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Elektrische Kochplatte ohne Induktion: fünf Gussplatten am Prüfmaßstab

Datenbasiert · kein Hands-on-Test

Elektrische Kochplatte ohne Induktion: fünf Gussplatten gegen Ökodesign-Verordnung und Anleitung geprüft, mit Verbrauch je Kilogramm, Camping-Verbot und Stromkosten.

Redaktionell geprüft
Quellenbasierte Einordnung
Aktualisiert 20.10.2026
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Autor & Redaktion
Sarah Leitner
Verantwortliche Redaktion
Sarah Leitner

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Stand des Artikels
Veröffentlicht
20.10.2026
Aktualisiert
20.10.2026

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Soweit im Beitrag nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, handelt es sich um eine redaktionelle Einordnung und nicht automatisch um einen eigenen Praxistest jedes Produkts.

Gelesen wurden am 20.10.2026 die Amazon-Detailseiten von zwölf Massekochplatten, die Bedienungsanleitungen von Severin, Bomann, Wiltec und Rommelsbacher für alle fünf ausgewählten Geräte, Severins Datenblatt, die Anleitung zu Rommelsbachers Induktionsplatten, der Text der Ökodesign-Verordnung (EU) Nr. 66/2014 bei EUR-Lex und die Strompreisanalyse des BDEW. Kein Gerät wurde hier benutzt. Preise stehen nicht auf dieser Seite, nur die Preislage; Stromkosten sind mit Quelle gerechnet.

Vier Angebote werben mit Camping, drei Anleitungen verbieten das Freie

Vier der fünf elektrischen Kochplatten dieser Auswahl werden bei Amazon mit Camping beworben, im Titel oder im Datenfeld. Drei dieser vier Hersteller schreiben in der eigenen Bedienungsanleitung das Gegenteil. Severin: „Das Gerät darf nur in Innenräumen benutzt werden.“ Bomann: „Verwenden Sie das Gerät nicht im Freien.“ Wiltec, dessen Anleitung die Überschrift „Campingdoppelkochplatte“ trägt: „Verwenden Sie die Kochplatten nur in geschlossenen Räumen.“ Der vierte, Rommelsbacher, verbietet zumindest die Lagerung im Freien und in feuchten Räumen.

Der zweite Befund betrifft eine Zahl, die das Gesetz verlangt. Die Ökodesign-Verordnung (EU) Nr. 66/2014 schreibt vor, dass Hersteller elektrischer Kochmulden den Energieverbrauch je Kilogramm erhitzten Wassers in der technischen Dokumentation, in der Gebrauchsanleitung und auf ihrer frei zugänglichen Website angeben. Von den fünf Anleitungen dieser Seite nennt ihn genau eine: die der ELTAC EK 18, mit 195 Wattstunden je Kilogramm, gemessen nach DIN EN 60350-2. Bei einer weiteren, der Reisekochplatte RK 501, ist die Platte mit 80 Millimetern zu klein, um im Sinne der Verordnung als Kochzone zu gelten.

Diese Seite misst fünf Massekochplatten an diesem Maßstab: an der Verordnung, an der Prüfnorm, die sie nennt, und an dem, was die Hersteller in ihren eigenen Unterlagen über Nutzung, Einbrennen, Pflege und Garantie schreiben. Massekochplatten sind die klassischen elektrischen Kochplatten mit einer Platte aus Gusseisen, unter der eine Heizwendel liegt. Sie funktionieren mit jedem Topf, der einen ebenen Boden hat, und brauchen keinen Induktionsboden.

Was diese Auszählung nicht ist: eine Messung. Alle Zahlen auf dieser Seite stammen aus den Unterlagen der Hersteller, aus den Amazon-Angeboten und aus dem Verordnungstext; keine Platte wurde für diese Seite aufgeheizt oder an ein Messgerät gehängt. Der Wert von 195 Wattstunden ist die Erklärung eines Herstellers nach einer genormten Prüfung, kein eigenes Ergebnis. Wo eine Unterlage schweigt, steht auf dieser Seite, dass sie schweigt, und nicht eine Schätzung an ihrer Stelle.

Wer statt dessen eine Kochplatte mit Induktion sucht, findet die Geräte im Vergleich der einzelnen Induktionskochplatten; wer eine Glaskeramikfläche bevorzugt, die sich wie ein Herd abwischen lässt, im Vergleich der mobilen Ceranfelder. Hier geht es um die Technik, nach der unter „Kochplatte ohne Induktion“ und „Kochplatte Gusseisen“ gesucht wird.

Dass die Camping-Frage so viel Raum bekommt, hat einen Grund in der Nachfrage. Unter den Suchvorschlägen zur Kochplatte stehen „Kochplatte Camping“, „Kochplatte Camping Strom“, „Kochplatte Camping elektro“, „Kochplatte für Camper“, „Kochplatte für Wohnmobil“, „Kochplatte für draußen“ und „Kochplatte Balkon“. Wer so sucht, will wissen, ob er die Platte mitnehmen kann. Die Angebote sagen ja, die Anleitungen sagen, unter welchen Bedingungen; die Antwort steht weiter unten im Abschnitt zu Camping, Balkon und Gartenhaus.

Der Maßstab: Ökodesign-Verordnung 66/2014 und DIN EN 60350-2

Die Verordnung (EU) Nr. 66/2014 der Kommission vom 14. Januar 2014 regelt die umweltgerechte Gestaltung von Haushaltsbacköfen, -kochmulden und -dunstabzugshauben. Eine elektrische Kochmulde ist darin ein Gerät mit einer oder mehreren Kochzonen und einer Regelungseinheit, das elektrisch beheizt wird. Eine Kochzone ist ein Teil der Kochmulde mit einem Durchmesser von mindestens 100 Millimetern. Ausgenommen sind unter anderem Kochgeräte für den Außenbereich und Grillgeräte; tragbare Kochmulden nennt die Liste der Ausnahmen nicht, nur tragbare Backöfen.

Für elektrische Kochmulden legt die Verordnung einen Höchstwert für den Energieverbrauch fest, gemessen in Wattstunden je Kilogramm erhitzten Wassers unter standardisierten Prüfbedingungen. Die Werte sinken in drei Schritten: unter 210 Wattstunden ein Jahr nach dem Inkrafttreten, unter 200 nach drei Jahren, unter 195 nach fünf Jahren. In Kraft getreten ist die Verordnung am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt vom 31. Januar 2014; die Daten in der Grafik sind daraus gerechnet.

Veröffentlichung im Amtsblatt31. Januar 2014ABl. L 29/33, Verordnung vom 14.Januar 2014.Unter 210 Wh/kgFebruar 2015ein Jahr nach dem Inkrafttreten;zugleich Beginn derInformationspflicht.Unter 200 Wh/kgFebruar 2017drei Jahre nach demInkrafttreten.▶ Unter 195 Wh/kgFebruar 2019fünf Jahre nach demInkrafttreten; seither geltenderGrenzwert.
Grenzwerte für elektrische Kochmulden nach Verordnung 66/2014. Veröffentlichung im Amtsblatt am 31. Januar 2014, Inkrafttreten am zwanzigsten Tag danach, Grenzwerte unter 210, unter 200 und unter 195 Wattstunden je Kilogramm nach einem, drei und fünf Jahren.
Die Stationen als Liste
  1. 31. Januar 2014: Veröffentlichung im Amtsblatt — ABl. L 29/33, Verordnung vom 14. Januar 2014.
  2. Februar 2015: Unter 210 Wh/kg — ein Jahr nach dem Inkrafttreten; zugleich Beginn der Informationspflicht.
  3. Februar 2017: Unter 200 Wh/kg — drei Jahre nach dem Inkrafttreten.
  4. Februar 2019: Unter 195 Wh/kg — fünf Jahre nach dem Inkrafttreten; seither geltender Grenzwert.
Verordnung (EU) Nr. 66/2014, Artikel 8 und Anhang I Tabelle 2, EUR-Lex, abgerufen am 20.10.2026. Monatsangaben aus Inkrafttreten am zwanzigsten Tag nach der Veröffentlichung gerechnet.

Wichtiger als der Grenzwert ist für Käufer die Informationspflicht. Ein Jahr nach dem Inkrafttreten sind laut Anhang I die Produktinformationen in der technischen Dokumentation, in den Gebrauchsanleitungen und auf den frei zugänglichen Websites der Hersteller bereitzustellen: Modellkennung, Art der Kochmulde, Zahl der Kochzonen, Heiztechnik, Durchmesser jeder Kochzone auf fünf Millimeter genau und der Energieverbrauch je Kochzone und je Kochmulde in Wattstunden je Kilogramm. Unter der Heiztechnik führt die Verordnung Induktionskochzonen, Strahlungskochzonen und Kochplatten auf; die ELTAC-Anleitung trägt dort „Massekochplatte“ ein.

Zu den Pflichtangaben gehören außerdem eine kurze Bezeichnung der angewandten Mess- und Berechnungsmethode und, wörtlich, „für die Nutzer relevante Informationen zur Verringerung der Umweltauswirkungen (z. B. des Energieverbrauchs) beim Kochen“. Die ELTAC-Anleitung erfüllt beides mit der Prüfnorm und einer Liste von Spartipps. Für professionelle Nutzer verlangt die Verordnung auf der Website zusätzlich Informationen zur zerstörungsfreien Demontage zu Wartungszwecken und zum Recycling am Ende der Lebensdauer.

Die Messung selbst folgt einer Norm, die in der ELTAC-Anleitung beim Namen steht: DIN EN 60350-2, „Elektrische Kochgeräte für den Hausgebrauch – Teil 2: Kochfelder – Verfahren zur Messung der Gebrauchseigenschaften“. Der Wert ist damit vergleichbar, aber nur zwischen Geräten, die ihn angeben. Wer zwei Kochplatten vergleichen will, von denen nur eine die Zahl nennt, vergleicht eine Messung mit einer Lücke.

Die Verordnung regelt auch, wie die Behörden nachprüfen. Nach Anhang III prüft die Marktaufsicht zunächst ein Exemplar je Modell. Der ermittelte Energieverbrauch einer elektrischen Kochmulde darf den angegebenen Wert um höchstens fünf Prozent überschreiten; liegt er darüber, werden drei weitere Exemplare geprüft. Die Toleranzen, so steht es ausdrücklich im Text, gelten nur für diese Nachprüfung und dürfen vom Hersteller nicht dazu verwendet werden, einen besseren Wert anzugeben. Eine Angabe von 195 Wattstunden ist also eine Herstellererklärung, an der sich eine Behördenmessung messen lassen muss.

Anhang IV nennt zum Vergleich unverbindliche Referenzwerte: Die energieeffizientesten elektrischen Kochmulden, die beim Inkrafttreten der Verordnung auf dem Markt waren, erreichten 169,3 Wattstunden je Kilogramm je Kochzone. Gegenüber diesem Bestwert von 2014 liegt eine Angabe von 195 Wattstunden rund 15 Prozent höher. Das ist kein Mangel, sondern eine Einordnung: Die Platte erfüllt den Grenzwert, sie gehört nach diesem Maßstab aber nicht zu den sparsamsten Kochzonen, die die Kommission 2014 kannte. Für eine Massekochplatte, deren Gussplatte erst selbst heiß werden muss, ist das keine Überraschung.

Die Verordnung verlangt keine Kennzeichnung auf dem Gerät und kein Energielabel. Der Verbrauch je Kilogramm muss in den Unterlagen und auf der Website stehen, nicht auf dem Karton. Wer im Laden steht, sieht ihn deshalb nicht; wer online kauft, findet ihn nur, wenn der Hersteller die Anleitung verlinkt und die Anleitung ihn enthält. Für die fünf Geräte dieser Seite war die Anleitung in allen Fällen beim Hersteller abrufbar, der Wert stand in einer davon.

Fünf Massekochplatten am Maßstab der Verordnung

Die Tabelle stellt jede Kochplatte an die drei Prüfpunkte dieser Seite: die Verbrauchsangabe nach Verordnung, die Regel der Anleitung zum Freien und die Einbrennzeit vor dem ersten Kochen. In der Preislage liegt die ELTAC unten, die Severin in der unteren Mitte, die Wiltec in der Mitte, die Bomann in der oberen Mitte und die Rommelsbacher RK 501 oben.

