Redaktioneller Ratgeber
Küche, Kaffee & Lifestyle

Pizzarette und Pizza-Raclette: fünf Geräte für Pizza, Käse, Grill

Datenbasiert · kein Hands-on-Test

Pizzarette oder Pizza-Raclette? Fünf Geräte nach Anleitung eingeordnet: nur drei können Pizza, Käse und Grill, die erste Pizza kommt nach 15 bis 27 Minuten.

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Quellenbasierte Einordnung
Aktualisiert 12.10.2026
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Autor & Redaktion
Sarah Leitner
Verantwortliche Redaktion
Sarah Leitner

Die ausführliche Autoren- und Fachzuordnung folgt weiter unten im Artikelbereich.

Stand des Artikels
Veröffentlicht
12.10.2026
Aktualisiert
12.10.2026

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Soweit im Beitrag nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, handelt es sich um eine redaktionelle Einordnung und nicht automatisch um einen eigenen Praxistest jedes Produkts.

Grundlage sind die Angebotsseiten von fünf Geräten bei Amazon, ihre Bedienungsanleitungen, die Impressen und Unternehmensseiten der Hersteller und zwei Veröffentlichungen von Verbraucherzentrale und Bundesinstitut für Risikobewertung, abgerufen am 12.10.2026. Gebacken, gemessen oder gewogen wurde nichts. Preise stehen hier nicht, nur die Preislage.

Samstagabend, sechs Gäste, eine Schüssel Teig: der Abend, um den es hier geht

Der Teig steht seit dem Nachmittag unter einem Tuch und hat sein Volumen verdoppelt. Auf dem Tisch stehen Schälchen mit Tomatensauce, geriebenem Käse, Schinken, Pilzen, Oliven, Paprika und Rucola. Sechs Personen sitzen um den Tisch, zwei davon Kinder, die ihre Pizza selbst belegen wollen. Einer der Erwachsenen hat gefragt, ob es auch Raclette-Käse gibt, und eine andere hat Hähnchenbrust mitgebracht, in Streifen geschnitten, für den Grill.

In der Mitte des Tisches steht ein Gerät, das alles das können soll. Die Frage, an der sich dieser Abend entscheidet, lautet nicht, welches Gerät das beste ist. Sie lautet: Kann das Gerät die drei Dinge, die hier verlangt werden, nämlich Mini-Pizza backen, Käse schmelzen und Fleisch garen? Und wie lange dauert es, bis der erste Teller voll ist?

Wer nach „Pizzarette“ sucht, findet Geräte, die genau eines davon können, und Geräte, die alle drei versprechen. Beide heißen im Handel oft gleich: Pizza-Raclette, Pizzaofen, Pizzarette. Die Unterschiede stehen nicht im Namen, sondern in den Anleitungen. Diese Seite legt deshalb fünf Geräte nebeneinander und schickt jedes durch die drei Vorgänge des Abends.

Dabei kam ein Befund heraus, der auf keiner Vergleichsseite steht. Keine der fünf Anleitungen nennt eine Temperatur für das Backen der Pizza; die einzige Gradzahl zur Pizza im ganzen Feld, „bis 300 °C“, steht im Angebot eines Geräts und nicht in seiner Anleitung. Messbar ist dafür etwas anderes: Zwischen Einschalten und erster fertiger Mini-Pizza liegen nach den Anleitungen 15 Minuten beim schnellsten und mindestens 27 Minuten beim langsamsten Gerät.

Haube, Turm, Pfännchen: drei Bauarten unter einem Namen

Unter „Pizzarette“ und „Pizza-Raclette“ verkauft der Handel drei Bauarten, die sich in einem Punkt grundsätzlich unterscheiden: wo die Hitze herkommt und was sie erreicht.

Die erste Bauart ist die Haube. Eine runde Grundplatte mit Heizspirale oder Heizstab, darüber eine gewölbte Haube aus Terrakotta, rundherum Öffnungen, in die jeder seinen Pizzaspatel schiebt. So arbeiten die Emerio Pizzarette und der heidenfeld Pizzachef. Unter der Haube backt nur Pizza; Pfännchen für Käse und eine Grillplatte gibt es nicht.

Die Haube ist das, was diese Bauart ausmacht, und das Empfindlichste an ihr. Das Angebot der Emerio Pizzarette schreibt der handgefertigten Terrakotta zu, Feuchtigkeit aufzunehmen und den Boden so knusprig zu machen; die Anleitung sagt dazu nichts. Die heidenfeld-Anleitung beschreibt die Haube als aus speziellem Ton gebrannt, mit leichten Farbunterschieden durch das Brennen, und warnt dreimal: Sie ist sehr zerbrechlich, darf nur am Griff angehoben werden und muss vollständig abgekühlt sein, bevor sie mit Wasser in Berührung kommt. Das Gerät darf laut Anleitung nur mit aufgesetzter Haube betrieben werden.

Die zweite Bauart ist das Pfännchen-Raclette mit Unterhitze. Es sieht aus wie ein gewöhnliches Raclette mit Grillplatte oben und Pfännchen darunter, hat aber zusätzlich eine Heizspirale unter den Pfännchen. Mit ihr backt der Teig im Pfännchen von unten. So arbeiten das Steba RC 6 und das Rommelsbacher RCP 1800. Wer schon ein Raclette kennt, kennt dieses Gerät, nur mit einem Schalter mehr.

Die dritte Bauart ist der Turm. Das Spring PizzaRaclette6 stapelt Grillplatte, zwei Pfännchen-Ebenen und eine Abstell-Ebene übereinander und heizt sie mit drei Heizelementen. Es ist im Grunde ein Pfännchen-Raclette, das in die Höhe statt in die Breite gebaut ist.

Innerhalb einer Bauart gibt es Größen. Die Angebotsseite der Emerio Pizzarette führt vier Ausführungen nebeneinander: für zwei, vier, sechs und acht Personen, wobei die Ausführung für zwei Personen am Prüftag nicht lieferbar war. Die Bewertungen am Angebot gelten für alle Ausführungen gemeinsam. Wer eine Pizzarette nach Bewertungen auswählt, liest also die Erfahrungen mit vier verschiedenen Größen, und wer die Ausführung für acht Personen bestellt, sollte vor dem Klick auf den Warenkorb prüfen, welche Größe ausgewählt ist.

Für diese Seite wurde die Ausführung für acht Personen gewählt, weil sie zeigt, was die Bauart an Plätzen hergibt. Die übrigen Geräte gibt es jeweils nur in einer Größe: sechs Plätze beim heidenfeld, sechs Pfännchen bei Steba und Spring, acht kleine und sechs große Pfännchen beim Rommelsbacher.

Wer nur ein klassisches Raclette ohne Pizzaebene sucht, ist mit den Geräten im Vergleich günstiger Raclettes besser bedient; die Pizzafunktion kostet bei den Pfännchengeräten Geld und Platz. Einen Überblick über alle Fragen rund um den Raclette-Abend, vom Kaufzeitpunkt bis zur Reinigung, gibt die Einstiegsseite zum Raclette.

Erster Vorgang: Mini-Pizza für sechs

Alle fünf Geräte backen Mini-Pizza, und alle fünf Anleitungen beschreiben denselben Ablauf: Teig ausrollen, mit dem beiliegenden Ausstecher runde Scheiben ausstechen, auf Spatel oder in Pfännchen legen, Sauce und Belag darauf, ins Gerät schieben. Unterschiede gibt es bei drei Dingen: wie viele Pizzen auf einmal hineinpassen, wie lange das Gerät vorher heizt und wie lange eine Pizza braucht.

Bei der Zahl der Plätze liegt die Pizzarette vorn. Die Ausführung für acht Personen hat acht Öffnungen für Pizzen mit rund elf Zentimetern Durchmesser, wie das Angebot angibt. Der heidenfeld hat sechs Spatel, das Steba RC 6 und das Spring je sechs Pfännchen, das Rommelsbacher sechs große Pizzapfännchen zusätzlich zu den acht kleinen für Raclette. Wer zu sechst ist, kommt mit jedem Gerät aus; wer zu acht ist, backt nur mit der Pizzarette alle Pizzen auf einmal.

Bei der Backzeit liegen die Anleitungen eng beieinander, soweit sie eine nennen. Emerio und heidenfeld schreiben fünf bis sieben Minuten, Steba etwa fünf, Rommelsbacher im Rezept vier Minuten Vorbacken und drei bis vier Minuten mit Belag. Emerio nennt dazu, was die Zeit verlängert: dicker Teig, viel Belag, viele Pizzen gleichzeitig und Zugluft am Aufstellort. Spring nennt keine Zeit; die Pizza sei fertig, wenn der Boden knusprig und der Käse geschmolzen ist.

Wie viel Teig ein Abend braucht, steht in den Rezepten der Anleitungen, und dort gehen die Mengen weit auseinander. Emerio rechnet 500 Gramm Mehl für vier Personen, heidenfeld dieselben 500 Gramm ohne Personenzahl, Spring 250 Gramm, Rommelsbacher 125 Gramm. Die Rezepte sind also kein Mengenrechner, sondern Grundteige. Wer für sechs Personen Pizza als Hauptgericht plant, liegt mit der Emerio-Rechnung, umgerechnet 750 Gramm Mehl, auf der sicheren Seite; wer Käse und Grill dazunimmt, braucht weniger.

Die Zahl der Plätze und die Backzeit ergeben zusammen, wie lange eine Runde dauert. Angenommen, sechs Personen essen je drei Mini-Pizzen, das sind 18 Pizzen. Die Pizzarette für acht braucht dafür drei Durchgänge, weil acht, acht und zwei Pizzen nacheinander hineingehen; bei fünf bis sieben Minuten je Durchgang sind das 15 bis 21 Minuten Backzeit. Heidenfeld, Steba und Spring mit je sechs Plätzen brauchen ebenfalls drei Durchgänge, beim Steba nach der Anleitung zu je etwa fünf Minuten, also rund 15 Minuten. Das Rommelsbacher hat sechs Pizzapfännchen und braucht mit seinem Rezept je Durchgang sieben bis acht Minuten, zusammen 21 bis 24 Minuten.

Die Rechnung ist eine Annahme mit drei Pizzen pro Person und setzt voraus, dass jede Runde sofort nachgelegt wird. In der Praxis belegt nicht jeder gleich schnell, und wer zwischendurch Käse schmilzt, nimmt die Pfännchen für die Pizza aus dem Spiel. Sie zeigt aber, dass die Zahl der Plätze bei einer Runde von sechs Personen weniger ausmacht als die Vorheizzeit: Der Abstand zwischen dem schnellsten und dem langsamsten Gerät liegt beim Backen bei wenigen Minuten, beim Vorheizen bei bis zu zehn.

Die Matrix: fünf Geräte in drei Vorgängen

Die Tabelle zeigt für jedes Gerät die Bauart, was es in den drei Vorgängen laut Anleitung kann, für wie viele Personen es ausgelegt ist und wie lange es bis zur ersten fertigen Pizza dauert, gerechnet aus Vorheiz- und Backzeit der Anleitung.

