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Laubsauger und nasses Laub: was die Bedienungsanleitungen erlauben

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Kann man mit einem Laubsauger nasses Laub saugen? Von 15 Anleitungen erlaubt es keine. Was die Hersteller schreiben, warum das Rohr verstopft und was stattdessen hilft.

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Aktualisiert 04.10.2026
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Autor & Redaktion
Sarah Leitner
Verantwortliche Redaktion
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Stand des Artikels
Veröffentlicht
04.10.2026
Aktualisiert
04.10.2026

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15 Bedienungsanleitungen, gelesen am 04.10.2026

Kann man mit einem Laubsauger nasses Laub saugen?

Nach den Bedienungsanleitungen nicht. Von 15 gelesenen Anleitungen erlaubt keine, nasses Laub zu saugen. Vier verlangen trockenes Material oder verbieten nasses ausdrücklich, drei erlauben „leicht feuchtes“ Laub und verbieten feuchtes zugleich, acht schweigen zum Laub. Nasses Laub wird geblasen.

Das ist die kurze Antwort, und sie widerspricht dem, was viele Ratgeber und manche Werbetexte nahelegen. Dort heißt es, ein kräftiges Gerät mit hoher Luftgeschwindigkeit und gutem Häckselwerk komme auch mit nassem Laub zurecht. In keiner der 15 Anleitungen steht eine Luftgeschwindigkeit, ab der nasses Laub gesaugt werden dürfte, und keine nennt ein Häckselwerk, das es vertrüge. Die Hersteller, die überhaupt etwas zum Material sagen, sagen trocken.

Die Frage wird in vielen Varianten gestellt: ob man nasses Laub saugen kann, ob ein Laubsauger auch für nasses Laub taugt, ob ein Akku-Laubsauger mit nassem Laub zurechtkommt oder welcher Laubbläser sich für nasses Laub eignet. Oft steht eine Marke dabei, Einhell, Makita, Stihl. Für Einhell und Makita gibt diese Seite die Antwort aus der jeweiligen Anleitung. Für Stihl, Parkside und Ferrex, nach denen ebenfalls gesucht wird, lagen für diese Recherche keine Anleitungen vor; zu ihnen sagt die Seite deshalb nichts. Wer ein solches Gerät besitzt, schlägt in der eigenen Anleitung den Abschnitt zur bestimmungsgemäßen Verwendung und den zum Saugbetrieb nach, denn dort stehen bei den 15 gelesenen Geräten die entscheidenden Sätze.

Diese Seite geht deshalb von den Dokumenten aus. Sie liest die Anleitungen der Laubsauger, die für die drei Vergleiche dieses Themenbereichs ausgewertet wurden, und stellt nebeneinander, was jede zu Nässe sagt: zur bestimmungsgemäßen Verwendung, zum Saugbetrieb, zur Störung und zur Pflege. Dazu kommen die Stellen außerhalb der Anleitung, an denen Hersteller oder Händler nasses Laub versprechen. Am Ende stehen eine Fehlerdiagnose aus den Störungstabellen, der Ablauf beim Lösen einer Verstopfung, ein Assistent für die Frage „saugen, blasen oder warten?“ und eine Musterrechnung für einen nassen Herbsttag.

Gelesen wurden die Anleitungen von 15 Geräten aus neun Marken: vier von Einhell, zwei von Gardena, zwei von Ryobi, zwei von Worx und je eine von Makita, Husqvarna, Bosch, Black+Decker und Greenworks. Eigene Versuche mit nassem Laub gehören nicht dazu. Welche dieser Geräte am leisesten sind, wie lange die Akkugeräte laufen und wie gut die Kabelgeräte häckseln, steht auf der Übersichtsseite zu Laubsaugern.

Fünfzehn Anleitungen, keine Erlaubnis

Ordnet man die 15 Anleitungen danach, was sie zu nassem oder feuchtem Material sagen, entstehen drei Gruppen, und eine vierte bleibt leer. Die erste Gruppe nennt für den Saugbetrieb ausdrücklich trockenes Material oder verbietet nasses Laub: Gardena für den PowerJet Collect 18V und den ErgoJet 3000, Husqvarna für den 120iBV, Makita für den DUB187. Die zweite Gruppe sind die drei Einhell-Akkugeräte VENTURRO 18/210, VENTURRO 36/240 und GE-CL 36/230 Li E, deren Anleitungen leicht feuchtes Laub erlauben und feuchtes Material verbieten.

Nur trockenes Materialoder nasses Laub verboten4 (Gardena 2, Husqvarna, Makita) Anleitungen▶ Leicht feucht erlaubt,feucht verboten3 (Einhell-Akkugeräte) AnleitungenNur Regen und Nässe amGerät, nichts zum Laub8 AnleitungenNasses Laub zum Saugenerlaubt0 Anleitungen
Was 15 Anleitungen zu nassem Laub sagen. Zahl der Anleitungen je Aussage; jede Anleitung steht in genau einer Gruppe.
Die Werte als Liste
  • Nur trockenes Material oder nasses Laub verboten: 4 (Gardena 2, Husqvarna, Makita) Anleitungen
  • Leicht feucht erlaubt, feucht verboten: 3 (Einhell-Akkugeräte) Anleitungen
  • Nur Regen und Nässe am Gerät, nichts zum Laub: 8 Anleitungen
  • Nasses Laub zum Saugen erlaubt: 0 Anleitungen
Bedienungsanleitungen von Einhell, Gardena, Husqvarna, Makita, Bosch, Black+Decker, Worx, Ryobi und Greenworks; eigene Zuordnung, Stand 04.10.2026.

Die dritte Gruppe ist die größte. Acht Anleitungen sprechen von Regen und Feuchtigkeit nur, wenn es um das Gerät selbst geht: nicht im Regen benutzen, nicht im Regen liegen lassen, vor Nässe schützen. Zum Laub, das gesaugt werden soll, sagen sie nichts. Dazu gehören Bosch für den UniversalGardenTidy, Black+Decker für den BEBLV300, Worx für den WG583E und den WG505E, Ryobi für den RBV3000CESV und den OBV18, Einhell für das Kabelgerät GC-EL 3024 E und Greenworks für den GD24X2BVK4X.

Die vierte Gruppe, die Anleitungen, die nasses Laub zum Saugen erlauben, bleibt leer. Das ist der Befund, auf dem diese Seite steht. Er heißt nicht, dass ein Gerät beim ersten feuchten Blatt kaputtgeht. Er heißt, dass kein Hersteller in seiner Anleitung dafür einsteht, und dass wer es trotzdem tut, außerhalb dessen arbeitet, was die Unterlagen als bestimmungsgemäße Verwendung beschreiben.

Die Zählung ist streng gemeint. Eine Anleitung zählt nur dann zur ersten Gruppe, wenn sie das Material des Saugbetriebs benennt; eine Warnung vor Regen allein reicht dafür nicht. Wer in den Unterlagen der acht schweigsamen Hersteller nach einem Satz zu nassem Laub sucht, findet nichts, auch nicht in den Störungstabellen. Die folgenden Abschnitte gehen die Gruppen der Reihe nach durch, mit den Sätzen aus den Anleitungen.

Einhell: dreimal derselbe Widerspruch

Die Anleitung des VENTURRO 18/210 beginnt das Kapitel zur bestimmungsgemäßen Verwendung mit einem Satz, der nasses Laub nicht ganz ausschließt. Das Gerät sei „zum Wegblasen, Aufhäufen und Aufsaugen von trockenem bis leicht feuchtem Laub und Gras von befestigten Flächen und Rasenflächen bestimmt“. Wer hier aufhört zu lesen, darf annehmen, dass ein Herbstmorgen mit etwas Tau kein Problem ist.

Ein paar Seiten weiter, im Abschnitt „Laub saugen“, steht unter „Vorsicht!“ eine Liste. Den Laubsauger im Saugmodus nur mit ordnungsgemäß montiertem und unbeschädigtem Fangsack verwenden. Nicht zu viele Blätter auf einmal aufsaugen, weil das zu einem Verstopfen des Rohres und des Häckselwerks führen kann. Und dann: „Saugen Sie keine harten sowie keine feuchten Materialien auf.“ Was in Kapitel 3 als leicht feuchtes Laub erlaubt war, ist in Kapitel 6 als feuchtes Material verboten.

