Trockner 2026: 6 Modelle im Vergleich – neues EU-Label erklärt
Datenbasiert · kein Hands-on-TestTrockner 2026: 6 Wärmepumpentrockner von AEG, LG, Siemens, Beko, Midea & Bomann. Neues EU-Label seit 07/2025, Kosten je Trockengang, Amortisation. Stand 08.08.2026.

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Trockner 2026: 6 Wärmepumpentrockner im Vergleich — und was das neue EU-Label seit Juli 2025 ändert
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Diese Seite prüft Unterlagen, keine Geräte: ausgewertet werden Herstellerangaben, Bedienungsanleitungen, Angebotstexte, einschlägige Normen, öffentliche Register und behördliche Veröffentlichungen. Wo ein Nachweis fehlt, wird das benannt und nicht durch eine Schätzung ersetzt.
Wer 2026 einen Trockner kauft, steht vor einem Problem, das es vor einem Jahr noch nicht gab: Im selben Regal stehen Geräte mit „A+++" und Geräte mit „C" — und das C-Gerät ist das modernere. Seit dem 1. Juli 2025 gilt für Wäschetrockner ein neues EU-Energielabel mit der Skala A bis G. Alte Bestände und neue Ware tragen unterschiedliche Etiketten, und in manchen Produktlistings stehen beide Klassen desselben Geräts direkt untereinander.
Dieser Vergleich führt sechs Wärmepumpentrockner, deren Verfügbarkeit, Preise, Bewertungen und Datenblätter am 08.08.2026 bei Amazon.de geprüft wurden. Alle Angaben in diesem Text stammen aus diesen Produktseiten, aus der Verordnung (EU) 2023/2534 und aus den unten genannten Quellen. Wo ein Hersteller eine Angabe schuldig bleibt, steht das ausdrücklich da — geschätzt wird nichts.
Zwei Geräte sind ausgetauscht. Der bisher auf Platz eins geführte „AEG LR9WW80400 Serie 9000" war hier als 8-kg-Wärmepumpentrockner beschrieben — der hinterlegte Affiliate-Link führte jedoch auf eine AEG-Waschmaschine mit 10 kg. LR9WW80400 ist eine Waschmaschinen-Typenbezeichnung. An seiner Stelle steht jetzt ein tatsächlicher AEG-Wärmepumpentrockner der Serie 9000. Der LG RT80V9B ist bei Amazon nicht mehr bestellbar („Derzeit nicht verfügbar") und wurde durch den lieferbaren LG V9AYXT aus derselben Bewertungsfamilie ersetzt. Zusätzlich wurden sämtliche Kapazitäten, Bewertungen und Effizienzangaben der übrigen vier Geräte gegen die aktuellen Amazon-Datenblätter geprüft und korrigiert — der Beko fasst 9 statt 8 kg, der Bomann 8 statt 7 kg, und die zuvor genannten Energieklassen „A++" und die dB-Werte waren durchweg nicht belegt.
Alle Trockner-Themen im Überblick
Dieser Artikel ist der Einstieg. Die Detailfragen sind jeweils eigenständig aufbereitet — hier wird nicht wiederholt, was dort steht.
Vergleichstabelle: alle 6 Trockner auf einen Blick
| Rang | Modell | Bauart | Nennkapazität | Energieangabe im Listing | Bewertung | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | ![]() AEG TR9AMZ2024 Ausgezeichnetes Modell | Wärmepumpe | 8 kg | C neues Label (A–G) | 4.6 1.850 Bew. | Preis prüfen → |
| 2 | ![]() LG V9AYXT Größte Trommel | Wärmepumpe | 10 kg | A+++ laut Titel, C laut Bullet Listing nennt beide Generationen | 4.6 348 Bew. | Preis prüfen → |
| 3 | ![]() Siemens WQ35G2D00 Einziger mit Verbrauchswert | Wärmepumpe | 8 kg | keine Klasse genannt, 176 kWh/Jahr Verbrauch nach altem Bezug (160 Zyklen) | 4.5 265 Bew. | Preis prüfen → |
| 4 | ![]() Beko B3T3249S 9 kg zum Mittelklassepreis | Wärmepumpe | 9 kg | keine Klasse genannt keine Angabe | 4.3 313 Bew. | Preis prüfen → |
| 5 | ![]() Midea MD11EH70BD Günstigster im Feld | Wärmepumpe | 7 kg | D neues Label (A–G) | 4.7 316 Bew. | Preis prüfen → |
| 6 | ![]() Bomann WPT 7154 Dünnste Datenbasis | Wärmepumpe | 8 kg | keine Klasse genannt keine Angabe | 4.8 49 Bew. | Preis prüfen → |
Die Spalte „Energieangabe im Listing" gibt wieder, was auf der jeweiligen Amazon-Produktseite steht — nicht, was das Gerät nach einheitlicher Messung leisten würde. Drei der sechs Hersteller nennen überhaupt keine Klasse. Warum das so ist und wie sich die Angaben ineinander umrechnen lassen, steht im nächsten Abschnitt.
Die 6 Trockner im Detail
AEG TR9AMZ2024 Serie 9000 AbsoluteCare Plus
Einordnung in einem Satz
Der einzige Kandidat mit einer ausgewiesenen Stiftung-Warentest-Note und zugleich die breiteste Bewertungsbasis im Feld: 1.850 Stimmen bei 4,6 Sternen.
Der AEG der Serie 9000 AbsoluteCare Plus ist ein Wärmepumpentrockner mit 8 kg Nennkapazität. Amazon führt ihn unter der Modellbezeichnung TR9AMZ2024 und der AEG-Produktnummer 916 900 262; im Produktdatenblatt steht als Modellname lediglich „Wärmepumpentrockner", die genaue Typenbezeichnung nennt AEG dort nicht. Die Energieeffizienzklasse steht im Produkttitel: C — und zwar nach dem seit dem 1. Juli 2025 gültigen Label, das nur noch A bis G kennt. AEG verweist auf die Auszeichnung der Stiftung Warentest als Top-Empfehlung mit der Note 1,7 aus Ausgabe 09/2024 (Lizenznummer 24QM74). Technisch hebt sich das Gerät durch die 3D-Scan-Restfeuchteermittlung ab, die mehrlagige Textilien und Daunen erfassen soll, durch das AbsoluteCare-System für Wolle, Seide und Outdoor-Membranen sowie durch ein von swissatest zertifiziertes Hygieneprogramm, das über eine konstante Phase bei 60 °C läuft. Das MixDry-Programm ist laut AEG mit bis zu 5 kg gemischter Baumwoll- und Synthetikladung geprüft. Mit 59,6 cm Breite, 66,3 cm Tiefe und 85 cm Höhe hat er Standardmaß, wiegt 49,7 kg und kostet rund 807 Euro — der höchste Preis im Vergleich.
1.850 Bewertungen bei 4,6 Sternen sind in diesem Segment der belastbarste Wert, den man bekommen kann: Die übrigen fünf Geräte liegen zwischen 49 und 348 Stimmen. Dass zusätzlich eine benannte Warentest-Note mit Ausgabe und Lizenznummer hinterlegt ist, macht diesen Kandidaten zum am besten dokumentierten im Feld.
