Redaktioneller Ratgeber
Wohnen & Haushalt

Saugroboter und Wischroboter: Stationen, Navigation, Pflege und Daten im Überblick

Datenbasiert · kein Hands-on-Test

Saugroboter und Wischroboter im Überblick: Station, Saugkraft, Bauhöhe, Navigation, Datenschutz, Wartung und Garantie, belegt mit den Unterlagen der Hersteller.

Redaktionell geprüft
Quellenbasierte Einordnung
Aktualisiert 07.10.2026
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Autor & Redaktion
Lena Moritz
Verantwortliche Redaktion
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Stand des Artikels
Veröffentlicht
07.10.2026
Aktualisiert
07.10.2026

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Soweit im Beitrag nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, handelt es sich um eine redaktionelle Einordnung und nicht automatisch um einen eigenen Praxistest jedes Produkts.

Wer einen Saugroboter sucht, steht vor mehr Fragen, als die Angebote beantworten: mit oder ohne Station, Roboter oder Wischsauger, Laser oder Kamera, und was danach an Pflege und an Daten auf einen zukommt. Dieser Themenbereich beantwortet die Fragen auf sechs Seiten. Diese Übersicht ist die Karte dazu: Sie zeigt, welche Frage wohin führt, und fasst zusammen, was die Seiten in den Unterlagen der Hersteller gefunden haben.

Alle Zahlen auf dieser Seite stammen aus den sechs Seiten des Themenbereichs und den dort genannten Quellen, Stand 07.10.2026: Angebote, Produktseiten, Anleitungen, Konformitäts- und Data-Act-Erklärungen der Hersteller, die einschlägigen Rechtsakte und der frei zugängliche Teil des Saugroboter-Tests der Stiftung Warentest. Preise nennt die Seite nicht.

Sechs Seiten, sechs Fragen: die Karte dieses Themenbereichs

Die sechs Seiten teilen sich die Arbeit. Drei sind Vergleiche mit je fünf Geräten: einer für Roboter mit Komplettstation, einer für den unteren Preisbereich und einer, der Roboter gegen Wischsauger stellt. Drei sind Ratgeber ohne Kaufempfehlung: zur Navigation, zum Datenschutz und zur Wartung. Die Tabelle ordnet jeder Seite die Frage zu, die sie beantwortet, und den Befund, der dort am meisten überrascht.

Ihre FrageSeiteBefund dort
Welcher Roboter mit Komplettstation saugt und wischt am besten belegt?Saugroboter mit WischfunktionDrei von fünf Angeboten werben mit 75 °C heißer Moppwäsche, keiner nennt die Temperatur am Mopp.
Was leistet ein günstiger Saugroboter, und was fehlt ihm?Saugroboter günstigNur einer von fünf Herstellern nennt eine Messbedingung für die Saugkraft in Pascal.
Roboter mit Station oder Wischsauger zum Schieben?Saugroboter oder WischsaugerVier Gabelungen entscheiden: wer wischt, welche Böden, wie viele Etagen, welcher Schmutz.
Wie findet der Roboter seinen Weg, und warum stoppt er vor dunklen Teppichen?Navigation von SaugroboternBei Ecovacs greift der Fallschutz auf schwarzen Flächen schon ab 30 statt ab 55 Millimetern.
Welche Daten erzeugt ein Saugroboter, und wo liegen sie?Saugroboter und DatenschutzNur zwei von sieben Data-Act-Erklärungen nennen einen Serverstandort, beide Deutschland.
Was muss ich nach dem Kauf reinigen und wechseln?Saugroboter-WartungEin Roboter mit Station verlangt laut dreame-Tabelle 13 bis 30 Wechsel und rund 300 Handgriffe im Jahr.

Die Seiten bauen aufeinander auf, lassen sich aber einzeln lesen. Wer kaufen will, beginnt bei einem der drei Vergleiche, wer schon ein Gerät hat, bei der Wartung, und wer vor dem Kauf wissen will, was ein Roboter über die Wohnung lernt, beim Datenschutz. Die zehn Saugroboter der beiden Robotervergleiche tauchen in den Ratgebern immer wieder auf, weil deren Anleitungen und Erklärungen die Grundlage bilden.

Jede Seite ist anders gebaut, weil jede eine andere Frage hat. Der Vergleich mit Komplettstation hält die Angaben der Angebote Zeile für Zeile gegen Anleitungen und Fußnoten. Der Vergleich der günstigen Geräte nimmt sich die eine Zahl vor, die diese Klasse beherrscht, die Saugkraft. Der Vergleich Saugroboter oder Wischsauger ist ein Entscheidungsweg mit Gabelungen. Der Ratgeber zur Navigation beantwortet 23 Fragen aus der Suche, der zum Datenschutz geht den Weg von der Vorschrift zur Pflicht, und der zur Wartung folgt dem Ablauf vom ersten Tag bis zum ersten Jahr.

Die Vergleiche haben jedes Angebot am Prüftag einzeln geprüft: ob die Kaufbox bei Amazon oder dem Hersteller liegt, ob die Kennung zum beworbenen Gerät gehört und welche Varianten zur selben Familie zählen. Zwei Geräte sind dabei herausgefallen. Bei der schwarzen Ausführung des dreame L40 Ultra A lag die Kaufbox am Prüftag bei einem Marktplatzhändler, beim dreame L10s Ultra Gen 3 gab es keine Kaufbox für Neuware, nur einen Retourenkauf. Die Ratgeber stützen sich auf die Anleitungen von neun Saugrobotern und auf sieben Data-Act-Erklärungen.

Neben diesem Themenbereich gibt es im Bereich Staubsauger ältere Seiten, die Saugroboter berühren, etwa den Saugroboter-Vergleich im Staubsauger-Bereich und die Abwägung zwischen Roboter und Akkusauger. Am Ende dieser Übersicht steht, welche davon wann die bessere Adresse ist.

Was die Seiten nicht sind, gehört ebenso auf die Karte. Sie enthalten keine eigenen Messungen der Reinigungsleistung und keine Noten; dafür ist der Test der Stiftung Warentest die bessere Quelle. Sie lesen die Unterlagen, die jeder Käufer lesen könnte, und legen sie nebeneinander, und sie sagen, wo diese Unterlagen schweigen oder sich widersprechen. Preise nennen sie nicht, nur die Preislage, weil sich Preise schneller ändern als jede Seite.

Saugroboter, Wischroboter, Wischsauger: drei Begriffe, drei Geräte

Die Begriffe gehen im Handel durcheinander. Ein Saugroboter saugt allein, mit Laser oder anderen Sensoren und meist mit einer Station, die ihn lädt und oft auch absaugt. Ein Wischroboter, im Handel meist Saug-Wisch-Roboter, wischt zusätzlich mit Pads, Mopps oder einer Walze. Ein Wischsauger ist kein Roboter, sondern ein Stielgerät mit nasser Walze, das man selbst schiebt; Tineco nennt seine Geräte Nass-Trockensauger, die Stiftung Warentest Akku-Saugwischer.

Unter den zehn Robotern der Vergleiche ist nur einer ein reiner Sauger, der eufy C10. Die übrigen neun wischen, aber auf sehr unterschiedliche Weise: mit einem feststehenden Tuch beim VONKO S6 Pro, mit rotierenden Pads beim Xiaomi S40 Pro, mit zwei rotierenden Mopps bei roborock, dreame und mova, mit dreieckigen ausfahrbaren Mopps bei Narwal und mit einer Walze bei Ecovacs. Was eine Station mit diesen Mopps macht, unterscheidet die Klassen mehr als jede Saugkraftangabe. Die Stiftung Warentest führt in ihrer Datenbank entsprechend drei Gruppen: Saug-Wisch-Roboter, reine Saugroboter und einen reinen Wischroboter. Für die Wahl zählt die Wischbauart mehr als der Name: Beim dreame D10 Plus Gen 2 wird das Pad nur feucht über den Boden gezogen, beim Xiaomi S40 Pro drehen sich zwei Pads an einem ausfahrenden Arm, und Ecovacs wischt mit einer Walze, die der Vergleich mit Komplettstation für streifenfreie Hartböden nennt.

