Die Antwort in drei Sätzen: Der letzte eigene Raclette-Test der Stiftung Warentest stammt vom 13. Dezember 2019 aus der Ausgabe 12/2019. Der aktuellste Beitrag auf test.de vom 1. März 2026 ist kein deutscher Test, sondern die Wiedergabe einer Prüfung des Schweizer Partnermagazins K-Tipp, und das Haus schreibt das selbst in den ersten Absatz. Einen deutschen Raclette-Test aus 2024 oder 2025 gibt es nicht, also gibt es dafür auch keinen Top-Empfehlung.
Worum es hier geht: Dieser Ratgeber prüft keine Geräte, kürt niemanden und spricht keine Kaufempfehlung aus. Er beantwortet eine einzige Frage, nämlich die nach dem, was die Stiftung Warentest zu Raclettes veröffentlicht hat, und er beantwortet sie mit dem, was am Datenstand 25.08.2026 im frei zugänglichen Teil der Originalquellen zu lesen war. Noten, Punktwerte und Rangfolgen stehen in beiden Fällen hinter einer Bezahlschranke und werden hier bewusst nicht wiedergegeben. Wiedergegeben werden ausschließlich Befunde, Prüfverfahren und Messwerte, die im offenen Text stehen.
Das Wichtigste in Kürze
- Zwei Prüfungen, zwei Häuser, zwei Länder. Auf test.de stehen zum Thema Raclette zwei relevante Seiten. Die eine ist die eigene Untersuchung von 12/2019, die andere die Wiedergabe einer Prüfung des Schweizer Partnermagazins K-Tipp vom 1. März 2026. Wer beide für dasselbe hält, kommt zwangsläufig zu einem falschen Ergebnis.
- Der Kernbefund ist über sieben Jahre stabil. Käse schmelzen können praktisch alle Geräte, Steaks grillen kann kaum eines. Die Untersuchung von 2019 trägt das im Titel, die Schweizer Prüfung von 2026 formuliert es in einem eigenen Absatz. Zwei unabhängig arbeitende Prüfstellen, dasselbe Ergebnis.
- 270 Grad auf der Platte, 63 bis 68 Grad am Griff. Diese Messwerte aus der Prüfung von 2026 sind der handfesteste Unterschied zwischen den Geräten, den man kostenlos nachlesen kann. An einem Modell des Feldes blieb der Griff unter 40 Grad.
- Reparierbarkeit wurde 2019 erstmals bewertet. Bei sechs der zwölf Geräte ließ sich das Kabel nur von Fachleuten tauschen, bei einem weder Kabel noch Schalter, und bei zwei Anbietern war überhaupt keine Reparatur vorgesehen. Diese Achse gab es in dieser Warengruppe vorher nicht.
- PFAS sind ein offener Punkt. Die Redaktion hat am 3. Dezember 2025 angekündigt, bei einem künftigen Test auch auf PFAS zu untersuchen. Durchgeführt wurde diese Untersuchung bislang nicht. Wer heute eine PFAS-Bewertung von Raclettes durch die Stiftung Warentest liest, liest etwas, das es nicht gibt.
- Die Wattzahl ist kein Qualitätsmerkmal. Das sagt die Prüfstelle selbst, in einer Klarstellung vom 17. Dezember 2020, in der sie zugleich eine eigene Angabe vom Vortag einer anderen Untersuchung zuordnet.
- ÖKO-TEST hat keinen Raclette-Gerätetest. Die vollständige Auswertung des Sitemap-Index mit 8.397 Adressen ergab am Prüftag eine einzige Raclette-Adresse, und die steht in der Rubrik Ratgeber und behandelt Lebensmittelhygiene.
Die Suchanfrage und die kurze Antwort darauf
Jede Wintersaison suchen Zehntausende nach einem Warentest-Ergebnis zu Raclettes. Die Vorschläge, die eine deutsche Autovervollständigung dabei anbietet, sind verräterisch: Sie ergänzen die Suche um Sieger, um Jahreszahlen und um Bestnoten. Der Mensch hinter dieser Eingabe sucht nicht nach einem Prüfverfahren, sondern nach einem Namen, den er in ein Bestellfeld tippen kann. Genau diesen Namen kann seriös niemand liefern, und darin liegt der Wert einer ehrlichen Antwort.
Denn die Lage ist unübersichtlich, aber nicht kompliziert. Auf test.de liegen zwei Seiten zum Thema. Die ältere ist eine echte eigene Untersuchung mit zwölf Geräten, veröffentlicht am 13. Dezember 2019. Die jüngere ist vom 1. März 2026 und sieht auf den ersten Blick nach einem brandaktuellen deutschen Test aus. Sie ist es nicht: Sie referiert eine Prüfung, die das Schweizer Partnermagazin K-Tipp durchgeführt hat. Beide Seiten sagen das offen. Wer sie liest, kann sich nicht irren; wer nur die Überschrift und die Jahreszahl sieht, irrt sich fast zwangsläufig.
Aus dieser Konstellation entsteht das Problem, das viele Vergleichsseiten reproduzieren. Sie nehmen eine aktuelle Jahreszahl von der einen Seite, ein Siegel-Vokabular aus dem Marketing und einen Gerätenamen aus einer Angebotsliste und setzen daraus eine Auszeichnung zusammen, die niemand vergeben hat. Diese Seite geht den umgekehrten Weg: Sie gibt wieder, was tatsächlich dasteht, und benennt, was nicht dasteht. Wer danach ein Gerät auswählen möchte, findet die Kaufberatung an anderer Stelle, etwa im Vergleich der Raclette-Grills, in dem die Herstellerangaben Feld für Feld nachgezählt sind.
Die Wiedergabe von 2026: ein Schweizer Test, kein deutscher
Die Seite trägt den Titel Raclettes im Vergleich und den Untertitel Zum Dahinschmelzen. Sie ist auf der Seite mit dem 1. März 2026 datiert; im technischen Datensatz steht der 28. Februar 2026 als Veröffentlichungsdatum und der 1. März 2026 als letzte Änderung. Schon der zweite Satz des Anrisses ordnet die Herkunft ein: Das Schweizer Partnermagazin K-Tipp hat Raclette-Grills getestet. Geprüft wurden zehn Modelle, sieben davon bewertet K-Tipp mit Gut. Der Test selbst ist kostenpflichtig, worauf die Seite in Klammern ausdrücklich hinweist.
Zwei Geräte des Feldes werden im offenen Text namentlich hervorgehoben. Eines der beiden bestbewerteten Geräte des K-Tipp-Tests ist ein Tischgrill von Solis, der zugleich zu den teuersten des Feldes zählt und auch in Deutschland angeboten wird. Als kaum schlechter, aber deutlich günstiger beschreibt die Seite ein Modell der Lono-Reihe von WMF, das nach Angabe der Quelle mit einer gleichmäßigen Wärmeverteilung punktet und ebenfalls in Deutschland erhältlich ist. Mehr Einzelurteile gibt der freie Text nicht preis, und mehr steht deshalb auch hier nicht.
