Sechs Fragen, sechs Wege: die Karte zum Slow Cooker
Wer über den Slow Cooker nachdenkt, kommt mit einer von sechs Fragen hierher: welches Gerät für einen kleinen Haushalt passt, welches für eine Familie, ob der Schongarer also groß oder klein sein soll, ob man darin anbraten kann, wie heiß und wie sicher er ist, was er an Strom kostet und ob ein anderes Verfahren nicht besser wäre. Jede dieser Fragen hat eine eigene Seite, und die Tabelle zeigt, welche das ist und was dort herausgekommen ist.
| Ihre Frage | Die Seite | Was dort herausgekommen ist |
|---|---|---|
| Welcher Slow Cooker für ein bis zwei Personen? | Kleine Slow Cooker (1,42 bis 3,5 Liter) | Bei vier von fünf Geräten widerspricht das Angebot der eigenen Unterlage. |
| Welcher Slow Cooker für Familie und Vorrat? | Große Slow Cooker (5,7 bis 8 Liter) | Drei von fünf Anleitungen verlangen halbe Füllung, kein Angebot nennt sie. |
| Anbraten und Schmoren in einem Gerät? | Slow Cooker mit Anbratfunktion | Hinter dem Wort stecken drei Bauarten; nur zwei Anleitungen nennen eine Anbrattemperatur. |
| Wie heiß wird er, ist das sicher? | Temperatur im Slow Cooker | Sechs von vierzehn verbreiteten Sätzen halten der Prüfung gegen BfR und FSIS nicht stand. |
| Was kostet der Strom? | Stromverbrauch des Slow Cookers | 0,8 bis 2,56 kWh je acht Stunden bei den reinen Schongarern; keine Unterlage nennt die Leistung je Stufe. |
| Oder doch ein anderes Verfahren? | Schongarer oder Schnellkochtopf | Die Entscheidung hängt an der Aufsicht: WMF verlangt sie beim Schnellkochtopf, die FSIS nicht beim Slow Cooker. |
Die drei Vergleiche sortieren nach Größe und Bauart, weil das die Fragen sind, mit denen die meisten Käufer beginnen: Für ein bis zwei Personen geht es um Töpfe bis 3,5 Liter, für Familien um Töpfe ab 5,7 Litern, und wer nicht zusätzlich eine Pfanne spülen will, sucht nach einer Anbratfunktion. Die drei Ratgeber beantworten die Fragen, die vor oder nach dem Kauf kommen und für jedes Gerät gelten.
Die Seiten haben eines gemeinsam, und es ist der Grund für diese Übersicht: In allen sechs steht am Ende ein Befund, der sich aus den Unterlagen der Hersteller ergibt und den das Angebot nicht zeigt. Wer nur eine Seite liest, findet die Antwort auf seine Frage; wer mehrere liest, sieht, dass die Lücken zwischen Angebot und Anleitung beim Slow Cooker kein Einzelfall sind, sondern die Regel.
Was ein Slow Cooker ist: Heizmantel, Topf, Deckel, wenige Stufen
Ein Slow Cooker, auch Slowcooker geschrieben und auf Deutsch Schongarer, ist ein elektrischer Topf, der seinen Inhalt über viele Stunden langsam erhitzt; Schongarer heißt auf Englisch also schlicht slow cooker. Die Funktion eines Schongarers ist schnell erklärt. Er besteht aus einem beheizten Gehäuse, einem herausnehmbaren Topf aus Keramik, Steingut oder Metall und einem Deckel, meist aus Glas, der nicht verriegelt. Die US-Lebensmittelbehörde FSIS nennt für Slow Cooker einen Arbeitsbereich von 170 bis 280 °F, umgerechnet 77 bis 138 °C, und begründet die Sicherheit des Verfahrens mit drei Dingen zusammen: der direkten Hitze des Topfes, der langen Garzeit und dem Dampf im dicht abgedeckten Gefäß.
Bedient wird er über wenige Stufen. Fast alle Geräte haben eine niedrige und eine hohe Garstufe und eine Warmhaltestufe; die digitalen Modelle haben dazu einen Timer, der nach der Garzeit auf Warmhalten schaltet. Der Crockpot SCCPBPP605 etwa schlägt für die niedrige Stufe zehn Stunden vor, für die hohe sechs und für das Warmhalten sechs. Die FSIS fasst die Stufen knapp zusammen: Auf hoch gart alles schneller als auf niedrig, für das Garen über den ganzen Tag und für weniger zarte Fleischstücke eignet sich eher die niedrige Stufe. Wie heiß die Stufen werden, schreiben die meisten Hersteller nicht; die einzige Temperaturtabelle in den Anleitungen dieses Clusters stammt von Rosenstein & Söhne und zeigt für die niedrige Stufe nach sechs Stunden 95 °C.
Der Name Crockpot wird oft für das ganze Gerät verwendet, als hieße jeder Schongarer Crockpot-Schongarer. Er ist ein Markenname; Wikipedia nennt neben Slow Cooker und Schongarer auch „Crock-Pot“ und „Crocky“ als gebräuchliche Bezeichnungen. Hinter der deutschen Crockpot-Seite steht nach ihrem Impressum Holmes Products (Europe), im Amazon-Angebot eines Crockpot-Geräts heißt der Hersteller Jarden Consumer Solutions. Für den Kauf heißt das nur: Crockpot ist ein Hersteller unter mehreren, und die Geräte der anderen arbeiten nach demselben Prinzip.
Neben den reinen Schongarern gibt es Multikocher, die zusätzlich anbraten, dämpfen oder unter Druck garen. Sie haben eine viel höhere Nennleistung, bei den drei Multikochern in unserem Vergleich 750 bis 1.200 Watt statt 100 bis 320 Watt bei den reinen Schongarern, und ihre Schongarfunktion ist eine von mehreren. Ob sich der Aufpreis an Funktionen lohnt, hängt daran, ob man das Anbraten im selben Topf wirklich braucht; die Seite zu Slow Cookern mit Anbratfunktion beschreibt die drei Bauarten, die sich hinter diesem Wort verbergen.
Wofür sich ein Schongarer eignet und wofür nicht
Was macht man mit einem Slow Cooker? Nach den Anleitungen vor allem Gerichte, die lange garen wollen: Schmorfleisch, Gulasch, Eintöpfe, Suppen. Im Schongarer gart Fleisch mit Bindegewebe weich, Gemüse und Kartoffeln garen nach Crockpot langsamer und gehören nach unten, und für einen Rindfleischtopf aus Gulaschfleisch im Schongarer rechnet das Crockpot-Rezeptheft acht bis zehn Stunden. Crockpot schreibt, mageres Fleisch wie Huhn oder Schweinelende gare schneller als Fleisch mit Bindegewebe wie Rindernacken oder Schweineschulter, und Fleisch mit Knochen langsamer als ohne. Gemüse gart nach Crockpot im Slow Cooker gewöhnlich langsamer als Fleisch und gehört deshalb zuerst und nach unten in den Topf.
Die FSIS empfiehlt Gerichte mit viel Feuchtigkeit, Chili, Suppe, Eintopf oder Tomatensoße, und verweist für große Fleischstücke auf die Anleitung des Geräts, weil Slow Cooker verschieden groß sind. Crockpot nennt im Rezeptheft des SCCPBPP605 für den 5,7-Liter-Topf Mengen bis zu 1,8 Kilogramm Rindfleisch für einen Schmortopf. Wer dagegen Gemüse schonend und schnell garen will und zwischen Schongarer und Dampfgarer schwankt, ist nach Crockpot, das für Gemüse und Fisch das Dämpfen empfiehlt, mit dem zweiten besser bedient; unsere Übersicht zum Dampfgarer beschreibt dieses Nachbarverfahren.