Wer zwischen Roboter und Stielgerät schwankt, findet die Entscheidung im Vergleich Saugroboter oder Wischsauger, der vier Gabelungen durchgeht: ob man das Wischen ganz abgeben will, welche Böden es gibt, wie viele Etagen und welcher Schmutz. Nicht gemeint sind die Nass- und Trockensauger für Werkstatt und Keller, die ebenfalls so heißen; sie stehen im Vergleich der Nasssauger.

Mit oder ohne Station: was die Station abnimmt

Die Station entscheidet, wie viel Arbeit übrig bleibt. Eine reine Ladestation, wie beim Xiaomi S40 Pro, lädt nur; den Staubbehälter mit 430 Millilitern leert man von Hand. Eine Absaugstation wie beim eufy C10, beim dreame D10 Plus Gen 2 oder beim VONKO S6 Pro saugt den Roboter in einen Beutel ab. Eine Komplettstation wäscht zusätzlich die Mopps, trocknet sie und füllt Wasser nach, so bei roborock, dreame, mova, Narwal und Ecovacs in den beiden Vergleichen. Ecovacs wäscht dabei mit Frischwasser unter Hochdruck und reinigt den Schmutzwasserbehälter mit einem Propeller selbst.

Wie viel Leistung die Stationen dafür aufnehmen, nennen die Hersteller unterschiedlich offen. Beim Absaugen sind es laut den Unterlagen 400 Watt beim eufy C10, 450 beim Narwal Freo X10 Pro, 650 beim dreame D10 Plus Gen 2 und beim Ecovacs T90 PRO OMNI, 700 beim dreame L40 Ultra A, beim MOVA P50 Pro Ultra und beim VONKO S6 Pro. Für die Heißwasserwäsche nennt mova 1.160 Watt, Ecovacs 2.250. roborock nennt für die Station des QV 35A nur eine Stromstärke.

Auch beim Staubbeutel gehen die Angaben auseinander. dreame und mova nennen für ihre Komplettstationen 3,2 Liter, Narwal 2,5 Liter mit Verdichtung, eufy für den C10 3 Liter, dreame für den D10 Plus Gen 2 4 Liter. Beim VONKO S6 Pro nennt die Aufzählung 2,0 Liter, ein Werbebild 2,5 und ein Datenfeld 3 Liter, und roborock nennt für keine seiner beiden Stationen ein Volumen, nur die Zeit von sieben Wochen beim QV 35A. Die Tanks der Station des dreame L40 Ultra A fassen laut Anleitung 4,5 und 4,0 Liter. Für Laden und Trocknen nennen die Anleitungen deutlich kleinere Werte: 40 Watt beim dreame L40 Ultra A für Reinigen, Laden und Trocknen, 45 Watt beim Laden und 65 beim Trocknen beim Narwal, 87 Watt beim mova. Ecovacs nennt für den vernetzten Standby 1,76 Watt.

Die Komplettstation kostet Platz und Pflege. Sie braucht eine Ecke mit freiem Raum davor, dreame empfiehlt für den L40 Ultra A Fliesen- oder Marmorboden darunter, und ihre Waschplatte, Tropfschale und Tanks wollen gereinigt werden. Welche der fünf Komplettstationen wie wäscht, trocknet und belegt ist, vergleicht die Seite zu den Saugrobotern mit Wischfunktion; welche Pflege dazukommt, die Seite zur Wartung.

75 Grad am Heizelement, 90 Grad in der Luft: was die Temperaturen bedeuten

Temperaturen sind das neue Werbeargument der Stationen. Drei der fünf Komplettstationen im Vergleich der Saugroboter mit Wischfunktion werden mit 75 Grad heißer Moppwäsche beworben. roborock schreibt auf der eigenen Produktseite zum Qrevo S Pro in einer Fußnote, die 75 Grad würden am Ausgang des internen Heizelements gemessen und bezögen sich nicht auf die Temperatur des Mopps. Wie warm das Wasser am Mopp ankommt, nennt keiner der fünf Hersteller.

Bei den Wischsaugern wiederholt sich das Muster. roborock bewirbt beim F25 GT Gen 2 eine Selbstreinigung mit 90 Grad und erklärt in einer Fußnote, die Zahl beziehe sich auf die Heißluft, die über das Wasser geblasen wird, nicht auf das Wasser selbst. Tineco nennt für das Dock des S7 Stretch Ultra 85 Grad Heißluft zum Trocknen. Wer eine Temperatur als Hygienemerkmal liest, sollte also fragen, wo sie gemessen ist. Auch die Trocknung hat Bedingungen: roborock gibt die 45 Grad der Warmlufttrocknung beim Qrevo S Pro für eine Raumtemperatur von 25 Grad an. Ecovacs schreibt auf der Produktseite des T90 PRO OMNI, das Wasser werde auf bis zu 75 Grad erhitzt, ohne Messort und Raumtemperatur.

Dass die Hersteller die Messstelle überhaupt nennen, ist eher die Ausnahme und spricht für sie. mova nennt auf der Produktseite des P50 Pro Ultra immerhin Messort und Raumtemperatur. dreame nannte beim Vorgänger des L40 Ultra A noch 65 Grad und beim A gar keine Temperatur mehr, und das Angebot des Narwal Freo X10 Pro nennt drei Temperaturen, von denen die Unterlagen des Herstellers keine in gleicher Höhe bestätigen. Für den Käufer bleibt die Lehre, die Fußnoten zu lesen. Was an den Temperaturen sonst hängt, etwa der Stromverbrauch einer Heißwasserwäsche, rechnet der Vergleich Saugroboter oder Wischsauger am Beispiel der Trocknung eines Wischsaugers durch. Tineco nennt für das Dock des S7 Stretch Ultra 620 Watt beim Trocknen; bei fünf Minuten Trocknung nach jedem täglichen Einsatz sind das im Jahr knapp 19 Kilowattstunden.

Saugkraft in Pascal: eine Zahl ohne Messbedingung

Kein Wert wird so laut beworben wie die Saugkraft in Pascal, und kaum einer ist so schlecht belegt. Die zehn Roboter der Vergleiche reichen nach den Angeboten von 4.000 Pascal beim eufy C10 bis 30.000 beim Ecovacs T90 PRO OMNI. Im Vergleich der günstigen Saugroboter nennt nur einer von fünf Herstellern eine Messbedingung: Xiaomi gibt für den S40 Pro an, die 15.000 Pascal seien am Einlass mit voll geladenem Akku im eigenen Labor gemessen.

Wie wenig die Zahl über das Gerät sagt, zeigt roborock. Der Roboter des QV 35A und der des Qrevo S Pro tragen in beiden Anleitungen denselben Typ, RRE0PEE. Beworben wird er einmal mit 8.000, einmal mit 18.500 Pascal. Eine Erklärung dafür war nicht zu finden. Bei den fünf Geräten mit Komplettstation reichen die beworbenen Werte von 11.000 Pascal beim Narwal bis 30.000 beim Ecovacs, im unteren Preisbereich von 4.000 bis 15.000. Wo überhaupt eine Fußnote steht, ist es meist ein Hinweis auf das eigene Labor: dreame nennt für die 6.000 Pascal des D10 Plus Gen 2 Tests im Dreame Lab, roborock für die 18.500 des Qrevo S Pro interne Tests. Die Stiftung Warentest misst die Reinigungsleistung nach Norm statt nach Pascal und gewichtet im Vergleich vom 30. Juni 2026 das Wischen mit 15 Prozent, die Handhabung mit 20. Grundlage der Reinigungsprüfung ist die Norm DIN EN 62929, und seit November 2025 prüft die Stiftung mit den Einstellungen, die der Hersteller für stark verschmutzte Böden vorsieht.

Für den Kauf heißt das: Die Pascal-Zahl taugt höchstens zum groben Sortieren, nicht zum Vergleichen zweier Geräte. Was ein günstiger Roboter gegenüber der Oberklasse wirklich weglässt, Station, Moppwäsche, Kamera und Temperatur, zeigt der Vergleich der günstigen Saugroboter, der die Saugkraft bewusst als eine Zahl unter vielen behandelt.

