Worum es hier geht: Diese Seite ist die Kaufberatung dieses Bereichs. Sie beantwortet die Frage, welche Waschmaschine 2026 die beste ist, nicht mit einem Markennamen, sondern mit einer Auszählung. Grundlage ist die öffentliche EU-Produktdatenbank EPREL, in der jede in der Europäischen Union in Verkehr gebrachte Waschmaschine mit ihren geprüften Kennwerten hinterlegt sein muss. Am 25.08.2026 standen dort 23.216 Modelle. Für diese Seite wurden 22.880 Einzeldatensätze abgerufen, also 98,6 Prozent des Registers, und daraus die Verteilungen berechnet, gegen die sich die fünf hier vorgestellten Modelle messen lassen. Das Ergebnis vorweg, und es ist unbequem: Die Energieeffizienzklasse A tragen 59,8 Prozent aller registrierten Modelle. Innerhalb dieser Klasse liegt der Median des Effizienzindex bei 51,5, die Klassengrenze bei unter 52. Ein A heißt also im Regelfall: gerade eben A. Alle fünf Modelle dieser Seite tragen dieses A, und trotzdem liegen zwischen dem sparsamsten und dem verbrauchsstärksten 16,7 Kilowattstunden je 100 Zyklen. Es wurde keine Maschine gekauft, angeschlossen oder beladen. Der Text beschreibt Modelle, Herstellerangaben und amtliche Registerdaten.
Sieben Befunde aus dem Register, bevor Sie sich festlegen
- Klasse A ist kein Unterscheidungsmerkmal mehr. 13.876 von 23.216 registrierten Modellen tragen sie, das sind 59,8 Prozent. Wer im Handel nach dem grünen A filtert, hat danach noch immer sechs von zehn Modellen vor sich. Der Buchstabe sortiert nichts mehr aus.
- Innerhalb der Klasse A liegen Welten. Der Median des Energieeffizienzindex beträgt dort 51,5 bei einer Klassengrenze von unter 52. 60,2 Prozent der A-Modelle liegen bei 50 oder darüber. Nur 12,8 Prozent kommen unter 40. Das beste Modell dieser Seite steht bei 35,8, das knappste bei 52,0.
- Die Zahl unter dem Buchstaben ist die eigentliche Auskunft. Der Median der Stromaufnahme liegt bei 49,4 Kilowattstunden je 100 Zyklen. Das fünfte Perzentil liegt bei 35, das fünfundneunzigste bei 78 Kilowattstunden. Zwischen sparsam und verbrauchsstark liegt damit mehr als das Doppelte.
- Der Labelwert stammt aus einem einzigen Programm. Er beruht auf eco 40-60 und ist ein gewichteter Mittelwert aus voller, halber und viertel Beladung, keine Volllastmessung. Angegeben wird er je 100 Zyklen, nicht je Waschgang. Wer bei 60 Grad wäscht, verbraucht mehr, und zwar deutlich.
- Sparen kostet keine Zeit, Größe schon. Der Median der eco-40-60-Dauer liegt bei 218 Minuten, also 3:38 h; 99,2 Prozent brauchen drei Stunden oder mehr. Nach Nennkapazität getrennt zeigt sich der wahre Treiber: sechs Kilogramm 197 Minuten, zehn Kilogramm 238 Minuten. Bei acht Kilogramm brauchen Klasse A und Klasse E identisch 218 Minuten, bei 47 gegenüber 82 Kilowattstunden.
- Die zweitwichtigste Klasse kennt fast niemand. Die Schleudereffizienzklasse beschreibt die Restfeuchte nach dem Schleudern. 78,5 Prozent aller Modelle stehen in Klasse B mit einem Median von 53,5 Prozent, nur 5,8 Prozent erreichen Klasse A mit 44,5 Prozent. Wer einen Trockner betreibt, bezahlt jeden dieser Prozentpunkte noch einmal.
- Die Passform scheitert an der Tiefe, nicht an der Breite. 88 Prozent aller Modelle sind 60 Zentimeter breit; die Breite unterscheidet also nichts. Die Tiefe streut dagegen von unter 45 bis über 65 Zentimeter bei einem Median von 57. Und bei drei von fünf Modellen dieser Seite weicht die Tiefe im Angebot vom Registerwert ab.
Die fünf Modelle im Direktvergleich
Aufgenommen sind fünf freistehende Frontlader von fünf verschiedenen Marken, die am Prüftag auf amazon.de gelistet und bestellbar waren. Jedes Modell wurde einzeln von der Angebotsseite abgerufen und anschließend über seinen Modellbezeichner in der EU-Produktdatenbank nachgeschlagen; die Registrierungsnummer steht in jeder Zeile. Bewusst nicht dabei sind Toplader, die eine eigene Warengruppe mit eigenen Kaufkriterien bilden und im Vergleich der Toplader-Waschmaschinen stehen. Die Reihenfolge ist keine Rangliste, sondern eine Sortierung nach dem Energieeffizienzindex, also nach der einzigen Zahl, die innerhalb desselben Klassenbuchstabens noch unterscheidet. Die Auszeichnung Unsere Empfehlung geht an die Gorenje WGAM484A, weil sie in allen drei bezifferten Verbrauchsgrößen vorne liegt: Index 35,8, Stromaufnahme 32,6 Kilowattstunden je 100 Zyklen und Wasseraufnahme 41 Liter. Es ist eine Empfehlung auf Basis der Registerdaten, kein Prüfurteil, denn hier wurde nichts gewaschen.
| Bild | Marke und Modell | Auszeichnung | Klasse / EEI | Strom | Wasser | Kapazität | eco 40-60 | Schleudern | Maße B x T x H | Bewertung | Zum Angebot |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() | GorenjeWGAM484AEinstiegssegmentEPREL 2499531 | Unsere Empfehlung | A · EEI 35,8 | 32,6 kWh je 100 Zyklen | 41 Liter je Zyklus | 8 kg | 209 Minuten (3:29 h) | 1.320 U/min, 72 dB in Klasse A | 60 x 54 x 85 cm laut Registrierung | 4,2 / 23 | Jetzt ansehen |
![]() | AEGLR7AMZ491FLMarkenmittelklasseEPREL 2239895 | Sparsamstes 9-kg-Modell im Feld | A · EEI 41,4 | 39,4 kWh je 100 Zyklen | 45 Liter je Zyklus | 9 kg | 228 Minuten (3:48 h) | 1.351 U/min, 74 dB in Klasse B | 60 x 60 x 85 cm laut Registrierung | 4,3 / 83 | Ansehen |
![]() | BoschWUU28T42PremiumsegmentEPREL 1734311 | Leisester Schleudergang im Feld | A · EEI 51,4 | 48,9 kWh je 100 Zyklen | 50 Liter je Zyklus | 9 kg | 228 Minuten (3:48 h) | 1.351 U/min, 71 dB in Klasse A | 60 x 63 x 85 cm laut Registrierung | 4,3 / 295 | Ansehen |
![]() | BauknechtSteam Plus 9A2JGSPMittelklasseEPREL 1475928 | Einziges Angebot ohne Variantenlisting | A · EEI 51,8 | 49,3 kWh je 100 Zyklen | 50 Liter je Zyklus | 9 kg | 225 Minuten (3:45 h) | 1.351 U/min, 76 dB in Klasse B | 60 x 61 x 85 cm laut Registrierung | 4,4 / 17 | Ansehen |
![]() | BomannWA 7185EinstiegssegmentEPREL 1402235 | Kürzeste eco-40-60-Zeit im Feld | A · EEI 52,0 | 47,3 kWh je 100 Zyklen | 42 Liter je Zyklus | 8 kg | 206 Minuten (3:26 h) | 1.400 U/min, 72 dB in Klasse A | 60 x 54 x 85 cm laut Registrierung | 4,3 / 262 | Ansehen |
Sämtliche Verbrauchs-, Geräusch- und Maßangaben dieser Tabelle stammen aus der EU-Produktdatenbank und nicht aus den Angebotsseiten; die Registrierungsnummer in der zweiten Spalte macht jeden Wert einzeln nachprüfbar. Sterne und Bewertungszahlen wurden am Prüftag einzeln von den Angebotsseiten abgerufen. Vier der fünf Angebote sind Variantenlistings, bei denen die Elternnummer von der aufgerufenen Nummer abweicht; dort gelten die Zahlen der jeweiligen Familie und nicht der einzelnen Ausführung. Hervorgehoben ist allein die Spalte mit dem Energieeffizienzindex: Sie ist die einzige Größe, die bei allen fünf Modellen in derselben Einheit aus demselben Messprogramm stammt und die innerhalb desselben Klassenbuchstabens noch unterscheidet.
Warum die Klasse A kein Kaufargument mehr ist
Die Energieeffizienzklasse einer Waschmaschine ist keine Note, sondern eine Schwelle. Sie wird aus dem Energieeffizienzindex abgeleitet, einer dimensionslosen Zahl, die den gemessenen Verbrauch ins Verhältnis zu einem Referenzwert setzt. Die Delegierte Verordnung (EU) 2019/2014 legt die Schwellen fest: Klasse A bei einem Index unter 52, Klasse B von 52 bis unter 60, Klasse C von 60 bis unter 69, Klasse D von 69 bis unter 80, Klasse E von 80 bis unter 91, Klasse F von 91 bis unter 102 und Klasse G darüber. Diese Skala löste zum 1. März 2021 die alte Skala mit den Plus-Zeichen ab. Sie war bewusst streng angelegt, damit die oberen Klassen zunächst leer bleiben und wieder Luft nach oben entsteht.
