Im unteren Preisbereich verkauft sich ein Saugroboter über eine einzige Zahl. Sie steht im Titel, auf dem Werbebild und oft auf der Verpackung: die Saugkraft in Pascal. Diese Seite nimmt fünf günstige Saugroboter beim Wort und fragt bei jedem, woher die Zahl stammt und unter welcher Bedingung sie gilt. Im Feld stehen der dreame D10 Plus Gen 2, der roborock QV 35A, der Xiaomi S40 Pro, der eufy C10 und der VONKO S6 Pro, alle mit Kaufbox bei Amazon am 7. Oktober 2026.
8.000 oder 18.500 Pascal: eine Typnummer, zwei Werbezahlen
roborock verkauft den QV 35A mit 8.000 Pa. Die Anleitung führt den Roboter als Typ RRE0PEE, betrieben mit einem Lithium-Ionen-Akku mit 14,4 Volt und 5.200 Milliamperestunden. Dieselbe Typnummer mit denselben Akkudaten steht in der Anleitung des Qrevo S Pro, und den bewirbt roborock mit 18.500 Pa. Die beiden Geräte unterscheiden sich in der Station, EWFD36HRR beim QV 35A, EWFD24HRR beim Qrevo S Pro. Beim Roboter selbst nennen die Unterlagen denselben Typ.
Was das bedeutet, lässt sich aus den Unterlagen nicht abschließend sagen. Ein Hersteller kann unter einer Typnummer verschiedene Gebläse oder verschiedene Software ausliefern, und die Anleitungen nennen keine Saugkraft. Sicher ist nur: Wer die beiden Angebote nebeneinanderlegt, sieht für denselben Robotertyp zwei Zahlen, die sich um mehr als das Doppelte unterscheiden, und keine Erklärung, unter welcher Bedingung welche gilt. In der Fragenliste der Produktseite vergleicht roborock den QV 35A zudem mit dem Qrevo und dessen 5.500 Pa.
Damit stehen bei einem Hersteller drei verwandte Geräte mit drei Zahlen nebeneinander: der Qrevo mit 5.500 Pa, der QV 35A mit 8.000 Pa, „verbessert von Qrevo S“, und der Qrevo S Pro mit 18.500 Pa. Zwei davon tragen laut Anleitung denselben Robotertyp. Für den Käufer ist das keine Nebensache, denn die beiden Angebote teilen sich auch die Bewertungen: Unter der gemeinsamen Elternnummer stehen 4.112 Rezensionen, und welche davon zu welchem Gerät gehören, zeigt Amazon nicht getrennt an.
Das ist der Kern dieser Seite. Die Saugkraft in Pascal ist im unteren Preisbereich die Zahl, mit der Geräte gegeneinander antreten, und sie ist zugleich die Zahl, die am wenigsten erklärt wird. Von fünf Herstellern im Feld nennt einer, also ein Fünftel, eine Messbedingung. Einer verweist auf sein eigenes Labor, drei auf gar nichts.
Im unteren Preisbereich wiegt das schwerer als in der Oberklasse. Dort unterscheiden sich die Geräte in Station, Moppwäsche, Kamera und Temperatur, und die Saugkraft ist eine Zahl unter vielen. Hier haben vier der fünf Geräte eine ähnliche Ausstattung, Laser, Absaugstation, ein Tuch oder Pad zum Wischen, und die Pascal-Zahl wird zum wichtigsten Unterscheidungsmerkmal im Titel. Gerade die Zahl, die am meisten trägt, ist am schlechtesten belegt.
Wer sich zuerst einen Überblick verschaffen will, welche Arten von Saugrobotern es gibt, findet die reinen Saugroboter im Saugroboter-Vergleich der Staubsauger-Übersicht. Diese Seite bleibt bei den günstigen Geräten und bei ihrer einen Zahl.
Günstige Saugroboter im Vergleich: die Saugkraft und woher sie stammt
Die Tabelle zeigt nur die eine Zahl und das, was dazugehört: die Angabe im Angebot, die Bedingung, die der Hersteller nennt, und was das zugehörige Datenfeld bei Amazon ausweist. Alles andere steht weiter unten bei den einzelnen Geräten.
| Gerät | Pascal laut Angebot | Bedingung laut Hersteller | Auffälliges Datenfeld | Bewertung | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
dreame D10 Plus Gen 2 | 6.000 Pa | Fußnote: Tests im Dreame Lab | „6000 Millimeter“ | 4,1 bei 2.048 | Zum Angebot |
roborock QV 35A | 8.000 Pa | keine; derselbe Robotertyp steht beim Qrevo S Pro mit 18.500 Pa | „8000 Millimeter“ | 4,4 bei 4.112 | Zum Angebot |
Xiaomi S40 Pro | 15.000 Pa | Einlass, voll geladen, Messgerät 0–35 kPa, internes Labor | „20 Gramm“, „10 × 10 × 10 cm“ | 4,1 bei 201 | Zum Angebot |
eufy C10 | 4.000 Pa | nur „kann je nach Bodenart variieren“ | Akkulaufzeit „60 Tage“ | 4,0 bei 477 | Zum Angebot |
VONKO S6 Pro | 8.000 Pa | keine; Verpackung 6.000 Pa laut Anbieter | „4,15 Gramm“, zwei Leistungsstufen | 4,7 bei 347 | Zum Angebot |
Hervorgehoben ist die einzige Zeile mit einer Messbedingung. Xiaomi schreibt, wo und womit die 15.000 Pa gemessen wurden, und das ist mehr, als die anderen vier zusammen leisten. Ein Vergleich der fünf Zahlen untereinander bleibt trotzdem unmöglich, denn eine Messung am Einlass mit vollem Akku lässt sich nicht gegen eine Zahl ohne Messort halten.
Was ein Pascal misst und was er verschweigt
Pascal ist eine Einheit für Druck. Bei einem Saugroboter beschreibt sie, wie stark der Unterdruck an einer bestimmten Stelle ist, wenn das Gebläse läuft. Wie viel Luft dabei durch den Saugmund strömt, sagt die Zahl nicht, und wie viel Staub aus einer Teppichfuge kommt, ebenfalls nicht. Dafür sind Bürste, Luftweg, Dichtungen und der Abstand zum Boden mindestens so wichtig.
Ein Unterdruck lässt sich an vielen Stellen messen: am Motor, am Ende des Luftkanals, am Einlass, mit abgedecktem oder offenem Saugmund, mit vollem oder halbem Akku. Jede dieser Stellen liefert einen anderen Wert. Deshalb ist eine Pascal-Angabe ohne Messort keine Messung, sondern eine Größenordnung, und zwei Angaben ohne Messort lassen sich nicht vergleichen.
Eine zweite Größe würde helfen, und sie fehlt im ganzen Feld: der Luftstrom, also wie viel Luft pro Sekunde durch den Roboter strömt. In der Oberklasse nennt ihn ein Hersteller, Ecovacs, mit 16 Litern pro Sekunde, ebenfalls ohne Bedingung. Keiner der fünf günstigen Roboter nennt einen Luftstrom. Erst Unterdruck und Luftstrom zusammen würden beschreiben, was ein Gebläse leistet; der Unterdruck allein beschreibt nur, wie stark es ziehen kann, wenn nichts strömt.
Die Stiftung Warentest zieht daraus die naheliegende Konsequenz. Im Saugroboter-Test vom 30. Juni 2026 schreibt sie, Saugkräfte mit vielen Tausend Pascal seien Werbe-Anpreisungen, die man getrost ignorieren könne. Gemessen wird dort nach der Norm DIN EN 62929, die festlegt, wie viel Staub ein Saugroboter auf Hartboden und Teppich aufnimmt. Keiner der fünf Hersteller nennt diese Norm.
Bei Bodenstaubsaugern mit Kabel kennt man das Problem seit Jahren: Auch dort sagt die Wattzahl des Motors wenig über das Ergebnis. Wie die Staubsauger-Vergleiche im Bestand mit Leistung und Reinigungsergebnis umgehen, ordnet die Übersicht aller Staubsauger-Vergleiche ein.
- Oberklasse mit Komplettstation: 11.000 bis 30.000 Pa: 11000 bis 30000 Pascal
- eufy C10: 4000 Pascal — außerhalb des Korridors, ohne Messbedingung
- dreame D10 Plus Gen 2: 6000 Pascal — außerhalb des Korridors, Tests im Dreame Lab
- VONKO S6 Pro, Verpackung: 6000 Pascal — außerhalb des Korridors, laut Anbieter Standardmodus
- VONKO S6 Pro, Angebot: 8000 Pascal — außerhalb des Korridors, laut Anbieter Max-Modus
- roborock QV 35A: 8000 Pascal — außerhalb des Korridors, Typ RRE0PEE, ohne Bedingung
- Xiaomi S40 Pro: 15000 Pascal — im Korridor, am Einlass, voll geladen, internes Labor
- roborock Qrevo S Pro: 18500 Pascal — im Korridor, Typ RRE0PEE, interne Tests
Auf der Verpackung 6.000, im Angebot 8.000
Beim VONKO S6 Pro haben Kunden nachgefragt. In den Fragen und Antworten des Angebots steht die Frage, warum auf der Verpackung 6.000 Pa stehen und auf der Produktseite 8.000. Die Antwort des Anbieters: Das Gerät habe mehrere Saugstufen, 6.000 Pa seien der Standardmodus, 8.000 Pa der Max-Modus. Das Datenfeld des Angebots nennt zwei Leistungsstufen, ein niederländischer Marktplatzhändler beschreibt vier Saug- und Wasserstufen.
Die Erklärung ist plausibel und zugleich ein Lehrstück. Sie zeigt, dass eine Pascal-Zahl ohne Stufe nichts taugt, und sie zeigt, dass der Anbieter im Angebot die höhere Zahl gewählt hat. In der Aufzählung schreibt er dazu, herkömmliche Modelle stagnierten oft bei 4.000 Pa. Die Anleitung mit VONKO-Aufdruck, die im Netz zu finden ist, nennt überhaupt keinen Pascal-Wert.
