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Heißluftfritteuse ohne PFAS: fünf Geräte, Angebot gegen Anleitung

Datenbasiert · kein Hands-on-Test

Heißluftfritteuse ohne PFAS: Cosori, Ninja, Bosch, Braun und KeMar im Abgleich von Angebot, Herstellerseite und Anleitung, Bauteil für Bauteil.

Redaktionell geprüft
Quellenbasierte Einordnung
Aktualisiert 04.10.2026
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Autor & Redaktion
Sarah Leitner
Verantwortliche Redaktion
Sarah Leitner

Die ausführliche Autoren- und Fachzuordnung folgt weiter unten im Artikelbereich.

Stand des Artikels
Veröffentlicht
04.10.2026
Aktualisiert
04.10.2026

Änderungen, Quellenlage und redaktionelle Hinweise werden gesammelt unterhalb des Artikels dokumentiert.

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Soweit im Beitrag nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, handelt es sich um eine redaktionelle Einordnung und nicht automatisch um einen eigenen Praxistest jedes Produkts.

Fünf Geräte, je Angebot, Herstellerseite und Bedienungsanleitung nebeneinandergelegt. Verfügbarkeit, Sterne und Rezensionen abgelesen am 04.10.2026. Keine eigene Laboranalyse der Beschichtungen; die Seite prüft, was die Unterlagen sagen.

PFAS, PTFE, PFOA, Teflon und Keramik: fünf Wörter, die nicht dasselbe meinen

PFAS ist der Oberbegriff. Die Abkürzung steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, eine umfangreiche Gruppe von Stoffen. Braun beschreibt sie auf seiner Erklärseite als große Gruppe industriell hergestellter Chemikalien, die in vielen Konsumgütern eingesetzt werden, weil sie hitzebeständig und extrem stabil sind und langlebige Antihafteigenschaften bieten. PTFE, Polytetrafluorethylen, ist ein einzelnes Polymer daraus und laut Bundesinstitut für Risikobewertung der am häufigsten für Antihaftbeschichtungen im Lebensmittelkontakt verwendete Stoff. Das BfR schreibt ausdrücklich, dass PTFE chemisch zur Gruppe der PFAS gehört. Teflon ist ein bekannter Markenname, der im Alltag oft als allgemeiner Begriff für Antihaftbeschichtungen verwendet wird. PFOA ist ein weiterer, einzelner Stoff innerhalb der Gruppe.

Aus dieser Ordnung folgt, warum die Wörter auf einer Verpackung so verschieden viel versprechen. „PFOA-frei“ sagt nur, dass ein einzelner Stoff fehlt; eine PTFE-Beschichtung kann trotzdem da sein. „PTFE-frei“ oder „ohne Teflon“ sagt, dass die klassische Beschichtung fehlt; ob ein anderer Stoff aus der Gruppe verwendet wurde, sagt es nicht. Das BfR nennt selbst drei ähnliche Verbindungen, die statt PTFE für solche Beschichtungen eingesetzt werden können: ETFE, PFA und FEP. „PFAS-frei“ ist die weiteste Aussage, und sie ist zugleich die, die am wenigsten geregelt ist. Cosori schreibt auf seiner eigenen Erklärseite, PFOA-frei bedeute nicht automatisch PFAS-frei, und „ohne Teflon“ bedeute es auch nicht.

Das fünfte Wort ist Keramik. Alle vier Geräte dieser Seite, die mit „ohne PFAS“ werben, haben trotzdem eine Antihaftbeschichtung, nur eben eine, die der Hersteller als keramisch bezeichnet. Auch dazu schreibt Cosori offen, Keramikbeschichtung sei ein breit verwendeter Begriff, dessen Zusammensetzung je nach Hersteller variiere; wenn sie PFAS-frei sei, solle das für das jeweilige Produkt oder Bauteil ausdrücklich angegeben sein. Wer nach einer Heißluftfritteuse ohne Beschichtung sucht, sucht also etwas anderes als jemand, der eine ohne PFAS sucht.

Diese Seite legt fünf Geräte nebeneinander, die mit einer Garfläche ohne PFAS oder ohne Beschichtung werben, und prüft für jedes, was das Angebot sagt, was der Hersteller auf seiner Seite sagt und was in der Bedienungsanleitung steht. Wie die übrigen Seiten zu Heißluftfritteusen aufgebaut sind und welche Frage wohin führt, steht auf der Übersichtsseite zur Heißluftfritteuse. Wer wissen will, was der Gesetzgeber zu Beschichtungen bisher tatsächlich geregelt hat, findet die Rechtslage auf der Seite zur Beschichtung elektrischer Pfannen, von PFOA bis zur noch offenen Beschränkung der ganzen Gruppe.

„PFAS-frei“ ist keine geschützte Angabe

Den deutlichsten Satz zu diesem Punkt hat ein Hersteller selbst geschrieben. Braun erklärt auf seiner Seite zu PFAS, der Begriff „PFAS-frei“ sei in der Europäischen Union und in anderen Märkten gesetzlich nicht festgelegt, sondern eine freiwillige Angabe. Braun habe deshalb mit einem unabhängigen Institut ein eigenes Prüfprotokoll entwickelt, das über bestehende Vorschriften wie POP, REACh und andere Standards für den Lebensmittelkontakt hinausgehe. Was in diesem Protokoll steht, welche Grenzwerte es setzt und welches Institut es ist, nennt die Seite nicht.

Ähnlich rät der Umweltverband BUND in seinem Kauftipp zu Pfannen und Airfryern ohne PFAS: Geschirr müsse ausdrücklich als „PFAS-frei“ oder „PFC-frei“ ausgewiesen sein, Angaben wie „PFOA-frei“ seien wenig aussagekräftig, weil PFOA nur eine einzelne, ohnehin verbotene Verbindung der Gruppe sei. Für die Körbe von Airfryern nennt der BUND zwei Varianten ohne PFAS: Keramikbeschichtung oder einen Korb aus Glas. Genau diese beiden Wege finden sich unter den fünf Geräten dieser Seite wieder: dreimal ein keramikbeschichteter Korb bei Cosori, Bosch und Braun, einmal Glas mit keramikbeschichtetem Einsatz bei Ninja und einmal Glas ohne Beschichtung bei KeMar.

Cosori ergänzt auf seiner Erklärseite einen Satz, der in die andere Richtung zeigt und fair ist: Eine fehlende PFAS-frei-Angabe bedeute nicht automatisch, dass ein Produkt nicht den geltenden Anforderungen entspreche oder für den vorgesehenen Gebrauch ungeeignet sei. Entscheidend seien die konkreten Produktspezifikationen und Materialangaben, und die beste Orientierung sei, nicht von Schlagwörtern auszugehen, sondern die genaue Produktbeschreibung zu lesen. Eine Formulierung wie „PFAS-freier Garkorb“ sei spezifischer als eine allgemeine Aussage zum ganzen Gerät.

Das heißt nicht, dass die Angabe wertlos ist. Es heißt, dass jeder Hersteller sie selbst ausfüllt, und dass man nachsehen muss, worauf sie sich bezieht. Das Bundesinstitut für Risikobewertung weist darauf hin, dass Materialien mit Lebensmittelkontakt nach geltendem EU-Recht so hergestellt sein müssen, dass sie unter normalen oder vorhersehbaren Bedingungen keine Stoffe in gesundheitsgefährdenden Mengen an Lebensmittel abgeben. Diese Pflicht gilt für jede Beschichtung, mit und ohne PFAS.

Was sich ändern könnte, beschreibt das BfR ebenfalls. Am 7. Februar 2023 hat die Europäische Chemikalienagentur ECHA einen Vorschlag veröffentlicht, die Herstellung, Verwendung und das Inverkehrbringen der ganzen Gruppe der PFAS zu verbieten. Laut BfR könnte das auch ein Verbot von PTFE-Beschichtungen auf Koch-, Back- und Bratgeschirr für Privathaushalte und Restaurants zur Folge haben. Entschieden ist darüber nach dem Stand der BfR-Seite vom 2. Juli 2025 nicht. Braun beschreibt den Stand auf seiner Erklärseite ähnlich: Der Vorschlag sei der ECHA 2023 vorgelegt worden, Expertenausschüsse prüften die vorliegenden Erkenntnisse, um die nächsten Schritte festzulegen. Ein Hersteller, der heute „PFAS-frei“ schreibt, nimmt also eine mögliche künftige Regel vorweg, die es noch nicht gibt.

Für den Kauf ergibt sich daraus eine einfache Regel. Eine PFAS-Angabe ist nur so viel wert wie die Benennung des Bauteils, für das sie gilt. „Ohne PFAS“ ohne Bauteil ist eine Werbeaussage. „Garkorb innen: Keramikbeschichtung, PTFE- und PFAS-frei“ ist eine Angabe, die man nachprüfen und im Streitfall einfordern kann. Nach genau diesem Unterschied sind die fünf Geräte unten geordnet.

Fünf Geräte, drei Unterlagen: was wo steht

Die Tabelle zeigt je Gerät, was das Amazon-Angebot verspricht, was die Herstellerseite präzisiert und welche Fläche mit Lebensmitteln am Ende tatsächlich beschichtet ist. Sterne und Rezensionen sind am 04.10.2026 von den Detailseiten abgelesen; Preise stehen nicht da, nur die Preislage im Feld.

GerätWas das Angebot sagtWas die Herstellerseite sagtGarfläche laut UnterlagenAngebot
Cosori Iconic Single mit Gehäuse aus gebürstetem Edelstahl und Schublade mit Edelstahlgriff
Cosori Iconic Single
CAF-SE601S-CEU · 4,8 von 5 Sterne, 221 Rezensionen
Unsere Empfehlung
„PFAS-freie Keramikbeschichtung“, „SGS-zertifizierte, PTFE-freie Beschichtung von PPG“, im Feld Besondere Eigenschaften „PFAS-freier Garinnenraum“, im Feld Material „Edelstahl, Keramik“Garraum „PFAS-frei in allen Heizbereichen“, Crisper-Platte und Innenfläche des Garkorbs mit schwarzer Keramikbeschichtung, Außenfläche des Garkorbs mit transparenter Emaillebeschichtung, jeweils „PTFE- und PFAS-frei“Korb aus 304-Edelstahl mit Keramik innen und Emaille außen, Crisper-Platte mit KeramikZum Angebot
oberste Preislage im Feld
Ninja CRISPi mit aufgesetztem Heizmodul auf einem Glasbehälter und einem zweiten Glasbehälter mit Gemüse
Ninja CRISPi FN101EU
FN101EUSTGD · 4,6 von 5 Sterne, 3.626 Rezensionen
„Zuverlässiges Kochen ohne PFAS*“, der Stern wird im Angebot nicht aufgelöst; im Lieferumfang „2 Antihaft-Knusperbleche“ und „2 x antihaftbeschichtete Crisp-Teller“, im Feld Antihaftbeschichtung „Ja“„*Bezieht sich auf die CleanCrisp-Glasbehälter. Keine absichtlich zugesetzten PFAS.“ und an anderer Stelle „Crisper-Gittereinsätze mit Keramik-Antihaftbeschichtung“Glasbehälter ohne Beschichtung, Crisper-Einsätze mit Keramik-AntihaftbeschichtungZum Angebot
obere Preislage im Feld
Bosch Double Stack Heißluftfritteuse in Schwarz mit zwei übereinanderliegenden Schubladen und Bedienfeld oben
Bosch Serie 6 MAFD661B
MAFD661B · 4,3 von 5 Sterne, 230 Rezensionen
„100 % keramische, schadstofffreie Beschichtung ohne PFAS, PFOS, PFOA und PTFE“, im Feld Material „Kunststoff“, im Feld Antihaftbeschichtung „Ja“Highlight „PFAS-freie Beschichtung: keine Schadstoffe“; im Datenblatt „Ungiftige, PFAS-freie Keramikbeschichtung für Körbe und Gitter“ und „Gitter hat eine Antihaftbeschichtung“Körbe und Gitter mit Keramikbeschichtung laut DatenblattZum Angebot
mittlere Preislage im Feld
Braun MultiFry 5 in Schwarz mit Digitalanzeige und Schublade mit silbernem Griff
Braun MultiFry 5 HF 5034
HF5034 · 4,1 von 5 Sterne, 8 Rezensionen
„der herausnehmbare Korb und das Gitter verfügen über eine Antihaft-Keramikbeschichtung“, in der Typbezeichnung „PFAS-freier Garkorb mit 6L Fassungsvermögen“, im Feld Innenmaterial „Keramik“Der Garkorb sei „mit einer PFAS-freien Keramikbeschichtung ausgestattet“; „PFAS-freie Antihaft-Keramikbeschichtung für perfekte Ergebnisse*“ mit der Auflösung „*Basierend auf Tests von Drittanbietern“Korb und Gitter mit KeramikbeschichtungZum Angebot
untere Preislage im Feld
KeMar KHF-550 mit schwarzem Gehäuse, herausgenommenem Glaskorb mit Pommes, Edelstahlgestell, Silikonmatte und Zange
KeMar KHF-550
KHF-550 · 4,4 von 5 Sterne, 104 Rezensionen
im Titel „Frittierkorb aus Glas ohne Beschichtung“, im Text „Frittierkorb aus Borosilikatglas“, im Feld Antihaftbeschichtung „Nein“; als zweite Ausführung „KHF-550 + Antihaftbeschichtetem Einsatz“kemar.shop führt Impressum, Kontakt und Garantie und bietet das beschichtete Zubehörgestell an; eine PFAS-Angabe ist nicht hinterlegtGlaskorb und Edelstahlgestell ohne Beschichtung; ein optionales Gestell trägt eine „BPA-freie Antihaftbeschichtung“Zum Angebot
mittlere Preislage im Feld

