Die erste Woche: was in dieser Klasse ausgepackt wird
Eine Waschmaschine für ein knappes Budget wird in der Regel an einem Samstagvormittag geliefert, in die Küche oder ins Bad geschoben und angeschlossen. Vier Transportbolzen müssen heraus, sonst zerlegt die Trommel beim ersten Schleudergang die Federung. Die Füße werden ausgerichtet, bis die Wasserwaage still steht. Danach beginnt der Teil, den kein Angebotstext beschreibt: die nächsten zehn Jahre.
Diese Seite verzichtet bewusst auf Beträge. Beträge ändern sich täglich, und eine Seite, die heute eine Summe behauptet, ist morgen falsch. Was sich nicht täglich ändert, sind die Angaben, die jeder Anbieter für jedes in der EU verkaufte Modell in der Produktdatenbank EPREL hinterlegen muss, und die beiden Verordnungen, die festlegen, was eine Waschmaschine mindestens können und höchstens verbrauchen darf. Aus diesen Quellen stammt hier jede Zahl. Wer den Überblick über das ganze Feld sucht, findet ihn im Themenbereich Waschmaschine, wo die einzelnen Fragen auf eigene Seiten verteilt sind.
Beim Lesen der fünf Angebote fällt sofort etwas auf, und es ist bei allen fünf dasselbe. Geworben wird mit Abkürzungen. Ein Kurzprogramm in 30 Minuten. Eine saubere Trommel voll in 45. Eine Turbofunktion, die die Waschzeit um bis zu 48 Prozent verkürzt. Eine Taste, die die Laufzeit um bis zu 65 Prozent senkt. Nur: Für keine dieser Abkürzungen existiert eine veröffentlichte Verbrauchszahl. Sämtliche Werte auf dem Energielabel, im Datenblatt und in der Datenbank gelten für ein einziges Programm — und das ist das langsamste, das die Maschine hat.
Das ist der rote Faden dieser Seite. Sie geht die Zeitachse einer günstigen Waschmaschine entlang, von der ersten Woche bis in das zehnte Jahr, und stellt an jeder Station die Zahl daneben, die sich dazu belegen lässt. An mehreren Stationen wird dabei sichtbar, dass die Zahl gar keine Eigenschaft der Maschine ist, sondern eine gesetzliche Grenze, an der fast alle Modelle des Marktes kleben.
Stand der Erhebung: 03.09.2026. Grundlage ist ein vollständiger eigener Abruf der EU-Produktdatenbank EPREL für die Produktgruppe der Haushaltswaschmaschinen mit 23.330 Datensätzen sowie die Volltexte der Verordnungen (EU) 2019/2014 und (EU) 2019/2023.
Fünf Maschinen, fünf Registriernummern und die Spalte mit der gesetzlichen Grenze
Die Tabelle zeigt zuerst, was sich amtlich nachschlagen lässt: die Registriernummer, unter der das Modell in der EU-Produktdatenbank steht, und daneben zwei Werte, die man sonst nirgends nebeneinander sieht. Die Spalte Sparprogramm nennt die Dauer und gleich dahinter den Anteil an der Dauer, die die Ökodesign-Verordnung für diese Trommelgröße überhaupt noch erlaubt. Die Spalte Wasser tut dasselbe. Wo dort 100 Prozent steht, ist der Wert nicht optimiert, sondern ausgereizt.
| Bild | Marke und Modell | EPREL | Auszeichnung | Trommel | Sparprogramm | Wasser | Strom je 100 Zyklen | Eingetragen als | Zum Angebot |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() | Bauknecht W7 S6300 A | 1900708 | Einziges Angebot mit zwei Kurzprogrammen samt Minutenangabe | 7 kg | 205 min (98 % der Höchstdauer) | 45 l (98 % der Höchstmenge) | 45 kWh | Hersteller | Angebot ansehen |
![]() | Beko BM3WFU4741W1 | 1906841 | Geringste registrierte Bautiefe im Feld: 50 Zentimeter | 7 kg | 207 min (99 % der Höchstdauer) | 43 l (94 % der Höchstmenge) | 44 kWh | Bevollmächtigter | Angebot ansehen |
![]() | Midea MFV5EW80WBA30 | 2486147 | Einziges Angebot, das die zehnjährige Ersatzteilfrist beziffert | 8 kg | 218 min (100 % der Höchstdauer) | 48 l (100 % der Höchstmenge) | 33 kWh | Importeur | Angebot ansehen |
![]() | Bosch Serie 2 WGE02420 | 1676991 | Unsere Empfehlung | 7 kg | 175 min (84 % der Höchstdauer) | 44 l (96 % der Höchstmenge) | 40 kWh | Hersteller | Angebot ansehen |
![]() | Hisense WF3I8043BWFAQ | 2449165 | Niedrigster Wasserwert im Feld: 38 Liter je Betriebszyklus | 8 kg | 218 min (100 % der Höchstdauer) | 38 l (79 % der Höchstmenge) | 33 kWh | Importeur | Angebot ansehen |
Alle Werte aus der EU-Produktdatenbank EPREL, abgerufen am 03.09.2026. Die Höchstwerte für Dauer und Wasser ergeben sich aus Anhang II der Verordnung (EU) 2019/2023 und hängen allein von der Nennkapazität ab. Die Bewertungen der Angebotsseiten reichen von 3,9 bis 4,6 von fünf Sternen bei 10 bis 368 Stimmen.
Der dritte Waschgang: warum das Sparprogramm so lange läuft
Spätestens beim dritten Waschgang stellt sich die Frage, warum das Programm mit dem Blattsymbol dreieinhalb Stunden braucht. Die Antwort steht nicht in der Bedienungsanleitung, sondern in Anhang II der Ökodesign-Verordnung. Dort ist eine Höchstdauer festgelegt, und zwar als Formel: 137 Minuten plus 10,2 Minuten je Kilogramm Nennkapazität, gedeckelt bei 240 Minuten. Für eine Sieben-Kilogramm-Maschine sind das 208 Minuten, für eine mit acht Kilogramm 219.
Interessant ist nicht die Formel, sondern was der Markt daraus macht. In der Auswertung aller 23.251 Datensätze mit verwertbarer Kapazitäts- und Dauerangabe liegen 92,6 Prozent bei mindestens 95 Prozent dieser Höchstdauer. Zwei Drittel, genau 66,8 Prozent, liegen bei mindestens 99 Prozent. Die Programmdauer ist damit in aller Regel keine Entwicklungsentscheidung, sondern der Rand des Erlaubten. Wer länger wäscht, spart Strom, weil weniger geheizt und mehr mechanisch bewegt wird — und die Grenze verhindert nur, dass daraus ein ganzer Tag wird.
Bei den fünf Maschinen dieser Seite sieht das so aus: Der Bauknecht liegt drei Minuten unter der Grenze, der Beko eine, der Midea und der Hisense je eine. Vier von fünf hätten also kaum Luft nach oben. Nur der Bosch bleibt 33 Minuten darunter, und das ist im ganzen Feld die einzige messbare Freiheit. Bei halber Beladung sinkt seine Programmdauer weiter auf 130 Minuten, während die beiden Acht-Kilogramm-Maschinen dort noch 168 Minuten brauchen.
