Zwei Komma null bis zwei Komma ein Kilowatt. Das ist die Nennkühlleistung, die für alle fünf mobilen Klimageräte auf dieser Seite in der EU-Produktdatenbank hinterlegt ist. Die Geräte kosten Unterschiedliches, sehen unterschiedlich aus und tragen unterschiedliche Markennamen — kühlen können sie fast genau gleich viel. Die Räume, für die sie beworben werden, reichen dagegen von neun bis fünfundzwanzig Quadratmetern. Das ist der Faktor 2,8 bei praktisch identischer Leistung, und darum geht es hier.
Warum Kilowatt die einzige belastbare Zahl ist
Angebote für kleine Zimmer werben mit drei verschiedenen Zahlen, und alle drei klingen nach Leistung: mit BTU, mit Watt und mit Quadratmetern. Nur eine davon ist eine geregelte Größe. Die Delegierte Verordnung (EU) Nr. 626/2011 über die Energieverbrauchskennzeichnung von Luftkonditionierern und die Ökodesign-Verordnung (EU) Nr. 206/2012 verlangen von jedem Hersteller die Nennkühlleistung in Kilowatt, das Energieeffizienzverhältnis, den Stromverbrauch je sechzig Minuten, den Schallleistungspegel in Dezibel sowie Name und Treibhauspotenzial des Kältemittels. Eine Quadratmeterzahl steht in keiner der beiden Verordnungen.
BTU ist keine falsche Einheit, aber eine unnötige. Eine britische Wärmeeinheit je Stunde entspricht 0,293 Watt. 7.000 BTU sind damit rund 2,05 Kilowatt, 7.500 BTU rund 2,20 Kilowatt, 9.000 BTU rund 2,64 Kilowatt. Wer die Umrechnung im Kopf hat, merkt schnell, dass die beworbenen BTU-Zahlen und die registrierten Kilowattwerte nicht immer zusammenpassen. Das Gerät von DREO wirbt mit 7.500 BTU, im Register stehen 2,1 Kilowatt — das sind rund 7.165 BTU und damit knapp fünf Prozent weniger.
Die Quadratmeterzahl schließlich ist die einzige der drei Zahlen, die überhaupt niemand nachprüfen kann, weil sie von Dingen abhängt, die nicht im Gerät stecken: Deckenhöhe, Fensterfläche, Himmelsrichtung, Dämmung, Zahl der Personen, Abwärme der Geräte im Raum. Stiftung Warentest rechnet in der Untersuchung vom Mai 2026 deshalb konsequent mit Raumhöhe und Ausrichtung und nennt für einen 25 Quadratmeter großen, 2,60 Meter hohen Raum nach Süden eine Anlage mit 2,5 Kilowatt als möglicherweise ausreichend. Eine Flächenangabe ohne Höhe ist keine Angabe, sondern eine Hoffnung.
Fünf Geräte, eine Kennzahl, fünf verschiedene Versprechen
Die Tabelle zeigt bewusst nur das Nötigste: was das Angebot verspricht, was im EU-Register hinterlegt ist und für welchen Raum geworben wird. Alle weiteren Daten stehen weiter unten bei den einzelnen Geräten. Stand der Prüfung ist der 3. September 2026.
| Gerät | Angabe im Angebot | Nennkühlleistung im EU-Register | beworbene Raumfläche | Nachschlagen |
|---|---|---|---|---|
| DREO DR-HAC008SDREO | 7.500 BTU | 2,1 kW | keine Quadratmeterzahl, stattdessen die Faustzahl 210 W je m² | Angebot ansehen |
| Olsen & Smith 7000Olsen & Smith | 7.000 BTU, im Text mit 2,0 kW ergänzt | kein Eintrag gefunden | bis 18 m², im Titel als 13 bis 18 m² | Angebot ansehen |
| Temprium YPK11STemprium | 7.000 BTU, im Titel mit 2,0 kW ergänzt | 2,1 kW | bis 20 m² | Angebot ansehen |
| Zenolix A016LZenolix | 7.000 BTU | 2,0 kW | 9 bis 25 m² | Angebot ansehen |
| Freeze. sevenFREEZE. | 7.000 BTU | 2,0 kW | keine Angabe | Angebot ansehen |
Die Spalte mit dem Registerwert stammt aus der offenen Schnittstelle der EU-Produktdatenbank für energieverbrauchsrelevante Produkte. Wo dort kein Eintrag zu finden war, steht das ausdrücklich so da.
Was die fünf Angebote verschweigen, geordnet nach Pflichtangaben
Die folgende Aufstellung hält jedes der fünf Angebote gegen die Angaben, die für diese Bauart verlangt sind. Sie zählt nicht Sterne und nicht Ausstattung, sondern nur, ob eine Zahl dasteht oder fehlt.
Kühlleistung in Kilowatt
zwei von fünfOlsen & Smith und Temprium schreiben die Kilowattzahl neben die BTU-Zahl. DREO, Zenolix und Freeze. nennen ausschließlich BTU. Die Kilowattzahl ist die Größe, die im EU-Datenblatt steht — BTU kommt dort nicht vor.
Raumfläche in Quadratmetern
drei von fünfOlsen & Smith nennt 18, Temprium 20, Zenolix eine Spanne von 9 bis 25. DREO und Freeze. verzichten ganz darauf. DREO ersetzt die Fläche durch eine Auslegungsregel von 210 Watt je Quadratmeter.
Deckenhöhe oder Dämmstandard zur Flächenangabe
keinesKeine der drei Flächenangaben sagt, für welche Raumhöhe sie gilt. Ohne Höhe ist eine Quadratmeterzahl kein Volumen, und gekühlt wird Volumen. Auch der Dämmstandard oder die Himmelsrichtung fehlen überall.
Energieeffizienzklasse
vier von fünfNur Temprium nennt keine Klasse. Die anderen vier führen Klasse A. Das sagt weniger, als es klingt: In der Datenbank tragen 2.661 der 2.924 Einschlauchgeräte dieselbe Klasse A.
Verbrauch je 60 Minuten, wie die Verordnung ihn verlangt
keinesFür Einschlauchgeräte schreibt die Ökodesign-Verordnung den Stundenverbrauch in Kilowattstunden je 60 Minuten vor. Kein einziges Angebot nennt ihn. Olsen & Smith liefert stattdessen einen Jahreswert, der für diese Bauart gar nicht vorgesehen ist.
