Redaktioneller Ratgeber
Garten & DIY

Mähroboter überwintern: Akku, Ladestation und Frühjahrsstart

Datenbasiert · kein Hands-on-Test

Mähroboter überwintern: Ladezustand, Lagertemperatur, Ladestation und Begrenzungskabel im Winter, Reinigung und Frühjahrsstart laut GARDENA, Husqvarna, Worx, Bosch, STIHL und weiteren.

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Quellenbasierte Einordnung
Aktualisiert 01.11.2026
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Autor & Redaktion
Sebastian Krüger
Verantwortliche Redaktion
Sebastian Krüger

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Stand des Artikels
Veröffentlicht
01.11.2026
Aktualisiert
01.11.2026

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Soweit im Beitrag nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, handelt es sich um eine redaktionelle Einordnung und nicht automatisch um einen eigenen Praxistest jedes Produkts.

Stand 01.11.2026. Grundlage sind die Bedienungsanleitungen und Hilfeseiten von GARDENA, Husqvarna, Worx, Bosch, Ecovacs, Mammotion, STIHL und Einhell sowie die Akku-Hinweise von Umweltbundesamt, Verbraucherzentrale und ADAC. Wo sich Hersteller und allgemeine Regel widersprechen, gilt für den fest verbauten Akku die Anleitung des eigenen Geräts.

Voll laden oder halb? Ein Hersteller, zwei Antworten

Husqvarna schreibt auf seiner Hilfeseite zur Winterlagerung, man solle den Mähroboter vollständig aufladen und dann ausschalten. Auf der Seite zum Winterservice desselben Herstellers heißt es: nochmals komplett, mindestens aber zu 50 Prozent. GARDENA, zur selben Gruppe gehörig, verlangt in der Anleitung den vollen Akku; ein Beitrag auf der Schweizer GARDENA-Seite nennt 75 bis 90 Prozent.

Das Umweltbundesamt rät für Akkus allgemein, sie auf ungefähr die Hälfte zu laden, die Verbraucherzentrale nennt etwa 50 Prozent, der ADAC 40 bis 60. Wer seinen Mähroboter einlagert, steht also vor einer Frage, die nicht einmal ein Hersteller einheitlich beantwortet. Diese Seite geht den Winter in der Reihenfolge durch, die die Anleitungen vorgeben: vorher, dabei, danach. Was einen Mähroboter grundsätzlich ausmacht, steht in der Übersicht zum Mähroboter.

Was gilt für Ihren Mähroboter?

Zwei Fragen nach den Anleitungen der Hersteller. Die erste Antwort jeder Frage ist vorausgewählt.

1. Welcher Hersteller?
2. Wo soll die Ladestation überwintern?

Ergebnis

Voll laden, Station angeschlossen lassen

GARDENA: Akku vollständig laden, frostfrei lagern; bleibt die Station draußen, Netzteil und Klemmen nicht trennen. Husqvarna empfiehlt die Station eher im Haus.

Mähroboter ohne Kabel

Alle Wege dieses Assistenten im Klartext
  1. Wenn Marke: GARDENA oder Husqvarna und Station: Draußen im Garten, dann Voll laden, Station angeschlossen lassen. GARDENA: Akku vollständig laden, frostfrei lagern; bleibt die Station draußen, Netzteil und Klemmen nicht trennen. Husqvarna empfiehlt die Station eher im Haus. Mähroboter ohne Kabel
  2. Wenn Marke: STIHL und Station: Draußen im Garten, dann Über 50 Prozent, Netzstecker ziehen. STIHL iMOW EVO: auf über 50 Prozent laden, Winterschlaf aktivieren; die Station darf draußen bleiben, Netzstecker ziehen und abdecken. Zur Übersicht
  3. Wenn Marke: Worx, dann 70 bis 80 Prozent, alle zwei Monate nachladen. Worx-Wiki zum Landroid Vision: Akku entnehmen, frostfrei lagern, alle zwei Monate nachladen; die Station darf bei mäßigem Frost draußen bleiben. Zur Übersicht
  4. Wenn Marke: Mammotion, dann Mindestens 80 Prozent, spätestens nach 90 Tagen nachladen. Mammotion: unter minus 10 Grad ins Haus, Station abbauen; die RTK-Station darf über minus 20 Grad abgedeckt draußen bleiben. Mähroboter ohne Kabel
  5. In jedem anderen Fall: Anleitung des eigenen Geräts. Ohne Herstellerangabe gilt die allgemeine Akku-Regel des Umweltbundesamts: etwa halb voll, 10 bis 25 Grad, nicht draußen.