Weniger geeignet ist alles, was schnell gar wird oder bei langer Hitze zerfällt. Fisch soll nach Crockpot erst in den letzten 15 bis 60 Minuten dazukommen, Milch, Sahne und saure Sahne in der letzten Viertel- bis halben Stunde. Getrocknete Bohnen brauchen eine Vorbehandlung: Das Bundesinstitut für Risikobewertung hält schonende Garverfahren für Bohnen für ungeeignet, und Russell Hobbs verlangt, Trockenbohnen vor dem Schongaren einzuweichen und mindestens zehn Minuten zu kochen.
Auch für das Aufwärmen ist der Schongarer nicht gedacht. Die FSIS empfiehlt, Reste auf dem Herd, in der Mikrowelle oder im Backofen aufzuwärmen und nicht im Slow Cooker; ist das Essen heiß, darf es im vorgeheizten Gerät warmgehalten werden. Und gefrorenes Fleisch gehört nach der FSIS nicht in den Topf, sondern vorher aufgetaut; Crockpot beschreibt in einer Anleitung trotzdem einen Weg dafür, und genau solche Widersprüche sammelt unsere Seite zur Temperatur im Slow Cooker.
Ist Kochen im Slow Cooker gesund? Darauf geben die Unterlagen keine Antwort, die über Werbesätze hinausgeht. Belegt ist, was die Behörden zur Sicherheit sagen: Bei gekühlten, aufgetauten Zutaten, geschlossenem Deckel und richtig gefülltem Topf hält die FSIS das Verfahren für sicher, auch ohne Aufsicht. Ob dabei mehr oder weniger Vitamine erhalten bleiben als bei anderen Verfahren, hat keine Quelle, die wir gefunden haben, für Slow Cooker gemessen.
Erster Weg: kleine Töpfe für ein bis zwei Personen
Die meisten, die einen Slow Cooker für sich allein oder zu zweit suchen, landen bei Töpfen zwischen 1,4 und 3,5 Litern. Unser Vergleich der kleinen Slow Cooker hat fünf solcher Geräte gegen ihre Unterlagen geprüft, von Rosenstein & Söhne mit 1,42 Litern bis Swan mit 3,5 Litern. Das Ergebnis betrifft weniger die Geräte als die Angebote: Bei vier von fünf widerspricht das Amazon-Angebot an mindestens einer Stelle der eigenen Unterlage des Herstellers.
Die Widersprüche sind konkret. Russell Hobbs wirbt beim Compact Home mit 145 Watt, die Anleitung nennt 93 bis 110. Bestron nennt im Titel drei Stufen, in der Anleitung zwei plus Warmhalten, und im Angebot fünf Jahre Garantie, beim Hersteller zwei. Bei Rosenstein & Söhne trägt das Angebot eine andere Teilenummer als die Anleitung. Und beim kleinen Crockpot gehören die Rezensionen im Angebot zu vier verschiedenen Größen.
Nur bei Swan ließ sich das Angebot nicht gegen eine Herstellerunterlage prüfen, weil die britische Herstellerseite weder Leistung noch Beschichtung nennt. Wo die Anleitungen vorlagen, waren sie sich in zwei Punkten einig, die das Angebot meist verschweigt: den Topf halb bis drei Viertel zu füllen, so Crockpot und Bestron, und höchstens vier Stunden warmzuhalten, so Crockpot, Bestron und Russell Hobbs beim Compact Home.
Für kleine Haushalte zählt außerdem die Füllregel. Crockpot und Bestron verlangen, den Topf mindestens halb zu füllen; bei 3,5 Litern sind das 1,75 Liter, für eine Person eher mehrere Mahlzeiten als eine. Wer allein lebt und nicht vorkochen will, ist mit dem kleinsten Topf besser bedient als mit dem größten kleinen. Uneinig sind sich die Anleitungen der kleinen Geräte beim Garen ohne Aufsicht: Rosenstein schreibt, das Gerät nur unter Aufsicht zu betreiben, Russell Hobbs wirbt damit, es vor dem Verlassen des Hauses einzuschalten.
Zweiter Weg: große Töpfe für Familie und Vorrat
Ab fünf Personen oder für das Kochen auf Vorrat beginnen die Töpfe bei 5,7 Litern. Unser Vergleich der großen Slow Cooker umfasst fünf Geräte von 5,7 bis 8 Litern, und der Befund dort ist eine Zahl, die in den Unterlagen steht und im Markt fehlt: Drei der fünf Anleitungen verlangen, den Topf mindestens zur Hälfte zu füllen, aber keines der fünf Angebote nennt diese Untergrenze.
Was das bedeutet, zeigt der größte Crockpot im Vergleich. Der CSC063X mit 7,5 Litern will mindestens 3,75 Liter Inhalt, mehr als der ganze Topf des größten kleinen Geräts im Cluster. Crockpot rechnet bei seinen eigenen Geräten zudem verschieden: Beim 5,7-Liter-Topf mit fünf bis sechs Personen kommen rund 0,95 Liter Nennvolumen auf eine Person, beim 7,5-Liter-Topf mit zehn und mehr Personen 0,75 Liter.
Mit dem großzügigeren Verhältnis des kleineren Topfs gerechnet, reichte der 7,5-Liter-Topf nur für knapp acht Personen statt für zehn. Welche der beiden Rechnungen gilt, sagt Crockpot nicht; wer nach der Personenangabe kauft, sollte deshalb mit der eigenen Menge rechnen.
Der zweite Befund betrifft das Warmhalten, das bei großen Mengen oft länger dauert als das Garen. Die Anleitungen der großen Geräte nennen dafür zwischen vier und zwanzig Stunden, beim CSC063X fehlt ein dokumentiertes Ende, und die einzige Warmhaltetemperatur im Feld, 50 bis 60 °C im Angebot eines Russell-Hobbs-Geräts, liegt unter der Grenze von 140 °F, umgerechnet 60 °C, die die FSIS für heiß gehaltene Speisen nennt, oder höchstens an ihr.
Dritter Weg: anbraten und schmoren in einem Gerät
Viele Schmorrezepte beginnen in der Pfanne: Fleisch scharf anbraten, Zwiebeln anschwitzen, dann ab in den Schongarer. Geräte mit Anbratfunktion versprechen, die Pfanne zu sparen. Unser Vergleich der Slow Cooker mit Anbratfunktion hat fünf solcher Geräte geprüft und dabei festgestellt, dass das Wort drei verschiedene Dinge bezeichnet: einen Topf, der auf den Herd darf, wie beim Morphy Richards Sear & Stew und beim Crockpot Sizzle & Stew, eine eigene Heizung im Gerät, die heiß genug zum Anbraten wird, wie beim Russell Hobbs Good to Go, beim Instant Superior und beim Ninja PossibleCooker, und ein Gerät, das nur so heißt, aber keine Stufe hat, die heiß genug zum Anbraten ist.
Belegt ist die Anbratfunktion nur bei zweien. Russell Hobbs nennt in der Anleitung zum Good to Go etwa 220 °C und begrenzt das Anbratprogramm auf eine Stunde, Instant für das Sautieren höchstens 160 °C. Ninja lässt die Temperatur offen und widerspricht sich in der Frage, ob beim Anbraten der Deckel drauf sein darf. Bei den beiden Herdtöpfen hängt die Hitze an der Herdstufe; der Morphy Richards darf nicht auf Induktion, der Crockpot Sizzle & Stew schon.
