Redaktioneller Ratgeber
Wohnen & Haushalt

Saugroboter oder Wischsauger: vier Fragen zur richtigen Bauart

Datenbasiert · kein Hands-on-Test

Saugroboter oder Wischsauger? Vier Fragen zu Zeit, Teppich, Schmutz und Etagen führen zur passenden Bauart. Fünf Geräte, ihre Anleitungen und was 85 und 90 °C wirklich messen.

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Aktualisiert 07.10.2026
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Autor & Redaktion
Lena Moritz
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Stand des Artikels
Veröffentlicht
07.10.2026
Aktualisiert
07.10.2026

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Samstagmorgen in der Küche: Unter dem Esstisch liegen Krümel, vor der Spüle ist ein Fleck eingetrocknet, im Flur haben nasse Schuhe Spuren hinterlassen. Für diesen Boden gibt es zwei Antworten. Ein Wischroboter fährt nach Zeitplan los, während niemand zu Hause ist. Ein Wischsauger wird von Hand geführt und nimmt Krümel und Fleck in einem Durchgang auf. Diese Seite führt in vier Gabelungen zu der Antwort, die zum eigenen Boden passt, und nennt an jeder Gabelung das Gerät, das nach den Unterlagen der Hersteller dorthin gehört. Die übrigen Seiten zum Thema, von der Navigation bis zur Wartung, sind in der Übersicht zu Saugrobotern und Wischrobotern verzeichnet.

Im Feld stehen zwei Wischroboter mit Station und drei kabellose Wischsauger, auch Saugwischer oder Nass-Trockensauger genannt. Gelesen wurden Angebote, Produktseiten, Anleitungen und Konformitätserklärungen sowie die Tests der Stiftung Warentest zu beiden Bauarten. Gewischt wurde für diese Seite kein Boden.

Zwei Geräte für einen Boden: was Wischroboter und Wischsauger unterscheidet

Der Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern darin, wer arbeitet. Ein Wischroboter fährt allein, saugt und wischt mit Pads oder Mopps, kehrt zur Station zurück und lässt dort Staub absaugen und Mopps waschen. Ein Wischsauger ist ein Stielgerät mit nasser Walze: Er sprüht Frischwasser auf, schrubbt mit einer drehenden Rolle und saugt das Schmutzwasser sofort wieder ab.

Beide Bauarten haben mit derselben Schwäche zu kämpfen. Die Stiftung Warentest schreibt in ihrem Saugroboter-Test vom 30. Juni 2026, viele Saug-Wisch-Roboter hätten Schwächen vor allem beim Wischen. In ihrem Test der Akku-Saugwischer vom 19. Juni 2025 waren nur drei von neun Geräten gut, zwei mangelhaft, und viele taten sich mit angetrockneten Flecken schwer. Wer also glaubt, eine der beiden Bauarten wische zuverlässig wie ein Mensch mit Eimer und Lappen, wird von beiden Tests eines Besseren belehrt.

Was die Bauarten tatsächlich trennt, sind Zeit, Böden, Schmutzart und Wohnungsgrundriss. Diese vier Punkte sind die Gabelungen dieser Seite. An jeder steht eine Frage, die man für die eigene Wohnung beantworten kann, und am Ende jeder Gabelung ein Gerät aus dem Feld. Wer mehrere Gabelungen unterschiedlich beantwortet, landet am Ende womöglich bei beiden Geräten; auch dafür gibt es einen Abschnitt.

Die Begriffe gehen im Handel durcheinander. Tineco nennt seine Geräte Nass-Trockensauger und im Angebot auch Saugwischer und Waschsauger, roborock spricht von Nass-Trockensaugern, die Stiftung Warentest von Akku-Saugwischern. Gemeint ist immer dasselbe Stielgerät mit nasser Walze. Nicht gemeint sind die Nass- und Trockensauger mit Behälter für Werkstatt und Keller, die ebenfalls so heißen; sie stehen im Vergleich der Nasssauger.

Wer soll wischen, und welcher Schmutz fällt an?Das Gerät, nach Zeitplan,ohne michWischroboter mit Station:dreame L40 Ultra ADas Gerät, aber Teppicheliegen zwischen denHartbödenWischroboter mitAnhebung: roborock QV 35A▶ Ich, bei Flecken undverschüttetem SaftWischsauger mit Dock:Tineco S7 Stretch UltraIch, auf mehreren Etagen,ohne Platz für ein DockWischsauger ohne Dock:Tineco iFLOOR 5 BreezeComplete
Vier Gabelungen, vier Antworten. Die Wurzelfrage ist die wichtigste: Wer soll wischen? Die Äste nennen die Antwort, die sich aus den Unterlagen der Hersteller ergibt.
Die Wege als Liste
  • Wer soll wischen, und welcher Schmutz fällt an?
  • Das Gerät, nach Zeitplan, ohne mich → Wischroboter mit Station: dreame L40 Ultra A
  • Das Gerät, aber Teppiche liegen zwischen den Hartböden → Wischroboter mit Anhebung: roborock QV 35A
  • Ich, bei Flecken und verschüttetem Saft → Wischsauger mit Dock: Tineco S7 Stretch Ultra
  • Ich, auf mehreren Etagen, ohne Platz für ein Dock → Wischsauger ohne Dock: Tineco iFLOOR 5 Breeze Complete
Angebote, Produktseiten und Anleitungen der Hersteller, Stand 07.10.2026.

Erste Gabelung: Wer soll wischen, Sie oder das Gerät?

Das ist die Frage, die alle anderen überstimmt. Ein Wischsauger spart den Eimer, aber nicht die Zeit: Er wird geschoben wie ein Staubsauger, in einem Durchgang, und danach in sein Dock oder auf seine Ablage gestellt. Ein Wischroboter spart die Zeit, aber nicht die Vorbereitung: Kabel, Socken und Spielzeug müssen vom Boden, Teppiche brauchen Regeln, und die Station will gepflegt werden.

Die Laufzeiten zeigen, wofür die Wischsauger gebaut sind. Tineco nennt für den S7 Stretch Ultra 40 bis 50 Minuten, ermittelt im eigenen Labor, für den iFLOOR 5 Breeze Complete etwa 35. roborock nennt für den F25 GT Gen 2 in einer Fußnote 38 Minuten im Eco-Modus mit vollem Akku, auf der US-Seite 22 Minuten im stärksten Modus. Das reicht für eine Wohnung, nicht für einen langen Nachmittag, und es ist Zeit, die jemand hinter dem Gerät verbringt.

Ein Wischroboter fährt dagegen, während niemand zuschaut. Die Station des dreame L40 Ultra A saugt ihn ab, wäscht die Pads, trocknet sie und füllt Wasser nach; die Tanks fassen 4,5 und 4,0 Liter, der Beutel 3,2 Liter. Der Preis dafür ist eine Station, die einen festen Platz mit Steckdose braucht, und ein Gerät, das nur so gründlich wischt, wie seine Pads es zulassen.

Die Antwort auf diese Gabelung ist der dreame L40 Ultra A, wenn das Gerät wischen soll. Er hat die vollständigste Station der beiden Roboter im Feld, ausfahrende Pads für Kanten und keine Kamera. Wer die Geräte mit Komplettstation genauer vergleichen will, findet sie mit Temperaturen und Stationsdaten im Vergleich der Saugroboter mit Wischfunktion.

Wer an dieser Gabelung zögert, kann sich eine einfache Frage stellen: Wie oft wird heute gewischt? Wird es seltener als einmal pro Woche erledigt, weil die Zeit fehlt, ist der Roboter die Antwort, auch wenn er weniger gründlich ist. Wird regelmäßig gewischt und soll es nur schneller gehen, ist der Wischsauger die Antwort, weil er Saugen und Wischen in einem Durchgang erledigt und den Eimer ersetzt. Beide Geräte machen aus dem Wischen etwas anderes, aber nur eines nimmt es einem ab.

roborock F25 GT Gen 2,Max-Modus22 MinutenTineco iFLOOR 5 BreezeComplete35 Minutenroborock F25 GT Gen 2,Eco-Modus38 MinutenTineco S7 Stretch Ultra40 bis 50 Minuten▶ Bester Saugwischer imWarentest 2025150 Minuten
Laufzeit der Wischsauger laut Hersteller, in Minuten. Höchstwerte aus Anleitungen und Produktseiten. Zum Vergleich der längste Wert, den die Stiftung Warentest im Saugwischer-Test 2025 beobachtet hat: zweieinhalb Stunden.
Die Werte als Liste
  • roborock F25 GT Gen 2, Max-Modus: 22 Minuten
  • Tineco iFLOOR 5 Breeze Complete: 35 Minuten
  • roborock F25 GT Gen 2, Eco-Modus: 38 Minuten
  • Tineco S7 Stretch Ultra: 40 bis 50 Minuten
  • Bester Saugwischer im Warentest 2025: 150 Minuten
Anleitungen von Tineco, Fußnote und US-Fragenseite von roborock, Stiftung Warentest vom 19.06.2025; Stand 07.10.2026.

Die Grafik zeigt eine Spanne, die überrascht. Der beste Saugwischer im Vergleich der Stiftung hielt zweieinhalb Stunden durch, der schwächste machte nach ein paar Minuten schlapp. Die drei Wischsauger dieser Seite liegen dazwischen, näher am unteren Ende, und keiner nennt eine Fläche mit Bedingung; die 190 Quadratmeter des iFLOOR 5 stehen nur im Angebot.

Für den Roboter stellt sich die Frage der Laufzeit anders. Er fährt so lange, bis der Akku nachlässt, kehrt zur Station zurück, lädt und setzt fort. dreame nennt für den L40 Ultra A 230 Minuten, gemessen im Saugmodus auf leiser Stufe; für den QV 35A nennt roborock keine Laufzeit. Weil der Roboter ohne Aufsicht fährt, ist seine Laufzeit eine Frage der Fläche, nicht der eigenen Geduld.

Was ein Wischroboter mit Station selbst erledigt

Fast alles außer dem Aufräumen. Die Station des dreame L40 Ultra A saugt den Staubbehälter in einen 3,2-Liter-Beutel ab, wäscht die Pads über eine Platte mit 20 Sprühdüsen, trocknet sie und füllt den Wassertank des Roboters nach. Die Station des roborock QV 35A tut dasselbe, trocknet aber mit kalter Luft.

Dafür braucht die Station Pflege, die man vom Wischsauger nicht kennt. dreame und mova schreiben in ihren Anleitungen, der Schmutzwasserbehälter solle nach der Reinigung gereinigt werden, um Geruchsbildung zu vermeiden. Der Frischwassertank wird von Hand gefüllt, das Schmutzwasser von Hand ausgekippt, die Waschplatte gelegentlich ausgespült. Ein Wischroboter spart das Wischen, nicht den Umgang mit Schmutzwasser.

Auch die Verschleißteile sind beim Roboter zahlreicher. dreame nennt für den L40 Ultra A Hauptbürste alle 6 bis 12 Monate, Filter und Seitenbürste alle 3 bis 6, Staubbeutel alle 2 bis 4 und Pads alle 1 bis 3 Monate. roborock nennt für den QV 35A ähnliche Intervalle, die Wischtücher ebenfalls alle 1 bis 3 Monate. Ein Wischsauger hat dagegen im Kern eine Walze und einen Filter: roborock verlangt beim F25 einen Wechsel der Rolle alle drei Monate, Tineco alle sechs.

