Redaktioneller Ratgeber
Garten & DIY

Laubsauger: Akku, Häcksler, Lautstärke, Ruhezeiten und nasses Laub

Datenbasiert · kein Hands-on-Test

Laubsauger mit Akku oder Kabel, leise oder mit Häcksler: welche Frage wohin führt, was Anleitung und Angebot verschieden angeben und wann das Gerät laufen darf.

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Aktualisiert 04.10.2026
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Autor & Redaktion
Sebastian Krüger
Verantwortliche Redaktion
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Stand des Artikels
Veröffentlicht
04.10.2026
Aktualisiert
04.10.2026

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Sechs Seiten, 17 Laubsauger, Anleitungen, Erklärungen und Rechtstexte, Stand 04.10.2026

Welche Frage wohin führt

Wer einen Laubsauger sucht, hat meist eine von sechs Fragen im Kopf. Wie lange hält der Akku? Wie gut zerkleinert das Gerät das Laub? Wie laut ist es? Brauche ich überhaupt einen Sauger, oder reicht ein Bläser? Wann darf ich ihn benutzen? Und was mache ich, wenn das Laub nass ist? Zu jeder dieser Fragen gibt es in diesem Themenbereich eine eigene Seite. Diese Übersicht ordnet sie, fasst zusammen, was alle sechs gemeinsam herausgefunden haben, und zeigt, welche Seite für welche Lage die richtige ist.

Ihre FrageDie SeiteWas sie liefert
Wie lange arbeitet ein Akkugerät?Akku-Laubsaugerfünf Geräte, Laufzeit je 100 Wattstunden, Akkusysteme
Wie klein wird das Laub im Sack?Laubsauger mit Häckslerfünf Kabelgeräte, Häckselverhältnis in Anleitung, Seite und Angebot
Welches Gerät stört am wenigsten?Leise Laubsaugerfünf Geräte nach garantiertem Schallleistungspegel und Schalldruck am Ohr
Bläser, Sauger oder Rechen?Laubbläser oder LaubsaugerBegriffe der Richtlinie, vier Gabelungen, Gewicht und Lärm des Saugens
Wann darf das Gerät laufen?Laubbläser-Ruhezeiten§ 7 der 32. BImSchV, Berlin, Rheinland-Pfalz, München
Was tun bei nassem Laub?Laubsauger und nasses Laub15 Anleitungen, Fehlerdiagnose, Verstopfung lösen

Die drei oberen Seiten sind Vergleiche mit je fünf Geräten. Die drei unteren sind Ratgeber ohne Produktauswahl. Wer noch nicht weiß, ob er einen Laubsauger braucht, beginnt unten bei der Frage nach Bläser oder Sauger; wer schon weiß, dass er einen will, beginnt oben beim Antrieb. Die Seiten sind so geschrieben, dass jede für sich verständlich ist, und sie verweisen aufeinander, wo eine Frage in die nächste übergeht.

Alle sechs Seiten beruhen auf denselben Unterlagen, gelesen am 04.10.2026: den Bedienungsanleitungen, Konformitätserklärungen und Herstellerseiten von 17 Laubsaugern, den Angeboten bei Amazon, der europäischen Richtlinie 2000/14/EG, der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung und dem Landesrecht von Berlin und Rheinland-Pfalz. Eigene Messungen gehören nicht dazu. Dass alle sechs aus denselben Quellen schöpfen, hat einen Vorteil, den der nächste Abschnitt zeigt: Es lässt sich sehen, was über alle Fragen hinweg gleich ist.

Der Befund: Angebot und Anleitung sagen Verschiedenes

Jede der sechs Seiten ist mit einer anderen Frage gestartet, und jede ist an derselben Stelle hängen geblieben. Die Zahl, nach der man einen Laubsauger auswählen möchte, steht selten dort, wo man sie sucht, und wo sie steht, steht sie oft anders als in der Anleitung. Für die Laufzeit, das Häckseln, die Lautstärke und das nasse Laub lässt sich das auszählen.

Laufzeit vom Herstellergenannt (Akku)3 von 5 Herstellern %Häckselverhältnis in derAnleitung3 von 5 Anleitungen %Häckselverhältnis überallgleich1 von 5 Geräten %▶ Garantierter Schallpegelim Angebotsfeld4 von 17 Angeboten %Nasses Laub zum Saugenerlaubt0 von 15 Anleitungen %
Wie oft die gesuchte Angabe in den Unterlagen steht. Anteil der Geräte oder Unterlagen, die die jeweilige Angabe enthalten; Grundgesamtheit je Zeile in der Anzeige.
Die Werte als Liste
  • Laufzeit vom Hersteller genannt (Akku): 3 von 5 Herstellern %
  • Häckselverhältnis in der Anleitung: 3 von 5 Anleitungen %
  • Häckselverhältnis überall gleich: 1 von 5 Geräten %
  • Garantierter Schallpegel im Angebotsfeld: 4 von 17 Angeboten %
  • Nasses Laub zum Saugen erlaubt: 0 von 15 Anleitungen %
Auszählungen der Seiten zu Akku-Laubsaugern, Laubsaugern mit Häcksler, leisen Laubsaugern und nassem Laub, Stand 04.10.2026.

Die Balken zeigen ein Muster, kein Versagen einzelner Marken. Bei keiner Frage steht die gesuchte Angabe vollständig und einheitlich in allen Unterlagen. Mal fehlt sie, mal steht sie nur in der Werbung, mal steht sie in der Anleitung anders als im Angebot. Und an zwei Stellen widerspricht sich ein Hersteller selbst: Bosch nennt für den UniversalGardenTidy 3000 ein Zerkleinerungsverhältnis von 12 zu 1 und schreibt im selben Heft, das Produkt dürfe nicht als Häcksler verwendet werden; Einhell erlaubt in drei Anleitungen leicht feuchtes Laub und verbietet wenige Seiten später feuchtes Material.

Für den Kauf folgt daraus eine Regel, die auf jeder der sechs Seiten wiederkehrt: Die Anleitung ist die verlässlichste Quelle, das Angebot die unzuverlässigste. Die Anleitung beschreibt, wofür das Gerät bestimmt ist, und sie enthält die Pflichtangaben aus der Konformitätserklärung. Das Angebot ist ein Verkaufstext, in dem Felder wie „Geräuschpegel“ mit Zahlen gefüllt sind, deren Herkunft nicht immer erkennbar ist.

Die folgenden sechs Abschnitte zeigen, wo der Befund auf welcher Seite ausgeführt ist. Danach kommen die Grundlagen, die für alle Fragen gelten: was ein Laubsauger im Sinne des Gesetzes ist, wie Antrieb, Gewicht, Sack und Lautstärke zusammenhängen, was das Recht verlangt, und welche Seite für welche Lage passt. Am Ende steht, wie alt die Angaben sind und was sich bis zur nächsten Prüfung ändern kann.

Verzweigung 1: die Laufzeit, die drei von fünf nennen

Wer einen Akku-Laubsauger kauft, will wissen, wie lange eine Ladung reicht. Von den fünf Herstellern, deren Geräte der Vergleich der Akku-Laubsauger nach Laufzeit und Akkusystem gegenüberstellt, nennen drei eine Laufzeit, jeder für einen anderen Akku. Makita gibt für den DUB187 14 Minuten mit einem 18-Volt-Akku von 6,0 Amperestunden an, Ryobi für den OBV18 9 bis 34 Minuten mit Akkus von 2,0 bis 8,0 Amperestunden, und das nur auf der britischen Herstellerseite, Greenworks für den GD24X2BV 8 und 16 Minuten mit zwei 24-Volt-Akkus von 2 oder 4 Amperestunden. Einhell und Worx nennen weder auf der Herstellerseite noch in der Anleitung eine Laufzeit.

Weil die Akkus verschieden groß sind, lassen sich die Minuten nicht direkt vergleichen. Die Vergleichsseite rechnet sie deshalb auf die Energie um, Minuten je 100 Wattstunden. Dann liegen die Angaben zwischen 8,3 Minuten bei Greenworks und 25 Minuten bei Ryobi mit dem kleinsten Akku, Makita liegt bei 13,0. Das ist ein Unterschied um den Faktor drei, und er sagt nichts darüber, welches Gerät besser ist, denn die Hersteller messen nicht unter gleichen Bedingungen. Er zeigt nur, wie wenig eine Minutenangabe ohne Akkugröße bedeutet.