Die Formel erklärt zugleich, warum eine große Trommel länger läuft als eine kleine. Sie erklärt aber nicht, welche Trommelgröße zu welchem Haushalt passt — dafür gibt es eine eigene Herleitung auf der Seite zu Trommelgröße und Füllmenge, die auch zeigt, warum die Nennkapazität nur für Baumwolle gilt.
Eine Randbeobachtung aus derselben Auswertung: 140 Datensätze, also 0,6 Prozent, tragen eine Programmdauer oberhalb der zulässigen Höchstdauer. Das lässt sich mit den vorgeschriebenen Rundungen und mit den Prüftoleranzen aus Anhang VI der Kennzeichnungsverordnung erklären und ist kein Beleg für einen Verstoß. Es zeigt aber, wie dicht der ganze Markt an dieser Linie steht.
Nach vier Wochen fällt auf, welche Temperatur die Trommel nie erreicht
Auf dem Wahlschalter steht eine Zahl, die im Sparprogramm nicht vorkommt. Das Programm heißt nach der Legaldefinition der Kennzeichnungsverordnung eco 40-60 und ist dasjenige, mit dem normal verschmutzte Baumwollwäsche, die als bei 40 oder 60 Grad waschbar gekennzeichnet ist, gemeinsam gereinigt werden kann. Welche Temperatur die Maschine dabei tatsächlich erreicht, schreibt niemand vor — und sie wird auf keinem Label gedruckt. In der Datenbank steht sie trotzdem.
Über alle 23.330 Datensätze liegt der Median dieser höchsten erreichten Temperatur bei 37 Grad. 21.671 Modelle, also 92,9 Prozent, bleiben bei 45 Grad oder darunter. 16.230, also 69,6 Prozent, bleiben unter 40 Grad. Ganze 25 Modelle im gesamten Register erreichen 55 Grad oder mehr. Wer das Sparprogramm wählt und dabei an eine Sechzig-Grad-Wäsche denkt, denkt an einen Vorgang, den es so nicht gibt.
Die fünf Maschinen dieser Seite bestätigen das Muster ohne Ausreißer: 34 Grad beim Bauknecht, 32 beim Beko, 31 beim Bosch, je 29 bei Midea und Hisense. Die beiden Acht-Kilogramm-Modelle mit den besten Verbrauchswerten sind zugleich die kühlsten. Das ist kein Zufall, sondern der Mechanismus: Der überwiegende Teil der Energie einer Waschmaschine geht ins Aufheizen des Wassers, und wer die Temperatur senkt und die Zeit verlängert, verbessert seinen Verbrauchswert.
Praktisch heißt das zweierlei. Erstens: Für Wäsche, bei der es auf Temperatur ankommt — Handtücher nach einem Infekt, Unterwäsche, Putzlappen —, ist das Sparprogramm die falsche Wahl, und zwar unabhängig vom Kaufbetrag. Zweitens: Ein Vollwaschmittel mit Bleichmittel arbeitet auch bei 30 bis 40 Grad, ein Flüssigwaschmittel für Buntwäsche nicht. Die Waschmittelwahl ist in dieser Klasse die wirksamere Stellschraube als jede Ausstattungsfrage.
Das erste Jahr: was eine kleine Trommel an Strom kostet
Hier liegt der eigentliche Preis der Grenze, um die es auf dieser Seite geht. Wer wenig ausgeben will, landet fast zwangsläufig bei sechs, sieben oder acht Kilogramm Nennkapazität. Und genau dort ist der Strom je Kilogramm Wäsche am teuersten. Die Mediane aus dem Register, jeweils in Kilowattstunden je 100 Betriebszyklen: sechs Kilogramm 56, sieben Kilogramm 52, acht Kilogramm 47, neun Kilogramm 49, zehn Kilogramm 51.
Auf das Kilogramm Nennkapazität heruntergerechnet kehrt sich das Bild um und wird eindeutig: 9,3 Kilowattstunden bei sechs Kilogramm, 7,4 bei sieben, 5,9 bei acht, 5,4 bei neun und 5,1 bei zehn. Eine Sechs-Kilogramm-Maschine verbraucht je Kilogramm Wäsche also gut achtzig Prozent mehr als eine mit zehn. Der Grund ist banal: Ein Teil der Energie geht in das Aufheizen von Trommel, Laugenbehälter und Wasser und fällt unabhängig von der Beladung an.
Denselben Effekt zeigt die Verteilung der Effizienzklassen. Im Register tragen 27,3 Prozent der Sechs-Kilogramm-Modelle die Klasse A, bei sieben Kilogramm sind es 41,6 Prozent, bei acht 61,3, bei neun 76,0 und bei zehn 82,0 Prozent. Die beste Klasse ist mit einer kleinen Trommel deutlich schwerer zu erreichen. Wer unter einer bestimmten Summe bleiben will und deshalb zur kleinen Trommel greift, kauft also nicht nur weniger Fassungsvermögen, sondern auch eine schlechtere Ausgangslage beim laufenden Verbrauch. Wie stark das über die Jahre wiegt und was die Klassen überhaupt messen, steht ausführlich auf der Seite zur Energieeffizienz von Waschmaschinen.
Für die fünf Maschinen dieser Seite bedeutet das: Midea und Hisense liegen bei 4,1 Kilowattstunden je Kilogramm, der Bosch bei 5,7, der Beko bei 6,3, der Bauknecht bei 6,4. Zwischen dem sparsamsten und dem verbrauchsstärksten Modell des Feldes liegt damit ein Verhältnis von rund drei zu zwei — bei praktisch identischer Ausstattung und ohne dass eines davon in der Werbung eine Rolle spielt.
Die fünf Maschinen im Einzelnen
Jede der fünf Maschinen bekommt hier drei Absätze in derselben Reihenfolge: was das Angebot sagt, was die Registrierung sagt und was davon übrig bleibt. Danach folgen die Punkte, die dafür und dagegen sprechen, und die Angaben zur verantwortlichen Firma, wie sie in der Datenbank hinterlegt sind.

1. Bauknecht W7 S6300 A
Bauknecht · Modellkennung W7 S6300 A · EPREL-Registrierung 1900708 · 7 kg Nennkapazität · Klasse A · 4,3 von 5 bei 368 Bewertungen
Einziges Angebot mit zwei Kurzprogrammen samt Minutenangabe
Was das Angebot sagt. Das Angebot stellt zwei Kurzprogramme in den Vordergrund und beziffert sie: saubere Wäsche bei voller Beladung in 45 Minuten, eine schnelle Wäsche in 30 Minuten. Dazu kommen ein Anti-Allergie-Programm, ein Wollprogramm und eine Option, die wahlweise die Zyklusdauer verkürzt oder die Waschleistung verstärkt. Die Drehzahl wird mit 1.400 Umdrehungen je Minute angegeben, das Datenfeld zum Trommelmaterial nennt Stahl und nicht Edelstahl.