Wie fest die kleinere Zahl am Gerät hängt, zeigt ein Marktplatzangebot in den Niederlanden. Dort bietet ein Händler denselben S6 Pro an, und die Adresse der Angebotsseite enthält „6000-pa“, während der Titel 8.000 Pa nennt. Die beiden Zahlen wandern also nebeneinander durch den Handel, und welche ein Käufer zu sehen bekommt, hängt davon ab, wo er hinschaut.
Beim dreame D10 Plus Gen 2 und beim eufy C10 gibt es kein solches Nebeneinander. dreame nennt 6.000 Pa in Titel, Aufzählung und Produktseite gleich, eufy 4.000 Pa. Beim roborock QV 35A steht 8.000 Pa im Angebot und auf der Produktseite, und Xiaomi nennt 15.000 Pa überall, mit derselben Fußnote. Widersprüche entstehen dort nicht innerhalb eines Angebots, sondern zwischen verwandten Geräten.
Für Käufer gibt es eine einfache Probe. Wer ein Angebot öffnet, sucht in den Fragen und Antworten nach „Pa“ oder „Verpackung“. Taucht dort eine zweite Zahl auf, gilt die erste nur in der stärksten Stufe, und die stärkste Stufe ist die, in der der Akku am schnellsten leer ist.
Die einzige Messbedingung im Feld steht bei Xiaomi
Xiaomi beschreibt die 15.000 Pa des S40 Pro in einer Fußnote so genau, wie es im Feld sonst niemand tut. Gemessen wurde mit einem Gerät, das 0 bis 35 Kilopascal erfasst und auf 0,01 Kilopascal genau ist, am Einlass eines vollständig geladenen Roboters, in internen Testlaboren; die Ergebnisse könnten je nach Testumgebung leicht variieren. Das ist keine Norm, aber es ist eine Angabe, die sich nachvollziehen und wiederholen lässt.
dreame verweist beim D10 Plus Gen 2 auf Tests im Dreame Lab, ohne zu sagen, was dort gemessen wurde. roborock nennt beim QV 35A keine Bedingung, beim Qrevo S Pro nur interne Tests und dass der Wert je nach Land variieren könne. eufy schreibt, die Leistung könne je nach Bodenart und Verschmutzungsgrad variieren, was eine Selbstverständlichkeit ist und keine Bedingung. VONKO nennt keine.
Als Anteil ausgedrückt: Ein Fünftel der Hersteller nennt eine Messbedingung, ein Fünftel ein Labor ohne Bedingung, drei Fünftel gar nichts. Im Vergleich der Saug-Wisch-Roboter mit Komplettstation sieht es nicht besser aus; dort nennen drei Hersteller ihr Labor und zwei gar nichts. Eine echte Messbedingung ist also in beiden Preislagen die Ausnahme.
Dass ausgerechnet Xiaomi die Bedingung nennt, hat eine Kehrseite. Der S40 Pro hat keine Absaugstation, nur eine Ladestation. Die eine Zahl, die am besten belegt ist, gehört zu dem Gerät, bei dem der Staubbehälter von Hand geleert wird. Für Allergiker, die beim Leeren nicht mit Staub in Berührung kommen wollen, ist das ein Ausschlussgrund, gleich wie gut die Saugkraft belegt ist; worauf sie sonst achten, steht im Vergleich der Staubsauger für Allergiker.
Millimeter, Gramm und Tage: die Datenfelder der fünf Angebote
Wer bei Amazon die technischen Daten aufklappt, findet bei allen fünf Angeboten mindestens ein Feld, das offensichtlich nicht stimmt. Die Saugleistung des dreame steht dort als „6000 Millimeter“, die des roborock als „8000 Millimeter“. Der VONKO wiegt laut Datenfeld 4,15 Gramm, der Xiaomi 20 Gramm bei Maßen von 10 mal 10 mal 10 Zentimetern. Beim eufy steht unter Akkulaufzeit „60 Tage“, was das Beutelintervall ist.
Daneben stehen Fehler, die erst beim Vergleich mit dem Hersteller auffallen. dreame führt im Datenfeld eine Spannung von 3,7 Volt, die Anleitung nennt 14,4 Volt; der Modellname lautet dort „D10s Plus Gen2“, das Gerät heißt D10 Plus Gen 2. Das Garantiefeld des eufy steht auf „12. 00.“. Beim roborock nennt das Datenfeld einen Behälter von 370 Millilitern, die Fragenliste der Produktseite 330.
Auch die Laufzeitfelder sind uneinheitlich. Beim dreame stimmt das Feld mit dem Hersteller überein, 285 Minuten. Beim Xiaomi steht dort 120 Minuten, eine Zahl, die Xiaomi selbst nicht nennt, beim roborock drei Stunden, ebenfalls ohne Herstellerangabe. Beim VONKO nennt das Feld für die Kapazität 3 Liter, die Aufzählung desselben Angebots 2,0 Liter für den Beutel. Wer zwei Geräte über die Datenfelder vergleicht, vergleicht im Zweifel zwei Eingabefehler.
Für den Kauf heißt das: Die Datenfelder taugen nicht als Grundlage. Sie werden von den Anbietern selbst befüllt, und offenbar prüft niemand, ob eine Saugkraft in Millimetern sinnvoll ist. Wer Höhe, Gewicht oder Akkudaten braucht, schaut in die Anleitung, die bei vier der fünf Angebote als PDF anhängt, oder auf die Seite des Herstellers.
Beim VONKO hängt keine Anleitung am Angebot. Die einzige auffindbare Fassung ist ein Scan mit VONKO-Aufdruck auf der Sammelseite eines Dritten; ob sie vom Hersteller stammt, ist nicht belegt. Wer das Gerät kauft, bekommt die Anleitung im Karton. Vorher lässt sie sich nicht sicher prüfen, und damit auch nicht die Garantiebedingungen, die in dieser Anleitung stehen.
Was ein günstiger Saugroboter gegenüber der Oberklasse weglässt
Der größte Unterschied zur Oberklasse liegt nicht im Roboter, sondern in der Station. Die Geräte mit Komplettstation saugen den Roboter ab, waschen die Mopps, oft mit erhitztem Wasser, trocknen sie mit warmer Luft und füllen Wasser und Reinigungsmittel nach. Im unteren Preisbereich bleibt davon meist das Absaugen übrig.
Im Feld dieser Seite wäscht nur eine Station die Mopps: die des roborock QV 35A, und sie trocknet mit kalter Luft. Laut Vergleichstabelle im Angebot gibt es weder heißes Wasser noch warme Luft. dreame, eufy und VONKO saugen nur ab, Xiaomi lädt nur. Ein Anheben der Mopps auf Teppich bieten der QV 35A und der S40 Pro, jeweils um 10 Millimeter; dreame und VONKO wischen mit einem Tuch, das auf dem Boden bleibt. In der Oberklasse heben die Geräte ihre Mopps um 10 bis 12 Millimeter an; die beiden günstigen Geräte mit Anheben liegen mit 10 Millimetern am unteren Rand dieser Spanne, nicht darunter.
Bei der Navigation ist der Abstand kleiner. Vier der fünf arbeiten mit einem rotierenden Laser, dazu kommen beim roborock und beim Xiaomi strukturiertes Licht für Hindernisse. Nur der eufy C10 navigiert mit Punktlaser und Infrarot. Eine Kamera nennt keiner der fünf Hersteller, was im unteren Preisbereich die Regel ist und für viele Käufer eher ein Vorteil.
Wer wissen will, was die Oberklasse für den Aufpreis leistet und was davon belegt ist, findet die Angaben zu Moppwäsche, Temperaturen und Stationen der teureren Geräte im Vergleich der Saug-Wisch-Roboter mit Komplettstation. Dort zeigt sich, dass auch die beworbenen 75 Grad heißen Wassers nicht am Mopp gemessen werden.
Absaugstation oder nur Ladestation
Vier der fünf Geräte haben eine Absaugstation, die den Staubbehälter des Roboters nach jeder Fahrt in einen Beutel leert. Beim dreame fasst der Beutel 4 Liter und reicht laut Tests im Dreame Labor bis zu 90 Tage, beim eufy 3 Liter für 60 Tage. Der roborock reicht laut Hersteller sieben Wochen, ohne Volumen. Beim VONKO nennen drei Stellen drei Volumen, 2,0, 2,5 und 3 Liter, und alle dieselben 60 Tage.
Der Xiaomi S40 Pro hat nur eine Ladestation. Sein Staubbehälter im Roboter fasst 430 Milliliter, und den leert man von Hand, je nach Wohnung nach jeder oder jeder zweiten Fahrt. Das ist der Preis für die rotierenden Pads mit ausfahrendem Arm: Bei Xiaomi steckt das Geld im Roboter, bei den anderen in der Station.
Mit der Dichtheit der Station werben zwei Angebote. VONKO schreibt, das hermetisch versiegelte System fange 99,9 Prozent der Partikel ein, und nennt die Lösung besonders geeignet für Allergiker. Eine Prüfung, eine Norm oder eine Filterklasse steht nicht dabei. dreame schreibt, der große Staubbehälter schließe Staub sicher ein und verhindere Geruchsbildung. Beides sind Werbesätze; eine Messung nennt keiner der fünf Hersteller.
Eine Absaugstation bringt Folgekosten, weil die Beutel nachgekauft werden müssen. Bei dreame und eufy gibt es sie im Herstellershop, beim roborock ebenfalls, beim VONKO nur von anderen Anbietern. Wechselintervalle für Bürsten, Filter und Pads nennen die Anleitungen von dreame, Xiaomi und roborock; in der des eufy C10 fehlen sie ganz.
Die Intervalle der Hersteller sind Höchstwerte. dreame stützt die 90 Tage auf Tests im eigenen Labor, die übrigen nennen keine Grundlage. Wer Tiere hat, lange Haare im Haushalt oder einen Garten vor der Terrassentür, wechselt den Beutel früher; die Anleitung von dreame empfiehlt für den Beutel ohnehin einen Wechsel alle zwei bis vier Monate.
Wischen im unteren Preisbereich: Tuch, Pad oder rotierende Mopps
Wer „mit Wischfunktion“ liest, denkt an ein Gerät, das wie ein Mensch mit dem Mopp über den Boden geht. Im unteren Preisbereich ist das selten. Der VONKO zieht ein feststehendes Tuch hinter sich her, gespeist aus einem 290-Milliliter-Tank in drei Stufen. Der dreame macht es ähnlich mit einem abnehmbaren Pad und 150 Millilitern.
