Ein Saugroboter mit Wischfunktion wird heute über seine Station verkauft. Sie saugt den Roboter leer, wäscht die Mopps, trocknet sie und füllt Wasser nach, und je mehr davon heiß geschieht, desto größer steht die Zahl im Angebot. Diese Seite legt fünf Saug-Wisch-Roboter mit Komplettstation neben das, was ihre Hersteller in Produktseiten, Anleitungen und Konformitätserklärungen selbst schreiben: dreame L40 Ultra A, roborock Qrevo S Pro, MOVA P50 Pro Ultra, ECOVACS DEEBOT T90 PRO OMNI und NARWAL Freo X10 Pro. Geprüft wird, ob beide dasselbe sagen und was übrig bleibt, wenn nicht.
Fünfundsiebzig Grad, gemessen am Heizelement: der Widerspruch hinter der Moppwäsche
roborock verkauft den Qrevo S Pro mit einer „75°C Hochtemperatur-Selbstreinigung des Mopps“. Auf der eigenen Produktseite steht in einer Fußnote, die 75 °C würden am Ausgang des internen Heizelements gemessen und bezögen sich nicht auf die Temperatur des Mopps selbst. Zwei Unterlagen desselben Herstellers, zwei verschiedene Aussagen über dieselbe Zahl. Abgerufen am 7. Oktober 2026, zusammen mit den Angeboten, Anleitungen und Produktseiten der vier anderen Geräte.
Drei der fünf Angebote werben mit 75 Grad. Bei roborock und mova lässt sich nachlesen, wo diese Temperatur entsteht: am Auslass, bei mova ausdrücklich bei etwa 23 °C Raumtemperatur. Ecovacs schreibt „auf bis zu 75 °C erhitzt“ und lässt Messort und Bedingung offen. Narwal wirbt mit 40 bis 45 °C beim Waschen und 77 °C bei einer „hygienischen Pflege“; die Produktseite des Herstellers nennt nur eine Trocknung bei 45 °C. dreame nennt für den L40 Ultra A gar keine Temperatur, die Anleitung warnt aber vor Verbrühungen am Wasserauslass.
Kein Hersteller gibt an, wie warm das Wasser beim Mopp ankommt. Das ist keine Spitzfindigkeit. Wasser kühlt auf dem Weg vom Heizelement über Schläuche und Düsen zur Waschplatte ab, und ein Mopp, der gerade nass vom Boden kommt, kühlt es weiter. Wie viel, weiß nur der Hersteller, und keiner der fünf sagt es. Die Zahl im Angebot beschreibt also die Heizung der Station, nicht das, was am Wischtuch passiert.
Dieselbe Lücke zieht sich durch die übrigen Werbezahlen. Die Saugkraft in Pascal stammt bei allen fünf aus eigenen Labors oder steht ohne Fußnote da. Die Tage, die ein Staubbeutel reichen soll, sind bei allen fünf Höchstwerte ohne Angabe, wie oft und auf welcher Fläche gefahren wurde. Wer die bisherigen Saugroboter-Seiten im Bestand kennt, findet den reinen Saugroboter im Saugroboter-Vergleich der Staubsauger-Übersicht; hier geht es um die Geräte, die zusätzlich wischen und ihre Mopps selbst waschen.
Saugroboter mit Wischfunktion im Vergleich: fünf Angebote, fünf Herstellerunterlagen
Die Tabelle stellt neben die Werbeangabe zur Moppwäsche, wo der Hersteller selbst etwas dazu schreibt. Hervorgehoben sind die beiden Geräte, deren Hersteller eine Bedingung für seine Temperatur nennt. Die Saugkraft steht so, wie sie im Angebot steht; Beutelvolumen und Tage stammen vom Hersteller, die Bauhöhe aus den technischen Daten.
| Gerät | Moppwäsche laut Angebot | Wo steht die Zahl beim Hersteller | Saugkraft laut Angebot | Staubbeutel | Bauhöhe | Kamera und Mikrofon | Bewertung | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
roborock Qrevo S Pro | 75 °C | Fußnote der Produktseite: am Heizelement, nicht am Mopp | 18.500 Pa | bis 65 Tage, ohne Volumen | 96,5 mm | weder Kamera noch Mikrofon | 4,4 bei 4.112 | Zum Angebot |
MOVA P50 Pro Ultra | 75 ℃ in der Aufzählung, 5 °C im Titel | Produktseite: Auslauf bei etwa 23 °C Raumtemperatur | 19.000 Pa | 3,2 l, bis 75 Tage | 103,8 mm | zwei Kameras, Mikrofone, Sprachassistent | 4,1 bei 748 | Zum Angebot |
ECOVACS DEEBOT T90 PRO OMNI | Frischwasser bis 75 °C | Produktseite: bis 75 °C ohne Bedingung; Anleitung: keine Temperatur | 30.000 Pa, 16 l/s | bis 90 Tage, Behälter „2.5“ in ml | 95 mm | Kamera und Mikrofon | 4,2 bei 1.004 | Zum Angebot |
dreame L40 Ultra A | keine Temperatur | Produktseite: keine Temperatur; Anleitung: Warnung vor Verbrühung | 24.000 Pa | 3,2 l, bis 100 Tage | 97 mm | weder Kamera noch Mikrofon | 4,3 bei 505 | Zum Angebot |
NARWAL Freo X10 Pro | 40–45 °C, dazu 77 °C „hygienische Pflege“ | Produktseite: nur Trocknung 45 °C; EU-Seite: 104 °F | 11.000 Pa | 2,5 l, bis 120 Tage | 107,7 mm | keine Kamera, Sprachbefehl | 4,3 bei 1.042 | Zum Angebot |
Liest man die Spalte in der Mitte von oben nach unten, ergibt sich eine Rangfolge der Offenheit, nicht der Sauberkeit. roborock und mova sagen, wo ihre Temperatur entsteht. Ecovacs wiederholt die Werbezahl ohne Zusatz. Narwal nennt beim Hersteller eine andere Zahl als im Angebot. dreame nennt überhaupt keine, und das ausgerechnet bei dem Gerät, dessen Anleitung Verbrühungen erwähnt.
Am Prüftag lagen alle fünf in derselben Preislage, der Abstand zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot war kleiner als ein Drittel des Preises. Das ist ungewöhnlich eng für ein Feld, in dem die Saugkraft zwischen 11.000 und 30.000 Pa liegt, und es ist ein Hinweis darauf, dass die Pascal-Zahl über den Preis wenig sagt. Wie stark sich Saugroboter-Preise an Aktionstagen bewegen, zeigt die Seite mit den Saugroboter-Angeboten zu den Prime Days.
Heißes Wasser in der Station, kaltes Wasser in den Tank
Wer heißes Wasser in den Frischwassertank füllt, um der Station Arbeit abzunehmen, macht etwas falsch. Vier der fünf Anleitungen sagen es ausdrücklich. dreame und mova schreiben fast wortgleich, man solle kein heißes Wasser einfüllen, da sonst der Frischwasserbehälter verformt werden könne. Ecovacs warnt vor Verformungen. roborock verlangt Leitungswasser und „nur kaltes Wasser“. Narwals Anleitung enthält in der geprüften Fassung keinen solchen Satz.
Das Wasser wird also in der Station erhitzt, und dafür braucht sie Leistung. Ecovacs nennt sie: 2.250 Watt bei der Wischpad-Wäsche mit Heißwasser. mova nennt 1.160 Watt, bestimmt bei 25 °C Wassertemperatur. dreame, roborock und Narwal geben für eine Heizung keine Wattzahl an; die Anleitung von dreame nennt 700 Watt fürs Entleeren und 40 Watt für Reinigen, Laden und Trocknen, aber keinen Betriebszustand, in dem Wasser erhitzt wird.
Was daraus folgt, ist eine einfache Prüffrage an jedes Angebot. Nennt der Hersteller für die Heißwasserwäsche eine eigene Leistungsaufnahme, wird dort tatsächlich geheizt. Nennt er keine, bleibt offen, ob die Temperatur aus einem Heizelement, aus warmer Trockenluft oder aus der Werbeabteilung stammt. Bei Ecovacs und mova ist die Frage beantwortet, bei den übrigen dreien nicht.
Die Warnungen in den Anleitungen gehen in dieselbe Richtung. mova schreibt, man solle den Wasserauslass bei aktivierter Heißwasserreinigung nicht berühren, um Verbrühungen zu vermeiden. dreame schreibt dasselbe für die Basisstation im Betrieb. roborock warnt, die Trocknungsluftauslässe nicht zu berühren, um Verbrennungen zu vermeiden. Heiß ist es in diesen Stationen also; wie heiß, steht nur als Werbezahl am Auslass.
Wie viel Wasser die Station mitbringt, entscheidet, wie oft man nachfüllt. dreame nennt 4,5 Liter Frisch- und 4,0 Liter Schmutzwasser, mova 4 und 3,5 Liter, Ecovacs 4 und 2,2 Liter. roborock führt im Datenfeld des Angebots 2,7 Liter, ohne zu sagen, für welchen Tank. Für Narwal war in den geprüften Unterlagen kein Tankvolumen zu finden. Einen festen Wasseranschluss erwähnt keines der fünf Angebote; gefüllt und geleert wird laut Anleitungen von Hand.
Fünf Pascal-Zahlen und eine Fußnote, die etwas einschränkt
Die Saugkraft reicht im Feld von 11.000 Pa bei Narwal bis 30.000 Pa bei Ecovacs. dreame wirbt mit 24.000, mova mit 19.000, roborock mit 18.500. Woher die Zahlen kommen, sagen drei Hersteller in einer Fußnote: aus dem eigenen Labor. roborock fügt hinzu, der Wert könne je nach Land oder Region variieren, was für eine physikalische Größe eine bemerkenswerte Einschränkung ist. Ecovacs nennt zu den 30.000 Pa und den 16 Litern pro Sekunde keine Bedingung, Narwal zu den 11.000 Pa ebenfalls keine.
Die Stiftung Warentest hat am 30. Juni 2026 eine klare Haltung dazu veröffentlicht. Saugkräfte mit vielen Tausend Pascal seien Werbe-Anpreisungen, die man getrost ignorieren könne. Gemessen wird dort, was der Roboter vom Boden aufnimmt, nach der Norm DIN EN 62929 für die Reinigungsleistung von Saugrobotern. Keiner der fünf Hersteller nennt diese Norm in den geprüften Unterlagen.