Beim Strom fällt das Anbraten kaum ins Gewicht, obwohl die Multikocher eine vielfach höhere Nennleistung haben. Eine volle Stunde Anbraten kostet beim Good to Go mit 750 Watt höchstens 0,75 Kilowattstunden, beim Instant mit 800 Watt höchstens 0,8; Ninja empfiehlt vor dem Anbraten fünf Minuten Vorheizen. Wer zehn bis fünfzehn Minuten anbrät, bleibt weit darunter. Was die Geräte danach beim Schongaren aufnehmen, nennt keine Anleitung.
Zwei Angebote fielen zusätzlich auf, weil die angehängten Unterlagen nicht zum Gerät gehören: Beim Instant hängt als Benutzerhandbuch das Heft eines Reiskochers, und in der Russell-Hobbs-PDF bei Amazon steht die Typenschildzeile eines anderen Modells. Ein weiteres Russell-Hobbs-Gerät, das im Titel unter anderem „Bräter“ heißt, regelt nach dem Angebot nur 38 bis 91 °C. Wer anbraten will, sollte also vor dem Kauf die Temperatur in der Anleitung suchen und nicht dem Wort im Titel vertrauen.
Vierter Weg: Temperatur, Sicherheit und die verbreiteten Sätze
Über Slow Cooker kursieren viele Sätze: Die niedrige Stufe sei 80 Grad, gefrorenes Fleisch könne direkt hinein, jedes Öffnen des Deckels koste eine halbe Stunde, Reste ließen sich im Schongarer aufwärmen. Unsere Seite zur Temperatur im Slow Cooker hat vierzehn solcher Sätze gegen das Bundesinstitut für Risikobewertung, die FSIS und die Anleitungen der Geräte aus den Vergleichen geprüft. Sechs halten nicht, und drei der Widersprüche stammen aus den Anleitungen der Hersteller selbst: beim gefrorenen Fleisch, beim Aufwärmen und bei Zutaten, die auf Zimmertemperatur gebracht werden sollen.
Die einfachste Zahl fehlt dabei fast überall. Wie heiß die niedrige Stufe wird, steht in einer einzigen Anleitung, der von Rosenstein & Söhne, und die Werte sind dort ausdrücklich nur eine grobe Orientierung. Zwei Amazon-Angebote von Russell Hobbs nennen für die niedrige Stufe 80 bis 95 °C und 50 bis 80 °C, also Bereiche, die sich kaum überschneiden.
Auch beim Deckel gehen die Angaben auseinander. Instant schreibt, jedes Öffnen verlängere die Garzeit um 15 bis 30 Minuten, Elite Gourmet nennt zehn Minuten, Crockpot verlangt, den Deckel in den ersten zwei Stunden gar nicht abzunehmen. Die FSIS sagt es ohne Zahl: Deckel drauf lassen und nur zum Umrühren oder für die Garprobe abnehmen. Wer durch den Glasdeckel schaut, statt ihn zu heben, folgt allen Quellen zugleich.
Für die Sicherheit reicht trotzdem, was die Behörden schreiben: aufgetaute und gekühlte Zutaten, Deckel zu, am Ende mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen, wie es das BfR verlangt, beim Warmhalten mindestens 60 °C und danach schnell kühlen. Getrocknete Bohnen werden vorgekocht, weil das Phasin darin nach dem BfR erst durch hohe Temperaturen zerstört wird. Wer diese Regeln einhält, braucht die genaue Temperatur der Stufen nicht zu kennen.
Fünfter Weg: Strom und Kosten im Alltag
Ein Slow Cooker läuft acht Stunden und länger, und deshalb fragen viele nach dem Stromverbrauch eines Schongarers. Unsere Seite zum Stromverbrauch des Slow Cookers hat die Leistungsangaben aller fünfzehn Geräte aus den Vergleichen zusammengetragen und daraus Obergrenzen gerechnet. Bei den reinen Schongarern mit 100 bis 320 Watt sind es über acht Stunden 0,8 bis 2,56 Kilowattstunden, mit dem Haushaltsstrompreis des BDEW von 37,0 Cent also rund 30 bis 95 Cent je Garvorgang.
Je Portion wird es noch günstiger, wenn der Topf gefüllt ist. Bei den großen Crockpot-Geräten liegen die Kosten nach den Personenangaben im Angebot bei höchstens 9,5 bis 11,3 Cent je Person und Garvorgang, und ein Jahr mit einem Schmorgericht pro Woche kostet je nach Gerät höchstens 15 bis 49 Euro. Ein Stromfresser ist ein Slow Cooker damit nicht, auch wenn er lange läuft.
Den Vergleich mit Herd und Backofen belegen die Quellen nur in der Richtung. Die FSIS schreibt, ein Slow Cooker brauche weniger Strom als ein Ofen, ohne Zahl. Russell Hobbs nennt in drei Anleitungen 25 Prozent weniger Energie als eine kleine Kochplatte und wirbt im Angebot des Good to Go mit bis zu 59 Prozent weniger als ein Ofen beim Brathähnchen; ein Messprotokoll legt der Hersteller für keine der beiden Zahlen vor. Wer mit einem anderen Tarif rechnet: Bei 30 Cent kostet der Rindfleischtopf aus dem Crockpot höchstens 55 Cent, bei 45 Cent höchstens 83.
Was die Unterlagen nicht liefern, ist die Leistung je Stufe. Keine der fünfzehn nennt, wie viel Watt das Gerät auf niedrig, auf hoch oder beim Warmhalten aufnimmt; bei sieben steht die Leistung nicht einmal in der Anleitung, bei allen vier Crockpot-Geräten nur im Angebot. Ein EU-Energielabel gibt es für Slow Cooker nicht, in keinem der 17 geprüften Angebote steht eine Effizienzklasse. Wer den tatsächlichen Verbrauch wissen will, misst ihn mit einem Zwischenstecker.
Sechster Weg: Schongarer, Schnellkochtopf oder gar nichts Neues
Die letzte Frage stellt den Slow Cooker selbst in Frage: Wäre ein Schnellkochtopf, ein Multikocher oder der vorhandene Backofen nicht die bessere Wahl? Unsere Seite Schongarer oder Schnellkochtopf beantwortet das mit vier Gabelungen, und die wichtigste ist die nach der Aufsicht. WMF schreibt in der Anleitung des Schnellkochtopfs Perfect, ihn niemals ohne Aufsicht zu lassen; die FSIS hält den Slow Cooker auf niedriger Stufe für sicher, während man arbeitet.
Die anderen Gabelungen sind das Gericht, die Menge und die vorhandene Küche. Bei getrockneten Bohnen spricht das BfR gegen den Schongarer als einzigen Topf; bei kleinen Mengen spricht die Füllregel gegen große Schongarer, während ein Schnellkochtopf nur eine Obergrenze kennt. Und wer selten schmort und einen Backofen mit Bräter hat, kocht dasselbe Gericht ohne neues Gerät: Nach der Umrechnungstabelle von Russell Hobbs entsprechen ein bis drei Stunden im Ofen acht bis zwölf Stunden auf niedriger Stufe.