Kältemittel benannt
drei von fünfDREO, Olsen & Smith und Zenolix nennen R290. Temprium und Freeze. schweigen — obwohl in beiden Registereinträgen R290 steht. Die Füllmenge in Gramm nennt keines der fünf.
Schallleistungspegel als solcher bezeichnet
einesNur DREO schreibt das Wort Schallleistung hin und nennt 61 Dezibel dafür. Olsen & Smith (53), Temprium (48) und Freeze. (66) geben Dezibelzahlen ohne Messgröße an, Zenolix gar keine.
Der Blick ins Register, den kein Angebot anbietet
Seit die EU-Produktdatenbank für energieverbrauchsrelevante Produkte öffentlich abfragbar ist, muss man den Herstellern die Kennzahlen nicht mehr glauben. Am 3. September 2026 wurden dort für die Warengruppe der Raumklimageräte diese Bestände ausgelesen. Die Zahlen sind nicht geschätzt, sondern gezählt.
Zwei dieser Zahlen sind keine Marktbeobachtung, sondern ein Abdruck des Gesetzes. Die Ökodesign-Verordnung (EU) Nr. 206/2012 setzt in Anhang I den höchstzulässigen Schallleistungspegel für Ein- und Zweischlauchgeräte auf 65 dB(A) — und 1.793 von 2.924 Einträgen nennen exakt diesen Wert, nur fünf liegen darüber. Dieselbe Verordnung verlangt für Einschlauchgeräte mit einem Kältemittel unter einem Treibhauspotenzial von 150 ein Energieeffizienzverhältnis von mindestens 2,34, für Geräte mit klimaschädlicherem Kältemittel mindestens 2,6. Zwei Drittel des Marktes deklarieren 2,60. Wer wissen will, wie diese Kennzahl überhaupt zustande kommt, findet die Erklärung in unserem Grundlagentext dazu, wie ein mobiles Klimagerät arbeitet.
Ein Schlauch oder zwei — die Frage hinter der Kühlleistung
Die Verordnung (EU) Nr. 626/2011 definiert das Einschlauchgerät so nüchtern, dass man den Haken glatt überliest: Es ist ein Gerät, bei dem die Luft für den Verflüssiger aus dem Raum entnommen wird, in dem das Gerät steht, und außerhalb dieses Raums ausgeblasen wird. Anders gesagt: Das Gerät bläst dauerhaft Raumluft nach draußen. Was hinausgeht, muss nachkommen — durch Fensterritzen, unter Türen, durch die Fensterabdichtung. Und was nachkommt, ist die warme Außenluft, gegen die man gerade kühlt.
Ein Zweischlauchgerät holt die Verflüssigerluft von draußen und schickt sie auch wieder dorthin. Es erzeugt keinen nennenswerten Unterdruck und arbeitet deshalb unter sonst gleichen Bedingungen sauberer. Im Register stehen 2.924 Einschlauch- gegen 231 Zweischlauchgeräte. Auf dem deutschen Handelsplatz sind Zweischlauchgeräte praktisch nicht zu finden, und keines der fünf Geräte auf dieser Seite ist eines.
Nun das Bemerkenswerte: Kein einziger der fünf Anbieter erwähnt diesen Zusammenhang. Nicht als Warnung, nicht als Fußnote, nicht in den technischen Daten. Der einzige Hinweis auf den Unterdruck im gesamten Prüfmaterial steht auf der Produktseite des Zenolix — und er stammt von einem Käufer mit verifiziertem Kauf, der berichtet, der Abluftstrom sei zu stark eingestellt gewesen und die Wohnung sei nach wenigen Minuten wärmer gewesen als vorher. Die automatische Rezensionszusammenfassung derselben Seite greift diesen Punkt auf. Der Anbieter selbst schweigt dazu.
Praktisch heißt das: Die Qualität der Fensterabdichtung entscheidet mit darüber, wie viel von den 2,0 Kilowatt im Raum ankommen. Wie sich das an Dreh-, Kipp- und Schiebefenstern ohne Bohren lösen lässt, steht ausführlich im Nachbartext zum Einbau des Abluftschlauchs — dort geht es um Adapter, Schlauchlänge und Dichtsets, hier nur um die Kennzahl davor.
Die Zahl, die in keiner Verordnung und in keinem Datenblatt steht
Wenn ein Einschlauchgerät Raumluft nach draußen bläst, hängt der Schaden an einer einzigen Größe: wie viel Luft es hinausbläst. Ein Gerät, das 200 Kubikmeter je Stunde abführt, zieht 200 Kubikmeter warme Außenluft nach; eines mit 400 zieht doppelt so viel. Bei einem 15 Quadratmeter großen Zimmer mit 2,50 Meter Höhe sind das 37,5 Kubikmeter Raumvolumen — der Raumluftinhalt würde bei 400 Kubikmetern je Stunde mehr als zehnmal pro Stunde ausgetauscht.
Diese Zahl steht nirgends. Die Ökodesign-Verordnung (EU) Nr. 206/2012 verlangt in Anhang I in der Tabelle für alle übrigen Klimagerätebauarten ausdrücklich den Nennluftvolumenstrom in Kubikmetern je Stunde, getrennt für Innen- und Außeneinheit. In der eigenen Tabelle für Ein- und Zweischlauchgeräte fehlt genau diese Zeile. Sie verlangt Nennkühlleistung, Leistungsaufnahme, EER, Betriebsarten im Stillstand, Stundenverbrauch, Schallleistungspegel, Treibhauspotenzial und die Anschrift des Herstellers — und keinen Volumenstrom. Die Bauart, deren gesamte physikalische Schwäche vom abgeführten Luftstrom abhängt, ist die einzige, für die er nicht deklariert werden muss.
Auch die EU-Produktdatenbank führt dieses Feld für die Warengruppe nicht. In den 2.924 ausgelesenen Einschlauch-Datensätzen ist kein einziger Volumenstrom hinterlegt. Zwei der fünf Angebote nennen zwar eine Kubikmeterzahl — Olsen & Smith 280, DREO 400 —, aber das ist die Luftumwälzung im Raum, nicht die abgeführte Menge. Wer den Verbrauch dieser Geräte trotzdem einschätzen will, findet die Rechenwege im Text zum Stromverbrauch mobiler Klimageräte; der Nachschub an Außenluft bleibt darin allerdings ebenso unbezifferbar wie hier.