Pascal beschreibt einen Unterdruck, gemessen an einer Stelle im Gerät; an welcher, sagen die fünf Hersteller nicht. Wie viel Staub aus einer Teppichfuge kommt, hängt außerdem von Bürste, Luftweg, Dichtung und Abstand zum Boden ab. Ein Gerät mit weniger Pascal kann deshalb mehr aufnehmen als eines mit mehr. Bei Bodenstaubsaugern mit Kabel ist das ähnlich; wie dort Leistung und Ergebnis zusammenhängen, ordnet die Übersicht aller Staubsauger-Vergleiche ein.
Für diesen Vergleich heißt das: Die Pascal-Spalte trägt keine Entscheidung. Sie zeigt nur, wie weit die Werbung auseinanderliegt, und sie zeigt, dass ausgerechnet der Hersteller mit der höchsten Zahl keine Bedingung dazuschreibt. Wer zwischen zwei Geräten schwankt, sollte die Saugkraft als letzte Größe heranziehen, nach Mopp, Höhe, Station und Unterlagen.
Neben den Pascal stehen Prozentzahlen, und auch die stammen fast alle aus eigenen Labors. dreame schreibt, der L40 Ultra A sauge 100 Prozent der großen Partikel auf und entferne 99 Prozent der Haare, laut Fußnote auf Grundlage interner Labordaten. Ecovacs verspricht 100 Prozent der großen Schmutzpartikel ohne Fußnote. Zwei Angebote berufen sich auf ein fremdes Prüfhaus: dreame lässt die Seitenbürste nach eigener Angabe vom TÜV SÜD zertifizieren, Narwal nennt sein doppeltes Anti-Tangle-System SGS-zertifiziert. Eine Prüfnummer nennt keines der beiden Angebote.
Gegen Haare in der Bürste werben alle fünf. dreame setzt auf die TriCut-Bürste, die Haare schneiden soll, mova auf die CleanChop-Bürste, roborock auf eine bogenförmige Seitenbürste und eine Hauptbürste aus Gummi, Narwal auf eine schwimmend gelagerte Rollenbürste, Ecovacs auf ein Anheben und Einziehen der Bürsten je nach Schmutz. Ob das bei langem Tierfell hält, was es verspricht, lässt sich aus den Unterlagen nicht beurteilen; außer den beiden Zertifikaten ohne Prüfnummer stammen alle Belege aus Herstellerlabors.
Staubbeutel für 65 bis 120 Tage: woher die Zahlen kommen
Jede Station saugt den Roboter nach der Fahrt in einen Beutel ab, und jeder Hersteller sagt, wie lange das reicht. roborock nennt bis zu 65 Tage, mova bis zu 75, Ecovacs bis zu 90, dreame bis zu 100, Narwal bis zu 120. Alle fünf Werte stehen unter einem Vorbehalt. mova schreibt, die 75 Tage beruhten auf Berechnungen aus Umgebungstests im internen Labor; dreame schreibt in der Fußnote zu den 100 Tagen, sie beruhten auf Daten aus dem internen Labor. Die übrigen geben ihre Werte als „bis zu“ an, ohne Wohnfläche, Bodenart oder Zahl der Fahrten zu nennen.
Die Werte als Liste
- roborock Qrevo S Pro: 65 Tage
- MOVA P50 Pro Ultra, 3,2 l: 75 Tage
- ECOVACS T90 PRO OMNI: 90 Tage
- dreame L40 Ultra A, 3,2 l: 100 Tage
- NARWAL Freo X10 Pro, 2,5 l: 120 Tage
Auffällig ist der Abstand zwischen dreame und mova. Beide nennen einen 3,2-Liter-Beutel, dreame rechnet daraus 100 Tage, mova 75. Für den Vorgänger L40 Ultra gab dreame selbst noch 75 Tage an. Narwal kommt mit 2,5 Litern auf 120 Tage und erklärt das mit einer Verdichtung des Schmutzes. Eine Messung, die diese Unterschiede erklären würde, veröffentlicht keiner der Hersteller.
Die Anleitungen sind vorsichtiger als die Produktseiten. dreame und mova empfehlen, den Beutel alle zwei bis vier Monate zu ersetzen, das sind 60 bis 120 Tage. Ecovacs führt in seiner Datentabelle die Zeile „Größe des Staubbehälters (ml)“ mit dem Wert 2.5, was weder für einen Beutel noch für einen Behälter stimmen kann. roborock nennt kein Volumen.
Wer Tiere hat, lange Haare im Haushalt oder einen Garten vor der Terrassentür, kommt mit den Höchstwerten nicht hin; wer allein in einer Wohnung mit Hartboden lebt, vielleicht schon. Für Allergiker zählt zudem, wie dicht Beutel und Station schließen. Was Filterklassen dabei leisten und was nicht, steht im Vergleich der Staubsauger für Allergiker; für Roboterstationen nennt keiner der fünf Hersteller eine Filterklasse nach Norm.
Rotierende Pads oder Wischwalze: zwei Bauarten im Feld
Vier der fünf Roboter wischen mit zwei runden oder dreieckigen Pads, die sich unter dem Gerät drehen. Der Ecovacs T90 PRO OMNI wischt mit einer Walze, die sich quer zur Fahrtrichtung dreht und während der Fahrt mit Frischwasser gespült wird. Ecovacs beschreibt das als System, bei dem kein Schmutzwasser wiederverwendet wird; ein Abstreifer nimmt das schmutzige Wasser sofort ab.
Die Walze hat einen Vorteil, den das Angebot nennt: Sie deckt eine breite Bahn ab und hinterlässt nach Herstellerangabe weniger Streifen. Wie breit sie ist, bleibt allerdings unklar. Das Angebot nennt 27 Zentimeter, eine andere Unterlage von Ecovacs 26. Für die Kante sitzt neben der Walze ein federnder Mopp mit 1,5 Zentimetern Reichweite, den Ecovacs TruEdge nennt.
Für die Pads der anderen vier nennen zwei Hersteller eine Drehzahl: roborock 200 Umdrehungen pro Minute, dreame in einer Fußnote 160, beides aus eigenen Daten. Narwal setzt auf dreieckige Pads in Reuleaux-Form, die in Ecken schwenken, und nennt 8 Newton Anpressdruck, als einziger Hersteller im Feld mit einer Kraftangabe. dreame lässt die Pads bis zu 4 Zentimeter ausfahren, mova lässt Seitenbürste und Mopp für Ecken und Fußleisten ausziehen.
Ob Walze oder Pad besser wischt, lässt sich aus den Unterlagen nicht ableiten. Die Stiftung Warentest gewichtet das Wischen bei Kombigeräten mit 15 Prozent und schreibt, viele Geräte hätten gerade dort Schwächen. Für die Wahl zwischen den Bauarten zählt eher, was im Haushalt anfällt: eingetrocknete Flecken in der Küche, Pfotenabdrücke im Flur oder vor allem Staub, den feuchtes Wischen bindet.
Teppich erkennen, Mopp anheben: 10 bis 12 Millimeter
Fährt ein Wischroboter auf einen Teppich, muss der nasse Mopp aus dem Weg. Drei Hersteller nennen dafür eine Zahl. roborock hebt um 10 Millimeter an, dreame um bis zu 10,5, Narwal um 12. Ecovacs beschreibt ein dreifaches Anheben, bei dem auf Teppich der Mopp hochgeht, nennt aber keine Höhe. mova geht einen anderen Weg: Die Mopps lassen sich abnehmen, und die App kann mittel- und hochflorige Teppiche ganz auslassen.
Ein Zentimeter klingt nach wenig, und für einen Hochflorteppich ist es das auch. Ein Teppich mit langem Flor drückt sich unter dem Roboter zusammen und richtet sich hinter ihm wieder auf; ob ein angehobener Mopp dabei feucht wird, hängt vom Teppich ab, nicht vom Roboter allein. Wer viele dicke Teppiche hat, prüft die Florhöhe mit dem Lineal, bevor er sich auf die Werbezahl verlässt.
Wie ein Roboter einen Teppich erkennt, erklärt nur eine der fünf Anleitungen genauer. Ecovacs schreibt, ein Ultraschallsensor sende Schallwellen aus, deren Energie der Teppich schlucke, und im eigenen Labor würden über 50 verschiedene Teppicharten getestet. Teppiche mit Fransen soll man laut Ecovacs vor der Fahrt umschlagen, und auf Langflor soll der Roboter gar nicht fahren: Ecovacs schreibt, man solle ihn nicht auf Teppichen mit Fasern über 10 Millimetern verwenden, sie zusammenlegen oder in der App als Sperrzone markieren. Das ist die einzige konkrete Florgrenze, die einer der fünf Hersteller nennt. Wie Saugroboter und Bodenstaubsauger mit Teppichen zurechtkommen, behandelt auch der Vergleich der Staubsauger für Teppich.
Parkett, Fliesen und der richtige Platz für die Station
Die deutlichste Aussage zu Holzböden steht nicht im Angebot, sondern in den Anleitungen von dreame und mova. Beide empfehlen, die Basisstation auf Fliesen- oder Marmorfußböden zu stellen, damit Wasserflecken Holzböden oder Teppiche nicht nässen. Die Station arbeitet mit Wasser, an der Waschplatte tropft es, und wer sie auf Parkett stellt, sollte eine Unterlage einplanen.
Für das Wischen selbst nennen die Hersteller vor allem Stufen. roborock wirbt mit 30 einstellbaren Wasserstufen „von empfindlichem Holz bis zu Fliesen“, mova mit 32 Stufen. Was davon für geöltes oder unversiegeltes Parkett taugt, schreibt keiner der fünf. Wie Holzböden auf Feuchtigkeit reagieren und welche Sauger sie schonen, steht im Vergleich der Staubsauger für Parkett.
Auf glatten Böden gibt es einen zweiten Hinweis, den nur Ecovacs nennt. Auf gewachsten oder polierten Böden und auf glatten Fliesen könne die Reibung zwischen Antriebsrädern und Boden geringer sein, und frisch gewachste Böden solle man erst nach dem Trocknen reinigen lassen. roborock wiederum rät, die Böden vor dem ersten Wischvorgang mindestens dreimal zu saugen, damit sich nicht zu viel Schmutz auf den Wischtüchern sammelt.
Fliesen, Vinyl und Laminat sind für alle fünf die einfachste Aufgabe. Wer überwiegend solche Böden hat und den Roboter vor allem als Ergänzung zum Handsauger sieht, findet bei den Staubsaugern für Hartboden die Geräte, die dort mit Kabel oder Akku arbeiten.