Und er braucht Regeln. Teppiche werden in der App als Zonen markiert, damit der Roboter dort die Mopps anhebt oder sie ganz meidet; Treppen brauchen eine Barriere, dunkle Böden können den Fallschutz täuschen. Wie Roboter Treppen, Teppiche und Schwellen erkennen und wo die Hersteller Grenzen ziehen, erklärt der Ratgeber zur Navigation von Saugrobotern.

Zweite Gabelung: Welche Böden, und wie viele Teppiche?

Hier fallen die Wischsauger für viele Wohnungen aus dem Rennen. Beide Tineco-Anleitungen schreiben wortgleich, das Gerät nur auf Bodenflächen ohne Teppichboden zu verwenden, etwa Vinyl, Fliesen und versiegeltes Holz, und nicht über lose Gegenstände oder Teppichkanten zu saugen. Ein Wischroboter dagegen hebt seine Mopps an und saugt den Teppich weiter.

Der Shop von Tineco sieht das beim S7 Stretch Ultra anders. In den Fragen auf der Produktseite steht, das Gerät sei für leichte Teppiche und Teppichkanten geeignet, bei tiefflorigen Teppichen sei die Wirkung geringer. Das widerspricht der eigenen Anleitung, und im Zweifel gilt die Anleitung, weil sie Teil des Produkts ist. Ein Wischsauger auf einem Teppich bringt Wasser in die Fasern, das er nicht vollständig wieder aufnimmt.

Bei den Wischrobotern ist der Teppich eine Frage der Anhebung. Der roborock QV 35A hebt seine Mopps um 10 Millimeter, der dreame L40 Ultra A um bis zu 10,5; roborock zieht beim Qrevo S Pro und QV 35A laut Anleitung zusätzlich die Wischtuchhalterungen ein und lässt Teppiche als Sperrzone markieren. Für Hochflor reicht das nicht, für kurze Läufer zwischen Küche und Flur schon.

Wer nur einen Teppich im Wohnzimmer hat und sonst Fliesen und Vinyl, kann trotzdem zum Wischsauger greifen; er wischt dann eben um den Teppich herum, und gesaugt wird der Teppich mit einem anderen Gerät. Bei vielen kleinen Läufern und Vorlegern wird das mühsam. Dann spricht die zweite Gabelung für den Roboter, der die Teppiche über Zonen in der App ausspart oder mit angehobenen Mopps überfährt.

Die Antwort auf diese Gabelung ist der roborock QV 35A, wenn Teppiche zwischen den Hartböden liegen. Er hebt die Mopps an, wäscht sie in der Station und liegt in einer niedrigeren Preislage als die Geräte mit Komplettstation. Wer viele Teppiche hat, findet Hinweise zu Saugern für Teppichboden im Vergleich der Staubsauger für Teppich.

Saugroboter oder Wischsauger im Vergleich: fünf Geräte, zwei Bauarten

Nach den ersten beiden Gabelungen ist die Richtung meist klar. Die Tabelle stellt die fünf Geräte nebeneinander: wer wischt, was auf Teppich geschieht, wie die Selbstreinigung arbeitet und welche Laufzeit der Hersteller nennt. Hervorgehoben ist das Gerät mit der Auszeichnung dieser Seite.

GerätBauartWer wischtTeppichSelbstreinigungLaufzeitBewertungAngebot
Tineco Floor ONE S7 Stretch Ultra Wischsauger in seinem DockTineco Floor ONE S7 Stretch UltraUnsere Empfehlung
WischsaugerSie, geführt von HandAnleitung: nein; Shop-FAQ: leichte TeppicheDock mit erhitztem Frischwasser und 85 °C Heißluft40–50 min laut Anleitung4,3 bei 3.844Zum Angebot
dreame L40 Ultra A Saugroboter in Weiß mit Stationdreame L40 Ultra A
Wischroboter mit Komplettstationdas Gerät, nach ZeitplanPads heben sich um bis zu 10,5 mmStation wäscht, trocknet, saugt ab; keine Temperaturangabe230 min, leise Stufe, nur Saugen4,3 bei 505Zum Angebot
roborock QV 35A Saugroboter mit Dockingstationroborock QV 35A
Wischroboter mit Moppwäschedas Gerät, nach ZeitplanMopps heben sich um 10 mmStation wäscht, trocknet mit kalter Luftkeine Herstellerangabe4,4 bei 4.112Zum Angebot
roborock F25 GT Gen 2 Nass-Trockensauger in seinem Dockroborock F25 GT Gen 2
WischsaugerSie, geführt von HandAnleitung ohne Bodenliste90 °C laut Fußnote Heißluft über dem Wasser38 min im Eco-Modus4,2 bei 1.967Zum Angebot
Tineco iFLOOR 5 Breeze Complete Nass-Trockensauger in BlauTineco iFLOOR 5 Breeze Complete
WischsaugerSie, geführt von HandAnleitung: neinAblage, ohne Heizungetwa 35 min laut Anleitung4,3 bei 9.943Zum Angebot

Die Spalte zur Selbstreinigung verdient einen zweiten Blick. Bei den Wischrobotern ist sie die Station mit Moppwäsche, bei den Wischsaugern ein Dock oder eine Ablage, in der Wasser durch Walze und Schlauch gespült wird. Wie heiß es dabei wird, nennen die Hersteller in Zahlen, deren Messort man kennen muss; der nächste Abschnitt nach der dritten Gabelung geht darauf ein.

Am Prüftag lagen vier der fünf Geräte in einer ähnlichen Preislage, der iFLOOR 5 Breeze Complete deutlich darunter. Ein Wischsauger ist also nicht automatisch die günstigere Wahl: Die beiden Wischsauger mit Dock lagen in derselben Preislage wie die beiden Roboter mit Station.

Dritte Gabelung: Wie viel Schmutz ist feucht, klebrig oder eingetrocknet?

Hier liegt die Stärke der Wischsauger, jedenfalls nach ihrer Bauart. Eine Walze, die ständig mit Frischwasser gespült wird und das Schmutzwasser sofort absaugt, nimmt verschüttete Flüssigkeit und Krümel in einem Durchgang auf. Ein Wischroboter fährt mit feuchten Pads über den Boden und hat damit vor allem bei Staub und frischen Spuren eine Chance.

Die Stiftung Warentest dämpft die Erwartung an beide. Im Saugwischer-Test vom Juni 2025 taten sich viele Geräte mit angetrockneten Flecken schwer, und feuchten Schmutz wie Joghurt schaffte nur eines gut. Geprüft wurde nach Verfahren, die sich an Normen für Bodenreiniger anlehnen; das Wischen ging je nach Geräteart mit 25 bis 45 Prozent in die Note ein, das Saugen bei Geräten, die auch saugen, mit 20 Prozent. Keiner der drei Wischsauger dieser Seite war im Vergleich; von Tineco stand der Floor One S5 Extreme dort.

Für Wischroboter fällt das Urteil noch knapper aus. Im Saugroboter-Test 2026 geht das Wischen bei Kombigeräten mit 15 Prozent in die Note ein, und die Stiftung schreibt, viele Geräte hätten gerade dort Schwächen. Wer also eingetrocknete Flecken in der Küche loswerden will, greift eher zum Wischsauger, und wer täglich Staub und frische Spuren binden will, eher zum Roboter.

Ein Wischsauger hat dafür einen Mechanismus, den ein Roboter nicht hat. Tineco beschreibt für den S7 Stretch Ultra eine kontinuierliche Frischwasserreinigung mit Schmutzwasserrückführung, „konstant 450 Mal/min“; roborock nennt für den F25 GT Gen 2 eine Moppdrehzahl von 450 Umdrehungen pro Minute. Die Walze wird also fortlaufend mit sauberem Wasser gespült, während der Schmutz abgesaugt wird. Ein Roboter dagegen wischt mit einem Pad, das zwischen zwei Wäschen in der Station immer schmutziger wird.

Typische Fälle für die dritte Gabelung sind verschütteter Saft unter dem Kinderstuhl, Pfotenabdrücke nach einem Regenspaziergang mit dem Hund und Fettspritzer vor dem Herd. In allen drei Fällen verteilt ein Roboter mit feuchtem Pad den Schmutz eher, als dass er ihn aufnimmt, und er kommt womöglich erst Stunden später. Ein Wischsauger ist dann schneller zur Hand und nimmt das Nasse sofort auf. Wie gut das bei eingetrockneten Resten gelingt, ist nach dem Test der Stiftung allerdings auch bei Wischsaugern eine offene Frage.

Die Antwort auf diese Gabelung ist der Tineco Floor ONE S7 Stretch Ultra, und er trägt zugleich die Auszeichnung dieser Seite. Seine Anleitung hängt am Angebot und zieht klare Grenzen, Ersatzwalze und Filter gibt es im Herstellershop, das Dock trocknet mit warmer Luft, und verkauft wird er von Amazon. Wer die günstigen Roboter für den täglichen Staub dazunehmen will, findet sie im Vergleich der günstigen Saugroboter.

Was die 85 und 90 Grad bei den Wischsaugern messen

roborock wirbt beim F25 GT Gen 2 mit einer Selbstreinigung mit 90 °C und einer Trocknung mit 90 °C. Die Fußnote auf der eigenen Produktseite stellt klar, worauf sich die Zahl bezieht: auf die Heißluft, die über das Wasser geblasen wird, nicht auf die Temperatur des Wassers selbst. Im Fließtext darüber steht trotzdem „90 °C heißem Dampf“.

Tineco nennt für den S7 Stretch Ultra eine Selbstreinigung mit erhitztem Frischwasser und eine Trocknung mit 85 °C heißer Luft, ohne Messbedingung. In der Anleitung steht keine Temperatur, wohl aber die Leistung des Docks: 620 Watt beim Trocknen, 35 Watt beim Laden. Eine Pressemitteilung von Tineco spricht von einer FlashDry-Trocknung „von 70℃ auf 85℃“. Wie warm das Wasser beim Spülen der Walze ist, nennt keine der Unterlagen.

Bei den Wischrobotern ist das Bild vertraut. Die Station des QV 35A trocknet laut Hersteller mit kalter Luft und wäscht ohne heißes Wasser, der dreame L40 Ultra A nennt gar keine Temperatur, warnt aber vor Verbrühungen am Wasserauslass. In der Oberklasse beziehen sich die beworbenen 75 °C bei roborock und mova auf den Auslass, nicht auf den Mopp. Bei beiden Bauarten gilt also: Die Zahl im Angebot beschreibt eine Stelle in der Station, nicht den Schmutz am Boden.

Dazu passt, was die Anleitungen über das Wasser im Tank sagen. Tineco schreibt in beiden Anleitungen, nur Wasser unter 60 °C zu verwenden, und setzt in Großbuchstaben dazu, kein heißes Wasser. roborock schreibt für den F25, kein heißes Wasser zu verwenden, um eine Verformung des Frischwassertanks zu vermeiden. Heiß wird es nur dort, wo das Gerät selbst heizt.

Für den Kauf heißt das: Die Temperaturzahl im Angebot ist bei keinem der fünf Geräte ein Maß für die Hygiene am Boden. Sie sagt, wie warm Luft oder Wasser an einer Stelle im Dock oder in der Station werden. Was zählt, ist, ob die Walze oder die Mopps nach der Reinigung trocken werden, und das versprechen die Geräte mit warmer Trocknung schneller als die mit kalter oder ohne Trocknung.