Das Angebot des VONKO verspricht, der konstante Druck des Wischtuchs entferne selbst eingetrocknete Flecken mühelos. Wie viel Druck ein feststehendes Tuch ausübt, hängt von Gewicht und Halterung ab; eine Kraftangabe nennt VONKO nicht. In der Oberklasse nennt nur ein Hersteller eine solche Zahl, Narwal mit 8 Newton für rotierende Pads. Für den unteren Preisbereich heißt das: Die Wischfunktion bindet Staub und frische Spuren, für alles Weitere ist sie nicht gebaut.
Rotierende Mopps haben zwei Geräte im Feld. Beim roborock drehen sich zwei Mopps mit 200 Umdrehungen pro Minute, gespeist mit 30 Wasserstufen, und heben sich auf Teppich um 10 Millimeter. Beim Xiaomi drehen sich zwei Pads mit 180 Umdrehungen, eines fährt an Kanten und Sockelleisten aus, und eine Ultraschall-Teppicherkennung hebt sie ebenfalls um 10 Millimeter.
Der eufy C10 wischt gar nicht. Die britische Produktseite von eufy schreibt das ausdrücklich, die deutsche erwähnt das Wischen schlicht nicht. Für viele Wohnungen ist das keine Schwäche, denn ein Tuch, das nur nachgezogen wird, bindet Staub, aber es löst keine eingetrockneten Flecken. Ob ein Roboter mit Wischtuch auf Parkett taugt, hängt außerdem von der Versiegelung ab; was Holzböden vertragen, steht im Vergleich der Staubsauger für Parkett.
Wer hinter den fünf Marken steht
Vier der fünf Marken haben eine deutsche oder europäische Anlaufstelle mit Adresse, Telefon und Servicezeiten. roborock hat eine GmbH in Düsseldorf, Xiaomi eine GmbH ebenfalls in Düsseldorf und eine B.V. in Den Haag, Anker eine GmbH in München, dreame einen Bevollmächtigten in den Niederlanden und eine kostenlose Nummer, die an sieben Tagen besetzt ist.
Beim VONKO S6 Pro endet die Suche früher. Eine Herstellerseite gibt es nicht: vonko.de ist eine Parkseite, vonko.com bietet die Domain zum Kauf an. Drei Unterlagen nennen drei verschiedene Hersteller in China, das Angebot eine Firma in Shenzhen, die Data-Act-Erklärung eine in Dongguan, ein niederländischer Marktplatzhändler eine in Suzhou. Als verantwortliche Person in der EU nennt das Angebot die Sanaflow UG in Remscheid, eine 2024 eingetragene Gesellschaft für den Handel mit Reinigungsprodukten, erreichbar über eine Mobilnummer.
Das Angebot wirbt mit „deutschem Support“ und schreibt: „Als deutsches Unternehmen legen wir Wert auf Vertrauen.“ Deutsch ist an diesem Gerät der Händler. Wer Ersatzteile, eine Reparatur oder Software-Updates braucht, hängt an einem Hersteller, den die Unterlagen nicht eindeutig benennen. Das macht das Gerät nicht schlecht, aber es macht es schwerer, in drei Jahren noch Hilfe zu bekommen.
Mehrere Namen nennen auch die großen Marken, nur mit klaren Rollen. Bei dreame heißt der Anbieter im Impressum DREAME INTERNATIONAL (HONGKONG) LIMITED, der Hersteller laut Konformitätserklärung Dreame Trading (Tianjin), die verantwortliche Person in der EU laut Angebot Accessory Line Srl in Italien und laut Data-Act-Erklärung V-Formation GmbH in Karlsruhe. Beim Xiaomi-Angebot von dieTechnik nennt Amazon die AXDIA International GmbH in Willich als verantwortliche Person, nicht die Xiaomi-Gesellschaften. Das ist bei Händlerangeboten üblich, es zeigt aber, dass der Kauf über einen Händler den Weg zum Hersteller verlängern kann.
eufy erklärt im Angebot sogar seine Marke. Die erste Zeile der Aufzählung lautet, eufy werde zu Anker eufy, eufy sei schon immer Teil von Anker gewesen, App, Konto und Garantie funktionierten weiter wie bisher. Im Impressum steht eine britische Gesellschaft, als Kontakt die Anker Innovations Deutschland GmbH in München, als Hersteller eine Gesellschaft in Hongkong. Für den Käufer zählt vor allem, dass es eine deutsche Telefonnummer mit Servicezeiten gibt.
roborock und Xiaomi nennen im Impressum Gesellschaften mit deutschem Handelsregister, roborock die Roborock Germany GmbH beim Amtsgericht Düsseldorf, Xiaomi die Xiaomi Technology Germany GmbH, HRB 87718. Beide nennen deutsche Telefonnummern, roborock mit Servicezeiten an sieben Tagen, Xiaomi von Montag bis Freitag bis 20 Uhr. Das ist im unteren Preisbereich keine Selbstverständlichkeit, wie der VONKO zeigt.
Garantie und Akku: von 12 bis 24 Monaten, mit und ohne Bedingungen
Die Garantie ist im unteren Preisbereich ein besserer Maßstab als die Saugkraft, weil sie schriftlich zugesagt wird. dreame gibt zwei Jahre auf Gerät und Station und zwei auf den Akku. Xiaomi gibt ebenfalls zwei Jahre, auch auf Akku und Netzteil, aber nur für Geräte, die bei Xiaomi oder einem offiziellen Händler gekauft wurden. eufy gibt für Saugroboter 12 Monate.
Die Werte als Liste
- dreame, Gerät: 24 Monate
- dreame, Akku: 24 Monate
- Xiaomi, Gerät: 24 Monate
- Xiaomi, Akku: 24 Monate
- VONKO, Gerät laut Anleitung: 24 Monate
- VONKO, Akku laut Anleitung: 12 Monate
- eufy, Gerät: 12 Monate
- eufy, Akku: nicht auffindbar Monate
- roborock, Gerät laut Shopseite: 24 Monate
- roborock, Akku: nicht genannt Monate
Beim VONKO widersprechen sich Angebot und Anleitung. Das Angebot nennt pauschal 24 Monate. Die Anleitung unterscheidet: Roboter und Zubehör zwei Jahre, Akku ein Jahr, Staubbehälter, Wassertank und Mopphalter 90 Tage, Bürsten, Filter und Mopp gar keine Garantie. Bei roborock steht die Zusage nur als Satz auf der Produktseite des Shops: Alle neuen Geräte hätten zwei Jahre Garantie, zertifizierte generalüberholte eines. Bedingungen, Ausschlüsse und eine Regel für den Akku nennt die Seite nicht, die Anleitung des QV 35A keine Laufzeit, und die Geschäftsbedingungen des Shops verweisen auf die gesetzliche Gewährleistung.
Die gesetzliche Gewährleistung gilt immer, zwei Jahre gegenüber dem Verkäufer. Wer den dreame kauft, hat dafür Amazon als Gegenüber, beim roborock und beim eufy den Hersteller selbst, beim Xiaomi und beim VONKO einen Händler. Wie lange Akkus und Motoren bei Staubsaugern überhaupt halten, steht in der Seite zur Lebensdauer von Staubsaugern.
Beim Xiaomi S40 Pro lohnt eine Rückfrage vor dem Kauf. Die Garantieerklärung in der Anleitung schließt Produkte aus, die nicht bei Xiaomi oder einem offiziellen Händler von Xiaomi erworben wurden. Verkauft wird das Angebot von dieTechnik, laut Verkäuferprofil der HeNa Industriebedarf UG in Hünfeld. Ob dieser Händler zu den offiziellen gehört, war nicht zu belegen. Die gesetzliche Gewährleistung gegenüber dem Händler bleibt davon unberührt; die zwei Jahre Herstellergarantie auf den Akku hängen aber an dieser Frage.
Garantie und Gewährleistung werden oft verwechselt. Die Gewährleistung ist gesetzlich, gilt zwei Jahre gegenüber dem Verkäufer und betrifft Mängel, die beim Kauf schon angelegt waren. Die Garantie ist eine freiwillige Zusage des Herstellers mit eigenen Bedingungen. Wird ein Gerät im Rahmen der Gewährleistung repariert, verlängert sich die Frist nach § 475e Absatz 5 BGB einmalig um zwölf Monate. Das gilt für alle fünf Geräte, auch für den roborock, dessen Garantiezusage keine Bedingungen nennt.
Ersatzteile: wer welche selbst verkauft
Ein günstiger Roboter lohnt sich erst, wenn er ein paar Jahre fährt, und dafür braucht er Bürsten, Filter, Beutel und irgendwann einen Akku. Bei eufy gibt es den Ersatzakku für den C10 im Anker-Shop, dazu Staubbeutel, ein Ersatzset und Filter. Bei dreame gibt es Beutel und Gummibürste ausdrücklich für den D10 Plus Gen 2, bei Xiaomi Hauptbürste, Bürstenabdeckung und Wischpad, bei roborock die Hauptbürste für den QV 35A.
Für den VONKO waren keine Originalteile auffindbar. Bei Amazon gibt es kompatible Teile anderer Anbieter, die laut Beschreibung passen. Ausgerechnet beim Akku ist der VONKO dafür am freundlichsten: Die Anleitung beschreibt, wie man eine verschraubte Abdeckung löst und den Stecker zieht. dreame schreibt dagegen, den Akku solle nur Fachpersonal tauschen.
Ab dem 18. Februar 2027 verlangt Artikel 11 der EU-Batterieverordnung, dass Geräteakkus vom Nutzer mit handelsüblichem Werkzeug entnommen werden können. Saugroboter werden darin nicht eigens genannt, und ob sie unter eine der Ausnahmen fallen, ist bisher nicht entschieden. Für Geräte, die heute verkauft werden, gilt die Regel noch nicht.