Welches Reinigungsmittel in den Tank darf
Alle vier Anleitungen, die sich dazu äußern, verlangen die Reinigungslösung des Herstellers. dreame und mova schreiben, in den Frischwasserbehälter dürfe nur sauberes Wasser und die offiziell zugelassene Reinigungsflüssigkeit, und nennen Alkohol und Desinfektionsmittel ausdrücklich als verboten. roborock begründet das Verbot von Desinfektionsmitteln mit Korrosion und Beschädigung. Ecovacs empfiehlt die eigene Lösung, um die Lebensdauer des Geräts zu verlängern.
Bemerkenswert ist, was die Anleitungen über die Menge sagen. roborock warnt, nicht zu viel Reinigungslösung hinzuzufügen, weil der Roboter sonst durch Schlupf nicht ordnungsgemäß funktioniere. Ecovacs warnt, zu viel Lösung könne beim Schließen des Deckels überlaufen, und lässt das automatische Nachfüllen abschalten, wenn man keine Lösung verwenden möchte. mova und Ecovacs dosieren über ein eigenes Fach in der Station.
Ob ein fremdes Mittel die Garantie kostet, sagen die Anleitungen nicht so direkt. dreame führt in der Fehlersuche den Hinweis, man solle keine anderen Flüssigkeiten als die zugelassene Reinigungsflüssigkeit einfüllen. Die Bedingungen der Garantieverlängerung von dreame nehmen Schäden aus, die durch Flüssigkeiten oder chemische Produkte hervorgerufen werden. Wer also aus Gewohnheit Bodenreiniger aus dem Supermarkt einfüllt, riskiert im Streitfall eine Diskussion, die er nur mit der Originallösung sicher vermeidet.
Wenn Station und Mopps riechen
Ein Wischroboter fährt Schmutzwasser in die Station zurück, und Schmutzwasser riecht nach ein paar warmen Tagen. Die Hersteller setzen dagegen auf Trocknung. roborock trocknet mit warmer Luft bei 45 °C, gemessen bei 25 °C Raumtemperatur, und lässt Dauer und Automatik in der App einstellen. mova nennt 45 °C, berechnet aus eigenen Labortests. Narwal nennt auf der deutschen Seite 45 °C, auf der europäischen 104 Grad Fahrenheit, umgerechnet 40 °C.
Gegen den Geruch hilft die Trocknung nur beim Mopp. Für den Schmutzwasserbehälter schreiben dreame und mova, man solle ihn nach der Reinigungsaufgabe reinigen, um Geruchsbildung zu vermeiden. Ecovacs baut einen Propeller mit 5.000 Umdrehungen pro Minute in den Behälter, der Rückstände zerteilen und Gerüche verhindern soll. Wer den Behälter nie ausspült, hat nach dieser Logik bei keinem der fünf Geräte eine geruchsfreie Station.
Kalk ist das zweite Thema, über das die Unterlagen wenig sagen. Nur mova nennt ein Kalkschutzmittel in der Station und einen Wechsel alle 18 bis 36 Monate. Ob destilliertes Wasser nötig ist oder schadet, schreibt keiner der fünf. roborock verlangt ausdrücklich Leitungswasser. Wer in einer Gegend mit hartem Wasser lebt, sollte den Hersteller fragen, bevor er die Station mit Entkalker behandelt, den keine der Anleitungen vorsieht.
Wenn der Roboter nicht mehr richtig wischt: was die Anleitungen raten
Die meisten Störungen beim Wischen liegen laut Anleitungen nicht am Roboter, sondern an der Station: an einer Dichtung, einem Filter, einem Stopfen. Die Tabelle stellt zusammen, welche Fehlerbilder die Hersteller beschreiben und was sie dagegen raten.
| Fehlerbild | Was die Anleitung rät | Wo es steht |
|---|---|---|
| Wasserstand an der Waschplatte stimmt nicht | Dichtung am Schmutzwasserbehälter prüfen, Behälter andrücken, Waschplattenfilter herausnehmen und den Abfluss reinigen, nur zugelassene Reinigungsflüssigkeit verwenden | dreame, mova |
| Wischpadhalter hängt schief oder bleibt angehoben | Halter abnehmen, Fremdkörper entfernen, Roboter neu starten, sonst Kundendienst | dreame, mova |
| Wascheinsatz steht voll Wasser und leert sich nicht | Schmutzwassertank andrücken, beide Verschlussstopfen prüfen, Wascheinsatz richtig einsetzen, seinen Boden ausspülen | Ecovacs |
| Tücher sind nach dem ersten Wischen stark verschmutzt | Vor dem ersten Wischen mindestens dreimal saugen lassen, bei Ecovacs zwei- bis dreimal | roborock, Ecovacs |
| Roboter rutscht oder kommt nicht in den Raum | Nassen Boden vorher trocknen; nicht zu viel Reinigungslösung einfüllen, sonst Schlupf an den Rädern | dreame, roborock |
| Langflorteppich wird feucht | Teppiche mit Fasern über 10 Millimetern zusammenlegen oder in der App sperren | Ecovacs |
Beim Lesen der Anleitungen fällt etwas auf, das mit dem Wischen nichts zu tun hat. Die Texte von dreame und mova sind in weiten Teilen wortgleich, bis in denselben Tippfehler „Wischpadhaltet“ in der Fehlertabelle. mova nennt an einer Stelle dieselbe Servicenummer wie dreame. Für Käufer heißt das nicht, dass beide Geräte gleich sind; die Stationen unterscheiden sich in Leistung und Ausstattung deutlich. Es heißt aber, dass ein Hinweis aus der einen Anleitung oft auch für das andere Gerät gilt.
Passt der Roboter unter das Sofa? Bauhöhen zwischen 95 und 108 Millimetern
Der flachste Roboter im Feld ist der Ecovacs mit 95 Millimetern, gefolgt von roborock mit 96,5 und dreame mit 97. mova misst 103,8, Narwal 107,7. Die Werte stammen aus den technischen Daten der Hersteller. roborock wirbt im Angebot mit Bereichen, die nur 9,65 Zentimeter Bodenfreiheit haben.
Wie viele der fünf Roboter unter das Möbelstück passen
Die lichte Höhe unter Sofa, Bett oder Schrank in Millimetern eingeben, gemessen an der niedrigsten Stelle der Kante. Gerechnet wird ohne Spielraum mit den Bauhöhen der Hersteller.
Roboter aus diesem Vergleich, die darunter passen: 3 bis 3 von fünf
Grundlage: Lichte Höhe unter dem Möbel 100 mm.
Ecovacs, roborock mit 96,5 mm und dreame mit 97 mm
| Lichte Höhe unter dem Möbel (mm) | Roboter aus diesem Vergleich, die darunter passen (von fünf) | Anmerkung |
|---|---|---|
| 60 bis 94 | 0 bis 0 | keiner; der flachste, Ecovacs, misst 95 mm |
| 95 bis 96 | 1 bis 1 | nur Ecovacs T90 PRO OMNI mit 95 mm |
| 97 bis 103 | 3 bis 3 | Ecovacs, roborock mit 96,5 mm und dreame mit 97 mm |
| 104 bis 107 | 4 bis 4 | dazu mova P50 Pro Ultra mit 103,8 mm |
| 108 bis 200 | 5 bis 5 | alle fünf, Narwal Freo X10 Pro misst 107,7 mm |
Bauhöhen aus den technischen Daten von Ecovacs (353 × 351 × 95 mm), roborock (350 × 353 × 96,5 mm), dreame (350 × 350 × 97 mm), mova (350 × 350 × 103,8 mm) und Narwal (355 × 350 × 107,7 mm), abgerufen am 07.10.2026. Spielraum nach oben ist nicht eingerechnet.
Die Rechnung hat einen Haken, den die Bauhöhe nicht zeigt. Unter dem Möbel muss der Roboter auch wieder herauskommen, und an der Kante eines Sofas sitzt oft eine Leiste, die tiefer hängt als die Mitte. Wer genau misst, misst an der niedrigsten Stelle der Vorderkante. Bei 97 Millimetern lichter Höhe passen drei der fünf, bei 104 vier, ab 108 alle.
Bei Schwellen liegen die Werte enger. dreame und Narwal nennen 20 Millimeter, mova 22. Ecovacs fährt laut Angebot über Stufen bis 2,4 Zentimeter einzeln und bis 4 Zentimeter, wenn zwei aufeinander folgen, und klappt dafür Hebelräder aus. roborock nennt für den Qrevo S Pro keine Schwellenhöhe. Wer eine Altbauwohnung mit hohen Türschwellen hat, sollte die Höhe nachmessen; eine Rampe kostet weniger als ein Gerät, das an der Badezimmertür hängen bleibt.
Kamera, Mikrofon, Aktivierungswort: wer was einbaut
Zwei der fünf Roboter haben eine Kamera. Das Angebot des MOVA P50 Pro Ultra nennt eine RGB-Kamera, die Unterlagen des Herstellers eine Infrarot- und eine HD-Kamera mit KI-Erkennung, dazu Mikrofone und einen Sprachassistenten, und wirbt mit Video- und Sprachinteraktion mit Haustieren über die App. Ecovacs baut die AIVI-3D-Kamera ein und ein Mikrofon, dessen Aufweckabstand die Anleitung mit 5 Metern angibt.
Narwal nennt keine Kamera, wirbt aber mit Sprachbefehlen und dem Aktivierungswort „Hey Nawa“. dreame und roborock nennen für ihre Geräte weder eine Kamera noch ein Mikrofon; beide navigieren mit Laser und strukturiertem Licht. Ecovacs schreibt in der Anleitung einen Satz, der in diesem Zusammenhang auffällt: Man solle das Gerät nicht in einem Raum verwenden, in dem ein Säugling oder Kind schläft. Dieselbe Warnung steht fast wörtlich in den Anleitungen des dreame L40 Ultra A und des MOVA P50 Pro Ultra, also auch bei einem Gerät ohne Kamera und Mikrofon; sie ist eine Sicherheitsregel, keine Datenschutzregel.
In den Tabellen der Stiftung Warentest steht weder Kamera noch Mikrofon als Merkmal. In einer Antwort vom 9. Februar 2026 schreibt die Stiftung, beides sei in Tabellen und Datenblättern nicht aufgeführt. Geprüft wird stattdessen das Datensendeverhalten der Apps, mit 5 Prozent Gewicht, und ob sich der Roboter ohne Internetverbindung bedienen lässt.