Wer beides in einem Gerät will, landet beim Multikocher mit Druck. Die Seite hat dafür die Anleitung des Crockpot Express gelesen: Seine Schongarfunktion arbeitet ohne Druck, und die deutsche und die englische Fassung nennen dafür verschiedene Stundenbereiche. Beim Strom spricht der Stromspiegel dem Schnellkochtopf bis zu 50 Prozent Ersparnis gegenüber dem normalen Topf zu; einen direkten Vergleich mit dem Schongarer fanden wir nicht.
Das Ergebnis dieser Seite ist deshalb keine Empfehlung für ein Gerät, sondern eine für einen Tagesablauf. Der Schongarer passt zu Haushalten, die morgens vorbereiten und abends essen. Der Schnellkochtopf passt zu Haushalten, die abends spontan kochen. Und viele, die beides selten tun, verzichten zu Recht auf ein neues Gerät.
Was in den Unterlagen steht und was im Angebot fehlt
Legt man die Befunde der sechs Seiten nebeneinander, entsteht ein Bild, das über einzelne Geräte hinausgeht. Die Grafik zeigt, wie oft eine bestimmte Angabe in den Unterlagen der geprüften Geräte steht, jeweils bezogen auf die Geräte der Seite, auf der sie geprüft wurde.
Die Werte als Liste
- Angebot widerspricht der eigenen Unterlage (5 kleine Geräte): 4 von 5 %
- Mindestfüllung in der Anleitung (5 große Geräte): 3 von 5 %
- Mindestfüllung im Angebot (5 große Geräte): 0 von 5 %
- Anbrattemperatur in der Anleitung (5 Anbratgeräte): 2 von 5 %
- Leistung in der Anleitung (15 Geräte): 8 von 15 %
- Leistung je Stufe in irgendeiner Unterlage (15 Geräte): 0 von 15 %
- Energieeffizienzklasse im Angebot (17 Angebote): 0 von 17 %
Das Muster ist dasselbe auf allen Seiten. Was für den Alltag entscheidet, die Mindestfüllung, die Temperatur, die Leistung je Stufe, steht, wenn überhaupt, in der Anleitung; das Angebot, auf das sich die meisten Käufe stützen, nennt es selten oder nennt etwas anderes. Bei den kleinen Geräten sind es Leistung, Stufen und Garantie, bei den großen die Füllung, bei den Anbratgeräten die Temperatur.
Selbst die Frage, wer der Hersteller ist, hat beim Slow Cooker nicht immer eine Antwort. Bei Crockpot tauchen in Angebot, Impressum und Anleitungen verschiedene Firmen auf: Holmes Products (Europe) im Impressum der deutschen Seite, Jarden Consumer Solutions im Angebot des kleinen Geräts, JCS (Europe) als Garantiegeber in den Anleitungen des SCCPBPP605 und des CSC063X und eine Newell-Gesellschaft in Polen in der Anleitung des Sizzle & Stew. Für den Käufer zählt am Ende, wer im Garantiefall zuständig ist, und das steht in der Anleitung.
Für den Kauf folgt daraus eine einfache Regel, die auf jeder der Seiten wiederkehrt: vor dem Kauf die Anleitung lesen. Die meisten Hersteller stellen sie als PDF auf ihre Seite, Crockpot etwa auf einer eigenen Seite mit Produkthandbüchern, Russell Hobbs auf der Seite des jeweiligen Geräts. Wo sie fehlt oder zu einem anderen Gerät gehört, ist das selbst ein Befund, und die Vergleiche nennen ihn.
Niedrig, hoch, warm: wie lange ein Slow Cooker gart
Wie lange ein Gericht im Schongarer braucht, beantworten die Hersteller mit Umrechnungstabellen. Russell Hobbs rechnet vom Backofen aus: 15 bis 30 Minuten im Ofen werden zu vier bis sechs Stunden auf niedriger Stufe, 60 bis 180 Minuten zu acht bis zwölf. Tower rechnet von der regulären Garzeit aus und kommt für 50 Minuten bis drei Stunden auf acht bis 18 Stunden. Der Rindfleischtopf aus dem Rezeptheft des Crockpot SCCPBPP605 braucht acht bis zehn Stunden.
- Rindfleischtopf (Crockpot): 8–10 h: 8 bis 10 Stunden
- Crockpot Express, niedrig (deutsche Anleitung): 8 Stunden — im Korridor, obere Angabe von 6–8 h
- Voreinstellung Crockpot SCCPBPP605: 10 Stunden — im Korridor
- Russell Hobbs: Ofenrezept 60–180 min: 12 Stunden — außerhalb des Korridors, obere Angabe von 8–12 h
- Tower: reguläre Garzeit bis 3 h: 18 Stunden — außerhalb des Korridors, obere Angabe von 8–18 h
Wie verschieden selbst ein Hersteller die Stufen beschreibt, zeigt die Anleitung des Crockpot Express: Auf Deutsch empfiehlt sie für die niedrige Schongarstufe sechs bis acht Stunden und für die hohe zwei bis vier, auf Englisch für die hohe Stufe Rezepte mit allgemein vier bis sechs Stunden und für die niedrige solche mit mehr als acht. Die hohe Stufe halbiert die Zeit ungefähr. Russell Hobbs setzt für dieselben Ofenrezepte ein bis zwei, zwei bis vier und vier bis sieben Stunden an, Tower anderthalb bis zwei, drei bis vier und vier bis sechs. Die Garzeittabellen gelten für einen gut gefüllten Topf; ist er weniger als drei Viertel voll, soll man die Garzeit nach Crockpot verkürzen, Morphy Richards rät bei halber Füllung, ein bis zwei Stunden früher nachzusehen.
Das Warmhalten kommt danach und zählt nicht zur Garzeit. Wie lange es dauern darf, nennen die Anleitungen sehr verschieden, von vier Stunden bei Russell Hobbs und Bestron bis zu zwanzig bei Elite Gourmet. Die Behörden verlangen dabei mindestens 60 °C; eine Messung, ob die Warmhaltestufen das halten, legt kein Hersteller vor, und die Temperaturtabelle von Rosenstein zeigt für das Warmhalten nach drei Stunden 60 °C.
Garen ohne Aufsicht: was Behörde und Hersteller dazu sagen
Der wichtigste Grund, einen Slow Cooker zu kaufen, ist das Garen ohne Aufsicht, ob tagsüber oder mit dem Slow Cooker über Nacht, und hier sind sich die Quellen nicht einig. Die FSIS schreibt, es sei sicher, den Slow Cooker die ganze Zeit auf niedriger Stufe laufen zu lassen, während man zur Arbeit gehe. Russell Hobbs wirbt in einer Anleitung damit, das Gerät vor dem Verlassen des Hauses einzuschalten, und Crockpot baut Timer ein, die genau das voraussetzen.
Andere Hersteller sind vorsichtiger. Rosenstein & Söhne schreibt in der Anleitung, das Gerät nur unter Aufsicht zu betreiben. Bestron und Tower verbieten, das Gerät über eine externe Zeitschaltuhr zu betreiben. Wer einen Schongarer kauft, um ihn tagsüber allein laufen zu lassen, sollte also in der Anleitung nachsehen, ob der Hersteller das vorsieht.