Die fünf Geräte, jedes gegen seinen Registereintrag gehalten

DREO Klimaanlage Mobil, 7.500 BTU, Einschlauchgerät mit App- und Sprachsteuerung
Was das Angebot sagt. Dieses Gerät ist das einzige der fünf, dessen Angebotstext beim Geräusch zwei verschiedene Größen sauber auseinanderhält: Es nennt 45 Dezibel für den Schalldruck am Ohr und setzt 61 Dezibel Schallleistung dahinter. Genau die 61 dB(A) stehen auch im Registereintrag zur Modellnummer DR-HAC008S. Wer die beiden Zahlen nebeneinander liest, versteht sofort, warum die dB-Angaben im Regal nie zusammenpassen. Die Kühlleistung dagegen ist im Angebot nur als BTU-Zahl zu haben, und die 7.500 BTU liegen rund fünf Prozent über den 2,1 Kilowatt, die im Register hinterlegt sind.
Wo die Lücke sitzt. Eine Raumangabe in Quadratmetern fehlt vollständig. Stattdessen steht eine Auslegungsregel im Text: 210 Watt Kühlleistung je Quadratmeter. Rechnet man die 2,1 Kilowatt damit durch, landet man bei zehn Quadratmetern — der kleinsten Fläche, die eines dieser fünf Angebote für ein Gerät dieser Klasse nahelegt.
Datenblatt und Registereintrag nebeneinander
- Kühlleistung laut Angebot
- 7.500 BTU/h
- Nennkühlleistung im EU-Register
- 2,1 kW (entspricht rund 7.165 BTU/h)
- Energieeffizienzverhältnis EER
- 2,6 laut Registereintrag
- Stromverbrauch je 60 Minuten
- 0,8 kWh laut Registereintrag
- Schallleistungspegel
- 61 dB(A), im Angebot ausdrücklich als Schallleistung bezeichnet
- Kältemittel
- R290, Treibhauspotenzial 3
- Energieeffizienzklasse
- A
- Abmessungen und Gewicht
- 35,5 x 38,5 x 63 cm, 22,5 kg
- Kennung in der EU-Produktdatenbank
- EPREL 2622273
Spricht dafür
Trennt im Angebotstext Schalldruck und Schallleistung und nennt beide Werte einzeln. Der genannte Schallleistungspegel von 61 dB(A) stimmt mit dem Eintrag in der EU-Produktdatenbank überein. Die Modellnummer DR-HAC008S steht im Angebot und führt direkt zum Registereintrag. Kältemittel R290 mit Treibhauspotenzial 3 ist im Angebot benannt. Liefert eine nachvollziehbare Auslegungsregel in Watt je Quadratmeter statt einer runden Flächenangabe. Deutsche Servicegesellschaft mit Festnetznummer, Impressum und benannten Servicezeiten. Kondenswasser wird nach Herstellerangabe verdunstet, ein Behälter muss nicht geleert werden.
Spricht dagegen
Die beworbenen 7.500 BTU liegen über der im Register hinterlegten Nennleistung von 2,1 Kilowatt. Die Kühlleistung erscheint im Angebot an keiner Stelle in Kilowatt. Eine Raumfläche wird gar nicht genannt, die Auslegung bleibt Rechenarbeit des Käufers. Einschlauchgerät ohne jeden Hinweis auf den Unterdruck, den es im Raum erzeugt. Die Füllmenge des Kältemittels in Gramm steht nirgends. Mit 22,5 Kilogramm das schwerste Gerät im Vergleich.
Wer hinter dem Gerät steht
- Unternehmen
- Die Marke DREO wird im deutschen Markt von der Hesung Innovation GmbH geführt, die im Impressum des deutschen Markenauftritts als verantwortliches Unternehmen genannt ist. Für die Eintragung in der EU-Produktdatenbank zeichnet die Apex CE Specialists GmbH als bevollmächtigte Vertretung.
- Sitz
- Die Hesung Innovation GmbH sitzt in der Schanzenstraße 96 in 40549 Düsseldorf und ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter HRB 100803 eingetragen, die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer lautet DE355191212.
- Gründung
- Ein Gründungsjahr nennt das Impressum nicht; als Geschäftsführer ist Hua Yuan eingetragen. Der älteste Registereintrag der Marke in der EU-Produktdatenbank für Einschlauchgeräte stammt vom 2. Januar 2025.
- Kundendienst
- Der Support läuft über die gebührenfreie Rufnummer +49 800 000 9169 und über die Adresse eu-support@dreo.com; zusätzlich gibt es eine Garantieaktivierung im Kundenkonto.
- Erreichbarkeit
- Als Servicezeiten nennt der Anbieter 9:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit, im Angebotstext wird zusätzlich mit einer Erreichbarkeit rund um die Uhr geworben.
- Garantie
- Die Produktdetails nennen 24 Monate beschränkte Garantie. Die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren gegenüber dem Verkäufer besteht davon unabhängig.
- Registrierung und Regelwerk
- Das Modell DR-HAC008S ist in der EU-Produktdatenbank unter der Nummer 2622273 als Einschlauchgerät nach der Verordnung (EU) Nr. 626/2011 eingetragen; hinterlegt sind 2,1 kW Nennkühlleistung, EER 2,6, 0,8 kWh je 60 Minuten und 61 dB(A) Schallleistung.
- Herkunft
- Als Herkunftsland gibt die Produktdetailtabelle China an, die Marktverantwortung liegt bei der Düsseldorfer Gesellschaft.
- Gewicht und Maße
- Das Gerät wiegt 22,5 Kilogramm bei Abmessungen von 35,5 mal 38,5 mal 63 Zentimetern und ist damit das schwerste der fünf.
- Markteinführung
- Der Registereintrag weist den 5. Februar 2026 als ersten Tag des Inverkehrbringens aus, die Produktdetailtabelle nennt 2026 als Startjahr.