Wer eine Kamera ablehnt, hat in diesem Feld drei Geräte zur Auswahl; wer zusätzlich kein Mikrofon will, noch zwei. Ob eine Kamera beim Ausweichen hilft, lässt sich aus den Unterlagen nicht beurteilen. mova und Ecovacs begründen sie mit Schmutz- und Objekterkennung, roborock und Narwal weichen mit strukturiertem Licht aus, dreame mit einem Linienlaser.
WLAN, App und Cloud: was ohne Internet bleibt
Drei der fünf Angebote schreiben ausdrücklich, dass nur 2,4-Gigahertz-WLAN unterstützt wird: roborock, Ecovacs und Narwal. Wer ein Netz betreibt, das beide Bänder unter einem Namen führt, muss das im Router unter Umständen trennen. Karten, Zonen und Zeitpläne gibt es bei allen fünf nur über die App. dreame kündigt für den L40 Ultra A das Smart-Home-Protokoll Matter mit einem bevorstehenden Update an; ein Datum nennt die Fußnote nicht.
Seit dem 1. August 2025 müssen Funkgeräte mit Internetzugang in der EU Anforderungen an die Cybersicherheit erfüllen. Die Normen dazu heißen EN 18031-1 und EN 18031-2. Drei der fünf Hersteller führen sie in einer Konformitätserklärung auf, die sich abrufen ließ: dreame, roborock und mova. Für Ecovacs und Narwal war keine Erklärung auffindbar, was nicht heißt, dass es keine gibt, sondern nur, dass sie nicht dort steht, wo man sie sucht.
Das IT-Sicherheitskennzeichen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik trägt keiner der fünf. Im Verzeichnis vom 7. Oktober 2026 tragen Saugroboter von Bosch ein gültiges Kennzeichen, außerdem ein Gerät von Samsung; das Kennzeichen eines Xiaomi-Roboters ist abgelaufen. Das Kennzeichen ist freiwillig; es fehlt also nicht wegen eines Mangels, sondern weil keiner der fünf Hersteller es beantragt hat.
Die Stationen als Liste
- 1. Aug. 2025: Cybersicherheit für Funkgeräte — Delegierte Verordnung 2022/30 zur Funkanlagenrichtlinie gilt, Normen EN 18031
- 12. Sep. 2025: Data Act — Informationen über erzeugte Daten vor dem Kauf
- 30. Juni 2026: Saugroboter-Test — Stiftung Warentest, 44 Saug- und Wischroboter
- 31. Juli 2026: Recht auf Reparatur — Gilt nur für Waren mit EU-Reparaturvorgaben; Saugroboter haben keine
- 18. Feb. 2027: Austauschbare Akkus — Artikel 11 der Batterieverordnung gilt
- 11. Dez. 2027: Cyber Resilience Act — Gilt vollständig und löst die Vorgaben von 2022/30 ab
An drei der fünf Angebote hängt eine Transparenzerklärung nach dem Data Act als PDF, bei roborock, mova und Ecovacs. Sie nennt, welche Daten das Gerät erzeugt, wo sie gespeichert werden und wer sie verarbeitet. Wer vor dem Kauf wissen will, ob die Karte der Wohnung auf einem Server liegt, findet die Antwort dort, nicht im Angebotstext. Bei dreame hängt am Angebot nur die Anleitung, bei Narwal eine Datenschutzrichtlinie für vernetzte Geräte vom November 2024.
Strom: was Station und Roboter aufnehmen
Beim Absaugen nimmt eine Station kurz viel Leistung auf, ähnlich wie ein Bodenstaubsauger. dreame und mova nennen 700 Watt, Ecovacs 650, Narwal 450. roborock gibt für die Station nur die Stromstärke an: 3 Ampere beim Absaugen, 0,6 Ampere sonst, bei 220 bis 240 Volt. Wie lange das Absaugen dauert, nennt keiner der fünf.
Anders die Heizung. Mit 2.250 Watt für die Heißwasserwäsche liegt Ecovacs mehr als dreimal über der Absaugleistung, mova mit 1.160 Watt knapp darüber. Wie lange eine Wäsche dauert und wie oft der Roboter während einer Fahrt zur Station zurückkehrt, sagt keiner der beiden. Die Stiftung Warentest schreibt, der Stromverbrauch stehe meist nicht auf der Verpackung und die Unterschiede seien erheblich.
Im Bereitschaftsbetrieb nennt nur Ecovacs eine Zahl, und das gleich zweimal verschieden: 1,76 Watt im vernetzten Standby im Text der Anleitung, weniger als 2,00 Watt in den technischen Daten. Über ein Jahr wären 1,76 Watt rund 15 Kilowattstunden. Ecovacs schreibt dazu offen, das Gerät habe keinen Aus- und keinen Bereitschaftsmodus im engeren Sinn und wechsle 20 Minuten nach dem vollständigen Laden in den vernetzten Standby. Welche Geräte mit Kabel und Akku besonders wenig Strom brauchen, sammelt der Vergleich der energiesparenden Staubsauger.
Bei der Lautstärke ist die Datenlage dünn. roborock nennt 55 Dezibel bei der Reinigung und 45 Dezibel beim Trocknen, mova im Datenfeld 74 Dezibel, ohne Betriebszustand. Die Stiftung Warentest misst Geräusch nach DIN EN IEC 60704-1. Wer abends oder nachts fahren lassen will, findet bei den leisen Staubsaugern die Geräte, deren Hersteller Schallwerte mit Norm angeben.
Akku und Laufzeit: Minuten ohne Saugstufe und eine Tabelle, die sich widerspricht
Wie lange ein Roboter am Stück fährt, nennen die fünf Hersteller sehr unterschiedlich genau. dreame schreibt 230 Minuten mit 5.200 Milliamperestunden und erklärt in der Fußnote, gemessen im internen Labor im Saugmodus auf leiser Stufe, also ohne Wischen. Narwal stellt 220 Minuten als Höhepunkt ins Angebot, mova lässt im Datenfeld 300 Minuten stehen, ohne dass der Hersteller selbst eine Laufzeit nennt. roborock nennt gar keine Minuten.
Die ausführlichste Tabelle hat Ecovacs, und sie widerspricht sich. Für Hartböden im leisen Modus und nur Saugen nennt sie 140 Minuten, im Standardmodus 120, für Saugen und Wischen im Standardmodus aber 350. Ein Roboter, der beim zusätzlichen Wischen fast dreimal so lange fährt wie beim reinen Saugen, ist nur mit Nachladen erklärbar: Ecovacs wirbt damit, während der Moppwäsche in drei Minuten 10 Prozent Akku nachzuladen. Die Anleitung spricht von etwa fünf Minuten Schnellladen nach jeder Rückkehr zur Station.
Für die Wohnung zählt am Ende die Fläche, nicht die Minute. Die Stiftung Warentest maß bei den geprüften Geräten 33 bis 193 Quadratmeter je Akkuladung, eine Spanne, die zeigt, wie wenig die Minutenangaben über die Fläche verraten. Kommt der Akku während einer Fahrt an sein Ende, kehren die Roboter laut Anleitungen zur Station zurück, laden und setzen die Reinigung fort; roborock reinigt einen Bereich ein zweites Mal, wenn die Reinigung in weniger als zehn Minuten fertig ist.
Beim Akku selbst widersprechen sich zwei Unterlagen. dreame nennt auf der Produktseite 5.200 Milliamperestunden, in der Anleitung 4,8 Amperestunden; Ecovacs nennt 4.000, 3.600 oder nichts. roborock und mova bleiben bei 5.200, Narwal nennt 5.000 Milliamperestunden und 72 Wattstunden. Wie man einen Akku tauscht und was er kostet, gehört nicht in den Kaufmoment, aber in die Entscheidung: Ab Februar 2027 gelten dafür neue Regeln, die weiter unten stehen.
Garantie, Ersatzteile und das Recht auf Reparatur
Die Garantien reichen von unklar bis drei Jahre. mova gibt drei Jahre auf die Hauptteile und zwei auf Akku, Räder und Heizelement. Ecovacs nennt zwei Jahre und für den Akku ebenfalls zwei, schließt Akkus an anderer Stelle derselben Seite aber aus. Narwal gibt zwei Jahre und nimmt die Alterung des Akkus aus. dreame nennt in der After-Sales-Richtlinie zwei Jahre, in den Bedingungen der Garantieverlängerung eine „allgemeine einjährige Garantie“. roborock nennt auf den Produktseiten des eigenen Shops zwei Jahre für alle neuen Geräte, aber keine eigenen Bedingungen und keine Regel für den Akku.
Im Kleingedruckten stehen Unterschiede, die im Garantiefall zählen. dreame schreibt, ohne Kaufnachweis beginne die Garantiezeit drei Monate nach dem Datum auf dem unteren Typenschild des Geräts. mova wickelt Garantiefälle über den Händler ab, bei dem gekauft wurde. Ecovacs bittet, Defekte zuerst über die Hotline zu melden und Geräte nicht unaufgefordert einzuschicken. Wer über Amazon kauft, hat in jedem Fall die gesetzliche Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer, und der ist bei mova und Ecovacs Amazon selbst, bei den drei anderen der Hersteller.
Für Ersatzteile nennt nur ein Angebot eine Frist. Im Datenfeld des dreame L40 Ultra A steht „EU Spare Part Availability Duration: 2 Years“. Wer diese zwei Jahre zusagt und ab wann sie laufen, steht dort nicht. Die Anleitungen nennen Wechselintervalle für Verschleißteile: Hauptbürste alle 6 bis 12 Monate, Seitenbürste alle 3 bis 6, Pads alle 1 bis 3 Monate bei dreame, mova und roborock; den Filter nennen dreame und mova mit 3 bis 6, roborock mit 6 bis 12 Monaten. Die Walze von Ecovacs soll alle 1 bis 2 Monate ersetzt werden.
Die Stiftung Warentest schreibt im Vergleich vom 30. Juni 2026, seit Sommer 2026 hätten Käufer bei diesen Geräten ein Recht auf Reparatur. Das trägt das Recht nicht. Die Richtlinie 2024/1799 gilt nur für Waren, für die eine EU-Verordnung Anforderungen an die Reparierbarkeit festlegt. Für Staubsauger ist das die Verordnung 666/2013, und die gilt nach ihrem Artikel 1 nicht für Saugroboter. Was bleibt, gilt für alle Kaufsachen: Nach einer Nachbesserung verlängert sich die Gewährleistung nach § 475e Absatz 5 BGB einmalig um zwölf Monate.
