Was hier im Regal steht und nichts kühlt
Vier Suchabfragen nach einer mobilen Klimaanlage haben am Prüftag 46 verschiedene Angebote ohne Anzeigenkennzeichnung ergeben. Zwanzig davon waren Monoblockmodelle mit Abluftschlauch, also das, wonach gesucht wurde. Fünfzehn waren Luftkühler ohne Abluftschlauch: Behälter mit Wasser, ein Gebläse und eine Matte, an der das Wasser verdunstet. Sechs waren fest eingebaute Wandmodelle oder Splitanlagen, vier waren Schläuche und Fensterabdichtungen, eines war ein Ventilator. Jedes dritte Angebot, das die Suche nach einer mobilen Klimaanlage ausspuckt, kann dem Zimmer also gar keine Wärme entziehen.
Das ist keine Spitzfindigkeit über Begriffe. Ein Gerät mit Kältekreis nimmt der Raumluft Wärme ab und schiebt sie durch den Schlauch nach draußen; die Raumtemperatur sinkt messbar. Ein Verdunstungskühler nimmt Wasser aus einem Behälter, verdunstet es und gibt die Luft feuchter und geringfügig kühler wieder ab. Die Wärme bleibt vollständig im Zimmer, der Strom für das Gebläse kommt als Wärme sogar hinzu, und die Luftfeuchte steigt. In einem geschlossenen deutschen Schlafzimmer im August ist das eine Verschlechterung, keine Verbesserung.
Die Stiftung Warentest hat am 14. August 2026 ein als Klimaanlage beworbenes Gerät aufgeschraubt und darin statt eines Kältekreises einen gewöhnlichen Rechnerlüfter gefunden; das Prüfhaus warnt ausdrücklich vor dem Modell und schreibt, es habe zudem eine Heizfunktion, die im Betrieb bedenklich heiß geworden sei. Der einzige aktuelle Klimageräte-Test desselben Hauses vom 27. Mai 2026 prüft ausschließlich Anlagen mit Außen- und Innenteil ohne Abluftschlauch. Für die Bauart, um die es hier geht, gibt es also weder eine aktuelle unabhängige Prüfung noch eine belastbare Rangfolge — es gibt nur Herstellerangaben und ein Register.
Wer keinen Kältekreis braucht, sondern nur Luftbewegung, ist bei einem Turmventilator deutlich besser bedient: weniger Strom, kein Schlauch, kein Fenster, das offen bleiben muss. Wer gegen feuchte Luft und Schimmel vorgeht und nicht gegen Hitze, braucht einen Luftentfeuchter. Und wer eine ganze Wohnung dauerhaft kühlen will, kommt an einer fest installierten Anlage nicht vorbei — die mobilen Modelle sind für einen Raum gebaut, nicht für eine Etage.
Was danach übrig bleibt, ist eine überschaubare Warengruppe mit einer einzigen wirklich harten Trennlinie: ein Schlauch oder zwei. Sie entscheidet mehr über das Ergebnis im Zimmer als jede Zahl in der Überschrift eines Angebots. Die fünf Modelle in dieser Auswahl decken diese Linie und vier Leistungsklassen von 1,5 bis 3,4 Kilowatt ab.
Die fünf Modelle nebeneinander
Die Spalte ganz links ist die wichtigste dieser Tabelle. Alles Weitere ordnet sich der Frage unter, ob die Luft für den Verflüssiger aus dem Zimmer kommt oder von draußen. Die Leistungsangabe stammt aus dem EU-Register, nicht aus der Überschrift des Angebots; wo beide voneinander abweichen, steht das in der vierten Spalte.
| Schläuche | Modell | Kälteleistung im Register | Was das Angebot bewirbt | Schallleistung beworben / registriert | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| zwei | Yolco TC590 — Unsere Empfehlung | 1,5 Kilowatt Nennkälteleistung | 1.500 Watt Kälteleistung, 4 bis 12 Quadratmeter | 62 Dezibel Schallleistung auf hoher Stufe, 58 auf niedriger / 62 Dezibel | Ansehen |
| einer | TROTEC PAC 2100 X | 2,0 Kilowatt Nennkälteleistung | 2 Kilowatt und 7.000 BTU, bis 26 Quadratmeter oder 65 Kubikmeter | 53 Dezibel im Herstellerraster, unter 63 Dezibel im Fließtext, 63 Dezibel in der Detailtabelle / 63 Dezibel | Ansehen |
| einer | De'Longhi Pinguino PAC EM82 | 2,4 Kilowatt Nennkälteleistung | 9.400 BTU in der Überschrift, 10.000 BTU je Stunde im Aufzählungspunkt, bis 27 Quadratmeter, im Herstellerraster bis 80 Kubikmeter | kein Schallwert im Text, 63 Dezibel in der Produktdetailtabelle / 63 Dezibel | Ansehen |
| einer | Bosch Cool 5100 | nicht eindeutig zuzuordnen; die Marke führt zwei Einschlauchdatensätze mit 3,4 Kilowatt unter anderen Nummern | 3,4 Kilowatt und 12.000 BTU je Stunde, bis 115 Kubikmeter beziehungsweise 46 Quadratmeter | ab 43 Dezibel im Aufzählungspunkt und in der Detailtabelle / 64 Dezibel in den beiden Datensätzen der Marke mit gleicher Leistung | Ansehen |
| einer | Freeze. nineH | 2,6 Kilowatt Nennkälteleistung | 9.000 BTU in der Überschrift und in der Detailtabelle, keine Kilowattangabe, keine Raumangabe | 65 Dezibel in der Produktdetailtabelle / 65 Dezibel | Ansehen |
Registerwerte aus der EU-Produktdatenbank für energieverbrauchsrelevante Produkte, abgerufen am Prüftag. Angebotsangaben aus Überschrift, Aufzählungspunkten, Produktdetailtabelle und herstellereigenem Vergleichsraster derselben Seite.
Ein Schlauch oder zwei — was das im Zimmer auslöst
Ein Einschlauchmodell nimmt die Luft, mit der es seinen Verflüssiger kühlt, aus dem Zimmer und bläst sie durch das Rohr nach draußen. Diese Luft ist weg. Weil ein Zimmer kein Vakuum aushält, strömt genau dieselbe Menge irgendwoher nach: unter der Tür, durch den Fensterrahmen, durch den Rollladenkasten, durch die Ritzen am Fensterbrett, an dem der Schlauch klemmt. Diese Luft kommt von draußen, und draußen ist es an einem Tag, an dem man ein Klimagerät einschaltet, wärmer als drinnen. Das Gerät kühlt also gegen einen Zustrom an, den es selbst erzeugt.
Ein Zweischlauchmodell holt sich diese Luft über ein zweites Rohr von draußen und schickt sie über das erste wieder hinaus. Der Kreis ist geschlossen, die Raumluft bleibt im Raum, der Unterdruck entsteht nicht. Das ist der ganze Unterschied, und er ist der ehrlichste Teil dieses Vergleichs.
In den fünf Angeboten dieser Auswahl kommt das Wort Unterdruck kein einziges Mal vor. Auch nicht das Wort Falschluft, auch nicht der Hinweis, dass abgesaugte Luft nachströmen muss. Die einzige Stelle, an der der Vorgang auf einer der fünf Produktseiten überhaupt beschrieben wird, steht in einer Kundenbewertung: Ein Käufer schreibt dort, es komme darauf an, dass möglichst wenig warme Außenluft nachströmen könne, und er habe sich dafür einen passgenauen Einsatz aus Kunststoff ins Fenster gebaut. Der Kunde erklärt die Physik, die kein Anbieter erwähnt.
