Worum es hier geht: Ein Beamer mit Akku verspricht zwei Dinge gleichzeitig, nämlich ein helles Bild und einen Abend ohne Steckdose. Diese Seite prüft, ob die Hersteller beides zugleich zusagen, und die Antwort lautet nein. Fünf am Prüftag bestellbare Geräte mit fest eingebautem Akku sind hier ausgezählt, vom Würfel mit 10 Zentimetern Kantenlänge bis zum Turm mit 30,7 Zentimetern Höhe. Alle fünf beziffern eine Akkulaufzeit, und alle fünf Angaben gelten für einen Sparmodus. Nur zwei von fünf nennen eine zweite Zahl für einen helleren Modus, und diese beiden zeigen, was Helligkeit kostet: bei einem Gerät ein Drittel der Laufzeit, beim anderen mehr als die Hälfte. Kein einziger Hersteller beziffert die Helligkeit im Akkubetrieb. Einer von fünf nennt die Kapazität in Wattstunden, einer von fünf die Ladedauer, und keiner von fünf sagt, ob sich der Akku tauschen lässt. Dass es so kommen musste, hat einen nachprüfbaren Grund: Die einschlägige Norm für Projektor-Datenblätter, ISO/IEC 21118, kennt überhaupt keine Position für einen Akku. Es wurde kein Beamer gekauft, geladen oder projiziert; diese Seite wertet Herstellerangaben aus und ersetzt keine eigene Prüfung.
Auf einen Blick: was fünf Akkugeräte über ihren Akku verraten
- Fünf von fünf beziffern eine Laufzeit, fünf von fünf meinen damit einen Sparmodus. Die Zahlen reichen von 1,2 bis 2,5 Stunden. Keine einzige davon gilt für den hellsten Modus, und drei der fünf Hersteller nennen für den hellsten Modus überhaupt keine Zahl.
- Zwei von fünf beziffern, was Helligkeit an Laufzeit kostet. Optoma nennt 1,5 Stunden im Eco-, 1,2 Stunden im Standard- und 1 Stunde im hellen Modus. Viewsonic nennt 3,5 Stunden im Akkuspar-, 2 Stunden im Energiespar- und 1,5 Stunden im vollen Modus. Zwischen bester und schlechtester Stufe liegt dort der Faktor 2,3.
- Null von fünf beziffern die Helligkeit im Akkubetrieb. Alle veröffentlichten Lumenzahlen stammen aus dem hellsten Modus. Einer beschreibt den Zusammenhang immerhin in Worten: XGIMI schreibt, ohne Netzanschluss starte das Gerät automatisch im Eco-Modus, und ein helleres Bild verkürze die Wiedergabedauer.
- Einer von fünf nennt die Kapazität in Wattstunden. XGIMI mit 38,48 Wattstunden. Viewsonic nennt Milliamperestunden mit Zellenspannung, aus denen sich rund 44 Wattstunden errechnen lassen, allerdings mit zwei verschiedenen Ausgangswerten in zwei eigenen Unterlagen. Drei nennen gar nichts.
- Einer von fünf nennt die Ladedauer, null von fünf die Wechselbarkeit. Die 4,5 Stunden von Viewsonic stehen in der Bedienungsanleitung, nicht auf der Produktseite. Ob sich der fest verbaute Akku tauschen lässt, sagt kein einziger Hersteller.
- Die Norm kennt den Akku nicht. ISO/IEC 21118 verlangt unter Nummer 23 die Nennspannung mit Frequenz und unter Nummer 24 die maximale Leistungsaufnahme. Eine Position für einen eingebauten Akku hat ihre Tabelle 1 nicht, und das Wort battery kommt im einsehbaren Text kein einziges Mal vor.
- Ein Hersteller nennt seine Helligkeit zweimal. Optoma führt in derselben Tabelle die Zeile ISO 21118 Helligkeit mit 650 und die Zeile Helligkeit HK beziehungsweise ANSI mit 1.200. Derselbe Projektor, zwei Konventionen, Faktor 1,85.
- Ein Gerät wirbt mit einer dritten Einheit. Viewsonic nennt 500 LED Lumens, das Angebot desselben Geräts nennt 200 ANSI-Lumen. LED Lumens beschreibt das Licht in der Lichtquelle und nicht das Licht auf der Leinwand. Der Faktor beträgt 2,5.
- Drei von fünf nennen die Diagonale ihres Bildgebers, und alle drei nennen 0,23 Zoll. Das Datenblatt des Chipherstellers zu dieser Diagonale beziffert die Matrix mit 960 mal 540 Spiegeln und schreibt, jeder Spiegel stelle je Vollbild vier Bildpunkte dar. Aus 518.400 Spiegeln werden so 2.073.600 Bildpunkte.
- Kein einziges Angebot nennt eine Dezibelzahl. Vier der fünf Hersteller veröffentlichen einen Wert, einer davon nur auf seiner britischen Seite. Nur ein einziger nennt den Messabstand, ohne den eine Dezibelzahl bei einem Beamer nichts bedeutet.
- Ein Anbieter bindet seine Garantie an das Kaufland. In den Bedingungen steht wörtlich, die Garantie werde ungültig, wenn Produkte aus dem Land, in dem der Kauf getätigt wurde, in ein anderes Land gebracht werden. Bei einem Reisegerät mit Akku betrifft das genau die beworbene Nutzung.
Die fünf Beamer mit Akku im Direktvergleich
Aufgenommen sind fünf am Prüftag bestellbare Projektoren, die alle einen fest eingebauten Akku haben und die zusammen die Spannweite der Bauformen abbilden: ein Ultrakurzdistanzgerät im flachen Quader, ein tragbarer Flachling mit Rundumfuß, eine Laterne mit Tragegriff, ein aufrechter Turm mit verstellbarem Fuß und ein Würfel von 10 Zentimetern Kantenlänge. Zwischen dem leichtesten und dem schwersten Gerät liegt der Faktor 2,5. Die Auswahl folgt bewusst dem Akkubetrieb und nicht der Baugröße, denn wer nur nach Handflächenformaten sucht, übersieht, dass auch ein Ultrakurzdistanzgerät von 1,72 Kilogramm ohne Steckdose läuft. Die Abgrenzung zur benachbarten Seite ist ausdrücklich: Kein einziges Gerät von hier steht auch unter Mini-Beamer, wo nach Baugröße und Aufstellflexibilität eingeordnet wird und deshalb auch netzgebundene Geräte vorkommen. Jedes Gerät wurde einzeln von der Angebotsseite abgerufen und mit den öffentlich zugänglichen Unterlagen des Herstellers abgeglichen, bei drei Geräten zusätzlich mit der deutschsprachigen Bedienungsanleitung. Zwei der fünf kommen in der frei einsehbaren Modellliste des aktuellen Beamer-Tests der Stiftung Warentest namentlich vor; eine Note oder eine Rangfolge von dort wird hier ausdrücklich nicht wiedergegeben, denn die Ergebnistabelle ist kostenpflichtig. Die Reihenfolge unten ist keine Rangliste. Die Auszeichnung Unsere Empfehlung geht an den Optoma Photon Go, weil sein Hersteller als einziger im Feld beide Helligkeitskonventionen nebeneinanderstellt und die Akkulaufzeit für drei Helligkeitsstufen einzeln beziffert. Das ist eine Empfehlung auf Basis der recherchierten Angaben und kein Prüfurteil, denn hier wurde nichts projiziert.
| Bild | Marke und Modell | Auszeichnung | Laufzeitangabe | Akkulaufzeit | Akkukapazität | Ladedauer | Helligkeit | Bestellen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() | Optoma Photon Go PH31UST Optoma 3,8 aus 52 Stimmen | Unsere Empfehlung | Laufzeit nach Helligkeitsstufen beziffert | Bis zu 1,5 Stunden Medienwiedergabe, und der Hersteller schreibt in seiner Fußnote wörtlich dazu, die kabellose Wiedergabezeit sei im Eco-Modus angegeben, im hellen Modus sei es 1 Stunde und im Standardmodus 1,2 Stunden. Für reine Musikwiedergabe im Bluetooth-Lautsprechermodus nennt er bis zu 4 Stunden. Das ist die vollständigste Laufzeitangabe des ganzen Feldes: drei Helligkeitsstufen, drei Zahlen. Der Angebotstext bei Amazon behauptet dagegen bis zu 2,5 Stunden Laufzeit, also zwei Drittel mehr als der Hersteller | Keine Angabe. Weder Spezifikationstabelle noch Bedienungsanleitung noch Angebot nennen eine Kapazität, weder in Wattstunden noch in Milliamperestunden. Wer wissen will, ob das Gerät ins Handgepäck darf, findet beim Hersteller keine Zahl | Aufgeladen wird über den USB-C-Anschluss mit dem beiliegenden Netzteil, das laut Bedienungsanleitung 20 Volt bei 5 Ampere liefert, also 100 Watt. Eine Ladedauer nennt der Hersteller nicht. Die Anleitung sagt nur, der Akku sei vor der ersten Verwendung auf 100 Prozent zu laden, und beschreibt die Ladeanzeige über die Farbe der Betriebsleuchte. Bemerkenswert ist die Fußnote zum Stromverbrauch: Die 85 Watt im Maximum und 60 Watt im Minimum gelten laut Tabelle ausdrücklich einschließlich des Ladevorgangs | 650 Lumen nach ISO 21118 und 1.200 Lumen nach der Konvention HK und ANSI, beide Zahlen in derselben Herstellertabelle. Das Angebotsdatenfeld übernimmt beide, aber getrennt: unter Helligkeit stehen 1200 Lumen, unter maximaler Weißhelligkeit 650 ANSI-Lumen. Die Norm-Zahl wird dort also stillschweigend zur ANSI-Zahl umbenannt, während die echte ANSI-Zahl daneben doppelt so hoch steht | Auf Amazon ansehen |
![]() | ViewSonic M1 Max ViewSonic 3,9 aus 21 Stimmen | Vollständigste Akkuangaben, aber zwei Kapazitäten für dasselbe Gerät | Laufzeit nach Helligkeitsstufen beziffert | Hier liegt die vollständigste Laufzeittabelle des Feldes, und sie steht nicht auf der Produktseite, sondern in der deutschsprachigen Bedienungsanleitung. Dort führt eine Tabelle unter der Überschrift Informationen zur Akkunutzungszeit drei Zeilen: bis zu 3,5 Stunden im Akkusparmodus, bis zu 2 Stunden im Energiesparmodus und bis zu 1,5 Stunden bei voller Leistung. Die Spezifikationstabelle im Netz nennt nur zwei davon, nämlich 1,5 Stunden im Normalbetrieb und 2 Stunden im Eco-Betrieb. Der Angebotstitel wirbt mit einem eingebauten Akku mit 2 Stunden, also mit dem mittleren der drei Werte | Und hier widerspricht sich derselbe Hersteller. Die Spezifikationstabelle im Netz nennt 12000 mAh in der Aufschlüsselung 4000 mAh mal 3,7 Volt mal drei Zellen. Die Bedienungsanleitung nennt in ihrer Tabelle der technischen Daten 11.790 mAh in der Aufschlüsselung 3.930 mAh mal 3,7 Volt mal drei Zellen. Das sind zwei verschiedene Kapazitäten für dasselbe Gerät aus derselben Hand. Eine Angabe in Wattstunden fehlt in beiden Quellen; wer sie für den Flug braucht, muss selbst rechnen und landet bei rund 44 Wattstunden | Etwa 4,5 Stunden bei ausgeschaltetem Gerät laut Bedienungsanleitung, die zusätzlich empfiehlt, den Projektor vor der ersten Nutzung im Akkumodus 4,5 Stunden über das Netzteil zu laden. Das ist die einzige bezifferte Ladedauer im ganzen Feld. Die Anleitung nennt außerdem die Anforderung an eine Powerbank: mindestens 45 Watt bei 15 Volt und 3 Ampere mit Unterstützung des Power-Delivery-Protokolls, und sie schreibt ausdrücklich, dass der Projektor bei 15 Volt und 3 Ampere eingeschaltet und gleichzeitig geladen werden kann | 500 in Klammern LED Lumens laut Spezifikationstabelle des Herstellers. Der Angebotstitel und das Angebotsdatenfeld nennen 200 ANSI-Lumen. Beide Zahlen beschreiben dasselbe Gerät, und der Faktor zwischen ihnen ist 2,5 | Auf Amazon ansehen |
![]() | Nebula Mars 3 Air NEBULA 4,5 aus 421 Stimmen | Einziger Anbieter mit ausdrücklicher Länderbindung der Garantie | Laufzeit nur für den Sparmodus beziffert | Bis zu 2,5 Stunden, und die deutschsprachige Spezifikationstabelle nennt die Zeile ausdrücklich Akkulaufzeit in Klammern Eco-Modus. Für reine Musikwiedergabe nennt der Hersteller bis zu 8 Stunden. Was das Gerät im hellen Betriebsmodus schafft, steht nirgends. Damit ist die beworbene Laufzeit an einen Modus gebunden, dessen Helligkeit der Hersteller nicht beziffert | Keine Angabe. Weder die deutschsprachige noch die britische Spezifikationstabelle nennt eine Kapazität, weder in Wattstunden noch in Milliamperestunden. Das Angebotsdatenfeld nennt stattdessen eine Batterie-Spannung von 5 Volt, was der Spannung eines USB-Anschlusses entspricht und nicht der eines Lithium-Ionen-Akkus | Keine Ladedauer. Die Spezifikationstabelle nennt unter Stromversorgung nur 19 Volt bei 4,74 Ampere, also die Ausgangswerte des Netzteils. Eine Angabe zur Netzspannung und Netzfrequenz fehlt, obwohl ISO/IEC 21118 sie unter Nummer 23 als Pflichtangabe führt, und eine Angabe zur maximalen Leistungsaufnahme fehlt ebenfalls, obwohl sie dort unter Nummer 24 Pflicht ist | 400 ANSI Lumen, gleichlautend in der deutschsprachigen Spezifikationstabelle, im Angebotstitel und im Angebotsdatenfeld. Diese dreifache Übereinstimmung gibt es im Feld sonst nur beim Thomson | Auf Amazon ansehen |
![]() | XGIMI Vibe One XGIMI 4,5 aus 281 Stimmen | Einzige Akkukapazität in Wattstunden im ganzen Feld | Laufzeit nur für den Sparmodus beziffert | Bis zu 1,2 Stunden Videowiedergabe im Eco-Modus und bis zu 4 Stunden Musikwiedergabe. Damit ist dies die kürzeste bezifferte Laufzeit des ganzen Feldes, und ein Spielfilm dauert selten weniger. Die zugehörige Fußnote ist die wichtigste Textstelle dieser Seite, weil sie als einzige im Feld beschreibt, was der Akkubetrieb mit der Helligkeit macht: Wenn das Gerät nicht am Stromnetz hänge, starte es automatisch im Eco-Modus; für ein helleres Bild könne dieser Modus deaktiviert werden, dies verkürze jedoch die Wiedergabedauer. Um wie viel, sagt der Hersteller nicht | 38,48 Wattstunden, in der Spezifikationstabelle unter der Zeile Akkukapazität. Das ist die einzige Kapazitätsangabe in Wattstunden im ganzen Feld und damit die einzige, die sich ohne Umrechnung gegen die Grenze für Flugreisen halten lässt | Keine Ladedauer. Die Spezifikationstabelle nennt unter Strom nur AC200-240V bei 50 bis 60 Hertz und eine Leistungsaufnahme von 65 Watt. Ob sich das Gerät während des Betriebs laden lässt, steht nirgends | 250 ISO Lumen. Der Hersteller schreibt durchgehend ISO und an keiner Stelle ANSI. Das Angebotsdatenfeld übernimmt die Angabe als 250 ISO lm und benennt sie ausnahmsweise nicht um; ein Feld für die maximale Weißhelligkeit in ANSI-Lumen legt es für dieses Gerät gar nicht erst an. Das ist im Feld der einzige Fall, in dem die Norm-Bezeichnung bis ins Angebot durchhält | Auf Amazon ansehen |
![]() | Thomson Vega PG35B Thomson 4,7 aus 5 Stimmen | Leichtestes Gerät im Feld, aber der Akku steht nur als Häkchen da | Laufzeit nur für den Sparmodus beziffert | Bis zu 120 Minuten im EcoMode. Diese Angabe steht wörtlich so in der Produktbeschreibung des Herstellers und noch einmal in der Übersicht seiner Projektoren, jeweils auf Englisch als 120 Minutes Battery in EcoMode. Was das Gerät im hellen Betriebsmodus schafft, steht nirgends. Der Angebotstext übernimmt die Angabe korrekt und nennt sie ebenfalls für den Eco-Modus | Keine Angabe. Die technische Tabelle des Herstellers führt unter General Data die Zeile Built-in Battery und dahinter ein Häkchen. Mehr steht dort nicht: keine Kapazität, keine Spannung, keine Zellenzahl, keine Chemie. Das Angebotsdatenfeld nennt stattdessen eine Batterie-Spannung von 20 Volt, was ersichtlich die Ausgangsspannung des mitgelieferten Netzteils mit 20 Volt und 5 Ampere ist | Keine Ladedauer. Die Herstellertabelle nennt nur das Netzteil mit 20 Volt und 5 Ampere sowie eine Eingangsspannung von 100 bis 240 Volt. Ob sich das Gerät während des Betriebs laden lässt, steht nirgends. Die im Netz auffindbare Bedienungsanleitung zu diesem Modell liegt unter einer Adresse des Herstellers, die am Prüftag mit dem Statuscode 404 antwortet | 350 ANSI lm laut Herstellertabelle, gleichlautend im Angebotstitel und im Angebotsdatenfeld. Diese dreifache Übereinstimmung gibt es im Feld sonst nur beim Nebula | Auf Amazon ansehen |
Verfügbarkeit und Bewertungen zuletzt geprüft am 26.08.2026. Bei drei der fünf Geräte weicht die aufgerufene Artikelnummer von der hinterlegten Elternnummer ab. Die Sternzahl gilt dort der gesamten Angebotsfamilie und nicht zwingend genau der bestellten Ausführung; beim XGIMI Vibe One gehört zu dieser Familie unter anderem eine baugleiche Ausführung in einer anderen Farbe unter eigener Artikelnummer. Bei den übrigen zwei Geräten stimmen beide Nummern überein.

Die Abgrenzung: der Akkubetrieb selbst ist die Achse
Im Handel verschwimmen zwei Begriffe, die nicht dasselbe meinen. Wer einen Mini-Beamer sucht, bekommt fast nur Akkugeräte angeboten, und wer einen Akkubeamer sucht, bekommt fast nur Handflächenformate. Beides greift zu kurz, und für die Trennung gibt es einen belastbaren Beleg. Die Stiftung Warentest beschreibt in ihrem aktuellen Beamer-Test unter der Überschrift Untersuchungen, wie sie die Warengruppe abgegrenzt hat, und formuliert es so: Als Mini-Beamer habe man Modelle definiert, die entweder per eingebautem Akku betrieben werden oder eine durch sie gemessene nominale Leistungsaufnahme von maximal 65 Watt haben. Das entscheidende Wort ist das Oder. Der Akku ist eine hinreichende, aber keine notwendige Bedingung, und die zweite Bedingung ist eine Aussage über die Baugröße. Wer nach Baugröße sortiert, landet bei einer anderen Auswahl als wer nach Akkubetrieb sortiert, und beide Auswahlen beantworten andere Fragen. Alles zur Warengruppe insgesamt steht gesammelt auf der Übersichtsseite zu Beamern.