GerätBauartPizzaKäse im PfännchenGrillPersonenErste Pizza nachAngebot
Steba Pizza-Raclette RC 6 in Schwarz mit Grillplatte und sechs PfännchenSteba RC 6 Bake & Grill
Pfännchen-Raclette mit Unterhitzeja, Unterhitze in den Pfännchen, ca. 5 Min.ja, Oberhitzeja, bis 250 °C615 Min.Zum Angebot
Emerio Pizzarette mit runder Terrakotta-Haube und PizzaspatelnEmerio Pizzarette Original
Haubeja, bis 8 Mini-Pizzen à ca. 11 cmneinnein820 bis 22 Min.Zum Angebot
heidenfeld Pizzachef mit Terrakotta-Haube auf runder Grundplatteheidenfeld Pizzachef
Haubeja, bis 6 Mini-Pizzenneinnein, Fleisch laut Anleitung verboten615 bis 17 Min.Zum Angebot
Rommelsbacher Pizza Raclette RCP 1800 mit Wendegrillplatte, Pfännchen und ParkdeckRommelsbacher RCP 1800
Pfännchen-Raclette mit Unterhitzeja, 6 große Pizzapfännchenja, 8 Raclette-Pfännchenja, Wendeplatte mit Crêpes-Seite8ab 27 Min.Zum Angebot
Spring PizzaRaclette6 als schwarzer Turm mit Grillplatte oben und zwei Pfännchen-EbenenSpring PizzaRaclette6
Turm mit drei Ebenenja, Pfännchen auf zwei Ebenen, Zeit ohne Angabeja, Raclette-Ebeneja, Grillplatte oben6nicht angegebenZum Angebot

Die Tabelle teilt das Feld sauber in zwei Hälften. Die beiden Haubengeräte können Pizza und sonst nichts. Die drei Pfännchengeräte können alle drei Vorgänge, unterscheiden sich aber darin, wie schnell sie es tun und für wie viele Personen. Wer sich zuerst entscheidet, ob neben der Pizza noch etwas auf den Tisch soll, hat die Auswahl damit schon halbiert.

Die Spalte mit der Personenzahl zeigt die Angaben der Hersteller und Angebote, nicht die Zahl der Gäste, die an einem Abend satt werden. Beim Rommelsbacher meint „acht“ die acht Raclette-Pfännchen; Pizza backt es in sechs. Beim Steba und beim Spring teilen sich sechs Pfännchen Käse und Pizza. Nur bei den beiden Haubengeräten ist die Personenzahl zugleich die Zahl der Pizzen, die auf einmal backen.

Zweiter Vorgang: Raclette-Käse im Pfännchen

Für den Käse braucht ein Gerät zwei Dinge: Pfännchen und Hitze von oben. Die Haubengeräte haben beides nicht. Die Anleitung des Emerio beschreibt ausschließlich Pizza, die des heidenfeld ebenso; Pfännchen gehören bei keinem der beiden zum Lieferumfang. Dass im Angebotstitel des heidenfeld das Wort „Raclette“ steht, ändert daran nichts. Wer Käse über Kartoffeln schmelzen will, kann das mit einer Haube nicht.

Bei den Pfännchengeräten ist der Käse die eigentliche Aufgabe, die Pizza kommt dazu. Steba nennt für das Raclette die Oberhitze und eine mittlere Einstellung des Reglers und empfiehlt eine etwa einen halben Zentimeter dicke Käsescheibe je Pfännchen. Rommelsbacher schreibt vier Millimeter. Spring stellt die Pfännchen für Raclette auf die Ebene unterhalb des obersten Heizelements und schaltet dafür nur dieses Heizelement ein.

Zum Käse selbst geben die Anleitungen drei Hinweise, die für alle Pfännchengeräte gelten. Steba empfiehlt Raclette-Käse oder andere Sorten mit einem Fettgehalt über 45 Prozent. Rommelsbacher rät, den Käse erst nach dem Schmelzen zu würzen, weil Gewürze bei hoher Hitze verbrennen, Rauch bilden und unangenehm schmecken. Und Steba warnt, die Pfännchen nur bis zur vorgesehenen Vertiefung einzuschieben; weiter hinein können die Griffe anschmelzen.

Interessant wird es, wenn Käse und Pizza an einem Abend laufen sollen. Beim Steba sind Ober- und Unterhitze getrennt schaltbar: Für Raclette reicht laut Anleitung die Oberhitze, für die Pizza heizt das Gerät mit Ober- und Unterhitze. Ob in denselben sechs Pfännchen gleichzeitig Käse und Pizza laufen, beschreibt die Anleitung nicht ausdrücklich; mit beiden Schaltern an bekommen alle Pfännchen Hitze von oben und unten. Beim Rommelsbacher ist die Unterhitze ein Zusatz zur Oberhitze und lässt sich nicht thermostatisch regeln. Beim Spring schaltet die Pizzafunktion alle drei Heizelemente; die Anleitung empfiehlt dann eine mittlere Reglerstufe, um beide Ebenen zu nutzen.

Wer vor allem den Käse will und eine Pizza nur als Abwechslung, sollte die Zahl der Pfännchen anschauen. Das Rommelsbacher hat acht kleine für Raclette und sechs große für Pizza, als einziges Gerät zwei getrennte Sätze. Steba und Spring teilen sechs Pfännchen zwischen beiden Aufgaben. Wie Geräte mit acht und mehr Pfännchen für große Runden abschneiden, zeigt der Vergleich der Raclettes für acht Personen.

Dritter Vorgang: Fleisch und Gemüse auf der Platte

Der dritte Vorgang trennt das Feld am deutlichsten, und zwar nicht nach dem, was die Werbung verspricht, sondern nach dem, was die Anleitungen erlauben. Die Anleitung des heidenfeld verbietet Fleisch im Pizzaofen ausdrücklich: Das Fett könne auf das Heizelement spritzen und einen Brand verursachen. Die Emerio-Anleitung beschreibt keinen Grill. Unter der Haube wird also kein Fleisch gegart.

Die drei Pfännchengeräte haben oben eine Grillplatte. Steba nennt für die Grillfläche Temperaturen bis 250 Grad, eine hohe Einstellung für Kurzgebratenes, das innen rosa bleiben soll, und eine niedrigere für Durchgebratenes. Es rät von kaltgepresstem Olivenöl als Bratfett ab, weil es bei hohen Temperaturen schlecht brät und Rückstände die Antihaftwirkung mindern. Rommelsbacher hat eine Wendeplatte mit Grillmuster auf der einen Seite und einer glatten Seite mit zwei Mulden für Crêpes auf der anderen. Spring hat eine antihaftbeschichtete Grillplatte aus Aluminiumguss und eine eigene Grillfunktion, bei der nur das oberste Heizelement arbeitet.

Für die Menge rechnet Steba mit 200 bis 250 Gramm Zutaten pro Person für die Grillplatte. Rommelsbacher empfiehlt, mageres Fleisch vor dem Grillen leicht einzuölen, Bratwürste vorher anzustechen und Marinaden sparsam zu verwenden, weil Gewürze und Marinaden beim Grillen Rauch entwickeln; wer das vermeiden will, grillt ungewürzt und reicht Würzmischungen und Saucen am Tisch. Spring rät, Fleisch und feste Fischstücke leicht mit Öl einzupinseln oder vorher zu marinieren und die Lebensmittel in mundgerechte Stücke zu schneiden, damit sie schneller garen. Wie viel Käse, Fleisch und Kartoffeln andere Unterlagen pro Person ansetzen, stellt der Ratgeber zur Raclette-Menge pro Person zusammen.

Zwei Hinweise aus der Rommelsbacher-Anleitung helfen bei jedem der drei: Grillgut eine halbe Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen, damit dickeres Fleisch innen nicht kalt bleibt, und erst nach dem Grillen salzen; das Salzen danach empfiehlt auch Steba. Wer häufiger grillt als Pizza backt, findet Geräte mit größerer Grillfläche im Vergleich der Raclettes mit Grillplatte.

15 bis 27 Minuten: wann die erste Pizza auf dem Teller liegt

Kein Angebot nennt die Zeit, die zwischen dem Einstecken des Geräts und der ersten fertigen Pizza vergeht. Sie lässt sich aber aus den Anleitungen zusammensetzen, weil vier von fünf die Vorheizzeit und die Backzeit nennen. Das Ergebnis ist die Zahl, die an einem Abend mit hungrigen Kindern am meisten zählt.

Einschalten0 Min.Emerio heizt schonbeim EinsteckenSteba, heidenfeld,Spring bereit10 Min.Rommelsbacher: jetztUnterhitzezuschalten▶ Steba: erste Pizza15 Min.10 aufheizen, ca. 5backenheidenfeld: erstePizza15–17 Min.10 vorheizen, 5 bis7 backenEmerio: erste Pizza20–22 Min.15 vorheizen, 5 bis7 backenRommelsbacher: erstePizzaab 27 Min.2 × 10 aufheizen, 4+ 3 bis 4 backen
Vom Einschalten zur ersten Mini-Pizza laut Anleitungen. Vorheizzeit plus Backzeit aus den fünf Anleitungen, in Minuten nach dem Einschalten. Spring nennt nur die Aufheizzeit.
Die Stationen als Liste
  1. 0 Min.: Einschalten — Emerio heizt schon beim Einstecken
  2. 10 Min.: Steba, heidenfeld, Spring bereit — Rommelsbacher: jetzt Unterhitze zuschalten
  3. 15 Min.: Steba: erste Pizza — 10 aufheizen, ca. 5 backen
  4. 15–17 Min.: heidenfeld: erste Pizza — 10 vorheizen, 5 bis 7 backen
  5. 20–22 Min.: Emerio: erste Pizza — 15 vorheizen, 5 bis 7 backen
  6. ab 27 Min.: Rommelsbacher: erste Pizza — 2 × 10 aufheizen, 4 + 3 bis 4 backen
Anleitungen von Steba (RC 6), heidenfeld (Pizzachef PO-100), Emerio (PO-116124) und Rommelsbacher (RCP 1800, Rezept „Weißes Pizza-Raclette“), gelesen am 12.10.2026.

Am schnellsten ist das Steba: etwa zehn Minuten aufheizen, etwa fünf backen. Der heidenfeld folgt knapp dahinter mit zehn Minuten Vorheizen und fünf bis sieben Minuten Backzeit. Die Pizzarette braucht fünf Minuten länger, weil ihre Anleitung eine Viertelstunde Vorheizen verlangt.

Am langsamsten ist das Rommelsbacher, und das liegt an einer Zeile in der Anleitung: Nach dem Einschalten mindestens zehn Minuten aufheizen, nach dem Zuschalten der Unterhitze erneut mindestens zehn Minuten. Dazu kommen nach dem eigenen Rezept vier Minuten Vorbacken und drei bis vier Minuten mit Belag. Wer die Unterhitze gleich beim Einschalten mitlaufen lässt, spart vermutlich die zweiten zehn Minuten; die Anleitung beschreibt diesen Weg allerdings nicht.

Das Spring nennt nur die zehn Minuten Aufheizen. Wie lange die Pizza danach braucht, bleibt offen. Wer es kauft, misst beim ersten Abend selbst mit und schreibt es in die Anleitung.

Keine Gradzahl in fünf Anleitungen: was „bis 300 °C“ bedeutet

Eine Pizza im Holzofen backt bei sehr hoher Hitze in wenigen Minuten. Wer nach der Temperatur einer Pizzarette sucht, und das tun viele, will wissen, wie nah ein Tischgerät daran herankommt. Die Anleitungen geben darauf keine Antwort. Keine der fünf nennt eine Temperatur für das Backen der Pizza.