Fünf Jahre später ist von dieser Absicht nichts mehr übrig. Die eigene Auszählung des Registers am 25.08.2026 ergibt: 13.876 der 23.216 registrierten Modelle stehen in Klasse A. Das sind 59,8 Prozent. Die zweitgrößte Klasse ist nicht etwa B, sondern D mit 3.427 Modellen. Die Klassen F und G zusammen bringen es auf 169 Einträge, also 0,7 Prozent. Wer heute im Handel nach Klasse A filtert, entfernt aus der Trefferliste vier von zehn Modellen und hat danach immer noch mehr als dreizehntausend vor sich.
| Klasse | Grenzen nach Verordnung | Modelle im Register | Anteil | Median des Index | Was das bedeutet |
|---|---|---|---|---|---|
| A | EEI unter 52 | 13.876 | 59,8 % | 51,5 | Sechs von zehn registrierten Waschmaschinen tragen diesen Buchstaben. Der Median innerhalb der Klasse liegt bei 51,5 und damit ein halbes Zehntel unter der Grenze. |
| B | EEI 52 bis unter 60 | 2.732 | 11,8 % | 59,9 | Auch hier liegt der Median unmittelbar an der oberen Klassengrenze. Das Muster wiederholt sich in jeder Klasse des Registers. |
| C | EEI 60 bis unter 69 | 1.876 | 8,1 % | 68,8 | Die kleinste der oberen Klassen. Viele Modelle, die hier stehen, trugen auf der alten Skala noch ein A mit drei Plus-Zeichen. |
| D | EEI 69 bis unter 80 | 3.427 | 14,8 % | 80,0 | Die zweitgrößte Klasse des Registers, und die einzige, deren Median exakt auf der Grenze liegt. |
| E | EEI 80 bis unter 91 | 1.136 | 4,9 % | 90,8 | Modelle dieser Klasse haben im Median sieben statt neun Kilogramm Nennkapazität. Die Klasse ist damit auch eine Größenklasse. |
| F | EEI 91 bis unter 102 | 129 | 0,6 % | 100,2 | Nur noch ein Rest. Wer heute neu kauft, findet diese Klasse im Handel praktisch nicht mehr. |
| G | EEI ab 102 | 40 | 0,2 % | 104,8 | Vierzig Modelle im gesamten Register. Die unterste Klasse ist faktisch leer. |
Der eigentliche Befund steht aber nicht in der Verteilung zwischen den Klassen, sondern in der Verteilung innerhalb der Klasse A. Der Median des Effizienzindex liegt dort bei 51,5. Die Klassengrenze liegt bei unter 52. Das heißt: Die Hälfte aller A-Modelle liegt zwischen 51,5 und 52, also im letzten halben Zehntel vor der Grenze zur Klasse B. 60,2 Prozent der A-Modelle haben einen Index von 50 oder darüber. Nur 24,3 Prozent kommen unter 45, nur 12,8 Prozent unter 40 und nur 6,7 Prozent unter 36. Ein A auf dem Label sagt in sechs von zehn Fällen nichts anderes als: Dieses Modell hat die Schwelle gerade eben erreicht.
Genau dieses Muster wiederholt sich in jeder Klasse. In Klasse B liegt der Median bei 59,9 bei einer Obergrenze von unter 60. In Klasse C bei 68,8 bei einer Grenze von unter 69. In Klasse D liegt er mit 80,0 sogar exakt auf der Grenze. Das ist kein Zufall und auch kein Vorwurf an die Hersteller: Wer ein Produkt entwickelt, optimiert es bis zu der Schwelle, die auf dem Label sichtbar wird, und nicht darüber hinaus, weil jedes weitere Zehntel Geld kostet und keinen Buchstaben mehr bewegt. Das ist die vorhersehbare Wirkung eines Klassensystems, und sie lässt sich nur einordnen, wenn man weiß, wie das Label aufgebaut ist und wie sich der Markt dahinter verteilt — beides steht in der Übersicht zum Energielabel und den Kennzahlen der Warengruppe. Für den Kauf folgt daraus nur eines: Der Buchstabe taugt zum Ausschluss der unteren Hälfte des Marktes, nicht zur Auswahl innerhalb der oberen. Wer den Verbrauch wirklich zum Kriterium macht, findet die Detailauswertung im Ratgeber zur Energieeffizienz von Waschmaschinen, der dieselbe Datenbasis auf die Verbrauchsseite hin auswertet.
Der Beleg aus diesem Vergleich: Alle fünf Modelle dieser Seite tragen die Energieeffizienzklasse A. Ihr Index reicht von 35,8 bis 52,0, ihre Stromaufnahme von 32,6 bis 49,3 Kilowattstunden je 100 Zyklen. Das verbrauchsstärkste A-Modell dieser Seite braucht also gut die Hälfte mehr Strom als das sparsamste, bei identischem Buchstaben auf dem Label. Wer nur nach dem A gegriffen hätte, hätte diesen Unterschied nicht gesehen.
Was der Wert auf dem Label wirklich misst
Die große Zahl in der Mitte des Energielabels ist die Stromaufnahme in Kilowattstunden je 100 Betriebszyklen. Zwei Dinge daran werden regelmäßig missverstanden. Erstens ist es kein Wert je Waschgang. Wer die Zahl 48 auf dem Label sieht, verbraucht nicht 48 Kilowattstunden je Wäsche, sondern 0,48. Zweitens stammt der Wert aus genau einem Programm. Die Verordnung definiert es in Artikel 2 Nummer 11 als eco 40-60, also das Programm, das normal verschmutzte Baumwollwäsche wäscht, die als bei 40 oder 60 Grad Celsius waschbar deklariert ist, und zwar gemeinsam in demselben Zyklus.
Der dritte und wichtigste Punkt steht in Artikel 2 Nummer 13: Der Labelwert ist ein gewichteter Mittelwert. Gemessen wird bei voller, bei halber und bei viertel Beladung, und aus diesen drei Messungen wird ein gewichteter Durchschnitt gebildet. Der Wert auf dem Label beschreibt also keinen Volllastbetrieb, sondern einen Mischbetrieb, der dem tatsächlichen Nutzungsverhalten näherkommen soll. Das erklärt auch, warum die Datenbank neben der Programmdauer bei Nennkapazität zusätzlich die Dauer bei halber und viertel Beladung führt. In diesem Vergleich sind das aufschlussreiche Zahlen: Ein Modell braucht bei viertel Beladung 119 Minuten statt 209, ein anderes 130 statt 225, während zwei weitere bei halber und viertel Beladung praktisch gleich lange laufen.
Daraus folgt die praktische Konsequenz für den Alltagsverbrauch: Er weicht ab, und er weicht nach oben ab, sobald man das Sparprogramm verlässt. Das Umweltbundesamt beziffert den Zusammenhang zwischen Temperatur und Verbrauch klar: Wer statt bei 40 Grad bei 30 Grad wäscht, spart über 35 Prozent Strom je Waschgang. Der umgekehrte Weg gilt genauso. Eine Sechzig-Grad-Wäsche liegt deutlich über dem Labelwert, weil das Aufheizen des Wassers den weitaus größten Teil des Verbrauchs ausmacht und die Trommelbewegung selbst kaum ins Gewicht fällt. Der Labelwert ist damit eine Vergleichsgröße zwischen Modellen, keine Prognose für die eigene Stromrechnung.
Die zweite Größe auf dem Label ist die Wasseraufnahme, angegeben in Litern je Zyklus. Hier ist die Streuung im Register enger als beim Strom: Der Median liegt bei 46 Litern, das erste Quartil bei 43 und das dritte bei 50. Bezogen auf die Nennkapazität sind das im Median 5,6 Liter je Kilogramm Wäsche. Auch diese Zahl stammt aus dem Programm eco 40-60 und aus demselben gewichteten Mittel. Und auch sie unterscheidet innerhalb der Klasse A deutlich: Die fünf Modelle dieser Seite liegen zwischen 41 und 50 Litern, also fast über die gesamte Breite des Interquartilsabstands.
Sieben Zahlen, auf die es stattdessen ankommt
Wenn der Klassenbuchstabe nichts mehr aussortiert, braucht es andere Kriterien. Die folgenden sieben Größen stehen für jedes registrierte Modell in der Datenbank, sie sind geprüft, sie sind in derselben Einheit erhoben und sie lassen sich gegen die Verteilung des gesamten Marktes halten. Genau das macht sie brauchbar. Die Spalte Median zeigt jeweils, wo der Markt steht; wer ein Modell einordnen will, braucht diesen Bezugspunkt.
| Kennzahl | Median im Register | Spanne | Warum sie zählt |
|---|---|---|---|
| Energieeffizienzindex EEI | 51,5 innerhalb der Klasse A | Klassengrenze A bei unter 52 | Die einzige Zahl, die innerhalb eines Klassenbuchstabens noch unterscheidet. Sie steht nicht auf dem Label, aber in jedem Registereintrag. Zwei Modelle mit demselben A können sich hier um mehr als dreißig Prozent unterscheiden. |
| Stromaufnahme je 100 Zyklen | 49,4 kWh | 35 kWh im 5. bis 78 kWh im 95. Perzentil | Die Größe, aus der die Klasse berechnet wird und die den Betrieb bestimmt. Sie steht auf dem Label als große Zahl in der Mitte, wird beim Vergleich aber regelmäßig zugunsten des Buchstabens übersehen. |
| Wasseraufnahme je Zyklus | 46 Liter | 43 Liter im ersten bis 50 Liter im dritten Quartil | Bezogen auf die Nennkapazität sind das im Median 5,6 Liter je Kilogramm Wäsche. Die Spanne ist enger als beim Strom, aber über die Nutzungsdauer summiert sie sich in Kubikmetern. |
| Programmdauer eco 40-60 | 218 Minuten, also 3:38 h | 99,2 Prozent liegen bei drei Stunden oder darüber | Die Zahl, die im Laden niemand nennt und die zu Hause jeden Waschtag bestimmt. Sie hängt an der Trommelgröße, nicht an der Effizienzklasse. |
| Restfeuchte nach dem Schleudern | 53,5 Prozent in Schleuderklasse B | Klasse A 44,5 Prozent, Klasse C 62,4 Prozent | Die übersehene Größe. Sie entscheidet, wie lange der Trockner danach läuft oder wie lange die Wäsche auf der Leine hängt. 78,5 Prozent aller Modelle stehen in Klasse B. |
| Luftschallemission beim Schleudern | 76 dB | 72 dB im ersten Quartil, Klasse A bei unter 73 dB | Die Zahl, die über den Alltag in einer offenen Küche oder einer hellhörigen Wohnung entscheidet. Nur 27,3 Prozent der Modelle erreichen Klasse A. |
| Bautiefe | 57 cm | 8,7 Prozent liegen bei höchstens 45 cm | Die Größe, an der ein Kauf tatsächlich scheitert. Die Breite ist bei 88 Prozent der Modelle 60 Zentimeter und damit keine Unterscheidung; die Tiefe streut von unter 45 bis über 65 Zentimeter. |
Bemerkenswert ist, wie wenige dieser sieben Größen es überhaupt auf die Angebotsseiten schaffen. Die Energieeffizienzklasse steht auf allen fünf ausgewerteten Angeboten, teils mehrfach. Eine Dezibelzahl nennen drei von fünf. Die Luftschallemissionsklasse nennt kein einziges. Die Schleudereffizienzklasse nennt ebenfalls kein einziges. Die Restfeuchte nennt keines. Der Grund dafür ist keine Nachlässigkeit, sondern die Rechtslage: Die Verordnung verpflichtet in jeder visuell wahrnehmbaren Werbung zur Angabe der Energieeffizienzklasse. Für die übrigen Klassen gibt es keine entsprechende Pflicht. Wer sie sehen will, muss in die Datenbank schauen.