Günstig oder Komplettstation: wo die Grenze verläuft

Die Grenze zwischen den beiden Robotervergleichen ist die Station. Im unteren Preisbereich wäscht unter den fünf Geräten nur die Station des roborock QV 35A die Mopps, mit kalter Luft getrocknet; der dreame D10 Plus Gen 2, der eufy C10 und der VONKO S6 Pro saugen nur ab, der Xiaomi S40 Pro lädt nur. Bei den fünf Komplettstationen wäscht und trocknet jede die Mopps.

Bei der Reichweite sind die Unterschiede kleiner, als die Klassen vermuten lassen. Die Stiftung Warentest maß im Vergleich vom 30. Juni 2026 Reichweiten je Akkuladung zwischen 33 und 193 Quadratmetern. Ein Roboter, der unterwegs zum Laden zurückkehrt und weitermacht, schafft auch größere Flächen, braucht dafür aber Zeit. Wie viele Ladungen eine Wohnung braucht, rechnet der Vergleich der günstigen Saugroboter mit dieser Spanne vor. Auch der Verbrauch im Stillstand unterscheidet sich: Xiaomi nennt für den S40 Pro im vernetzten Standby höchstens 2,0 Watt, über ein ganzes Jahr gerechnet gut 17 Kilowattstunden. Für Fahren und Absaugen nennen die Hersteller keine Jahreswerte.

Wer verkauft, ist im unteren Preisbereich eine eigene Frage. Am Prüftag verkaufte Amazon den dreame D10 Plus Gen 2, beim roborock QV 35A und beim eufy C10 war der Hersteller selbst das Gegenüber, beim Xiaomi S40 Pro und beim VONKO S6 Pro ein Händler. Für die gesetzliche Gewährleistung ist das der Ansprechpartner; beim Xiaomi hängt zusätzlich die Garantieerklärung der Anleitung daran, ob der Händler zu den offiziellen gehört.

Wer viel Teppich und wenig Hartboden hat, braucht keine Komplettstation; ein reiner Sauger mit Absaugstation genügt. Wer viel Hartboden wischen lassen will, gewinnt mit der Moppwäsche am meisten, weil ein Roboter sonst mit einem immer schmutzigeren Pad fährt. Diese Abwägung steht in beiden Vergleichen, ausführlicher im Vergleich der Roboter mit Komplettstation.

Die fünf Roboter mit Komplettstation in Kürze

Der roborock Qrevo S Pro ist das Gerät mit der ehrlichsten Fußnote: roborock wirbt mit 75 Grad und schreibt dazu, dass die Zahl am Heizelement entsteht. Der Roboter hat weder Kamera noch Mikrofon, hebt die Mopps auf Teppich um 10 Millimeter und ist 96,5 Millimeter hoch. Offen bleiben ein Volumen für den Staubbeutel, eine Laufzeit und eine Schwellenhöhe; die Anleitung gilt zudem für mehrere Modelle zugleich.

Der MOVA P50 Pro Ultra hat die meiste Sensorik im Feld, zwei Kameras, Mikrofone und einen Sprachassistenten, und mit drei Jahren auf das Hauptteil die längste Garantie. Er ist das einzige der fünf Geräte, das die Stiftung Warentest geprüft hat. Sein Amazon-Angebot ist dagegen das fehlerhafteste, mit einem abgeschnittenen Titel und einer Saugkraft in der falschen Einheit; die Produktseite von mova nennt zur Temperatur dagegen Messort und Raumtemperatur.

Der ECOVACS DEEBOT T90 PRO OMNI ist das technisch eigenständigste Gerät, mit Wischwalze statt Mopps, Frischwasserwäsche und Hebelrädern für Stufen bis 2,4 Zentimeter. Für seine beiden größten Zahlen, 30.000 Pascal und 75 Grad, nennt Ecovacs keine Bedingung, und eine Konformitätserklärung war nicht auffindbar. Die Anleitung ist dafür die ausführlichste der fünf, mit Leistungsangaben und klaren Grenzen für Langflor.

Der dreame L40 Ultra A hat ausfahrende Mopps für Kanten und Ecken, eine Bürste gegen Haarverwicklungen, keine Kamera und kein Mikrofon und die jüngste Konformitätserklärung im Feld, die auch die Cybersicherheitsnormen nennt. Zur Waschtemperatur schweigt er als einziger, obwohl dreame beim Vorgänger noch 65 Grad nannte. Er ist 97 Millimeter hoch und hebt die Mopps um bis zu 10,5 Millimeter.

Der NARWAL Freo X10 Pro ist das Gerät für Teppichwohnungen: Er hebt die Mopps um 12 Millimeter, so hoch wie kein anderer, und verdichtet den Staub in einen 2,5-Liter-Beutel, der laut Narwal 120 Tage reicht. Er hat keine Kamera, hört aber auf ein Aktivierungswort, und mit 107,7 Millimetern ist er der höchste der zehn Roboter. Die Einzelprofile aller fünf stehen im Vergleich der Saugroboter mit Wischfunktion.

Die fünf günstigen Roboter in Kürze

Der dreame D10 Plus Gen 2 ist das Gerät, bei dem am wenigsten unklar bleibt. Er wird von Amazon verkauft, hat eine Absaugstation mit 4-Liter-Beutel, der laut Tests im Labor des Herstellers bis zu 90 Tage reicht, und zwei Jahre Garantie auch auf den Akku. Ordentlich wischen kann er nicht; das Pad wird feucht über den Boden gezogen. Wer vor allem einen verlässlichen Sauger mit Absaugstation sucht, ist bei ihm richtig.

Der roborock QV 35A ist das vollständigste der fünf günstigen Geräte: Seine Station wäscht die Mopps, als einzige im unteren Preisbereich, trocknet sie allerdings kalt, und die Mopps heben sich auf Teppich. Sein Robotertyp ist derselbe wie beim Qrevo S Pro, beworben wird er aber mit 8.000 statt 18.500 Pascal. Den Staubbeutel gibt roborock mit sieben Wochen an, ein Volumen nennt der Hersteller nicht.

Der Xiaomi S40 Pro ist das Gerät mit der ehrlichsten Zahl: Als einziger Hersteller nennt Xiaomi eine Messbedingung für die 15.000 Pascal. Er wischt mit rotierenden Pads an einem ausfahrenden Arm, hat aber keine Absaugstation, nur eine Ladestation und einen 430-Milliliter-Behälter. Eine eigene Garantielaufzeit nennt Xiaomi für Saugroboter nicht, und die Garantieerklärung der Anleitung gilt nur bei Kauf über Xiaomi oder einen offiziellen Händler.

Der eufy C10 ist ein reiner Sauger, der flachste Roboter der zehn mit 72 bis 73 Millimetern, mit Punktlaser und Infrarot statt Laserturm und mit der niedrigsten beworbenen Saugkraft, 4.000 Pascal. Die Garantie ist mit zwölf Monaten kurz, aber den Ersatzakku führt Anker im eigenen Shop. Der VONKO S6 Pro schließlich bietet eine Absaugstation, Laser und ein feststehendes Wischtuch, aber die dünnsten Herstellerangaben: Die Cloud betreibt Tuya, die Anleitung lag nur als Scan eines Dritten vor, und auf den Akku gibt es ein Jahr.

Für alle fünf gilt, dass die Saugkraftangabe wenig verrät; beim VONKO erklärt der Anbieter immerhin, dass die zwei Zahlen von 6.000 und 8.000 Pascal für Standard- und Maximalmodus stehen. Die Einzelprofile mit Garantie, Ersatzteilen und Datenwegen stehen im Vergleich der günstigen Saugroboter.