Die einzige Gradzahl zur Pizza im ganzen Feld steht im Angebotstitel des heidenfeld: „bis 300 °C“. Die Anleitung desselben Geräts nennt sie nicht, auch nicht in den technischen Daten, die Spannung, Leistung, Gewicht und Maße aufführen. Woher die Zahl stammt, ob gemessen unter der Haube, auf dem Backblech oder am Heizstab, sagt das Angebot nicht. Sie ist deshalb keine Angabe, mit der sich rechnen lässt.

Die zweite Gradzahl im Feld gehört nicht zur Pizza: Steba nennt bis zu 250 Grad für die Grillplatte. Bei den beiden anderen Pfännchengeräten steht keine Temperatur in der Anleitung, nur ein Regler von „MIN“ bis „MAX“.

Wie die Regler arbeiten, beschreiben die Anleitungen immerhin. Beim Steba wird auf „max“ aufgeheizt, danach taktet das Thermostat, wie die Anleitung es nennt. Rommelsbacher schreibt, dass das Gerät in der Einstellung „MAX“ immer mit voller Leistung läuft und das Thermostat dann in der Regel nicht taktet; eine Kontrolllampe zeigt, wann die eingestellte Temperatur erreicht ist. Spring empfiehlt, am Anfang höher zu heizen und die Temperatur danach zu reduzieren. Eine Zahl auf der Skala nennt keine der drei.

Was daraus folgt: Die Temperatur ist bei diesen Geräten keine Kaufentscheidung, weil sie nicht angegeben ist. Vergleichbar sind die Zeiten und die Leistung. Wer wissen will, ob ein Gerät heiß genug wird, schaut auf die Backzeit in der Anleitung; fünf bis sieben Minuten für eine Mini-Pizza mit elf Zentimetern heißt, dass Boden und Käse in dieser Zeit fertig werden.

1.100 bis 1.800 Watt: wie die Geräte heizen

Die Leistung ist die eine Größe, die alle fünf Anleitungen nennen, wenn auch nicht immer so wie das Angebot. Sie bestimmt, wie viel Strom das Gerät höchstens zieht, und sie hängt davon ab, wie viele Heizelemente es hat.

Rommelsbacher RCP 18001.800 W (1.200 oben, 600 unten) Watt▶ Steba RC 61.500 W WattEmerio Pizzarette1.200–1.500 W Wattheidenfeld Pizzachef1.100 W WattSpring PizzaRaclette61.100 W Watt
Leistung laut Anleitung. Nenn- oder Höchstleistung in Watt aus den Bedienungsanleitungen. Emerio nennt eine Spanne von 1.200 bis 1.500 Watt; gezeigt ist der Höchstwert.
Die Werte als Liste
  • Rommelsbacher RCP 1800: 1.800 W (1.200 oben, 600 unten) Watt
  • Steba RC 6:1.500 W Watt
  • Emerio Pizzarette: 1.200–1.500 W Watt
  • heidenfeld Pizzachef: 1.100 W Watt
  • Spring PizzaRaclette6: 1.100 W Watt
Technische Daten der Anleitungen von Rommelsbacher, Steba, Emerio, heidenfeld und Spring, gelesen am 12.10.2026.

Mehr Watt heißt nicht schnellere Pizza. Das Rommelsbacher hat die höchste Leistung und braucht am längsten, weil seine Unterhitze mit 600 Watt nur ein Drittel der Leistung stellt und laut Anleitung erst nach dem Aufheizen der Oberhitze zugeschaltet wird. Der heidenfeld hat die niedrigste Leistung und ist trotzdem der zweitschnellste; seine Anleitung verlangt nur zehn Minuten Vorheizen.

Wichtiger als die Wattzahl ist die Regelung. Drei Geräte haben einen stufenlosen Temperaturregler: Steba, Spring und Rommelsbacher, dessen Regler aber nur die Oberhitze steuert. Die Anleitung des heidenfeld beschreibt einen Ein- und Ausschalter und keinen Regler, die des Emerio nicht einmal einen Schalter; das Gerät heizt, sobald der Stecker steckt. Bei den beiden Haubengeräten lässt sich die Hitze also nur durch Ein- und Ausschalten beeinflussen.

Angebot gegen Anleitung: vier Stellen, an denen sie auseinandergehen

Beim Lesen der Angebote neben den Anleitungen fielen vier Abweichungen auf. Keine davon macht ein Gerät unbrauchbar, aber jede zeigt, welcher Quelle man im Zweifel glauben sollte.

heidenfeld, Leistung und Backblech. Der Angebotstitel nennt 1.100 Watt, das Datenfeld derselben Seite 1.000 Watt. Die Aufzählung beschreibt ein Backblech mit 30 Zentimetern, das Datenfeld eines mit 35 Zentimetern. Die Anleitung nennt 1.100 Watt und zum Backblech keine Größe; mit 465 Millimetern Außenmaß ist das Gerät selbst deutlich breiter als beide Angaben.

Emerio, Pre-Bake. Das Angebot gehört zur Ausführung PO-116124.1 und nennt im Datenfeld eine „Pizzarette prebake function“. Die am Angebot hinterlegte Anleitung trägt die Modellnummer PO-116124 und beschreibt keine solche Funktion; sie erwähnt nur, dass die Pizza auf dem Spatel oder direkt auf der Backplatte gebacken werden kann. Was die Vorbackfunktion leistet und wie sie bedient wird, steht also nicht in den Unterlagen, die mitgeliefert werden.

Steba und Rommelsbacher, Beschichtung. Das Datenfeld des Steba nennt „PTFE Free“, Titel und Datenfeld des Rommelsbacher eine keramische, PFAS-freie Antihaftbeschichtung. Beide Anleitungen sprechen nur von einer Antihaftbeschichtung und nennen keinen Werkstoff. Ob die Angaben zutreffen, lässt sich aus den Herstellerunterlagen nicht prüfen. Wer statt einer beschichteten Grillplatte lieber auf Naturstein grillt, findet solche Geräte im Vergleich der Raclettes mit Steinplatte.

Emerio, Garantie. Die Anleitung verspricht zwei Jahre Garantie ab Verkaufstag, das Datenfeld 24 Monate. Die Garantieseite auf emerio.eu dagegen beschreibt nur die gesetzliche Gewährleistung nach niederländischem Recht, die keine feste Frist kennt, und verweist an den Verkäufer. Wer eine Pizzarette kauft, hebt deshalb Anleitung und Kaufbeleg zusammen auf; die Anleitung ist das Dokument, in dem die zwei Jahre stehen.

Die Auszeichnung: drei Vorgänge an einem Gerät, eine Viertelstunde bis zur Pizza

Unsere Empfehlung für den Abend mit allen drei Vorgängen: Steba RC 6 Bake & Grill

Das einzige Gerät, dessen Anleitung Pizza, Käse und Grill mit Zeiten beschreibt, mit getrennt schaltbarer Ober- und Unterhitze, stufenlosem Regler und der kürzesten Zeit bis zur ersten Pizza, in der unteren Preislage. Grenze: sechs Pfännchen.

Die Auszeichnung folgt aus der Fallprüfung und nicht aus Bewertungen. Das Steba ist das einzige Gerät, das in allen drei Vorgängen besteht und dessen Anleitung für jeden Vorgang eine Zahl nennt: zehn Minuten Aufheizen, etwa fünf Minuten Pizza, bis 250 Grad auf der Grillplatte. Ober- und Unterhitze sind getrennt schaltbar, sodass der Abend zwischen Käse- und Pizzarunden wechseln kann. Es kostet etwa so viel wie die beiden Haubengeräte, die nur Pizza können.

Je Vorgang gibt es Geräte, die in einem Punkt stärker sind. Für reine Pizza-Abende mit mehr als sechs Personen ist es die Emerio Pizzarette mit acht Plätzen. Wenn Käse die Hauptsache ist und acht Personen am Tisch sitzen, ist es das Rommelsbacher mit zwei Sätzen Pfännchen. Für einen schmalen Tisch ist es das Spring mit 16 Zentimetern Tiefe. Der heidenfeld ist die schnellere Pizzarette für sechs, mit dem Fleischverbot als Grenze.

Gegen das Steba spricht zweierlei. Weder Anleitung noch Angebot nennen eine Garantiedauer, und die Garantieseite des Herstellers war am Prüftag nicht erreichbar; es bleibt die gesetzliche Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer. Und sechs Pfännchen für Pizza und Käse zusammen sind für sechs Personen knapp, wenn beides gleichzeitig laufen soll. Wer zu viert ist, merkt davon nichts; wer zu sechst ist, backt Pizza und schmilzt Käse in Runden.

Die Sternwertungen haben bei der Auszeichnung keine Rolle gespielt, und sie wären auch kein guter Maßstab. Das Steba hat am Prüftag 87 Rezensionen, das Rommelsbacher 54, das Spring 30; die 971 Rezensionen der Emerio Pizzarette verteilen sich auf vier Größen einer Angebotsseite. Wer aus diesen Zahlen eine Rangfolge ableitet, vergleicht Geräte mit sehr unterschiedlich vielen und unterschiedlich zusammengesetzten Stimmen. Die Anleitungen dagegen beschreiben jedes Gerät einzeln und vollständig.

Drei Fragen zum passenden Gerät

Der Assistent führt die Fallprüfung auf drei Fragen zurück: was auf den Tisch soll, wie viele Personen essen und wie viel Platz in der Tischmitte ist. Jede Zuordnung folgt aus den Anleitungen und Angebotsseiten.

Drei Fragen zur Pizzarette

Die erste Antwort jeder Frage ist vorausgewählt. Jede Zuordnung folgt aus den Anleitungen und Angebotsseiten am Prüftag.

1. Was soll an dem Abend auf den Tisch?
2. Wie viele Personen essen mit?
3. Wie viel Platz ist in der Tischmitte?

Ergebnis

Steba RC 6 Bake & Grill

Pizza, Käse und Grill mit Zeiten in der Anleitung, Ober- und Unterhitze getrennt, erste Pizza nach rund 15 Minuten.

Alle Wege dieses Assistenten im Klartext
  1. Wenn Vorgänge: Nur Mini-Pizza und Personen: Sieben oder acht, dann Emerio Pizzarette Original für 8. Acht Mini-Pizzen à rund 11 cm auf einmal. 15 Minuten vorheizen, 5 bis 7 Minuten backen. Kein Käse, kein Grill.
  2. Wenn Vorgänge: Nur Mini-Pizza und Personen: Bis sechs, dann heidenfeld Pizzachef. Sechs Plätze, 10 Minuten vorheizen, erste Pizza nach 15 bis 17 Minuten. Laut Anleitung kein Fleisch unter der Haube.
  3. Wenn Vorgänge: Vor allem Käse, Pizza dazu und Personen: Sieben oder acht, dann Rommelsbacher RCP 1800. Acht Raclette- und sechs Pizzapfännchen, Wendeplatte. Erste Pizza laut Anleitung und Rezept frühestens nach 27 Minuten.
  4. Wenn Platz: Schmaler oder voller Tisch, dann Spring PizzaRaclette6. Turm mit 46 × 16 cm Grundfläche, Pizza, Käse und Grill, sechs Pfännchen. Eigene Steckdose: keine Mehrfachsteckdose mit weiteren Geräten.
  5. Wenn Vorgänge: Pizza, Käse und Gegrilltes und Personen: Sieben oder acht, dann Rommelsbacher RCP 1800. Das einzige Gerät mit acht Raclette-Pfännchen und zusätzlich sechs für Pizza; dafür die längste Wartezeit bis zur ersten Pizza.
  6. Wenn Personen: Bis sechs und Platz: Normaler Esstisch, dann Steba RC 6 Bake & Grill. Pizza, Käse und Grill mit Zeiten in der Anleitung, Ober- und Unterhitze getrennt, erste Pizza nach rund 15 Minuten.
  7. In jedem anderen Fall: Nicht hinterlegt. Für diese Kombination ist keine Zuordnung hinterlegt.