Die fünf Modelle im Detail

am 25.08.2026 auf amazon.de gelistet und bestellbar
Registrierung EPREL 2499531
Gorenje WGAM484A
Gorenje WGAM484A Frontlader mit 8 Kilogramm Nennkapazität, Dampfprogramm SteamTech, ConnectLife-Anbindung und fünfzehn Programmen
Dieses Modell ist der Grund, warum die Klassenlogik dieser Warengruppe nicht mehr trägt. Es steht in der Energieeffizienzklasse A, so wie 59,8 Prozent aller registrierten Waschmaschinen, aber es kommt dort auf einen Effizienzindex von 35,8. Der Median innerhalb der Klasse A liegt nach eigener Auszählung bei 51,5, die Klassengrenze bei unter 52. Nur 5,7 Prozent aller A-Modelle liegen unter dem Wert dieser Maschine, und nur 2,8 Prozent aller registrierten Modelle unterbieten ihre 32,6 Kilowattstunden je 100 Zyklen. Beim Wasser sieht es ähnlich aus: 41 Liter sind das zehnte Perzentil des gesamten Registers, der Median liegt bei 46 Litern. Dazu kommt die Luftschallemissionsklasse A mit 72 Dezibel im Schleudergang, die nur 27,3 Prozent der Modelle erreichen. Vier bezifferte Größen, viermal im besten Viertel oder darunter, und das bei acht Kilogramm Nennkapazität. Deshalb trägt es hier die Auszeichnung. Die Kehrseiten gehören dazu: eine sehr dünne Bewertungsbasis von 23 Stimmen, ein Variantenlisting, das diese Stimmen nicht eindeutig diesem Angebot zuordnet, und eine Schleudereffizienzklasse B mit 53 Prozent Restfeuchte, also genau der Median. Wer die Wäsche danach in den Trockner gibt, holt sich hier keinen Vorteil.
Was im Register steht: Registrierung 2499531 in der Produktgruppe washingmachines2019. Hinterlegt sind Effizienzindex 35,8, Energieaufnahme 0,326 Kilowattstunden je Zyklus und damit 32,6 je 100 Zyklen, Wasseraufnahme 41 Liter, Nennkapazität 8 Kilogramm, Programmdauer 209 Minuten bei Nennkapazität, 160 Minuten bei halber und 119 Minuten bei viertel Beladung, Luftschallemission 72 Dezibel in Klasse A, Schleudereffizienzklasse B bei 1.320 Umdrehungen je Minute und 53 Prozent Restfeuchte, Bauform freistehend, Abmessungen 60 mal 54 mal 85 Zentimeter, Garantiedauer 24 Monate.
Angebot gegen Register: Die Angebotsseite bewirbt das Modell im fünften Aufzählungspunkt mit der Formulierung, es sei 30 Prozent besser als die Energieeffizienzklasse A. Nachrechnen lässt sich das nur mit einer Annahme, die nirgends dabeisteht: Bezogen auf die Klassengrenze von 52 liegen 35,8 rund 31 Prozent darunter, bezogen auf den Median der Klasse A von 51,5 rund 30 Prozent. Die Aussage trifft also zu, wenn man sie auf den Effizienzindex bezieht, aber der Anbieter schreibt nicht, worauf er sie bezieht. Die Angebotsseite nennt außerdem weder eine Dezibelzahl noch die Luftschallemissionsklasse; beides steht nur in der Datenbank.
Dafür spricht
- Niedrigster Energieeffizienzindex im Feld mit 35,8 bei einer Klassengrenze von unter 52; nur 5,7 Prozent aller in der EU registrierten A-Modelle liegen darunter
- Niedrigste Stromaufnahme im Feld mit 32,6 Kilowattstunden je 100 Zyklen; der Median aller registrierten Modelle liegt bei 49,4 Kilowattstunden
- Niedrigste Wasseraufnahme im Feld mit 41 Litern je Zyklus gegenüber einem Register-Median von 46 Litern
- Luftschallemissionsklasse A mit 72 Dezibel im Schleudergang; diese Klasse erreichen nur 27,3 Prozent der registrierten Modelle
- Kürzeste Teilbeladungszeit im Feld: 119 Minuten bei viertel Beladung gegenüber 209 Minuten bei voller Trommel
- Mit 54 Zentimetern die geringste Bautiefe im Feld; nur 41,9 Prozent aller registrierten Modelle sind 55 Zentimeter tief oder flacher
Dagegen spricht
- Dünnste Datenlage auf der Angebotsseite: weder Dezibelzahl noch Luftschallemissionsklasse noch Schleudereffizienzklasse werden dort genannt
- Nur 23 Bewertungen am Prüftag, und diese gelten wegen der abweichenden Elternnummer der gesamten Angebotsfamilie
- Schleudereffizienzklasse B mit 53 Prozent Restfeuchte, also exakt der Median aller registrierten Modelle; für den Trocknerbetrieb kein Vorteil
- Mit 1.320 Umdrehungen je Minute die zweitniedrigste Schleuderdrehzahl im Feld
- Die Werbeaussage 30 Prozent besser als Klasse A nennt keine Bezugsgröße; sie ist nur nachvollziehbar, wenn man den Effizienzindex heranzieht
- Kein Gründungsjahr, keine Servicezeiten und keine deutsche Servicerufnummer in den Produktangaben
Herstellerangaben und Bewertungsbasis im Einzelnen
Firma: Marke und Hersteller sind auf der Angebotsseite gleichlautend als Gorenje eingetragen. In der EU-Produktdatenbank ist als registrierendes Unternehmen Gorenje gospodinjski aparati, d.o.o. hinterlegt. Die Registrierung läuft damit auf die slowenische Gesellschaft selbst und nicht auf eine deutsche Vertriebstochter, was im Feld die Ausnahme ist
Sitz: Partizanska cesta 12, 3320 Velenje, Slowenien. Diese Anschrift steht im Kontaktdatensatz der Registrierung 2499531 und ist damit belegt, nicht aus einer Werbeseite übernommen. Auf der Angebotsseite selbst steht am Prüftag keine Anschrift
Gegründet: Kein Gründungsjahr in den Produktangaben und keines im Datensatz der Produktdatenbank. Die Registrierung enthält statt eines Gründungsjahres zwei belastbare Daten: den Beginn des Inverkehrbringens am 15. Januar 2026 und die Veröffentlichung des Datensatzes am 12. März 2026
Support: Die Registrierung nennt die Rufnummer +386 3 899 1000 und die Sammeladresse info@gorenje.com. Das ist im Feld einer von drei Fällen, in denen überhaupt eine Rufnummer hinterlegt ist, und der einzige, bei dem sie ins Ausland führt
Servicezeiten: Keine Servicezeiten veröffentlicht, weder auf der Angebotsseite noch im Datensatz der Produktdatenbank, Stand 25.08.2026
Garantie: Zwei Jahre. Der Wert steht doppelt: im Datenfeld Garantie für das Produkt auf der Angebotsseite als zwei Jahre Herstellergarantie und im Feld guaranteeDuration der Registrierung als 24 Monate. Beide Angaben stimmen überein
Rechtsgrundlage und Normen: Die Registrierung läuft unter dem Rechtsakt EU_2019_2014, also der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2014 zur Energieverbrauchskennzeichnung von Haushaltswaschmaschinen. Die Klassenskala ist als A_G hinterlegt, also die seit dem 1. März 2021 geltende Fassung ohne Plus-Zeichen. Eine Produktleistungsnorm nennt der Anbieter nicht
Herkunft: Herkunftsland Slowenien laut Datenfeld der Angebotsseite vom 25.08.2026. Das ist im Feld die einzige Angabe, bei der Registrierungssitz und Herkunftsland dasselbe Land nennen
Gewicht: 61,7 Kilogramm laut Datenfeld Artikelgewicht vom 25.08.2026. Zusammen mit 54 Zentimetern Bautiefe ist das der leichteste und flachste Kandidat im Feld
Markteinführung: Beginn des Inverkehrbringens am 15. Januar 2026 laut Registrierung 2499531. Damit ist es das jüngste der fünf Modelle; das älteste liegt drei Jahre davor
Bewertungsbasis: Variantenlisting: die aufgerufene Nummer B0GRWCGHVB und die Elternnummer B0H26TN2NS weichen voneinander ab. Die 23 Stimmen und die 4,2 Sterne gelten damit der ganzen Angebotsfamilie und nicht zwingend genau dieser Ausführung. Die Basis ist zugleich die kleinste im Feld

am 25.08.2026 auf amazon.de gelistet und bestellbar
Registrierung EPREL 2239895
AEG LR7AMZ491FL
AEG LR7AMZ491FL Serie 7000 Frontlader mit 9 Kilogramm Nennkapazität, ProSteam-Dampfprogramm, ProSense-Mengenautomatik und zwölf Programmen
Diese Maschine ist der interessanteste Fall im Feld, weil sie die These der Seite in der Kategorie beweist, in der es am schwersten ist. Neun Kilogramm Nennkapazität sind ein Nachteil beim Effizienzindex, denn größere Trommeln brauchen im Programm eco 40-60 mehr Energie und mehr Zeit. Trotzdem kommt sie auf 39,4 Kilowattstunden je 100 Zyklen und einen Index von 41,4. Nur 14,1 Prozent aller A-Modelle liegen darunter, und im Feld unterbietet sie jedes andere Neun-Kilogramm-Gerät um mehr als neun Kilowattstunden je 100 Zyklen. Die 45 Liter Wasser liegen unter dem Register-Median von 46 Litern, obwohl die Trommel ein Achtel größer ist als beim Median-Modell. Die Kehrseite steht ebenfalls in der Datenbank: 74 Dezibel im Schleudergang bedeuten Luftschallemissionsklasse B, und die Programmdauer von 228 Minuten ist zusammen mit dem Bosch-Modell die längste im Feld. Auffällig ist auch das Verhältnis von halber zu viertel Beladung: 173 gegen 170 Minuten sind praktisch identisch. Wer selten volle Trommeln wäscht, spart hier also kaum Zeit.
Was im Register steht: Registrierung 2239895 in der Produktgruppe washingmachines2019, hinterlegt unter dem Modellbezeichner LR7AMZ491FL 914921793. Enthalten sind Effizienzindex 41,4, Energieaufnahme 0,394 Kilowattstunden je Zyklus und damit 39,4 je 100 Zyklen, Wasseraufnahme 45 Liter, Nennkapazität 9 Kilogramm, Programmdauer 228 Minuten bei Nennkapazität, 173 Minuten bei halber und 170 Minuten bei viertel Beladung, Luftschallemission 74 Dezibel in Klasse B, Schleudereffizienzklasse B bei 1.351 Umdrehungen je Minute und 53,9 Prozent Restfeuchte, Bauform freistehend, Abmessungen 60 mal 60 mal 85 Zentimeter, Garantiedauer 24 Monate.