Ein Recht auf Reparatur, wie es seit Ende Juli 2026 für einige Gerätegruppen gilt, hilft bei Saugrobotern nicht weiter. Die EU-Richtlinie knüpft an Verordnungen an, die für eine Gerätegruppe Reparaturvorgaben machen, und die Staubsauger-Verordnung 666/2013 nimmt Saugroboter ausdrücklich aus. Wie lange ein Hersteller Teile liefert, bleibt damit seine Entscheidung. Im Feld dieser Seite nennt keiner eine Frist für Ersatzteile.
Laufzeit und Fläche: Minuten fast immer ohne Saugstufe
Wie die Pascal-Zahl steht auch die Laufzeit im Titel, und auch sie steht fast nie mit Bedingung. dreame nennt 285 Minuten laut Tests im Dreame Lab, ohne Stufe. VONKO nennt bis zu 180 Minuten und 200 Quadratmeter. Beim roborock steht im Datenfeld drei Stunden, der Hersteller nennt keine Laufzeit. Beim eufy nennen die deutschen Unterlagen keine.
Für den eufy C10 kursieren trotzdem 120 Minuten. Die Zahl stammt aus einem Bericht von Notebookcheck vom April 2025, der sich auf eufy beruft; in der deutschen Anleitung, auf der Produktseite von Anker und im Angebot steht sie nicht. Der Akku hat laut Anleitung 2.600 Milliamperestunden, der kleinste im Feld, was bei einem reinen Sauger ohne Wischmodul kein Widerspruch sein muss.
Xiaomi macht es wieder anders: keine Minuten, aber eine Fläche mit Bedingung. Der S40 Pro reinige bis zu 180 Quadratmeter im leisen Modus mit Wasserstufe 1, beim Saugen und Wischen zugleich. Die 120 Minuten im Datenfeld stammen nicht vom Hersteller. Auch beim Akku widerspricht sich Xiaomi selbst: Die Anleitung nennt 4.800 Milliamperestunden als Nennkapazität, die Übersichtsseite 5.200.
Was ein Roboter in einer Wohnung schafft, zeigt die Stiftung Warentest besser als jede Minute. Im Vergleich vom 30. Juni 2026 reichte eine Akkuladung für 33 bis 193 Quadratmeter. Der Rechner unten nimmt diese Spanne und zeigt, wie viele Ladungen eine Fläche im ungünstigsten und im günstigsten Fall braucht.
Wie viele Akkuladungen die Wohnung braucht
Die zu reinigende Fläche in Quadratmetern eingeben. Gerechnet wird mit der Spanne, die die Stiftung Warentest bei ihren Saugrobotern gemessen hat: 33 bis 193 Quadratmeter je Akkuladung.
Akkuladungen je Durchgang: 0,4 bis 2,4 Ladungen
Grundlage: Zu reinigende Fläche 80,0 m².
| Zu reinigende Fläche (m²) | Akkuladungen je Durchgang (Ladungen) | Anmerkung |
|---|---|---|
| 10,0 bis 33,0 | 0,1 bis 1,0 | reicht bei jedem Gerät im Vergleich mit einer Ladung |
| 34,0 bis 100,0 | 0,2 bis 3,0 | beim besten Gerät eine Ladung, beim schwächsten bis zu drei |
| 101,0 bis 193,0 | 0,5 bis 5,8 | bis 193 m² schafft es das beste Gerät im Vergleich mit einer Ladung |
| 194,0 bis 400,0 | 1,0 bis 12,1 | auch das beste Gerät im Vergleich muss nachladen |
Reichweite je Akkuladung 33 bis 193 Quadratmeter laut Stiftung Warentest, Saugroboter im Vergleich vom 30.06.2026. Rechenweg: Fläche geteilt durch 193 und durch 33. Herstellerangaben sind nicht eingerechnet, weil vier der fünf keine Fläche mit Bedingung nennen.
Bei VONKO und roborock steht ausdrücklich in den Unterlagen, dass der Roboter bei schwachem Akku zur Station zurückkehrt und die Reinigung nach dem Laden fortsetzt. Eine Wohnung, die mehr als eine Ladung braucht, wird dann trotzdem fertig, nur später. Wer viel Fläche hat, sollte deshalb weniger auf die Minuten im Titel schauen als auf die Ladezeit: Beim dreame sind es laut Anleitung etwa sechs Stunden. Der VONKO setzt laut Angebot nach dem Laden genau dort fort, wo er aufgehört hat; beim Xiaomi hilft die Flächenangabe mit Bedingung bei der Planung mehr als jede Minute. Welche Geräte für große Flächen gebaut sind, ordnet der Vergleich der Staubsauger für große Wohnungen ein.
Unter Bett und Sofa: 7,2 bis 9,9 Zentimeter
Der flachste Roboter im Feld ist der eufy C10. Das Angebot nennt 7,2 Zentimeter, der Produkttext von Anker und die Data-Act-Erklärung 7,3; es navigiert ohne den rotierenden Laser, den die anderen vier nutzen. Dahinter folgen der dreame mit 96,3 Millimetern, der roborock mit 96,5, der VONKO mit 98 und der Xiaomi mit 99.
Knapp drei Zentimeter Unterschied klingen nach wenig, entscheiden aber, ob der Roboter unter ein Boxspringbett kommt oder an der Kante hängen bleibt. Wer misst, misst an der niedrigsten Stelle, etwa an einer Querleiste vorn. Bei Schwellen nennen dreame und roborock 2 Zentimeter, eufy 17 Millimeter und Teppiche bis 18 Millimeter Florhöhe, Xiaomi 20 Millimeter auf einer Laborplattform. Beim VONKO nennt das Werbebild 2 Zentimeter, der niederländische Händler 15 Millimeter.
Auch die Station braucht Platz. dreame nennt für die Absaugstation des D10 Plus Gen 2 298 mal 406 mal 427 Millimeter, roborock für die Dockingstation des QV 35A 340 mal 487 mal 519 Millimeter, VONKO in der Anleitung 260 mal 241 mal 156 Millimeter. Die Station mit Moppwäsche ist damit die größte im Feld, und sie braucht vorn freien Platz zum Anfahren.
Wer viele Teppiche hat, achtet auf beides, Schwelle und Florhöhe. eufy ist der einzige Hersteller im Feld, der eine Florhöhe nennt, bis zu der der Roboter fahren soll. Bei 18 Millimetern ist Schluss, und die Schwelle von 17 Millimetern ist die niedrigste im Feld. Für eine Altbauwohnung mit hohen Türschwellen ist der flachste Roboter damit nicht automatisch der beste. Was Saugroboter und Bodenstaubsauger auf Teppich leisten, behandelt der Vergleich der Staubsauger für Teppich.
App, Cloud und was die Tasten ohne WLAN können
Alle fünf Geräte brauchen für Karten, Sperrzonen und Zeitpläne eine App, und alle fünf verbinden sich nur mit 2,4-Gigahertz-WLAN. Ohne Netz lassen sie sich über Tasten am Gerät starten, VONKO, eufy und roborock auch zur Station schicken; beim roborock lässt sich das WLAN über die Reset-Taste ganz abschalten. eufy verlangt ein Benutzerkonto, und Saugstufe und Zeitpläne lassen sich beim C10 nur in der App einstellen.
Wohin die Daten gehen, steht in den Data-Act-Erklärungen, die an allen fünf Angeboten als PDF hängen. dreame schreibt, die Daten des D10 Plus Gen 2 würden auf einen Cloud-Server in Deutschland geladen, die Kartierung erzeuge durchschnittlich 300 Megabyte pro Gerät und Tag, Rohdaten würden sieben Tage gespeichert. Xiaomi speichert zuerst lokal, dann in der Cloud. Beim VONKO verarbeitet die Tuya Global Inc. die Daten, ein Anbieter von Cloud-Diensten für viele Marken.
Dass diese Erklärungen überhaupt am Angebot hängen, hat einen rechtlichen Grund. Seit dem 12. September 2025 verlangt der Data Act der EU, dass Käufer vernetzter Geräte vor dem Kauf erfahren, welche Daten das Gerät erzeugt und wer darauf zugreift. Die fünf Erklärungen unterscheiden sich stark in der Tiefe: dreame nennt Datenmengen, Speicherort und Aufbewahrungsfristen, VONKO vor allem den Cloud-Dienstleister. Wer wissen will, ob die Karte der Wohnung das Haus verlässt, findet die Antwort dort schneller als in der App.
Eine Kamera nennt keiner der fünf Hersteller. Ein Mikrofon ebenfalls nicht. Für Haushalte, die bei einem Gerät, das durch alle Zimmer fährt, vorsichtig sind, ist der untere Preisbereich damit unkomplizierter als die Oberklasse, in der zwei von fünf Geräten Kamera und Mikrofon mitbringen.
Stiftung Warentest und die günstigen Geräte
Keines der fünf Geräte steht im Saugroboter-Test der Stiftung Warentest vom 30. Juni 2026. Alle 44 Einträge der frei sichtbaren Tabellen wurden durchgesehen. Getestet wurden andere Modelle derselben Marken: von dreame unter anderem der Bot L10s Ultra und der L40 Ultra AE, von eufy der Clean L60 Hybrid SES und der X10 Pro Omni, von roborock der Qrevo Curv 5A1 und der S8 Pro Ultra, von Xiaomi der Robot Vacuum X10+ und der X20 Max.
Die sieben Geräte, die im Sommer 2026 neu in den Test kamen, haben alle eine Wischfunktion und eine Servicestation mit Staub- und Wassertank. Wer nach einem Testergebnis für einen günstigen Roboter sucht, findet bei der Stiftung ältere Modelle derselben Marken, nicht die fünf Geräte hier.
Bei Kombigeräten gewichtet die Stiftung das Saugen auf Hartboden mit 30 Prozent, auf Teppich mit 10, das Wischen mit 15, die Handhabung mit 20 Prozent. Die Saugkraft in Pascal kommt in der Gewichtung nicht vor, wohl aber die Reichweite je Ladung und der Stromverbrauch, der laut Stiftung meist nicht auf der Verpackung steht. Eine Akkuwarnung der Stiftung vom Dezember 2023 betraf ältere eufy-Modelle, nicht den C10.
Zwei Prüfpunkte der Stiftung betreffen gerade günstige Geräte. Das Datensendeverhalten der Apps geht mit 5 Prozent in die Note ein, und geprüft wird auch, ob sich ein Roboter ohne Internetverbindung bedienen lässt. Beides lässt sich für die fünf Geräte hier nur aus den Unterlagen ablesen: Tasten zum Starten haben alle, und beim roborock lässt sich das WLAN ganz abschalten.