Für den Akku kommt eine neue Regel. Ab dem 18. Februar 2027 verlangt Artikel 11 der Batterieverordnung, dass Geräteakkus vom Nutzer mit handelsüblichem Werkzeug entnommen und ersetzt werden können. Saugroboter sind darin nicht eigens genannt, und die Ausnahmen passen erkennbar nicht auf sie; das ist eine Auslegung, keine Entscheidung. Wie lange Staubsauger mit Kabel und Akku halten und woran das hängt, steht in der Seite zur Lebensdauer von Staubsaugern.
Welcher Saug-Wisch-Roboter zu welcher Wohnung passt
Eine Rangliste nach Sauberkeit lässt sich aus Unterlagen nicht bilden, eine Zuordnung schon. Der Assistent fragt nach Böden, Möbelhöhe und Kamera und nennt das Gerät, das nach den Angaben der Hersteller zu dieser Kombination passt.
Drei Fragen zum passenden Gerät
Die Zuordnung beruht auf den Angaben der fünf Angebote und ihrer Hersteller am 7. Oktober 2026. Sie sagt nichts darüber, wie gründlich ein Gerät wischt.
Ergebnis
ECOVACS DEEBOT T90 PRO OMNI
Mit 95 Millimetern der flachste der fünf, dazu die Walze und Stufen bis 2,4 Zentimeter. Kamera und Mikrofon sind eingebaut.
Alle Wege dieses Assistenten im Klartext
- Wenn Böden: Viele Teppiche und Läufer, dann NARWAL Freo X10 Pro. Hebt die Mopps mit 12 Millimetern am höchsten an und nennt keine Kamera. Mit 107,7 Millimetern ist er allerdings der höchste der fünf; unter flache Möbel kommt er nicht.
- Wenn Böden: Fliesen, Vinyl, versiegeltes Parkett und Möbelhöhe: 10 Zentimeter oder mehr und Kamera: Nein, dann dreame L40 Ultra A. Pads fahren bis 4 Zentimeter in Ecken und unter Sockel aus, eine Kamera und ein Mikrofon gibt es nicht. Eine Waschtemperatur nennt dreame nicht.
- Wenn Kamera: Nein, dann roborock Qrevo S Pro. Mit 96,5 Millimetern flach genug für viele Sofas, weder Kamera noch Mikrofon, und der Hersteller sagt offen, wo seine 75 °C gemessen sind.
- Wenn Möbelhöhe: Weniger als 10 Zentimeter, dann ECOVACS DEEBOT T90 PRO OMNI. Mit 95 Millimetern der flachste der fünf, dazu die Walze und Stufen bis 2,4 Zentimeter. Kamera und Mikrofon sind eingebaut.
- Wenn Möbelhöhe: 10 Zentimeter oder mehr und Kamera: Ja, dann MOVA P50 Pro Ultra. Das einzige Gerät im Feld aus dem Saugroboter-Test der Stiftung Warentest, mit Kamera zur Schmutzerkennung und drei Jahren Garantie auf die Hauptteile.
- In jedem anderen Fall: Keine eindeutige Zuordnung. Für diese Kombination gibt keines der fünf Geräte genug her. Die Bauhöhen im Rechner oben und die Einzelprofile unten helfen beim Abwägen.
Zuordnung aus den fünf Angeboten und den Unterlagen der Hersteller, abgerufen am 07.10.2026.
Eine Regel braucht eine Erklärung. Wer viele Teppiche hat, landet beim Narwal, obwohl er mit 11.000 Pa die niedrigste Saugkraft im Feld bewirbt. Den Ausschlag geben die 12 Millimeter Mopp-Anhebung, die höchste Zahl, die ein Hersteller hier nennt, und die 120 Tage für den Beutel. Wer eine große Wohnung oder ein Haus mit vielen Räumen hat, sollte die Reichweite je Ladung mitdenken; welche Geräte dort am weitesten kommen, ordnet der Vergleich der Staubsauger für große Wohnungen ein. Ecovacs wirbt mit bis zu 500 Quadratmetern am Stück, die Stiftung Warentest maß bei den geprüften Geräten 33 bis 193 Quadratmeter je Akkuladung.
Was Stiftung Warentest prüft und welches der fünf Geräte dabei war
Im Saugroboter-Test vom 30. Juni 2026 stehen 44 Saug- und Wischroboter, sieben davon neu, alle sieben mit Wischfunktion und Station. Bei Kombigeräten zählt Saugen auf Hartboden 30 Prozent, Saugen auf Teppich 10, Wischen 15, Praxistauglichkeit 10, Handhabung 20, Umwelteigenschaften 10, das Datensendeverhalten der Apps 5 Prozent. Sicherheit steht mit 0 Prozent in der Gewichtung; geprüft werden dort ein Basischeck nach OWASP und der Passwortschutz. Seit November 2025 prüft die Stiftung mit den Herstellereinstellungen für stark verschmutzte Böden, und wer beim Datensendeverhalten nur „ausreichend“ erreicht, wird um eine halbe Note abgewertet.
Von den fünf Geräten dieser Seite ist nur der MOVA P50 Pro Ultra im Vergleich. Sein Ergebnis steht hinter der Bezahlschranke und wird hier nicht wiedergegeben. Ebenfalls neu im Vergleich ist ein „Dreame L40 Ultra AE“; ob er technisch dem L40 Ultra A entspricht, sagt weder die Stiftung noch dreame. Die Buchstaben unterscheiden sich, und das Angebot nennt den A einen Ersatz für den L40 Ultra; den AE erwähnt es nicht.
Wer die Saugleistung ohne Station vergleichen will, findet die Geräte im Vergleich der Saugroboter ohne Wischschwerpunkt. Für die fünf Geräte hier bleibt die Stiftung bei einem allgemeinen Befund: Viele Saug-Wisch-Roboter haben Schwächen beim Wischen, und die Saugkraft in Pascal sagt darüber nichts.
Wann ein Saug-Wisch-Roboter mit Station die falsche Anschaffung ist
Eine Station braucht Platz. roborock nennt für die Station des Qrevo S Pro 340 mal 487 mal 519 Millimeter, und vor ihr muss der Roboter frei anfahren können. Wer keinen Platz mit Steckdose auf einem wasserfesten Boden hat, kauft mit der Station ein Problem. Wer Treppen hat, muss den Roboter tragen, und gewischt wird oben nur, wenn dort eine zweite Station steht.
Karten für mehrere Etagen speichern trotzdem alle, die es angeben. roborock nennt bis zu vier Grundrisse und erkennt laut Angebot selbst, auf welcher Etage der Roboter steht; mova beschreibt 3D-Karten auf vier Ebenen, Narwal das Verwalten mehrerer Karten in der App. Die Karte löst das Problem nur halb: Absaugen, Moppwäsche und Nachfüllen gibt es weiterhin nur dort, wo die Station steht, und ein Wischroboter ohne Station wischt mit einem Mopp, den niemand auswäscht.
Wer vor allem Krümel unter dem Esstisch und Staub auf Teppichen loswerden will, braucht die Station nicht unbedingt, und wer selten wischt, auch nicht. Ob ein Roboter oder ein Akkusauger besser passt, behandelt der Vergleich Saugroboter oder Akkustaubsauger. Wer verschüttete Flüssigkeiten und Schmutz aus Werkstatt oder Keller aufnehmen muss, ist bei den Nasssaugern richtig, nicht bei einem Wischroboter.
Auch für Haushalte mit Kindern im Krabbelalter ist die Frage berechtigt. Kleinteile auf dem Boden, Spielzeug, das der Roboter umschiebt, eine Station mit heißem Wasserauslass in Reichweite: Die Anleitungen warnen vor allem vor dem Auslass. Und wer Kamera und Mikrofon im Kinderzimmer grundsätzlich ablehnt, hat in diesem Feld mit dreame und roborock zwei Geräte ohne beides.
Die fünf Saug-Wisch-Roboter im Einzelnen
roborock Qrevo S Pro

roborock Qrevo S Pro Set, Saug- und Wischroboter mit Multifunktions-Dockingstation, zwei rotierende und anhebbare Mopps, PreciSense-LiDAR, Hindernisvermeidung mit strukturiertem Licht
Was das Angebot sagt: Die Aufzählung verspricht eine „75°C Hochtemperatur-Selbstreinigung des Mopps“, Warmlufttrocknung bei 45 °C, 18.500 Pa, zwei Mopps mit 200 Umdrehungen pro Minute, 30 Wasserstufen, 10 Millimeter Mopp-Anhebung auf Teppich, 9,65 Zentimeter Bodenfreiheit, bis zu vier Karten und einen Geräuschpegel von 55 Dezibel. Das Datenfeld „Voltage“ steht auf 120 Volt, das Fassungsvermögen auf 2,7 Litern, ohne dass klar wird, welcher Behälter gemeint ist.
Was der Hersteller schreibt: Die Produktseite erklärt in einer Fußnote, die 75 °C würden am Ausgang des internen Heizelements gemessen und bezögen sich nicht auf die Temperatur des Mopps. Die 45 °C Trocknung gelten laut Hersteller bei 25 °C Raumtemperatur, die 18.500 Pa beruhen auf internen Tests und können sich je nach Land unterscheiden. Die Anleitung verlangt für den Reinwassertank Leitungswasser und „nur kaltes Wasser, um Verformungen zu vermeiden“, nennt für den Roboter 14,4 Volt und 5.200 Milliamperestunden und für die Station 220 bis 240 Volt.
Was übrig bleibt: Wie warm das Wasser am Mopp ankommt, sagt roborock nicht. Gesagt wird immerhin ausdrücklich, dass die beworbene Zahl dort nicht gemessen ist, und das sagt im Feld sonst niemand so deutlich. Ein Volumen für den Staubbeutel, eine Laufzeit in Minuten und eine Schwellenhöhe waren in den Unterlagen nicht auffindbar.
Einordnung: Der Qrevo S Pro ist im Feld das Gerät mit der ehrlichsten Fußnote. roborock wirbt mit derselben Temperatur wie Ecovacs und mova, schreibt aber dazu, dass sie am Heizelement entsteht, und das ist mehr, als die meisten Angebote dieser Klasse leisten. Wer ihn kauft, bekommt einen flachen Roboter ohne Kamera mit einer Station, die Wasser heizt; wie heiß es am Mopp ist, bleibt auch hier offen. Dass die Anleitung für mehrere Modelle zugleich gilt und die Bewertungen mit einem zweiten Gerät geteilt werden, ist bei roborock kein Einzelfall.