Diese Seite sortiert nach dem Akku, und zwar aus einem einfachen Grund: Der Akku ist das einzige Bauteil eines Beamers, das planmäßig verschleißt, das den Betrieb zeitlich begrenzt und das darüber entscheidet, ob das Gerät im Flugzeug mitdarf. Keine dieser drei Eigenschaften hat etwas mit der Baugröße zu tun. Die Auswahl zeigt das: Das größte Gerät im Feld misst 306,9 Millimeter in der Höhe und wiegt 1,4 Kilogramm, das kleinste misst 114 Millimeter und wiegt 0,68 Kilogramm, und beide laufen ohne Steckdose. Das Ultrakurzdistanzgerät von Optoma wiederum ist mit 252 mal 157 Millimetern Grundfläche kein Handflächenformat, hat aber einen eingebauten Akku und steht deshalb hier. Die Zahl, die alle fünf gemeinsam haben, ist keine Zentimeterzahl, sondern eine Stundenzahl.
Wie scharf die 65-Watt-Grenze in diesem Feld liegt: Vier der fünf Geräte nennen eine Leistungsaufnahme, und drei davon liegen unter der Schwelle: Viewsonic mit 46 Watt, Thomson mit 62,66 Watt und XGIMI mit exakt 65 Watt. Optoma nennt 85 Watt im Maximum, allerdings ausdrücklich einschließlich des Ladevorgangs, und erfüllt die Definition ohnehin über den Akku. Nebula nennt überhaupt keine Leistungsaufnahme. Alle fünf wären damit auch nach der Definition der Stiftung Warentest Mini-Beamer, aber vier von ihnen ausschließlich wegen ihres Akkus, nicht wegen ihrer Baugröße.
Der blinde Fleck: ISO/IEC 21118 kennt den Akku nicht
Für Projektor-Datenblätter gibt es eine Norm, und sie heißt ISO/IEC 21118, in der dritten Ausgabe vom Februar 2020, herausgegeben vom gemeinsamen technischen Ausschuss von ISO und IEC. Ihr Titel benennt genau das, worum es hier geht: Informationen, die in Spezifikationsblättern für Datenprojektoren enthalten sein sollen. Ihre Tabelle 1 listet 24 Positionen und kennzeichnet jede mit R für erforderlich oder O für freiwillig. Pflicht sind unter anderem die Diagonale des Bildgebers unter Nummer 4.1, die Bildpunktzahl je Bildgeber unter Nummer 4.2, der Typ der Lichtquelle unter Nummer 6, der Lichtstrom auf der Projektionsfläche unter Nummer 11, die Bildsignalanschlüsse unter Nummer 18.1 und die zulässige Betriebstemperatur unter Nummer 21. Freiwillig sind die Lebensdauer der Lichtquelle unter Nummer 7, das Projektionsverhältnis unter Nummer 9 und das Betriebsgeräusch unter Nummer 20. Bemerkenswert ist eine Feinheit bei Nummer 4.2: Die physische Bildpunktzahl je Bildgeber ist Pflicht, die durch Pixelversatz erhöhte Zahl ist ausdrücklich freiwillig, und die Norm nennt als Beispiel dafür wörtlich 2 211 840 pixels (2 048 x 1 080) by pixel shift.
Und nun das, was in dieser Tabelle nicht steht. Position 23 heißt Power requirements und verlangt als Pflichtangabe die Nennspannung und die Frequenz, mit dem Beispiel AC 100 V, 50/60 Hz. Position 24 heißt Maximum power consumption und verlangt als Pflichtangabe den maximalen Verbrauch in Watt, mit dem Beispiel 380 W. Beide Positionen setzen den Netzanschluss voraus, und beide sind die einzigen zum Thema Strom. Eine Position für einen eingebauten Akku gibt es nicht. Das Wort battery kommt im einsehbaren Text der Norm überhaupt nicht vor, und damit gibt es keine Regel über Kapazität, keine über Laufzeit, keine über Ladedauer und keine über den Betriebsmodus, in dem eine Laufzeit gilt. Genau das erklärt die Auszählung weiter unten: Wo keine Regel ist, gibt es keine Vergleichbarkeit, und jeder Hersteller entscheidet selbst, welche der vier Akkuzahlen er nennt.
Wer die Lücke schließt: Die Stiftung Warentest tut es für ihr eigenes Testfeld. Sie schreibt in der Beschreibung ihres Untersuchungsprogramms, den Stromverbrauch bewerte sie anhand der Leistungsaufnahmen im Normal- und Sparbetrieb sowie im Bereitschaftsbetrieb, und bei Beamern mit Akku bewerte sie zusätzlich die Laufzeit im Normal- und Sparbetrieb sowie die Ladedauer. Damit misst sie genau die drei Zahlen, die vier von fünf Herstellern in diesem Feld nicht vollständig veröffentlichen. Die Ergebnisse dieser Messungen sind kostenpflichtig und werden hier nicht wiedergegeben; frei zugänglich ist die Beschreibung des Verfahrens.
Laufzeit, Kapazität und Ladedauer: die Zahlen für den Abend ohne Steckdose
Wer einen Beamer mit Akku kauft, kauft eine Stundenzahl. Alle fünf Geräte in diesem Vergleich liefern eine, und das ist gegenüber einer Auswahl nach Baugröße ein deutlicher Unterschied: Wo nach Zentimetern sortiert wird, nennt oft nur ein einziger Anbieter eine Laufzeit. Hier sind es fünf von fünf, weil der Akku das Verkaufsargument ist. Die Zahlen lauten 2,5 Stunden beim Nebula Mars 3 Air, 2 Stunden beim Thomson Vega, 2 Stunden beim Viewsonic M1 Max, 1,5 Stunden beim Optoma Photon Go und 1,2 Stunden beim XGIMI Vibe One. Und nun der Zusatz, den alle fünf mitliefern und den kaum jemand liest: Jede einzelne dieser Zahlen gilt für einen Sparmodus. Nebula schreibt Akkulaufzeit in Klammern Eco-Modus direkt in die Tabellenzeile, Thomson schreibt 120 Minutes Battery in EcoMode in seinen Werbetext, XGIMI schreibt es in eine Fußnote, Optoma ebenso, und Viewsonic nennt gleich mehrere Modi. Es gibt in diesem Feld keine einzige Laufzeitangabe für den hellsten Modus, die als solche beworben würde.
Zwei Hersteller gehen weiter und beziffern, was der Sparmodus wert ist. Optoma schreibt in seine Fußnote, die kabellose Wiedergabezeit sei im Eco-Modus angegeben, und ergänzt in derselben Klammer 1 Stunde im hellen Modus und 1,2 Stunden im Standardmodus. Aus 1,5 Stunden werden im hellen Betrieb also 60 Minuten, ein Drittel weniger. Viewsonic führt in seiner deutschsprachigen Bedienungsanleitung eine Tabelle mit der Überschrift Informationen zur Akkunutzungszeit und trägt dort drei Zeilen ein: bis zu 3,5 Stunden im Akkusparmodus, bis zu 2 Stunden im Energiesparmodus und bis zu 1,5 Stunden bei voller Leistung. Zwischen der sparsamsten und der hellsten Stufe liegt damit der Faktor 2,3. Das ist die ehrlichste Zahl dieser ganzen Seite, und sie steht in einer Datei, die man erst herunterladen muss. Der Angebotstitel desselben Geräts wirbt mit einem eingebauten Akku mit 2 Stunden, also mit der mittleren der drei Stufen.
Der schwerste Einzelbefund dieser Seite: Beim Optoma Photon Go nennt der Hersteller in seiner Produktbeschreibung und in seiner Merkmalsliste übereinstimmend einen integrierten Akku für bis zu 1,5 Stunden Medienwiedergabe. Der Angebotstext bei Amazon führt als Aufzählungspunkt dagegen einen integrierten Akku mit bis zu 2,5 Stunden Laufzeit. Diese Zahl steht auf keiner geprüften Herstellerunterlage. Wer nach dem Angebotstext plant, rechnet mit zwei Dritteln mehr Zeit, als der Hersteller selbst zusagt, und zwar bei einem Gerät, dessen Herstellerwert ohnehin schon für den Sparmodus gilt.
Die zweite Zahl ist die Kapazität, und sie ist für genau eine Situation entscheidend: die Mitnahme im Flugzeug. Luftfahrtregeln teilen Lithium-Batterien nach ihrem Energiegehalt in Wattstunden ein, nicht nach Milliamperestunden und schon gar nicht nach Stunden Laufzeit. Genau einer von fünf Herstellern nennt Wattstunden, nämlich XGIMI mit 38,48 Wattstunden in einer eigenen Tabellenzeile. Ein zweiter nennt Milliamperestunden mit Zellenzahl und Zellenspannung, was die Umrechnung möglich macht, und widerspricht sich dabei selbst: Die Spezifikationstabelle des Viewsonic M1 Max nennt 12000 mAh in der Aufschlüsselung 4000 mAh mal 3,7 Volt mal drei Zellen, die Bedienungsanleitung desselben Herstellers zum selben Gerät nennt 11.790 mAh in der Aufschlüsselung 3.930 mAh mal 3,7 Volt mal drei Zellen. Beide Rechnungen führen auf rund 44 Wattstunden, aber es sind zwei verschiedene Zahlen aus derselben Hand. Optoma, Nebula und Thomson nennen überhaupt keine Kapazität. Bei Thomson steht in der Zeile Built-in Battery ein Häkchen und sonst nichts.
Die dritte Zahl ist die Ladedauer, und sie ist die praktisch wichtigste nach der Laufzeit, weil sie bestimmt, ob am nächsten Abend wieder ein Film läuft. Genau ein Hersteller von fünf nennt sie: Viewsonic mit etwa 4,5 Stunden bei ausgeschaltetem Gerät, ebenfalls in der Bedienungsanleitung und ebenfalls nicht auf der Produktseite. Derselbe Hersteller ist auch der einzige, der die Frage nach dem Nachladen im Betrieb beantwortet. Seine Anleitung nennt die Anforderung an eine Powerbank mit mindestens 45 Watt bei 15 Volt und 3 Ampere nach dem Power-Delivery-Protokoll und schreibt ausdrücklich, der Projektor könne bei diesen Werten eingeschaltet und gleichzeitig geladen werden. Damit ist der Filmabend beliebig verlängerbar, und genau darauf zielt auch der Hinweis der Stiftung Warentest, die Akkulaufzeiten der meisten Mini-Beamer ließen sich mithilfe einer USB-Powerbank verlängern. Bei den anderen vier Geräten steht dazu nichts, weder eine Wattzahl noch ein Ja noch ein Nein.
Die vierte Frage schließlich beantwortet keiner: Lässt sich der Akku tauschen, wenn er nach einigen hundert Ladezyklen nicht mehr das leistet, was auf dem Karton stand? In keiner der fünf Spezifikationstabellen, in keiner Produktbeschreibung und in keinem Angebotstext steht ein Wort dazu. Wo das Wort Batterie in den Unterlagen auftaucht, geht es um die zwei AAA-Zellen der Fernbedienung, und die Sicherheitshinweise dazu sind in zwei Anleitungen ausführlicher als alle Angaben zum eingebauten Akku zusammen. Für den Kauf bleibt damit nur der Umweg über die Garantie, und der führt zu unterschiedlichen Ergebnissen: Vier Anbieter nennen zwei Jahre, einer nennt für dieses Modell ein Jahr, und keiner von ihnen hat eine gesonderte Regelung für den Akku.
Welches Gerät für welchen Abend
Die folgende Übersicht ordnet die fünf Geräte nach Nutzungssituationen und nicht nach einer Rangfolge. Grundlage sind ausschließlich die veröffentlichten Herstellerangaben; wo eine Angabe fehlt, steht das da. Wer den Beamer vor allem im Freien einsetzen will, findet die dafür einschlägigen Fragen zu Restlicht, Feuchtigkeit und Schutzart unter Beamer für draußen.
| Situation | Welches Gerät im Feld dafür taugt | Worauf zu achten ist |
|---|---|---|
| Spielfilm im Garten, keine Steckdose in Reichweite | Nebula Mars 3 Air mit bis zu 2,5 Stunden im Eco-Modus, dahinter Thomson Vega mit bis zu 120 Minuten im EcoMode | Ein Spielfilm dauert im Mittel um zwei Stunden. Drei der fünf Geräte schaffen das laut eigener Angabe nur im Sparmodus, und zwei schaffen es auch dort nicht. Wer die volle Helligkeit will, sollte mit deutlich weniger rechnen |
| Eine Serienfolge auf dem Balkon, danach zurück an die Steckdose | Alle fünf. Bei 40 bis 50 Minuten Laufzeit ist selbst das kürzeste Gerät im Feld nicht am Ende | Hier zählt die Ladedauer mehr als die Laufzeit, und genau die nennt nur einer von fünf. Wer am nächsten Abend wieder loslegen will, braucht eine Zahl, die vier Hersteller schuldig bleiben |
| Mitnahme im Flugzeug, Akku fest verbaut | XGIMI Vibe One mit 38,48 Wattstunden, dahinter Viewsonic M1 Max mit rund 44 Wattstunden aus 3.930 mAh mal 3,7 Volt mal drei Zellen | Nur diese beiden lassen sich überhaupt prüfen. Bei den anderen drei nennt der Hersteller keine Kapazität, und ohne Kapazität ist keine Aussage über die Zulässigkeit möglich. Verbindlich sind die Bedingungen der jeweiligen Fluggesellschaft |
| Camping oder Ferienhaus im Ausland | Thomson Vega mit 0,68 Kilogramm und Hartschalenkoffer, oder Optoma Photon Go, das aus 40 Zentimetern Abstand ein Bild von 100 Zoll wirft | Ein Blick in die Garantiebedingungen lohnt hier besonders. Bei einem der fünf Anbieter steht wörtlich, die Garantie werde ungültig, wenn das Produkt aus dem Kaufland in ein anderes Land gebracht wird |
| Hoher Sommerabend, Terrasse, über 30 Grad | Optoma und XGIMI, die beide 0 bis 40 Grad Celsius angeben | Viewsonic nennt 35 Grad als Obergrenze, Nebula und Thomson nennen gar keine. Ein Akku, der über seiner zulässigen Temperatur betrieben wird, altert schneller, und die Elektronik regelt die Helligkeit herunter |
| Bild an die Decke, im Bett oder im Zelt | XGIMI Vibe One mit einem um 160 Grad verstellbaren Standfuß und Viewsonic M1 Max mit Rundumfuß | Wer das Bild nach oben wirft, arbeitet fast immer mit Trapezkorrektur, und die kostet Bildpunkte und Helligkeit. Bei Geräten mit 200 bis 400 Lumen ist das kein Detail |
Eine praktische Rechnung gehört dazu, weil sie in keiner Produktbeschreibung steht. Ein Spielfilm dauert im Mittel etwa zwei Stunden, und eine Serienfolge zwischen zwanzig und fünfzig Minuten. Legt man das über die fünf Laufzeitangaben, dann schafft genau ein Gerät den Spielfilm mit Reserve, zwei schaffen ihn knapp, und zwei schaffen ihn nicht, jeweils im Sparmodus gerechnet. Rechnet man mit dem hellsten Modus, so wie es an einem hellen Sommerabend nötig ist, dann bleibt bei den beiden Geräten, die dafür überhaupt eine Zahl nennen, eine Stunde beziehungsweise anderthalb Stunden übrig. Ein Spielfilm ohne Steckdose ist damit in diesem Feld die Ausnahme und nicht die Regel, und wer ihn plant, sollte eine Powerbank einrechnen.
Die Auszählung: welche Angabe steht wo
Die folgende Tabelle zählt aus, welche kaufentscheidende Angabe bei wie vielen der fünf Geräte überhaupt vorhanden ist und an welcher Stelle sie steht. Getrennt wird dabei zwischen der Angebotsseite und den Unterlagen des Herstellers, weil beide Quellen regelmäßig auseinanderfallen. Grundgesamtheit sind die fünf hier eingeordneten Geräte, Prüftag ist der 26.08.2026. Die Quoten gelten für dieses Feld und nicht für die Warengruppe insgesamt.