Haushalte, die Wolle, Seide, Daunen oder Outdoor-Bekleidung regelmäßig in den Trockner geben und dafür ein Gerät mit Programmen für genau diese Textilien wollen. Auch die richtige Wahl, wenn eine unabhängige Testnote Teil der Kaufentscheidung ist.
Alle mit knappem Budget: Der Aufpreis gegenüber dem günstigsten Wärmepumpengerät im Vergleich beträgt rund 457 Euro und wird über den Stromverbrauch allein nicht wieder hereingeholt — die Klasse C ist im Feld nicht die beste. Und für alle, die 9 oder 10 kg brauchen.
- 1.850 Bewertungen bei 4,6 Sternen — mit Abstand größte Datenbasis im Vergleich
- Benannte Stiftung-Warentest-Note inklusive Ausgabe und Lizenznummer
- 3D-Scan-Restfeuchteermittlung auch für mehrlagige Textilien und Daunen
- Programme für Wolle, Seide und Outdoor-Membranen
- Hygieneprogramm mit zertifizierter 60-°C-Phase
- Energieeffizienzklasse ausgewiesen — das ist nicht selbstverständlich
- Teuerstes Gerät im Vergleich (rund 807 Euro)
- Klasse C ist im neuen Label nur Mittelfeld — B ist derzeit das Erreichbare
- AEG nennt keine exakte Typenbezeichnung im Datenblatt, nur die Produktnummer
- Weder kWh-Verbrauch noch Kondensations- oder Geräuschklasse im Listing
Affiliate-Link · kein Aufpreis für dich · Verfügbarkeit geprüft am 08.08.2026
LG V9AYXT Wärmepumpentrockner
Einordnung in einem Satz
10 kg Nennkapazität für rund 649 Euro — und ein Listing, in dem die alte und die neue Energieklasse desselben Geräts nebeneinander stehen.
Der LG V9AYXT ist mit 10 kg Nennkapazität das größte Gerät im Vergleich und trotzdem nicht das teuerste. Er arbeitet mit LGs Dual-Inverter-Wärmepumpe, bei der der Kompressor stufenlos geregelt wird, statt nur ein- und auszuschalten. Der Kondensator reinigt sich automatisch, ein Allergy-Care-Programm und die Smart-ThinQ-Anbindung sind laut Amazon-Datenblatt an Bord. Bemerkenswert ist der Widerspruch im Listing selbst: Der Produkttitel weist „A+++" aus, die Feature-Bullets nennen dagegen zweimal „Energieeffizienzklasse C". Beides kann stimmen — A+++ ist die Einstufung nach der bis Juni 2025 gültigen Verordnung (EU) 392/2012, C die Einstufung desselben Geräts nach dem seither geltenden Label. Die offizielle Umrechnungshilfe der Verbraucherzentralen ordnet altes A+++ genau den neuen Klassen B bis C zu. Wer das nicht weiß, hält den Trockner für ein Spitzengerät oder für Mittelmaß — je nachdem, welche Zeile er zuerst liest. Maße: 60 cm breit, 66 cm tief, 85 cm hoch bei 58 kg Gewicht.
Der zuvor an dieser Stelle geführte LG RT80V9B ist bei Amazon nicht mehr bestellbar — die Produktseite existiert, eine Kaufoption gibt es nicht. Der V9AYXT gehört zur selben Bewertungsfamilie (dieselben 348 Stimmen bei 4,6 Sternen), hat 10 statt 8 kg und ist derzeit lieferbar. Deshalb steht er hier.
Haushalte ab vier Personen und alle, die Bettwäsche, Handtuchladungen oder Decken am Stück trocknen wollen. Auch sinnvoll, wenn die Waschmaschine 9 oder 10 kg fasst und der Trockner nicht kleiner sein soll.
Kleine Haushalte: Eine 10-kg-Trommel, die man regelmäßig halb voll fährt, verschenkt Effizienz — das Label misst zu drei Vierteln bei halber Beladung, der Alltag straft Untermengen trotzdem mit längeren Laufzeiten. Und für Nischen unter 60 cm Breite oder 66 cm Tiefe.
- Mit 10 kg die größte Nennkapazität im Vergleich
- Günstiger als der 8-kg-AEG — rund 649 Euro
- Dual-Inverter-Wärmepumpe statt getakteter Kompressor
- Selbstreinigender Kondensator spart die manuelle Wartung
- Allergy-Care-Programm und App-Anbindung
- Listing nennt zwei sich widersprechende Energieklassen (A+++ und C)
- Mit 58 kg das schwerste Gerät im Vergleich
- 66 cm Tiefe brauchen eine entsprechend tiefe Nische
- Kein kWh-Wert, keine Kondensations- oder Geräuschklasse im Listing
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Siemens iQ500 WQ35G2D00 speedPack
Einordnung in einem Satz
Das einzige Gerät im Feld, für das Siemens überhaupt einen Verbrauchswert veröffentlicht: 176 kWh im Jahr.
Der Siemens iQ500 WQ35G2D00 ist ein 8-kg-Wärmepumpentrockner mit selbstreinigendem Kondensator, autoDry-Sensortrocknung und der speedPack-Funktion für verkürzte Programme. Ein Outdoor-Programm und eine Beladungserkennung für halbe Füllungen sind laut Amazon-Bullets vorhanden. Für die Einordnung wichtiger als alle Programmnamen ist eine einzelne Zahl: Siemens nennt 176 kWh im Jahr. Das ist der Bezugswert des alten Labels nach Verordnung (EU) 392/2012, der auf 160 Standard-Trockengänge gerechnet wird — pro Trockengang also 1,10 kWh. Damit ist dieses Gerät der einzige belastbare Anker für jede Kostenrechnung in diesem Vergleich. Eine Energieeffizienzklasse weist das Amazon-Listing dagegen nicht aus. Siemens gibt die Ersatzteilverfügbarkeit in der EU mit 10 Jahren an — der einzige Hersteller im Feld, der dazu überhaupt eine Zahl nennt. Maße: 59,8 cm breit, 61,3 cm tief, 84,2 cm hoch, 56,4 kg. Preis rund 639 Euro.
176 kWh im Jahr klingen unspektakulär, sind aber der Grund für Platz drei. Alle anderen Hersteller im Feld überlassen es dem Käufer, den Verbrauch zu erraten — hier lässt sich nachrechnen, was ein Trockengang kostet, ohne eine einzige Annahme treffen zu müssen.
Alle, die vor dem Kauf rechnen wollen und dafür einen veröffentlichten Verbrauchswert brauchen. Der selbstreinigende Kondensator ist zusätzlich für alle interessant, die die Wartung möglichst gering halten wollen.
Haushalte, die mehr als 8 kg am Stück trocknen — dafür sind der LG mit 10 kg und der Beko mit 9 kg da. Und für alle, denen eine ausgewiesene Energieeffizienzklasse wichtiger ist als eine kWh-Zahl.