Wer ein Testergebnis zur Grundlage machen will, findet die geprüften Geräte im Vergleich der Saugroboter in der Staubsauger-Übersicht und bei der Stiftung selbst. Für die fünf Geräte hier bleiben die Unterlagen der Hersteller, und die sagen über die Saugkraft weniger, als die Titel versprechen.
Wartung im ersten Jahr: Bürsten, Filter, Pads und Beutel
Ein Saugroboter ist nach dem Kauf nicht fertig bezahlt. Bürsten, Filter und Wischpads nutzen sich ab, und die Hersteller sagen in den Anleitungen, wie schnell. Die Tabelle stellt die Intervalle nebeneinander, so wie sie in den Unterlagen stehen.
| Teil | dreame D10 Plus Gen 2 | roborock QV 35A | Xiaomi S40 Pro | VONKO S6 Pro |
|---|---|---|---|---|
| Hauptbürste | 6 bis 12 Monate | 6 bis 12 Monate | 6 bis 12 Monate | wöchentlich reinigen |
| Seitenbürste | 3 bis 6 Monate | 3 bis 6 Monate | 3 bis 6 Monate | wöchentlich reinigen |
| Filter | 3 bis 6 Monate | 6 bis 12 Monate | 3 bis 6 Monate | keine Angabe |
| Wischpad oder Tuch | 3 bis 6 Monate | 1 bis 3 Monate | 1 bis 3 Monate | 6 bis 12 Monate |
| Staubbeutel | 2 bis 4 Monate | nach Bedarf | keine Station | wöchentlich prüfen |
Der eufy C10 fehlt in der Tabelle, weil seine Anleitung keine Intervalle nennt. Auffällig ist der Unterschied bei den Wischpads: roborock und Xiaomi empfehlen einen Wechsel alle ein bis drei Monate, dreame alle drei bis sechs, VONKO für sein Tuch sogar sechs bis zwölf. Begründet werden die Intervalle nicht. Naheliegend ist, dass rotierende Mopps stärker am Boden reiben als ein nachgezogenes Tuch; belegt ist das in den Unterlagen nicht.
Beim VONKO steht in der Anleitung statt eines Wechselintervalls fast überall „wöchentlich reinigen“, für Hauptbürste, Seitenbürste, Staubbeutel, Staubkanal und Sensoren. Das ist mehr Arbeit, als die Werbung mit 60 Tagen Freiheit nahelegt, und es ist ehrlicher als manches Intervall: Ein Roboter, dessen Bürste nie von Haaren befreit wird, saugt nach einigen Wochen schlechter, gleich mit wie viel Pascal.
Strom: was Roboter und Stationen laut Anleitung aufnehmen
Ist ein Saugroboter ein Stromfresser? Die Anleitungen geben genug her, um die Frage zu beantworten. Der Roboter selbst nimmt beim Fahren 40 bis 160 Watt auf: eufy nennt 40 Watt für den C10, VONKO 50 Watt für den S6 Pro, dreame 75 Watt für den D10 Plus Gen 2, Xiaomi 160 Watt für den S40 Pro. roborock nennt für den QV 35A nur Spannung und Stromstärke des Netzeingangs.
Viel Leistung braucht nur das Absaugen, und das dauert jeweils kurz. eufy nennt für die Station 400 Watt beim Absaugen, dreame 650 Watt, VONKO 700 Watt. Die Station des roborock zieht beim Absaugen laut Anleitung 3 Ampere bei 220 bis 240 Volt, sonst 0,3 Ampere. In Bereitschaft liegen die Werte niedrig: Xiaomi nennt höchstens 0,5 Watt für die Ladestation und höchstens 2,0 Watt für den Roboter im vernetzten Standby.
Rechnet man die 2,0 Watt des Xiaomi über ein ganzes Jahr, sind es gut 17 Kilowattstunden. Für Fahren und Absaugen nennen die Hersteller keine Jahreswerte, und die anderen vier nennen auch keinen Wert für den vernetzten Standby. Eine Kleinigkeit am Rande: Die Anleitung des eufy druckt als Eingang der Station 100 Volt, was für ein Gerät am deutschen Netz nicht stimmen kann. Welche Staubsauger mit Kabel und Akku besonders sparsam sind, sammelt der Vergleich der energiesparenden Staubsauger.
Welcher günstige Saugroboter zu welchem Haushalt passt
Die fünf Geräte unterscheiden sich weniger in der Saugkraft als darin, was sie außer Saugen können. Die Grafik ordnet sie nach dieser einen Frage.
Die Wege als Liste
- Was soll der Roboter außer Saugen können?
- Nichts, er soll aber unter flache Möbel kommen → eufy C10: kein Wischen, 7,2 cm hoch, Absaugstation
- Feucht nachwischen, den Staub nimmt die Station → dreame D10 Plus Gen 2: Wischpad, 4-Liter-Beutel
- Die Station soll die Mopps waschen → roborock QV 35A: Moppwäsche, kalte Trocknung
- Bis an die Kante wischen, Absaugen nicht nötig → Xiaomi S40 Pro: ausfahrender Pad-Arm, nur Ladestation
Der VONKO steht nicht im Baum, und das ist keine Abwertung des Geräts. Er kann, was der dreame kann, mit Absaugstation, Wischtuch und Laser, und er hat die beste Sternebewertung im Feld. Was ihm fehlt, sind ein greifbarer Hersteller, Originalteile und eine Garantie, die für den Akku länger als ein Jahr gilt. Wer ihn kauft, kauft ein Gerät, über das die Unterlagen wenig sagen.
Die vier Äste folgen aus den Unterlagen. Der eufy steht dort, wo nur gesaugt werden soll, weil er als einziger auf das Wischen verzichtet und dafür der flachste ist. Der dreame steht in der Mitte, weil er Absaugstation und Wischpad mit der am besten dokumentierten Garantie verbindet. Der roborock steht dort, wo die Station die Mopps waschen soll, weil das im Feld nur seine Station kann. Der Xiaomi steht dort, wo bis an Sockelleisten gewischt werden soll und der Behälter von Hand geleert werden darf.
Und wer zwischen Roboter und Handgerät schwankt, sollte die Frage vor der Gerätewahl klären; was dafür spricht und was dagegen, steht im Vergleich Saugroboter oder Akkustaubsauger.
Die fünf günstigen Saugroboter im Einzelnen
dreame D10 Plus Gen 2

dreame D10 Plus Gen 2, Saugroboter mit Wischfunktion und Absaugstation, 4-Liter-Staubbeutel, LiDAR-Navigation, vier Saugstufen
Die eine Zahl: Titel und Aufzählung nennen 6.000 Pa „Vormax-Saugleistung“ in vier Stufen. Die Produktseite setzt ein Sternchen dazu: basierend auf Tests im Dreame Lab, die tatsächliche Leistung könne je nach Nutzung variieren. Das Datenfeld für die maximale Saugleistung steht auf „6000 Millimeter“.
Einordnung: Der D10 Plus Gen 2 ist im Feld das Gerät, bei dem am wenigsten unklar bleibt. Seine Saugkraft ist nicht besser belegt als die der anderen, aber dreame sagt wenigstens, woher sie stammt, und alles Übrige ist sauber dokumentiert: Garantie mit Akku, Ersatzteile, Datenweg, Wechselintervalle. Was er nicht kann, ist ordentlich wischen; das Pad wird feucht über den Boden gezogen, mehr nicht. Wer das weiß und vor allem einen verlässlichen Sauger mit Absaugstation sucht, ist hier richtig.
Vor dem Kauf zu klären: Ob die Laufzeit von 285 Minuten in der leisen oder in einer stärkeren Stufe gilt; ob das Pad auf Teppichen vorher abgenommen werden muss; wann die Beutel nachgekauft werden.