Die Auszeichnung geht an den Cosori Iconic Single, weil Cosori als einziger der fünf Hersteller jede Fläche mit Lebensmittelkontakt einzeln benennt: Garraum, Crisper-Platte, Innen- und Außenfläche des Korbs. Das ist eine Auszeichnung für die Nachprüfbarkeit der Angabe, nicht für das Fehlen einer Beschichtung. Wer gar keine Beschichtung will, landet beim KeMar, und wer Glas will und die Einsätze in Kauf nimmt, beim Ninja.

Auffällig ist, dass die Zeile, die am meisten zählt, in keiner Spalte der Angebote auftaucht: das Material, mit dem die Lebensmittel tatsächlich in Berührung kommen. Bei vier der fünf Geräte ist es eine Antihaftbeschichtung aus Keramik, an Korb, Gitter oder Einsatz. Ohne jede Beschichtung ist allein der Glaskorb des KeMar mit seinem Edelstahlgestell, und selbst dafür bietet der Hersteller ein beschichtetes Zubehörgestell an.

In keiner der vier Anleitungen steht das Wort PFAS

Der Belegabgleich hat ein Ergebnis, das sich in einem Satz sagen lässt. Vier der fünf Angebote werben mit „PFAS-frei“ oder „ohne PFAS“, das fünfte mit einem Korb „ohne Beschichtung“. Für vier Geräte liegt eine Bedienungsanleitung am Angebot, für Cosori, Ninja, Bosch und KeMar. In keiner dieser vier Anleitungen kommt das Wort PFAS vor. Braun hinterlegt beim Angebot gar keine Anleitung.

Die PFAS-Angabe steht also ausschließlich dort, wo verkauft wird: im Angebot und auf der Herstellerseite. Die Anleitungen, die dem Gerät beiliegen und die man nach Jahren noch im Schrank hat, sagen dazu nichts. Zwei von ihnen nennen immerhin das Material des Korbs: Cosori schreibt, der Korb sei aus rostfreiem Stahl mit einer Antihaftbeschichtung aus Keramik gefertigt, KeMar, der Korb bestehe aus Borosilikatglas und enthalte deshalb kein BPA und PTFE. Ninja nennt Glas für die Behälter, aber kein Material für den Crisper-Einsatz, auf dem das Gargut liegt. Bosch nennt für Körbe und Gitter gar kein Material.

▶ Cosori Iconic Single4: Garraum, Crisper-Platte, Korb innen, Korb außen BauteileBosch Serie 6 MAFD661B2: Körbe und Gitter (Datenblatt) BauteileNinja CRISPi FN101EU1: Glasbehälter BauteileBraun MultiFry 5 HF 50341: Garkorb BauteileKeMar KHF-5500: keine PFAS-Angabe, nur „kein BPA und PTFE“ Bauteile
Für wie viele Bauteile der Hersteller PFAS-Freiheit ausdrücklich angibt. Zahl der Bauteile mit Lebensmittelkontakt, die auf Herstellerseite oder im Datenblatt einzeln als PFAS-frei benannt sind.
Die Werte als Liste
  • Cosori Iconic Single: 4: Garraum, Crisper-Platte, Korb innen, Korb außen Bauteile
  • Bosch Serie 6 MAFD661B: 2: Körbe und Gitter (Datenblatt) Bauteile
  • Ninja CRISPi FN101EU: 1: Glasbehälter Bauteile
  • Braun MultiFry 5 HF 5034: 1: Garkorb Bauteile
  • KeMar KHF-550: 0: keine PFAS-Angabe, nur „kein BPA und PTFE“ Bauteile
Herstellerseiten von Cosori, SharkNinja und Braun, Datenblatt Bosch MAFD661B0, Anleitung KeMar KHF-550; eigene Zählung, Stand 04.10.2026.

Die Balken messen nicht, wie sicher ein Gerät ist, sondern wie genau der Hersteller sagt, wofür seine Aussage gilt. Bei Ninja ist die Angabe eng, aber präzise: Sie gilt für die Glasbehälter, und die Formulierung „keine absichtlich zugesetzten PFAS“ ist die vorsichtigste im Feld. Bei Braun nennt die Produktseite den Garkorb und stützt die Angabe auf Tests von Drittanbietern; das Gitter, das laut Angebot ebenfalls keramikbeschichtet ist, erwähnt sie dabei nicht. Bei Bosch nennt erst das Datenblatt die Bauteile, die Produktseite spricht nur von einer „PFAS-freien Beschichtung“.

Für den Leser folgt daraus ein Arbeitsschritt, der wenig Zeit kostet. Vor dem Kauf die Herstellerseite öffnen und nach dem Bauteil suchen, für das die Angabe gilt. Steht dort nur „PFAS-frei“ ohne Bauteil, ist die Aussage so allgemein wie im Angebot. Steht dort eine Liste, kann man sie mit dem vergleichen, was man im Korb haben wird. Die Prüfliste am Ende dieser Seite fasst die Fragen zusammen.

Die fünf Geräte einzeln, Angebot gegen Unterlage

Cosori Iconic Single mit Gehäuse aus gebürstetem Edelstahl und Schublade mit Edelstahlgriff
Unsere Empfehlung

Cosori Iconic Single, Edelstahl-Heißluftfritteuse 6,2 l, Modell CAF-SE601S-CEU

4,8 von 5 Sterne bei 221 Rezensionen, abgelesen am 04.10.2026 · oberste Preislage im Feld

  • Angebot: „PFAS-freie Keramikbeschichtung“, „SGS-zertifizierte, PTFE-freie Beschichtung von PPG“, im Feld Besondere Eigenschaften „PFAS-freier Garinnenraum“, im Feld Material „Edelstahl, Keramik“
  • Herstellerseite: Garraum „PFAS-frei in allen Heizbereichen“, Crisper-Platte und Innenfläche des Garkorbs mit schwarzer Keramikbeschichtung, Außenfläche des Garkorbs mit transparenter Emaillebeschichtung, jeweils „PTFE- und PFAS-frei“
  • Anleitung: Der Korb sei „aus rostfreiem Stahl mit einer Antihaftbeschichtung aus Keramik gefertigt“; zur Verlängerung der Lebensdauer der Keramikbeschichtung sollen Korb und Knusperplatte sanft von Hand gespült werden. Das Wort PFAS kommt nicht vor
  • Garfläche: Korb aus 304-Edelstahl mit Keramik innen und Emaille außen, Crisper-Platte mit Keramik
  • Korb: 6,2 Liter, eine Schublade; 1.725 W laut Angebot; 30 bis 230 °C
  • Widerspruch in den Unterlagen: Die Produktseite verspricht fünf Jahre eingeschränkte Garantie, für Garkorb und Knusperplatte aber nur ein Jahr; die allgemeinen Garantiebedingungen von Cosori nennen zwei Jahre
  • Ersatzteile: Auf der Produktseite ist kein Ersatzkorb aufgeführt; laut Anleitung ist zusätzliches und Ersatzzubehör über den regionalen Kundendienst erhältlich

Was dafür spricht: einzige Herstellerseite im Feld, die jede Fläche mit Lebensmittelkontakt einzeln benennt; Korb aus 304-Edelstahl, Gehäuse aus 430-Edelstahl, Bedienfeld aus Glas; breiteste Temperaturspanne im Feld, 30 bis 230 °C. Was dagegen spricht: Garkorb und Knusperplatte haben laut Produktseite nur ein Jahr Garantie; auch hier eine Antihaftbeschichtung, nur eben aus Keramik; oberste Preislage im Feld.

Hersteller, Service und Garantie
  • Firma: Vesync Germany GmbH laut Impressum von cosori.de; die Konformitätserklärung in der Anleitung gibt Vesync (Singapore) Pte. Ltd. ab.
  • Sitz: Eingetragene Adresse Prinzenallee 11a, 40549 Düsseldorf, Büro Am Seestern 18, 40547 Düsseldorf, HRB 111472 laut Impressum; die Garantiebedingungen nennen Niederkasseler Lohweg 189, 40547 Düsseldorf.
  • Gegründet: Nicht ausgewiesen: Impressum, Produktseite und Garantiebedingungen nennen kein Gründungsjahr (Stand 04.10.2026).
  • Support: E-Mail support.de@cosori.com laut Kontaktseite und Impressum; eine Telefonnummer nennt keine der beiden Seiten.
  • Erreichbarkeit: Bürozeiten Montag bis Freitag, am Wochenende geschlossen, laut Kontaktseite; Uhrzeiten stehen dort nicht.
  • Garantie: Produktseite und Anleitung: fünf Jahre eingeschränkte Garantie, für Korb, Knusperplatte und laut Anleitung auch die Silikonfüße ein Jahr, nur für den Erstkäufer. Die allgemeinen Garantiebedingungen auf cosori.de, gültig ab 04.01.2023, nennen zwei Jahre ab Kaufdatum.
  • Normen und Prüfungen: Konformitätserklärung nach der Funkrichtlinie 2014/53/EU und RoHS-Konformität laut Anleitung; das Angebot nennt eine SGS-Zertifizierung der Beschichtung und 30.000 getestete Reibungszyklen, ein Prüfbericht liegt nicht bei.
  • Herkunft: China laut Feld Ursprungsland im Amazon-Angebot; Produktseite und Anleitung nennen kein Herstellungsland (Stand 04.10.2026).
  • Gewicht und Maße: 6,5 Kilogramm netto laut Produktseite und Angebot, 41,7 × 29,5 × 30 cm laut Angebot.
  • Markteinführung: Nicht ausgewiesen; Produktseite und Angebot nennen kein Datum der Markteinführung.
  • Gesucht in: Produktseite iconic-single auf cosori.de mit Materialangaben je Bauteil, Cosori-Ratgeber zu PFAS, Garantiebedingungen, Kontaktseite, Impressum, Bedienungsanleitung am Amazon-Angebot, Amazon-Detailseite.
Cosori Iconic Single bei Amazon ansehen
Ninja CRISPi mit aufgesetztem Heizmodul auf einem Glasbehälter und einem zweiten Glasbehälter mit Gemüse

Ninja CRISPi tragbare Glas-Heißluftfritteuse 3,8 l und 1,4 l, Modell FN101EU, Farbe Stone Gold

4,6 von 5 Sterne bei 3.626 Rezensionen, abgelesen am 04.10.2026 · obere Preislage im Feld