Die Seite ordnet die fünf Geräte außerdem nach dem Akkusystem, denn für viele Käufer ist das die eigentliche Entscheidung. Einhell setzt auf Power X-Change mit 18 Volt, Makita auf LXT mit 18 Volt, Ryobi auf ONE+ mit 18 Volt, Worx auf PowerShare mit zwei 20-Volt-Akkus, Greenworks auf zwei 24-Volt-Akkus. Wer schon Akkus eines dieser Systeme besitzt, hat die Wahl meist getroffen, bevor er die erste Laufzeit liest. Wie man die fehlende Zahl mit einer Stoppuhr selbst ermittelt, steht ebenfalls dort. Die Seite rechnet auch ein Beispiel durch: Ryobi gibt für den OBV18 bis zu 400 Quadratmeter mit einem 5-Ah-Akku an; für 300 Quadratmeter braucht das Gerät danach rund 68 der 90 Wattstunden dieses Akkus. Mit dem 4-Ah-Akku, 72 Wattstunden und 17 Minuten laut Tabelle, bleibt eine Minute Luft, mit dem 5-Ah-Akku und 21 Minuten bleiben fünf.

Verzweigung 2: das Häckselverhältnis, das nur einmal überall gleich ist

Kabelgeräte mit Häcksler werben mit einem Verhältnis: 10 zu 1, 12 zu 1, 16 zu 1. Gemeint ist, dass zehn, zwölf oder sechzehn Säcke unzerkleinertes Laub in einen Sack passen. Die Seite zu Elektro-Laubsaugern, die das Laub zerkleinern, hat für fünf Geräte nachgesehen, wo diese Zahl steht. Nur bei Gardena steht sie in Anleitung, Herstellerseite und Angebot gleich, 16 zu 1 für den ErgoJet 3000. Bosch nennt 12 zu 1 nur in der Anleitung des UniversalGardenTidy 3000, Ryobi 16 zu 1 in der Tabelle der Anleitung und beschreibt die Funktion im Text als leichtes Mulchen.

Einhell nennt für den GC-EL 3024 E 10 zu 1 und Black+Decker für den BEBLV300 16 zu 1 nur auf der Herstellerseite und im Angebot, nicht in der Anleitung. Keine der fünf Unterlagen beschreibt, wie das Verhältnis ermittelt wird. Die Zahl ist also eine Herstellerangabe ohne Messvorschrift, und zwei Geräte mit derselben Zahl können im Sack sehr verschieden aussehen. Auch die Akkugeräte nennen Verhältnisse: Gardena für den PowerJet Collect 10 zu 1, Bosch für den UniversalGardenTidy 2300 12 zu 1. Und die Hersteller verwenden für dieselbe Sache verschiedene Wörter, Häckselverhältnis, Mulchverhältnis, Zerkleinerungsverhältnis, Häckselrate, Untersetzungsverhältnis, was den Vergleich zusätzlich erschwert.

Die Seite fand noch einen zweiten Befund, der über das Häckseln hinausgeht. Am Amazon-Angebot des Bosch UniversalGardenTidy 3000 hängt als Bedienungsanleitung die eines Fenstersaugers. Die richtige Anleitung lag am Prüftag nur auf der Bosch-Seite, auf der das Gerät selbst nicht mehr gelistet war. Wer vor dem Kauf die Anleitung lesen will, und das empfehlen alle sechs Seiten, sollte prüfen, ob es die richtige ist.

Verzweigung 3: zwei Zahlen für „leise“

Für die Lautstärke gibt es zwei Zahlen, und die Seite zu Laubsaugern, die Nachbarn und Gehör schonen, stellt sie nebeneinander. Der garantierte Schallleistungspegel ist die Zahl, die auf dem Gerät stehen muss; er beschreibt, wie viel Schall das Gerät insgesamt abstrahlt, und ist die Zahl für die Nachbarn. Der Schalldruckpegel am Ohr beschreibt, was beim Benutzer ankommt, und ist die Zahl für das eigene Gehör.

Nach dem garantierten Schallleistungspegel ist der Gardena PowerJet Collect 18V am leisesten, mit 95 dB(A) im Saugbetrieb. Nach dem Schalldruck am Ohr ist es der Einhell VENTURRO 18/210 mit 75,4 dB(A). Die beiden Rangfolgen der fünf leisesten Geräte stimmen nur an einer von fünf Stellen überein, beim Makita DUB187 auf Platz zwei. Am Ohr liegen die fünf um 10,6 Dezibel auseinander, bei der garantierten Schallleistung um 5.

Die Seite zeigt außerdem, dass die Lautstärke im Betrieb von der Stufe abhängt, auf der man arbeitet, und dass die Hersteller die Stufen sehr verschieden regeln. Gardena bietet drei feste Drehzahlen und einen Boost, Makita einen Hebel, der eine Stufe hält, Einhell einen Drehzahlregler, Bosch eine stufenlose Luftgeschwindigkeit zwischen 165 und 285 Kilometern pro Stunde, Husqvarna einen Energiesparmodus und einen Boost. Wer auf niedriger Stufe arbeitet, ist leiser unterwegs, als das Typenschild sagt.

Der zweite Befund dieser Seite ist eine Auszählung. Von 17 Laubsaugern, deren Unterlagen im Themenbereich gelesen wurden, zeigt das Amazon-Feld „Geräuschpegel“ nur bei vier den garantierten Schallleistungspegel. Bei fünf steht dort eine andere Größe oder eine Zahl ohne Beleg, bei einem eine Zahl ohne prüfbare Unterlage, bei sieben nichts. Wer im Angebot nach dem leisesten Gerät sortiert, sortiert also nach Zahlen, die zum großen Teil nicht vergleichbar sind.

Verzweigung 4:17 Laubsauger, 17 Laubbläser

Die Frage „Laubbläser oder Laubsauger?“ klingt nach einer Wahl zwischen zwei Gerätearten. Im Gesetz sind es auch zwei: Die Richtlinie 2000/14/EG führt den Laubbläser unter Nummer 34 und den Laubsammler unter Nummer 35, und die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung übernimmt beide Nummern. Im Handel aber, das zeigt die Seite Laubbläser oder Laubsauger: was besser zum Garten passt, ist jeder der 17 gelesenen Laubsauger zugleich ein Laubbläser. Die Wahl lautet in Wahrheit: reiner Bläser oder Kombigerät.

Das Kombigerät bezahlt das Saugen mit Gewicht und Lautstärke. Wo Hersteller beide Betriebsarten getrennt angeben, wiegt es als Sauger 0,6 bis 1,3 Kilogramm mehr als als Bläser, und der garantierte Schallleistungspegel liegt beim Saugen zwei Dezibel höher, bei Gardena 95 gegen 93, bei Bosch 99 gegen 97. Die Richtlinie verlangt für Kombigeräte, beide Betriebsarten zu prüfen, und erklärt den höheren Wert für maßgeblich. Für Pflaster, Terrassen und Einfahrten ist dagegen ausdrücklich der Bläser gebaut: Gardena und Husqvarna beschreiben den Blasbetrieb als Mittel, Schmutz aus Ecken, Fugen und Spalten zwischen Fliesen oder Ziegeln zu holen, wohin keine Saugdüse kommt.

Die Seite führt mit vier Fragen zur passenden Bauart: wohin das Laub soll, auf welchem Boden es liegt, wie viel es ist und ob es nass ist. Sie fand außerdem einen Fehler in einer Konformitätserklärung: Bosch ordnet in der Erklärung vom 8. September 2023 den Saugbetrieb der Nummer 34 und den Blasbetrieb der Nummer 35 zu, vertauscht also die beiden Begriffe des Gesetzes.