Olsen & Smith 7000 BTU Mobile Klimaanlage, 3-in-1 mit Abluftschlauch
Was das Angebot sagt. Dieses Angebot macht als einziges das, was die ganze Seite verlangt: Es schreibt die Kilowattzahl direkt hinter die BTU-Zahl. 7.000 BTU und 2,0 Kilowatt stehen im selben Satz, dazu 18 Quadratmeter als Obergrenze und 280 Kubikmeter je Stunde Luftumwälzung. Auch eine Ersatzteilfrist von zwei Jahren ist hinterlegt, was in dieser Warengruppe selten vorkommt.
Wo die Lücke sitzt. Die Effizienzangabe trägt das falsche Kürzel. Im Datenblatt steht 2,6 unter der Bezeichnung SEER, also saisonaler Energiewirkungsgrad. Für Einschlauchgeräte gibt es diesen Wert nach der Bauartabgrenzung der EU-Verordnungen gar nicht — dort zählt allein der stationäre EER. Gemeint ist also der EER, und 2,6 ist genau der Wert, den auch die große Mehrheit der registrierten Einschlauchgeräte angibt.
Datenblatt und Registereintrag nebeneinander
- Kühlleistung laut Angebot
- 7.000 BTU/h und 2,0 kW
- Nennkühlleistung im EU-Register
- unter dieser Marke nicht auffindbar
- Effizienzangabe im Angebot
- 2,6, dort als SEER bezeichnet
- Jahresverbrauch laut Angebot
- 600 kWh
- Geräuschangabe
- 53 dB, Messgröße nicht genannt
- Kältemittel
- R290, Füllmenge nicht genannt
- Energieeffizienzklasse
- A
- Abmessungen und Gewicht
- 31,8 x 37,3 x 88 cm, 20 kg
- Ersatzteilfrist
- zwei Jahre laut Produktdetailtabelle
Spricht dafür
Nennt als einziges Angebot die Kühlleistung in Kilowatt direkt neben der BTU-Zahl. Gibt eine konkrete Raumobergrenze von 18 Quadratmetern statt einer weiten Spanne. Nennt eine Effizienzzahl und einen Jahresverbrauch in Kilowattstunden. Kältemittel R290 ist benannt, die Bauart als Monoblock ausgewiesen. Führt eine Ersatzteilverfügbarkeit von zwei Jahren im Datenblatt. Beide Fensterkits für Schiebe- und für Drehkippfenster liegen bei.
Spricht dagegen
Unter dieser Marke war in der EU-Produktdatenbank kein Eintrag auffindbar. Die Effizienzzahl steht als SEER im Datenblatt, obwohl es diesen Wert für Einschlauchgeräte nicht gibt. Die Geräuschangabe von 53 dB nennt nicht, ob Schalldruck oder Schallleistung gemeint ist. Die Modellbezeichnung lautet schlicht AIR CONDITIONER AC und taugt nicht zum Nachschlagen. Keine Angabe zur Deckenhöhe, auf die sich die 18 Quadratmeter beziehen. Herstellergarantie nur ein Jahr laut Produktdetailtabelle.
Wer hinter dem Gerät steht
- Unternehmen
- Die Marke Olsen & Smith wird nach den Geschäftsbedingungen des Markenauftritts von der USB International Limited vertrieben; die Wortmarke selbst gehört laut denselben Bedingungen der Amity Luggage & Bags Limited.
- Sitz
- Als Lager- und Rücksendeanschrift nennt der Anbieter Unit 5, Russel House, Hornsby Way, Southfields Business Park, Basildon SS15 6TF in England.
- Gründung
- Ein Gründungsjahr wird nicht genannt. Angegeben sind die britischen Registernummern 04036237 für die vertreibende Gesellschaft und 08725536 für die Markeninhaberin sowie die Steuernummer GB610954258.
- Kundendienst
- Der Kundendienst ist unter support@olsenandsmith.com und der Rufnummer +44 208 536 6699 erreichbar; der Anbieter sagt eine Rückmeldung binnen 24 Geschäftsstunden zu.
- Erreichbarkeit
- Als Servicezeiten sind Montag bis Freitag von 11:00 bis 16:00 Uhr britischer Zeit angegeben, was in Deutschland 12:00 bis 17:00 Uhr entspricht.
- Garantie
- Die Produktdetailtabelle nennt ein Jahr Herstellergarantie. Gegenüber einem Verkäufer in Deutschland gilt daneben die zweijährige gesetzliche Gewährleistung.
- Registrierung und Regelwerk
- Ein Eintrag in der EU-Produktdatenbank war unter der Marke nicht auffindbar. Das Angebot nennt Energieeffizienzklasse A und eine Effizienzzahl von 2,6, ordnet sie aber dem für diese Bauart nicht vorgesehenen SEER zu.
- Herkunft
- Als Herkunftsland ist China angegeben, der Vertrieb erfolgt über die britische Gesellschaft.
- Gewicht und Maße
- Das Gerät wiegt 20 Kilogramm bei 31,8 mal 37,3 mal 88 Zentimetern; die Produktdetailtabelle nennt zusätzlich eine Standfläche von 17,98 Quadratzentimetern, was offensichtlich eine Verwechslung der Einheit ist.
- Markteinführung
- Als Startjahr weist die Produktdetailtabelle 2025 aus.

Temprium Mobile Klimaanlage 7000 BTU mit Abluftschlauch, App-Steuerung und Fernbedienung
Was das Angebot sagt. Die Modellnummer im Angebot lautet YPK11S-07C/3-W, und unter genau dieser Bezeichnung liegt ein Registereintrag vor. Damit lässt sich die Werbung an der Pflichtangabe messen. Das Ergebnis: 2,1 Kilowatt Nennkühlleistung, EER 2,6, 0,8 Kilowattstunden je 60 Minuten, Kältemittel R290 — und 65 Dezibel Schallleistung.
Wo die Lücke sitzt. Im Angebot stehen 48 Dezibel im Datenblatt und 53 Dezibel für den Schlafmodus. Der leise Modus wäre damit lauter als der Normalbetrieb, was physikalisch nicht aufgeht. Die im Register hinterlegte Schallleistung liegt bei 65 dB(A), also am oberen Grenzwert, den die Ökodesign-Verordnung für diese Bauart überhaupt zulässt. Das Kältemittel taucht im Angebot mit keinem Wort auf, obwohl im Register R290 eingetragen ist.