Anleitungen von Steba, Emerio, heidenfeld, Rommelsbacher und Spring sowie Angebotsseiten bei Amazon, abgerufen am 12.10.2026.

Wer Käse und Pizza zu sechst will und einen normalen Tisch hat, landet beim Steba. Wer nur Pizza für acht will, landet bei der Pizzarette; dass der Assistent dann kein Pfännchengerät vorschlägt, ist Absicht, denn keines der drei backt acht Pizzen auf einmal.

Prüfliste vor der Bestellung

  • Was soll auf den Tisch: nur Pizza, oder auch Käse im Pfännchen und Grillgut? Nur Pfännchengeräte können alle drei.
  • Wie viele Personen essen mit? Mehr als sechs Pizzen auf einmal backt nur die Pizzarette für acht.
  • Welche Größe ist auf der Angebotsseite ausgewählt? Bei der Emerio Pizzarette stehen vier Größen auf einer Seite.
  • Wie lange darf die erste Pizza dauern? Laut Anleitungen 15 Minuten beim Steba bis mindestens 27 beim Rommelsbacher.
  • Soll Fleisch unter die Haube? Der heidenfeld verbietet es in seiner Anleitung.
  • Gibt es am Tisch eine Steckdose für das Gerät allein? Spring verbietet Mehrfachsteckdosen, an denen schon andere Geräte hängen.
  • Hat ein Verlängerungskabel mindestens 1,5 Quadratmillimeter und einen Schutzleiter?
  • Ist rundherum Platz? Rommelsbacher verlangt 20 Zentimeter seitlich und einen Meter nach oben, Steba 70 Zentimeter zu Gardinen.
  • Leben Vögel in der Wohnung? Dann erstes Aufheizen bei offenem Fenster und die Tiere in einen anderen Raum.
  • Was darf in die Spülmaschine? Bei Emerio und heidenfeld nichts, bei Rommelsbacher Platte und Pfännchen nur gelegentlich.
  • Sind Pfännchen, Spatel und Haube einzeln nachkaufbar? Spring nennt Artikelnummern, Rommelsbacher führt Ersatzteile online.
  • Wie lange gilt die Rückgabe? Laut Angebotsseiten 14 Tage, beim Spring 30 Tage.

Die fünf Geräte im Einzelnen

Nr. 1Unsere Empfehlung

Steba RC 6 Bake & Grill

4,4von 5 bei 87 Rezensionen, Stand 12.10.2026Preislage: unteres Feld, gleichauf mit Emerio und heidenfeld
Steba Pizza-Raclette RC 6 in Schwarz mit Grillplatte und sechs Pfännchen

Steba Pizza-Raclette RC 6 Bake & Grill, 1.500 Watt, 6 Pfännchen, getrennt schaltbare Ober- und Unterhitze, Wendegrillplatte

Zeiten laut Anleitung: Aufheizen ca. 10 Minuten, Pizza ca. 5 Minuten je nach Bräunung, zum Neugeruch vor dem ersten Gebrauch ca. 15 Minuten leer aufheizen

Einordnung: Das RC 6 ist ein Raclette mit sechs Pfännchen, das unten eine zweite Heizspirale hat. Mit Oberhitze arbeitet es wie jedes Raclette, mit Unterhitze backt es den Teig in den Pfännchen von unten. Seine Anleitung ist die einzige der fünf, die alle drei Vorgänge des Abends mit Zahlen beschreibt: etwa zehn Minuten Aufheizen, etwa fünf Minuten für die Pizza, bis zu 250 Grad auf der Grillplatte. Damit liegt die erste Mini-Pizza nach etwa einer Viertelstunde auf dem Teller, früher als bei jedem anderen Gerät im Feld. Für mehr als sechs Personen reicht es nicht.

Vor dem Kauf klären: Ob sechs Pfännchen für die Runde reichen; ob am Tisch eine Wandsteckdose frei ist oder eine GS-geprüfte Leiste, an der nicht mehr als 3.680 Watt hängen; ob ein Verlängerungskabel mindestens 1,5 Quadratmillimeter hat.

Dafür spricht

  • Alle drei Vorgänge mit Zeitangaben in der Anleitung
  • Kürzeste Zeit bis zur ersten Pizza: rund 15 Minuten
  • Ober- und Unterhitze getrennt schaltbar, stufenloser Regler
  • Hersteller mit deutscher Servicenummer und Geschäftszeiten
  • Untere Preislage

Dagegen spricht

  • Nur sechs Pfännchen für Pizza und Käse zusammen
  • Keine Garantiedauer in Anleitung oder Angebot
  • Werkstoff der Beschichtung nicht genannt
Leistung1.500 Watt laut Anleitung und Angebot, verteilt auf zwei getrennt schaltbare Heizspiralen
Heizung und RegelungOberhitze für Raclette, Grillen und Überbacken, Unterhitze als Pizzafunktion in den Pfännchen; ein stufenloser Temperaturregler, auf „max“ aufheizen, danach taktet das Thermostat
ReinigungGerät nur mit feuchtem Tuch; Pfännchen und Grillplatte in Spüllauge einweichen und reinigen; die Abdeckung der unteren Heizspirale lässt sich abnehmen und spülen; keine scheuernden oder säurehaltigen Mittel, keine Stahlschwämme. Eine Angabe zur Spülmaschine fehlt
Abweichende AngebotsdatenDas Datenfeld nennt „PTFE Free“; die Anleitung spricht nur von antihaftbeschichteten Pfännchen und Grillplatte und nennt keinen Werkstoff.
Passt fürFür Runden bis sechs Personen, die an einem Abend Pizza, Käse und Gegrilltes wollen und nicht lange auf die erste Pizza warten möchten.
Passt nicht fürFür Runden ab sieben Personen und für Haushalte, die eine schriftliche Herstellergarantie erwarten.
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
FirmierungSteba Elektrogeräte GmbH & Co. KG laut Impressum und Anleitung
SitzPointstraße 2, 96129 Strullendorf, Landkreis Bamberg
Gegründet1919 in Bamberg gegründet, seit 1972 in Strullendorf, laut Unternehmensseite von Steba; in dritter Generation familiengeführt
SupportService-Telefon 09543/449-44 laut Anleitung, Zentrale +49 9543 449-0 laut Impressum, E-Mail elektro@steba.com; im Garantiefall veranlasst Steba laut Anleitung die Abholung
ErreichbarkeitKundenservice Montag bis Donnerstag 7.30 bis 12.00 und 12.30 bis 15.30 Uhr, Freitag 7.30 bis 11.30 Uhr laut Impressum
GarantieKeine Garantiedauer in der Anleitung; das Angebot nennt nur „Manufacturer’s warranty“, die Garantieseite auf steba.com war am Prüftag nicht erreichbar (404). Es gilt in jedem Fall die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren gegenüber dem Verkäufer
Norm- und PrüfangabenKeine Norm- oder Konformitätsangabe in der Anleitung; sie verlangt für Verlängerungskabel 1,5 Quadratmillimeter und begrenzt eine GS-geprüfte 16-A-Steckerleiste auf 3.680 Watt
HerkunftDas Angebot nennt China als Herkunftsland. Steba fertigt laut Unternehmensseite einen Teil seiner Geräte, darunter Raclettes, in Strullendorf; ob das RC 6 dazugehört, steht weder im Angebot noch in der Anleitung
Gewicht laut Hersteller5 Kilogramm laut Angebot; die Anleitung nennt kein Gewicht
Modell und MarkteinführungModell RC 6, Artikelnummer 63.06.00 laut Händlerangaben; kein Einführungsdatum in Angebot und Anleitung

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Nr. 2Vorgang Pizza: acht Mini-Pizzen auf einmal

Emerio Pizzarette Original

4,2von 5 bei 971 Rezensionen, Stand 12.10.2026Preislage: unteres Feld, gleichauf mit heidenfeld und Steba
Emerio Pizzarette mit runder Terrakotta-Haube und Pizzaspateln

Emerio Pizzarette Original Pre-Bake PO-116124.1, Pizzaofen für Mini-Pizzen mit Terrakotta-Haube, bis 8 Personen

Zeiten laut Anleitung: 15 Minuten vor der Verwendung einschalten; Backzeit „in der Regel“ etwa 5 bis 7 Minuten, länger bei dickem Teig, viel Belag, vielen Pizzen zugleich oder Zugluft

Einordnung: Die Pizzarette ist das Gerät, das dem ganzen Feld den Namen gibt: eine runde Platte mit Heizspirale, darüber eine Haube aus Terrakotta, rundherum Öffnungen für die Spatel. In der Ausführung für acht Personen backt sie bis zu acht Mini-Pizzen mit rund elf Zentimetern auf einmal, mehr als jedes andere Gerät hier. Käse im Pfännchen und Grillgut kann sie nicht. Bis zur ersten Pizza vergehen laut Anleitung 20 bis 22 Minuten, weil sie eine Viertelstunde vorheizen will. Die Bewertungen am Angebot gelten für alle vier Größen der Familie zusammen.

Vor dem Kauf klären: Ob wirklich nur Pizza auf den Tisch soll; ob die Größe für acht Personen gewählt ist und nicht eine kleinere Variante derselben Seite; ob Vögel im Raum gehalten werden, denn die Anleitung warnt bei Antihaftbeschichtung ausdrücklich davor.

Dafür spricht

  • Acht Mini-Pizzen auf einmal, mehr als jedes andere Gerät hier
  • Ober- und Unterhitze unter der Haube
  • Ersatzteile über einen eigenen Ersatzteilshop bestellbar
  • Viele Bewertungen, über vier Größen verteilt