Was die Registrierung sagt. Die Registrierung 1900708 führt für dasselbe Modell ein Sparprogramm von 205 Minuten, einen Verbrauch von 45 Kilowattstunden je 100 Betriebszyklen, 45 Liter Wasser je Zyklus und eine im Sparprogramm gemessene Drehzahl von 1.351 Umdrehungen. Die höchste dabei erreichte Temperatur liegt bei 34 Grad. Der Wascheffizienzindex steht bei 1,031, die Spülwirkung bei 4,9 Gramm je Kilogramm.
Was davon übrig bleibt. Übrig bleibt ein Modell, dessen beworbene Stärke die Abkürzung ist und dessen dokumentierte Werte sämtlich aus dem langen Programm stammen. Wer die 45-Minuten-Taste drückt, verlässt den einzigen Betriebszustand, für den überhaupt Zahlen veröffentlicht sind. Das ist kein Vorwurf an dieses Modell, sondern die Regel im ganzen Feld.
Das günstigste der fünf Modelle und zugleich das einzige, dessen Datenfeld die Trommel nicht als Edelstahl ausweist. Die Bautiefe von 54 Zentimetern liegt drei Zentimeter unter dem Median des Registers, die Maschine passt damit auch in eine schmalere Nische. Der Luftschallwert von 76 Dezibel ist der höchste im Feld und entspricht genau dem Median aller registrierten Modelle.
Spricht dafür
Zwei Kurzprogramme mit ausgewiesener Minutenzahl · Bautiefe unter dem Median des Registers · Von einem Hersteller und nicht von einem Bevollmächtigten registriert · Spülwirkung zusammen mit dem Beko als einzige unter dem Grenzwert
Spricht dagegen
Höchster Luftschallwert im Feld · Schlechtester Verbrauch je Kilogramm Nennkapazität im Feld · Beworbene Drehzahl liegt über der registrierten · Datenfeld nennt Stahl statt Edelstahl für die Trommel
Passt: Passt in einen Ein- bis Zweipersonenhaushalt mit knapper Stellfläche, in dem die Maschine zwei- bis dreimal in der Woche läuft und die Kurzprogramme den Alltag tragen.
Passt nicht: Passt nicht in eine Wohnung mit dünnen Wänden oder offener Küche und nicht in einen Haushalt, der jede Woche mehrere volle Trommeln wäscht. Beides bestraft dieses Modell: der Schleuderwert und der Verbrauch je Kilogramm.
Sparprogramm 205 min von zulässigen 208 min
Wasser 45 l, Strom 45 kWh je 100 Zyklen
Effizienzindex 51,9, Wascheffizienz 1,031
Schleuderklasse B, Restfeuchte 53,0 %
Luftschall 76 dB, Klasse B
Spülwirkung 4,9 g/kg, Bautiefe 54 cm
Drehzahl im Register 1.351 U/min, im Angebot 1.400 U/min
Höchste Temperatur im Sparprogramm 34 °C
Eingetragen von Beko Europe Management S.r.l., Mailand als Hersteller
Angaben zur verantwortlichen Firma
- Firma:
- Im Angebot steht Bauknecht als Marke und als Hersteller. Die EU-Produktdatenbank führt die Registrierung dagegen unter Beko Europe Management S.r.l. Der als Lieferantenlink hinterlegte Dokumentenserver gehörte ursprünglich zu Whirlpool und leitet heute auf ein gemeinsames Dokumentenportal weiter. Der deutsch klingende Markenname sagt in diesem Feld also nichts über die verantwortliche Firma aus.
- Sitz:
- Die Angebotsseite nennt keine ladungsfähige Anschrift. Die Registrierung nennt eine: Via Varesina 204, 20156 Mailand, Italien, dazu eine Telefonnummer mit italienischer Vorwahl und eine allgemeine Anfrageadresse. Wer eine Adresse braucht, findet sie in der Datenbank und nicht im Angebot.
- Gründungsjahr:
- Weder das Angebot noch die Registrierung nennt ein Gründungsjahr. Der Datensatz kennt kein solches Feld, und der Produkttext nennt keines. Nicht angegeben.
- Kontakt:
- Als Kontakt hinterlegt die Registrierung eine italienische Telefonnummer und eine allgemeine Anfrageadresse für öffentliche Rückfragen. Das Angebot selbst verweist nur auf die allgemeine Produktunterstützung des Marktplatzes.
- Erreichbarkeit:
- Weder das Angebot noch die Registrierung nennt Erreichbarkeitszeiten. Nicht angegeben.
- Garantie:
- Das Feld Garantiedauer der Registrierung nennt 24 Monate. Das ist die Frist, die in Deutschland ohnehin gilt. Eine darüber hinausgehende Zusage steht weder im Datenblatt noch im Angebotstext.
- Prüfgrundlage:
- Anhang IV der Verordnung 2019/2014 schreibt Messungen nach harmonisierten Normen vor, deren Fundstellen im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden. Für Haushaltswaschmaschinen ist das die Reihe EN 60456. Weder das Angebot noch die Registrierung nennt eine Normbezeichnung ausdrücklich.
- Herkunft:
- Die Registrierung nennt eine italienische Anschrift der verantwortlichen Firma. Ein Fertigungsland nennt weder das Angebot noch das Datenblatt. Nicht angegeben.
- Gewicht:
- Das Angebot nennt ein Artikelgewicht von 68,5 Kilogramm. Das ist der höchste Wert im Feld und wichtig für alle, die die Maschine ohne Hilfe in ein Obergeschoss tragen wollen.
- Inverkehrbringen:
- Die Registrierung nennt als Datum des Inverkehrbringens den 25. April 2024. An diesem Datum hängt die Zehnjahresfrist für Ersatzteile, gerechnet allerdings ab dem letzten in Verkehr gebrachten Exemplar der Baureihe.

2. Beko BM3WFU4741W1
Beko · Modellkennung BM3WFU4741W1 · EPREL-Registrierung 1906841 · 7 kg Nennkapazität · Klasse A · 4,1 von 5 bei 26 Bewertungen
Geringste registrierte Bautiefe im Feld: 50 Zentimeter
Was das Angebot sagt. Der Angebotstext führt einen bürstenlosen Invertermotor mit acht Geschwindigkeiten, eine Dampfvorbehandlung, ein besonderes Trommeldesign, ein Hygieneprogramm für niedrige Temperaturen und fünfzehn Programme auf. In einem eingebetteten Werbebaustein steht die Zusage einer zehnjährigen Garantie auf den Motor.
Was die Registrierung sagt. Die Registrierung 1906841 nennt 207 Minuten Sparprogramm, 44 Kilowattstunden je 100 Zyklen, 43 Liter Wasser, 1.351 Umdrehungen und eine Höchsttemperatur von 32 Grad. Im Feld Garantiedauer stehen 24 Monate. Eingetragen wurde der Datensatz nicht von einem Hersteller, sondern von einem Bevollmächtigten mit Kontaktstelle in Rumänien.
Was davon übrig bleibt. Übrig bleibt die Unterscheidung, die im Werbebaustein untergeht: Zehn Jahre gelten dem Motor, nicht der Maschine. Das Feld, das die Verordnung für die Garantiedauer des Produkts vorsieht, trägt bei diesem Modell wie bei den vier anderen 24 Monate. Wer die Zusage nutzen will, braucht sie schriftlich vom Anbieter und nicht aus einem Werbebild.
