
Teufel CINEBAR PRO 2: 150 Hertz und warum es sie nur im Set gibt
Im Datenblatt der CINEBAR PRO 2 steht unter Frequenzbereich eine Zahl, die mehr über das Gerät verrät als die zehn Treiber aus der Pressemitteilung: 150 bis 20.000 Hertz. Unterhalb von 150 Hertz reicht ihr Frequenzbereich laut Hersteller nicht. Dort liegen die tiefen Töne von Bassinstrumenten und ein großer Teil dessen, was bei Filmexplosionen den Raum füllt.
Teufel zieht daraus die Konsequenz, die in der Pressemitteilung als Satz steht: Die Soundbar benötigt einen Subwoofer und wird deshalb stets im Set angeboten. Es gibt sie mit dem neuen T 10 Mk2, dessen Datenblatt bis 31 Hertz hinunter reicht, oder in den Select-Sets mit dem kleineren T 8, der bei 37 Hertz endet. Eine CINEBAR PRO 2 allein, ohne Subwoofer, verkauft Teufel nicht.
Für Leser, die eine Soundbar suchen, ist das die wichtigste Information vorab. Die CINEBAR PRO 2 ist kein Riegel, den man unter den Fernseher legt und fertig ist, sondern ein System aus mindestens zwei Geräten mit zwei Steckdosen. Wer keinen Platz für einen Subwoofer hat, ist bei den Soundbars ohne Subwoofer besser aufgehoben. Für alle anderen geht diese Seite die Unterlagen durch, die Teufel zum Marktstart veröffentlicht hat.
Grundlage sind fünf Dokumente: die Pressemitteilung vom 13. Oktober 2026, die vier Produktseiten auf teufel.de mit ihren Datenblättern, die Bedienungsanleitung der Soundbar in der Fassung 1.6 vom Mai 2026, die Anleitung des Subwoofers T 10 Mk2 und die Seite mit häufigen Fragen im Teufel-Support. Dazu kommt die Produktseite des Vorgängers CINEBAR PRO, die Teufel noch online hat. Wo sich die Dokumente widersprechen, steht das hier, mit beiden Werten.
Was Teufel ankündigt: die Pressemitteilung vom 13. Oktober 2026
Die Pressemitteilung nennt die CINEBAR PRO 2 das neue Soundbar-Flaggschiff und die bisher kraftvollste Soundbar der CINEBAR-Serie. Sie beschreibt ein vollaktives 5.1.2-System mit zehn Tönern, Dolby Atmos und DTS:X, WLAN-Streaming über die Teufel-Home-Plattform, zwei HDMI-2.1-Eingänge und die Erweiterung auf 7.1.2 mit den Rear-Lautsprechern EFFEKT 2. Die Soundbar sei ab sofort in Schwarz oder Weiß im Teufel-Onlineshop und in den Teufel-Stores erhältlich.
Zwei Sätze der Mitteilung gehen über eine Beschreibung hinaus. Der erste sagt, die Soundbar mache einen klassischen AV-Receiver im Wohnzimmer endgültig überflüssig. Der zweite sagt, die drei Koaxial-Treiber wirkten als nahezu perfekte punktförmige Schallquelle und sorgten für eine stabilere Stereoabbildung, auch außerhalb des idealen Hörplatzes. Beide Sätze sind Versprechen, keine Daten. Was sich an ihnen prüfen lässt, prüfen die folgenden Abschnitte an Datenblatt und Anleitung.
Auffällig ist auch, welche Zahlen die Mitteilung nicht nennt. Sie gibt die Größe der Upfiring-Töner mit 3,5 Zoll an und die Bluetooth-Version, aber weder Maße noch Gewicht, weder den Frequenzbereich noch die Ausgangsleistung, weder die Leistungsaufnahme noch das Gehäusematerial. Diese Angaben stehen auf den Produktseiten und in der Anleitung, und erst dort zeigt sich, dass die Soundbar ohne Subwoofer keinen Tiefbass hat und dass ihr Gehäuse aus Kunststoff ist.