- Einziges Gerät mit veröffentlichtem Verbrauchswert (176 kWh im Jahr)
- Selbstreinigender Kondensator — keine regelmäßige Handreinigung
- autoDry-Sensortrocknung statt Zeitsteuerung
- 10 Jahre Ersatzteilverfügbarkeit ausgewiesen
- speedPack verkürzt die Programmdauer
- 4,5 Sterne aus 265 Bewertungen
- Keine Energieeffizienzklasse im Listing
- Der Verbrauchswert bezieht sich auf das alte Label und ist mit kWh/100 Zyklen nicht vergleichbar
- Mit 56,4 kg schwer
- Keine Angabe zu Kondensationseffizienz oder Geräuschpegel
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Beko B3T3249S Wärmepumpentrockner
Einordnung in einem Satz
9 kg, Dampfprogramm und eine Warentest-Note von 2,1 für rund 500 Euro — das günstigste Gerät oberhalb von 8 kg.
Der Beko B3T3249S ist ein Wärmepumpentrockner mit 9 kg Nennkapazität. Beko verweist auf die Stiftung-Warentest-Bewertung GUT (2,1) aus Ausgabe 09/2025, Lizenznummer 25KP26, in einem Test von 16 Wärmepumpentrocknern. An Ausstattung nennt das Listing die SteamCure-Dampffunktion, die AquaWave-Schontrommel aus Edelstahl, einen ProSmart-Inverter-Motor, 15 Programme, Hygiene-Trocknen und Hygiene-Auffrischen sowie eine 34 cm große Einfüllöffnung. Zwei Hinweise zur Einordnung: Erstens beschreiben mehrere Feature-Bullets ausdrücklich einen Waschvorgang — „vor dem Waschprogramm", „die Waschmaschine ist dadurch besonders energiesparend". Das ist erkennbar aus einem Waschmaschinen-Listing übernommen und sagt über den Trockner nichts aus. Zweitens nennt das Listing weder eine Energieeffizienzklasse noch einen Verbrauchswert. Maße: 59,8 cm breit, 67,2 cm tief, 84,6 cm hoch bei 45 kg.
Die 4,3 Sterne aus 313 Bewertungen sind der schwächste Sternewert im Vergleich — bei zugleich solider Stimmenzahl. Zusammen mit der unabhängigen Note 2,1 aus einem 16er-Testfeld ergibt das ein realistisches Bild: ein gutes, kein herausragendes Gerät, das seinen Vorsprung über die Kapazität holt.
Familien mit vier oder mehr Personen, die 9 kg brauchen, aber keine 650 Euro ausgeben wollen. Die Dampfprogramme lohnen sich für alle, die Wäsche nicht sofort nach Programmende entnehmen.
Kleine Haushalte und alle, die eine belegte Effizienzangabe erwarten — Beko nennt im Amazon-Listing weder Klasse noch kWh. Mit 67,2 cm ist das Gerät zudem das tiefste im Vergleich.
- 9 kg für rund 500 Euro — bestes Kapazitäts-Preis-Verhältnis im Feld
- Unabhängige Warentest-Note 2,1 mit Ausgabe und Lizenznummer
- SteamCure-Dampffunktion gegen Knitterfalten
- 34 cm Einfüllöffnung erleichtert Bettwäsche und Decken
- Mit 45 kg vergleichsweise leicht
- 15 Programme inklusive Hygieneprogrammen
- Schwächste Sternebewertung im Vergleich (4,3)
- Weder Energieeffizienzklasse noch Verbrauchswert im Listing
- Mehrere Feature-Bullets beschreiben eine Waschmaschine, nicht den Trockner
- Mit 67,2 cm das tiefste Gerät im Vergleich
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Midea MD11EH70BD Wärmepumpentrockner
Einordnung in einem Satz
Eine echte Wärmepumpe für rund 350 Euro — mit der schlechtesten ausgewiesenen Energieklasse im Vergleich.
Der Midea MD11EH70BD ist mit rund 350 Euro der günstigste Wärmepumpentrockner im Vergleich und trägt mit 4,7 Sternen aus 316 Bewertungen zugleich die zweitbeste Bewertungslage. Die Nennkapazität liegt bei 7 kg. Midea nennt die Energieeffizienzklasse direkt im Produkttitel: D — nach dem seit Juli 2025 geltenden Label. Damit ist er das einzige Gerät im Feld, dessen Klasse eindeutig zugeordnet und zugleich die schwächste im Vergleich ist. An Programmen führt das Listing eine Sensor-Trocknung, ein Schnelltrocknen in 35 Minuten, HealthGuard, Auffrischen, Knitterschutz und ein Wolle-Auffrischen. Das Datenblatt bei Amazon gibt die Maße als „59,5 T × 85 B × 59,5 H cm" an — die Zuordnung ist offensichtlich vertauscht, denn 85 cm ist die Standardhöhe eines Frontladers und keine Breite. Sinnvoll gelesen: 59,5 cm breit, 59,5 cm tief, 85 cm hoch. Damit ist er zugleich das flachste Standardgerät im Vergleich.
Der Widerspruch zwischen Preis und Klasse ist hier der eigentliche Punkt: 4,7 Sterne aus 316 Stimmen sagen, dass die Käufer zufrieden sind. Die Klasse D sagt, dass dieser Trockner je Trockengang spürbar mehr Strom zieht als ein Gerät der Klasse B oder C. Beides stimmt gleichzeitig — welche Information mehr wiegt, hängt allein davon ab, wie oft das Gerät läuft.
Ein- und Zweipersonenhaushalte, die selten trocknen und den Anschaffungspreis niedrig halten wollen. Bei 20 bis 30 Trockengängen im Jahr spielt der Effizienzunterschied kaum eine Rolle.
Vielnutzer. Wer zweimal pro Woche trocknet, also die 100 Zyklen des Labels erreicht, zahlt den Preisvorteil über die Jahre in Strom zurück. Auch nichts für Haushalte, bei denen regelmäßig mehr als 7 kg anfallen.
- Günstigstes Gerät im Vergleich (rund 350 Euro)
- Beste Sternebewertung mit belastbarer Stimmenzahl: 4,7 aus 316
- Energieeffizienzklasse eindeutig ausgewiesen
- Schnelltrocknen in 35 Minuten
- Mit 59,5 cm Tiefe das flachste Standardgerät im Feld
- Klasse D — die schlechteste ausgewiesene Effizienz im Vergleich
- Nur 7 kg Nennkapazität
- Maßangabe im Datenblatt vertauscht (85 cm als Breite ausgewiesen)
- Kein kWh-Wert, keine Kondensations- oder Geräuschklasse
- Kein Gewicht im Datenblatt angegeben
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Bomann WPT 7154 Wärmepumpentrockner
Einordnung in einem Satz
8 kg für 449 Euro und die höchste Sternewertung im Feld — die aber auf nur 49 Stimmen beruht.