Roboter oder Wischsauger: die vier Gabelungen

Der Vergleich Saugroboter oder Wischsauger stellt zwei Roboter mit Station gegen drei Wischsauger und entscheidet über Gabelungen statt über Noten. Die erste ist die wichtigste: Wer das Wischen ganz abgeben will, landet bei einem Roboter. Wer selbst wischen kann und will, landet bei einem Wischsauger, und dann entscheiden Etagen und Schmutzart, welcher. Die Etagen sind die zweite praktische Frage: Ein Roboter mit Station wird für eine andere Etage getragen, auch wenn er wie der Qrevo S Pro laut Angebot bis zu vier Karten speichert; ein Wischsauger ohne Dock wie der iFLOOR 5 wandert einfach mit die Treppe hoch. Und bei verschüttetem Saft oder Pfotenabdrücken nach dem Spaziergang ist ein Wischsauger schneller zur Hand als ein Roboter, der womöglich erst Stunden später fährt.

Bei den Böden widersprechen sich die Unterlagen auffällig. Tineco verbietet in den Anleitungen beider Wischsauger, sie auf Teppichboden zu benutzen, und begrenzt das Wasser auf unter 60 Grad. Die Shop-Fragen desselben Herstellers empfehlen den S7 Stretch Ultra dagegen für leichte Teppiche. Wer Teppiche in der Wohnung hat, hält sich besser an die Anleitung.

Unter Möbeln kehrt sich das Verhältnis um. Ein Wischsauger kommt nur so weit unter Sofa und Bett, wie sein Kopf flach liegen kann; roborock nennt dafür 12,5 Zentimeter, Tineco für den S7 Stretch Ultra 13. Ein Roboter fährt unter das Möbel, solange es höher ist als er selbst. Bei der Ausdauer liegen die Klassen weit auseinander. dreame nennt für den L40 Ultra A 230 Minuten im Saugmodus auf leiser Stufe. Der Tineco S7 Stretch Ultra läuft laut Angebot bis zu 50 Minuten, der iFLOOR 5 bis zu 35, und für das Laden des S7 nennt Tineco vier bis fünf Stunden. Wie hoch die zehn Roboter sind, zeigt die Grafik im nächsten Abschnitt. Die Abgrenzung zum Akkusauger ohne Wischfunktion behandelt die Seite Saugroboter oder Akkustaubsauger.

Die drei Wischsauger in Kürze

Der Tineco Floor ONE S7 Stretch Ultra ist der Wischsauger, über den man vor dem Kauf am meisten nachlesen kann. Die Anleitung hängt am Angebot und sagt klar, was nicht geht: kein Teppichboden, kein Wasser über 60 Grad, keine fremden Reinigungsmittel. Das Dock trocknet die Walze mit 85 Grad heißer Luft, Ersatzwalze und Filter gibt es im Shop. Die Schwächen liegen in der Werbung: eine Temperatur ohne Bedingung und eine Shop-Antwort, die beim Teppich der Anleitung widerspricht. In den Garantiebedingungen schließt Tineco Schäden durch Teile und Zubehör aus, die nicht von Tineco stammen oder empfohlen wurden; bei Reinigungslösung und Ersatzwalze bleibt man also beim Hersteller, solange die Garantie läuft.

Der roborock F25 GT Gen 2 liegt am flachsten, roborock nennt eine Liegehöhe von 12,5 Zentimetern. Seine Fußnote zur Temperatur ist ehrlicher als die Werbung von Tineco: Die 90 Grad gelten der Luft über dem Wasser. Für das Gerät selbst gibt es aber keine eigene Anleitung, die Akkuangaben gehen auseinander, eine Ersatzwalze war nicht auffindbar, und Amazon weist auf ein neueres Modell hin.

Der Tineco iFLOOR 5 Breeze Complete ist der einfachste der drei, ohne Dock, ohne Heizung, ohne App und ohne Funk, leicht und schnell zur Hand. Er passt in Häuser mit Treppe und kleine Wohnungen ohne Platz für ein Dock. Was fehlt, sind Ersatzteile im deutschen Shop und eine Flachlage für niedrige Möbel. Alle drei stehen mit zwei Robotern im Vergleich Saugroboter oder Wischsauger.

Unter Sofa und Bett: die Bauhöhen der zehn Roboter

Ob ein Roboter unter ein Möbel passt, entscheidet seine Bauhöhe. Die zehn Roboter der Vergleiche liegen zwischen 72 und knapp 108 Millimetern. Am flachsten ist der eufy C10, der auf einen Laserturm verzichtet und mit Punktlaser und Infrarot navigiert.

▶ eufy C1072 bis 73 mmECOVACS T90 PRO OMNI95 mmdreame D10 Plus Gen 296,3 mmroborock Qrevo S Pro96,5 mmroborock QV 35A96,5 mmdreame L40 Ultra A97 mmVONKO S6 Pro98 mmXiaomi S40 Pro99 mmMOVA P50 Pro Ultra103,8 mmNARWAL Freo X10 Pro107,7 mm
Bauhöhe der zehn Roboter aus den Vergleichen, in Millimetern. Angaben aus den technischen Daten und Angeboten der Hersteller. Spielraum nach oben ist nicht eingerechnet; unter dem Möbel braucht der Roboter etwas Luft.
Die Werte als Liste
  • eufy C10: 72 bis 73 mm
  • ECOVACS T90 PRO OMNI: 95 mm
  • dreame D10 Plus Gen 2:96,3 mm
  • roborock Qrevo S Pro: 96,5 mm
  • roborock QV 35A: 96,5 mm
  • dreame L40 Ultra A: 97 mm
  • VONKO S6 Pro: 98 mm
  • Xiaomi S40 Pro: 99 mm
  • MOVA P50 Pro Ultra: 103,8 mm
  • NARWAL Freo X10 Pro: 107,7 mm
Technische Daten und Angebote der Hersteller, wie in den Vergleichen der Saugroboter mit Wischfunktion und der günstigen Saugroboter ausgewertet, Stand 07.10.2026.

Zwischen dem flachsten und dem höchsten Roboter liegen dreieinhalb Zentimeter, und die entscheiden oft über das Sofa. Der Vergleich der Saugroboter mit Wischfunktion enthält einen Rechner, der die lichte Höhe unter dem Möbel mit den Bauhöhen der fünf Geräte abgleicht. Er rechnet ohne Spielraum, und die Seite weist auf einen Haken hin: Unter dem Möbel muss der Roboter sich auch drehen und wieder herausfinden. roborock wirbt beim Qrevo S Pro damit, der Roboter reinige in Bereichen mit nur 9,65 Zentimetern Bodenfreiheit, was zu den 96,5 Millimetern der technischen Daten passt; Luft nach oben bleibt dann keine.

Für Türschwellen und Teppichkanten nennen die Hersteller eigene Werte: Schwellen bis 20 Millimeter bei dreame und Narwal, bis 22 bei mova, Stufen bis 2,4 Zentimeter einzeln und 4 Zentimeter doppelt bei Ecovacs, das dafür Hebelräder ausfährt. roborock nennt für den Qrevo S Pro keine Schwellenhöhe. Wie der Roboter Schwellen und Kanten überhaupt erkennt, erklärt der Ratgeber zur Navigation.

Teppich und Mopp: was die Mopp-Anhebung leistet

Ein wischender Roboter auf Teppich ist ein Problem, das die Hersteller auf zwei Wegen lösen: Sie heben die Mopps an oder lassen sie in der Station. Narwal hebt die Mopps des Freo X10 Pro laut Angebot um 12 Millimeter, so viel wie kein anderes Gerät im Vergleich mit Komplettstation, dreame die des L40 Ultra A um bis zu 10,5 Millimeter, roborock die des Qrevo S Pro um 10 Millimeter. Ecovacs hebt die Walze an, nennt aber keinen Wert.

mova geht beim P50 Pro Ultra einen anderen Weg: Die Mopps lassen sich abnehmen, und die App kann laut Produktseite mittel- und hochflorige Teppiche auslassen. Eine Hubhöhe nennt das Angebot nicht. Teppiche lassen sich außerdem in der App als Zone ausnehmen; die Stiftung Warentest schreibt, Sperrzonen ließen sich fast allen Robotern per App zuweisen.