Verzweigung 5:36 Stunden in der Woche

Wann ein Laubsauger laufen darf, regelt § 7 der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung. In Wohngebieten sind Laubbläser und Laubsammler werktags nur von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr erlaubt, sonn- und feiertags gar nicht. Zusammengezählt sind das 36 Stunden in einer Woche ohne Feiertag; ein Rasenmäher darf 78. Die Seite zu den erlaubten Zeiten für Laubbläser und Laubsauger beginnt mit dem Wortlaut der Vorschrift und arbeitet sich von der Pflicht über die Folge bis zur Ausnahme vor.

Der Befund dieser Seite ist, dass dieselbe Arbeit an verschiedenen Orten verschieden behandelt wird. Am Samstag um 16 Uhr ist das Laubblasen nach Bundesrecht und in Rheinland-Pfalz erlaubt, in München für Privatleute verboten und in Berlin nur von September bis Februar erlaubt. Die bundesrechtliche Ausnahme für Geräte mit EU-Umweltzeichen fehlt in Rheinland-Pfalz und München, und keine der gelesenen Anleitungen nennt ein solches Zeichen. Auch die Bußgeldrahmen unterscheiden sich: bis 50.000 Euro nach Bundesrecht und in Berlin, bis 5.000 Euro nach dem Landesgesetz von Rheinland-Pfalz und nach dem Bayerischen Immissionsschutzgesetz für Verstöße gegen eine Gemeindeverordnung wie die Münchner.

Eine offene Frage bleibt: Die Berliner Saisonregel nennt nur Laubbläser, nicht Laubsammler. Ob ein Kombigerät, das gerade nur saugt, im Mai in Berlin laufen darf, beantwortet das Gesetz nicht. Weil alle 17 Laubsauger zugleich Laubbläser sind, betrifft die Frage praktisch jedes Gerät im Handel.

Verzweigung 6: null von fünfzehn

Kann man mit einem Laubsauger nasses Laub saugen? Die Seite Laubsauger und nasses Laub hat 15 Bedienungsanleitungen gelesen, und keine erlaubt es. Vier verlangen trockenes Material oder verbieten nasses Laub ausdrücklich, drei erlauben leicht feuchtes Laub und verbieten feuchtes Material zugleich, acht sagen zum Laub nichts und warnen nur vor Regen am Gerät.

Außerhalb der Anleitungen klingt es anders. Gardena schreibt auf der Produktseite zum ErgoJet 3000, sogar nasses Laub werde durch die Kratzkante eingesaugt, Ryobi wirbt im Angebot für den RBV3000CESV mit dem Entfernen auch von nassem Laub. Die einzige Empfehlung für nasses Laub, die in einer Anleitung steht, gilt dem Blasen: Gardena nennt für den PowerJet Collect die hohe Drehzahl gut geeignet für großes und nasses Laub. Einhell rät auf seiner Website zu einem Tag, an dem der letzte Regenschauer einige Tage zurückliegt, weil nasses Laub sich schwieriger aufsaugen lasse und das Gerät mehr verschmutze.

Die Seite übersetzt das in eine Fehlerdiagnose aus den Störungstabellen der Hersteller, einen Ablauf für das Lösen einer Verstopfung und einen Merksatz: Gesaugt wird, was trocken ist. Was nass ist, wird geblasen, gerecht oder liegen gelassen, bis es trocken ist.

Was ein Laubsauger ist, im Gesetz und im Handel

Die Richtlinie 2000/14/EG beschreibt den Laubsammler als motorgetriebene Maschine zum Sammeln von Laub mit Hilfe eines Sauggeräts, das einen Unterdruck erzeugt, mit Saugdüse und Sammelbehälter. Den Laubbläser beschreibt sie als motorgetriebene Maschine, die Laub und anderes Material mit einem Hochgeschwindigkeitsluftstrom von Rasenflächen, Wegen und Straßen entfernt. Beide können tragbar oder nicht tragbar, aber beweglich sein; auch ein fahrbarer Laubsauger auf Rädern ist also ein Laubsammler.

Was der Handel Laubsauger nennt, ist im Gesetz also der Laubsammler, und weil alle gelesenen Geräte auch blasen, ist es zugleich ein Laubbläser. Die fünf Kabelgeräte des Häcksler-Vergleichs und mehrere Akkugeräte haben dazu ein Häckselwerk, das das Laub beim Saugen zerkleinert, bevor es im Sack landet. Hersteller nennen das Häckseln, Mulchen oder Zerkleinern, und sie meinen dasselbe.

Für den Gebrauch ist der Unterschied zwischen Laubbläser und Laubsammler nur an einer Stelle wichtig: bei der Lautstärke. Ein Kombigerät muss nach der Richtlinie in beiden Betriebsarten geprüft werden, und auf dem Typenschild steht der höhere Wert. Für die Sperrzeiten ist es gleich, denn § 7 nennt beide Nummern in derselben Aufzählung. Nur in Berlin nennt die Saisonregel ausschließlich den Laubbläser. Was „garantiert“ heißt, legt die Richtlinie in Artikel 3 fest: ein nach Anhang III bestimmter Schallleistungspegel, der die Unsicherheiten aus Produktionsschwankungen und Messverfahren enthält und dessen Einhaltung der Hersteller bestätigt.

Keine Laubsauger im Sinne dieser Seiten sind Nasssauger, Poolsauger und Kehrmaschinen. Für Laub im Lichtschacht oder auf der Kellertreppe, das nass zwischen Wasser und Schmutz liegt, ist ein Nasssauger für Wasser und Schmutz gebaut; für Laub im Becken ein Poolsauger. Beide tun, was die Anleitungen der Laubsauger ausschließen.

Akku, Kabel, Benzin: drei Antriebe

Die 17 gelesenen Geräte verteilen sich auf zwei Antriebe. Akkugeräte arbeiten mit 18 Volt bei Einhell, Makita, Ryobi und Gardena, mit zwei 20-Volt-Akkus bei Worx, zwei 24-Volt-Akkus bei Greenworks und 36 Volt bei Husqvarna. Kabelgeräte nennen 1.600 bis 3.000 Watt, vier der fünf Häcksler im Vergleich 3.000 Watt. Benzingeräte wurden für diesen Themenbereich nicht ausgewertet; zu ihnen nennen die sechs Seiten keine Zahlen.

Der Akku bringt Bewegungsfreiheit und kostet Laufzeit. Das Kabel bringt Dauerleistung und kostet Reichweite. Bosch nennt als einziger Hersteller eine Länge für die Verlängerung, höchstens 30 Meter bei 1,25 oder 1,5 Quadratmillimetern, Einhell verlangt mindestens 1,5 Quadratmillimeter, und alle Anleitungen der Kabelgeräte verlangen oder empfehlen einen Fehlerstromschutzschalter. Ryobi nennt für den RBV3000CESV einen Fehlerstromschutzschalter mit höchstens 30 Milliampere, Einhell verlangt für den GC-EL 3024 E spritzwassergeschützte Steckverbindungen mit Schutzkontakt, Black+Decker, das Kabel stets hinter dem Benutzer zu führen. Wer keine Steckdose in Reichweite hat oder schon Akkus eines Systems besitzt, wählt meist den Akku.

Die Betriebskosten eines Kabelgeräts lassen sich ausrechnen. Bei einem Strompreis von 37,0 Cent je Kilowattstunde, den der BDEW in seiner Strompreisanalyse vom August 2026 für Haushalte nennt, kostet eine Stunde mit 3.000 Watt 1,11 Euro, wenn das Gerät die ganze Zeit mit voller Leistung läuft. Die Seite zu den Häckslern enthält einen Rechner, mit dem sich die eigene Nutzung einsetzen lässt.

Für den Antrieb gelten dieselben Zeiten. § 7 der Lärmschutzverordnung unterscheidet nicht nach Akku, Kabel oder Benzin, und die Münchner Verordnung zählt Laubbläser und Laubsammler mit Verbrennungs- und mit Elektromotor ausdrücklich auf. Ein Akku-Laubsauger darf sonntags so wenig laufen wie ein Benzingerät.