Der Bomann WPT 7154 ist ein Wärmepumpentrockner mit 8 kg Nennkapazität und 15 Programmen, darunter eine Express-Trocknung in 30 Minuten sowie Programme für Babykleidung, Bettwäsche und Wolle. Eine Antiknitterfunktion ist an Bord. Bomann betont im Titel, dass kein Wasseranschluss nötig ist — was für einen Kondenstrockner mit Wärmepumpe selbstverständlich ist, aber im Vergleich mit Waschtrocknern und Zeolith-Kombigeräten einen Unterschied macht. Mit 4,8 Sternen liegt er an der Spitze des Feldes, allerdings auf Basis von nur 49 Bewertungen: Das ist die mit Abstand schmalste Datenbasis im Vergleich und mehr eine Momentaufnahme als eine belastbare Bewertungslage. Eine Energieeffizienzklasse oder einen Verbrauchswert nennt das Listing nicht. Mit 58 cm Tiefe und 43 kg ist er das leichteste und nach dem Midea das flachste Gerät. Farbe: Titan. Preis 449 Euro.
Der letzte Platz ist keine Aussage über die Qualität, sondern über die Prüfbarkeit. 4,8 Sterne aus 49 Stimmen können sich mit den nächsten zwanzig Bewertungen deutlich verschieben — bei 1.850 Stimmen wie beim AEG passiert das nicht mehr. Wer bereit ist, dieses Risiko zu tragen, bekommt hier 8 kg für 449 Euro.
Zwei- bis Dreipersonenhaushalte mit begrenztem Budget, denen 8 kg wichtiger sind als eine belegte Effizienzklasse. Die 43 kg Eigengewicht erleichtern zudem Transport und Aufstellung.
Alle, die eine breite Bewertungsbasis oder eine ausgewiesene Energieeffizienzklasse als Kaufvoraussetzung ansehen. Bomann liefert im Listing zu beidem nichts.
- 8 kg für 449 Euro — günstigstes 8-kg-Gerät im Vergleich
- Höchste Sternewertung im Feld (4,8)
- Mit 43 kg das leichteste Gerät
- 58 cm Tiefe passt in flachere Nischen
- Express-Trocknung in 30 Minuten
- Nur 49 Bewertungen — mit Abstand dünnste Datenbasis
- Weder Energieeffizienzklasse noch Verbrauchswert im Listing
- Keine Angabe zu Kondensationseffizienz oder Geräuschpegel
- Keine App-Anbindung, keine Selbstreinigung des Kondensators
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Warum „A+++" und „C" dasselbe Gerät meinen können: das neue Trockner-Label seit 1. Juli 2025
Bei Waschmaschinen, Geschirrspülern, Kühlgeräten und Fernsehern sind die Plus-Klassen schon 2021 verschwunden. Wäschetrockner blieben zunächst außen vor — sie trugen weiter die Skala A+++ bis D nach Verordnung (EU) 392/2012. Das hat sich geändert: Die Delegierte Verordnung (EU) 2023/2534 wurde am 22. November 2023 im Amtsblatt veröffentlicht und gilt seit dem 1. Juli 2025. Seither müssen neu in Verkehr gebrachte Wäschetrockner mit den Klassen A bis G gekennzeichnet werden. Parallel dazu gilt die neue Ökodesign-Verordnung (EU) 2023/2533.
Der entscheidende Satz für Käufer steht im Kleingedruckten der Behörden: Die Werte beider Label sind nicht vergleichbar. Es wurde nicht nur die Skala umbenannt, es wurde auch anders gemessen. Das Prüfprogramm heißt jetzt „eco" und trocknet Baumwolle von 60 Prozent Anfangsfeuchte auf 0 Prozent Endfeuchte. Der ausgewiesene Verbrauch bezieht sich auf 100 Trocknungen statt auf 160 im Jahr — und zwar auf einen gewichteten Mix aus 76 Durchgängen mit halber und 24 Durchgängen mit voller Beladung. Wer die alte Jahreszahl durch die neue teilt, rechnet zwangsläufig falsch.
| Alte Klasse (bis 30.06.2025) | Entspricht neuer Klasse (ab 01.07.2025) | Was das praktisch heißt |
|---|---|---|
| A+++ minus 25 % | A | Bei Einführung des Labels praktisch nicht erreicht — bewusst als Zielmarke für die nächsten Jahre gesetzt. |
| A+++ minus 10 % | B | Das derzeit realistisch Beste am Markt. |
| A+++ | B bis C | Ein Gerät, das gestern als Spitzenklasse beworben wurde, steht heute bei B oder C. |
| A++ | C bis E | Die frühere Standardklasse vieler Wärmepumpentrockner rutscht ins Mittelfeld. |
Umrechnungstabelle nach der Übersicht der Abteilung Haushaltstechnik und Textil am Agrarbildungszentrum Landsberg am Lech, veröffentlicht vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Stand 22.04.2025.
Der Beleg steht in diesem Vergleich selbst: Im Amazon-Listing des LG V9AYXT nennt der Produkttitel „A+++", die Feature-Bullets nennen zweimal „Energieeffizienzklasse C". Beide Angaben beschreiben dasselbe Gerät — die eine nach der alten, die andere nach der neuen Verordnung. Genau diese Zuordnung, A+++ zu B bis C, steht auch in der amtlichen Umrechnungstabelle oben.
Hinter den Buchstaben steht der Energieeffizienzindex EEI, eine dimensionslose Kennzahl aus dem gewichteten Verbrauch im eco-Programm. Die Grenzen sind fest:
- A: EEI ≤ 43
- B: 43 < EEI ≤ 50
- C: 50 < EEI ≤ 60
- D: 60 < EEI ≤ 70
- E: 70 < EEI ≤ 85
- F: 85 < EEI ≤ 100
- G: EEI > 100
Luftschallemissionsklasse im eco-Programm: A bis 60 dB(A), B bis 64, C bis 68, D darüber. Die neuen Messwerte liegen wegen des geänderten Verfahrens ein bis zwei Dezibel unter den alten.
Kondensationseffizienzklasse, nur bei Kondenstrocknern: A ab 94 %, B ab 88 %, C ab 82 %, D darunter. Unter 80 % ist nicht mehr zulässig. Bei Ablufttrocknern fehlt die Angabe.
Die Klassengrenzen sind bewusst so gesetzt, dass Klasse A zur Einführung nicht erreicht wird; sie soll erst im Lauf von rund zehn Jahren zum Normalfall werden. Die Verbraucherzentrale fasst die Marktlage entsprechend zusammen: Die meisten Trockner gehören derzeit zur Klasse C. Wer im Laden ein Gerät mit B findet, hat also faktisch die beste verfügbare Stufe vor sich. Geräte der Klassen F und G dürfen künftig nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Wie sich das auf die Modellauswahl auswirkt, ist im Detail im Artikel zur Trockner-Energieeffizienz aufbereitet.
