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Fornello Supremo im Vergleich: Brotbackautomat mit geprüfter Keramikbeschichtung

Datenbasiert · kein Hands-on-Test

Fornello Supremo im Vergleich: gutes Backergebnis, hilfreiches Rezeptbuch, einfache Reinigung. Dazu Daten, PFAS-Bericht von Intertek, Preis, Versand und Garantie.

Redaktionell geprüft
Quellenbasierte Einordnung
Aktualisiert 21.10.2026
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Autor & Redaktion
Sarah Leitner
Verantwortliche Redaktion
Sarah Leitner

Die ausführliche Autoren- und Fachzuordnung folgt weiter unten im Artikelbereich.

Stand des Artikels
Veröffentlicht
21.10.2026
Aktualisiert
21.10.2026

Änderungen, Quellenlage und redaktionelle Hinweise werden gesammelt unterhalb des Artikels dokumentiert.

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Soweit im Beitrag nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, handelt es sich um eine redaktionelle Einordnung und nicht automatisch um einen eigenen Praxistest jedes Produkts.

Transparenz: Das Testgerät hat uns der Hersteller Fornello kostenlos zur Verfügung gestellt. Bezahlt wurde für diesen Bericht nichts, und Fornello hatte keinen Einfluss auf den Inhalt. Der Link zum Shop ist ein gewöhnlicher Link, kein Partnerlink.
Grundlage dieses Berichts sind unser Test mit dem Gerät, das Faktenblatt für Redaktionen (Stand 28. September 2026), der PFAS-Prüfbericht GZHH00640412 von Intertek, die Produktseite, die Garantiebedingungen und das Impressum von Fornello, gelesen am 21.10.2026. Messungen haben wir nicht vorgenommen; wo eine Aussage ein Eindruck ist, steht das dabei.
Fornello Supremo von oben mit geöffnetem Deckel, fertigem Brot in der hellen Backform und Bedienfeld mit Display rechts
Herstellerbild: der Supremo mit Brot in der Backform. Eigene Testbilder folgen.

Ein Brotbackautomat aus dem Webshop: was der Fornello Supremo im Vergleich gezeigt hat

Der Fornello Supremo hat im Vergleich gut gebacken. Grobe Fehler oder Mängel sind uns nicht aufgefallen. Am hilfreichsten war das mitgelieferte Rezeptbuch mit seinen verschiedenen Rezepten, die Reinigung aller Teile war einfach, und der Knethaken ließ sich leicht aus dem fertigen Brot lösen. Den Stromverbrauch haben wir als gering wahrgenommen, gemessen haben wir ihn nicht.

Was Fornello im Faktenblatt zu Programmen, Brotgrößen und Ablauf schreibt, deckte sich im Vergleich mit dem Gerät. Die Aufschrift auf dem Gerät ist englisch, wie das Faktenblatt es angibt. Wer ein deutschsprachiges Bedienfeld erwartet, sollte das vor dem Kauf wissen; im Alltag war es für uns kein Hindernis.

Der Supremo ist ein Brotbackautomat der niederländischen Marke Fornello, verkauft über den eigenen Webshop. Bei Amazon war er am Prüftag nicht zu finden; laut Impressum konzentriert sich Fornello auf den eigenen Shop, bol.com und „in Zukunft Amazon“. Fornello nennt 19 Programme, Brote von 500 bis 1.000 Gramm, 710 Watt, eine Startzeitvorwahl und einen automatischen Spender für Nüsse und Saaten.

Beim Lesen der Unterlagen fielen zwei Dinge auf, die über den Test hinausgehen. Die Backform ist kein Keramikgefäß, sondern Aluminium mit Keramikbeschichtung; der PFAS-Bericht von Intertek hat diese Beschichtung geprüft und keinen der 679 untersuchten Stoffe nachgewiesen. Und die Produktseite verwendet Formulierungen wie „PFAS-frei“ und „0 % PFAS“, die Fornellos eigenes Faktenblatt den Redaktionen ausdrücklich nicht zu schreiben empfiehlt. Beides steht weiter unten genauer.

Wer zuerst wissen will, worauf es bei einem Brotbackautomaten grundsätzlich ankommt, findet die Kriterien in der Übersicht zum Brotbackautomaten. Dieser Bericht konzentriert sich auf ein einzelnes Gerät.

Für die Einordnung lohnt ein Blick darauf, wie Fornello den Supremo verkauft. Es gibt ihn nicht im Elektrofachhandel und nicht bei Amazon, sondern über den Webshop des Herstellers, mit Versand aus den Niederlanden. Das hat Folgen für Preis, Versand, Rückgabe und Garantie, die weiter unten eigene Abschnitte haben.

Zum Faktenblatt selbst ein Wort, weil es ungewöhnlich ist. Fornello schreibt darin nicht nur, was der Supremo kann, sondern auch, was Redaktionen nicht schreiben sollen: keinen kostenlosen Versand für Deutschland, Österreich und die Schweiz, keinen Preis von 199,95 Euro ohne den aktuellen, keine Begriffe wie „vollkeramisch“ oder „0 % PFAS“, keine 500 Grad Hitzebeständigkeit, keine Aussagen zu BPA, keine „Edelstahl-Backform“, kein „deutsches Display“ und kein „Dinkel-Programm“. Für diesen Bericht war die Liste hilfreich, weil sie zeigt, wo der Hersteller selbst die Grenzen seiner Angaben sieht.

So haben wir getestet, und was wir nicht gemessen haben

Wir haben mit dem Supremo in unserer Küche gebacken, jedes Brot einmal. Wiederholungen desselben Rezepts gab es nicht, ein Vergleichsgerät lief nicht nebenher. Bewertet haben wir, was man beim Backen zu Hause sieht und spürt: ob das Brot gelingt, ob die Anleitung und das Rezeptbuch weiterhelfen, wie sich Knethaken und Backform lösen und wie viel Arbeit die Reinigung macht.

Nicht gemessen haben wir den Stromverbrauch, die Temperatur im Backraum, die Lautstärke und die Dauer der Programme. Wo diese Seite dazu Zahlen nennt, stammen sie vom Hersteller und sind als solche gekennzeichnet. Auch die Beschichtung der Backform haben wir nicht selbst untersuchen lassen; dafür steht der Prüfbericht, den Fornello bei Intertek in Auftrag gegeben hat.

Das Gerät hat uns Fornello kostenlos zur Verfügung gestellt. Das ist im Kasten oben vermerkt, und es ändert nichts an der Bewertung. Eigene Fotos aus dem Test haben wir noch nicht eingebunden; die Bilder auf dieser Seite sind Herstellerbilder. Sobald eigene Aufnahmen vorliegen, ergänzen wir sie.

Ein einmaliger Durchgang je Brot kann zeigen, ob ein Gerät grundsätzlich funktioniert und wie es sich bedienen lässt. Er kann nicht zeigen, wie sich Beschichtung, Knethaken und Dichtungen nach Monaten verhalten. Was ein längerer Test noch klären müsste, steht im letzten Abschnitt.

Was dieser Bericht leistet, ist deshalb zweierlei: ein Eindruck aus der eigenen Küche und eine Prüfung der Unterlagen, die Fornello zur Verfügung stellt. Beim zweiten Teil gehen wir so vor wie bei allen Seiten im Bereich Brotbackautomat: Wir lesen, was der Hersteller schreibt, gleichen die Quellen gegeneinander ab und nennen, wo sie sich widersprechen oder schweigen.

Eine Bewertung in Punkten oder Noten vergeben wir nicht. Ein einziger Durchgang je Brot und ein einziges Gerät reichen nicht für eine Note, die sich mit anderen Geräten vergleichen ließe. Stattdessen stehen hier die Beobachtungen aus dem Test und die Angaben aus den Unterlagen, jeweils mit ihrer Herkunft. Wer vergleichen will, legt diese Seite neben die Vergleiche im Bereich Brotbackautomat.

Was der Fornello Supremo ist

Fornello beschreibt den Supremo im Faktenblatt knapp: Zutaten hinein, Programm wählen, fertig; Kneten, Gehen und Backen übernimmt das Gerät. Außerhalb der Niederlande wird er als EU-Modell mit englischsprachigem Display verkauft. Das Gehäuse ist aus Edelstahl, die Backform und der Knethaken aus 3003-Aluminium mit Keramikbeschichtung.