Der Widerspruch ist kein Einzelfall in einem Dokument. Dieselben beiden Sätze stehen in der Anleitung des VENTURRO 36/240 und in der des GE-CL 36/230 Li E, jeweils in der bestimmungsgemäßen Verwendung „trockenes bis leicht feuchtes“ Laub und im Saugabschnitt „keine feuchten Materialien“. Die englischen Fassungen derselben Anleitungen geben es ebenso wieder: „dry to slightly damp“ vorne, „Do not pick up hard or damp materials“ hinten.

Wie lassen sich die beiden Sätze zusammen lesen? Eine mögliche Lesart ist, dass „leicht feucht“ das Laub nach einem kurzen Tau meint und „feucht“ das nasse Laub nach Regen. Die Anleitung selbst zieht diese Grenze nicht. Sie definiert weder leicht feucht noch feucht, und sie sagt nicht, woran man den Unterschied erkennt. Wer sich auf die erlaubende Stelle beruft, hat die verbietende gegen sich, und umgekehrt.

Das vierte Einhell-Gerät, der Kabelsauger GC-EL 3024 E, hat eine andere Anleitung mit anderer Sprache. Er ist „nur für Laub und Gartenabfälle wie Gras und kleine Zweige zugelassen“, ohne Angabe zu Nässe. In den Sicherheitshinweisen steht, das Betreiben des Geräts im nassen Gras möglichst zu vermeiden, und das Hinweisschild verbietet die Benutzung bei Regen oder Schnee. Zum Laub selbst sagt diese Anleitung nichts, deshalb steht sie in der Gruppe der acht.

Einhells Website: „schwieriger aufsaugen“

Einhell spricht über nasses Laub noch an einer dritten Stelle, und dort klingt es wieder anders. Auf der Kategorieseite für Laubbläser und Laubsauger empfiehlt der Hersteller einen windstillen und trockenen Tag. Idealerweise liege der letzte Regenschauer einige Tage zurück, nicht aber mehrere Wochen. Nasses Laub lasse sich mit dem Laubsauger nämlich schwieriger aufsaugen und verschmutze das Gerät mehr als üblich.

Aus derselben Marke kommen damit drei Aussagen: Die Anleitung erlaubt leicht feuchtes Laub, dieselbe Anleitung verbietet feuchtes Material, und die Website beschreibt nasses Laub als schwieriger, aber nicht als verboten. Für den Käufer ist die Anleitung maßgeblich, weil sie beschreibt, wofür das Gerät bestimmt ist. Die Website ist eine Empfehlung für gute Ergebnisse.

Interessant ist der zweite Teil des Website-Satzes. Nach einer langen Trockenphase wirble das Gerät mehr Schmutz und Staub auf. Das Gegenmittel nennen mehrere Anleitungen ausdrücklich: Einhell rät beim GC-EL 3024 E, die Oberfläche bei staubigen Bedingungen leicht zu befeuchten oder ein Bewässerungs-Anbauteil zu benutzen, Ryobi schreibt beim RBV3000CESV, die Oberflächen bei staubigen Bedingungen leicht zu befeuchten, Husqvarna empfiehlt beim 120iBV, die Blaszeit durch leichtes Befeuchten staubiger Bereiche zu verringern.

Feuchtigkeit ist in den Unterlagen also nicht grundsätzlich unerwünscht. Sie ist erwünscht, wenn sie Staub bindet, und unerwünscht, wenn sie das Laub schwer und klebrig macht. Der Unterschied liegt in der Menge und darin, ob das Material gesaugt oder geblasen wird. Ein leicht befeuchteter Weg wird abgeblasen, nicht abgesaugt; die Empfehlungen zum Befeuchten stehen bei Husqvarna im Abschnitt über das Blasen.

Was „einige Tage“ nach dem Regen bedeutet, hängt vom Wetter ab, und dazu macht Einhell keine Angabe. Die Faustregel der Website hilft trotzdem: Sie verlegt die Arbeit an den Tag, an dem das Laub von selbst getrocknet ist, statt das Gerät gegen die Nässe arbeiten zu lassen. Für alle, die nicht so lange warten können, beschreiben die nächsten Abschnitte, was die anderen Hersteller vorsehen.

Makita: nasses Laub in einer Reihe mit Glas und Kieseln

Makita ist der einzige Hersteller unter den 15, der nasses Laub wörtlich nennt. In der Betriebsanleitung des DUB187 steht unter „Anmerkung“: Lassen Sie nicht zu, dass nasses Laub und Fremdkörper, wie zum Beispiel große Holzspäne, Metallgegenstände, Glas, Kiesel und so weiter, in die Maschine gesaugt werden. Andernfalls könne eine Funktionsstörung auftreten.

Die Reihe ist aufschlussreich. Nasses Laub steht dort nicht als Sonderfall für schlechte Tage, sondern in einer Aufzählung mit Dingen, die überhaupt nicht in einen Laubsauger gehören. Makita behandelt es also nicht als schwieriges Material, sondern als ungeeignetes. Die Begründung ist knapp, eine Funktionsstörung, und sie sagt nicht, welche. Aus den Störungstabellen anderer Hersteller lässt sich ablesen, was gemeint sein kann: ein verstopftes Rohr, ein blockiertes Lüfterrad, ein Motor, der abschaltet.

Unmittelbar danach folgt in der Makita-Anleitung eine zweite Anmerkung, die für nasse Tage ebenso wichtig ist: Den Staubsack entleeren, bevor er ganz voll wird, andernfalls könne eine Funktionsstörung auftreten. Wer an einem feuchten Tag dennoch saugt, hat mit dieser Anmerkung einen Grund mehr, den Sack früh zu leeren.

Makita warnt außerdem in den Sicherheitshinweisen, die Maschine nicht an feuchten oder nassen Orten zu benutzen und sie keinem Regen auszusetzen: Wasser, das in die Maschine eindringt, erhöhe die Stromschlaggefahr. Für den Akku gilt: nicht im Regen oder an feuchten Orten laden. Bei einem Akkugerät ist das Risiko kleiner als beim Kabelgerät, verschwunden ist es nicht.

Der DUB187 ist zugleich eines der Geräte, die im Themenbereich am häufigsten vorkommen: in den Vergleichen zu Akku-Laubsaugern und zu leisen Laubsaugern. Für die Frage nach nassem Laub ist er das klarste Beispiel, weil seine Anleitung keinen Spielraum lässt. Wer einen DUB187 besitzt, saugt nur trockenes Laub; nasses wird geblasen oder gerecht.

Gardena: trocken saugen, nass blasen

Gardena beschreibt in beiden Anleitungen den Saugmodus mit demselben Satz. Für den PowerJet Collect 18V heißt es: „Benutzen Sie Ihr Gerät dazu, trockenes Material wie Blätter, Gras, kleinere Zweige und Papierstücke aufzusaugen.“ Beim ErgoJet 3000 steht derselbe Wortlaut. Auch die bestimmungsgemäße Verwendung des PowerJet Collect nennt das Aufsaugen „von trockenem Material“.

Nasses Laub kommt in der PowerJet-Anleitung trotzdem vor, und zwar im Abschnitt über die Drehzahl. Dort heißt es, die niedrige Drehzahl sei ideal zum Blasen von leichtem Laub, etwa auf Kieselsteinen, die hohe Drehzahl gut geeignet für großes und nasses Laub. Der Satz steht im Zusammenhang mit dem Blasen. Gardena sieht nasses Laub also vor, aber als Aufgabe für den Luftstrom, nicht für den Sauger. Das ist die einzige Stelle unter den 15 Anleitungen, an der ein Hersteller für nasses Laub eine konkrete Einstellung empfiehlt.