Welche Energiedaten die sechs Hersteller tatsächlich veröffentlichen — eine Bestandsaufnahme
Das neue Label verlangt fünf Angaben: Energieeffizienzklasse, Verbrauch je 100 Trocknungen, Kondensationseffizienz in Prozent und Klasse, Geräuschpegel in dB(A) samt Klasse sowie die Dauer des eco-Programms. Auf dem gedruckten Etikett am Gerät stehen sie alle. Auf den Amazon-Produktseiten der sechs hier verglichenen Trockner sieht die Lage am 08.08.2026 anders aus. Die folgende Tabelle listet ausschließlich, was dort schwarz auf weiß steht.
| Modell | Effizienzklasse | kWh-Wert | Kondensationseffizienz | Geräusch | eco-Dauer |
|---|---|---|---|---|---|
| AEG TR9AMZ2024 | C (neues Label) | – | – | – | – |
| LG V9AYXT | A+++ und C | – | – | – | – |
| Siemens WQ35G2D00 | – | 176 kWh/Jahr | – | – | – |
| Beko B3T3249S | – | – | – | – | – |
| Midea MD11EH70BD | D (neues Label) | – | – | – | – |
| Bomann WPT 7154 | – | – | – | – | – |
Das Ergebnis in Zahlen: Drei von sechs Listings nennen überhaupt eine Effizienzklasse, und eines davon nennt gleich zwei. Eines von sechs nennt einen Verbrauchswert. Kein einziges nennt die Kondensationseffizienz, die Geräuschemissionsklasse, einen dB-Wert oder die Dauer des eco-Programms. Wer diese Werte braucht — und für den Aufstellort im Wohnbereich braucht man sie —, kommt an einer Quelle außerhalb des Shops nicht vorbei.
Auf jedem neuen Energielabel steht oben rechts ein QR-Code. Er führt in die europäische Produktdatenbank EPREL, in der jeder Hersteller das vollständige Produktdatenblatt hinterlegen muss: Verbrauch bei voller und halber Beladung, Kondensationseffizienz, Programmdauer, Standby-Verbrauch, Links zu Reparaturanleitungen und zur Ersatzteilverfügbarkeit. Wer im Onlineshop keine Werte findet, sucht das Modell dort direkt — die Eintragung ist Pflicht, die Anzeige im Shop in dieser Tiefe nicht.
Nebenbei zeigt die Bestandsaufnahme, wie wenig Verlass auf Produktlistings generell ist. Beim Beko B3T3249S beschreiben mehrere Feature-Bullets ausdrücklich Waschvorgänge („vor dem Waschprogramm", „die Waschmaschine ist dadurch besonders energiesparend") — offensichtlich aus einem Waschmaschinentext übernommen. Beim Midea sind Breite und Höhe im Datenblatt vertauscht: 85 cm als Breite, 59,5 cm als Höhe. Und der zuvor an dieser Stelle geführte „AEG LR9WW80400" war überhaupt kein Trockner, sondern eine Waschmaschine.
Was ein Trockengang kostet: nachgerechnet mit 0,35 Euro je kWh
Alle Beträge in diesem Abschnitt beruhen auf einem angenommenen Haushaltsstrompreis von 0,35 Euro je Kilowattstunde. Wer einen anderen Tarif hat, multipliziert die kWh-Spalte einfach mit dem eigenen Preis. Der Rechenweg steht in jeder Zeile.
Der einzige harte Messwert im Vergleichsfeld kommt von Siemens: 176 kWh im Jahr für den WQ35G2D00. Diese Zahl bezieht sich auf das alte Label, das mit 160 Standard-Trockengängen im Jahr rechnet. Also: 176 ÷ 160 = 1,10 kWh je Trockengang, das sind 0,39 Euro. Bei 8 kg Nennkapazität entspricht das 0,05 Euro je Kilogramm Wäsche. Für die anderen fünf Geräte veröffentlicht kein Hersteller einen Verbrauchswert — hier hilft nur der Rückgriff auf Referenzwerte je Bauart, und die sind entsprechend gekennzeichnet.
| Bauart bzw. Gerät | kWh je Trockengang | Kosten je Gang | Bei 100 Gängen im Jahr | Herkunft der Zahl |
|---|---|---|---|---|
| Siemens WQ35G2D00 (Wärmepumpe, 8 kg)veröffentlichter Messwert | 1,10 kWh | 0,39 € | 38,50 € | Herstellerangabe 176 kWh/Jahr ÷ 160 Zyklen |
| Wärmepumpentrockner allgemeinReferenzband, kein Modellwert | 1,50 – 2,50 kWh | 0,52 – 0,88 € | 52,50 – 87,50 € | Referenzwert Öko-Institut / VZ Rheinland-Pfalz |
| AblufttrocknerReferenzband, kein Modellwert | 3,25 – 3,90 kWh | 1,14 – 1,37 € | 113,75 – 136,50 € | Referenzwert Öko-Institut / VZ Rheinland-Pfalz |
| Kondenstrockner ohne WärmepumpeReferenzband, kein Modellwert | 3,50 – 4,40 kWh | 1,22 – 1,54 € | 122,50 – 154,00 € | Referenzwert Öko-Institut / VZ Rheinland-Pfalz |
Die Referenzbänder stammen aus dem Infoblatt „Energieverbrauch von Wäschetrocknern" von Öko-Institut e. V. und Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Stand 09/2012. Sie beschreiben typische Geräte ihrer Zeit und sind ausdrücklich keine aktuellen Modellwerte. Sie stehen hier, weil es für Abluft- und Kondensationstrockner ohne Wärmepumpe schlicht keine neuere frei zugängliche Bandbreite gibt — und weil der Größenordnungsunterschied zur Wärmepumpe seither nicht kleiner geworden ist.
Dass der Siemens mit 1,10 kWh unter dem Referenzband für Wärmepumpentrockner liegt, hat einen nüchternen Grund: Der Jahreswert nach altem Label mischt volle und teilbeladene Durchgänge, und die Geräte sind seit 2012 besser geworden. Wer den Wert für eine volle 8-kg-Ladung braucht, sollte eher am oberen Rand rechnen. Ein zweiter belegter Wert aus demselben Cluster hilft bei der Einordnung: Für den Beko BM3T37210W1, ein 7-kg-Wärmepumpengerät, weist Amazon 1,98 kWh je vollem Standard-Baumwollprogramm aus — nachgerechnet im Vergleich der Trockner für kleine Wohnungen, wo auch die deutlich teureren Kompaktgeräte durchgerechnet sind.
Warum ausgerechnet 100 Gänge? Weil das neue Label genau darauf normiert. 100 Trocknungen im Jahr entsprechen etwa zweimal Trocknen pro Woche. Wer nur im Winter trocknet, landet eher bei 30 Gängen; wer eine vierköpfige Familie versorgt, kann auf 150 kommen. Die Jahresspalte oben lässt sich entsprechend skalieren: bei 30 Gängen sind es 0,30 mal die Jahreszahl, bei 150 Gängen das 1,50-fache.
Amortisation: ab wie vielen Trockengängen sich die teurere Bauart rechnet
Die Frage „Wärmepumpe oder nicht" lässt sich als eine einzige Division beantworten. Man braucht drei Zahlen: den Mehrpreis in Euro, die Verbrauchsdifferenz je Trockengang in kWh und den Strompreis. Der Rest ist Rechnen.