Fornello Supremo in gebürstetem Edelstahl, seitlich, mit geöffnetem Deckel, Sichtfenster und Spenderfach an der Deckelinnenseite
Herstellerbild: Gehäuse aus Edelstahl, im Deckel das Fach des Nussspenders.

Auf der Produktseite stellt Fornello den Supremo als Gerät für Einsteiger vor: Mit Anleitung, Erklärvideos und Rezeptbuch backe man direkt gutes Brot, auch ohne Erfahrung. Der Timer erlaube, den Vorgang bis zu 15 Stunden im Voraus einzustellen. Der Spender gebe Nüsse und Rosinen zum richtigen Zeitpunkt selbst zu und berühre dabei den Teig nicht.

Zur Herkunft des Geräts erzählt Fornello auf der Seite über die Firma selbst. Die Brüder Steije und Lars Pieters hätten 2024 nach einem Brotbackautomaten gesucht und den Supremo gefunden, der in den USA bereits ein Bestseller gewesen sei; den Hersteller hätten sie auf der Canton Fair in China gesucht. Der Prüfbericht von Intertek nennt als Ursprungsland der Muster China. Wer das Gerät in den USA verkauft und unter welchem Namen, sagt Fornello nicht.

Welche Bauweise ein Brotbackautomat hat und wie Kneten, Gehen und Backen ineinandergreifen, erklärt der Ratgeber Wie funktioniert ein Brotbackautomat. Der Supremo folgt diesem Prinzip ohne Besonderheiten im Aufbau.

Zur Sprache des Geräts ist die Produktseite in ihren häufigen Fragen eindeutig: Das Display ist englisch, auch die Programmnamen. Anleitung und Rezeptbuch liegen bei, QR-Codes führen zu Erklärvideos. Wer die englischen Programmnamen nicht kennt, findet sie in der Anleitung erklärt; im Vergleich war das Zusammenspiel von Anleitung und Rezeptbuch ausreichend, um sich zurechtzufinden.

Im Lieferumfang nennt Fornello neben Gerät und Backform mit Knethaken einen Messbecher, einen Messlöffel, den Haken zum Entfernen des Knethakens, das Rezeptbuch und die Bedienungsanleitung mit QR-Codes. Das ist der übliche Umfang eines Brotbackautomaten, ergänzt um den Lösehaken, den nicht jeder Hersteller beilegt. Im Vergleich war der Lieferumfang vollständig und für das Backen nach Rezeptbuch ausreichend.

Die technischen Daten nach Faktenblatt und Produktseite

Die Tabelle fasst zusammen, was Fornello im Faktenblatt und auf der Produktseite angibt. Wo die beiden Quellen sich ergänzen, steht die Herkunft dabei.

MerkmalAngabe
Programme19 Automatikprogramme, darunter Glutenfrei, Sauerteig, Vollkorn, Kuchen, Marmelade und Joghurt (Faktenblatt)
Brotgröße500 g, 750 g oder 1.000 g
Bräununghell, mittel oder dunkel
Leistung710 W
TimerStartzeitvorwahl, laut Produktseite bis 15 Stunden im Voraus
Warmhaltenbis zu 1 Stunde (Faktenblatt)
Spenderautomatisch für Nüsse, Saaten und Rosinen
Backform und Knethaken3003-Aluminium mit Keramikbeschichtung, laut Produktseite ohne PTFE
GehäuseEdelstahl (das Faktenblatt bittet, nicht „100 % Edelstahl“ zu schreiben)
Abmessungen40,2 × 27,9 × 39,2 cm (Produktseite)
Gewicht6,3 kg (Produktseite)
Display und Aufschriftenglischsprachig (Faktenblatt, im Vergleich bestätigt)
LieferumfangGerät, Backform mit Knethaken, Messbecher, Messlöffel, Haken zum Entfernen des Knethakens, Rezeptbuch, Bedienungsanleitung mit QR-Codes zu Videos

Mit 1.000 Gramm als größter Brotgröße liegt der Supremo im üblichen Bereich für Haushaltsgeräte. Die 710 Watt sind die Leistung, die das Gerät beim Heizen aufnimmt, nicht der Verbrauch eines ganzen Backvorgangs; der hängt vom Programm ab und davon, wie lange geheizt wird. Eine Angabe in Kilowattstunden je Programm nennt Fornello nicht.

Bei den Programmen nennt das Faktenblatt Beispiele, aber keine vollständige Liste. Ausdrücklich genannt sind Glutenfrei, Sauerteig, Vollkorn, Kuchen, Marmelade und Joghurt. Fornello bittet Redaktionen außerdem, kein „Dinkel-Programm“ zu nennen: Dinkel sei ein Rezept, kein Programm. Wer ein bestimmtes Programm sucht, findet die vollständige Liste in der Anleitung.

Mit 40,2 mal 27,9 mal 39,2 Zentimetern und 6,3 Kilogramm braucht der Supremo einen festen Platz auf der Arbeitsfläche. Der Deckel klappt nach oben auf, wie das Herstellerbild zeigt; darüber sollte Raum bleiben, damit er sich ganz öffnen lässt.

Ein Wort zur Bezeichnung: Fornello verwendet für das Gerät die Namen „Fornello Supremo“ und „Supremo Brotbackautomat“, in der URL der Produktseite steht das niederländische „broodbakmachine“. Im Prüfbericht von Intertek tragen die Muster die Artikelnummern MBF-010 und MBF-013, nicht den Namen Supremo. Was diese Nummern über die Herkunft des Geräts verraten, steht im Abschnitt zur Artikelnummer.

Wer den Supremo unter einen Hängeschrank stellen will, misst vorher nach: Fornello nennt 40,2 mal 27,9 mal 39,2 Zentimeter, ohne zu sagen, welche Zahl die Höhe ist und ob der geöffnete Deckel mehr Platz braucht. Das Herstellerbild zeigt einen Deckel, der nach hinten oben aufklappt.

Das Backergebnis im Vergleich

Die Brote sind im Vergleich gut geworden. Bei keinem Durchgang ist uns ein grober Fehler aufgefallen, kein Brot ist misslungen, und das Gerät hat die Schritte Kneten, Gehen und Backen so ausgeführt, wie Fornello es beschreibt. Jedes Brot haben wir einmal gebacken; ein zweiter Durchgang desselben Rezepts hätte zeigen können, wie gleichmäßig die Ergebnisse ausfallen, gehörte aber nicht zu diesem Test.

Fornello verspricht auf der Produktseite eine gleichmäßige Hitze und eine knusprige Kruste und bietet mit der „30 Tage Erstes-Brot-Garantie“ das Geld zurück, wenn das erste Brot nicht gelingt. Für unseren Test war diese Garantie nicht nötig. Wie stark die Kruste wird, lässt sich über die drei Bräunungsstufen hell, mittel und dunkel einstellen.

Wer von einem anderen Brotbackautomaten umsteigt, wird beim Ablauf wenig Neues finden: Zutaten in die Form, Programm, Brotgröße und Bräunung wählen, starten. Wer zum ersten Mal mit einem solchen Gerät backt, findet im Rezeptbuch den einfachsten Einstieg, wie der nächste Abschnitt zeigt.

Wie andere Brotbackautomaten im Vergleich backen und welche Unterschiede es bei Formen, Programmen und Ausstattung gibt, zeigt der Vergleich der Brotbackautomaten. Ein direkter Vergleich mit dem Supremo war nicht Teil dieses Tests.

Wenn ein Brot misslingt, nennt Fornello in den häufigen Fragen zwei typische Ursachen: die Reihenfolge der Zutaten und die Wassertemperatur. Beides steht laut Fornello im Rezeptbuch, und bei Fragen helfe der Kundenservice über WhatsApp. Der Hinweis ist nützlich, weil er zwei konkrete Stellschrauben benennt.

Die drei Brotgrößen von 500, 750 und 1.000 Gramm decken vom kleinen Haushalt bis zur Familie die üblichen Mengen ab. Welche Größe zu welchem Rezept passt, steht im Rezeptbuch. Die Bräunung in drei Stufen ist dieselbe Auswahl, die die meisten Brotbackautomaten bieten; für eine kräftigere Kruste wählt man dunkel, für ein helles Toastbrot hell.