Bei Nässe unterscheiden sich die Antriebe dagegen. Das Kabelgerät hat das Kabel im nassen Gras, und Einhell rät für den GC-EL 3024 E, das Betreiben im nassen Gras möglichst zu vermeiden. Das Akkugerät hat den Akku, und Gardena nennt Feuchtigkeit zwischen den Akkukontakten als Grund dafür, dass das Gerät nicht startet. Keines von beiden ist für Regen gebaut.

Akkusysteme: was schon im Regal liegt

Bei Akkugeräten fällt die wichtigste Entscheidung oft vor jedem Datenblatt. Jedes Gerät ist für die Akkus seines eigenen Systems gebaut, und die Anleitungen sind da eindeutig. Einhell schreibt, der VENTURRO dürfe nur mit Akkus der Power-X-Change-Serie verwendet werden. Makita listet für den DUB187 die zulässigen Akkus auf und warnt, andere Akkus brächten Verletzungs- und Brandgefahr. Worx verlangt für den WG583E.9 zwei gleiche PowerShare-Akkus mit gleichem Ladestand.

Die übrigen Systeme im Themenbereich sind Ryobi ONE+ mit 18 Volt, Greenworks mit zwei 24-Volt-Akkus, Husqvarna BLi-X mit 36 Volt und Gardena mit dem markenübergreifenden System POWER FOR ALL, ebenfalls 18 Volt. Wer bereits Akkus eines dieser Systeme für Rasentrimmer, Heckenschere oder Bohrschrauber besitzt, kauft das Gerät meist ohne Akku und spart den teuersten Teil. Wer noch keine hat, entscheidet mit dem Laubsauger zugleich über das System für die nächsten Gartengeräte.

Husqvarna zeigt am deutlichsten, wie stark die Laufzeit am Akku hängt. Der Hersteller veröffentlicht für den 120iBV eine Tabelle für sieben Akkus des Systems, ausdrücklich als Höchstwerte im Energiesparmodus: 13 Minuten mit dem kleinsten Akku B70, 25 Minuten mit dem B140, bis zu einer Stunde und 33 Minuten mit dem B540X. Dasselbe Gerät läuft also je nach Akku das Siebenfache, und die Angabe gilt für den Sparmodus, nicht für die volle Leistung.

Beim Akku zählt auch, wie er gelagert und geladen wird. Husqvarna nennt für das Laden 5 bis 40 Grad, Gardena für den Betrieb eine Akkutemperatur zwischen 0 und 45 Grad, Makita rät, Akkus nachzuladen, wenn sie länger als sechs Monate liegen. Ein Laubsauger wird im Herbst gebraucht und den Rest des Jahres gelagert; wer den Akku auch in anderen Geräten nutzt, hält ihn im Gebrauch, wer ihn nur für den Laubsauger hat, lädt ihn vor dem Winter und im Frühjahr nach.

Die Vergleichsseite zu den Akkugeräten ordnet die fünf Kandidaten ausdrücklich nach dem System, mit einem Entscheidungsbaum, der beim vorhandenen Akku beginnt. Sie rechnet außerdem vor, ob für eine bestimmte Fläche ein Akku reicht oder ein zweiter nötig ist, und wie man die Laufzeit selbst misst, wenn der Hersteller keine nennt.

Wie laut ein Laubsauger ist

Die Skala ordnet die garantierten Schallleistungspegel der 13 Geräte aus den drei Vergleichen ein; die beiden Bosch-Geräte haben denselben Wert. Der niedrigste ist der des Gardena PowerJet Collect 18V mit 95 dB(A), der höchste der des Ryobi RBV3000CESV mit 108 dB(A) im Blasbetrieb. Der Median der 13 Werte liegt bei 102 dB(A), dem Wert des Gardena ErgoJet 3000.

◆ 95 bis 100: die fünf leisesten94 bis 100● 102 bis 104: die Mitte100 bis 104■ 106 bis 108: die lautesten104 bis 109Median: 102 dB(A): 102 dB(A)Skala von 94 bis 109 dB(A)Eingeordnet: 102 bis 104: die Mitte
Garantierter Schallleistungspegel der gelesenen Laubsauger. 13 Geräte aus den drei Vergleichen; Werte aus Anleitung oder Konformitätserklärung, bei Kombigeräten der höhere Wert. Median: 102 dB(A) liegt bei 102 dB(A) und damit im Abschnitt 102 bis 104: die Mitte.Anleitungen und Konformitätserklärungen von Gardena, Makita, Einhell, Bosch, Husqvarna, Worx, Black+Decker, Ryobi und Greenworks, Stand 04.10.2026.

Zwischen 95 und 108 Dezibel liegen 13 Dezibel. Der Abstand ist größer, als er klingt, denn die Dezibel-Skala ist logarithmisch. Die Seite zu leisen Laubsaugern rechnet vor, was zwei Dezibel bedeuten: rund das 1,6-Fache der abgestrahlten Schallenergie. Die fünf leisesten Geräte liegen zwischen 95 und 100, drei Geräte teilen sich den Wert 104, Greenworks liegt bei 106, Ryobis Kabelgerät bei 108. Wie der garantierte Wert aus der Messung entsteht, ist nicht bei allen gleich nachvollziehbar: Bosch nennt für den UniversalGardenTidy gemessene 98 dB(A) mit einer Unsicherheit von 2,5 und garantiert 99, also weniger als Messwert plus Unsicherheit; bei Einhell, Worx und Makita liegt der garantierte Wert über dieser Summe.

Für das eigene Gehör zählt der Schalldruck am Ohr. Er reicht bei den gelesenen Geräten von 75,4 dB(A) beim Einhell VENTURRO 18/210 bis 98,3 beim Ryobi RBV3000CESV im Blasbetrieb; die meisten liegen zwischen 80 und 90, Black+Decker und Greenworks bei 90. Die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung setzt für Beschäftigte einen unteren Auslösewert von 80 und einen oberen von 85 dB(A) über einen Achtstundentag. Für den Garten gilt sie nicht, als Maßstab taugt sie: Wer mit einem Gerät über 85 dB(A) am Ohr länger arbeitet, trägt Gehörschutz; alle 14 durchsuchten Anleitungen erwähnen ihn ohnehin.

Lautstärke und Sperrzeit hängen im Bundesrecht nicht zusammen. Ein Laubsauger mit 95 dB(A) hat dieselben Zeiten wie einer mit 108. Unter den gelesenen Regelwerken macht nur München für Rasenmäher eine Ausnahme nach dem Schallleistungspegel, für Laubbläser nicht. Wer leise kauft, kauft für die Nachbarn und das eigene Gehör, nicht für mehr Betriebszeit.

Gewicht, Sack und Luft: was die Datenblätter vergleichbar macht

Die Gewichte der gelesenen Geräte liegen ohne Akku zwischen 2,9 und 5,1 Kilogramm, vom Worx WG583E.9 als Bläser bis zum Ryobi RBV3000CESV in der kombinierten Betriebsart. Akkugeräte wiegen ohne Akku oft weniger, mit Akku mehr: Makita gibt für den DUB187 3,0 Kilogramm an, mit Akku 3,7 bis 4,0, Worx für den WG583E.9 2,9 Kilogramm als Bläser und 3,8 als Sauger, mit Akkus 4,2 und 5,1. Wer ein Gerät eine halbe Stunde tragen will, rechnet mit dem Gewicht im Saugbetrieb und mit Akku.

Der Fangsack fasst bei den gelesenen Geräten zwischen 25 Litern beim Makita DUB187 und 72 Litern beim Black+Decker BEBLV300, der einen Rucksack statt eines Sacks hat. Die meisten liegen zwischen 35 und 50 Litern. Ein großer Sack bedeutet weniger Leeren und mehr Gewicht am Gerät; mit Häcksler passt mehr Laub in denselben Sack.

Die Luftgeschwindigkeit ist die Zahl, mit der Hersteller am liebsten werben, und die am schlechtesten vergleichbare. Die Angaben reichen von 165 Kilometern pro Stunde bei Bosch in der niedrigsten Stufe bis 404 bei Black+Decker, die nur auf Herstellerseite und im Angebot steht, nicht in der Anleitung. Makita gibt die Geschwindigkeit in Metern pro Sekunde an, 64 maximal und 52 im Mittel, umgerechnet rund 230 und 187 Kilometer pro Stunde; Worx nennt auf der Seite oben 355, in der Tabelle 335 Kilometer pro Stunde.