| Merkmal | Quote | Wo es steht und was daran auffällt |
|---|---|---|
| Eingebauter Akku | 5 von 5 | Aufnahmebedingung dieser Seite. Alle fünf Geräte haben einen fest verbauten Akku, und bei allen fünf bestätigt ihn der Hersteller in einer eigenen Zeile seiner technischen Angaben |
| Akkulaufzeit in Stunden beziffert | 5 von 5 | Optoma bis zu 1,5 Stunden, Viewsonic bis zu 2 Stunden, Nebula bis zu 2,5 Stunden, Thomson bis zu 120 Minuten, XGIMI bis zu 1,2 Stunden. Das ist eine ganz andere Quote als bei einer Auswahl nach Baugröße, wo sie bei eins von fünf lag |
| Betriebsmodus zur Laufzeit genannt | 5 von 5 | Alle fünf nennen ihn, drei davon nur für den Sparmodus. Optoma und Viewsonic nennen mehrere Modi mit eigener Zahl. Ohne diese Angabe wäre keine der fünf Zahlen einzuordnen |
| Laufzeit für mehr als einen Betriebsmodus beziffert | 2 von 5 | Optoma mit 1,5 Stunden im Eco-, 1,2 Stunden im Standard- und 1 Stunde im hellen Modus. Viewsonic mit 3,5 Stunden im Akkuspar-, 2 Stunden im Energiespar- und 1,5 Stunden im vollen Modus. Nebula, Thomson und XGIMI nennen nur den Sparwert |
| Helligkeit im Akkubetrieb gegenüber Netzbetrieb beziffert | 0 von 5 | Kein einziger Hersteller nennt eine Lumenzahl für den Akkubetrieb. Einer beschreibt den Zusammenhang immerhin in Worten: XGIMI schreibt, ohne Netzanschluss starte das Gerät automatisch im Eco-Modus, und für ein helleres Bild lasse sich dieser Modus abschalten, was die Wiedergabedauer verkürze |
| Akkukapazität in Wattstunden | 1 von 5 | Nur XGIMI mit 38,48 Wattstunden. Viewsonic nennt Milliamperestunden mit Zellenzahl und Zellenspannung, woraus sich rund 44 Wattstunden errechnen lassen. Optoma, Nebula und Thomson nennen überhaupt keine Kapazität |
| Akkukapazität in irgendeiner Einheit | 2 von 5 | XGIMI in Wattstunden, Viewsonic in Milliamperestunden. Bei Viewsonic allerdings zweimal verschieden: 12000 mAh laut Spezifikationstabelle im Netz, 11.790 mAh laut Bedienungsanleitung |
| Ladedauer beziffert | 1 von 5 | Nur Viewsonic mit etwa 4,5 Stunden bei ausgeschaltetem Gerät, und die Angabe steht nicht auf der Produktseite, sondern in der Bedienungsanleitung |
| Laden während des Betriebs ausdrücklich zugesagt | 1 von 5 | Nur Viewsonic, mit der Angabe, der Projektor könne an einer Powerbank mit mindestens 45 Watt bei 15 Volt und 3 Ampere eingeschaltet und gleichzeitig geladen werden |
| Wechselbarkeit des Akkus angesprochen | 0 von 5 | Kein einziger Hersteller sagt, ob sich der Akku tauschen lässt. Wo das Wort Batterie in den Unterlagen auftaucht, geht es um die AAA-Zellen der Fernbedienung |
| Netzspannung und Netzfrequenz angegeben | 3 von 5 | Optoma mit 100 bis 240 Volt bei 50 bis 60 Hertz, XGIMI mit 200 bis 240 Volt bei 50 bis 60 Hertz, Thomson mit 100 bis 240 Volt ohne Frequenz. Viewsonic nennt sie in der Bedienungsanleitung, Nebula gar nicht. ISO/IEC 21118 führt sie unter Nummer 23 als Pflichtangabe |
| Maximale Leistungsaufnahme angegeben | 4 von 5 | Optoma 85 Watt einschließlich Ladevorgang, XGIMI 65 Watt, Thomson 62,66 Watt, Viewsonic 46 Watt im Normalbetrieb. Nebula nennt keine. ISO/IEC 21118 führt diese Angabe unter Nummer 24 als Pflichtangabe |
| Diagonale des Bildgebers, irgendwo belegt | 3 von 5 | Nebula mit DLP 0,23 Zoll DMD, Viewsonic mit 0,23 Zoll in Tabelle und Anleitung, Optoma mit Texas Instrument DMD 0,23 Zoll, allerdings nur in der Bedienungsanleitung. Alle drei nennen dieselbe Diagonale |
| Diagonale des Bildgebers im Angebotstext | 0 von 5 | Kein einziges der fünf Angebote nennt eine Chipgröße. Auch die drei vorhandenen Angaben stehen ausschließlich beim Hersteller |
| Die Wörter Bildversatz, Pixel Shift oder XPR | 0 von 5 | Weder in den fünf Angebotstexten noch auf den fünf Herstellerseiten noch in den geprüften Bedienungsanleitungen kommt eines dieser Wörter vor. Bei drei Geräten trifft das Verfahren nachweislich zu |
| Helligkeit mit ANSI im Namen | 3 von 5 | Nebula mit 400, Thomson mit 350, Optoma mit 1.200 unter der Bezeichnung HK und ANSI. Keiner der drei nennt dazu ein Messverfahren |
| Helligkeit mit ISO im Namen | 2 von 5 | XGIMI mit 250 ISO Lumen und Optoma mit 650 unter der Zeile ISO 21118 Helligkeit. Optoma ist damit der einzige Anbieter im Feld, der beide Konventionen nebeneinanderstellt |
| Helligkeit ohne ANSI und ohne ISO | 1 von 5 | Viewsonic mit 500 in Klammern LED Lumens. Das ist eine dritte Einheit, die Lichtleistung der Leuchtdioden beschreibt und nicht das Licht auf der Projektionsfläche. Das Angebot nennt für dasselbe Gerät 200 ANSI-Lumen |
| Messnorm für die Helligkeit beim Namen genannt | 2 von 5 | XGIMI mit dem Satz, die Weißlichtleistung werde gemäß ISO 21118 gemessen, und Optoma mit der Tabellenzeile ISO 21118 Helligkeit. Beide meinen ISO/IEC 21118, denn die Norm stammt vom gemeinsamen Ausschuss von ISO und IEC |
| Angebotsdatenfeld benennt eine ISO-Angabe in ANSI um | 1 von 2 | Bei Optoma steht die Norm-Zahl 650 im Angebot als 650 ANSI-Lumen, während die echte ANSI-Zahl des Herstellers 1.200 lautet. Bei XGIMI dagegen übernimmt das Angebot die Bezeichnung ISO lm unverändert. Der Befund der Nachbarseiten lässt sich damit nur zur Hälfte reproduzieren |
| Geräusch in dB, irgendwo belegt | 4 von 5 | Viewsonic mit 26 und 25 dB, Optoma mit 32 und 35 dB, XGIMI mit kleiner gleich 28 dB, Nebula mit kleiner 28 dB, aber nur auf seiner britischen Seite. Thomson veröffentlicht keinen Wert |
| Geräusch in dB im Angebotstext selbst | 0 von 5 | Keines der fünf Angebote nennt eine Dezibelzahl, auch nicht bei den vier Geräten, deren Hersteller eine veröffentlichen |
| Messabstand zum Geräuschwert angegeben | 1 von 5 | Nur XGIMI nennt einen Meter Abstand und in der Fußnote zusätzlich 25 Grad Umgebungstemperatur. Ohne Abstand ist eine Dezibelzahl bei einem Beamer nicht vergleichbar |
| Zulässige Betriebstemperatur angegeben | 3 von 5 | Optoma und XGIMI mit 0 bis 40 Grad, Viewsonic mit 0 bis 35 Grad. Nebula und Thomson nennen keine. ISO/IEC 21118 führt diese Angabe unter Nummer 21 als Pflichtangabe |
| Typ der Lichtquelle in Worten benannt | 5 von 5 | Viermal Leuchtdiode, einmal Laser. Keines der fünf Geräte arbeitet mit einer Quecksilberlampe, und keines hat ein Leuchtmittel, das gewechselt werden müsste |
| Lebensdauer der Lichtquelle beim Hersteller | 4 von 5 | Viewsonic mit 60.000 Stunden und als einziger mit Betriebsmodus, Nebula und Thomson mit je 30.000 Stunden, Optoma mit 20.000 Stunden. XGIMI trägt in dieser Zeile einen Schrägstrich ein |
| Ladungsfähige Anschrift in der Europäischen Union | 2 von 5 | Optoma in Mönchengladbach und Thomson beziehungsweise StreamView in Wien. Viewsonic und Anker nennen Anschriften im Vereinigten Königreich, XGIMI gar keine europäische |
| Rufnummer für Verbraucher veröffentlicht | 3 von 5 | Optoma, Viewsonic und Anker nennen eine. XGIMI und Thomson nicht; der Rechtshinweis von StreamView bittet ausdrücklich um Verständnis, dass telefonisch keine Auskunft erteilt werde |
| Servicezeiten veröffentlicht | 1 von 5 | Nur XGIMI mit Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr. Ausgerechnet der einzige Anbieter ohne europäische Anschrift ist der einzige mit einem bezifferten Zeitfenster |
| Variantenlisting mit abweichender Elternnummer | 3 von 5 | Bei Viewsonic, XGIMI und Thomson weicht die hinterlegte Elternnummer von der aufgerufenen Artikelnummer ab. Die Sternzahl gilt dort einer ganzen Angebotsfamilie. Bei Optoma und Nebula stimmen beide Nummern überein |
Drei Zeilen dieser Tabelle verdienen einen zweiten Blick. Erstens die Quote von fünf von fünf bei der bezifferten Laufzeit: Sie ist das genaue Gegenteil dessen, was eine Auswahl nach Baugröße ergibt, und der Grund ist banal. Wer den Akku bewirbt, muss eine Zahl nennen. Zweitens die Null bei der Helligkeit im Akkubetrieb: Kein einziger Hersteller sagt, wie hell sein Gerät ohne Steckdose ist, obwohl alle fünf ihre Laufzeit an einen Sparmodus binden und damit implizit zugeben, dass es einen Unterschied gibt. Drittens die Null bei der Wechselbarkeit: Beim einzigen Bauteil, das planmäßig verschleißt, schweigen fünf von fünf.
Die fünf Geräte im Detail

Optoma Photon Go PH31UST
Optoma Photon Go PH31UST Ultrakurzdistanz-Projektor mit RGB-Dreifachlaser, eingebautem Akku und 100 Zoll Bilddiagonale aus 40 Zentimetern Abstand
Dieses Gerät bekommt die Auszeichnung nicht, weil es das hellste, das leiseste oder das ausdauerndste wäre. Es ist bei keiner dieser drei Zahlen vorn. Es bekommt sie, weil sein Hersteller als einziger im Feld beide Antworten auf die Frage gibt, die diese Warengruppe unbeantwortet lässt. Erste Antwort: Er stellt seine Helligkeit zweimal hin, einmal mit 650 Lumen nach ISO 21118 und einmal mit 1.200 Lumen nach der Handelskonvention, und macht damit in einer einzigen Tabellenzeile sichtbar, was die Zahlenschlacht in dieser Warengruppe eigentlich ist. Zweite Antwort: Er beziffert die Akkulaufzeit nicht mit einer Zahl, sondern mit drei, nämlich 1,5 Stunden im Eco-Modus, 1,2 Stunden im Standardmodus und 1 Stunde im hellen Modus. Damit ist der Preis der Helligkeit erstmals in Stunden ausgedrückt, und er ist hoch: Wer den hellen Modus wählt, verliert ein Drittel der Laufzeit. Genau diese Rechnung verschweigen die anderen vier. Der Haken liegt nicht beim Hersteller, sondern im Angebot: Dort steht als Aufzählungspunkt eine Laufzeit von bis zu 2,5 Stunden, die auf keiner Herstellerunterlage zu finden ist.
- Einziger Anbieter im Feld, der die Helligkeit nach beiden Konventionen nebeneinanderstellt: 650 Lumen nach ISO 21118 und 1.200 Lumen nach HK beziehungsweise ANSI, beide Zahlen in derselben Tabelle
- Einzige nach Helligkeitsstufen aufgeschlüsselte Akkulaufzeit im Feld: 1,5 Stunden im Eco-Modus, 1,2 Stunden im Standardmodus und 1 Stunde im hellen Modus, dazu bis zu 4 Stunden reine Musikwiedergabe
- Einziger Anbieter im Feld mit einer ladungsfähigen Anschrift in Deutschland, vollständigem Handelsregistereintrag, Umsatzsteuer-Kennung, Registriernummer nach dem Elektrogesetz und einer Rufnummer
- Die Bedienungsanleitung nennt den Bildgeber beim Namen: Texas Instrument DMD, 0,23 Zoll. Nur zwei weitere Anbieter im Feld nennen überhaupt eine Chipdiagonale
- Kürzestes Projektionsverhältnis im Feld mit 0,18 zu 1: 100 Zoll Bilddiagonale aus 40 Zentimetern Abstand. Für den Abend ohne Steckdose bedeutet das, dass niemand durch den Lichtkegel laufen kann
- Der Stromverbrauch ist als Spanne von 60 bis 85 Watt angegeben und ausdrücklich als Wert einschließlich des Ladevorgangs gekennzeichnet. Diese Klarstellung macht sonst keiner im Feld
- Laser als Lichtquelle mit 20.000 Stunden Lebensdauer, quecksilberfrei und ohne Wechsellampe. Von den beiden EU-Fristen für quecksilberhaltige Beamer und Ersatzlampen ist dieses Gerät nicht betroffen
- Der Angebotstext nennt eine Akkulaufzeit von bis zu 2,5 Stunden. Der Hersteller nennt bis zu 1,5 Stunden, und zwar im Eco-Modus. Diese Abweichung um zwei Drittel ist der schwerste Einzelbefund dieser Seite
- Keine Akkukapazität, weder in Wattstunden noch in Milliamperestunden, weder auf der Produktseite noch in der Bedienungsanleitung noch im Angebot. Für die Mitnahme im Flugzeug ist das die einzige Zahl, die zählt, und sie fehlt
- Keine Ladedauer. Die Bedienungsanleitung beschreibt den Ladevorgang über die Farbe einer Leuchtdiode, nennt aber keine Stundenzahl
- Lautestes Gerät im Feld unter denen, die überhaupt eine Zahl nennen: 32 dB im Eco-Betrieb und 35 dB im Maximum, jeweils ohne Messabstand. Bei einem Gerät, das 40 Zentimeter vor der Wand und damit im selben Raum steht, ist das kein Nebenwert
- Das Angebotsdatenfeld nennt als Display-Typ LED und ein Angebotspunkt spricht von Triple-LED-Technik, während der Hersteller durchgehend von einem RGB-Dreifachlaser schreibt. Das sind zwei verschiedene Lichttechniken
- Weitere Fehler im Angebotsdatensatz: Batterie-Spannung 240 Volt bei einem Gerät mit eingebautem Akku, also die Netzspannung. Vertikale Trapezkorrektur 5 Zoll, während der Hersteller plus minus 5 Grad angibt. Minimale Bildgröße 100 Zentimeter, während der Hersteller 60 Zoll und damit rund 152 Zentimeter nennt
- Die Spezifikationstabelle ist ohne eingeschaltetes JavaScript nicht lesbar: Die Produktseite liefert eine leere Hülle und lädt ihre Daten nachträglich über eine eigene Schnittstelle nach. Niedrigste Sternzahl im Feld mit 3,8 aus 52 Stimmen
- Bauform:
- Flacher Quader von 252 mal 157 mal 62 Millimetern, 1,72 Kilogramm. Das Gerät steht direkt vor der Projektionsfläche statt im Raum, weil es ultrakurz projiziert
- Akkulaufzeit:
- Bis zu 1,5 Stunden Medienwiedergabe, und der Hersteller schreibt in seiner Fußnote wörtlich dazu, die kabellose Wiedergabezeit sei im Eco-Modus angegeben, im hellen Modus sei es 1 Stunde und im Standardmodus 1,2 Stunden. Für reine Musikwiedergabe im Bluetooth-Lautsprechermodus nennt er bis zu 4 Stunden. Das ist die vollständigste Laufzeitangabe des ganzen Feldes: drei Helligkeitsstufen, drei Zahlen. Der Angebotstext bei Amazon behauptet dagegen bis zu 2,5 Stunden Laufzeit, also zwei Drittel mehr als der Hersteller
- Akkukapazität:
- Keine Angabe. Weder Spezifikationstabelle noch Bedienungsanleitung noch Angebot nennen eine Kapazität, weder in Wattstunden noch in Milliamperestunden. Wer wissen will, ob das Gerät ins Handgepäck darf, findet beim Hersteller keine Zahl
- Laden:
- Aufgeladen wird über den USB-C-Anschluss mit dem beiliegenden Netzteil, das laut Bedienungsanleitung 20 Volt bei 5 Ampere liefert, also 100 Watt. Eine Ladedauer nennt der Hersteller nicht. Die Anleitung sagt nur, der Akku sei vor der ersten Verwendung auf 100 Prozent zu laden, und beschreibt die Ladeanzeige über die Farbe der Betriebsleuchte. Bemerkenswert ist die Fußnote zum Stromverbrauch: Die 85 Watt im Maximum und 60 Watt im Minimum gelten laut Tabelle ausdrücklich einschließlich des Ladevorgangs
- Wechselbarkeit:
- Keine Angabe zur Wechselbarkeit. Die Bedienungsanleitung behandelt unter der Überschrift Batterien ausschließlich die zwei AAA-Zellen der Fernbedienung. Zum eingebauten Akku steht dort keine Zeile über Austausch oder Lebensdauer, wohl aber der Sicherheitshinweis, dass eine Batterie bei extrem geringem Luftdruck explodieren oder auslaufen kann
- Helligkeit:
- 650 Lumen nach ISO 21118 und 1.200 Lumen nach der Konvention HK und ANSI, beide Zahlen in derselben Herstellertabelle. Das Angebotsdatenfeld übernimmt beide, aber getrennt: unter Helligkeit stehen 1200 Lumen, unter maximaler Weißhelligkeit 650 ANSI-Lumen. Die Norm-Zahl wird dort also stillschweigend zur ANSI-Zahl umbenannt, während die echte ANSI-Zahl daneben doppelt so hoch steht
- Norm-Angabe:
- ISO 21118 ausdrücklich beim Namen genannt, zusätzlich ANSI ausdrücklich beim Namen genannt
- Bildgeber:
- 0,23 Zoll Mikrospiegel-Chip von Texas Instruments, aber nur in der Bedienungsanleitung. Die Spezifikationstabelle im Netz nennt als Display-Technologie schlicht DLP. Die deutschsprachige Bedienungsanleitung wird deutlicher: In ihrer Tabelle der technischen Daten steht unter Technologie die Zeile Texas Instrument DMD, 0,23 Zoll, 1080p, DMD. Damit ist der Bildgeber benannt, und die Zahl führt weiter. Der Mikrospiegelbaustein von Texas Instruments mit dieser Diagonale ist der DLP230NP; sein Datenblatt DLPS144G, überarbeitet im Oktober 2024, beziffert die Diagonale mit 0,23 Zoll oder 5,95 Millimetern und die Matrix mit 960 aktiven Spalten und 540 aktiven Zeilen bei einem Spiegelabstand von 5,4 Mikrometern. In der Fußnote zu dieser Tabelle steht, die schnelle Schaltgeschwindigkeit der Spiegel erlaube es jedem einzelnen Spiegel, während jedes Vollbildes vier verschiedene Bildpunkte auf der Leinwand darzustellen, woraus ein vollständiges Bild mit 1920 mal 1080 Bildpunkten entstehe. 518.400 Spiegel, 2.073.600 Bildpunkte
- Lichtquelle:
- Laser, in der Herstellertabelle als DuraCore MultiColor Laser geführt, in der Produktbeschreibung als RGB-Dreifachlaser mit 150 Prozent des Farbraums DCI-P3. Bemerkenswert ist der Widerspruch dazu im Angebot: Das Datenfeld Display-Typ nennt LED, und ein Angebotspunkt spricht von Triple-LED-Technik. Kein Quecksilber, keine Wechsellampe
- Lebensdauer:
- 20.000 Stunden laut Herstellertabelle unter der Überschrift Laser-Lebensdauer. Ein Betriebsmodus steht nicht dabei. Das Angebotsdatenfeld nennt dieselbe Zahl
- Betriebsgeräusch:
- 32 dB im Eco-Betrieb und 35 dB im Maximum laut Spezifikationstabelle. Damit ist dieses Gerät das lauteste im Feld, das überhaupt eine Zahl nennt. Ein Messabstand steht nicht dabei. Das Angebot nennt keine Dezibelzahl
- Projektion:
- Projektionsverhältnis 0,18 zu 1, Projektionsabstand 26 bis 40 Zentimeter für eine Bilddiagonale von 60 bis 100 Zoll. Das ist mit Abstand das kürzeste Projektionsverhältnis im Feld und die einzige Bauform, die keine Projektionsschneise durch den Raum braucht
- Leistungsaufnahme:
- 85 Watt im Maximum und 60 Watt im Minimum laut Herstellertabelle, beides ausdrücklich einschließlich des Ladevorgangs, Standby unter 0,5 Watt. Das Angebotsdatenfeld nennt 60 Watt. Netzteil 20 Volt bei 5 Ampere
- Betriebstemperatur:
- 0 bis 40 Grad Celsius bei 10 bis 85 Prozent relativer Luftfeuchte, übereinstimmend in Spezifikationstabelle und Bedienungsanleitung
- Angebotsnummer:
- Kein Variantenlisting: Die aufgerufene Artikelnummer B0F2GJ1X4K und die hinterlegte Elternnummer stimmen überein. Die 3,8 Sterne aus 52 Stimmen gelten damit genau dieser Ausführung. Es ist zugleich die niedrigste Sternzahl im Feld
- Passt zu:
- Ein kleiner Raum oder ein Tisch im Freien, eine glatte helle Fläche in Griffweite und der Wunsch, vor dem Kauf zu wissen, was die volle Helligkeit an Laufzeit kostet
- Passt nicht zu:
- Ein Flug mit Handgepäck, denn ohne Angabe der Kapazität in Wattstunden lässt sich die Zulässigkeit nicht prüfen, und ein Filmabend, der länger als eineinhalb Stunden dauern soll
- Offen bleibt:
- Kapazität und Ladedauer des eingebauten Akkus nennt der Hersteller an keiner Stelle. Offen bleibt außerdem, woher die 2,5 Stunden im Angebotstext stammen und ob eine nachlassende Akkuleistung unter die Garantie von zwei Jahren oder 10.000 Stunden fällt