Warum diese Unterscheidung mehr ist als Formalismus, zeigt ein Blick auf das Feld. In der Schweizer Prüfung tauchen Marken auf, die in Deutschland kaum eine Rolle spielen, darunter Handelsmarken großer Schweizer Ketten. Umgekehrt fehlen Anbieter, die auf dem deutschen Markt verbreitet sind. Eine Prüfung ist immer auch eine Aussage über ein bestimmtes Warenangebot zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem bestimmten Land. Sie lässt sich referieren, aber nicht ohne Verlust in eine deutsche Kaufempfehlung übersetzen.
| Prüfbereich | Verfahren laut Quelle | Was im offenen Text steht |
|---|---|---|
| Praxisteil mit drei Lebensmitteln | Die Fachleute bereiteten mit jedem Gerät Raclettekäse, Zucchini und Schweinesteaks zu. Bewertet wurden gleichmäßiges Schmelzen und Bräunen des Käses, die Garqualität von Gemüse und Fleisch sowie Rauch- und Geruchsentwicklung. Insgesamt wurden nach Angabe der Seite 30 Steaks, 30 Portionen Zucchini und 140 Pfännchen Raclette zubereitet und verkostet beziehungsweise optisch beurteilt. | Beim Käse liefern die gut bewerteten Geräte ab, was von ihnen erwartet wird. Beim Fleisch nicht: Im Grillen von Steaks überzeugte kein Modell so recht, das Fleisch garte im eigenen Saft, statt kross anzubraten, und die Konsistenz ließ zu wünschen übrig. Das ist der wichtigste Satz des ganzen Textes, weil er für alle zehn Geräte gilt und nicht für ein einzelnes. |
| Handhabung im Alltag | Geprüft wurden Aufbau, Bedienung, Reinigung und Verstauung der Geräte, dazu die Frage, ob der Käse ankleben kann. Das sind genau die Punkte, die im Laden niemand ausprobieren kann und die im Datenblatt nicht vorkommen. | Die Seite nennt hier keine Sammelaussage über alle Geräte, sondern führt die Kritik am Beispiel eines einzelnen Modells aus. Genannt werden eine Grillplatte, die sich nur mit Kraft und Geschicklichkeit montieren lasse, eine nicht regulierbare Temperatur und ein fehlender Abstellplatz für die Grillpfännchen. |
| Heiße Stellen | Das Labor maß die Temperaturen an Schaltern, Griffen und anderen Bauteilen während des Betriebs. Diese Messung ist der Grund, warum diese Prüfung mehr aussagt als jede Produktbeschreibung: Grifftemperaturen stehen auf keiner Verpackung. | Auf den Grillflächen aller getesteten Raclettes wurde es bis zu 270 Grad heiß. An den Kunststoffgriffen dreier Geräte maßen die Tester zwischen 63 und 68 Grad Celsius, an einem vierten dagegen unter 40 Grad. Der Unterschied liegt damit bei fast dreißig Grad zwischen Geräten derselben Warengruppe. |
| Wärmeverteilung | Mit Toastscheiben bei Maximaltemperatur wurde die gleichmäßige Hitzeverteilung in den Pfännchen getestet. Ein Toast bräunt sichtbar dort stärker, wo mehr Hitze ankommt; das macht eine sonst unsichtbare Eigenschaft in einem einzigen Bild lesbar. | Zu einem der beiden bestbewerteten Geräte hält der frei lesbare Text fest, es punkte mit einer gleichmäßigen Wärmeverteilung. Zu einem anderen Modell heißt es, die Wärmeverteilung habe die Tester nicht überzeugt. Weitere Einzelurteile stehen hinter der Bezahlschranke. |
| Robustheit und Kratztest | Bewertet wurden Konstruktion und Verarbeitung. Die Grillplatten durchliefen zusätzlich einen Kratztest. Das ist der Prüfpunkt, der am ehesten etwas darüber verrät, wie ein Gerät nach der dritten Silvesterrunde aussieht. | Der frei lesbare Text nennt ein Modell, dessen Grillplatte sich als kratzanfällig erwies. Zu den übrigen Geräten steht dazu im offenen Teil nichts. Eine Rangfolge der Kratzfestigkeit gibt die Seite nicht preis. |
| Nebenwirkungen beim Grillen | Rauch- und Geruchsentwicklung waren ausdrücklich Bewertungskriterien. In einer Wohnung ist das kein Randthema, sondern oft der Grund, warum ein Gerät nach zwei Abenden im Schrank bleibt. | Ein Gerät spritzte während des Grillens. Auf drei weiteren Modellen entwickelte das Grillgut stärkeren Rauch. Vier von zehn Geräten fielen also in diesem Punkt auf, ohne dass daraus eine Note ableitbar wäre. |
Bemerkenswert an dieser Prüfung ist der Aufwand, den der freie Text beziffert. 30 Steaks, 30 Portionen Zucchini und 140 Pfännchen Raclette wurden zubereitet und verkostet beziehungsweise optisch beurteilt. Das ist eine Größenordnung, die keine Redaktion nebenbei erledigt, und sie erklärt, warum die Aussage über das Grillen so eindeutig ausfällt: Sie stützt sich nicht auf einen Versuch je Gerät, sondern auf drei.
Der letzte eigene Raclette-Test stammt aus dem Jahr 2019
Am 13. Dezember 2019 veröffentlichte die Stiftung Warentest ihre Untersuchung von zwölf elektrischen Raclettes mit Tischgrill. Der Anriss nennt drei der geprüften Marken und die Preisspanne des Feldes; im Wortlaut heißt es dort, geprüft worden seien zwölf Geräte, unter anderem von Rommelsbacher, Stöckli und Severin, mit der Klammer Preise: 40 bis 380 Euro. Diese Spanne wird hier ausschließlich als Zitat der Quelle wiedergegeben und beschreibt den Stand von 2019, nicht das heutige Angebot.
Bewertet wurde entlang von fünf Prüfpunkten: Raclettieren, Grillen, Handhabung, Langlebigkeit und elektrische Sicherheit. Acht der zwölf Geräte schneiden gut ab. Welches Gerät welche Bewertung erhielt, steht in der Ergebnistabelle, und die ist kostenpflichtig. Frei zugänglich ist dagegen die vollständige Liste der geprüften Produkte, und die ist für die Einordnung wertvoller, als sie zunächst aussieht: Sie zeigt, wie stark sich das Angebot seither verschoben hat.
Die zwölf Geräte der Untersuchung 12/2019, wie sie frei einsehbar aufgelistet sind
- Clatronic RG 3678
- Cloer 6435
- Küchenprofi Vista2 Plus
- Pearl Rosenstein und Söhne NC-3482-675
- Real Alaska RG 1211 G
- Rommelsbacher Raclette Set RC 1600
- Severin RG 2344
- Steba RC 28
- Stöckli Twinboard
- Tefal RE458812
- Trisa Vario Flex 7584.42
- WMF Lono Raclette 04 1504 0011
Die Liste gibt ausschließlich wieder, welche Produkte im Feld waren. Sie enthält keine Bewertung, keine Reihenfolge und keinen Hinweis darauf, welches Gerät wie abgeschnitten hat.