Spricht dafür: Der Hersteller sagt selbst, dass seine 75 °C am Heizelement gemessen sind und nicht am Mopp, und nennt für die Trocknung die Raumtemperatur dazu. Die Konformitätserklärung führt die Normen zur Cybersicherheit, und eine Kamera oder ein Mikrofon hat der Roboter nicht.
Spricht dagegen: Die Garantie steht nur als Satz auf der Shopseite, ohne eigene Bedingungen, und Laufzeit, Beutelvolumen und Schwellenhöhe fehlen in den Unterlagen. Das Angebot meldet 120 Volt, und die Bewertungen der Elternnummer mischen sich mit einem zweiten Gerät.
| Wischsystem | Zwei rotierende Mopps mit 200 Umdrehungen pro Minute, auf Teppich um 10 Millimeter angehoben, 30 Wasserstufen |
| Teppich und Schwellen | Mopps heben sich auf Teppich um 10 Millimeter; eine Teppichstrategie passt laut Angebot Saugkraft und Modus an. Eine Schwellenhöhe nennen weder Angebot noch Anleitung. |
| Navigation und Sensoren | PreciSense-LiDAR mit 360-Grad-Scan, dazu Hindernisvermeidung mit strukturiertem Licht, bis zu vier Karten für mehrere Etagen. |
| Station und Leistung | Absaugen, Moppwäsche, Warmlufttrocknung, automatisches Nachfüllen. Station EWFD24HRR, 220 bis 240 Volt; eine Wattzahl für die Heizung nennt roborock nicht. |
| App und WLAN | Roborock-App, nur 2,4-Gigahertz-WLAN laut Angebot; SmartPlan 2.0 passt Einstellungen an Grundriss und Böden an. |
| Gelieferte Ausführung | Set; die Elternnummer B0H8RMMQSL führt auch den roborock QV 35A. Die 4.112 Bewertungen können deshalb beide Geräte einschließen. |
| Passt für | Für Wohnungen mit Hartböden und einzelnen Teppichen, in denen kein Gerät mit Kamera fahren soll, und für alle, die unter Sofas und Betten mit knapp zehn Zentimetern Luft kommen müssen. |
| Passt nicht für | Für Treppenhäuser mit hohen Türschwellen, solange roborock keine Kletterhöhe nennt, und für Netze ohne 2,4-Gigahertz-Band. |
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
| Firmierung | Roborock Germany GmbH laut Impressum, eingetragen beim Amtsgericht Düsseldorf unter HRB 91419. Hersteller laut Konformitätserklärung ist die Beijing Roborock Technology Co., Ltd.; als Bevollmächtigte in der EU nennt die Erklärung die Roborock International B.V. |
| Sitz | Peter-Müller-Straße 16/16a in Düsseldorf laut Impressum; der Hersteller sitzt in Peking |
| Gegründet | Juli 2014 laut der Über-uns-Seite von roborock |
| Support | Telefon +49 211 869-42937 und die Adresse support-de@roborock-eu.com laut Kontaktseite |
| Erreichbarkeit | Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr laut Kontaktseite |
| Garantie | Die Produktseiten im roborock-Shop nennen unter „Gerätegarantie“ zwei Jahre für alle neuen Geräte und ein Jahr für zertifizierte generalüberholte; eigene Bedingungen und eine Regel für den Akku waren nicht auffindbar, die Anleitung nennt keine Laufzeit |
| Norm- und Prüfangaben | EU-Konformitätserklärung vom 11.02.2026 für den Roboter vom Typ RRE0PEE, mit EN 18031-1 und EN 18031-2, den Normen zur Cybersicherheit unter der Funkanlagenrichtlinie |
| Herkunft | China laut Datenfeld des Angebots |
| Gewicht laut Hersteller | 11,6 Kilogramm mit einer Toleranz von 0,3 Kilogramm, angegeben für Roboter und Station zusammen; Einzelgewichte nennt die Produktseite nicht |
| Modell und Markteinführung | Roboter vom Typ RRE0PEE, Station EWFD24HRR. Vorgestellt im April 2026, Notebookcheck nennt den 20.04.2026. Die Anleitung gilt für die Qrevo-S-Pro-Serie und den Qrevo L Pro zugleich |
MOVA P50 Pro Ultra

MOVA P50 Pro Ultra, Saug- und Wischroboter mit Station, zwei rotierende Mopps, ausziehbare Seitenbürste, CleanChop-Bürste, RGB-Kamera und Sprachfunktion
Was das Angebot sagt: Der Titel endet mit „5 °C Dock-Selbstreinig“, ohne die Sieben und mitten im Wort. Die Aufzählung nennt Mopp-Wäsche mit 75 ℃ heißem Wasser, Staub für bis zu 75 Tage, 19.000 Pa, 32 Stufen, eine RGB-Kamera zur Schmutzerkennung und Video- und Sprachinteraktion mit Haustieren über die App. In den Datenfeldern stehen „Maximum Suction 19000 Picometre“, eine Akkulaufzeit von 300 Minuten, 20 Volt, 4 Liter, 74 Dezibel und „Portable: Yes“.
Was der Hersteller schreibt: Die Produktseite von mova schreibt, das Wasser im Tank habe nach dem Erhitzen eine Auslauftemperatur von bis zu 75 °C, ermittelt im internen Labor bei etwa 23 °C Raumtemperatur; die tatsächliche Temperatur schwanke mit der des Wassers. Die Anleitung lässt die Heißwasserreinigung in der App einschalten, warnt vor Verbrühungen am Wasserauslass, verbietet heißes Wasser im Frischwassertank und bestimmt die Leistung bei der Heißwasserreinigung bei einer Wassertemperatur von 25 °C. Kalkschutzmittel soll alle 18 bis 36 Monate gewechselt werden.
Was übrig bleibt: Auch hier beschreiben die 75 Grad das Wasser am Auslass, nicht den Mopp, aber mova nennt die Raumtemperatur dazu. Eine Laufzeit in Minuten gibt der Hersteller selbst nicht an; die 300 Minuten stehen nur im Datenfeld. Der Titel mit 5 °C ist schlicht abgeschnitten.
Einordnung: Der P50 Pro Ultra ist das Gerät mit der meisten Sensorik und der längsten Garantie im Feld, und er ist der einzige, über den es ein unabhängiges Prüfergebnis gibt. Sein Angebot ist zugleich das fehlerhafteste: ein abgeschnittener Titel mit 5 °C, eine Saugkraft in Pikometern, eine Laufzeit, die der Hersteller selbst nicht nennt. Die Produktseite von mova ist dagegen sorgfältig und nennt zur Temperatur Messort und Raumtemperatur. Wer ihn in Erwägung zieht, sollte das Angebot überspringen und die Herstellerseite lesen.
Spricht dafür: Als einziges Gerät dieses Vergleichs steht er im Saugroboter-Test der Stiftung Warentest vom 30.06.2026, und die Garantie reicht auf die Hauptteile drei Jahre. Für die 75 °C nennt mova Messort und Raumtemperatur, und die Konformitätserklärung führt die Normen zur Cybersicherheit.
Spricht dagegen: Zwei Kameras, Mikrofone und Videofunktion machen ihn zum Gerät mit der meisten Sensorik im Feld. Titel und Datenfelder sind fehlerhaft, und mit 103,8 Millimetern passt er unter weniger Möbel als drei der vier anderen.
| Wischsystem | Zwei rotierende Mopps, 32 Stufen, Mopps abnehmbar; Seitenbürste und Mopp fahren für Ecken aus |
| Teppich und Schwellen | Schwellen bis 22 Millimeter laut Hersteller. Die Mopps lassen sich abnehmen, und die App kann laut Produktseite mittel- und hochflorige Teppiche auslassen; eine Hubhöhe für die Mopps nennt das Angebot nicht. |
| Navigation und Sensoren | Laserdistanzsensor und 3D-Linienlaser, dazu eine Infrarot- und eine HD-Kamera mit KI-Erkennung laut Hersteller; 3D-Karten auf vier Ebenen laut Angebot. |
| Station und Leistung | Absaugen in einen 3,2-Liter-Beutel, Heißwasserwäsche, Trocknung bei 45 °C, Nachfüllen von Wasser und Reinigungslösung. 700 Watt beim Absaugen, 1.160 Watt bei der Heißwasserwäsche, 87 Watt beim Laden und Trocknen. |
| App und WLAN | App von mova mit Video- und Sprachfunktion; der Sprachassistent ist laut Hersteller im Roboter eingebaut. |
| Gelieferte Ausführung | Verkauf und Versand durch Amazon. |
| Passt für | Für Haushalte, die eine unabhängige Prüfung zur Entscheidung brauchen und die Kamera als Hilfe gegen Kabel, Socken und Hinterlassenschaften von Tieren sehen. |
| Passt nicht für | Für Schlafzimmer und Kinderzimmer, in denen kein Gerät mit Kamera und Mikrofon unterwegs sein soll, und für flache Sofas. |
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
| Firmierung | Impressum von mova: eine Spacewalker Technology mit Sitz in Hongkong. Hersteller laut Angebot ist die XingKuang Innovation Technology in Suzhou, die Anleitung nennt als Erklärende die Moonstone Technology in Shaoxing; verantwortliche Person in der EU ist die EUREPSTAR GmbH |
| Sitz | Hongkong laut Impressum, Suzhou beim Hersteller; der EU-Ansprechpartner sitzt in der Schlüterstraße 3, 85057 Ingolstadt |
| Gegründet | Februar 2024 laut der Über-uns-Seite von mova |
| Support | Kostenlose Nummer +49 800 400 9824 laut Kontaktseite; an anderer Stelle nennt mova +49 800 000 1747, dieselbe Nummer, die auch dreame angibt |
| Erreichbarkeit | Uneinheitlich: Kontaktseite und Impressum nennen verschiedene Zeiten |
| Garantie | Drei Jahre auf die Hauptteile, zwei Jahre auf Akku, Räder und Heizelement laut Garantieseite; abgewickelt wird über den Händler, bei dem gekauft wurde |
| Norm- und Prüfangaben | EU-Konformitätserklärung vom 01.09.2025 mit EN 18031-1 und EN 18031-2 |
| Herkunft | China laut Datenfeld des Angebots |
| Gewicht laut Hersteller | Roboter 4 Kilogramm, Station 9 Kilogramm laut Hersteller; die Stiftung Warentest nennt für den Roboter 4,2 Kilogramm |
| Modell und Markteinführung | Modell RLP53HE; auf dem Markt seit Januar 2025, das Datenfeld nennt als Herstellungsjahr 2024. Im Saugroboter-Test der Stiftung Warentest vom 30.06.2026 |
ECOVACS DEEBOT T90 PRO OMNI

ECOVACS DEEBOT T90 PRO OMNI, Saug- und Wischroboter mit Wischwalze OZMO ROLLER 3.0, Kantenmopp TruEdge 3.0, Station mit Frischwasser-Hochdruckreinigung und AIVI-3D-Kamera
Was das Angebot sagt: Die Aufzählung nennt 30.000 Pa und einen Luftstrom von bis zu 16 Litern pro Sekunde, eine 27 Zentimeter breite Walze mit 32 Düsen und 200 Umdrehungen pro Minute, Frischwasser mit bis zu 75 °C aus einem „temperaturgesteuerten“ System, 10 Prozent Akku in 3 Minuten, bis 500 Quadratmeter am Stück und Stufen bis 2,4 Zentimeter einzeln und 4 Zentimeter doppelt. Das Datenfeld für die Modellnummer lautet „T90 PRO OMNI-AU“.