Wer viele Teppiche mit hohem Flor hat, wird mit einer Anhebung von einem Zentimeter nicht glücklich und sollte die Teppiche als Sperrzone für das Wischen anlegen. Ecovacs nennt in der Anleitung des T90 PRO OMNI Langflor über 10 Millimeter als Grenze; erkannt wird der Teppich dort per Ultraschall mit 300 Kilohertz, Xiaomi nennt für den S40 Pro ebenfalls einen Ultraschallsensor zur Teppicherkennung; dunkle Teppiche haben eine eigene Tücke, die im nächsten Abschnitt steht.

Laser, Kamera, strukturiertes Licht: wie die Roboter navigieren

Acht der zehn Roboter navigieren laut ihren Unterlagen mit einem rotierenden Laser, der die Wohnung vermisst, viele dazu mit strukturiertem Licht oder einem Linienlaser für Hindernisse vorn. Beim Ecovacs T90 PRO OMNI beschreiben die Unterlagen den Abstandssensor wechselnd als Mini-ToF, Laser und LiDAR. Zwei haben zusätzlich eine Kamera, der MOVA P50 Pro Ultra und der Ecovacs T90 PRO OMNI. Der eufy C10 kommt ohne rotierenden Laser aus und orientiert sich mit Punktlaser und Infrarot.

Der Ratgeber zur Navigation hat dafür die Anleitungen von neun Saugrobotern gelesen und nach den Fragen geordnet, die in der Suche auftauchen: ob der Roboter Treppen erkennt, warum er an Schwellen hängen bleibt, warum die Station nach der Kartierung nicht verschoben werden soll und warum Spiegel und Sonnenlicht an der Station stören. Die Antworten stehen jeweils in den ersten Sätzen eines Abschnitts. Für die Station nennen die Hersteller konkrete Abstände: Xiaomi verlangt beim S40 Pro 0,5 Meter Platz zu beiden Seiten und 1,5 Meter davor, Ecovacs für die Station des T90 PRO OMNI 0,05 Meter seitlich und 0,8 Meter davor. Spiegel und direktes Sonnenlicht an der Station können den Roboter laut Ecovacs und roborock bei der Rückkehr stören. Die Laser selbst sind unbedenklich eingestuft: dreame und Xiaomi nennen für ihre Lasersensoren die Laserklasse 1. Ecovacs weist darauf hin, dass die Kamera ausreichend Licht braucht, um Hindernisse zu erkennen.

Für den Kauf ist die wichtigste Erkenntnis, dass Kamera und Laser verschiedene Aufgaben haben. Der Laser legt die Karte an, die Kamera oder das strukturierte Licht erkennt Socken, Kabel und Hinterlassenschaften von Tieren. Wer keine Kamera in der Wohnung will, findet unter den zehn Geräten acht ohne; dazu mehr im Abschnitt zum Datenschutz und im Ratgeber zur Navigation von Saugrobotern.

Dunkle Teppiche und Treppen: wo der Fallschutz an Grenzen kommt

Fast jeder Saugroboter hat Klippensensoren, die per Infrarot messen, ob unter ihm Boden ist. Ecovacs nennt als einziger Hersteller Zahlen und belegt damit ein bekanntes Ärgernis: Bei einer weißen Fläche greift der Fallschutz ab 55 Millimetern Höhenunterschied, bei einer schwarzen schon ab 30. Ein schwarzer Teppich kann für den Roboter deshalb wie eine Kante aussehen, vor der er stoppt.

eufy nennt dunkle und spiegelnde Böden ausdrücklich als Fall, in dem die Sturzsensoren weniger wirksam sind, ebenso verschmutzte Sensoren und Teppiche. roborock warnt, flache Gegenstände wie Schuhe oder Matten nahe an Treppenstufen könnten den Roboter in Gefahr bringen. dreame empfiehlt an Treppenkanten eine physische Barriere. eufy nennt für den C10 außerdem Grenzen nach oben: Hindernisse über 17 Millimeter und Teppiche über 18 Millimeter Höhe könnten ihn aufhalten, und vor Kaminen und Lüftungsöffnungen empfiehlt eufy Sperrzonen. Der Fallschutz ist also ein Sicherheitsnetz, kein Ersatz für eine Sperre an der Treppe.

Dass verschmutzte Sensoren schlechter schützen, verbindet die Navigation mit der Wartung. Die Anleitungen von dreame, mova, Xiaomi und Ecovacs verlangen, die Sensoren etwa einmal im Monat mit einem trockenen Tuch abzuwischen; welche Stellen das sind, listet der Ratgeber zur Wartung von Saugrobotern für jedes Gerät auf.

Kamera und Mikrofon: zwei von zehn

Zwei der zehn Roboter haben eine Kamera, der MOVA P50 Pro Ultra und der Ecovacs T90 PRO OMNI, und beide auch ein Mikrofon. mova schreibt in der Data-Act-Erklärung, ein Live-Videostream entstehe nur, wenn der Nutzer die Funktion „Überwachung“ einschaltet, und die Bilder zur Hindernisvermeidung würden ausschließlich lokal verarbeitet. Der Kundendienst von mova könne Karten und Reinigungsprotokolle nur einsehen, wenn der Nutzer zustimmt, etwa indem er ein Fehlerprotokoll schickt. Ecovacs nennt in seiner Erklärung „Transkripte und Sprachaufzeichnungen“ unter den Nutzungsdaten und für das Mikrofon einen Aufweckabstand von 5 Metern. Bilder von Hindernissen entstehen bei Ecovacs laut Erklärung erst, wenn der Nutzer einem „Produktverbesserungsplan“ zugestimmt hat; wer das nicht will, stimmt nicht zu.

Narwal hat keine Kamera, hört aber auf das Aktivierungswort „Hey Nawa“. Im Vergleich mit Komplettstation bleiben damit drei Geräte ohne Kamera und zwei ohne Kamera und Mikrofon, die von dreame und roborock. dreame und roborock nennen für ihre Roboter weder Kamera noch Mikrofon, die günstigen Geräte von eufy, Xiaomi und VONKO ebenfalls nicht. In den Tabellen der Stiftung Warentest stehen Kamera und Mikrofon nicht als Merkmal; geprüft wird stattdessen das Datensendeverhalten der Apps.

Eine Warnung steht in drei Anleitungen fast wortgleich und hat mit Daten nichts zu tun: Ecovacs, dreame und mova raten, den Roboter nicht in einem Zimmer mit schlafenden Säuglingen oder Kindern zu betreiben. Sie gilt auch für den dreame L40 Ultra A, der weder Kamera noch Mikrofon hat. Für die Kamera selbst erinnert die Verbraucherzentrale an die Menschen, die man leicht vergisst: Besuch und die Reinigungskraft, die womöglich gefilmt werden, ohne eingewilligt zu haben. Was die Hersteller zu Kamera, Ton und Karte schreiben, wertet der Ratgeber zum Datenschutz aus.

Was mit den Daten geschieht: sieben Erklärungen nebeneinander

Seit dem 12. September 2025 muss ein Verkäufer vor dem Kauf eines vernetzten Geräts mitteilen, welche Daten es erzeugt, wo sie gespeichert werden, wie lange und wie man an sie herankommt. So verlangt es Artikel 3 der Verordnung (EU) 2023/2854, des Data Act. An den Amazon-Angeboten der Saugroboter hängen dafür PDF-Erklärungen, und der Ratgeber zum Datenschutz hat sieben davon nebeneinandergelegt.

Die Unterschiede liegen in der Genauigkeit. roborock legt eine Tabelle mit Fristen von 15, 30 und 60 Tagen je Datenart vor und nennt das WLAN-Passwort im lokalen Speicher des Geräts. dreame nennt einen Cloud-Server in Deutschland, Rohdaten sieben Tage und 300 Megabyte Kartendaten pro Gerät und Tag, mova Alibaba-Cloud-Server in Frankfurt am Main. Xiaomi nennt eine übliche Aufbewahrung von 90 bis 550 Tagen, eufy nur Kategorien. Das BSI rät, den Roboter in ein Gastnetz zu stellen und ihn, wenn man auf App und Karte verzichten kann, ganz offline zu betreiben; dann übertrage er keine Daten. In den Konformitätserklärungen nennen dreame, roborock und mova die neuen Cybersicherheitsnormen EN 18031 für Funkgeräte, für Ecovacs und Narwal war keine solche Erklärung auffindbar. Beim VONKO S6 Pro liegt die Cloud nicht beim Hersteller, sondern bei der Tuya Global Inc., und Xiaomi schreibt, wer einen Sprachassistenten eines Drittanbieters nutzt, erzeuge dort Daten, für die dieser Drittanbieter der Dateninhaber sei. Für Geräte, die nach dem 12. September 2026 in Verkehr gebracht werden, verlangt der Data Act zusätzlich, dass die Daten standardmäßig einfach, sicher, unentgeltlich und maschinenlesbar zugänglich sind. Und das freiwillige IT-Sicherheitskennzeichen des BSI tragen bei den Saugrobotern bisher fast nur Geräte von Bosch.