Angebot gegen Register: Bei diesem Angebot weichen drei Datenfelder von der Registrierung ab, und ein viertes ist in sich unschlüssig. Das Datenfeld Aufbautyp nennt Unterbau, die Registrierung führt das Modell als freistehend. Die Bautiefe steht auf der Angebotsseite mit 60,2 Zentimetern, in der Registrierung mit 60. Die Bauhöhe steht dort mit 84,7 Zentimetern, im Register mit 85. Und im Datenfeld für die maximale Umdrehungszahl steht 1.400 Umdrehungen pro Monat, während im Feld darunter zwölf Umdrehungen als Standardwert genannt werden; die Registrierung nennt 1.351 Umdrehungen je Minute im Programm eco 40-60. Der Titel wirbt zusätzlich mit der Angabe A-20 Prozent, ohne die Bezugsgröße zu nennen. Bezogen auf die Klassengrenze von 52 liegt der Index von 41,4 rund 20 Prozent darunter; damit ist die Aussage nachvollziehbar, aber eben erst nach dieser Rechnung.
Dafür spricht
- Niedrigster Effizienzindex aller Neun-Kilogramm-Modelle im Feld: 41,4 gegenüber 51,4 und 51,8 bei den beiden anderen Geräten dieser Größe
- Nur 14,1 Prozent aller in der EU registrierten A-Modelle haben einen niedrigeren Effizienzindex als dieses Gerät
- 39,4 Kilowattstunden je 100 Zyklen liegen im zehnten Perzentil aller registrierten Modelle und rund zehn Kilowattstunden unter dem Median
- 45 Liter Wasser je Zyklus trotz neun Kilogramm Nennkapazität; das Register weist im Median 46 Liter bei acht Kilogramm aus
- Einziges Gerät im Feld mit einer eigens für die Produktdatenbank eingerichteten Kontaktstelle samt Rufnummer und Herstellerlink auf das Datenblatt
- Das Hygieneprogramm ist nach Anbieterangabe von einer benannten Prüfstelle zertifiziert; drei der fünf Anbieter nennen für vergleichbare Programme gar keine Prüfstelle
Dagegen spricht
- Luftschallemissionsklasse B mit 74 Dezibel im Schleudergang; das Bosch-Modell im Feld ist drei Dezibel leiser und liegt eine Klasse darüber
- Mit 228 Minuten die längste Programmdauer im Feld, gemeinsam mit dem Bosch-Modell
- Halbe und viertel Beladung liegen mit 173 und 170 Minuten praktisch gleichauf; bei Teilbeladung entsteht kein nennenswerter Zeitvorteil
- Das Datenfeld Aufbautyp nennt Unterbau, die Registrierung führt das Gerät als freistehend
- Im Datenfeld für die Schleuderdrehzahl steht die Einheit Umdrehungen pro Monat statt je Minute, und das Feld darunter nennt zwölf Umdrehungen
- Mit 74,5 Kilogramm das schwerste Modell im Feld, was Transport und Aufstellung ohne zweite Person erschwert
Herstellerangaben und Bewertungsbasis im Einzelnen
Firma: Marke AEG, Hersteller laut Datenfeld ebenfalls AEG. Registriert ist das Modell in der EU-Produktdatenbank dagegen auf die AB Electrolux, den schwedischen Konzern, zu dem die Marke gehört. Als Kontaktstelle ist eine eigene Organisationseinheit mit der Bezeichnung EPREL Compliance hinterlegt, was im Feld der einzige Fall einer ausdrücklich für die Datenbank eingerichteten Stelle ist
Sitz: al. Powstańców Śląskich 26, 30-570 Kraków, Polen. Diese Anschrift steht im Kontaktdatensatz der Registrierung 2239895. Auf der Angebotsseite ist das Feld für die Kontaktinformation von Hersteller und Importeur am Prüftag nicht ausgefüllt
Gegründet: Kein Gründungsjahr in den Produktangaben und keines im Datensatz der Produktdatenbank. Belegbar sind nur die Daten des Registers: erste Veröffentlichung am 31. März 2025 und Beginn des Inverkehrbringens am 1. April 2025
Support: Die Registrierung nennt die Rufnummer +48 12 296 99 44 und die Adresse eprel.info@electrolux.com. Zusätzlich ist ein Herstellerlink auf die Produktinformationsseite des Konzerns unter der internen Nummer 914921793 hinterlegt. Eine deutsche Servicerufnummer steht weder dort noch auf der Angebotsseite
Servicezeiten: Keine Servicezeiten veröffentlicht, weder auf der Angebotsseite noch in der Produktdatenbank, Stand 25.08.2026
Garantie: Zwei Jahre. Auf der Angebotsseite steht im Datenfeld Garantie für das Produkt zwei Jahre Herstellergarantie, im Feld guaranteeDuration der Registrierung stehen 24 Monate. Eine über die gesetzliche Frist hinausgehende Motorgarantie wird auf der Angebotsseite nicht beziffert
Rechtsgrundlage und Normen: Rechtsakt EU_2019_2014, Klassenskala A_G. Das Hygieneprogramm ist laut viertem Aufzählungspunkt der Angebotsseite von Swissatest zertifiziert und soll über 99,99 Prozent der in der Wäsche vorhandenen Bakterien und Viren entfernen; die Prüfbedingungen dieser Zertifizierung nennt der Anbieter nicht
Herkunft: Herkunftsland Polen laut Datenfeld der Angebotsseite vom 25.08.2026. Registrierungssitz und Herkunftsland liegen damit im selben Land, die Marke ist deutsch, der Konzern schwedisch
Gewicht: 74,5 Kilogramm laut Datenfeld Artikelgewicht vom 25.08.2026. Das ist das höchste Gewicht im Feld, bei 60 Zentimetern Bautiefe laut Registrierung
Markteinführung: Beginn des Inverkehrbringens am 1. April 2025 laut Registrierung 2239895; die Veröffentlichung des Datensatzes datiert einen Tag davor auf den 31. März 2025
Bewertungsbasis: Variantenlisting: die aufgerufene Nummer B0F62XDY7K und die Elternnummer B0H2BMHC9L weichen voneinander ab. Die 83 Stimmen und die 4,3 Sterne gelten damit der Angebotsfamilie. Der Modellname auf der Angebotsseite lautet LR7AMZ491FL, die Modellnummer 914 921 793; unter beiden Bezeichnungen ist derselbe Datensatz im Register auffindbar

am 25.08.2026 auf amazon.de gelistet und bestellbar
Registrierung EPREL 1734311
Bosch WUU28T42
Bosch WUU28T42 Serie 6 unterbaufähiger Frontlader mit 9 Kilogramm Nennkapazität, SpeedPerfect, Nachlegefunktion und Hygiene-Plus-Programm
Dieses Gerät steht in diesem Vergleich für den Fall, den viele Käufer für den Regelfall halten: bekannte Marke, hohe Bewertungszahl, Klasse A auf dem Label. Und genau hier zeigt sich, was der Buchstabe verschweigt. Der Effizienzindex liegt bei 51,4, die Klassengrenze bei unter 52. Das Modell ist also gerade eben ein A. Der Median innerhalb der Klasse liegt bei 51,5, dieses Gerät liegt damit fast exakt auf dem Klassenmedian und im 43. Perzentil der A-Modelle. Bei 48,9 Kilowattstunden je 100 Zyklen ist es rund die Hälfte teurer im Betrieb als das Gorenje-Modell in derselben Klasse. Wo es tatsächlich vorne liegt, ist die Luftschallemission: 71 Dezibel im Schleudergang sind der niedrigste Wert im Feld und liegen im 4,3. Perzentil aller registrierten Modelle. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal, aber es steht nicht auf dem Energielabel in Form eines Buchstabens, den man in der Werbung sieht. Auch die Restfeuchte ist mit 51,4 Prozent die niedrigste im Feld, obwohl die Schleuderdrehzahl mit 1.351 Umdrehungen nicht die höchste ist. Beides sind Argumente, aber es sind andere Argumente als das A.
Was im Register steht: Registrierung 1734311 in der Produktgruppe washingmachines2019. Hinterlegt sind Effizienzindex 51,4, Energieaufnahme 0,489 Kilowattstunden je Zyklus und damit 48,9 je 100 Zyklen, Wasseraufnahme 50 Liter, Nennkapazität 9 Kilogramm, Programmdauer 228 Minuten bei Nennkapazität, 174 Minuten bei halber und 150 Minuten bei viertel Beladung, Luftschallemission 71 Dezibel in Klasse A, Schleudereffizienzklasse B bei 1.351 Umdrehungen je Minute und 51,4 Prozent Restfeuchte, Bauform freistehend, Abmessungen 60 mal 63 mal 85 Zentimeter, Leistungsaufnahme im Aus-Zustand 0,15 Watt.
Angebot gegen Register: Die auffälligste Abweichung betrifft die Bautiefe. Die Registrierung nennt 63 Zentimeter, die Angebotsseite 59,9 Zentimeter. Das sind mehr als drei Zentimeter Unterschied, und bei einer Nische ist das genau die Größenordnung, an der ein Einbau scheitert. Wer eine Nische ausmisst, sollte deshalb den höheren der beiden Werte zugrunde legen und zusätzlich die auf der Angebotsseite genannte maximale Tiefe bei geöffneter Tür von 106,3 Zentimetern einplanen. Beim Geräusch stimmen die Quellen dagegen überein: Das Datenfeld Geräuschpegel nennt 71 Dezibel, die Registrierung ebenfalls. Der Arbeitsgang wird auf der Angebotsseite allerdings nicht benannt, obwohl der Wert der Verordnung sich ausdrücklich auf das Schleudern bezieht.