| Prüfpunkt 12/2019 | Was dahintersteckt | Was frei nachlesbar ist |
|---|---|---|
| Raclettieren | Das Schmelzen des Käses im Pfännchen war der erste der fünf Prüfpunkte. Es ist die Kerndisziplin, für die das Gerät gekauft wird, und zugleich die einzige, die praktisch jedes Gerät beherrscht. | Alle zwölf Geräte bringen den Käse zum Schmelzen. Der Titel der Untersuchung sagt es in vier Worten: Überbacken können alle. Wer ein Raclette ausschließlich für Käse kauft, trifft nach dieser Prüfung kaum eine falsche Entscheidung. |
| Grillen | Die Prüfstelle nahm die Anbieter bei ihren eigenen Begriffen beim Wort. Weil auf den Verpackungen Bezeichnungen wie Zum Grillen, Raclette-Grill und Grillplatte stehen, wurden auf den Grillplatten auch dickere Steaks und Würstchen zubereitet. | Fünf Modelle machen ihre Sache gut, viele Geräte gerieten an ihre Grenzen. Der Satz, der das Ergebnis am schärfsten fasst, lautet, die Grillplatte sei oft kaum mehr als eine Warmhaltplatte. Gemüse garen gelingt dagegen ordentlich. |
| Handhabung | Aufbauen, Bedienen und Reinigen wurden gesondert bewertet. Dazu kommt die Frage, wie sich ein Gerät an die Zahl der Gäste und an die Form des Tisches anpassen lässt. | Das Aufbauen, Bedienen und Reinigen der Geräte klappte meist problemlos. Jedes zweite Gerät im Feld ist modular aufgebaut oder variabel nutzbar: Modulare Geräte lassen sich aus kleineren Einheiten zu größeren zusammenbauen, für bis zu zwölf Personen; variable Geräte lassen sich über Gelenkverbindungen schwenken und so der Tischform anpassen. |
| Langlebigkeit | Unter diesem Prüfpunkt steht auch der Nachhaltigkeits-Check, in dem geprüft wurde, ob sich Netzkabel, Heizelement und Schalter austauschen lassen und ob sich beim Anbieter Ersatzteile bestellen lassen. Dafür wurden die Anbieter zusätzlich befragt. | Nur wenige Raclette-Grills lassen sich problemlos reparieren. Bei sechs Geräten lässt sich das Kabel nur von Fachleuten tauschen. Bei einem Gerät lässt sich weder das Kabel noch der Schalter ersetzen. Bei zwei Anbietern ist gar keine Reparatur vorgesehen. |
| Elektrische Sicherheit | Der fünfte Prüfpunkt der Untersuchung. Er taucht in Kaufratgebern selten auf, weil er sich weder fotografieren noch in einem Datenblatt vergleichen lässt. | Der frei lesbare Teil nennt diesen Punkt als Prüfkriterium, gibt dazu aber keine Sammelaussage preis. Insgesamt schneiden acht der zwölf Geräte gut ab; welches Gerät welche Bewertung erhielt, steht in der kostenpflichtigen Tabelle. |
Ein Detail dieser Seite verdient eine eigene Erwähnung, weil es zeigt, wie sorgfältig dort gearbeitet wird. Am Ende des Textes steht der Hinweis, dass Nutzerkommentare, die vor dem 20. November 2019 gepostet wurden, sich auf eine frühere Untersuchung beziehen. Die Seite trägt also die Geschichte ihrer eigenen Vorgänger mit sich und markiert die Bruchstelle. Wer den Kommentarbereich als Quelle nutzt, muss dieses Datum kennen, sonst zitiert er unbemerkt eine ältere Prüfung.
Schmelzen ja, grillen nein: der Befund, der sich in beiden Prüfungen wiederholt
Es gibt in dieser Warengruppe genau eine Aussage, die von zwei unabhängig voneinander arbeitenden Prüfstellen im Abstand von mehr als sechs Jahren bestätigt wurde. Sie lautet, verkürzt: Raclettes schmelzen Käse zuverlässig und grillen Fleisch schlecht. Die deutsche Untersuchung von 2019 stellt sie in den Titel und schreibt im Text, die Grillplatte sei oft kaum mehr als eine Warmhaltplatte. Die Schweizer Prüfung von 2026 formuliert sie als eigenen Abschnitt und hält fest, im Grillen von Steaks habe kein Modell so recht überzeugt, das Fleisch sei im eigenen Saft gegart, statt kross anzubraten, und die Konsistenz habe zu wünschen übrig gelassen.
Der Unterschied zwischen beiden Formulierungen ist aufschlussreich. 2019 schafften immerhin fünf von zwölf Geräten das Grillen gut, 2026 überzeugte kein einziges der zehn Modelle so recht. Das ist keine Verschlechterung des Marktes, die sich aus den Quellen belegen ließe, sondern zunächst einmal ein Unterschied im Feld und im Anspruch der Prüfenden: 2019 wurden dickere Steaks und Würstchen zubereitet, weil die Anbieter selbst mit Begriffen wie Grillplatte und Raclette-Grill werben; 2026 waren es Schweinesteaks neben Zucchini und Käse. Was beide Male herauskommt, ist dieselbe Richtung.
Für die Kaufentscheidung folgt daraus eine unbequeme, aber nützliche Regel. Wer ein Gerät sucht, das Käse schmilzt und dabei nicht ärgert, hat eine große Auswahl und darf sich an Handhabung, Reinigung und Griffwärme orientieren. Wer dagegen ein Gerät sucht, das ein Steak so brät wie eine Pfanne, sucht in dieser Warengruppe das Falsche. Die Seite von 2026 zieht diesen Schluss selbst und verweist Leserinnen und Leser, die besser elektrisch grillen wollen und auf Balkon oder Garten ausweichen können, ausdrücklich auf den eigenen Elektrogrill-Test des Hauses.
Wer beim Zubehör ansetzt, kommt der Sache näher als über die Wattzahl. Pfännchen, Wender und Auflagen entscheiden im Alltag oft mehr über das Ergebnis als die Grillplatte, und sie sind der Teil des Geräts, der zuerst verschleißt; welche Teile sich nachkaufen lassen, ist deshalb auf der Seite zu Ersatzpfännchen und Zubehör zusammengetragen.
Heiße Platte, heiße Griffe: die messbare Sicherheitsfrage
Die Schweizer Prüfung enthält einen Block, den Kaufratgeber selten aufgreifen, weil er sich nicht bebildern lässt: Das Labor maß die Temperaturen an Schaltern, Griffen und anderen Bauteilen während des Betriebs. Herausgekommen sind zwei Zahlen, die zusammen mehr über den Alltag mit einem Raclette aussagen als jede Ausstattungsliste. Auf den Grillflächen aller getesteten Raclettes wurde es bis zu 270 Grad heiß. An den Kunststoffgriffen dreier Geräte des Feldes maßen die Tester Temperaturen zwischen 63 und 68 Grad Celsius, an einem weiteren Modell dagegen unter 40 Grad.
Diese Spanne ist der eigentliche Befund. 270 Grad auf der Platte sind kein Mangel, sondern gewollt und bei allen Geräten ähnlich; ohne diese Temperatur würde nichts bräunen. Ein Griff, der 68 Grad erreicht, ist dagegen eine Konstruktionsentscheidung, die anders hätte ausfallen können, denn ein Gerät desselben Feldes bleibt unter 40 Grad. Zwischen beiden liegen fast dreißig Grad, und diese dreißig Grad sind der Unterschied zwischen einem Pfännchen, das man greift, und einem, nach dem man zum Topflappen sucht. Am Tisch, an dem Kinder sitzen, ist das keine Komfortfrage.