Was das Register über die beiden Bauarten sagt
Die EU-Produktdatenbank führt beide Bauarten getrennt. Am Prüftag ergab die vollständige Abfrage 2.334 verschiedene Registriernummern für Einschlauchmodelle und 222 für Zweischlauchmodelle — auf ein Zweischlauchmodell kommen also mehr als zehn Einschlauchmodelle. Wichtiger als das Mengenverhältnis sind die Werte dahinter:
- Die mittlere deklarierte Schallleistung liegt bei den Einschlauchmodellen bei 65 Dezibel, bei den Zweischlauchmodellen bei 58 Dezibel.
- 88,8 Prozent der Einschlauchmodelle sind mit 63 Dezibel oder darüber gemeldet, bei den Zweischlauchmodellen sind es 22,2 Prozent.
- Einen Effizienzwert von 3,0 oder besser erreichen 24,0 Prozent der Zweischlauchmodelle, aber nur 7,0 Prozent der Einschlauchmodelle.
- 81 Prozent der Zweischlauchmodelle können auch heizen; bei den Einschlauchmodellen sind es 27 Prozent.
Diese Zahlen sind Herstellerdeklarationen unter genormten Bedingungen, keine gemessenen Ergebnisse. Sie sagen trotzdem etwas: Die Bauart, die im Zimmer physikalisch im Nachteil ist, ist auch die, die auf dem Papier schlechter dasteht — und sie stellt zehn von elf Angeboten.
Warum trotzdem fast alles, was verkauft wird, einen Schlauch hat, liegt an Fenster und Preis: Zwei Rohre brauchen doppelt so viel Öffnung und eine deutlich sorgfältigere Abdichtung. Wie sich beides mit üblichen Fenstern lösen lässt, steht im Ratgeber zum Einbau des Abluftschlauchs; die Grundlagen zum Kältekreis stehen im Ratgeber dazu, wie ein mobiles Klimagerät arbeitet.
Was die fünf Angebote beziffern und was sie auslassen
Anhang I Tabelle 2 der Ökodesign-Verordnung (EU) Nr. 206/2012 listet für Ein- und Zweischlauchmodelle genau auf, was ein Hersteller herausgeben muss: die Nennkälteleistung in Kilowatt, die Leistungsaufnahme, den Effizienzwert, den Verbrauch im Thermostat-Aus- und im Bereitschaftsbetrieb, den Stromverbrauch je 60 Minuten, den Schallleistungspegel in Dezibel und das Treibhauspotenzial des Kältemittels. Diese Liste ist kurz, sie ist eindeutig, und sie ist der Maßstab für die folgende Auszählung. Grundlage sind fünf Produktseiten, jeweils vollständig gelesen: Überschrift, Aufzählungspunkte, Beschreibungstext, Produktdetailtabelle und herstellereigenes Vergleichsraster.
| Angabe | Wie viele der fünf | Wer und in welcher Form |
|---|---|---|
| Kälteleistung in Kilowatt oder Watt | vier | TROTEC und Bosch in den Aufzählungspunkten, Yolco im Datenblatt, De’Longhi nur im Vergleichsraster und in der Detailtabelle. Freeze. nennt sie an keiner Stelle. |
| Kälteleistung in britischen Wärmeeinheiten | vier | Alle außer Yolco. De’Longhi nennt zwei verschiedene Werte auf derselben Seite. |
| Raumangabe, aus der eine Raumhöhe folgt | drei | TROTEC und Bosch nennen Quadrat- und Kubikmeter nebeneinander, De’Longhi nur Kubikmeter. Yolco nennt nur Quadratmeter, Freeze. gar nichts. |
| Aussage zur Dämmung, Ausrichtung oder Fensterfläche | keines | Kein Angebot sagt, unter welchen baulichen Annahmen die beworbene Raumgröße gilt. |
| Stromverbrauch in Kilowattstunden je 60 Minuten | eines | Nur Bosch, mit 1,1 Kilowattstunden. Im Register steht der Wert bei allen fünf. |
| Kältemittelmenge in Gramm | zwei | TROTEC mit 130 Gramm im Vergleichsraster, Yolco mit 0,068 Kilogramm im Datenblatt. |
| Benennung der Messgröße beim Schallwert | eines | Nur Yolco trennt Schallleistung und Schalldruck und schreibt beides hin. |
| Das Wort Unterdruck oder ein Hinweis auf nachströmende Luft | keines | Der einzige Fundort auf allen fünf Seiten ist eine Kundenbewertung. |
| Die Bezeichnung lokales Klimagerät | keines | Vier der fünf sind Einschlauchmodelle und müssten so heißen. Keines tut es. |
Der letzte Punkt ist der bemerkenswerteste, weil er kein Versäumnis ist, sondern eine Vorgabe. Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe g der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 626/2011 verlangt wörtlich, dass Einschlauchmodelle auf der Verpackung, in der Produktdokumentation und in jedem Werbematerial — elektronisch wie auf Papier — als lokale Klimageräte zu bezeichnen sind. Anhang V derselben Verordnung wiederholt die Vorgabe für die technischen Unterlagen. Auf der Schwesterseite zu den leisen Modellen hielt sich ebenfalls keines von fünf daran. Damit steht die Quote über zwei Warengruppenausschnitte hinweg bei null von neun Einschlauchmodellen.
Der Begriff ist kein Kunstwort aus Brüssel. Er beschreibt genau das, was die Bauart tut: Sie klimatisiert lokal, an einer Stelle des Raums, und schafft die Wärme mit Raumluft nach draußen. Wer ihn benutzte, würde die Frage nach dem Nachströmen von selbst aufwerfen. Vermutlich ist er deshalb so unbeliebt.
BTU gegen Kilowatt: die Umrechnung, die zweimal nicht aufgeht
Die britische Wärmeeinheit je Stunde ist keine europäische Angabe. Im Register steht ausschließlich Kilowatt, in Überschriften steht fast ausschließlich BTU. Die Umrechnung ist einfach und fest: Eine britische Wärmeeinheit je Stunde entspricht 0,293 Watt. Wer diese Zahl kennt, kann jede Angebotsüberschrift gegen den Registereintrag halten. Bei drei der fünf Modelle geht die Rechnung auf, bei einem fehlt eine der beiden Größen, und bei einem geht sie gleich zweimal nicht auf.
| Modell | Beworben | Registriert | Abweichung |
|---|---|---|---|
| TROTEC PAC 2100 X | 7.000 BTU je Stunde, entspricht 2.051 Watt | 2,0 Kilowatt | 2,6 Prozent |
| Bosch Cool 5100 | 12.000 BTU je Stunde, entspricht 3.516 Watt | 3,4 Kilowatt laut Angebot | 3,4 Prozent |
| Freeze. nineH | 9.000 BTU je Stunde, entspricht 2.637 Watt | 2,6 Kilowatt | 1,4 Prozent |
| De’Longhi Pinguino PAC EM82 | 9.400 BTU in der Überschrift, entspricht 2.754 Watt | 2,4 Kilowatt | 14,8 Prozent |
| De’Longhi Pinguino PAC EM82 | 10.000 BTU je Stunde im Aufzählungspunkt, entspricht 2.930 Watt | 2,4 Kilowatt | 22,1 Prozent |
| Yolco TC590 | keine BTU-Angabe, 1.500 Watt entsprächen 5.119 BTU | 1,5 Kilowatt | nicht prüfbar, weil nur eine Größe genannt wird |
Zwei verschiedene BTU-Zahlen für dasselbe Modell, auf derselben Seite, mit einem Abstand von 600 Einheiten — das ist kein Rundungsfehler. Und beide liegen über dem, was die registrierten 2,4 Kilowatt hergeben. Der Käufer, der in einem Vergleichsportal nach 10.000 BTU filtert, landet bei einem Gerät, das mit 8.191 gemeldet ist. Wer eine Rechnung für sein Zimmer aufmachen will, findet die Grundlagen dafür in der Erklärung zum Stromverbrauch mobiler Klimageräte und die Auslegung nach Fläche auf der Schwesterseite für kleine Zimmer.