Die Luftmenge, also wie viel Luft das Gerät je Zeit bewegt, nennen nicht alle, und die, die sie nennen, nennen sie in verschiedenen Einheiten: Liter je Sekunde, Kubikmeter je Stunde, Kubikmeter je Minute. Für das Blasen ist sie mindestens so wichtig wie die Geschwindigkeit, für das Saugen erst recht. Eine Saug- oder Blaskraft in Newton geben nur Gardena und Husqvarna an, 5,4 und 7,2.

Die drei Vergleichsseiten führen diese Werte in Tabellen mit Quellenangabe, und wo Anleitung und Angebot abweichen, stehen beide. Für eine erste Einordnung genügt: Gewicht mit Akku und im Saugbetrieb, Sackvolumen und garantierter Schallleistungspegel sind die Zahlen, die sich zwischen Geräten vergleichen lassen; Luftgeschwindigkeit und Laufzeit sind es nur mit Vorsicht.

Die 13 Geräte der drei Vergleiche auf einen Blick

Die drei Vergleichsseiten stellen zusammen 13 verschiedene Geräte vor; zwei davon, der Einhell VENTURRO 18/210 und der Makita DUB187, stehen sowohl im Vergleich der Akkugeräte als auch in dem der leisen Geräte. Die Tabelle zeigt für alle 13 die Angaben, die sich zwischen Geräten vergleichen lassen, jeweils aus Anleitung, Konformitätserklärung oder Herstellerseite. Wo der Hersteller Saug- und Blasbetrieb getrennt angibt, stehen beide Werte.

GerätAntriebgarantierter SchallleistungspegelGewicht laut HerstellerFangsackVergleich
Gardena PowerJet Collect 18VAkku, 18 V POWER FOR ALL95 Saugen / 93 Blasen3,56 kg mit Fangsack30 lleise
Makita DUB187Akku, 18 V LXT973,0 kg, mit Akku 3,7 bis 4,025 lAkku, leise
Einhell VENTURRO 18/210Akku, 18 V Power X-Change983,0 kg45 lAkku, leise
Bosch UniversalGardenTidy 2300Kabel, 1.600 bis 2.300 W99 Saugen / 97 Blasen4,7 Saugen / 3,4 Blasen45 lleise
Bosch UniversalGardenTidy 3000Kabel, 1.600 bis 3.000 W99 Saugen / 97 Blasen4,7 Saugen / 3,4 Blasen50 lHäcksler
Husqvarna 120iBVAkku, 36 V BLi-X1004,6 kg ohne AkkuVolumen nicht genanntleise
Gardena ErgoJet 3000Kabel, 3.000 W102höchstens 4,8 kg45 lHäcksler
Worx WG583E.9Akku, 2 × 20 V PowerShare1032,9 Blasen / 3,8 Saugen ohne Akkus35 lAkku
Ryobi OBV18Akku, 18 V ONE+1043,7 kg, mit 5-Ah-Akku 4,4435 lAkku
Einhell GC-EL 3024 EKabel, 3.000 W1043,3 kgca. 40 lHäcksler
Black+Decker BEBLV300Kabel, 3.000 W1043,6 Gebläse / 4,4 Sauger72 l RucksackHäcksler
Greenworks GD24X2BVAkku, 2 × 24 V1064,35 kg laut Anleitung45 l laut TabelleAkku
Ryobi RBV3000CESVKabel, 3.000 W108 Blasen4,1 Blasen / 4,7 Saugen45 l laut AngebotHäcksler

Die Tabelle ist nach dem garantierten Schallleistungspegel geordnet, weil das die einzige Zahl ist, die nach derselben Vorschrift ermittelt wird und auf jedem Gerät stehen muss. Auffällig ist, wie wenig Antrieb und Lautstärke zusammenhängen: Unter den fünf leisesten sind drei Akku- und zwei Kabelgeräte, unter den fünf lautesten drei Kabel- und zwei Akkugeräte. Ein Akkugerät ist also nicht von selbst leise, und ein Kabelgerät nicht von selbst laut.

Bei Gewicht und Sack lohnt der zweite Blick in die Spalten. Mehrere Hersteller geben das Gewicht ohne Akku an, andere mit Fangsack, wieder andere getrennt nach Betriebsart. Ein Vergleich der nackten Zahlen führt deshalb leicht in die Irre; die Vergleichsseiten nennen bei jedem Gerät, worauf sich die Angabe bezieht. Auch die Sackvolumen stammen aus verschiedenen Quellen, bei Greenworks nennt die Anleitung in der Tabelle 45 und im Text 40 Liter.

Vibration und Gehör: was die Arbeitsschutzwerte sagen

Neben der Lautstärke nennen die Anleitungen einen zweiten Belastungswert, die Vibration am Griff. Sie reicht bei den gelesenen Geräten von unter 2,5 Metern je Quadratsekunde bei mehreren Herstellern bis 5,64 beim Einhell VENTURRO 18/210 und 6,8 am hinteren Griff des Ryobi RBV3000CESV. Husqvarna gibt für den 120iBV 1,4 vorn und 1,7 hinten an.

Die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung nennt für Hand-Arm-Vibrationen bei Beschäftigten einen Auslösewert von 2,5 und einen Expositionsgrenzwert von 5 Metern je Quadratsekunde, bezogen auf einen Achtstundentag. Die Verordnung erlaubt, die Belastung aus Herstellerangaben abzuschätzen, und verlangt, beide Hände zu betrachten; der höhere Wert zählt. Die Seite zu den Häckslern stellt die Werte der fünf Kabelgeräte gegen diese Schwellen.

Für Privatleute gilt die Verordnung nicht. Als Maßstab taugt sie trotzdem, besonders für alle, die viel Fläche haben und lange am Stück arbeiten. Einhell und Ryobi raten in den Anleitungen zu regelmäßigen Pausen, Einhell dazu, die Hände warm zu halten und die Arbeitsabläufe gut zu planen. Gardena schreibt für den PowerJet Collect zudem, er sei nicht für den Langzeitbetrieb im professionellen Einsatz geeignet.

Beim Gehör gilt dasselbe. Alle durchsuchten Anleitungen erwähnen Gehörschutz, und die Schalldruckwerte am Ohr liegen bei den meisten Geräten zwischen 80 und 90 dB(A). Wer nur eine halbe Stunde im Jahr arbeitet, mag das für übertrieben halten. Für den Herbst mit vielen Bäumen und großen Flächen ist der Gehörschutz kein Zubehör, sondern Teil der Arbeit.

Recht in drei Ebenen: Kennzeichnung, Uhrzeit, Nachbar

Das Recht trifft den Laubsauger auf drei Ebenen. Die erste ist die Kennzeichnung: Nach § 3 der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung muss auf jedem Gerät die CE-Kennzeichnung und der garantierte Schallleistungspegel sichtbar, lesbar und dauerhaft angebracht sein, und dem Gerät muss eine Kopie der Konformitätserklärung beiliegen. Einen Grenzwert für die Lautstärke gibt es für Laubbläser und Laubsammler nicht, nur die Pflicht zur Angabe.

Die zweite Ebene ist die Uhrzeit. § 7 erlaubt Laubgeräte in Wohngebieten werktags von 9 bis 13 und von 15 bis 17 Uhr. Länder und Gemeinden dürfen strenger sein, und mehrere sind es: Berlin sperrt Laubbläser von März bis August und dehnt die Zeiten auf Misch-, Dorf-, urbane und Kerngebiete aus, Rheinland-Pfalz verlangt eine Mittagsruhe für alle Geräte, München begrenzt den Privatgarten auf 9 bis 12 Uhr und werktags 15 bis 17 Uhr. Ein Verstoß gegen § 7 kann mit bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Ausnahmen gibt es wenige: Auf Bundesfernstraßen und Schienenwegen des Bundes gilt § 7 nicht, und wer ein Gerät zur Abwendung einer Gefahr bei Unwetter oder Schneefall betreibt, braucht keine Zulassung, muss die Behörde aber auf Verlangen unterrichten. Für einen Sonntag mit Laub auf der Einfahrt ist das in aller Regel keine Ausnahme.