- Firma:
- Optoma Deutschland GmbH. Das Impressum liegt unter der naheliegenden Adresse impressum und nennt Handelsregister HRB 21868 beim Amtsgericht Mönchengladbach, als Geschäftsführer Herrn Shih-Yuan Chen, die Umsatzsteuer-Kennung DE 191 282 891, die Registriernummer nach dem Elektrogesetz DE 76250371 und eine Nummer beim Gemeinsamen Rücknahmesystem. Das ist im Feld der einzige vollständige deutsche Rechtshinweis
- Sitz:
- Madrider Straße 10, 41069 Mönchengladbach. Damit ist Optoma der einzige der fünf Anbieter mit einer ladungsfähigen Anschrift in Deutschland. Zwei Anbieter sitzen im Vereinigten Königreich, einer in Österreich, einer nennt gar keine europäische Anschrift. Bei einem Gerät, dessen Verschleißteil ein fest verbauter Akku ist, entscheidet diese Anschrift darüber, wohin ein Reklamationsschreiben geht
- Gegründet:
- Nicht veröffentlicht. Weder das deutsche Impressum noch die Unternehmensseite nennen ein Gründungsjahr für die deutsche Gesellschaft. In der Fußzeile steht als Rechteinhaber Optoma Europe Limited. Eine Jahreszahl bleibt hier deshalb ungenannt, statt sie aus einer fremden Quelle zu übernehmen
- Support:
- Rufnummer 02161 68643-0 laut Impressum, dazu ein Formular für technische Anfragen und eine Suche nach dem nächsten Servicezentrum. Die deutschsprachige Bedienungsanleitung nennt zusätzlich eine europäische Serviceanschrift in Hemel Hempstead im Vereinigten Königreich mit der Servicerufnummer 0044 1923 691865 und der Adresse service at tsc-europe punkt com
- Servicezeiten:
- Keine Servicezeiten veröffentlicht. Weder die Supportseite noch das Impressum nennen ein Zeitfenster, in dem die Rufnummer besetzt ist. Das ist im Feld einer von drei Anbietern ohne jede Zeitangabe
- Garantie:
- Das Angebotsdatenfeld nennt zwei Jahre oder 10.000 Stunden, je nachdem was zuerst eintritt. Eine eigene Regelung für den eingebauten Akku steht dort nicht, und die Supportseite verweist für Garantiefragen auf ein Formular statt auf einen Bedingungstext. Bei einem Gerät, dessen Laufzeit sich über die Ladezyklen zwangsläufig verkürzt, bleibt damit offen, ob eine nachlassende Akkuleistung überhaupt ein Garantiefall ist
- Norm und Messangabe:
- Hier liegt der schärfste Beleg dieser Seite, und er stammt vom Hersteller selbst. Die Spezifikationstabelle führt unter Anzeige drei Helligkeitszeilen untereinander: Helligkeit 650 Lumen, ISO 21118 Helligkeit 650 und Helligkeit in Klammern HK und ANSI 1.200. Derselbe Projektor ist also 650 Lumen nach der Norm und 1.200 Lumen nach der Handelskonvention. Zwischen beiden Zahlen liegt der Faktor 1,85, und keine der beiden ist falsch, weil sie nach verschiedenen Verfahren entstanden sind. Optoma ist im Feld der einzige Anbieter, der beide Zahlen nebeneinanderstellt, statt sich eine auszusuchen
- Herkunft:
- Herkunftsland China laut Angebotsdatenfeld, Stand 26.08.2026. Der Hersteller selbst nennt weder auf der Produktseite noch in der Bedienungsanleitung ein Fertigungsland
- Gewicht:
- 1,72 Kilogramm Nettogewicht laut Spezifikationstabelle und laut Bedienungsanleitung, dazu ein Bruttogewicht von 2,73 Kilogramm. Das Angebotsdatenfeld nennt 1720 Gramm. Das ist im Feld einer von zwei Fällen, in denen Hersteller und Angebot beim Gerätegewicht übereinstimmen
- Markteinführung:
- Kein Datum. Weder Produktseite noch Angebot nennen eines. Das Gerät steht allerdings namentlich in der frei einsehbaren Liste der 2026 neu aufgenommenen Modelle des Beamer-Tests der Stiftung Warentest, deren Datenstand vom 28. Mai 2026 datiert, und es ist dort eines von fünf Geräten, deren Namen die Quelle in einem Tabellenausschnitt vorab zeigt

ViewSonic M1 Max
ViewSonic M1 Max tragbarer LED-Projektor mit eingebautem Akku, drehbarem Fuß für Rundumprojektion und Klang von Harman Kardon
Dieses Gerät liefert die vollständigsten Akkuangaben des ganzen Feldes und zugleich die meisten Widersprüche in eigener Sache. Vollständig ist es dort, wo alle anderen schweigen: Es nennt eine Ladedauer von etwa 4,5 Stunden, es nennt drei Laufzeiten für drei Betriebsmodi, es nennt eine Kapazität in Milliamperestunden mit Zellenzahl und Zellenspannung, und es beschreibt, welche Powerbank reicht und dass der Projektor beim Laden weiterlaufen darf. Keine dieser fünf Angaben macht sonst jemand in diesem Feld vollständig. Nur stehen die wichtigsten davon nicht auf der Produktseite, sondern in einer Bedienungsanleitung, die man erst herunterladen muss. Und dann widerspricht sich der Hersteller dreimal: bei der Kapazität mit 12000 gegen 11.790 Milliamperestunden, beim Projektionsabstand mit 0,64 gegen 1,06 Metern als Untergrenze und beim Stromverbrauch mit 46 gegen 45 Watt. Der schwerste Punkt liegt aber woanders. Der Hersteller nennt seine Helligkeit mit 500 LED Lumens, das Angebot mit 200 ANSI-Lumen. Wer die 500 liest und die 200 nicht kennt, kauft ein Gerät, das er sich zweieinhalbmal so hell vorstellt, wie es ist.
- Einzige bezifferte Ladedauer im ganzen Feld: etwa 4,5 Stunden bei ausgeschaltetem Gerät, mit dem ausdrücklichen Hinweis, vor der ersten Nutzung im Akkumodus so lange zu laden
- Drei Laufzeiten für drei Betriebsmodi in der Bedienungsanleitung: bis zu 3,5 Stunden im Akkusparmodus, bis zu 2 Stunden im Energiesparmodus, bis zu 1,5 Stunden bei voller Leistung. Damit ist die Spanne im Verhältnis 1 zu 2,3 beziffert
- Einziger Anbieter im Feld, der die Powerbank-Anforderung beziffert: mindestens 45 Watt bei 15 Volt und 3 Ampere mit Power-Delivery-Protokoll. Und der einzige, der ausdrücklich schreibt, dass das Gerät dabei eingeschaltet bleiben und gleichzeitig laden darf
- Einzige Kapazitätsangabe im Feld mit Zellenzahl und Zellenspannung, was die Umrechnung in Wattstunden überhaupt erst möglich macht: 3.930 mAh mal 3,7 Volt mal drei Zellen ergibt rund 44 Wattstunden
- Diagonale des Bildgebers mit 0,23 Zoll in zwei unabhängigen Herstellerunterlagen. ISO/IEC 21118 führt diese Angabe unter Nummer 4.1 als Pflichtangabe, und nur drei von fünf Anbietern erfüllen sie
- Leisestes Gerät im Feld unter denen mit einer Zahl: 26 dB im Normal- und 25 dB im Eco-Betrieb. Und mit 60.000 Stunden die einzige Lebensdauerangabe im Feld, bei der ein Betriebsmodus dabeisteht
- Mit 0,96 Kilogramm und 46 Watt Leistungsaufnahme im Normalbetrieb ein Gerät, das die Schwelle der Stiftung Warentest von 65 Watt deutlich unterschreitet und damit auch ohne seinen Akku ein Mini-Beamer wäre
- Zwei verschiedene Akkukapazitäten für dasselbe Gerät aus derselben Hand: 12000 mAh laut Spezifikationstabelle im Netz, 11.790 mAh laut Bedienungsanleitung. Beide ohne Angabe in Wattstunden
- Der Hersteller nennt 500 LED Lumens, das Angebot 200 ANSI-Lumen. LED Lumens beschreibt die Lichtleistung der Leuchtdioden und nicht das Licht auf der Projektionsfläche. Die Herstellerseite erklärt den Unterschied nirgends
- Zweiter Widerspruch in eigener Sache: Der Projektionsabstand beginnt laut Spezifikationstabelle bei 0,64 Metern und laut Bedienungsanleitung bei 1,06 Metern. Wer nach der ersten Zahl plant, stellt das Gerät zu nah
- Niedrigste Obergrenze der Betriebstemperatur im Feld mit 35 Grad Celsius. Für einen Beamer, der wegen seines Akkus vor allem draußen genutzt wird, ist das eine unangenehme Grenze
- Die kaufentscheidenden Akkuangaben stehen nur in der Bedienungsanleitung. Die Spezifikationstabelle im Netz nennt zwei der drei Laufzeiten und keine Ladedauer
- Das Angebotsdatenfeld nennt eine elektrische Leistung von 90 Watt, während der Hersteller 45 bis 46 Watt angibt, dazu eine Batterie-Spannung von 19 Volt, was die Ausgangsspannung des Netzteils ist und nicht die des Akkus mit dreimal 3,7 Volt
- Gemischte Einheiten im Angebot: minimale Bildgröße 76,2 Zentimeter, maximale Bildgröße 100 Zoll. Dazu ein Variantenlisting mit abweichender Elternnummer und nur 21 Stimmen als Bewertungsbasis
- Bauform:
- Flacher Quader von 182 mal 141 mal 62 Millimetern mit Verstellfuß, 0,96 Kilogramm. Der Fuß erlaubt eine Ausrichtung rundum bis an die Decke
- Akkulaufzeit:
- Hier liegt die vollständigste Laufzeittabelle des Feldes, und sie steht nicht auf der Produktseite, sondern in der deutschsprachigen Bedienungsanleitung. Dort führt eine Tabelle unter der Überschrift Informationen zur Akkunutzungszeit drei Zeilen: bis zu 3,5 Stunden im Akkusparmodus, bis zu 2 Stunden im Energiesparmodus und bis zu 1,5 Stunden bei voller Leistung. Die Spezifikationstabelle im Netz nennt nur zwei davon, nämlich 1,5 Stunden im Normalbetrieb und 2 Stunden im Eco-Betrieb. Der Angebotstitel wirbt mit einem eingebauten Akku mit 2 Stunden, also mit dem mittleren der drei Werte
- Akkukapazität:
- Und hier widerspricht sich derselbe Hersteller. Die Spezifikationstabelle im Netz nennt 12000 mAh in der Aufschlüsselung 4000 mAh mal 3,7 Volt mal drei Zellen. Die Bedienungsanleitung nennt in ihrer Tabelle der technischen Daten 11.790 mAh in der Aufschlüsselung 3.930 mAh mal 3,7 Volt mal drei Zellen. Das sind zwei verschiedene Kapazitäten für dasselbe Gerät aus derselben Hand. Eine Angabe in Wattstunden fehlt in beiden Quellen; wer sie für den Flug braucht, muss selbst rechnen und landet bei rund 44 Wattstunden
- Laden:
- Etwa 4,5 Stunden bei ausgeschaltetem Gerät laut Bedienungsanleitung, die zusätzlich empfiehlt, den Projektor vor der ersten Nutzung im Akkumodus 4,5 Stunden über das Netzteil zu laden. Das ist die einzige bezifferte Ladedauer im ganzen Feld. Die Anleitung nennt außerdem die Anforderung an eine Powerbank: mindestens 45 Watt bei 15 Volt und 3 Ampere mit Unterstützung des Power-Delivery-Protokolls, und sie schreibt ausdrücklich, dass der Projektor bei 15 Volt und 3 Ampere eingeschaltet und gleichzeitig geladen werden kann
- Wechselbarkeit:
- Keine Angabe zur Wechselbarkeit. Die Bedienungsanleitung warnt lediglich davor, ein anderes als das mitgelieferte Netzteil zu verwenden, und behandelt unter der Überschrift Warnhinweis zu Batterien und Akkus die Zellen der Fernbedienung
- Helligkeit:
- 500 in Klammern LED Lumens laut Spezifikationstabelle des Herstellers. Der Angebotstitel und das Angebotsdatenfeld nennen 200 ANSI-Lumen. Beide Zahlen beschreiben dasselbe Gerät, und der Faktor zwischen ihnen ist 2,5
- Norm-Angabe:
- Weder ANSI noch ISO, sondern die Bezeichnung LED Lumens
- Bildgeber:
- 0,23 Zoll, in Spezifikationstabelle und Bedienungsanleitung. Die Spezifikationstabelle nennt als Projektionssystem die Zeile 0.23 Zoll 1080p, die Bedienungsanleitung unter Typ die Zeile 0,23 Zoll, 1080p, LED. Beide nennen die Diagonale, keine von beiden nennt die Bauart des Bildgebers: Die Wörter DLP, DMD und Mikrospiegel kommen in der 76 Seiten langen deutschsprachigen Anleitung kein einziges Mal vor. Die Diagonale führt trotzdem weiter, denn der Mikrospiegelbaustein von Texas Instruments mit 0,23 Zoll für Full-HD-Bilder ist der DLP230NP mit 960 mal 540 Spiegeln, aus denen durch vierfachen Versatz je Vollbild 1920 mal 1080 Bildpunkte werden. Die Wörter Bildversatz, Pixel Shift oder XPR kommen weder in der Tabelle noch in der Anleitung noch im Angebot vor
- Lichtquelle:
- Leuchtdiode, in der Bedienungsanleitung als RGB-LED und in der Spezifikationstabelle als LED geführt. Kein Quecksilber, keine Wechsellampe
- Lebensdauer:
- Bis zu 60.000 Stunden im Normalbetrieb laut Hersteller und laut Angebotsdatenfeld. Das ist die höchste Zahl im Feld und die einzige, bei der ein Betriebsmodus dabeisteht
- Betriebsgeräusch:
- 26 dB im Normal- und 25 dB im Eco-Betrieb laut Spezifikationstabelle. Ein Messabstand steht nicht dabei. Das Angebot nennt keine Dezibelzahl. Damit ist dies das leiseste Gerät im Feld unter denen, die eine Zahl nennen
- Projektion:
- Projektionsverhältnis 1,2 und eine Bildgröße von 24 bis 100 Zoll. Beim Abstand widerspricht sich der Hersteller ein zweites Mal: Die Spezifikationstabelle nennt 0,64 bis 2,65 Meter mit dem Zusatz 40 Zoll bei 1,06 Metern, die Bedienungsanleitung nennt 1,06 bis 2,13 Meter mit demselben Zusatz
- Leistungsaufnahme:
- 46 Watt im Normalbetrieb laut Spezifikationstabelle, 45 Watt typisch laut Bedienungsanleitung, Standby unter 0,5 Watt. Das Angebotsdatenfeld nennt 90 Watt und zusätzlich eine Wattzahl der Lichtquelle von 30 Watt. Netzteil 19 Volt bei 3,26 Ampere. Mit 46 Watt liegt das Gerät klar unter der 65-Watt-Schwelle, ab der die Stiftung Warentest nicht mehr von einem Mini-Beamer spricht
- Betriebstemperatur:
- 0 bis 35 Grad Celsius laut Spezifikationstabelle und Bedienungsanleitung, bei 0 bis 90 Prozent relativer Luftfeuchte. Das ist die niedrigste Obergrenze im Feld: An einem heißen Sommerabend auf der Terrasse ist sie schneller erreicht als die 40 Grad der Mitbewerber
- Angebotsnummer:
- Variantenlisting: Die aufgerufene Artikelnummer B0DZGFLY1W weicht von der hinterlegten Elternnummer ab. Die 3,9 Sterne aus 21 Stimmen gelten damit einer ganzen Angebotsfamilie und nicht zwingend genau dieser Ausführung
- Passt zu:
- Wer die Zahlen vor dem Kauf wirklich nachlesen will und dafür auch eine Bedienungsanleitung öffnet, bekommt hier die dichteste Akkubeschreibung im Feld, dazu das zweitleichteste Gehäuse
- Passt nicht zu:
- Ein heller Raum, ein Sommerabend über 35 Grad oder die Erwartung, dass die 500 auf der Herstellerseite und die 200 im Angebot dieselbe Größe meinen
- Offen bleibt:
- Welche der beiden Kapazitätsangaben stimmt und warum die Herstellerseite eine Helligkeit nennt, die das Zweieinhalbfache der Angebotsangabe beträgt, beantwortet der Hersteller nicht. Offen bleibt außerdem, ob ein nachlassender Akku unter die zweijährige Garantie fällt
- Firma:
- ViewSonic Europe Ltd. Das deutschsprachige Impressum unter der Adresse impressum nennt keine deutsche Gesellschaft, sondern die britische: vertretungsberechtigte Geschäftsführer James Chu und Adam Yi, Registrierungsnummer 03131161, Umsatzsteuer-Kennung GB644661429, inhaltlich verantwortlich Adam Yi. Es endet mit dem Satz, diese Website und ihr Inhalt würden durch ViewSonic Europe Ltd. betrieben
- Sitz:
- 1st Floor, Salamanca Place, 9 Albert Embankment, London SW8 1GX, Vereinigtes Königreich. Eine deutsche Anschrift veröffentlicht der Anbieter im deutschsprachigen Impressum nicht. Damit ist ViewSonic einer von zwei Anbietern in diesem Vergleich, deren einzige europäische Anschrift außerhalb der Europäischen Union liegt
- Gegründet:
- Nicht veröffentlicht. Weder das deutschsprachige Impressum noch die Unternehmensseite nennen ein Gründungsjahr. In der Fußzeile steht eine Zeitspanne von 2000 bis 2026 als Rechtevermerk, was kein Gründungsdatum ist
- Support:
- Rufnummer 0044 207 382 8250 laut Impressum, dazu die Adresse sales_de at viewsoniceurope punkt com, ein Formular für Produktsupport, eine Garantieabfrage und eine Regionsauswahl, die für Deutschland, Österreich und die Schweiz auf ein Servicezentrum verweist. Eine deutsche Rufnummer steht im Impressum nicht
- Servicezeiten:
- Keine Servicezeiten veröffentlicht. Die Supportseite nennt kein Zeitfenster, in dem die Rufnummer besetzt ist, und formuliert stattdessen, das Service-Team stehe jederzeit zur Verfügung. Eine Zeitangabe ist das nicht
- Garantie:
- Zwei Jahre Herstellergarantie laut Angebotsdatenfeld. Eine gesonderte Regelung für den eingebauten Akku findet sich auf den geprüften deutschsprachigen Seiten nicht. Das ist bei diesem Gerät besonders auffällig, weil es das einzige im Feld ist, dessen Hersteller die Akkukapazität in Milliamperestunden nennt und damit den Verschleiß überhaupt bezifferbar macht
- Norm und Messangabe:
- Keine Norm, und stattdessen eine dritte Einheit. Die Spezifikationstabelle nennt unter Helligkeit den Wert 500 in Klammern LED Lumens. Das ist weder ANSI noch ISO, sondern eine Angabe zur Lichtleistung der Leuchtdioden und nicht zum Licht auf der Projektionsfläche. Der Angebotstitel und das Angebotsdatenfeld nennen für dasselbe Gerät 200 ANSI-Lumen. Zwischen beiden Zahlen liegt der Faktor 2,5, und die Herstellerseite erklärt den Unterschied an keiner Stelle. Dieselben 500 LED Lumens stehen auf der deutschen, der europäischen und der asiatisch-pazifischen Länderseite
- Herkunft:
- Herkunftsland China laut Angebotsdatenfeld, Stand 26.08.2026. Die Produktseite nennt kein Fertigungsland
- Gewicht:
- 0,96 Kilogramm laut Spezifikationstabelle und laut Bedienungsanleitung, dazu ein Bruttogewicht von 2,02 Kilogramm. Das Angebot nennt kein Gerätegewicht, sondern nur Artikelabmessungen von 18,2 mal 14,1 mal 6,2 Zentimetern, die mit den Herstellermaßen übereinstimmen. Damit ist dies das leichteste Gerät im Feld nach dem Thomson
- Markteinführung:
- Kein Datum. Weder Produktseite noch Angebot nennen eines. In der frei einsehbaren Liste der 2026 neu aufgenommenen Modelle des Beamer-Tests der Stiftung Warentest steht ein Viewsonic M1E Max. Ob damit dieses Modell M1 Max gemeint ist oder ein anderes, geht aus der frei zugänglichen Liste nicht hervor, und deshalb wird hier keine Zugehörigkeit behauptet

Nebula Mars 3 Air
Nebula by Anker Mars 3 Air tragbarer Projektor mit eingebautem Akku, Tragegriff und einem Bildgeber von 0,23 Zoll Diagonale
Dieses Gerät hat die klarste Chipangabe des ganzen Feldes und die unangenehmste Garantieklausel. Klar ist die Chipangabe, weil sie Diagonale und Bauart in einer Zeile nennt, nämlich DLP 0,23 Zoll DMD, und damit als einzige im Feld ohne Umweg zeigt, welcher Bildgeber verbaut ist. Unangenehm ist die Garantie aus zwei Gründen. Erstens beträgt sie für dieses Modell laut hauseigener Tabelle ein Jahr, während die teurere Baureihe desselben Anbieters zwei Jahre bekommt. Zweitens steht dort der Satz, die Garantie werde ungültig, wenn das Produkt aus dem Land, in dem es gekauft wurde, in ein anderes Land gebracht wird. Bei einem Beamer mit Akku, dessen gesamte Werbung von Reisen, Camping und Garten handelt, ist das eine Klausel, die genau die beworbene Nutzung erfasst. Dazu kommt der Länderbefund beim Geräusch: Die deutschsprachige Tabelle führt die Zeile Geräuschpegel ohne Wert, die britische nennt kleiner 28 dB. Es ist derselbe Hersteller, dasselbe Gerät und dieselbe Tabellenstruktur.