KochplattePlattenLeistungVerbrauch je kgIm Freien laut AnleitungEinbrennenKaufen
Silbermetallic Einzelkochplatte ELTAC EK 18 mit schwarzer Gussplatte, roter Kontrolllampe und schwarzem DrehreglerELTAC EK 18
1 × 180 mm1.500 W195 Wh/kg laut AnleitungLagerung im Freien untersagt10 Minuten je PlatteZum Angebot
Edelstahl-Doppelkochplatte Bomann DKP 5033 mit einer großen und einer kleinen schwarzen Gussplatte, zwei Drehreglern und zwei schwarzen GriffenBomann DKP 5033 E CB
185 mm + 155 mm1.500 W + 1.000 Wnicht angegebenNutzung im Freien untersagtkeine AngabeZum Angebot
Weiße Einzelkochplatte Severin KP 1091 mit schwarzer Gussplatte, roter Kontrollleuchte und weißem DrehreglerSeverin KP 1091
1 × 185 mm1.500 Wnicht angegebennur in Innenräumen erlaubtrund 3 MinutenZum Angebot
Silberfarbene Doppelkochplatte Wiltec 61233 mit zwei gleich großen schwarzen Gussplatten, zwei Kontrolllampen und zwei Drehreglern mit OFF-StellungWiltec 61233
2 × 155 mm2 × 1.000 Wnicht angegebennur in geschlossenen Räumen erlaubtkeine AngabeZum Angebot
Runde Reisekochplatte Rommelsbacher RK 501 mit kleiner Gussplatte, Edelstahlring und schwarzem Gehäuse mit Drehwähler und Aufschrift Made in GermanyRommelsbacher RK 501
1 × 80 mm500 Wnicht angegeben, unter 100 mm keine Kochzone im Sinn der VerordnungLagerung im Freien untersagtrund 5 MinutenZum Angebot

Die Spalte zum Verbrauch ist die auffälligste. Eine Zeile trägt eine Zahl, drei tragen keine, und eine kann keine tragen, weil ihre Platte unter der Mindestgröße liegt. Das heißt nicht, dass die drei Geräte ohne Angabe mehr verbrauchen; es heißt, dass man es aus ihren Unterlagen nicht erfährt. Die Spalte zum Freien ist die zweite: Keine einzige Anleitung erlaubt den Betrieb draußen.

Bemerkenswert ist die Bomann-Anleitung: Sie erklärt unter „Hinweis zur Richtlinienkonformität“, das Gerät befinde sich in Übereinstimmung mit der Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG, also der Rahmenrichtlinie, auf der die Verordnung 66/2014 beruht. Eine Verbrauchsangabe je Kilogramm enthält sie trotzdem nicht. Wiltecs CE-Erklärung nennt dieselbe Richtlinie und als Norm für die Energieeffizienz nur die Standby-Norm EN 50564. Severin führt die KP 1091 in einer eigenen Übersicht zur Ökodesign-Richtlinie mit einem Standby-Wert von 0,1 Watt, ebenfalls ohne Wert je Kilogramm. Ob die drei Hersteller ihre Geräte für ausgenommen halten oder die Angabe schlicht fehlt, sagen die Unterlagen nicht.

Wer die Angabe trotzdem haben will, kann beim Hersteller nachfragen; die Verordnung verlangt sie in der technischen Dokumentation, die den Marktaufsichtsbehörden zur Verfügung stehen muss. Für den Kauf ist die einfachere Regel: Wer zwischen zwei sonst gleichen Platten schwankt, nimmt die, deren Hersteller den Wert veröffentlicht. Das ist in dieser Auswahl die ELTAC.

Die Auswahl folgt vier Bedingungen. Jedes Gerät hatte am 20.10.2026 eine Kaufbox bei Amazon, jedes ist eine Massekochplatte aus Gusseisen, jede Bedienungsanleitung war beim Hersteller abrufbar, und zusammen decken die fünf Einzelplatte, Doppelplatte und Reisekochplatte ab. Nicht aufgenommen wurde unter anderem eine Tristar-Kochplatte, deren 4.388 Bewertungen für zwei verschiedene Modelle mit 15 und 18,5 Zentimetern gemeinsam gezählt werden, und eine zweite Severin, deren Anleitung mit der KP 1091 identisch ist.

Weitere Geräte der Trefferliste fielen aus anderen Gründen heraus. Die Clatronic EKP 3788 hätte eine Einzelplatte mit 180 Millimetern und Cool-Touch-Griffen beigesteuert; sie stammt aus derselben Unternehmensgruppe wie Bomann, deren Doppelplatte bereits in der Auswahl steht. Die Bomann EKP 5027 hatte mit 122 Rezensionen die kleinste Bewertungsbasis der Einzelplatten. Eine Clatronic-Doppelplatte DKP 3668 im selben Edelstahlgehäuse wie die Bomann hätte die Auswahl um ein fast baugleiches Gerät erweitert. Mehrere Angebote ohne erkennbaren Hersteller und mit wenigen Rezensionen schieden aus, weil sich keine Anleitung beim Hersteller fand.

Die Empfehlung geht an die ELTAC EK 18, weil sie als einzige den Verbrauch nach Verordnung ausweist und eine 180-Millimeter-Platte mit Thermostat und zwei Jahren Herstellergarantie verbindet. Die Nebenauszeichnung bekommt die Bomann DKP 5033 E CB für Haushalte, die zwei Töpfe zugleich brauchen. Warum die Severin mit der breitesten Bewertungsbasis dahinter steht, erklärt der Abschnitt zur Garantie.

Die fünf Kochplatten einzeln

Jede Kochplatte steht hier mit ihrer Beschreibung nach Herstellerunterlagen, einer Einordnung gegen Angebot und Anleitung und den Angaben zu Hersteller und Verkäufer.

Silbermetallic Einzelkochplatte ELTAC EK 18 mit schwarzer Gussplatte, roter Kontrolllampe und schwarzem Drehregler

ELTAC EK 18

ELTAC Einzelkochplatte EK 18 – 1 Gussheizplatte, stufenlos regelbar, Überhitzungsschutz, 1500 Watt, Silbermetallic

4,4von 5, 358 Rezensionen am 20.10.2026

Preislage: unterste der Auswahl · Platten: 1 × 180 mm · Leistung: 1.500 W

Was das Gerät ist: Die EK 18 ist eine Einzelkochplatte mit Gussheizplatte von 180 Millimetern und 1.500 Watt. Die Temperatur wird über einen Bedienknebel stufenlos eingestellt, ein Thermostat hält sie und schützt zugleich vor Überhitzung, die Kontrolllampe erlischt, sobald die Temperatur erreicht ist. Die Anleitung gilt gemeinsam für die Einzelplatten EK 18 und EK 19 und die Doppelplatten DK 28 und DK 29 und nennt einen Standby-Verbrauch von null Watt. Die Doppelplatten derselben Reihe haben eine große Platte mit 180 und eine kleine mit 145 Millimetern, zusammen 2.500 Watt.

Einordnung: Als einzige Anleitung der Auswahl enthält diese die erweiterten Produktinformationen nach der Ökodesign-Verordnung 66/2014: Art der Kochmulde freistehend, Heiztechnik Massekochplatte, Durchmesser 180 Millimeter, Energieverbrauch 195 Wattstunden je Kilogramm, geprüft nach DIN EN 60350-2. Hersteller und Service sind Rommelsbacher in Dinkelsbühl, obwohl auf Gehäuse und Angebot ELTAC steht. Das Amazon-Angebot nennt im Datenfeld als Heizelement „Masse“ und ist damit das einzige der fünf, das die Technik richtig benennt.

Passt: Für Haushalte, die eine zusätzliche Kochstelle für normale Töpfe ohne Induktionsboden brauchen, in Ferienwohnung, Büroküche oder während eines Küchenumbaus. Passt nicht: Für alle, die zwei Töpfe gleichzeitig kochen wollen, und für die Nutzung im Freien, die die Anleitung bei der Lagerung ausdrücklich ausschließt.

Dafür

  • Energieverbrauch nach Verordnung 66/2014 angegeben
  • 180-mm-Gussplatte für normale Töpfe
  • Thermostat mit Überhitzungsschutz
  • zwei Jahre Herstellergarantie für in Deutschland gekaufte Geräte
  • Standby-Verbrauch null Watt laut Anleitung

Dagegen

  • nur eine Kochstelle
  • Rommelsbacher-Gerät unter fremdem Namen, auf dem Angebot nicht erkennbar
  • Herkunftsland China laut Datenfeld
  • 10 Minuten Einbrennen vor dem ersten Kochen
Hersteller und Verkäufer
UnternehmenRommelsbacher ElektroHausgeräte GmbH (Marke ELTAC); Verkäufer bei Amazon: Amazon
AnschriftRudolf-Schmidt-Straße 18, 91550 Dinkelsbühl (Anleitung)
Gegründet1928 in Stuttgart laut Unternehmensseite rommelsbacher.de
KontaktKundenservice 09851/5758-32, service@rommelsbacher.de (Anleitung); dieselbe Nummer steht im Amazon-Datenfeld als Herstellerkontakt
Zeitenkeine Angabe in Anleitung und Produktseite
Garantiezwei Jahre Qualitätsgarantie für in Deutschland gekaufte Produkte laut Anleitung; Amazon-Datenfeld: 24 Monate
Normen und ZeichenPrüfnorm DIN EN 60350-2 für die Verbrauchsangabe; Hinweis auf die Ökodesign-Verordnung 66/2014
HerkunftChina laut Amazon-Datenfeld
Gewicht4,48 Pfund laut Amazon-Datenfeld, rund 2 Kilogramm
Seit wann im Handelkeine Angabe in den Produktdaten

Unsere Empfehlung: die einzige Kochplatte der Auswahl, deren Anleitung den Energieverbrauch nach Ökodesign-Verordnung ausweist, mit 180-mm-Gussplatte und zwei Jahren Garantie des Herstellers.

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Edelstahl-Doppelkochplatte Bomann DKP 5033 mit einer großen und einer kleinen schwarzen Gussplatte, zwei Drehreglern und zwei schwarzen Griffen

Bomann DKP 5033 E CB

Bomann Edelstahl-Doppelkochplatte DKP 5033 E CB, Kochplatte mit 2 Kochfeldern, 2500 W, Cool Touch-Griffe

4,3von 5, 1.929 Rezensionen am 20.10.2026

Preislage: obere Mitte · Platten: 185 mm + 155 mm · Leistung: 1.500 W + 1.000 W

Was das Gerät ist: Die DKP 5033 E CB ist eine Doppelkochplatte im Edelstahlgehäuse mit zwei unterschiedlich großen Platten: 185 Millimeter mit 1.500 Watt und 155 Millimeter mit 1.000 Watt, zusammen 2.500 Watt. Beide Platten haben einen eigenen, stufenlos regelbaren Thermostat und eine eigene Betriebsleuchte. Zwei Cool-Touch-Griffe werden vor dem ersten Gebrauch mit acht Schrauben montiert. Die Anleitung nennt ein Nettogewicht von rund 3,7 Kilogramm und Maße von 590 mal 70 mal 280 Millimetern samt Griffen.

Einordnung: Im Amazon-Datenfeld steht unter den empfohlenen Verwendungsbereichen neben Büro und Küche auch Camping. Die Anleitung sagt dagegen: „Verwenden Sie das Gerät nicht im Freien.“ Eine Verbrauchsangabe nach Ökodesign-Verordnung enthält sie nicht. Bemerkenswert ist der Garantietext: 24 Monate für Verbraucher, aber nur bei Kauf in Deutschland bei einem Vertragshändler, und Mängel müssen binnen 14 Tagen nach Erkennbarkeit schriftlich angezeigt werden. Die Anleitung trägt den Stand 26.09.16.

Passt: Für Haushalte, die zwei Töpfe gleichzeitig brauchen, etwa Nudeln und Soße, und für die Zeit eines Küchenumbaus, wenn der Herd fehlt. Passt nicht: Für Steckdosen, an denen zugleich ein Wasserkocher oder eine Mikrowelle hängt, denn zusammen ziehen beide Platten 2.500 Watt, und für den Campingplatz, den die Anleitung ausschließt.