Datenblatt und Registereintrag nebeneinander
- Kühlleistung laut Angebot
- 7.000 BTU/h und 2,0 kW
- Nennkühlleistung im EU-Register
- 2,1 kW
- Energieeffizienzverhältnis EER
- 2,6 laut Registereintrag
- Stromverbrauch je 60 Minuten
- 0,8 kWh laut Registereintrag
- Schallleistungspegel im Register
- 65 dB(A)
- Geräuschangabe im Angebot
- 48 dB, im Schlafmodus 53 dB
- Kältemittel
- R290 laut Register, im Angebot nicht genannt
- Abmessungen und Gewicht
- 67 x 28,5 x 29,5 cm, 20,1 kg
- Kennung in der EU-Produktdatenbank
- EPREL 2580481
Spricht dafür
Die Modellnummer steht im Angebot und führt eindeutig zum Eintrag in der EU-Produktdatenbank. Nennt die Kühlleistung in Kilowatt bereits in der Überschrift des Angebots. Gibt eine klare Raumobergrenze von 20 Quadratmetern an. App- und Sprachsteuerung sind vorhanden, Fernbedienung liegt bei. Registrierter Stundenverbrauch von 0,8 kWh liegt unter dem Mittelwert der Warengruppe. Vertreibende Gesellschaft mit deutscher Handelsanschrift.
Spricht dagegen
Die Geräuschangaben im Angebot widersprechen sich: der Schlafmodus wäre lauter als der Normalbetrieb. Der registrierte Schallleistungspegel von 65 dB(A) liegt am gesetzlichen Höchstwert und steht im Angebot nirgends. Das Kältemittel wird im Angebot nicht genannt, obwohl es zu den Pflichtangaben gehört. Die Herstellergarantie ist in der Produktdetailtabelle nur mit einer Ziffer hinterlegt. Die Servicerufnummer ist eine Mobilnummer mit chinesischer Vorwahl. Keine Angabe zur Deckenhöhe, auf die sich die 20 Quadratmeter beziehen.
Wer hinter dem Gerät steht
- Unternehmen
- Als eintragende Gesellschaft für das Modell YPK11S-07C/3-W weist die EU-Produktdatenbank die Euhomy Handels GmbH aus, die auch als Ansprechpartnerin für den Registereintrag hinterlegt ist.
- Sitz
- Die Anschrift lautet Lessingstraße 12 bis 14 in 69115 Heidelberg; als Kontaktland ist Deutschland eingetragen.
- Gründung
- Ein Gründungsjahr nennt weder das Angebot noch der Registereintrag. Der älteste Eintrag der Marke Temprium bei Einschlauchgeräten datiert auf den 15. Dezember 2025.
- Kundendienst
- Für den Registereintrag ist die Adresse wangyuying@hoomenology.com hinterlegt, für den Markenauftritt die Adresse support@euhomy.com; dazu kommt eine Mobilnummer mit chinesischer Vorwahl.
- Erreichbarkeit
- Der Markenauftritt nennt eine Antwortzeit von 24 Stunden von Montag bis Freitag, feste Telefonzeiten für den deutschen Markt werden nicht angegeben.
- Garantie
- Die Produktdetailtabelle nennt bei der Garantie nur eine Ziffer ohne Zeiteinheit. Verlässlich ist damit allein die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren.
- Registrierung und Regelwerk
- Das Modell ist unter der Nummer 2580481 in der EU-Produktdatenbank als Einschlauchgerät eingetragen, mit 2,1 kW Nennkühlleistung, EER 2,6, 0,8 kWh je 60 Minuten, 65 dB(A) Schallleistung und dem Kältemittel R290.
- Herkunft
- Die Produktdetailtabelle gibt China als Herkunftsland an, die Marktverantwortung liegt bei der Heidelberger Gesellschaft.
- Gewicht und Maße
- Das Gerät wiegt 20,1 Kilogramm bei Abmessungen von 67 mal 28,5 mal 29,5 Zentimetern.
- Markteinführung
- Der Registereintrag weist den 22. Dezember 2025 als ersten Tag des Inverkehrbringens aus.

Zenolix Mobile Klimaanlage 7000 BTU, 4-in-1 mit Abluftschlauch und Fensterabdichtung
Was das Angebot sagt. Dieses Angebot spannt die weiteste Flächenangabe des Vergleichs auf: 9 bis 25 Quadratmeter. Zwischen den beiden Enden liegt der Faktor 2,8. Bei 2,0 Kilowatt Nennkühlleistung bedeutet das eine spezifische Kühllast zwischen 222 und 80 Watt je Quadratmeter — je nachdem, welches Ende man glaubt. Beides kann nicht stimmen.
Wo die Lücke sitzt. Zu Geräusch steht in diesem Angebot überhaupt nichts: kein Schalldruck, kein Schallleistungspegel, keine Dezibelzahl. Im Register ist die Schallleistung mit 64 dB(A) hinterlegt. Und ausgerechnet auf dieser Produktseite steht der einzige Hinweis auf den Unterdruck des Einschlauchbetriebs — er stammt aus einer Rezension mit verifiziertem Kauf, nicht vom Anbieter.
Datenblatt und Registereintrag nebeneinander
- Kühlleistung laut Angebot
- 7.000 BTU/h
- Nennkühlleistung im EU-Register
- 2,0 kW
- Energieeffizienzverhältnis EER
- 2,6 laut Registereintrag
- Stromverbrauch je 60 Minuten
- 0,8 kWh laut Registereintrag
- Schallleistungspegel im Register
- 64 dB(A)
- Geräuschangabe im Angebot
- keine
- Kältemittel
- R290, im Angebottext genannt, Füllmenge nicht
- Leistungsaufnahme laut Angebot
- 780 W
- Kennung in der EU-Produktdatenbank
- EPREL 2687081
Spricht dafür
Der Registereintrag zur Modellreihe nennt 2,0 kW, EER 2,6 und 0,8 kWh je 60 Minuten. Kältemittel R290 mit Treibhauspotenzial 3 wird im Angebotstext ausdrücklich genannt. Fensterabdichtung liegt bei, die Montage kommt ohne Bohren aus. Entfeuchtungsleistung wird mit einer konkreten Tagesmenge beziffert. Kindersicherung, Abtauautomatik und Überlaufschutz sind ausgewiesen. Mit 780 Watt Leistungsaufnahme das sparsamste Datenblatt der fünf.