Dafür spricht
- Leisester Schleudergang im Feld mit 71 Dezibel; nur 4,3 Prozent aller registrierten Modelle sind leiser
- Luftschallemissionsklasse A, die nur 27,3 Prozent der registrierten Modelle erreichen
- Niedrigste Restfeuchte im Feld mit 51,4 Prozent, was die anschließende Trocknungszeit verkürzt
- Einzige vollständige deutsche Herstelleranschrift und einzige deutsche Servicerufnummer im Feld, beides aus dem Kontaktdatensatz der Registrierung belegt
- Niedrigste Leistungsaufnahme im Aus-Zustand mit 0,15 Watt gegenüber 0,49 bis 0,5 Watt bei den vier anderen Modellen
- Breiteste Bewertungsbasis im Feld mit 295 Stimmen, mehr als das Zwölffache des schwächsten Kandidaten
Dagegen spricht
- Effizienzindex 51,4 bei einer Klassengrenze von unter 52; das Gerät ist gerade eben ein A und liegt fast exakt auf dem Klassenmedian von 51,5
- 48,9 Kilowattstunden je 100 Zyklen sind rund die Hälfte mehr als beim sparsamsten Modell dieses Vergleichs, das dieselbe Klasse trägt
- Höchste Wasseraufnahme im Feld mit 50 Litern je Zyklus, gemeinsam mit dem Bauknecht-Modell; das entspricht dem 75. Perzentil des Registers
- Bautiefe 63 Zentimeter laut Registrierung gegenüber 59,9 Zentimetern auf der Angebotsseite; die Differenz kann über den Einbau entscheiden
- Mit 228 Minuten die längste Programmdauer im Feld, gemeinsam mit dem AEG-Modell
- Das Datenfeld Herkunftsland nennt Espana in spanischer Schreibweise und damit einen Wert, der nicht in die deutschsprachige Datenmaske passt
Herstellerangaben und Bewertungsbasis im Einzelnen
Firma: Marke Bosch, Hersteller laut Datenfeld Bosch Hausgeräte. In der EU-Produktdatenbank ist die BSH Hausgeräte GmbH als registrierendes Unternehmen hinterlegt, die Kontaktstelle trägt dort die Bezeichnung Bosch Service. Das ist im Feld der einzige Fall, in dem Marke, Herstellerfeld und Registrierung erkennbar zum selben Konzern gehören und dieser Konzern eine deutsche Anschrift führt
Sitz: Carl-Wery-Straße 34, 81739 München. Diese Anschrift steht im Kontaktdatensatz der Registrierung 1734311 und ist damit die einzige vollständige deutsche Herstelleranschrift unter den Markenanbietern dieses Feldes
Gegründet: Kein Gründungsjahr in den Produktangaben und keines im Datensatz der Produktdatenbank. Nachprüfbar sind allein die Registerdaten: Veröffentlichung des Datensatzes am 1. April 2024 und eine Aktualisierung am 18. September 2024
Support: Die Registrierung nennt die Rufnummer +49 89 69 339 339 und die Adresse bosch-infoteam@bshg.com. Sie ist damit die einzige deutsche Servicerufnummer im Feld. Zusätzlich ist ein Herstellerlink auf die Energielabelseite des Anbieters hinterlegt, die am Prüftag mit dem Statuscode 200 antwortete
Servicezeiten: Keine Servicezeiten veröffentlicht, weder auf der Angebotsseite noch im Datensatz der Produktdatenbank, Stand 25.08.2026
Garantie: Zwei Jahre. Auf der Angebotsseite steht im Datenfeld Garantie für das Produkt zwei Jahre Herstellergarantie, im Feld guaranteeDuration der Registrierung stehen 24 Monate. Damit liegt dieses Gerät auf dem Register-Median: 83,5 Prozent aller registrierten Modelle nennen exakt 24 Monate
Rechtsgrundlage und Normen: Rechtsakt EU_2019_2014, Klassenskala A_G. Die Registrierung weist zusätzlich eine Leistungsaufnahme im Aus-Zustand von 0,15 Watt aus, den niedrigsten Wert im Feld; die vier anderen Modelle liegen bei 0,49 oder 0,5 Watt
Herkunft: Das Datenfeld Herkunftsland nennt am 25.08.2026 den Wert Espana, also Spanien, in spanischer Schreibweise innerhalb einer deutschsprachigen Angebotsseite
Gewicht: 72,8 Kilogramm laut Datenfeld Artikelgewicht vom 25.08.2026, zusammen mit den Abmessungen 59,9 Zentimeter Tiefe, 59,8 Zentimeter Breite und 84,5 Zentimeter Höhe
Markteinführung: Beginn des Inverkehrbringens am 2. April 2024 laut Registrierung 1734311; die Veröffentlichung des Datensatzes datiert einen Tag davor auf den 1. April 2024
Bewertungsbasis: Variantenlisting: die aufgerufene Nummer B0D17ZLV8V und die Elternnummer B0FYH53R1C weichen voneinander ab. Die 295 Stimmen und die 4,3 Sterne gelten damit der Angebotsfamilie. Es ist zugleich die breiteste Bewertungsbasis im Feld, mehr als das Zwölffache des Modells mit der schmalsten

am 25.08.2026 auf amazon.de gelistet und bestellbar
Registrierung EPREL 1475928
Bauknecht 9A2JGSP
Bauknecht Steam Plus 9A2JGSP Frontlader mit 9 Kilogramm Nennkapazität, Steam-Hygiene-Dampfprogramm, Dynamic-Inverter-Motor und Mengenautomatik
Dieses Modell markiert im Vergleich die Untergrenze dessen, was ein A noch bedeuten kann. Der Effizienzindex liegt bei 51,8, die Klassengrenze bei unter 52. Es fehlen also zwei Zehntel bis zur Klasse B. Innerhalb der Klasse A liegt das Gerät damit im 56. Perzentil, also in der schlechteren Hälfte. Die 49,3 Kilowattstunden je 100 Zyklen sind der höchste Wert im Feld und liegen über dem Median aller registrierten Modelle von 49,4 nur knapp darunter, und das bei einer Maschine, deren Label denselben Buchstaben trägt wie das sparsamste Gerät dieser Seite mit 32,6 Kilowattstunden. Auch beim Schleudergeräusch ist es mit 76 Dezibel das lauteste im Feld und liegt damit exakt auf dem Register-Median. Was tatsächlich für dieses Angebot spricht, ist eine Eigenschaft, die mit dem Gerät nichts zu tun hat: Es ist das einzige ohne Variantenlisting. Die Bewertungszahl gilt genau dieser Ausführung. Bei nur 17 Stimmen ist das allerdings ein Vorteil auf sehr schmalem Fundament. Zweiter echter Pluspunkt ist die Teilbeladung: 130 Minuten bei viertel Beladung sind der zweitniedrigste Wert im Feld und liegen 95 Minuten unter der vollen Beladung.
Was im Register steht: Registrierung 1475928 in der Produktgruppe washingmachines2019, hinterlegt unter dem Modellbezeichner Steam Plus 9A2JGSP. Enthalten sind Effizienzindex 51,8, Energieaufnahme 0,493 Kilowattstunden je Zyklus und damit 49,3 je 100 Zyklen, Wasseraufnahme 50 Liter, Nennkapazität 9 Kilogramm, Programmdauer 225 Minuten bei Nennkapazität, 170 Minuten bei halber und 130 Minuten bei viertel Beladung, Luftschallemission 76 Dezibel in Klasse B, Schleudereffizienzklasse B bei 1.351 Umdrehungen je Minute und 53 Prozent Restfeuchte, Bauform freistehend, Abmessungen 60 mal 61 mal 85 Zentimeter.
Angebot gegen Register: Bei diesem Modell lag der Fehler in der bisherigen Fassung dieser Seite: Dort stand die Energieeffizienzklasse C mit 53 Kilowattstunden je 100 Zyklen. Beides ist falsch. Der Produkttitel des Anbieters nennt ausdrücklich die Energieklasse A, und die Registrierung 1475928 weist 49,3 Kilowattstunden je 100 Zyklen aus. Der Fehler ist in beide Richtungen bemerkenswert: Er hat das Gerät schlechter dargestellt, als es ist, und er zeigt zugleich, wie wenig eine aus zweiter Hand übernommene Klassenangabe wert ist. Unstimmig bleibt außerdem die Bautiefe. Die Registrierung nennt 61 Zentimeter, die Angebotsseite 60,5. Und das Datenfeld Empfohlene Verwendungsbereiche nennt neben Wohnen auch Gewerblich, obwohl die Verordnung ausdrücklich Haushaltswaschmaschinen regelt.
Dafür spricht
- Einziges Angebot im Feld ohne Variantenlisting: die 4,4 Sterne und die 17 Stimmen gelten genau dieser Ausführung
- Beste Sternbewertung im Feld mit 4,4 von 5, allerdings auf der schmalsten Basis
- Zweitniedrigste Zeit bei viertel Beladung im Feld: 130 Minuten gegenüber 225 Minuten bei voller Trommel, also 95 Minuten Unterschied
- Mit dem Beginn des Inverkehrbringens am 11. Mai 2023 und einer Aktualisierung des Datensatzes am 29. August 2024 ein durchgehend gepflegter Registereintrag
- Neun Kilogramm Nennkapazität bei 61 Zentimetern Bautiefe; unter den drei Neun-Kilogramm-Modellen des Feldes das mittlere Maß
- Mengenautomatik, Kurzprogramm über 30 Minuten und Nachlegefunktion sind in den Aufzählungspunkten der Angebotsseite ausdrücklich benannt
Dagegen spricht
- Höchste Stromaufnahme im Feld mit 49,3 Kilowattstunden je 100 Zyklen, bei identischem Klassenbuchstaben wie das sparsamste Gerät mit 32,6
- Effizienzindex 51,8 bei einer Klassengrenze von unter 52; es fehlen zwei Zehntel bis zur Klasse B
- Lautester Schleudergang im Feld mit 76 Dezibel, exakt auf dem Median aller registrierten Modelle und fünf Dezibel über dem leisesten Gerät hier
- Einziges Modell im Feld ohne jede Ortsangabe: der Kontaktdatensatz der Registrierung lässt Straße, Postleitzahl, Ort und Land leer
- Kein Herkunftsland in den Produktangaben und keine deutsche Servicerufnummer
- Nur 17 Bewertungen am Prüftag; eine einzelne Stimme verschiebt den Schnitt um mehr als eine Zehntelnote
Herstellerangaben und Bewertungsbasis im Einzelnen
Firma: Marke und Herstellerfeld nennen beide Bauknecht. In der EU-Produktdatenbank ist das Modell dagegen auf die Beko Europe Management S.r.l. registriert, und der hinterlegte Herstellerlink führt auf das Dokumentenportal von Whirlpool. Das ist im Feld der einzige Fall, in dem Marke, Registrant und Dokumentenportal drei verschiedene Unternehmensnamen tragen; die Marke ist im Zuge der Zusammenführung des europäischen Hausgerätegeschäfts von Whirlpool und Arçelik zu Beko Europe gewechselt
Sitz: Kein Eintrag. Der Kontaktdatensatz der Registrierung 1475928 nennt als Servicebezeichnung Beko Europe Management S.r.l., lässt aber die Felder Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort und Land leer. Auf der Angebotsseite steht ebenfalls keine Anschrift. Damit ist dies das einzige Modell im Feld ohne jede Ortsangabe
Gegründet: Kein Gründungsjahr in den Produktangaben und keines im Datensatz der Produktdatenbank. Belegbar sind nur die Registerdaten: Beginn des Inverkehrbringens am 11. Mai 2023, erste Veröffentlichung am 23. Mai 2023 und eine Aktualisierung am 29. August 2024