- Klarste Chipangabe im Feld: DLP 0,23 Zoll DMD in einer einzigen Tabellenzeile, mit Diagonale und Bauart zusammen. ISO/IEC 21118 führt die Diagonale unter Nummer 4.1 als Pflichtangabe
- Die Laufzeit von bis zu 2,5 Stunden ist ausdrücklich als Eco-Wert gekennzeichnet, und zwar direkt in der Tabellenzeile und nicht in einer Fußnote. Diese Kennzeichnung macht sonst nur Optoma so deutlich
- Die 400 ANSI Lumen stehen gleichlautend an drei unabhängigen Stellen: in der Spezifikationstabelle des Herstellers, im Angebotstitel und im Angebotsdatenfeld
- Breiteste saubere Bewertungsbasis im Feld: 4,5 Sterne aus 421 Stimmen, und die aufgerufene Artikelnummer stimmt mit der hinterlegten Elternnummer überein
- Fester Tragegriff am Gehäuse, was bei einem Gerät, das getragen werden soll, mehr wert ist als jede Zentimeterangabe. Dazu zwei Lautsprecher mit je 8 Watt
- Deutsche Rufnummer im Impressum trotz britischer Gesellschaft, und ein Gerät, das namentlich in der frei einsehbaren Liste der 2026 neu aufgenommenen Modelle des Beamer-Tests der Stiftung Warentest steht
- Die Garantiebedingungen erklären die Garantie für ungültig, wenn das Produkt aus dem Kaufland in ein anderes Land gebracht oder dorthin versandt wird. Bei einem Reisegerät mit Akku betrifft das genau die beworbene Nutzung
- Nur ein Jahr Garantie für das Hauptgerät laut hauseigener Tabelle, während die teurere Baureihe desselben Anbieters zwei Jahre bekommt. Das Angebot nennt dieselbe Frist in englischer Sprache als 12 months
- Keine Akkukapazität, weder in Wattstunden noch in Milliamperestunden, und keine Ladedauer. Das Angebotsdatenfeld nennt stattdessen eine Batterie-Spannung von 5 Volt
- Die deutschsprachige Spezifikationstabelle führt die Zeile Geräuschpegel ohne Wert. Die britische Tabelle desselben Herstellers zum selben Gerät nennt kleiner 28 dB
- Keine zulässige Betriebstemperatur, keine Netzspannung, keine Netzfrequenz und keine maximale Leistungsaufnahme. Drei dieser vier Angaben führt ISO/IEC 21118 als Pflichtangaben
- Widersprüchliche Angaben zum Betriebssystem zwischen den Länderseiten: Die deutschsprachige Tabelle nennt Google TV, die britische Android TV 11.0. Und der Kontrastwert lautet beim Hersteller 400 zu 1, im Angebotsdatenfeld dagegen 1000 zu 1
- Weitere Fehler im Angebotsdatensatz: vertikale Trapezkorrektur 13,3 Zentimeter statt in Grad, elektrische Leistung 8 Watt, was die Leistung eines Lautsprechers ist, und ein Feld für Prüfzertifikate, das nur einen Schrägstrich enthält
- Bauform:
- Laternenform mit festem Tragegriff, 178 mal 122 mal 133 Millimeter, 1,693 Kilogramm. Die Bauform ist auf Tragen und Abstellen ausgelegt, nicht auf Verstauen
- Akkulaufzeit:
- Bis zu 2,5 Stunden, und die deutschsprachige Spezifikationstabelle nennt die Zeile ausdrücklich Akkulaufzeit in Klammern Eco-Modus. Für reine Musikwiedergabe nennt der Hersteller bis zu 8 Stunden. Was das Gerät im hellen Betriebsmodus schafft, steht nirgends. Damit ist die beworbene Laufzeit an einen Modus gebunden, dessen Helligkeit der Hersteller nicht beziffert
- Akkukapazität:
- Keine Angabe. Weder die deutschsprachige noch die britische Spezifikationstabelle nennt eine Kapazität, weder in Wattstunden noch in Milliamperestunden. Das Angebotsdatenfeld nennt stattdessen eine Batterie-Spannung von 5 Volt, was der Spannung eines USB-Anschlusses entspricht und nicht der eines Lithium-Ionen-Akkus
- Laden:
- Keine Ladedauer. Die Spezifikationstabelle nennt unter Stromversorgung nur 19 Volt bei 4,74 Ampere, also die Ausgangswerte des Netzteils. Eine Angabe zur Netzspannung und Netzfrequenz fehlt, obwohl ISO/IEC 21118 sie unter Nummer 23 als Pflichtangabe führt, und eine Angabe zur maximalen Leistungsaufnahme fehlt ebenfalls, obwohl sie dort unter Nummer 24 Pflicht ist
- Wechselbarkeit:
- Keine Angabe zur Wechselbarkeit auf den geprüften Herstellerseiten
- Helligkeit:
- 400 ANSI Lumen, gleichlautend in der deutschsprachigen Spezifikationstabelle, im Angebotstitel und im Angebotsdatenfeld. Diese dreifache Übereinstimmung gibt es im Feld sonst nur beim Thomson
- Norm-Angabe:
- ANSI genannt, keine Norm zitiert
- Bildgeber:
- 0,23 Zoll Mikrospiegel-Chip, in der Spezifikationstabelle. Die deutschsprachige Spezifikationstabelle nennt unter Technologie die Zeile DLP 0,23 Zoll DMD, die britische unter Display Tech die Zeile DLP 0.23 Zoll DMD. Das ist die klarste Chipangabe im ganzen Feld, weil sie Diagonale und Bauart in einer Zeile verbindet. Und sie führt zu derselben Rechnung wie bei zwei Mitbewerbern: Der Mikrospiegelbaustein von Texas Instruments mit dieser Diagonale ist der DLP230NP mit 960 aktiven Spalten und 540 aktiven Zeilen. Die beworbene Standardauflösung von 1920 mal 1080 entsteht daraus, weil jeder Spiegel je Vollbild vier verschiedene Bildpunkte darstellt. Der Hersteller stellt beide Angaben in derselben Tabelle unkommentiert übereinander
- Lichtquelle:
- RGB-Leuchtdiode laut Spezifikationstabelle. Kein Quecksilber, keine Wechsellampe
- Lebensdauer:
- 30.000 Stunden laut Hersteller und laut Angebotsdatenfeld, in beiden Fällen ohne Betriebsmodus
- Betriebsgeräusch:
- Und hier liegt ein Länderbefund. In der deutschsprachigen Spezifikationstabelle steht die Zeile Geräuschpegel, und dahinter steht nichts: Der Wert fehlt, die nächste Zeile beginnt sofort. Die britische Tabelle desselben Herstellers zum selben Gerät nennt unter Noise Level den Wert kleiner 28 dB. Ein Messabstand steht auch dort nicht. Das Angebot nennt keine Dezibelzahl
- Projektion:
- Projektionsverhältnis 1,2 zu 1 und eine Bildgröße von 30 bis 150 Zoll laut Herstellerseite. Das Angebot nennt zusätzlich einen minimalen Projektionsabstand von 3,3 Fuß
- Leistungsaufnahme:
- Keine Angabe zur Leistungsaufnahme. Die Spezifikationstabelle nennt nur 19 Volt bei 4,74 Ampere für das Netzteil, was 90 Watt entspricht, aber keine Aussage über den Verbrauch des Geräts ist. Das Angebotsdatenfeld nennt 8 Watt als elektrische Leistung und dieselben 8 Watt als Wattzahl der Lichtquelle, was beides ersichtlich die Leistung eines der beiden Lautsprecher ist
- Betriebstemperatur:
- Keine Angabe in der Spezifikationstabelle. ISO/IEC 21118 führt die zulässige Betriebstemperatur unter Nummer 21 als Pflichtangabe
- Angebotsnummer:
- Kein Variantenlisting: Die aufgerufene Artikelnummer B0CKHL1VMM und die hinterlegte Elternnummer stimmen überein. Die 4,5 Sterne aus 421 Stimmen gelten damit genau dieser Ausführung und sind die breiteste saubere Bewertungsbasis im Feld
- Passt zu:
- Wer ein Gerät sucht, das man am Griff nimmt, im Garten abstellt und ohne Steckdose zweieinhalb Stunden laufen lässt, und wer die längste Bewertungsliste im Feld schätzt
- Passt nicht zu:
- Wer den Beamer über die Grenze mitnehmen will, denn genau dafür sieht die Garantie ihr eigenes Ende vor, und wer wissen will, wie laut das Gerät auf Deutsch ist
- Offen bleibt:
- Warum die deutschsprachige Tabelle den Geräuschwert weglässt, den die britische führt, beantwortet der Hersteller nicht. Offen bleiben außerdem Kapazität, Ladedauer, Betriebstemperatur und Leistungsaufnahme, und die Frage, ob die Länderklausel der Garantie in Deutschland überhaupt wirksam ist
- Firma:
- Anker Technology (UK) Ltd. Das Impressum des deutschsprachigen Nebula-Auftritts nennt Angaben gemäß Paragraf 5 Telemediengesetz, als Geschäftsführer Shanfeng Zhang, zwei Umsatzsteuer-Kennungen, nämlich GB197 3391 67 und DE2953 077 77, als Registergericht England und Wales und die Registernummer 8766135. Bemerkenswert ist der Weg dorthin: Die naheliegende Adresse pages/impressum antwortet mit dem Statuscode 404, das Impressum steht unter pages/imprint
- Sitz:
- 205 Kings Road, Fairgate House, Suite B, B11 2AA Birmingham, Vereinigtes Königreich. Damit ist Anker neben ViewSonic der zweite Anbieter im Feld ohne Anschrift in der Europäischen Union. Das Impressum bittet ausdrücklich darum, an diese Adresse keine Waren zurückzusenden
- Gegründet:
- Nicht veröffentlicht. Weder das Impressum noch die Unternehmensseiten nennen ein Gründungsjahr für die britische Gesellschaft oder für die Marke
- Support:
- Rufnummer 069 9579 7960, also eine deutsche Nummer trotz britischer Anschrift, dazu die Adresse support at seenebula punkt com, ein Garantieformular und ein Supportzentrum. Das Impressum erklärt außerdem, man sei weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor Verbraucherschlichtungsstellen teilzunehmen
- Servicezeiten:
- Keine Servicezeiten veröffentlicht. Weder Impressum noch Supportseite nennen ein Zeitfenster für die Rufnummer
- Garantie:
- Hier steht die für einen Akkubeamer folgenreichste Klausel des ganzen Vergleichs, und sie steht im Klartext. Die Garantietabelle führt für dieses Gerät unter der Zeile andere neue Beamer schlicht Hauptgerät 1 Jahr, während die hauseigene X-Serie zwei Jahre bekommt. Und weiter heißt es wörtlich, Nebulas beschränkte Garantie sei auf das Land beschränkt, in welchem der Kauf getätigt wurde, und die beschränkte Garantie werde ungültig, wenn Produkte aus dem Land, in welchem der Kauf getätigt wurde, in ein anderes Land gebracht werden oder direkt dorthin versandt werden. Bei einem Gerät, dessen einziger Daseinszweck der Betrieb ohne Steckdose ist, steht damit die Garantie unter dem Vorbehalt, dass es Deutschland nicht verlässt. Das Angebotsdatenfeld nennt für dieselbe Garantie 12 months, in englischer Sprache und ohne Umrechnung
- Norm und Messangabe:
- Keine Produktnorm. Die Helligkeit steht in der deutschsprachigen Spezifikationstabelle unter der Zeile Helligkeit mit dem Wert 400 ANSI Lumen, gleichlautend im Angebotstitel und im Angebotsdatenfeld. ANSI ist eine im Handel eingebürgerte Bezeichnung und keine zitierte Norm; in ISO/IEC 21118 kommt der Begriff kein einziges Mal vor
- Herkunft:
- Herkunftsland China laut Angebotsdatenfeld, Stand 26.08.2026. Die Produktseite nennt kein Fertigungsland
- Gewicht:
- 1,693 Kilogramm laut Herstellerseite. Das Angebotsdatenfeld nennt 3,75 Pfund, was 1,70 Kilogramm entspricht und damit übereinstimmt. Die Abmessungen von 178 mal 122 mal 133 Millimetern stimmen ebenfalls mit den Angebotsangaben überein
- Markteinführung:
- Kein Datum. Weder Produktseite noch Angebot nennen eines. Das Gerät steht namentlich in der frei einsehbaren Liste der 2026 neu aufgenommenen Modelle des Beamer-Tests der Stiftung Warentest, dort allerdings unter der Marke Soundcore und nicht unter Nebula. Genau diese Doppelbezeichnung führt die britische Länderseite des Herstellers selbst: Sie nennt das Gerät soundcore Nebula Mars 3 Air

XGIMI Vibe One
XGIMI Vibe One tragbarer Projektor mit eingebautem Akku von 38,48 Wattstunden, 160 Grad verstellbarem Standfuß und Klang von JBL
Dieses Gerät hat die kürzeste bezifferte Laufzeit des Feldes und trotzdem die ehrlichste Fußnote. Die kürzeste Laufzeit sind 1,2 Stunden Videowiedergabe, und selbst die gelten nur im Eco-Modus. Ein Spielfilm passt damit in aller Regel nicht in eine Akkuladung, und das sollte man wissen, bevor man ein Gerät kauft, dessen Modellname im Herstellershop den Zusatz mit Akku trägt. Die Fußnote dazu ist der Grund, warum dieses Gerät hier trotzdem gut wegkommt. Sie erklärt in zwei Sätzen, was in dieser ganzen Warengruppe sonst niemand hinschreibt: Ohne Netzanschluss startet das Gerät automatisch im Eco-Modus, und wer ein helleres Bild will, verkürzt damit die Wiedergabedauer. Das ist die Antwort auf die Frage, ob die beworbene Helligkeit im Akkubetrieb überhaupt anliegt, und sie lautet nein, jedenfalls nicht ohne Zutun. Beziffert ist die Einbuße allerdings auch hier nicht. Dazu kommen zwei Angaben, die es sonst nirgends gibt: eine Akkukapazität in Wattstunden und ein Geräuschwert mit Messabstand. Und ein Ärgernis: Es gibt kein Impressum, keine europäische Anschrift und keine Rufnummer.