  • Angebot: „Zuverlässiges Kochen ohne PFAS*“, der Stern wird im Angebot nicht aufgelöst; im Lieferumfang „2 Antihaft-Knusperbleche“ und „2 x antihaftbeschichtete Crisp-Teller“, im Feld Antihaftbeschichtung „Ja“
  • Herstellerseite: „*Bezieht sich auf die CleanCrisp-Glasbehälter. Keine absichtlich zugesetzten PFAS.“ und an anderer Stelle „Crisper-Gittereinsätze mit Keramik-Antihaftbeschichtung“
  • Anleitung: Glas für die Behälter, für den Crisper-Gittereinsatz kein Material; das Wort PFAS kommt nicht vor
  • Garfläche: Glasbehälter ohne Beschichtung, Crisper-Einsätze mit Keramik-Antihaftbeschichtung
  • Korb: 3,8 Liter und 1,4 Liter in Glas, Heizmodul zum Umsetzen; 1.700 W laut Anleitung; 100 bis 230 °C laut Angebot, „bis zu 185 °C“ laut Herstellerseite
  • Widerspruch in den Unterlagen: Das Angebot nennt 230 °C als Höchsttemperatur, die Herstellerseite „bis zu 185 °C“; das Gewicht steht mit 6,21 kg im Angebot und 4,92 kg auf der Herstellerseite
  • Ersatzteile: Glasbehälter mit 1,4, 2,3 und 3,8 Litern und eine kleine Crisper-Platte sind auf der Herstellerseite als Einzelteile gelistet

Was dafür spricht: Garbehälter aus Glas, die einzige PFAS-Angabe im Feld mit der Einschränkung „keine absichtlich zugesetzten PFAS“; Glasbehälter und eine Crisper-Platte als Einzelteile beim Hersteller gelistet; mit Abstand die meisten Rezensionen im Feld. Was dagegen spricht: die Knusperbleche tragen eine Keramik-Antihaftbeschichtung, die das Angebot nur über ein ungeklärtes Sternchen trennt; zwei verschiedene Höchsttemperaturen in Angebot und Herstellerseite; Glas kann laut Anleitung bei plötzlichen Temperaturschwankungen zerbrechen.

Hersteller, Service und Garantie
  • Firma: SharkNinja Germany GmbH laut Impressum von sharkninja.de; Rechteinhaber der Anleitung ist SharkNinja Operating LLC.
  • Sitz: Rotfeder-Ring 9, 60327 Frankfurt am Main, Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 116322 laut Impressum.
  • Gegründet: Nicht ausgewiesen: Das Impressum spricht von einer „jahrzehntelangen Erfolgsgeschichte in den USA“, nennt aber kein Gründungsjahr (Stand 04.10.2026).
  • Support: Telefon 0800 000 9063 laut Impressum, Kontaktformular unter support.sharkninja.de.
  • Erreichbarkeit: Helpline 0800 000 9063 Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, kostenlos, laut Garantieteil der Anleitung; E-Mail kundendienst-de@sharkninja.com.
  • Garantie: Zwei Jahre beschränkte Herstellergarantie laut Anleitung und Herstellerseite, zusätzlich zu den gesetzlichen Rechten, beginnend mit der Lieferung, für Käufe bei Händlern mit Sitz in der EU; Registrierung innerhalb von 28 Tagen möglich, aber keine Voraussetzung.
  • Normen und Prüfungen: Anleitung: 1.700 W und 0,2 W im Standby; zum Material der Crisper-Einsätze und zu PFAS äußert sie sich nicht.
  • Herkunft: China laut Feld Ursprungsland im Amazon-Angebot; Herstellerseite und Anleitung nennen kein Herstellungsland (Stand 04.10.2026).
  • Gewicht und Maße: 4,92 Kilogramm laut Herstellerseite, 6,21 Kilogramm laut Angebot; 34 × 30,4 × 34,5 cm (T × B × H) laut Angebot.
  • Markteinführung: Nicht ausgewiesen; die Anleitung trägt den Vermerk „© 2025“.
  • Gesucht in: Produktseite FN101EU auf sharkninja.de mit Fußnoten und Ersatzteilliste, Impressum, Gebrauchsanleitung am Amazon-Angebot, Amazon-Detailseite der Ausführung Stone Gold.
Ninja CRISPi FN101EU bei Amazon ansehen
Bosch Double Stack Heißluftfritteuse in Schwarz mit zwei übereinanderliegenden Schubladen und Bedienfeld oben

Bosch Serie 6 Double Stack Air Fryer, Heißluftfritteuse mit zwei übereinanderliegenden Schubladen, 12 l, Modell MAFD661B

4,3 von 5 Sterne bei 230 Rezensionen, abgelesen am 04.10.2026 · mittlere Preislage im Feld

  • Angebot: „100 % keramische, schadstofffreie Beschichtung ohne PFAS, PFOS, PFOA und PTFE“, im Feld Material „Kunststoff“, im Feld Antihaftbeschichtung „Ja“
  • Herstellerseite: Highlight „PFAS-freie Beschichtung: keine Schadstoffe“; im Datenblatt „Ungiftige, PFAS-freie Keramikbeschichtung für Körbe und Gitter“ und „Gitter hat eine Antihaftbeschichtung“
  • Anleitung: Bedienung, Reinigung und Programme, aber kein Material der Körbe und Gitter; vor dem ersten Gebrauch 30 Minuten Leerlauf bei höchster Temperatur; das Wort PFAS kommt nicht vor
  • Garfläche: Körbe und Gitter mit Keramikbeschichtung laut Datenblatt
  • Korb: 12 Liter, zwei Schubladen zu je 6 Litern übereinander; 2.800 W laut Datenblatt; 40 bis 230 °C
  • Widerspruch in den Unterlagen: Das Angebot führt im Feld Material „Kunststoff“, während Datenblatt und Angebotstext von Keramik sprechen; im Angebotstext sind Schubladen und Gitter spülmaschinenfest, im Feld Spülmaschinenfest steht „Nein“; die Tiefe steht mit 50,4 cm im Angebot und 425 mm im Datenblatt, das Gewicht mit 10,4 und 10,6 kg
  • Ersatzteile: bosch-home.com führt eine allgemeine Ersatzteil- und Zubehörsuche; eine Teilenummer für Korb oder Gitter nennen Datenblatt und Anleitung nicht

Was dafür spricht: Datenblatt benennt die Bauteile, Körbe und Gitter; 2 Jahre Herstellergarantie auf jedes Bosch-Haushaltsgerät; zwei Schubladen auf der Stellfläche einer. Was dagegen spricht: schwerstes und höchstes Gerät im Feld; im Angebot widersprüchliche Materialangabe; Anleitung ohne jede Materialangabe.

Hersteller, Service und Garantie
  • Firma: Robert Bosch Hausgeräte GmbH laut Impressum von bosch-home.com, im Verbund der BSH Hausgeräte GmbH.
  • Sitz: Carl-Wery-Straße 34, 81739 München, Amtsgericht München HRB 71864 laut Impressum.
  • Gegründet: Nicht ausgewiesen: Impressum, Produktseite und Datenblatt nennen kein Gründungsjahr (Stand 04.10.2026).
  • Support: Telefon +49 89 4590-00 und bosch-infoteam@bshg.com laut Impressum.
  • Erreichbarkeit: Nicht ausgewiesen: Das Impressum nennt keine Zeiten, die Produktseite verweist auf ein Kontaktformular (Stand 04.10.2026).
  • Garantie: Zwei Jahre Herstellergarantie auf jedes Bosch-Haushaltsgerät laut Garantieseite von bosch-home.com.
  • Normen und Prüfungen: Datenblatt: 2.800 W, Anschlusskabel 100 cm, EAN 4242005579723; zur Beschichtung „Ungiftige, PFAS-freie Keramikbeschichtung für Körbe und Gitter“.
  • Herkunft: China laut Feld Ursprungsland im Amazon-Angebot; Datenblatt und Anleitung nennen kein Herstellungsland (Stand 04.10.2026).
  • Gewicht und Maße: 10,6 Kilogramm netto laut Datenblatt, 10,4 Kilogramm laut Angebot; 410 × 285 × 425 mm (H × B × T) laut Datenblatt.
  • Markteinführung: Nicht ausgewiesen; die Produktseite führt das Modell in den Varianten MAFD661B0, MAFD661B4 und MAFD661B7 ohne Datum.
  • Gesucht in: Produktseite MAFD661B0 auf bosch-home.com, Produktdatenblatt (PDF), Garantieseite, Impressum, Bedienungsanleitung am Amazon-Angebot, Amazon-Detailseite.
Bosch Serie 6 MAFD661B bei Amazon ansehen
Braun MultiFry 5 in Schwarz mit Digitalanzeige und Schublade mit silbernem Griff

Braun MultiFry 5 Heißluftfritteuse HF 5034, 6 l, mit Keramikbeschichtung

4,1 von 5 Sterne bei 8 Rezensionen, abgelesen am 04.10.2026 · untere Preislage im Feld

  • Angebot: „der herausnehmbare Korb und das Gitter verfügen über eine Antihaft-Keramikbeschichtung“, in der Typbezeichnung „PFAS-freier Garkorb mit 6L Fassungsvermögen“, im Feld Innenmaterial „Keramik“
  • Herstellerseite: Der Garkorb sei „mit einer PFAS-freien Keramikbeschichtung ausgestattet“; „PFAS-freie Antihaft-Keramikbeschichtung für perfekte Ergebnisse*“ mit der Auflösung „*Basierend auf Tests von Drittanbietern“
  • Anleitung: Beim Angebot ist keine Anleitung hinterlegt; die Produktseite verweist auf die Suche nach Benutzerhandbüchern
  • Garfläche: Korb und Gitter mit Keramikbeschichtung
  • Korb: 6 Liter, eine Schublade, laut Produktseite Platz für ein Hähnchen bis 1,5 kg; 1.700 W laut Angebot; 80 bis 200 °C
  • Widerspruch in den Unterlagen: Die Produktseite nennt für Pommes frites an einer Stelle 1,6 kg, an anderer 1,4 kg; eine Garantiedauer nennt weder Produktseite noch Angebot
  • Ersatzteile: Nicht ausgewiesen; Produktseite und Angebot nennen keine Ersatzkörbe

Was dafür spricht: einzige Herstellerseite im Feld, die eine Prüfung durch Dritte als Grundlage nennt; untere Preislage im Feld; Hersteller erklärt offen, dass „PFAS-frei“ gesetzlich nicht festgelegt ist. Was dagegen spricht: erst acht Rezensionen am Prüftag; keine Anleitung am Angebot; höchstens 200 °C, weniger als Cosori und Bosch.

Hersteller, Service und Garantie
  • Firma: De'Longhi Deutschland GmbH laut Impressum von braunhousehold.com; das Amazon-Feld Hersteller nennt De'Longhi.
  • Sitz: Carl-Ulrich-Straße 4, 63263 Neu-Isenburg, HRB 22546 laut Impressum; in der Zentrale gibt es laut Impressum keine Reparaturannahme.
  • Gegründet: Nicht ausgewiesen: Impressum und Produktseite nennen kein Gründungsjahr (Stand 04.10.2026).
  • Support: Telefon 06102-5999500 laut Impressum; für Endkundenanfragen verweist das Impressum auf das Kontaktformular.
  • Erreichbarkeit: Nicht ausgewiesen: Impressum und Kontaktseite nennen keine Zeiten (Stand 04.10.2026).
  • Garantie: Die Produktseite verspricht eine „vollständige Herstellergarantie“ und schreibt „Garantien variieren je nach Produkt“; eine Dauer nennt sie nicht.
  • Normen und Prüfungen: Produktseite: PFAS-freie Antihaft-Keramikbeschichtung „basierend auf Tests von Drittanbietern“; Braun beschreibt ein eigenes PFAS-Prüfprotokoll mit einem unabhängigen Institut, das über POP, REACh und andere Standards für den Lebensmittelkontakt hinausgehe.
  • Herkunft: China laut Feld Ursprungsland im Amazon-Angebot; die Produktseite nennt kein Herstellungsland (Stand 04.10.2026).
  • Gewicht und Maße: 4,5 Kilogramm laut Angebot, 26,5 × 27 × 31,5 cm (T × B × H) laut Angebot.
  • Markteinführung: Nicht ausgewiesen; Produktseite und Angebot nennen kein Datum.
  • Gesucht in: Produktseite HF 5034I auf braunhousehold.com, Braun-Erklärseite zu PFAS, Kategorieseite MultiFry 5, Impressum, Amazon-Detailseite (ohne Anleitung).
Braun MultiFry 5 HF 5034 bei Amazon ansehen
KeMar KHF-550 mit schwarzem Gehäuse, herausgenommenem Glaskorb mit Pommes, Edelstahlgestell, Silikonmatte und Zange