Anleitungen und Hilfeseiten von GARDENA, Husqvarna, STIHL, Worx und Mammotion; Umweltbundesamt; Stand 01.11.2026.

Wann der Mähroboter ins Winterquartier gehört

GARDENA nennt in seinem Gartenmagazin Ende Oktober oder Anfang November als guten Zeitpunkt. Bosch schreibt in der Indego-Anleitung, Mäher und Ladestation einzulagern, wenn die Temperaturen dauerhaft unter 5 Grad liegen. Viele Geräte schützen sich vorher selbst: GARDENA stoppt den Zeitplan am Gefrierpunkt, der Frostwächter von Husqvarna parkt den Mäher, wenn unter 5 Grad vorhergesagt sind.

Der Frostschutz ersetzt das Einlagern aber nicht; er betrifft das Mähen, nicht den Akku. Wer im Herbst noch Laub auf dem Rasen hat, findet Geräte dafür in der Übersicht zum Laubsauger.

Vorher: gründlich reinigen, aber wie?

Einig sind sich alle Hersteller, die sich äußern, nur in einem Punkt: kein Hochdruckreiniger. Beim Wasser gehen sie auseinander. Bosch verbietet für den Indego Hochdruckreiniger und Gartenschlauch und schreibt, man solle kein Wasser verwenden. Einhell und STIHL im Ratgeber zu den RMI-Modellen schließen fließendes Wasser aus.

Andere erlauben es. Worx nennt für den Landroid Vision den Gartenschlauch, STIHL für die EVO-Modelle einen sanften Wasserstrahl, GARDENA für Klingenteller und Chassis Bürste und fließendes Wasser. Husqvarna erlaubt den Schlauch nur bei ausdrücklich genannten Modellen, etwa NERA und einigen Aspire-Geräten. Die Ladestation soll bei GARDENA, Husqvarna und STIHL nicht unter fließendes Wasser. Wie viel Wasser ein Schlauch dabei liefert, steht auf der Seite Wasserverbrauch des Gartenschlauchs.

Messer prüfen oder tauschen

Husqvarna rät auf der Seite zum Winterservice, die Messer vor der Einlagerung noch ein letztes Mal auszutauschen. Der Schweizer GARDENA-Beitrag empfiehlt, sie auf Abnutzung zu prüfen und bei Bedarf zu ersetzen. STIHL nennt als Intervall 200 Betriebsstunden, Bosch tauscht im Indego-Service drei Messer.

Im Herbst ist der Wechsel sinnvoll, weil das Gerät ohnehin gereinigt auf dem Tisch liegt. Wer es im Frühjahr macht, hat dagegen die frischen Messer für den ersten Schnitt. Beides geht. Eine Pflicht gibt es weder für das eine noch für das andere.

Wie voll der Akku sein soll

Die Mehrheit der Anleitungen sagt voll: GARDENA, Husqvarna in der Hilfeseite, die US-Anleitung des Worx Landroid Vision und Ecovacs für den GOAT. Teilladung empfehlen Mammotion mit mindestens 80 Prozent, das Worx-Wiki mit 70 bis 80, STIHL für den iMOW EVO mit über 50 und Einhell mit 30 bis 60 Prozent. Bosch nennt für den Indego keinen Ladezustand.