- Einzige Akkukapazität in Wattstunden im ganzen Feld: 38,48 Wattstunden. Nur mit dieser Einheit lässt sich vor einer Flugreise prüfen, ob das Gerät ins Handgepäck darf
- Einzige Fußnote im Feld, die den Zusammenhang von Netzbetrieb und Helligkeit beschreibt: Ohne Netzanschluss startet das Gerät automatisch im Eco-Modus, und ein helleres Bild verkürzt die Wiedergabedauer
- Einziger Geräuschwert im Feld mit Messabstand: kleiner oder gleich 28 dB bei 1 Meter, dazu eine Fußnote mit 25 Grad Umgebungstemperatur und der Angabe, dass die Messung aus den Laboren des Anbieters stammt
- Messnorm beim Namen genannt: Die Weißlichtleistung werde gemäß ISO 21118 gemessen, der Nennwert entspreche dem Durchschnittswert serienmäßig produzierter Geräte, getestet im Leistungsmodus
- Einziger Fall im Feld, in dem das Angebotsdatenfeld die Norm-Bezeichnung übernimmt: Dort stehen 250 ISO lm und nicht, wie sonst üblich, dieselbe Zahl mit der Bezeichnung ANSI
- Flüssigkristallbildgeber statt Mikrospiegel: Die beworbenen 1920 mal 1080 Bildpunkte entstehen hier nicht durch vierfachen Bildversatz. Das ist im Feld das einzige Gerät, bei dem sich diese Frage nicht stellt
- Einzige veröffentlichte Servicezeit im Feld, und sie schließt das Wochenende ein: Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit
- Kürzeste bezifferte Akkulaufzeit im Feld: bis zu 1,2 Stunden Videowiedergabe, und das im Eco-Modus. Für einen Spielfilm reicht das in aller Regel nicht
- Kein Impressum auf der deutschsprachigen Seite. Fünf naheliegende Adressen dafür antworten mit dem Statuscode 404, eine europäische Anschrift fehlt, eine Rufnummer für Verbraucher gibt es nicht
- Keine Ladedauer, keine Angabe zur Wechselbarkeit des Akkus und keine Aussage darüber, ob sich das Gerät während des Betriebs laden lässt
- Keine Diagonale des Bildgebers. ISO/IEC 21118 führt diese Angabe unter Nummer 4.1 als Pflichtangabe, und dieses Gerät ist eines von zweien im Feld, die sie schuldig bleiben
- Keine Lebensdauer der Lichtquelle. Die Herstellertabelle trägt in dieser Zeile einen Schrägstrich ein, das Angebot nennt ebenfalls nichts
- Widerspruch beim Gewicht: 1,4 Kilogramm laut Hersteller gegen 1,2 Kilogramm laut Angebotsdatenfeld. Bei einem Gerät, das getragen werden soll, ist das keine Nebensache
- Das Angebotsdatenfeld führt als Hersteller-Modellnummer den Eintrag Vibe One in Klammern zasilany bateryjnie, also einen polnischen Zusatz in einem deutschsprachigen Angebot. Dazu ein Variantenlisting mit abweichender Elternnummer
- Bauform:
- Aufrechter Turm von 306,9 mal 135,4 mal 115 Millimetern, 1,4 Kilogramm laut Hersteller. Der Standfuß lässt sich um 160 Grad verstellen, sodass das Bild von der Wand bis an die Decke wandert. Das ist das höchste Gehäuse im Feld
- Akkulaufzeit:
- Bis zu 1,2 Stunden Videowiedergabe im Eco-Modus und bis zu 4 Stunden Musikwiedergabe. Damit ist dies die kürzeste bezifferte Laufzeit des ganzen Feldes, und ein Spielfilm dauert selten weniger. Die zugehörige Fußnote ist die wichtigste Textstelle dieser Seite, weil sie als einzige im Feld beschreibt, was der Akkubetrieb mit der Helligkeit macht: Wenn das Gerät nicht am Stromnetz hänge, starte es automatisch im Eco-Modus; für ein helleres Bild könne dieser Modus deaktiviert werden, dies verkürze jedoch die Wiedergabedauer. Um wie viel, sagt der Hersteller nicht
- Akkukapazität:
- 38,48 Wattstunden, in der Spezifikationstabelle unter der Zeile Akkukapazität. Das ist die einzige Kapazitätsangabe in Wattstunden im ganzen Feld und damit die einzige, die sich ohne Umrechnung gegen die Grenze für Flugreisen halten lässt
- Laden:
- Keine Ladedauer. Die Spezifikationstabelle nennt unter Strom nur AC200-240V bei 50 bis 60 Hertz und eine Leistungsaufnahme von 65 Watt. Ob sich das Gerät während des Betriebs laden lässt, steht nirgends
- Wechselbarkeit:
- Keine Angabe zur Wechselbarkeit. Im Lieferumfang stehen Stromstecker, Handbuch, Garantiekarte, Fernbedienung mit zwei AAA-Zellen und ein Aufklebersatz, aber kein Hinweis auf einen austauschbaren Akku
- Helligkeit:
- 250 ISO Lumen. Der Hersteller schreibt durchgehend ISO und an keiner Stelle ANSI. Das Angebotsdatenfeld übernimmt die Angabe als 250 ISO lm und benennt sie ausnahmsweise nicht um; ein Feld für die maximale Weißhelligkeit in ANSI-Lumen legt es für dieses Gerät gar nicht erst an. Das ist im Feld der einzige Fall, in dem die Norm-Bezeichnung bis ins Angebot durchhält
- Norm-Angabe:
- ISO 21118 ausdrücklich beim Namen genannt
- Bildgeber:
- Keine Angabe zur Diagonale des Bildgebers. Die Spezifikationstabelle nennt als Anzeigetechnologie LCD und als Standardauflösung 1920 mal 1080 Pixel. Eine Diagonale des Bildgebers steht nirgends, weder in der Tabelle noch im Angebot. Immerhin ist die Bauart benannt, und sie hat eine Folge: Bei einem Flüssigkristallbildgeber gibt es keinen Mikrospiegel, der je Vollbild vier Bildpunkte nacheinander darstellt. Die Frage nach dem Bildversatz stellt sich hier also gar nicht, und dieses Gerät ist im Feld das einzige, bei dem sie sich nicht stellt. Die Größe der Flüssigkristallfläche bleibt trotzdem unbekannt, obwohl ISO/IEC 21118 sie unter Nummer 4.1 als Pflichtangabe führt
- Lichtquelle:
- Leuchtdiode. Die Zeile für die erwartete Lebensdauer der Lichtquelle enthält in der Herstellertabelle nur einen Schrägstrich. Kein Quecksilber, keine Wechsellampe
- Lebensdauer:
- Keine Angabe. Die Herstellertabelle führt die Zeile erwartete Lampenlebensdauer und trägt dort einen Schrägstrich ein. Das Angebot nennt ebenfalls keine Stundenzahl. Das ist im Feld der einzige Fall, in dem beide Quellen schweigen
- Betriebsgeräusch:
- Kleiner oder gleich 28 dB bei 1 Meter Abstand. Als einziger Anbieter im Feld nennt XGIMI den Messabstand direkt in der Tabellenzeile, und die zugehörige Fußnote ergänzt, die Messungen seien bei 25 Grad Umgebungstemperatur und einem Meter Abstand zum Gerät in den Laboren des Anbieters durchgeführt worden. Das Angebot nennt keine Dezibelzahl
- Projektion:
- Projektionsverhältnis 1,3 zu 1 und eine Bilddiagonale von 45 bis 150 Zoll laut Hersteller. Der Anbieter ergänzt in einer Fußnote, für ein optimales Seherlebnis werde eine Projektionsgröße von 60 bis 120 Zoll empfohlen; darüber hinaus könne die Bildqualität leiden. Das Angebot nennt einen Projektionsabstand von 1,29 bis 3,32 Metern
- Leistungsaufnahme:
- 65 Watt laut Herstellertabelle und laut Angebotsdatenfeld. Das ist auf das Watt genau die Obergrenze, mit der die Stiftung Warentest ein Gerät auch ohne Akku noch als Mini-Beamer führt. Die Netzangabe lautet AC200-240V bei 50 bis 60 Hertz
- Betriebstemperatur:
- 0 bis 40 Grad Celsius, allerdings nicht in der Tabelle, sondern in einer Fußnote unterhalb davon
- Angebotsnummer:
- Variantenlisting: Die aufgerufene Artikelnummer B019W744BW weicht von der hinterlegten Elternnummer ab. Die 4,5 Sterne aus 281 Stimmen gelten damit einer ganzen Angebotsfamilie; zu ihr gehört unter anderem eine baugleiche Ausführung in einer anderen Farbe unter einer eigenen Artikelnummer
- Passt zu:
- Eine Stunde Serie im Garten, ein Gerät, das sein Bild ohne Halterung an die Decke wirft, und der Wunsch, die Kapazität des Akkus vor einer Flugreise zu kennen
- Passt nicht zu:
- Ein Spielfilm ohne Steckdose, denn dafür reicht die Laufzeit nicht, und der Anspruch, im Reklamationsfall eine europäische Anschrift und eine Rufnummer zu haben
- Offen bleibt:
- Um wie viel die Helligkeit im Eco-Modus unter den 250 ISO Lumen liegt, sagt der Hersteller nicht, obwohl er den Zusammenhang selbst benennt. Offen bleiben außerdem Ladedauer, Lebensdauer der Lichtquelle und die Diagonale des Bildgebers
- Firma:
- Xgimi Technology Co., Ltd. Eine deutsche oder europäische Gesellschaft wird nirgends genannt. Die deutschsprachige Seite führt kein Impressum: Die Adressen pages/impressum, pages/imprint, pages/legal, policies/legal-notice und pages/contact-us antworten am Prüftag allesamt mit dem Statuscode 404. Die Firmierung steht ausschließlich in den Nutzungsbedingungen und in der Fußzeile
- Sitz:
- Keine ladungsfähige Anschrift in der Europäischen Union und keine im Vereinigten Königreich. Damit ist dieser Anbieter der einzige der fünf ohne jede europäische Anschrift. Für einen Reklamationsfall am Akku ist das die schlechteste Ausgangslage im Feld
- Gegründet:
- November 2013 laut der Meilenstein-Zeitleiste auf der Unternehmensseite des Anbieters, wo das Jahr 2013.11 als Gründung geführt wird. Es ist im Feld die einzige Gründungsangabe, die ein Hersteller selbst auf einer Verbraucherseite veröffentlicht
- Support:
- Kontaktformular und die Adresse service-de at xgimi punkt com. Eine Rufnummer für Verbraucher veröffentlicht der Anbieter nicht. Das ist im Feld der einzige Anbieter ganz ohne Telefonweg
- Servicezeiten:
- Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Das ist die einzige veröffentlichte Servicezeit im ganzen Feld, denn drei Anbieter nennen gar keine und einer nur eine Rufnummer ohne Zeitfenster. Ausgerechnet der Anbieter ohne europäische Anschrift ist damit der einzige mit einem bezifferten Zeitfenster, und es schließt das Wochenende ein
- Garantie:
- Zwei Jahre ab Kaufdatum, dazu 30 Tage Rückgabe- und Umtauschrecht. Nach Reparatur oder Austausch läuft die Frist um denselben Zeitraum oder 90 Tage weiter, je nachdem was länger ist. Zwei Einschränkungen fallen auf: Der Garantietext enthält keine gesonderte Regelung für den eingebauten Akku, obwohl der Akku bei diesem Gerät das Verschleißteil ist, und die Garantie gilt laut Wortlaut nur für Hardware, die auf der offiziellen Website des Anbieters oder in seinem Markenbereich bei Amazon erworben wurde
- Norm und Messangabe:
- Als einziger Anbieter im Feld neben Optoma nennt XGIMI eine Messnorm beim Namen. Die Fußnote zur Helligkeit lautet, die Weißlichtleistung werde gemäß ISO 21118 gemessen, der angegebene Nennwert entspreche dem Durchschnittswert serienmäßig produzierter Geräte und sei unter idealen Laborbedingungen im Leistungsmodus beziehungsweise High-Power-Modus getestet worden. Zwei Anmerkungen: Die Norm heißt genau genommen ISO/IEC 21118, weil sie vom gemeinsamen technischen Ausschuss von ISO und IEC stammt. Und der Satz über den Durchschnittswert der Produktion gibt eine Regel der Norm korrekt wieder, denn dort steht unter Nummer 11 genau das
- Herkunft:
- Herkunftsland Vietnam laut Angebotsdatenfeld, Stand 26.08.2026. Das ist im Feld die einzige Herkunftsangabe außerhalb Chinas
- Gewicht:
- Hier widersprechen sich die Quellen. Die Herstellerseite nennt ein Produktgewicht von 1,4 Kilogramm bei Abmessungen von 306,9 mal 135,4 mal 115 Millimetern und ein Verpackungsgewicht von 2 Kilogramm. Das Angebotsdatenfeld nennt 1,2 Kilogramm. Der Hersteller schreibt dazu in einer eigenen Fußnote, das tatsächliche Gewicht könne je nach Konfiguration, Herstellungsprozess und Messmethode variieren
- Markteinführung:
- Kein Datum. Weder Produktseite noch Angebot nennen eines. Dieses Modell steht auch nicht in der frei einsehbaren Liste der 2026 neu aufgenommenen Modelle des Beamer-Tests der Stiftung Warentest; dort ist von diesem Anbieter der MoGo 4 und der Horizon S Pro aufgeführt. Eine Zugehörigkeit wird hier deshalb ausdrücklich nicht behauptet

Thomson Vega PG35B
Thomson Vega PG35B tragbarer Projektor im Würfelformat mit eingebautem Akku, Tragegriff, Hartschalenkoffer und verstellbarem Bügel
Dieses Gerät zeigt, wie weit die Angaben bei einem Akkubeamer schrumpfen können, ohne dass die Werbung an Selbstbewusstsein verliert. Der Akku steht in der technischen Tabelle als Häkchen hinter der Zeile Built-in Battery. Keine Kapazität, keine Spannung, keine Zellenzahl, keine Ladedauer. Die einzige Zahl dazu, 120 Minuten im EcoMode, steht nicht in der Tabelle, sondern im Werbetext. Dieselbe Tabelle lässt außerdem das Anzeigeverfahren weg, die Betriebstemperatur und das Betriebsgeräusch. Und sie ist auf der deutschsprachigen Adresse durchgehend englisch. Dem stehen zwei handfeste Vorzüge gegenüber. Erstens ist dies mit 0,68 Kilogramm bei 10 Zentimetern Kantenlänge das einzige Gerät im Feld, das wirklich in eine Jackentasche passt, und der Hersteller legt einen Hartschalenkoffer und einen verstellbaren Bügel bei, statt beides zu verkaufen. Zweitens ist die Leistungsaufnahme mit 62,66 Watt beziffert und liegt unter der Schwelle, ab der die Stiftung Warentest nicht mehr von einem Mini-Beamer spricht. Wer die Anbieterseite dieses Geräts sucht, sollte allerdings Geduld mitbringen: Die deutschsprachige Produktseite antwortet leer, und die verlinkte Bedienungsanleitung liefert einen Statuscode 404.