Jedes Modell gegen seinen Registereintrag
Die Reihenfolge folgt der Bauart, nicht der Leistung und nicht der Bewertung: zuerst das einzige Zweischlauchmodell, danach die vier Einschlauchmodelle. Zu jedem Modell steht, was das Angebot sagt, was der Registereintrag dazu sagt und was davon übrig bleibt.

1. Yolco TC590
Yolco TC590 mobile Klimaanlage mit zwei Schläuchen, 1.500 Watt Kälteleistung, App- und Fernbedienung
Zweischlauchbauweise: ein Rohr saugt die Luft für den Verflüssiger von draußen an, ein zweites gibt sie wieder nach draußen ab. Die Raumluft bleibt im Raum.
Das offenste der fünf Angebote und zugleich das einzige Zweischlauchmodell mit Kaufbox, das vier Suchabfragen hergaben. Es benennt die Messgröße beim Schallwert, trennt Schallleistung und Schalldruck, beziffert Leistungsaufnahme, Bereitschaftsbetrieb und Kältemittelmenge — und der beworbene Schallwert stimmt auf das Dezibel mit dem Registereintrag überein. Der Preis dafür ist die geringe Leistung: 1,5 Kilowatt reichen für ein Arbeitszimmer, nicht für ein Wohnzimmer.
Angebot ansehenWas im Angebot steht
- Bauart
- Zweischlauchmodell, im Lieferumfang liegen zwei Ein- und Auslassrohre samt zwei Adaptern
- Kälteleistung laut Angebot
- 1.500 Watt, das entspricht rund 5.100 britischen Wärmeeinheiten je Stunde
- Kälteleistung laut Register
- 1,5 Kilowatt — Angebot und Registereintrag decken sich
- Leistungsaufnahme
- 480 Watt beim Kühlen, 0,5 Watt im Bereitschaftsbetrieb
- Effizienz
- Der Registereintrag nennt 2,6. Aus den eigenen Zahlen des Angebots, 1.500 Watt Kälteleistung geteilt durch 480 Watt Aufnahme, ergäbe sich dagegen 3,1.
- Schallwerte
- Schallleistungspegel 62 und 58 Dezibel, Schalldruckpegel 46 und 42 Dezibel — als einziges Angebot der Auswahl mit benannter Messgröße
- Luftmenge
- 180 und 140 Kubikmeter je Stunde
- Kältemittel
- R290 mit 0,068 Kilogramm Füllmenge
- Raumangabe
- 4 bis 12 Quadratmeter
- Gewicht
- 10,1 Kilogramm — das leichteste Modell dieser Auswahl
Was der Registereintrag sagt
- Fundstelle: EU-Produktdatenbank, Registriernummer 2200609, dort als Zweischlauchbauart geführt
- Modellkennung im Angebot: TC590
- Kälteleistung: 1,5 Kilowatt Nennkälteleistung
- Schallleistung: 62 Dezibel
- Stromverbrauch: Das Register nennt 0,5 Kilowattstunden je 60 Minuten. Das Angebot beziffert stattdessen die Leistungsaufnahme mit 480 Watt und den Bereitschaftsbetrieb mit 0,5 Watt.
- Kältemittel: R290, im Angebot mit 0,068 Kilogramm ausdrücklich beziffert. Das ist eines von zwei Angeboten dieser Auswahl, die die Menge im Kreislauf überhaupt nennen.
- Raumangabe im Angebot: 4 bis 12 Quadratmeter, ohne Raumhöhe und ohne eine Aussage zur Dämmung
- Umrechnung: Das Angebot nennt gar keine britische Wärmeeinheit. 1.500 Watt entsprechen rund 5.100 BTU je Stunde — die kleinste Leistungsklasse dieser Auswahl.
Spricht dafür
- Einziges Zweischlauchmodell mit funktionierender Kaufbox, das vier Suchabfragen ergaben
- Der beworbene Schallleistungspegel von 62 Dezibel stimmt genau mit dem Registereintrag überein
- Einziges Angebot der Auswahl, das Schallleistung und Schalldruck getrennt ausweist und beide benennt
- Kältemittelmenge mit 0,068 Kilogramm ausdrücklich angegeben
- Leistungsaufnahme und Bereitschaftsverbrauch stehen im Datenblatt des Angebots
- Mit 10,1 Kilogramm leicht genug, um es ohne Hilfe zwischen zwei Räumen zu tragen
- Die Zweischlauchbauweise saugt keine Raumluft an und erzeugt damit keinen Unterdruck
Spricht dagegen
- Mit 1,5 Kilowatt die kleinste Leistung der Auswahl — für Räume über zwölf Quadratmeter zu schwach
- Sehr wenige Kundenbewertungen, die Baureihe ist erst seit April 2025 auf dem Markt
- Die Raumangabe nennt weder eine Raumhöhe noch etwas zur Dämmung
- Zwei Schläuche brauchen am Fenster mehr Platz und mehr Abdichtung als einer
- Der im Register hinterlegte Effizienzwert liegt unter dem, was die eigenen Zahlen des Angebots ergäben
Wer dahintersteht
- Firma
- Hinter der Marke Yolco steht die Arkas Spółka z ograniczoną odpowiedzialnością, die den Datensatz zum TC590 in der EU-Produktdatenbank selbst als Herstellerin eingetragen hat.
- Sitz
- Der Firmensitz liegt in der ulica Kuziennicza 4 im polnischen Jawor, Postleitzahl 59-400; dieselbe Anschrift steht im Registereintrag und auf dem Unternehmensauftritt.
- Gegründet
- Ein Gründungsjahr nennt das Unternehmen auf seinem Auftritt nicht; belegt ist die Eintragung im polnischen Landesgerichtsregister unter der Nummer 0000021634.
- Anlaufstelle
- Der Registereintrag führt die Rufnummer +48 71 871 19 74 und die Anschrift sekretariat@arkas.pl; der Unternehmensauftritt nennt zusätzlich eine eigene Reklamationsabteilung und eine technische Hilfe unter pomoc@arkas.pl.
- Erreichbarkeit
- Der Unternehmensauftritt gibt die Erreichbarkeit mit Montag bis Freitag von acht bis sechzehn Uhr an.
- Garantie
- Eine über die gesetzliche Gewährleistung von 24 Monaten hinausgehende Herstellergarantie nennt das Angebot nicht; das Unternehmen stellt Garantieformulare zum Herunterladen bereit.
- Regelwerk
- Das Modell ist nach der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 626/2011 unter der Registriernummer 2200609 eingetragen und dort als Zweischlauchmodell der Effizienzklasse A geführt.
- Herkunft
- Die Produktdetailtabelle des Angebots nennt China als Herkunftsland, die eintragende Stelle sitzt dagegen in Niederschlesien.
- Gewicht
- Das Nettogewicht beträgt 10,1 Kilogramm bei Abmessungen von 545 mal 303 mal 344 Millimetern.
- Markteinführung
- Als erster Markteintritt ist im Register der 11. April 2025 hinterlegt, veröffentlicht wurde der Datensatz am 14. Mai 2025.

2. TROTEC PAC 2100 X
TROTEC PAC 2100 X Monoblock-Klimagerät, 2 Kilowatt Kälteleistung, Kühlen, Entfeuchten und Ventilieren
Einschlauchbauweise: die Luft für den Verflüssiger kommt aus dem Zimmer und geht durch ein Rohr nach draußen. Was fehlt, zieht durch Ritzen, Türspalten und Fensterrahmen nach.