Vier der sieben Erklärungen nennen den Data Act ein „Datenschutzgesetz“, was er nicht ist; er regelt den Zugang zu Daten, den Schutz personenbezogener Daten regelt weiter die Datenschutz-Grundverordnung. Wie man die Daten abruft, löscht und das Gerät vor einem Verkauf zurücksetzt, welche Einstellungen das BSI empfiehlt und warum ein Gastnetz für den Roboter sinnvoll ist, steht im Ratgeber Saugroboter und Datenschutz.

Pflege nach dem Kauf: 13 bis 30 Wechsel und rund 300 Handgriffe im Jahr

Ein Saugroboter nimmt das Saugen ab und ersetzt es durch Pflege. Nach der Wartungstabelle des dreame L40 Ultra A kommen im Jahr 13 bis 30 Wechsel zusammen, von der Hauptbürste bis zu den Wischpads, und rund 300 Handgriffe zum Reinigen, das Leeren des Schmutzwassers nach jedem Einsatz nicht eingerechnet. Ecovacs kommt auf ähnliche Zahlen, verlangt Hauptbürste und Filter aber wöchentlich. Riecht ein Roboter, nennen die Anleitungen fast immer dieselben Ursachen: den Schmutzwasserbehälter, den dreame und mova nach jedem Einsatz reinigen lassen, feuchte Mopps und feuchten Staub im Behälter. Auf dieselbe Weise gerechnet kommt Ecovacs auf 11 bis 22 Wechsel und gut 330 Handgriffe, roborock auf 8 bis 20 Wechsel, weil der Filter dort nur ein- bis zweimal im Jahr getauscht wird und vieles „nach Bedarf“ heißt.

Der Ratgeber zur Wartung folgt dem Ablauf: erster Tag, erste Woche, erster Monat, erstes Jahr, wenn etwas schiefgeht. Einige Befunde lohnen schon vor dem Kauf. Keine der neun gelesenen Anleitungen verlangt destilliertes Wasser oder ein Entkalken; nur mova führt ein Kalkschutzmittel in der Station, zu tauschen alle 18 bis 36 Monate. Für die Lagerung verlangen die meisten Hersteller, den Akku alle drei Monate nachzuladen, Ecovacs alle anderthalb. Beim Filter sind sich fast alle einig, dass er nur mit Wasser gespült, nie gebürstet und vor dem Einsetzen gründlich getrocknet wird, bei roborock mindestens 24 Stunden; nur der Scan der VONKO-Anleitung empfiehlt eine Bürste. Ecovacs schreibt als einziger, wie oft Updates kommen: üblicherweise alle zwei Monate, für Geräte, die älter als drei Jahre sind, nur noch bei wesentlichen Schwachstellen.

Wer ein Gerät mit wenig Pflege sucht, achtet auf zwei Dinge: einen Staubbeutel mit langer Reichweite und Ersatzteile, die der Hersteller selbst verkauft. Die Beutel reichen laut Werbung zwischen 49 und 120 Tagen, laut Anleitung von dreame und mova zwei bis vier Monate. Narwal zeigt mit einem Zubehörpaket für ein Jahr, womit der Hersteller selbst rechnet: unter anderem sechs Wischpads, zwei Seitenbürsten, zwei HEPA-Filter und zwei Staubbeutel. Den ganzen Plan mit Tabelle für neun Roboter enthält der Ratgeber Saugroboter-Wartung.

Garantie: von keiner eigenen Laufzeit bis zu drei Jahren

Die Garantien der Hersteller unterscheiden sich stärker als die Geräte. mova gibt drei Jahre auf Hauptteil und Station und zwei auf den Akku. dreame gibt zwei Jahre, für einige Modelle wie den L40 Ultra drei, beim Akku ebenso. Ecovacs und Narwal geben zwei Jahre, roborock nennt auf den Produktseiten des Shops zwei Jahre für neue Geräte, ohne veröffentlichte Bedingungen. eufy gibt zwölf Monate für Saugroboter, laut Garantieseite für Käufe in den eigenen Shops. Auf Zubehör gibt eufy 30 Tage.

Xiaomi nennt für Saugroboter keine eigene Laufzeit: Die zwei Jahre auf Gerät und Akku, die oft zitiert werden, stehen auf der Garantieseite im Abschnitt für Telefone. Beim Akku widersprechen sich manche Bedingungen selbst: dreame und Ecovacs geben zwei Jahre und zählen Batterien an anderer Stelle zu den Verschleißteilen, Narwal schließt die Batteriealterung aus. Bürsten, Filter und Mopps sind überall ausgenommen. Den Kaufbeleg sollte man aufheben: Ohne ihn beginnt die Garantie bei dreame und mova drei Monate nach dem Datum auf dem Typenschild. Ecovacs beendet die Garantie, wenn das Gerät durch Hochdruckreinigung beschädigt wurde, und die Anleitung des VONKO staffelt die Leistung nach 30 Tagen, 90 Tagen und zwei Jahren.

Unabhängig davon gilt die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren gegenüber dem Verkäufer. Wer bei Amazon kauft, hat je nach Angebot Amazon, den Hersteller oder einen Händler als Gegenüber; die Vergleiche nennen für jedes Gerät, wer am Prüftag verkaufte. Bei den fünf Geräten mit Komplettstation war das bei mova und Ecovacs Amazon selbst, bei roborock, dreame und Narwal der Hersteller. Welche Garantie für welches Gerät gilt, steht in den Einzelprofilen der Vergleiche, zusammengefasst im Ratgeber zur Wartung.

Recht auf Reparatur, Akkutausch, Updates: was gilt und was kommt

Seit Sommer 2026 gibt es ein gesetzliches Recht auf Reparatur, und mehrere Ratgeber zählen Saugroboter dazu. Nach dem Wortlaut gilt es für sie nicht: § 479b Absatz 2 BGB knüpft den Anspruch an die Rechtsakte in Anhang II der Richtlinie (EU) 2024/1799, für Staubsauger an die Verordnung Nr. 666/2013, und deren Artikel 1 Absatz 2 nimmt Saugroboter ausdrücklich aus. Für Kaufverträge ab dem 31. Juli 2026 gilt aber eine allgemeine Regel: Wird ein Mangel durch Reparatur behoben, verlängert sich die Frist einmalig um zwölf Monate. Die Verbraucherzentrale führt Staubsauger und Saugroboter in ihrer Übersicht zwar auf, aber ausdrücklich ohne Ersatzteilverpflichtung. Eine Nachfolgeregelung zur Staubsauger-Verordnung, die auch Akku- und Robotersauger erfassen könnte, plant die EU-Kommission für das dritte Quartal 2027.

Beim Akku kommt die größere Änderung im Februar 2027. Nach Artikel 11 der Batterieverordnung müssen Gerätebatterien ab dem 18. Februar 2027 vom Endnutzer leicht entfernt und ausgetauscht werden können, und Ersatzbatterien müssen fünf Jahre nach dem letzten Exemplar eines Modells erhältlich sein. Wie eng Wartung und Ansprüche zusammenhängen, zeigen die Geschäftsbedingungen des roborock-Shops: Sie nehmen von den Mängelrechten Schäden aus, die durch fehlende Routinewartung, nicht genehmigte Reinigungslösungen oder nicht befolgte Update-Verfahren entstanden sind. Heute schreiben dreame, mova, Xiaomi und Ecovacs, den Akku dürfe nur Fachpersonal tauschen. Die Ausnahmen der Verordnung betreffen Geräte für Spritz-, Strahl- und Unterwasserbedingungen, bestimmte Medizingeräte und Produkte mit dauerhafter Stromversorgung; Saugroboter nennt sie nicht, und dass keine Ausnahme auf sie passt, ist eine Auslegung ihres Wortlauts. Bei den Updates sieht der Cyber Resilience Act ab Dezember 2027 einen Unterstützungszeitraum von mindestens fünf Jahren vor.