Support: Die Registrierung nennt die Rufnummer +39 02 83715807 und die Adresse public_inquiry@europeanappliances.com. Die Rufnummer führt nach Italien, die Adresse trägt eine neutrale Konzerndomäne ohne Markenbezug. Eine deutsche Servicerufnummer steht weder dort noch auf der Angebotsseite
Servicezeiten: Keine Servicezeiten veröffentlicht, weder auf der Angebotsseite noch in der Produktdatenbank, Stand 25.08.2026
Garantie: Zwei Jahre. Das Datenfeld Garantie für das Produkt nennt zwei Jahre Herstellergarantie, das Feld guaranteeDuration der Registrierung nennt 24 Monate. Der im Text beworbene langlebige Dynamic-Inverter-Motor ist mit keiner eigenen Garantiedauer hinterlegt
Rechtsgrundlage und Normen: Rechtsakt EU_2019_2014, Klassenskala A_G. Die Angebotsseite bewirbt ein Dampfprogramm mit den Bezeichnungen Steam Refresh und Steam Hygiene, nennt dafür aber keine Prüfnorm und keine Prüfstelle. Ein Datenfeld mit erfüllten Spezifikationen ist bei diesem Angebot nicht ausgefüllt
Herkunft: Kein Herkunftsland in den Produktangaben, Stand 25.08.2026. Das ist im Feld das einzige Angebot ohne Herkunftsangabe, und zugleich das einzige ohne Anschrift des Registranten
Gewicht: 73,5 Kilogramm laut Datenfeld Artikelgewicht vom 25.08.2026, zusammen mit den Abmessungen 60,5 Zentimeter Tiefe, 59,5 Zentimeter Breite und 85 Zentimeter Höhe
Markteinführung: Beginn des Inverkehrbringens am 11. Mai 2023 laut Registrierung 1475928. Damit ist dieses Gerät das zweitälteste im Feld; die Registrierung wurde zuletzt am 29. August 2024 aktualisiert
Bewertungsbasis: Kein Variantenlisting: die aufgerufene Nummer B0FHW3KYF2 und die Elternnummer stimmen überein. Die 17 Stimmen und die 4,4 Sterne gelten damit genau dieser Ausführung. Das ist im Feld der einzige Fall dieser Art und beim Lesen der Sternzahl ein Vorteil. Die Basis ist allerdings die schmalste im Vergleich; bei 17 Stimmen verschiebt eine einzelne Bewertung den Schnitt um mehr als eine Zehntelnote

am 25.08.2026 auf amazon.de gelistet und bestellbar
Registrierung EPREL 1402235
Bomann WA 7185
Bomann WA 7185 Frontlader mit 8 Kilogramm Nennkapazität, bürstenlosem Invertermotor, Dampfprogramm für Baby- und Hygienewäsche und fünfzehn Programmen
Bei diesem Modell steckt die interessanteste Recherchefrage des ganzen Vergleichs. In der Produktdatenbank stehen unter der Bezeichnung WA 7185 zwei verschiedene Registrierungen desselben Anbieters: die Nummer 1402235 mit dem Modellbezeichner WA 7185 und die Nummer 2630688 mit dem Bezeichner WA 7185.1. Die beiden Datensätze beschreiben sehr unterschiedliche Maschinen. Der eine nennt 1.400 Umdrehungen je Minute, 72 Dezibel in Klasse A, 206 Minuten Programmdauer und einen Effizienzindex von 52,0. Der andere nennt 1.310 Umdrehungen, 74 Dezibel in Klasse B, 218 Minuten und einen Index von 36,4. Wer nur nach dem Modellnamen sucht, greift also mit einer Wahrscheinlichkeit von fünfzig Prozent daneben. Die Zuordnung gelingt über die Angebotsseite: Sie nennt im Datenfeld Geräuschpegel 72 Dezibel und im Datenfeld für die Umdrehungen den Wert 1.400. Beides passt ausschließlich zur Registrierung 1402235, und dieser Datensatz gilt hier. Inhaltlich ist das Ergebnis unbequem: Mit einem Effizienzindex von genau 52,0 ist dies die knappste A-Einstufung im gesamten Vergleich. Dafür sind die 42 Liter Wasser die zweitniedrigste Aufnahme im Feld, die 206 Minuten die kürzeste Programmdauer und die 1.400 Umdrehungen die höchste Drehzahl.
Was im Register steht: Registrierung 1402235 in der Produktgruppe washingmachines2019, hinterlegt unter dem Modellbezeichner WA 7185. Enthalten sind Effizienzindex 52,0, Energieaufnahme 0,473 Kilowattstunden je Zyklus und damit 47,3 je 100 Zyklen, Wasseraufnahme 42 Liter, Nennkapazität 8 Kilogramm, Programmdauer 206 Minuten bei Nennkapazität sowie jeweils 168 Minuten bei halber und bei viertel Beladung, Luftschallemission 72 Dezibel in Klasse A, Schleudereffizienzklasse B bei 1.400 Umdrehungen je Minute und 52,5 Prozent Restfeuchte, Bauform freistehend, Abmessungen 60 mal 54 mal 85 Zentimeter.
Angebot gegen Register: Der Effizienzindex ist mit 52,0 hinterlegt, und die Klassengrenze der Verordnung lautet Klasse A bei einem Index unter 52. Der Registereintrag weist trotzdem die Klasse A aus. Aufklären lässt sich das nicht mit den öffentlich einsehbaren Feldern: Die Datenbank zeigt den Index auf eine Nachkommastelle gerundet, ein Wert von 51,95 würde als 52,0 erscheinen und wäre klassenkonform. Sicher ist nur, dass keine andere Maschine dieses Vergleichs so knapp an der Grenze liegt. Ein zweiter Widerspruch steht im Angebot selbst: Der Titel wirbt mit zehn Jahren Motorgarantie, während das Datenfeld für die Verfügbarkeitsdauer von EU-Ersatzteilen zwei Jahre nennt. Eine Motorgarantie über zehn Jahre und eine Ersatzteilzusage über zwei Jahre passen nicht zusammen.
Dafür spricht
- Kürzeste Programmdauer im Feld mit 206 Minuten im Programm eco 40-60 bei Nennkapazität
- Höchste Schleuderdrehzahl im Feld mit 1.400 Umdrehungen je Minute
- Zweitniedrigste Wasseraufnahme im Feld mit 42 Litern je Zyklus, im 14. Perzentil aller registrierten Modelle
- Luftschallemissionsklasse A mit 72 Dezibel im Schleudergang; die Angebotsseite nennt denselben Wert wie das Register
- Vollständige deutsche Anschrift und deutsche Servicerufnummer im Kontaktdatensatz der Registrierung hinterlegt
- Einziges Angebot im Feld, das überhaupt eine Verfügbarkeitsdauer für Ersatzteile in einem Datenfeld nennt
Dagegen spricht
- Effizienzindex 52,0 bei einer Klassengrenze von unter 52; das ist die knappste A-Einstufung im gesamten Vergleich
- Zwei Registrierungen unter fast identischem Modellnamen mit stark abweichenden Werten; die Zuordnung gelingt nur über Dezibelzahl und Drehzahl
- Halbe und viertel Beladung stehen beide mit 168 Minuten im Register; bei kleinen Mengen entsteht kein zusätzlicher Zeitvorteil
- Die beworbenen zehn Jahre Motorgarantie stehen nur im Werbetext, nicht in einem Datenfeld und nicht im Register
- Das Datenfeld für die Ersatzteilverfügbarkeit nennt zwei Jahre und widerspricht damit der Garantiewerbung desselben Angebots
- Kein Herkunftsland in den Produktangaben, Stand 25.08.2026
Herstellerangaben und Bewertungsbasis im Einzelnen
Firma: Marke und Herstellerfeld nennen beide Bomann. In der EU-Produktdatenbank ist die C. Bomann GmbH als registrierendes Unternehmen hinterlegt, die Kontaktstelle trägt die Bezeichnung Zentrale Bomann. Marke, Herstellerfeld und Registrant sind damit dasselbe Unternehmen, was in diesem Feld nur noch auf ein zweites Modell zutrifft
Sitz: Heinrich-Horten-Straße 17, 47906 Kempen. Diese Anschrift steht im Kontaktdatensatz der Registrierung 1402235 und ist neben München die zweite vollständige deutsche Anschrift in diesem Vergleich
Gegründet: Kein Gründungsjahr in den Produktangaben und keines im Datensatz der Produktdatenbank. Die abgerufene Startseite des Anbieters nennt am Prüftag ebenfalls keine Jahreszahl. Belegbar sind nur die Registerdaten: Beginn des Inverkehrbringens am 1. Februar 2023 und eine Aktualisierung des Datensatzes am 27. Mai 2026
Support: Die Registrierung nennt die Rufnummer +49 2152 8998-0, die Adresse info@bomann.de und die Anbieterdomäne. Das ist neben der Bosch-Nummer die zweite deutsche Servicerufnummer im Feld
Servicezeiten: Keine Servicezeiten veröffentlicht, weder auf der Angebotsseite noch in der Produktdatenbank, Stand 25.08.2026
Garantie: Zwei Jahre nach dem Registerfeld guaranteeDuration mit 24 Monaten. Die Angebotsseite wirbt darüber hinaus im Titel und im zweiten Aufzählungspunkt mit zehn Jahren Motorgarantie für den bürstenlosen Antrieb. Diese zehn Jahre stehen ausschließlich im Werbetext, nicht in einem Datenfeld und nicht im Register
Rechtsgrundlage und Normen: Rechtsakt EU_2019_2014, Klassenskala A_G. Die Angebotsseite nennt zusätzlich ein eigenes Datenfeld mit dem Titel Verfügbarkeitsdauer für EU-Ersatzteile und dem Wert zwei Jahre. Das ist im Feld die einzige Angabe zur Ersatzteilversorgung überhaupt, und sie steht im Widerspruch zu den zehn Jahren Motorgarantie desselben Angebots
Herkunft: Kein Herkunftsland in den Produktangaben, Stand 25.08.2026. Angegeben ist dagegen eine europäische Artikelnummer mit dem Präfix 4004470, das auf einen deutschen Anmelder verweist
Gewicht: 60 Kilogramm laut Datenfeld Artikelgewicht vom 25.08.2026, zusammen mit den Abmessungen 54 Zentimeter Tiefe, 60 Zentimeter Breite und 85 Zentimeter Höhe. Das ist das niedrigste Gewicht im Feld
Markteinführung: Beginn des Inverkehrbringens am 1. Februar 2023 laut Registrierung 1402235. Damit ist dieses Gerät das älteste im Feld; der Datensatz wurde zuletzt am 27. Mai 2026 aktualisiert
Bewertungsbasis: Variantenlisting: die aufgerufene Nummer B0D1C6JSPQ und die Elternnummer B0GZ4Z18ZK weichen voneinander ab. Die 262 Stimmen und die 4,3 Sterne gelten damit der Angebotsfamilie, zu der die Farbausführung Titan gehört. Nach der Bewertungszahl ist es das zweitbekannteste Angebot im Feld
Was die Laufzeit treibt: die Trommel, nicht die Klasse
Über kaum eine Frage kursieren so viele falsche Antworten wie über die Laufzeit von Sparprogrammen. Die verbreitete Behauptung lautet, sparsame Maschinen wüschen länger, weil sie die niedrigere Temperatur über die Zeit ausgleichen müssten. In den Rohdaten des Registers scheint das zu stimmen: Modelle der Klasse A brauchen im Median 220 Minuten, Modelle der Klasse E nur 204. Wer hier aufhört zu rechnen, hat eine schöne Geschichte und eine falsche Antwort.