GARDENA SILENO(Anleitung)voll %Husqvarna Automower(Hilfeseite)voll %Ecovacs GOAT G1voll %Mammotion (KnowledgeBase)mindestens 80 % %Worx Landroid Vision(Wiki)70–80 % %STIHL iMOW EVOüber 50 % %▶ Umweltbundesamt(Akkus allgemein)etwa die Hälfte %Einhell (Ratgeber)30–60 % %
Empfohlener Ladezustand vor dem Einlagern. Ladezustand in Prozent laut Anleitung oder Hilfeseite des Herstellers. Bei Spannen steht der Mittelwert. Hervorgehoben ist die allgemeine Regel des Umweltbundesamts für Akkus.
Die Werte als Liste
  • GARDENA SILENO (Anleitung): voll %
  • Husqvarna Automower (Hilfeseite): voll %
  • Ecovacs GOAT G1: voll %
  • Mammotion (Knowledge Base): mindestens 80 % %
  • Worx Landroid Vision (Wiki): 70–80 % %
  • STIHL iMOW EVO: über 50 % %
  • Umweltbundesamt (Akkus allgemein): etwa die Hälfte %
  • Einhell (Ratgeber): 30–60 % %
Anleitungen und Hilfeseiten der Hersteller; Umweltbundesamt, Sicherer Umgang mit Lithium-Batterien, Stand 01.11.2026.

Wie passt das zusammen? Die allgemeine Regel gilt für Akkus, die man herausnimmt und monatelang liegen lässt. Worx begründet das Nachladen mit der Gefahr einer Tiefentladung; GARDENA schreibt, ein nicht vollständig geladener Akku könne beschädigt werden. Für den eigenen Mäher gilt deshalb die eigene Anleitung, nicht die allgemeine Regel. Wie Wattstunden und Ladezustand zusammenhängen, erklärt die Seite Heizdecke mit Akku am Beispiel der Wärme.

Dabei: wie kalt das Winterlager sein darf

Auch hier liegen die Angaben weit auseinander. Bosch und Ecovacs erlauben eine Lagerung bis minus 20 Grad, Mammotion bis minus 10. GARDENA, Husqvarna und STIHL für den EVO verlangen mindestens 0 Grad, also frostfrei. Der STIHL-Ratgeber zu den RMI-Modellen nennt 5 Grad, Einhell 15 bis 20 Grad und rät ausdrücklich von Garage und Gartenhaus ab.

Umweltbundesamt: gut für Akkus: 10 bis 25 °C-20-100102030Angaben in °C✗ Bosch, Ecovacs -20✗ Mammotion -10✗ GARDENA, Husqvarna, STIHL EVO 0✗ STIHL RMI 5✓ Einhell 15
Untergrenze der Lagertemperatur laut Hersteller. Tiefste zulässige Lagertemperatur in Grad Celsius. Der Korridor zeigt den Bereich, den das Umweltbundesamt allgemein für Akkus als gut nennt.
  • Umweltbundesamt: gut für Akkus: 10 bis 25 °C
  • Bosch, Ecovacs: -20 °C — außerhalb des Korridors
  • Mammotion: -10 °C — außerhalb des Korridors
  • GARDENA, Husqvarna, STIHL EVO: 0 °C — außerhalb des Korridors
  • STIHL RMI: 5 °C — außerhalb des Korridors
  • Einhell: 15 °C — im Korridor
Anleitungen und Hilfeseiten der Hersteller; Umweltbundesamt; Stand 01.11.2026.

Ein frostfreier Keller erfüllt fast alle Vorgaben, eine unbeheizte Garage kommt bei Frost nur für Bosch, Ecovacs und, bis minus 10 Grad, Mammotion in Frage. Das Umweltbundesamt rät allgemein, Akkus nicht draußen und nicht im Kühlschrank zu lagern. Wer andere Akkugeräte des Gartens einlagert, findet die Regeln für Laubgeräte auf der Seite Laubsauger mit Akku.