KeMar KHF-550 Heißluftfritteuse 5,5 l mit Frittierkorb aus Borosilikatglas

4,4 von 5 Sterne bei 104 Rezensionen, abgelesen am 04.10.2026 · mittlere Preislage im Feld

  • Angebot: im Titel „Frittierkorb aus Glas ohne Beschichtung“, im Text „Frittierkorb aus Borosilikatglas“, im Feld Antihaftbeschichtung „Nein“; als zweite Ausführung „KHF-550 + Antihaftbeschichtetem Einsatz“
  • Herstellerseite: kemar.shop führt Impressum, Kontakt und Garantie und bietet das beschichtete Zubehörgestell an; eine PFAS-Angabe ist nicht hinterlegt
  • Anleitung: „Da der Frittierkorb aus Borosilikatglas besteht enthält er kein BPA und PTFE“, wenige Zeilen davor aber „dank seines antihaftbeschichteten Frittierkorbs leicht zu reinigen“; PFAS kommt nicht vor
  • Garfläche: Glaskorb und Edelstahlgestell ohne Beschichtung; ein optionales Gestell trägt eine „BPA-freie Antihaftbeschichtung“
  • Korb: 5,5 Liter, Glaskorb allein ca. 2,57 kg; 1.200 W laut Angebot; 40 bis 200 °C
  • Widerspruch in den Unterlagen: Dieselbe Einleitung nennt den Korb einmal antihaftbeschichtet und einmal aus Glas ohne Beschichtung; das Gewicht steht mit 3,9 kg im Feld und „ca. 6,0 kg“ im Angebotstext
  • Ersatzteile: Ein optionales Gestell aus Stahlblech mit Antihaftbeschichtung bietet KeMar auf kemar.shop an; Ersatz-Glaskörbe nennt die Anleitung nicht

Was dafür spricht: einziger Garbehälter im Feld ganz ohne Beschichtung, Glas und Edelstahl; Kontaktzeiten und Telefon des Herstellers ausgewiesen; Normen in der Anleitung aufgeführt. Was dagegen spricht: nur 1.200 W und höchstens 200 °C; die Anleitung verspricht „kein BPA und PTFE“, nicht „ohne PFAS“, und widerspricht sich beim Korb; Herstellergarantie nur ein Jahr.

Hersteller, Service und Garantie
  • Firma: KeMar GmbH laut Impressum und Anleitung, Produktlinie KeMar Kitchenware.
  • Sitz: Rohlfsstr. 5, 81929 München, Amtsgericht München HRB 180893 laut Impressum.
  • Gegründet: Nicht ausgewiesen: Die Website beschreibt den Hersteller als kleines Familienunternehmen, ein Gründungsjahr nennt sie nicht (Stand 04.10.2026).
  • Support: Telefon +49 89 28857266 und support@kemar.shop laut Anleitung und Kontaktseite.
  • Erreichbarkeit: Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr und 13:30 bis 18 Uhr laut Kontaktseite.
  • Garantie: Ein Jahr ab Kaufdatum in der EU laut Anleitung, zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung, auf deren zwei Jahre die Garantieseite hinweist; bei gewerblichem Einsatz verfällt die Garantie.
  • Normen und Prüfungen: EN 60335-1, EN 60335-2-9, EN 62233 und Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU laut Anleitung.
  • Herkunft: China laut Feld Ursprungsland im Amazon-Angebot; Anleitung und Website nennen kein Herstellungsland (Stand 04.10.2026).
  • Gewicht und Maße: 3,9 Kilogramm laut Feld Artikelgewicht, „ca. 6,0 kg“ laut Angebotstext, der Glaskorb allein ca. 2,57 kg laut Anleitung; 37 × 28 × 28 cm (T × B × H) laut Angebot.
  • Markteinführung: Nicht ausgewiesen; Angebot und Anleitung nennen kein Datum.
  • Gesucht in: Gebrauchsanleitung am Amazon-Angebot, Impressum, Kontakt- und Garantieseite auf kemar.shop, Amazon-Detailseite.
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Cosori Iconic Single: vier Flächen, einzeln benannt

Cosori macht auf der Produktseite des Iconic Single etwas, das kein anderer Hersteller im Feld macht: Er listet die Flächen auf. Der Garraum sei in allen Heizbereichen PFAS-frei, die Crisper-Platte trage eine schwarze Keramikbeschichtung, PTFE- und PFAS-frei, die Innenfläche des Garkorbs ebenfalls, die Außenfläche des Garkorbs eine transparente Emaillebeschichtung, ebenfalls PTFE- und PFAS-frei. Dazu der Satz, alle mit Lebensmitteln in Kontakt kommenden Oberflächen seien PFAS-frei.

Auch die Metalle nennt Cosori. Das Gehäuse besteht aus gebürstetem Edelstahl der Sorte 430, der Korb aus 304-Edelstahl, und in den Fragen zum Produkt erklärt der Hersteller, warum ein Magnet am Gehäuse haftet, am Korb aber nicht: zwei verschiedene Edelstahlsorten. Das Bedienfeld ist aus gehärtetem Glas, der Luftauslass aus einer Aluminium-Druckgusslegierung. Cosori wirbt mit 96 Prozent Metall und erklärt in einer Fußnote, wie die Zahl zustande kommt: berechnet auf Basis der sichtbaren Oberfläche, ohne Netzkabel, Touchpanel, nicht sichtbare Bereiche und interne Komponenten. Auch diese Angabe ist also auf eine Fläche bezogen, nicht auf das ganze Gerät, und sie ist genau so offen formuliert, dass man sie nachvollziehen kann. Im Angebot steht zusätzlich, die Beschichtung stamme von PPG, sei PTFE-frei, SGS-zertifiziert und auf 30.000 Reibungszyklen getestet; ein Prüfbericht liegt dem Angebot nicht bei.

Die Anleitung trägt das, soweit sie es überhaupt aufgreift. Sie schreibt, der Korb sei aus rostfreiem Stahl mit einer Antihaftbeschichtung aus Keramik gefertigt. In der Pflegeanleitung steht ein bemerkenswerter Satz: Korb und Knusperplatte dürfen in die Spülmaschine, zur Verlängerung der Lebensdauer der Keramikbeschichtung sollen sie aber sanft von Hand gespült werden. Das Wort PFAS steht in der Anleitung nicht. Die Aussage, die das Gerät von anderen unterscheidet, findet man also nur online, nicht im Karton.

Der Haken liegt an anderer Stelle, bei der Garantie. Auf der Produktseite verspricht Cosori fünf Jahre eingeschränkte Garantie, mit einem Sternchen: Das Gehäuse falle unter die fünf Jahre, für Garkorb und Knusperplatte gelte ausschließlich ein Jahr. Die Anleitung sagt dasselbe und zählt die Silikonfüße zu den Teilen mit einem Jahr. Die allgemeinen Garantiebedingungen auf cosori.de, gültig ab 4. Januar 2023, nennen dagegen zwei Jahre. Gerade die beschichteten Teile, um die es auf dieser Seite geht, haben also die kürzeste Garantie. Warum der Tipp, die Fritteuse leer bei 200 Grad auszubrennen, einer Beschichtung schadet, steht auf der Seite Heißluftfritteuse reinigen.

Ninja CRISPi: Glas mit Sternchen

Ist der Ninja Airfryer PFAS-frei? Die Frage steht so unter den ähnlichen Fragen der Suchergebnisse, und für den CRISPi FN101EU lautet die Antwort nach den Unterlagen: die Glasbehälter ja, die Einsätze nicht ohne Weiteres. Im Amazon-Angebot steht „Zuverlässiges Kochen ohne PFAS*“, und der Stern wird dort nicht aufgelöst. Die Auflösung steht auf der Herstellerseite: Die Angabe beziehe sich auf die CleanCrisp-Glasbehälter, und es seien keine absichtlich zugesetzten PFAS.

An anderer Stelle derselben Herstellerseite steht ein zweiter Klammersatz: Die Crisper-Gittereinsätze haben eine Keramik-Antihaftbeschichtung. Im Lieferumfang des Angebots heißen sie „2 Antihaft-Knusperbleche“ oder „antihaftbeschichtete Crisp-Teller“, und das Feld Antihaftbeschichtung steht auf „Ja“. Die Anleitung empfiehlt den Crisper-Gittereinsatz ausdrücklich, wenn Speisen knusprig werden sollen, und setzt ihn bei Recrisp, Warmhalten und Braten jeweils als ersten Schritt in den Behälter. Das Gargut liegt dann nicht auf Glas, sondern auf einer beschichteten Fläche.

Die Formulierung „keine absichtlich zugesetzten PFAS“ ist die vorsichtigste im Feld, und gerade deshalb die ehrlichste. Sie sagt, was der Hersteller zusichert, und lässt offen, was er nicht zusichern kann, etwa Spuren aus der Herstellung. Die Anleitung des CRISPi enthält dazu nichts; sie beschreibt Glasbehälter, Adapter und Crisper-Gittereinsatz, aber kein Material und kein PFAS.

Eine Eigenheit des Systems ist, dass die Glasbehälter zugleich Vorratsdosen sein sollen. Die Herstellerseite wirbt mit Glasbehältern „zum Kochen und Aufbewahren“, zum Lieferumfang gehören zwei Aufbewahrungsdeckel. Die Anleitung präzisiert, die Deckel seien aus Kunststoff, BPA-frei und ausschließlich für die Mikrowelle und zur Aufbewahrung geeignet; die Behälter selbst dürften nur mit dem PowerPod oder in der Mikrowelle verwendet werden, nicht im Backofen und nicht auf der Herdplatte. Wer Reste im selben Glas lagern und wieder aufwärmen will, bekommt damit einen Weg ohne Umfüllen.

Zwei weitere Abweichungen fallen auf. Die Höchsttemperatur steht im Angebot mit 230 °C, auf der Herstellerseite heißt es „bis zu 185 °C“, und die Anleitung nennt gar keinen Wert in Grad. Das Gewicht steht im Angebot mit 6,21 Kilogramm, auf der Herstellerseite mit 4,92. Für die PFAS-Frage sind beide Zahlen unerheblich, für die Frage, was man im Alltag bekommt, nicht.

Die Herstellerseite enthält einen Satz, der die Temperaturfrage teilweise erklären könnte, ohne sie zu beantworten: Der CRISPi PowerPod erkenne den Behälter automatisch und passe die Temperatur an. Welche Temperatur zu welchem Behälter gehört, steht dort nicht. Für den großen Behälter verlangt die Anleitung zudem einen Adapter zwischen PowerPod und Glas. Bemerkenswert ist auch die Wortwahl zum Glas selbst: Die Herstellerseite nennt die Behälter temperaturwechselbeständig und in den Sets thermoschockbeständig, die Anleitung warnt dagegen, plötzliche Temperaturschwankungen könnten Glas zerbrechen, und verbietet, kalte Flüssigkeiten oder Speisen in heißes Glas zu füllen. Beides kann zugleich stimmen; wer nur die Werbung liest, erfährt die Grenze aber nicht.

Ein Vorteil des Glases ist der Blick ins Gargut. Wer genau deshalb ein durchsichtiges Gerät sucht und die Beschichtungsfrage zweitrangig findet, findet weitere Modelle mit Fenster im Vergleich der Heißluftfritteusen mit Sichtfenster. Ninja listet Glasbehälter in drei Größen und eine kleine Crisper-Platte als Einzelteile; bei Glas, das laut Anleitung durch plötzliche Temperaturschwankungen zerbrechen kann, ist das ein Argument.

Bosch Double Stack: „ohne PFAS, PFOS, PFOA und PTFE“, Material „Kunststoff“

Das Angebot des Bosch Serie 6 MAFD661B ist das lauteste im Feld. „100 % keramische, schadstofffreie Beschichtung ohne PFAS, PFOS, PFOA und PTFE“ steht im Text. Im selben Angebot steht im Feld Material: „Kunststoff“. Welches Teil das Feld meint, sagt das Angebot nicht; es zeigt aber, wie wenig die Felder eines Angebots über die Garfläche verraten. Ein zweites Feldpaar widerspricht sich ebenfalls: Im Text sind Schubladen und Gitter spülmaschinenfest, im Feld Spülmaschinenfest steht „Nein“.