Dagegen spricht

  • Weder Käse im Pfännchen noch Grill
  • Längste Vorheizzeit der Haubengeräte: 15 Minuten
  • Kein Schalter, kein Regler; Garantieangaben widersprechen sich
  • Pre-Bake-Funktion steht im Angebot, nicht in der Anleitung
Leistung1.200 bis 1.500 Watt laut Anleitung, 1.500 Watt laut Datenfeld
Heizung und RegelungOber- und Unterhitze laut Angebot; das Gerät heizt laut Anleitung, sobald der Stecker steckt. Einen Schalter oder Temperaturregler beschreibt die Anleitung nicht
ReinigungAbdeckung, Backplatte und Spatel mit warmem Wasser und weichem Tuch; keine Teile in den Geschirrspüler; Basisgerät nie ins Wasser; nach Gebrauch mindestens 30 Minuten abkühlen lassen; im Originalkarton aufbewahren
Abweichende AngebotsdatenAngebot und Datenfeld nennen eine Pre-Bake-Funktion; die am Angebot hinterlegte Anleitung PO-116124 beschreibt keine. Das Datenfeld nennt 1.500 Watt und eine Ersatzteilverfügbarkeit von einem Jahr, die Anleitung 1.200 bis 1.500 Watt.
Passt fürFür Familien und Kindergeburtstage mit bis zu acht Personen, an denen nur Mini-Pizza gebacken wird.
Passt nicht fürFür Abende, an denen auch Raclette-Käse oder Fleisch auf den Tisch soll.
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
FirmierungEmerio Holland B.V. laut Anleitung; emerio.eu nennt keine Firmierung und keine Anschrift, emerio.de ist eine geparkte Domain beim Domainhandel
SitzZomervaart 1A, 2033 DA Haarlem, Niederlande, laut Anleitung
GegründetNicht auffindbar: weder Anleitung noch emerio.eu nennen ein Gründungsjahr; geprüft wurden Anleitung, Startseite, Garantie- und Serviceseite von emerio.eu
SupportKundendienst +31 23 3034369 und info.nl@emerio.eu laut Anleitung; emerio.eu nennt +31 23 3034 350, info@emerio.eu, ein Serviceformular und Ersatzteile über onderdelen.emerio.eu. Keine deutsche Rufnummer
ErreichbarkeitMontag bis Freitag 9 bis 12 Uhr laut emerio.eu; die Anleitung nennt keine Zeiten
GarantieDie Anleitung verspricht zwei Jahre Garantie ab Verkaufstag mit Quittung; die Garantieseite auf emerio.eu beschreibt dagegen nur die gesetzliche Gewährleistung nach niederländischem Recht ohne feste Frist und verweist an den Verkäufer. Das Datenfeld nennt 24 Monate
Norm- und PrüfangabenKeine Norm-, Prüfzeichen- oder Konformitätsangabe im deutschen Teil der Anleitung und im Angebot
HerkunftChina laut Datenfeld des Angebots; die Anleitung nennt kein Herstellungsland
Gewicht laut Hersteller6 Kilogramm laut Datenfeld, Maße 33 × 33 × 26 Zentimeter; die Anleitung nennt weder Gewicht noch Maße
Modell und MarkteinführungModell PO-116124.1 laut Angebot, die beiliegende Anleitung trägt PO-116124 ohne Datum; kein Einführungsdatum

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Nr. 3Pizza ja, Fleisch laut Anleitung nein

heidenfeld Pizzachef

4,5von 5 bei 404 Rezensionen, Stand 12.10.2026Preislage: unteres Feld, gleichauf mit Emerio und Steba
heidenfeld Pizzachef mit Terrakotta-Haube auf runder Grundplatte

heidenfeld Pizzaofen Pizzachef PO-100, Terrakotta-Haube, 6 Personen, 1.100 Watt

Zeiten laut Anleitung: 10 Minuten vorheizen, Pizza 5 bis 7 Minuten; nach Gebrauch mindestens 30 Minuten abkühlen lassen

Einordnung: Der Pizzachef ist eine Pizzarette unter anderem Namen: runde Grundplatte, Heizstab, Haube aus Terrakotta, sechs Spatel. Er heizt in zehn statt fünfzehn Minuten vor und liegt damit bei der ersten Pizza fünf Minuten vor dem Emerio. Seine Anleitung verbietet etwas, das die Werbung nahelegt: Fleisch, weil Fett auf den Heizstab spritzen und einen Brand auslösen kann. Das Wort „Raclette“ im Angebotstitel deckt die Anleitung nicht; Pfännchen gehören nicht zum Lieferumfang.

Vor dem Kauf klären: Ob sechs Plätze reichen; ob niemand am Tisch Fleisch unter die Haube legen will; ob die zerbrechliche Haube einen sicheren Platz im Schrank hat.

Dafür spricht

  • Zehn Minuten Vorheizen, erste Pizza nach 15 bis 17 Minuten
  • Vollständige Konformitätserklärung in der Anleitung
  • Deutscher Anbieter mit Telefonnummer und eigener Werkstatt
  • Haube dient als Warmhaltefläche

Dagegen spricht

  • Kein Fleisch erlaubt, kein Käse im Pfännchen
  • Leistung und Backblech im Angebot widersprüchlich
  • Keine Servicezeiten, keine Garantiedauer genannt
Leistung1.100 Watt laut Anleitung und Angebotstitel, 1.000 Watt laut Datenfeld
Heizung und RegelungHeizstab unter der Haube, Ein- und Ausschalter; einen Temperaturregler beschreibt die Anleitung nicht
ReinigungHaube muss nach normalem Gebrauch nicht gereinigt werden und darf erst vollständig abgekühlt mit Wasser in Berührung kommen; kein Teil ist spülmaschinengeeignet; Backblech und Spatel mit Bürste in Spülwasser; Backblech bei längerer Pause leicht einfetten
Abweichende AngebotsdatenTitel 1.100 Watt und „bis 300 °C“, Datenfeld 1.000 Watt; Backblech in der Aufzählung 30 Zentimeter, im Datenfeld 35 Zentimeter. Die Anleitung nennt 1.100 Watt und keine Temperatur.
Passt fürFür Runden bis sechs Personen, die nur Mini-Pizza backen und schneller als mit der Pizzarette anfangen wollen.
Passt nicht fürFür alle, die Schinken roh mitbacken oder Fleisch garen wollen, und für Runden ab sieben Personen.
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
FirmierungMiweba GmbH laut Anleitung und Impressum; heidenfeld ist eine Marke der Miweba GmbH
SitzGewerbepark 20, 96149 Breitengüßbach; Handelsregister Amtsgericht Bamberg HRB 5438
Gegründet2005 als Actionbikes GmbH in Baunach von Manfred und Michael Weichert gegründet, 2016 in Miweba GmbH umbenannt, laut Unternehmensseite
SupportTelefon 09544 9879080 und kundenservice@miweba.de laut Anleitung; laut Unternehmensseite eine eigene Werkstatt für Wartung und Reparaturen
ErreichbarkeitNicht auffindbar: weder Anleitung noch Impressum noch Unternehmensseite nennen Servicezeiten
GarantieKeine Garantiedauer in der Anleitung; die Unternehmensseite verlinkt Garantiebedingungen über drei, fünf und zehn Jahre, ohne sie einem Produkt zuzuordnen. Bei unsachgemäßer Verwendung erlischt laut Anleitung der Gewährleistungsanspruch
Norm- und PrüfangabenEU-Konformitätserklärung vom 07.06.2022 in der Anleitung mit EN 60335-1, EN 60335-2-30, EN 55014-1 und -2, EN 61000-3-2 und -3, EN 62233, EN 50581 und AfPS GS 2014:01 PAK; technische Daten nennen CE, LVD, EMC, EMF und ERP
HerkunftChina laut Datenfeld; die Anleitung nennt kein Herstellungsland
Gewicht laut Hersteller6,5 Kilogramm netto, 8,0 Kilogramm mit Karton, Maße 465 × 465 × 330 Millimeter laut Anleitung
Modell und MarkteinführungArtikelnummer PR0032208-01, Typ PO-B6; Anleitung mit Stand 23.06.2022, Konformitätserklärung vom 07.06.2022

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Nr. 4Vorgang Käse: acht Raclette-, sechs Pizzapfännchen

Rommelsbacher RCP 1800

4,8von 5 bei 54 Rezensionen, Stand 12.10.2026Preislage: oberes Feld, etwa doppelt so teuer wie die drei günstigen
Rommelsbacher Pizza Raclette RCP 1800 mit Wendegrillplatte, Pfännchen und Parkdeck

Rommelsbacher Pizza Raclette RCP 1800, 1.800 Watt, Wendegrillplatte mit Grillmuster und Crêpes-Seite, 8 Raclette- und 6 Pizzapfännchen, Parkdeck

Zeiten laut Anleitung: Mindestens 10 Minuten vorheizen, nach dem Zuschalten der Unterhitze erneut mindestens 10 Minuten; im Rezept „Weißes Pizza-Raclette“ 4 Minuten vorbacken, dann 3 bis 4 Minuten fertig backen

Einordnung: Das RCP 1800 ist das größte Gerät im Feld: acht kleine Pfännchen für Raclette, sechs große für Pizza, oben eine Wendeplatte mit Grillmuster auf der einen und zwei Crêpes-Mulden auf der anderen Seite. Es hat als einziges zwei Sätze Pfännchen für die beiden Ebenen. Der Preis dafür ist Zeit: Die Anleitung verlangt zehn Minuten Aufheizen, nach dem Zuschalten der Unterhitze noch einmal zehn, und das Pizzarezept braucht sieben bis acht Minuten. Vor 27 Minuten gibt es keine Pizza. Es kostet etwa doppelt so viel wie die Geräte im unteren Feld.

Vor dem Kauf klären: Ob die Unterhitze von Anfang an mitläuft, dann sind es zehn Minuten weniger; ob eine eigene Wandsteckdose für 1.800 Watt am Tisch frei ist; ob rundherum 20 Zentimeter und nach oben ein Meter Abstand möglich sind.

Dafür spricht

  • Acht Raclette- und sechs Pizzapfännchen, Parkdeck
  • Wendeplatte mit Grillmuster und Crêpes-Seite
  • Zwei Jahre Qualitätsgarantie, Ersatzteile online
  • Höchste Leistung im Feld: 1.800 Watt

Dagegen spricht

  • Erste Pizza nach dem Rezept frühestens nach 27 Minuten
  • Unterhitze nicht regelbar
  • Obere Preislage, wenige Bewertungen
Leistung1.800 Watt laut Anleitung und Angebot: 1.200 Watt Oberhitze und 600 Watt Unterhitze
Heizung und RegelungHauptschalter, stufenloser Temperaturregler für die Oberhitze, eigener Schalter für die Unterhitze; die Unterhitze lässt sich laut Anleitung nicht thermostatisch regeln
ReinigungGrillplatte, Pfännchen und Schaber in warmem Wasser mit Handspülmittel; Grillplatte und Pfännchen nur gelegentlich in die Spülmaschine, weil Spülmaschinensalz die Beschichtung angreifen kann; keine Scheuermittel, keine Stahlwolle, keine Backofensprays, kein Dampfreiniger
Abweichende AngebotsdatenTitel und Datenfeld nennen eine keramische, PFAS-freie Antihaftbeschichtung; die Anleitung spricht von einer „hochwertigen Antihaftbeschichtung“ ohne Werkstoff.
Passt fürFür Runden bis acht Personen, in denen Käse die Hauptsache ist und Pizza dazukommt.
Passt nicht fürFür Abende, an denen die Pizza schnell auf dem Tisch sein soll, und für knappe Budgets.
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
FirmierungROMMELSBACHER ElektroHausgeräte GmbH laut Impressum und Anleitung
SitzRudolf-Schmidt-Straße 18, 91550 Dinkelsbühl; Handelsregister Amtsgericht Ansbach HRB 77
Gegründet1928 in Stuttgart gegründet, nach dem Krieg in Dinkelsbühl, aus der Marke robusta wurde Rommelsbacher, laut Unternehmensseite
SupportKundenservice 09851/5758 5732, service@rommelsbacher.de und WhatsApp 09851 5758 0 laut Anleitung; Ersatzteile zum Selbsttausch auf der Produktseite von rommelsbacher.de
ErreichbarkeitNicht auffindbar: Anleitung und Impressum nennen keine Servicezeiten; ein Hilfezentrum steht unter support.rommelsbacher.de
GarantieZwei Jahre Qualitätsgarantie ab Kaufdatum für in Deutschland gekaufte Geräte laut Anleitung; erst den Kundenservice kontaktieren, bei bestätigten Garantiefällen übernimmt Rommelsbacher das Porto; zerkratzte oder überhitzte Platten und Pfännchen sind ausgenommen
Norm- und PrüfangabenSchutzklasse I, Anschluss nur an Schutzkontaktsteckdose; keine Norm- oder Konformitätsangabe in der Anleitung
HerkunftChina laut Datenfeld; laut Unternehmensseite entwickelt und produziert Rommelsbacher in Dinkelsbühl, ohne dieses Gerät zu nennen
Gewicht laut Hersteller6,4 Kilogramm laut Datenfeld; die Anleitung nennt Maße von etwa 42 × 15,5 × 21 Zentimetern und kein Gewicht
Modell und MarkteinführungModell RCP 1800, Anleitung mit Kennung R2506; kein Einführungsdatum in Angebot und Anleitung