Dafür

  • zwei Platten in zwei Größen
  • zwei getrennte Thermostate
  • 24 Monate Garantie laut Anleitung
  • Griffe zum Tragen
  • Edelstahlgehäuse

Dagegen

  • keine Verbrauchsangabe nach Ökodesign-Verordnung
  • 2.500 Watt an einer Steckdose
  • Garantie nur bei Kauf in Deutschland, Mängelanzeige binnen 14 Tagen
  • Camping im Datenfeld, „nicht im Freien“ in der Anleitung
Hersteller und Verkäufer
UnternehmenC. Bomann GmbH; Verkäufer bei Amazon: Amazon
AnschriftHeinrich-Horten-Straße 17, 47906 Kempen (Impressum bomann.de)
Gegründetnicht auffindbar, gesucht im Impressum und auf der Produktseite bomann.de
KontaktTelefon +49 2152 8998-0, info@bomann.de (Impressum); Garantieabwicklung über das Serviceportal sli24.de (Anleitung)
ZeitenServiceportal sli24.de laut Anleitung 24 Stunden an 7 Tagen
Garantie24 Monate für Verbraucher bei Kauf in Deutschland laut Anleitung
Normen und ZeichenKonformität mit Niederspannungs-, EMV-, Ökodesign- und RoHS-Richtlinie laut Anleitung; keine Verbrauchsangabe je kg
HerkunftChina laut Amazon-Datenfeld
Gewichtrund 3,7 kg netto laut Anleitung
Seit wann im HandelAnleitung mit Stand 26.09.16; keine Angabe in den Produktdaten

Auszeichnung für zwei Töpfe: eine große Platte mit 185 mm und 1.500 Watt, eine kleine mit 155 mm und 1.000 Watt, zwei Thermostate, 24 Monate Garantie laut Anleitung.

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Weiße Einzelkochplatte Severin KP 1091 mit schwarzer Gussplatte, roter Kontrollleuchte und weißem Drehregler

Severin KP 1091

Severin Single-Kochplatte, Mobile Herdplatte für Küche und Camping, 1.500 W

4,3von 5, 6.837 Rezensionen am 20.10.2026

Preislage: untere Mitte · Platten: 1 × 185 mm · Leistung: 1.500 W

Was das Gerät ist: Die KP 1091 ist Severins Einzelkochplatte mit einem Heizring von 18,5 Zentimetern und rund 1.500 Watt, stufenloser Temperatureinstellung über einen Drehregler, hochhitzebeständiger Lackierung und Kontrollleuchte. Severins Datenblatt nennt Maße von 25,5 mal 28,8 mal 8,5 Zentimetern, ein Nettogewicht von 2,42 Kilogramm und ein Kabel von 105 Zentimetern. Die Gebrauchsanleitung gilt gemeinsam für die Einzelplatte KP 1091 und die Doppelplatte DK 1042.

Einordnung: Mit 6.837 Rezensionen hat sie die breiteste Bewertungsbasis der Auswahl. Der Angebotstitel nennt „Küche und Camping“, die Anleitung sagt: „Das Gerät darf nur in Innenräumen benutzt werden“ und darf nicht in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit gelagert werden, Gartenhütten eingeschlossen. Ein zweiter Widerspruch betrifft die Garantie: Das Amazon-Datenfeld sagt „Keine garantie“, Severins Produktseite nennt zwei Jahre Garantie. Auf Severins eigener Seite war das Gerät am Prüftag ausverkauft, bei Amazon lieferbar. Severins Produktseite nennt den Kochfeldwerkstoff Guss, die Kabellänge 1.050 Millimeter und führt den Reparaturservice als nicht verfügbar.

Passt: Für alle, die eine einfache Einzelplatte mit großer Bewertungsbasis suchen und sie in der Wohnung, im Büro oder in der Ferienwohnung nutzen. Passt nicht: Für Camping und Gartenhaus, die die Anleitung ausschließt, und für alle, die vor dem Kauf eine Verbrauchsangabe nach Ökodesign-Verordnung sehen wollen.

Dafür

  • größte Bewertungsbasis der Auswahl
  • Heizring 18,5 cm
  • Datenblatt mit Maßen und Gewicht beim Hersteller
  • Ersatzteile über Severins Ersatzteil-Shop laut Anleitung

Dagegen

  • keine Verbrauchsangabe nach Ökodesign-Verordnung
  • „Camping“ im Titel, „nur in Innenräumen“ in der Anleitung
  • Garantieangabe im Datenfeld widerspricht der Herstellerseite
  • Reparaturservice laut Severin-Produktseite nicht verfügbar
Hersteller und Verkäufer
UnternehmenSeverin Elektrogeräte GmbH; Verkäufer bei Amazon: Amazon
AnschriftRöhre 27, 59846 Sundern (Impressum severin.com)
Gegründet1892 laut Gebrauchsanleitung („seit der Gründung 1892“)
KontaktService 02933 982 1460, service@severin.com, Kontaktformular (Impressum)
Zeitenkeine Angabe im Impressum
Garantiezwei Jahre laut Produktseite severin.com; Amazon-Datenfeld: „Keine garantie.“
Normen und ZeichenCE-Kennzeichnung laut Anleitung; keine Verbrauchsangabe je kg; Standby 0,1 W in Severins ErP-Übersicht
HerkunftChina laut Amazon-Datenfeld
Gewicht2,42 kg netto laut Datenblatt
Seit wann im HandelDatenblatt mit Stand 07.03.2026; keine Angabe in den Produktdaten

Die breiteste Bewertungsbasis der Auswahl, mit einer Anleitung, die das Camping ausschließt, das der Titel verspricht.

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Silberfarbene Doppelkochplatte Wiltec 61233 mit zwei gleich großen schwarzen Gussplatten, zwei Kontrolllampen und zwei Drehreglern mit OFF-Stellung

Wiltec 61233

Wiltec Doppelkochplatte 2000W Kochplatte elektrisch mit Thermostat und Überhitzungsschutz Camping Herdplatte aus Gusseisen

3,9von 5, 938 Rezensionen am 20.10.2026

Preislage: Mitte · Platten: 2 × 155 mm · Leistung: 2 × 1.000 W

Was das Gerät ist: Die 61233 ist eine Doppelkochplatte mit zwei gleich großen Gussplatten von 15,5 Zentimetern und je 1.000 Watt, zusammen 2.000 Watt. Jede Platte hat einen Drehregler mit sechs Stellungen, von OFF über die Stufen 1 bis 5, und eine Kontrolllampe, die beim Erreichen der Temperatur erlischt und dann im Takt des Thermostats an- und ausgeht. Die Anleitung nennt 46 mal 26,5 mal 7 Zentimeter, 2,9 Kilogramm, ein Kabel von einem Meter und eine Netzspannung von 230 Volt; die Produktseite nennt 220 bis 240 Volt.

Einordnung: Die Anleitung trägt die Überschrift „Campingdoppelkochplatte“ und schreibt eine Seite später: „Verwenden Sie die Kochplatten nur in geschlossenen Räumen.“ Sie enthält außerdem einen Satz, den keine andere Anleitung kennt: Die Garzeit solle weniger als eine Stunde betragen. Auf Wiltecs Produktseite standen am Prüftag unter „Sicherheitshinweise“ Hinweise zu Campingklappmöbeln, die zu diesem Gerät nicht passen. Plattengröße und Gewicht weichen zwischen den Unterlagen leicht ab: 153 Millimeter auf der Produktseite, 15,5 Zentimeter in der Anleitung, 2,72 Kilogramm im Amazon-Datenfeld, 2,9 in der Anleitung.

Passt: Für zwei kleinere Töpfe gleichzeitig an einer Steckdose, die 2.000 Watt tragen soll, in Wohnung oder Studentenzimmer. Passt nicht: Für große Töpfe über 15,5 Zentimeter Boden, für lange Schmorgerichte über eine Stunde und für den Campingplatz, den der Name verspricht und die Anleitung ausschließt.

Dafür

  • zwei Platten, zusammen 2.000 Watt
  • Drehregler mit OFF-Stellung
  • Verkauf direkt durch den Hersteller
  • deutschsprachige Anleitung und CE-Erklärung beim Hersteller abrufbar

Dagegen

  • nur 15,5-cm-Platten
  • keine Verbrauchsangabe nach Ökodesign-Verordnung
  • „nur in geschlossenen Räumen“ trotz Campingnamen
  • keine Garantieangabe in der Anleitung
  • niedrigste Sternebewertung der Auswahl
Hersteller und Verkäufer
UnternehmenWilTec Wildanger Technik GmbH, zugleich Verkäufer bei Amazon
AnschriftWilhelm-Lexis-Str. 8, 52249 Eschweiler laut Produktseite und CE-Erklärung; Königsbenden 12 laut Anleitung von 2022
Gegründetnicht auffindbar, gesucht in Anleitung und Produktseite wiltec.de
Kontaktservice@wiltec.info, Telefon +49 2403 55592-0 (Anleitung), Kontaktformular wiltec.de
Zeitenkeine Angabe in der Anleitung
Garantiekeine Herstellergarantie in der Anleitung genannt; gesetzliche Gewährleistung über den Verkäufer
Normen und ZeichenCE-Erklärung vom 21.05.2026 mit EN 60335-1, EN IEC 60335-2-9 und EN 50564; keine Verbrauchsangabe je kg
HerkunftChina laut Amazon-Datenfeld
Gewicht2,9 kg laut Anleitung
Seit wann im HandelAnleitung mit Stand 04 2022; keine Angabe in den Produktdaten

Die günstigste Doppelplatte der Auswahl, mit zwei gleich großen Platten und einer Anleitung, die dem eigenen Namen widerspricht.

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Runde Reisekochplatte Rommelsbacher RK 501 mit kleiner Gussplatte, Edelstahlring und schwarzem Gehäuse mit Drehwähler und Aufschrift Made in Germany

Rommelsbacher RK 501

ROMMELSBACHER Reisekochplatte RK 501 – Made in Germany, Gussheizplatte 80 mm Ø, gut geeignet für Reise und Camping, stufenlos regelbar

4,5von 5, 829 Rezensionen am 20.10.2026

Preislage: oberste der Auswahl · Platten: 1 × 80 mm · Leistung: 500 W

Was das Gerät ist: Die RK 501 ist eine Reisekochplatte mit Gussheizplatte von 80 Millimetern und rund 500 Watt, stufenloser Temperaturregelung über einen Drehwähler, Ankochautomatik und Überhitzungsschutz. Die Ankochautomatik heizt laut Anleitung mit voller Leistung, bis die eingestellte Stufe erreicht ist, dann übernimmt der Thermostat. Rommelsbacher nennt sie auf der eigenen Seite die kleinste elektrische Kochplatte „Made in Germany“ und empfiehlt sie wegen des kleinen Durchmessers für italienische Espressokocher. Der Standby-Verbrauch liegt laut Anleitung bei null Watt. Die Variante RK 501/SU hat einen Spannungswahlschalter für 115 und 230 Volt, die Variante RK 501/S ein Reißverschlussetui.

Einordnung: Die Anleitung bestimmt das Gerät zum Erwärmen und Warmhalten kleiner Getränke- und Speisemengen. Sie empfiehlt den Originaltopf, dessen Boden gegen Abrutschen geformt ist, und verbietet, das Gerät im Freien oder in feuchten Räumen zu lagern. Das Amazon-Datenfeld nennt als Bedienelement „Drucktaste“, Anleitung und Produktfoto zeigen einen Drehwähler. Mit 80 Millimetern liegt die Platte unter der Mindestgröße von 100 Millimetern, ab der die Ökodesign-Verordnung von einer Kochzone spricht; eine Verbrauchsangabe je Kilogramm ist deshalb nicht zu erwarten.

Passt: Für den Espressokocher am Morgen, zum Warmhalten einer Soße bei Tisch und für Reisende mit wenig Gepäck. Passt nicht: Für richtiges Kochen mit normalen Töpfen, für das 500 Watt und 80 Millimeter nicht ausgelegt sind, und für den Campingplatz im Freien.

Dafür

  • Gussplatte passend für kleine Espressokocher
  • Ankochautomatik
  • Made in Germany laut Hersteller und Datenfeld
  • Standby-Verbrauch null Watt laut Anleitung
  • beste Sternebewertung der Auswahl

Dagegen

  • nur 500 Watt und 80 mm
  • für kleine Mengen bestimmt
  • oberste Preislage der Auswahl
  • Datenfeld nennt Drucktaste statt Drehwähler
Hersteller und Verkäufer
UnternehmenRommelsbacher ElektroHausgeräte GmbH; Verkäufer bei Amazon: Amazon
AnschriftRudolf-Schmidt-Straße 18, 91550 Dinkelsbühl (Anleitung)
Gegründet1928 in Stuttgart laut Unternehmensseite rommelsbacher.de
KontaktKundenservice 09851/5758-32, Zentrale 09851/5758-0, service@rommelsbacher.de (Anleitung)
Zeitenkeine Angabe in der Anleitung
Garantiezwei Jahre Qualitätsgarantie für in Deutschland gekaufte Produkte laut Anleitung
Normen und Zeichenkeine Verbrauchsangabe; Platte unter 100 mm Kochzonen-Mindestgröße der Verordnung 66/2014
HerkunftDeutschland laut Amazon-Datenfeld und Produktseite
Gewichtkeine Angabe in Anleitung und Datenfeld
Seit wann im HandelAnleitung mit Stand Ro-03/18; keine Angabe in den Produktdaten

Die kleinste Platte der Auswahl, in Deutschland gefertigt, für Espressokocher und kleine Mengen gebaut.