- Kleinstes und leichtestes Gerät im Feld: 100 mal 100 mal 114 Millimeter bei 0,68 Kilogramm. Das ist weniger als die Hälfte des Gewichts des schwersten Geräts im Vergleich
- Die Laufzeit von bis zu 120 Minuten ist ausdrücklich als EcoMode-Wert gekennzeichnet. Das machen im Feld zwar drei von fünf, aber es ist die Voraussetzung dafür, die Zahl überhaupt einordnen zu können
- Hartschalenkoffer und verstellbarer Bügel gehören zum Lieferumfang. Bei einem Gerät, das transportiert werden soll, ist beides mehr wert als eine weitere Ziffer im Datenblatt
- Die 350 ANSI lm stehen gleichlautend an drei Stellen: in der Herstellertabelle, im Angebotstitel und im Angebotsdatenfeld
- Leistungsaufnahme mit 62,66 Watt auf zwei Nachkommastellen beziffert und damit unter der 65-Watt-Schwelle der Stiftung Warentest. Das Gerät erfüllt beide Bedingungen ihrer Mini-Beamer-Definition zugleich
- Anschrift in der Europäischen Union und damit einer von nur zwei Anbietern im Feld, bei denen eine Klage nicht über eine Auslandszustellung laufen müsste
- Der Akku steht in der technischen Tabelle als bloßes Häkchen hinter der Zeile Built-in Battery. Keine Kapazität, keine Spannung, keine Zellenzahl, keine Ladedauer, keine Angabe zur Wechselbarkeit
- Keine Angabe zum Anzeigeverfahren und keine zur Diagonale des Bildgebers. Es steht weder DLP noch LCD noch DMD in der Tabelle. Damit ist bei diesem Gerät nicht einmal die Frage nach dem Bildversatz zu stellen
- Weder Betriebsgeräusch noch Betriebstemperatur. Bei einem Gehäuse von 10 Zentimetern Kantenlänge und 62,66 Watt sind das die beiden Angaben, die man am dringendsten bräuchte
- Das Angebotsdatenfeld nennt einen maximalen Projektionsabstand von 1,6 Fuß und einen minimalen von 2,66 Fuß. Der Hersteller nennt 1,5 bis 2,7 Meter. Die Einheit ist falsch, und Höchst- und Mindestwert sind vertauscht
- Das Angebotsdatenfeld Garantie für das Produkt enthält die Ziffer 3 ohne Einheit, und ein Garantietext zu diesem Produkt war auf den Seiten des Markenauftritts nicht auffindbar
- Die Produktseite führt auch unter der deutschsprachigen Adresse ausschließlich englischen Text, die deutschsprachige Produktadresse antwortet leer, und die im Netz auffindbare Bedienungsanleitung liefert einen Statuscode 404
- Weitere Angaben im Angebotsdatensatz sind unbrauchbar: Batterie-Spannung 20 Volt, was die Netzteilspannung ist, Displaykontrast mit dem Wort Good statt mit einer Zahl, Herkunftsland Deutschland bei einer Gesellschaft mit Sitz in Wien, und nur fünf Stimmen als Bewertungsbasis
- Bauform:
- Nahezu würfelförmiges Gehäuse von 100 mal 100 mal 114 Millimetern, 0,68 Kilogramm, mit Tragegriff. Zum Lieferumfang gehören laut Hersteller ein verstellbarer Bügel und ein Hartschalenkoffer. Das ist das kleinste und leichteste Gerät im Feld
- Akkulaufzeit:
- Bis zu 120 Minuten im EcoMode. Diese Angabe steht wörtlich so in der Produktbeschreibung des Herstellers und noch einmal in der Übersicht seiner Projektoren, jeweils auf Englisch als 120 Minutes Battery in EcoMode. Was das Gerät im hellen Betriebsmodus schafft, steht nirgends. Der Angebotstext übernimmt die Angabe korrekt und nennt sie ebenfalls für den Eco-Modus
- Akkukapazität:
- Keine Angabe. Die technische Tabelle des Herstellers führt unter General Data die Zeile Built-in Battery und dahinter ein Häkchen. Mehr steht dort nicht: keine Kapazität, keine Spannung, keine Zellenzahl, keine Chemie. Das Angebotsdatenfeld nennt stattdessen eine Batterie-Spannung von 20 Volt, was ersichtlich die Ausgangsspannung des mitgelieferten Netzteils mit 20 Volt und 5 Ampere ist
- Laden:
- Keine Ladedauer. Die Herstellertabelle nennt nur das Netzteil mit 20 Volt und 5 Ampere sowie eine Eingangsspannung von 100 bis 240 Volt. Ob sich das Gerät während des Betriebs laden lässt, steht nirgends. Die im Netz auffindbare Bedienungsanleitung zu diesem Modell liegt unter einer Adresse des Herstellers, die am Prüftag mit dem Statuscode 404 antwortet
- Wechselbarkeit:
- Keine Angabe zur Wechselbarkeit. Der Akku erscheint in der gesamten Herstellerkommunikation ausschließlich als Häkchen und als Laufzeitversprechen
- Helligkeit:
- 350 ANSI lm laut Herstellertabelle, gleichlautend im Angebotstitel und im Angebotsdatenfeld. Diese dreifache Übereinstimmung gibt es im Feld sonst nur beim Nebula
- Norm-Angabe:
- ANSI genannt, keine Norm zitiert
- Bildgeber:
- Keine Angabe zur Diagonale des Bildgebers und keine zur Bauart. Die Herstellertabelle nennt unter Projection die Zeilen Brightness, Light Source, Light Lifetime, Projection Ratio, Projection Distance, Projection Size und Contrast Ratio. Eine Zeile für das Anzeigeverfahren fehlt vollständig: Weder DLP noch LCD noch DMD noch eine Diagonale kommen vor. Damit ist dies das einzige Gerät im Feld, bei dem sich nicht einmal sagen lässt, ob überhaupt Mikrospiegel im Spiel sind. Die Auflösung steht unter Video resolution, und zwar als Aufzählung der verarbeitbaren Signale von 4K bei 60 Bildern je Sekunde abwärts. Das ist eine Angabe zur Schnittstelle und keine zur Projektion; die native Auflösung von 1920 mal 1080 steht nur im Angebot
- Lichtquelle:
- Leuchtdiode, in der Herstellertabelle als Light Source LED geführt. Kein Quecksilber, keine Wechsellampe
- Lebensdauer:
- 30.000 Stunden laut Herstellertabelle unter Light Lifetime, ohne Betriebsmodus. Das Angebot nennt keine Stundenzahl
- Betriebsgeräusch:
- Keine Angabe. Weder die Herstellertabelle noch die Produktbeschreibung noch das Angebot nennen eine Dezibelzahl. Bei einem Gerät von 10 Zentimetern Kantenlänge, das seine 62,66 Watt über eine sehr kleine Gehäusefläche loswerden muss, ist ausgerechnet diese Lücke unangenehm
- Projektion:
- Projektionsverhältnis 1,2 zu 1, Projektionsabstand 1,5 bis 2,7 Meter, Bildgröße bis 100 Zoll laut Herstellertabelle. Das Angebotsdatenfeld macht daraus zwei Fehler in einem Zug: Es nennt einen maximalen Projektionsabstand von 1,6 Fuß und einen minimalen von 2,66 Fuß. Die Zahlen entsprechen ungefähr den Meterangaben des Herstellers, die Einheit ist falsch, und Höchst- und Mindestwert sind zusätzlich vertauscht
- Leistungsaufnahme:
- 62,66 Watt maximal im Betrieb laut Herstellertabelle, Netzteil 20 Volt bei 5 Ampere, Eingangsspannung 100 bis 240 Volt. Mit 62,66 Watt liegt das Gerät knapp unter der Schwelle von 65 Watt, ab der die Stiftung Warentest nicht mehr von einem Mini-Beamer spricht, und erfüllt damit beide Bedingungen ihrer Definition zugleich
- Betriebstemperatur:
- Keine Angabe. Die Herstellertabelle führt keine Betriebstemperatur. ISO/IEC 21118 führt sie unter Nummer 21 als Pflichtangabe
- Angebotsnummer:
- Variantenlisting: Die aufgerufene Artikelnummer B0FGQ7DB9L weicht von der hinterlegten Elternnummer ab. Die 4,7 Sterne beruhen zudem auf lediglich fünf Stimmen und sind damit die dünnste Bewertungsbasis im Feld. Aus fünf Stimmen lässt sich kein Qualitätsurteil ableiten
- Passt zu:
- Wer den Beamer wirklich mitnimmt, im Rucksack, im Handgepäck oder im mitgelieferten Koffer, und wer mit zwei Stunden im Sparmodus auskommt
- Passt nicht zu:
- Wer vor dem Kauf wissen will, wie laut das Gerät ist, wie warm es werden darf, welcher Bildgeber darin arbeitet und wie lange der Akku zum Laden braucht
- Offen bleibt:
- Kapazität, Ladedauer, Wechselbarkeit, Anzeigeverfahren, Betriebsgeräusch und Betriebstemperatur nennt der Hersteller an keiner Stelle. Offen bleibt außerdem, was die Ziffer 3 im Garantiefeld des Angebots bedeutet und worauf sich die Herkunftsangabe Deutschland stützt
- Firma:
- StreamView GmbH. Die Marke Thomson wird für Unterhaltungselektronik in Lizenz vergeben; der Rechtshinweis des Markenauftritts nennt als verantwortliche Gesellschaft die StreamView GmbH mit der Firmenbuchnummer 512989x. Das Angebotsdatenfeld nennt im Feld Hersteller ebenfalls Streamview GmbH. Der Rechtshinweis liegt nicht unter impressum, sondern unter legal-notice; die deutschsprachigen Adressen impressum und imprint antworten mit dem Statuscode 404
- Sitz:
- Franz-Josefs-Kai 1, 1010 Wien, Österreich. Damit ist dies der einzige Anbieter im Feld mit einer Anschrift im deutschsprachigen Raum außerhalb Deutschlands, und der einzige mit einer Anschrift in der Europäischen Union neben Optoma. Das Angebotsdatenfeld nennt dagegen als Herkunftsland Deutschland, was mit keiner anderen geprüften Angabe zusammenpasst
- Gegründet:
- Nicht veröffentlicht. Der Rechtshinweis nennt kein Gründungsjahr, sondern nur einen Bearbeitungsstand vom 23. Juli 2020. Die Marke selbst ist deutlich älter als die Gesellschaft, die sie in Lizenz führt; eine Jahreszahl bleibt hier deshalb ungenannt
- Support:
- Keine Rufnummer im Rechtshinweis. Genannt wird die Adresse dataprotection at streamview punkt com für Datenschutzanfragen, dazu ein Bereich mit Anleitungen und Software sowie eine Seite mit häufigen Fragen. Der Rechtshinweis bittet ausdrücklich um Verständnis, dass allein aus Gründen des Datenschutzes telefonisch keine Auskunft erteilt werden könne. Damit ist dies der zweite Anbieter im Feld ganz ohne Telefonweg für Verbraucher
- Servicezeiten:
- Keine Servicezeiten veröffentlicht. Es gibt kein Zeitfenster, weil es keine Rufnummer gibt
- Garantie:
- Hier steht die kürzeste Angabe des ganzen Vergleichs, und sie steht im Angebot: Das Datenfeld Garantie für das Produkt enthält die Ziffer 3 und sonst nichts. Ob damit drei Jahre, drei Monate oder drei Wochen gemeint sind, geht aus dem Datensatz nicht hervor. Ein Garantietext für dieses Produkt war auf den geprüften Seiten des Markenauftritts nicht auffindbar, und die dort verlinkte Bedienungsanleitung antwortet mit dem Statuscode 404
- Norm und Messangabe:
- Keine Produktnorm. Die Herstellertabelle nennt unter Brightness den Wert 350 ANSI lm, gleichlautend im Angebotstitel und im Angebotsdatenfeld. ANSI ist eine im Handel eingebürgerte Bezeichnung und keine zitierte Norm. Bemerkenswert ist außerdem, dass die Produktseite dieses Geräts auch unter der deutschsprachigen Adresse ausschließlich englischen Text führt: Alle technischen Zeilen von Brightness über Light Lifetime bis Built-in Battery stehen dort auf Englisch
- Herkunft:
- Herkunftsland Deutschland laut Angebotsdatenfeld, Stand 26.08.2026. Diese Angabe steht allein: Die verantwortliche Gesellschaft sitzt in Wien, die Marke ist französischen Ursprungs, und der Hersteller selbst nennt auf seiner Produktseite kein Fertigungsland. Die Angabe wird hier deshalb als das wiedergegeben, was sie ist, nämlich eine Angabe des Angebots ohne Bestätigung durch den Hersteller
- Gewicht:
- 0,68 Kilogramm laut Herstellertabelle bei Abmessungen von 100 mal 100 mal 114 Millimetern. Das ist mit Abstand das leichteste und kleinste Gerät im Feld, kaum mehr als ein Drittel des schwersten. Das Angebot nennt kein Gerätegewicht, sondern nur Artikelabmessungen von 10 mal 10 mal 11,4 Zentimetern, die mit den Herstellermaßen übereinstimmen
- Markteinführung:
- Kein Datum. Weder Produktseite noch Angebot nennen eines. Dieses Gerät steht nicht in der frei einsehbaren Liste der 2026 neu aufgenommenen Modelle des Beamer-Tests der Stiftung Warentest, und die Marke Thomson kommt in der dort genannten Herstellerliste nicht vor. Eine Zugehörigkeit wird hier ausdrücklich nicht behauptet
Helligkeit: ISO-Lumen, ANSI-Lumen und eine dritte Einheit
Bei einem Beamer, der auf einer Terrasse steht, ist die Helligkeit die zweitwichtigste Zahl nach der Laufzeit, und in diesem Feld ist sie besonders unübersichtlich, weil drei verschiedene Bezeichnungen im Umlauf sind. Drei Anbieter nennen ANSI, zwei nennen ISO, und einer nennt weder das eine noch das andere. Die Summe ergibt sechs bei fünf Geräten, und das liegt an einem Anbieter, der beides tut. Optoma führt in derselben Spezifikationstabelle die Zeile ISO 21118 Helligkeit mit dem Wert 650 und unmittelbar darunter die Zeile Helligkeit HK beziehungsweise ANSI mit dem Wert 1.200. Derselbe Projektor, zwei Konventionen, Faktor 1,85. Das ist der klarste Beleg dafür, dass die beiden Bezeichnungen nicht austauschbar sind, und er kommt vom Hersteller selbst. Wer diese beiden Zeilen einmal gesehen hat, liest jede einzelne Lumenzahl im Handel anders. Was hinter der Angabe ANSI-Lumen steckt, welche Norm sie regelt und welche nicht, führt die eigene Seite zu ANSI-Lumen beim Beamer aus; wie sich die Zahlenfrage bei großen Wohnzimmergeräten auswirkt, steht unter 4K-Beamer und die Frage nach dem Bildversatz.
Die dritte Einheit ist die unangenehmste. Die Spezifikationstabelle des Viewsonic M1 Max nennt unter Helligkeit den Wert 500 mit dem Zusatz LED Lumens in Klammern, gleichlautend auf der deutschen, der europäischen und der asiatisch-pazifischen Länderseite. Der Angebotstitel und das Angebotsdatenfeld nennen für dasselbe Gerät 200 ANSI-Lumen. Der Faktor beträgt 2,5, und die Herstellerseite erklärt den Unterschied an keiner Stelle. Er ist trotzdem erklärbar: LED Lumens beschreibt die Lichtleistung der Leuchtdioden im Gerät, während ANSI- und ISO-Lumen das Licht auf der Projektionsfläche beschreiben. Dazwischen liegen Bildgeber, Optik und Verluste. ISO/IEC 21118 lässt daran keinen Zweifel: Nummer 11 ihrer Tabelle 1 heißt Light output und verlangt als Pflichtangabe den Lichtstrom auf einer projizierten Fläche, gemessen und angegeben als Durchschnittswert serienmäßig produzierter Geräte, mit dem Beispiel 2 000 lm. Eine Angabe zur Lichtquelle statt zur Leinwand erfüllt diese Pflichtangabe nicht.
Bleibt die Frage, ob die Verkaufsplattform die Bezeichnung verändert. In diesem Feld gibt es dafür zwei prüfbare Fälle, und das Ergebnis ist geteilt. Beim Optoma Photon Go steht im Angebotsdatenfeld unter maximaler Weißhelligkeit der Wert 650 ANSI-Lumen. Das ist die Zahl, die der Hersteller ausdrücklich als ISO-21118-Wert führt, und sie erscheint dort ohne Not als ANSI-Angabe, während die echte ANSI-Zahl desselben Herstellers 1.200 lautet und im selben Datensatz unter der Zeile Helligkeit steht. Beim XGIMI Vibe One dagegen bleibt die Bezeichnung erhalten: Dort steht 250 ISO lm, und ein Feld für ANSI-Lumen legt der Datensatz gar nicht erst an. Die Umbenennung findet also statt, aber nicht immer. Von zwei prüfbaren Fällen ist einer betroffen.
Der Bildgeber: dreimal 0,23 Zoll und was daraus wird
Bei Geräten mit Akku sind aus einem physikalischen Grund die kleinsten Bildgeber verbaut: Ein größerer Chip braucht mehr Licht, mehr Licht braucht mehr Strom, und mehr Strom bedeutet weniger Laufzeit. Genau deshalb lohnt bei dieser Warengruppe der Blick auf Nummer 4.1 der Norm, die Diagonale des Bildgebers als Pflichtangabe führt. Drei der fünf Anbieter erfüllen sie, und bemerkenswerterweise nennen alle drei dieselbe Zahl. Nebula schreibt in seine deutschsprachige Tabelle die Zeile DLP 0,23 Zoll DMD, Viewsonic nennt 0,23 Zoll sowohl in der Spezifikationstabelle als auch in der Tabelle der technischen Daten seiner Bedienungsanleitung, und Optoma nennt in seiner deutschsprachigen Bedienungsanleitung unter Technologie die Zeile Texas Instrument DMD, 0,23 Zoll, 1080p, DMD. Bei Optoma steht die Angabe nur in der Anleitung; die Spezifikationstabelle im Netz nennt lediglich DLP.
Diese Diagonale lässt sich beim Chiphersteller nachschlagen, und dann wird es interessant. Der Mikrospiegelbaustein von Texas Instruments mit 0,23 Zoll Diagonale für Full-HD-Bilder ist der DLP230NP. Sein Datenblatt in der Fassung DLPS144G, überarbeitet im Oktober 2024, beziffert die Diagonale mit 0,23 Zoll beziehungsweise 5,95 Millimetern und die Spiegelmatrix mit 960 aktiven Spalten und 540 aktiven Zeilen bei einem Spiegelabstand von 5,4 Mikrometern und einer aktiven Fläche von 5,184 mal 2,916 Millimetern. In der Fußnote zu genau dieser Tabelle steht der entscheidende Satz: Die schnelle Schaltgeschwindigkeit der Mikrospiegel in Verbindung mit fortschrittlichen Bildverarbeitungsalgorithmen erlaube es jedem Spiegel, während jedes Vollbildes vier verschiedene Bildpunkte auf der Leinwand darzustellen, woraus ein vollständiges Bild mit 1920 mal 1080 Bildpunkten entstehe. Physisch sitzen auf einem solchen Chip 518.400 Spiegel. Beworben und dargestellt werden 2.073.600 Bildpunkte. Das Verhältnis ist eins zu vier.
Das ist kein Betrug, denn auf der Leinwand landen tatsächlich 2.073.600 unterscheidbare Bildpunkte, und die Norm erlaubt die Angabe ausdrücklich. Sie verlangt dafür allerdings etwas, das keiner der fünf Anbieter leistet. Nummer 4.2 ihrer Tabelle 1 führt die Bildpunktzahl je Bildgeber als Pflichtangabe und die durch Versatz erhöhte Zahl je projiziertem Bild als freiwillige Angabe, verbunden mit der Anforderung, das Verfahren zu benennen. Als Beispiel steht dort wörtlich 2 211 840 pixels (2 048 x 1 080) by pixel shift. Übersetzt in dieses Feld hieße das: Zwei Zahlen und ein Wort. Tatsächlich nennen null von fünf Anbietern die physische Bildpunktzahl, und die Wörter Bildversatz, Pixel Shift und XPR kommen weder in den fünf Angeboten noch auf den fünf Herstellerseiten noch in den geprüften Bedienungsanleitungen vor. Bei zwei Geräten stellt sich die Frage anders: Der XGIMI Vibe One arbeitet nach eigener Angabe mit einem Flüssigkristallbildgeber, bei dem es keinen Spiegelversatz gibt, und der Thomson Vega nennt sein Anzeigeverfahren überhaupt nicht.
Lichtquelle, Wärme und Geräusch im kleinen Gehäuse
Vier der fünf Geräte arbeiten mit Leuchtdioden, eines mit Laser. Kein einziges hat eine Quecksilberlampe, und das ist bei dieser Bauart auch kaum anders möglich: Eine Hochdruck-Quecksilberdampflampe braucht Platz, Kühlung und eine Zündelektronik, und keines davon lässt sich aus einem Akku von 38 bis 44 Wattstunden speisen. Für den Kauf hat das eine handfeste Folge, die bei großen Wohnzimmergeräten inzwischen kaufentscheidend ist: Von den gestaffelten EU-Fristen für Herstellung und Import quecksilberhaltiger Beamer und Ersatzlampen ist keines dieser fünf Geräte betroffen, und bei keinem entstehen Folgekosten für Ersatzlampen. Der Rechtsstand dazu ist komplizierter, als die Schlagzeilen nahelegen, und er gehört nicht auf diese Seite; die Einordnung der beiden Bauarten gegeneinander steht unter Beamer-Lampe oder LED.
Bei der Lebensdauer der Lichtquelle sind die Angaben in diesem Feld ungewöhnlich vollständig: Vier von fünf nennen eine Zahl, nämlich Viewsonic mit bis zu 60.000 Stunden, Nebula und Thomson mit je 30.000 Stunden und Optoma mit 20.000 Stunden. Nur XGIMI trägt in dieser Zeile einen Schrägstrich ein. ISO/IEC 21118 führt die Lebensdauer unter Nummer 7 nur als freiwillige Angabe, definiert sie als den Zeitpunkt, zu dem die Lichtleistung auf die Hälfte gefallen ist, und verlangt, dass der Betriebsmodus genannt wird. Genau das leistet in diesem Feld nur einer: Viewsonic schreibt Lebensdauer der Lichtquelle im Normalbetrieb. Praktisch sind diese Zahlen bei einem Akkugerät ohnehin die am wenigsten dringliche Angabe, denn 30.000 Stunden entsprechen bei zwei Stunden Nutzung am Tag über vierzig Jahren. Der Akku ist lange vorher am Ende, und über ihn sagen dieselben Datenblätter am wenigsten.
Beim Betriebsgeräusch ist die Lage besser als bei den Akkuzahlen und trotzdem unbefriedigend. Vier der fünf Hersteller veröffentlichen einen Wert: Viewsonic mit 26 dB im Normal- und 25 dB im Eco-Betrieb, XGIMI mit kleiner oder gleich 28 dB, Optoma mit 32 dB im Eco- und 35 dB im Maximum und Nebula mit kleiner 28 dB, allerdings nur auf seiner britischen Seite, während die deutschsprachige Tabelle die Zeile Geräuschpegel ohne Wert führt. Thomson nennt gar nichts. Kein einziges der fünf Angebote nennt eine Dezibelzahl. Vergleichbar sind diese Werte nicht, denn Schalldruck nimmt mit dem Abstand ab, und eine Verdopplung des Abstands senkt den Pegel im Freifeld um etwa 6 Dezibel. Den Messabstand nennt genau ein Anbieter: XGIMI schreibt kleiner oder gleich 28 dB bei 1 Meter Abstand und ergänzt in der Fußnote 25 Grad Umgebungstemperatur und die Herkunft der Messung aus den eigenen Laboren. ISO/IEC 21118 führt das Betriebsgeräusch unter Nummer 20 als freiwillige Angabe, verlangt aber die Nennung des Betriebsmodus und verweist für den Schallleistungspegel auf ISO 7779; als Beispiel nennt sie 35 dB an den Zuhörerpositionen. Die Stiftung Warentest misst nach eigener Beschreibung im Normal- und im Sparbetrieb mit jeweils 0,5 Metern Abstand von allen vier Gehäuseseiten.