Die Herstellerseite ist zurückhaltender. Unter den Highlights steht „PFAS-freie Beschichtung: keine Schadstoffe“, ohne Bauteil. Erst das Produktdatenblatt wird konkret: „Ungiftige, PFAS-freie Keramikbeschichtung für Körbe und Gitter“, und unter dem enthaltenen Zubehör, das entnehmbare Gitter unterstütze die Zirkulation der Heißluft, sorge dafür, dass das Gargut nicht direkt im Öl liegt, habe eine Antihaftbeschichtung und sei spülmaschinengeeignet. Das Angebot ergänzt, das Heizelement sei vollständig in einen Metallinnenraum integriert und lasse sich auswischen, ohne freiliegende Heizspiralen reinigen zu müssen. Die Bedienungsanleitung am Angebot erklärt Programme, Schubladen und Reinigung, aber nicht, woraus Körbe und Gitter bestehen. Dafür verlangt sie vor dem ersten Gebrauch einen Leerlauf: das Gerät ohne Lebensmittel in einem gut belüfteten Raum 30 Minuten mit der höchsten Temperatureinstellung aufheizen; eine geringfügige Rauchentwicklung oder Geruchsbildung sei dabei normal.

Das Gerät selbst ist eine eigene Bauform. Zwei Schubladen zu je sechs Litern liegen übereinander statt nebeneinander, zusammen zwölf Liter auf einer Stellfläche von 285 mal 425 Millimetern, bei 410 Millimetern Höhe laut Datenblatt; das Angebot gibt die Tiefe mit 50,4 Zentimetern an. Bosch nennt 2.800 Watt, 40 bis 230 °C und ein Nettogewicht von 10,6 Kilogramm; das Angebot nennt 10,4. Auf der Herstellerseite steht das Modell in drei Varianten, MAFD661B0, B4 und B7, das Angebot nennt im Feld Modellnummer MAFD661B.

Anders als Ninja löst Bosch die Fußnoten im Angebot auf, und sie sind lehrreich. Die „bis zu 47 % weniger Platzbedarf“ beziehen sich auf zwei nebeneinanderstehende Bosch-Fritteusen der Serie 4, Modell MAF462B0. Die „bis zu 80 % geringerer Energieverbrauch“, die im Angebot direkt hinter der PFAS-Angabe stehen, wurden mit dem MAFD661B0 beim Garen einer mittelgroßen Portion von 300 Gramm in nur einer Schublade gemessen und mit dem Ober- und Unterhitze-Modus eines herkömmlichen 71-Liter-Backofens der Energieeffizienzklasse A+ verglichen. Beides sind nachvollziehbare Bezugsgrößen, aber eben eigene: Das Gerät spart gegenüber zwei kleineren Bosch-Geräten Platz und gegenüber einem Backofen Strom, nicht gegenüber jeder anderen Heißluftfritteuse.

Wer zwei Garräume braucht, aber nicht die Breite von zwei nebeneinanderliegenden Körben hat, ist hier richtig; die Unterschiede der Bauformen mit zwei Kammern erklärt der Vergleich der Doppelkammer-Geräte. Für die PFAS-Frage ist der Bosch der Fall eines großen Herstellers, dessen genaueste Angabe nicht auf der Produktseite steht, sondern im Datenblatt, und dessen Anleitung schweigt.

Braun MultiFry 5: ein Prüfprotokoll statt einer Definition

Braun gibt für den MultiFry 5 HF 5034 eine „PFAS-freie Antihaft-Keramikbeschichtung“ an, mit einem Sternchen, das auf derselben Seite aufgelöst wird: „Basierend auf Tests von Drittanbietern.“ An anderer Stelle der Produktseite heißt es, der Garkorb sei mit einer PFAS-freien Keramikbeschichtung ausgestattet. Im Angebot verfügen der herausnehmbare Korb und das Gitter über eine Antihaft-Keramikbeschichtung, und in der Typbezeichnung steht „PFAS-freier Garkorb mit 6L Fassungsvermögen“.

Braun ist zugleich der Hersteller, der am offensten mit dem Begriff umgeht. Auf einer eigenen Erklärseite schreibt er, „PFAS-frei“ sei gesetzlich nicht festgelegt, sondern eine freiwillige Angabe, und Braun habe deshalb mit einem unabhängigen Institut ein Prüfprotokoll entwickelt. Wer auf einem Braun-Produkt das Siegel „PFAS-frei“ finde, könne sich sicher sein, dass die Beschichtung unabhängig getestet wurde. Welches Institut, welcher Grenzwert und welches Verfahren, steht dort nicht.

Technisch beschreibt die Produktseite eine Ein-Korb-Fritteuse mit RealAir-Technologie, die heiße Luft gleichmäßig um den Garkorb zirkulieren lasse, acht automatischen Kochprogrammen, digitalem Display und einem spülmaschinengeeigneten Garkorb. Eine Anleitung hängt am Angebot nicht. Die Produktseite verweist auf die Suche nach Benutzerhandbüchern; geprüft werden konnte für diese Seite nur, was Angebot und Herstellerseite sagen. Das Amazon-Feld Hersteller nennt De'Longhi, das Impressum der Braun-Haushaltsseite die De'Longhi Deutschland GmbH in Neu-Isenburg. Eine Garantiedauer nennt die Produktseite nicht; dort steht nur „vollständige Herstellergarantie“ und „Garantien variieren je nach Produkt“. Und bei der Füllmenge widerspricht sie sich selbst: Pommes frites passen an einer Stelle 1,6 Kilogramm hinein, an einer anderen 1,4.

Mit höchstens 200 °C bleibt der Braun unter Cosori und Bosch, und mit acht Rezensionen am Prüftag ist er das am wenigsten erprobte Gerät im Feld. Er ist zugleich das Gerät der unteren Preislage im Feld. Wer vor allem auf den Preis achtet und eine einfache Ein-Korb-Fritteuse sucht, findet weitere Modelle unter der Seite zu Heißluftfritteusen unter 100 Euro, dort allerdings ohne Auswahl nach Beschichtung.

KeMar KHF-550: Glas ohne Beschichtung, Anleitung mit Widerspruch

Welche Heißluftfritteuse hat keine Beschichtung? Im Feld dieser Seite nur eine: der KeMar KHF-550. Der Korb ist aus Borosilikatglas, das Gestell darin aus Edelstahl, dazu eine Silikonmatte zum Abstellen und eine Zange aus Edelstahl. Das Angebot schreibt es in den Titel, „Frittierkorb aus Glas ohne Beschichtung“, und das Feld Antihaftbeschichtung steht auf „Nein“. Wer das Angebot öffnet, sieht allerdings auch eine zweite Ausführung: „KHF-550 + Antihaftbeschichtetem Einsatz“.

Die Anleitung bestätigt das, mit einer bemerkenswerten Einschränkung. In der Einleitung steht, die Heißluftfritteuse sei „dank seines antihaftbeschichteten Frittierkorbs“ leicht zu reinigen. Wenige Zeilen später heißt es, da der Frittierkorb aus Borosilikatglas bestehe, enthalte er kein BPA und PTFE, und man müsse sich nie wieder Gedanken über eine abblätternde Beschichtung machen. Beide Sätze stehen auf derselben Seite. Die Teileliste löst den Widerspruch zugunsten des Glases auf: Korb aus Glas, Gestell aus Edelstahl.

Auffällig ist, was die Anleitung nicht sagt. Sie verspricht „kein BPA und PTFE“, nicht „ohne PFAS“. Für den Glaskorb selbst ist das unerheblich, Glas braucht keine Beschichtung. Für das Zubehör nicht: KeMar bietet auf kemar.shop als Option ein Gestell aus kaltgewalztem Stahlblech mit „BPA-freier Antihaftbeschichtung“ an, und woraus diese besteht, sagt die Anleitung nicht. Wer bei Glas und Edelstahl bleiben will, wählt die Standardausführung mit dem Edelstahlgestell und nicht die mit dem beschichteten Einsatz.

Was der Verzicht auf eine Beschichtung im Alltag bedeutet, steht ebenfalls in der Anleitung, nur nicht als Nachteil formuliert. Nach dem Garen muss der Glaskorb 20 Minuten auf natürliche Weise abkühlen, bevor er eingeweicht und gereinigt wird. Und für den Fall, dass Rückstände unten auf dem Boden des Korbs festkleben, gibt KeMar einen eigenen Tipp: den Korb mit heißem Wasser und etwas Spülmittel füllen und etwa zehn Minuten einweichen lassen. Eine Antihaftbeschichtung soll genau dieses Festkleben verhindern; Glas tut das nicht. Der mitgelieferte Untersetzer aus Silikon ist laut Anleitung bis 230 °C hitzebeständig und dafür gedacht, den heißen Korb nach dem Garen abzustellen.

Aufschlussreich ist auch, wofür die Anleitung Platz hat. Sie erklärt, alle Produkte des Herstellers seien vegan und tierversuchsfrei, die Verpackung bestehe aus mindestens 80 Prozent recyceltem Karton, der Aufdruck sei mineralölfrei, und das Produkt enthalte der Umwelt zuliebe keine Batterie. Zu PFAS steht in derselben Anleitung kein Wort, obwohl der Glaskorb das stärkste Argument dafür wäre. Für das Gestell aus Edelstahl nennt sie eine Einschränkung: Bei Kuchen, Quiche, Crumbles, Aufläufen, Gratins und Lasagne soll es nicht verwendet werden.

Der Preis für den beschichtungsfreien Korb ist die Leistung. Mit 1.200 Watt hat der KeMar die geringste Leistung im Feld, er erreicht höchstens 200 °C, und der Glaskorb allein wiegt laut Anleitung rund 2,57 Kilogramm. Das Gewicht des ganzen Geräts steht im Angebot zweimal verschieden, 3,9 Kilogramm im Feld und „ca. 6,0 kg“ im Text. Wer große Mengen für eine Familie zubereitet, wird mit 5,5 Litern und 1.200 Watt an Grenzen kommen; für ihn ist der Vergleich der Familiengeräte mit großem Korb die bessere Seite.

Edelstahl außen, Beschichtung innen: zwei Geräte, die nicht in die Auswahl kamen

Bei der Suche nach „Heißluftfritteuse Edelstahl Korb ohne Beschichtung“ zeigt Amazon unter anderem zwei Geräte, die die Begriffsfalle vom Anfang dieser Seite gut zeigen. Die Edelstahl-Heißluftfritteuse von Nutrilovers, Modell NUTRI-FRYER-EDELSTAHL, wirbt mit einem Edelstahl-Design und hat im Feld Innenmaterial „Edelstahl“ stehen. Im Text des Angebots steht dann, die abnehmbaren Teile seien „mit einer PFOA-freien Antihaft-Beschichtung versehen“. PFOA-frei ist, wie oben erklärt, nicht PFAS-frei, und eine Antihaftbeschichtung ist es trotzdem.

Ähnlich der ROMMELSBACHER FRH 1500. Das Angebot spricht von einem „edlen Materialmix mit Edelstahl“ und führt im Feld Innenmaterial „Edelstahl“, beschreibt aber im selben Text eine „hochwertige 2-Lagen Antihaftbeschichtung“. In den Angebotspunkten steht keine Angabe zu PFAS. Beide Geräte sind keine schlechten Geräte, aber keines gehört auf eine Seite über Heißluftfritteusen ohne PFAS oder ohne Beschichtung.

Dasselbe Muster zeigt auch die Empfehlung dieser Seite: Der Cosori Iconic Single hat ein Gehäuse aus 430-Edelstahl und einen Korb aus 304-Edelstahl, der innen trotzdem keramikbeschichtet und außen emailliert ist. Bei allen drei Edelstahl-Geräten beschreibt das Wort Edelstahl Gehäuse, Garraum oder den Grundkörper des Korbs, nicht die beschichtete Fläche, auf der das Gargut liegt. Wer einen Korb aus blankem Edelstahl sucht, muss das ausdrücklich in der Teileliste finden, nicht im Titel.