Mit 50 Zentimetern die geringste registrierte Bautiefe im Feld und sieben Zentimeter unter dem Median des Registers. Der Verbrauch je Kilogramm Nennkapazität ist der zweitschlechteste im Feld, der Luftschallwert mit 76 Dezibel der höchste. Das Sparprogramm liegt eine einzige Minute unter der gesetzlich zulässigen Höchstdauer.
Spricht dafür
Geringste registrierte Bautiefe im Feld · Bürstenloser Invertermotor laut Angebotstext · Niedrigster Wasserwert unter den Sieben-Kilogramm-Modellen · Spülwirkung unter dem gesetzlichen Grenzwert
Spricht dagegen
Sparprogramm liegt nur eine Minute unter der Höchstdauer · Höchster Luftschallwert im Feld · Zehnjahreszusage gilt dem Motor, nicht der Maschine · Eingetragen von einem Bevollmächtigten, nicht vom Hersteller
Passt: Passt in ein enges Bad oder eine Nische, in der jeder Zentimeter Bautiefe zählt, und in einen Haushalt, der die kurze Bauform über den Verbrauch stellt.
Passt nicht: Passt nicht dorthin, wo die Maschine abends laufen soll: Der Schleuderwert liegt am oberen Ende des Feldes. Und nicht in einen Haushalt, der die Motorzusage für eine Gerätegarantie hält.
Sparprogramm 207 min von zulässigen 208 min
Wasser 43 l, Strom 44 kWh je 100 Zyklen
Effizienzindex 51,5, Wascheffizienz 1,031
Schleuderklasse B, Restfeuchte 53,9 %
Luftschall 76 dB, Klasse B
Spülwirkung 4,9 g/kg, Bautiefe 50 cm
Drehzahl im Register 1.351 U/min, im Angebot 1.400 U/min
Höchste Temperatur im Sparprogramm 32 °C
Eingetragen von Beko Europe Management S.r.l., Kontaktstelle in Rumänien als Bevollmächtigter
Angaben zur verantwortlichen Firma
- Firma:
- Die Registrierung nennt Beko Europe Management S.r.l. als eintragende Firma, hinterlegt aber ausdrücklich die Rolle des Bevollmächtigten und nicht die des Herstellers. Als Kontaktstelle ist ein Support unter dem Namen des rumänischen Werkes benannt. Es ist der einzige Datensatz im Feld, bei dem Firmenname und Kontaktstelle auseinanderfallen.
- Sitz:
- Die Registrierung nennt die Straße 13 Decembrie 210, 135200 Gaesti, Kreis Dambovita, Rumänien, dazu eine rumänische Telefonnummer. Das Angebot nennt keine Anschrift. Der als Lieferantenlink hinterlegte Serviceeinstieg lieferte bei einem maschinellen Abruf am 3. September 2026 den Statuscode 403, also eine Abwehr maschineller Zugriffe und nicht zwingend eine Störung für Menschen.
- Gründungsjahr:
- Kein Gründungsjahr im Angebot und keines in der Registrierung. Nicht angegeben.
- Kontakt:
- Hinterlegt sind eine rumänische Rufnummer und eine Supportadresse des Werkes. Der Angebotstext verweist zusätzlich auf einen internationalen Serviceeinstieg der Marke.
- Erreichbarkeit:
- Keine Erreichbarkeitszeiten im Angebot, keine in der Registrierung. Nicht angegeben.
- Garantie:
- Das Feld Garantiedauer nennt 24 Monate. Der Werbebaustein im Angebot nennt zehn Jahre für den Motor. Beide Angaben stehen nebeneinander und meinen nicht dasselbe.
- Prüfgrundlage:
- Wie bei allen fünf Modellen gilt das Messverfahren nach Anhang IV der Verordnung 2019/2014 in Verbindung mit den harmonisierten Normen der Reihe EN 60456. Eine Normbezeichnung steht weder im Angebot noch in der Registrierung.
- Herkunft:
- Die Kontaktstelle sitzt in Rumänien, wo die Marke ein Werk betreibt. Ein Fertigungsland der konkreten Maschine nennt weder das Angebot noch das Datenblatt. Nicht angegeben.
- Gewicht:
- Das Angebot nennt 65 Kilogramm Artikelgewicht. Zusammen mit der geringen Bautiefe ist es das Modell, das sich am ehesten durch eine enge Tür bewegen lässt.
- Inverkehrbringen:
- Als Datum des Inverkehrbringens führt die Registrierung den 27. August 2024. Die Ersatzteilfrist der Ökodesign-Verordnung läuft ab dem letzten in Verkehr gebrachten Exemplar noch zehn Jahre weiter.

3. Midea MFV5EW80WBA30
Midea · Modellkennung MFV5EW80WBA30 · EPREL-Registrierung 2486147 · 8 kg Nennkapazität · Klasse A · 4,4 von 5 bei 90 Bewertungen
Einziges Angebot, das die zehnjährige Ersatzteilfrist beziffert
Was das Angebot sagt. Das Angebot wirbt mit einer um dreißig Prozent besseren Effizienz als ein Standardmodell der Klasse A, mit zwei Kurzprogrammen von fünfzehn und fünfundvierzig Minuten, mit einer Turbofunktion, die die Waschzeit um bis zu 48 Prozent verkürzen soll, mit Dampf bei sechzig Grad, mit einer Trommelreinigung bei neunzig Grad und mit einem bürstenlosen Invertermotor samt zehnjähriger Motorgarantie.
Was die Registrierung sagt. Die Registrierung 2486147 nennt 33 Kilowattstunden je 100 Zyklen und einen Effizienzindex von 36,4 — das ist der beste Wert im Feld und deckt die Werbeaussage. Sie nennt zugleich 48 Liter Wasser je Zyklus. Die Verordnung erlaubt bei acht Kilogramm Nennkapazität genau 48 Liter. Die Programmdauer von 218 Minuten liegt eine Minute unter der zulässigen Höchstdauer, die höchste erreichte Temperatur bei 29 Grad.
Was davon übrig bleibt. Übrig bleibt ein Modell, das beim Strom deutlich unter der Klassengrenze liegt und beim Wasser exakt auf dem gesetzlichen Höchstwert. Beides steht auf demselben Datenblatt, aber nur das erste steht in der Werbung. Bemerkenswert ist zusätzlich, dass dieses Angebot als einziges der fünf die zehnjährige Verfügbarkeit von EU-Ersatzteilen in einem eigenen Datenfeld beziffert.
Der beste Verbrauch je Kilogramm Nennkapazität im Feld und die geringste Bautiefe überhaupt: 48 Zentimeter, neun unter dem Median des Registers. Dafür der höchste Wasserwert und der Höchstwert der Spülwirkung von 5,0 Gramm je Kilogramm, der zugleich die gesetzliche Obergrenze ist.