Rommelsbacher RK 501 bei Amazon ansehen

Vier der fünf Geräte verkauft Amazon selbst, das fünfte der Hersteller Wiltec. Hinter den fünf Angeboten stehen vier Unternehmen: Severin aus Sundern, Bomann aus Kempen, Wiltec aus Eschweiler und Rommelsbacher aus Dinkelsbühl, das zwei der fünf Geräte liefert, eines davon unter dem Namen ELTAC.

Nach Bedarf sortiert, ergibt sich aus den fünf Beschreibungen eine einfache Zuordnung. Eine Kochstelle für normale Töpfe mit nachlesbarem Verbrauch: die ELTAC EK 18. Eine Kochstelle mit der größten Bewertungsbasis und einer Anleitung, die Büros ausdrücklich nennt: die Severin KP 1091. Zwei Kochstellen für einen großen und einen kleinen Topf: die Bomann DKP 5033 E CB. Zwei gleich große Kochstellen für kleinere Töpfe in der mittleren Preislage: die Wiltec 61233, mit dem Vorbehalt der Garzeit unter einer Stunde. Ein Espressokocher oder kleine Mengen unterwegs: die Rommelsbacher RK 501.

Bei keinem Bedarf steht „draußen“ als Bedingung, denn keine der Anleitungen lässt das zu. Und bei keinem steht eine Zeitfunktion. Wer eine dieser beiden Eigenschaften braucht, findet sie in dieser Gerätegruppe nicht, sondern bei anderen Bauarten.

Fünf Werte für eine Technik: was das Datenfeld „Heizelement“ verrät

Alle fünf Geräte heizen auf dieselbe Weise: Unter einer Gussplatte liegt eine elektrische Heizung, die die Platte erwärmt, und die Platte gibt die Wärme an den Topfboden weiter. Im Amazon-Datenfeld „Heizelement“ stehen für diese eine Technik fünf verschiedene Einträge. Bei der Severin KP 1091 steht „Strahlend“, bei der Bomann „Edelstahl“, bei der Wiltec ebenfalls „Strahlend“, bei der Rommelsbacher RK 501 „Offen“ und bei der ELTAC „Masse“. Nur der letzte Eintrag beschreibt die Technik so, wie die Hersteller sie in ihren eigenen Unterlagen nennen.

„Strahlend“ ist dabei der irreführendste Eintrag, denn Strahlungsheizkörper sind die Technik unter Glaskeramikflächen, also eines anderen Gerätetyps. Wer bei Amazon nach Strahlungskochfeldern filtert, findet Gussplatten, und wer nach Massekochplatten sucht, findet sie nur, wenn der Verkäufer das Feld richtig gefüllt hat. Die Doppelplatte DK 1042 von Severin, die dieselbe Anleitung wie die KP 1091 hat, führt im Datenfeld „Spule“, die Clatronic EKP 3788 aus der Trefferliste ebenfalls.

Dieselbe Unschärfe betrifft das Bedienelement. Bei der RK 501 nennt das Datenfeld „Drucktaste“, Anleitung und Produktfoto zeigen einen Drehwähler. Bei den vier anderen steht „Drehknopf“, was zur Anleitung passt. Und beim Material: Die Severin KP 1091 führt „Kunststoff“, obwohl Severins Datenblatt das Kochfeldmaterial als Guss nennt; die Doppelplatte DK 1042 führt im selben Feld „Gusseisen“.

Für den Kauf heißt das nicht, dass die Geräte falsch sind, sondern dass das Datenfeld kein verlässlicher Filter ist. Wer eine Massekochplatte sucht, erkennt sie am Bild, an der Plattengröße in Millimetern und an der Anleitung, nicht am Feld „Heizelement“. Bei den beiden Severin-Geräten steht außerdem ein Unterschied, den man nicht erwartet: Die KP 1091 trägt im Datenfeld das Ursprungsland China, die DK 1042 Deutschland, bei gemeinsamer Anleitung.

Die Doppelplatte DK 1042 zeigt, wie eng die beiden Severin-Geräte verwandt sind: Laut Angebot hat sie zwei Heizringe mit 18,5 und 15,5 Zentimetern, zusammen 2.500 Watt, dieselbe stufenlose Temperatureinstellung über Drehregler, dieselbe hochhitzebeständige Lackierung und dieselbe Kontrollleuchte. Sie stand am Prüftag mit 3.992 Rezensionen bei 4,3 Sternen. In die Auswahl kam sie nicht, weil die Bomann-Doppelplatte dieselbe Aufteilung der Plattengrößen bietet und ihre Anleitung zusätzlich die Garantiebedingungen ausschreibt; die Severin-Anleitung verweist für den Kundendienst auf einen Anhang.

Wer die Severin trotzdem als Doppelplatte kaufen will, findet in der gemeinsamen Anleitung dieselben Regeln wie für die KP 1091: nur in Innenräumen, drei Minuten Einbrennen, Topf mindestens so groß wie die Platte, Reparaturen nur durch den Kundendienst. Und dasselbe Fehlen einer Verbrauchsangabe nach Ökodesign-Verordnung.

Massekochplatte gegen Induktion: 195 Wattstunden auf beiden Typenschildern

Unter den Suchanfragen steht „Kochplatte nicht Induktion“ und „elektrische Kochplatte ohne Induktion“, und oft folgt die Frage, wie viel mehr Strom eine Massekochplatte braucht. Der Hersteller, der für beide Techniken eine Verbrauchsangabe nach Verordnung veröffentlicht, gibt darauf eine Antwort, mit der kaum jemand rechnet. Rommelsbacher nennt für die Massekochplatte EK 18 195 Wattstunden je Kilogramm. Für die eigenen Induktionsplatten CT 2010/IN und CT 3410/IN nennt die Anleitung ebenfalls 195 Wattstunden je Kilogramm, geprüft nach derselben Norm.

Daraus folgt nicht, dass Induktion und Massekochplatte im Alltag gleich viel verbrauchen. Beide Angaben liegen genau auf dem Wert, den die Verordnung seit 2019 als Obergrenze formuliert, und die Verordnung erlaubt bei der Überprüfung Toleranzen. Was daraus folgt, ist enger: Wer allein nach den veröffentlichten Herstellerwerten entscheidet, findet beim selben Hersteller keinen Unterschied. Die Behauptung, Induktion spare gegenüber der Gussplatte einen festen Anteil, lässt sich mit diesen Unterlagen nicht belegen.

Wo Induktion anders arbeitet, sagt dieselbe Anleitung der Induktionsplatten an anderer Stelle: Das Gerät erkennt, ob geeignetes Kochgeschirr auf der Kochstelle steht, und schaltet in den Standby, wenn binnen 60 Sekunden kein Topf erkannt wird. Die Massekochplatte dagegen heizt, solange sie eingeschaltet ist, mit oder ohne Topf, und gibt nach dem Ausschalten Restwärme ab. Rommelsbacher rät bei der RK 501 ausdrücklich, das Gerät rechtzeitig auszuschalten und die in der Heizplatte gespeicherte Energie zum Warmhalten zu nutzen; die ELTAC-Anleitung empfiehlt dasselbe beim Schmelzen und Warmhalten.

Für den Kauf heißt das: Die Massekochplatte ist nicht aus Gründen des Verbrauchs zweite Wahl, sondern aus Gründen der Bedienung. Sie braucht länger zum Aufheizen, bleibt länger heiß und regelt träger. Dafür funktioniert sie mit jedem ebenen Topf. Wer bereits induktionsgeeignetes Geschirr hat oder es anschaffen will, findet im Ratgeber welches Kochgeschirr für Induktion taugt die Prüfung am eigenen Topf.

Die dritte Technik, die zwischen beiden liegt, ist die Glaskeramik mit Strahlungsheizkörper. Sie funktioniert wie die Gussplatte mit jedem Topf, hat aber eine glatte Fläche, die sich wie ein Herd abwischen lässt. Für die fünf Geräte dieser Seite gilt das nicht: Ihre Platten liegen erhaben im Gehäuse, keine der fünf Anleitungen nennt eine Restwärmeanzeige, und Bomann und Rommelsbacher warnen ausdrücklich, dass die Platte nach dem Ausschalten noch heiß ist. Wer auf eine Anzeige für Restwärme Wert legt, prüft sie vor dem Kauf eines anderen Geräts in dessen Anleitung.

Was eine Stunde Kochen und ein Jahr Betrieb kosten

Für die Kosten gibt es zwei Rechenwege, und beide brauchen den Strompreis. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft nennt in seiner Strompreisanalyse für Haushalte 2026 bisher durchschnittlich 37,0 Cent je Kilowattstunde. Dieser Wert steht in beiden Rechnungen; wer einen anderen Tarif hat, setzt im Rechner den eigenen Preis ein.

Der BDEW schlüsselt den Durchschnitt auf: 15,2 Cent entfallen auf Beschaffung und Vertrieb, 9,2 Cent auf Netzentgelte, 12,6 Cent auf Steuern, Abgaben und Umlagen. Die Netzentgelte sind laut BDEW gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Cent gesunken, was der Verband auf den Zuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten zurückführt. Für eine Kochplatte zählt nur die Summe, aber die Aufteilung erklärt, warum zwei Haushalte in verschiedenen Netzgebieten für dieselbe Kilowattstunde verschieden viel zahlen.

Der erste Weg geht über die Leistung. Eine Platte mit 1.500 Watt, die eine Stunde lang durchgehend heizt, verbraucht 1,5 Kilowattstunden, also rund 56 Cent. Diese Rechnung ist eine Obergrenze, denn der Thermostat schaltet die Heizung ab, sobald die eingestellte Temperatur erreicht ist; die Kontrolllampe zeigt das an. Die Bomann-Doppelplatte kommt mit beiden Platten auf 2.500 Watt, rund 93 Cent für eine Stunde Volllast. Die Reisekochplatte mit 500 Watt liegt bei einem Drittel der Einzelplatte.

Der zweite Weg geht über die Verbrauchsangabe nach Verordnung. 195 Wattstunden je Kilogramm Wasser heißt: Wer jeden Tag ein Kilogramm Wasser nach dem Prüfverfahren erhitzt, braucht im Jahr rund 71 Kilowattstunden, bei 37,0 Cent rund 26 Euro. Die Mengen im Rechner unten sind Annahmen und lassen sich ändern; die Zahl je Kilogramm stammt aus der ELTAC-Anleitung, der Preis vom BDEW.

Ein Beispiel macht die Größenordnung greifbar. Wer drei Wochen Küchenumbau mit einer Kochplatte überbrückt und dabei, als Annahme, drei Kilogramm Speisen und Wasser am Tag erhitzt, kommt nach dem Wert je Kilogramm auf rund 12 Kilowattstunden, bei 37,0 Cent also auf rund 4,50 Euro für den ganzen Umbau. Rechnet man stattdessen über die Leistung und nimmt an, die Doppelplatte laufe jeden Tag eine Stunde mit beiden Platten auf voller Stufe, sind es 52,5 Kilowattstunden und rund 19 Euro. Die Wahrheit liegt zwischen beiden Rechnungen, weil der Thermostat die Heizung immer wieder abschaltet.

Stromkosten einer Massekochplatte über die gewählte Zeit

Verbrauch je Kilogramm aus der ELTAC-Anleitung (195 Wh/kg), Strompreis aus der BDEW-Strompreisanalyse (37,0 ct/kWh). Die Tagesmengen der Profile sind Annahmen.

Strom für 1 kg Wasser am Tag

195 Wh/kg × 365 Tage laut ELTAC-Anleitung (Verordnung 66/2014); Preis BDEW-Strompreisanalyse, Haushalte 2026 bisher

  • Strom für 1 kg Wasser am Tag: 71,2 kWh im Jahr mal 0,37 = 26,34 Euro im Jahr

Laufende Kosten: 26,34 Euro im Jahr

Über ein Jahr: 26,34 Euro

Typische Nutzungsprofile mit den Startwerten dieser Seite
ProfilStrom für 1 kg Wasser am TagIm JahrÜber 5 Jahre
GelegenheitAnnahme: rund ein halbes Kilogramm am Tag, etwa Tee und ein kleiner Topf35,6 kWh im Jahr13,17 Euro13,17 Euro65,86 Euro
ZweitkochstelleAnnahme: ein Kilogramm am Tag71,2 kWh im Jahr26,34 Euro26,34 Euro131,72 Euro
KüchenumbauAnnahme: drei Kilogramm am Tag, die Kochplatte ersetzt den Herd213,6 kWh im Jahr79,03 Euro79,03 Euro395,16 Euro

ELTAC EK 18, Erweiterte Produktinformationen gemäß Verordnung (EU) 66/2014 (195 Wh/kg, DIN EN 60350-2); BDEW-Strompreisanalyse, abgerufen am 20.10.2026 (37,0 ct/kWh). Profile sind Annahmen.