Bemerkenswert ist auch, was die Mitteilung über den Vertrieb sagt. Die Bundles werden farbrein angeboten, also keine schwarze Soundbar mit weißem Subwoofer. Und Teufel verkauft nach eigener Darstellung ausschließlich direkt, über den eigenen Webshop, die Hotline, die eigenen Läden und Online-Marktplätze. Bei Amazon war die CINEBAR PRO 2 am 14.10.2026 noch nicht gelistet; deshalb führt diese Seite keinen Kauflink, sondern verweist auf die Produktseite bei Teufel.
Preise nennt diese Seite nicht, weil sie sich schneller ändern als jede andere Angabe. Zur Einordnung genügt die Preislage: Alle vier Sets liegen im oberen Bereich des Soundbar-Markts, die Select-Sets mit dem kleineren T 8 sind die günstigeren Varianten, die Surround-Sets mit den EFFEKT 2 die teureren. Die aktuellen Preise stehen auf den Produktseiten bei Teufel.
Die technischen Daten der CINEBAR PRO 2 nach Datenblatt und Anleitung
Die folgende Tabelle führt die Angaben aus dem Datenblatt der Produktseite und aus der Bedienungsanleitung zusammen. Wo beide verschiedene Werte nennen, stehen beide da. Die Abweichungen bei Maßen und Gewicht der Soundbar sind klein und dürften auf Rundung zurückgehen; beim Subwoofer sind sie größer, dazu weiter unten mehr.
| Merkmal | Angabe von Teufel |
|---|---|
| Abmessungen (B × H × T) | 122,2 × 9,5 × 17 cm (Datenblatt); 1.222 × 94,5 × 170 mm (Anleitung) |
| Gewicht | 8,1 kg (Datenblatt); 8,02 kg (Anleitung) |
| Treiber | 3 × 19-mm-Seidenhochtöner, 3 × 76-mm-Tieftöner, 2 × 76-mm-Breitbandtöner seitlich, 2 × 89-mm-Upfiring-Töner |
| Verstärker | 10 Kanäle, Class-D, 232,5 W RMS gesamt |
| Frequenzbereich | 150 bis 20.000 Hz |
| Maximaler Schalldruck | 98 dB in 1 m |
| Tonformate | Dolby Atmos, Dolby TrueHD, Dolby Digital Plus, Dolby Digital, DTS:X, DTS-HD, DTS Digital Surround |
| HDMI | 2 Eingänge, 1 Ausgang zum TV mit eARC und CEC, Version 2.1 |
| Weitere Anschlüsse | optisch digital, AUX (Cinch), LAN, USB für Software-Updates |
| Funk | WLAN 2,4 und 5 GHz, Bluetooth 5.3 mit AAC, eigene Funkstrecke für Subwoofer und Rears |
| Streaming | AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, TIDAL Connect, TuneIn |
| Gehäuse | ABS-Kunststoff, Schwarz oder Weiß |
| Leistungsaufnahme | max. 250 W; Standby mit Netzwerk unter 2 W, ohne Netzwerk 0,5 W |
Drei Angaben aus der Tabelle tauchen in der Pressemitteilung nicht auf. Die Soundbar hat einen USB-Anschluss, laut Anleitung allein für Software-Updates. Das Gehäuse besteht aus ABS-Kunststoff. Und sie nimmt bis zu 250 Watt auf, im Standby mit aktivem Netzwerk weniger als 2 Watt. Diese Werte entscheiden nicht über den Kauf, aber sie gehören zu einem vollständigen Bild, und das Gehäusematerial wird beim Vergleich mit dem Vorgänger noch wichtig.
Auffällig ist die Höhe von 9,5 Zentimetern. Sie ist der Wert, der unter einem Fernseher auf dem Standfuß zählt, weil die Soundbar sonst den unteren Bildrand verdeckt. Ob sie unter einen bestimmten Fernseher passt, hängt von dessen Standfuß ab, und dafür hilft nur das Nachmessen. Wie man den Platz unter dem Fernseher und auf dem Lowboard ausmisst, beschreibt die Seite zur Soundbar im kleinen Wohnzimmer.