Was für Akkus allgemein gilt

Drei Stellen geben allgemeine Regeln. Das Umweltbundesamt nennt 10 bis 25 Grad als gut, rät, Akkus auf ungefähr die Hälfte zu laden, und warnt: nicht draußen, nicht im Kühlschrank. Die Verbraucherzentrale nennt etwa 50 Prozent Ladezustand. Der ADAC empfiehlt 40 bis 60 Prozent, 10 bis 20 Grad, trocken, und regelmäßig zu kontrollieren.

Das sind Regeln für Akkus, die man herausnimmt. Ein Mähroboter ist kein Akkuschrauber. Seine Anleitung kennt das Gerät, den Akku und die Elektronik dazu. Deshalb geht sie vor.

Stehend, liegend, an der Wand

GARDENA und Husqvarna verlangen, dass der Mäher mit allen Rädern auf einer ebenen Fläche steht; Husqvarna und STIHL nennen auch eine Wandhalterung. Mammotion warnt, den Mäher beim Reinigen nicht auf den Kopf zu stellen. STIHL schreibt im Ratgeber, ihn in Normalstellung zu lagern.

Bosch schaltet den Indego über den Trennschalter aus und lässt den Akku im Gerät. Das Worx-Wiki rät dagegen, den Akku immer herauszunehmen. Wer welches Gerät hat, schaut nach, ob der Akku überhaupt wechselbar ist.

Muss man im Winter nachladen?

Bei manchen Geräten ja. Bei anderen nicht. Das Worx-Wiki nennt alle zwei Monate, Mammotion spätestens alle 90 Tage auf mindestens 80 Prozent, Ecovacs alle sechs Monate. Husqvarna schreibt, die meisten Modelle müssten nicht nachgeladen werden, einige ältere aber alle drei Monate. Einhell rät, den Ladezustand ein- bis zweimal im Winter zu prüfen.

GARDENA, Bosch und STIHL machen dazu keine Angabe. STIHL hat für den EVO einen eigenen Winterschlaf-Modus, in den man das Gerät versetzt. Wer nachlädt, braucht dafür die Ladestation oder das Netzteil im Winterlager; das spricht dafür, beides mit hereinzunehmen.

Die Ladestation: draußen lassen oder abbauen?

Drei Hersteller erlauben, sie draußen zu lassen. GARDENA schreibt, die Station könne das ganze Jahr im Freien stehen; dann Netzteil und Klemmen nicht trennen. STIHL erlaubt es ebenfalls. Aber mit dem Gegenteil: Netzstecker ziehen und mit einem wetterfesten Behälter abdecken. Worx lässt die Station draußen, außer bei sehr starkem Frost.

Husqvarna empfiehlt die Lagerung im Haus; beim NERA muss nur das Oberteil hinein. Einhell, Ecovacs und Bosch raten, die Station abzubauen. GARDENA warnt außerdem, das Netzteil nicht abzudecken, weil Kondenswasser ihm schaden kann; die Plane gehört also über die Station, nicht über das Netzteil.

Begrenzungskabel: bleibt im Boden

GARDENA und Husqvarna schreiben übereinstimmend, dass Begrenzungs- und Leitkabel den Winter über im Boden bleiben können. GARDENA und Einhell raten, die Kabelenden zu schützen, STIHL, sie gegen Korrosion einzufetten. Husqvarna empfiehlt, jedes Kabel zu beschriften, damit der Wiederanschluss im Frühjahr leichtfällt, Bosch dasselbe für die Ladestation.

Wer einen Mähroboter ohne Kabel hat, muss sich um das Kabel nicht kümmern, dafür um die Antenne. Welche Systeme es gibt, zeigt der Vergleich Mähroboter ohne Begrenzungskabel.

RTK-Antenne und Referenzstation

Husqvarna schreibt, die EPOS-Referenzstation sei wetterfest und könne das ganze Jahr draußen bleiben. Mammotion lässt die RTK-Station über minus 20 Grad abgedeckt draußen, die Karte bleibt erhalten. Unter minus 20 Grad soll man sie bei Bodenmontage abbauen und im Frühjahr neu kartieren; an Wand oder Dach montierte Stationen kommen an denselben Ort zurück, ohne neue Karte.