Dafür spricht
- Verkauf durch Amazon, zwei Jahre Garantie auch auf den Akku
- Fußnote zur Saugkraft und zum Beutelintervall
- Absaugstation mit 4-Liter-Beutel
- Beutel und Bürste als Originalteile im Herstellershop
- Daten laut Data-Act-Erklärung auf einem Server in Deutschland
Dagegen spricht
- Wischt mit einem Pad ohne Anheben und ohne Wäsche
- Laufzeit ohne Angabe der Saugstufe
- Akku nur durch Fachpersonal tauschbar
- Datenfelder mit Millimetern und 3,7 Volt falsch befüllt
| Station | Absaugstation mit 4-Liter-Beutel, laut Tests im Dreame Labor bis zu 90 Tage; 650 Watt beim Absaugen laut Anleitung. Die Station wäscht nicht. |
| Wischen | Abnehmbares Wischpad, 150-Milliliter-Tank mit drei Stufen; kein Anheben, keine Wäsche. |
| Akku und Laufzeit | 5.200 Milliamperestunden laut Produktseite, 14,4 Volt laut Anleitung; bis zu 285 Minuten laut Tests im Dreame Lab, ohne Angabe der Stufe; Ladedauer etwa sechs Stunden. Das Datenfeld nennt 3,7 Volt. |
| Bauhöhe | 96,3 mm |
| Navigation | Laserdistanzsensor, laut Angebot mit Pathfinder-Technik und Karten für mehrere Stockwerke, Sperrzonen und virtuelle Grenzen in der App. |
| App und Daten | Dreamehome-App, nur 2,4 Gigahertz. Laut Data-Act-Erklärung liegen die Daten auf einem Cloud-Server in Deutschland; die Kartierung erzeugt durchschnittlich 300 Megabyte pro Gerät und Tag, Rohdaten werden sieben Tage aufbewahrt. |
| Ersatzteile | Staubbeutel und Gummibürste im dreame-Shop ausdrücklich für den D10 Plus Gen 2. Den Akku soll laut Anleitung nur Fachpersonal tauschen. |
| Wechselintervalle | Wischpad alle 3 bis 6 Monate, Hauptbürste alle 6 bis 12, Seitenbürste und Filter alle 3 bis 6, Staubbeutel alle 2 bis 4 Monate laut Anleitung. |
| Gelieferte Ausführung | Verkauf und Versand durch Amazon. Das Datenfeld führt als Modellnamen „D10s Plus Gen2“. |
| Passt für | Für Wohnungen mit Hartböden und kurzen Teppichen, in denen der Roboter vor allem saugen und gelegentlich feucht nachwischen soll, und für alle, die Garantie und Rückgabe über Amazon abwickeln wollen. |
| Passt nicht für | Für Haushalte mit vielen Teppichen, auf denen ein nicht anhebbares Pad stört, und für alle, die die Moppwäsche nicht selbst übernehmen wollen. |
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
| Firmierung | Impressum von dreametech.com: DREAME INTERNATIONAL (HONGKONG) LIMITED. Hersteller laut Konformitätserklärung in der Anleitung ist die Dreame Trading (Tianjin) Co., Ltd.; als verantwortliche Person in der EU nennt das Angebot die Accessory Line Srl, die Data-Act-Erklärung die V-Formation GmbH in Karlsruhe |
| Sitz | Hongkong laut Impressum, Tianjin beim Hersteller; Bevollmächtigte in der EU ist die Dreame Technology Netherlands B.V., Spicalaan 29, Hoofddorp |
| Gegründet | Dezember 2017 laut der Über-uns-Seite von dreame |
| Support | Kostenlose Nummer +49 800 000 1747 und aftersales@dreame.tech laut Kontaktseite |
| Erreichbarkeit | Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr |
| Garantie | Zwei Jahre auf Gerät und Station und zwei Jahre auf den Akku laut After-Sales-Richtlinie; Filter, Mopp und Bürsten sind ausgenommen. Ohne Kaufnachweis beginnt die Frist drei Monate nach dem Datum auf dem Typenschild |
| Norm- und Prüfangaben | Laser der Klasse 1 nach IEC 60825-1:2014 und EN 60825-1:2014/A11:2021, Funkanlagenrichtlinie 2014/53/EU laut Anleitung |
| Herkunft | China laut Datenfeld des Angebots |
| Gewicht laut Hersteller | Roboter 3,23 Kilogramm, Station 3,75 Kilogramm laut Produktseite; das Datenfeld nennt die Summe, 7 Kilogramm |
| Modell und Markteinführung | Typ RLD32GD; laut Notebookcheck seit 14.07.2024 bei Amazon erhältlich, Datenfeld Herstellungsjahr 2024 |
roborock QV 35A

roborock QV 35A Set, Saugroboter mit Wischfunktion und Multifunktions-Dockingstation, zwei rotierende und anhebbare Mopps, PreciSense-LiDAR
Die eine Zahl: Titel und Aufzählung nennen 8.000 Pa, „verbessert von Qrevo S“. Die Fragen auf der Produktseite vergleichen mit dem Qrevo und dessen 5.500 Pa. Eine Messbedingung nennt roborock nicht. Die Anleitung führt den Roboter als Typ RRE0PEE, mit 14,4 Volt und 5.200 Milliamperestunden; dieselbe Typnummer mit denselben Akkudaten steht in der Anleitung des Qrevo S Pro, den roborock mit 18.500 Pa bewirbt.
Einordnung: Der QV 35A ist das vollständigste Gerät im Feld und zugleich das mit der rätselhaftesten Zahl. Seine Station wäscht die Mopps, als einzige hier, und die Mopps heben sich auf Teppich. Dass derselbe Robotertyp beim Qrevo S Pro mit mehr als doppelt so viel Saugkraft beworben wird, sagt nichts Schlechtes über den QV 35A, aber es sagt viel über den Wert von Pascal-Angaben. Schwerer wiegt, dass für das Gerät keine Herstellergarantie mit Laufzeit auffindbar war.
Vor dem Kauf zu klären: Welche Bedingungen für die zwei Jahre Gerätegarantie gelten, die der roborock-Shop nennt, und ob sie den Akku einschließen; wie groß der Staubbeutel ist; ob die Station neben dem Roboter genug Platz zum Anfahren hat.
Dafür spricht
- Als einziges Gerät im Feld wäscht die Station die Mopps
- Zwei rotierende Mopps, auf Teppich um 10 Millimeter angehoben
- Deutsche GmbH als Ansprechpartner, Telefon an sieben Tagen
- Eine Kamera nennt roborock nicht
Dagegen spricht
- Gerätegarantie nur als Satz auf der Shopseite, ohne Bedingungen
- Pascal ohne Bedingung, derselbe Robotertyp wird mit 18.500 Pa beworben
- Trocknung nur mit kalter Luft
- Bewertungen mit einem teureren Gerät geteilt
| Station | Absaugen, Moppwäsche, Trocknung mit kalter Luft und Wasserbefüllung; Station EWFD36HRR mit 3 Ampere beim Absaugen. Der Beutel reicht laut Hersteller sieben Wochen, ein Volumen nennt roborock nicht. |
| Wischen | Zwei rotierende Mopps mit 200 Umdrehungen pro Minute, 30 Wasserstufen, 10 Millimeter Anhebung auf Teppich; Tank im Roboter ohne Volumenangabe. |
| Akku und Laufzeit | 14,4 Volt und 5.200 Milliamperestunden laut Anleitung; eine Laufzeit nennt roborock nicht, das Datenfeld nennt drei Stunden. |
| Bauhöhe | 96,5 mm |
| Navigation | PreciSense-LiDAR mit 360-Grad-Scan, dazu Hindernisvermeidung mit strukturiertem Licht; Karten für bis zu vier Ebenen. |
| App und Daten | Roborock-App, nur 2,4 Gigahertz; Cloud-Server laut Offenlegungsdokument am Angebot. Das WLAN lässt sich über die Reset-Taste abschalten, Start, Punktreinigung und Rückkehr gehen über Tasten. |
| Ersatzteile | Hauptbürste im roborock-Shop ausdrücklich für den QV 35A. |
| Wechselintervalle | Hauptbürste alle 6 bis 12 Monate, Seitenbürste 3 bis 6, Filter 6 bis 12, Wischtücher 1 bis 3 Monate, Staubbeutel nach Bedarf laut Anleitung. |
| Gelieferte Ausführung | Set; die Elternnummer teilt sich der QV 35A mit dem Qrevo S Pro, die 4.112 Bewertungen schließen beide ein. Behälter 330 Milliliter laut Fragen auf der Produktseite, 370 laut Datenfeld. |
| Passt für | Für Wohnungen, in denen regelmäßig gewischt werden soll, ohne die Mopps von Hand auszuwaschen, und für Haushalte, die eine Station mit Wäsche zum unteren Preis suchen. |
| Passt nicht für | Für alle, die Garantiebedingungen schwarz auf weiß erwarten, und für Räume, in denen die große Station keinen Platz findet. |
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
| Firmierung | Roborock Germany GmbH laut Impressum, Amtsgericht Düsseldorf HRB 91419. Hersteller laut Anleitung und Data-Act-Erklärung ist die Beijing Roborock Technology Co., Ltd. |
| Sitz | Peter-Müller-Straße 16/16a in Düsseldorf; der Hersteller sitzt in Peking |
| Gegründet | Juli 2014 laut der Über-uns-Seite von roborock |
| Support | Telefon +49 211 869-42937 und support-de@roborock-eu.com |
| Erreichbarkeit | Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr laut Kontaktseite |
| Garantie | Die Produktseite im roborock-Shop nennt unter „Gerätegarantie“ zwei Jahre für alle neuen Geräte und ein Jahr für zertifizierte generalüberholte; Bedingungen und eine Regel für den Akku nennt sie nicht, die Anleitung keine Laufzeit |
| Norm- und Prüfangaben | Funkanlagenrichtlinie 2014/53/EU laut Anleitung. Die „SGS-zertifizierte“ Seitenbürste mit 0 Prozent Haarverwicklung nennt keine Prüfnummer |
| Herkunft | China laut Datenfeld des Angebots |
| Gewicht laut Hersteller | Die Produktseite nennt als „Robotergewicht“ 11,6 Kilogramm mit 0,3 Kilogramm Toleranz, was nur mit Station plausibel ist; das Datenfeld nennt 11,8 Kilogramm |
| Modell und Markteinführung | Roboter vom Typ RRE0PEE, Station EWFD36HRR laut Anleitung; laut Notebookcheck seit 05.04.2025 bei Amazon erhältlich |
Xiaomi S40 Pro

Xiaomi Robot Vacuum S40 Pro, Saugroboter mit Wischfunktion und Ladestation, zwei rotierende Pads, ausfahrbarer Pad-Arm, LDS-Laser und strukturiertes Licht
Die eine Zahl: Titel und Aufzählung nennen 15.000 Pa aus einem „Hochdruckventilator“ mit Flügeln aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung. Die Produktseite von Xiaomi beschreibt, wie gemessen wurde: mit einem Gerät mit 0 bis 35 Kilopascal Messbereich und 0,01 Kilopascal Genauigkeit, am Einlass eines vollständig geladenen Roboters, in internen Testlaboren. Es ist die einzige Messbedingung im Feld.
Einordnung: Der S40 Pro ist das Gerät mit der ehrlichsten Zahl und der kleinsten Station. Xiaomi sagt als Einziger, wo und womit die Saugkraft gemessen wurde, und baut rotierende Pads mit ausfahrendem Arm ein, die man in diesem Preisbereich sonst nicht findet. Dafür fehlt die Absaugstation, und der Kauf über einen Händler, dessen Status als offizieller Xiaomi-Händler nicht belegt ist, macht die Garantie unsicher. Wer ihn will, klärt das vor dem Kauf.
Vor dem Kauf zu klären: Ob dieTechnik offizieller Xiaomi-Händler ist; wie oft der 430-Milliliter-Behälter in der eigenen Wohnung voll wird; ob die Pads in einer Station oder von Hand gereinigt werden.