Zehn Treiber, zehn Kanäle: wie das 5.1.2 der CINEBAR PRO 2 zustande kommt

Die Bezeichnung 5.1.2 zählt Kanäle: fünf auf Ohrhöhe, einen für den Bass und zwei für die Höhe. Bei der CINEBAR PRO 2 lassen sie sich den Treibern aus dem Datenblatt zuordnen. Vorn sitzen drei Einheiten aus je einem 19-Millimeter-Hochtöner und einem 76-Millimeter-Tieftöner, für links, Mitte und rechts. An den Seiten sitzt je ein 76-Millimeter-Breitbandtöner. Oben strahlen zwei 89-Millimeter-Töner zur Decke. Das sind zehn Treiber, und das Datenblatt nennt zehn Verstärkerkanäle; jeder Treiber hat also seinen eigenen.
Die beiden Surround-Kanäle des 5.1.2 kommen damit nicht von hinten, sondern von den Seiten der Soundbar. Teufel beschreibt das auf der Produktseite offen: Surround-Sound über seitliche Töner, die mit den Reflexionen des Raumes arbeiten. Der Schall läuft zur Seitenwand und von dort zum Hörplatz. Wie gut das gelingt, hängt von den Wänden ab, von ihrem Abstand und davon, ob Regale oder Vorhänge den Schall schlucken. Die Anleitung verlangt deshalb, die linke und rechte Seite der Soundbar frei zu halten.
Der Kanal hinter der Eins, der Bass, kommt vom Subwoofer. Die Soundbar selbst hat keinen Basstreiber; ihre größten Membranen messen 89 Millimeter. Erst mit den EFFEKT 2 wird aus den fünf Kanälen auf Ohrhöhe ein Aufbau mit echten Lautsprechern hinter dem Hörplatz, und Teufel nennt das Ganze dann 7.1.2. Was ein 5.1.2 ohne Rear-Lautsprecher leisten kann und was nicht, ordnet der Vergleich der Dolby-Atmos-Soundbars an anderen Geräten mit belegten Upfiring-Treibern ein.
Das Datenblatt nennt für die gesamte Soundbar 232,5 Watt Ausgangsleistung, gemessen als RMS, und Class-D-Verstärker. Wie sich die Leistung auf die zehn Kanäle verteilt, steht nicht dabei. Den maximalen Schalldruck gibt Teufel mit 98 Dezibel in einem Meter Abstand an, für den T 10 Mk2 mit 115 Dezibel. Die Messbedingungen nennt das Datenblatt nicht, die Zahlen eignen sich deshalb eher zum Vergleich innerhalb des Teufel-Sortiments als mit anderen Herstellern.
Für den Alltag wichtiger als die Wattzahl ist die Zahl der Verstärkerkanäle. Zehn Kanäle für zehn Treiber bedeuten, dass jeder Töner ein eigenes Signal bekommt und die Signalverarbeitung jeden einzeln ansteuern kann, auch den Center und die beiden Höhenkanäle. Beim Vorgänger teilten sich acht Treiber zwei Kanäle. Daraus folgt noch nichts über den Klang, wohl aber über die Möglichkeiten, Stimmen, Effekte und Höhenanteile getrennt zu behandeln.
Koaxial-Treiber: was die Pressemitteilung verspricht und was sich belegen lässt
Die Pressemitteilung hebt die drei Koaxial-Treiber als besonderes Highlight hervor. Weil Hochtöner und Tieftöner auf einer akustischen Achse lägen, wirkten sie als nahezu punktförmige Schallquelle, mit präziser Ortung, klaren Stimmen und einer stabileren Stereoabbildung auch außerhalb des Sweet Spot. Das Prinzip ist im Lautsprecherbau verbreitet: Liegen beide Töner auf einer Achse, kommt der Schall für Hoch- und Tieftonbereich von derselben Stelle.