Wer den Supremo zum ersten Mal einsetzt, beginnt laut Produktseite in drei Schritten: Mehl, Wasser, Hefe und Salz in die Backform geben oder eine fertige Brotbackmischung verwenden, dann Programm und Krustenfarbe wählen und bei Bedarf den Timer stellen, zuletzt starten. Kneten, Gehen und Backen laufen danach ohne weiteres Zutun. Genau so haben wir den Ablauf im Vergleich erlebt, und genau so beschreibt ihn auch das Faktenblatt: Zutaten hinein, Programm wählen, fertig. Wer bisher noch nie ein Brot gebacken hat, kommt damit ohne Vorwissen zum ersten Laib.

Das Rezeptbuch: im Vergleich die größte Hilfe

Das mitgelieferte Rezeptbuch war im Vergleich das, was uns am meisten geholfen hat. Es enthält verschiedene Rezepte und war beim Backen die wichtigste Hilfe, gerade für die ersten Brote. Für Einsteiger ist das die eigentliche Stärke des Pakets.

Fornello nennt auf der Produktseite über 70 Rezepte und bewertet das Buch mit 24,95 Euro als Beigabe, dazu Erklärvideos, die über QR-Codes in der Anleitung erreichbar sind. Beim Registrieren des Geräts hilft ebenfalls ein QR-Code im Rezeptbuch: Wer registriert, bekommt laut Garantiebedingungen ein Jahr Garantie dazu.

Bei der Sprache des Buchs widerspricht sich die Produktseite selbst. Oben heißt es „Rezeptbuch auf Deutsch und Erklärvideos“, weiter unten in der Aufzählung der Beigaben „Rezeptbuch 70+ Rezepte, auf Englisch“. Wer auf ein deutschsprachiges Buch angewiesen ist, fragt vor dem Kauf beim Kundenservice nach.

Wer über das Rezeptbuch hinaus backen will, etwa Brot ohne Gluten oder mit Sauerteig, findet Hinweise in den Ratgebern glutenfreier Brotbackautomat und zum Brotbackautomaten für Sauerteig. Der Supremo hat für beides eigene Programme.

Fornello verspricht in den häufigen Fragen, dass für Glutenfrei, Vollkorn und Sauerteig die passenden Rezepte im Rezeptbuch stehen. Dazu kommen die Erklärvideos, die über QR-Codes in der Anleitung erreichbar sind und die Fornello auf der Produktseite als Beigabe aufführt. Wer lieber nach Bildern als nach Text arbeitet, hat damit einen zweiten Weg zum ersten Brot.

Fornello bewertet die Beigaben auf der Produktseite mit Beträgen: das Rezeptbuch mit 24,95 Euro, die Erklärvideos mit 49,00 Euro und das Zubehör mit 29,95 Euro, zusammen „im Wert von über 100 €“. Diese Werte sind Angaben des Herstellers, keine Preise, zu denen man die Teile einzeln kaufen könnte. Sie zeigen aber, welches Gewicht Fornello dem Rezeptbuch beimisst, und das deckt sich mit unserem Eindruck aus dem Test.

Bedienung: englische Aufschrift, 19 Programme, ein Display

Die Aufschrift auf dem Gerät ist englisch, das haben wir im Vergleich bestätigt gefunden, und so steht es auch im Faktenblatt. Fornello bittet Redaktionen ausdrücklich, kein „deutsches Display“ zu schreiben. Für die Bedienung war das im Vergleich kein Hindernis; das Bedienfeld hat nur wenige Tasten.

Das Herstellerbild von oben zeigt rechts neben der Backform ein Bedienfeld mit Display und sechs Tasten. Der Ablauf ist der übliche: Programm wählen, Brotgröße und Bräunung einstellen, bei Bedarf den Timer setzen, starten. Fornello beschreibt das auf der Produktseite in drei Schritten.

Mit 19 Automatikprogrammen deckt der Supremo die üblichen Brotarten ab und dazu Kuchen, Marmelade und Joghurt. Wer nur Weißbrot und Vollkorn backt, nutzt davon einen kleinen Teil. Wie viele Programme ein Brotbackautomat wirklich braucht, ordnet der Ratgeber zum Brotbackautomaten mit Programm.

Die englische Aufschrift betrifft auch die Programmnamen auf dem Display, wie Fornello in den häufigen Fragen schreibt. Wer ein Programm sucht, muss also den englischen Namen kennen, etwa für Vollkorn oder Sauerteig. Die Anleitung ordnet die Namen den Programmen zu.

Ein Hinweis noch zur Bedienung: Fornello wirbt mit einem benutzerfreundlichen Display, auf dem man alles einstelle und die Backphase verfolge. Auf dem Herstellerbild von oben ist das Display neben sechs Tasten zu sehen. Welche Phase gerade läuft, zeigt das Display nach Fornello an; Einzelheiten dazu nennt die Anleitung.

Der Knethaken: im Vergleich leicht aus dem Brot zu lösen

Bei Brotbackautomaten mit festem Knethaken bleibt der Haken oft im fertigen Brot stecken. Beim Supremo ließ er sich im Vergleich einfach lösen. Fornello legt dafür einen eigenen Haken zum Entfernen des Knethakens bei; das Faktenblatt und die Produktseite nennen ihn im Lieferumfang.

Der Knethaken ist wie die Backform aus 3003-Aluminium mit Keramikbeschichtung. Weil der Haken beim Backen im Brot steckt, bleibt dort ein Loch im Brotboden. Wer das vermeiden will, sucht ein Gerät mit versenkbarem Haken oder eines ohne Loch; welche Wege es dafür gibt, beschreibt der Ratgeber zum Brotbackautomaten ohne Loch.

Für die Haltbarkeit der Beschichtung am Haken ist der beigelegte Lösehaken wichtig. Wer stattdessen mit einem Messer oder einer Gabel im Brot nach dem Knethaken stochert, riskiert Kratzer in der Beschichtung. Die Garantiebedingungen von Fornello nennen kosmetische Schäden wie kleine Kratzer ausdrücklich als nicht abgedeckt, sofern sie die Funktion nicht beeinträchtigen.

Der Lösehaken gehört zu den Teilen, die bei Brotbackautomaten gern verloren gehen. Wer ihn verlegt hat, sollte nicht zu Metallbesteck greifen, sondern zu einem Werkzeug aus Holz oder Kunststoff, um die Beschichtung des Knethakens zu schonen. Ersatz bietet Fornello im Shop derzeit nur als komplette Brotbackform an; ein einzelner Knethaken war am Prüftag nicht im Sortiment zu finden.

Der Knethaken ist ein Teil, das bei Brotbackautomaten mit der Zeit verschleißt. Die Garantiebedingungen von Fornello nehmen Verschleißteile ausdrücklich aus und bitten bei Fragen zu einem Teil um Kontakt. Ob der Knethaken dazugehört, sagen sie nicht. Wer das wissen will, fragt vor dem Kauf nach; für die Zeit nach dem Kauf gilt ohnehin die gesetzliche Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer.

Reinigung: einfach, aber nicht in die Spülmaschine

Die Reinigung aller Teile war im Vergleich einfach. Die beschichtete Backform und der Knethaken ließen sich ohne Mühe säubern, und auch das Gehäuse machte keine Arbeit. Fornello wirbt auf der Produktseite mit genau diesem Punkt: Die keramische Antihaftbeschichtung sorge für natürliches Lösen und einfache Reinigung.

Eine Einschränkung steht nicht auf der Produktseite, sondern in den Garantiebedingungen. Ausgeschlossen sind dort Schäden durch falsche Reinigung, und Fornello nennt als Beispiele ausdrücklich die Spülmaschine, scheuernde Mittel und zu heißes Wasser. Wer die Backform in die Spülmaschine gibt, verliert also im Schadensfall die Garantie.

Backform und Knethaken gehören deshalb von Hand gereinigt, mit warmem, nicht zu heißem Wasser und ohne scheuernde Mittel. Wer seine Backform lieber in die Maschine stellt, sollte vor dem Kauf ein Gerät wählen, dessen Hersteller das erlaubt.

Wer später Ersatz für Backform oder Knethaken braucht, findet bei Fornello eine eigene Brotbackform im Shop. Welche Ersatzteile es bei anderen Herstellern gibt und welche Rechte Käufer dabei haben, beschreibt der Ratgeber zu Ersatzteilen für den Brotbackautomaten.

Wie wichtig die Reinigungsregel ist, zeigt ein Blick auf andere Keramikformen. Unser Ratgeber zu Brotbackautomaten ohne Fluorbeschichtung hat elf Angebote mit Keramikform gelesen: Fünf erklärten Teile für spülmaschinengeeignet, drei nicht, und die Verbraucherzentralen nennen keramikbeschichtete Pfannen in ihrer Materialübersicht ungeeignet für die Spülmaschine. Fornello ist hier eindeutig, wenn auch nicht auf der Produktseite, sondern in den Garantiebedingungen.