Ersparnis je Trockengang = (kWh Kondensation ohne Wärmepumpe − kWh Wärmepumpe) × Strompreis
= (3,50 kWh − 1,10 kWh) × 0,35 € = 0,84 € je Gang
Break-even in Trockengängen = Mehrpreis ÷ Ersparnis je Gang
Es wird der untere Rand des Referenzbands für Kondenstrockner ohne Wärmepumpe verwendet — das ist die für die Wärmepumpe ungünstigste Annahme.
| Mehrpreis der Wärmepumpe | Break-even in Trockengängen | bei 30 Gängen/Jahr | bei 100 Gängen/Jahr | bei 150 Gängen/Jahr |
|---|---|---|---|---|
| 100 € | 119 | 3,97 Jahre | 1,19 Jahre | 0,79 Jahre |
| 200 € | 238 | 7,94 Jahre | 2,38 Jahre | 1,59 Jahre |
| 300 € | 357 | 11,90 Jahre | 3,57 Jahre | 2,38 Jahre |
| 450 € | 536 | 17,86 Jahre | 5,36 Jahre | 3,57 Jahre |
Ablesbar ist damit vor allem eines: Der Break-even hängt nicht am Gerät, sondern am Nutzungsverhalten. Ein Mehrpreis von 300 Euro ist nach 357 Trockengängen wieder drin — bei zweimal Trocknen pro Woche also nach gut 3,57 Jahren, bei gelegentlicher Nutzung im Winter dagegen erst nach rund 11,90 Jahren. Setzt man die vom Öko-Institut angesetzte Nutzungsdauer von 13 Jahren an, kommt ein Vielnutzer auf 1.300 Trockengänge und damit auf rund 1.092 Euro Stromkostenunterschied über das Geräteleben. Das ist ein Vielfaches jedes realistischen Mehrpreises.
Innerhalb dieses Vergleichs lässt sich dieselbe Rechnung auch auf den Preisabstand anwenden: Zwischen dem günstigsten Gerät (Midea, rund 350 Euro, Klasse D) und dem teuersten (AEG, rund 807 Euro, Klasse C) liegen rund 457 Euro. Diese Differenz holt die eine Klassenstufe nicht herein — ein Sprung von D auf C entspricht nach den EEI-Grenzen einem Effizienzgewinn im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, nicht einer Halbierung. Wer beim AEG landet, zahlt für Textilprogramme, Sensorik und Bewertungslage, nicht für Stromersparnis. Die grundsätzliche Gegenüberstellung der Bauarten ist ausführlich im Artikel Wärmepumpentrockner gegen Kondenstrockner aufbereitet.
Zur Marktlage: Die Wahl zwischen den Bauarten stellt sich im Neugerätemarkt kaum noch. Eine Suche nach „Ablufttrockner" auf Amazon.de am 08.08.2026 liefert auf der ersten Ergebnisseite ausschließlich Wärmepumpen- und Kondensationsgeräte. Die Verbraucherzentrale formuliert es deutlich: Ablufttrockner entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik. Reine Ablufttechnik findet sich fast nur noch bei Kompaktgeräten für kleine Wohnungen — nachzulesen im Vergleich für kleine Wohnungen.
Nennkapazität, Trommelvolumen und was wirklich hineinpasst
Die Kilogrammzahl auf dem Karton ist keine Volumenangabe, sondern das Trockengewicht Baumwolle, mit dem das Gerät im eco-Programm geprüft wird. Nasse Wäsche wiegt deutlich mehr und ist zugleich weniger voluminös als dieselbe Menge trocken. Deshalb sind die 8 kg eines Trockners nicht dasselbe wie die 8 kg einer Waschmaschine — und deshalb ist die verbreitete Regel „Trockner mindestens so groß wie die Waschmaschine" sinnvoll: Was aus der Waschmaschine kommt, muss in die Trommel passen, ohne sie zu stopfen.
| Haushaltsgröße | Empfohlene Nennkapazität | Passendes Gerät in diesem Vergleich |
|---|---|---|
| 1 bis 2 Personen | bis 7 kg | Midea MD11EH70BD (7 kg) |
| 3 bis 4 Personen | 8 kg | AEG TR9AMZ2024, Siemens WQ35G2D00, Bomann WPT 7154 (je 8 kg) |
| ab 5 Personen oder viel Bettwäsche | 9 kg und mehr | Beko B3T3249S (9 kg), LG V9AYXT (10 kg) |
Empfehlung zur Haushaltsgröße nach Verbraucherzentrale, Ratgeber „Beim Kauf eines Wäschetrockners an den Stromverbrauch denken". Die Gerätezuordnung ergibt sich aus den Nennkapazitäten der sechs hier verglichenen Modelle.
Zwei Größen begrenzen in der Praxis mehr als das Kilogramm: die Einfüllöffnung und die Trommeltiefe. Der Beko B3T3249S nennt 34 cm Türdurchmesser — bei sperrigen Teilen wie Bettdecken oder Bademänteln entscheidet genau das darüber, ob man das Stück hineinbekommt oder hineinstopft. Keiner der anderen fünf Hersteller macht dazu eine Angabe. Beim Gerätemaß gilt: Der LG mit 66 cm und der Beko mit 67,2 cm Tiefe brauchen spürbar mehr Nische als der Midea mit 59,5 cm oder der Bomann mit 58 cm.
Beladen wird nach Programm, nicht nach Maximum: Für Normalprogramme sind rund 80 Prozent der Nennkapazität eine brauchbare Faustregel, für Feinwäsche und Wolle eher die Hälfte. Eine zu volle Trommel verhindert, dass die Wäsche umgewälzt wird — dann trocknet sie ungleichmäßig und das Programm läuft länger. Eine fast leere Trommel ist ebenfalls ineffizient, weil Gerät und Luftkreislauf trotzdem aufgeheizt werden müssen. Wie stark die Angaben bei Kompaktgeräten von der Realität abweichen können, zeigt der Vergleich für kleine Wohnungen: Dort steht bei mehreren Geräten eine Zahl auf dem Karton, die sich auf nasse Wäsche bezieht — die trockene Füllmenge ist die Hälfte. Für ausgesprochene Familiengeräte ab 9 kg gibt es den eigenen Trockner-Vergleich für Familien.
Kondenswasser, Raumklima und Abwärme: worüber beim Aufstellort niemand spricht
Ein Kondenstrockner entzieht der Wäsche Wasser und muss es irgendwo lassen. Zwei Wege gibt es: den herausnehmbaren Behälter, der nach jedem oder jedem zweiten Durchgang geleert wird, und den festen Ablaufschlauch in den Siphon des Waschbeckens oder der Waschmaschine. Der Behälter ist flexibel, der Schlauch ist bequem — und wer ihn legt, sollte auf freies Gefälle achten, weil sonst Wasser zurückläuft.