Das Datenblatt bestätigt den Aufbau, nennt ihn aber anders. Dort stehen drei Hochtöner und drei Tieftöner einzeln, mit Material und Durchmesser, und als akustisches Prinzip ein 2-Wege-System. Die Explosionszeichnung, die Teufel zur Pressemitteilung verschickt hat, zeigt die drei Einheiten vorn tatsächlich mit dem Hochtöner vor dem Tieftöner auf einer Linie. Der Aufbau ist also belegt, die Wirkung auf den Hörplatz nicht. Sie zeigt sich erst beim Hören, und eine Messung der Abstrahlung außerhalb der Achse veröffentlicht Teufel nicht.
Für den Vergleich mit anderen Soundbars ist der Center der wichtigere Punkt. Die mittlere Koaxial-Einheit ist ein eigener Center-Kanal, und die Produktseite nennt ihn ausdrücklich: zehn Töner inklusive Center-Speaker für klare Sprachwiedergabe. Beim Vorgänger, der nur zwei Kanäle hatte, gab es keinen. Wer vor allem Stimmen verstehen will, findet die Rolle des Centers und den Sprachmodus anderer Geräte im Ratgeber Soundbar für Serien.
Dolby Atmos von oben: was die Upfiring-Töner brauchen
Die Höhenkanäle der CINEBAR PRO 2 arbeiten mit Reflexion. Zwei Töner auf der Oberseite strahlen schräg zur Decke, und der Schall soll von dort zum Hörplatz zurückkommen. Die Pressemitteilung beschreibt das als Schallanteile, die gezielt an die Decke zur Reflexion an den Hörplatz gelenkt werden. Damit das funktioniert, braucht es eine Decke, die den Schall zurückwirft, und eine freie Oberseite.
Die Anleitung nennt dafür zwei konkrete Punkte. Erstens sollen die Oberseite sowie die linke und rechte Seite frei bleiben, damit Upfiring- und Seitenlautsprecher richtig funktionieren. Eine Soundbar in einem Regalfach unter einem Brett verliert damit ihre Höhenkanäle. Zweitens gibt es im Menü „Lautsprecher“ einen Punkt „Abstände“, in dem man den Abstand zur Decke einträgt, gemessen von der Soundbar bis zur Decke. Eine Angabe, welche Deckenhöhen oder Deckenformen geeignet sind, macht die Anleitung nicht.
Was Dolby Atmos voraussetzt, beschreibt Teufel auf der Support-Seite. Der Film, die Serie oder das Spiel muss Atmos-Ton bereitstellen, das Zuspielgerät muss ihn ausgeben, und das Signal muss per HDMI an die Soundbar gelangen. Erscheint „Dolby Atmos“ oder „DTS:X“ im Display, wird das Format wiedergegeben. Über die Info-Taste der Fernbedienung zeigt die Soundbar den laufenden Codec an, und das ist der schnellste Weg zu prüfen, ob das Atmos-Signal ankommt oder unterwegs zu Dolby Digital wird.
Für Inhalte ohne Atmos hat Teufel zwei Werkzeuge eingebaut. Dynamore Ultra verbreitert nach Herstellerangabe das Klangbild bei Stereo-Signalen, und die Funktion Upmix verteilt Stereo auf alle Kanäle, als „3D Upmix“ mit Höhenanteil oder als „Multi-Stereo“. Ohne Upmix bleiben bei reinem Stereo laut Anleitung die hinteren Lautsprecher still. Wer die EFFEKT 2 kauft und bei Musik Ton von hinten erwartet, muss also Upmix einschalten.
Der Bass kommt vom Subwoofer: T 10 Mk2 und T 8 im Datenvergleich
Weil die Soundbar unterhalb von 150 Hertz schweigt, bestimmt der Subwoofer den Tiefgang des ganzen Systems. Teufel bietet zwei an. Der T 10 Mk2 ist neu und gehört zu den beiden Standard-Sets, der T 8 zu den Select-Sets. Die Grafik stellt die untere Grenze der Wiedergabe aller Komponenten nebeneinander, so wie sie in den Datenblättern stehen.