Cybersicherheit fürFunkgeräte1. Aug. 2025DelegierteVerordnung 2022/30zur…Data Act12. Sep. 2025Informationen zuDaten, Speicherortund Dauer vor dem…▶ Reparatur im BGB31. Juli 2026Frist verlängertsich nach Reparaturum zwölf Monate;…Meldepflicht11. Sep. 2026Hersteller meldenaktiv ausgenutzteSchwachstellenAkku tauschbar18. Feb. 2027Artikel 11 derBatterieverordnung:Austausch durch den…Cyber Resilience Act11. Dez. 2027Mindestens fünfJahreSicherheitsupdates,…
Welche Regeln für Saugroboter gelten und wann sie kommen. Zusammengefasst aus den Ratgebern zum Datenschutz und zur Wartung. Die Daten stammen aus den Rechtsakten selbst.
Die Stationen als Liste
  1. 1. Aug. 2025: Cybersicherheit für Funkgeräte — Delegierte Verordnung 2022/30 zur Funkanlagenrichtlinie
  2. 12. Sep. 2025: Data Act — Informationen zu Daten, Speicherort und Dauer vor dem Kauf
  3. 31. Juli 2026: Reparatur im BGB — Frist verlängert sich nach Reparatur um zwölf Monate; Reparaturpflicht nicht für Saugroboter
  4. 11. Sep. 2026: Meldepflicht — Hersteller melden aktiv ausgenutzte Schwachstellen
  5. 18. Feb. 2027: Akku tauschbar — Artikel 11 der Batterieverordnung: Austausch durch den Endnutzer
  6. 11. Dez. 2027: Cyber Resilience Act — Mindestens fünf Jahre Sicherheitsupdates, Enddatum beim Kauf
Verordnungen (EU) 2023/2854, 2023/1542, 2024/2847, Delegierte Verordnung (EU) 2022/30, BGBl. 2026 I Nr. 212; ausgewertet in den Ratgebern dieses Themenbereichs, Stand 07.10.2026.

Für den Kauf heute bedeutet das: Ein Gerät, dessen Hersteller Akku und Verschleißteile einzeln verkauft und eine deutsche Servicenummer nennt, ist besser gerüstet als eines, bei dem man im Defekt auf den guten Willen angewiesen ist. Welche Hersteller das tun, haben die Vergleiche für jedes Gerät erfasst; ein Beispiel ist der Ersatzakku für den eufy C10, den Anker im eigenen Shop führt.

Was die Stiftung Warentest prüft und was nicht

Die Stiftung Warentest hat im Saugroboter-Test vom 30. Juni 2026 Ergebnisse für 44 Saug- und Wischroboter in ihrer Datenbank. Unter den neu geprüften Geräten ist der MOVA P50 Pro Ultra aus dem Vergleich der Saugroboter mit Wischfunktion; das Ergebnis steht hinter der Bezahlschranke. Unter den neu geprüften Geräten sind außerdem Modelle von Bosch, DJI, Dreame, Ecovacs, Eufy, Eureka, iRobot, Medion, Narwal, Philips, Roborock, Shark und Xiaomi, darunter der Dreame L40 Ultra AE, eine Variante des L40 Ultra, nicht der L40 Ultra A aus den Vergleichen. Im frei zugänglichen Teil nennt die Stiftung ihre Gewichtung: Wischen 15 Prozent, Praxistauglichkeit 10, Handhabung 20, Umwelteigenschaften 10, Datensendeverhalten der Apps 5, Sicherheit 0 Prozent mit Abwertungen bei Mängeln.

Zwei Prüfpunkte sind für diesen Themenbereich besonders wichtig. Unter Handhabung beurteilen fünf Nutzerinnen und Nutzer, wie gut sich die Geräte per App mit Internet bedienen lassen und wie gut ohne, wenn man den Roboter nicht mit dem Internet verbinden möchte. Und beim Datensendeverhalten prüft die Stiftung für Android und iOS, ob die Apps Daten senden, die für den Betrieb unnötig sind; ein „ausreichend“ dort führt zur Abwertung um eine halbe Note. Unter Sicherheit, die mit 0 Prozent gewichtet ist, prüft die Stiftung mit einem Basischeck nach OWASP, ob grundlegende Anforderungen beim Datenverkehr erfüllt sind, und ob der Passwortschutz des Nutzerkontos sicher ist; Mängel führen zu Abwertungen.

Was die Stiftung nicht in den Tabellen führt, sind Kamera und Mikrofon. Die Herstellerangaben zu Temperatur und Pascal halten die Vergleiche dieses Themenbereichs gegen Anleitungen, Fußnoten und Erklärungen. Für die Reinigungsleistung selbst bleibt der Test die bessere Quelle.

Welche Seite zu Ihrer Frage passt

Der Assistent fragt nach dem Stand der Entscheidung und nennt die Seite, die dazu am meisten beiträgt.

Zwei Fragen zur passenden Seite

Die Zuordnung beruht auf den Inhalten der sechs Seiten dieses Themenbereichs, Stand 7. Oktober 2026.

1. Wo stehen Sie gerade?
2. Soll die Station die Mopps waschen?

Ergebnis

Saugroboter mit Wischfunktion

Fünf Roboter mit Komplettstation, ihre Angaben gegen Anleitungen und Fußnoten gehalten.

Zum Vergleich mit Komplettstation

Alle Wege dieses Assistenten im Klartext
  1. Wenn Stand: Ich will einen Roboter kaufen und Station: Ja, Komplettstation, dann Saugroboter mit Wischfunktion. Fünf Roboter mit Komplettstation, ihre Angaben gegen Anleitungen und Fußnoten gehalten. Zum Vergleich mit Komplettstation
  2. Wenn Stand: Ich will einen Roboter kaufen, dann Saugroboter günstig. Fünf Geräte im unteren Preisbereich, mit Absaugstation, Ladestation oder einfacher Moppwäsche. Zum Vergleich der günstigen Saugroboter
  3. Wenn Stand: Ich schwanke zwischen Roboter und Wischsauger, dann Saugroboter oder Wischsauger. Vier Gabelungen von der Frage, wer wischt, bis zur Schmutzart. Zum Entscheidungsweg
  4. Wenn Stand: Ich habe schon einen Roboter, dann Saugroboter-Wartung. Der Plan für Woche, Monat und Jahr, mit Fehlersuche und Akkupflege. Zum Wartungsplan
  5. Wenn Stand: Ich habe Bedenken wegen Kamera und Daten, dann Saugroboter und Datenschutz. Sieben Data-Act-Erklärungen, die Rechtslage und die Einstellungen, die Daten sparen. Zum Ratgeber Datenschutz
  6. In jedem anderen Fall: Navigation von Saugrobotern. Wie Laser, Kamera und Sensoren arbeiten und was die Wohnung dem Roboter abverlangt.

Zuordnung nach den Inhalten der Seiten dieses Themenbereichs, Stand 07.10.2026.

Wer noch gar nicht weiß, ob ein Roboter in die Wohnung passt, liest am besten zuerst den Ratgeber zur Navigation. Dort steht, welche Wohnungen Roboter vor Probleme stellen: viele Schwellen, schwarze Teppiche, offene Treppen, Spiegel und Kabel am Boden. Wer davon viel hat, kauft anders oder bereitet die Wohnung vor.