Spricht dagegen
Nennt keinerlei Geräuschwert, obwohl der Schallleistungspegel eine Pflichtangabe ist. Die Flächenangabe von 9 bis 25 Quadratmetern ist so weit gespannt, dass sie keine Auslegung erlaubt. Die Kühlleistung erscheint nur als BTU-Zahl, nie in Kilowatt. Die Produktdetailtabelle widerspricht sich beim Punkt Außengerät. Kein Gewicht und keine Garantieangabe in der Produktdetailtabelle. Die Menge des eingefüllten Kältemittels wird nicht genannt.
Wer hinter dem Gerät steht
- Unternehmen
- Als eintragende Stelle führt die EU-Produktdatenbank für das Modell OL-A016LN20N2 den Registranten Donghuababa, vertreten durch die CET Product Service Sp. z o.o. als bevollmächtigte Stelle in der Union.
- Sitz
- Die hinterlegte Anschrift der Vertretung lautet ul. Długa 33/102 in 95-100 Zgierz in der Woiwodschaft Łódź, Polen.
- Gründung
- Ein Gründungsjahr ist weder im Angebot noch im Registereintrag hinterlegt. Der Eintrag zur Marke Zenolix wurde am 9. April 2026 veröffentlicht.
- Kundendienst
- Für Rückfragen zum Registereintrag ist info@cetproduct.com hinterlegt, dazu die Rufnummer +48 791 019 706; über die Handelsplattform läuft der Kontakt zusätzlich über den Verkäuferkanal.
- Erreichbarkeit
- Feste Servicezeiten werden weder im Angebot noch im Registereintrag angegeben.
- Garantie
- Eine Herstellergarantie wird in der Produktdetailtabelle nicht ausgewiesen. Es bleibt die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren.
- Registrierung und Regelwerk
- Das Modell OL-A016LN20N2 ist unter der Nummer 2687081 als Einschlauchgerät nach der Verordnung (EU) Nr. 626/2011 eingetragen, mit 2,0 kW Nennkühlleistung, EER 2,6, 0,8 kWh je 60 Minuten, 64 dB(A) Schallleistung und dem Kältemittel R290.
- Herkunft
- Als Herkunftsland gibt die Produktdetailtabelle China an, die Marktvertretung sitzt in Polen.
- Gewicht und Maße
- Ein Gewicht wird in der Produktdetailtabelle nicht angegeben; hinterlegt sind lediglich 780 Watt Leistungsaufnahme und die Modellnummer A016L-01.
- Markteinführung
- Der Registereintrag weist den 9. April 2026 als ersten Tag des Inverkehrbringens aus.

Freeze. seven 7000 BTU Monoblock-Klimagerät mit LED-Display, Timer und Fernbedienung
Was das Angebot sagt. Das Angebot nennt sich selbst Monoblock-Klimagerät und ist damit sprachlich näher an der Sache als die meisten. Der Modellname lautet schlicht seven, und unter genau diesem Namen liegt ein Registereintrag der eintragenden Münchner Gesellschaft vor: 2,0 Kilowatt, EER 2,6, 0,8 Kilowattstunden je 60 Minuten, 64 dB(A) Schallleistung, R290.
Wo die Lücke sitzt. Die Produktdetailtabelle desselben Angebots trägt gleich drei Werte, die nicht stimmen können: 10.000 Watt Leistungsaufnahme, die Montageart durch die Mauer und 66 Dezibel ohne Angabe der Messgröße. Ein 7.000-BTU-Gerät zieht rund 800 Watt, nicht 10 Kilowatt. Eine Raumangabe fehlt ganz, ein Kältemittel wird nicht genannt.
Datenblatt und Registereintrag nebeneinander
- Kühlleistung laut Angebot
- 7.000 BTU/h
- Nennkühlleistung im EU-Register
- 2,0 kW
- Energieeffizienzverhältnis EER
- 2,6 laut Registereintrag
- Stromverbrauch je 60 Minuten
- 0,8 kWh laut Registereintrag
- Schallleistungspegel im Register
- 64 dB(A)
- Geräuschangabe im Angebot
- 66 dB, Messgröße nicht genannt
- Kältemittel
- R290 laut Register, im Angebot nicht genannt
- Abmessungen und Gewicht
- 30,6 x 33,2 x 69,6 cm, 20 kg
- Kennung in der EU-Produktdatenbank
- EPREL 2740782
Spricht dafür
Bezeichnet die Bauart im Titel korrekt als Monoblock-Klimagerät. Der Modellname führt eindeutig zu einem Eintrag in der EU-Produktdatenbank. Eintragende Gesellschaft mit vollständigem deutschem Impressum und Registergericht. Registrierte 2,0 kW bei 0,8 kWh je 60 Minuten und EER 2,6. Abluftschlauch, Fensterkit und Fernbedienung liegen bei. Kindersicherung und Schlafmodus sind vorhanden.
Spricht dagegen
Die Produktdetailtabelle nennt 10.000 Watt Leistungsaufnahme, was um den Faktor zwölf danebenliegt. Als Montageart steht durch die Mauer, obwohl das Gerät am Fenster betrieben wird. Die Geräuschangabe von 66 dB nennt keine Messgröße und liegt über dem registrierten Wert. Weder Kältemittel noch Füllmenge werden im Angebot genannt. Keine Raumangabe, weder in Quadratmetern noch in Kubikmetern. Garantieangabe in der Produktdetailtabelle mit N/a hinterlegt.
Wer hinter dem Gerät steht
- Unternehmen
- Für das Modell seven ist in der EU-Produktdatenbank die MobiHero GmbH als eintragende Gesellschaft hinterlegt; sie führt die Marke Freeze. im deutschen Handel.
- Sitz
- Die Gesellschaft sitzt in der Braunstraße 7 in 81545 München und ist beim Amtsgericht München unter HRB 290544 eingetragen; die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer lautet DE366775547.
- Gründung
- Das Impressum nennt kein Gründungsjahr, als Geschäftsführer ist Daniel Ali Zadeh Moghadam Masouleh eingetragen. Die Elektroaltgeräte-Registrierung trägt die Nummer DE 25491888.