Denn die beiden Gruppen sind nicht vergleichbar. Modelle der Klasse A haben im Median neun Kilogramm Nennkapazität, Modelle der Klasse E sieben. Und die Laufzeit hängt an der Trommelgröße. Trennt man die Auswertung nach Nennkapazität, verschwindet der scheinbare Zusammenhang vollständig. Bei acht Kilogramm brauchen Modelle der Klasse A im Median 218 Minuten und Modelle der Klasse E ebenfalls 218 Minuten, bei einer Stromaufnahme von 47 gegenüber 82 Kilowattstunden je 100 Zyklen. Das ist derselbe Zeitaufwand bei fast doppeltem Verbrauch. Klasse A kostet also keine einzige Minute.
| Nennkapazität | Median der eco-40-60-Dauer | In Stunden | Modelle im Register |
|---|---|---|---|
| 6 kg | 197 Minuten | 3:17 h | 2.718 |
| 7 kg | 208 Minuten | 3:28 h | 4.069 |
| 8 kg | 218 Minuten | 3:38 h | 6.036 |
| 9 kg | 228 Minuten | 3:48 h | 4.836 |
| 10 kg | 238 Minuten | 3:58 h | 2.749 |
Der Zusammenhang ist bemerkenswert regelmäßig: Je Kilogramm zusätzlicher Nennkapazität kommen rund zehn Minuten dazu. Von sechs auf zehn Kilogramm sind das 41 Minuten. Das ist die eigentliche Entscheidung, die beim Kauf getroffen wird, und sie wird meist unbewusst getroffen, weil die Kapazität als Komfortmerkmal beworben wird und nicht als Zeitfaktor. Wer die Maschine tagsüber zwischen zwei Terminen laufen lassen will, sollte deshalb nicht nur auf die Zahl bei Nennkapazität schauen, sondern auf die Teilbeladungswerte im Register. Die Unterschiede dort sind groß: Ein Modell dieser Seite braucht bei viertel Beladung 119 statt 209 Minuten, ein anderes 168 statt 206 und damit exakt so lange wie bei halber Beladung.
Zur Einordnung noch zwei Verteilungswerte: 99,2 Prozent aller registrierten Modelle brauchen im Programm eco 40-60 bei Nennkapazität drei Stunden oder mehr. Ein Sparprogramm unter drei Stunden gibt es also praktisch nicht. Umgekehrt brauchen nur 4,8 Prozent vier Stunden oder mehr. Die Verteilung ist damit erstaunlich eng: Der Interquartilsabstand reicht von 206 bis 228 Minuten. Wer eine kurze Wäsche will, findet sie nicht im Sparprogramm, sondern in den Kurzprogrammen, und die stehen nicht auf dem Label, weil die Verordnung sie nicht erfasst.
Restfeuchte, Schleudergang und Passform
Neben der Energieeffizienzklasse trägt das Label zwei weitere Buchstaben, die im Handel praktisch nie beworben werden. Der erste ist die Schleudereffizienzklasse. Sie leitet sich aus der Restfeuchte ab, also aus dem Anteil Wasser, der nach dem Schleudern noch in der Wäsche steckt. Die Auszählung zeigt hier dasselbe Bild wie bei der Energieklasse, nur noch ausgeprägter: 78,5 Prozent aller registrierten Modelle stehen in Klasse B, 14,1 Prozent in Klasse C und nur 5,8 Prozent in Klasse A. Die Medianwerte der Restfeuchte liegen bei 44,5 Prozent in Klasse A, 53,5 Prozent in Klasse B und 62,4 Prozent in Klasse C.
Diese Zahl ist bares Geld, sobald ein Wäschetrockner im Haushalt steht. Jeder Prozentpunkt Restfeuchte ist Wasser, das der Trockner anschließend mit Strom verdampfen muss. Zwischen Klasse A und Klasse B liegen neun Prozentpunkte, zwischen Klasse A und Klasse C fast achtzehn. Wer eine Waschmaschine mit sehr niedrigem Stromverbrauch kauft, deren Restfeuchte aber am oberen Ende liegt, verlagert einen Teil der Ersparnis lediglich in das andere Gerät. Interessant ist dabei, dass die Schleuderdrehzahl allein den Wert nicht bestimmt: In diesem Vergleich hat das Modell mit der niedrigsten Restfeuchte von 51,4 Prozent nicht die höchste Drehzahl, sondern 1.351 Umdrehungen, während das Modell mit 1.400 Umdrehungen bei 52,5 Prozent liegt.
Der zweite übersehene Buchstabe ist die Luftschallemissionsklasse. Sie beschreibt das Geräusch im Schleudergang, gemessen in Dezibel. Der Median des Registers liegt bei 76 Dezibel, das erste Quartil bei 72. Klasse A beginnt unterhalb von 73 Dezibel und wird von 27,3 Prozent der Modelle erreicht, Klasse B stellt 50,2 Prozent, Klasse C 21,8 Prozent. In diesem Vergleich liegen zwischen dem leisesten Modell mit 71 und dem lautesten mit 76 Dezibel fünf Dezibel, und beide tragen dieselbe Energieeffizienzklasse. Wer in einer offenen Küche oder in einem hellhörigen Altbau wohnt, findet die vollständige Auswertung dieser Klasse im Vergleich der leisen Waschmaschinen, der die Geräuschseite im Detail auszählt.
Bleibt die Passform, und hier liegt der teuerste vermeidbare Fehler dieser Warengruppe. Die Breite ist keine Entscheidungsgröße: 88 Prozent aller registrierten Modelle sind exakt 60 Zentimeter breit, weitere 9,2 Prozent liegen bei höchstens 45 Zentimetern und sind fast durchweg Toplader. Dazwischen gibt es kaum etwas. Die Tiefe dagegen streut erheblich. Der Median liegt bei 57 Zentimetern, 8,7 Prozent der Modelle sind höchstens 45 Zentimeter tief, 23,3 Prozent höchstens 50 und 11,9 Prozent tiefer als 63 Zentimeter. Wer eine Nische ausmisst, entscheidet also über die Tiefe. Passende Bauformen für enge Nischen stehen im Vergleich der schmalen Waschmaschinen.
Der Fallstrick beim Ausmessen: Bei drei der fünf Modelle dieser Seite weicht die Bautiefe der Angebotsseite vom Registerwert ab. In einem Fall nennt das Register 63 Zentimeter und die Angebotsseite 59,9, das sind mehr als drei Zentimeter Unterschied. Bei einer knapp bemessenen Nische entscheidet genau diese Differenz über den Einbau. Wer knapp plant, sollte den höheren der beiden Werte nehmen, den Platz für Schläuche und Stecker hinter dem Gerät dazurechnen und zusätzlich die auf den Angebotsseiten teils genannte maximale Tiefe bei geöffneter Tür beachten; bei einem Modell dieser Seite sind das 106,3 Zentimeter.
Betriebskosten über die Nutzungsdauer
Eine Waschmaschine wird einmal bezahlt und dann zehn bis fünfzehn Jahre betrieben. Deshalb entscheidet über die Gesamtausgabe weniger die Anschaffung als der Betrieb. Die Stiftung Warentest rechnet in ihrer laufend gepflegten Waschmaschinenprüfung die Betriebskosten über zehn Jahre und kommt dabei auf eine Spreizung von mehr als 400 Euro zwischen dem sparsamsten und dem verbrauchsstärksten Modell ihres Prüffelds. Der Stand dieser Auswertung ist der 23. Oktober 2025, das Prüffeld umfasst 38 Modelle. Die Ergebnistabellen sind kostenpflichtig; hier werden Befunde wiedergegeben, keine Noten und keine Platzierungen.
Die Größenordnung lässt sich aus dem Register unabhängig nachvollziehen. Zwischen dem fünften und dem fünfundneunzigsten Perzentil aller registrierten Modelle liegen 35 gegenüber 78 Kilowattstunden je 100 Zyklen. Das ist mehr als das Doppelte. Auf die Modelle dieser Seite bezogen: Das sparsamste braucht 32,6, das verbrauchsstärkste 49,3 Kilowattstunden je 100 Zyklen. Die Differenz von 16,7 Kilowattstunden je 100 Zyklen summiert sich über die Nutzungsdauer zu einem dreistelligen Kilowattstundenbetrag, und das bei Modellen, die auf dem Label denselben Buchstaben tragen. Beim Wasser fällt die Rechnung ähnlich aus: Zwischen 41 und 50 Litern je Zyklus liegen neun Liter, also gut zwanzig Prozent.
Zur Betriebsrechnung gehören zwei weitere Posten, die im Register stehen und selten beachtet werden. Der erste ist die Leistungsaufnahme im Aus-Zustand und im Bereitschaftsbetrieb. Sie liegt bei den meisten Modellen bei 0,5 Watt, bei einem Modell dieser Seite bei 0,15 Watt. Über ein Jahr betrachtet ist das ein kleiner Posten, aber es ist ein Posten, der rund um die Uhr anfällt. Der zweite ist die Garantiedauer: 83,5 Prozent aller registrierten Modelle nennen im entsprechenden Feld exakt 24 Monate, 7,8 Prozent nennen zwölf und 7,5 Prozent sechsunddreißig Monate. Wer über die Nutzungsdauer rechnet, sollte diese Zahl der Werbung gegenüberstellen: Ein Angebot dieser Seite wirbt mit zehn Jahren Motorgarantie und nennt zugleich im Datenfeld zwei Jahre Verfügbarkeit für EU-Ersatzteile.
Ein dritter Punkt kam im Prüfjahrgang 2025 der Stiftung Warentest neu hinzu: die Reparierbarkeit. Sie wurde dort erstmals bewertet. Das ist bemerkenswert, weil die Reparierbarkeit über die tatsächliche Nutzungsdauer entscheidet und damit über die Frage, ob sich die Betriebsrechnung überhaupt über zehn Jahre erstreckt. Im Register selbst steht dazu keine Kennzahl; das einzige verwandte Datenfeld, das in diesem Vergleich überhaupt auftaucht, ist eine Angabe zur Verfügbarkeitsdauer von EU-Ersatzteilen auf einer einzigen Angebotsseite. Wer mit einem knappen Rahmen plant, findet die Auswertung des unteren Marktsegments im Vergleich der Waschmaschinen im günstigen Segment.