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Nr. 5Schmalster Platzbedarf: 16 Zentimeter tief

Spring PizzaRaclette6

4,3von 5 bei 30 Rezensionen, Stand 12.10.2026Preislage: oberes Feld, knapp unter dem Rommelsbacher
Spring PizzaRaclette6 als schwarzer Turm mit Grillplatte oben und zwei Pfännchen-Ebenen

Spring PizzaRaclette6, 1.100 Watt, drei Heizelemente, Pizza-, Raclette- und Grillfunktion, 6 Pfännchen, Grillplatte aus Aluminiumguss

Zeiten laut Anleitung: Aufheizen ca. 10 Minuten in beiden Funktionen; eine Backzeit nennt die Anleitung nicht, die Pizza ist fertig, „wenn der Boden knusprig und der Käse geschmolzen ist“

Einordnung: Das PizzaRaclette6 ist ein schmaler Turm: oben die Grillplatte, darunter zwei Ebenen für Pfännchen und unten eine Abstell-Ebene. Mit drei Heizelementen backt es auf zwei Ebenen Pizza oder schmilzt auf der oberen Ebene Käse, während oben gegrillt wird. Es ist mit 16 Zentimetern das schmalste Gerät und passt auf einen Tisch, auf dem für eine runde Haube kein Platz ist. Seine Anleitung ist die einzige, die zwar das Aufheizen beziffert, nicht aber die Backzeit. Preislich liegt es oben, neben dem Rommelsbacher.

Vor dem Kauf klären: Ob der Tisch lang genug für 46 Zentimeter und das Kabel von 1,5 Metern ist; ob das Gerät eine Steckdose für sich allein bekommt, denn die Anleitung verbietet eine Mehrfachsteckdose, an der schon andere Geräte hängen.

Dafür spricht

  • Pizza, Käse und Grill in drei Ebenen
  • Nur 16 Zentimeter tief, passt auf schmale Tische
  • Zwei Jahre Garantie, Ersatzpfännchen mit Artikelnummer
  • Kundenservice mit Telefonzeiten

Dagegen spricht

  • Keine Backzeit in der Anleitung
  • Platte und Pfännchen nicht spülmaschinenfest
  • Obere Preislage, nur 30 Bewertungen
Leistung1.100 Watt Nennleistung, 5,0 Ampere laut Anleitung; 1.100 Watt auch im Datenfeld
Heizung und RegelungDrei Heizelemente: PIZZA-Funktion schaltet alle drei, GRILL-Funktion nur das oberste; stufenloser Temperaturregler
ReinigungGrillplatte und Pfännchen nur mit heißem Wasser, Spülmittel und festem Schwamm, nicht in die Spülmaschine; Spatel und Ausstecher dürfen in die Spülmaschine; Gehäuse nur feucht abwischen
Abweichende AngebotsdatenLeistung im Datenfeld wie in der Anleitung; das Datenfeld nennt „BPA Free“ und Aluminium als Material, die Anleitung eine antihaftbeschichtete Grillplatte aus Aluminiumguss.
Passt fürFür Runden bis sechs Personen an einem schmalen oder vollen Tisch, die alle drei Vorgänge wollen.
Passt nicht fürFür alle, die Pfännchen in die Spülmaschine geben, und für knappe Budgets.
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
FirmierungSpring International GmbH laut Anleitung; spring.ch leitet auf den Shop der Küchenprofi Group, dessen Impressum die Kochshop Solingen GmbH an derselben Anschrift nennt
SitzHöhscheider Weg 29, 42699 Solingen
GegründetNicht auffindbar: Anleitung, Impressum und Markenseite im Küchenprofi-Shop nennen kein Gründungsjahr der Marke Spring
Supportinfo@spring.ch laut Anleitung; Kundenservice für Endkunden +49 212 6582-801 laut Kontaktseite der Küchenprofi Group. Ersatzpfännchen, Spatel und Ausstecher mit eigener Artikelnummer bei der Verkaufsstelle
ErreichbarkeitMontag bis Freitag 9 bis 16 Uhr laut Kontaktseite der Küchenprofi Group
GarantieZwei Jahre ab Kaufdatum laut Anleitung, Abwicklung über den Fachhändler mit Original-Kaufbeleg; Reparatur oder Austausch nach Ermessen des Herstellers
Norm- und PrüfangabenKeine Norm- oder Konformitätsangabe in der Anleitung; Schutzkontaktstecker, Stromaufnahme 5,0 Ampere laut technischen Daten
HerkunftChina laut Datenfeld; die Anleitung nennt kein Herstellungsland
Gewicht laut Hersteller5 Kilogramm laut Datenfeld; die Anleitung nennt Maße von 460 × 160 × 215 Millimetern und eine Kabellänge von 1,50 Metern
Modell und MarkteinführungModell 181062, Artikelnummern 33 6771 00 02 bis 04; Anleitung mit Kennung 03/22; kein Einführungsdatum

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Was ein Abend Strom kostet

Der Strom lässt sich aus den Anleitungen ausrechnen, wenn auch nur als obere Grenze. Leistung mal Stunden ergibt Kilowattstunden, mal Strompreis ergibt Euro. Die BDEW-Strompreisanalyse vom Herbst 2026 nennt für Haushalte im bisherigen Jahresverlauf einen Durchschnitt von 37,0 Cent je Kilowattstunde. Der Rechner setzt dafür 1,5 Kilowatt an, die Leistung von Steba und Emerio, und zwei Stunden je Abend mit voller Leistung.

Stromkosten von Pizza-Raclette und Pizzarette

Startwert: sechs Abende im Jahr zu je zwei Stunden mit voller Leistung von 1,5 Kilowatt. Abende, Stunden und die volle Leistung sind Annahmen; die Geräteprofile setzen die Leistung laut Anleitung ein.

Strom

Menge: 6 Abende mal 2 Stunden mal 1,5 Kilowatt laut Anleitung von Steba und Emerio, Annahme mit voller Leistung; Preis: BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026, Haushalte 37,0 Cent je kWh

  • Strom: 18,0 kWh im Jahr mal 0,37 = 6,66 Euro im Jahr

Laufende Kosten: 6,66 Euro im Jahr

Über ein Jahr: 6,66 Euro

Typische Nutzungsprofile mit den Startwerten dieser Seite
ProfilStromIm JahrÜber 5 Jahre
Steba oder Emerio, 1.500 WLeistung laut Anleitung 1,5 Kilowatt18,0 kWh im Jahr6,66 Euro6,66 Euro33,30 Euro
heidenfeld oder Spring, 1.100 WLeistung laut Anleitung 1,1 Kilowatt13,2 kWh im Jahr4,88 Euro4,88 Euro24,41 Euro
Rommelsbacher, 1.800 WLeistung laut Anleitung 1,8 Kilowatt21,6 kWh im Jahr7,99 Euro7,99 Euro39,96 Euro

Leistungen laut Anleitungen von Steba, Emerio, heidenfeld, Spring und Rommelsbacher; Strompreis BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026, 37,0 ct/kWh; Abende und Stunden sind Annahmen.

Die Rechnung läuft allein im Browser. Es wird nichts gespeichert und nichts übertragen.

Ein Abend mit dem Steba kostet nach dieser Rechnung höchstens 3 Kilowattstunden, also gut einen Euro. Das Rommelsbacher liegt bei 3,6, heidenfeld und Spring bei 2,2 Kilowattstunden. Das sind Obergrenzen: Geräte mit Thermostat schalten ab, sobald die eingestellte Temperatur erreicht ist, und laufen danach nicht mehr mit voller Leistung. Bei den beiden Haubengeräten beschreibt die Anleitung keinen Regler und keine Abschaltung; dort ist die Obergrenze die einzige belegbare Zahl.

Ein Teil des Stroms fließt, bevor die erste Pizza gebacken ist. Die Vorheizzeit kostet beim Steba mit 1,5 Kilowatt und zehn Minuten höchstens 0,25 Kilowattstunden, rund neun Cent. Bei der Pizzarette mit bis zu 1,5 Kilowatt und 15 Minuten sind es höchstens 0,375 Kilowattstunden, rund 14 Cent. Beim Rommelsbacher laufen in den ersten zehn Minuten 1,2 Kilowatt für die Oberhitze und in den zweiten zehn Minuten 1,8 Kilowatt mit Unterhitze, zusammen höchstens 0,5 Kilowattstunden oder rund 19 Cent. Wer das Gerät erst einschaltet, wenn der Teig ausgestochen ist, spart diese Beträge nicht, verschiebt sie aber nicht in die Wartezeit der Gäste.

Gemessen an den Zutaten eines Pizza-Abends sind das kleine Zahlen. Die Rechnung ist trotzdem nützlich, weil sie zeigt, wohin die Unterschiede zwischen den Geräten gehen: nicht in den Strom, sondern in die Zeit, die Plätze und die Frage, ob Käse und Grill dazugehören.

Größer als der Strom sind die Folgekosten, die sich nicht ausrechnen lassen: eine zerbrochene Haube, abgenutzte Pfännchen, verlorene Spatel. Was davon nachkaufbar ist, steht im Abschnitt zur Pflege. Wer die Rechnung für ein klassisches Raclette ohne Pizzaebene aufmachen will, findet die Leistungsangaben solcher Geräte im Vergleich der Party-Raclettes für acht bis zwölf Personen.

Beschichtung, Vögel und das erste Aufheizen

Die Anleitung der Emerio Pizzarette enthält einen Satz, der in keiner anderen der fünf steht: Wer Produkte mit Antihaftbeschichtung benutze, solle sicherstellen, dass sich keine Vögel im selben Zimmer befinden und das Zimmer gut belüftet werden kann. Der Hinweis hat einen Hintergrund, und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat ihn im September 2026 an einem Raclette-Fall beschrieben.

Ein Ehepaar hatte einen Raclettegrill gekauft, dessen Beschichtung sich schon beim ersten Gebrauch stellenweise in Pfännchen und Grillplatte ablöste. Einer von zwei jungen Wellensittichen starb danach, vermutlich an den Dämpfen; ob das Gerät die Ursache war, kann nach der Verbraucherzentrale nur eine tierärztliche und gegebenenfalls chemische Untersuchung klären. Sie verweist auf das Bundesinstitut für Risikobewertung: PTFE-Beschichtungen können sich bei Überhitzung ab etwa 360 Grad zersetzen und gesundheitsschädliche Gase freisetzen; viele Hersteller empfehlen, nicht über etwa 260 Grad zu gehen.

Das Bundesinstitut selbst rät, beschichtetes Geschirr nie leer hoch zu erhitzen. Genau das verbieten die Anleitungen von Steba, Spring und Rommelsbacher für die Pfännchen: keine leeren Pfännchen ins heiße Gerät, unbenutzte Pfännchen in die Abstell- oder Parkebene. Die Verbraucherzentrale empfiehlt Vogelhaltern, die Tiere während des Betriebs in einem anderen Raum unterzubringen, und allen Käufern, ein neues Gerät beim ersten Aufheizen nur bei offenem Fenster zu betreiben.