Die Werte als Liste
- CINEBAR PRO 2 Soundbar: 150 Hz
- EFFEKT 2 Rear-Lautsprecher: 115 Hz
- T 8 Subwoofer: 37 Hz
- T 10 Mk2 Subwoofer: 31 Hz
Der T 10 Mk2 hat einen 250-Millimeter-Tieftöner aus Aluminium in einem Bassreflex-Gehäuse aus MDF, eine untere Grenzfrequenz von 31 Hertz und einen maximalen Schalldruck von 115 Dezibel. Der T 8 hat einen 200-Millimeter-Tieftöner, reicht bis 37 Hertz und bis 111 Dezibel. Der T 10 Mk2 reicht damit laut Datenblatt sechs Hertz tiefer und vier Dezibel weiter. Wie sich das im Raum bemerkbar macht, lässt sich aus den Zahlen allein nicht ablesen.
Der T 8 ist dafür kleiner und leichter: 31,1 × 42,3 × 38 Zentimeter und 11 Kilogramm gegen gut 34 × 45 × 38 Zentimeter und mehr als 15 Kilogramm beim T 10 Mk2. Sein Netzkabel ist laut Datenblatt fest angeschlossen, der T 10 Mk2 hat eine Kaltgerätebuchse. Für ein Wohnzimmer, in dem der Subwoofer neben dem Sofa oder hinter einem Sessel verschwinden soll, kann der T 8 die praktischere Wahl sein, auch wenn er im Datenblatt schwächer ist.
Auch bei den Einstellmöglichkeiten unterscheiden sich die beiden. Das Datenblatt des T 8 nennt einen Frequenzregler für den Bereich von 37 bis 200 Hertz, eine Bassanhebung, einen Pegelregler und eine Phasenregelung. Für den T 10 Mk2 nennt es einen variablen Tiefpassfilter, Pegelregler, Eingangspegelregler und Phasenregelung, und seine Anleitung beschreibt dazu einen Regler für die Empfindlichkeit der automatischen Einschaltung. Beide lassen sich laut Datenblatt als Downfire oder Frontfire aufstellen, und beide haben einen Cinch-Eingang, über den sie auch an einem AV-Receiver laufen.
Wie Soundbar und Subwoofer sich den Bereich teilen, zeigt der Vergleich der Frequenzbereiche. Die Soundbar beginnt bei 150 Hertz, der T 10 Mk2 endet laut Datenblatt bei 190 Hertz, der T 8 bei 210 Hertz. Zwischen 150 und 190 Hertz überlappen sich Soundbar und T 10 Mk2 also, und irgendwo dort liegt die Übernahme. Wo genau, sagt Teufel nicht.
- Überlappung Soundbar und T 10 Mk2: 150 bis 190 Hz
- T 10 Mk2, untere Grenze: 31 Hz — außerhalb des Korridors
- EFFEKT 2, untere Grenze: 115 Hz — außerhalb des Korridors
- Soundbar, untere Grenze: 150 Hz — im Korridor
- T 8, obere Grenze: 210 Hz — außerhalb des Korridors, T 8 reicht von 35 bis 210 Hz
Kabellos ist bei beiden Subwoofern nur die Signalstrecke. Jeder braucht eine eigene Steckdose, und die Anleitung der Soundbar empfiehlt bei Brummen, den Subwoofer direkt an die Wandsteckdose anzuschließen statt an eine Mehrfachsteckdose. Wie kabellose Subwoofer anderer Hersteller angebunden werden und wo ihre Grenzen liegen, zeigt der Vergleich der Soundbars mit kabellosem Subwoofer.
T 10 Mk2: Downfire oder Frontfire, und wo Datenblatt und Anleitung auseinanderliegen

Der T 10 Mk2 lässt sich auf zwei Arten aufstellen, und die Anleitung beschreibt beide. Als Downfire zeigt die Membran zum Boden; der Schall wird dort reflektiert und verteilt sich gleichmäßig im Raum, und der Subwoofer darf dicht an der Wand oder neben und unter Möbeln stehen. Als Frontfire zeigt die Membran nach vorn; der Bass erreicht das Ohr auf dem kürzesten Weg, der Subwoofer braucht aber Platz vor der Membran und soll nicht zu nah an der Wand stehen. Gewechselt wird mit vier Stützfüßen, die samt Schrauben und Inbusschlüssel beiliegen.