Dafür spricht
- Einzige Pascal-Angabe im Feld mit Messbedingung
- Rotierende Pads mit Anheben und ausfahrendem Arm
- Zwei Jahre Garantie auch auf den Akku, Originalteile im Shop
- Niedrige Bereitschaftswerte in der Anleitung
Dagegen spricht
- Keine Absaugstation, der Behälter wird von Hand geleert
- Garantie nur bei Kauf über Xiaomi oder offizielle Händler, Händler des Angebots nicht belegt
- Gewicht und Maße in den Datenfeldern unbrauchbar
- Laufzeit in Minuten nur im Datenfeld
| Station | Nur eine Ladestation, keine Absaugung; Staubbehälter im Roboter 430 Milliliter. Bereitschaft der Station höchstens 0,5 Watt, Roboter im vernetzten Standby höchstens 2,0 Watt laut Anleitung. |
| Wischen | Zwei rotierende Pads mit 180 Umdrehungen pro Minute, eines fährt an Kanten aus; Anheben um 10 Millimeter über eine Ultraschall-Teppicherkennung; 310-Milliliter-Tank mit drei Stufen. Gewaschen wird nicht. |
| Akku und Laufzeit | 4.800 Milliamperestunden Nennkapazität und 5.200 als nominale Kapazität laut Anleitung; die Übersichtsseite nennt 5.200 als Nennwert. Minuten nennt Xiaomi nicht, wohl aber 180 Quadratmeter im leisen Modus mit Wasserstufe 1; das Datenfeld nennt 120 Minuten. |
| Bauhöhe | 99 mm |
| Navigation | Laserdistanzsensor mit 360-Grad-Scan, dazu strukturiertes Licht mit 129 Grad Blickwinkel für Hindernisse. |
| App und Daten | Xiaomi Home, nur 2,4 Gigahertz; laut Data-Act-Erklärung werden Daten zuerst lokal, dann in der Cloud gespeichert. Start per Taste ohne WLAN. |
| Ersatzteile | Hauptbürste, Bürstenabdeckung und Wischpad als Originalzubehör im Xiaomi-Shop. |
| Wechselintervalle | Seitenbürste alle 3 bis 6 Monate, Hauptbürste 6 bis 12, Filter 3 bis 6, Bürstenabdeckung 3 bis 6, Pads 1 bis 3 Monate laut Anleitung. |
| Gelieferte Ausführung | Händler dieTechnik, laut Verkäuferprofil die HeNa Industriebedarf UG in Hünfeld. |
| Passt für | Für kleinere Wohnungen mit Hartböden und Sockelleisten, in denen gründliches Wischen bis an die Kante wichtiger ist als eine Absaugstation. |
| Passt nicht für | Für Haushalte mit Tieren oder Allergikern, die den Behälter nicht täglich leeren wollen, und für alle, die vor dem Kauf eine sichere Garantiezusage brauchen. |
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
| Firmierung | Impressum von mi.com: Xiaomi Inc. in Peking; Verkäuferin im eigenen Shop ist die Xiaomi Technology Netherlands B.V., inhaltlich verantwortlich die Xiaomi Technology Germany GmbH, HRB 87718. Hersteller laut Anleitung ist die Xiaomi Communications Co., Ltd.; für das Angebot von dieTechnik nennt Amazon die AXDIA International GmbH in Willich als verantwortliche Person |
| Sitz | Peking; für Deutschland Düsseldorf, für die EU Den Haag |
| Gegründet | April 2010 laut der Über-uns-Seite von Xiaomi |
| Support | Hotline 0800 22 311 44 und service.de@support.mi.com laut Impressum |
| Erreichbarkeit | Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr |
| Garantie | Zwei Jahre auf das Produkt, zwei Jahre auf Akku und Netzteil laut Garantieseite. Die Garantieerklärung in der Anleitung schließt Geräte aus, die nicht bei Xiaomi oder einem offiziellen Händler erworben wurden; ob der Händler dieses Angebots dazugehört, ist nicht belegt |
| Norm- und Prüfangaben | Laser der Klasse 1 nach IEC 60825-1:2014 und EN 60825-1:2014/A11:2021, Funkanlagenrichtlinie 2014/53/EU laut Anleitung |
| Herkunft | Nicht auffindbar |
| Gewicht laut Hersteller | 4,2 Kilogramm für den Roboter laut technischen Daten; die Datenfelder nennen 20 Gramm und 10 mal 10 mal 10 Zentimeter |
| Modell und Markteinführung | Modell OV71GL; laut Notebookcheck seit November 2025 bei Xiaomi Deutschland bestellbar |
eufy C10

eufy (Anker) C10, Saugroboter mit automatischer Absaugstation, Punktlaser- und Infrarot-Navigation, ohne Wischfunktion
Die eine Zahl: Die Aufzählung nennt bis zu 4.000 Pa und schreibt darunter, die Leistung könne je nach Bodenart und Verschmutzungsgrad variieren. Eine Messbedingung ist das nicht. Es ist die niedrigste Zahl im Feld, und eufy stellt sie am wenigsten heraus: Im Titel steht sie gar nicht.
Einordnung: Der C10 ist ein reiner Sauger, und er gibt sich auch so. eufy wirbt am wenigsten mit der Saugkraft, nennt die niedrigste Zahl und baut den flachsten Roboter im Feld. Die Garantie ist mit zwölf Monaten die kürzeste unter den Herstellern, die eine nennen, aber den Ersatzakku gibt es im Shop, was über die Lebensdauer mehr wert sein kann. Wer nicht wischen lassen will, verliert mit ihm nichts und gewinnt Bauhöhe.
Vor dem Kauf zu klären: Wie lange der Akku in welcher Stufe hält; ob die Navigation ohne rotierenden Laser in der eigenen Wohnung zurechtkommt; was die Garantie für den Akku vorsieht.
Dafür spricht
- Mit 7,2 Zentimetern der flachste im Feld
- Ersatzakku im Herstellershop
- Absaugstation mit 3-Liter-Beutel
- Wirbt am wenigsten mit der Saugkraft
Dagegen spricht
- Keine Wischfunktion
- Nur 12 Monate Garantie
- Laufzeit in den deutschen Unterlagen nicht genannt
- Navigation mit Punktlaser und Infrarot statt rotierendem Laser
| Station | Absaugstation mit 3-Liter-Beutel, Wechsel alle 60 Tage laut Angebot; 400 Watt beim Absaugen und 15 Watt sonst laut Anleitung. |
| Wischen | Keine Wischfunktion; die britische Produktseite von eufy nennt ausdrücklich „Mop Type: No“. |
| Akku und Laufzeit | 2.600 Milliamperestunden laut Anleitung; eine Laufzeit nennen die deutschen Unterlagen nicht. Das Datenfeld „Akkulaufzeit“ steht auf 60 Tagen, dem Beutelintervall. |
| Bauhöhe | 72 mm laut Angebot, 73 mm laut Anker |
| Navigation | Punktlaser und mehrere Infrarotsensoren; ein rotierender Laser zur Kartierung fehlt. |
| App und Daten | eufy-App mit Benutzerkonto, nur 2,4 Gigahertz; Saugstufe und Zeitpläne lassen sich nur dort einstellen. Ein- und Ladetaste am Gerät. |
| Ersatzteile | Ersatzakku, Staubbeutel, Ersatzset und Filter im Anker-Shop. |
| Wechselintervalle | In der Anleitung nicht genannt. |
| Gelieferte Ausführung | Verkäufer AnkerDirect; Modell T2292. |
| Passt für | Für Wohnungen mit flachen Betten und Sofas, in denen nur gesaugt werden soll, und für Haushalte, die den Akku in einigen Jahren selbst tauschen wollen. |
| Passt nicht für | Für alle, die feucht wischen lassen wollen, und für verwinkelte Wohnungen, in denen eine Navigation mit Kartierung per rotierendem Laser im Vorteil sein kann. |
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
| Firmierung | Impressum: Anker Technology (UK) Ltd., Registernummer 8766135 in England und Wales; Kontakt über die Anker Innovations Deutschland GmbH. Hersteller laut Angebot ist die ANKER INNOVATIONS LIMITED in Hongkong, verantwortliche Person in der EU die Anker Innovations (Malta) |
| Sitz | Watford laut Impressum; Kontaktadresse Georg-Muche-Straße 3 in München |
| Gegründet | 2011 in Changsha laut der Über-uns-Seite von Anker |
| Support | Telefon +49 69 9579 7960 und de.support@anker.com |
| Erreichbarkeit | Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr |
| Garantie | 12 Monate für RoboVac-Geräte laut Garantietabelle, Sicherheitsupdates ebenfalls 12 Monate; eine eigene Akkugarantie war nicht auffindbar |
| Norm- und Prüfangaben | In Anleitung und Data-Act-Erklärung nicht auffindbar |
| Herkunft | China laut Datenfeld des Angebots |
| Gewicht laut Hersteller | Nicht auffindbar; das Datenfeld nennt 5,75 Kilogramm, ohne zu sagen, ob mit Station oder Verpackung |
| Modell und Markteinführung | Modell T2292; laut Notebookcheck im April 2025 in den USA und Großbritannien gestartet, ein deutscher Termin war nicht auffindbar |
VONKO S6 Pro

VONKO S6 Pro, Saugroboter mit Wischfunktion und Absaugstation, LiDAR-2.0-Navigation, feststehendes Wischtuch, 290-Milliliter-Tank
Die eine Zahl: Titel, Aufzählung und Werbebild nennen 8.000 Pa, „während herkömmliche Modelle oft bei 4000Pa stagnieren“. In den Fragen und Antworten des Angebots erklärt der Anbieter, warum auf der Verpackung 6.000 Pa stehen: 6.000 seien der Standardmodus, 8.000 der Max-Modus. Die Anleitung nennt keinen Pascal-Wert.
Einordnung: Der S6 Pro ist das Gerät mit der besten Sternebewertung und den dünnsten Herstellerangaben. Seine Ausstattung entspricht der des dreame, mit Absaugstation, Laser und Wischtuch, und der Anbieter erklärt in den Fragen sogar offen, woher die zwei Pascal-Zahlen kommen. Was fehlt, ist alles, was nach dem Kauf zählt: ein eindeutiger Hersteller, eine Herstellerseite, Originalteile und eine Akkugarantie über ein Jahr hinaus. Das ist bei einem Gerät am unteren Rand der Preislage nicht ungewöhnlich, aber es gehört in die Abwägung.
Vor dem Kauf zu klären: Wer im Garantiefall repariert oder tauscht; ob es den Akku als Ersatzteil gibt; welche Beutelgröße tatsächlich in der Station sitzt.