Dock, Ablage oder Station: wie sich die Geräte selbst reinigen

Die drei Wischsauger reinigen sich auf drei Arten. Der Tineco S7 Stretch Ultra steht in einem Dock, das Walze und Schlauch mit erhitztem Frischwasser spült und danach mit warmer Luft trocknet. Der roborock F25 GT Gen 2 tut dasselbe in seinem Dock mit Heißluft. Der Tineco iFLOOR 5 Breeze Complete hat kein Dock: Er reinigt sich auf seiner Ablage, während er am Netzteil hängt, ohne Heizung.

Tineco nennt für das Dock des S7 zwei Bedingungen, ohne die die Selbstreinigung nicht startet: Der Akku muss über 25 Prozent geladen und der Frischwassertank über 40 Prozent gefüllt sein. Wer nach dem Wischen eines großen Bodens mit leerem Akku und leerem Tank zurückkommt, muss also erst nachfüllen, bevor die Walze gereinigt wird. roborock nennt für das Dock des F25 GT Gen 2 nur Stromstärken, 0,35 Ampere beim Laden und 3 Ampere beim Trocknen, und keine Dauer der Selbstreinigung.

Bei den Robotern übernimmt die Station mehr. Sie saugt den Staub ab, wäscht die Mopps, trocknet sie und füllt Wasser nach, und sie tut es nach jeder Fahrt oder sogar zwischendurch, je nach Einstellung in der App. Dafür ist sie groß: Die Dockingstation des QV 35A misst 340 mal 487 mal 519 Millimeter. Ein Wischsauger-Dock nimmt in der Ecke deutlich weniger Platz ein.

Wie lange die Reinigung dauert, sagen die Hersteller unterschiedlich genau. Tineco spricht in der Pressemitteilung zum S7 Stretch Ultra von einer Selbstreinigung in nur zwei Minuten, der Shop von einer Trocknung in fünf Minuten. roborock schreibt für den F25 GT Gen 2, die Rolle sei in 30 Minuten trocken, auf Basis interner Tests. Bei den Robotern hängt die Dauer davon ab, wie oft der Roboter zur Wäsche zurückkehrt, und das legt man in der App fest.

Die Station des QV 35A saugt den Roboter laut Hersteller für bis zu sieben Wochen ab, bevor der Beutel voll ist; ein Volumen nennt roborock nicht. Die Station des dreame L40 Ultra A nennt 3,2 Liter für bis zu 100 Tage aus dem eigenen Labor. Ein Wischsauger hat keinen Staubbeutel, sondern einen Schmutzwassertank, der nach jedem Einsatz geleert wird; der Schmutz landet dort mit dem Wasser.

Der iFLOOR 5 Breeze Complete braucht dafür am wenigsten. Er steht auf einer Ablage, wird über ein Netzteil geladen und reinigt seine Walze auf Knopfdruck, ohne Heizung. Das Angebot nennt dazu eine Zentrifugaltrocknung, die in der Anleitung nicht vorkommt. Wer das Gerät in einer Abstellkammer unterbringt, gibt der Walze nach dem Einsatz Zeit und Luft zum Trocknen. Die Anleitung empfiehlt, die Bürstenrolle alle sechs Monate zu ersetzen.

Was die Trocknung im Dock an Strom kostet

Die Heißlufttrocknung ist der größte Stromposten eines Wischsaugers mit Dock. Tineco nennt für das Dock des S7 Stretch Ultra 620 Watt beim Trocknen, und der Shop beschreibt eine Trocknung von fünf Minuten. Daraus ergeben sich gut 0,05 Kilowattstunden je Trocknung, über ein Jahr täglichen Wischens knapp 19 Kilowattstunden.

Strom für die Heißlufttrocknung im Dock

Gerechnet mit 620 Watt Trockenleistung laut Anleitung des Tineco S7 Stretch Ultra und fünf Minuten Trocknung laut Shop, also 0,0517 Kilowattstunden je Durchgang. Die Zahl der Durchgänge und der Strompreis sind Annahmen.

Trocknung der Walze

620 Watt Nennleistung beim Trocknen laut Anleitung, fünf Minuten laut Produktseite, 365 Durchgänge; Arbeitspreis 0,40 Euro je Kilowattstunde als Annahme, im Feld veränderbar.

  • Trocknung der Walze: 18,87 kWh je Jahr bei täglichem Wischen mal 0,40 = 7,55 Euro im Jahr

Laufende Kosten: 7,55 Euro im Jahr

Über ein Jahr: 7,55 Euro

Typische Nutzungsprofile mit den Startwerten dieser Seite
ProfilTrocknung der WalzeIm JahrÜber 5 Jahre
TäglichFamilie mit Küche im Dauereinsatz18,87 kWh je Jahr bei täglichem Wischen7,55 Euro7,55 Euro37,74 Euro
Dreimal pro WochePaar, Wischen nach Bedarf8,11 kWh je Jahr bei täglichem Wischen3,25 Euro3,25 Euro16,23 Euro
Einmal pro WocheSingle, großer Hausputz am Wochenende2,64 kWh je Jahr bei täglichem Wischen1,06 Euro1,06 Euro5,28 Euro

Nennleistung beim Trocknen aus der Anleitung des Tineco Floor ONE S7 Stretch Ultra, Trocknungsdauer aus dem Tineco-Shop, abgerufen am 07.10.2026; Durchgänge und Strompreis sind Annahmen.

Die Rechnung läuft allein im Browser. Es wird nichts gespeichert und nichts übertragen.

Selbst bei täglichem Wischen bleibt die Trocknung ein kleiner Posten. Für den roborock F25 GT Gen 2 lässt sich dieselbe Rechnung nicht aufstellen, weil roborock keine Wattzahl und keine Dauer nennt, nur 3 Ampere beim Trocknen und 30 Minuten, in denen die Rolle trocken sein soll. Der iFLOOR 5 Breeze Complete heizt nicht und braucht nur Strom zum Laden.

Bei den Wischrobotern liegen die größten Werte bei der Heißwasserwäsche, die der QV 35A nicht hat und für die dreame beim L40 Ultra A keine Leistung nennt. Die Station des dreame nimmt laut Anleitung 700 Watt beim Entleeren und 40 Watt beim Reinigen, Laden und Trocknen auf. Welche Staubsauger insgesamt wenig Strom brauchen, sammelt der Vergleich der energiesparenden Staubsauger.

Parkett, Laminat und versiegeltes Holz

Beide Tineco-Anleitungen nennen versiegeltes Holz ausdrücklich als geeigneten Boden. Was mit unversiegeltem oder geöltem Holz ist, sagen sie nicht. Die Stiftung Warentest schreibt im Saugwischer-Test, einige Anbieter schlössen unversiegelte Böden aus; welche, steht im kostenpflichtigen Teil.

Kärcher, selbst Hersteller von Bodenreinigern, schreibt in seinem Ratgeber zum Parkett, jedes Parkett sei empfindlich gegen Nässe, und Laminatkanten seien meist empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. roborock rät für den F25, den Boden erst zu begehen, wenn er vollständig trocken ist, und den Reinigungsmodus an Bodentyp und Oberfläche anzupassen. Eine Liste geeigneter Böden enthält die Anleitung nicht.

Für Wischroboter gilt dasselbe Grundprinzip, nur verteilt sich das Wasser über längere Zeit. roborock wirbt beim QV 35A mit 30 Wasserstufen „von empfindlichem Holz bis zu Fliesen“, dreame und mova raten, die Station auf Fliesen statt auf Holz zu stellen. Wer Parkett hat, beginnt bei beiden Bauarten mit der geringsten Wassermenge; was Holzböden sonst brauchen, steht im Vergleich der Staubsauger für Parkett.

Ein Unterschied bleibt: Ein Wischsauger nimmt das Schmutzwasser sofort wieder auf, ein Wischroboter lässt einen feuchten Film zurück, der trocknen muss. Auf versiegeltem Holz ist beides kein Problem, auf geöltem kann der feuchte Film mehr ausmachen als das kurze Schrubben. Belegt ist das in den Unterlagen nicht; es folgt aus der Bauart.

Bei Vinyl und Fliesen gibt es solche Bedenken nicht, und die Tineco-Anleitungen nennen beide ausdrücklich. Für Naturstein ist die Lage weniger klar. Das Angebot des iFLOOR 5 nennt Marmor als geeigneten Boden, die Anleitung nennt ihn nicht, warnt aber, auf rauen Oberflächen sei die beste Leistung möglicherweise nicht gewährleistet. Das Datenfeld des Angebots nennt zusätzlich Beton, was mit einer Anleitung, die vor rauen Oberflächen warnt, schwer zusammengeht.

Vierte Gabelung: Treppen, Etagen und Platz

Ein Wischsauger lässt sich tragen, eine Station nicht. Tineco schreibt im Angebot des iFLOOR 5 Breeze Complete, das 4,5 Kilogramm leichte Gerät lasse sich leicht die Treppe hinauf und hinunter tragen. Ein Wischroboter kann zwar Karten für mehrere Etagen speichern, aber die Station bleibt auf einer, und mit ihr Absaugen und Moppwäsche.

Der Platz entscheidet mit. Ein Wischsauger-Dock steht in einer Ecke, der iFLOOR 5 braucht nur eine Ablage und eine Steckdose. Die Station eines Wischroboters braucht vorn und an den Seiten freien Platz zum Anfahren, Xiaomi nennt für eine einfache Ladestation 1,5 Meter davor und 0,5 Meter an den Seiten. In einer kleinen Wohnung kann das der eigentliche Grund gegen den Roboter sein.

Wer flache Möbel hat, schaut auf die Liegehöhe der Wischsauger. roborock nennt für den F25 GT Gen 2 laut Fußnote 12,5 Zentimeter bei flach liegendem Griff, Tineco für den S7 Stretch Ultra 13 Zentimeter. Der iFLOOR 5 lässt sich laut Anleitung höchstens um 142 Grad neigen und kommt damit nicht flach unter Möbel. Ein Wischroboter fährt mit 95 bis 108 Millimetern unter Möbel, aber eben nur, wenn sie hoch genug sind.

Die Antwort auf diese Gabelung ist der Tineco iFLOOR 5 Breeze Complete, wenn das Gerät zwischen Etagen wechseln und wenig Platz beanspruchen soll. Er ist leicht, braucht kein Dock und liegt am unteren Rand der Preislage. Wer sich zwischen Roboter und Handgerät für Treppen und Polster entscheiden muss, findet die Abwägung im Vergleich Saugroboter oder Akkustaubsauger.

Für Häuser gibt es eine Mischform, die die vierte Gabelung entschärft. Unten, wo Küche und Flur liegen, steht ein Wischsauger mit Dock oder ein Roboter mit Station; oben, wo vor allem Schlafzimmer und Bad sind, reicht ein leichter Wischsauger ohne Dock. Das ist mehr Geld, aber weniger Tragen, und es vermeidet, dass ein Gerät mit Station auf der zweiten Etage ohne seine Station arbeiten muss.