Bei den technischen Daten widersprechen sich Produktseite und Anleitung. Das Datenblatt auf teufel.de nennt 34,1 Zentimeter Breite, 15,5 Kilogramm und eine maximale Leistungsaufnahme von 150 Watt. Die Anleitung des T 10 Mk2 nennt 360 Millimeter Breite, 15,8 Kilogramm und eine maximale Leistungsaufnahme von 200 Watt. Für die Höhe nennt die Anleitung je nach Aufstellung 448,5 oder 428,5 Millimeter und für die Tiefe 380 oder 403 Millimeter, das Datenblatt pauschal 45 und 38 Zentimeter.
Die Unterschiede bei Maßen und Gewicht lassen sich mit den Stützfüßen erklären, die in der Anleitung ausdrücklich mitgemessen sind. Für die Leistungsaufnahme gibt es diese Erklärung nicht: 150 und 200 Watt sind ein Drittel Unterschied. Das Datenblatt nennt zusätzlich 150 Watt als maximale Ausgangsleistung des Subwoofer-Kanals, und möglicherweise sind die beiden Zeilen dort verwechselt. Belegen lässt sich das nicht. Wer den Wert braucht, etwa für eine Steckdosenleiste mit Leistungsgrenze, rechnet mit dem höheren aus der Anleitung.
Die Bedienelemente des T 10 Mk2 sitzen auf der Rückseite: ein Regler für die Lautstärke, einer für die Tiefpassfrequenz, ein Schalter für die Phase, ein Regler für die Empfindlichkeit der automatischen Einschaltung und ein Wahlschalter zwischen dauerhaft an und Automatik. In der Stellung Auto schaltet der Subwoofer ein, sobald ein Signal anliegt, und nach etwa 20 Minuten ohne Signal in den Standby. Gekoppelt wird er über eine eigene Taste und das Lautsprecher-Menü der Soundbar.
Von 5.1.2 auf 7.1.2: die EFFEKT 2 als Rear-Lautsprecher

In den beiden Surround-Sets liegen zwei EFFEKT 2 bei, kleine aktive Boxen für die Rückseite des Raumes. Laut Datenblatt misst jede 11,1 × 16 × 11,8 Zentimeter und wiegt 900 Gramm. Darin sitzen ein 19-Millimeter-Hochtöner und ein 76-Millimeter-Mitteltöner in einem geschlossenen Gehäuse, der Frequenzbereich reicht von 115 bis 21.000 Hertz. Montiert werden sie auf einem Standfuß oder per Schlüsselloch an der Wand.
Kabellos sind auch die EFFEKT 2 nur beim Signal. Jede Box hat ein eigenes Netzkabel von 2,5 Metern, und im Lieferumfang stehen zwei Netzkabel. Wer die Rears hinter dem Sofa aufstellen will, braucht dort also zwei Steckdosen oder eine Verlängerung. Die Reichweite der Funkstrecke gibt Teufel mit bis zu 15 Metern an, und die Boxen schalten sich automatisch ein und aus. Das ist die praktischste Hürde vor dem Kauf der Surround-Sets, und sie steht nicht in der Pressemitteilung.
Laut Support-Seite lassen sich Subwoofer und Rear-Lautsprecher nicht gleichzeitig koppeln, sondern nacheinander über das Menü „Lautsprecher“ und „Koppeln“. Wer die EFFEKT 2 später nachkauft, kann sie also in ein bestehendes 5.1.2-Set einbinden; die Produktseite nennt sie ausdrücklich als Erweiterung. Die Rear-Lautsprecher bekommen bei Atmos- und Surround-Inhalten eigene Kanäle, bei Stereo nur mit eingeschaltetem Upmix.
Das Datenblatt nennt für die EFFEKT 2 eine Verstärkerleistung von 40 Watt für die Satelliten und 20 Watt RMS als Gesamtausgangsleistung, Class-D-Verstärker mit zwei Kanälen und eine Standby-Leistungsaufnahme von 0,5 Watt je Box. Das Gehäuse ist aus Kunststoff, seidenmatt mit glänzendem Gitter, und geschlossen gebaut. Mit 115 Hertz am unteren Ende spielen die Rears tiefer als die Soundbar selbst, den Tiefbass übernimmt aber auch hier der Subwoofer.