Wer die Form trotzdem in die Spülmaschine stellt und einen Schaden feststellt, kann sich nicht auf die Garantie von Fornello berufen. Die gesetzliche Gewährleistung deckt nach allgemeinem Recht Mängel ab, die schon bei der Übergabe vorlagen, nicht Schäden aus falscher Pflege. Die einfache Regel lautet deshalb: Handwäsche, weicher Schwamm, kein Scheuermittel, und die Form vor dem nächsten Backen trocknen lassen.

Stromverbrauch: Eindruck gering, gemessen haben wir nicht

Den Stromverbrauch des Supremo haben wir als gering wahrgenommen. Gemessen haben wir ihn nicht, und eine Angabe in Kilowattstunden je Programm nennt Fornello weder im Faktenblatt noch auf der Produktseite. Fest steht nur die Leistungsaufnahme beim Heizen: 710 Watt.

Wie viel Strom ein Brotbackautomat je Brot verbraucht, hängt vor allem davon ab, wie lange er heizt, und das hängt am Programm und an der Brotgröße. Ein Vollkornprogramm mit langer Gehzeit verbraucht anders als ein Schnellprogramm. Warmhalten nach dem Backen kostet zusätzlich; der Supremo hält laut Faktenblatt bis zu einer Stunde warm.

Fornello rechnet auf der Produktseite mit rund 0,80 Euro je Brot, meint damit aber die Zutaten für ein Brot von einem Kilo, nicht den Strom. Die Rechnung stammt laut Fußnote aus einer eigenen Berechnung vom Juni 2026. Was Brotbackautomaten typischerweise an Strom kosten und wie man sparen kann, steht im Ratgeber zum Stromverbrauch des Brotbackautomaten.

Zur Einordnung eine Rechnung aus dem Ratgeber zu Keramikformen, die sich auf ein anderes Gerät bezieht: Für den Unold Backmeister Edel rechnet sie mit 0,34 Kilowattstunden je Brot von 750 Gramm und kommt bei einem Brot pro Woche und dem Strompreis von 37,0 Cent auf rund 6,50 Euro im Jahr ohne Warmhalten. Für den Supremo lässt sich diese Zahl nicht übernehmen, weil Programmdauer und Heizzeiten fehlen. Sie zeigt aber die Größenordnung, in der sich ein Brotbackautomat bewegt.

Fornello nennt auf der Produktseite noch eine andere Rechnung: Selbst backen spare bis zu 4,50 Euro pro Brot, weil die Zutaten für ein Brot von einem Kilo rund 0,80 Euro kosteten, ein Brot im Supermarkt 1,50 bis 3 Euro und beim Bäcker 3,50 bis 5 Euro. Der Strom ist in diesen Zahlen nicht enthalten, und die Preise für Supermarkt und Bäcker sind Annahmen des Herstellers. Als Größenordnung zeigt die Rechnung trotzdem, dass der Strom bei einem Brotbackautomaten neben den Zutaten der kleinere Posten ist.

Die Backform: Aluminium mit Keramikbeschichtung, nicht Keramik

Auf der Produktseite spricht Fornello von einer „Keramik-Backform“ und einer „keramischen Backform“. Das Faktenblatt ist genauer: Backform und Knethaken bestehen aus 3003-Aluminium mit Keramikbeschichtung. Es bittet Redaktionen ausdrücklich, nicht „100 % Keramik“, „vollkeramisch“ oder „keine Beschichtung“ zu schreiben. Die Form ist also ein Aluminiumteil mit einer keramischen Schicht.

Das ist kein Nachteil, aber ein Unterschied. Keramikbeschichtungen sind eine Alternative zu Beschichtungen auf Basis von PTFE, einem Fluorpolymer. Fornello schreibt, die Beschichtung sei ohne PTFE und erfülle die europäischen Normen für Lebensmittelsicherheit, nämlich die Verordnungen EU 1935/2004 und EU 10/2011.

Was Keramikformen bei Brotbackautomaten belegen und welche Hersteller dazu Prüfberichte vorlegen, ordnet der Ratgeber zum Brotbackautomaten ohne Fluorbeschichtung. Der Supremo gehört zu den Geräten, für die ein solcher Bericht vorliegt.

Warum die Unterscheidung zählt, erklärt das Bundesinstitut für Risikobewertung, das unser Ratgeber zu Keramikformen zitiert: PTFE ist das am häufigsten verwendete Material für Antihaftbeschichtungen im Lebensmittelkontakt und gehört chemisch zu den PFAS. PFOA wiederum ist ein Hilfsstoff, der früher zur Herstellung von PTFE eingesetzt wurde und in der EU seit dem 4. Juli 2020 nach der Delegierten Verordnung 2020/784 geregelt ist. Ein Aufdruck „PFOA-frei“ verspricht deshalb heute nichts Besonderes; eine Prüfung auf hunderte PFAS-Stoffe sagt mehr.

Eine Aussage verbietet das Faktenblatt ausdrücklich: Die Form halte bis zu 500 Grad aus. Der Hintergrund ist bei PTFE-Formen bekannt: Das BfR schreibt, PTFE-beschichtetes Geschirr solle nie leer hoch erhitzt werden, weil sich das Polymer ab etwa 360 Grad zersetzen könne. Eine belegte Höchsttemperatur für die Keramikbeschichtung nennt Fornello nicht. Im normalen Betrieb eines Brotbackautomaten mit Teig in der Form spielt diese Frage keine Rolle.

Der PFAS-Bericht von Intertek: was geprüft wurde

Fornello hat die Beschichtung bei Intertek in Guangzhou prüfen lassen. Der Bericht GZHH00640412 ist auf den 10. April 2026 datiert, Auftraggeber ist die Fornello B.V. Geprüft wurden zwei Muster mit den Artikelnummern MBF-010 und MBF-013, beschrieben als Brotbackautomat, Ursprungsland China. Als geprüftes Bauteil nennt die Komponentenliste am Ende des Berichts eine einzige Position: „Brown coating on metal“, eine braune Beschichtung auf Metall.

Intertek hat drei Prüfungen durchgeführt, alle nach dem Verfahren der Norm EN 17681-1:2025 mit alkalischer Hydrolyse und anschließender Analyse per Flüssigchromatographie und Massenspektrometrie. Die ersten beiden betreffen die nach der EU-Verordnung 2019/1021 über persistente organische Schadstoffe geregelten Stoffe PFOS und PFOA samt verwandten Verbindungen; beide ergaben „Pass“. Die dritte ist eine Prüfung auf 679 einzeln aufgeführte PFAS-Stoffe.

Nachweisgrenzen 0,01 bis 0,2 mg/kg: 0,01 bis 0,2 mg/kg00,010,21,1Angaben in mg/kg✓ Grenzwert PFOS und PFOA 0,025✗ Grenzwert verwandte… 1
Nachweisgrenzen und Grenzwerte im Intertek-Bericht. Der Korridor zeigt die Spanne der Nachweisgrenzen für die 679 einzeln geprüften Stoffe. Die Marken zeigen die EU-Grenzwerte für PFOS und PFOA sowie für die verwandten Verbindungen, wie Intertek sie zitiert. Alle Ergebnisse lagen unter der jeweiligen Nachweisgrenze.
  • Nachweisgrenzen 0,01 bis 0,2 mg/kg: 0,01 bis 0,2 mg/kg
  • Grenzwert PFOS und PFOA: 0,025 mg/kg — im Korridor, 0,025 mg/kg
  • Grenzwert verwandte Verbindungen: 1 mg/kg — außerhalb des Korridors, 1 mg/kg
Intertek-Prüfbericht GZHH00640412 vom 10.04.2026, gelesen am 21.10.2026.

Das Ergebnis aller drei Prüfungen lautet „ND“, nicht nachweisbar, also unter der jeweiligen Nachweisgrenze. Für PFOS und PFOA liegt sie bei 0,01 Milligramm je Kilogramm, für die verwandten Verbindungen bei 0,1. Bei den 679 einzeln aufgeführten Stoffen liegen die Nachweisgrenzen zwischen 0,01 und 0,2 Milligramm je Kilogramm.