Das Angebot mit dem größten inneren Widerspruch. Auf derselben Produktseite stehen drei verschiedene Schallwerte: 53 Dezibel im herstellereigenen Vergleichsraster, ein pauschales unter 63 Dezibel im beschreibenden Text und 63 Dezibel in der Produktdetailtabelle. Das Register führt 63. Wer nur das Raster liest, hält ein Modell für zehn Dezibel leiser, als es angemeldet ist. Dafür ist die Umrechnung zwischen Watt und britischer Wärmeeinheit hier die genaueste der fünf, und der registrierte Effizienzwert von 2,7 liegt über der Zahl, an der sich der Markt sammelt.
Angebot ansehenWas im Angebot steht
- Bauart
- Einschlauchmodell mit einem Abluftrohr, Fensterdurchführung im Lieferumfang
- Kälteleistung laut Angebot
- 2 Kilowatt und 7.000 britische Wärmeeinheiten je Stunde, beide Zahlen nebeneinander
- Kälteleistung laut Register
- 2,0 Kilowatt — beide Angaben decken sich
- Effizienz
- Registriert mit 2,7 und damit über dem Wert 2,60, an dem sich vier von fünf Datensätzen dieser Bauart sammeln
- Schallwerte
- 53 Dezibel im Vergleichsraster des Herstellers, unter 63 Dezibel im Beschreibungstext, 63 Dezibel in der Detailtabelle, 63 Dezibel im Register
- Verbrauch je 60 Minuten
- 0,8 Kilowattstunden laut Register, im Angebot nicht genannt
- Luftmenge
- 319 Kubikmeter je Stunde laut Herstellerraster
- Entfeuchtung
- 1,8 Liter je Stunde
- Kältemittel
- R290 mit 130 Gramm Füllmenge
- Raumangabe
- 26 Quadratmeter beziehungsweise 65 Kubikmeter
- Gewicht
- 22,5 Kilogramm
Was der Registereintrag sagt
- Fundstelle: EU-Produktdatenbank, Registriernummer 563436, eingetragen von der Trotec GmbH
- Modellkennung im Angebot: PAC 2100 X, Modellnummer 1210002012
- Kälteleistung: 2,0 Kilowatt Nennkälteleistung
- Schallleistung: 63 Dezibel
- Stromverbrauch: Das Register nennt 0,8 Kilowattstunden je 60 Minuten. Im Angebot steht diese Zahl an keiner Stelle.
- Kältemittel: R290 mit 130 Gramm Füllmenge — die Zahl steht im herstellereigenen Vergleichsraster, nicht in den Aufzählungspunkten und nicht in der Detailtabelle.
- Raumangabe im Angebot: 26 Quadratmeter und 65 Kubikmeter; aus beiden Zahlen ergibt sich eine unterstellte Raumhöhe von 2,5 Metern
- Umrechnung: 7.000 BTU je Stunde entsprechen rund 2.051 Watt. Gegen die genannten 2,0 Kilowatt ist das eine Abweichung von 2,6 Prozent — die sauberste Umrechnung der Auswahl.
Spricht dafür
- Nennt Kilowatt und britische Wärmeeinheit nebeneinander, und beide Zahlen passen bis auf 2,6 Prozent zueinander
- Beziffert die Kältemittelmenge mit 130 Gramm
- Gibt die Raumangabe in Quadratmetern und in Kubikmetern an, damit ist die unterstellte Raumhöhe nachvollziehbar
- Registrierter Effizienzwert von 2,7 liegt über der Zahl, an der sich diese Bauart sammelt
- Kondensatrückführung, dadurch muss der Behälter selten geleert werden
- Die eintragende Stelle ist die deutsche Herstellergesellschaft selbst, mit Anschrift und Durchwahl im Register
Spricht dagegen
- Drei verschiedene Schallwerte auf einer Produktseite, der niedrigste liegt zehn Dezibel unter dem Registereintrag
- Der Verbrauch je 60 Minuten steht nur im Register, nicht im Angebot
- Einschlauchbauweise: die abgesaugte Luft muss von irgendwo nachströmen, und das Angebot erwähnt das nirgends
- Mit 22,5 Kilogramm nur über Rollen zu bewegen, nicht zu tragen
- Der Begriff lokales Klimagerät, den die Etikettverordnung für diese Bauart vorschreibt, kommt im Angebot nicht vor
Wer dahintersteht
- Firma
- Eingetragen ist der Datensatz von der Trotec GmbH, die sich im Register selbst als Herstellerin und nicht als Importeurin führt.
- Sitz
- Als Anschrift ist die Grebbener Straße 7 in 52525 Heinsberg hinterlegt.
- Gegründet
- Ein Gründungsjahr geht weder aus dem Registereintrag noch aus dem Angebot hervor, und der Unternehmensauftritt war am Prüftag nicht abrufbar; belegbar ist stattdessen, dass die Gesellschaft in der Produktgruppe der Luftkonditionierer mehr als zwanzig eigene Datensätze führt.
- Anlaufstelle
- Im Register steht als Anlaufstelle das Produktmanagement mit der Rufnummer +49 2452 962 0 und der Anschrift pm-machinery@trotec.de.
- Erreichbarkeit
- Erreichbarkeitszeiten sind im Registereintrag nicht hinterlegt und werden im Angebot nicht genannt.
- Garantie
- Das Angebot nennt keine über die gesetzliche Gewährleistung von 24 Monaten hinausgehende Herstellergarantie.
- Regelwerk
- Der Eintrag erfolgt nach der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 626/2011, Registriernummer 563436, Effizienzklasse A, Bauart Einschlauchmodell.
- Herkunft
- Die Produktdetailtabelle nennt China als Herkunftsland, die eintragende Gesellschaft sitzt in Nordrhein-Westfalen.
- Gewicht
- Das Artikelgewicht beträgt 22,5 Kilogramm bei Abmessungen von 34,5 mal 35,5 mal 70,3 Zentimetern.
- Markteinführung
- Als erster Markteintritt ist der 1. April 2019 hinterlegt; die Veröffentlichung des Datensatzes datiert auf den 10. März 2021.

3. De'Longhi Pinguino PAC EM82
De'Longhi Pinguino PAC EM82 mobiles Klimagerät mit Entfeuchtung, Ventilation und 24-Stunden-Zeitschaltuhr
Einschlauchbauweise mit einem Abluftrohr und einer Fensterdüse im Lieferumfang.
Dieses Modell steht hier aus einem besonderen Grund. Die Altfassung dieser Seite verlinkte eine andere Produktkennung, unter der Amazon inzwischen ohne erkennbare Weiterleitung genau dieses Angebot ausliefert: Adresse und Kaufbox blieben, der Inhalt wurde ausgetauscht. Wer dort kaufte, kaufte etwas anderes als angekündigt. Das Angebot selbst führt zwei verschiedene Leistungsangaben in britischen Wärmeeinheiten, und keine der beiden lässt sich mit den registrierten 2,4 Kilowatt in Deckung bringen.