Spricht dafür
Bester Verbrauch je Kilogramm Nennkapazität im Feld · Geringste Bautiefe aller fünf Modelle · Einziges Angebot mit beziffertem Ersatzteilzeitraum · Luftschallemissionsklasse A
Spricht dagegen
Wasserverbrauch exakt auf dem gesetzlichen Höchstwert · Spülwirkung auf dem gesetzlichen Grenzwert · Als Importeur und nicht als Hersteller eingetragen · Beworbene Drehzahl liegt über der registrierten
Passt: Passt in einen Haushalt, der oft und voll wäscht und dabei auf den Stromverbrauch schaut, und in eine Nische, die keine tiefe Maschine aufnimmt.
Passt nicht: Passt nicht dorthin, wo Wasser teuer oder knapp ist, und nicht zu jemandem, der Wert auf Spülreserve bei empfindlicher Haut legt: Der Restgehalt an Waschmittel liegt hier auf dem gesetzlichen Höchstwert.
Sparprogramm 218 min von zulässigen 219 min
Wasser 48 l, Strom 33 kWh je 100 Zyklen
Effizienzindex 36,4, Wascheffizienz 1,031
Schleuderklasse B, Restfeuchte 53,9 %
Luftschall 72 dB, Klasse A
Spülwirkung 5,0 g/kg, Bautiefe 48 cm
Drehzahl im Register 1.351 U/min, im Angebot 1.400 U/min
Höchste Temperatur im Sparprogramm 29 °C
Eingetragen von Midea Europe GmbH, Eschborn als Importeur
Angaben zur verantwortlichen Firma
- Firma:
- Eingetragen hat die Midea Europe GmbH, hinterlegt mit der Rolle des Importeurs. Der Markenname im Angebot und die eintragende Firma stimmen hier überein, anders als beim Bauknecht und beim Hisense. Das Angebot nennt zusätzlich eine laufende Rabattaktion der Marke, was für die Datenlage ohne Bedeutung ist.
- Sitz:
- Die Registrierung nennt die Ludwig-Erhard-Straße 14 in 65760 Eschborn. Das ist neben dem Bosch die einzige deutsche Anschrift im Feld. Als öffentliche Kontaktstelle ist allerdings keine allgemeine Serviceadresse hinterlegt, sondern die dienstliche Adresse einer einzelnen Person aus dem Produktmanagement.
- Gründungsjahr:
- Kein Gründungsjahr im Angebot, keines in der Registrierung. Nicht angegeben.
- Kontakt:
- Hinterlegt sind eine deutsche Mobilfunknummer und eine personenbezogene dienstliche Adresse. Der Lieferantenlink führt auf die deutschsprachige Markenseite, die am selben Tag mit dem Statuscode 200 und rund 179 Kilobyte antwortete.
- Erreichbarkeit:
- Keine Erreichbarkeitszeiten im Angebot, keine in der Registrierung. Nicht angegeben.
- Garantie:
- Das Feld Garantiedauer nennt 24 Monate. Der Angebotstext nennt zehn Jahre auf den Motor. Wie beim Beko sind das zwei verschiedene Zusagen, und nur die kürzere steht im amtlichen Datensatz.
- Prüfgrundlage:
- Messungen nach Anhang IV der Verordnung 2019/2014 und den harmonisierten Normen der Reihe EN 60456. Eine Normbezeichnung nennt das Angebot nicht.
- Herkunft:
- Die verantwortliche Firma sitzt in Deutschland. Ein Fertigungsland nennt weder das Angebot noch das Datenblatt. Nicht angegeben.
- Gewicht:
- Das Angebot nennt 65 Kilogramm Artikelgewicht und eine Türöffnung von 330 Millimetern. Die maximale Tiefe bei geöffneter Tür beträgt laut Angebot 98,5 Zentimeter, was für den Stellplatz vor der Maschine wichtiger ist als die Bautiefe selbst.
- Inverkehrbringen:
- Als Datum des Inverkehrbringens nennt die Registrierung den 29. September 2025. Es ist das jüngste Modell im Feld.

4. Bosch Serie 2 WGE02420
Bosch · Modellkennung WGE02420 · EPREL-Registrierung 1676991 · 7 kg Nennkapazität · Klasse A · 4,6 von 5 bei 37 Bewertungen
Unsere Empfehlung
Was das Angebot sagt. Das Angebot nennt eine Wassersteuerung, die den Verbrauch an die Beladung anpassen und bis zu fünfzig Prozent Wasser sparen soll, eine Kurzfunktion mit bis zu 65 Prozent weniger Laufzeit, ein Hygieneprogramm bei vierzig Grad und eine Nachlegefunktion nach Programmstart. In einem automatisch erzeugten Zusatzblock steht zudem etwas von fünfzehn Jahren Ersatzteilgarantie.
Was die Registrierung sagt. Die Registrierung 1676991 nennt 175 Minuten Sparprogramm bei einer zulässigen Höchstdauer von 208 Minuten. Das sind 33 Minuten Abstand und der einzige nennenswerte Abstand im ganzen Feld. Verbrauch 40 Kilowattstunden je 100 Zyklen, 44 Liter Wasser, Restfeuchte 52,9 Prozent — der niedrigste Wert im Feld — und eine Höchsttemperatur von 31 Grad. Bei halber Beladung sinkt die Programmdauer auf 130 Minuten.
Was davon übrig bleibt. Übrig bleibt das einzige Modell des Feldes, dessen Sparprogramm nicht an der gesetzlichen Grenze klebt. Der Zusatzblock mit den fünfzehn Jahren stammt allerdings nicht aus dem Datenblatt: Die Verordnung verlangt zehn Jahre, das Feld Garantiedauer nennt 24 Monate, und eine Fünfzehnjahreszusage lässt sich in der Registrierung nicht nachweisen. Wer sie braucht, muss sie sich vom Anbieter bestätigen lassen.
Die tiefste Maschine im Feld mit 63 Zentimetern, sechs über dem Median des Registers — dafür die kürzeste Programmdauer und die niedrigste Restfeuchte. Wer die Wäsche danach in einen Trockner gibt, spart genau dort, wo es teuer wird. Der Effizienzindex von 46,6 ist der zweitbeste im Feld.
Spricht dafür
Einziges Modell mit deutlichem Abstand zur zulässigen Höchstdauer · Niedrigste Restfeuchte im Feld · Vom Hersteller selbst registriert, mit deutscher Anschrift und Servicenummer · Luftschallemissionsklasse A
Spricht dagegen
Größte Bautiefe im Feld · Spülwirkung auf dem gesetzlichen Grenzwert · Zusatzblock nennt eine Frist, die im Datenblatt nicht steht · Nur sieben Kilogramm Nennkapazität bei hohem Verbrauch je Kilogramm
Passt: Passt in einen Haushalt, dem die Laufzeit wichtiger ist als der letzte Zentimeter Stellfläche, und in eine Waschküche mit Platz nach vorn.
Passt nicht: Passt nicht in eine flache Nische und nicht unter jede Arbeitsplatte mit Vorbau: 63 Zentimeter Bautiefe sind sechs mehr als üblich, und die Tür braucht davor noch einmal gut vierzig.