Die Rechnung läuft allein im Browser. Es wird nichts gespeichert und nichts übertragen.

Beide Wege zeigen dieselbe Größenordnung: Eine Kochplatte als zweite Kochstelle kostet im Betrieb wenige Euro bis einige Dutzend Euro im Jahr. Der Unterschied zwischen zwei Massekochplatten derselben Leistung ist aus den Unterlagen nicht zu beziffern, weil nur eine den Wert angibt. Wer genauer rechnen will, findet die Grundlagen zu Leistung und Absicherung im Ratgeber wie viel Watt eine Kochplatte braucht.

Ein Posten, der bei vielen Elektrogeräten zählt, fällt bei diesen Kochplatten kaum ins Gewicht: der Standby. Rommelsbacher nennt für die ELTAC und die RK 501 null Watt, Severin führt die KP 1091 in seiner Übersicht mit 0,1 Watt. Für Bomann und Wiltec gibt es keine Angabe. Alle Anleitungen verlangen ohnehin, den Netzstecker nach dem Gebrauch zu ziehen: Severin nach jedem Gebrauch, bei Störungen und vor jeder Reinigung, Rommelsbacher für eine sichere Ausschaltung nach jedem Gebrauch, Bomann immer, wenn das Gerät nicht verwendet wird.

Wer das befolgt, hat keinen Standby-Verbrauch und schaltet zugleich das Risiko einer vergessenen Platte aus. Denn bei allen fünf Geräten bedeutet „aus“ nur, dass der Drehregler auf MIN oder OFF steht. Eine Abschaltautomatik, die eine vergessene Platte nach einiger Zeit ausschaltet, hat keine der fünf.

Einzel- oder Doppelkochplatte an einer Steckdose

Die Einzelplatten der Auswahl ziehen 1.500 Watt, die Doppelplatten 2.000 und 2.500 Watt, die Reisekochplatte 500. Severin und Rommelsbacher verlangen ausdrücklich eine vorschriftsmäßig installierte Schutzkontaktsteckdose, Wiltec einen Stromkreis, der den behördlichen Vorschriften entspricht, Bomann die Übereinstimmung mit der Spannung auf dem Typenschild. Severin, Rommelsbacher und Wiltec schreiben außerdem, das Gerät sei nicht dazu bestimmt, mit einer externen Zeitschaltuhr oder einem separaten Fernwirksystem betrieben zu werden. Das ist bei allen drei derselbe Satz, und er schließt die Funksteckdose ebenso aus wie die mechanische Zeitschaltuhr.

Bei Doppelplatten kommt die Aufteilung dazu. Bomann gibt die große Platte mit 1.500 und die kleine mit 1.000 Watt an, Wiltec beide mit 1.000 Watt. Wer an derselben Steckdose zusätzlich einen Wasserkocher betreibt, addiert dessen Leistung. Wie eine Steckdose, eine Verlängerung und eine Mehrfachleiste mit solchen Lasten umgehen und was ein Hersteller dazu ausdrücklich verbietet, beschreibt der Ratgeber ein mobiles Kochfeld richtig anschließen.

Für die Wahl zwischen Einzel- und Doppelplatte genügt meist eine Frage: Wie oft stehen zwei Töpfe gleichzeitig auf dem Herd? Wer nur gelegentlich Wasser oder eine Suppe erhitzt, braucht eine Platte. Wer während eines Küchenumbaus täglich kocht, braucht zwei. Die Doppelplatte ist dann nicht nur bequemer, sondern verhindert, dass ein Gericht auf der Platte warten muss, während das andere abkühlt.

Die beiden Doppelplatten der Auswahl unterscheiden sich in einem Punkt, der im Alltag mehr zählt als die Gesamtleistung. Bei der Bomann sind die Platten unterschiedlich groß, 185 und 155 Millimeter, und ihre Leistung ist entsprechend aufgeteilt. Bei der Wiltec sind beide gleich groß, 155 Millimeter. Wer einen großen Topf und einen kleinen hat, ist mit der ungleichen Aufteilung besser bedient; wer zwei kleine Töpfe gleich lang kochen will, mit der gleichen. Die ELTAC-Anleitung beschreibt dasselbe Prinzip für ihre Doppelplatten DK 28 und DK 29 mit 180 und 145 Millimetern.

Bei der Bomann sind vor dem ersten Gebrauch die Griffe zu montieren: zwei Kaltkontaktgriffe, zwei Verkleidungen, acht Schrauben, vier Abdeckungen. Die Anleitung warnt, die Schrauben nur handfest anzuziehen, weil Überdrehen das Gerät beschädigen könne. Mit den Griffen lässt sich die Platte laut Bomann auch tragen, wenn sie noch warm ist; vor dem Bewegen soll sie laut derselben Anleitung trotzdem vollständig abkühlen.

Der häufigste Grund für eine Doppelplatte ist der Küchenumbau. Für diese Wochen zählen drei Dinge mehr als sonst: dass zwei Töpfe gleichzeitig kochen, dass die Platte auf einer hitzebeständigen Fläche steht, die es in einer halb ausgeräumten Küche oft nicht gibt, und dass die Steckdose nicht zugleich den Kühlschrank und die Kaffeemaschine versorgt. Bomann verlangt eine stabile, ebene und flache Oberfläche, Rommelsbacher eine wärmebeständige ohne Lack und Tischdecke. Ein Tapeziertisch mit Kunststoffplatte erfüllt beides nicht.

Nach dem Umbau stellt sich die Frage, was aus der Platte wird. Severin rät, das Gerät nicht in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit zu lagern, Rommelsbacher, es nicht im Freien oder in feuchten Räumen zu lagern. Ein trockener Schrank in der Wohnung ist der richtige Ort, der Keller nach Severins Beispiel nicht. Und wer sie Jahre später wieder hervorholt, prüft vor dem Einschalten Kabel und Platte, wie es Severin, Bomann und Rommelsbacher vor jeder Inbetriebnahme verlangen.

Für Induktion gibt es dieselbe Abwägung, mit anderen Zahlen. Wie zwei Induktionszonen sich eine Steckdose teilen und ob beide gleichzeitig voll heizen dürfen, prüft der Vergleich der Doppel-Induktionskochplatten.

Plattengröße und Topfboden: warum der Topf nicht kleiner sein darf

Bei einer Massekochplatte entscheidet der Durchmesser darüber, welcher Topf passt. Severin schreibt dazu in der Anleitung: Der Topf muss mindestens so groß sein wie die Kochplatte, sonst geht ungenutzt Wärme verloren, und die Kochplatte kann sich verziehen. Wiltec zeigt in der Anleitung vier Töpfe und nennt einen zu kleinen, einen zu großen und einen mit gewölbtem Boden ungeeignet. Rommelsbacher schreibt bei der ELTAC, bei unebenem oder zu kleinem Topfboden verschwende man Energie.

Severin KP 1091185 mm MillimeterBomann DKP 5033185 mm Millimeter▶ ELTAC EK 18180 mm MillimeterWiltec 61233155 mm MillimeterRommelsbacher RK 50180 mm Millimeter
Durchmesser der größten Platte laut Hersteller. Severin KP 1091 185 Millimeter, Bomann DKP 5033 185, ELTAC EK 18 180, Wiltec 61233 155, Rommelsbacher RK 501 80. Die Verordnung 66/2014 spricht ab 100 Millimetern von einer Kochzone.
Die Werte als Liste
  • Severin KP 1091: 185 mm Millimeter
  • Bomann DKP 5033: 185 mm Millimeter
  • ELTAC EK 18: 180 mm Millimeter
  • Wiltec 61233: 155 mm Millimeter
  • Rommelsbacher RK 501: 80 mm Millimeter
Severin Datenblatt KP 1091, Bomann Anleitung DKP 5033, ELTAC Anleitung EK 18, Wiltec Anleitung 61233, Rommelsbacher Anleitung RK 501; abgerufen am 20.10.2026. Mindestgröße einer Kochzone: Verordnung (EU) Nr. 66/2014, Artikel 2.

Die großen Platten mit 180 und 185 Millimetern passen zu einem üblichen Kochtopf mit 18 oder 20 Zentimetern Boden. Die Wiltec mit 155 Millimetern verlangt kleinere Töpfe, und ein großer Nudeltopf steht über. Das ist kein Sicherheitsproblem, aber Wiltec nennt einen zu großen Topf ausdrücklich ungeeignet. Für die Bomann-Doppelplatte heißt die Aufteilung: großer Topf auf die große Platte, kleiner auf die kleine.

Dazu kommt der Boden. Severin empfiehlt Spezialelektrotöpfe mit plangeschliffenem Boden und warnt vor verrußten Töpfen, Bomann verlangt flache Böden, Rommelsbacher schließt Kochgefäße aus Kunststoff, minderwertigem Email, Porzellan und Aluminiumfolie aus; die ELTAC-Anleitung nennt allerdings eine Zeile vorher feuerfestes Glas und Porzellan als geeignet und widerspricht sich damit selbst. Ein Topf, der auf einem alten Gasherd gute Dienste getan hat und einen leicht gewölbten Boden hat, ist auf einer Gussplatte die schlechteste Wahl.

Wiltec beschreibt auf der Produktseite, die Platte eigne sich für alle Glas- und Keramikböden sowie flache Metallkochtöpfe und Teekessel. Ein Teekessel mit flachem Boden passt damit ebenso wie ein Kochtopf; ein Flötenkessel mit schmalem Fuß auf einer 155-Millimeter-Platte lässt nach der Anleitung desselben Herstellers Ränder frei und verschenkt Wärme. Rommelsbacher verkauft für die RK 501 einen Originaltopf als Zubehör, dessen Boden gegen Abrutschen geformt ist.

Für die Frage „Kochplatte für große Töpfe“ ist die Auswahl schnell sortiert: Die Platten mit 180 und 185 Millimetern tragen einen Topf, dessen Boden diese Größe hat; einen Bräter oder einen Einkochtopf mit deutlich größerem Boden trägt keine der fünf so, wie die Hersteller es verlangen. Wer regelmäßig in großen Töpfen kocht, kommt mit einer Kochplatte nicht aus, egal mit welcher Technik.

Camping, Balkon, Gartenhaus: was die Anleitungen erlauben

Unter den Suchanfragen stehen „Kochplatte für Camping“, „Kochplatte für draußen“, „Kochplatte Balkon“ und „Kochplatte Wohnmobil“. Die Anleitungen der fünf Geräte beantworten die Frage einheitlicher als ihre Angebote. Severin: nur in Innenräumen, von Regen und Nässe fernhalten, nicht in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit lagern, als Beispiele nennt die Anleitung Keller, Dachböden und Gartenhütten. Bomann: nicht im Freien, fern von Feuchtigkeit und direkter Sonne. Wiltec: nur in geschlossenen Räumen.

Rommelsbacher formuliert bei der RK 501 und der ELTAC enger: Das Gerät nicht im Freien oder in feuchten Räumen lagern, und die Heizplatten stets trocken halten, weil Nässe und Dampf zu Rostansatz führen. Die Nutzung im Freien schließt diese Anleitung nicht wörtlich aus, die Lagerung schon. Auch die Ökodesign-Verordnung trennt hier: Kochgeräte für den Außenbereich nimmt sie von ihren Regeln aus, die Geräte dieser Seite sind als Haushaltsgeräte beschrieben.

Wohnmobil und Wohnwagen sind Innenräume, und die Anleitungen schließen sie nicht aus. Dort zählen andere Fragen: ob der Stromanschluss des Platzes 1.500 Watt trägt, ob die Platte auf einer hitzebeständigen, stabilen Fläche steht und ob die Belüftung reicht, denn Severin verlangt rund zehn Zentimeter Abstand zu Wänden und freie Luftzirkulation unter dem Gerät. Was Induktion im Camper anders macht, beschreibt der Vergleich der Induktionsplatten fürs Camping.

Wer im Zelt oder unter dem Vorzelt kochen will, findet in keiner der fünf Anleitungen eine Erlaubnis. Die ehrliche Antwort auf „Kochplatte Camping“ lautet deshalb: im Wohnmobil ja, unter freiem Himmel nach den Unterlagen dieser Hersteller nein. Dass vier Angebote trotzdem mit Camping werben, ist der Grund für die erste Zeile dieser Seite.