Die zweite Sicherheitsdimension steckt in der Beschichtung, und hier endet die Belegbarkeit schnell. Weder die Untersuchung von 2019 noch die Schweizer Prüfung von 2026 hat die Antihaftbeschichtung auf ihre Stoffgruppe untersucht. Was es gibt, ist ein Leserbeitrag im Kommentarbereich von Ende 2024, in dem sich jemand darüber beklagt, dass sich die Beschichtung der Pfännchen nach wenigen Einsätzen gelöst habe, vermutlich durch Metallbesteck. Das ist eine Einzelerfahrung und kein Prüfergebnis; wer das Thema ernsthaft verfolgen will, findet die Materiallage auf der Seite zu Raclettes ohne Beschichtung und zur PFAS-Frage aufbereitet.
Bemerkenswert ist außerdem, was die Handhabungsprüfung von 2026 einschließt: Aufbau, Bedienung, Reinigung und Verstauung, dazu die Frage, ob der Käse ankleben kann. Diese vier Punkte plus das Ankleben beschreiben ziemlich genau, warum ein Gerät nach der zweiten Saison im Keller landet. Keiner davon steht auf einer Verpackung, und keiner lässt sich aus einem Datenblatt ableiten.
Reparierbarkeit: der Prüfpunkt, der 2019 neu war
Die interessanteste Neuerung der Untersuchung von 2019 steht nicht in der Ergebnistabelle, sondern in einem eigenen Abschnitt. Erstmals bewertete die Stiftung Warentest, wie gut sich Raclette-Geräte reparieren lassen, und sie fand nach eigener Formulierung viele Schwachpunkte. Geprüft wurde, ob sich Netzkabel, Heizelement und Schalter austauschen lassen; zusätzlich wurden die Anbieter gefragt, ob sich Ersatzteile bestellen lassen. Beides zusammen ergibt ein Bild, das ein Ausstattungsvergleich nie liefert.
Die Befunde sind konkret und stehen im offenen Text. Nur wenige Raclette-Grills lassen sich problemlos reparieren. Bei sechs der zwölf Geräte ließ sich das Kabel nur von Fachleuten tauschen. Bei einem Gerät ließ sich weder das Kabel noch der Schalter ersetzen. Und bei zwei Anbietern ist gar keine Reparatur vorgesehen. Das sind vier Sätze über ein Feld von zwölf Geräten, und sie beschreiben ein strukturelles Problem, nicht einen Ausrutscher eines einzelnen Herstellers.
Was folgt daraus für heute? Zunächst dies: Ein Netzkabel ist das Bauteil, das an einem Tischgerät am ehesten kaputtgeht, weil es bei jedem Aufbau bewegt und bei jedem Verstauen gewickelt wird. Ein Gerät mit steckbarem Kabel ist deshalb in der Praxis reparierbar, eines mit fest angeschlagenem Kabel nur mit Werkstattbesuch. Diese eine Frage lässt sich vor dem Kauf an jedem Produktfoto klären, und sie ist die einzige Reparaturfrage, die ohne Handbuch beantwortbar ist. Wie viele Personen ein Gerät bedienen soll, entscheidet dabei mit über die Bauform; die Unterschiede zwischen kleinen und modularen Geräten sind auf der Seite zu Raclettes für acht Personen aufgeschlüsselt.
Die Untersuchung von 2019 liefert zur Bauform noch einen zweiten, oft übersehenen Befund: Jedes zweite Gerät im Feld war modular aufgebaut oder variabel nutzbar. Modulare Geräte bestehen aus kleineren Einheiten, die sich zu größeren zusammenbauen lassen, für bis zu zwölf Personen. Variable Geräte lassen sich über Gelenkverbindungen schwenken und so der Tischform anpassen. Beides sind Eigenschaften, die den Nutzwert eines Geräts über Jahre bestimmen und die mit der Grillleistung nichts zu tun haben.
Die Klarstellung der Redaktion vom 17. Dezember 2020
Im frei zugänglichen Kommentarbereich der Untersuchung von 2019 steht ein Vorgang, der für die Bewertung von Raclettes zentral ist und der außerhalb von test.de regelmäßig falsch wiedergegeben wird. Am 16. Dezember 2020 antwortete das Redaktionskonto einem Leser ausführlich auf eine Frage zur Leistungsaufnahme. Der Beitrag nennt eine Bandbreite von rund 2 bis 2,4 Kilowatt, Zeiten bis zur Grillbereitschaft von 6 bis 15 Minuten und den Satz, man habe keinen Zusammenhang zwischen Leistungsaufnahme und Grillzeit gefunden.
Einen Tag später, am 17. Dezember 2020 um 9:41 Uhr, stellte dasselbe Konto diese Antwort selbst richtig. Der Beitrag trägt die Überschrift Korrektur der Aussage zu Leistungsaufnahmen. Er ordnet die Zahlen des Vortages einer anderen Untersuchung zu und formuliert für Raclettes eine andere, engere Aussage. Genau diese Zuordnung geht in Wiedergaben oft verloren, weil sie unauffällig ist: Beide Beiträge stehen untereinander, und wer nur den ersten liest, hält die Kilowattzahlen für Raclette-Werte.
Der Wortlaut der Korrektur, wie er am Prüftag in der Kommentarliste stand
Die in unserem Kommentar vom 16.12.2020 getroffene Aussagen zu Leistungsaufnahmen beziehen sich auf Elektrogrillgeräte, die wir im test 5/2020 untersucht haben. Bei den schwächeren Raclettegeräten haben wir ebenfalls keinen Zusammenhang von Qualität und Leistungsaufnahme feststellen können.
Redaktionskonto Stiftung_Warentest, 17.12.2020, 9:41 Uhr, gezeichnet mit dem Kürzel PS, spl. Der Grammatikfehler im ersten Satz steht so im Original und wurde nicht geglättet.
Der Unterschied zwischen den beiden Formulierungen ist keine Wortklauberei. Am 16. Dezember steht dort ein Satz über Leistungsaufnahme und Grillzeit; am 17. Dezember wird klargestellt, dass diese Angaben zu Elektrogrillgeräten aus test 5/2020 gehören. Für Raclettes steht dort ein anderer Satz, und er betrifft nicht die Grillzeit, sondern die Qualität: Bei den schwächeren Raclettegeräten ließ sich kein Zusammenhang von Qualität und Leistungsaufnahme feststellen. Das ist die weiter reichende Aussage, denn sie sagt nicht nur, dass mehr Watt nicht schneller heißt, sondern dass mehr Watt nicht besser heißt.
Praktisch folgt daraus, dass die Wattzahl auf dem Karton als Auswahlkriterium ausfällt. Sie beschreibt, wie viel Strom das Gerät insgesamt aufnimmt, nicht, wie viel Wärme an der Stelle ankommt, an der das Essen liegt. Wer trotzdem eine Zahl vergleichen möchte, kommt mit der Leistung je Pfännchen weiter als mit der Gesamtleistung, und diese Zahl nennt kein Anbieter, sie muss gerechnet werden.
PFAS: angekündigt, aber bislang nicht geprüft
Am 3. Dezember 2025 fragte ein Nutzer im selben Kommentarbereich, ob künftig auch auf PFAS geprüft werde, mit dem Hinweis, dass zumindest die Antihaftbeschichtung häufig aus dieser Stoffgruppe bestehe. Die Redaktion antwortete noch am selben Tag: Bei einem künftigen Test von Raclette-Grills würde man auch auf PFAS untersuchen; zur Zeit der damaligen Untersuchungen vor etwa sechs Jahren seien diese Stoffe noch nicht so stark thematisiert worden wie heute.