Akku, Tank und Gewicht: zwei Bauarten, zwei Rechnungen

Bei den Wischsaugern bestimmt der Akku, wie viel Boden man am Stück schafft, und der Tank, wie oft man nachfüllt. Tineco nennt für den S7 Stretch Ultra 25,2 Volt und 3.900 Milliamperestunden, einen Frischwassertank von etwa einem Liter und einen Schmutzwassertank von 0,72 Litern. Der iFLOOR 5 hat laut Anleitung 25,2 Volt und 2.500 Milliamperestunden, das Angebot nennt 21,6 Volt.

Beim roborock F25 GT Gen 2 widersprechen sich die Unterlagen deutlich. Die von der Produktseite verlinkte Anleitung, die zum F25 RT Gen 2 gehört, nennt 21,6 Volt und 2.500 Milliamperestunden, die Produktseite 4.000 Milliamperestunden, das Datenfeld des Angebots 120 Volt. Die Tanks fassen laut den Fragen auf der US-Seite 870 und 720 Milliliter, das Datenfeld schreibt „870 Milligramm“.

Den Akku tauschen lässt keiner der drei Wischsauger den Nutzer ohne Weiteres. roborock schreibt, der Akku dürfe nur von qualifizierten Personen ausgetauscht werden; die Schritte zum Ausbau stehen im Abschnitt zur Entsorgung. Tineco beschreibt keinen Tausch, und einen Ersatzakku gab es im Shop nicht.

Das Gewicht spricht für die Bauart, die man trägt. Tineco nennt für den S7 Stretch Ultra 4,5 Kilogramm, für den iFLOOR 5 nennt das Angebot denselben Wert. roborock nennt für den F25 GT Gen 2 nur ein Bruttogewicht des Pakets. Ein Wischroboter wiegt ohne Station um 4 Kilogramm, mit Station ein Vielfaches, aber er wird ja auch nicht getragen.

Beim Laden unterscheiden sich die Wischsauger ebenfalls. Tineco nennt für den S7 Stretch Ultra eine Ladezeit von vier bis fünf Stunden, das Angebot viereinhalb, für den roborock F25 GT Gen 2 nennt das Angebot vier Stunden. Wer zweimal am Tag wischen will, etwa morgens die Küche und abends den Flur, sollte das bedenken: Bei 40 bis 50 Minuten Laufzeit und vier bis fünf Stunden Ladezeit ist der zweite Einsatz am selben Tag nur möglich, wenn der erste kurz war.

Reinigungsmittel und Wasser: was die Anleitungen erlauben

Alle fünf Hersteller verlangen ihre eigene Reinigungslösung. Tineco begründet das beim S7 Stretch Ultra mit Sicherheit: Um die Gefahr von Feuer und Stromschlag zu verringern, solle nur die für das Gerät vorgesehene Tineco-Reinigungslösung verwendet werden, und das Gerät nicht mit sauren oder alkalischen Lösungen. roborock verbietet beim F25 Desinfektionsmittel, um Korrosion und Beschädigung zu vermeiden.

Auch die Dosierung steht in den Anleitungen. Tineco nennt eine Deckelfüllung je vollem Tank, roborock für den F25 ein Viertel einer Flaschenkappe. Bei den Wischrobotern dosiert die Station selbst aus einem eigenen Fach, wenn sie eins hat; dreame und mova schreiben, in den Frischwassertank dürfe nur sauberes Wasser und die offiziell zugelassene Reinigungsflüssigkeit.

Beim Wasser sind sich alle einig: Leitungswasser, nicht heiß. Tineco zieht die Grenze bei 60 °C, roborock und dreame verbieten heißes Wasser im Frischwassertank, weil er sich verformen könne. Ob destilliertes Wasser nötig ist, schreibt keine der Anleitungen; Tineco und roborock nennen ausdrücklich Leitungswasser.

Die Garantiebedingungen knüpfen an diese Regeln an. roborock nimmt in der Anleitung des F25 unter anderem Schäden durch nicht zugelassenes Zubehör und normalen Verschleiß von der Garantie aus. Tineco schließt Verschleißteile wie Filter und Bürste aus. Wer fremde Reinigungsmittel oder heißes Wasser einfüllt und danach einen Schaden am Tank hat, wird es im Garantiefall schwer haben, gleich bei welchem Hersteller.

Tineco schreibt das in seinen Garantiebedingungen ausdrücklich: Nicht gedeckt seien Schäden durch die Verwendung von Teilen und Zubehör, die nicht von Tineco hergestellt oder empfohlen wurden. roborock nennt in der Anleitung die Verwendung nicht zugelassener Zubehörteile als Fall unsachgemäßer Verwendung. Beides spricht dafür, bei Reinigungslösung und Ersatzwalzen beim Hersteller zu bleiben, solange die Garantie läuft.

Lautstärke: was die Hersteller nennen und was nicht

Die ausführlichsten Angaben macht roborock für den F25 GT Gen 2, allerdings nur auf der US-Seite: 70 Dezibel im Eco-Modus, 74 im stärksten Modus und bei der Selbstreinigung, 48 beim leisen Trocknen. Eine Messnorm nennt roborock nicht. Für die beiden Tineco-Geräte stehen 78 und 80 Dezibel nur in den Datenfeldern der Angebote.

Bei den Robotern ist die Lage ähnlich dünn. Für den QV 35A nennt nur das Datenfeld des Angebots 64 Dezibel, für den dreame L40 Ultra A war kein Wert auffindbar. Die Stiftung Warentest misst Geräusche in beiden Tests nach Normen, beim Saugwischer nach DIN EN IEC 60704-2-20, und gibt die Werte im kostenpflichtigen Teil an.

Für den Alltag zählt weniger die Zahl als die Situation. Ein Wischsauger ist laut, solange man ihn schiebt, und still, wenn er im Dock steht und trocknet. Ein Roboter ist leiser, aber er fährt länger, und wenn er fährt, während jemand im Homeoffice telefoniert, stört er auch mit wenigen Dezibel. Wer empfindlich ist, findet die Geräte mit Schallangaben nach Norm im Vergleich der leisen Staubsauger.

Ein Detail aus den Angaben von roborock ist für die Nacht nützlich. Das leise Trocknen des F25 GT Gen 2 im Dock nennt roborock mit 48 Dezibel, deutlich weniger als die 70 bis 74 Dezibel beim Wischen. Wer das Gerät abends benutzt und im Flur trocknen lässt, hört das Dock also deutlich leiser als das Gerät selbst. Für den S7 Stretch Ultra nennt Tineco keine Lautstärke des Docks.

Haare in Walze und Bürste: was die Hersteller dagegen tun

Lange Haare und Tierhaare sind für beide Bauarten ein Ärgernis, und alle fünf Hersteller werben mit einer Lösung. Bei den Wischsaugern sitzt sie an der Walze. Tineco beschreibt für den S7 Stretch Ultra ein DualBlock-System aus zwei Schabern: Ein Kammschaber fängt die Haare ein, ein gerader Schaber wischt Schmutzwasser und Haare von der Walze. roborock nennt für den F25 GT Gen 2 einen Doppelschaber und einen gebogenen Kammwischer gegen verhedderte Tierhaare.

Beim iFLOOR 5 Breeze Complete ist es ein flacher Schaber, der laut Angebot Ablagerungen entfernt und das Schmutzwasser aus der Walze drückt, damit sie bei jedem Durchgang sauber bleibt. Von Haaren ist dort nicht die Rede. Die Anleitung des iFLOOR 5 warnt an anderer Stelle, ein Abwürgen der Bürste könne zu vorzeitigem Verschleiß des Riemens führen.

Bei den Robotern sitzt das Problem an Haupt- und Seitenbürste. dreame wirbt für den L40 Ultra A mit einer TriCut-Bürste, die aufgewickelte Haare durchschneidet und in den Staubbehälter leitet. roborock nennt für den QV 35A eine asymmetrische Seitenbürste, die SGS-zertifiziert eine Haarverwicklungsrate von 0 Prozent erreiche, und eine spiralförmige Hauptbürste aus Vollgummi. Eine Prüfnummer nennen weder roborock noch die anderen Hersteller.

Auch roborock verweist beim F25 GT Gen 2 auf Prüfhäuser: Das Angebot nennt die Lösung gegen Haarverwicklung SGS- und TÜV-zertifiziert. Was genau geprüft wurde, steht dort nicht. Für Haushalte mit Tieren mit langem Fell heißt das: Wie gut die Schaber und Bürsten wirken, belegt keine der Unterlagen mit einer Messung, die man nachlesen könnte.

Kanten und Ecken: wie nah die Geräte an die Wand kommen

Bei der Kante sind die Wischsauger im Vorteil, weil die Walze quer vor dem Gerät sitzt. roborock nennt für den F25 GT Gen 2 auf der Produktseite eine Kantenreinigung unter einem Millimeter und im Angebot eine dreifache Kantenreinigung. Auf der Seite des baugleichen F25 RT Gen 2 fehlt die Zahl im Satz: Dort steht „Kantenreinigung von 7,“. Tineco nennt für den S7 Stretch Ultra eine beidseitige Kantenreinigung, für den iFLOOR 5 im Angebot weniger als 0,5 Zentimeter.

Ein Wischroboter kommt mit runden Pads schlechter in Ecken, und die Hersteller arbeiten dagegen an. dreame lässt die Pads des L40 Ultra A bis zu 4 Zentimeter ausfahren, damit sie unter Möbel und an Sockelleisten reichen. Für den QV 35A nennt roborock keine ausfahrenden Mopps; dort sollen die Seitenbürste und die rotierenden Mopps Kanten und Ecken erreichen. In der Oberklasse gibt es weitere Lösungen, etwa einen federnden Kantenmopp bei Ecovacs.

Für den Alltag heißt das: Wer viele Sockelleisten, Tischbeine und Ecken hat, kommt mit einem Wischsauger gründlicher an die Kante, aber nur, wenn er selbst schiebt. Ein Roboter erreicht die Kante jeden Tag, aber weniger gründlich. Die Kombination aus beidem, die weiter unten beschrieben ist, verteilt die Arbeit genau entlang dieser Linie.

Unter Möbeln kehrt sich das Verhältnis um. Ein Wischsauger kommt nur so weit unter Sofa und Bett, wie sein Kopf flach liegen kann, und der Griff muss mit. roborock nennt dafür 12,5 Zentimeter, Tineco für den S7 Stretch Ultra 13, und beim iFLOOR 5 endet die Neigung bei 142 Grad. Ein Roboter fährt unter das Möbel, solange es höher ist als er selbst, und wischt dort, wo ein Mensch mit Stiel nicht hinkommt.

Was die Stiftung Warentest an beiden Bauarten prüft

Die Stiftung hat beide Bauarten getestet, in zwei Tests mit verschiedenen Gewichtungen. Im Saugwischer-Test vom 19. Juni 2025 ging das Wischen je nach Geräteart mit 25 bis 45 Prozent ein, die Handhabung mit 30, die Umwelteigenschaften mit 15 und die Haltbarkeit mit 10 Prozent; für die Haltbarkeit liefen die Motoren 70 Stunden im Dauerbetrieb. Geprüft wurde nach Verfahren, die sich an DIN EN 60312-1, DIN EN IEC/ASTM 62885-6 und DIN EN IEC 60704-2-20 anlehnen.