Wiltec führt die Doppelkochplatte auf der eigenen Website unter „Sport & Freizeit“, „Camping & Outdoor“, „Campingküche“ und beschreibt sie dort als kompakten Elektrokocher für Camping. Die CE-Konformitätserklärung vom 21. Mai 2026 nennt als angewandte Normen unter anderem EN 60335-1 und EN IEC 60335-2-9, die Sicherheitsnorm für Kochplatten und ähnliche Geräte, und EN 50564 für den Standby-Verbrauch. Eine Norm für Geräte im Freien nennt sie nicht. Die Bedienungsanleitung im selben Downloadbereich sagt „nur in geschlossenen Räumen“.

Unter der Überschrift „Sicherheitshinweise“ standen auf Wiltecs Produktseite am Prüftag Hinweise zu Campingklappmöbeln: Sie seien für den Gebrauch im Innen- oder Außenbereich als Sitz- und Abstellmöbel vorgesehen. Das ist ersichtlich ein Textbaustein der falschen Produktgruppe. Wer auf der Produktseite nach der Regel für das Freie sucht, findet dort also einen Satz über Möbel, der das Außenbereich erlaubt, und muss die PDF-Anleitung öffnen, um die tatsächliche Regel für die Kochplatte zu lesen.

Die erste Inbetriebnahme: warum eine neue Kochplatte qualmt

„Neue Kochplatte qualmt“ ist eine der häufigeren Suchanfragen, und die Anleitungen erklären sie. Severin: Vor der ersten Inbetriebnahme das Gerät bei ausreichender Lüftung auf der stärksten Stufe etwa drei Minuten ohne Topf aufheizen; die dabei auftretende Rauchentwicklung sei ohne Bedeutung. Rommelsbacher bei der RK 501: rund fünf Minuten ohne Topf auf höchster Stufe, damit die Plattenbeschichtung ihre optimale Schutzwirkung erhält. Bei der ELTAC: rund zehn Minuten je Heizplatte.

Bomann und Wiltec nennen in ihren Anleitungen kein Einbrennen. Die Bomann-Anleitung verlangt vor dem ersten Gebrauch nur die Montage der Griffe, die Wiltec-Anleitung Hinweise zum passenden Topf. Wer eine dieser beiden Platten kauft und beim ersten Einschalten Rauch sieht, findet dazu in der Anleitung keinen Satz. Die Erfahrung der drei anderen Hersteller legt nahe, dass es sich um dieselbe Beschichtung handelt; belegt ist das für diese beiden Geräte nicht.

Für alle fünf gilt dieselbe Vorsicht beim ersten Mal: Fenster öffnen, nichts auf die Platte stellen, nicht unbeaufsichtigt lassen. Severin empfiehlt ausdrücklich geöffnete Fenster und Balkontüren. Rauchmelder in der Nähe können anschlagen, und wer die Platte in einer kleinen Büroküche einbrennt, warnt besser die Kollegen vor.

Der Unterschied zwischen drei und zehn Minuten hat mit der Plattenzahl und der Größe zu tun. Die ELTAC-Anleitung gilt auch für die Doppelplatten DK 28 und DK 29 und verlangt das Aufheizen für jede Heizplatte einzeln. Severins drei Minuten gelten für die Einzel- und die Doppelplatte gleichermaßen. Rommelsbachers fünf Minuten für die kleine RK 501 liegen dazwischen. Eine Begründung für die unterschiedlichen Zeiten nennt keine der Anleitungen; sie nennen nur das Ziel, die Schutzwirkung der Plattenbeschichtung.

Nach dem Einbrennen beschreibt Severin die Reinigung wie nach jedem Gebrauch: abkühlen lassen, Netzstecker ziehen, feucht abwischen. Wer die Platte beim zweiten Einschalten wieder qualmen sieht, prüft zuerst, ob beim ersten Kochen etwas übergelaufen und auf der Platte eingebrannt ist. Severin rät, übergelaufenes Kochgut nach dem Gebrauch abzuwischen; was auf einer heißen Gussplatte liegen bleibt, verkohlt.

Rost, Pflegemittel, Reinigung: was die Gussplatte braucht

Unter den Suchanfragen stehen „Kochplatte rostet“ und „Kochplatte pflegen“. Rommelsbacher schreibt die Ursache in beide Anleitungen: Halten Sie die Heizplatten stets trocken, Nässe und Dampf führen zu Rostansatz. Severin empfiehlt, die Kochplatten von Zeit zu Zeit mit einem Spezialpflegemittel zu behandeln. Bomann schreibt für das Edelstahlgehäuse feuchtes Tuch mit Spülmittel oder Cremereiniger vor, nie Drahtbürste oder scheuernde, ätzende oder säurehaltige Mittel.

Einig sind sich alle Hersteller beim Wasser: Gerät, Kabel und Stecker nie eintauchen, vor der Reinigung den Netzstecker ziehen und das Gerät abkühlen lassen. Rommelsbacher verbietet zusätzlich den Dampfreiniger und kaltes Wasser auf der heißen Platte. Die ELTAC-Anleitung weist bei den Edelstahlmodellen EK 19 und DK 29 darauf hin, dass die Edelstahloberfläche anlaufen kann und das kein Reklamationsgrund sei.

Übergelaufenes Kochgut wird nach Severin mit einem feuchten Tuch abgewischt. Bei Gussplatten heißt das: nach dem Abkühlen wischen, danach trocknen, nicht in der Spüle einweichen. Wer die Platte in einem Kellerregal oder Gartenschuppen lagert, lagert sie nach Severins Anleitung am falschen Ort. Die Reinigung einer Glaskeramikfläche ist eine andere Aufgabe, mit Schaber und eingebranntem Zucker; sie steht im Vergleich der mobilen Ceranfelder.

Für Ersatzteile gehen die Hersteller verschiedene Wege. Severin verweist in der Anleitung auf den Ersatzteil-Shop im Service Center der eigenen Website, nennt auf der Produktseite der KP 1091 aber zugleich: Reparaturservice nicht verfügbar. Rommelsbacher führt auf der Produktseite der RK 501 ein Etui und einen Originaltopf als Zubehör. Bomann schreibt „Nur Original-Ersatzteile verwenden“ und bietet laut Anleitung nach der Garantie Reparaturen zum Festpreis an. Wiltec nennt in der Anleitung eine Retourenabteilung und bittet, vor jeder Rücksendung das Serviceteam zu kontaktieren.

Im Amazon-Datenfeld steht bei drei Angeboten eine „Verfügbarkeitsdauer für EU-Ersatzteile“: ein Jahr bei der Severin DK 1042 und der Clatronic EKP 3788, zwei Jahre bei der Bomann DKP 5033. Was dieses Feld genau bedeutet und wer es verbindlich ausfüllt, sagt das Angebot nicht. Bei einem Gerät, das Rommelsbacher seit Jahrzehnten baut, ist ein Ersatzteil eher zu finden als bei einem Modell, das nach zwei Jahren aus dem Sortiment fällt; belegt ist das für die Geräte dieser Seite aber nicht.

Thermostat und Kontrolllampe: heizt ständig voll oder wird nicht heiß

„Kochplatte heizt ständig voll“ und „Kochplatte wird nicht heiß“ sind zwei Suchanfragen, die auf dieselbe Funktion zielen. Alle fünf Geräte regeln die Temperatur mit einem Thermostat. Die Kontrolllampe leuchtet, solange die Platte aufheizt, und erlischt, sobald die eingestellte Temperatur erreicht ist; danach geht sie im Takt des Thermostats an und aus. So steht es bei Severin, bei Rommelsbacher und bei Wiltec, dort mit dem Zusatz, die Lampe zeige so an, dass die Temperatur gehalten werde.

Eine Lampe, die dauerhaft leuchtet, obwohl die Platte längst heiß ist, deutet deshalb auf einen Thermostat, der nicht mehr abschaltet. Eine Platte, die trotz leuchtender Lampe nicht heiß wird, deutet auf die Heizung. Beides ist nach den Anleitungen kein Fall für den eigenen Schraubenzieher: Severin lässt Reparaturen am Gerät und an der Anschlussleitung nur durch den eigenen Kundendienst zu, Rommelsbacher nur durch autorisierte Fachbetriebe oder den Werkskundendienst, Bomann nur durch einen autorisierten Techniker.

Wiltec gibt den Stufen eine Bedeutung: 1 zum Schmoren empfindlicher Lebensmittel und Andicken von Soßen, 2 zum langsamen Garen, 3 zum Kochen großer Mengen, 4 zum leichten Braten, 5 zum schnellen Erhitzen. Severin teilt die Skala anders ein: MAX zum Ankochen und Anbraten, 4 bis 5 zum Kochen und Braten, 3 bis 4 zum Fortkochen, 1 bis 2 zum Warmhalten. Die Zahlen auf zwei Drehreglern bedeuten also nicht dasselbe, und wer die Platte wechselt, stellt sein Rezept neu ein.

Bomann beschreibt die Skala nur mit MIN und MAX und überlässt die Stufen dem Nutzer, Rommelsbacher bei der ELTAC ebenso. Wiltec setzt den Stufen eine Bemerkung hinzu, die Ehrlichkeit verrät: Die Angaben seien nur Näherungswerte, die einzelnen Stufen könnten für unterschiedliche Töpfe, Pfannen und Speisen abweichen. Und Wiltec schreibt als einzige Anleitung, die Garzeit solle weniger als eine Stunde betragen. Wer Gulasch oder Brühe über Stunden schmoren will, liest diesen Satz vor dem Kauf.

Alle Hersteller raten, die Restwärme zu nutzen. Wiltec: rechtzeitig ausschalten oder auf eine niedrigere Stufe stellen, die Platte bleibe einige Minuten heiß, sodass die Speise zu Ende garen könne. Rommelsbacher bei der ELTAC: die Kochzone frühzeitig abschalten und die Restwärme zum Warmhalten und Schmelzen nutzen. Bei einer Gussplatte ist das mehr als ein Spartipp, denn ihre Masse speichert Wärme, die sonst nach dem Ausschalten an die Küchenluft geht.

Rommelsbachers Reisekochplatte hat eine Besonderheit, die Ankochautomatik: Sie heizt mit voller Leistung, bis die eingestellte Stufe erreicht ist, und übergibt dann an den Thermostat. Der Thermostat übernimmt bei allen Geräten zugleich den Überhitzungsschutz. Eine Abschaltautomatik, die nach einer Zeit ohne Bedienung ausschaltet, nennt keine der fünf Anleitungen; die gibt es bei Induktionsplatten, wie der Vergleich der Induktionsplatten mit Kindersicherung zeigt.

Reisekochplatte und Espressokocher: 80 Millimeter unter der Kochzonen-Grenze

Unter den Suchanfragen stehen „Kochplatte für Espressokocher“ und „Kochplatte für Bialetti“. Rommelsbacher empfiehlt die RK 501 auf der eigenen Seite ausdrücklich für italienische Espressokocher, wegen des kleinen Plattendurchmessers. Mit 80 Millimetern und 500 Watt ist sie das einzige Gerät der Auswahl, das für einen kleinen Kocher gebaut ist; auf einer 180-Millimeter-Platte steht ein Espressokocher mit kleinem Boden zu weit über der heißen Fläche, und nach den Herstellern geht dann Wärme verloren.

Für die Ökodesign-Verordnung ist die RK 501 ein Sonderfall. Eine Kochzone beginnt dort bei 100 Millimetern Durchmesser, die Reisekochplatte liegt darunter. Dass ihre Anleitung keinen Verbrauch je Kilogramm nennt, ist deshalb kein Versäumnis wie bei den drei großen Platten ohne Angabe. Die Anleitung nennt einen Standby-Verbrauch von null Watt und empfiehlt den Originaltopf, dessen Boden gegen Abrutschen geformt ist und deshalb auf einer normalen Herdplatte nicht benutzt werden kann.

Wer die RK 501 kauft, kauft ein Gerät für kleine Mengen. Rommelsbacher bestimmt sie zum Erwärmen und Warmhalten von kleinen Getränke- oder Speisemengen. Für Nudeln für zwei reicht sie nicht. Das Modell RK 501/SU hat laut Anleitung einen Spannungswahlschalter für 115 und 230 Volt; eine falsche Einstellung zerstört das Gerät, schreibt die Anleitung.