Für den Saugbetrieb gibt Gardena Hinweise, die bei feuchtem Material besonders zählen. Beim Saugen langsam vor und zurück über das Material gehen. Vermeiden, beim Arbeiten Schmutzhaufen zu bilden, die beim Einsaugen das Gerät verstopfen können. Beim ErgoJet 3000 kommen zwei weitere dazu: für optimale Ergebnisse die höchste Drehzahl verwenden und das Saugrohr etwa zwei Zentimeter über dem Boden halten. Der PowerJet Collect bietet für den Saugbetrieb einen Boost-Modus, der laut Fehlertabelle nur mit einem Akku von mindestens 4 Ah zu aktivieren ist.

Ein Nebeneffekt des Blasens betrifft die Lautstärke. Gardena nennt für den PowerJet Collect beim Blasen einen garantierten Schallleistungspegel von 93 dB(A), beim Saugen 95. Wer nasses Laub mit hoher Drehzahl bläst, statt es zu saugen, bleibt also im leiseren der beiden Betriebsarten; wie die beiden Werte entstehen und wie die übrigen Geräte abschneiden, steht auf der Seite zu leisen Laubsaugern.

Nach dem Einsatz verlangt Gardena beim PowerJet Collect, den Fangsack zu entleeren und von innen nach außen zu drehen; ist er stark verschmutzt, könne er mit einer nassen Bürste gereinigt werden. Dann soll er aufgehängt werden und vor der nächsten Verwendung vollständig trocknen. Die Nässe gehört also in den Sack nur beim Reinigen, nicht beim Saugen.

Husqvarna: trockenes Material, kein schlechtes Wetter

Husqvarna beschreibt den 120iBV als Laubblas- und Laubsauggerät und trennt die beiden Betriebsarten in der Anleitung. Im Laubsaugmodus könne trockenes Material aufgesaugt werden, dazu gehörten Blätter, Gras, kleine Zweige und Papierstücke. Zum Blasmodus nennt die Anleitung Wege, Einfahrten, Innenhöfe und Fugen zwischen Fliesen oder Ziegeln, ohne Einschränkung auf trockenes Material.

Beim Wetter wird Husqvarna deutlicher als alle anderen. Das Gerät solle niemals bei schlechtem Wetter benutzt werden, etwa bei Nebel, Regen, Feuchtigkeit oder an feuchten Orten, bei starkem Wind, großer Kälte oder Gewittergefahr. Ein Symbol auf dem Gerät sagt dasselbe kürzer: das Gerät nicht bei Regen verwenden. Und für den Akku gilt, ihn von Regen und Nässe fernzuhalten.

Für den Blasbetrieb gibt Husqvarna Hinweise, die bei feuchtem Laub nützlich sind. Am Boden festsitzenden Unrat mit einer Harke oder einem Besen lösen. Die Ausblasöffnung so nah wie möglich am Boden halten. Auf die Windrichtung achten, weil es einfacher sei, mit dem Wind zu arbeiten. Und das Gerät nicht zum Verlagern großer Laubhaufen benutzen, weil das sehr zeitaufwendig sei und unnötigen Lärm verursache.

Der Hinweis zu Harke und Besen ist der wichtigste für nasses Laub. Nasses Laub haftet am Boden, besonders auf Pflaster und in Fugen, und ein Luftstrom allein löst es schlechter als trockenes. Husqvarna empfiehlt deshalb nicht mehr Luft, sondern ein Werkzeug, das den Belag mechanisch löst, bevor geblasen wird. Greenworks schreibt dasselbe: Rechen und Besen verwenden, um unerwünschtes Material vor dem Blasen loszulösen.

Husqvarna ist damit das Beispiel für einen Hersteller, der beide Seiten der Frage beantwortet. Der Sauger nimmt trockenes Material. Der Bläser darf auch bei feuchtem Laub arbeiten, aber nicht bei schlechtem Wetter, und er braucht Hilfe von Harke oder Besen. Wer bei Regen arbeiten will, hat nach dieser Anleitung gar keine Option mit dem Gerät.

Die acht, die nur vom Regen sprechen

Acht Anleitungen äußern sich zur Nässe nur als Gefahr für das Gerät und seinen Benutzer. Bosch zeigt beim UniversalGardenTidy das Symbol, das Produkt nicht bei Regen zu benutzen oder dem Regen auszusetzen, und warnt, den Netzstecker niemals mit nassen Händen anzufassen. Die bestimmungsgemäße Verwendung beschreibt das Zusammenblasen und Aufsammeln von Laub und Gartenabfällen im Bereich um Haus und Garten, ohne ein Wort zu Nässe. Black+Decker schreibt beim BEBLV300, das Gerät weder Regen noch starker Feuchtigkeit auszusetzen.

Worx bestimmt den WG583E für den Hausgebrauch, um im Freien Gartenabfälle zu bewegen oder aufzusaugen, und beide Worx-Anleitungen raten, die Maschine bei schlechtem Wetter nicht zu nutzen. Für den Akku gilt: keinem Regen aussetzen. Ryobi verbietet beim RBV3000CESV, das Produkt Regen oder feuchten Bedingungen auszusetzen, und sieht den OBV18 nach seiner bestimmungsgemäßen Verwendung nur für den Einsatz im Freien bei trockenen Bedingungen vor. Greenworks schreibt im Abschnitt zur Reinigung, die Maschine müsse trocken sein, weil Feuchtigkeit zu einem Stromschlagrisiko führen könne.

Einhells Kabelgerät GC-EL 3024 E gehört ebenfalls hierher, mit dem Rat, das Betreiben im nassen Gras möglichst zu vermeiden, und dem Verbot bei Regen oder Schnee. Das betrifft den Boden, auf dem gearbeitet wird, nicht das Laub im Saugrohr. Und Ryobis OBV18 schließt mit den trockenen Bedingungen zwar das Wetter ein, nennt aber kein Material.

Was folgt aus dem Schweigen? Mindestens, dass diese acht Hersteller nasses Laub nicht ausdrücklich erlauben. Ob sie es stillschweigend dulden, lässt sich aus den Anleitungen nicht ablesen. Die Störungstabellen und Hinweise mehrerer dieser Geräte nennen das verstopfte Rohr oder das blockierte Gebläse als Ursache für nachlassende Saugleistung; keine verknüpft das mit nassem Laub.

Für den Alltag heißt das: Wer eines dieser acht Geräte besitzt, findet in der Anleitung keine Antwort auf die Frage nach nassem Laub und sollte sich an die Hersteller halten, die eine geben. Die strengsten Formulierungen der anderen, Makita und Gardena, decken sich mit der vorsichtigsten Lesart des Schweigens. Wer Zweifel hat, fragt beim Kundendienst des Herstellers nach.

Drei Versprechen außerhalb der Anleitung

Außerhalb der Anleitungen klingt es an drei Stellen anders. Gardena schreibt auf der Produktseite zum ErgoJet 3000, sogar nasses Laub werde durch die Kratzkante am Rohr entfernt und eingesaugt. Die Anleitung desselben Geräts nennt als Saugmaterial trockene Blätter, Gras, kleinere Zweige und Papierstücke. Die Kratzkante sitzt laut Produktseite am Rohr und soll das Laub vom Boden lösen; dass das Gerät nasses Laub dann auch einsaugt, steht nur dort.

Ryobi wirbt im Amazon-Angebot zum RBV3000CESV mit dem leichten Entfernen auch von nassem Laub. Die Anleitung desselben Geräts verbietet, das Produkt Regen oder feuchten Bedingungen auszusetzen. Black+Decker verspricht auf der Herstellerseite zum BEBLV300 für den Blasbetrieb, nasse und trockene Blätter zusammenzutragen; die Anleitung verbietet Regen und starke Feuchtigkeit.

Die drei Fälle haben ein Muster. Keiner der Werbetexte steht in einer Anleitung, und bei Black+Decker bezieht sich das Versprechen auf den Blasbetrieb, was zu den Anleitungen anderer Hersteller passt. Bei Gardena und Ryobi geht es um das Saugen, und dort widersprechen die eigenen Anleitungen. Was gilt, wenn Werbung und Anleitung sich widersprechen und das Gerät nach dem Saugen von nassem Laub ausfällt, beantworten die Unterlagen nicht.