Die dritte Ebene ist der Nachbar. § 906 des Bürgerlichen Gesetzbuchs regelt, wann Geräusche vom Nachbargrundstück zu dulden sind, und § 1004 gibt einen Anspruch auf Unterlassung, wenn nicht. Weil die Verordnung für Laubbläser keinen Grenzwert setzt, sondern Uhrzeiten, lässt sich die Frage der Wesentlichkeit nicht an einer Zahl festmachen. Ähnlich liegt der Streit um den Elektrogrill auf dem Balkon, wo dieselben Paragrafen für Rauch gelten.

Andere Gartengeräte trifft nur ein Teil dieser Regeln. Rasenmäher, Heckenscheren, Vertikutierer und Hochdruckreiniger stehen ebenfalls im Anhang der Verordnung, aber nicht in der längeren Sperre. Wer im Herbst neben dem Laub auch den Rasen pflegt, darf mit dem Elektro-Vertikutierer werktags schon ab 7 Uhr arbeiten, mit dem Laubsauger erst ab 9.

Betrieb: Kies, Nässe, Verstopfung, Sack

Die Anleitungen beschreiben den Betrieb erstaunlich einheitlich. Gesaugt wird trockenes Material: Blätter, Gras, kleine Zweige, Papier. Nicht gesaugt werden Steine, Glas, Metall, Zapfen und größere Äste; Bosch schließt Äste über fünf Millimeter und Tannenzapfen ausdrücklich aus, Makita große Holzspäne, Metallgegenstände, Glas und Kiesel. Auf Kies und Splitt raten mehrere Anleitungen vom Saugen ab, und Gardena empfiehlt für leichtes Laub auf Kieselsteinen die niedrige Drehzahl beim Blasen.

Verstopfungen entstehen nach den Anleitungen, wenn zu viel Material auf einmal kommt. Gardena warnt vor Haufen, die beim Einsaugen das Gerät verstopfen, Einhell vor zu vielen Blättern auf einmal, Ryobi davor, das Saugrohr direkt in den Haufen zu halten. Die Abhilfe ist überall dieselbe: ausschalten, vom Strom oder Akku trennen, den Stillstand der Rotorblätter abwarten, dann das Rohr freimachen, bei Einhell mit einem Holzstock.

Der Sack ist ein Verschleißteil. Makita verlangt, ihn zu leeren, bevor er ganz voll ist, Einhell, ihn nach der Arbeit umzustülpen und gründlich zu reinigen, um Schimmel und Gerüchen vorzubeugen, Gardena, ihn vor dem nächsten Einsatz vollständig trocknen zu lassen. Gardena und Ryobi führen eigene Ersatzsäcke mit Teilenummer.

Vor dem Einsatz verlangen mehrere Anleitungen, die Fläche zu prüfen: lose Gegenstände entfernen, auf Tiere achten. Husqvarna nennt eine Sicherheitszone von 15 Metern für Zuschauer und rät, mit dem Wind zu arbeiten und große Laubhaufen nicht mit dem Gerät zu verlagern, weil das zeitaufwendig sei und unnötigen Lärm verursache. Greenworks und Husqvarna empfehlen, festsitzendes Material vorher mit Rechen oder Besen zu lösen. Zur Haltung des Saugrohrs geben die Hersteller verschiedene Maße an: Gardena etwa zwei Zentimeter über dem Boden für den ErgoJet 3000, Greenworks fünf bis zehn Zentimeter, leicht geneigt; Ryobi rät, den Motor höher zu halten als den Eingang des Saugrohrs und den Sauger am Rand des Haufens entlangzuführen.

Nach dem Herbst wird das Gerät eingelagert, und auch dafür haben die Hersteller Vorgaben. Einhell nennt einen dunklen, trockenen und frostfreien Ort mit 5 bis 30 Grad, Gardena einen trockenen, geschlossenen und frostsicheren Ort. Eine feuchte Kellerecke erfüllt das nicht; was dort hilft, beschreibt die Seite zum Luftentfeuchter im Keller.

Registrieren, aufbewahren, prüfen: die Fristen nach dem Kauf

Die meisten Hersteller im Themenbereich verlängern ihre Garantie, wenn das Gerät nach dem Kauf registriert wird, und bei ihnen läuft dafür eine Frist. Bosch gewährt auf privat genutzte Werkzeuge zwei Jahre und drei, wenn man das Gerät binnen vier Wochen über MyBosch registriert. Einhell gewährt 24 Monate laut Garantieurkunde und drei Jahre bei Registrierung binnen 30 Tagen, dazu zehn Jahre auf den bürstenlosen Motor des VENTURRO nach Registrierung. Black+Decker nennt zwei Jahre ohne Bedingung, Ryobi im Angebot drei Jahre mit dem Zusatz, dass eine Registrierung erforderlich sei.

Bei Gardena und Husqvarna hängt an der Registrierung mehr als die Verlängerung. Das Gardena Help Center schreibt, für Käufe ab dem 1. Januar 2023 sei eine Produktregistrierung binnen drei Monaten Voraussetzung, um die Garantie überhaupt geltend zu machen; die Anleitung des ErgoJet 3000 verspricht dagegen zwei Jahre ab Kaufdatum ohne weitere Bedingung. Husqvarna gewährt die Garantie für den 120iBV nur mit Registrierung innerhalb von 90 Tagen.

Die Bedingungen hinter den Jahren unterscheiden sich ebenfalls. Einhell richtet seine Garantie ausschließlich an Verbraucher, verlangt, einen Defekt binnen zwei Wochen nach dem Erkennen zu melden, und nimmt Schäden durch eingedrungene Fremdkörper wie Sand, Steine oder Staub aus. Bei einem Laubsauger ist das keine Nebensache, denn genau diese Fremdkörper kommen beim Saugen auf Wegen am leichtesten mit, und die Anleitungen verbieten nicht ohne Grund, Kies und Steine anzusaugen.

Die gesetzliche Mängelhaftung des Verkäufers über zwei Jahre bleibt von alledem unberührt; Einhell weist in seiner Urkunde ausdrücklich darauf hin. Praktisch heißt das: Rechnung aufbewahren, am Tag der Lieferung registrieren, und in den ersten Wochen prüfen, ob das Gerät zum Garten passt, solange sich noch alles korrigieren lässt. Die Vergleichsseiten nennen für jedes Gerät, was die Garantieseiten am Prüftag sagten.

Bei der Lieferung lohnt außerdem ein Blick in den Karton. Die Seite zu den Häckslern fand am Amazon-Angebot des Bosch UniversalGardenTidy 3000 die Anleitung eines Fenstersaugers; wer die beiliegende Anleitung mit der auf der Herstellerseite vergleicht, merkt so etwas sofort. Fehlt die Konformitätserklärung oder das Typenschild mit dem garantierten Schallleistungspegel, fehlt eine Pflichtangabe nach § 3 der Lärmschutzverordnung.

Welche Seite zu welchem Garten passt

Der Assistent fragt nach vier Dingen und nennt die Seite, mit der man am besten beginnt. Er wählt kein Gerät aus, sondern einen Weg durch den Themenbereich. Die Reihenfolge der Regeln folgt der Karte am Anfang: erst die Grundfrage, dann der Antrieb, dann das, worauf es am meisten ankommt.

Mit welcher Laubsauger-Seite beginnen?

Die Regeln führen zu einer der sechs Seiten des Themenbereichs. Die erste passende Regel gilt.

1. Wo stehen Sie?
2. Welcher Antrieb kommt in Frage?
3. Was ist am wichtigsten?
4. Gibt es ein konkretes Problem?

Ergebnis

Laubbläser oder Laubsauger

Vier Fragen zu Ziel, Boden, Menge und Nässe führen zur Bauart, mit der Nicht-Kauf-Option.