Für den Fall, dass der Strom ausfällt, während niemand zu Hause ist, hat die FSIS eine klare Regel: Das Essen wird weggeworfen, auch wenn es gar aussieht. Wer zu Hause ist, gart auf anderem Weg zu Ende, etwa auf einem Gasherd; war das Essen vor dem Ausfall schon fertig gegart, bleibt es nach der FSIS bis zu zwei Stunden im ausgeschalteten Gerät sicher. Bei den Timer-Geräten von Crockpot sind nach einem Ausfall nach der Anleitung alle Einstellungen gelöscht; bei den Geräten mit Drehregler beschreibt keine Anleitung, wie man einen kurzen Ausfall bemerkt. Diese Regel ist der Preis des unbeaufsichtigten Garens, und sie gilt für jedes Gerät.
Ein Tag mit dem Schongarer: vom Kühlschrank bis zum Abwasch
Wie ein Garvorgang nach den Quellen abläuft, lässt sich an einem gewöhnlichen Arbeitstag zeigen. Die FSIS beginnt ihre Hinweise mit der Vorbereitung: Verderbliches bleibt bis zur Zubereitung im Kühlschrank, und wer Fleisch und Gemüse am Vorabend schneidet, bewahrt beides getrennt gekühlt auf. Die Begründung steht gleich dabei: Ein Slow Cooker kann mehrere Stunden brauchen, bis er eine Temperatur erreicht, die Bakterien abtötet, und in dieser Zeit sollen sie keinen Vorsprung bekommen.
Die Stationen als Liste
- Vorabend: Schneiden und kühlen — Fleisch und Gemüse getrennt im Kühlschrank; gefrorenes Fleisch auftauen (FSIS).
- Morgens: Füllen und einschalten — Gemüse zuerst und nach unten, Topf halb bis drei Viertel voll (Crockpot); Gerät eingesteckt und eingeschaltet (FSIS).
- Erste Stunde: Wenn möglich hoch — Die FSIS rät zur höchsten Stufe in der ersten Stunde; durchgehend niedrig ist ebenfalls sicher.
- Tagsüber: Deckel zu — Nur zum Umrühren oder für die Garprobe öffnen (FSIS); bei Stromausfall in Abwesenheit wegwerfen.
- Abends: Prüfen und essen — Im Kern mindestens 70 °C für zwei Minuten (BfR); Warmhalten mindestens 60 °C.
- Danach: Reste kühlen — In flachen, abgedeckten Behältern binnen zwei Stunden in den Kühlschrank; nicht im Slow Cooker aufwärmen (FSIS).
Morgens kommt das Füllen. Die FSIS empfiehlt Gerichte mit viel Feuchtigkeit wie Chili, Suppe, Eintopf oder Tomatensoße und erinnert an etwas, das banal klingt und trotzdem in ihrer Liste steht: das Gerät einstecken und einschalten. Für große Fleischstücke verweist sie auf die Anleitung des Geräts, weil Slow Cooker verschieden groß sind. Danach kommen Fleisch und Flüssigkeit nach Rezept dazu, und der Deckel bleibt zu, außer zum Umrühren oder für die Garprobe.
Für den Start gibt die FSIS eine Empfehlung und eine Erlaubnis. Wenn möglich, solle das Gerät in der ersten Stunde auf der höchsten Stufe laufen und danach auf niedriger oder der Stufe aus dem Rezept. Sicher sei es aber auch, die ganze Zeit auf niedriger Stufe zu garen, etwa wenn man zur Arbeit geht. Solange das Gerät arbeitet, bleibt das Essen nach der FSIS sicher, während des Garens und danach.
Abends wird gegessen und dann aufgeräumt. Reste gehören nach der FSIS binnen zwei Stunden in flachen, abgedeckten Behältern in den Kühlschrank; aufgewärmt werden sie auf dem Herd, in der Mikrowelle oder im Backofen auf 165 °F, umgerechnet rund 74 °C, und dürfen danach im vorgeheizten Slow Cooker heiß gehalten werden. Der Topf selbst kühlt vor dem Spülen ab, weil Keramik und Steingut schnelle Temperaturwechsel nicht vertragen.
Steingut, Keramik, Aluminium: der Topf und was er verträgt
Der Topf entscheidet darüber, was man mit dem Gerät außer Schongaren noch tun kann. Bei den großen Geräten in unserem Vergleich haben vier von fünf einen Topf aus Steingut oder Keramik ohne Antihaftschicht; nur der Russell Hobbs MaxiCook hat einen beschichteten Aluminiumtopf, der zum Anbraten auf Gas- und Elektrokochfelder darf, nicht auf Induktion. Bei den Geräten mit Anbratfunktion ist es umgekehrt: Vier der fünf Töpfe sind nach den Unterlagen beschichtet, und drei der Anleitungen verbieten Metallbesteck.
Wer einen Slow Cooker oder Schongarer ohne Beschichtung sucht, findet ihn also eher bei den reinen Schongarern mit Steingut- oder Keramiktopf. Beim Crockpot SCCPBPP605 nennt schon der Titel Edelstahl; gemeint ist das Gehäuse, der Topf ist aus Steingut. Dort steht in den Anleitungen dann, was der Topf verträgt: Der Steinguttopf des kleinen Crockpot ist nach der Anleitung backofen- und spülmaschinenfest, darf aber nicht auf ein Kochfeld. Bei Swan nennt das Angebot eine antihaftbeschichtete Keramik ohne PFOA und PTFE, die britische Herstellerseite nur einen Keramiktopf; bei Bestron ist der Innentopf beschichtet, ohne dass die Unterlagen sagen, womit.
Keramik und Steingut haben eine Schwäche, die in fast jeder Anleitung steht: plötzliche Temperaturwechsel. Tower schreibt, der Topf solle Raumtemperatur haben, bevor heiße Speisen hineinkommen, und ein heißer Topf vertrage nichts Kaltes. Nach Elite Gourmet kann kaltes Wasser in einem sehr heißen Gerät den Topf zum Reißen bringen. Wer den Topf nach dem Essen sofort spülen will, lässt ihn besser erst abkühlen. Was der Topf sonst verträgt, steht bei Crockpot und Tower in eigenen Tabellen: Der Steinguttopf des Crockpot SCCPBPP605 darf nach der Anleitung in den Backofen, nicht unter den Grill und nicht auf ein Kochfeld, der Glasdeckel nicht in den Ofen.
Bei den Multikochern lohnt ein zweiter Blick auf die Werbung. Ninja schreibt für den PossibleCooker, er ersetze unter anderem eine gusseiserne Pfanne; der Kochtopf selbst ist nach Angebot und Anleitung ein Antihaft-Topf und darf nicht auf ein Kochfeld. Gemeint ist die Verwendung, nicht das Material. Wie die Beschichtungen der Anbratgeräte im Einzelnen aussehen und was die Anleitungen zum Besteck sagen, steht im Vergleich der Slow Cooker mit Anbratfunktion.
Timer, Warmhalten, Abschaltung: die Ausstattung im Überblick
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Geräte mehr als beim Topf. Die einfachen Modelle haben einen Drehregler ohne Timer, etwa der kleine Rosenstein & Söhne oder der große Tower; sie garen, bis man sie ausschaltet. Tower und Bestron verbieten dazu den Betrieb an einer externen Zeitschaltuhr, sodass sich diese Geräte nicht nachträglich automatisieren lassen.