Für den Fall, dass sich eine Beschichtung schon nach kurzer Zeit löst, nennt die Verbraucherzentrale zwei Wege: eine Beschwerde bei der Lebensmittelüberwachung, die auch für Gegenstände mit Lebensmittelkontakt zuständig ist, und die Klärung mit dem Verkäufer über die Gewährleistung. Die Anleitungen setzen eine Grenze, die dabei eine Rolle spielt: Rommelsbacher nimmt zerkratzte oder überhitzte Grillplatten und Pfännchen ausdrücklich von der Garantie aus, und alle drei Pfännchengeräte verlangen Holz oder Kunststoff statt Metall auf der Beschichtung.

Ein zerkratztes Pfännchen ist nach dem Bundesinstitut für Risikobewertung gesundheitlich kein Problem: Kleinste Teilchen einer Beschichtung, die versehentlich verschluckt werden, werden nicht verdaut und unverändert ausgeschieden. Das Risiko liegt in den Dämpfen bei Überhitzung, nicht in den Kratzern. Kratzer verkürzen aber die Antihaftwirkung, und damit die Lebensdauer der Pfännchen.

Alle fünf Anleitungen kündigen beim ersten Gebrauch Geruch an, vier davon auch leichten Rauch. Steba lässt das Gerät dafür etwa 15 Minuten aufheizen, Rommelsbacher etwa zehn Minuten ohne Pfännchen, Spring etwa zehn Minuten leer. Wer diesen ersten Durchgang vor dem Abend erledigt, bei offenem Fenster und ohne Gäste, hat ihn hinter sich. Was die Hersteller zur Reinigung der Beschichtung erlauben, hat der Ratgeber zum Raclette reinigen an zehn Anleitungen ausgezählt.

Steckdose, Leiste, Kabel: was 1.100 bis 1.800 Watt am Tisch verlangen

Am Esstisch gibt es selten eine Steckdose. Fast jeder Raclette-Abend hängt deshalb an einem Verlängerungskabel oder einer Steckerleiste, und dazu sagen zwei der fünf Anleitungen etwas Bestimmtes.

Steba verlangt für ein Verlängerungskabel einen Querschnitt von 1,5 Quadratmillimetern und schreibt, eine GS-geprüfte 16-Ampere-Mehrfachsteckerleiste dürfe wegen Brandgefahr mit nicht mehr als 3.680 Watt belastet werden. Das ist die Leistung, die 16 Ampere bei 230 Volt ergeben. Ein Steba mit 1.500 Watt lässt damit Raum für weitere Geräte; zwei Rommelsbacher mit zusammen 3.600 Watt liegen knapp darunter, und jedes weitere Gerät an derselben Leiste wäre zu viel.

Spring ist strenger: Das Gerät gehört an eine ordnungsgemäß installierte Schutzkontaktsteckdose, und es darf keine Mehrfachsteckdose benutzt werden, mit der bereits andere Geräte betrieben werden. Ein Verlängerungskabel ohne Schutzleiter ist ausgeschlossen. Rommelsbacher verlangt eine Schutzkontaktsteckdose und nennt für die Aufstellung mindestens 20 Zentimeter Abstand zu allen Seiten und einen Meter nach oben, Steba 70 Zentimeter zu brennbaren Materialien wie Gardinen.

Die Stromaufnahme steht nur bei Spring als eigene Zahl in der Anleitung: 5,0 Ampere bei 1.100 Watt. Für die anderen Geräte ergibt sie sich aus der Leistung geteilt durch 230 Volt: rund 6,5 Ampere bei 1.500 Watt und rund 7,8 Ampere bei 1.800 Watt. Ein Haushaltsstromkreis ist häufig mit 16 Ampere abgesichert; an derselben Leitung hängen aber oft auch Licht, Kühlschrank oder ein Wasserkocher in der Küche. Wer beim ersten Abend merkt, dass die Sicherung fällt, sucht zuerst nach dem zweiten großen Verbraucher am selben Kreis.

Wer an einem Abend zwei Geräte betreiben will, etwa eine Pizzarette und ein zweites Raclette, rechnet die Leistung zusammen und verteilt sie auf zwei Steckdosen. Das schützt nicht nur die Leiste, sondern auch den Abend: Ein Gerät, das mitten im Essen die Sicherung auslöst, ist schlimmer als eines, das etwas länger braucht. Wer zu zweit isst und ein kleineres Gerät sucht, findet kompakte Modelle im Vergleich der Raclettes für zwei Personen.

Teig, Belag, Reihenfolge: wie ein Abend mit Mini-Pizzen abläuft

Die Rezepte in den Anleitungen beschreiben alle denselben Grundteig: Mehl, Hefe, Wasser, Salz, Olivenöl. Emerio und heidenfeld lassen ihn 45 Minuten gehen, Spring und Rommelsbacher eine bis zwei Stunden. Ausgerollt wird er laut Emerio und heidenfeld auf drei Millimeter Dicke und dann mit der beiliegenden Form ausgestochen. Die ausgestochenen Scheiben kommen mit Mehl bestäubt auf einen Teller, damit sie nicht aneinanderkleben.

Für die Haubengeräte empfehlen Emerio und heidenfeld, den Spatel mit etwas Öl einzufetten und die Pizza direkt auf dem Spatel zu belegen; Emerio rät ausdrücklich davon ab, sie auf dem Teller zu belegen und dann auf den Spatel zu schieben. Emerio warnt ausdrücklich vor zu viel Belag: Er verlängert die Backzeit, und Zutaten können auf dem Backblech verbrennen. Beim Rommelsbacher wird der Teig im Pfännchen erst vier Minuten vorgebacken und dann belegt.

Fertigteig aus dem Supermarkt nennen heidenfeld und Spring als Abkürzung. Wer ihn nimmt, sticht die Scheiben mit derselben Form aus und spart das Gehenlassen; eine eigene Backzeit für Fertigteig nennt keine Anleitung. Und weil an einem solchen Abend selten nur Pizza gegessen wird: Wie viel Käse, Kartoffeln und Fleisch pro Person die Hersteller in ihren Rezepten ansetzen, steht in den Anleitungen von Steba und Rommelsbacher, mit 200 bis 250 Gramm Käse und Kartoffeln pro Person bei Steba.

Die Reihenfolge des Abends ergibt sich aus den Zeiten. Beim Steba heizt die Pizza laut Anleitung mit Ober- und Unterhitze, das Raclette mit Oberhitze; wer beides will, schaltet die Unterhitze für die Pizzarunden zu. Bei den Haubengeräten belegt jeder seine Pizza auf dem Spatel, während die vorherige noch backt. Und wer Kinder am Tisch hat: Welche Geräte für Kinderhände sicherer sind, steht im Vergleich der Raclettes für Kinder.

Spülmaschine, Haube, Pfännchen: Pflege und Ersatzteile

Bei der Spülmaschine reichen die Anleitungen von „nichts“ bis „gelegentlich“. Emerio und heidenfeld schließen jedes Teil aus. Spring schließt Grillplatte und Pfännchen aus, lässt aber Spatel und Ausstecher zu. Rommelsbacher erlaubt Grillplatte und Pfännchen „nur gelegentlich“, weil Spülmaschinensalz die Beschichtung beschädigen kann. Steba sagt zur Spülmaschine nichts und beschreibt nur das Einweichen in Spüllauge.

Einzelheiten unterscheiden sich. Steba erlaubt, die antihaftbeschichtete Abdeckung der unteren Heizspirale abzunehmen und in Wasser mit etwas Spülmittel zu reinigen; danach wird sie wieder aufgesetzt. Rommelsbacher rät, gröbere Verschmutzungen zuerst mit etwas Öl einzuweichen, und verbietet Scheuer- und Lösungsmittel, Stahlwolle, Backofensprays und Dampfreiniger. Spring empfiehlt heißes Wasser, Spülmittel und einen festen Schwamm und bei hartnäckigen Resten Einweichen. Bei allen dreien gilt: Gehäuse und Heizelemente nur feucht abwischen, nie ins Wasser tauchen.

Die Terrakotta-Haube braucht eigene Regeln. Der heidenfeld-Anleitung zufolge muss sie nach normalem Gebrauch gar nicht gereinigt werden, darf erst vollständig abgekühlt mit Wasser in Berührung kommen und darf warm nicht auf eine kalte Fläche gestellt werden, weil sie durch zu schnelles Abkühlen Schaden nehmen kann. Beim Zusammenbau soll der Griff ohne Werkzeug und nicht zu fest angezogen werden, weil der Deckel leicht bricht. Beide Haubengeräte sollen nach dem Gebrauch mindestens 30 Minuten abkühlen.

Bei den Ersatzteilen trennt sich das Feld. Spring nennt in der Anleitung Artikelnummern für zwei Pfännchen, zwei Spatel und einen Ausstecher. Rommelsbacher führt die gängigen Ersatzteile auf der Produktseite zum Selbsttausch. Emerio hat einen eigenen Ersatzteilshop; das Datenfeld des Angebots nennt eine Ersatzteilverfügbarkeit von einem Jahr. Steba und heidenfeld nennen in der Anleitung keine Ersatzteile; Steba verweist für Reparaturen auf den Kundendienst, heidenfeld auf den Händler und die eigene Werkstatt.

Wer ein Gerät über Jahre nutzen will, fragt deshalb vor dem Kauf, ob Pfännchen und Spatel einzeln nachkaufbar sind. Für Pfännchengeräte hilft auch der Vergleich der Raclette-Ersatzpfännchen und Zubehörteile, der zeigt, welche Maße zu welchen Geräten passen.

Wer keines dieser fünf Geräte braucht

Vier Gruppen sind mit einem Pizza-Gerät schlecht beraten. Die erste isst an Raclette-Abenden vor allem Käse und Kartoffeln und würde die Pizzafunktion zweimal im Jahr nutzen. Für sie ist ein klassisches Raclette ohne Unterhitze die bessere Anschaffung, mit mehr Pfännchen für dasselbe Geld; die Auswahl steht im Preisvergleich der Raclette-Geräte.

Die zweite Gruppe sitzt regelmäßig zu zehnt oder zwölft am Tisch. Keines der fünf Geräte backt mehr als acht Pizzen auf einmal, und keines hat mehr als acht Raclette-Pfännchen. Für diese Runden sind große Raclettes mit zehn und zwölf Pfännchen gebaut; welche es gibt, zeigt der Vergleich der Raclettes für große Runden.

Die dritte Gruppe will Pizza, aber nicht am Tisch und nicht in Mini-Format. Für sie ist eine elektrische Pizzapfanne mit Deckel die passendere Lösung: eine große Pizza auf einmal, ohne Spatel und ohne Wartezeit zwischen den Runden. Was solche Pfannen können, steht im Vergleich der elektrischen Pizzapfannen.

Die vierte Gruppe hält Vögel in der Wohnung und will kein beschichtetes Gerät am Esstisch. Alle drei Pfännchengeräte haben laut Anleitung antihaftbeschichtete Pfännchen und Platten; die Emerio-Anleitung warnt allgemein vor Antihaftbeschichtungen in Räumen mit Vögeln, ohne zu sagen, ob die eigene Backplatte beschichtet ist. Für diese Gruppe gibt es Raclettes aus Stein, Edelstahl und Guss, ohne Pizzafunktion; sie stehen im Vergleich der PFAS-freien Raclettes.