Angebot ansehenWas im Angebot steht
- Bauart
- Einschlauchmodell, Abluftschlauch, Fensterdüse und Querträger liegen bei
- Kälteleistung laut Angebot
- 9.400 britische Wärmeeinheiten in der Überschrift, 10.000 je Stunde im Aufzählungspunkt, 2,4 Kilowatt im Herstellerraster
- Kälteleistung laut Register
- 2,4 Kilowatt
- Effizienz
- Registriert mit 2,6 — genau der Wert, an dem sich vier von fünf Datensätzen dieser Bauart sammeln
- Schallwerte
- Im Werbetext steht nur leiser Betrieb ohne Zahl; die Detailtabelle nennt 63 Dezibel, das Register ebenfalls 63
- Verbrauch je 60 Minuten
- 0,9 Kilowattstunden laut Register, im Angebot nicht genannt
- Entfeuchtung
- bis 43 Liter je Tag
- Kältemittel
- R290, Treibhauspotenzial 3 laut Register, Füllmenge nirgends genannt
- Raumangabe
- bis 27 Quadratmeter, im Herstellerraster bis 80 Kubikmeter
- Gewicht
- rund 35 Kilogramm
- Besonderheit
- Die Produktkennung der Altfassung liefert seit einiger Zeit still den Inhalt genau dieses Angebots aus
Was der Registereintrag sagt
- Fundstelle: EU-Produktdatenbank, Registriernummer 1879800, eingetragen von De’Longhi Appliances S.r.l.
- Modellkennung im Angebot: PAC EM82, in der Detailtabelle als PACEM82K.1 geführt
- Kälteleistung: 2,4 Kilowatt Nennkälteleistung
- Schallleistung: 63 Dezibel
- Stromverbrauch: Das Register nennt 0,9 Kilowattstunden je 60 Minuten. Das Angebot nennt keinen Verbrauchswert, nur die Effizienzklasse A.
- Kältemittel: R290 mit einem Treibhauspotenzial von 3 laut Register. Eine Füllmenge nennt das Angebot nicht.
- Raumangabe im Angebot: bis 27 Quadratmeter in der Überschrift, bis 80 Kubikmeter im Herstellerraster — die beiden Zahlen ergäben zusammen eine Raumhöhe von knapp drei Metern
- Umrechnung: 2,4 Kilowatt entsprechen rund 8.191 BTU je Stunde. Beworben werden 9.400 und an anderer Stelle 10.000 — Abweichungen von 14,8 und 22,1 Prozent, und zwar auf ein und derselben Seite.
Spricht dafür
- Der beworbene Wert in der Detailtabelle stimmt mit dem Registereintrag überein
- Kondensatrückführung in den Kältekreis, dadurch selten Wasser abzulassen
- Entfeuchtung mit bis zu 43 Litern je Tag ist der höchste Wert der Auswahl
- Die eintragende Stelle ist die Herstellergesellschaft selbst, mit Anschrift in Italien
- 24-Stunden-Zeitschaltuhr und Fernbedienung gehören zum Lieferumfang
- Von allen fünf Angeboten das mit Abstand am häufigsten bewertete
Spricht dagegen
- Zwei verschiedene BTU-Angaben auf einer Seite, beide passen nicht zu den registrierten 2,4 Kilowatt
- Kein Schallwert im Werbetext, nur in der Detailtabelle
- Der Verbrauch je 60 Minuten fehlt im Angebot vollständig
- Mit rund 35 Kilogramm das zweitschwerste Modell der Auswahl
- Der Begriff lokales Klimagerät fehlt, obwohl die Etikettverordnung ihn für Einschlauchmodelle verlangt
Wer dahintersteht
- Firma
- Den Datensatz hat die De’Longhi Appliances S.r.l. als Herstellerin selbst eingetragen; die Marke gehört zur gleichnamigen italienischen Unternehmensgruppe.
- Sitz
- Als Anschrift ist die Via Lodovico Seitz 47 in 31100 Treviso in Italien hinterlegt.
- Gegründet
- Ein Gründungsjahr ist weder im Register noch im Angebot hinterlegt; belegbar ist, dass die Gesellschaft in dieser Produktgruppe rund dreißig eigene Datensätze führt, den ältesten mit einem Markteintritt im Jahr 2013.
- Anlaufstelle
- Im Register steht als Anlaufstelle ein eigenes Registerteam mit der Rufnummer +39 0422 4131 und der Anschrift eprel.team@delonghigroup.com.
- Erreichbarkeit
- Erreichbarkeitszeiten sind im Registereintrag nicht hinterlegt; das Angebot nennt ebenfalls keine.
- Garantie
- Über die gesetzliche Gewährleistung von 24 Monaten hinaus nennt das Angebot keine Herstellergarantie.
- Regelwerk
- Der Eintrag erfolgt nach der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 626/2011, Registriernummer 1879800, Effizienzklasse A, Bauart Einschlauchmodell.
- Herkunft
- Die Produktdetailtabelle nennt China als Herkunftsland, die eintragende Gesellschaft sitzt in Venetien.
- Gewicht
- Das Artikelgewicht beträgt rund 35 Kilogramm bei Abmessungen von 42,5 mal 34,5 mal 70 Zentimetern.
- Markteinführung
- Als erster Markteintritt ist der 5. Februar 2024 hinterlegt; ein baugleicher Vorgängerdatensatz trägt den 1. Februar 2023.

4. Bosch Cool 5100
Bosch Cool 5100 mobiles Klimagerät mit 3,4 Kilowatt Kälteleistung, Inverter, Kühlen, Entfeuchten und Ventilieren
Einschlauchbauweise mit einem Abluftrohr von 15 Zentimetern Durchmesser und beiliegendem Fenstersatz.
Das leistungsstärkste Modell der Auswahl und das einzige, das den Stromverbrauch in der Form angibt, die die Verordnung für diese Bauart vorsieht. Zugleich das mit dem größten Rückschlussproblem: Die Modellnummer aus dem Angebot findet sich in der Produktgruppe nicht wieder. Die Marke führt dort sechs Einschlauchdatensätze, zwei davon mit derselben Leistung von 3,4 Kilowatt, Effizienzklasse A+ und 64 Dezibel — beworben werden dagegen ab 43 Dezibel. Der Sprung von 21 Dezibel ist zu groß, um ihn stillschweigend zu übergehen, und zugleich nicht dem Modell zuzuordnen, weil die Nummern nicht zusammenfinden.
Angebot ansehenWas im Angebot steht
- Bauart
- Einschlauchmodell, Abluftrohr mit 15 Zentimetern Durchmesser, Fenstersatz beiliegend
- Kälteleistung laut Angebot
- 3,4 Kilowatt und 12.000 britische Wärmeeinheiten je Stunde
- Kälteleistung laut Register
- nicht eindeutig zuzuordnen, weil die Modellnummer des Angebots in der Produktgruppe fehlt
- Verbrauch je 60 Minuten
- 1,1 Kilowattstunden — als einziges der fünf Angebote genannt
- Effizienz
- Die beiden Datensätze der Marke mit 3,4 Kilowatt führen 3,1 und die Klasse A+
- Schallwerte
- ab 43 Dezibel laut Angebot; die Datensätze der Marke mit gleicher Leistung führen 64
- Besonderheit
- Die Detailtabelle des Angebots schreibt 3400 Kilowatt statt 3400 Watt — ein Einheitenfehler um den Faktor tausend
- Betriebsarten
- Automatik, Leise und Schlafen als vorgewählte Programme, dazu drei Gebläsestufen
- Raumangabe
- 115 Kubikmeter beziehungsweise rund 46 Quadratmeter
- Gewicht
- 29 Kilogramm
Was der Registereintrag sagt
- Fundstelle: unter der Modellnummer des Angebots war am Prüftag kein Datensatz auffindbar
- Modellkennung im Angebot: Cool 5100, Modellnummer 7738346999
- Kälteleistung: nicht eindeutig zuzuordnen; die Marke führt zwei Einschlauchdatensätze mit 3,4 Kilowatt unter anderen Nummern
- Schallleistung: 64 Dezibel in den beiden Datensätzen der Marke mit gleicher Leistung
- Stromverbrauch: Das Angebot nennt 1,1 Kilowattstunden je 60 Minuten und ist damit das einzige der fünf, das diesen Wert überhaupt angibt. Die beiden Registerdatensätze mit derselben Leistung führen 1,0.