Ein digitaler Schongarer mit Timer schaltet nach der Garzeit auf Warmhalten. Der kleine Crockpot CSC061X lässt sich in 30-Minuten-Schritten bis 20 Stunden einstellen, der Russell Hobbs MaxiCook von 30 Minuten bis zehn Stunden, mit Startverzögerung. Wie lange danach warmgehalten wird, ist von Gerät zu Gerät verschieden: beim Crockpot SCCPBPP605 bis zu sechs Stunden, dann schaltet er ab, beim MaxiCook zehn Stunden, dann Standby, beim Russell Hobbs Good to Go vier Stunden, beim Ninja zwölf. Beim Crockpot CSC063X nennt die Anleitung kein Ende. Der Instant Superior gart nach seiner Anleitung bis zu 24 Stunden und hält danach bis zu zehn Stunden warm.
Für den Alltag heißt das: Wer den Slow Cooker morgens einschaltet und abends nach Hause kommt, braucht einen Timer mit anschließendem Warmhalten, und er sollte wissen, wie lange das Gerät warmhält und ob es danach abschaltet. Die Vergleiche zu kleinen und großen Slow Cookern führen diese Angaben für jedes Gerät auf, mit der Stelle, an der sie stehen.
Liter, Personen, Portionen: wie die Hersteller rechnen
Die Größe eines Slow Cookers steht als Nennvolumen auf dem Karton, und die meisten Hersteller übersetzen es in Personen. Crockpot nennt für den CSC061X mit 2,4 Litern ein bis zwei Personen, für den SCCPBPP605 mit 5,7 Litern fünf bis sechs und für den CSC063X mit 7,5 Litern zehn und mehr. Bestron nennt für seinen 1,5-Liter-Topf bis zu zwei Personen. Rosenstein & Söhne nennt für den 1,42-Liter-Topf keine Personenzahl.
Rechnet man nach, setzen die Hersteller sehr verschieden viel je Person an. Beim 5,7-Liter-Crockpot sind es rund 0,95 Liter Nennvolumen je Person, beim 7,5-Liter-Crockpot 0,75 Liter, beim Bestron mit 1,5 Litern 0,75 Liter. Dazu kommt die Füllregel: Nutzbar ist nach Crockpot und Bestron nur die Spanne zwischen halb und drei Viertel voll. Beim 5,7-Liter-Topf sind das rund 2,9 bis 4,3 Liter, beim 7,5-Liter-Topf 3,75 bis rund 5,6 Liter.
Zwischen den kleinen und den großen Töpfen klafft in unseren Vergleichen eine Lücke. Das größte kleine Gerät hat 3,5 Liter, das kleinste große 5,7; Geräte dazwischen, etwa einen Crockpot mit 4,7 Litern, haben wir nicht verglichen. Für einen Haushalt mit drei oder vier Personen heißt das: Ein 3,5-Liter-Topf ist nach der Füllregel mit höchstens rund 2,6 Litern Inhalt eher knapp, ein 5,7-Liter-Topf will mindestens 2,9 Liter und passt damit, wenn ein Rest für den nächsten Tag willkommen ist.
Wer seine Größe bestimmen will, rechnet deshalb nicht nach der Personenangabe auf dem Karton, sondern nach der Menge, die er tatsächlich kocht. Ein Gulasch für vier mit Beilage füllt einen 3,5-Liter-Topf anders als ein Eintopf, der allein satt machen soll. Welcher Topf zu welcher Menge passt und was die Hersteller zur Mindestfüllung sagen, steht für jedes Gerät in den Vergleichen zu kleinen Slow Cookern bis 3,5 Liter und zu großen Slow Cookern ab 5,7 Liter.
Garantie und Hersteller: was in Deutschland tatsächlich zugesagt wird
Bei der Garantie gehen die Zusagen weiter auseinander als bei jeder technischen Angabe. Crockpot gibt nach seinen Anleitungen zwei Jahre ab Kaufdatum, zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung, abzuwickeln über den Kaufort mit Beleg. Ninja nennt zwei Jahre für Käufe bei Händlern mit Sitz in der EU, Instant ein Jahr beschränkte Garantie, bei der die Versandkosten nach der Anleitung nicht der Hersteller trägt. Bestron gibt nach seiner Herstellerseite standardmäßig zwei Jahre über den Händler, während das Amazon-Angebot fünf Jahre nennt.
Bei anderen fehlt eine Zusage für Deutschland. Russell Hobbs nennt in den Anleitungen der Geräte im Cluster keine Garantiedauer; die Seite zur Produktregistrierung verspricht ein Jahr zusätzlich zur Standard-Herstellergarantie, deren Dauer sie nicht nennt. Tower und Swan nennen zwei Jahre auf ihren britischen Produktseiten, ohne zu sagen, ob das für Käufe in Deutschland gilt; Morphy Richards beschränkt die zwei Jahre bei Registrierung ausdrücklich auf Kunden im Vereinigten Königreich. Elite Gourmet gibt ein Jahr, aber nur für Geräte, die in den USA gekauft und betrieben werden.
Unabhängig davon gilt die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren gegenüber dem Verkäufer, und für Geräte ohne eigene Herstellergarantie, wie den Rosenstein & Söhne, ist sie die einzige Zusage. Auffällig ist eine Lücke, die über die Garantie hinausgeht: Für Swan fanden wir im Angebot keinen in der EU verantwortlichen Ansprechpartner. Und in der Anleitung des Ninja PossibleCooker steht im Garantieteil ein Platzhalter, der nach dem Produktnamen fragt, statt ihn zu nennen.
Für den Kauf heißt das: Wer Wert auf eine Herstellergarantie legt, liest den Garantieteil der Anleitung und nicht das Garantiefeld im Angebot, und er achtet darauf, für welches Land die Zusage gilt. Die Vergleiche nennen für jedes Gerät, was die Unterlagen sagen und wo es steht, und weisen aus, wenn ein Angebot mehr verspricht als der Hersteller.
Ist ein Slow Cooker sinnvoll? Vorteile und Nachteile nach den Quellen
Ob ein Slow Cooker sinnvoll ist, hängt an den Vorteilen eines Schongarers, die die Quellen tatsächlich belegen. Der erste ist das Garen ohne Aufsicht, das die FSIS auf niedriger Stufe für sicher hält. Der zweite ist der geringe Strom: Die reinen Schongarer im Cluster nehmen 100 bis 320 Watt auf, und die FSIS schreibt, ein Slow Cooker brauche weniger Strom als ein Ofen. Der dritte ist die Flüssigkeit: Crockpot schreibt, beim Schongaren verdunste wenig, und rät, bei umgestellten Rezepten weniger Flüssigkeit zu nehmen. Die FSIS nennt zwei weitere: Die niedrige Hitze mache günstigere, magere Fleischstücke zart, und sie schrumpften weniger; und im Sommer bringe der Slow Cooker nicht die Hitze eines Backofens in die Küche.
Die Nachteile stehen in denselben Unterlagen. Ein Slow Cooker verlangt Planung, weil Zutaten aufgetaut und gekühlt in den Topf sollen und das Essen erst nach Stunden fertig ist. Er verlangt eine Mindestmenge, weil die Hersteller halbe Füllung vorschreiben. Er verträgt Bohnen nur vorgekocht, Fisch und Milchprodukte nur am Ende, Reste nicht zum Aufwärmen. Und sein Topf aus Keramik oder Steingut verträgt keine schnellen Temperaturwechsel.
Dazu kommt ein Nachteil, der nicht im Gerät liegt, sondern im Markt: Was für den Alltag zählt, steht oft nur in der Anleitung, und das Angebot sagt etwas anderes oder nichts. Wer das weiß und vor dem Kauf die Anleitung liest, umgeht ihn. Wer nach dem Angebot kauft, erfährt manche Grenze erst beim ersten Kochen.