Sparprogramm 175 min von zulässigen 208 min
Wasser 44 l, Strom 40 kWh je 100 Zyklen
Effizienzindex 46,6, Wascheffizienz 1,031
Schleuderklasse B, Restfeuchte 52,9 %
Luftschall 72 dB, Klasse A
Spülwirkung 5,0 g/kg, Bautiefe 63 cm
Drehzahl im Register 1.351 U/min, im Angebot 1.400 U/min
Höchste Temperatur im Sparprogramm 31 °C
Eingetragen von BSH Hausgeräte GmbH, München als Hersteller
Angaben zur verantwortlichen Firma
- Firma:
- Registriert hat die BSH Hausgeräte GmbH mit der Rolle des Herstellers. Neben dem Bauknecht ist das der zweite und letzte Datensatz im Feld, den eine Firma in der Rolle des Herstellers und nicht als Importeur oder Bevollmächtigter angelegt hat.
- Sitz:
- Die Registrierung nennt die Carl-Wery-Straße 34 in 81739 München, dazu eine Servicerufnummer und eine allgemeine Infoadresse. Das ist die vollständigste Kontaktangabe im Feld.
- Gründungsjahr:
- Kein Gründungsjahr im Angebot und keines in der Registrierung. Nicht angegeben.
- Kontakt:
- Hinterlegt sind eine deutsche Servicerufnummer und eine allgemeine Infoadresse des Konzerns. Der Lieferantenlink führt auf eine eigene Seite für Energielabel und Produktdatenblätter, die am selben Tag mit dem Statuscode 200 antwortete.
- Erreichbarkeit:
- Keine Erreichbarkeitszeiten im Angebot, keine in der Registrierung. Nicht angegeben.
- Garantie:
- Das Feld Garantiedauer nennt 24 Monate. Der automatisch erzeugte Zusatzblock im Angebot nennt fünfzehn Jahre Ersatzteilgarantie. Dieser Wert steht in keinem amtlichen Feld und ist daher als Werbeaussage zu behandeln.
- Prüfgrundlage:
- Messungen nach Anhang IV der Verordnung 2019/2014 und den harmonisierten Normen der Reihe EN 60456. Die Stiftung Warentest prüft Waschmaschinen nach eigener Angabe in Anlehnung an IEC 60456 Ed. 5.0 und EN 60456:2016.
- Herkunft:
- Die verantwortliche Firma sitzt in Deutschland. Ein Fertigungsland nennt weder das Angebot noch das Datenblatt. Nicht angegeben.
- Gewicht:
- Das Angebot nennt 68,2 Kilogramm Artikelgewicht und eine maximale Tiefe bei geöffneter Tür von 104,9 Zentimetern. Das ist der größte Platzbedarf vor der Maschine im ganzen Feld.
- Inverkehrbringen:
- Als Datum des Inverkehrbringens nennt die Registrierung den 1. April 2024. Es ist damit das älteste der fünf Modelle.

5. Hisense WF3I8043BWFAQ
Hisense · Modellkennung WF3I8043BWFAQ · EPREL-Registrierung 2449165 · 8 kg Nennkapazität · Klasse A · 3,9 von 5 bei 10 Bewertungen
Niedrigster Wasserwert im Feld: 38 Liter je Betriebszyklus
Was das Angebot sagt. Der Angebotstext beschreibt eine flache Bauform mit 470 Millimetern Tiefe und einer Beladung von bis zu neun Kilogramm, eine Trommel mit 536 Millimetern Durchmesser, eine Kopplung mit dem passenden Trockner, eine um dreißig Prozent bessere Effizienz als Klasse A und einen Schnellwaschgang, der bei halber Beladung 49 Minuten braucht.
Was die Registrierung sagt. Die Registrierung 2449165 führt für genau diese Modellkennung acht Kilogramm Nennkapazität und 54 Zentimeter Bautiefe. Die im Angebotstext genannten 470 Millimeter und neun Kilogramm gehören zur Baureihe, nicht zu diesem Eintrag. Weiter nennt der Datensatz 33 Kilowattstunden je 100 Zyklen, 38 Liter Wasser, 1.310 Umdrehungen und eine Höchsttemperatur von 29 Grad.
Was davon übrig bleibt. Übrig bleibt der niedrigste Wasserwert des Feldes: 38 Liter, wo die Verordnung bei acht Kilogramm bis zu 48 erlauben würde. Übrig bleibt zugleich die Mahnung, den Fließtext eines Angebots nicht als Datenblatt zu lesen. Zwei Zahlen aus demselben Absatz treffen auf dieses Modell nicht zu.
Verbrauchsseitig gleichauf mit dem Midea, beim Wasser zehn Liter je Waschgang darunter. Das leichteste Modell im Feld und das mit den wenigsten Kundenbewertungen — bei zehn Stimmen ist der Sternwert kaum belastbar. Die Bautiefe entspricht dem Bauknecht.
Spricht dafür
Niedrigster Wasserverbrauch im Feld mit deutlichem Abstand · Bester Effizienzindex im Feld, gleichauf mit dem Midea · Leichtestes Modell im Feld · Luftschallemissionsklasse A
Spricht dagegen
Angebotstext nennt Tiefe und Kapazität einer anderen Ausführung · Registrierte Drehzahl liegt 90 Umdrehungen unter der beworbenen · Nur zehn Kundenbewertungen · Als Importeur und nicht als Hersteller eingetragen
Passt: Passt in einen Haushalt, in dem Wasser ins Gewicht fällt, und zu allen, die eine große Trommel mit einem niedrigen Verbrauch verbinden wollen.
Passt nicht: Passt nicht zu jemandem, der sich auf den Angebotstext verlassen möchte: Zwei der dort genannten Kennzahlen gehören zu einer anderen Ausführung der Baureihe. Und nicht in eine 47 Zentimeter tiefe Nische, denn die registrierte Bautiefe beträgt 54.
Sparprogramm 218 min von zulässigen 219 min
Wasser 38 l, Strom 33 kWh je 100 Zyklen
Effizienzindex 36,4, Wascheffizienz 1,031
Schleuderklasse B, Restfeuchte 53,9 %
Luftschall 72 dB, Klasse A
Spülwirkung 5,0 g/kg, Bautiefe 54 cm
Drehzahl im Register 1.310 U/min, im Angebot 1.400 U/min
Höchste Temperatur im Sparprogramm 29 °C
Eingetragen von Gorenje gospodinjski aparati d.o.o., Velenje als Importeur
Angaben zur verantwortlichen Firma
- Firma:
- Die Marke im Angebot lautet Hisense. Eingetragen hat die Registrierung die slowenische Gorenje gospodinjski aparati d.o.o. in der Rolle des Importeurs. Gorenje gehört zum selben Konzern wie die Marke; für Käuferinnen und Käufer ist entscheidend, dass die Anschrift in der Datenbank eine andere Firma nennt als das Angebot.
- Sitz:
- Die Registrierung nennt die Partizanska cesta 12 in 3320 Velenje, Slowenien, dazu eine slowenische Telefonnummer und eine allgemeine Firmenadresse. Das Angebot nennt keine Anschrift. Der hinterlegte Lieferantenlink verweist auf einen internationalen Konzerneinstieg, der bei einem maschinellen Abruf am 3. September 2026 mit dem Statuscode 403 antwortete.