Für Reisende ist die RK 501 auch wegen des Formats gedacht: Die Anleitung beschreibt eine integrierte Kabelaufwicklung im Gehäuseboden, die Sets RK 501/S und RK 501/SU enthalten ein Reißverschlussetui. Die Maße im Amazon-Datenfeld liegen bei 14 mal 14 mal 7 Zentimetern. Zum Vergleich: Die Bomann-Doppelplatte misst samt Griffen 59 mal 28 Zentimeter, die Wiltec 46 mal 26,5 Zentimeter, die Severin KP 1091 laut Datenblatt 25,5 mal 28,8 Zentimeter.

Beim Hotelzimmer, das manche Suchende mit „Kochplatte to go“ meinen, gilt dieselbe Grenze wie überall: Die Anleitung verlangt eine wärmebeständige, stabile und ebene Fläche, keine lackierte Oberfläche und keine Tischdecke, und Abstand zu allem, was durch Hitze oder Fettspritzer Schaden nehmen kann. Ein Nachttisch mit Lackoberfläche ist nach diesem Satz der falsche Ort.

ELTAC und Rommelsbacher: zwei Namen, eine Servicenummer

Im Amazon-Angebot der EK 18 steht als Marke ELTAC, als Herstellerkontakt eine Telefonnummer mit der Vorwahl 09851. Dieselbe Nummer steht in der Anleitung der Rommelsbacher RK 501 als Telefon des Kundenservice, 09851/5758-32. Die Anleitung der EK 18 nennt Rommelsbacher ElektroHausgeräte GmbH in Dinkelsbühl als Garantiegeber und Rommelsbacher als Kundenservice, und auf rommelsbacher.de wird das Gerät als Einzelkochplatte EK 18 „ELTAC“ verkauft.

Auch die Artikelnummern der beiden Geräte beginnen gleich: Die EK 18 trägt die GTIN 4001797704009, die RK 501 die GTIN 4001797132000. Das gemeinsame Präfix ist die Kennung desselben Unternehmens im GTIN-System. Für den Käufer hat das eine praktische Folge: Die EK 18 hat denselben Kundenservice, dieselbe Garantiezusage und dieselbe Anleitungsfamilie wie die Rommelsbacher-Geräte, obwohl auf dem Gehäuse ein anderer Name steht.

Rommelsbacher selbst schreibt auf seiner Unternehmensseite, die Firma sei 1928 in Stuttgart gegründet worden und habe nach dem Krieg in Dinkelsbühl unter anderem mobile Kochplatten gebaut. Die Massekochplatte ist also ein Gerät, das der Hersteller seit Jahrzehnten baut. Aus der Marke robusta, unter der die ersten Geräte verkauft wurden, wurde laut derselben Seite später der Name ROMMELSBACHER. Woher der Name ELTAC stammt, sagt die Unternehmensseite nicht. Das Amazon-Datenfeld nennt für die EK 18 als Herkunftsland China, für die RK 501 Deutschland.

Garantie: was das Datenfeld sagt und was der Hersteller zusagt

Bei der Severin KP 1091 widersprechen sich zwei Angaben. Im Amazon-Datenfeld steht unter „Garantie für das Produkt“: „Keine garantie.“ Auf Severins eigener Produktseite steht: „2 Jahre Garantie“, ergänzt um den Hinweis, es gelte die gesetzliche Gewährleistung. Die Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer besteht unabhängig davon; die Garantie ist eine freiwillige Zusage des Herstellers, und wer sie in Anspruch nehmen will, hält sich an die Zusage auf severin.com.

Bomann knüpft die 24 Monate an Bedingungen: Kauf in Deutschland bei einem Vertragshändler, Kopie des Kaufbelegs und des Garantiescheins, schriftliche Anzeige eines Mangels binnen 14 Tagen nach Erkennbarkeit. Rommelsbacher gewährt zwei Jahre für in Deutschland gekaufte Produkte und verlangt den Original-Kaufbeleg und eine schriftliche Fehlerbeschreibung; unfreie Sendungen nimmt der Hersteller nicht an. Wiltec nennt in der Anleitung keine Herstellergarantie.

Rommelsbacher schreibt in der Anleitung zudem, rund 95 Prozent aller Reklamationen gingen auf Bedienungsfehler zurück, und bittet, vor der Rückgabe die Servicenummer anzurufen. Das ist eine Herstellerangabe ohne nachprüfbare Grundlage, aber ein nützlicher Hinweis: Eine Platte, die nach dem Einbrennen raucht oder deren Lampe ständig an- und ausgeht, arbeitet nach den Anleitungen wie vorgesehen.

Am Ende ihrer Lebensdauer gehören alle fünf Geräte nicht in den Hausmüll; jede Anleitung trägt das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne. Rommelsbacher schreibt, das Gerät solle kostenfrei an einer kommunalen Sammelstelle wie dem Wertstoffhof abgegeben werden, und verweist für die Möglichkeiten auf die Gemeinde- oder Stadtverwaltung. Wiltec nennt in der Anleitung die eigene WEEE-Registrierungsnummer bei der deutschen Registrierungsstelle EAR, Bomann im Impressum ebenso. Severin bietet laut Produktseite eine Rücknahme von Elektrogeräten an.

Eine Gussplatte, die gerissen oder stark verzogen ist, ersetzt man bei diesen Geräten nicht selbst. Keine der fünf Anleitungen beschreibt einen Austausch der Platte, und Severin, Bomann und Rommelsbacher lassen Reparaturen nur durch den eigenen Kundendienst oder autorisierte Fachbetriebe zu. Die Suchanfragen „Kochplatte austauschen“ und „Kochplatte Gusseisen Ersatz“ betreffen deshalb meist Einbauherde, bei denen einzelne Kochplatten getauscht werden können, nicht diese Tischgeräte. Wiltec schreibt ausdrücklich, das Gerät nicht zu verwenden, wenn eine Kochplatte gerissen ist.

Ein letzter Punkt zur Garantie betrifft die Bedingungen, unter denen sie erlischt. Rommelsbacher schließt Gewährleistung und Garantie bei gewerblicher Nutzung, unsachgemäßer Behandlung und nicht autorisierten Reparaturen aus; die RK 501 und die ELTAC sind ausdrücklich nicht für den gewerblichen Einsatz bestimmt. Bomann erklärt das Gerät ausschließlich für den privaten Gebrauch und nicht für den gewerblichen Einsatz geeignet. Wiltec nennt das Gerät nur für den Hausgebrauch geeignet, nicht für Gastronomie oder Industrie. Wer eine Kochplatte für die Teeküche eines Betriebs kauft, sollte das wissen; Severin nennt in der Anleitung ausdrücklich auch Büros und andere Arbeitsumgebungen als zulässige Orte.

Der Unterschied zwischen „Büro“ und „gewerblich“ ist fein, aber er steht in den Anleitungen. Severin nennt als bestimmungsgemäße Umgebung den Haushalt und ähnliche Anwendungen, ausdrücklich etwa für Mitarbeiter in Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsumgebungen, in landwirtschaftlichen Betrieben, für Kunden in Hotels und Motels und in Frühstückspensionen. Das ist die übliche Liste der Sicherheitsnorm für Haushaltsgeräte. Rommelsbacher schließt dagegen den gewerblichen Einsatz aus, Bomann ebenso, Wiltec die Gastronomie und Industrie.

Für die Teeküche im Büro, in der Mitarbeiter mittags eine Suppe warm machen, spricht deshalb die Severin-Anleitung am deutlichsten. Für die Ferienwohnung, die an Gäste vermietet wird, nennt Severin Frühstückspensionen und Hotels, nicht aber Ferienwohnungen ausdrücklich. Wer eine Platte für einen Imbiss oder eine Kantine sucht, ist bei keinem der fünf Geräte richtig, denn alle sind als Haushaltsgeräte beschrieben.

Gemeinsam ist allen Anleitungen ein Kern an Sicherheitsregeln, der über die Frage des Freien hinausgeht. Das Gerät nie unbeaufsichtigt betreiben, steht bei Severin, Bomann und Rommelsbacher. Severin und Rommelsbacher warnen, dass sich überhitzte Fette und Öle entzünden können. Severin und Bomann verlangen Abstand zu Vorhängen und brennbaren Materialien, Rommelsbacher eine wärmebeständige Fläche ohne Lack und Tischdecke. Severin und Rommelsbacher verlangen, das Kabel so zu verlegen, dass niemand darüber stolpert und es keine heißen Flächen berührt; Wiltec verlangt, dass das Kabel nicht mit den Kochplatten in Berührung kommt.

Wer keine Massekochplatte kaufen sollte

Erstens alle, die schnell kochen und genau regeln wollen und induktionsgeeignetes Geschirr haben oder anschaffen. Eine Gussplatte heizt langsamer auf und reagiert träger auf den Drehregler; dafür ist sie mit jedem ebenen Topf verträglich. Wer diesen Vorteil nicht braucht, ist mit einer Induktionsplatte besser bedient und findet sie im Überblick über Induktionsplatten, Bauformen und Anschluss.

Zweitens Familien mit kleinen Kindern, die eine Platte offen auf der Arbeitsfläche stehen haben. Severin, Rommelsbacher und Wiltec verlangen, Kinder unter acht Jahren von Gerät und Kabel fernzuhalten, Bomann schreibt, Kinder dürften das Gerät nicht benutzen, und eine Gussplatte bleibt nach dem Ausschalten heiß, wie Bomann und Rommelsbacher ausdrücklich warnen. Eine Kindersperre oder eine Abschaltung nach Zeit haben die fünf Geräte nicht. Was die Induktion hier anders macht, steht im Ratgeber ein mobiles Kochfeld sicher verwenden.

Drittens alle, die unter freiem Himmel kochen wollen. Keine der fünf Anleitungen erlaubt das, drei verbieten es ausdrücklich. Wer am Zelt kochen will, sucht ein Gerät, dessen Hersteller den Betrieb im Freien zulässt; aus dieser Auswahl kommt keines in Frage.

Viertens alle, die eine Kochplatte als Dauerlösung für eine Küche ohne Herd suchen und dafür mehr als zwei Kochstellen brauchen. Für diesen Fall gibt es freistehende Kochfelder mit mehreren Zonen; welche Bauformen es gibt und wie sie angeschlossen werden, behandelt der Vergleich der mobilen Kochfelder.

Fünftens alle, die eine Zeitfunktion brauchen, etwa weil sie während des Kochens den Raum verlassen. Die Anleitungen von Severin, Rommelsbacher und Wiltec verbieten den Betrieb über eine externe Zeitschaltuhr, und eine eingebaute Zeitfunktion hat keines der fünf Geräte. Wer eine Platte sucht, die nach Ablauf einer Zeit selbst abschaltet, findet sie im Vergleich der Induktionsplatten mit Timer.

Sechstens alle, die eine glatte Fläche wollen, die sich nach dem Kochen in einem Zug abwischen lässt. Die fünf Gussplatten liegen erhaben im Gehäuse, und um jede Platte läuft ein Rand, in dem sich Übergelaufenes sammelt. Eine Glaskeramikplatte ist hier die bessere Wahl, mit derselben Freiheit beim Topf, aber einer anderen Reinigung. Welche mobilen Ceranfelder es gibt und was bei ihrer Restwärme zu beachten ist, steht im Vergleich der mobilen Ceranfelder, der weiter oben schon verlinkt ist.

Eine eigene Frage ist die Kochplatte für ältere Menschen; unter den Suchvorschlägen stehen „Kochplatte für Senioren“ und „Kochplatte für Demenzkranke“. Die Anleitungen sagen dazu alle dasselbe, in fast denselben Worten: Personen mit eingeschränkten körperlichen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten dürfen das Gerät benutzen, wenn sie beaufsichtigt oder in den sicheren Gebrauch eingewiesen wurden und die Gefahren verstehen. So steht es bei Severin, Bomann, Wiltec und Rommelsbacher. Für jemanden, der vergisst, die Platte auszuschalten, ist das eine hohe Hürde, denn keine der fünf schaltet von selbst ab.

Für sich spricht bei Massekochplatten der Drehregler mit fühlbarer Nullstellung, den alle fünf haben; ein Touchfeld gibt es nicht. Gegen sie spricht die heiße Platte nach dem Ausschalten und das Fehlen einer Restwärmeanzeige. Wer für einen älteren Angehörigen sucht, prüft deshalb zuerst, ob jemand regelmäßig nach dem Herd sieht. Ist das nicht der Fall, ist eine Kochplatte ohne Abschaltautomatik nach den Anleitungen nicht das passende Gerät, unabhängig von ihrer Technik.