Zwei Einschränkungen gehören dazu. Erstens beschreibt der Bericht die Muster als „said to be“, also so, wie der Auftraggeber sie eingereicht und bezeichnet hat; Intertek prüft, was eingeschickt wird. Zweitens nennt die Komponentenliste nur die Beschichtung; ob Form und Knethaken getrennt geprüft wurden, geht aus dem Bericht nicht hervor. Welche der beiden Artikelnummern dem in Deutschland verkauften Supremo entspricht, sagt weder der Bericht noch das Faktenblatt.

Die Norm EN 17681-1:2025, auf die sich alle drei Prüfungen beziehen, beschreibt ein Verfahren, bei dem die Probe mit einer Lauge aufgeschlossen und das Ergebnis per Flüssigchromatographie mit Massenspektrometrie untersucht wird. Intertek vermerkt bei vielen der 679 Stoffe, dass das Ergebnis auf den nach der Hydrolyse entstehenden PFAS-Anionen oder Molekülteilen beruht. Für den Leser genügt: Gemessen wurde nach einem genormten Verfahren, und keiner der gesuchten Stoffe lag über der Nachweisgrenze.

Die Muster gingen laut Bericht am 3. April 2026 bei Intertek ein, geprüft wurde vom 3. bis 10. April. Unterzeichnet ist der Bericht vom General Manager der Abteilung Hardlines bei Intertek Testing Services Shenzhen, Niederlassung Guangzhou. Intertek bietet auf seiner chinesischen Seite eine Möglichkeit, Berichte anhand der Nummer zu verifizieren; wir haben den Bericht in der Form gelesen, in der Fornello ihn verbreitet.

Die Grenzwerte, die Intertek bei PFOS und PFOA zitiert, stammen aus der EU-Verordnung 2019/1021 und ihren Änderungen: 0,025 Milligramm je Kilogramm für PFOS und PFOA samt Salzen, 1 Milligramm je Kilogramm für die verwandten Verbindungen. Die Nachweisgrenzen des Verfahrens liegen deutlich darunter. Das Ergebnis „Pass“ heißt, dass die Beschichtung diese Grenzwerte einhält; „ND“ heißt, dass nichts nachweisbar war.

Zwei Muster, zwei Artikelnummern: Der Bericht unterscheidet in den Ergebnistabellen nicht zwischen MBF-010 und MBF-013, sondern führt ein einziges geprüftes Bauteil, die braune Beschichtung. Ob beide Muster dieselbe Beschichtung tragen und deshalb gemeinsam geprüft wurden, oder ob nur eines der beiden Muster beprobt wurde, lässt sich aus dem Bericht nicht ablesen. Fornello könnte das mit einem Satz klären.

Was „nicht nachweisbar“ bedeutet, und wie Fornello selbst damit umgeht

„Nicht nachweisbar“ heißt, dass die Menge unter der Grenze lag, ab der das Verfahren einen Stoff erkennt. Es heißt nicht, dass die Menge null ist. Deshalb ist die Formulierung im Faktenblatt genau: Intertek habe auf 679 PFAS-Substanzen geprüft, keine einzige sei nachweisbar. Dieselbe Unterlage bittet Redaktionen, nicht „0 % PFAS“, „komplett PFAS-frei“ oder „PFAS-freies Gerät“ zu schreiben.

Auf der eigenen Produktseite hält sich Fornello nicht an diese Bitte. Dort stehen „PFAS-freie Backformen“ im Laufband, „0% PFAS in der Backform“ in einer Kachel und „Kein PFAS oder PTFE in der Backform, unabhängig geprüft“ im Text. An anderer Stelle derselben Seite steht die genaue Formulierung mit den 679 Stoffen. Für den Leser ist die genaue Formulierung die verlässliche.

Auch auf den Begriff „PFAS-frei“ für das ganze Gerät verzichtet das Faktenblatt. Geprüft wurde die Beschichtung der Backform, nicht das Gerät mit seinen Dichtungen, Kabeln und Kunststoffteilen. Die Produktseite sagt dazu, der Nussspender berühre den Teig nicht. Für die Teile, die mit dem Brot in Kontakt kommen, also Form und Haken, liegt mit dem Intertek-Bericht ein konkreter Beleg vor.

Zur Frage BPA ist das Faktenblatt ebenfalls offen: Die Backform wurde nicht auf BPA getestet, und Aussagen dazu solle man nicht machen. Ebenso nicht belegt ist laut Faktenblatt die Aussage, die Form halte bis zu 500 Grad aus. Beides lassen wir deshalb weg.

Bemerkenswert ist der Vergleich mit anderen Anbietern. Unser Ratgeber zu Keramikformen fand unter elf Angeboten nur eine Marke, die „PFAS-frei“ ausdrücklich schreibt, und bei dieser Marke keinen Prüfbericht, keinen Laborname und keine Norm. Fornello legt dagegen einen vollständigen Bericht mit Laborname, Datum, Verfahren und Stoffliste vor.

Für Käufer, die gezielt nach einem Gerät ohne PTFE suchen, ist die Kombination aus der Aussage „ohne PTFE“ auf der Produktseite und dem Ergebnis des Intertek-Berichts das stärkste Argument für den Supremo. Ein Bericht über eine Beschichtung ersetzt allerdings keinen Langzeitblick: Wie sich die Schicht nach vielen Backvorgängen verhält, prüft er nicht, und das gilt für jede Beschichtung.

Glutenfrei, Sauerteig, Nussspender: die Funktionen im Überblick

Drei Funktionen hebt Fornello besonders hervor. Das eigene Glutenfrei-Programm ist für alle wichtig, die auf Gluten verzichten müssen. Welche Geräte ein solches Programm haben, ordnet der Ratgeber zum glutenfreien Brotbackautomaten.

Das Sauerteig-Programm richtet sich an alle, die mit eigenem oder getrocknetem Sauerteig backen. Fornello verkauft im Shop einen getrockneten Sauerteig-Starter dazu. Was Brotbackautomaten für Sauerteig leisten müssen, steht im Ratgeber zum Brotbackautomaten für Sauerteig.

Der automatische Spender sitzt im Deckel, wie das Herstellerbild zeigt, und gibt Nüsse, Saaten und Rosinen während des Knetens zu. Der Vorteil: Man muss nicht neben dem Gerät warten, bis das Signal zum Zugeben kommt. Was Geräte mit Nussstreuer gemeinsam haben und worauf man achten sollte, steht im Ratgeber zum Brotbackautomaten mit Nussstreuer.

Gebackenes Kastenbrot auf einem Holzbrett, daneben ein Häufchen Saaten und Rosinen, im Hintergrund eine helle Küche
Herstellerbild: Brot mit Saaten und Rosinen, wie sie der Spender zugibt.

Bei den Programmen nennt Fornello in den häufigen Fragen die Spanne von Weißbrot, Sauerteig und Vollkorn bis Glutenfrei, Kuchen, Marmelade und Joghurt. Für Glutenfrei, Vollkorn und Sauerteig gibt es laut Fornello jeweils eigene Programme. Eine vollständige Liste aller 19 Programme mit ihren Laufzeiten steht nicht auf der Produktseite; sie findet sich in der Anleitung.

Beim Nussspender verspricht Fornello, er berühre den Teig nicht und sei daher sicher in der Anwendung. Das bezieht sich auf die Frage, ob Materialien des Spenders in Kontakt mit Lebensmitteln kommen. Der Spender selbst war nicht Gegenstand des Intertek-Berichts.

Timer und Warmhalten: 15 Stunden voraus, eine Stunde danach

Mit der Startzeitvorwahl lässt sich der Supremo abends befüllen, damit das Brot morgens fertig ist. Das Faktenblatt nennt die Funktion ohne Zahl, die Produktseite gibt bis zu 15 Stunden im Voraus an.

Nach dem Backen hält der Supremo das Brot laut Faktenblatt bis zu eine Stunde warm. Wer häufig erst nach dem Ende des Programms nach Hause kommt, achtet auf die Warmhaltezeit; was Geräte dabei unterscheidet, ordnet der Ratgeber zum Brotbackautomaten mit Warmhaltefunktion.

Zur Lautstärke beim nächtlichen Kneten können wir keine Messwerte nennen, und Fornello nennt ebenfalls keine. Wer das Gerät in der Nähe des Schlafzimmers betreibt, sollte das in den ersten Nächten selbst prüfen.

Die Anleitung nennt für die Vorwahl ein Beispiel, das Fornello in den häufigen Fragen zitiert: um 20:30 Uhr einstellen, um 7:00 Uhr fertig. Dabei solle man keine Eier oder Milchprodukte verwenden, weil die Zutaten bis zum Start in der Form stehen. Wer über Nacht backen will, wählt also ein Rezept ohne diese Zutaten; das Rezeptbuch hilft bei der Auswahl.