- Kältemittel: R290 laut den Datensätzen der Marke, Treibhauspotenzial 3. Eine Füllmenge nennt das Angebot nicht.
- Raumangabe im Angebot: 115 Kubikmeter und rund 46 Quadratmeter; daraus ergibt sich eine unterstellte Raumhöhe von 2,5 Metern
- Umrechnung: 3,4 Kilowatt entsprechen rund 11.604 BTU je Stunde. Beworben werden 12.000, also 3,4 Prozent mehr.
Spricht dafür
- Einziges Angebot der Auswahl, das den Verbrauch je 60 Minuten nennt — 1,1 Kilowattstunden
- Mit 3,4 Kilowatt die größte Kälteleistung der fünf
- Raumangabe in Kubikmetern und Quadratmetern, damit ist die unterstellte Raumhöhe nachvollziehbar
- Kilowatt und britische Wärmeeinheit passen bis auf 3,4 Prozent zueinander
- Drei vorgewählte Programme, darunter ein Leise- und ein Schlafmodus
- Die eintragende Stelle der Markendatensätze ist eine deutsche Gesellschaft mit Anschrift und Servicenummer
Spricht dagegen
- Die Modellnummer aus dem Angebot findet sich im EU-Register nicht wieder
- Beworbene 43 Dezibel gegen 64 Dezibel in den Datensätzen der Marke mit gleicher Leistung
- Die Detailtabelle nennt 3400 Kilowatt statt 3400 Watt
- Mit 29 Kilogramm schwer und nur über Rollen zu bewegen
- Keine Angabe zur Kältemittelmenge, kein Hinweis auf die Bezeichnung lokales Klimagerät
Wer dahintersteht
- Firma
- Die Datensätze der Marke in dieser Produktgruppe sind von der Bosch Thermotechnik GmbH eingetragen, die sich dort selbst als Herstellerin führt.
- Sitz
- Als Anschrift ist die Junkersstraße 20 bis 24 in 73249 Wernau hinterlegt.
- Gegründet
- Ein Gründungsjahr ist im Register nicht hinterlegt; belegbar ist der erste Markteintritt der Baureihe in der Produktgruppe am 16. Juni 2023.
- Anlaufstelle
- Im Register steht ein Kundendienst mit der Rufnummer +49 1806 337 333 und der Anschrift Thermotechnik-Info@de.bosch.com.
- Erreichbarkeit
- Erreichbarkeitszeiten sind im Registereintrag nicht hinterlegt, und das Angebot nennt ebenfalls keine.
- Garantie
- Das Angebot nennt keine über die gesetzliche Gewährleistung von 24 Monaten hinausgehende Herstellergarantie.
- Regelwerk
- Die Datensätze der Marke sind nach der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 626/2011 eingetragen; die beiden mit 3,4 Kilowatt tragen die Nummern 2016323 und 2016324 und die Klasse A+.
- Herkunft
- Die Produktdetailtabelle nennt China als Herkunftsland, die eintragende Gesellschaft sitzt in Baden-Württemberg.
- Gewicht
- Das Artikelgewicht beträgt 29 Kilogramm bei Abmessungen von 46 mal 40 mal 80 Zentimetern.
- Markteinführung
- Für die beiden Datensätze mit 3,4 Kilowatt ist der 3. August 2023 als erster Markteintritt hinterlegt.

5. Freeze. nineH
Freeze. nineH Monoblock-Klimagerät mit Wärmepumpe, 9.000 BTU, Kühlen, Entfeuchten, Heizen und Ventilieren
Einschlauchbauweise mit Abluftrohr und Fenstersatz, zusätzlich mit Heizbetrieb über eine Wärmepumpe.
Das jüngste Modell der Auswahl, seit Juli 2026 auf dem Markt, und das einzige mit Heizbetrieb. Das Angebot ist zugleich das wortkargste: keine Kilowattzahl, keine Raumgröße, kein Effizienzwert, kein Verbrauch. Die einzige belastbare Zahl im Angebot ist der Schallwert in der Detailtabelle, und der stimmt mit dem Register überein — allerdings bei 65 Dezibel, dem gesetzlichen Höchstwert für diese Bauart. Alles Übrige steht ausschließlich im Register.
Angebot ansehenWas im Angebot steht
- Bauart
- Einschlauchmodell mit Abluftschlauch und Fenstersatz, dazu ein Heizbetrieb über die Wärmepumpe
- Kälteleistung laut Angebot
- 9.000 britische Wärmeeinheiten, ohne Umrechnung in Kilowatt
- Kälteleistung laut Register
- 2,6 Kilowatt, das entspricht rund 8.874 britischen Wärmeeinheiten je Stunde
- Effizienz
- Registriert mit 2,6 — der Wert, an dem sich vier von fünf Datensätzen dieser Bauart sammeln
- Schallwerte
- 65 Dezibel in der Detailtabelle und 65 im Register; das ist zugleich der zulässige Höchstwert
- Verbrauch je 60 Minuten
- 1,0 Kilowattstunden laut Register, im Angebot nicht genannt
- Kältemittel
- R290, Treibhauspotenzial 3 laut Register, Füllmenge nirgends genannt
- Raumangabe
- keine
- Ausstattung
- Zeitschaltuhr, Schlafbetrieb, Kindersicherung, verstellbare Luftklappe, zwei Gebläsestufen
- Gewicht
- 20 Kilogramm
Was der Registereintrag sagt
- Fundstelle: EU-Produktdatenbank, Registriernummer 2744283, eingetragen von der MobiHero GmbH
- Modellkennung im Angebot: nineH
- Kälteleistung: 2,6 Kilowatt Nennkälteleistung
- Schallleistung: 65 Dezibel
- Stromverbrauch: Das Register nennt 1,0 Kilowattstunden je 60 Minuten. Das Angebot nennt keinen einzigen Verbrauchswert.
- Kältemittel: R290 mit einem Treibhauspotenzial von 3 laut Register. Eine Füllmenge nennt das Angebot nicht.
- Raumangabe im Angebot: gar keine — weder Quadratmeter noch Kubikmeter noch eine Raumhöhe
- Umrechnung: 2,6 Kilowatt entsprechen rund 8.874 BTU je Stunde. Beworben werden 9.000, also 1,4 Prozent mehr — der zweitgenaueste Wert der Auswahl.
Spricht dafür
- Der beworbene Schallwert stimmt mit dem Registereintrag überein
- Einziges Modell der Auswahl mit Heizbetrieb über eine Wärmepumpe
- Beworbene 9.000 BTU und registrierte 2,6 Kilowatt liegen nur 1,4 Prozent auseinander
- Mit 20 Kilogramm das zweitleichteste Modell der Auswahl
- Kindersicherung und Schlafbetrieb sind ausdrücklich genannt
- Der Registereintrag ist aktuell und nennt Anschrift und Rufnummer der eintragenden Gesellschaft
Spricht dagegen
- 65 Dezibel sind genau der Höchstwert, den die Ökodesign-Verordnung für diese Bauart noch zulässt
- Das Angebot nennt keine Kilowattzahl, keinen Effizienzwert und keinen Verbrauch
- Es nennt auch keine Raumgröße — weder in Quadratmetern noch in Kubikmetern
- Sehr wenige Kundenbewertungen, die Baureihe ist erst seit Juli 2026 gemeldet
- Eingetragen als Importeurin, nicht als Herstellerin — die fertigende Stelle bleibt offen
Wer dahintersteht
- Firma
- Den Datensatz hat die MobiHero GmbH eingetragen, und zwar ausdrücklich in der Rolle der Importeurin; die Marke selbst tritt als Freeze. auf.
- Sitz
- Als Anschrift ist die Braunstraße 7 in 81545 München hinterlegt.