In Suchergebnissen und Ratgebern findet sich außerdem der Rat, für nasses Laub brauche es eine hohe Luftgeschwindigkeit und ein robustes Häckselwerk. Keine der 15 Anleitungen nennt eine solche Schwelle, und keine bindet die Eignung für feuchtes Material an die Leistung. Gardenas Empfehlung der hohen Drehzahl für nasses Laub bezieht sich auf das Blasen, und Einhell verbietet feuchtes Material auch bei den Akkugeräten mit Häckselwerk.

Das heißt nicht, dass leistungsstarke Geräte mit nassem Laub nicht besser zurechtkommen können als schwache. Es heißt, dass kein Hersteller das zusichert. Die Aussage „schafft auch nasses Laub“ ist in den gelesenen Unterlagen eine Werbeaussage, keine Herstellerangabe zur Verwendung. Wer ein Gerät mit diesem Versprechen kauft, prüft vorher, was die Anleitung sagt; sie liegt bei den meisten Herstellern als PDF auf der Produktseite.

Was „leicht feucht“ heißen soll

Die Anleitungen verwenden drei Wörter: trocken, leicht feucht und nass. Keines davon wird definiert. Einhell erlaubt leicht feuchtes Laub und verbietet feuchtes Material, Makita verbietet nasses Laub, Gardena und Husqvarna verlangen trockenes Material. Wo die Grenze zwischen trocken und leicht feucht liegt, und wo die zwischen leicht feucht und nass, schreibt keiner der Hersteller.

Im Alltag gibt es drei typische Lagen. Morgens liegt Tau auf dem Laub, die Blätter sind an der Oberfläche feucht. Nach einem Regenschauer ist das Laub durchnässt, schwer und klebt aneinander. Nach mehreren Regentagen liegt eine dichte, nasse Schicht, die am Boden haftet. Ob die erste Lage schon „feucht“ im Sinne der Einhell-Anleitung ist, beantwortet die Anleitung nicht.

Eine praktische Probe lässt sich aus dem ableiten, was die Anleitungen zur Ursache von Störungen sagen. Laub, das beim Aufnehmen in der Hand zusammenklebt und nicht auseinanderfällt, bildet im Rohr Klumpen; Gardena warnt vor Haufen, die beim Einsaugen das Gerät verstopfen können, Einhell vor zu vielen Blättern auf einmal. Laub, das beim Aufnehmen rieselt, verhält sich wie trockenes. Diese Probe steht so in keiner Anleitung; sie verbindet nur die Warnungen mit dem, was man in der Hand sieht.

Einhells Website gibt einen zeitlichen Anhaltspunkt: Der letzte Regenschauer solle einige Tage zurückliegen. Das ist großzügiger als die strenge Lesart der Anleitung, aber vorsichtiger als die Werbetexte. Wer sich daran hält, saugt nach einem Regentag nicht am nächsten Morgen, sondern wartet, bis das Laub von selbst abgetrocknet ist, und bläst es bis dahin nur zusammen.

Für die Wahl des Geräts heißt das: Wer in einer Gegend wohnt, in der das Laub im Herbst selten trocken liegt, kauft ein Gerät, das gut bläst, und plant das Saugen für die trockenen Tage. Wie man Bläser und Kombigerät gegeneinander abwägt, beschreibt die Seite Laubbläser oder Laubsauger; ihre vierte Gabelung ist genau diese Frage nach der Nässe.

Warum nasses Laub verstopft

Was beim Saugen von nassem Laub passiert, beschreiben die Anleitungen nicht als Ablauf, aber ihre Warnungen ergeben ein Bild. Gardena warnt beim Saugen vor Schmutzhaufen, die beim Einsaugen das Gerät verstopfen können. Einhell warnt, nicht zu viele Blätter auf einmal aufzusaugen, weil das zu einem Verstopfen des Rohres und des Häckselwerks führen kann. Ryobi schreibt, das Saugrohr zur Vermeidung von Verstopfungen nicht direkt in den Kehrguthaufen hineinzuhalten, sondern den Sauger von Seite zu Seite entlang dem äußeren Rand zu führen.

Allen drei Warnungen ist gemeinsam: Zu viel Material auf einmal blockiert den Weg. Nasses Laub klebt aneinander und bildet die Klumpen, vor denen Gardena warnt. Dazu kommt das Häckselwerk: Einhell nennt es ausdrücklich als zweite Stelle, die bei zu viel Material verstopfen kann, neben dem Rohr.

Wie stark das Häckselwerk betroffen ist, hängt vom Gerät ab, und die Anleitungen machen dazu keine Angaben. Die Kabelgeräte mit Häcksler, die der Themenbereich vergleicht, werben mit Verhältnissen bis 16 zu 1; was das im Sack bedeutet und warum die Zahl nur in drei von fünf Anleitungen steht, beschreibt die Seite zu Laubsaugern mit Häcksler. Für nasses Laub gilt dort dasselbe wie hier: Keine Anleitung erlaubt es.

Ryobi gibt beim RBV3000CESV noch einen Hinweis, der beim Saugen feuchter Reste hilft: den Motor höher halten als den Eingang des Saugrohrs. Gardena empfiehlt beim ErgoJet 3000, das Saugrohr etwa zwei Zentimeter über dem Boden zu halten, Greenworks beim GD24X2BVK4X fünf bis zehn Zentimeter, leicht geneigt. Beide Hinweise verhindern, dass das Rohr am Boden aufsetzt und Erde oder nasse Schichten mit ansaugt.

Ob man nasses Laub häckseln kann, ist eine eigene Suchfrage. Die Anleitungen verneinen sie mittelbar: Einhell verbietet feuchte Materialien in genau dem Saugabschnitt, der auch das Häckselwerk betrifft, und nennt das Häckselwerk als Stelle, die verstopfen kann. Bosch schreibt in der bestimmungsgemäßen Verwendung des UniversalGardenTidy sogar, das Produkt dürfe nicht als Häcksler verwendet werden, obwohl das Gerät das Laub zerkleinert. Für eigenständige Gartenhäcksler, die im Anhang der Lärmschutzverordnung unter Nummer 50 als Schredder oder Zerkleinerer stehen, wurden keine Anleitungen gelesen.

Die Verstopfung hat eine Folge, die über das Ärgernis hinausgeht: Das Gerät muss zum Lösen geöffnet werden, und dabei liegt die Hand nah am Lüfterrad. Alle Anleitungen, die das Lösen einer Verstopfung beschreiben, verlangen deshalb, das Gerät vorher auszuschalten, vom Strom oder Akku zu trennen und den Stillstand abzuwarten. Wie dieser Ablauf aussieht, zeigt der übernächste Abschnitt; vorher die Diagnose.

Fehlerdiagnose: Symptom, Ursache, Abhilfe

Die Störungstabellen der Hersteller beschreiben, was bei nachlassender Leistung zu prüfen ist. Keine nennt nasses Laub als Ursache, aber mehrere nennen die Folgen, die nasses Laub hat. Die Tabelle fasst die Einträge zusammen, die beim Saugen von feuchtem Material eine Rolle spielen, mit dem Hersteller, aus dessen Tabelle sie stammen.

SymptomMögliche UrsacheAbhilfe laut HerstellerQuelle
Saugleistung lässt nachAuffangsack voll; Anschlussstutzen des Sacks blockiert; Lüfterbereich verschmutztSack entleeren, Stutzen freimachen, Lüfterbereich prüfen und reinigenBosch
Saugleistung lässt trotz leerem Beutel nachSaugrohr möglicherweise verstopftAusschalten, vom Netz trennen, Rohr reinigenBlack+Decker
Saugergebnis wird schlechterFangsack voll oder verschmutztFangsack leeren, Fangsack reinigenGardena
Gerät bläst oder saugt nichtDüse oder Saugrohr blockiertDüse oder Saugrohr freimachenBosch
Pfeifton im SaugrohrGebläse oder Lüfterrad mit Schmutz blockiertAusschalten, Netzstecker ziehen, Blockierung mit Schutzhandschuhen entfernenBosch
Gebläse oder Sauger blockiert oder verstopftRückstände im Gebläserad, im Rohr oder im Anschluss des LaubsammelbeutelsBlockaden entfernenWorx
Rotor dreht nicht freiVerschmutzungen im RotorraumRotorraum reinigenGardena
Rohr oder Laufrad verstopftRohr verstopft, Impeller verstopft, Fangsack vollRohr und Impeller freimachen, Fangsack entleerenGreenworks
Gerät startet nicht oder stoppt, Fehler-LED rotWassertropfen oder Feuchtigkeit zwischen den AkkukontaktenWassertropfen oder Feuchtigkeit mit einem trockenen Tuch entfernenGardena

Die letzte Zeile ist die einzige, in der Feuchtigkeit selbst als Ursache steht, und sie betrifft nicht das Laub, sondern den Akku. Gardena nennt beim PowerJet Collect Wassertropfen zwischen den Akkukontakten als Grund dafür, dass das Gerät nicht startet oder stoppt. Wer bei feuchtem Wetter arbeitet und den Akku wechselt, legt ihn deshalb nicht ins nasse Gras.