Cosori beschreibt diese Ordnung auf seiner Erklärseite selbst. Edelstahl werde häufig für Gehäuseelemente, Akzente oder bestimmte Innen- und Zubehörteile verwendet; viele Heißluftfritteusen nutzten beschichtete Körbe oder Platten, um die Reinigung zu erleichtern, und Kunststoffteile fänden sich an Gehäuse, Griffen oder Bedienelementen. Entscheidend sei, welche Teile mit Lebensmitteln in Kontakt kommen und welche Materialien für diese Kontaktflächen angegeben werden. Für scharfe Gegenstände und scheuernde Reinigungsmittel gilt laut derselben Seite bei jeder Beschichtung dasselbe: Sie können sie beschädigen.

Dieselbe Frage stellt sich bei anderen Küchengeräten. Bei Raclettes etwa gibt es Grillflächen aus Naturstein, Gusseisen oder Edelstahl; die Seite zum Raclette ohne Beschichtung vergleicht Geräte mit Naturstein, Edelstahl und Gusseisen. Für Heißluftfritteusen ist die Auswahl kleiner: Im Feld dieser Seite hat nur ein Gerät einen Garbehälter ganz ohne Beschichtung.

Wie heiß es wird: Abstand zur Schwelle von 360 °C

Warum warnen Experten vor Heißluftfritteusen? Die Frage steht unter den ähnlichen Fragen der Suchergebnisse, und für beschichtete Geräte hat die Antwort mit der Temperatur zu tun. Das BfR schreibt zu PTFE-beschichtetem Geschirr, es solle nicht überhitzt werden, weil das ab etwa 360 °C zu einer Zersetzung des Polymers führen könne; dabei würden ohne sichtbare Rauchentwicklung gesundheitsschädliche Substanzen an die Umgebungsluft abgegeben. Eine Überhitzung sei sehr unwahrscheinlich, solange Wasser oder wasserhaltige Speisen im Geschirr seien.

unter der Zersetzungsschwelle von PTFE (BfR: ab ca. 360 °C): 0 bis 360 °C0100200300360400Angaben in °C✓ Cosori Iconic Single 230✓ Bosch Serie 6 230✓ Ninja CRISPi (Angebot) 230✓ Braun MultiFry 5 200✓ KeMar KHF-550 200
Höchsttemperatur der fünf Geräte und die BfR-Schwelle für PTFE. Einstellbare Höchsttemperatur laut Angebot und Herstellerunterlagen; der Korridor reicht bis zur Temperatur, ab der PTFE sich laut BfR zersetzen kann.
  • unter der Zersetzungsschwelle von PTFE (BfR: ab ca. 360 °C): 0 bis 360 °C
  • Cosori Iconic Single: 230 °C — im Korridor
  • Bosch Serie 6: 230 °C — im Korridor
  • Ninja CRISPi (Angebot): 230 °C — im Korridor, Herstellerseite: bis zu 185 °C
  • Braun MultiFry 5: 200 °C — im Korridor
  • KeMar KHF-550: 200 °C — im Korridor
Angebote und Herstellerseiten der fünf Geräte; Schwelle aus den Fragen und Antworten des BfR zu PTFE-Geschirr, Stand 02.07.2025.

Alle fünf Geräte liegen mit ihrer Höchsttemperatur deutlich unter dieser Schwelle, zwischen 185 und 230 °C. Im Normalbetrieb erreicht eine Heißluftfritteuse die 360 °C also nicht, auch eine mit PTFE-Beschichtung nicht. Für die vier Keramikgeräte dieser Seite gilt der BfR-Wert ohnehin nicht unmittelbar, er beschreibt PTFE. Er zeigt aber, wo die eigentliche Gefahr bei beschichtetem Geschirr liegt: im leeren Überhitzen, nicht im Garen.

Ausgerechnet ein Gerät dieser Seite verlangt den Leerlauf. Die Anleitung des Bosch schreibt vor dem ersten Gebrauch vor, das Gerät ohne Lebensmittel 30 Minuten mit der höchsten Temperatureinstellung aufzuheizen, also mit 230 °C. Das BfR rät davon ab, beschichtete Koch-, Back- und Bratgefäße leer zu überhitzen; seine Schwelle gilt aber PTFE, und 230 °C liegen weit darunter. Der Fall zeigt, dass „leer heizen“ nicht bei jedem Gerät dasselbe bedeutet, und dass man der Anleitung des eigenen Geräts folgen sollte. Was im Betrieb nicht in den Korb gehört, beschreibt die Seite zum richtigen Inhalt des Korbs, darunter Backpapier ohne Gargut, das laut Philips ins Heizelement gesaugt werden kann.

Was das BfR zu beschichtetem Geschirr insgesamt sagt

Die Fragen und Antworten des Bundesinstituts für Risikobewertung zu PTFE-Geschirr sind am 2. Juli 2025 grundlegend überarbeitet worden. Ihr Kern ist eine Entwarnung mit Bedingungen. Bei bestimmungsgemäßer Anwendung von antihaftbeschichtetem Küchengeschirr seien gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht zu erwarten. Durch Überhitzung über 360 °C könnten sich gesundheitsschädliche Dämpfe bilden; Krankheitsfälle seien bisher nur aus der industriellen Fertigung von PTFE bekannt, nicht aus Privathaushalten.

Auch zu Kratzern äußert sich das BfR. Durch das Ablösen kleinster Teilchen von einer zerkratzten Beschichtung und das versehentliche Verschlucken seien nach derzeitigem Kenntnisstand gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht zu erwarten, weil PTFE reaktionsträge sei und unverändert wieder ausgeschieden werde. Dem BfR lägen keine Daten vor, nach denen handelsübliches PTFE-Geschirr unter bestimmungsgemäßen Bedingungen fluorierte Stoffe in gesundheitsschädlichen Mengen an Lebensmittel abgebe.

Zur Temperatur im Alltag liefert das BfR Zahlen, die für Heißluftfritteusen aufschlussreich sind. Solange Geschirr Wasser oder wasserhaltige Speisen enthält, könne die Temperatur nicht deutlich über 100 °C steigen. Öl beginne je nach Herkunft und Härtung zwischen 110 und 270 °C zu verdampfen, und Rauch oder der Geruch von Angebranntem warne vor einer drohenden Überhitzung. Auch handelsübliche Backöfen lägen mit höchstens 250 °C deutlich unter den Werten, bei denen mit einer Freisetzung von Substanzen aus der Beschichtung zu rechnen sei. Gefährlich werde es dort, wo 360 °C und mehr erreicht würden, etwa direkt über dem Feuer von Gas- oder Holzkohlegrills.

Auch zur Herstellung gibt das BfR Auskunft. Bei Antihaftbeschichtungen aus PTFE kommen Hilfsstoffe wie Emulgatoren, Farbmittel und Füllstoffe zum Einsatz. Am Ende wird das Geschirr gesintert, also unter Druck und Hitze angeschmolzen; dabei wird ein Großteil der Hilfsstoffe entfernt oder so fest eingebunden, dass eine Freisetzung nur noch schwer möglich ist. Während der Verwendung könnten insbesondere bei höheren Temperaturen sehr geringe Mengen noch eingeschlossener Ausgangs- oder Hilfsstoffe freigesetzt werden; nach den veröffentlichten Studien, auf die sich das BfR stützt, seien sie bei bestimmungsgemäßem Gebrauch so gering, dass keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu erwarten seien. Eigene Messungen zu diesem Übergang hat das BfR nach eigener Angabe nicht.

Warum also überhaupt eine Fritteuse ohne PFAS? Das BfR nennt den Grund selbst, nur an anderer Stelle. Bei der Herstellung von PTFE werden fluorierte Ausgangsstoffe und Hilfsstoffe eingesetzt, die ebenso wie PTFE zur Gruppe der PFAS zählen; zu den Emulgatoren der Beschichtung gehören auch andere, nicht-polymere PFAS. Einige PFAS werden laut BfR mit gesundheitlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht, und der Vorschlag der ECHA von 2023 soll den weiteren Eintrag der Stoffe in die Umwelt verhindern. Der Grund für eine PFAS-freie Garfläche liegt nach dieser Darstellung weniger im eigenen Teller als in dem, was mit der Gruppe insgesamt in die Umwelt gelangt.

Für die Kaufentscheidung heißt das: Wer ein PTFE-beschichtetes Gerät besitzt und richtig benutzt, hat nach Einschätzung des BfR keinen gesundheitlichen Grund, es auszutauschen. Wer ohnehin neu kauft, kann mit einer Garfläche ohne PFAS dem Umweltargument folgen, sollte aber genau hinsehen, wofür die Angabe gilt. Wie sich Heißluftfritteuse und Backofen im Alltag gegeneinander rechnen, wenn es um einen Neukauf geht, steht auf der Seite Heißluftfritteuse oder Backofen.

Garantie: Die beschichteten Teile haben die kürzeste

Eine Beschichtung ist ein Verschleißteil, und die Garantien zeigen, wie die Hersteller das sehen. Cosori trennt am deutlichsten: fünf Jahre eingeschränkte Garantie auf das Gehäuse laut Produktseite, aber nur ein Jahr auf Garkorb und Knusperplatte. Die Anleitung bestätigt das und fügt hinzu, dass die Garantie nur für den Erstkäufer gilt. Die allgemeinen Garantiebedingungen von Cosori, gültig ab 4. Januar 2023, nennen zwei Jahre. Welche Regel für ein bestimmtes Gerät gilt, sollte man vor dem Kauf schriftlich klären.

Ninja gibt zwei Jahre beschränkte Garantie, laut Anleitung und Herstellerseite zusätzlich zu den gesetzlichen Rechten. Bosch gewährt auf jedes Haushaltsgerät zwei Jahre Herstellergarantie. Braun verspricht eine „vollständige Herstellergarantie“, nennt aber keine Dauer, und schreibt dazu, Garantien variierten je nach Produkt. KeMar gibt ein Jahr ab Kaufdatum und weist zugleich auf die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren hin; bei gewerblichem Einsatz verfalle die Garantie.

Entscheidender als die Dauer ist, was ausgeschlossen ist. Die Anleitung des Cosori nimmt „normalen Verschleiß“ aus, einschließlich Komponenten, die natürlicherweise im Laufe der Zeit verschleißen, dazu Schäden durch nicht zugelassenes Zubehör; die allgemeinen Garantiebedingungen nennen als Beispiele für Verschleißteile Batterien, Filter und Reinigungsbürsten, Korb und Platte nicht. Ninja schließt ebenfalls normalen Verschleiß aus, dazu Schäden durch Gebrauch, der nicht den Anweisungen der Anleitung entspricht, und durch Teile oder Zubehör, die keine Originalkomponenten von Ninja sind. KeMar schließt unter anderem Schäden durch Nichtbeachtung der Anleitung, durch Gewaltanwendung wie Schlag, Stoß oder Fall und durch Umwelteinflüsse aus, zu denen die Bedingungen ausdrücklich auch Hitze zählen.

Für eine Beschichtung heißt das: Ob ein Abrieb nach anderthalb Jahren als Mangel oder als Verschleiß gilt, entscheidet im Garantiefall der Hersteller nach seinen Bedingungen, und Cosori wie Ninja nehmen den normalen Verschleiß ausdrücklich aus. Für den Glaskorb heißt es: Ein Sprung nach einem Stoß fällt bei KeMar ausdrücklich nicht unter die Garantie. Die Wege, einen Anspruch geltend zu machen, sind bei Ninja am bequemsten beschrieben: kostenlose Helpline von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr, Kaufbeleg bereithalten; meist schickt Ninja laut Anleitung ein Ersatzteil oder ersetzt das Gerät. Bei KeMar geht das defekte Gerät mit Fehlerbeschreibung und Kaufbeleg an die Serviceadresse, die Rücksendekosten trägt der Hersteller.