Acht Fehlkäufe, die sich mit dem Register vermeiden lassen
Die folgenden acht Punkte stammen aus zwei älteren Seiten dieses Bereichs, die in dieser Kaufberatung aufgegangen sind. Sie beschrieben dieselben Fehler, allerdings ohne Zahlengrundlage. Hier steht jeder Punkt jetzt auf einem Registerwert oder auf einer benannten Quelle.
| Fehler | Was die Daten sagen | Was stattdessen hilft |
|---|---|---|
| Den Klassenbuchstaben für eine Sparzusage haltenDer häufigste Fehler überhaupt | Klasse A tragen 13.876 von 23.216 registrierten Modellen, also 59,8 Prozent. Innerhalb dieser Klasse liegt der Median des Effizienzindex bei 51,5 bei einer Grenze von unter 52. 60,2 Prozent der A-Modelle haben einen Index von 50 oder darüber. Ein A heißt in der Regel: gerade eben A. | Den Effizienzindex und die Kilowattstunden je 100 Zyklen aus dem Registereintrag lesen. In diesem Vergleich tragen alle fünf Modelle ein A, und trotzdem liegen zwischen dem sparsamsten und dem verbrauchsstärksten 16,7 Kilowattstunden je 100 Zyklen, also gut die Hälfte. |
| Nur die Breite messen und die Tiefe schätzenDer teuerste Fehler | 88 Prozent aller registrierten Modelle sind 60 Zentimeter breit. Die Breite unterscheidet also praktisch nichts. Die Tiefe dagegen streut erheblich: Der Median liegt bei 57 Zentimetern, 8,7 Prozent der Modelle sind höchstens 45 Zentimeter tief, 11,9 Prozent sind tiefer als 63 Zentimeter. | Die Tiefe aus dem Registereintrag nehmen, nicht aus dem Angebot. In diesem Vergleich weichen bei drei von fünf Modellen Angebot und Register voneinander ab, in einem Fall um mehr als drei Zentimeter. Wer knapp plant, sollte den höheren Wert nehmen und die Tiefe bei geöffneter Tür dazurechnen. |
| Die Programmdauer erst nach dem Kauf entdeckenDer ärgerlichste Fehler | Der Median der eco-40-60-Dauer bei Nennkapazität liegt bei 218 Minuten, also 3:38 h. 99,2 Prozent aller registrierten Modelle brauchen drei Stunden oder mehr. Kürzer wird es nicht durch eine bessere Effizienzklasse, sondern durch eine kleinere Trommel: sechs Kilogramm 197 Minuten, zehn Kilogramm 238 Minuten. | Vor dem Kauf entscheiden, ob das Sparprogramm überhaupt genutzt wird. Wer die Maschine abends startet, verliert nichts. Wer sie tagsüber zwischen zwei Terminen laufen lassen will, sollte auf die Teilbeladungszeiten schauen; die stehen ebenfalls im Register und liegen deutlich niedriger. |
| Zu groß kaufen, weil größer gründlicher klingtDer stillste Fehler | Die Nennkapazität treibt die Programmdauer und den Absolutverbrauch. Der Median der Register-Kapazität liegt bei acht Kilogramm; neun Kilogramm brauchen im Median zehn Minuten länger als acht. Eine zu große Trommel bringt nur dann etwas, wenn sie auch gefüllt wird, denn das Sparprogramm misst ausdrücklich bei voller, halber und viertel Beladung. | Die Kapazität an der tatsächlichen Wäschemenge ausrichten und die Teilbeladungswerte des Registers prüfen. Zwei Modelle in diesem Vergleich brauchen bei viertel Beladung genauso lange wie bei halber; zwei andere sparen dort 55 und 95 Minuten. |
| Das Schleudergeräusch als Nebensache behandelnDer Fehler in hellhörigen Wohnungen | Der Median liegt bei 76 Dezibel, das erste Quartil bei 72. Die Luftschallemissionsklasse A beginnt unterhalb von 73 Dezibel und wird nur von 27,3 Prozent der Modelle erreicht. In diesem Vergleich liegen zwischen dem leisesten und dem lautesten Modell fünf Dezibel, und beide tragen dieselbe Energieeffizienzklasse. | Die Dezibelzahl aus dem Register nehmen und prüfen, ob sie sich auf den Schleudergang bezieht; die Verordnung schreibt genau das vor. Wer das Thema vertiefen will, findet die vollständige Auszählung auf der eigenen Seite dieses Bereichs. |
| Die Restfeuchte übersehen, obwohl ein Trockner im Haus stehtDer Fehler mit Folgekosten | 78,5 Prozent aller registrierten Modelle stehen in Schleudereffizienzklasse B mit einem Median von 53,5 Prozent Restfeuchte. Klasse A mit 44,5 Prozent erreichen nur 5,8 Prozent der Modelle. Neun Prozentpunkte Restfeuchte bedeuten neun Prozent mehr Wasser, das der Trockner anschließend verdampfen muss. | Wer einen Trockner betreibt, sollte Schleudereffizienzklasse und Restfeuchte aus dem Register lesen und beide gegen den Stromverbrauch der Waschmaschine abwägen. Die Schleuderdrehzahl allein sagt es nicht: In diesem Vergleich hat das Modell mit der niedrigsten Restfeuchte nicht die höchste Drehzahl. |
| Auf eine Werbeangabe ohne Bezugsgröße vertrauenDer Fehler beim Lesen der Angebotsseite | Zwei der fünf Angebote in diesem Vergleich werben mit einem Prozentwert gegenüber der Klasse A, ohne die Bezugsgröße zu nennen. Einmal heißt es 30 Prozent besser als Energieeffizienzklasse A, einmal A minus 20 Prozent. Beide Aussagen lassen sich nachrechnen, aber erst, wenn man sie auf den Effizienzindex und auf die Klassengrenze von 52 bezieht. | Solche Angaben immer gegen den Registereintrag prüfen. Der Effizienzindex steht dort auf eine Nachkommastelle genau, und die Klassengrenzen stehen wörtlich in der Verordnung. Ohne diese beiden Zahlen ist ein Prozentwert nicht nachvollziehbar. |
| Eine Garantieaussage aus dem Werbetext für eine Zusage haltenDer Fehler im Kleingedruckten | Das Registerfeld für die Garantiedauer nennt bei 83,5 Prozent aller Modelle exakt 24 Monate; 7,8 Prozent nennen zwölf Monate, 7,5 Prozent sechsunddreißig. Ein Angebot in diesem Vergleich wirbt im Titel mit zehn Jahren Motorgarantie und nennt im Datenfeld zugleich zwei Jahre Verfügbarkeit für EU-Ersatzteile. | Den Registerwert als Grundlage nehmen und alles darüber hinaus als Zusage des Anbieters behandeln, die in den Garantiebedingungen stehen muss. Eine Motorgarantie nützt wenig, wenn die Ersatzteilzusage kürzer ist. |
Wie diese Seite gerechnet hat
Grundlage aller Verteilungswerte auf dieser Seite ist die öffentliche EU-Produktdatenbank EPREL in der Produktgruppe washingmachines2019. Sie führt jede Waschmaschine, die in der Europäischen Union in Verkehr gebracht wird, mit den Kennwerten aus dem Prüfverfahren der Verordnung. Der Trefferzähler der ungefilterten Abfrage nannte am 25.08.2026 genau 23.216 Modelle. Diese Zahl wurde gegengeprüft, indem die sieben Energieeffizienzklassen einzeln abgefragt wurden: 13.876 plus 2.732 plus 1.876 plus 3.427 plus 1.136 plus 129 plus 40 ergibt exakt 23.216. Beide Wege führen also zur selben Grundgesamtheit.
Für die Kennzahlen wurden 22.880 Einzeldatensätze abgerufen, also 98,6 Prozent des Registers. Für die Berechnung der Mediane und Perzentile wurden Datensätze mit offensichtlich fehlerhaften Werten ausgeschlossen, etwa Einträge mit einer Stromaufnahme von null oder von mehreren hundert Kilowattstunden je Zyklus. Nach diesem Filter verbleiben 22.712 Datensätze. Alle Prozentangaben dieser Seite beziehen sich auf diese Menge, alle absoluten Klassenzahlen auf die vollständigen Trefferzähler der Datenbank. Die fünf Einzelmodelle wurden zusätzlich über den exakten Modellbezeichner abgerufen, sodass für jedes die Registrierungsnummer feststeht.
Zwei methodische Hinweise gehören dazu. Erstens: Ein Registereintrag ist kein Modell im Handel. Dieselbe Baureihe kann unter mehreren Bezeichnern und für mehrere Marken eingetragen sein, und alte Einträge bleiben stehen, auch wenn das Modell nicht mehr lieferbar ist. Die 23.216 beschreiben also den Bestand des Registers, nicht das aktuelle Handelsangebot. Zweitens: In der Datenbank sind 294 verschiedene Unternehmen als Registranten hinterlegt, die sechs größten stellen zusammen 56,6 Prozent aller Einträge. Viele Handelsmarken laufen deshalb über dieselben Registranten wie bekannte Marken. Wer Marken vergleicht, vergleicht nicht zwangsläufig Hersteller.
Ein Befund aus einem früheren Durchgang dieses Bereichs wurde bei dieser Auswertung ausdrücklich widerlegt und deshalb hier korrigiert: Die Annahme, ein Vollexport der Datenbank sei nicht möglich, weil die Trefferliste bei 25 Einträgen deckelt und der Versatzparameter wirkungslos bleibt, trifft nicht zu. Der Seitenparameter funktioniert, und mit einem Seitenumfang von hundert Einträgen lässt sich das Register nahezu vollständig auslesen. Die hier genannten Mediane und Perzentile beruhen deshalb nicht auf einer Stichprobe aus Filterzählungen, sondern auf 98,6 Prozent des Bestands.
Häufige Fragen
Welche Waschmaschine ist 2026 die beste?
Was bedeutet Energieeffizienzklasse A bei einer Waschmaschine wirklich?
Was misst der Wert auf dem Energielabel genau?
Waschen sparsame Maschinen länger?
Warum laufen Sparprogramme überhaupt so lange?
Wie viel Wäsche passt in welche Trommel?
Was ist die Restfeuchte und warum steht sie nicht auf dem Label?
Lohnt sich ein höherwertiges Modell über die Nutzungsdauer?
Wie finde ich den Registereintrag zu einem bestimmten Modell?
Sind bekannte Marken sparsamer als unbekannte?
Transparenz: Es wurde keine der fünf Waschmaschinen gekauft, aufgestellt, angeschlossen oder beladen. Diese Seite ist eine Auswertung amtlicher Registerdaten und öffentlicher Herstellerangaben, kein Hands-on-Test. Alle Verbrauchs-, Geräusch- und Maßangaben stammen aus der EU-Produktdatenbank EPREL und sind über die genannten Registrierungsnummern einzeln nachprüfbar. Sterne, Bewertungszahlen und Datenfelder der Angebotsseiten wurden am 25.08.2026 abgerufen und können sich ändern.
Die Links zu den Angeboten sind Partnerlinks. Wird darüber gekauft, kann eine Provision anfallen; für den Kaufpreis macht das keinen Unterschied. Die Auswahl der fünf Modelle und die Auszeichnung Unsere Empfehlung richten sich ausschließlich nach den oben genannten Registerwerten.