Diese Antwort ist aus drei Gründen wichtig, und keiner davon ist ein Ergebnis. Erstens bestätigt sie, dass die Untersuchung von 2019 nicht auf PFAS geprüft hat, was sonst niemand ausdrücklich sagt. Zweitens steht sie im Konjunktiv und nennt weder einen Termin noch ein Heft, ist also keine Ankündigung eines konkreten Tests. Drittens datiert sie auf Dezember 2025, also auf einen Zeitpunkt, zu dem ein neuer eigener Raclette-Test offenkundig nicht kurz bevorstand, denn die nächste Veröffentlichung des Hauses zum Thema war im März 2026 die Wiedergabe einer fremden Prüfung.
Für Leserinnen und Leser heißt das: Zur PFAS-Belastung von Raclette-Pfännchen liegt von dieser Prüfstelle bis heute kein Befund vor. Wer eine Seite findet, die eine PFAS-Bewertung von Raclettes durch die Stiftung Warentest behauptet, kann sie an genau dieser Stelle prüfen und wird die Fundstelle nicht finden. Ein offener Punkt bleibt ein offener Punkt, und ihn als solchen zu benennen, ist ehrlicher, als ihn mit einem Herstellerversprechen zu füllen.
Hat ÖKO-TEST Raclettes geprüft?
Die zweitmeistgestellte Frage nach der Warentest-Frage betrifft ÖKO-TEST. Die Antwort lautet: Einen Gerätetest gibt es dort nicht. Diese Aussage stützt sich nicht auf eine Suchmaske, denn Suchmasken sind für Negativbefunde untauglich; sie können ein Ergebnis auch dann verfehlen, wenn es existiert. Stattdessen wurde am Prüftag der Sitemap-Index von oekotest.de vollständig ausgewertet. Er verweist auf zwei Teilverzeichnisse mit zusammen 8.397 Adressen, davon 7.801 Artikelseiten und rund 1.230 Adressen, die das Wort Test im Pfad führen.
In diesen 8.397 Adressen findet sich zum Stichwort Raclette genau eine einzige. Sie gehört zu einem Beitrag mit dem Titel Raclette und Fondue: So lassen sich Lebensmittelinfektionen vermeiden, und sie steht in der Rubrik Ratgeber, Kategorie Essen und Trinken, nicht in der Rubrik Tests. Der Beitrag ist im Datensatz auf Dezember 2021 datiert, zuletzt im Mai 2026 geändert und auf der Seite mit dem 22. Dezember 2025 ausgewiesen. Inhaltlich geht es um Campylobacter beim Hantieren mit rohem Fleisch, um die jährlich rund 40.000 bis 50.000 an das Robert Koch-Institut gemeldeten Erkrankungsfälle und um eine Studie desselben Instituts aus dem Jahr 2021, die eine Winterspitze der Erkrankungen nach den Feiertagen beschreibt.
Das ist ein nützlicher Text, aber kein Test. Er bewertet kein Gerät, vergibt keine Note und nennt kein Produkt. Wer also eine Seite liest, die ein Raclette mit einem ÖKO-TEST-Urteil auszeichnet, sollte nach der Heftausgabe fragen. Es gibt sie nicht. Zugleich lohnt der Hinweis, dass dieser Ratgeber inhaltlich einen Punkt trifft, den beide Gerätetests aussparen: Das größte gesundheitliche Risiko am Raclette-Abend geht nicht vom Gerät aus, sondern vom Umgang mit rohem Fleisch am selben Tisch.
Frei lesbar oder kostenpflichtig: was von beiden Prüfungen öffentlich ist
Beide Testseiten arbeiten nach demselben Prinzip: Der Rahmen ist offen, das Ergebnis kostet. Wer das Prinzip kennt, kann eine erstaunliche Menge belastbarer Information gewinnen, ohne etwas zu bezahlen, und weiß zugleich genau, wo die eigene Aussagefähigkeit endet. Die folgende Übersicht trennt beides Zeile für Zeile.
| Angabe | Zugang | Was das bedeutet |
|---|---|---|
| Datum, Heftausgabe und Prüfstelle | frei lesbar | Beide Seiten nennen ihr Datum offen, die Untersuchung von 2019 zusätzlich die Ausgabe 12/2019. Die Seite von 2026 nennt im ersten Absatz die prüfende Redaktion. Diese drei Angaben genügen bereits, um jede Behauptung über einen Warentest-Raclettetest aus 2024 oder 2025 zu widerlegen. |
| Umfang der Stichprobe | frei lesbar | Zwölf Geräte in der Untersuchung von 2019, zehn Modelle in der Schweizer Prüfung von 2026. Dazu kommen die Mengenangaben des Praxisteils von 2026 mit 30 Steaks, 30 Portionen Zucchini und 140 Pfännchen. Wer eine Vergleichsseite liest, die keine Stichprobengröße nennt, liest keine Prüfung. |
| Namen der geprüften Geräte | teils frei lesbar | Die Untersuchung von 2019 zeigt die vollständige Liste der zwölf Produkte offen an. Die Seite von 2026 nennt im Fließtext nur einen Teil des Feldes, nämlich sieben Marken; die übrigen drei bleiben ungenannt. Eine vollständige Liste des Schweizer Feldes lässt sich aus dem frei zugänglichen Teil nicht rekonstruieren. |
| Prüfpunkte und Prüfverfahren | frei lesbar | Beide Seiten beschreiben ihr Vorgehen offen. 2019 sind es die fünf Prüfpunkte Raclettieren, Grillen, Handhabung, Langlebigkeit und elektrische Sicherheit. 2026 sind es die fünf Blöcke Praxis, Handhabung, heiße Stellen, Wärmeverteilung und Robustheit. Das Verfahren zu kennen ist oft nützlicher als die Note, weil daraus hervorgeht, was überhaupt gemessen wurde. |
| Einzelne Messwerte und Befunde im Text | frei lesbar | Die 270 Grad auf den Grillflächen, die Grifftemperaturen von 63 bis 68 Grad gegenüber unter 40 Grad, die Zahl der Geräte mit stärkerer Rauchentwicklung, die Zahl der Geräte mit nur von Fachleuten tauschbarem Kabel: All das steht im offenen Text und ist damit zitierfähig, ohne dass eine Ergebnistabelle nötig wäre. |
| Noten, Rangfolge und Ergebnistabelle | kostenpflichtig | Die Bewertungstabellen beider Prüfungen liegen hinter einer Bezahlschranke, bei der Schweizer Prüfung zusätzlich in einem anderen Abonnement. Deshalb steht auf dieser Seite keine Note, keine Rangliste und kein Punktwert für ein einzelnes Gerät. Was frei zugänglich ist, sind Summenaussagen wie sieben von zehn beziehungsweise acht von zwölf. |
| Der Heftartikel als PDF | kostenpflichtig | Zur Untersuchung von 2019 gehört ein Testbericht von sieben Seiten, der beim Freischalten des Themas mitgeliefert wird. Er enthält die Kaufberatung, die Angaben zur Modularität einzelner Geräte und die vollständigen Reparaturbefunde je Anbieter. |
| Der Kommentarbereich | frei lesbar | Der am stärksten unterschätzte Teil einer Testseite. Unter der Untersuchung von 2019 stehen neunzehn Beiträge, darunter mehrere Antworten des Redaktionskontos, die Angaben aus dem Heft ergänzen, einordnen und in einem Fall ausdrücklich korrigieren. Diese Beiträge kosten nichts und sind über die Suchfunktion praktisch nicht auffindbar. |
Die wichtigste Zeile dieser Tabelle ist die letzte. Kommentarbereiche gelten als Ort für Meinungen, sind bei dieser Prüfstelle aber ein redaktionell betreuter Kanal, in dem Angaben ergänzt, präzisiert und gelegentlich korrigiert werden. Die beiden für Raclettes wichtigsten Auskünfte des Hauses aus den Jahren 2020 und 2025 stehen nicht im Heft, sondern dort. Sie kosten nichts, sie sind über die Suchfunktion nicht auffindbar, und sie stehen nur da, wo man sie sucht: unter dem Artikel selbst.