Was der Hersteller schreibt: Die Produktseite wiederholt, das Wasser werde „auf bis zu 75 °C erhitzt“, ohne Messort und Raumtemperatur. Die Anleitung nennt keine Wassertemperatur, aber die Leistung: 650 Watt beim Entleeren und 2.250 Watt bei der Wischpad-Wäsche mit Heißwasser. Sie verbietet heißes Wasser im Frischwassertank, empfiehlt die eigene Reinigungslösung, um die Lebensdauer des Geräts zu verlängern, beziffert den Aufweckabstand der Spracherkennung mit 5 Metern und rät, das Gerät nicht in einem Raum zu benutzen, in dem ein Säugling oder Kind schläft.
Was übrig bleibt: Die Unterlagen widersprechen sich mehrfach. Der Akku hat 4.000 oder 3.600 Milliamperestunden oder keine Angabe, die Walze 27 oder 26 Zentimeter, die Navigation heißt Mini-ToF, Laser oder LiDAR, und für den Staubbehälter steht in der Zeile für Milliliter der Wert „2.5“. Eine Konformitätserklärung war nicht auffindbar.
Einordnung: Der T90 PRO OMNI ist das technisch eigenständigste Gerät im Feld, mit Walze, Frischwasserwäsche und Kletterrädern, und zugleich das am schlechtesten belegte. Für die beiden größten Zahlen, 30.000 Pa und 75 °C, nennt Ecovacs keine Bedingung, eine Konformitätserklärung war nicht auffindbar, und die eigenen Datentabellen widersprechen sich bei Akku, Walze, Laufzeit und Navigation. Die Anleitung selbst ist dafür die ausführlichste der fünf, mit Leistungsangaben, Standby-Verbrauch und klaren Grenzen für Langflor.
Spricht dafür: Als einziges Gerät im Feld wischt er mit einer Walze statt mit Pads und reinigt sie mit Frischwasser statt mit umgewälztem. Mit 95 Millimetern ist er der flachste der fünf, und für Stufen macht er die ausführlichsten Angaben.
Spricht dagegen: Für 30.000 Pa und 75 °C nennt Ecovacs keine Bedingung, und eine Konformitätserklärung war nicht auffindbar. Kamera und Mikrofon sind eingebaut, und die Unterlagen widersprechen sich bei Akku, Walze und Navigation.
| Wischsystem | Wischwalze, 27 Zentimeter laut Angebot, 200 Umdrehungen pro Minute, dazu ein federnder Kantenmopp mit 1,5 Zentimetern Reichweite |
| Teppich und Schwellen | Stufen bis 2,4 Zentimeter einzeln, 4 Zentimeter doppelt laut Angebot, über ausfahrbare Hebelräder. Auf Teppich hebt sich die Walze; um wie viel, nennt Ecovacs nicht. |
| Navigation und Sensoren | AIVI 3D 4.0 mit Kamera und semantischer Objekterkennung; die Unterlagen beschreiben den Abstandssensor wechselnd als Mini-ToF, Laser und LiDAR. |
| Station und Leistung | Absaugen, Frischwasser-Hochdruckwäsche, Trocknung, selbstreinigender Schmutzwasserbehälter mit Propeller. 650 Watt beim Entleeren, 2.250 Watt bei der Heißwasserwäsche, im vernetzten Standby 1,76 Watt laut Text und weniger als 2,00 Watt laut technischen Daten. |
| App und WLAN | ECOVACS HOME, nur 2,4-Gigahertz-WLAN laut Angebot; Sprachsteuerung mit 5 Metern Aufweckabstand laut Anleitung, dazu der KI-Agent YIKO laut Angebot. |
| Gelieferte Ausführung | Verkauf und Versand durch Amazon; Elternnummer B0GWDF82BD. |
| Passt für | Für große Wohnungen und Häuser mit vielen Türschwellen, in denen der Roboter lange am Stück fahren soll, und für Haushalte, die eine Walze für streifenfreie Hartböden wollen. |
| Passt nicht für | Für Zimmer mit schlafenden Säuglingen, wie Ecovacs, dreame und mova gleichermaßen schreiben, und für alle, die Herstellerangaben vor dem Kauf an einer Konformitätserklärung prüfen wollen. |
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
| Firmierung | ECOVACS Europe GmbH laut Impressum, Amtsgericht Düsseldorf HRB 67354. Hersteller ist die Ecovacs Home Service Robotics in Suzhou; als verantwortliche Person in der EU nennt das Angebot die mioga Warenhandel in Dresden |
| Sitz | Holzstraße 2, 40221 Düsseldorf; der Hersteller sitzt in Suzhou |
| Gegründet | Ecovacs 1998, die europäische Gesellschaft 2012 laut Über-uns-Seite |
| Support | Kostenlose Nummer 0800 660 555 0 laut Kontaktseite |
| Erreichbarkeit | Montag bis Freitag 9 bis 21 Uhr, am Wochenende 9 bis 18 Uhr |
| Garantie | Zwei Jahre laut Garantieseite, für den Akku ebenfalls zwei Jahre; an anderer Stelle derselben Seite sind Akkus ausgenommen. Defekte meldet man über die Hotline, Geräte sollen nicht unaufgefordert eingeschickt werden |
| Norm- und Prüfangaben | Auf der Compliance-Seite von Ecovacs war keine Konformitätserklärung für den T90 PRO OMNI zu finden, ein Hinweis auf EN 18031 ebenfalls nicht |
| Herkunft | China laut Datenfeld des Angebots |
| Gewicht laut Hersteller | Roboter 5,3 Kilogramm, Station 7,9 Kilogramm laut britischer Produktseite von Ecovacs |
| Modell und Markteinführung | Roboter DEX95, Station CH2523 laut Anleitung. Vorgestellt auf der CES am 06.01.2026, in Deutschland laut einem Fachbericht seit 09.03.2026 |
dreame L40 Ultra A

dreame L40 Ultra A, Saug- und Wischroboter mit Station, ausfahrbare Mopps, TriCut-Bürste gegen Haarverwicklungen, Lasernavigation, Ausführung Weiß
Was das Angebot sagt: Die erste Zeile der Aufzählung lautet „L40 Ultra A war ein einleitender ersatz für L40 Ultra“. Danach folgen 24.000 Pa in fünf Stufen, Pads bis 4 Zentimeter ausfahrbar, Anhebung bis 10,5 Millimeter auf Teppich, eine Reinigungsplatte mit 20 Sprühdüsen, die „mit sauberem Wasser“ spült, und Schwellen bis 20 Millimeter. Eine Wassertemperatur steht nirgends. Als einziges der fünf Angebote führt es ein Datenfeld „EU Spare Part Availability Duration“, Eintrag zwei Jahre.
Was der Hersteller schreibt: Die Produktseite nennt einen 3,2-Liter-Beutel für bis zu 100 Tage, aber keine Wassertemperatur; die Seite des Vorgängers L40 Ultra nennt 65 °C Auslauftemperatur und Trocknung mit Heißluft. Die Anleitung des L40 Ultra A warnt, den Wasserauslass im Betrieb nicht zu berühren, „um Verbrühungen zu vermeiden“, verbietet heißes Wasser im Frischwassertank und nennt für die Station 700 Watt beim Entleeren sowie 40 Watt beim Reinigen, Laden und Trocknen. Den Akku beziffert sie mit 4,8 Amperestunden, die Produktseite mit 5.200 Milliamperestunden.
Was übrig bleibt: Wie heiß die Station des L40 Ultra A wäscht, lässt sich aus keiner Unterlage beziffern. Die Warnung vor Verbrühungen spricht für warmes Wasser, eine Zahl gibt es nicht. Woher die zwei Jahre im Ersatzteilfeld stammen, sagt das Datenfeld nicht.
Einordnung: Der L40 Ultra A ist das Gerät mit den meisten Fußnoten im Feld und zugleich das einzige, das zur Waschtemperatur schweigt. Dass dreame beim Vorgänger noch 65 °C nannte und beim A nichts mehr, kann an einer geänderten Station liegen oder an einer geänderten Werbung; die Unterlagen sagen es nicht. Mit ausfahrenden Pads, flacher Bauhöhe, ohne Kamera und mit der jüngsten Konformitätserklärung hat er ein starkes Profil, das an zwei Stellen offen bleibt: Temperatur und Garantie.
Spricht dafür: Die Pads fahren bis 4 Zentimeter aus, und als einziges Angebot nennt es eine Frist für Ersatzteile. Die Konformitätserklärung ist die jüngste im Feld und führt die Normen zur Cybersicherheit; eine Kamera oder ein Mikrofon hat er nicht.