Viele Suchanfragen nennen das Symptom mit der Marke: der Einhell-Laubsauger, der nicht mehr saugt, der Bosch-Laubsauger, der Makita, der von Black+Decker. Für Bosch und Black+Decker steht die Antwort in der Tabelle oben. Einhell beschreibt beim VENTURRO 18/210 unter „Störungen“ vor allem das Gerät, das gar nicht läuft: alle Verbindungen fest verschraubt, Akku geladen, Ladegerät funktionsfähig; für Blockierungen verweist die Anleitung auf das eigene Kapitel mit Rohr, Motorgehäuse und Häckselwerk. Makita nennt in der Anleitung des DUB187 zwei Anmerkungen, die bei nachlassender Saugleistung zuerst zu prüfen sind: ob nasses Laub oder Fremdkörper angesaugt wurden, und ob der Staubsack zu voll ist.

Die übrigen Zeilen beschreiben die Verstopfung aus verschiedenen Blickwinkeln: Der Sack ist voll, das Rohr ist zu, das Lüfterrad ist blockiert. Bei nassem Laub tritt alles drei schneller ein. Die Reihenfolge der Prüfung ergibt sich aus den Tabellen von selbst: zuerst den Sack, dann den Anschluss des Sacks, dann das Rohr, zuletzt das Lüfterrad. Das letzte ist das aufwendigste, und dafür verlangen die Hersteller den vollständigen Ablauf mit Ausschalten und Stillstand.

Eine Verstopfung lösen: der Ablauf aus den Anleitungen

Die Anleitungen beschreiben das Lösen einer Verstopfung in unterschiedlicher Ausführlichkeit, aber in derselben Reihenfolge. Die Zeitachse fasst die Schritte zusammen und nennt, welcher Hersteller welchen Schritt ausdrücklich verlangt. Sie ist keine Zeitmessung, sondern eine Reihenfolge.

AusschaltenSchritt 1Schalter loslassenoder Gerätausschalten; alle…▶ Vom Strom trennenSchritt 2Netzstecker ziehen(Gardena ErgoJet,Bosch, Black+Decker…Stillstand abwartenSchritt 3Warten, bis dieRotorblättervollständig…Rohre und SackabnehmenSchritt 4Saugrohre abnehmen(Gardena ErgoJet),Sack entleeren…▶ VerstopfungentfernenSchritt 5Mit einem Holzstock(Einhell) odervorsichtig von Hand…Öffnungen undHäckselwerk prüfenSchritt 6Öffnungen imMotorgehäuse prüfen,Häckselwerk muss…
Verstopfung lösen in sechs Schritten. Reihenfolge nach den Anleitungen von Gardena, Einhell, Bosch, Black+Decker, Worx und Husqvarna; Abstände ohne Zeitbezug.
Die Stationen als Liste
  1. Schritt 1: Ausschalten — Schalter loslassen oder Gerät ausschalten; alle Hersteller.
  2. Schritt 2: Vom Strom trennen — Netzstecker ziehen (Gardena ErgoJet, Bosch, Black+Decker) oder Akku entnehmen (Einhell, Worx).
  3. Schritt 3: Stillstand abwarten — Warten, bis die Rotorblätter vollständig stillstehen (Gardena, Husqvarna).
  4. Schritt 4: Rohre und Sack abnehmen — Saugrohre abnehmen (Gardena ErgoJet), Sack entleeren (Black+Decker).
  5. Schritt 5: Verstopfung entfernen — Mit einem Holzstock (Einhell) oder vorsichtig von Hand mit Schutzhandschuhen (Gardena, Bosch).
  6. Schritt 6: Öffnungen und Häckselwerk prüfen — Öffnungen im Motorgehäuse prüfen, Häckselwerk muss frei sein (Einhell).
Bedienungsanleitungen von Gardena, Einhell, Bosch, Black+Decker, Worx und Husqvarna, Stand 04.10.2026.

Gardena beschreibt den ErgoJet 3000 am ausführlichsten. Ist das Gerät verstopft, solle man es ausschalten und den Netzstecker ziehen, warten, bis die Rotorblätter vollständig zum Stillstand gekommen sind, die Saugrohre abnehmen, vorsichtig in die Saugöffnung greifen und die Verstopfung herausziehen. Das reduziere mögliche Verletzungen durch die Rotorblätter. Bosch verlangt beim Lösen einer Blockierung im Gebläse Schutzhandschuhe.

Einhell beschreibt beim VENTURRO 18/210 drei Prüfstellen: das Rohr, die Öffnungen im Motorgehäuse und das Häckselwerk. Die Blockierung solle gegebenenfalls mit einem Holzstock entfernt werden, und das Häckselwerk müsse frei sein. Der Holzstock ist ein guter Rat für nasses Laub, das im Rohr festsitzt: Er leitet keinen Strom, verbiegt keine Flügel und hält die Finger vom Lüfterrad fern.

Bei Akkugeräten ersetzt das Entnehmen des Akkus das Ziehen des Netzsteckers. Worx verlangt es ausdrücklich, Einhell vor allen Reinigungsarbeiten. Der Schritt wird gern übersprungen, weil der Akku ohnehin im Gerät sitzt und der Schalter aus ist. Die Anleitungen lassen dafür keinen Spielraum: Erst wenn das Gerät von der Energiequelle getrennt ist und stillsteht, wird hineingegriffen.

Blasen statt saugen: was bei nassem Laub vorgesehen ist

Wenn die Anleitungen beim Saugen trockenes Material verlangen, bleibt für nasses Laub der Blasbetrieb. Hier ist das Bild einheitlicher. Gardena empfiehlt für großes und nasses Laub die hohe Drehzahl. Greenworks rät, mit niedriger Geschwindigkeit trockene Gegenstände und mit hoher Geschwindigkeit schwere Gegenstände wie große Materialien oder Kies zu bewegen, und vorher Rechen und Besen zu verwenden, um Material zu lösen. Husqvarna empfiehlt Harke oder Besen für festsitzenden Unrat und die Ausblasöffnung nah am Boden.

Die Arbeitsweise, die sich daraus ergibt, hat drei Schritte. Zuerst festsitzendes Laub mit Rechen oder Besen lösen, besonders auf Pflaster und in Fugen. Dann mit hoher Stufe und nah am Boden auf einen Haufen blasen, mit dem Wind statt gegen ihn. Zuletzt den Haufen mit dem Rechen aufnehmen oder, wenn er abgetrocknet ist, an einem späteren Tag saugen. Husqvarna rät ausdrücklich davon ab, große Laubhaufen mit dem Gerät zu bewegen; dafür sei der Rechen da.

Der Blasbetrieb hat bei Kombigeräten einen weiteren Vorteil: Er ist leichter. Wo Hersteller beide Gewichte nennen, wiegt das Gerät als Bläser 0,6 bis 1,3 Kilogramm weniger als als Sauger, weil Saugrohr und Sack fehlen. Bei nassem Laub, das in den Sack käme, wäre der Unterschied noch größer, denn nasses Laub ist schwerer als trockenes. Wie die Hersteller die beiden Betriebsarten beschreiben und was das für die Wahl des Geräts bedeutet, steht auf der Seite Laubbläser oder Laubsauger.