Die gesetzliche Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer läuft unabhängig davon zwei Jahre. Die Garantieseite von KeMar beschreibt sie so: Anspruch besteht, wenn das Produkt zum Zeitpunkt der Übergabe nicht dem Kaufvertrag entspricht. Wie lange eine Keramikbeschichtung im Alltag hält, sagt keine der gelesenen Unterlagen. Cosori gibt immerhin einen Pflegehinweis, der auf die Lebensdauer zielt: Korb und Knusperplatte dürfen in die Spülmaschine, sollen zur Schonung der Keramik aber sanft von Hand gespült werden.

Für Glas stellt sich die Frage anders. Der Glasbehälter des Ninja oder der Glaskorb des KeMar nutzen sich nicht ab wie eine Beschichtung, sie können brechen. Die Ninja-Anleitung warnt, plötzliche Temperaturschwankungen könnten Glas zerbrechen, und heißes Glas solle nicht mit kühlen oder nassen Oberflächen in Berührung kommen; KeMar schreibt vor, den Glaskorb nach dem Garen mindestens 20 Minuten abkühlen zu lassen, bevor er gereinigt wird. Glasbehälter, die angeschlagen, gerissen oder stark zerkratzt sind, sollen laut Ninja nicht mehr verwendet werden.

Ersatzteile: was sich nachkaufen lässt

Wenn die beschichteten Teile die kürzeste Garantie haben, wird die Frage nach Ersatz wichtiger als bei anderen Geräten. Ninja ist hier am weitesten: Auf der Herstellerseite des CRISPi stehen Glasbehälter mit 1,4, 2,3 und 3,8 Litern sowie eine kleine Crisper-Platte als Einzelteile. Wer eine beschichtete Platte nach Jahren ersetzen will, findet sie beim Hersteller.

Bosch führt auf bosch-home.com eine allgemeine Ersatzteil- und Zubehörsuche; eine Teilenummer für Korb oder Gitter des MAFD661B nennen Datenblatt und Anleitung nicht, die Anleitung verlangt für Reparaturen nur Original-Ersatzteile. Auf der Produktseite des Cosori Iconic Single ist kein Ersatzkorb aufgeführt; die Anleitung schreibt, zusätzliches und Ersatzzubehör sei erhältlich, und verweist dafür an den regionalen Kundendienst. Braun nennt keine Ersatzkörbe. KeMar bietet ein optionales Gestell an, das allerdings beschichtet ist.

Zubehör von Drittanbietern bringt die PFAS-Frage zurück, nur auf einer anderen Ebene. Ein Silikoneinsatz, eine Glasform oder ein Edelstahlgitter eines anderen Herstellers trägt dessen Materialangaben, nicht die des Geräts. Wer ein PFAS-frei beworbenes Gerät kauft und dann einen beschichteten Einsatz eines Drittanbieters hineinlegt, hat an der entscheidenden Stelle eine Fläche ohne Angabe. Bei Ninja kommt ein zweiter Grund hinzu: Die Garantie schließt Schäden durch Teile und Zubehör aus, die keine Originalkomponenten sind, und Bosch verlangt in der Anleitung für Reparaturen ausschließlich Original-Ersatzteile.

Auch nach Ablauf der Garantie ist der Ersatzteilweg nicht gleich. Ninja schreibt in der Anleitung, es stelle keine Geräte her, die nur für eine begrenzte Zeit funktionieren, verweist für Reparaturen nach der Garantie an dieselbe Helpline und für Original-Ersatz- und Zubehörteile an die eigene Website. KeMar behebt Defekte, die die Garantie nicht oder nicht mehr erfasst, gegen Kostenerstattung nach individuellem Angebot; die Versandkosten trägt dann der Kunde. Cosori verweist allgemein an den regionalen Kundendienst, Braun beschreibt auf Produktseite und Angebot keinen Weg für Ersatzteile.

Welches Zubehör überhaupt in den Korb passt, steht auf der Seite zum Backen in der Heißluftfritteuse, die auch erklärt, warum normale Backformen aus Keramik oder Glas dort durch die Temperaturunterschiede reißen können. Für die Ersatzteilfrage gilt: Vor dem Kauf auf der Herstellerseite nachsehen, ob Korb und Einsatz einzeln geführt werden. Das kostet zwei Minuten und erspart später ein neues Gerät.

Wer keines dieser Geräte kaufen sollte

Eine Fritteuse ohne PFAS passt nicht zu jedem Haushalt. Drei Gruppen sollten sich die Entscheidung genau überlegen. Die erste sind Haushalte mit sehr wenig Platz. Der Bosch braucht 410 Millimeter Höhe und wiegt über zehn Kilogramm, der Cosori steht mit 41,7 Zentimetern Tiefe auf der Arbeitsfläche. Wer unter einem Hängeschrank kaum Raum hat, findet kompaktere Geräte im Vergleich für die kleine Küche, dort allerdings ohne Auswahl nach Beschichtung.

Die zweite Gruppe sind Einpersonenhaushalte, die selten mehr als eine Portion zubereiten. Die fünf Geräte dieser Seite fassen 5,5 bis 12 Liter; selbst der kleine Glasbehälter des Ninja hat 1,4 Liter neben dem großen mit 3,8. Für eine einzelne Portion zählt eine andere Größe, nämlich wie viel für eine Person in den Korb darf; diese Rechnung macht die Seite für Singles und kleine Portionen.

Die dritte Gruppe sind alle, die ihr vorhandenes Gerät nur wegen der Beschichtung austauschen wollen. Nach der Einschätzung des BfR ist ein richtig benutztes PTFE-Gerät kein Gesundheitsrisiko, und ein Neukauf erzeugt selbst Abfall. Wer seine Fritteuse behält, sollte vor allem das leere Überhitzen vermeiden. Und eine vierte, kleinere Gruppe: Wer häufig über 200 °C bräunt, scheidet beim Braun und beim KeMar aus, deren Höchsttemperatur bei 200 °C liegt.

Für alle anderen gilt: Wer ohnehin neu kauft und Wert auf eine Garfläche ohne PFAS legt, findet unter den fünf ein passendes Gerät. Die Frage ist nur, ob er eine dokumentierte Keramikbeschichtung, Glas mit beschichtetem Einsatz oder Glas ganz ohne Beschichtung will, und welche Kompromisse bei Leistung und Größe er dafür eingeht.

Was der Betrieb kostet

Die Hersteller nennen den Anschlusswert, nicht den Verbrauch je Garvorgang. Eine Obergrenze lässt sich daraus trotzdem rechnen. Läuft ein Gerät 20 Minuten mit vollem Anschlusswert, verbraucht der Cosori höchstens 0,58 Kilowattstunden, Ninja und Braun höchstens 0,57, der KeMar höchstens 0,40 und der Bosch mit beiden Schubladen höchstens 0,93. Beim durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von 37,0 Cent je Kilowattstunde aus der BDEW-Strompreisanalyse vom Herbst 2026 sind das höchstens 21, 21, 15 und 35 Cent je Durchgang.

Diese Zahlen sind eine Obergrenze unter einer Annahme, nicht gemessen. Die tatsächliche Aufnahme hängt davon ab, wie lange die Heizung im Garvorgang tatsächlich läuft, und das nennt keiner der fünf Hersteller. Verbrauchsangaben und Spartipps stehen auf der Seite stromsparende Heißluftfritteusen. Für den Vergleich der fünf Geräte untereinander genügt die Obergrenze: Der Bosch hat mit 2.800 Watt den höchsten Anschlusswert, der KeMar mit 1.200 Watt den niedrigsten. Bosch selbst rechnet anders und nennt im Angebot bis zu 80 Prozent weniger Energie, gemessen mit 300 Gramm in einer Schublade gegen einen 71-Liter-Backofen mit Ober- und Unterhitze; das ist ein Vergleich mit dem Ofen, nicht mit anderen Heißluftfritteusen.

Hochgerechnet auf ein Jahr mit drei Durchgängen pro Woche, also 156, ergibt die Obergrenze beim Cosori rund 33 Euro, bei Ninja und Braun je rund 33 Euro, beim KeMar rund 23 Euro und beim Bosch rund 54 Euro, wenn jedes Mal beide Schubladen laufen. Die Unterschiede zwischen den PFAS-frei beworbenen Geräten sind also klein; die PFAS-Frage entscheidet nicht über die Stromrechnung.

Teurer als der Strom können die Verschleißteile werden. Wer die Keramikplatte oder den Korb nach zwei, drei Jahren ersetzen muss, zahlt für ein Einzelteil; bei Ninja ist das beim Hersteller vorgesehen, bei den übrigen nicht ausdrücklich. Wer seine Fritteuse lange nutzen will, rechnet den Ersatzteilweg mit, nicht nur den Anschlusswert.

Woran man nach zwei Wochen merkt, dass es das falsche Gerät war

Das erste Zeichen ist ein Fleck auf der Beschichtung, der nach dem Reinigen nicht verschwindet. Cosori rät in der Anleitung, Korb und Knusperplatte zur Verlängerung der Lebensdauer der Keramikbeschichtung sanft von Hand zu spülen, und warnt davor, die Knusperplatte fallen zu lassen oder gegen harte Gegenstände zu stoßen. Wer nach zwei Wochen sieht, dass sich die Platte trotz Pflege verändert, sollte das fotografieren und sich innerhalb der Garantie an den Hersteller wenden; bei Cosori gilt für Korb und Platte laut Produktseite die kürzeste Frist von einem Jahr.

Das zweite Zeichen betrifft die Glasgeräte. Wer beim Ninja oder KeMar merkt, dass das Glas im Alltag stört, weil es schwer ist, Zeit zum Abkühlen braucht oder nicht in die vorhandene Spülmaschine passt, hat das falsche Material gewählt. Der Glaskorb des KeMar wiegt allein rund 2,57 Kilogramm. Innerhalb der Widerrufsfrist lässt sich ein solcher Fehlkauf noch zurückgeben; danach bleibt nur der Weiterverkauf.

Das dritte Zeichen ist die Leistung. Wer mit dem KeMar oder dem Braun regelmäßig länger warten muss als mit dem alten Gerät, oder dessen Pommes nicht mehr so braun werden, stößt an die 200 °C und die geringere Wattzahl. Das ist kein Defekt, sondern die Eigenschaft des Geräts, und es lässt sich nicht nachrüsten. Auch hier gilt: Innerhalb der ersten Wochen zurückgeben, nicht hoffen, dass es besser wird.

Ein falsches Zeichen ist dagegen der Geruch beim ersten Gebrauch. Bosch nennt eine geringfügige Rauchentwicklung oder Geruchsbildung während des ersten Gebrauchs ausdrücklich normal, KeMar schreibt, beim ersten Gebrauch könne das Gerät etwas Rauch entwickeln. Welche Anleitungen dafür einen Leerlauf vor dem ersten Gebrauch vorsehen und warum er nicht mit dem Vorheizen vor jedem Garen zu verwechseln ist, steht im eigenen Ratgeber dazu. Für den Betrieb unterscheidet Cosori: Weißer Rauch sei normal und komme von erhitztem Fett oder Spritzern, dunkler Rauch bedeute, dass Lebensmittel verbrennen oder ein Problem mit dem Stromkreis vorliegt; dann sofort ausschalten und den Stecker ziehen.

Die billigere Lösung: Glas oder Edelstahl im Backofen

Wer eine Garfläche ohne PFAS will und keine neue Heißluftfritteuse kaufen möchte, hat sie meist schon in der Küche: eine Auflaufform aus Glas oder Keramik ohne Beschichtung, ein Blech aus Edelstahl, ein Gitterrost. Im Backofen mit Umluft wirkt ein ähnliches Prinzip, heiße Luft, die das Gargut umströmt, nur in einem größeren Raum.

Ob das im Alltag reicht, hängt von der Menge und der Zeit ab, die man dem Ofen zum Aufheizen gibt; die Seite zum Vergleich von Fritteuse und Ofen geht dieser Frage nach. Wer häufig kleine Portionen gart und trotzdem keine Fritteuse will, kann zu einem Minibackofen mit Umluft greifen und darin eigene Formen aus Glas oder Edelstahl verwenden; bei ihm hat man die Wahl des Behälters selbst in der Hand.

Im Korb der Heißluftfritteuse selbst ist die Glasform keine einfache Lösung. Normale Backformen aus Keramik oder Glas können dort durch die Temperaturunterschiede reißen, und die Glasbehälter des Ninja sind laut Anleitung umgekehrt weder für den Backofen noch für die Herdplatte gedacht, nur für den PowerPod und die Mikrowelle. Glas, das für den Backofen gemacht ist, gehört also in den Backofen, und das Glas eines Airfryers in den Airfryer.