Im Saugroboter-Test vom 30. Juni 2026 gewichtet die Stiftung bei Kombigeräten das Saugen auf Hartboden mit 30 Prozent, auf Teppich mit 10, das Wischen mit 15, die Praxistauglichkeit mit 10, die Handhabung mit 20 und die Umwelteigenschaften mit 10 Prozent; das Datensendeverhalten der Apps zählt 5 Prozent. Beim Roboter steht also das Saugen im Vordergrund, beim Saugwischer das Wischen.

Aus den beiden Gewichtungen lässt sich eine einfache Lehre ziehen. Ein Wischroboter wird vor allem als Sauger bewertet, der nebenbei wischt, ein Saugwischer vor allem als Wischer, der nebenbei saugt. Wer das Wischen für wichtiger hält als das Saugen, sollte die Ergebnisse des Saugwischer-Tests heranziehen, und umgekehrt. Die Einzelergebnisse stehen in beiden Fällen hinter der Bezahlschranke; von den Geräten dieser Seite stand keines in einem der beiden Tests.

Die Saugwischer wurden im Dezember 2024 und Januar 2025 eingekauft. Der Tineco S7 Stretch Ultra kam laut Pressemitteilung erst am 20. Februar 2025 auf den Markt, der roborock F25 GT Gen 2 trägt eine Konformitätserklärung vom März 2026. Beide konnten also gar nicht im Vergleich sein. Für den iFLOOR 5 Breeze Complete, der spätestens im Juli 2024 zu kaufen war, gilt das nicht; er wurde schlicht nicht ausgewählt.

Garantie, Ersatzteile und die Frage nach der passenden Anleitung

Tineco gibt zwei Jahre, aber nur für Käufe bei autorisierten Händlern von Tineco, nur für den Originalbesitzer und ohne die nachlassende Laufzeit des Akkus durch Alterung. Verschleißteile wie Behälter, Riemen, Filter, Bürste und Netzkabel sind ausgenommen. Ob Amazon als Verkäufer zu den autorisierten Händlern zählt, steht in der Anleitung nicht; die gesetzliche Gewährleistung gegenüber Amazon gilt unabhängig davon.

roborock widerspricht sich beim F25 GT Gen 2 selbst. Die Produktseite verspricht zwei Jahre Garantie für alle neuen Geräte, die Anleitung schreibt, die Garantiezeit hänge von den Gesetzen des Landes ab und liege in der Verantwortung des Verkäufers. Dazu kommt, dass keine Herstellerseite eine Anleitung für den GT Gen 2 selbst verlinkt: die deutsche verweist auf den F25 RT Gen 2, die amerikanische auf den F25 Ultra.

Bei den Ersatzteilen liegt Tineco für den S7 Stretch Ultra vorn: Ersatzwalze und Filter gibt es im Shop ausdrücklich für dieses Modell, und je eines liegt bei. Für den iFLOOR 5 waren im deutschen Shop keine Teile zu finden; der Shop führt das Gerät nicht mehr. roborock bietet einen Filter für die F25-Serie an, eine Walze ausdrücklich für den GT Gen 2 war nicht auffindbar, obwohl die Anleitung einen Wechsel alle drei Monate verlangt.

Bei den Konformitätserklärungen fällt auf, dass keine der drei für Wischsauger die Normen zur Cybersicherheit nennt. Die Erklärung von roborock nennt gar keine Funkanlagenrichtlinie, die des iFLOOR 5 ebenfalls nicht, die des S7 Stretch nennt sie, aber ohne EN 18031, und sie führt das Modell ohne den Zusatz Ultra. Der dreame L40 Ultra A hat als einziges Gerät dieser Seite eine Erklärung mit EN 18031. Wie lange Staubsauger überhaupt halten, steht in der Seite zur Lebensdauer von Staubsaugern.

Für generalüberholte Geräte gelten bei beiden Herstellern kürzere Fristen. roborock gibt laut Produktseite für zertifizierte generalüberholte Geräte ein Jahr Garantie, Tineco ebenfalls ein Jahr. Wer über Amazon ein Gerät aus zweiter Hand oder eine Retoure kauft, sollte also genau lesen, wer verkauft und welche Garantie dann gilt; bei der schwarzen Ausführung des dreame L40 Ultra A lag die Kaufbox am Prüftag bei einem Marktplatzhändler.

Beides zusammen: wann Roboter und Wischsauger sich ergänzen

Wer die Gabelungen unterschiedlich beantwortet, landet bei beiden Geräten, und das ist keine Verschwendung. Der Roboter hält täglich Staub und Krümel in Schach und wischt leicht feucht nach, der Wischsauger übernimmt einmal pro Woche die Küche und das Bad und alles, was verschüttet wurde. Die Tests der Stiftung legen diese Arbeitsteilung nahe: Beide Bauarten haben Schwächen beim Wischen, aber an verschiedenen Stellen.

Eine sparsame Variante ist ein günstiger Saugroboter ohne Moppwäsche plus ein Wischsauger. Der Roboter saugt täglich, der Wischsauger wischt bei Bedarf, und keine Station muss Schmutzwasser aufbewahren. Welche günstigen Roboter dafür in Frage kommen, zeigt der Vergleich der günstigen Saugroboter; ein reiner Sauger wie der eufy C10 verzichtet ganz auf das Wischen und ist dafür der flachste im Feld.

Wer nur ein Gerät will, entscheidet an der ersten Gabelung. Soll jemand anderes als man selbst wischen, gibt es keine Alternative zum Roboter. Soll der Boden nach dem Wischen wirklich sauber sein, auch von eingetrockneten Flecken, ist der Wischsauger das bessere Werkzeug, mit allen Einschränkungen, die die Stiftung Warentest für beide Bauarten nennt. Wer Familie und viel Betrieb im Haus hat, findet ergänzend den Vergleich der Staubsauger für Familien.

Die Rechnung für beide Geräte fällt beim Platz aus, nicht beim Geld allein. Ein Roboter mit Station braucht eine Ecke mit freiem Platz davor, ein Wischsauger mit Dock eine zweite. In einer Wohnung mit Abstellkammer ist das kein Problem, in einer kleinen Wohnung kann es das entscheidende Argument sein, sich auf ein Gerät zu beschränken. Dann gilt wieder die erste Gabelung.

Welche Antwort zu Ihrem Boden passt

Der Assistent stellt die vier Gabelungen als Fragen und nennt das Gerät, das nach den Unterlagen der Hersteller zu der Kombination passt.

Vier Fragen zur passenden Bauart

Die Zuordnung beruht auf den Angeboten und Unterlagen der fünf Geräte am 7. Oktober 2026. Sie sagt nichts darüber, wie gründlich ein Gerät auf dem eigenen Boden wischt.

1. Wer soll wischen?
2. Liegen Teppiche zwischen den Hartböden?
3. Welcher Schmutz überwiegt?
4. Soll das Gerät zwischen Etagen wechseln?

Ergebnis

roborock QV 35A

Hebt die Mopps auf Teppich um 10 Millimeter an und wäscht sie in der Station. Die Trocknung erfolgt mit kalter Luft.

Alle Wege dieses Assistenten im Klartext
  1. Wenn Wer wischt: Das Gerät, nach Zeitplan und Teppiche: Ja, dann roborock QV 35A. Hebt die Mopps auf Teppich um 10 Millimeter an und wäscht sie in der Station. Die Trocknung erfolgt mit kalter Luft.
  2. Wenn Wer wischt: Das Gerät, nach Zeitplan, dann dreame L40 Ultra A. Komplettstation mit Absaugen, Moppwäsche und Trocknung, ausfahrende Pads für Kanten, keine Kamera. Eine Waschtemperatur nennt dreame nicht.
  3. Wenn Wer wischt: Ich, von Hand geführt und Etagen: Ja, dann Tineco iFLOOR 5 Breeze Complete. Leicht und ohne Dock, reinigt sich auf der Ablage. Kein Teppichboden, Wasser unter 60 °C.
  4. Wenn Wer wischt: Ich, von Hand geführt und Schmutz: Verschüttetes und eingetrocknete Flecken, dann Tineco Floor ONE S7 Stretch Ultra. Wischsauger mit Dock, Heißlufttrocknung und Ersatzteilen im Shop. Laut Anleitung nur für Böden ohne Teppichboden.
  5. Wenn Wer wischt: Ich, von Hand geführt, dann roborock F25 GT Gen 2 oder Tineco S7 Stretch Ultra. Beide liegen flach und trocknen im Dock mit Heißluft. Der Tineco ist besser dokumentiert, der roborock liegt einen halben Zentimeter flacher.
  6. In jedem anderen Fall: Keine eindeutige Zuordnung. Für diese Kombination nennen die Unterlagen kein klares Gerät. Die Tabelle oben und die Einzelprofile helfen beim Abwägen.

Zuordnung aus den Angeboten und Unterlagen der fünf Geräte, abgerufen am 07.10.2026.

Eine Antwort fehlt im Assistenten: die nach Teppichboden in der ganzen Wohnung. Für sie gibt es in diesem Feld keinen Wischsauger, weil beide Tineco-Anleitungen Teppichboden ausschließen und roborock für den F25 keine Bodenliste nennt. Wer Teppichboden hat und trotzdem Fliesen in Küche und Bad wischen will, nimmt den Roboter für die Wohnung und wischt die Fliesen von Hand.

Die Reihenfolge der Regeln folgt der Wichtigkeit der Gabelungen. Wer das Wischen abgeben will, landet immer bei einem Roboter, und nur die Teppiche entscheiden, bei welchem. Wer selbst wischt, landet bei einem Wischsauger, und dann entscheiden Etagen und Schmutzart. Die letzte Regel nennt zwei Geräte, weil der roborock F25 GT Gen 2 und der Tineco S7 Stretch Ultra sich in der Ausstattung kaum unterscheiden; was sie trennt, ist die Dokumentation, und die spricht für Tineco.

Die fünf Geräte im Einzelnen

Nr. 1Unsere Empfehlung, Antwort auf die dritte Gabelung

Tineco Floor ONE S7 Stretch Ultra

4,3von 5 bei 3.844 Rezensionen, Stand 07.10.2026Preislage: im Mittelfeld
Tineco Floor ONE S7 Stretch Ultra Wischsauger in seinem Dock

Tineco Floor ONE S7 Stretch Ultra, kabelloser Nass-Trockensauger mit Dock, 180 Grad flach, FlashDry-Trocknung mit 85 °C Heißluft, DualBlock gegen Haare

Gabelung: dritte Gabelung: feuchter und eingetrockneter Schmutz

Was das Angebot sagt: Das Angebot nennt eine Selbstreinigung mit erhitztem Frischwasser und eine Trocknung mit 85 °C heißer Luft, bis zu 50 Minuten Laufzeit, eine flache Lage auf 180 Grad mit 13 Zentimetern Höhe, beidseitige Kantenreinigung und ein Schabersystem gegen Haare. Die Datenfelder melden 230 Watt, 25,2 Volt, 78 Dezibel, 4,5 Kilogramm und als Hersteller „S7 Stretch Ultra“.

Was die Unterlagen sagen: Die Anleitung am Angebot nennt keine Temperatur, aber eine Leistung des Docks von 620 Watt beim Trocknen und 35 Watt beim Laden. Die Laufzeit gibt sie mit 40 bis 50 Minuten an, ermittelt im Tineco-Labor, ohne Modus. Die Selbstreinigung startet nur, wenn der Akku über 25 Prozent geladen und der Frischwassertank über 40 Prozent gefüllt ist.