Das ist der versteckte Aufwand eines Winters ohne Kabel: Wer die Antenne abbaut und nicht an exakt derselben Stelle wieder montiert, muss den Garten neu einlernen. Eine Markierung am Montageort spart diese Arbeit.

Frostschutz: was die Geräte selbst tun

Viele Mähroboter haben eine eigene Kältesperre. Bei GARDENA stoppt der Zeitplan automatisch, wenn die Temperatur den Gefrierpunkt erreicht; die Anleitung nennt für den Frostsensor eine Schwelle von 5 Grad. Der Frostwächter von Husqvarna parkt den Mäher, wenn die Wettervorhersage unter 5 Grad liegt.

Das schützt Rasen und Messer. Den Akku schützt es nicht. Der bleibt draußen in der Kälte, auch wenn der Mäher nicht fährt. Spätestens bei Dauerfrost gehört er deshalb ins Haus, bei GARDENA, Husqvarna und STIHL ab 0 Grad.

Winterservice beim Händler

GARDENA empfiehlt in der Anleitung, das Gerät vor der Winterlagerung von der zentralen Wartungsstelle warten zu lassen. Bosch bietet einen Indego-Service vom 1. Oktober bis 31. März an, mit Akku-Test, Software-Aktualisierung, Messerwechsel und Reinigung der Ladekontakte. STIHL empfiehlt eine jährliche Inspektion im Fachhandel, Einhell bietet drei Pakete bis zur Neuinstallation im Frühjahr.

Kosten nennt keiner der Hersteller auf den gelesenen Seiten. Wer selbst einwintert, macht das, was die Pakete beschreiben: reinigen, Messer prüfen, Software aktualisieren, Kontakte säubern.

Software und Kontakte

Worx rät, die Software immer aktuell zu halten, Husqvarna, vor der Saison verfügbare Firmware-Updates zu laden. Bosch und GARDENA-Partner aktualisieren sie im Service. Oxidierte Ladekontakte reinigt Worx mit feinem Schmirgelleinen, Bosch prüft und reinigt sie im Service.

Im Frühjahr gehört das Update nach Husqvarna ohnehin zum Start, zusammen mit dem Rundgang entlang des Kabels.

Danach: der erste Schnitt im Frühjahr

GARDENA nennt als Startbedingung Nächte nicht unter 5 Grad und Tage um 10 Grad, STIHL etwa März bis April. Husqvarna rät, zu warten, bis das Gras 5 bis 7 Zentimeter hoch ist, und mit hoher Schnitthöhe zu beginnen, die man schrittweise senkt. Worx verlangt für den Landroid Vision, dass das Gras nicht länger als 12 Zentimeter ist.

Vor dem ersten Einsatz Akku voll laden, Uhrzeit und Datum in der App prüfen, Kabel abgehen, Station neu aufstellen. Wer im Frühjahr ohnehin vertikutieren will, macht das vor dem ersten Mähroboter-Einsatz; Geräte dafür zeigt die Seite Elektro-Vertikutierer.

Neu kartieren: wer es verlangt

Bei kabellosen Geräten kann der Winter die Karte kosten. Mammotion verlangt bei abgebauter Bodenstation eine neue Karte und einen neu angelegten Kanal von der Station zur Mähfläche. Einhell schreibt für den FREELEXO CAM, im Frühjahr die gespeicherten Grenzwerte zu löschen und eine neue Initialisierungsfahrt zu starten.

Mähroboter mit Begrenzungskabel brauchen das nicht, wenn das Kabel unbeschädigt im Boden liegt. Husqvarna empfiehlt dafür einen Rundgang entlang des Kabels zu Saisonbeginn.