Eine sinnvolle Reihenfolge für Unentschlossene ist: zuerst die Navigation, um die eigene Wohnung einzuschätzen, dann der Entscheidungsweg zwischen Roboter und Wischsauger, dann einer der beiden Robotervergleiche. Datenschutz und Wartung lohnen sich vor dem Kauf ebenso wie danach, weil sie zeigen, was ein Gerät nach dem Auspacken an Aufmerksamkeit verlangt und welche Unterlagen man vorher lesen sollte.

Die Seiten im Nachbarbereich Staubsauger

Im Bereich Staubsauger stehen ältere Seiten, die sich mit diesem Themenbereich überschneiden. Der Saugroboter-Vergleich dort stammt vom November 2025; für die Geräte mit Komplettstation und die günstigen Modelle sind die Vergleiche dieses Themenbereichs aktueller. Für einen ersten Überblick über alle Bauarten vom Bodenstaubsauger bis zum Akkusauger bleibt die Übersicht der Staubsauger die richtige Adresse.

Die Seite Saugroboter oder Akkustaubsauger beantwortet eine andere Frage als der Vergleich Saugroboter oder Wischsauger: Sie stellt den Roboter gegen den Stielsauger ohne Wischfunktion. Für den Akku des Stielsaugers gilt dieselbe Batterieverordnung wie für den Roboter: Ab dem 18. Februar 2027 muss auch er vom Endnutzer tauschbar sein. Tineco schreibt für seine Wischsauger heute noch, die Akkuzellen seien nicht austauschbar. Wie lange Staubsauger überhaupt halten, und was Akku und Motor damit zu tun haben, behandelt die Seite zur Lebensdauer von Staubsaugern, auf die auch der Ratgeber zur Wartung verweist.

Wer auf einen günstigen Zeitpunkt warten will, findet Saugroboter-Angebote zu den Aktionstagen in einem eigenen Bereich. Die Seite mit den Saugroboter-Angeboten zu den Prime Days zeigt, wie stark sich die Preise dann bewegen; die Vergleiche hier nennen bewusst keine Preise, nur die Preislage.

Für Allergiker ist beim Roboter wie beim Handgerät der Filter die entscheidende Stelle. Die Anleitungen der Roboter verlangen, ihn nur mit Wasser zu spülen und gründlich zu trocknen, und Narwals Zubehörpaket für ein Jahr enthält zwei HEPA-Filter. Was ein HEPA-Filter leistet und welche Bodenstaubsauger einen haben, zeigt der Vergleich der Staubsauger mit HEPA-Filter.

Datenlage: was niemand misst und niemand sagt

Am Ende der sechs Seiten bleibt eine Liste von Lücken, und sie ist länger als die Liste der Antworten. Wie warm das Wasser am Mopp ankommt, nennt keiner der Hersteller mit Komplettstation. Unter welcher Bedingung die Saugkraft gemessen wird, nennt im unteren Preisbereich einer von fünf. Warum derselbe Robotertyp von roborock einmal mit 8.000 und einmal mit 18.500 Pascal beworben wird, erklärt roborock nicht. Für den Ecovacs T90 PRO OMNI war keine Konformitätserklärung auffindbar, und seine eigenen Datentabellen widersprechen sich bei Akku, Walze, Laufzeit und Navigation. roborock nennt für den Qrevo S Pro weder Beutelvolumen noch Laufzeit noch Schwellenhöhe.

Bei den Daten nennen fünf von sieben Erklärungen keinen Serverstandort, und wie lange ein Hersteller Sicherheitsupdates liefert, sagt unter den Herstellern der Vergleiche nur eufy, mit zwölf Monaten. Bei der Wartung nennen zwei von neun Anleitungen gar keine Intervalle, und die Anleitung des VONKO S6 Pro lag nur als Scan eines Dritten vor. Xiaomi nennt für Saugroboter keine eigene Garantielaufzeit, und bei Tineco widerspricht die eigene Shop-Antwort der Anleitung beim Teppich. Ein gültiges IT-Sicherheitskennzeichen des BSI trägt keiner der Hersteller aus den Vergleichen.

Diese Lücken sind kein Grund, auf einen Saugroboter zu verzichten, aber einer, die Unterlagen vor dem Kauf zu lesen: die Fußnote zur Temperatur, die Data-Act-Erklärung am Angebot, die Wartungstabelle in der Anleitung. Die Seiten dieses Themenbereichs haben das für zehn Roboter und drei Wischsauger getan. Ändert ein Hersteller seine Angaben, ändern sich die Seiten mit; den Stand nennt jede Seite oben und am Ende. Am meisten würde sich die Datenlage ändern, wenn die Hersteller drei Dinge täten: die Temperatur am Mopp nennen, die Messbedingung der Saugkraft angeben und das Enddatum der Sicherheitsupdates beim Kauf ausweisen. Das letzte verlangt der Cyber Resilience Act ab Dezember 2027 ohnehin; die beiden anderen verlangt bisher niemand.

Stand: 07.10.2026. Diese Übersicht fasst die Befunde der sechs Seiten des Themenbereichs Saugroboter und Wischroboter zusammen; die Einzelquellen stehen auf den jeweiligen Seiten. Redaktion: Lena Moritz.
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Aktualisierung und Quellenanzeigen
Veröffentlicht
07.10.2026
Zuletzt aktualisiert
07.10.2026
Verfügbarkeit geprüft
07.10.2026

Datenbasis: Herstellerangaben und Produktdatenblätter, öffentlich einsehbare Händlerdaten zu Preis und Verfügbarkeit sowie die aggregierte Bewertungslage. Vor jeder Aktualisierung prüfen wir, ob die verlinkten Produkte noch bestellbar sind, und tauschen aus, was nicht mehr lieferbar ist.

Quellen dieser Einordnung

  1. 1. Stiftung Warentest: Saugroboter im Testtest.de

    Veröffentlicht am 30.06.2026, am 07.10.2026 im frei zugänglichen Teil gelesen: 44 Saug- und Wischroboter in der Datenbank, Gewichtung der Prüfpunkte, Bedienung mit und ohne Internet, Datensendeverhalten der Apps, Reichweite je Akkuladung von 33 bis 193 Quadratmetern.

  2. 2. ECOVACS: Bedienungsanleitung DEEBOT T90 PRO OMNI (EU)site-static.ecovacs.com

    Am 07.10.2026 gelesen. Fallschutz mit Beispielwerten für weiße und schwarze Flächen, Mikrofon mit 5 Metern Aufweckabstand, Wartungshäufigkeit, Nachladen bei Lagerung alle 1,5 Monate.

  3. 3. dreame: Bedienungsanleitung L40 Ultra A (PDF am Amazon-Angebot)m.media-amazon.com

    Am 07.10.2026 gelesen. Wartungstabelle mit Reinigungs- und Wechselintervallen, Aufstellung der Station, Warnung vor dem Betrieb in Zimmern mit schlafenden Säuglingen.

  4. 4. Verordnung (EU) 2023/2854 (Data Act)eur-lex.europa.eu

    Am 07.10.2026 gelesen. Artikel 3: Informationen zu Datenarten, Speicherort, Speicherdauer und Zugang vor dem Kauf; Artikel 50: Geltung ab 12.09.2025.

  5. 5. Verordnung (EU) 2023/1542 über Batterien und Altbatterieneur-lex.europa.eu

    Am 07.10.2026 gelesen. Artikel 11: Gerätebatterien ab 18.02.2027 vom Endnutzer leicht entfernbar und austauschbar, Ersatzbatterien fünf Jahre nach dem letzten Exemplar.

  6. 6. Verordnung (EU) Nr. 666/2013 zu Ökodesign-Anforderungen an Staubsaugereur-lex.europa.eu

    Am 07.10.2026 gelesen. Artikel 1 Absatz 2 nimmt Saugroboter vom Anwendungsbereich aus; deshalb greift die Reparaturpflicht nach § 479b BGB für Saugroboter nicht.

Was zuletzt geändert wurde

  • 07.10.2026: Übersicht neu angelegt. Die sechs Seiten des Themenbereichs Saugroboter und Wischroboter als Landkarte geordnet und ihre Befunde zu Station, Temperatur, Saugkraft, Bauhöhe, Navigation, Datenschutz, Wartung, Garantie und Rechtslage zusammengefasst.

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