Bei der Warmhaltefunktion nennt das Faktenblatt bis zu einer Stunde, die Produktseite nennt keine Zahl. Was die Warmhaltezeit an Strom kostet, rechnet unser Ratgeber zu Keramikformen für ein anderes Gerät mit 0,037 Kilowattstunden je Stunde; für den Supremo fehlt eine solche Angabe. Wer das Brot ohnehin direkt nach dem Ende des Programms herausnimmt, braucht die Funktion nicht.

Für Haushalte, die den Supremo vor allem über Nacht nutzen wollen, zählt neben der Vorwahl die Frage, ob das Gerät nachts stört. Fornello nennt keine Lautstärke, und wir haben keine gemessen. Wer hellhörig wohnt, nutzt die Rückgabefrist von 30 Tagen, um das in der eigenen Wohnung auszuprobieren.

Preis, Versand und Lieferzeit

Fornello nennt im Faktenblatt mit Stand vom 28. September 2026 einen Preis von 149,95 Euro statt 199,95 Euro. Auf der Produktseite stand am 21.10.2026 derselbe Preis. Im Menü des Shops erschien der Supremo am selben Tag mit „ab 129,95 €“; worauf sich dieser niedrigere Betrag bezieht, ließ sich auf der Produktseite nicht erkennen. Preise ändern sich; maßgeblich ist der Preis im Warenkorb.

Der Versand nach Deutschland kostet laut Faktenblatt 8,50 Euro, unabhängig vom Bestellwert, die Lieferung dauert zwei bis vier Werktage. Wer an einem Werktag vor 17 Uhr bestellt, bekommt die Sendung am selben Tag verschickt. Kostenloser Versand gilt nur in den Niederlanden und Belgien ab 40 Euro; Fornello bittet Redaktionen ausdrücklich, für Deutschland, Österreich und die Schweiz nicht „kostenloser Versand“ zu schreiben.

▶ Deutschland8,50 €, 2 bis 4 Werktage €Frankreich10,95 €, 3 bis 5 Werktage €Österreich11,50 €, 3 bis 5 Werktage €Italien14,50 €, 4 bis 7 Werktage €Schweiz34,95 €, 3 bis 5 Werktage €Niederlande und Belgienab 40 € kostenlos, sonst 4,95 € €
Versandkosten des Supremo in ausgewählten Ländern. Festpreis für den Versand je Land in Euro laut Faktenblatt, dazu die Lieferzeit in Werktagen. In den Niederlanden und Belgien ist der Versand ab 40 € kostenlos.
Die Werte als Liste
  • Deutschland: 8,50 €, 2 bis 4 Werktage €
  • Frankreich: 10,95 €, 3 bis 5 Werktage €
  • Österreich: 11,50 €, 3 bis 5 Werktage €
  • Italien: 14,50 €, 4 bis 7 Werktage €
  • Schweiz: 34,95 €, 3 bis 5 Werktage €
  • Niederlande und Belgien: ab 40 € kostenlos, sonst 4,95 € €
Faktenblatt für Redaktionen von Fornello, Stand 28.09.2026.

Für Leser in Österreich kostet der Versand 11,50 Euro bei drei bis fünf Werktagen, für die Schweiz 34,95 Euro. Außerhalb der Eurozone rechnet die Kasse laut Faktenblatt in die Landeswährung um. Zollgebühren für die Schweiz nennt das Faktenblatt nicht.

Alle Preise verstehen sich laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Fornello einschließlich Mehrwertsteuer. Fornello behält sich vor, Preise bei Änderungen der Mehrwertsteuer oder bei offensichtlichen Fehlern anzupassen, und ist an fehlerhafte Preisangaben nicht gebunden, solange der Vertrag nicht zustande gekommen ist. Das ist bei Webshops üblich und erklärt, warum der Preis im Warenkorb maßgeblich ist.

Das Faktenblatt führt Festpreise für 28 Länder auf, von 0 Euro in den Niederlanden und Belgien ab 40 Euro Bestellwert bis 34,95 Euro für die Schweiz. Die Lieferzeiten reichen von einem bis zwei Werktagen in den Niederlanden bis zu sechs bis zehn Werktagen nach Griechenland, Zypern und Malta. Für Deutschland sind es zwei bis vier Werktage, für Österreich drei bis fünf.

Garantie, Erstes-Brot-Garantie und Rückgabe

Fornello gibt zwei Jahre Garantie. Wer das Gerät über den QR-Code im Rezeptbuch oder auf der Verpackung registriert, bekommt laut Garantiebedingungen ein Jahr dazu, insgesamt drei Jahre. Die Frist beginnt mit dem Kaufdatum und beginnt bei einem Ersatzgerät nicht neu. Die gesetzliche Gewährleistung bleibt davon unberührt, wie Fornello selbst schreibt.

Ausgeschlossen sind Schäden durch Nutzung entgegen der Anleitung, durch falsche Reinigung wie Spülmaschine, scheuernde Mittel oder zu heißes Wasser, normale Abnutzung, kosmetische Schäden wie kleine Kratzer, Stürze und Stöße nach der Lieferung, das eigene Öffnen des Geräts und Verschleißteile. Welche Teile Fornello zu den Verschleißteilen zählt, nennen die Bedingungen nicht; sie bitten, bei Fragen nachzufragen.

Dazu kommen zwei Zusagen für die ersten Wochen. Die „30 Tage Erstes-Brot-Garantie“ verspricht das Geld zurück, wenn das erste Brot nicht gelingt. Und es gibt 30 Tage Rückgaberecht; laut Faktenblatt ist die Rücksendung kostenlos, weil Fornello das Retourenlabel stellt.

Im Garantiefall bittet Fornello, per E-Mail oder WhatsApp zu schildern, was nicht stimmt, und ein Foto mitzuschicken. Angeboten werden Reparatur, Ersatz oder Rückerstattung, je nachdem, was am besten passt. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen nennen für den Defektfall innerhalb der Garantiefrist ausdrücklich eine kostenlose Reparatur, einen Ersatz oder eine vollständige Rückerstattung.

Kauf direkt beim Hersteller: Widerruf, Rücksendung und Erstattung

Wer den Supremo kauft, schließt den Vertrag mit der Fornello B.V. in den Niederlanden. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen räumen ein Widerrufsrecht von 30 Tagen nach Erhalt des Produkts ein, länger als die gesetzlichen 14 Tage. Man kann das europäische Muster-Widerrufsformular verwenden oder sich innerhalb der Frist per E-Mail an support@fornello.eu melden; danach bleiben 14 Tage, um das Gerät zurückzuschicken.

Bei einem Widerruf erstattet Fornello laut den Bedingungen den vollständigen Kaufbetrag einschließlich der Versandkosten. Die Rücksendung ist kostenlos, Fornello stellt ein Rücksendeetikett. Das Geld kommt innerhalb von 14 Tagen nach Eingang des Geräts oder des Versandnachweises. Während der Frist soll man sorgfältig mit Gerät und Verpackung umgehen; die Rücksendung soll möglichst im Originalzustand erfolgen.

Ausgeschlossen vom Widerruf sind laut den Bedingungen Lebensmittel mit geöffneter Verpackung, also etwa Brotbackmischungen oder der Sauerteig-Starter, die Fornello im Shop dazu anbietet. Für das Gerät selbst gilt der Ausschluss nicht. Wer also mit dem Gerät eine Mischung mitbestellt und sie öffnet, kann das Gerät zurückgeben, die Mischung nicht.

Die „30 Tage Erstes-Brot-Garantie“ ist eine zusätzliche Zusage innerhalb dieser Frist: Gelingt das erste Brot nicht, gibt es das Geld zurück. Praktisch deckt sie sich mit dem Widerrufsrecht, das ohnehin 30 Tage gilt. Wer unsicher ist, ob ihm ein Brotbackautomat liegt, kann ihn also einen Monat lang ausprobieren, ohne Kosten für die Rücksendung.

Für Käufer in Deutschland ist noch ein Punkt wichtig: Die Garantie von Fornello gilt zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung, nicht an ihrer Stelle. Fornello schreibt das in den Garantiebedingungen ausdrücklich. Wer innerhalb der ersten zwei Jahre einen Mangel feststellt, der schon bei der Lieferung vorlag, kann sich also auf beide Wege berufen.