- Gründungsjahr:
- Kein Gründungsjahr im Angebot und keines in der Registrierung. Nicht angegeben.
- Kontakt:
- Hinterlegt sind eine slowenische Rufnummer und eine allgemeine Firmenadresse. Eine deutschsprachige Servicestelle nennt der Datensatz nicht.
- Erreichbarkeit:
- Keine Erreichbarkeitszeiten im Angebot, keine in der Registrierung. Nicht angegeben.
- Garantie:
- Das Feld Garantiedauer nennt 24 Monate. Eine weitergehende Zusage steht weder im Angebot noch im Datenblatt.
- Prüfgrundlage:
- Messungen nach Anhang IV der Verordnung 2019/2014 und den harmonisierten Normen der Reihe EN 60456. Eine Normbezeichnung nennt das Angebot nicht.
- Herkunft:
- Die eintragende Firma sitzt in Slowenien. Ein Fertigungsland der konkreten Maschine nennt weder das Angebot noch das Datenblatt. Nicht angegeben.
- Gewicht:
- Das Angebot nennt 61 Kilogramm Artikelgewicht. Das ist der niedrigste Wert im Feld und liegt siebeneinhalb Kilogramm unter dem schwersten Modell.
- Inverkehrbringen:
- Als Datum des Inverkehrbringens nennt die Registrierung den 1. August 2025. Eine Nachfolgeausführung derselben Baureihe ist seit März 2026 registriert.
Nach zwei Jahren endet, was im Register als Garantie steht
Die Produktdatenbank hat ein Feld für die Garantiedauer, und es ist eines der aufschlussreichsten überhaupt, weil es kaum jemand ansieht. Von den 23.330 Datensätzen tragen 18.689 den Wert 24 Monate. Das sind 80,1 Prozent, und 24 Monate sind in Deutschland genau die Frist, die dem Käufer ohnehin gesetzlich zusteht. Der Eintrag ist damit in vier von fünf Fällen keine Zusage, sondern eine Wiederholung des Gesetzes.
Der Rest verteilt sich so: 1.793 Datensätze nennen zwölf Monate, 1.677 nennen 36, 883 nennen null. Nur 199 Modelle im ganzen Register, das sind 0,9 Prozent, nennen fünf Jahre oder mehr. Alle fünf Maschinen dieser Seite stehen bei 24 Monaten — ausnahmslos, auch die beiden, deren Angebotstext mit zehn Jahren wirbt.
Denn genau hier liegt die häufigste Verwechslung dieser Klasse. Beim Beko steht in einem Werbebaustein eine zehnjährige Garantie auf den Motor, beim Midea steht dasselbe im Fließtext des Angebots, beim Bosch nennt ein automatisch erzeugter Zusatzblock sogar fünfzehn Jahre Ersatzteilgarantie. Keine dieser drei Angaben findet sich im Datenblatt wieder. Eine Motorgarantie deckt ein Bauteil ab, nicht die Maschine, und sie ist in aller Regel an Bedingungen geknüpft, die im Werbebild nicht stehen. Wer sich darauf verlassen will, sollte sich die Bedingungen vom Anbieter geben lassen, bevor er bestellt.
Praktisch bedeutet die Zweijahresmarke etwas anderes, als viele denken: Nach zwölf Monaten kehrt sich die Beweislast um. Ab dann muss der Käufer zeigen, dass der Mangel von Anfang an angelegt war. Genau in diesem Zeitraum, zwischen dem zweiten und dem vierten Jahr, treten die ersten typischen Ausfälle auf.
Zwischen drittem und siebtem Jahr: die Teile, die zuerst aufgeben
Welche Teile in einer Waschmaschine überhaupt ausfallen können, muss man nicht raten. Die Ökodesign-Verordnung listet sie auf, weil sie zehn Jahre lang lieferbar sein müssen. Die Liste ist damit zugleich eine ziemlich genaue Aufzählung der Schwachstellen, und sie ist für jede in der EU verkaufte Maschine dieselbe — für die günstigste wie für die teuerste.
Nur für Fachbetriebe zu liefern
- Motor und Motorkohlen
- Kraftübertragung zwischen Motor und Trommel
- Pumpen
- Stoßdämpfer und Federn
- Waschtrommel und Lagerkreuz mit Kugellagern
- Heizkörper und Heizelemente
- Rohrleitungen samt Schläuchen, Ventilen, Filtern und Aquastopp
- Leiterplatten und elektronische Displays
- Druckschalter, Thermostate und Sensoren
- Software und Firmware einschließlich Reset-Software
Auch an Endnutzer zu liefern
- Tür, Türscharnier und Türdichtungen
- sonstige Dichtungen
- Türverriegelungsbaugruppe
- Kunststoffzubehör wie der Waschmittelbehälter
Die Stiftung Warentest quält jedes geprüfte Modell in einer eigenen Dauerprüfung, die ein Fünftel des Gesamturteils ausmacht. Drei Exemplare jedes Modells absolvieren dabei je 1.200 Durchgänge, aufgeteilt in 600 Waschgänge bei neunzig Grad und 600 Spül- und Schleuderprogramme, zu drei Vierteln mit Baumwollbettlaken beladen, über acht Monate im Labor. Die Prüfstelle hält fest, dass es dabei immer wieder zu Ausfällen und Defekten kommt. Rechnet man die 1.200 Durchgänge mit den 220 Waschgängen je Jahr, mit denen die Verordnung kalkuliert, entspricht das gut fünfeinhalb Jahren Haushaltsbetrieb.
Was in dieser Phase im Alltag passiert, kündigt sich meist akustisch an. Ausgeschlagene Trommellager werden im Schleudergang laut, lange bevor sie ausfallen. Weil der Luftschallwert im Neuzustand in der Datenbank steht, lässt sich eine Veränderung zumindest grob einordnen — was ein frisch aufgestelltes Gerät an Schleudergeräusch abgibt und welche Werte üblich sind, steht auf der Seite zur leisen Waschmaschine. Vier der fünf Maschinen hier liegen bei 72 Dezibel, zwei bei 76.
Die zweite typische Baustelle ist die Heizung. In Regionen mit hartem Wasser setzt sich der Heizstab zu, und die Maschine heizt länger für dasselbe Ergebnis. Das ist einer der wenigen Punkte, an denen der Haushalt selbst mehr ausrichtet als die Kaufentscheidung: richtig dosiertes Waschmittel mit Enthärter, gelegentlich ein Waschgang bei hoher Temperatur gegen den Biofilm in der Trommel, und das Flusensieb regelmäßig geöffnet. Keine dieser Maßnahmen kostet etwas, und alle vier Punkte gelten unabhängig davon, welche Maschine dort steht.
Im zehnten Jahr läuft die Ersatzteilpflicht aus
Die Zehnjahresfrist ist die einzige verbindliche Zusage über die Lebensdauer, die es in dieser Warengruppe gibt — und sie richtet sich nicht an den Käufer, sondern an den Reparaturbetrieb. Gerechnet wird sie ab dem letzten in Verkehr gebrachten Exemplar eines Modells, nicht ab dem eigenen Kaufdatum. Wer eine auslaufende Baureihe erwischt, hat also weniger Reserve als jemand, der dasselbe Modell drei Jahre später kauft.