Für wen sich ein Slow Cooker lohnt, lässt sich daraus ableiten. Für Haushalte, die tagsüber aus dem Haus sind und abends ein Schmorgericht essen wollen, ist er das einzige der verglichenen Verfahren, das eine Behörde ausdrücklich ohne Aufsicht freigibt. Für Haushalte, die abends spontan kochen, ist ein Schnellkochtopf passender, und für Haushalte, die selten schmoren, oft gar kein neues Gerät; beides begründet die Seite Schongarer oder Schnellkochtopf.
Rezensionen und Sterne: was die Zahl im Angebot bedeutet
Viele Käufe beginnen mit der Bewertung im Angebot, und bei Slow Cookern lohnt ein genauer Blick darauf, wozu sie gehört. Beim kleinen Crockpot CSC061X gehören die über zehntausend Rezensionen im Angebot zu vier Größen von 2,4 bis 5,6 Litern, nicht nur zum Gerät auf der Seite. Beim Bestron gelten die Rezensionen auch für das 3,5-Liter-Modell derselben Produktfamilie. Wer wissen will, wie zufrieden Käufer mit genau diesem Topf sind, muss die Rezensionen nach Größe filtern.
In unseren Vergleichen stehen Sterne und Zahl der Bewertungen deshalb nur so, wie sie am Prüftag auf der Detailseite standen, mit Datum und ohne Rundung. In die Auswahl kamen bei den kleinen Geräten nur Modelle mit mindestens 200 Rezensionen; über die Qualität eines Geräts sagen die Sterne für sich genommen wenig, weil sie Größen, Farben und manchmal Vorgängermodelle mischen.
Was Rezensionen und Erfahrungen mit einem Schongarer leisten können, ist der Hinweis auf Probleme, die in keiner Unterlage stehen. Was sie nicht leisten, ist die Antwort auf die Fragen dieser Übersicht: wie heiß die Stufen werden, wie voll der Topf sein muss, was das Gerät verbraucht. Diese Antworten stehen in den Anleitungen, und die Vergleiche haben sie dort gesucht.
Welche Seite zu Ihrer Frage passt: vier Fragen zum Einstieg
Wer nicht weiß, wo er anfangen soll, findet mit vier Fragen die passende Seite. Das Werkzeug fragt, ob Sie kaufen, verstehen oder abwägen wollen, für wie viele Personen Sie kochen, ob Anbraten wichtig ist und was Sie am meisten beschäftigt, und nennt die Seite, die dazu passt.
Welche Slow-Cooker-Seite passt zu Ihrer Frage?
Vier Fragen, eine Seite. Die erste passende Regel bestimmt das Ergebnis.
Ergebnis
Slow Cooker mit Anbratfunktion
Fünf Geräte, drei Bauarten: Herdtopf, eigene Anbratheizung oder nur das Wort im Titel, mit den Temperaturen, die in den Anleitungen stehen.
Alle Wege dieses Assistenten im Klartext
- Wenn Anliegen: Abwägen, ob ich überhaupt einen brauche, dann Schongarer oder Schnellkochtopf. Vier Gabelungen zu Aufsicht, Gericht, Menge und vorhandener Küche, dazu die Frage, wann es besser ist, nichts zu kaufen. Zur Entscheidungshilfe
- Wenn Anliegen: Meinen Slow Cooker besser verstehen und Thema: Strom und Kosten, dann Stromverbrauch des Slow Cookers. Verbrauch je Garvorgang, je Portion und je Jahr aus den Leistungsangaben von fünfzehn Geräten, mit Rechner. Zum Stromverbrauch
- Wenn Anliegen: Meinen Slow Cooker besser verstehen, dann Temperatur im Slow Cooker. Vierzehn verbreitete Sätze über Temperatur und Sicherheit, geprüft gegen BfR, FSIS und die Anleitungen. Zur Temperatur
- Wenn Thema: Strom und Kosten und Anliegen: Einen Slow Cooker kaufen, dann Erst der Strom, dann das Gerät. Die Nennleistung reicht bei den reinen Schongarern von 100 bis 320 Watt; welche Größe je Portion am wenigsten kostet, rechnet die Seite zum Stromverbrauch. Zum Stromverbrauch
- Wenn Anliegen: Einen Slow Cooker kaufen und Anbraten: Ja, ohne extra Pfanne, dann Slow Cooker mit Anbratfunktion. Fünf Geräte, drei Bauarten: Herdtopf, eigene Anbratheizung oder nur das Wort im Titel, mit den Temperaturen, die in den Anleitungen stehen. Zum Vergleich
- Wenn Anliegen: Einen Slow Cooker kaufen und Personen: Eine bis zwei, dann Kleine Slow Cooker. Fünf Geräte von 1,42 bis 3,5 Litern, jedes gegen seine eigene Unterlage geprüft. Zum Vergleich
- Wenn Anliegen: Einen Slow Cooker kaufen und Personen: Drei und mehr oder auf Vorrat, dann Große Slow Cooker. Fünf Geräte von 5,7 bis 8 Litern, mit der Mindestfüllung, die kein Angebot nennt. Zum Vergleich
- In jedem anderen Fall: Temperatur im Slow Cooker. Die Regeln dort gelten für jedes Gerät und jede Frage.
Zuordnung nach den Inhalten der sechs Seiten dieses Clusters, Stand 06.10.2026.
Die Regeln setzen das Abwägen vor den Kauf, weil eine Seite, die vom Kauf abrät, nur hilft, bevor er stattgefunden hat. Wer schon ein Gerät hat, landet bei der Temperatur oder beim Strom; wer kaufen will, bei dem Vergleich, der zu Haushaltsgröße und Anbratwunsch passt.
Was wir geprüft haben und was nicht
Für die drei Vergleiche haben wir je fünf Geräte ausgewählt, die bei Amazon bestellbar waren, und für jedes das Angebot gelesen, mit Titel, Aufzählung, Datenfeldern, Angebotsbildern und angehängten Dokumenten. Daneben stehen die Herstellerseite, die Anleitung und, wo veröffentlicht, die Konformitätserklärung. Jede Angabe in den Vergleichen trägt ihre Fundstelle; wo Angebot und Unterlage sich widersprechen, steht beides da. Prüftag war für alle Seiten der 6. Oktober 2026.
Ob ein Gerät tatsächlich bestellbar war, haben wir nicht am Suchergebnis abgelesen, sondern auf der Detailseite geprüft: Nur Angebote mit Kaufmöglichkeit und mit der angefragten Artikelnummer kamen in die Auswahl. Ein Gerät, das wir ursprünglich vorgesehen hatten, fiel so heraus, weil es am Prüftag nicht bestellbar war, und wurde durch die größere Ausführung desselben Herstellers ersetzt.
Was wir nicht getan haben: gekocht, gemessen, verkostet. Die Temperaturen und Verbräuche auf diesen Seiten stammen aus Unterlagen und Behördenangaben, die Stromkosten sind Obergrenzen aus der Nennleistung. Einen Test von Slow Cookern durch die Stiftung Warentest fanden wir nicht; die Suche auf test.de ergab am Prüftag weder für „Slow Cooker“ noch für „Schongarer“ einen Treffer.
Bei den Unterlagen haben wir einen Unterschied gemacht. Herstelleranleitungen auf der Herstellerseite gelten als Quelle; PDFs, die nur im Amazon-Angebot hängen, haben wir gelesen und ausgewertet, aber nicht als Quelle verlinkt, weil sie nicht immer zum Gerät gehören. Zwei solcher Fälle haben die Vergleiche gefunden, das Reiskocher-Heft beim Instant und die Typenschildzeile eines anderen Modells in einer Russell-Hobbs-PDF.