Wer hinter Fornello steht

Fornello ist eine Marke der Fornello B.V. mit Sitz in der Lindenlaan 36, 3737 RD Groenekan in den Niederlanden, eingetragen unter der KvK-Nummer 42009445. Vertreten wird sie laut Impressum durch Steije Pieters und Lars Pieters. Für Deutschland ist sie unter der WEEE-Registrierungsnummer DE 16866840 als Hersteller von Elektrogeräten gemeldet.

Laut eigener Darstellung haben die beiden Brüder 2023 zunächst getrennte Shops bei bol.com betrieben und Fornello im Juni 2023 gemeinsam gegründet. 2024 seien der Supremo und der erste Container gekommen; heute baue das Team die Marke von Amsterdam aus weiter. Fornello ist damit ein junges Unternehmen, das ein in China gefertigtes Gerät unter eigenem Namen verkauft.

Erreichbar ist der Kundenservice per E-Mail an support@fornello.eu und per WhatsApp unter +31 346 715 865, laut Kontaktseite montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr. Fornello verspricht Antworten meist am selben Tag, per E-Mail an Werktagen innerhalb von 24 Stunden. Eine deutsche Telefonnummer nennt Fornello nicht.

Für Käufer in Deutschland ist wichtig, dass Fornello ein Unternehmen mit Sitz in den Niederlanden ist. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind auf Deutsch abrufbar und nennen das Unternehmen mit Anschrift, KvK-Nummer und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Eine Anschrift oder Niederlassung in Deutschland nennt Fornello nicht; Kontakt läuft über E-Mail und WhatsApp.

MBF-010: dieselbe Artikelnummer bei einer anderen Marke

Der Prüfbericht von Intertek nennt die Muster nicht Supremo, sondern MBF-010 und MBF-013. Die Nummer MBF-010 kennen wir aus einer anderen Seite dieses Bereichs. Unser Ratgeber zu Brotbackautomaten ohne Fluorbeschichtung hat am 13. Oktober 2026 bei Amazon einen Brotbackautomaten der Marke KEEPEEZ mit genau dieser Modellbezeichnung gelesen, in einer schwarzen und einer silbernen Ausführung, dazu Geräte mit den Bezeichnungen MBF-011 und MBF-016.

Daraus folgt nicht, dass der Supremo und das KEEPEEZ-Gerät dasselbe Produkt sind. Es folgt nur, dass dieselbe Modellbezeichnung bei zwei Marken auftaucht. Fornello schreibt selbst, man habe den Hersteller des Supremo auf der Canton Fair in China gesucht und gefunden.

Der Unterschied liegt in den Unterlagen. Beim KEEPEEZ MBF-010 fand unser Ratgeber eine Anleitung, die nach ihrem ersten Satz für einen „petrus Brot-Hersteller“ gilt, also für eine dritte Marke, mit leeren Feldern für Nennleistung und Nennkapazität und ohne Herstelleranschrift. Die Angebote nannten „PFAS-frei“, aber keinen Prüfbericht. Fornello legt für dieselbe Modellbezeichnung einen Prüfbericht mit Labor, Datum und Verfahren vor und nennt im Impressum eine Anschrift.

Für den Käufer heißt das: Wer sich für ein Gerät mit der Bezeichnung MBF-010 interessiert, bekommt beim Supremo die vollständigeren Unterlagen. Ob Ausstattung, Beschichtung und Zubehör bei beiden Marken identisch sind, lässt sich aus den Unterlagen nicht sagen, und wir haben das KEEPEEZ-Gerät nicht getestet. Was unser Ratgeber zu den KEEPEEZ-Angeboten gefunden hat, steht im Ratgeber zum Brotbackautomaten ohne Fluorbeschichtung.

Wer den Supremo kauft und später Fragen hat, hat damit zwei Wege: den Kundenservice per E-Mail oder WhatsApp für alles, was Bedienung, Rezepte und Garantie betrifft, und die gesetzliche Gewährleistung gegenüber Fornello als Verkäufer. Einen Händler vor Ort, bei dem man das Gerät abgeben könnte, gibt es nicht; Rücksendungen laufen über das Etikett, das Fornello stellt.

Widersprüche auf der Produktseite

Beim Lesen der Produktseite sind uns mehrere Stellen aufgefallen, an denen sich die Seite selbst widerspricht. Keine davon betrifft das Gerät, alle betreffen die Beschreibung. Die erste ist die Sprache des Rezeptbuchs: einmal „auf Deutsch“, einmal „auf Englisch“.

Die zweite betrifft die Bewertungen. Oben auf der Seite stehen 4,7 Sterne aus 204 Bewertungen, weiter unten 4,7 Sterne aus 346 Bewertungen, und im Kopf der Seite 177 Bewertungen bei Trustpilot, alles am 21.10.2026 abgelesen. Welche Zahl sich worauf bezieht, sagt die Seite nicht.

Die dritte ist der Preis im Menü, „ab 129,95 €“, während die Produktseite 149,95 Euro nennt. Die vierte sind die Formulierungen zu PFAS und Keramik, die das Faktenblatt selbst nicht verwendet sehen möchte. Für den Kauf ändert keiner dieser Punkte etwas am Gerät, aber sie zeigen, dass man sich bei Fornello eher auf das Faktenblatt und die Prüfberichte stützen sollte als auf die Werbetexte.

Bei den Bewertungen kommt hinzu, wie sie gesammelt werden. Am Ende der Produktseite steht, die Bewertungen würden über den Dienst Judge.me gesammelt und automatisch übersetzt. Das ist kein Mangel, aber es heißt, dass es sich um Bewertungen aus dem eigenen Shop handelt, nicht um unabhängige Plattformen. Daneben verweist Fornello auf Trustpilot. Für die Einordnung des Geräts haben wir die Bewertungen nicht genutzt.

Zur Größe des Unternehmens nennt Fornello selbst keine Zahlen. Auf der Seite über die Firma schreibt Fornello, man lerne jeden Tag von den Tausenden Menschen, die zu Hause mit den Automaten backen, und baue die Marke von Amsterdam aus weiter. Neben dem Supremo verkauft Fornello eine Schneidemaschine, Brotbackmischungen, einen getrockneten Sauerteig-Starter und eine einzelne Brotbackform.

Für wen der Supremo passt

Nach unserem Test passt der Supremo vor allem zu Einsteigern, die mit Rezeptbuch und Videos anfangen wollen, und zu allen, die eine Backform mit geprüfter Keramikbeschichtung statt einer PTFE-Beschichtung suchen. Wer glutenfrei oder mit Sauerteig backt, findet eigene Programme. Der Assistent fasst das zusammen.

Passt der Fornello Supremo zu mir?

Drei Fragen zu Ihren Anforderungen. Das Ergebnis beruht auf unserem Test und den Angaben von Fornello.

1. Wie viel Erfahrung haben Sie mit Brotbackautomaten?
2. Brauchen Sie ein deutschsprachiges Bedienfeld?
3. Soll die Backform in die Spülmaschine dürfen?

Ergebnis

Ja, gut geeignet

Im Vergleich war das Rezeptbuch die größte Hilfe, die Brote gelangen, die Reinigung von Hand war einfach.

Alle Wege dieses Assistenten im Klartext
  1. Wenn Sprache: Ja, unbedingt, dann Eher nicht. Die Aufschrift auf dem Gerät ist englisch; Fornello verkauft außerhalb der Niederlande nur das EU-Modell mit englischem Display. Andere Brotbackautomaten im Vergleich
  2. Wenn Spülmaschine: Ja, dann Eher nicht. Fornello schließt Schäden durch Spülmaschinenreinigung von der Garantie aus. Wer die Form in die Maschine geben will, wählt ein Gerät, dessen Hersteller das erlaubt. Andere Brotbackautomaten im Vergleich
  3. Wenn Erfahrung: Keine, ich fange an und Sprache: Nein, Englisch ist in Ordnung und Spülmaschine: Nein, ich spüle von Hand, dann Ja, gut geeignet. Im Vergleich war das Rezeptbuch die größte Hilfe, die Brote gelangen, die Reinigung von Hand war einfach.
  4. Wenn Erfahrung: Ich hatte schon einen und Sprache: Nein, Englisch ist in Ordnung und Spülmaschine: Nein, ich spüle von Hand, dann Ja, wenn die Backform zählt. Der Ablauf bringt wenig Neues; der Unterschied liegt in der geprüften Keramikbeschichtung und den 19 Programmen.
  5. In jedem anderen Fall: Erst die Übersicht lesen. Worauf es bei einem Brotbackautomaten ankommt, ordnet die Übersicht des Bereichs.