Woran sich eine erfundene Auszeichnung erkennen lässt
Die folgenden sechs Fragen lassen sich an jeder Seite stellen, die eine Auszeichnung für ein Raclette behauptet. Sie richten sich gegen kein bestimmtes Angebot, sondern beschreiben, woran eine belegte Aussage erkennbar ist. Wer sie durchgeht, braucht keine Branchenkenntnis, sondern nur die Bereitschaft, nach der Fundstelle zu fragen.
Wer hat geprüft, und in welchem Land?
Die Seite vom 1. März 2026 ist die Wiedergabe einer Prüfung des Schweizer Partnermagazins. Eine Seite, die daraus eine deutsche Auszeichnung macht, hat den ersten Absatz der Quelle nicht gelesen. Der Unterschied ist nicht formal: Das Schweizer Feld enthält Marken, die in Deutschland kaum angeboten werden, und es fehlen Geräte, die hier verbreitet sind.
Von wann ist die Prüfung, und passt das Datum zur Behauptung?
Ein deutscher Raclette-Test aus 12/2024 wird an mehreren Stellen im Netz behauptet. Er existiert nicht. Die eigene Untersuchung trägt die Ausgabe 12/2019, die Wiedergabe der Schweizer Prüfung das Datum 1. März 2026. Wer eine dritte Jahreszahl liest, sollte nach der Fundstelle fragen, nicht nach dem Gerät.
Wird eine Stichprobe genannt, und wie groß ist sie?
Zwölf Geräte 2019, zehn Modelle 2026. Beide Zahlen stehen offen da. Eine Seite, die von einem großen Vergleich spricht, aber weder die Zahl der Geräte noch die Zahl der Prüfdurchgänge nennt, hat vermutlich Angebotslisten sortiert und keine Geräte geprüft.
Werden Befunde genannt oder nur Superlative?
Nachprüfbare Befunde klingen unspektakulär: Das Fleisch garte im eigenen Saft. Die Grillplatte ist oft kaum mehr als eine Warmhaltplatte. Bei sechs Geräten lässt sich das Kabel nur von Fachleuten tauschen. Wer stattdessen nur Bestwerte, Sterne und Ausrufezeichen liest, liest Werbung.
Wird zwischen Befund und Note unterschieden?
Befunde stehen im offenen Text, Noten hinter der Bezahlschranke. Eine seriöse Wiedergabe darf den Befund zitieren und muss die Note auslassen. Eine Seite, die exakte Noten oder eine vollständige Rangliste eines kostenpflichtigen Tests abbildet, gibt entweder fremdes Eigentum weiter oder hat sich die Zahlen ausgedacht.
Steht dort ein Preis, wo eine Prüfaussage stehen müsste?
Die Preisspanne von 2019 ist als Zitat interessant, als Kaufargument nicht. Beide Prüfungen zeigen, dass der Preis die Kerndisziplin nicht entscheidet: Käse schmelzen können alle Geräte, unabhängig davon, wo sie in der Spanne liegen. Eine Seite, die den Preis zur Hauptaussage macht, weicht der Prüffrage aus.
Der häufigste Fehler ist dabei nicht die glatte Erfindung, sondern die schleichende Umdeutung. Aus der Wiedergabe einer Schweizer Prüfung wird ein deutscher Test, aus einem Gerät, das im offenen Text als eines von zwei bestbewerteten genannt wird, wird ein Sieger, und aus einer Jahreszahl im Kopf der Seite wird eine Ausgabe, die es nie gab. Jeder einzelne dieser Schritte wirkt klein; zusammen ergeben sie eine Behauptung, für die es keine Fundstelle gibt.
Was diese Seite ausdrücklich nicht beantwortet
- Welches Raclette das beste ist. Dafür gibt es weder eine aktuelle deutsche Vergleichsprüfung noch eine Rangliste auf dieser Seite.
- Welche Note ein einzelnes Gerät in einer der beiden Prüfungen erhalten hat. Diese Angaben stehen in kostenpflichtigen Tabellen und werden hier nicht nacherzählt.
- Ob ein bestimmtes Gerät PFAS-frei ist. Beide Prüfungen haben darauf nicht untersucht, und ein Herstellerversprechen ist kein Prüfergebnis.
- Wann die Stiftung Warentest wieder Raclettes prüft. Die Redaktion hat Ende 2025 lediglich erklärt, bei einem künftigen Test auch auf PFAS zu untersuchen, ohne einen Termin zu nennen.
- Welche zehn Geräte die Schweizer Prüfung genau umfasst hat. Der frei zugängliche Text nennt sieben Marken; die vollständige Liste ist Teil des kostenpflichtigen Angebots.
Diese Seite ist bewusst keine Kaufberatung. Wer nach dem Lesen eine Auswahl treffen möchte, findet die Marktseiten dieses Bereichs an anderer Stelle: den Vergleich mit ausgezählten Herstellerangaben, die Übersicht zu Geräten für kleine Runden und die günstigen Modelle. Ein guter Einstieg für ein knappes Budget ist die Seite zu günstigen Raclettes, weil dort dieselbe Trennung zwischen belegter Angabe und Werbeaussage angewendet wird wie hier.
Die Belegstellen im Wortlaut, mit Fundstelle und Einordnung
Damit sich jede Aussage dieser Seite einzeln prüfen lässt, stehen die tragenden Belegstellen hier gesammelt, jeweils mit der Angabe, wo sie steht und was aus ihr folgt. Alle wurden am Datenstand 25.08.2026 am Volltext der jeweiligen Seite gegengelesen.
Anriss der Seite vom 1. März 2026 auf test.de
Unser Schweizer Partnermagazin K-Tipp hat Raclette-Grills getestet.
Dieser eine Satz entscheidet alles. Die Seite trägt das Logo der Stiftung Warentest, sie steht auf test.de, und sie referiert trotzdem eine Prüfung, die ein anderes Haus in einem anderen Land durchgeführt hat. Wer die Seite als deutschen Warentest-Test zitiert, zitiert falsch. Das Haus selbst versteckt diese Herkunft nicht, sondern nennt sie im ersten Absatz.