Die dritte Zahl für den Raum ist die Wärme, und bei Akkugeräten hat sie eine zweite Bedeutung. Ein Lithium-Ionen-Akku altert bei Hitze schneller, und die Elektronik regelt die Helligkeit herunter, wenn es im Gehäuse zu warm wird. Die zulässige Betriebstemperatur ist deshalb nach ISO/IEC 21118 unter Nummer 21 eine Pflichtangabe, und drei von fünf erfüllen sie: Optoma und XGIMI mit 0 bis 40 Grad Celsius, Viewsonic mit 0 bis 35 Grad. Nebula und Thomson nennen keine. Die 35 Grad des Viewsonic sind die niedrigste Obergrenze im Feld, und sie ist an einem Sommerabend auf einer Südterrasse schneller erreicht, als man denkt. Wo eine Angabe fehlt, fehlt auch die Grundlage für eine Reklamation, wenn das Bild nach vierzig Minuten dunkler wird.
Häufige Fragen
Wie lange hält der Akku eines Beamers wirklich?
Alle fünf Geräte auf dieser Seite beziffern eine Laufzeit, und die Zahlen reichen von 1,2 bis 2,5 Stunden. Entscheidend ist aber nicht die Zahl, sondern der Zusatz dahinter. Alle fünf Angaben gelten für einen Sparmodus, und drei der fünf Hersteller nennen keine zweite Zahl für einen helleren Modus. Zwei tun es, und ihre Angaben zeigen, wie hoch der Preis der Helligkeit ist. Optoma nennt 1,5 Stunden im Eco-Modus, 1,2 Stunden im Standardmodus und 1 Stunde im hellen Modus, also ein Drittel weniger zwischen der besten und der schlechtesten Stufe. Viewsonic nennt in seiner Bedienungsanleitung 3,5 Stunden im Akkusparmodus, 2 Stunden im Energiesparmodus und 1,5 Stunden bei voller Leistung, also ein Verhältnis von 1 zu 2,3. Wer die Laufzeit vom Karton mit der Helligkeit vom Karton kombiniert, rechnet mit zwei Werten, die es gleichzeitig nicht gibt.
Ist der Beamer im Akkubetrieb genauso hell wie am Netz?
Nach den Angaben der Hersteller nicht zwangsläufig, und beziffert wird es von keinem einzigen. Kein Anbieter im Feld nennt eine Lumenzahl für den Akkubetrieb; die veröffentlichten Helligkeitswerte stammen ohne Ausnahme aus dem hellsten Modus unter Laborbedingungen. Ein Hersteller beschreibt den Zusammenhang immerhin in Worten. XGIMI schreibt in der Fußnote zu seiner Laufzeitangabe, das Gerät starte automatisch im Eco-Modus, wenn es nicht am Stromnetz hänge, und für ein helleres Bild lasse sich dieser Modus deaktivieren, was jedoch die Wiedergabedauer verkürze. Damit ist gesagt, dass die beworbene Helligkeit im Akkubetrieb nicht von selbst anliegt. Um wie viele Lumen es geht, sagt auch dieser Hersteller nicht. Praktisch heißt das: Die Zahl auf dem Karton ist eine Zahl für den Netzbetrieb, und wer im Garten sitzt, sollte mit weniger rechnen.
Wie viele Wattstunden hat der Akku, und darf das Gerät ins Flugzeug?
Genau ein Hersteller von fünf nennt die Kapazität in Wattstunden, nämlich XGIMI mit 38,48 Wattstunden. Ein zweiter, Viewsonic, nennt Milliamperestunden mit Zellenzahl und Zellenspannung, woraus sich rund 44 Wattstunden errechnen lassen, allerdings mit zwei verschiedenen Ausgangswerten in zwei eigenen Unterlagen. Die übrigen drei nennen überhaupt keine Kapazität. Das ist deshalb ärgerlich, weil die Wattstunde die einzige Einheit ist, mit der Luftfahrtregeln arbeiten: Lithium-Batterien in Geräten werden nach ihrem Energiegehalt eingeteilt, und die Grenzen der Fluggesellschaften sind in Wattstunden formuliert. Wer nur Milliamperestunden findet, kann umrechnen, wenn die Zellenspannung dabeisteht, denn Wattstunden sind Amperestunden mal Volt. Steht die Spannung nicht dabei, hilft nur eine Anfrage beim Hersteller. Verbindlich sind in jedem Fall die Beförderungsbedingungen der jeweiligen Fluggesellschaft und nicht die Angaben auf dieser Seite.
Wie lange dauert das Laden, und kann ich während des Betriebs laden?
Auf die erste Frage gibt genau ein Hersteller von fünf eine Antwort. Viewsonic nennt in seiner deutschsprachigen Bedienungsanleitung etwa 4,5 Stunden bei ausgeschaltetem Gerät und empfiehlt, den Projektor vor der ersten Nutzung im Akkumodus so lange am Netzteil zu lassen. Die anderen vier nennen keine Ladedauer, weder auf der Produktseite noch im Angebot. Auf die zweite Frage antwortet ebenfalls nur dieser eine Hersteller: Der Projektor lasse sich über eine Powerbank mit mindestens 45 Watt bei 15 Volt und 3 Ampere nach dem Power-Delivery-Protokoll betreiben und dabei gleichzeitig laden. Das ist praktisch der wichtigste Hinweis dieser Warengruppe, denn er verlängert den Filmabend beliebig. Die Stiftung Warentest formuliert dasselbe allgemeiner und schreibt, die Akkulaufzeiten der meisten Mini-Beamer ließen sich mithilfe einer USB-Powerbank verlängern. Ob das beim eigenen Gerät funktioniert und mit welcher Leistung, steht bei vier von fünf Anbietern nirgends.
Lässt sich der Akku wechseln, wenn er nachlässt?
Kein einziger der fünf Hersteller beantwortet diese Frage. In keiner der geprüften Spezifikationstabellen, in keiner Produktbeschreibung und in keinem Angebotstext steht ein Wort darüber, ob der eingebaute Akku austauschbar ist. Wo das Wort Batterie in den Unterlagen überhaupt auftaucht, geht es um die zwei AAA-Zellen der Fernbedienung. Das ist bei einem Bauteil bemerkenswert, das als einziges im Gerät planmäßig verschleißt: Ein Lithium-Ionen-Akku verliert mit jedem Ladezyklus Kapazität, und nach einigen hundert Zyklen ist die beworbene Laufzeit nicht mehr zu erreichen. Praktisch bedeutet das für den Kauf zweierlei. Erstens sollte man die Garantiebedingungen daraufhin lesen, ob eine nachlassende Akkuleistung ausdrücklich ausgenommen ist, wie es viele Hersteller für Verschleißteile formulieren. Zweitens sollte man wissen, wohin ein Reklamationsschreiben ginge: Zwei der fünf Anbieter haben eine Anschrift in der Europäischen Union, zwei im Vereinigten Königreich, und einer veröffentlicht überhaupt keine europäische Anschrift.
Was bedeutet die Zahl vor dem Wort Lumen, und warum steht mal ANSI und mal ISO davor?
ANSI und ISO sind zwei Bezeichnungen für Messkonventionen, und sie sind nicht dasselbe. Wie groß der Unterschied ist, zeigt ausgerechnet ein Gerät dieser Seite, denn sein Hersteller nennt beide Zahlen. In der Spezifikationstabelle des Optoma Photon Go stehen untereinander die Zeile ISO 21118 Helligkeit mit dem Wert 650 und die Zeile Helligkeit HK beziehungsweise ANSI mit dem Wert 1.200. Derselbe Projektor ist also 650 Lumen nach der Norm und 1.200 Lumen nach der Handelskonvention. Interessant ist, was in der einschlägigen Norm für Projektor-Datenblätter steht, nämlich ISO/IEC 21118 in der dritten Ausgabe vom Februar 2020. Sie verlangt unter Nummer 11 ihrer Tabelle 1 als Pflichtangabe den Lichtstrom auf der Projektionsfläche und nennt als Beispiel schlicht 2 000 lm, als Durchschnittswert serienmäßig produzierter Geräte. Der Begriff ANSI kommt in ihrem einsehbaren Text kein einziges Mal vor; sie verweist für das Messverfahren auf ihren Anhang B und auf die Norm IEC 61947-1. Wer ANSI-Lumen liest, liest also keine Normangabe.
Ein Gerät wirbt mit LED Lumens. Ist das dasselbe?
Nein, und das ist der größte Zahlensprung dieser Seite. Die Spezifikationstabelle des Viewsonic M1 Max nennt unter Helligkeit den Wert 500 mit dem Zusatz LED Lumens in Klammern, und zwar gleichlautend auf der deutschen, der europäischen und der asiatisch-pazifischen Länderseite desselben Herstellers. Der Angebotstitel und das Angebotsdatenfeld nennen für dasselbe Gerät 200 ANSI-Lumen. Zwischen beiden Zahlen liegt der Faktor 2,5, und die Herstellerseite erklärt den Unterschied an keiner Stelle. Der Grund liegt in dem, was gemessen wird: Eine Angabe in LED Lumens beschreibt die Lichtleistung der Leuchtdioden, also das Licht, das im Gerät entsteht, während ANSI- und ISO-Lumen das Licht beschreiben, das auf der Projektionsfläche ankommt. Zwischen beidem liegen Optik, Bildgeber und Verluste. Praktisch heißt das: Eine Zahl ohne ANSI und ohne ISO davor ist keine Aussage über das Bild an der Wand.
Ist ein Beamer mit Akku und Full HD wirklich Full HD?
Bei drei der fünf Geräte lässt sich diese Frage beantworten, und die Antwort lautet jeweils: nicht im Sinne physisch vorhandener Bildpunkte. Drei Hersteller nennen die Diagonale ihres Bildgebers, und alle drei nennen dieselbe Zahl, nämlich 0,23 Zoll. Nebula schreibt DLP 0,23 Zoll DMD in seine Tabelle, Viewsonic 0,23 Zoll in Tabelle und Bedienungsanleitung, Optoma Texas Instrument DMD 0,23 Zoll in seiner Bedienungsanleitung. Der Mikrospiegelbaustein von Texas Instruments mit dieser Diagonale für Full-HD-Bilder ist der DLP230NP. Sein Datenblatt, Fassung DLPS144G vom Oktober 2024, beziffert die Diagonale mit 0,23 Zoll oder 5,95 Millimetern und die Matrix mit 960 aktiven Spalten und 540 aktiven Zeilen bei 5,4 Mikrometern Spiegelabstand. In der Fußnote dazu steht, jeder Spiegel stelle während jedes Vollbildes vier verschiedene Bildpunkte dar, woraus ein vollständiges Bild mit 1920 mal 1080 Bildpunkten entstehe. 518.400 Spiegel, 2.073.600 Bildpunkte, Verhältnis eins zu vier. Beim vierten Gerät stellt sich die Frage nicht, weil es einen Flüssigkristallbildgeber hat. Beim fünften lässt sie sich nicht beantworten, weil der Hersteller das Anzeigeverfahren gar nicht nennt.
Braucht ein Mini-Beamer einen Akku, und wo ist der Unterschied zu dieser Seite?
Nein, ein Mini-Beamer braucht keinen Akku, und das ist genau der Grund, warum es diese Seite und die Mini-Beamer-Seite getrennt gibt. Die Stiftung Warentest schreibt im Untersuchungsprogramm ihres aktuellen Beamer-Tests, als Mini-Beamer habe man Modelle definiert, die entweder per eingebautem Akku betrieben werden oder eine durch sie gemessene nominale Leistungsaufnahme von maximal 65 Watt haben. Das ist ein Oder: Der Akku ist eine von zwei Möglichkeiten, die Bedingung zu erfüllen, und die zweite betrifft die Baugröße. Die Mini-Beamer-Seite ordnet deshalb nach Baugröße und Aufstellflexibilität ein und führt bewusst auch netzgebundene Geräte. Diese Seite fragt das andere: Was leistet der Akku selbst, wie lange, in welchem Betriebsmodus, mit welcher Kapazität und mit welcher Ladedauer. Alle fünf Geräte hier haben deshalb einen eingebauten Akku, keines ist mit einem Gerät der Nachbarseite identisch, und die Größen reichen bewusst vom Würfel mit 10 Zentimetern Kantenlänge bis zum Turm mit 30,7 Zentimetern Höhe.
Warum steht in der Norm nichts über Akkus?
Weil ISO/IEC 21118 aus einer Zeit stammt, in der ein Projektor selbstverständlich an der Steckdose hing, und weil die Ausgabe von 2020 daran nichts geändert hat. Ihre Tabelle 1 listet 24 Positionen, die in einem Datenblatt stehen sollen oder müssen. Position 23 heißt Power requirements und verlangt als Pflichtangabe die Nennspannung und die Frequenz, mit dem Beispiel AC 100 V, 50/60 Hz. Position 24 heißt Maximum power consumption und verlangt als Pflichtangabe den maximalen Verbrauch in Watt. Eine Position für einen eingebauten Akku gibt es nicht: Das Wort battery kommt im einsehbaren Text der Norm überhaupt nicht vor, und damit auch keine Regel über Kapazität, Laufzeit, Ladedauer oder Betriebsmodus. Das erklärt einiges an dem, was auf dieser Seite ausgezählt ist. Wo keine Regel ist, gibt es auch keine Vergleichbarkeit, und jeder Hersteller entscheidet selbst, welche der vier Akkuzahlen er nennt und in welchem Modus sie gilt. Die Stiftung Warentest schließt diese Lücke für ihr Testfeld selbst: Sie schreibt, bei Beamern mit Akku bewerte sie zusätzlich die Laufzeit im Normal- und Sparbetrieb sowie die Ladedauer.
Wurden die fünf Geräte für diesen Vergleich aufgebaut?
Nein. Es wurde kein Beamer gekauft, geladen oder projiziert, und es gibt hier kein Hands-on-Test und keine eigene Messung. Diese Seite hat für fünf am Prüftag bestellbare Geräte mit eingebautem Akku ausgezählt, welche kaufentscheidenden Zahlen die Anbieter tatsächlich veröffentlichen, an welcher Stelle sie stehen und wo sich Angebot und Herstellerunterlagen widersprechen. Alle Zahlen auf dieser Seite stammen aus Herstellerunterlagen, Angebotsdatenfeldern oder den unten aufgeführten Quellen und sind dort jeweils benannt. Wo eine Angabe fehlt, steht das ausdrücklich da, statt sie durch eine Schätzung zu ersetzen.
Wie diese Seite entstanden ist
Grundlage sind fünf am Prüftag bestellbare Projektoren mit fest eingebautem Akku, die einzeln über ihre Direktadresse abgerufen und mit den öffentlich zugänglichen Spezifikationstabellen und Produktseiten der Hersteller abgeglichen wurden. Bei drei Geräten kam die deutschsprachige Bedienungsanleitung des Herstellers hinzu, weil dort Angaben stehen, die auf der Produktseite fehlen; bei drei Geräten wurde zusätzlich das Datenblatt des Chipherstellers herangezogen, weil der Bildgeber dort mit einer nachprüfbaren Spiegelzahl beschrieben ist. Ausgezählt wurde, welche kaufentscheidenden Angaben vorhanden sind und an welcher Stelle sie stehen, getrennt nach Angebot und Herstellerunterlage. Grundgesamtheit sind diese fünf Geräte, Prüftag ist der 26.08.2026. Es wurde kein Beamer gekauft, geladen oder projiziert, es gibt kein Hands-on-Test und keine eigene Messung. Wo eine Angabe fehlt, steht das ausdrücklich da, statt sie durch eine Schätzung zu ersetzen; wo sich zwei Quellen widersprechen, ist der Widerspruch benannt und nicht aufgelöst.
Aus dem aktuellen Beamer-Test der Stiftung Warentest sind ausschließlich die frei zugänglichen Inhalte übernommen, also die Definition des Begriffs Mini-Beamer aus dem Untersuchungsprogramm, die Beschreibung der Messverfahren für Betriebsgeräusch, Gehäusetemperatur, Stromverbrauch sowie Laufzeit und Ladedauer bei Geräten mit Akku, der Hinweis auf die Verlängerung der Akkulaufzeit per USB-Powerbank, die namentliche Modellliste, die Zahl von 40 geprüften Geräten und die Angabe, dass 2026 zwanzig Geräte neu aufgenommen wurden, davon sieben Mini-Beamer mit eingebautem Akku. Zu den Preisen nennt dieselbe Quelle Zahlen, die sauber auseinanderzuhalten sind: Sie beziffert die Preisspanne des gesamten Testfelds mit 69 bis 5 450 Euro, den günstigsten Beamer im Vergleich mit rund 69 Euro und das teuerste noch erhältliche Modell mit rund 2 140 Euro, und sie schreibt, gute Full-HD-Beamer gebe es für unter 500 Euro und gute 4K-Modelle für um die 800 Euro. Qualitätsurteile, Noten und Rangfolgen sind kostenpflichtig und werden hier weder genannt noch nachgebildet. Zwei der fünf Geräte kommen in der frei einsehbaren Modellliste namentlich vor, eines davon unter einer anderen Markenbezeichnung als im Angebot; welche Bewertung sie dort tragen, steht hier bewusst nicht.
Zur Quellenlage gehört eine Anmerkung, weil sie das Bild dieser Seite miterklärt. Vier der fünf Herstellerseiten waren am Prüftag ohne Umwege erreichbar; bei einer musste die Spezifikationstabelle über die eigene Datenschnittstelle des Anbieters abgerufen werden, weil die Produktadresse ohne eingeschaltetes JavaScript eine leere Hülle liefert. Bei einem Anbieter antwortet die deutschsprachige Produktadresse leer und die im Netz auffindbare Bedienungsanleitung mit dem Statuscode 404; verwertbar war dort nur die englischsprachige Produktseite desselben Markenauftritts. Bei einem weiteren Anbieter fehlt der Geräuschwert auf der deutschsprachigen Seite, steht aber auf der britischen Seite zum selben Gerät. Und bei einem Anbieter gibt es überhaupt kein Impressum: Fünf naheliegende Adressen dafür antworten mit dem Statuscode 404. Solche Unterschiede sind kein Nebengeräusch, sondern selbst ein Befund über die Warengruppe. Wer wissen will, welche Anschlüsse ein Beamer für welche Quelle braucht, findet die Einordnung unter Beamer-Anschlüsse erklärt.
Autor: Matthias König · Angaben und Verfügbarkeit zuletzt geprüft am 26.08.2026 · Datenbasierte Einordnung ohne eigene Messung · Diese Seite enthält Provisionslinks. Bei einem Kauf über einen solchen Link erhalten wir eine Vergütung. Auf die Auswahl der Geräte und auf die hier genannten Angaben hat das keinen Einfluss.

