt oder projiziert, es gibt kein Hands-on-Test und keine eigene Messung. Wo eine Angabe fehlt, steht das ausdrücklich da, statt sie durch eine Schätzung zu ersetzen; wo sich zwei Quellen widersprechen, ist der Widerspruch benannt und nicht aufgelöst. Die Auswahl der Geräte folgt bewusst der Baugröße und nicht der Stromversorgung, weshalb drei der fünf keinen Akku haben.
Aus dem aktuellen Beamer-Test der Stiftung Warentest sind ausschließlich die frei zugänglichen Inhalte übernommen, also die Definition des Begriffs Mini-Beamer aus dem Untersuchungsprogramm, die Beschreibung der Messverfahren für Betriebsgeräusch, Gehäusetemperatur und Akkulaufzeit, die Beobachtung zum Regenbogeneffekt bei Geräten mit Mikrospiegeltechnik, die Zahl von 40 geprüften Geräten und die Angabe, dass 2026 zwanzig Geräte neu aufgenommen wurden, davon sieben Mini-Beamer mit eingebautem Akku. Zu den Preisen nennt dieselbe Quelle zwei Zahlen, die sauber auseinanderzuhalten sind: Die Preisspanne des gesamten Testfelds gibt sie mit 69 bis 5 450 Euro an, das teuerste noch erhältliche Modell dagegen mit rund 2 140 Euro, und den günstigsten Beamer im Vergleich mit rund 69 Euro. Qualitätsurteile, Noten und Rangfolgen sind kostenpflichtig und werden hier weder genannt noch nachgebildet. Drei der fünf Geräte kommen in der frei einsehbaren Modellliste namentlich vor; welche Bewertung sie dort tragen, steht hier bewusst nicht. Wer die weiteren Ratgeber und Vergleiche dieser Warengruppe sucht, findet sie gesammelt auf der Übersichtsseite zu Beamern; wie sich der schwache Ton eines Kleinstprojektors ergänzen lässt, steht unter Soundbar für Filme.
Eine Anmerkung zur Vorgängerfassung dieser Seite gehört hierher, weil sie erklärt, warum hier nichts steht, was nach einem Prüfurteil aussieht. Die bis zum 26. August 2026 veröffentlichte Fassung trug in der Vergleichstabelle und in der Produktkarte des ersten Geräts eine Siegerauszeichnung samt der Ergänzung beste Wahl 2026, dazu ein Kennzeichen mit dem Wortlaut datenbasiert und einen Fußzeilenhinweis, der eine Redaktion als Urheber auswies. Sie enthielt außerdem für jedes der fünf Geräte eine maschinenlesbare Gesamtbewertung mit gerundeten Sternwerten und Stimmenzahlen in der Form 500 plus, 350 plus, 280 plus, 420 plus und 850 plus, ohne dass diese Zahlen belegt gewesen wären. Ein Quellenverzeichnis führte sie nicht. Alles davon ist ersatzlos entfallen. Die Auszeichnung auf dieser Seite heißt Unsere Empfehlung, sie ist begründet, und sie beruht auf der Vollständigkeit der veröffentlichten Angaben und nicht auf einer Messung, die hier niemand vorgenommen hat.
Autor: Matthias König · Angaben und Verfügbarkeit zuletzt geprüft am 26.08.2026 · Datenbasierte Einordnung ohne eigene Messung · Diese Seite enthält Provisionslinks. Bei einem Kauf über einen solchen Link erhalten wir eine Vergütung. Auf die Auswahl der Geräte und auf die hier genannten Angaben hat das keinen Einfluss.