Alle Wege dieses Assistenten im Klartext
  1. Wenn Problem: Ärger mit Nachbarn oder Uhrzeiten, dann Laubbläser-Ruhezeiten. Wann Laubbläser und Laubsauger laufen dürfen, nach Bundesrecht und in Berlin, Rheinland-Pfalz und München.
  2. Wenn Problem: Das Laub ist oft nass, dann Laubsauger und nasses Laub. Was 15 Anleitungen zu nassem Laub sagen, mit Fehlerdiagnose und Ablauf bei Verstopfung.
  3. Wenn Stand: Ich weiß nicht, ob ich einen Sauger brauche, dann Laubbläser oder Laubsauger. Vier Fragen zu Ziel, Boden, Menge und Nässe führen zur Bauart, mit der Nicht-Kauf-Option.
  4. Wenn Stand: Ich habe schon einen, dann Laubsauger und nasses Laub. Betrieb, Störungen und Pflege aus den Anleitungen; für die Uhrzeiten danach die Ruhezeiten-Seite.
  5. Wenn Wichtig: Wenig Lärm, dann Leise Laubsauger. Fünf Geräte nach garantiertem Schallleistungspegel und Schalldruck am Ohr.
  6. Wenn Antrieb: Kabel, dann Laubsauger mit Häcksler. Fünf Kabelgeräte mit Häckselwerk, Häckselverhältnis aus Anleitung, Seite und Angebot.
  7. Wenn Wichtig: Viel Laub in wenig Säcken, dann Laubsauger mit Häcksler. Das Häckselverhältnis entscheidet, wie viel Laub in einen Sack passt; die Seite zeigt, wo die Zahl steht.
  8. Wenn Antrieb: Akku, dann Akku-Laubsauger. Fünf Geräte nach Akkusystem und Laufzeit je 100 Wattstunden.
  9. Wenn Wichtig: Lange Arbeitszeit, dann Akku-Laubsauger. Die Laufzeit ist die Frage, an der sich ein Akkugerät bewährt; die Seite rechnet sie vergleichbar.
  10. In jedem anderen Fall: Laubbläser oder Laubsauger. Der beste Einstieg, wenn noch nichts feststeht.

Wegweiser dieser Seite über die sechs Seiten des Themenbereichs Laubsauger, Stand 04.10.2026.

Wer beim Assistenten bei der Grundfrage landet, ist nicht falsch abgebogen. Die Seite zu Bläser oder Sauger ist für alle gedacht, die noch nicht wissen, ob sie ein Gerät brauchen, und sie empfiehlt bei kleinen Flächen ausdrücklich den Rechen. Wer schon ein Gerät besitzt, findet auf der Seite zum nassen Laub die Hinweise zu Betrieb und Störung, die in keiner Kaufberatung stehen. Und wer mehrere Fragen zugleich hat, liest die Seiten in der Reihenfolge der Karte am Anfang: erst Bauart, dann Antrieb, dann Lautstärke, zuletzt Uhrzeit und Nässe.

Drei Gärten, drei Wege durch die Seiten

Ein Reihenhausgarten mit Terrasse, kleinem Rasen und einem Obstbaum. Das Laub ist überschaubar, die Nachbarn sind nah. Der Weg beginnt bei der Frage nach Bläser oder Sauger, und er endet oft beim Rechen oder bei einem kleinen Bläser für die Terrasse. Wenn es doch ein Gerät wird, lohnt der Blick auf die Lautstärkewerte am Ohr und für die Nachbarn, denn bei engen Grundstücken ist die Rücksicht wichtiger als die Leistung.

Ein Grundstück mit großem Rasen, Kieseinfahrt und mehreren Bäumen, Steckdose an der Hauswand. Hier lohnt ein Kabelgerät mit Häcksler, das auf dem Rasen saugt und auf dem Kies nur bläst. Der Weg führt über den Vergleich der Häcksler mit Kabel, wo auch steht, wie lang die Verlängerung sein darf und was eine Stunde Strom kostet.

Ein Garten am Rand der Siedlung, ohne Steckdose in Reichweite, mit einem Werkzeugregal voller Akkus einer Marke. Hier ist der Antrieb entschieden, bevor die Suche beginnt. Der Weg führt zum Vergleich nach Akkusystem, und dort zur Frage, ob ein Akku für die eigene Fläche reicht oder ein zweiter nötig ist.

Ein vierter Fall ist der Garten am Waldrand oder unter großen Bäumen, in dem das Laub im Herbst kaum je trocken liegt. Hier entscheidet nicht der Antrieb, sondern die Nässe: Die Seite zu Laubsaugern bei feuchtem Wetter zeigt, dass keine der gelesenen Anleitungen das Saugen von nassem Laub erlaubt, und dass ein Gerät dort vor allem als Bläser arbeitet, unterstützt vom Rechen.

In allen Gärten kommt irgendwann der Samstag, an dem das Laub nass ist oder die Uhr schon auf zwölf steht. Dann helfen die beiden Ratgeber zu Nässe und Ruhezeiten, und zwar unabhängig davon, welches Gerät im Schuppen steht. Wer ohnehin im Herbst im Garten arbeitet, denkt an die übrigen Herbstaufgaben, etwa daran, den Gartenschlauch winterfest zu machen, bevor der Frost kommt.

Rechen, Besen, liegen lassen: die Option ohne Gerät

Nicht jeder Garten braucht einen Laubsauger. Die Seite zur Wahl zwischen Bläser und Sauger empfiehlt bei kleinen Flächen ausdrücklich Rechen und Besen, und die Anleitungen der Hersteller tun es an mehreren Stellen selbst. Greenworks rät, Rechen und Besen zu verwenden, um Material vor dem Blasen zu lösen, Husqvarna, festsitzenden Unrat mit Harke oder Besen zu lösen und große Laubhaufen nicht mit dem Gerät zu verlagern. Die Stadt München schreibt für gewerblich Tätige, wer das Laub mit Rechen und Besen beseitige, könne auch in der Mittagszeit arbeiten.

Der Rechen hat gegenüber jedem Gerät drei Vorteile, die sich aus den Unterlagen ergeben. Er steht nicht im Anhang der Lärmschutzverordnung und unterliegt deshalb keiner Sperrzeit. Er braucht keinen Akku und kein Kabel, und er verstopft nicht, auch nicht bei nassem Laub, das keine der 15 Anleitungen zum Saugen freigibt. Sein Nachteil ist die Arbeit, und die wächst mit der Fläche und der Zahl der Bäume.

Die dritte Möglichkeit ist, das Laub liegen zu lassen. Die Stadt München rät, Laub wenn möglich natürlich verrotten zu lassen, weil das die Humusbildung fördere, und schreibt, eine allzu gründliche Entfernung von Blättern verhindere die Humusbildung und lasse den Boden schlechter vor Austrocknung und Extremtemperaturen geschützt. Auf befestigten Flächen wie Wegen und Plätzen seien die Folgen des Entfernens wesentlich geringer. Unter Hecken und auf Beeten kann Laub deshalb bleiben, auf Wegen und dem Rasen eher nicht.

Zu den Tieren im Laub sagen die Anleitungen wenig, aber sie sagen etwas. Gardena verlangt in den Sicherheitshinweisen zum PowerJet Collect, den Arbeitsbereich gründlich nach Wildtieren zu untersuchen, weil sie durch die laufende Maschine verletzt werden könnten. Die Stadt München weist darauf hin, dass Laubsauger mit dem Laub auch die in der Laubschicht lebenden Bodentiere entfernen, Insekten, Spinnen, Würmer und Weichtiere. Wer saugt, saugt also nicht nur Blätter.

Für die Entscheidung heißt das: Ein Gerät lohnt dort, wo viel Laub auf Wegen, Rasen und Pflaster liegt und weg muss. Wo wenig Laub fällt oder es auf Beeten liegen bleiben darf, ist der Rechen die einfachere Lösung, und manchmal die bessere. Die Seite zur Wahl zwischen Bläser und Sauger stellt beide Wege nebeneinander und nennt, woran man merkt, welcher zum eigenen Garten passt.