Die Menge lässt sich abschätzen, ohne etwas zu erfinden: Das eco-Programm des neuen Labels trocknet Baumwolle von 60 Prozent Anfangsfeuchte auf 0 Prozent. Bei einer vollen 8-kg-Ladung sind das 60 Prozent von 8 kg — also rund 4,8 Liter Wasser, die pro Durchgang aus der Wäsche kommen. Bei der 10-kg-Trommel des LG sind es rechnerisch bis zu 6 Liter. Diese Menge landet entweder im Behälter, im Abfluss — oder als Feuchte in der Raumluft.
Genau dafür gibt es die Kondensationseffizienzklasse. Sie sagt, welcher Anteil des entzogenen Wassers tatsächlich im Behälter ankommt: Klasse A ab 94 Prozent, B ab 88, C ab 82, D darunter; unter 80 Prozent ist unzulässig. Ein Gerät der Klasse D gibt bei einer 8-kg-Ladung rechnerisch fast einen Liter Wasser an den Raum ab — in einem kleinen, schlecht gelüfteten Bad ist das der Unterschied zwischen trockenen und feuchten Wänden. Keines der sechs Listings nennt diese Klasse. Sie steht auf dem Etikett am Gerät und im EPREL-Datenblatt.
Zur Wärme: Ein Trockner arbeitet mit Strom, und praktisch die gesamte aufgenommene Energie verlässt das Gerät am Ende als Wärme. Bei den 1,10 kWh des Siemens sind das je Durchgang rund 1,10 Kilowattstunden Abwärme im Aufstellraum. Im Winter ist das ein willkommener Nebeneffekt in einem Raum, der ohnehin geheizt wird; im Sommer heizt es das Bad auf. Das ist auch der Grund für die klassische Aufstellempfehlung: Kondensationstrockner gehören in Räume, die beheizt werden sollen, Ablufttrockner dagegen in möglichst trockene, unbeheizte Räume, weil sie ihre Wärme ohnehin nach draußen blasen.
Für Wärmepumpengeräte kommt eine Einschränkung dazu, die im Datenblatt selten steht: Sie arbeiten mit einem Kältekreislauf und verlieren in sehr kalter Umgebung an Effizienz. Ein unbeheizter Außenkeller oder eine Garage im Winter sind deshalb kein guter Aufstellort — die Laufzeit steigt, der Verbrauch mit ihr. Wer bei Kälte und Feuchtigkeit trocknen muss, findet die Rahmenbedingungen im Ratgeber Wäsche trocknen im Winter. Und wenn der Trockner in Wohnraumnähe steht, ist der Geräuschpegel das nächste Kriterium: Die Verbraucherzentrale empfiehlt für Küche oder Bad höchstens 65 dB. Da keines der sechs Listings einen dB-Wert nennt, ist das der Punkt, an dem man das Etikett am Gerät oder den Vergleich leiser Trockner braucht.
Restfeuchte, Programmdauer und Knitterschutz: was die Programme wirklich tun
Trocknerprogramme unterscheiden sich in drei Größen: Zieltrockengrad, Temperatur und Trommelbewegung. Alles andere sind Namen. Der Zieltrockengrad ist die verbleibende Restfeuchte, und er ist der größte Hebel für den Verbrauch — jedes Prozent weniger Restfeuchte kostet überproportional Energie, weil das letzte Wasser am festesten in der Faser sitzt. Das eco-Programm des Labels fährt bis 0 Prozent Endfeuchte und ist damit der ungünstigste, aber vergleichbare Fall.
- Bügelfeucht: Wäsche bleibt bewusst leicht feucht und lässt sich direkt bügeln. Kürzeste Laufzeit, geringster Verbrauch.
- Schranktrocken: der Normalfall für Alltagswäsche — trocken genug zum Wegräumen.
- Extratrocken: für Frottee und dicke Baumwolle. Längste Laufzeit, höchster Verbrauch, größte Faserbelastung.
Feuchtegesteuerte Geräte messen den Wassergehalt und schalten ab, sobald der Zielwert erreicht ist. Zeitgesteuerte laufen die eingestellte Dauer ab, egal ob die Wäsche längst trocken ist. Ausdrücklich benannt ist die Sensortrocknung bei drei der sechs Geräte: AEG (3D-Scan-Restfeuchteermittlung), Siemens (autoDry) und Midea (Sensor-Trocknung). Bei LG, Beko und Bomann steht dazu im Listing nichts — bei Standardgeräten dieser Klasse ist sie üblich, belegt ist sie dort aber nicht.
Der wirksamste Eingriff passiert vor dem Trockner: Je höher die Schleuderdrehzahl der Waschmaschine, desto weniger Wasser muss der Trockner verdampfen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt 1.400 bis 1.600 Umdrehungen pro Minute. Ein zweiter, oft übersehener Punkt: Ein einzelnes sehr nasses Stück in einer sonst gut geschleuderten Ladung hält den Feuchtesensor beschäftigt und verlängert das ganze Programm. Sortieren nach Feuchtigkeit spart also nicht nur Zeit, sondern Strom.
Knitterschutz bedeutet: Die Trommel dreht sich nach Programmende noch in Intervallen weiter, damit die Wäsche nicht als warmes Knäuel liegen bleibt. Das ersetzt kein Bügeln, verhindert aber die harten Falten, die entstehen, wenn man erst zwei Stunden später an den Trockner denkt. Der Bomann WPT 7154 führt die Funktion als „Antiknitterfunktion", der Midea und der AEG als „Knitterschutz". Einen Schritt weiter gehen Dampfprogramme: Der Beko B3T3249S nennt SteamCure ausdrücklich zur Reduktion der Faltenbildung. Wer dieses Merkmal gezielt sucht, findet die Modelle im Vergleich der Trockner mit Dampffunktion.
Ein Wort zur Temperatur: Wärmepumpentrockner arbeiten mit deutlich niedrigeren Trocknungstemperaturen als Abluftgeräte — das ist bauartbedingt, weil die Wärme im Kreislauf zurückgewonnen statt frisch erzeugt wird. Für empfindliche Textilien ist das der eigentliche Vorteil dieser Bauart, unabhängig von der Stromrechnung. Spezialfälle wie Daunen brauchen trotzdem ein passendes Programm und die richtige Beladung; dazu gibt es den Ratgeber Daunenjacke im Trockner.
Flusensieb und Wärmetauscher: die Wartung, die über die Lebensdauer entscheidet
Ein Trockner hat zwei Filterstufen, und beide sitzen im Luftweg. Das Flusensieb in der Türöffnung fängt den groben Faserabrieb und gehört nach jedem Durchgang geleert. Ein zugesetztes Sieb drosselt den Luftstrom: Das Programm läuft länger, verbraucht mehr und die Wäsche wird ungleichmäßig trocken. Die zweite Stufe ist der Wärmetauscher beziehungsweise Kondensator im Sockel des Geräts. Feiner Flaum setzt sich dort über Wochen fest und kostet Effizienz, ohne dass man es sofort merkt.