Backofen, Blech, vorhandenes Raclette: die billigere Lösung

Die billigste Pizzarette ist der Backofen, der ohnehin in der Küche steht. Mini-Pizzen lassen sich auf einem Blech genauso ausstechen und belegen; jeder belegt seine eigene, und alle kommen auf einmal in den Ofen. Was fehlt, ist der Tisch: Die Pizzen backen in der Küche, nicht in der Mitte der Runde, und wer zwischendurch nachlegen will, steht auf. Für Familien, denen das gemeinsame Belegen wichtiger ist als das Backen am Tisch, reicht das.

Die zweite billigere Lösung ist das vorhandene Raclette. Ein Gerät ohne Unterhitze heizt die Pfännchen nur von oben; die Anleitungen von Steba und Rommelsbacher beschreiben die Pizza ausdrücklich als Aufgabe der Unterhitze. Ein Pizzaboden im Pfännchen unter der Oberhitze ist deshalb ein Versuch, dessen Ergebnis keine der Anleitungen beschreibt. Wer es versucht, nimmt dünnen Fertigteig und wenig Belag.

Die dritte Lösung ist ein kleiner Ofen. Ein Minibackofen mit Ober- und Unterhitze backt mehrere Mini-Pizzen auf einem Rost, steht auf der Arbeitsfläche und kann an den übrigen Tagen Aufbacken, Überbacken und Warmhalten. Wann sich dieser Weg lohnt, nämlich wenn das Gerät öfter gebraucht wird als an zwei Abenden im Jahr, zeigt der Vergleich der Minibacköfen.

Was es kostet, gar nichts zu kaufen: einen Abend, an dem nicht jeder seine Pizza selbst am Tisch backt. Wer im Jahr zwei Pizza-Abende macht und einen Backofen hat, verliert damit wenig. Wer jeden Monat einen macht und Kinder hat, die das Belegen am Tisch lieben, gewinnt mit einem der fünf Geräte mehr als die Preisdifferenz.

Wer hinter den Geräten steht: Haarlem, Breitengüßbach, Solingen, Strullendorf, Dinkelsbühl

Die fünf Geräte kommen von fünf Anbietern, und wie gut man sie erreicht, ist sehr verschieden. Steba und Rommelsbacher haben die längste Geschichte: Steba wurde 1919 in Bamberg gegründet, sitzt seit 1972 in Strullendorf und wird in dritter Generation als Familienunternehmen geführt; Rommelsbacher wurde 1928 in Stuttgart gegründet und sitzt in Dinkelsbühl. Beide nennen in der Anleitung eine deutsche Servicenummer; Steba im Impressum auch die Geschäftszeiten.

Miweba, der Anbieter der Marke heidenfeld, wurde 2005 im Landkreis Bamberg gegründet, damals als Actionbikes GmbH, und 2016 umbenannt. Die Anleitung nennt Anschrift, Telefon und E-Mail, aber keine Servicezeiten. Spring gehört zur Küchenprofi Group in Solingen; die Anleitung nennt die Spring International GmbH, das Impressum des Markenshops die Kochshop Solingen GmbH an derselben Anschrift. Der Kundenservice ist werktags von 9 bis 16 Uhr erreichbar.

Am schwersten greifbar ist Emerio. Die Anleitung nennt die Emerio Holland B.V. in Haarlem mit einer niederländischen Rufnummer. Die Website emerio.eu nennt keine Firmierung und keine Anschrift, nur eine Telefonnummer mit Sprechzeit von 9 bis 12 Uhr. Die Adresse emerio.de führt zu einem Domainhändler. Wer bei einer Pizzarette eine Reklamation hat, wendet sich deshalb zuerst an den Verkäufer, so wie es auch die Garantieseite von Emerio rät.

Was das im Garantiefall bedeutet, steht in den Anleitungen sehr unterschiedlich genau. Steba veranlasst laut Anleitung die Abholung, wenn das Gerät transportfähig verpackt ist, und nimmt unfreie Pakete nicht an. Rommelsbacher verlangt, zuerst den Kundenservice anzurufen oder zu schreiben, und übernimmt das Porto bei bestätigten Garantiefällen; ohne schriftliche Fehlerbeschreibung wird nicht repariert. Spring verweist an den Fachhändler, bei dem das Gerät gekauft wurde, mit Original-Kaufbeleg. Heidenfeld bittet, vor jeder eigenen Reparatur den Händler zu kontaktieren. Für alle fünf gilt daneben die gesetzliche Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer.

Nach zwei Wochen: woran man merkt, dass das Gerät nicht passt

Die Rückgabe ist laut Angebotsseiten bei vier der fünf Geräte 14 Tage nach Erhalt möglich, beim Spring, das Amazon selbst verkauft, 30 Tage. Zwei Wochen reichen für zwei Abende, und an diesen Abenden zeigen sich die Fehlkäufe an drei Anzeichen.

Was man bemerktWahrscheinliche Ursache laut AnleitungenWas zuerst zu prüfen ist
Pizzaboden bleibt weich, Belag ist fertigZu kurz vorgeheizt, zu viel Belag, zu dicker Teig; bei Pfännchengeräten Unterhitze nicht zugeschaltetVorheizzeit der Anleitung abwarten, Teig auf drei Millimeter, Unterhitze einschalten
Die Runde wartet länger als eine Viertelstunde auf die erste PizzaGerät erst bei Tisch eingeschaltet; beim Rommelsbacher zweistufiges AufheizenGerät vor dem Essen einschalten; beim Rommelsbacher Unterhitze gleich mitlaufen lassen
Käse oder Fleisch fehlt am TischHaubengerät gekauft, obwohl alle drei Vorgänge gewollt warenInnerhalb der Rückgabefrist gegen ein Pfännchengerät tauschen
Gerät heizt nichtKeine Spannung, Netzkabel nicht richtig eingesteckt, Schalter aus (Fehlertabelle Spring)Netzkabel am Gerät und Steckdose prüfen, Schalter; sonst Verkaufs- oder Servicestelle
Beschichtung löst sich nach wenigen AbendenLeer erhitzte Pfännchen, Metallbesteck, Scheuermittel oder ein MangelFotos machen, Verkäufer kontaktieren; bei Verdacht auf einen Mangel rät die Verbraucherzentrale NRW zur Beschwerde bei der Lebensmittelüberwachung

Das erste Anzeichen ist eine Runde, die auf die erste Pizza wartet. Wer nach zwei Abenden merkt, dass die Gäste schon satt vom Brot sind, bevor die Pizza kommt, hat das falsche Gerät oder den falschen Ablauf. Beim Rommelsbacher hilft es, die Unterhitze sofort mitlaufen zu lassen; bei der Pizzarette, sie schon beim Tischdecken einzustecken.

Was dann zu tun ist, hängt von der Frist ab. Bei vier der fünf Geräte bleiben laut Angebotsseite 14 Tage nach Erhalt, beim Spring 30. Wer innerhalb dieser Zeit feststellt, dass Bauart oder Größe nicht passen, gibt das Gerät zurück und wählt neu, statt sich mit einem zweiten Gerät für die fehlenden Vorgänge zu behelfen. Zwei Geräte auf einem Tisch brauchen zwei Steckdosen und doppelt so viel Platz.

Das zweite Anzeichen ist, dass etwas am Tisch fehlt. Wer eine Haube gekauft hat und nach zwei Wochen feststellt, dass die Gäste nach Raclette-Käse fragen, tauscht innerhalb der Frist gegen ein Pfännchengerät. Umgekehrt: Wer ein Pfännchengerät hat und nur Pizza backt, hat eine Pizzarette mit weniger Plätzen gekauft.

Das dritte Anzeichen ist eine Beschichtung, die nach wenigen Abenden nachlässt. Wer Pfännchen nie leer erhitzt, kein Metallbesteck nimmt und sie von Hand spült, sollte nach zwei Wochen keine Schäden sehen. Sieht er sie trotzdem, ist das ein Fall für den Verkäufer und nicht für die nächste Reinigung. Welche der übrigen Raclette-Fragen dann noch offen sind, ordnet die Übersicht über den Raclette-Bereich.

Sarah Leitner

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Sarah Leitner

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Aktualisierung und Quellenanzeigen
Veröffentlicht
12.10.2026
Zuletzt aktualisiert
12.10.2026
Verfügbarkeit geprüft
12.10.2026

Datenbasis: Herstellerangaben und Produktdatenblätter, öffentlich einsehbare Händlerdaten zu Preis und Verfügbarkeit sowie die aggregierte Bewertungslage. Vor jeder Aktualisierung prüfen wir, ob die verlinkten Produkte noch bestellbar sind, und tauschen aus, was nicht mehr lieferbar ist.

Quellen dieser Einordnung

  1. 1. Verbraucherzentrale NRW: Raclette – Toter Wellensittich durch Beschichtung?verbraucherzentrale.nrw

    Stand 22.09.2026, am 12.10.2026 gelesen. Beschichtung eines Raclettegrills löste sich beim ersten Gebrauch, ein Wellensittich starb vermutlich an den Dämpfen; Zersetzung von PTFE laut BfR ab etwa 360 °C, viele Hersteller empfehlen nicht über etwa 260 °C; Vögel während des Betriebs in einen anderen Raum, erstes Aufheizen bei offenem Fenster.

  2. 2. Bundesinstitut für Risikobewertung: Ausgewählte Fragen und Antworten zu Geschirr mit Antihaftbeschichtung aus PTFEbfr.bund.de

    Stand 02.07.2025, am 12.10.2026 gelesen. Ab 360 °C können gesundheitsschädliche Dämpfe entstehen; beschichtetes Geschirr nie ohne Inhalt hoch erhitzen; verschluckte Partikel einer zerkratzten Beschichtung gesundheitlich unbedenklich.

  3. 3. BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026bdew.de

    Veröffentlicht 21.08.2026, am 12.10.2026 gelesen. Durchschnittlicher Strompreis für Haushalte im bisherigen Jahresverlauf 2026: 37,0 Cent je Kilowattstunde; Grundlage des Stromkostenrechners.

  4. 4. Emerio: Warranty informationemerio.eu

    Am 12.10.2026 gelesen. Beschreibt die gesetzliche Gewährleistung nach niederländischem Recht ohne feste Frist, verweist an den Verkäufer und auf Ersatzteile über onderdelen.emerio.eu; nennt weder Firmierung noch Anschrift.

  5. 5. Steba: Über Stebasteba.com

    Am 12.10.2026 gelesen. Gegründet 1919 in Bamberg, Firmensitz und Produktion seit 1972 in Strullendorf, Familienunternehmen in dritter Generation; Teile des Sortiments, darunter Raclettes, werden in Strullendorf gefertigt.

  6. 6. Rommelsbacher: Unternehmenrommelsbacher.de

    Am 12.10.2026 gelesen. Gegründet 1928 in Stuttgart, nach dem Krieg Neubeginn in Dinkelsbühl; aus der Marke robusta wurde Rommelsbacher; Entwicklung und Produktion am Standort Dinkelsbühl.

Was zuletzt geändert wurde

  • 12.10.2026: Ersterstellung im Rahmen der Raclette-Erweiterung. Fünf Pizza-Geräte an drei Vorgängen eingeordnet – Mini-Pizza, Raclette-Käse, Grill – nach den Bedienungsanleitungen von Emerio, heidenfeld, Spring, Steba und Rommelsbacher; Vorheiz- und Backzeiten, Leistung und Pflegeangaben aus den Anleitungen, Abweichungen zwischen Angebot und Anleitung dokumentiert.

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