Eigener Test, Faktenblatt (Stand 28.09.2026), Produktseite und Garantiebedingungen von Fornello, gelesen am 21.10.2026.

Weniger passend ist der Supremo für alle, die ein deutsches Bedienfeld brauchen oder die Backform in die Spülmaschine geben wollen. Und wer vor allem bei Amazon kauft, findet ihn dort derzeit nicht; Fornello verkauft über den eigenen Shop. Wer kaufen will, findet den Supremo auf der Produktseite bei Fornello.

Frau mit Ofenhandschuhen stellt ein frisch gebackenes Brot auf den Küchentisch, zwei Kinder schauen zu
Herstellerbild.

Wer zwischen dem Supremo und einem Gerät aus dem Handel schwankt, sollte neben dem Gerät auch den Kaufweg vergleichen. Beim Supremo gibt es eine Rückgabefrist von 30 Tagen, kostenlose Rücksendung und eine Garantie von bis zu drei Jahren, aber Versandkosten nach Deutschland und keinen stationären Ansprechpartner. Welche Geräte im Handel erhältlich sind, zeigt der Vergleich der Brotbackautomaten.

Unser Gesamturteil nach dem Test: Der Supremo hat in allen Punkten, die wir prüfen konnten, überzeugt, ohne dass uns ein grober Mangel aufgefallen wäre. Die Unterlagen sind vollständiger als beim KEEPEEZ-Angebot mit derselben Modellbezeichnung, auch wenn die Werbetexte auf der Produktseite an einigen Stellen mehr versprechen, als das eigene Faktenblatt zulässt. Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, bekommt ein Gerät, das sich im Vergleich bewährt hat.

Am Ende bleibt die Frage nach dem Preis. Mit 149,95 Euro laut Faktenblatt und Produktseite, dazu 8,50 Euro Versand nach Deutschland, bekommt man den Supremo mit einer Garantie von bis zu drei Jahren und 30 Tagen Rückgaberecht. Was ihn auszeichnet, ist der Prüfbericht zur Beschichtung und das Rezeptbuch, das im Vergleich die größte Hilfe war. Ob das den Ausschlag gibt, hängt davon ab, wie wichtig einem diese beiden Punkte sind.

Die Datenlage: was ein längerer Test noch zeigen müsste

Unser Test hat gezeigt, dass der Supremo gut backt, sich einfach reinigen lässt und mit seinem Rezeptbuch Einsteigern hilft. Er hat nicht gezeigt, wie sich die Keramikbeschichtung nach vielen Monaten verhält. Beschichtungen nutzen sich ab, und die Garantie schließt kosmetische Kratzer aus. Diese Frage beantwortet nur ein Langzeittest, den wir nachreichen, wenn das Gerät länger im Einsatz war.

Offen sind außerdem Zahlen, die wir nicht gemessen haben: der Stromverbrauch je Programm in Kilowattstunden, die Lautstärke beim Kneten und die Dauer der einzelnen Programme. Fornello nennt sie nicht. Wenn wir sie messen, ergänzen wir sie auf dieser Seite, zusammen mit eigenen Fotos aus dem Test.

Bei den Unterlagen bleibt offen, welche der beiden geprüften Artikelnummern dem in Deutschland verkauften Gerät entspricht, und in welcher Sprache das Rezeptbuch ausgeliefert wird. Beides könnte Fornello mit einem Satz klären. Und schließlich kann sich der Preis ändern; der genannte Stand ist der 28. September 2026 laut Faktenblatt und der 21.10.2026 auf der Produktseite.

Wer sich nach diesem Bericht noch breiter umsehen will, findet weitere Geräte und Kaufkriterien in der Übersicht zum Brotbackautomaten. Diese Seite wird überarbeitet, sobald eigene Fotos, Messwerte oder neue Herstellerangaben vorliegen.

Sarah Leitner

Verantwortlich für diesen Beitrag

Sarah Leitner

Redaktionsleitung Küche & Lifestyle

5+ Jahre Erfahrung in der Produktrecherche & Verbraucherberatung

Fachfokus: Küche · Küchengeräte · Kaffee & Espresso · Kochen & Backen · Meal Prep

Wie wir bewertenanzeigen

Datenbasiert · kein Hands-on-Test. Wir kaufen die Geräte nicht selbst und bauen sie nicht auf. Stattdessen werten wir Herstellerangaben, technische Datenblätter, Verfügbarkeit und die Bewertungslage bei Händlern aus und ordnen sie ein. Wo eine Angabe vom Hersteller stammt, steht das dabei.

Wofür die Sterne stehen: Die angezeigten Sterne sind die Kundenbewertungen des jeweiligen Händlers, keine eigene Note. Wir geben zusätzlich die Zahl der Bewertungen an, weil vier Sterne aus 800 Stimmen belastbarer sind als fünf Sterne aus vier. Produkte ohne Bewertungen kennzeichnen wir als solche, statt sie mit null Sternen darzustellen.

Wie die Reihenfolge entsteht: Die Rangfolge folgt der Eignung für typische Anwendungsfälle, nicht allein dem Sternewert. Ein Gerät kann besser bewertet und trotzdem weiter unten stehen, wenn es für die meisten Leser überdimensioniert ist. Zu jedem Produkt steht deshalb, für wen es passt und für wen nicht.

Wovon wir leben: Die Produktlinks sind Affiliate-Links. Kauft jemand darüber, erhalten wir eine Provision — für dich ändert sich der Preis nicht. Die Auswahl und die Reihenfolge entstehen unabhängig davon; ausgeschlossen werden Produkte, die nicht bestellbar sind.

Bewertungsmethodik Redaktion Affiliate-Hinweis

Aktualisierung und Quellenanzeigen
Veröffentlicht
21.10.2026
Zuletzt aktualisiert
21.10.2026
Verfügbarkeit geprüft
21.10.2026

Datenbasis: Herstellerangaben und Produktdatenblätter, öffentlich einsehbare Händlerdaten zu Preis und Verfügbarkeit sowie die aggregierte Bewertungslage. Vor jeder Aktualisierung prüfen wir, ob die verlinkten Produkte noch bestellbar sind, und tauschen aus, was nicht mehr lieferbar ist.

Quellen dieser Einordnung

  1. 1. Fornello: Supremo Brotbackautomat, Produktseitefornello.eu

    Am 21.10.2026 gelesen. 19 Programme, 500 bis 1.000 g, 710 W, Timer bis 15 Stunden, 40,2 × 27,9 × 39,2 cm, 6,3 kg, Backform 3003-Aluminium mit Keramikbeschichtung.

  2. 2. Fornello: Faktenblatt für Redaktionen zum Supremonqpcgqovkonlxidxljjb.supabase.co

    Stand 28.09.2026. Daten, Lieferumfang, englisches Display, Preis, Versandkosten je Land, Garantie und Rückgabe, Formulierungen, die Fornello nicht verwendet sehen möchte.

  3. 3. Intertek: Prüfbericht GZHH00640412 (PFAS, Beschichtung)nqpcgqovkonlxidxljjb.supabase.co

    Vom 10.04.2026. Muster MBF-010 und MBF-013, Ursprung China; PFOS, PFOA und 679 PFAS-Stoffe nach EN 17681-1:2025 nicht nachweisbar, Nachweisgrenzen 0,01 bis 0,2 mg/kg; geprüft: braune Beschichtung auf Metall.

  4. 4. Fornello: Garantiebedingungenfornello.eu

    Am 21.10.2026 gelesen. 2 Jahre, mit Registrierung 3 Jahre; ausgeschlossen u. a. Schäden durch Spülmaschine, scheuernde Mittel oder zu heißes Wasser.

  5. 5. Fornello: Impressumfornello.eu

    Am 21.10.2026 gelesen. Fornello B.V., Lindenlaan 36, 3737 RD Groenekan, KvK 42009445, vertreten durch Steije und Lars Pieters.

Was zuletzt geändert wurde

  • 21.10.2026: Ersterstellung als Testbericht. Testgerät vom Hersteller kostenlos gestellt; Faktenblatt, Intertek-Bericht, Produktseite und Garantiebedingungen ausgewertet.

Verwendete Quellen Korrekturen melden Zuletzt aktualisierte Beiträge

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