Häufige Fragen zum Slow Cooker
Was ist ein Slow Cooker?
Ein elektrischer Topf, der Speisen über viele Stunden langsam gart, auf Deutsch Schongarer. Er hat ein beheiztes Gehäuse, einen herausnehmbaren Topf aus Keramik, Steingut oder Metall und einen Deckel, der nicht verriegelt. Die FSIS nennt einen Arbeitsbereich von 170 bis 280 °F, umgerechnet 77 bis 138 °C.
Wie funktioniert ein Slow Cooker?
Ein Heizelement im Gehäuse erwärmt den Topf von außen, der Deckel hält Wärme und Dampf zurück. Die FSIS erklärt die Sicherheit mit drei Dingen zusammen: der direkten Hitze des Topfes, der langen Garzeit und dem Dampf im dicht abgedeckten Gefäß. Die niedrige Hitze macht nach der FSIS auch günstigere, magere Fleischstücke zart, und sie schrumpfen weniger.
Was macht man mit einem Slow Cooker?
Vor allem Gerichte mit viel Flüssigkeit und langer Garzeit. Die FSIS nennt Chili, Suppe, Eintopf und Tomatensoße, die Hersteller Schmorbraten, Gulasch und Eintöpfe. Fisch, Milch und Sahne kommen nach Crockpot erst am Ende dazu, getrocknete Bohnen nur vorgekocht.
Kann man gefrorenes Fleisch in den Slow Cooker geben?
Nach der FSIS nicht: Fleisch und Geflügel sollen immer aufgetaut sein, bevor sie in den Slow Cooker kommen. Crockpot beschreibt in einer Anleitung trotzdem einen Weg mit warmer Flüssigkeit und vier Stunden zusätzlicher Garzeit; diesen Widerspruch behandelt die Seite zur Temperatur.
Darf ein Slow Cooker unbeaufsichtigt laufen?
Nach der FSIS ja, auf niedriger Stufe auch während man arbeitet, mit aufgetauten, gekühlten Zutaten und geschlossenem Deckel. Die Hersteller sind nicht einig: Rosenstein & Söhne verlangt Aufsicht, Russell Hobbs wirbt mit dem Einschalten vor dem Verlassen des Hauses, Bestron und Tower verbieten externe Zeitschaltuhren. Maßgeblich ist die Anleitung des eigenen Geräts.
Welche Größe brauche ich?
Eine, die Sie mindestens halb füllen. Crockpot nennt für 2,4 Liter ein bis zwei Personen, für 5,7 Liter fünf bis sechs und für 7,5 Liter zehn und mehr; Bestron für 1,5 Liter bis zu zwei. Wer allein lebt und nicht vorkocht, ist mit 1,4 bis 2,4 Litern gut bedient, Familien mit 5,7 Litern und mehr.
Wie viel Strom verbraucht ein Slow Cooker?
Höchstens Nennleistung mal Laufzeit. Bei den reinen Schongarern im Cluster sind das über acht Stunden 0,8 bis 2,56 Kilowattstunden, bei 37,0 Cent je Kilowattstunde rund 30 bis 95 Cent. Wie viel das Gerät auf den einzelnen Stufen aufnimmt, nennt kein Hersteller.
Kann man im Slow Cooker anbraten?
Nur in Geräten, die dafür gebaut sind: mit einem Topf, der auf den Herd darf, oder mit einer eigenen Anbratheizung. Eine Anbrattemperatur nennen nur zwei der fünf Anleitungen im Vergleich, Russell Hobbs etwa 220 °C und Instant höchstens 160 °C. Reine Schongarer braten nicht an; dafür braucht es eine Pfanne.
Was ist der Unterschied zwischen Slow Cooker und Crockpot?
Keiner im Verfahren. Crockpot ist ein Markenname, der oft für das ganze Gerät verwendet wird; Wikipedia führt „Crock-Pot“ und „Crocky“ als gebräuchliche Bezeichnungen neben Slow Cooker und Schongarer. Geräte anderer Hersteller wie Russell Hobbs, Bestron oder Tower arbeiten nach demselben Prinzip.
Kann man Bohnen im Slow Cooker kochen?
Getrocknete Bohnen nur vorgekocht. Das BfR hält schonende Garverfahren für Bohnen für ungeeignet, weil das Phasin darin erst durch hohe Temperaturen zerstört wird; Russell Hobbs verlangt, Trockenbohnen mindestens acht Stunden einzuweichen und mindestens zehn Minuten zu kochen, bevor sie in den Schongarer kommen.
Wie lange darf ein Slow Cooker warmhalten?
Das sagen die Hersteller verschieden: Russell Hobbs beim Compact Home und Bestron höchstens vier Stunden, Crockpot beim SCCPBPP605 sechs, Russell Hobbs beim MaxiCook zehn, Ninja zwölf, Elite Gourmet bis zu zwanzig. Die Behörden verlangen beim Warmhalten mindestens 60 °C; ob eine Warmhaltestufe das hält, belegt kein Hersteller mit einer Messung.
Ist Kochen im Slow Cooker gesund?
Ob ein Schongarer gesund kocht, dazu gibt es keine Messung, die Slow Cooker mit anderen Verfahren vergleicht. Belegt ist die Sicherheit: Mit aufgetauten, gekühlten Zutaten, geschlossenem Deckel und richtig gefülltem Topf hält die FSIS das Verfahren für sicher. Getrocknete Bohnen gehören vorgekocht hinein.
Gibt es einen Schongarer-Test der Stiftung Warentest?
Wir fanden keinen. Die Suche auf test.de lieferte am Prüftag zu beiden Begriffen, Slow Cooker und Schongarer, kein Ergebnis. Unsere Vergleiche ersetzen keinen Labortest; sie prüfen, ob Angebot und Herstellerunterlagen zusammenpassen, und nennen jede Angabe mit Fundstelle.
Der Weiterweg: warum die Temperatur die nächste Seite ist
Welche Seite jetzt dran ist, hängt nach dieser Übersicht weniger an der Frage, mit der Sie gekommen sind, als an dem, was danach kommt. Wer einen Schongarer kaufen will, liest den Vergleich zu seiner Haushaltsgröße. Aber für alle, die einen Slow Cooker haben oder bald haben werden, ist die nächste Seite dieselbe: die zur Temperatur im Slow Cooker.
Der Grund liegt in den Befunden dieses Clusters. Die Größe, die Leistung und die Ausstattung eines Geräts entscheiden über Bequemlichkeit und Kosten; ob das erste Gericht sicher ist, entscheiden die Regeln zu Auftauen, Füllung, Deckel, Bohnen und Warmhalten. Gerade dort fanden wir die meisten Widersprüche, drei davon in den Anleitungen der Hersteller selbst, und gerade dort fehlt im Markt die einfachste Zahl, die Temperatur der niedrigen Stufe.
Die Seite zur Temperatur ist deshalb nicht die Fortsetzung eines Vergleichs, sondern die Voraussetzung für jedes Gerät daraus. Wer sie gelesen hat, kann jede der anderen Seiten mit einem Maßstab lesen, und wer danach noch unsicher ist, ob ein Slow Cooker überhaupt das richtige Verfahren ist, findet die Antwort auf der Seite Schongarer oder Schnellkochtopf.