Abschnitt Grillen klappt nicht so gut, Seite vom 1. März 2026
Im Grillen von Steaks dagegen überzeugte kein Modell so recht: Das Fleisch garte im eigenen Saft, statt kross anzubraten, die Konsistenz ließ zu wünschen übrig.
Der Satz gilt ausdrücklich für alle zehn geprüften Modelle, nicht für eine Auswahl. Er ist deshalb belastbarer als jedes Einzelurteil, denn er hängt an keiner Note und an keinem Rang. Wer ein Raclette hauptsächlich wegen der Grillplatte kauft, findet hier den unbequemsten Befund beider Prüfungen.
Titelzeile der eigenen Untersuchung vom 13. Dezember 2019
Überbacken können alle, fünf grillen auch gut.
Sieben Jahre vor der Schweizer Prüfung steht in Deutschland dasselbe Ergebnis, nur kürzer. Die Übereinstimmung zweier unabhängig arbeitender Prüfhäuser über einen so langen Zeitraum ist der stärkste Befund, den diese Warengruppe zu bieten hat, und er betrifft nicht ein Gerät, sondern die Bauform.
Anriss der eigenen Untersuchung vom 13. Dezember 2019
Die Stiftung Warentest hat zwölf elektrische Raclettes mit Tischgrill getestet, unter anderem von Rommelsbacher, Stöckli und Severin (Preise: 40 bis 380 Euro).
Die Preisspanne steht hier ausdrücklich als Zitat der Quelle und beschreibt das Feld von 2019, nicht heutige Angebote. Sie ist trotzdem lehrreich: Ein Faktor von fast zehn zwischen dem günstigsten und dem teuersten Gerät reicht in dieser Warengruppe nicht aus, um die Kerndisziplin zu entscheiden, denn den Käse schmelzen alle zwölf.
Abschnitt zur Reparierbarkeit, Untersuchung von 2019
Erstmals bewerteten wir die Reparierbarkeit von Raclette-Geräten und fanden viele Schwachpunkte. Nur wenige Raclette-Grills lassen sich problemlos reparieren. Bei sechs Geräten lässt sich das Kabel nur von Profis tauschen. Und bei einem Gerät lässt sich weder das Kabel noch der Schalter ersetzen.
Das Wort erstmals ist hier der Kern. Die Prüfstelle hat 2019 eine Bewertungsachse eingeführt, die es in dieser Warengruppe vorher nicht gab, und sie hat dafür die Anbieter zusätzlich nach der Bestellbarkeit von Ersatzteilen gefragt. Bei zwei Anbietern ist demnach gar keine Reparatur vorgesehen.
Redaktionskommentar vom 17. Dezember 2020, Überschrift Korrektur der Aussage zu Leistungsaufnahmen
Die in unserem Kommentar vom 16.12.2020 getroffene Aussagen zu Leistungsaufnahmen beziehen sich auf Elektrogrillgeräte, die wir im test 5/2020 untersucht haben. Bei den schwächeren Raclettegeräten haben wir ebenfalls keinen Zusammenhang von Qualität und Leistungsaufnahme feststellen können.
Der Wortlaut ist im Original in zwei Absätze gesetzt und mit dem Kürzel PS, spl gezeichnet. Entscheidend ist das Wort Qualität. Für Raclettes sagt die Prüfstelle, dass die Wattzahl nichts über die Güte des Geräts aussagt. Die viel zitierten Zahlen von rund 2 bis 2,4 Kilowatt und 6 bis 15 Minuten bis zur Grillbereitschaft stammen aus dem Kommentar des Vortages und gehören nach dieser Korrektur zu Elektrogrillgeräten aus einer anderen Untersuchung.
Redaktionskommentar vom 3. Dezember 2025 zum Thema PFAS
Bei einem künftigen Test von Raclette-Grills würden wir auch auf PFAS untersuchen. Zu der Zeit der damaligen Untersuchungen vor etwa 6 Jahren wurden diese Stoffe noch nicht so stark thematisiert wie heute.
Das ist eine Absichtserklärung im Konjunktiv, kein Ergebnis und kein Termin. Sie bestätigt zugleich zwei Dinge: dass 2019 nicht auf PFAS geprüft wurde und dass die Prüfstelle Ende 2025 noch keinen neuen Raclette-Test angekündigt hat. Beides ist für die Frage nach einem aktuellen deutschen Ergebnis wichtiger als jede Note.
Was seit 2019 passiert ist: die Chronik in fünf Daten
Dieselben Belege noch einmal in zeitlicher Ordnung. Die Chronik macht sichtbar, was die einzelnen Zitate für sich genommen nicht zeigen: dass zwischen der letzten eigenen Untersuchung und der jüngsten Veröffentlichung mehr als sechs Jahre liegen und dass die beiden inhaltlich wichtigsten Auskünfte des Hauses in dieser Zeit nicht im Heft standen, sondern im Kommentarbereich.
13. Dezember 2019
Stiftung Warentest, eigene Untersuchung, Ausgabe 12/2019
Die Stiftung Warentest veröffentlicht ihren bislang letzten eigenen Raclette-Test. Geprüft wurden zwölf elektrische Raclettes mit Tischgrill. Die Überschrift nimmt das Ergebnis vorweg und lautet, überbacken könnten alle, fünf grillen auch gut. Erstmals bewertete das Haus dabei, wie gut sich die Geräte reparieren lassen. Im Datensatz der Seite steht als Veröffentlichungsdatum der 20. November 2019, auf der Seite selbst der 13. Dezember 2019; ein Hinweis am Textende erklärt, dass Nutzerkommentare vor dem 20. November 2019 sich auf eine frühere Untersuchung beziehen.
16. und 17. Dezember 2020
Redaktionskonto Stiftung_Warentest im Kommentarbereich derselben Seite
Auf eine Leserfrage antwortet das Redaktionskonto zunächst mit Zahlen zur Leistungsaufnahme. Einen Tag später stellt dasselbe Konto diese Antwort unter der Überschrift Korrektur der Aussage zu Leistungsaufnahmen selbst richtig. Beide Beiträge stehen bis heute untereinander in der frei lesbaren Kommentarliste und lassen sich Wort für Wort nachlesen.
3. Dezember 2025
Leserfrage und Redaktionsantwort im selben Kommentarbereich
Ein Nutzer fragt, ob künftig auch auf PFAS geprüft werde, weil Antihaftbeschichtungen häufig aus dieser Stoffgruppe bestünden. Die Redaktion antwortet am selben Tag, bei einem künftigen Test von Raclette-Grills würde man auch auf PFAS untersuchen; zur Zeit der damaligen Untersuchungen vor etwa sechs Jahren seien diese Stoffe noch nicht so stark thematisiert worden wie heute. Eine Zusage für einen Termin enthält die Antwort nicht.
1. März 2026
Stiftung Warentest, Wiedergabe einer fremden Prüfung
Auf test.de erscheint die Seite Raclettes im Vergleich mit dem Untertitel Zum Dahinschmelzen. Sie ist im Datensatz auf den 28. Februar 2026 datiert, zuletzt geändert am 1. März 2026, und auf der Seite selbst mit dem 1. März 2026 ausgewiesen. Im Anriss steht der Satz, das Schweizer Partnermagazin K-Tipp habe Raclette-Grills getestet. Geprüft wurden dort zehn Modelle, sieben davon bewertet K-Tipp mit Gut.