Was sich bei der Lagerung widerspricht

Zusammengefasst stehen fünf Widersprüche in den Unterlagen. Voll laden oder teilweise, sogar innerhalb von GARDENA, Husqvarna, Worx und STIHL. Nachladen alle zwei Monate oder gar nicht. Lagern ab minus 20 Grad oder erst ab 15. Station draußen angeschlossen lassen oder Stecker ziehen. Und Wasser beim Reinigen erlaubt oder verboten.

Für jeden dieser Punkte gibt es eine einfache Regel: die Anleitung des eigenen Modells schlägt die allgemeine Empfehlung und jeden Blogbeitrag, auch den des eigenen Herstellers. Wer die Anleitung nicht mehr hat, findet sie auf der Seite des Herstellers unter der Modellnummer vom Typschild.

Andere Gartengeräte mit einwintern

Wer den Mähroboter einlagert, räumt oft den ganzen Garten auf. Was beim Schlauch zu beachten ist, bündelt die Übersicht zum Gartenschlauch. Häcksler und Laubbläser sind im Herbst noch im Einsatz.

Wer jetzt Äste häckselt, findet die Ruhezeiten auf der Seite Häckseln und Ruhezeiten; für Laubbläser gelten eigene Regeln, beschrieben auf der Seite Laubbläser und Ruhezeiten.

Der Zeitpunkt: wann Warten besser ist

Wer im Oktober noch milde Tage hat, muss den Mäher nicht sofort einlagern; der Frostschutz der meisten Geräte stoppt das Mähen selbst. Einlagern sollte man, bevor der erste Dauerfrost kommt, denn GARDENA, Husqvarna und STIHL erlauben das Lager erst ab 0 Grad, und ein Mäher im Garten ist dann bereits zu kalt.

Wer einen Winterservice will, meldet ihn früh an; Bosch bietet seinen ab dem 1. Oktober an. Und wer im Winter einen neuen Mähroboter kauft, hat Zeit, die Installation zu planen, bevor das Gras wächst. Die Wege dahin bündelt die Übersicht zum Mähroboter.

Sebastian Krüger

Verantwortlich für diesen Beitrag

Sebastian Krüger

Fachredakteur Garten & DIY

DIY-Praxis mit 800-m²-eigenem Garten + DIY-Magazin-Erfahrung

Fachfokus: Gartenpflege · Gartengeräte · Mähroboter · Akkuschrauber · Werkzeuge

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Aktualisierung und Quellenanzeigen
Veröffentlicht
01.11.2026
Zuletzt aktualisiert
01.11.2026
Verfügbarkeit geprüft
01.11.2026

Vor jeder Aktualisierung prüfen wir, ob die verlinkten Produkte noch bestellbar sind, und tauschen aus, was nicht mehr lieferbar ist.

Quellen dieser Einordnung

  1. 1. GARDENA: Betriebsanleitung SILENO (smart) city/life (2023)content.tdr.dss.husqvarnagroup.net

    Ladezustand, Lagertemperatur, Ladestation im Winter, Reinigung

  2. 2. Husqvarna: Anleitung für die Winterlagerung des Automower (KA-70051)husqvarna.com

    Laden, Temperatur, Station, Kabel im Boden

  3. 3. Bosch: Betriebsanleitung Indego S/M 500/700 (2020)bosch-diy.com

    Winterlagerung, minus 20 Grad, kein Wasser

  4. 4. STIHL: Mähroboter winterfest machen (2026)stihl.de

    Laden, 5 Grad, Station draußen, Inspektion

  5. 5. Mammotion: Knowledge Base Winter Storagesupport.mammotion.com

    80 Prozent, RTK-Station, Neukartierung

  6. 6. Umweltbundesamt: Sicherer Umgang mit Lithium-Batterien und Akkusumweltbundesamt.de

    Ladezustand etwa die Hälfte, 10 bis 25 Grad

Was zuletzt geändert wurde

  • 01.11.2026: Ratgeber neu angelegt (Winterlagerung nach zehn Herstellern).

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