Einordnung: Der S7 Stretch Ultra ist im Feld der Wischsauger, über den man vor dem Kauf am meisten nachlesen kann. Die Anleitung hängt am Angebot und sagt klar, was nicht geht: kein Teppichboden, kein Wasser über 60 °C, keine fremden Reinigungsmittel. Das Dock trocknet mit warmer Luft und nennt seine Leistung, Ersatzwalze und Filter gibt es im Shop. Die Schwächen liegen in der Werbung, nicht im Gerät: eine Temperatur ohne Bedingung und eine Shop-FAQ, die beim Teppich der Anleitung widerspricht.

Vor dem Kauf zu klären: Ob Amazon als autorisierter Händler im Sinne der Garantie gilt; ob die Teppiche der Wohnung als Teppichboden zählen; wo das Dock mit Steckdose stehen kann.

Spricht dafürAnleitung am Angebot mit klaren Grenzen: kein Teppichboden, Wasser unter 60 °C, nur eigene Reinigungslösung. Ersatzwalze und Filter im Herstellershop, Leistungsaufnahme des Docks in der Anleitung beziffert.
Spricht dagegenFür die 85 °C nennt Tineco keine Bedingung, die Anleitung gar keine Temperatur. Die Shop-FAQ widerspricht der Anleitung beim Teppich, und die Konformitätserklärung nennt das Modell ohne „Ultra“.
BauartWischsauger
Wasser und ReinigungsmittelLeitungswasser, nur unter 60 °C; „VERWENDEN SIE KEIN HEISSES WASSER“. Nur die für das Gerät vorgesehene Tineco-Reinigungslösung, eine Deckelfüllung je vollem Tank; keine sauren oder alkalischen Lösungen.
Dock oder StationDock zum Trocknen und Laden, 220 bis 240 Volt, 35 Watt beim Laden, 620 Watt beim Trocknen; Selbstreinigung laut Pressemitteilung in zwei Minuten, Trocknung laut Shop fünf Minuten.
Akku25,2 Volt und 3.900 Milliamperestunden laut Anleitung; einen Austausch durch den Nutzer beschreibt die Anleitung nicht, einen Ersatzakku im Shop gab es nicht.
Ersatzteile und WartungErsatzwalze und Filter im Tineco-Shop ausdrücklich für den S7 Stretch Ultra; je eine Walze und ein Filter liegen bei. Bürstenrolle laut Anleitung alle sechs Monate tauschen.
Gelieferte AusführungSchwarz; Verkauf und Versand durch Amazon.
Passt fürFür Küchen, Flure und Bäder mit Fliesen, Vinyl oder versiegeltem Holz, in denen Flecken, verschüttete Getränke und Krümel in einem Durchgang verschwinden sollen.
Passt nicht fürFür Wohnungen mit Teppichboden und für alle, die nicht selbst schieben wollen.
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
FirmierungImpressum: TINECO Intelligent Germany GmbH. Hersteller laut Konformitätserklärung und Angebot ist die Tineco Intelligent Technology Co., Ltd. in Suzhou; als EU-Bevollmächtigten nennen Erklärung und Angebot eine „Tineco Intelligent Europe GmbH“ unter derselben Adresse wie die Gesellschaft im Impressum
SitzEuropadamm 4, 41460 Neuss; der Hersteller sitzt in Suzhou
Gegründet1998 laut Impressum und Pressemitteilung
SupportLaut Impressum 00800 7262 2622 für Deutschland und Österreich, laut Fußzeile 0800 8262262 für Deutschland; support.de@tineco.com
ErreichbarkeitMontag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr
GarantieZwei Jahre laut Anleitung, nur für Käufe bei autorisierten Händlern von Tineco und nur für den Originalbesitzer; nicht gedeckt sind Verschleißteile wie Behälter, Riemen, Filter, Bürste und Netzkabel sowie die nachlassende Laufzeit des Akkus durch Alterung
Norm- und PrüfangabenKonformitätserklärung vom 19.11.2024 für den „Floor One S7 Stretch“ mit Funkanlagenrichtlinie, EN 60335-2-2, EN 60335-2-10, EN 300 328 und EN 301 489; EN 18031 ist nicht genannt, und die Erklärung nennt das Modell ohne den Zusatz Ultra
HerkunftChina laut Datenfeld des Angebots
Gewicht laut Hersteller4,5 Kilogramm laut Shop des Herstellers
Modell und MarkteinführungEuropaweit seit 20.02.2025 im Tineco-Store und bei Amazon laut Pressemitteilung

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Nr. 2Antwort auf die erste Gabelung

dreame L40 Ultra A

4,3von 5 bei 505 Rezensionen, Stand 07.10.2026Preislage: im Mittelfeld
dreame L40 Ultra A Saugroboter in Weiß mit Station

dreame L40 Ultra A, Saug- und Wischroboter mit Komplettstation, ausfahrbare Pads, TriCut-Bürste, Lasernavigation, Ausführung Weiß

Gabelung: erste Gabelung: das Gerät soll wischen

Was das Angebot sagt: Das Angebot nennt 24.000 Pa in fünf Stufen, Pads, die bis zu 4 Zentimeter ausfahren, eine Anhebung um bis zu 10,5 Millimeter auf Teppich, eine Reinigungsplatte mit 20 Sprühdüsen und Schwellen bis 20 Millimeter. Eine Wassertemperatur steht nicht dabei.

Was die Unterlagen sagen: Die Produktseite nennt einen 3,2-Liter-Beutel für bis zu 100 Tage und 230 Minuten Laufzeit, gemessen im Saugmodus auf leiser Stufe. Die Anleitung warnt vor Verbrühungen am Wasserauslass und nennt für die Station 700 Watt beim Entleeren und 40 Watt beim Reinigen, Laden und Trocknen.

Einordnung: Der L40 Ultra A ist die Antwort für alle, die das Wischen abgeben wollen. Seine Station macht alles, was eine Komplettstation tun soll, seine Pads fahren an Kanten aus, und eine Kamera hat er nicht. Was er nicht kann, ist das, was kein Wischroboter gut kann: eingetrocknete Flecken lösen. Und was seine Unterlagen nicht sagen, ist die Temperatur, mit der die Station wäscht, obwohl die Anleitung vor Verbrühungen warnt.

Vor dem Kauf zu klären: Wo die Station mit freiem Platz davor stehen kann; welche Teppiche als Zone markiert werden; wie oft der Schmutzwasserbehälter geleert werden muss.

Spricht dafürWischt nach Zeitplan ohne eigenes Zutun, und die Station übernimmt Absaugen, Moppwäsche und Trocknung. Pads fahren an Kanten aus und heben sich auf Teppich, eine Kamera hat das Gerät nicht.
Spricht dagegenWie heiß die Station wäscht, nennt keine Unterlage, obwohl die Anleitung vor Verbrühungen warnt. Garantieangaben widersprechen sich, und die Station braucht deutlich mehr Platz als ein Wischsauger.
BauartWischroboter mit Komplettstation
Wasser und ReinigungsmittelSauberes Wasser, kein heißes Wasser in den Frischwasserbehälter; nur die offiziell zugelassene Reinigungsflüssigkeit, kein Alkohol und kein Desinfektionsmittel.
Dock oder StationAbsaugen in einen 3,2-Liter-Beutel, Moppwäsche über 20 Sprühdüsen, Trocknung, Nachfüllen; Tanks 4,5 und 4,0 Liter.
Akku5.200 Milliamperestunden laut Produktseite, 4,8 Amperestunden laut Anleitung.
Ersatzteile und WartungWechselintervalle laut Anleitung: Hauptbürste 6 bis 12 Monate, Filter und Seitenbürste 3 bis 6, Beutel 2 bis 4, Pads 1 bis 3 Monate.
Gelieferte AusführungWeiß; Verkäufer DREAME Direct. Die schwarze Ausführung lag am Prüftag bei einem Marktplatzhändler und deutlich höher im Preis.
Passt fürFür Haushalte, in denen täglich gewischt werden soll, ohne dass jemand dafür Zeit aufwendet, und für Wohnungen mit Teppichen zwischen Hartböden.
Passt nicht fürFür Treppenhäuser und mehrere Etagen ohne zweiten Roboter und für Flecken, die sofort weg sollen.
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
FirmierungImpressum von dreametech.com: DREAME INTERNATIONAL (HONGKONG) LIMITED. Hersteller laut Konformitätserklärung ist die Dreame Trading (Tianjin) Co., Ltd.; als verantwortliche Person in der EU nennt das Angebot die Accessory Line Srl
SitzHongkong laut Impressum, Tianjin beim Hersteller; Bevollmächtigte in der EU ist die Dreame Technology Netherlands B.V. in Hoofddorp
GegründetDezember 2017 laut der Über-uns-Seite von dreame
SupportKostenlose Nummer +49 800 000 1747 und aftersales@dreame.tech
ErreichbarkeitMontag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr
GarantieUneinheitlich: Die After-Sales-Richtlinie nennt zwei Jahre ab Kauf, auch für den Akku, die Bedingungen der Garantieverlängerung eine „allgemeine einjährige Garantie“; Verschleißteile sind ausgenommen
Norm- und PrüfangabenEU-Konformitätserklärung vom 07.08.2026 für den Typ RTD31TE, mit EN 18031-1 und EN 18031-2, EN 60335-2-2 und EN 50564; Laser der Klasse 1
HerkunftChina laut Konformitätserklärung
Gewicht laut HerstellerRoboter 3,91 Kilogramm, Station 8,62 Kilogramm laut Produktseite
Modell und MarkteinführungTyp RTD31TE; die Produktseite im deutschen Shop ist seit 11.05.2026 online

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Nr. 3Antwort auf die zweite Gabelung

roborock QV 35A

4,4von 5 bei 4.112 Rezensionen, Stand 07.10.2026Preislage: im Mittelfeld
roborock QV 35A Saugroboter mit Dockingstation

roborock QV 35A Set, Saug- und Wischroboter mit Multifunktions-Dockingstation, zwei rotierende Mopps mit Anhebung, PreciSense-LiDAR

Gabelung: zweite Gabelung: Teppiche zwischen Hartböden

Was das Angebot sagt: Das Angebot nennt 8.000 Pa, zwei rotierende Mopps mit 200 Umdrehungen pro Minute, 30 Wasserstufen, eine Anhebung um 10 Millimeter auf Teppich und eine Station, die wäscht, trocknet, absaugt und nachfüllt. Laut Vergleichstabelle im Angebot gibt es weder heißes Wasser noch heiße Luft.

Was die Unterlagen sagen: Die Produktseite nennt eine Trocknung mit kalter Luft und einen Staubbeutel für sieben Wochen. Die Anleitung führt den Roboter als Typ RRE0PEE mit 14,4 Volt und 5.200 Milliamperestunden, dieselbe Typnummer wie beim Qrevo S Pro, und nennt Wechselintervalle für Bürsten, Filter und Tücher.

Einordnung: Der QV 35A ist der Roboter für Wohnungen mit Läufern und Teppichen. Er hebt die Mopps an, die Station wäscht sie, und er liegt in einer niedrigeren Preislage als die Geräte mit Komplettstation. Dafür trocknet er kalt, nennt keine Laufzeit, und seine Bewertungen teilt er mit dem teureren Qrevo S Pro, dessen Roboter laut Anleitung dieselbe Typnummer trägt.