CINEBAR PRO 2 Select oder Surround: die vier Sets im Vergleich
Teufel bietet die CINEBAR PRO 2 in vier Zusammenstellungen an. Das 5.1.2-Set enthält Soundbar und T 10 Mk2, das Surround-Set mit 7.1.2 zusätzlich zwei EFFEKT 2. Die beiden Select-Sets sind dieselben Zusammenstellungen mit dem T 8 statt dem T 10 Mk2. Fernbedienung und Netzkabel liegen in allen vier bei, ein HDMI-Kabel in keinem. Teufel führt es auf der Produktseite als notwendiges Zubehör.
| Set | Subwoofer | Rear-Lautsprecher | Kanäle | Preislage innerhalb der vier |
|---|---|---|---|---|
| 5.1.2-Set | T 10 Mk2 | keine | 5.1.2 | zweitgünstigstes |
| Surround 7.1.2-Set | T 10 Mk2 | 2 × EFFEKT 2 | 7.1.2 | teuerstes |
| Select 5.1.2-Set | T 8 | keine | 5.1.2 | günstigstes |
| Select Surround 7.1.2-Set | T 8 | 2 × EFFEKT 2 | 7.1.2 | zweitteuerstes |
Die Reihenfolge der Preislage folgt den Preisen, die Teufel in der Pressemitteilung nennt. Der Abstand zwischen Standard- und Select-Set ist in beiden Ausbaustufen gleich groß, ebenso der Aufpreis für die Rear-Lautsprecher. Wer zwischen T 10 Mk2 und T 8 schwankt, entscheidet also unabhängig davon, ob er Rears will, und umgekehrt. Die Auswahl unten führt mit drei Fragen zu einem der vier Sets.
Welches der vier Sets passt?
Drei Fragen nach Platz, Rückseite des Raumes und Anspruch an den Bass. Grundlage sind Datenblätter und Anleitungen.
Ergebnis
Select Surround 7.1.2-Set mit T 8
Rear-Lautsprecher und der kleinere Subwoofer: 31,1 × 42,3 × 38 cm, 11 kg, bis 37 Hz.
Alle Wege dieses Assistenten im Klartext
- Wenn Platz: genug für ein Gerät von gut 34 × 45 × 38 cm und Rückseite: ja, Rear-Lautsprecher sind möglich und Bass: sehr wichtig, vor allem bei Filmen, dann Surround 7.1.2-Set mit T 10 Mk2. Rear-Lautsprecher für Ton von hinten und der größere Subwoofer: 31 Hz und 115 dB laut Datenblatt.
- Wenn Platz: genug für ein Gerät von gut 34 × 45 × 38 cm und Rückseite: nein, dort ist kein Strom und Bass: sehr wichtig, vor allem bei Filmen, dann 5.1.2-Set mit T 10 Mk2. Ohne Strom hinter dem Sofa entfallen die EFFEKT 2; der T 10 Mk2 bringt den tieferen Bass. Rears lassen sich später nachkaufen.
- Wenn Rückseite: ja, Rear-Lautsprecher sind möglich, dann Select Surround 7.1.2-Set mit T 8. Rear-Lautsprecher und der kleinere Subwoofer: 31,1 × 42,3 × 38 cm, 11 kg, bis 37 Hz.
- Wenn Rückseite: nein, dort ist kein Strom, dann Select 5.1.2-Set mit T 8. Der kleinste Aufbau: Soundbar und T 8. Der Subwoofer lässt sich wie der T 10 Mk2 nach unten oder vorn ausrichten.
- In jedem anderen Fall: 5.1.2-Set mit T 10 Mk2. Die Grundausstattung, die Teufel als Hauptvariante führt.
Datenblätter der vier Sets bei teufel.de und Bedienungsanleitungen von CINEBAR PRO 2 und T 10 Mk2, abgerufen am 14.10.2026.