- Gegründet
- Ein Gründungsjahr ist im Register nicht hinterlegt; belegbar ist, dass die Gesellschaft in dieser Produktgruppe drei Datensätze mit dem 1. Juli 2026 als erstem Markteintritt führt.
- Anlaufstelle
- Im Register stehen die Rufnummer +49 176 55064000 und die Anschrift info@mobihero.de als Anlaufstelle.
- Erreichbarkeit
- Erreichbarkeitszeiten sind weder im Register noch im Angebot hinterlegt.
- Garantie
- Das Angebot nennt keine über die gesetzliche Gewährleistung von 24 Monaten hinausgehende Herstellergarantie.
- Regelwerk
- Der Eintrag erfolgt nach der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 626/2011, Registriernummer 2744283, Effizienzklasse A, Bauart Einschlauchmodell mit Kühl- und Heizbetrieb.
- Herkunft
- Die Produktdetailtabelle nennt China als Herkunftsland, die eintragende Gesellschaft sitzt in München.
- Gewicht
- Das Artikelgewicht beträgt 20 Kilogramm bei Abmessungen von 33,2 mal 30,6 mal 69,6 Zentimetern.
- Markteinführung
- Als erster Markteintritt ist der 1. Juli 2026 hinterlegt; veröffentlicht wurde der Datensatz am 30. Juni 2026.
Der Wert, den keine Datenbank führt
Es gibt eine Zahl, die vor dem Kauf jeder wissen will und die nirgends steht: Was zieht das Gerät über einen Sommer an Strom? Nicht in der Stunde — über die Saison. Diese Zahl existiert für diese Warengruppe nicht, und zwar nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil die Verordnung sie für Einschlauchmodelle gar nicht verlangt.
Anhang I Tabelle 2 der Verordnung (EU) Nr. 206/2012 fordert den Stromverbrauch getrennt nach Bauart. Für Zweischlauchmodelle steht dort eine Angabe in Kilowattstunden je Jahr, für Einschlauchmodelle eine in Kilowattstunden je Stunde. Für alle anderen Bauarten verlangt Tabelle 1 zusätzlich eine saisonale Effizienz, den sogenannten SEER, und einen Jahresverbrauch. Ein- und Zweischlauchmodelle sind von dieser Tabelle ausdrücklich ausgenommen. Sie werden an einem einzigen Betriebspunkt gemessen: 35 Grad draußen, 27 Grad drinnen. Was das Gerät bei 24 Grad Außentemperatur tut, bei 40, im Dauerbetrieb, mit Taktung, geht aus keiner Pflichtangabe hervor.
Die Gegenprobe im Register
Am Prüftag wurden alle 2.334 Einschlauch- und alle 222 Zweischlauchdatensätze der Produktgruppe vollständig ausgelesen und Feld für Feld ausgewertet. Das Ergebnis:
- Der Verbrauch je 60 Minuten steht bei 2.334 von 2.334 Einschlauch- und bei 221 von 222 Zweischlauchdatensätzen.
- Ein Jahresverbrauch steht bei null von 2.556 Datensätzen — auch bei den Zweischlauchmodellen nicht, für die die Verordnung ihn ausdrücklich vorsieht.
- Eine saisonale Effizienz steht bei null von 2.556 Datensätzen.
- Eine Auslegungslast steht bei null von 2.556 Datensätzen.
- Die Datenbank führt für diese Bauarten überhaupt kein Feld für die Kältemittelmenge. Sie kennt den Namen des Kältemittels und dessen Treibhauspotenzial, nicht aber die Gramm im Kreislauf.
Der Weg vom Stundenwert zum Saisonwert ist deshalb Handarbeit, und er hängt an zwei Annahmen, die niemand für den Käufer trifft: wie viele Stunden das Gerät läuft und wie oft der Kompressor dabei taktet. Ein Modell mit 1,0 Kilowattstunden je 60 Minuten kostet über zweihundert Betriebsstunden dasselbe wie eines mit 0,5 über vierhundert. Wer beides nicht schätzt, kann die Geräte nicht miteinander vergleichen. Die Rechenwege dafür stehen ausführlich auf der Seite zum Stromverbrauch mobiler Klimageräte, zusammen mit den Zahlen, die man dafür braucht.
Und die zweite Lücke ist die unangenehmere: Bei einem Einschlauchmodell hängt der reale Verbrauch daran, wie dicht das Fenster ist, durch das der Schlauch geht. Genau diese Größe ist in der genormten Messung nicht enthalten. Der Wert je 60 Minuten gilt für einen Prüfstand, nicht für ein Zimmer mit einer Tür, die einen Spalt hat.
Propan im Gehäuse: was verboten ist und was nicht
Alle fünf Modelle dieser Auswahl arbeiten mit R290, also mit Propan. Das ist kein Sparzwang und kein Kompromiss, sondern die Folge einer Verbotsnorm. Anhang III Nummer 14 der Verordnung (EU) Nr. 517/2014 untersagt seit dem 1. Januar 2020 ortsveränderliche Raumklimageräte — hermetisch geschlossene Anlagen, die der Endnutzer zwischen Räumen bewegen kann —, die teilfluorierte Kohlenwasserstoffe mit einem Treibhauspotenzial ab 150 enthalten. R32 liegt bei 675, R410A bei 2.088. Propan liegt bei 3 und ist kein fluoriertes Treibhausgas; das Verbot greift dafür nicht.
Die Gegenprobe im Register ist trotzdem aufschlussreich. Unter den 2.334 Einschlauchdatensätzen tragen 27 ein teilfluoriertes Kältemittel mit einem Treibhauspotenzial ab 150 und zugleich ein Markteintrittsdatum am oder nach dem 1. Januar 2020 — dem Tag, an dem das Verbot in Kraft trat. Zwei davon sind erst im Mai 2026 gemeldet worden. Ob diese Einträge veraltet, fehlerhaft gepflegt oder tatsächlich einschlägig sind, lässt sich aus der Datenbank allein nicht entscheiden; Markenamen bleiben hier deshalb außen vor. Festhalten lässt sich nur: Der Datenbestand ist an dieser Stelle nicht widerspruchsfrei.
Für den Käufer folgt daraus eine schlichte Prüfregel. Steht auf dem Typenschild eines mobilen Modells R32 oder R410A, gehört es nicht in ein Gerät dieser Bauart, das nach 2019 in Verkehr gebracht wurde. Steht dort R290, ist alles in Ordnung — mit einer Einschränkung: Propan ist brennbar, und die Menge im Kreislauf entscheidet, welche Vorsichtsmaßnahmen gelten. Zwei der fünf Angebote nennen diese Menge, 130 und 68 Gramm. Die drei anderen nennen sie nicht, und die Datenbank führt sie für keines der 2.556 Modelle. Das Treibhauspotenzial allein sagt darüber nichts: Es ist eine Eigenschaft des Stoffs, nicht der Füllung.
Praktisch heißt das: Ein Gerät mit Propan gehört nicht in einen Kellerraum ohne Fenster und nicht in einen Schrank, es gehört nicht liegend transportiert, und ein beschädigter Kältekreis ist ein Fall für den Fachbetrieb und nicht für den Schraubenzieher. Das steht so in jeder Bedienungsanleitung dieser Warengruppe — und in keiner einzigen Angebotsüberschrift.
Wann keines der fünf taugt und für welchen Raum welches
Diese Seite hat mit den Geräten angefangen, die niemand kaufen sollte. Zum Schluss noch einmal dieselbe Frage, aber innerhalb der Bauart. Keines dieser fünf Modelle ist die richtige Anschaffung, wenn eines der folgenden Dinge zutrifft:
- Das Fenster lässt sich nicht so abdichten, dass der Schlauch dicht durchgeht. Ein offen gekipptes Fenster mit einem Schlauch darin hebt die Wirkung weitgehend auf.