Auch beim Blasen gelten Grenzen. Husqvarna verbietet den Einsatz bei Regen und Nebel, Black+Decker und Ryobi verbieten es, das Gerät Regen oder starker Feuchtigkeit auszusetzen. Nasses Laub auf trockenem Boden nach einem Regentag ist etwas anderes als Arbeiten im Regen; die Anleitungen verbieten das zweite, nicht das erste. Wer während eines Schauers bläst, verstößt gegen fast jede Anleitung unter den 15.

Ein Sonderfall sind Kiesflächen und Beete. Nasses Laub auf Kies lässt sich weder gut blasen noch saugen, und mehrere Anleitungen raten beim Saugen auf Kies ohnehin ab. Gardena empfiehlt für leichtes Laub auf Kieselsteinen die niedrige Drehzahl beim Blasen, damit die Steine liegen bleiben. Bei nassem Laub auf Kies bleibt nach den Unterlagen vor allem der Rechen.

Kabel, Stecker, FI-Schalter: Nässe am Kabelgerät

Bei Kabelgeräten ist Nässe nicht nur ein Problem für das Saugrohr. Netzkabel, Verlängerung und Steckverbindung liegen im Gras, und nasses Gras leitet. Die Anleitungen der Kabelgeräte im Themenbereich verlangen oder empfehlen deshalb alle einen Fehlerstromschutzschalter. Einhell verlangt für den GC-EL 3024 E Steckverbindungen mit Schutzkontakt, die spritzwassergeschützt sind, Bosch warnt, den Netzstecker niemals mit nassen Händen anzufassen.

Black+Decker schreibt beim BEBLV300 vor, das Kabel stets hinter dem Benutzer zu führen, und verbietet, das Gerät Regen oder starker Feuchtigkeit auszusetzen. Gardena warnt beim ErgoJet 3000 in den allgemeinen Sicherheitshinweisen, Elektrowerkzeuge dürften weder Regen noch Feuchtigkeit ausgesetzt werden, und das Produkt niemals im Regen liegen zu lassen. Ryobi verlangt beim RBV3000CESV einen Fehlerstromschutzschalter mit einem Auslösestrom von höchstens 30 Milliampere.

Für nasses Laub bedeutet das eine doppelte Vorsicht. Wer am Morgen nach einem Regentag mit dem Kabelgerät arbeitet, achtet auf das nasse Gras, in dem das Kabel liegt, und auf das nasse Laub, das nicht gesaugt werden soll. Der Blasbetrieb löst nur das zweite Problem. Das erste bleibt, solange das Kabel im Nassen liegt; Einhell rät deshalb grundsätzlich, das Betreiben im nassen Gras möglichst zu vermeiden.

Die Verlängerung ist der Teil, der am häufigsten im Nassen liegt. Bosch nennt als einziger Hersteller eine Länge und einen Querschnitt, höchstens 30 Meter mit 1,25 oder 1,5 Quadratmillimetern; Einhell verlangt mindestens 1,5 Quadratmillimeter. Eine Kabeltrommel wird vor dem Einschalten ganz abgewickelt; die Angaben der einzelnen Hersteller stehen auf der Seite zu den Häckslern.

Die einfachste Folgerung für nasse Tage ist, das Kabelgerät gar nicht erst einzusetzen und auf den Rechen oder ein Akkugerät im Blasbetrieb auszuweichen. Wer ein Kabelgerät besitzt, wartet auf einen trockenen Tag, und den braucht er für das Saugen ohnehin.

Akku und Feuchtigkeit: Kontakte, Laden, Temperatur

Akkugeräte haben kein Kabel im Gras, aber einen Akku, der Feuchtigkeit ebenso wenig verträgt. Gardena verlangt in den Sicherheitshinweisen zum PowerJet Collect, das Ladegerät nur in geschlossenen Räumen zu benutzen und von Feuchtigkeit fernzuhalten, weil eindringendes Wasser das Risiko eines elektrischen Schlages erhöhe. Makita verbietet, den Akku im Regen oder an feuchten Orten zu laden. Worx verlangt beim Akku, ihn keinem Regen auszusetzen, Husqvarna, ihn von Regen und Nässe fernzuhalten.

Die Fehlertabelle von Gardena zeigt, was passiert, wenn Feuchtigkeit trotzdem an die Kontakte kommt: Das Gerät startet nicht oder stoppt, die Fehler-LED leuchtet rot. Abhilfe sei, die Wassertropfen oder die Feuchtigkeit mit einem trockenen Tuch zu entfernen. Dieselbe Tabelle nennt eine zweite Ursache für denselben Fehler, die im Herbst eine Rolle spielt: Die Akkutemperatur liegt außerhalb des zulässigen Bereichs, und man soll warten, bis sie wieder zwischen 0 und 45 Grad liegt.

Husqvarna nennt für das Laden einen engeren Bereich, zwischen 5 und 40 Grad. An einem kalten, nassen Herbsttag kann ein Akku, der in der Garage lag, also zu kalt zum Laden sein, und ein Akku, der lange im Gerät gearbeitet hat, zu warm. Beides hat mit nassem Laub nur mittelbar zu tun, aber es bestimmt, wie lange ein Akkugerät an einem solchen Tag läuft.

Für die Laufzeit ist die Nässe ohne Belang, wenn das Gerät nur bläst. Wie lange die Akkugeräte im Themenbereich mit einer Ladung arbeiten, haben nur drei von fünf Herstellern angegeben, und die Angaben liegen auf 100 Wattstunden umgerechnet zwischen 8,3 und 25 Minuten; die Seite zu Akku-Laubsaugern rechnet es für jedes Gerät vor. Die Musterrechnung weiter unten verwendet diese Zahlen.

Eine praktische Regel aus den Anleitungen: Den Akku bei Feuchtigkeit nicht im Freien wechseln oder ablegen, sondern unter einem Dach, und das Gerät nach dem Einsatz abtrocknen, bevor der Akku wieder eingesetzt oder geladen wird. Gardena empfiehlt, Lüftungsschlitze und Kontakte des Akkus gelegentlich mit einem weichen, sauberen und trockenen Pinsel zu reinigen.

Nach dem nassen Einsatz: Fangsack, Rotorraum, Lagerung

Wer feuchtes Material gesaugt hat, hat einen feuchten Sack. Einhell verlangt beim VENTURRO 18/210, nach Beendigung der Arbeit den Auffangsack abzunehmen, umzustülpen und gründlich zu reinigen, um das Entstehen von Schimmel und unangenehmen Gerüchen zu verhindern. Ein stark verschmutzter Fangsack könne mit Wasser und Seife gewaschen werden. Gardena verlangt beim PowerJet Collect, den gereinigten Sack aufzuhängen und vor der nächsten Verwendung vollständig trocknen zu lassen.

Einhell nennt Schimmel und Geruch ausdrücklich als Grund, den Sack nach jeder Arbeit zu reinigen, und Gardena lässt ihn vor dem nächsten Einsatz vollständig trocknen. Wer auf einem Akkugerät mit Sack arbeitet, leert ihn deshalb nach einem feuchten Tag sofort, auch wenn er nur halb voll ist.

Auch das Gerät selbst soll trocken eingelagert werden. Einhell nennt einen dunklen, trockenen und frostfreien Ort mit 5 bis 30 Grad, Gardena einen trockenen, geschlossenen und frostsicheren Ort, Bosch einen sicheren, trockenen Platz. Wer Gartengeräte in einem feuchten Keller aufbewahrt, erfüllt die erste Bedingung nicht; was ein Gerät gegen die Feuchte dort leisten kann, beschreibt die Seite zum Luftentfeuchter für den Keller.

Eine Garage, die im Winter friert, erfüllt die Bedingung frostfrei nicht. Für Akkus ist das besonders wichtig: Gardena nennt für den Betrieb eine Akkutemperatur zwischen 0 und 45 Grad, Husqvarna für das Laden 5 bis 40 Grad. Wer die Geräte in der Garage lässt, holt zumindest die Akkus ins Haus oder hält den Raum über dem Gefrierpunkt; was ein Heizlüfter für Garage und Werkstatt dafür braucht, rechnet die Seite dazu vor.