Was die sechs Seiten nicht abdecken

Der Themenbereich hat Grenzen, und sie sind bewusst gezogen. Benzingeräte wurden nicht ausgewertet; zu ihnen gibt es keine Zahlen, keine Picks und keine Aussagen zu Abgas oder Betriebskosten. Fahrbare Laubsauger auf Rädern gehören nach der Richtlinie zu den Laubsammlern, ihre Unterlagen waren aber nicht Teil der Recherche. Reine Laubbläser ohne Saugfunktion kommen nur am Rand vor, als Vergleich zum Kombigerät.

Mehrere Marken, nach denen gesucht wird, fehlen: Stihl, Parkside und Ferrex etwa. Für sie lagen keine Anleitungen vor, und die sechs Seiten sagen deshalb nichts über sie. Wer ein solches Gerät besitzt oder kaufen will, kann die Fragen der Seiten trotzdem an dessen Anleitung stellen: Wird eine Laufzeit genannt, für welchen Akku? Steht das Häckselverhältnis in der Anleitung oder nur in der Werbung? Welcher garantierte Schallleistungspegel steht auf dem Typenschild? Was sagt die Anleitung zu nassem Laub?

Kehrmaschinen, Nasssauger und Poolsauger sind andere Geräte. Für Laub im Wasser ist ein Poolsauger fürs Becken gebaut, für nasses Laub im Lichtschacht ein Nasssauger. Mähroboter, die im Herbst Laub auf dem Rasen vorfinden, behandelt die Seite zu Mährobotern, nicht dieser Themenbereich.

Auch Fragen nach dem Weg danach bleiben offen: ob Laub auf den Kompost, in die Biotonne oder zur Sammelstelle gehört, regeln Gemeinden und Entsorger. Die Stadt München rät, Laub wenn möglich natürlich verrotten zu lassen, weil das die Humusbildung fördere, und weist darauf hin, dass Laubsauger mit dem Laub auch Bodentiere entfernen. Wie viel Laub im eigenen Garten liegen bleiben darf, ist eine Entscheidung, die kein Gerät abnimmt.

Die Datenlage: Stand, Änderungen, nächste Prüfung

Alle Angaben der sechs Seiten und dieser Übersicht wurden am 04.10.2026 geprüft: Anleitungen, Konformitätserklärungen, Herstellerseiten und Angebote der 17 Laubsauger, dazu die Rechtstexte in der an diesem Tag abrufbaren Fassung. Sternwerte und Rezensionszahlen auf den Vergleichsseiten stammen von den Detailseiten der Angebote und tragen dasselbe Datum. Preise nennen die Seiten nicht, nur die Preislage.

Einiges davon wird sich ändern. Angebote bei Amazon wechseln, Geräte werden durch Nachfolger ersetzt, und an zwei Stellen war das am Prüftag schon sichtbar: Der Bosch UniversalGardenTidy 3000 war auf der Bosch-Seite nicht mehr gelistet, der Gardena ErgoJet 3000 im Gardena-Shop als derzeit nicht verfügbar markiert. Anleitungen werden überarbeitet; die des Gardena PowerJet Collect trägt einen Stand vom Januar 2026, und eine neuere Fassung kann andere Werte enthalten. Auch Garantiebedingungen ändern sich: Gardena knüpft die Garantie für Käufe ab dem 1. Januar 2023 an eine Registrierung, und die Fristen und Laufzeiten der übrigen Hersteller stehen auf deren Garantieseiten, nicht in den Anleitungen.

Auch das Recht ändert sich. Das Berliner Landes-Immissionsschutzgesetz wurde zuletzt im Juni 2026 geändert, und die Berliner Rechtsdatenbank weist für mehrere Paragrafen, darunter die Bußgeldvorschrift in § 20, eine Fassung aus, die bis zum 7. Januar 2027 gilt. Was danach gilt, war am Prüftag nicht Gegenstand der Recherche. Die Kommission nimmt 2026 keine Anträge auf Kriterien des EU-Umweltzeichens für neue Produktgruppen an; die Umweltzeichen-Ausnahme der Bundesverordnung bleibt damit für Laubbläser vorerst ohne Gerät.

Bei der nächsten Prüfung ist deshalb nachzusehen: ob die 13 Geräte der drei Vergleiche noch lieferbar sind und ob ihre Angebote die Unterlagen richtig wiedergeben; ob Einhell und Worx inzwischen eine Laufzeit nennen; ob das Amazon-Feld „Geräuschpegel“ häufiger den garantierten Wert zeigt; ob Einhell den Widerspruch zu feuchtem Laub in den Anleitungen aufgelöst hat; und welche Fassung des Berliner Gesetzes ab Januar 2027 gilt.

Die Quellen dieser Übersicht sind die Quellen der sechs Seiten; die wichtigsten stehen unten. Wer einen Fehler findet oder eine neuere Fassung einer Anleitung hat, kann die Seite über die Kontaktangaben im Impressum darauf hinweisen.

Sebastian Krüger

Verantwortlich für diesen Beitrag

Sebastian Krüger

Fachredakteur Garten & DIY

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Fachfokus: Gartenpflege · Gartengeräte · Mähroboter · Akkuschrauber · Werkzeuge

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Aktualisierung und Quellenanzeigen
Veröffentlicht
04.10.2026
Zuletzt aktualisiert
04.10.2026
Verfügbarkeit geprüft
04.10.2026

Datenbasis: Herstellerangaben und Produktdatenblätter, öffentlich einsehbare Händlerdaten zu Preis und Verfügbarkeit sowie die aggregierte Bewertungslage. Vor jeder Aktualisierung prüfen wir, ob die verlinkten Produkte noch bestellbar sind, und tauschen aus, was nicht mehr lieferbar ist.

Quellen dieser Einordnung

  1. 1. Richtlinie 2000/14/EG über umweltbelastende Geräuschemissionen von zur Verwendung im Freien vorgesehenen Geräten und Maschineneur-lex.europa.eu

    Anhang I Nr. 34 Laubbläser und Nr. 35 Laubsammler; Anhang III: Kombigeräte in beiden Betriebsarten prüfen. Abgerufen 04.10.2026.

  2. 2. 32. BImSchV, § 7 Betrieb in Wohngebietengesetze-im-internet.de

    Laubbläser und Laubsammler werktags 9 bis 13 und 15 bis 17 Uhr in Wohngebieten. Abgerufen 04.10.2026.

  3. 3. Makita DUB187, Produktseite mit Betriebsanleitungmakita.de

    Laufzeit 14 Minuten mit 6,0-Ah-Akku; nasses Laub nicht ansaugen; garantierter Schallleistungspegel 97 dB(A). Abgerufen 04.10.2026.

  4. 4. Gardena PowerJet Collect 18V P4A sologardena.com

    Garantierter Schallleistungspegel 95 dB(A) Saugen und 93 Blasen; Saugen nur trockenes Material. Abgerufen 04.10.2026.

  5. 5. Einhell VENTURRO 18/210, Produktseite mit Bedienungsanleitungeinhell.de

    Schalldruck am Ohr 75,4 dB(A); trockenes bis leicht feuchtes Laub erlaubt, feuchte Materialien verboten. Abgerufen 04.10.2026.

  6. 6. Bosch UniversalGardenTidy 2300bosch-diy.com

    Gewicht 4,7 kg Saugen und 3,4 kg Blasen; garantierter Schallleistungspegel 99 dB(A) Saugen und 97 Blasen. Abgerufen 04.10.2026.

Was zuletzt geändert wurde

  • 04.10.2026: Ersterstellung des Hubs für die sechs Seiten zu Laubsaugern. Befund über alle Seiten: Laufzeit nennen 3 von 5 Akku-Herstellern, das Häckselverhältnis steht in 3 von 5 Anleitungen und nur bei 1 von 5 Geräten überall gleich, das Amazon-Feld Geräuschpegel zeigt bei 4 von 17 Geräten den garantierten Schallleistungspegel, keine von 15 Anleitungen erlaubt das Saugen von nassem Laub. Dazu Begriffe der Richtlinie 2000/14/EG, Antriebe, Schallleistungspegel von 13 Geräten, Vibration und Gehör, Recht in drei Ebenen, Betrieb, Wegweiser und Datenlage.

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