Vor dem Kauf zu klären: Ob die kalte Trocknung in einer warmen, feuchten Wohnung reicht; welche Garantie roborock über die gesetzliche Gewährleistung hinaus zusagt; wie groß der Staubbeutel ist.

Spricht dafürStation mit Moppwäsche in einer niedrigeren Preislage als die Komplettstationen der Oberklasse. Mopps heben sich auf Teppich um 10 Millimeter, Absaugstation und Nachfüllen inklusive.
Spricht dagegenTrocknet nur mit kalter Luft, und eine Laufzeit nennt der Hersteller nicht. Die Bewertungen teilen sich zwei Geräte, und die Saugkraftangabe hat keine Bedingung.
BauartWischroboter mit Moppwäsche
Wasser und ReinigungsmittelLeitungswasser, nur kaltes Wasser; nur von roborock empfohlene Reinigungslösung, kein Desinfektionsmittel.
Dock oder StationStation EWFD36HRR mit Absaugen, Moppwäsche, kalter Trocknung und Wasserbefüllung; 3 Ampere beim Absaugen.
Akku14,4 Volt und 5.200 Milliamperestunden laut Anleitung; eine Laufzeit nennt roborock nicht.
Ersatzteile und WartungHauptbürste im roborock-Shop ausdrücklich für den QV 35A; Hauptbürste alle 6 bis 12 Monate, Wischtücher alle 1 bis 3 Monate laut Anleitung.
Gelieferte AusführungSet; die Elternnummer teilt sich der QV 35A mit dem Qrevo S Pro, die Bewertungen schließen beide ein.
Passt fürFür Wohnungen mit Läufern und Teppichen zwischen Hartböden, in denen ein Roboter regelmäßig feucht nachwischen soll.
Passt nicht fürFür eingetrocknete Flecken und für alle, die eine warme Trocknung der Mopps erwarten.
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
FirmierungRoborock Germany GmbH laut Impressum, Amtsgericht Düsseldorf HRB 91419. Hersteller laut Anleitung ist die Beijing Roborock Technology Co., Ltd.
SitzPeter-Müller-Straße 16/16a in Düsseldorf; der Hersteller sitzt in Peking
GegründetJuli 2014 laut der Über-uns-Seite von roborock
SupportTelefon +49 211 869-42937 und support-de@roborock-eu.com
ErreichbarkeitMontag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr
GarantieAuf der Produktseite des F25 GT Gen 2 schreibt roborock, alle neuen Roborock-Geräte hätten eine zweijährige Garantie; Garantiebedingungen und eine eigene Regel für den Akku waren nicht auffindbar
Norm- und PrüfangabenFunkanlagenrichtlinie 2014/53/EU laut Anleitung
HerkunftChina laut Datenfeld des Angebots
Gewicht laut HerstellerDie Produktseite nennt 11,6 Kilogramm mit 0,3 Kilogramm Toleranz als „Robotergewicht“, was nur mit Station plausibel ist
Modell und MarkteinführungRoboter vom Typ RRE0PEE, Station EWFD36HRR; laut Notebookcheck seit 05.04.2025 bei Amazon erhältlich

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Nr. 4Flachste Liegehöhe im Feld

roborock F25 GT Gen 2

4,2von 5 bei 1.967 Rezensionen, Stand 07.10.2026Preislage: am oberen Rand des Felds
roborock F25 GT Gen 2 Nass-Trockensauger in seinem Dock

roborock F25 GT Gen 2, kabelloser Nass-Trockensauger mit Dock, 180 Grad flach, Selbstreinigung und Trocknung mit 90 °C laut Angebot

Gabelung: Nebenweg zur dritten Gabelung: unter Möbel wischen

Was das Angebot sagt: Das Angebot nennt 20.000 Pa, eine Moppdrehzahl von 450 Umdrehungen pro Minute, eine Selbstreinigung mit 90 °C und eine Trocknung mit 90 °C heißer Luft, eine flache Lage auf 180 Grad und Kantenreinigung. Die Datenfelder melden 120 Volt, 35 Minuten, „Kapazität 870 Milligramm“ und „Max. Saugleistung 80 Zoll“.

Was die Unterlagen sagen: Die Produktseite schreibt in einer Fußnote, die Temperatur der Selbstreinigung beziehe sich auf die Heißluft, die über das Wasser geblasen wird, nicht auf die Temperatur des Wassers selbst; im Fließtext steht „90 °C heißem Dampf“. Die verlinkte Anleitung gehört zum F25 RT Gen 2 und nennt 21,6 Volt und 2.500 Milliamperestunden, die Produktseite 4.000. Laufzeit laut Fußnote 38 Minuten im Eco-Modus mit vollem Akku, liegend 12,5 Zentimeter hoch.

Einordnung: Der F25 GT Gen 2 ist der flachste Wischsauger im Feld und der mit den widersprüchlichsten Unterlagen. Seine Fußnote zur Temperatur ist ehrlicher als die Werbung von Tineco, aber für das Gerät selbst gibt es keine eigene Anleitung, die Akkuangaben gehen auseinander, und eine Ersatzwalze war nicht auffindbar. Amazon weist zudem auf ein neueres Modell hin. Wer ihn kauft, kauft ein gutes Datenblatt mit Lücken dahinter.

Vor dem Kauf zu klären: Welche Anleitung gilt; ob es eine Ersatzwalze für genau dieses Modell gibt; ob das Angebot noch das aktuelle Modell ist oder bereits der F25 Ultra.

Spricht dafürLiegt mit 12,5 Zentimetern am flachsten und erklärt in einer Fußnote, wo die 90 °C gemessen sind. Rolle mit hoher Drehzahl, Dock mit Heißlufttrocknung, Lautstärke je Modus auf der US-Seite genannt.
Spricht dagegenKeine eigene Anleitung, Akkuangaben widersprechen sich, und Amazon verweist auf ein neueres Modell. Eine Ersatzwalze für genau dieses Gerät war nicht auffindbar, die Garantie verweist an den Verkäufer.
BauartWischsauger
Wasser und ReinigungsmittelLeitungswasser; kein heißes Wasser, um eine Verformung des Frischwassertanks zu vermeiden. Nur von roborock empfohlene Reinigungslösung, kein Desinfektionsmittel, ein Viertel Flaschenkappe.
Dock oder StationDock MDS42HRR, 220 bis 240 Volt, 0,35 Ampere beim Laden und 3 Ampere beim Trocknen; eine Wattzahl und die Dauer der Selbstreinigung nennt roborock nicht. Tanks 870 und 720 Milliliter laut Fragen auf der US-Seite.
Akku21,6 Volt und 2.500 Milliamperestunden laut Anleitung, 4.000 laut Produktseite; Tausch nur durch qualifizierte Personen.
Ersatzteile und WartungFilter für die F25-Serie im roborock-Shop; eine Ersatzwalze ausdrücklich für den GT Gen 2 war nicht auffindbar. Rolle laut Anleitung alle drei Monate tauschen.
Gelieferte AusführungVerkauf durch Amazon oder Roborock Official EU; die Adresse des Angebots nennt nur „F25“, die GTIN passt zu keiner EAN des deutschen Shops.
Passt fürFür Wohnungen mit vielen niedrigen Möbeln, unter die ein flach liegender Wischsauger gelangen soll.
Passt nicht fürFür alle, die vor dem Kauf eine passende Anleitung und Ersatzteile sicher haben wollen.
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
FirmierungRoborock Germany GmbH laut Impressum, HRB 91419. Hersteller laut Anleitung und Konformitätserklärung ist die Shenzhen Roborock Innovation Technology Co., Ltd.; das Angebot nennt als Hersteller die Beijing Roborock Technology Co., Ltd. und als verantwortliche Person die Roborock Germany GmbH mit Platzhaltern statt Telefonnummer
SitzPeter-Müller-Straße 16/16a, 40468 Düsseldorf; der Hersteller sitzt laut Erklärung in Shenzhen
GegründetJuli 2014 laut der Über-uns-Seite von roborock
SupportTelefon +49 211 869-42937 und support-de@roborock-eu.com
ErreichbarkeitMontag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr
GarantieWidersprüchlich: Die Produktseite nennt zwei Jahre für alle neuen Geräte, die Anleitung schreibt, die Garantiezeit hänge von den Gesetzen des Landes ab und liege in der Verantwortung des Verkäufers; eine eigene Regel für den Akku war nicht auffindbar
Norm- und PrüfangabenKonformitätserklärung vom 04.03.2026 für die Typen WD5M21A, WD5M20A und WD5M19A, mit EN 60335-2-2, EN 60335-2-10 und EN 50564 sowie der Ökodesign-Verordnung 2023/826; eine Funkanlagenrichtlinie und EN 18031 nennt sie nicht
HerkunftNicht auffindbar
Gewicht laut HerstellerEin Gerätegewicht nennt roborock nicht, nur ein Bruttogewicht von 8,2 Kilogramm; das Datenfeld nennt 3,99 Kilogramm
Modell und MarkteinführungKonformitätserklärung vom 04.03.2026; im deutschen Shop seit Juni 2026. Amazon weist auf ein neueres Modell hin, den F25 Ultra

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Nr. 5Antwort auf die vierte Gabelung

Tineco iFLOOR 5 Breeze Complete

4,3von 5 bei 9.943 Rezensionen, Stand 07.10.2026Preislage: am unteren Rand des Felds
Tineco iFLOOR 5 Breeze Complete Nass-Trockensauger in Blau

Tineco iFLOOR 5 Breeze Complete, kabelloser Nass-Trockensauger mit Selbstreinigung auf der Ablage, 0,8 Liter Frischwasser

Gabelung: vierte Gabelung: leicht, ohne Dock, wenig Platz

Was das Angebot sagt: Das Angebot nennt bis zu 35 Minuten, 0,8 Liter Frisch- und 0,72 Liter Schmutzwasser, 190 Quadratmeter am Stück, Kantenreinigung unter 0,5 Zentimetern und ein Gewicht von 4,5 Kilogramm, leicht genug, um es die Treppe hinauf und hinunter zu tragen. Das Datenfeld „Besondere Merkmale“ nennt 30 Minuten, die Spannung 21,6 Volt.

Was die Unterlagen sagen: Die Anleitung nennt etwa 35 Minuten aus dem Tineco-Labor ohne Modus, 25,2 Volt und 2.500 Milliamperestunden, etwa 0,8 und 0,7 Liter. Ein Dock gibt es nicht; die Selbstreinigung läuft auf der Ablage am Netzteil, ohne Heizung. Nach hinten soll das Gerät nicht über 142 Grad geneigt werden.

Einordnung: Der iFLOOR 5 Breeze Complete ist der einfachste Wischsauger im Feld, und das ist seine Stärke. Kein Dock, keine Heizung, keine App, dafür leicht, schnell zur Hand und am unteren Rand der Preislage. Er passt in Häuser mit Treppe und in kleine Wohnungen ohne Platz für ein Dock. Was fehlt, sind Ersatzteile im deutschen Shop und eine Flachlage für niedrige Möbel.

Vor dem Kauf zu klären: Ob es Ersatzwalzen für das Modell noch gibt; ob die Laufzeit von etwa 35 Minuten für die Fläche reicht; wo die Walze nach dem Einsatz trocknen kann.