Bleibt der Rotorraum. Gardena nennt Verschmutzungen im Rotorraum als Ursache dafür, dass der Rotor nicht frei dreht, und verlangt, ihn zu reinigen. Wer nach dem Leeren des Sacks auch einen Blick in den Rotorraum wirft, nach dem Trennen vom Akku und dem Stillstand, erspart sich beim nächsten Einsatz die Diagnose.

Saugen, blasen oder warten?

Der Assistent fasst die Aussagen der Anleitungen für die häufigsten Lagen zusammen. Er fragt nach dem Zustand des Laubs, nach dem Wetter, nach dem Untergrund und nach dem Antrieb, und gibt eine Empfehlung, die sich auf die gelesenen Unterlagen stützt. Wann das Gerät überhaupt laufen darf, regelt nicht die Anleitung, sondern die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung; die Zeiten stehen auf der Seite zu den Ruhezeiten für Laubbläser.

Nasses Laub: saugen, blasen oder warten?

Die Regeln folgen den Bedienungsanleitungen der 15 gelesenen Geräte. Die erste passende Regel gilt.

1. Regnet es gerade oder ist es neblig?
2. Wie ist das Laub?
3. Worauf liegt es?
4. Welcher Antrieb?

Ergebnis

Warten

Husqvarna, Bosch, Black+Decker, Ryobi, Makita und Gardena schließen den Einsatz bei Regen aus, Worx rät davon ab. Rechen und Besen gehen.

Alle Wege dieses Assistenten im Klartext
  1. Wenn Wetter: Ja, Regen oder Nebel, dann Warten. Husqvarna, Bosch, Black+Decker, Ryobi, Makita und Gardena schließen den Einsatz bei Regen aus, Worx rät davon ab. Rechen und Besen gehen.
  2. Wenn Laub: Nass, klebt zusammen und Boden: Kies, Splitt, Beete, dann Rechen. Nasses Laub auf Kies lässt sich nach den Unterlagen weder saugen noch gut blasen; Steine gehören nicht in den Sauger.
  3. Wenn Laub: Nass, klebt zusammen und Antrieb: Kabel, dann Rechen oder warten. Nicht saugen; Einhell rät, nasses Gras mit dem Kabelgerät möglichst zu meiden. Bei trockenem Boden höchstens blasen.
  4. Wenn Laub: Nass, klebt zusammen, dann Blasen, nicht saugen. Hohe Stufe, nah am Boden, mit dem Wind; festsitzendes Laub vorher mit Rechen oder Besen lösen (Gardena, Husqvarna, Greenworks).
  5. Wenn Laub: Leicht feucht, Tau, dann Blasen, Saugen später. Leicht feucht erlaubt nur Einhell, und dieselbe Anleitung verbietet feuchtes Material. Zusammenblasen, saugen, wenn es abgetrocknet ist.
  6. Wenn Laub: Trocken, rieselt und Boden: Kies, Splitt, Beete, dann Blasen auf niedriger Stufe. Gardena: niedrige Drehzahl für leichtes Laub auf Kieselsteinen. Erst auf Rasen oder Pflaster blasen, dort saugen.
  7. Wenn Laub: Trocken, rieselt, dann Saugen. Trockenes Material ist der vorgesehene Einsatz; langsam vor und zurück, keine Haufen ansaugen, Sack leeren, bevor er voll ist.
  8. In jedem anderen Fall: Keine Regel trifft. Für diese Kombination ist keine Empfehlung hinterlegt.

Einordnung dieser Seite nach den Bedienungsanleitungen von Gardena, Husqvarna, Makita, Einhell, Bosch, Black+Decker, Ryobi, Worx und Greenworks, Stand 04.10.2026.

Nur eine Antwort des Assistenten lautet „Saugen“, und sie setzt trockenes Laub auf Rasen oder Pflaster voraus. Alle anderen führen zum Blasen, zum Rechen oder zum Warten. Das ist keine Vorsicht dieser Seite, sondern die Summe dessen, was die Hersteller schreiben.

Musterrechnung: ein nasser Samstag im Oktober

Wie sich die Regeln an einem Tag zusammenfügen, zeigt ein Beispiel. Ein Garten mit Rasen, Pflasterweg und zwei Bäumen in einem allgemeinen Wohngebiet, Freitagnacht hat es geregnet, Samstagmorgen ist es trocken, das Laub ist nass. Das Gerät ist ein Akku-Kombigerät, ein Makita DUB187 mit einem 6,0-Ah-Akku, für den Makita 14 Minuten Laufzeit nennt.

Rechenweg

  1. Erlaubte Zeit am Samstag nach § 7 der 32. BImSchV: 9 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr, zusammen 6 Stunden.
  2. Vormittag, Laub nass: Saugen ist nach der Makita-Anleitung ausgeschlossen. Bleibt Blasen auf einen Haufen am Rand des Pflasters.
  3. Laufzeit für das Blasen: ein Akku, 14 Minuten laut Makita. Mit einem zweiten Akku derselben Größe 28 Minuten.
  4. Energie je Akku: 18 Volt mal 6,0 Amperestunden ergibt 108 Wattstunden; 14 Minuten geteilt durch 108 Wattstunden mal 100 ergibt 13,0 Minuten je 100 Wattstunden.
  5. Nachmittag, 15 bis 17 Uhr: Ist der Haufen abgetrocknet, wird er gesaugt; wenn nicht, mit dem Rechen aufgenommen.
  6. Ergebnis: Von sechs erlaubten Stunden nutzt das Gerät höchstens 28 Minuten. Der Engpass ist nicht die erlaubte Zeit, sondern der Akku, und am Vormittag das nasse Laub.

Die Rechnung zeigt zweierlei. Erstens ist das Zeitfenster der Verordnung an einem solchen Tag nicht die Grenze; das Gerät läuft mit zwei Akkus keine halbe Stunde. Zweitens verschiebt das nasse Laub die Arbeit: Was am Vormittag zusammengeblasen wurde, wird am Nachmittag oder am nächsten trockenen Werktag gesaugt. Wer die Zeiten nach der Verordnung und die Laufzeit des Akkus nebeneinanderlegt, plant den Tag so, dass das Saugen in das Nachmittagsfenster fällt.

Mit einem anderen Gerät ändert sich die Laufzeit, nicht das Muster. Greenworks nennt für den GD24X2BVK4X 8 und 16 Minuten mit zwei 2-Ah- oder zwei 4-Ah-Akkus, Ryobi für den OBV18 je nach Akku 9 bis 34 Minuten. Die Seite zu den Akkugeräten rechnet die Werte auf eine gemeinsame Basis um; für die Musterrechnung genügt es, die eigene Zahl an die Stelle der 14 Minuten zu setzen.

Wo Landes- oder Gemeinderecht enger ist, verschiebt sich die Rechnung. In München etwa dürfen Laubbläser und Laubsammler im Privatgarten samstags nur von 9 bis 12 Uhr laufen, das Nachmittagsfenster entfällt. Das Saugen des abgetrockneten Haufens rückt dann auf einen Werktag. In Berlin sind Laubbläser von März bis August ganz gesperrt; im Oktober gilt das Beispiel dort so wie gerechnet.

Für ein Kabelgerät entfällt die Laufzeitgrenze, dafür kommt das nasse Gras hinzu. Einhell rät, das Betreiben im nassen Gras möglichst zu vermeiden. Am Samstagvormittag nach einer Regennacht wäre das Kabelgerät deshalb in dieser Rechnung gar nicht im Einsatz, am Nachmittag nur, wenn der Rasen abgetrocknet ist.

Rechen, Besen, Nasssauger, Poolsauger: was nasses Laub besser verträgt

Wenn die Laubsauger nasses Laub nicht saugen sollen, bleibt die Frage, womit es weggeht. Die erste Antwort steht in den Anleitungen selbst: Rechen und Besen. Husqvarna und Greenworks empfehlen sie, um festsitzendes Material zu lösen, und Husqvarna rät davon ab, große Laubhaufen mit dem Gerät zu verlagern. Ein Rechen kennt keine Verstopfung, keine Sperrzeit und keinen Akku.