Genau an dieser Stelle unterscheiden sich die sechs Geräte praktisch relevant. Der Siemens WQ35G2D00 und der LG V9AYXT reinigen den Kondensator laut Herstellerangabe automatisch — dort entfällt die Handarbeit. Für AEG, Beko, Midea und Bomann nennt das jeweilige Amazon-Listing keine Selbstreinigung; dort ist die manuelle Reinigung nach Herstellervorgabe einzuplanen, üblicherweise alle paar Wochen. Wer die Wartung erfahrungsgemäß vergisst, kauft mit dem Selbstreinigungssystem faktisch eine gleichbleibende Effizienz über die Jahre.
- Nie über eine Zeitschaltuhr oder eine fernsteuerbare Steckdose abschalten. Am Programmende kühlen Trockner die Wäsche ab. Wird der Strom vorher unterbrochen, kann sich die warme Wäsche im Extremfall selbst entzünden. Das gilt besonders für Geräte ohne Wärmepumpe und für Ablufttrockner, die mit höheren Temperaturen arbeiten. (Hinweis der Verbraucherzentrale)
- Flusen und Staub von den Lüftungsöffnungen fernhalten. Ablagerungen auf elektrischen Kontakten sind auf Dauer brandgefährlich. Der Trockner sollte deshalb nicht auf einem Teppich stehen, und die Be- und Entlüftungsöffnungen bleiben frei.
Ein dritter Punkt betrifft die Reparierbarkeit. Seit dem neuen Ökodesign-Rahmen gehören Weblinks zu Reparaturanleitungen und zur Ersatzteilverfügbarkeit ins Produktdatenblatt. Im Amazon-Listing findet sich davon nur bei einem Gerät etwas: Siemens weist 10 Jahre EU-Ersatzteilverfügbarkeit aus. Bei einem Gerät, das nach der Kalkulation des Öko-Instituts 13 Jahre halten soll, ist das keine Nebensache, sondern die Frage, ob sich eine Reparatur im achten Jahr überhaupt noch durchführen lässt.
Kaufcheckliste: die zehn Punkte, die vor dem Klick geprüft gehören
- Welche Label-Generation nennt das Angebot? „A+++" heißt altes Label bis 06/2025, „A bis G" heißt neues Label — beides ist nicht vergleichbar.
- Steht überhaupt eine Effizienzklasse da? Bei drei von sechs Geräten in diesem Vergleich nicht.
- Verbrauch je 100 Trocknungen suchen — notfalls über den QR-Code auf dem Etikett in der EPREL-Datenbank.
- Nennkapazität an der Waschmaschine ausrichten, nicht am Wunschdenken: 7 kg für 1–2 Personen, 8 kg für 3–4, ab 9 kg darüber.
- Nischenmaß in Breite, Tiefe und Höhe messen — die Tiefen reichen hier von 58 bis 67,2 cm.
- Kondenswasser: Behälter leeren oder Ablaufschlauch legen? Gefälle zum Siphon prüfen.
- Kondensationseffizienzklasse beachten, wenn der Trockner in einem kleinen oder schlecht gelüfteten Raum steht.
- Geräuschpegel: unter 65 dB, wenn das Gerät in Küche, Bad oder Flur steht.
- Selbstreinigender Kondensator ja oder nein — das entscheidet über den Wartungsaufwand der nächsten Jahre.
- Bewertungsbasis prüfen: 49 Stimmen sind eine Momentaufnahme, 1.850 sind eine Aussage.
Fazit: welcher der 6 Trockner zu welchem Haushalt passt
Am besten dokumentiert: AEG TR9AMZ2024 Serie 9000 — 8 kg, Klasse C nach neuem Label, Warentest-Note 1,7, 4,6 Sterne aus 1.850 Bewertungen. Rund 807 Euro.
Größte Trommel: LG V9AYXT — 10 kg, Dual-Inverter-Wärmepumpe, selbstreinigender Kondensator. Rund 649 Euro. Das Listing nennt A+++ und C für dasselbe Gerät.
Wenn nachgerechnet werden soll: Siemens WQ35G2D00 — 8 kg, 176 kWh im Jahr, das einzige Gerät mit veröffentlichtem Verbrauchswert. Rund 639 Euro.
Meiste Kapazität je Euro: Beko B3T3249S — 9 kg, SteamCure, Warentest GUT 2,1. Rund 500 Euro, aber ohne jede Effizienzangabe im Listing.
Günstigster Einstieg: Midea MD11EH70BD — 7 kg für rund 350 Euro, 4,7 Sterne aus 316 Bewertungen. Klasse D: für Vielnutzer die falsche Wahl.
8 kg zum kleinen Preis: Bomann WPT 7154 — 449 Euro, 4,8 Sterne, aber nur 49 Bewertungen und keine Effizienzangabe.
Alle Preis-, Bewertungs- und Verfügbarkeitsangaben wurden am 08.08.2026 bei Amazon.de geprüft. Preise ändern sich laufend. Stromkosten gerechnet mit 0,35 Euro je kWh.
Quellen & weiterführende Informationen
- Amazon.de-Produktseiten der sechs gelisteten Geräte — Titel, Feature-Bullets, technische Datenblätter, Sternebewertungen, Preise und Verfügbarkeit, abgerufen am 08.08.2026
- Delegierte Verordnung (EU) 2023/2534 der Kommission über die Energieverbrauchskennzeichnung von Haushaltswäschetrocknern, veröffentlicht am 22.11.2023, anwendbar seit 01.07.2025; ergänzend Verordnung (EU) 2023/2533 (Ökodesign) sowie die abgelöste Verordnung (EU) 392/2012
- HEA-Fachwissen — „Ab Juli 2025: Das Energielabel für Wäschetrockner", EEI-Grenzen, Schall- und Kondensationseffizienzklassen
- Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus — Umrechnung alter in neue Effizienzklassen, Abteilung Haushaltstechnik und Textil Landsberg am Lech, Stand 22.04.2025
- Verbraucherzentrale — Kaufkriterien, Haushaltsgrößen, Sicherheitshinweise zu Zeitschaltuhren und Flusen
- Öko-Institut e. V. und Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz — Infoblatt „Energieverbrauch von Wäschetrocknern", Stand 09/2012; Quelle der Referenzbänder je Bauart und der Nutzungsdauer von 13 Jahren
- Stiftung Warentest — die im Text genannten Noten stammen aus den von AEG und Beko ausgewiesenen Lizenzangaben (Ausgabe 09/2024, Lizenz 24QM74 und Ausgabe 09/2025, Lizenz 25KP26)

Verantwortlich für diesen Beitrag
Fachredakteurin Energieeffizienz & Haushaltsgroßgeräte
Promotion Wirtschaftsingenieurwesen, Forschungsschwerpunkt Energieeffizienz im Haushalt
Fachfokus: Energieeffizienz · Waschmaschinen · Trockner · Spülmaschinen · Kühlschränke
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Aktualisierung und Quellenanzeigen
- Veröffentlicht
- 25.02.2026
- Zuletzt aktualisiert
- 08.08.2026
- Verfügbarkeit geprüft
- 08.08.2026
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