Spricht dafürLeichtes Gerät ohne Dock, das sich zwischen Etagen tragen lässt, mit klaren Grenzen in der Anleitung. Am unteren Rand der Preislage, Verkauf durch Amazon.
Spricht dagegenKeine Heizung, keine Flachlage, und Ersatzteile waren im deutschen Shop nicht zu finden. Angebot und Anleitung widersprechen sich bei Spannung, Laufzeit und Tankvolumen.
BauartWischsauger
Wasser und ReinigungsmittelLeitungswasser bis zur Markierung, nur unter 60 °C; immer die Tineco-Reinigungslösung, keine sauren oder alkalischen Lösungen.
Dock oder StationKeine Station; Ablage mit Netzteil, 100 bis 240 Volt.
Akku25,2 Volt und 2.500 Milliamperestunden laut Anleitung, 21,6 Volt laut Angebot.
Ersatzteile und WartungIm deutschen Tineco-Shop keine Ersatzteile gefunden; Bürstenrolle laut Anleitung alle sechs Monate tauschen.
Gelieferte AusführungBlau; Verkauf und Versand durch Amazon. Die Elternnummer teilt sich das Gerät mit dem Floor One Stretch S6, die 9.943 Bewertungen schließen beide ein.
Passt fürFür kleinere Wohnungen und Häuser mit Treppe, in denen ein Wischsauger ohne Dock zwischen den Etagen wechseln soll.
Passt nicht fürFür alle, die unter flache Möbel wischen oder die Walze warm trocknen lassen wollen.
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
FirmierungImpressum: TINECO Intelligent Germany GmbH; Hersteller laut Angebot Tineco Intelligent Technology Co., Ltd. in Suzhou; EU-Bevollmächtigter laut Angebot „Tineco Intelligent Europe GmbH“ unter derselben Adresse
SitzEuropadamm 4, 41460 Neuss; Hersteller in Suzhou
Gegründet1998 laut Impressum
SupportLaut Impressum 00800 7262 2622 für Deutschland und Österreich; support.de@tineco.com
ErreichbarkeitMontag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr
GarantieZwei Jahre laut Anleitung, nur bei autorisierten Händlern, ohne Verschleißteile und ohne die Alterung des Akkus; das Angebot nennt „2 jahre herstellergarantie“
Norm- und PrüfangabenKonformitätserklärung vom 01.02.2024 für die iFloor-5-Serie mit EN 60335-2-2 und Normen zur elektromagnetischen Verträglichkeit; kein Funk, keine EN 18031
HerkunftChina laut Datenfeld des Angebots
Gewicht laut HerstellerBeim Hersteller nicht auffindbar, der deutsche Shop führt das Gerät nicht mehr; das Angebot nennt 4,5 Kilogramm
Modell und MarkteinführungKonformitätserklärung vom 01.02.2024; spätestens im Juli 2024 in Deutschland im Angebot laut Pressemitteilung

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Nach zwei Wochen: woran man merkt, ob die Wahl stimmt

Nach zwei Wochen mit einem Wischroboter zeigt sich, ob die Wohnung zu ihm passt. Fährt er ohne Hilfe durch, findet er seine Station, bleibt er nicht ständig an denselben Stellen hängen, dann stimmt die Wahl. Muss man vor jeder Fahrt eine Viertelstunde aufräumen und nach jeder Fahrt die Station leeren und spülen, ist er für diesen Haushalt mehr Arbeit als Hilfe. Die Anleitungen sagen beides ehrlich: Aufräumen und Pflege gehören dazu.

Nach zwei Wochen mit einem Wischsauger zeigt sich etwas anderes: ob man ihn benutzt. Ein Gerät, das im Dock steht und nach jedem Einsatz Walze und Schlauch spült, ist schnell zur Hand, wenn Saft verschüttet wurde. Ein Gerät, das man aus dem Schrank holen, füllen und danach reinigen muss, bleibt eher stehen. Die Selbstreinigung ist deshalb kein Komfortdetail, sondern der Grund, warum ein Wischsauger im Alltag überhaupt genutzt wird.

Bei beiden Bauarten lohnt nach zwei Wochen ein Blick auf die Teile, die nass werden. Riechen die Mopps des Roboters oder die Walze des Wischsaugers, trocknen sie nicht schnell genug, oder der Schmutzwasserbehälter wird zu selten geleert. dreame und mova raten, den Schmutzwasserbehälter nach der Reinigung zu reinigen, Tineco und roborock trocknen die Walze mit warmer Luft. Ein Gerät, das nach zwei Wochen riecht, wird nach zwei Monaten nicht mehr benutzt.

Die Auszeichnung dieser Seite trägt der Tineco Floor ONE S7 Stretch Ultra, weil er an seiner Gabelung am besten belegt ist: Anleitung am Angebot, klare Grenzen bei Boden und Wassertemperatur, Ersatzteile im Shop, Dock mit beziffertem Stromverbrauch. Kippen würde sie, wenn roborock für den F25 GT Gen 2 eine eigene Anleitung und eine Ersatzwalze anbietet; dann wäre der flachere der beiden der bessere. Und wer nach zwei Wochen merkt, dass er doch nicht schieben will, hat die erste Gabelung falsch beantwortet und findet die Roboter mit Komplettstation im Vergleich der Saugroboter mit Wischfunktion.

Stand der Angaben: 07.10.2026. Die fünf Angebote wurden an diesem Tag abgerufen, Anleitungen, Konformitätserklärungen und Produktseiten der Hersteller gelesen, dazu die frei zugänglichen Teile der Tests der Stiftung Warentest zu Saugrobotern und Saugwischern. Bewertungen und Verkäufer ändern sich laufend; maßgeblich ist das Angebot beim Aufruf. Redaktion: Lena Moritz. Die Kauflinks sind Werbelinks, am Preis ändert sich für Käufer nichts. Weitere Geräte für den Haushalt stehen im Bereich Wohnen und Haushalt.
Lena Moritz

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Lena Moritz

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Datenbasiert · kein Hands-on-Test. Wir kaufen die Geräte nicht selbst und bauen sie nicht auf. Stattdessen werten wir Herstellerangaben, technische Datenblätter, Verfügbarkeit und die Bewertungslage bei Händlern aus und ordnen sie ein. Wo eine Angabe vom Hersteller stammt, steht das dabei.

Wofür die Sterne stehen: Die angezeigten Sterne sind die Kundenbewertungen des jeweiligen Händlers, keine eigene Note. Wir geben zusätzlich die Zahl der Bewertungen an, weil vier Sterne aus 800 Stimmen belastbarer sind als fünf Sterne aus vier. Produkte ohne Bewertungen kennzeichnen wir als solche, statt sie mit null Sternen darzustellen.

Wie die Reihenfolge entsteht: Die Rangfolge folgt der Eignung für typische Anwendungsfälle, nicht allein dem Sternewert. Ein Gerät kann besser bewertet und trotzdem weiter unten stehen, wenn es für die meisten Leser überdimensioniert ist. Zu jedem Produkt steht deshalb, für wen es passt und für wen nicht.

Wovon wir leben: Die Produktlinks sind Affiliate-Links. Kauft jemand darüber, erhalten wir eine Provision — für dich ändert sich der Preis nicht. Die Auswahl und die Reihenfolge entstehen unabhängig davon; ausgeschlossen werden Produkte, die nicht bestellbar sind.

Bewertungsmethodik Redaktion Affiliate-Hinweis

Aktualisierung und Quellenanzeigen
Veröffentlicht
07.10.2026
Zuletzt aktualisiert
07.10.2026
Verfügbarkeit geprüft
07.10.2026

Datenbasis: Herstellerangaben und Produktdatenblätter, öffentlich einsehbare Händlerdaten zu Preis und Verfügbarkeit sowie die aggregierte Bewertungslage. Vor jeder Aktualisierung prüfen wir, ob die verlinkten Produkte noch bestellbar sind, und tauschen aus, was nicht mehr lieferbar ist.

Quellen dieser Einordnung

  1. 1. Stiftung Warentest: Akku-Saugwischer im Testtest.de

    Veröffentlicht am 19.06.2025 (Heft 7/2025), am 07.10.2026 im frei zugänglichen Teil gelesen: neun Geräte, drei gut, zwei mangelhaft, Schwächen bei angetrockneten Flecken, Akkulaufzeiten von wenigen Minuten bis zweieinhalb Stunden, Gewichtung der Prüfpunkte und Prüfgrundlagen. Keines der drei Wischsauger dieser Seite im Test.

  2. 2. Stiftung Warentest: Saugroboter im Testtest.de

    Veröffentlicht am 30.06.2026, am 07.10.2026 im frei zugänglichen Teil gelesen: Saug-Wisch-Roboter mit Schwächen beim Wischen, Gewichtung des Wischens bei Kombigeräten mit 15 Prozent.

  3. 3. Tineco: Bedienungsanleitung Floor ONE S7 Stretch Serie (PDF am Amazon-Angebot)m.media-amazon.com

    Am 07.10.2026 gelesen. Nur Böden ohne Teppichboden wie Vinyl, Fliesen, versiegeltes Holz; Wasser unter 60 °C; nur Tineco-Reinigungslösung; Dock mit 35 W beim Laden und 620 W beim Trocknen; Laufzeit 40 bis 50 Minuten aus dem Tineco-Labor; Garantie nur bei autorisierten Händlern.

  4. 4. roborock: F25 GT Gen 2, Produktseite mit Fußnotende.roborock.com

    Am 07.10.2026 abgerufen. Fußnote: Die Temperatur der Selbstreinigung bezieht sich auf die Heißluft, die über das Wasser geblasen wird, nicht auf die Wassertemperatur; zweijährige Garantie für neue Geräte; Akku 4.000 mAh laut Seite. Die verlinkte Anleitung gehört zum F25 RT Gen 2.

  5. 5. roborock: Benutzerhandbuch F25 RT Gen 2 (von der Seite des F25 GT Gen 2 verlinkt)gl-files.roborock.com

    Am 07.10.2026 gelesen. Akku 21,6 V/2.500 mAh, Tausch nur durch qualifizierte Personen, kein heißes Wasser im Frischwassertank, keine Desinfektionsmittel, Rolle alle drei Monate tauschen, Garantie in der Verantwortung des Verkäufers.

  6. 6. Tineco: Bedienungsanleitung iFLOOR 5 Breeze Serie (PDF am Amazon-Angebot)m.media-amazon.com

    Am 07.10.2026 gelesen. Laufzeit etwa 35 Minuten, Akku 25,2 V/2.500 mAh, Tanks etwa 0,8 und 0,7 Liter, Selbstreinigung auf der Ablage ohne Heizung, Neigung höchstens 142 Grad, keine Teppichböden, Wasser unter 60 °C.

Was zuletzt geändert wurde

  • 07.10.2026: Seite neu angelegt. Zwei Wischroboter mit Station und drei kabellose Wischsauger am Prüftag einzeln auf Kaufbox, Kennung und Variantenfamilie geprüft; Angebote gegen Anleitungen, Produktseiten und Konformitätserklärungen gehalten, die Tests der Stiftung Warentest zu beiden Bauarten eingeordnet, Herstellerangaben je Modell ergänzt, Produktbilder auf eigenem Speicher abgelegt.

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