Dazu kommen drei Regeln, die man kennen sollte, weil sie im Streitfall helfen: Die Teile müssen innerhalb von fünfzehn Arbeitstagen nach Bestelleingang geliefert werden. Sie müssen sich mit allgemein verfügbaren Werkzeugen und ohne dauerhafte Beschädigung austauschen lassen. Und das Ende des Verfügbarkeitszeitraums muss auf einer frei zugänglichen Internetseite des Herstellers, Importeurs oder Bevollmächtigten öffentlich einsehbar sein.
Beim Blick auf die fünf Angebote fällt genau dazu etwas auf. Bei vier von ihnen steht die Frist überhaupt nicht in den Produktangaben. Beim fünften, dem Midea, steht sie: ein eigenes Datenfeld mit der Angabe zehn Jahre Verfügbarkeitsdauer für EU-Ersatzteile. Und keines der fünf Angebote verlinkt oder nennt die Registriernummer, unter der sich alle diese Werte in zwei Minuten nachschlagen lassen — obwohl der QR-Code auf dem Energielabel, das dieselben Angebote als Bild einbinden, genau dorthin führt.
Die eintragenden Firmen sind dabei nicht immer die, die auf der Front steht. Zwei der fünf Datensätze wurden von einer Firma in der Rolle des Herstellers angelegt, zwei von Importeuren und einer von einem Bevollmächtigten. Die deutsch klingende Marke Bauknecht ist aus Mailand registriert, die Marke Hisense aus dem slowenischen Velenje, der Beko-Datensatz nennt eine Kontaktstelle in Rumänien. Nur Bosch und Midea führen eine deutsche Anschrift. Für die Ersatzteilfrage ist das keine Nebensache: Diese Anschrift ist die Adresse, an die eine Aufforderung geht, wenn ein Teil nicht geliefert wird.
Was auf dieser Zeitachse nirgends steht
Am Ende dieser Zeitachse fehlt die Zahl, die eigentlich die wichtigste wäre: für wie viele Waschgänge eine Maschine konstruiert ist. Sie steht in keinem Feld der EU-Produktdatenbank. Sie ist in keiner der beiden Verordnungen als Anforderung oder als Angabepflicht vorgesehen. Sie steht in keinem der fünf Angebote, und sie steht auch nicht auf den Herstellerseiten dahinter. Die Verordnung selbst arbeitet in ihrer Begründung mit einer Schätzung: Die Lebensdauer von Haushaltswaschmaschinen habe sich auf etwa 12,5 Jahre verkürzt. Das ist eine Annahme des Gesetzgebers über den Markt, kein Wert für ein einzelnes Modell.
Damit bleibt bei einer Anschaffung in dieser Klasse eine Lücke, die sich nicht schließen lässt. Belegt sind Verbrauch, Wasser, Dauer, Geräusch, Restfeuchte, Spülwirkung, Trommelgröße, Bautiefe und die Frist für Ersatzteile. Nicht belegt sind Haltbarkeit, Motorbauart in einer prüfbaren Form, Beladungserkennung und die tatsächliche Reparaturfreundlichkeit. Wer eine Aussage zur Haltbarkeit sucht, findet sie derzeit nur bei einer Prüfstelle, die ihre Ergebnisse kostenpflichtig anbietet, und auch dort nur für die geprüfte Auswahl.
Die Auszeichnung dieser Seite geht deshalb nicht an die sparsamste Maschine, sondern an die einzige, deren Sparprogramm nicht am gesetzlichen Rand klebt: Unsere Empfehlung ist der Bosch Serie 2 WGE02420. 175 Minuten statt 208 zulässiger Minuten, dazu die niedrigste Restfeuchte im Feld, ein vom Hersteller selbst angelegter Datensatz und eine deutsche Serviceanschrift. Er ist nicht die effizienteste Maschine hier — das sind Midea und Hisense mit deutlichem Abstand — und er ist mit 63 Zentimetern die tiefste. Wer eine flache Nische füllen muss, ist mit dem Midea besser bedient, wer auf Wasser achtet, mit dem Hisense.
Was diese Einschätzung ändern würde: eine Angabe zur ausgelegten Zyklenzahl in der Produktdatenbank, eine Pflicht zur Veröffentlichung von Verbrauchswerten für mindestens ein Kurzprogramm, oder ein belastbarer Nachweis, dass die beworbenen Motorgarantien im Schadensfall tatsächlich greifen. Solange das fehlt, ist die Zeitachse selbst die ehrlichste Auskunft, die sich über diese Geräteklasse geben lässt. Wer die Auswahl noch weiter fassen und über die Grenze dieser Seite hinaussehen möchte, findet die Herleitung über den gesamten Markt auf der Seite Welche Waschmaschine ist die beste.
So ist diese Seite entstanden
Grundlage sind drei Erhebungen desselben Tages. Erstens ein vollständiger Abruf der EU-Produktdatenbank EPREL für die Produktgruppe der Haushaltswaschmaschinen über die öffentliche Schnittstelle. Der Trefferzähler nennt 23.330 registrierte Modelle; die Summe der sieben Klassenabfragen ergibt exakt denselben Wert, nämlich 13.990 in Klasse A, 2.732 in B, 1.879 in C, 3.424 in D, 1.136 in E, 129 in F und 40 in G. Abgerufen und ausgewertet wurden alle 23.330 Datensätze, darunter 19.911 verschiedene Modellkennungen. Zweitens ein Abgleich jeder der fünf Modellkennungen mit ihrem Datenbankeintrag. Drittens eine Auszählung der fünf Angebotsseiten im Quelltext nach Ersatzteilfrist, Garantieangabe, Registriernummer und Drehzahl.
Was nicht geschehen ist: Es wurde keine Maschine gekauft, aufgestellt, angeschlossen oder beladen, es wurde nichts gemessen und nichts geöffnet. Diese Seite ist kein Hands-on-Test, sondern eine Auswertung amtlicher und veröffentlichter Angaben. Die Auszeichnung heißt deshalb Unsere Empfehlung und trägt keinen Siegertitel. Wo Angebot und Datenbank auseinandergehen, steht der Widerspruch im Text, statt dass eine der beiden Zahlen stillschweigend gewinnt.
Wohin diese Seite weiterführt
- Frontlader: Bauform, Türanschlag und Aufstellung
- Schmale Maschinen für enge Nischen
- Der Vergleich über acht bis elf Kilogramm
- Waschtrockner statt zweier Geräte
Diese Seite nennt bewusst keine Beträge. Beträge für Haushaltsgeräte ändern sich täglich, und eine Angabe, die heute stimmt, ist in einer Woche falsch. Alle hier genannten Werte stammen aus amtlichen Registern oder aus Rechtsvorschriften und bleiben so lange gültig, bis der Anbieter seinen Datensatz ändert oder der Gesetzgeber die Vorschrift ändert.
Erhebung und letzte Prüfung aller Datensätze: 03.09.2026