- Gekühlt werden sollen mehrere Räume oder eine ganze Etage. Dafür sind diese Geräte nicht gebaut, und keine noch so große Kälteleistung ändert daran etwas.
- Der Raum ist ein Schlafzimmer und der Schlaf ist empfindlich. Vier der fünf Modelle sind mit 62 bis 65 Dezibel Schallleistung gemeldet; welche Modelle in dieser Hinsicht überhaupt in Frage kommen, steht auf der Seite zu den leisen mobilen Klimageräten.
- Es geht um dauerhaft feuchte Luft und nicht um Hitze. Dann ist ein Entfeuchter das passende Gerät, kein Klimagerät.
- Das Zimmer ist eine Dachkammer unter unisoliertem Dach mit großer Fensterfläche nach Süden. Dort reicht auch die größte Leistung dieser Auswahl an heißen Nachmittagen nicht aus.
Für Räume bis rund zwölf Quadratmeter fällt die Wahl auf das Yolco TC590 — nicht wegen der Leistung, die ist die kleinste der Auswahl, sondern weil es als einziges Zweischlauchmodell mit Kaufbox die Bauart mitbringt, um die es auf dieser Seite geht, und weil sein Angebot als einziges hält, was ein Datenblatt halten sollte: Es benennt die Messgröße beim Schallwert, trennt Schallleistung von Schalldruck, beziffert Leistungsaufnahme, Bereitschaftsverbrauch und Kältemittelmenge, und der beworbene Schallleistungspegel stimmt auf das Dezibel mit dem Registereintrag überein. Das schafft von den fünf sonst keines. Wer mehr Fläche hat, nimmt für bis zu 26 Quadratmeter das TROTEC PAC 2100 X, dessen Leistungsangaben sauber ineinander aufgehen und dessen Effizienzwert über der Zahl liegt, an der sich der Markt sammelt — allerdings mit dem Wissen, dass die 53 Dezibel aus dem Herstellerraster nicht der angemeldete Wert sind. Für große Wohnzimmer bis 46 Quadratmeter bleibt das Bosch Cool 5100 als einziges der fünf mit ausreichender Leistung, mit der Einschränkung, dass sich seine Modellnummer im Register nicht wiederfindet.
Diese Einordnung stützt sich auf Herstellerangaben, Registereinträge und deren Abgleich am Prüftag. Sie ersetzt keine Messung, und sie ist keine Aussage über die Haltbarkeit der Geräte.
Wer noch unschlüssig ist, welche der Fragen zuerst zu klären ist, findet die Übersicht über alle Beiträge zu dieser Warengruppe im Themenbereich mobile Klimageräte.
Warum diese Seite im September steht und nicht im Juni
Der Prüftag dieser Seite liegt im September. Das ist bewusst so, und es hat zwei Gründe, die beide zugunsten des Lesers ausfallen. Der erste ist banal: Im September verkauft niemand ein Klimagerät gegen einen Hitzestau, und deshalb muss auf dieser Seite auch nichts dagegen verkauft werden. Es gibt keinen Anlass, eine Kaufentscheidung zu beschleunigen. Wer diese Zeilen liest, hat Zeit bis zum nächsten Frühjahr, und das ist genau die richtige Menge Zeit.
Der zweite Grund betrifft das, was in der Zwischenzeit zu tun ist. Die Entscheidung zwischen einem und zwei Schläuchen ist zu einem großen Teil eine Entscheidung über das Fenster, nicht über das Gerät. Wie viel Öffnung es hergibt, ob es kippt oder schiebt, ob eine Abdichtung sauber sitzt, ob eine Bohrung durch die Wand möglich wäre — das klärt man an einem trüben Oktobertag deutlich ruhiger als an einem Nachmittag, an dem man ein Gerät noch am selben Abend anschließen will. Und man klärt es, bevor man kauft, statt danach.
Dritter Punkt, der bei einer Anschaffung in der Nebensaison mitspielt: Der Datenbestand, auf dem diese Seite steht, verändert sich. Von den fünf Modellen hier ist eines erst seit Juli 2026 im Register gemeldet, zwei sind aus den Jahren 2024 und 2025, zwei stammen aus 2019 und 2023. Bis zum kommenden Frühjahr werden weitere Datensätze hinzukommen und einzelne Modelle vom Markt verschwinden. Wer im September plant und im April kauft, sollte die Modellnummer vor dem Kauf noch einmal gegen den Registereintrag halten — das ist eine Sache von zwei Minuten und verhindert genau den Fehler, den diese Seite an mehreren Stellen dokumentiert.
Die Jahreszahl in der Adresse dieser Seite verweist auf das laufende Kalenderjahr. Sie ist kein Versprechen auf eine Modellgeneration und keine Aussage darüber, dass die hier geprüften Geräte 2026 auf den Markt kamen — vier der fünf sind älter. Sie sagt nur, wann geprüft wurde.
Prüfweg, Quellen und was offenbleibt
Die Auswahl entstand aus vier Suchabfragen mit den Begriffen mobile Klimaanlage, mobiles Klimagerät, Monoblock-Klimagerät und Klimagerät mit zwei Schläuchen. Von den 46 verschiedenen Angeboten ohne Anzeigenkennzeichnung blieben nach dem Aussortieren der Luftkühler, Ventilatoren, Zubehörteile und fest eingebauten Anlagen zwanzig Monoblockmodelle übrig. Jedes wurde einzeln geprüft: auf eine echte Kaufbox als Eingabeelement, auf eine stille Umleitung anhand der kanonischen Adresse und der hinterlegten Produktkennung, und auf die erste nicht leere Verfügbarkeitsmeldung. Von den drei Zweischlauchmodellen, die die Suche hergab, hatten zwei eine funktionierende Kaufbox; eines davon steht in dieser Auswahl.
Die Registerwerte stammen aus einer vollständigen Auslesung der Produktgruppe der Luftkonditionierer, gefiltert auf die beiden Bauarten. Gezählt wurde über die Registriernummer und nicht über die von der Schnittstelle gemeldete Trefferzahl, weil sich die Seiten der Abfrage überlappen: Für die Einschlauchbauart meldet die Schnittstelle 2.932 Datensätze, tatsächlich enthalten sie 2.334 verschiedene Registriernummern. Alle Anteile auf dieser Seite beziehen sich auf die Nummern.
Vier der fünf Modelle ließen sich über die Modellkennung aus dem Angebot einem Registereintrag eindeutig zuordnen. Beim fünften, dem Bosch Cool 5100, führte die Modellnummer aus dem Angebot ins Leere; die Zuordnung zu den beiden Datensätzen der Marke mit gleicher Leistung ist plausibel, aber nicht belegt, und sie wird auf dieser Seite auch nicht als belegt ausgegeben. Kein Gerät dieser Auswahl wurde selbst gemessen, es gibt hier kein Hands-on-Verfahren und keine eigene Rangfolge nach Noten.
Offen bleibt vor allem eines: Wie stark die nachströmende Luft die Kälteleistung eines Einschlauchmodells im konkreten Zimmer mindert, geht aus keiner Pflichtangabe hervor und lässt sich ohne Messung im Raum nicht beziffern. Die Größenordnung hängt an der Dichtheit des Gebäudes, und die ist von Wohnung zu Wohnung verschieden. Wer diesen Punkt ernst nimmt, hat damit das stärkste Argument für ein Zweischlauchmodell in der Hand — und zugleich die Erklärung, warum die Angebote darüber schweigen.
Die vollständige Quellenliste mit Abrufdatum steht im Nachweisblock dieser Seite. Alle Verweise auf Produktangebote sind Partnerlinks; am Endpreis ändert sich dadurch nichts.