- Kundendienst
- Der Kontakt läuft über support@mobihero.de und die Rufnummer 0176 550 64000; an einem Schlichtungsverfahren nimmt das Unternehmen nach eigener Angabe nicht teil.
- Erreichbarkeit
- Feste Servicezeiten sind im Impressum nicht angegeben, es wird lediglich eine Mobilnummer und eine Sammeladresse genannt.
- Garantie
- Die Produktdetailtabelle führt bei der Garantie den Eintrag N/a. Damit bleibt die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren der einzige verlässliche Anspruch.
- Registrierung und Regelwerk
- Das Modell ist unter der Nummer 2740782 als Einschlauchgerät nach der Verordnung (EU) Nr. 626/2011 eingetragen, mit 2,0 kW Nennkühlleistung, EER 2,6, 0,8 kWh je 60 Minuten, 64 dB(A) Schallleistung und dem Kältemittel R290.
- Herkunft
- Als Herkunftsland gibt die Produktdetailtabelle China an, die Marktverantwortung liegt bei der Münchner Gesellschaft.
- Gewicht und Maße
- Das Gerät wiegt 20 Kilogramm bei Abmessungen von 30,6 mal 33,2 mal 69,6 Zentimetern.
- Markteinführung
- Der Registereintrag wurde am 30. Juni 2026 veröffentlicht und weist den 1. Juli 2026 als ersten Tag des Inverkehrbringens aus.
Propan im Gerät: was gilt, was nicht gilt und was oft behauptet wird
Vier der fünf Registereinträge nennen R290, also Propan, mit einem Treibhauspotenzial von 3. Das ist kein Zufall und kein Umweltbekenntnis der Anbieter, sondern die Folge einer Verbotsnorm. Anhang III der Verordnung (EU) Nr. 517/2014 über fluorierte Treibhausgase führt unter Nummer 14 ortsveränderliche Raumklimageräte auf, also hermetisch geschlossene Geräte, die der Endnutzer zwischen Räumen bewegen kann. Enthalten sie teilfluorierte Kohlenwasserstoffe mit einem Treibhauspotenzial von 150 oder mehr, dürfen sie seit dem 1. Januar 2020 nicht mehr in Verkehr gebracht werden. R32 mit 675 und R410A mit 2.088 liegen weit darüber.
Die Datenbank bestätigt die Wirkung des Verbots: Von den 2.924 Einschlauchgeräten führen 2.710 R290. Nur 143 Einträge nennen ein teilfluoriertes Kältemittel, und von diesen weisen 95 einen Marktstart vor 2020 aus. Bei den Zweischlauchgeräten sieht das Bild anders aus — dort tragen 114 von 231 Einträgen R410A oder R32, was zu der Bauart passt, die häufiger fest installiert wird.
Zwei Klarstellungen, weil in diesem Feld viel Falsches kursiert. Erstens: Propan ist kein fluoriertes Treibhausgas. Die F-Gas-Verordnung, seit 2024 in der Fassung der Verordnung (EU) 2024/573, regelt es nicht und begrenzt seine Menge nicht. Ein Verbot von R290 in mobilen Klimageräten gibt es nicht — im Gegenteil, das Verbot trifft die fluorierten Alternativen. Zweitens: Mengengrenzen für Propan gibt es sehr wohl, sie stammen aber aus dem Gerätesicherheitsrecht und nicht aus dem Klimaschutzrecht. Sie folgen aus der Produktnorm für elektrische Geräte mit brennbaren Kältemitteln und knüpfen an Aufstellraum und Füllmenge an. Genau diese Füllmenge nennt keines der fünf Angebote.
Das Umweltbundesamt ordnet die Stoffgruppe in seinem Informationsportal entsprechend ein und verweist für Kühlung und Klimatisierung auf natürliche Kältemittel als Ersatz. Für den Kauf eines kleinen Geräts bedeutet das vor allem: Ein Gerät mit R290 ist der Normalfall, kein Sonderfall. Wenn ein Angebot das Kältemittel verschweigt, ist das kein Hinweis auf ein Problem, sondern auf eine unvollständige Produktbeschreibung — der Registereintrag verrät es trotzdem.
Wann ein Gerät dieser Klasse die falsche Wahl ist
Zwei Kilowatt sind wenig. Bei einem Zimmer mit 20 Quadratmetern und 2,50 Meter Höhe stehen 50 Kubikmeter Luft im Raum, dazu kommen Wärmeeintrag durch Fenster, Wände, Personen und Geräte. Rechnet man mit der Faustzahl, die DREO im eigenen Angebot nennt — 210 Watt je Quadratmeter —, reicht ein 2,1-Kilowatt-Gerät für zehn Quadratmeter. Rechnet man mit der Obergrenze, die Zenolix nennt, für fünfundzwanzig. Wer ein Dachzimmer mit ungedämmter Decke, eine große Südfront oder mehrere Personen im Raum hat, sollte die untere Zahl heranziehen und nicht die obere.
Ungeeignet sind diese Geräte, wenn das Fenster nicht abgedichtet werden kann. Ohne Abdichtung strömt die hinausgeblasene Luft direkt daneben wieder herein, und der Nutzen sinkt gegen null. Ungeeignet sind sie auch für Räume, in denen es dauerhaft leise sein muss: Die registrierten Schallleistungspegel der fünf liegen zwischen 61 und 65 dB(A), also im oberen Drittel dessen, was für diese Bauart überhaupt erlaubt ist. Wer Ruhe braucht, sollte den Vergleich zu besonders leisen mobilen Klimageräten heranziehen, weil dort die Geräuschentwicklung und nicht die Kühlleistung die Auswahlachse ist.
Ein eigener Warnhinweis gilt für Geräte, die als mobile Klimaanlage angeboten werden, aber keinen Abluftschlauch haben. Solche Angebote füllen einen großen Teil der Suchergebnisse für kleine Räume. Physikalisch sind es Verdunstungskühler oder Ventilatoren mit Wassertank; sie können die Raumtemperatur nicht dauerhaft senken, weil ihnen der Weg fehlt, die Wärme aus dem Raum zu bringen. Stiftung Warentest hat im August 2026 ein solches Gerät aufgeschraubt und öffentlich davor gewarnt. Wer nach Kühlleistung sucht, braucht ein Gerät mit Schlauch — das ist kein Ausstattungsdetail, sondern die Bedingung dafür, dass überhaupt gekühlt wird.