Prüftag 25. August 2026
Abruf beider Seiten über ihre Direktadresse
Beide Seiten antworteten mit HTTP 200 und wurden im frei lesbaren Teil vollständig gegengelesen. Ein eigener Raclette-Test der Stiftung Warentest aus den Jahren 2024, 2025 oder 2026 war nicht auffindbar. Die Seite von 2026 trägt am Prüftag keinen einzigen Kommentar, die Seite von 2019 trägt neunzehn.
Häufige Fragen zu Raclette und Stiftung Warentest
Gibt es einen Raclette-Test der Stiftung Warentest?
Ja, aber er ist alt. Die letzte eigene Untersuchung des Hauses erschien am 13. Dezember 2019 in der Ausgabe 12/2019 und umfasste zwölf elektrische Raclettes mit Tischgrill. Danach hat die Stiftung Warentest keine eigene Prüfung dieser Warengruppe mehr veröffentlicht. Die Seite vom 1. März 2026 ist kein eigener Test, sondern die Wiedergabe einer Prüfung des Schweizer Partnermagazins K-Tipp.
Gibt es einen Warentest-Raclettetest aus 2024 oder 2025?
Nein. Am Prüftag war weder für 2024 noch für 2025 eine eigene Raclette-Untersuchung der Stiftung Warentest auffindbar. Die Behauptung einer Ausgabe 12/2024 kursiert im Netz und war zeitweise sogar auf einer Bestandsseite dieser Website zu lesen; sie wurde dort inzwischen richtiggestellt. Die einzigen belegbaren Daten sind 12/2019 für die eigene Untersuchung und der 1. März 2026 für die Wiedergabe der Schweizer Prüfung.
Wer ist Sieger im Raclette-Test der Stiftung Warentest?
Bei der Stiftung Warentest gibt es dafür keinen Kandidaten, weil es keinen aktuellen eigenen Test gibt. Aus der Schweizer Prüfung von 2026 nennt der frei lesbare Text zwei bestbewertete Geräte, von denen eines auch in Deutschland angeboten wird; ein zweites Modell wird als kaum schlechter, aber deutlich günstiger beschrieben und punktet nach Angabe der Quelle mit einer gleichmäßigen Wärmeverteilung. Die vollständige Rangfolge und die Noten stehen hinter der Bezahlschranke und werden hier nicht wiedergegeben.
Warum grillen Raclettes so schlecht?
Weil die Bauform dagegen arbeitet. Beide Prüfungen kommen unabhängig voneinander zum selben Ergebnis: 2019 heißt es, die Grillplatte sei oft kaum mehr als eine Warmhaltplatte, und nur fünf von zwölf Geräten grillten gut; 2026 heißt es, im Grillen von Steaks habe kein Modell so recht überzeugt, das Fleisch sei im eigenen Saft gegart, statt kross anzubraten. Die Heizquelle sitzt bei dieser Bauform zwischen Platte und Pfännchen und muss beides gleichzeitig bedienen.
Wie heiß wird ein Raclette?
Auf den Grillflächen aller in der Schweizer Prüfung getesteten Raclettes wurde es bis zu 270 Grad heiß. Interessanter für den Alltag sind die Griffe: An den Kunststoffgriffen dreier Geräte maßen die Tester zwischen 63 und 68 Grad Celsius, an einem weiteren dagegen unter 40 Grad. Diese Spanne ist eine Konstruktionsfrage und kein Zufall, und sie steht in keinem Datenblatt.
Hat die Stiftung Warentest Raclettes auf PFAS geprüft?
Nein. Die Redaktion hat am 3. Dezember 2025 im Kommentarbereich geantwortet, bei einem künftigen Test von Raclette-Grills würde man auch auf PFAS untersuchen; zur Zeit der damaligen Untersuchungen vor etwa sechs Jahren seien diese Stoffe noch nicht so stark thematisiert worden wie heute. Das ist eine Absichtserklärung ohne Termin. Ein PFAS-Befund zu Raclettes liegt von dieser Prüfstelle bis heute nicht vor.
Hat ÖKO-TEST Raclettes getestet?
Einen Gerätetest nicht. Am Prüftag wurde der Sitemap-Index von oekotest.de vollständig ausgewertet: zwei Teilverzeichnisse mit zusammen 8.397 Adressen, davon 7.801 Artikelseiten. Zum Stichwort Raclette findet sich darin genau eine Adresse, und die gehört zur Rubrik Ratgeber, nicht zur Rubrik Tests. Es ist ein Text über Lebensmittelinfektionen beim Fondue- und Racletteessen, kein Test von Raclette-Grills.
Sagt die Wattzahl etwas über die Qualität aus?
Nach Auskunft der Prüfstelle nicht. In einer Klarstellung vom 17. Dezember 2020 hält die Redaktion fest, dass sich bei den schwächeren Raclettegeräten kein Zusammenhang von Qualität und Leistungsaufnahme feststellen ließ. Die häufig zitierten Kilowattzahlen und Aufheizzeiten aus dem Kommentar des Vortages gehören nach derselben Klarstellung zu Elektrogrillgeräten aus test 5/2020 und nicht zu Raclettes.
Lohnt es sich, den Test freizuschalten?
Das hängt davon ab, welche Frage offen ist. Wer wissen will, welches der zwölf Geräte von 2019 welche Note bekam und welche Ersatzteile sich beim jeweiligen Anbieter bestellen lassen, kommt an der kostenpflichtigen Tabelle und am Heftartikel nicht vorbei. Wer dagegen wissen will, ob diese Warengruppe grillen kann, ob Preis und Qualität zusammenhängen und wie heiß die Griffe werden, findet das im frei lesbaren Teil beider Seiten.
Wie alt darf ein Test sein, damit er noch etwas taugt?
Es kommt auf die Aussage an. Modellnamen und Ausstattungsdetails von 2019 sind heute weitgehend überholt, denn die Hälfte der damals geprüften Geräte wird so nicht mehr angeboten. Die Bauformbefunde dagegen haben sich als erstaunlich haltbar erwiesen: Was 2019 über das Verhältnis von Schmelzen und Grillen galt, steht 2026 in einer unabhängig durchgeführten Prüfung eines anderen Hauses noch einmal.
Datenstand und Prüfweg: Alle Angaben dieser Seite wurden am 25.08.2026 an den Originalquellen abgerufen und gegengelesen. Beide Testseiten wurden über ihre Direktadresse mit Browser-Kopfzeilen aufgerufen, nicht über die Suchfunktion von test.de, weil dort Kommentare nicht wie Artikel auffindbar sind; beide antworteten mit HTTP 200. Der Negativbefund zu ÖKO-TEST beruht auf der vollständigen Auswertung des Sitemap-Index von oekotest.de mit zwei Teilverzeichnissen und 8.397 Adressen, nicht auf einer Suchmaske. Noten, Punktwerte und Rangfolgen beider Prüfungen liegen hinter einer Bezahlschranke und werden hier nicht wiedergegeben. Es wurde kein Raclette gekauft, aufgebaut oder eingeschaltet; diese Seite ist keine eigene Prüfung, sondern die Einordnung fremder Prüfungen. Sollte die Stiftung Warentest Raclettes erneut prüfen, verliert die Kernaussage dieser Seite ihre Gültigkeit und die Seite wird entsprechend geändert.