Dafür spricht
- Höchste Sternebewertung im Feld
- Absaugstation am unteren Rand der Preislage
- Akku laut Anleitung mit Werkzeug tauschbar
- Erklärt im Angebot selbst, woher die zwei Pascal-Zahlen kommen
Dagegen spricht
- Drei Hersteller in drei Unterlagen, keine Herstellerseite
- „Deutsches Unternehmen“ trifft nur auf den Händler zu
- Akku laut Anleitung nur ein Jahr Garantie
- Keine Original-Ersatzteile auffindbar
- Beutelvolumen in drei Angaben verschieden
| Station | Absaugstation, laut Aufzählung mit 2,0 Litern, laut Werbebild mit 2,5, laut Datenfeld mit 3 Litern; Wechsel alle 60 Tage. Die Station nimmt laut Anleitung 700 Watt auf. |
| Wischen | Feststehendes Wischtuch am Mopphalter, 290-Milliliter-Tank mit drei Stufen; kein Anheben, keine Wäsche. |
| Akku und Laufzeit | 14,4 Volt, Lithium-Ionen; eine Kapazität war nicht auffindbar. Bis 180 Minuten und 200 Quadratmeter laut Angebot, ohne Angabe der Stufe. |
| Bauhöhe | 98 mm |
| Navigation | LiDAR 2.0 laut Angebot, Laser-Radar laut Anleitung; bis zu fünf Karten, Sperrzonen in der App. |
| App und Daten | App Tuya Smart, nur 2,4 Gigahertz; Cloud bei der Tuya Global Inc. laut Data-Act-Erklärung. Start und Pause über Tasten am Gerät. |
| Ersatzteile | Originalteile von VONKO waren nicht auffindbar, bei Amazon nur kompatible Teile anderer Anbieter. Der Akku lässt sich laut Anleitung nach Lösen einer verschraubten Abdeckung tauschen. |
| Wechselintervalle | Wischtuch alle 6 bis 12 Monate ersetzen; Bürsten, Beutel, Staubkanal und Sensoren wöchentlich reinigen laut Anleitung. |
| Gelieferte Ausführung | Schwarz; Verkäufer Sanaflow UG. Die Anleitung liegt nicht am Angebot, sondern als Scan mit VONKO-Aufdruck auf der Sammelseite eines Dritten. |
| Passt für | Für einen Versuch mit kleinem Einsatz in einer überschaubaren Wohnung, wenn die Absaugstation wichtiger ist als Ersatzteile und ein greifbarer Hersteller. |
| Passt nicht für | Für alle, die ein Gerät über Jahre mit Originalteilen betreiben wollen, und für Haushalte, die beim Datenweg über einen Cloud-Dienst eines Drittanbieters zögern. |
Wer dahintersteht: Firmierung, Sitz, Support, Garantie
| Firmierung | Keine Herstellerseite auffindbar: vonko.de ist eine Parkseite, vonko.com bietet die Domain zum Kauf an. Als Hersteller nennt das Angebot die SHENZHEN HEGUANGWEILAI TECHNOLOGY CO.,LTD., die Data-Act-Erklärung die Dongguan Huicheng intelligent technology Co., LTD, ein niederländischer Marktplatzhändler die Suzhou Shiny Home Appliance Co., Ltd.; verantwortliche Person in der EU laut Angebot ist die Sanaflow UG in Remscheid |
| Sitz | Shenzhen laut Angebot; der Händler Sanaflow UG sitzt in der Westhauser Straße 80 in Remscheid |
| Gegründet | Für VONKO nicht auffindbar; die Sanaflow UG ist laut Registerauszug seit 03.05.2024 eingetragen, Unternehmensgegenstand Handel mit Reinigungsprodukten |
| Support | vonko.service@hotmail.com und ein WhatsApp-Kontakt laut Anleitung; eine Hotline nennt der Hersteller nicht |
| Erreichbarkeit | Nicht auffindbar; die Anleitung verspricht eine Antwort binnen eines Werktags |
| Garantie | Das Angebot nennt pauschal 24 Monate. Die Anleitung unterscheidet: Roboter und Zubehör zwei Jahre, Akku ein Jahr, Staubbehälter, Wassertank und Mopphalter 90 Tage, Bürsten, Filter und Mopp keine Garantie |
| Norm- und Prüfangaben | Laserklasse 1 nach IEC 60825-1:2014; Konformitätserklärung in der Anleitung mit EN 60335-2-2, EN 60335-1, EN 62233, EN 55014-1 und -2 sowie EN 61000-3-2 und -3-3, ihr Datum ist im Scan nicht sicher lesbar |
| Herkunft | Nicht angegeben |
| Gewicht laut Hersteller | Nicht auffindbar; das Datenfeld nennt 4,15 Gramm |
| Modell und Markteinführung | Modell S6 Pro; Zertifikat laut Data-Act-Erklärung vom 31.07.2025, Datenfeld Herstellungsjahr 2026 |
Kurze Fragen zum günstigen Saugroboter
Wie viel Pascal braucht ein Saugroboter?
Eine belegte Untergrenze gibt es nicht. Die Stiftung Warentest misst, wie viel Staub ein Roboter aufnimmt, und hält Pascal-Angaben für Werbung. Weil vier der fünf Hersteller hier keine Messbedingung nennen, lassen sich ihre Zahlen auch untereinander nicht vergleichen.
Lohnt sich eine Absaugstation bei einem günstigen Gerät?
Für Haushalte mit Tieren und für Allergiker meist ja, weil der Behälter des Roboters sonst nach fast jeder Fahrt geleert werden muss. Sie bringt Folgekosten für Beutel, die es bei dreame, eufy und roborock im Herstellershop gibt.
Ist ein Saugroboter ein Stromfresser?
Nein. Xiaomi nennt für den S40 Pro höchstens 0,5 Watt für die Station in Bereitschaft und höchstens 2,0 Watt für den Roboter im vernetzten Standby. Kurz viel Leistung braucht nur das Absaugen, laut Anleitungen 400 bis 700 Watt.
Funktioniert ein günstiger Saugroboter ohne App?
Eingeschränkt. Über die Tasten lassen sich alle fünf starten; VONKO, eufy und roborock lassen sich auch per Taste zur Station schicken. Karten, Sperrzonen und Zeitpläne gibt es nur über die App, beim eufy C10 auch die Saugstufe.
Saugt ein Roboter mit mehr Pascal besser?
Nicht zwingend. Pascal beschreibt den Unterdruck an einer Stelle, nicht wie viel Staub vom Boden kommt. Bürste, Luftweg und Abstand zum Boden zählen mindestens so viel, und ohne Messort lassen sich zwei Angaben nicht vergleichen.
Welcher günstige Saugroboter hat die beste Garantie?
dreame und Xiaomi geben zwei Jahre auch auf den Akku, Xiaomi aber nur bei Kauf über offizielle Händler. eufy gibt zwölf Monate, VONKO laut Anleitung ein Jahr auf den Akku, roborock nennt auf der Shopseite zwei Jahre für das Gerät, ohne Bedingungen und ohne Angabe zum Akku.
Braucht ein günstiger Saugroboter einen Laser zur Navigation?
Für Karten mit Räumen und Sperrzonen ist ein rotierender Laser üblich, vier der fünf Geräte haben einen. Der eufy C10 kommt mit Punktlaser und Infrarot aus und ist dafür der flachste im Feld.
Wie flach ist der flachste günstige Saugroboter?
Im Feld dieser Seite der eufy C10 mit 7,2 Zentimetern laut Angebot und 7,3 laut Anker. Die anderen vier liegen zwischen 96,3 und 99 Millimetern.
Eine Frage taucht in der Suche oft auf und lässt sich hier nicht beantworten: wie viel Geld man für einen guten Saugroboter ausgeben muss. Am Prüftag kostete der teuerste der fünf etwa doppelt so viel wie der günstigste, und ausgerechnet für ihn nennt der Hersteller zur Garantie nur einen Satz ohne Bedingungen. Wer günstig kaufen will, wartet auf Aktionstage; wie stark sich Saugroboter-Preise dann bewegen, zeigt die Seite mit den Saugroboter-Angeboten zu den Prime Days.
Die Gegenprobe: wann man keinen günstigen Saugroboter kaufen sollte
Ein günstiger Saugroboter ist kein kleiner teurer Saugroboter. Er saugt, oft mit Absaugstation, und er wischt, wenn überhaupt, mit einem Tuch, das hinter ihm herläuft. Wer erwartet, dass der Roboter eingetrocknete Flecken löst und seine Mopps selbst wäscht, wird im Feld dieser Seite nur beim roborock QV 35A fündig, und auch der wäscht mit kaltem Wasser und trocknet mit kalter Luft.
Gegen den Kauf spricht auch eine Wohnung, die dem Roboter wenig Platz lässt: viele Kabel, Spielzeug auf dem Boden, hohe Türschwellen, Hochflorteppiche. Dann fährt er sich fest, und keine Pascal-Zahl hilft. Wer vor allem Treppen, Polster und Ecken sauber haben will, kommt mit einem Handgerät weiter; welche Geräte mit Kabel dafür gebaut sind, sammelt der Vergleich der Staubsauger für Familien.
Wer bereits einen guten Akkusauger besitzt und vor allem tägliche Krümel loswerden will, braucht keinen zweiten Sauger mit Station, sondern vielleicht gar keinen Roboter. Ein Roboter spart Zeit, wenn er regelmäßig fährt, also in Wohnungen, in denen der Boden frei bleibt und niemand jeden Tag selbst saugen will. Wo das nicht so ist, ist das günstigste Gerät das, das man nicht kauft.
Und gegen den Kauf spricht ein Angebot, das seine eine Zahl nicht erklären kann. Wer den Roboter nach der Saugkraft wählt, wählt nach einer Zahl, die nur einer von fünf Herstellern mit Bedingung nennt und die die Stiftung Warentest ignoriert. Besser belegt sind Garantie, Ersatzteile, Bauhöhe und Station. Wenn roborock eines Tages erklärt, warum derselbe Robotertyp einmal mit 8.000 und einmal mit 18.500 Pa verkauft wird, ist die Frage dieser Seite beantwortet; bis dahin bleibt die Gegenprobe beim Leser.