Ein Kauf im September für einen Bedarf im Mai
Diese Seite entsteht am Ende der warmen Monate, und das ist für die Kaufentscheidung eher ein Vorteil. Wer jetzt ein Gerät auswählt, braucht es frühestens im späten Frühjahr. Damit fällt der Zeitdruck weg, der im Juli jede Prüfung ersetzt: Man kann die Modellnummer aus dem Angebot heraussuchen, sie in der EU-Produktdatenbank nachschlagen und die Nennkühlleistung, das Energieeffizienzverhältnis, den Stundenverbrauch und den Schallleistungspegel schwarz auf weiß nachlesen, bevor man sich festlegt.
Nützlich ist die Ruhe auch für die Vorbereitung des Raums. Die Abdichtung des Fensters entscheidet über den praktischen Nutzen mehr als die Differenz zwischen 2,0 und 2,1 Kilowatt. Fensterform ausmessen, Adapter auswählen, Aufstellort mit Steckdose und ausreichend Abstand zur Wand festlegen — all das lässt sich im Herbst in Ruhe klären und ist im Hochsommer eine Notlösung.
Und noch eine Beobachtung aus dem Register: Drei der fünf hier geprüften Einträge stammen aus dem laufenden Jahr, einer vom Dezember 2025. Der Bestand an Einschlauchgeräten wird laufend erneuert, Modellnummern verschwinden schnell wieder. Wer eine Auswahl über den Winter trägt, sollte im Frühjahr kurz prüfen, ob die Modellnummer noch dieselbe ist. Der Einstieg in das Thema und die Übersicht über die übrigen Fragen stehen im Überblick zum mobilen Klimagerät.
Was am Ende zählt und wohin unsere Empfehlung geht
Die fünf Geräte trennen sich nicht bei der Kühlleistung. Sie liegen zwischen 2,0 und 2,1 Kilowatt, deklarieren alle ein Energieeffizienzverhältnis von 2,6 und alle einen Stundenverbrauch von 0,8 Kilowattstunden. Sie trennen sich bei der Frage, ob man das nachprüfen kann.
Unsere Empfehlung gilt deshalb dem DREO DR-HAC008S: Es ist das einzige Angebot, das Schalldruck und Schallleistung sauber trennt, das mit 61 dB(A) den niedrigsten registrierten Schallleistungspegel der fünf trägt, dessen Modellnummer im Angebot steht und dessen Angaben mit dem Registereintrag übereinstimmen — bis auf die BTU-Zahl, die etwas zu hoch gegriffen ist. Wer die Kilowattzahl schon im Angebot lesen will, ist beim Olsen & Smith besser aufgehoben, muss dort aber ohne auffindbaren Registereintrag auskommen.
Der eine Satz zum Mitnehmen: Eine Quadratmeterzahl ohne Deckenhöhe ist Werbung, eine BTU-Zahl ohne Kilowattwert ist eine Umrechnungsaufgabe, und der Wert, der über den tatsächlichen Nutzen im kleinen Zimmer entscheidet — wie viel Luft das Gerät nach draußen befördert — wird von niemandem veröffentlicht, weil ihn niemand veröffentlichen muss.
Geprüfte Quellen und wie ausgewertet wurde
Grundlage sind fünf Angebote, die am 3. September 2026 zweimal unabhängig abgerufen und auf Kaufbarkeit, stille Umleitung und Verfügbarkeit geprüft wurden, sowie 3.155 Datensätze aus der offenen Schnittstelle der EU-Produktdatenbank für Raumklimageräte, davon 2.924 Einschlauch- und 231 Zweischlauchgeräte. Die Rechtsangaben stammen aus den Volltexten der genannten Verordnungen, nicht aus Sekundärdarstellungen.
- Europäische Kommission — Air Conditioners and Comfort Fans — Amtliche Übersicht zum Geltungsbereich: Energielabel nach der Verordnung (EU) Nr. 626/2011, Ökodesign nach der Verordnung (EU) Nr. 206/2012, beides für Geräte bis 12 kW Nennkühlleistung; enthält auch die Pflicht, Einschlauchgeräte als lokale Klimageräte zu bezeichnen. energy-efficient-products.ec.europa.eu/product-list/air-conditioners-and-comfort-fans_en
- Delegierte Verordnung (EU) Nr. 626/2011, Volltext — Legt das Energielabel für Raumklimageräte fest, definiert Einschlauch- und Zweischlauchgerät und verlangt für beide Bauarten EER, Nennkühlleistung in Kilowatt, Stundenverbrauch, Schallleistungspegel sowie Name und Treibhauspotenzial des Kältemittels. www.legislation.gov.uk/eur/2011/626/adopted/data.htm
- Verordnung (EU) Nr. 206/2012, Anhang I — Enthält die Mindestwerte für das Energieeffizienzverhältnis, den Höchstwert von 65 dB(A) Schallleistung für Ein- und Zweischlauchgeräte sowie die Tabelle der Pflichtangaben, in der der Luftvolumenstrom für diese Bauart fehlt. www.legislation.gov.uk/eur/2012/206/annex/I/adopted/data.htm
- Verordnung (EU) Nr. 517/2014, Anhang III — Führt unter Nummer 14 das Verbot, ortsveränderliche Raumklimageräte mit teilfluorierten Kohlenwasserstoffen ab einem Treibhauspotenzial von 150 in Verkehr zu bringen, mit Stichtag 1. Januar 2020. www.legislation.gov.uk/eur/2014/517/annex/III/adopted/data.htm
- Stiftung Warentest — Klimageräte im Test — Untersuchung vom 27. Mai 2026 zu 15 Splitgeräten mit Außen- und Innenteil, ausdrücklich ohne Abluftschlauch; enthält die Auslegungsangabe, dass für einen 25 Quadratmeter großen und 2,60 Meter hohen Raum nach Süden eine Anlage mit 2,5 Kilowatt genügen kann. www.test.de/Klimageraete-im-Test-4722766-0/
- Umweltbundesamt — Fluorierte Treibhausgase und FCKW — Informationsportal der Bundesbehörde zur Einordnung der F-Gase, zu den Beschränkungen der EU-Verordnung und zu natürlichen Kältemitteln als Ersatzstoffen. www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/fluorierte-treibhausgase-fckw-0