Für alle, die sich vor allem an einer Pfanne oder einem Tischgerät stören, gilt dasselbe Prinzip: Gusseisen, Edelstahl und Naturstein brauchen keine Beschichtung. Die billigste Fritteuse ohne PFAS ist deshalb oft keine Fritteuse, sondern eine Form, die man schon hat.

Welches Gerät zu welcher Erwartung passt

Der Assistent führt in vier Fragen zu einem der fünf Geräte oder zur Lösung ohne Neukauf. Jede Regel folgt aus den Unterlagen dieser Seite: Material der Garfläche, Fassung, Höchsttemperatur und Stellfläche.

Welche Heißluftfritteuse ohne PFAS passt?

Die erste passende Regel gilt. Grundlage sind Angebot, Herstellerseite und Anleitung der fünf Geräte, Stand 04.10.2026.

1. Was ist dir wichtiger?
2. Für wie viele wird gegart?
3. Brauchst du mehr als 200 °C?
4. Hast du schon eine funktionierende Fritteuse?

Ergebnis

Kein Gerät im Feld erfüllt beides

Der einzige unbeschichtete Garbehälter, KeMar KHF-550, endet bei 200 °C. Alternative: Glas- oder Edelstahlform im Backofen.

Alle Wege dieses Assistenten im Klartext
  1. Wenn Bestand: Ja und Material: Eine Beschichtung, deren Material belegt ist, dann Behalten und eine Form aus Glas oder Edelstahl nutzen. Nach Einschätzung des BfR ist ein richtig benutztes beschichtetes Gerät kein Gesundheitsrisiko; leeres Überhitzen vermeiden.
  2. Wenn Material: Gar keine Beschichtung am Garbehälter und Hitze: Ja, ich bräune gern kräftig, dann Kein Gerät im Feld erfüllt beides. Der einzige unbeschichtete Garbehälter, KeMar KHF-550, endet bei 200 °C. Alternative: Glas- oder Edelstahlform im Backofen.
  3. Wenn Material: Gar keine Beschichtung am Garbehälter, dann KeMar KHF-550. Glaskorb und Edelstahlgestell ohne Beschichtung; 5,5 Liter, 1.200 W, bis 200 °C. Das optionale Gestell ist beschichtet.
  4. Wenn Material: Glas, auch mit beschichtetem Einsatz und Menge: Familie, zwei Gerichte gleichzeitig, dann Ninja CRISPi mit beiden Glasbehältern. 3,8 und 1,4 Liter; für zwei Gerichte nacheinander, nicht gleichzeitig. Die Crisper-Einsätze haben eine Keramik-Antihaftbeschichtung.
  5. Wenn Material: Glas, auch mit beschichtetem Einsatz, dann Ninja CRISPi FN101EU. Glasbehälter mit „keine absichtlich zugesetzten PFAS“; Einsätze keramikbeschichtet; Ersatzteile beim Hersteller.
  6. Wenn Menge: Familie, zwei Gerichte gleichzeitig, dann Bosch Serie 6 MAFD661B. Zwei Schubladen zu je 6 Litern übereinander, 40 bis 230 °C; Keramik laut Datenblatt für Körbe und Gitter.
  7. Wenn Hitze: Nein, 200 °C reichen und Menge: Eine bis zwei Personen, dann Braun MultiFry 5 HF 5034. 6 Liter, 80 bis 200 °C, untere Preislage; PFAS-Angabe auf Tests von Drittanbietern gestützt, keine Anleitung am Angebot.
  8. Wenn Material: Eine Beschichtung, deren Material belegt ist, dann Cosori Iconic Single. Jede Fläche mit Lebensmittelkontakt einzeln benannt, 30 bis 230 °C; Garkorb und Platte mit nur einem Jahr Garantie.
  9. In jedem anderen Fall: Cosori Iconic Single. Das am genauesten dokumentierte Gerät im Feld.

Regeln nach Angebot, Herstellerseite und Anleitung der fünf Geräte sowie BfR zu PTFE-Geschirr, Stand 04.10.2026.

Eine Kombination fällt im Assistenten durch: gar keine Beschichtung und mehr als 200 °C. Im Feld gibt es kein Gerät, das beides bietet. Das ist zugleich die Anforderung, die der Markt nach den gelesenen Unterlagen nicht erfüllt, und der Punkt, an dem eine neue Unterlage die Empfehlung ändern würde.

Prüfliste: acht Fragen an Angebot und Anleitung

Die Liste funktioniert ohne den Rest dieser Seite und für jedes Gerät, nicht nur für die fünf hier. Sie folgt der Reihenfolge, in der man die Unterlagen am besten öffnet: Angebot, Herstellerseite, Anleitung.

  1. Steht im Angebot „PFAS-frei“, „ohne PFAS“, „PTFE-frei“, „PFOA-frei“ oder „ohne Beschichtung“? Die Wörter versprechen Verschiedenes.
  2. Hat die Angabe ein Sternchen, und wo wird es aufgelöst?
  3. Nennt die Herstellerseite das Bauteil: Korb, Platte, Gitter, Garraum, Behälter?
  4. Welche Fläche berührt das Gargut, wenn man das Gerät so benutzt, wie es gedacht ist, mit Einsatz oder ohne?
  5. Welches Material nennt die Bedienungsanleitung für Korb und Einsatz?
  6. Wie lange gilt die Garantie für die beschichteten Teile, und steht das so in den Garantiebedingungen?
  7. Sind Korb, Platte oder Behälter beim Hersteller einzeln nachkaufbar?
  8. Welche Höchsttemperatur nennen Angebot und Herstellerseite, und stimmen sie überein?

Wer die Fragen drei, vier und fünf beantworten kann, weiß, ob er eine belegte Angabe vor sich hat oder eine Werbeaussage. Bei den fünf Geräten dieser Seite ließ sich Frage fünf nur bei Cosori und KeMar mit einem Material des Korbs beantworten, bei Ninja immerhin für den Behälter. Frage drei beantworten Cosori, Ninja und Braun auf der Produktseite, Bosch erst im Datenblatt, und KeMar gar nicht, weil es dort keine PFAS-Angabe gibt.

Was die Einschätzung ändern würde

Die Empfehlung für den Cosori Iconic Single beruht auf einer Unterlage, der Produktseite mit ihrer Liste der Flächen. Drei Veröffentlichungen würden sie kippen. Die erste: ein Prüfbericht, der zeigt, dass die Keramikbeschichtung doch fluorierte Stoffe enthält. Die zweite: eine geänderte Produktseite ohne Bauteilliste. Die dritte: eine Anleitung oder Garantiebedingung, die die beschichteten Teile anders behandelt als heute.

Umgekehrt würde eine Unterlage den Ninja oder den Bosch nach vorn bringen: eine Bauteilliste auf der Herstellerseite des Ninja, die auch die Crisper-Einsätze als PFAS-frei ausweist, oder eine Anleitung von Bosch, die das Material von Körben und Gittern nennt. Beim KeMar fehlt die PFAS-Angabe, beim Braun die Anleitung. Würde Braun das Prüfprotokoll mit Institut und Grenzwert veröffentlichen, wäre dessen Angabe die bestbelegte im Feld.

Und eine Entscheidung würde alle fünf betreffen: die Beschränkung der PFAS-Gruppe, die die ECHA 2023 vorgeschlagen hat. Kommt sie in der vorgeschlagenen Breite, wird „ohne PFAS“ von einer Werbeaussage zur Mindestanforderung, und der Unterschied zwischen den Geräten verschiebt sich auf das, was dann noch zählt: Material, Garantie und Ersatzteile. Diese Seite wird bei der nächsten Prüfung nachsehen, ob sich daran etwas geändert hat.

Außerdem gelesen: Produktdatenblatt Bosch MAFD661B0, Braun-Produktseite HF 5034I, Impressen und Garantieseiten von Cosori, SharkNinja, Bosch, Braun und KeMar, die Bedienungsanleitungen von Cosori, Ninja, Bosch und KeMar am jeweiligen Amazon-Angebot sowie die Angebote von Nutrilovers und ROMMELSBACHER als Gegenbeispiele.

Sarah Leitner

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Aktualisierung und Quellenanzeigen
Veröffentlicht
04.10.2026
Zuletzt aktualisiert
04.10.2026
Verfügbarkeit geprüft
04.10.2026

Datenbasis: Herstellerangaben und Produktdatenblätter, öffentlich einsehbare Händlerdaten zu Preis und Verfügbarkeit sowie die aggregierte Bewertungslage. Vor jeder Aktualisierung prüfen wir, ob die verlinkten Produkte noch bestellbar sind, und tauschen aus, was nicht mehr lieferbar ist.

Quellen dieser Einordnung

  1. 1. BfR: Fragen und Antworten zu Geschirr mit Antihaftbeschichtung aus PTFEbfr.bund.de

    PTFE gehört zur Gruppe der PFAS; Zersetzung ab ca. 360 °C, leeres Überhitzen vermeiden; bei bestimmungsgemäßem Gebrauch keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu erwarten; ECHA-Vorschlag vom 7. Februar 2023. Stand 02.07.2025, abgerufen 04.10.2026.

  2. 2. Braun Household: PFAS Freebraunhousehold.com

    „PFAS-frei“ ist in der EU gesetzlich nicht festgelegt, sondern eine freiwillige Angabe; Braun nennt ein eigenes Prüfprotokoll mit einem unabhängigen Institut. Abgerufen 04.10.2026.

  3. 3. Cosori: ICONIC Single Edelstahl-Heißluftfritteusecosori.de

    Materialangaben je Bauteil: Garraum, Crisper-Platte, Innen- und Außenfläche des Garkorbs PTFE- und PFAS-frei; Korb aus 304-, Gehäuse aus 430-Edelstahl; Garantie fünf Jahre Gehäuse, ein Jahr Garkorb und Knusperplatte. Abgerufen 04.10.2026.

  4. 4. SharkNinja: Ninja CRISPi 4-in-1 Glas-Heißluftfritteusesharkninja.de

    Fußnote: PFAS-Angabe bezieht sich auf die CleanCrisp-Glasbehälter, keine absichtlich zugesetzten PFAS; Crisper-Gittereinsätze mit Keramik-Antihaftbeschichtung; Heißluft bis zu 185 °C; 4,92 kg. Abgerufen 04.10.2026.

  5. 5. Bosch: Serie 6 Double Stack Air Fryer MAFD661B0bosch-home.com

    PFAS-freie Beschichtung; Datenblatt: PFAS-freie Keramikbeschichtung für Körbe und Gitter, 2.800 W, 10,6 kg, 410 × 285 × 425 mm. Abgerufen 04.10.2026.

  6. 6. Cosori: Heißluftfritteuse ohne Teflon und PFAS-freicosori.de

    PFOA-frei bedeutet nicht automatisch PFAS-frei, „ohne Teflon“ ebenso wenig; Keramikbeschichtung ist ein breit verwendeter Begriff, eine PFAS-frei-Angabe sollte je Bauteil gemacht werden. Abgerufen 04.10.2026.

Was zuletzt geändert wurde

  • 04.10.2026: Querverweis auf den Ratgeber heissluftfritteuse-vorheizen im Abschnitt zu den Anzeichen nach zwei Wochen ergänzt.
  • 04.10.2026: Ersterstellung. Fünf Heißluftfritteusen mit der Angabe „PFAS-frei“ oder „ohne Beschichtung“ (Cosori Iconic Single, Ninja CRISPi FN101EU, Bosch Serie 6 MAFD661B, Braun MultiFry 5 HF 5034, KeMar KHF-550), je Angebot, Herstellerseite und Bedienungsanleitung abgeglichen. In keiner der vier verfügbaren Anleitungen steht das Wort PFAS; die Herstellerangaben gelten für vier, zwei, ein und ein Bauteil, und nur der KeMar hat einen Garbehälter ganz ohne Beschichtung. Dazu die Einordnung des BfR zu PTFE und 360 °C, Garantie der beschichteten Teile und Ersatzteile.

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