Spricht dagegen: Eine Waschtemperatur nennt keine Unterlage, obwohl die Anleitung vor Verbrühungen warnt. Garantieseiten und Akkuangaben widersprechen sich, und die Aufzählung beginnt mit einem fehlerhaften Satz.
| Wischsystem | Zwei rotierende Pads, bis 4 Zentimeter ausfahrbar, auf Teppich um bis zu 10,5 Millimeter angehoben |
| Teppich und Schwellen | Schwellen bis 20 Millimeter, Mopp-Anhebung bis 10,5 Millimeter, intensive Teppichreinigung zuschaltbar. Die Anleitung empfiehlt, die Station auf Fliesen oder Marmor zu stellen, damit Wasserflecken Holzböden und Teppiche nicht nässen. |
| Navigation und Sensoren | Laserdistanzsensor und 3D-Linienlaser; eine Kamera und ein Mikrofon nennt dreame nicht. |
| Station und Leistung | Absaugen in einen 3,2-Liter-Beutel, Moppwäsche über 20 Sprühdüsen, Trocknung, automatisches Nachfüllen. 700 Watt beim Entleeren, 40 Watt beim Reinigen, Laden und Trocknen; Tanks 4,5 und 4,0 Liter. |
| App und WLAN | Dreamehome-App; Saugstufen und Teppichreinigung lassen sich dort einstellen. |
| Gelieferte Ausführung | Weiß; Verkäufer DREAME Direct. Unter der Elternnummer B0H278MTQK führt Amazon weitere dreame-Modelle, die 505 Bewertungen können deshalb andere Geräte einschließen. |
| Passt für | Für Wohnungen mit vielen Ecken, Sockelleisten und Tischbeinen, in denen ein ausfahrender Mopp mehr erreicht, und für Haushalte, die auf Kamera und Mikrofon verzichten wollen. |
| Passt nicht für | Für alle, die vor dem Kauf wissen wollen, wie heiß gewaschen wird, und für Netze, in denen ein Gerät ohne eindeutige Garantiezusage nicht in Frage kommt. |
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
| Firmierung | Impressum von dreametech.com: DREAME INTERNATIONAL (HONGKONG) LIMITED. Hersteller laut Konformitätserklärung ist die Dreame Trading (Tianjin) Co., Ltd.; als verantwortliche Person in der EU nennt das Angebot die Accessory Line Srl |
| Sitz | Hongkong laut Impressum, Tianjin beim Hersteller; Bevollmächtigte in der EU ist die Dreame Technology Netherlands B.V. in Hoofddorp, deren Postleitzahl auf den Seiten zwischen 2131 und 2132 JG wechselt |
| Gegründet | Dezember 2017 laut der Über-uns-Seite von dreame |
| Support | Kostenlose Nummer +49 800 000 1747 und aftersales@dreame.tech laut Kontaktseite |
| Erreichbarkeit | Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr laut Kontaktseite |
| Garantie | Widersprüchlich: Die After-Sales-Richtlinie nennt zwei Jahre ab Kauf, für den Akku ebenfalls zwei Jahre; die Bedingungen der Garantieverlängerung sprechen von einer „allgemeinen einjährigen Garantie“. Verschleißteile sind ausgenommen |
| Norm- und Prüfangaben | EU-Konformitätserklärung vom 07.08.2026 für den Typ RTD31TE, mit EN 18031-1 und EN 18031-2, EN 60335-2-2 und EN 50564; Laser der Klasse 1 |
| Herkunft | China laut Konformitätserklärung |
| Gewicht laut Hersteller | Roboter 3,91 Kilogramm, Station 8,62 Kilogramm laut Produktseite |
| Modell und Markteinführung | Typ RTD31TE; die Produktseite im deutschen Shop ist seit 11.05.2026 online. Elternnummer B0H278MTQK |
NARWAL Freo X10 Pro

NARWAL Freo X10 Pro, Saug- und Wischroboter mit Station, ausfahrbare dreieckige Mopps, LDS-Laser, strukturiertes Licht und seitliche ToF-Sensoren, Anti-Tangle-System
Was das Angebot sagt: Die Aufzählung nennt einen 2,5-Liter-Beutel für bis zu 120 Tage, Mopp-Wäsche mit 40 bis 45 °C heißem Wasser, danach Trocknung und „hygienische Pflege mit Hochtemperaturtechnologie bei 77 °C“, 11.000 Pa, 12 Millimeter Mopp-Anhebung, 8 Newton Anpressdruck und den Start per Sprachbefehl. Die Datenfelder nennen 230 Volt und „Portable: Yes“, als Highlight 220 Minuten Laufzeit.
Was der Hersteller schreibt: Die deutsche Produktseite nennt keine Waschtemperatur, nur eine Lufttrocknung bei 45 °C; die europäische Seite schreibt „104℉ Warm Air Drying“, umgerechnet 40 °C. Die Anleitung beziffert die Station mit 45 Watt beim Laden, 450 Watt beim Absaugen und 65 Watt beim Trocknen und lässt die Trocknungszeit in der App einstellen. Die 77 °C stehen in keiner der geprüften Unterlagen des Herstellers.
Was übrig bleibt: Von den drei Temperaturen des Angebots findet sich beim Hersteller nur eine, und die nicht in gleicher Höhe. Für die 11.000 Pa nennt Narwal keine Bedingung, und Wechselintervalle für Bürsten und Filter waren in der Anleitung nicht auffindbar.
Einordnung: Der Freo X10 Pro ist das Gerät für Teppichwohnungen, gemessen an der Mopp-Anhebung, und das mit der niedrigsten beworbenen Saugkraft, was nach dem Befund der Stiftung Warentest wenig bedeuten muss. Sein Angebot nennt drei Temperaturen, die Unterlagen des Herstellers bestätigen keine davon in gleicher Höhe. Als einziges Gerät im Feld ohne Kamera, aber mit Aktivierungswort, steht er bei der Sensorik zwischen dreame und roborock auf der einen und mova und Ecovacs auf der anderen Seite.
Spricht dafür: Die Mopps heben sich um 12 Millimeter, so hoch wie bei keinem anderen Gerät im Feld, und der Beutel reicht laut Hersteller am längsten. Eine Kamera hat er nicht, und beim Absaugen nimmt die Station weniger Leistung auf als die drei anderen, deren Hersteller eine Wattzahl nennen.
Spricht dagegen: Zwei der drei Temperaturen im Angebot finden sich in keiner Herstellerunterlage, und eine Konformitätserklärung war nicht auffindbar. Mit 107,7 Millimetern ist er der höchste der fünf, und Rufnummer, Gründungsjahr und Servicezeiten sind uneinheitlich angegeben.
| Wischsystem | Zwei dreieckige rotierende Mopps in Reuleaux-Form, ausfahrbar, 8 Newton Anpressdruck, auf Teppich um 12 Millimeter angehoben |
| Teppich und Schwellen | Schwellen bis 20 Millimeter laut Hersteller; Mopp-Anhebung 12 Millimeter, die höchste im Feld. Die Mopps fahren an Wänden und Möbeln aus und schwenken in Ecken. |
| Navigation und Sensoren | LDS-Laser, 3D-Hinderniserkennung mit strukturiertem Licht und seitliche ToF-Sensoren; eine Kamera nennt Narwal nicht. |
| Station und Leistung | Absaugen mit Verdichtung in einen 2,5-Liter-Beutel, Moppwäsche, Trocknung in beide Richtungen. 45 Watt beim Laden, 450 Watt beim Absaugen, 65 Watt beim Trocknen; eine Heizleistung für Waschwasser nennt die Anleitung nicht. |
| App und WLAN | Narwal-App, nur 2,4-Gigahertz-WLAN laut Angebot; Sprachbefehle mit dem Aktivierungswort „Hey Nawa“. |
| Gelieferte Ausführung | Verkäufer Narwal Direct; Elternnummer B0HDTBDC2Y. |
| Passt für | Für Wohnungen mit vielen Teppichen und Läufern zwischen Hartböden und für Haushalte, die den Beutel möglichst selten wechseln wollen. |
| Passt nicht für | Für flache Möbel und für alle, die eine belegte Waschtemperatur erwarten. |
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
| Firmierung | Impressum: eine Narwal Trading mit Sitz in Hongkong, Registernummer 3015857. Hersteller laut Angebot ist die Yunjing Intelligence Innovation in Shenzhen; verantwortliche Person in der EU laut Angebot die SUCCESS COURIER SL in Madrid |
| Sitz | Hongkong laut Impressum, Shenzhen beim Hersteller |
| Gegründet | Uneinheitlich: Die Seiten von Narwal nennen Jahre zwischen 2016 und 2018 |
| Support | Kostenlose Nummer 0800 181 1596 auf einer Seite, 0800 181 1593 auf einer anderen |
| Erreichbarkeit | Uneinheitlich angegeben |
| Garantie | Zwei Jahre laut After-Sales-Richtlinie; die Alterung des Akkus ist ausgenommen |
| Norm- und Prüfangaben | Eine Konformitätserklärung für den Typ YJCC027 war nicht auffindbar, ein Hinweis auf EN 18031 ebenfalls nicht |
| Herkunft | China laut Datenfeld des Angebots |
| Gewicht laut Hersteller | Roboter 3,7 Kilogramm, Station 8,4 Kilogramm laut Hersteller |
| Modell und Markteinführung | Typ YJCC027; die Produktseite ist seit 04.09.2025 online. Das Angebot beschreibt ihn als verbesserte Version des Freo X Ultra |
Die Auszeichnung und was sie kippen würde
Die Empfehlung dieser Seite geht an den roborock Qrevo S Pro, und sie beruht auf dem Maßstab der Seite, nicht auf einer Rangfolge der Sauberkeit. Er ist das einzige Gerät, dessen Hersteller zur Werbezahl 75 °C selbst schreibt, dass sie am Heizelement gemessen ist und nicht am Mopp. Seine Konformitätserklärung führt die Normen zur Cybersicherheit, er hat weder Kamera noch Mikrofon, und mit 96,5 Millimetern ist er der zweitflachste im Feld.
Dagegen stehen Lücken, die nicht klein sind. Eine Garantie mit eigenen Bedingungen war bei roborock nicht auffindbar, eine Schwellenhöhe auch nicht, und das Angebot meldet im Datenfeld 120 Volt. Die 4.112 Bewertungen gehören zu einer Elternnummer, unter der auch der QV 35A steht. Wer diese Lücken schwerer gewichtet als die offene Fußnote, nimmt den mova, der drei Jahre Garantie gibt, seine Temperatur ebenfalls mit Bedingung nennt und als einziger im Saugroboter-Test der Stiftung steht, aber Kamera und Mikrofon mitbringt.
Kippen würde die Empfehlung, wenn ein anderer Hersteller nachlegt. Nennt dreame für den L40 Ultra A eine Waschtemperatur mit Bedingung und klärt die Garantie, hat er mit Ersatzteilfrist, jüngster Konformitätserklärung und ausfahrenden Pads das bessere Gesamtbild. Legt Narwal eine Konformitätserklärung vor und belegt seine 77 °C, wird er für Teppichhaushalte zur ersten Wahl. Und veröffentlicht einer der fünf, wie warm das Wasser am Mopp tatsächlich ankommt, ist die offene Frage dieser Seite beantwortet, die bisher niemand stellt.