Für nasses Laub an Stellen, an die ein Rechen nicht kommt, gibt es ein Gerät, das für Nässe gebaut ist. Ein Nasssauger nimmt Laub, Wasser und Schmutz gemeinsam auf, etwa in Lichtschächten, auf Kellertreppen oder in Rinnen. Er tut damit genau das, was die Laubsauger-Anleitungen ausschließen.

Laub, das ins Wasser gefallen ist, ist ein Fall für sich. Im Pool ist es eine Aufgabe für einen Poolsauger, nicht für einen Laubsauger am Beckenrand, dessen Anleitung schon feuchtes Material ausschließt. Wer einen Pool im Garten hat, kann ihn abdecken, bevor das meiste Laub fällt, und spart sich damit einen Teil der Arbeit.

Bleibt das Laub, das gar nicht weg muss. Die Stadt München rät auf ihrer Seite zu Laubbläsern und Laubsaugern, Laub wenn möglich natürlich verrotten zu lassen, weil das die Humusbildung fördere, und weist darauf hin, dass Laubsauger mit dem Laub auch Bodentiere entfernen. Unter Hecken und auf Beeten kann nasses Laub deshalb liegen bleiben; dort stört es nicht, und dort wäre ein Sauger ohnehin fehl am Platz.

Für nasses Laub auf dem Rasen bleibt nach den Unterlagen vor allem der Rechen. Einhell rät beim Kabelgerät GC-EL 3024 E, das Betreiben im nassen Gras möglichst zu vermeiden, und die Akkuanleitungen lassen feuchtes Material nicht ansaugen. Ob ein Rasenmäher nasses Laub mitnehmen darf, steht in keiner der gelesenen Anleitungen, denn Rasenmäheranleitungen gehörten nicht dazu.

Auch nach der Kehrmaschine für nasses Laub wird gesucht. Kehrmaschinen wurden für diese Seite nicht ausgewertet. Kehrmaschinen stehen im Anhang der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung unter Nummer 46 und unterliegen damit im Wohngebiet den allgemeinen Sperrzeiten, nicht aber der längeren für Laubbläser und Laubsammler; was das in Uhrzeiten heißt, steht auf der Seite zu den Laubbläser-Ruhezeiten. Der Besen steht nicht im Anhang; ob eine handgeschobene Kehrmaschine ohne Motor gemeint ist, sagt der Anhang nicht ausdrücklich, er nennt nur die Gerätebezeichnung.

Wohin das nasse Laub danach kommt, ob auf den Kompost, ins Hochbeet, in die Biotonne oder zur Sammelstelle, regeln Gemeinden und Entsorger, und dazu sagen die Anleitungen nichts. Auch die Frage, ob nasses Laub verbrannt werden darf, beantwortet nicht die Anleitung eines Laubsaugers. Diese Seite behandelt den Weg vom Boden in den Sack oder auf den Haufen, nicht den Weg danach.

Die Wahl zwischen diesen Werkzeugen hängt am Ort, nicht an der Nässe allein. Auf dem Rasen und dem Weg arbeitet bei Nässe der Rechen, im Lichtschacht der Nasssauger, im Pool der Poolsauger, unter Hecken die Zeit. Der Laubsauger kommt an die Reihe, wenn das Laub trocken ist.

Was die Unterlagen offenlassen

Drei Fragen beantworten die 15 Anleitungen nicht. Die erste ist die Grenze zwischen trocken, leicht feucht und nass. Einhell verwendet zwei der drei Wörter und definiert keines, Makita und Gardena verwenden je eines. Wer wissen will, wie viel Tau noch trocken ist, findet die Antwort in keiner Anleitung.

Die zweite ist, ob die acht Hersteller, die zum Laub schweigen, nasses Laub dulden oder ausschließen. Ihre Anleitungen verbieten Regen am Gerät, aber nicht feuchtes Material im Rohr. Ob ein Garantiefall, der nach dem Saugen von nassem Laub entsteht, anerkannt wird, lässt sich aus den Unterlagen nicht ablesen. Die dritte ist, wie sich die Werbeaussagen von Gardena, Ryobi und Black+Decker zu den Anleitungen verhalten; die Unterlagen selbst klären den Widerspruch nicht, nur der Kundendienst könnte es.

Offen bleibt auch, wie verschiedene Häckselwerke mit feuchtem Material umgehen, und ob die Laufzeit eines Akkus beim Blasen von nassem Laub kürzer ist als bei trockenem. Dazu gibt es in den Unterlagen keine Zahlen, und eigene Messungen gehören nicht zu dieser Seite.

Diese Seite beruht auf den Bedienungsanleitungen der 15 Geräte, auf der Einhell-Kategorieseite zu Laubbläsern und Laubsaugern, auf den Produktseiten und Angeboten mit Werbeaussagen zu nassem Laub und auf der Seite der Stadt München zu Laubbläsern, gelesen am 04.10.2026. Die Anleitungen wurden für die drei Vergleiche dieses Themenbereichs beschafft und dort ausgewertet.

Der eine Satz

Gesaugt wird, was trocken ist; was nass ist, wird geblasen, gerecht oder bis zum nächsten trockenen Tag liegen gelassen.

Sarah Leitner

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Sarah Leitner

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Aktualisierung und Quellenanzeigen
Veröffentlicht
04.10.2026
Zuletzt aktualisiert
04.10.2026
Verfügbarkeit geprüft
04.10.2026

Datenbasis: Herstellerangaben und Produktdatenblätter, öffentlich einsehbare Händlerdaten zu Preis und Verfügbarkeit sowie die aggregierte Bewertungslage. Vor jeder Aktualisierung prüfen wir, ob die verlinkten Produkte noch bestellbar sind, und tauschen aus, was nicht mehr lieferbar ist.

Quellen dieser Einordnung

  1. 1. Einhell VENTURRO 18/210, Produktseite mit Bedienungsanleitungeinhell.de

    Bestimmungsgemäße Verwendung: trockenes bis leicht feuchtes Laub; Abschnitt Laub saugen: keine harten sowie keine feuchten Materialien; Fangsack nach der Arbeit reinigen gegen Schimmel. Abgerufen 04.10.2026.

  2. 2. Einhell: Laubbläser und Laubsaugereinhell.de

    Kategorieseite: letzter Regenschauer idealerweise einige Tage zurück, nasses Laub lasse sich schwieriger aufsaugen und verschmutze das Gerät. Abgerufen 04.10.2026.

  3. 3. Makita DUB187, Produktseite mit Betriebsanleitungmakita.de

    Anmerkung: nasses Laub und Fremdkörper nicht in die Maschine saugen lassen; Staubsack vor dem Vollwerden leeren. Abgerufen 04.10.2026.

  4. 4. Gardena PowerJet Collect 18V P4A sologardena.com

    Anleitung: Saugen nur trockenes Material; hohe Drehzahl ideal für großes und nasses Laub beim Blasen; Fehlertabelle mit Feuchtigkeit an den Akkukontakten. Abgerufen 04.10.2026.

  5. 5. Gardena Gartensauger/-bläser ErgoJet 3000gardena.com

    Produktseite: nasses Laub werde durch die Kratzkante am Rohr eingesaugt; Anleitung: trockenes Material, Ablauf beim Lösen einer Verstopfung. Abgerufen 04.10.2026.

  6. 6. Husqvarna 120iBVhusqvarna.com

    Anleitung: im Laubsaugmodus trockenes Material; nie bei schlechtem Wetter; festsitzenden Unrat mit Harke oder Besen lösen. Abgerufen 04.10.2026.

Was zuletzt geändert wurde

  • 04.10.2026: Ersterstellung. Ratgeber zu nassem Laub aus 15 Bedienungsanleitungen von Einhell, Gardena, Makita, Husqvarna, Bosch, Black+Decker, Worx, Ryobi und Greenworks: keine erlaubt das Saugen von nassem Laub, die drei Einhell-Akkuanleitungen erlauben leicht feuchtes Laub und verbieten feuchtes Material zugleich, Gardena empfiehlt für nasses Laub die hohe Drehzahl beim Blasen. Dazu Werbeaussagen gegen Anleitung, Fehlerdiagnose aus den Störungstabellen, Ablauf beim Lösen einer Verstopfung, Kabel und Akku bei Nässe, Pflege des Fangsacks, Assistent und Musterrechnung.

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