Die billigere Lösung, die es auch tut

Die günstigste Lösung in dieser Auswahl ist zugleich die empfohlene: Die ELTAC EK 18 liegt in der untersten Preislage und hat als einzige die Verbrauchsangabe. Wer nur gelegentlich eine dritte Kochstelle neben dem Herd braucht, etwa an Feiertagen, kommt mit ihr aus und muss nicht zur Doppelplatte greifen. Bedingung: Die Töpfe haben einen ebenen Boden mit mindestens 18 Zentimetern.

Noch billiger ist eine gebrauchte Kochplatte. Unter den Suchergebnissen zur elektrischen Kochplatte stehen Kleinanzeigen mit gebrauchten Doppelkochplatten. Für eine Massekochplatte spricht dabei, dass sie keine Elektronik mit Touchfeld hat. Bedingung: Kabel und Stecker sind unbeschädigt, die Platte ist nicht gerissen, und die Kontrolllampe erlischt beim Probebetrieb, wenn die Temperatur erreicht ist. Severin, Bomann und Rommelsbacher verbieten den Betrieb eines Geräts, das heruntergefallen ist oder sichtbare Schäden hat.

Die dritte Lösung ist gar keine Kochplatte, sondern der eigene Herd mit anderer Planung. Wer die Kochplatte nur für den Espressokocher sucht, stellt ihn auf die kleinste Zone des Herds; erst wenn der Herd keine Zone mit passendem Durchmesser hat, ist die Reisekochplatte eine Lösung. Das ist der Fall, für den Rommelsbacher die RK 501 ausdrücklich empfiehlt.

Billiger im Betrieb wird jede der fünf Platten durch ein paar Handgriffe, die Rommelsbacher in der ELTAC-Anleitung unter der Überschrift „Energie und Ressourcen sparen“ auflistet: Kochfeld und Topfboden sauber halten, zuerst den Topf aufsetzen und dann einschalten, den Topf mittig stellen, Topfboden und Kochzone gleich groß wählen, nur die benötigte Wassermenge erhitzen, mit Deckel kochen und früh abschalten. Die Liste ist eine Pflicht aus der Ökodesign-Verordnung, die Informationen zum sparsamen Gebrauch verlangt, und sie gilt für die anderen vier Geräte ebenso, auch wenn deren Anleitungen sie nicht abdrucken.

Rommelsbacher rät bei der RK 501 zusätzlich, beim Erhitzen den Topf mit einem passenden Deckel abzudecken, um Zeit und Energie zu sparen. Severin verlangt, den Topf erst aufzustellen und dann einzuschalten. Beide Hinweise kosten nichts und wirken stärker als der Unterschied zwischen zwei Geräten, deren Verbrauch man ohnehin nicht vergleichen kann.

Nach zwei Wochen: woran man merkt, dass die Kochplatte nicht passt

Das erste Anzeichen ist ein Topf, der auf der Platte wackelt oder dessen Rand weit übersteht. Severin warnt, dass sich die Kochplatte bei zu kleinen Töpfen verziehen kann, Wiltec nennt zu große Töpfe ungeeignet. Wer nach zwei Wochen merkt, dass die eigenen Töpfe nicht zur Platte passen, tauscht die Platte, solange die Rückgabe läuft, statt neue Töpfe zu kaufen.

Das zweite Anzeichen ist Rost auf der Gussplatte. Nach Rommelsbacher entsteht er durch Nässe und Dampf. Wer die Platte nach dem Kochen nass abwischt und nicht trocknet oder sie neben dem dampfenden Wasserkocher stehen lässt, sieht ihn bald. Abhilfe ist nach Severin ein Spezialpflegemittel und trockene Lagerung; wer die Platte in einem feuchten Raum lagern muss, hat den falschen Lagerort.

Das dritte Anzeichen ist eine Sicherung, die auslöst, oder eine Steckdose, die warm wird. Dann hängt zu viel an einem Stromkreis. Bei einer Doppelplatte mit 2.500 Watt ist das schneller erreicht als bei einer Einzelplatte. Der erste Schritt ist, andere Geräte vom selben Stromkreis zu nehmen; reicht das nicht, ist eine Einzelplatte mit 1.500 Watt die passendere Wahl für diese Steckdose.

Das vierte Anzeichen betrifft den Thermostat. Wenn die Kontrolllampe nach mehreren Minuten auf mittlerer Stufe nie erlischt, schaltet der Thermostat die Heizung offenbar nicht ab, und die Platte heizt dauerhaft voll. Wenn die Lampe dagegen leuchtet und die Platte kalt bleibt, arbeitet die Heizung nicht. In beiden Fällen ist es ein Fall für Rückgabe oder Kundendienst, nicht für eigene Reparaturversuche, die nach den Anleitungen Garantie und Sicherheit kosten.

Häufige Fragen zur elektrischen Kochplatte

Braucht eine elektrische Kochplatte aus Gusseisen spezielle Töpfe?

Nein, aber passende. Die Hersteller verlangen einen ebenen Boden, der mindestens so groß ist wie die Platte. Severin empfiehlt Elektrotöpfe mit plangeschliffenem Boden; Kunststoff, minderwertiges Email und Aluminiumfolie schließt Rommelsbacher aus.

Verbraucht eine Massekochplatte mehr Strom als eine Induktionsplatte?

Nach den veröffentlichten Werten desselben Herstellers nicht: Rommelsbacher nennt für die Massekochplatte EK 18 und die Induktionsplatten CT 2010/IN und CT 3410/IN jeweils 195 Wattstunden je Kilogramm, gemessen nach DIN EN 60350-2.

Darf ich eine elektrische Kochplatte beim Camping draußen benutzen?

Nach den Anleitungen dieser fünf Geräte nicht. Severin erlaubt nur Innenräume, Bomann verbietet das Freie, Wiltec erlaubt nur geschlossene Räume, Rommelsbacher verbietet die Lagerung im Freien.

Warum riecht eine neue Kochplatte beim ersten Einschalten?

Die Plattenbeschichtung brennt ein. Severin nennt rund drei Minuten, Rommelsbacher fünf bis zehn Minuten auf höchster Stufe ohne Topf; die Rauchentwicklung sei unschädlich, die Hersteller raten zu guter Lüftung.

Was kostet eine Stunde Kochen auf einer elektrischen Kochplatte?

Höchstens die Leistung mal Strompreis: Eine 1.500-Watt-Platte braucht bei Volllast 1,5 Kilowattstunden, beim BDEW-Durchschnitt von 37,0 Cent rund 56 Cent. Weil der Thermostat die Heizung zwischendurch abschaltet, liegt der tatsächliche Wert darunter.

Darf ich eine Kochplatte über eine Zeitschaltuhr betreiben?

Nein. Severin, Rommelsbacher und Wiltec schreiben, das Gerät sei nicht dazu bestimmt, mit einer externen Zeitschaltuhr oder einem separaten Fernwirksystem betrieben zu werden.

Schaltet sich eine elektrische Kochplatte von selbst ab?

Keine der fünf Kochplatten dieser Seite hat eine Abschaltung nach Zeit. Der Thermostat regelt nur die Temperatur und schützt vor Überhitzung; ausgeschaltet wird mit dem Drehregler und durch Ziehen des Netzsteckers, wie alle Anleitungen verlangen.

Kann ich die Gussplatte einer Tischkochplatte austauschen?

Nach den Anleitungen dieser fünf Geräte nicht selbst. Keine beschreibt einen Plattentausch; Reparaturen gehören zum Kundendienst des Herstellers oder zu autorisierten Fachbetrieben, und eine gerissene Platte bedeutet nach Wiltec, das Gerät nicht mehr zu benutzen.

Welche Kochplatte passt für einen kleinen Espressokocher?

Eine mit kleinem Plattendurchmesser. Rommelsbacher empfiehlt die Reisekochplatte RK 501 mit 80 Millimetern ausdrücklich für italienische Espressokocher; auf den großen Platten mit 180 Millimetern bleibt bei einem kleinen Kocherboden ein Rand frei, über den nach den Herstellern Wärme verloren geht.

Was es kostet, keine Kochplatte zu kaufen

Nichts zu kaufen kostet im Betrieb nichts, und in vielen Haushalten ist das die richtige Entscheidung. Wer einen funktionierenden Herd hat und nur zweimal im Jahr eine zusätzliche Kochstelle braucht, kann die Mahlzeit nacheinander statt gleichzeitig kochen oder einen Topf im Ofen warmhalten. Die Kochplatte steht sonst elf Monate im Schrank, und nach Severin darf dieser Schrank nicht im Keller oder im Gartenschuppen stehen.

Anders sieht es beim Küchenumbau aus. Wer drei Wochen ohne Herd ist, hat ohne Kochplatte nur den Wasserkocher, die Mikrowelle oder das Essen außer Haus. Die Stromkosten liegen nach der Rechnung oben bei wenigen Euro für diesen Zeitraum. Hier ist der Kauf die günstigere Wahl, und eine Doppelplatte erspart das Nacheinander.

Dazwischen liegt der Fall der Ferienwohnung, des Büros oder des Zimmers ohne Küche. Dort ist die Kochplatte keine Ergänzung, sondern die einzige Kochstelle, und die Frage ist nicht ob, sondern welche. Für ihn gilt die Reihenfolge dieser Seite: zuerst die Anleitung lesen, ob der Raum erlaubt ist, dann die Platte nach dem Topf wählen, dann nach der Verbrauchsangabe fragen. Wer an dieser Stelle zu einer Platte ohne Verbrauchsangabe greift, weiß nach dem Kauf nicht mehr als vorher.

Und es bleibt die Frage nach der Technik. Wer ohnehin neues Geschirr kauft, weil die alten Töpfe gewölbt sind, kann gleich induktionsgeeignete nehmen und eine Induktionsplatte wählen. Wer seine Töpfe behalten will, bleibt bei der Gussplatte. Nach den Herstellerwerten kostet keine der beiden Entscheidungen im Betrieb messbar mehr.

Sarah Leitner

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Sarah Leitner

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Aktualisierung und Quellenanzeigen
Veröffentlicht
20.10.2026
Zuletzt aktualisiert
20.10.2026
Verfügbarkeit geprüft
20.10.2026

Datenbasis: Herstellerangaben und Produktdatenblätter, öffentlich einsehbare Händlerdaten zu Preis und Verfügbarkeit sowie die aggregierte Bewertungslage. Vor jeder Aktualisierung prüfen wir, ob die verlinkten Produkte noch bestellbar sind, und tauschen aus, was nicht mehr lieferbar ist.

Quellen dieser Einordnung

  1. 1. Verordnung (EU) Nr. 66/2014 (Ökodesign Backöfen, Kochmulden, Dunstabzugshauben)eur-lex.europa.eu

    Am 20.10.2026 gelesen. Kochzone ab 100 mm, Ausnahme für Kochgeräte im Außenbereich, Grenzwerte unter 210/200/195 Wh/kg, Pflicht zur Angabe in Anleitung und auf der Herstellerwebsite.

  2. 2. Rommelsbacher: Bedienungsanleitung ELTAC EK 18 / DK 28 / EK 19 / DK 29rommelsbacher.de

    Am 20.10.2026 gelesen. 180 mm, 1.500 W, 195 Wh/kg nach DIN EN 60350-2, 10 Minuten Einbrennen, Rostansatz durch Nässe, Lagerung nicht im Freien.

  3. 3. Rommelsbacher: Bedienungsanleitung CT 2010/IN und CT 3410/INrommelsbacher.de

    Am 20.10.2026 gelesen. Induktion, freistehend, 195 Wh/kg je Kochzone und Kochfeld, Prüfnorm DIN EN 60350-2, Topferkennung mit Standby nach 60 Sekunden.

  4. 4. Severin: Kochplatte KP 1091, Gebrauchsanleitung DK 1042 / KP 1091severin.com

    Am 20.10.2026 gelesen. Nur in Innenräumen, 3 Minuten Einbrennen, Topf mindestens so groß wie die Platte, zwei Jahre Garantie laut Produktseite.

  5. 5. Bomann: Bedienungsanleitung DKP 5033 E CBbomann.de

    Am 20.10.2026 gelesen. Nicht im Freien, 185 mm/1.500 W und 155 mm/1.000 W, 24 Monate Garantie bei Kauf in Deutschland.

  6. 6. Wiltec: Bedienungsanleitung Campingdoppelkochplatte 61233wiltec.de

    Am 20.10.2026 gelesen. Nur in geschlossenen Räumen, 2 × 1.000 W, 15,5 cm, Garzeit unter einer Stunde.

Was zuletzt geändert wurde

  • 20.10.2026: Ersterstellung im Rahmen der Erweiterung des Clusters Kochplatten. Fünf Massekochplatten gegen Ökodesign-Verordnung 66/2014 und die Bedienungsanleitungen der Hersteller geprüft.

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