Die Auswahl setzt beim Platz und beim Strom an, weil beides vor dem Kauf feststeht, während sich der Klangunterschied erst im Raum zeigt. Teufel gewährt beim Kauf im eigenen Shop ein vertragliches Rückgaberecht von acht Wochen nach Eingang der Ware, zusätzlich zum gesetzlichen Widerrufsrecht von 14 Tagen. Laut Anleitung nimmt Teufel Geräte nur in der Originalverpackung zurück, und leere Kartons gibt es nicht. Wer ausprobieren will, ob der T 8 reicht, hebt den Karton also auf.
HDMI 2.1 an der CINEBAR PRO 2: was dasteht und was fehlt

Die Pressemitteilung spricht von modernsten HDMI-2.1-Anschlüssen und nennt Gaming-Fans als Zielgruppe. Das Datenblatt bestätigt HDMI in Version 2.1 mit zwei Eingängen und einem Ausgang zum Fernseher. Die Produktseite nennt dazu 4K-Pass-Through mit HDR, Dolby Vision und 3D sowie eARC und CEC. Die Anleitung erklärt, dass Geräte an den beiden Eingängen nicht zusätzlich am Fernseher hängen müssen, weil das Videosignal durchgeschleift und an den Fernseher weitergegeben wird.
Was in keinem der fünf Dokumente steht, sind die Angaben, auf die es Spielern bei HDMI 2.1 ankommt: die Bildwiederholrate, mit der das Signal durchgereicht wird, etwa 4K mit 120 Hertz, und ob variable Bildwiederholrate und automatischer Spielmodus, VRR und ALLM, durchgereicht werden. Aus der Versionsnummer lässt sich das nicht ablesen, solange der Hersteller die Funktionen nicht einzeln nennt. Bezeichnend ist, dass Teufel auf derselben Produktseite als notwendiges Zubehör ein HDMI-Kabel empfiehlt, das 4K mit 50 oder 60 Bildern pro Sekunde unterstützt.
Für eine Konsole mit 120 Hertz gibt es deshalb einen sicheren Weg, der nicht von der Soundbar abhängt: die Konsole direkt an einen HDMI-2.1-Eingang des Fernsehers anschließen und den Ton über eARC zur Soundbar schicken. eARC überträgt laut Teufel auch die Atmos-Formate. Die beiden Eingänge der Soundbar bleiben dann für Geräte, bei denen 60 Bilder pro Sekunde reichen, etwa einen Blu-ray-Player oder Sat-Receiver. Worauf es bei der Gaming-Verkabelung ankommt, beschreibt der Ratgeber Soundbar fürs Gaming.
Den Satz aus der Pressemitteilung, die Soundbar mache einen AV-Receiver überflüssig, relativiert diese Lage. Die CINEBAR PRO 2 hat zwei Eingänge, weniger als ihr eigener Vorgänger, und wer mehrere Zuspieler hat, schließt sie am Fernseher an und nutzt eARC. Was eARC gegenüber dem einfachen ARC ändert und welche Soundbars es haben, zeigt der Vergleich der Soundbars mit HDMI eARC.
CINEBAR PRO 2 gegen den Vorgänger CINEBAR PRO
Der Name verweist auf einen Vorgänger, und Teufel hat dessen Produktseite noch online, mit dem Hinweis, die Ware sei nicht mehr verfügbar. Die Pressestimmen auf dieser Seite stammen überwiegend aus dem Jahr 2018. Teufel beschrieb die CINEBAR PRO damals als stärkste Soundbar, einen Riegel aus gebürstetem Aluminium mit zwei Kanälen, Dynamore Ultra für virtuellen Raumklang und dem Subwoofer T 10. Legt man die Datenblätter nebeneinander, zeigt sich, was sich in der zweiten Generation verändert hat.
| Merkmal | CINEBAR PRO | CINEBAR PRO 2 |
|---|---|---|
| Tonformate | Dolby Digital, DTS Digital Surround | zusätzlich Dolby Atmos, DTS:X, Dolby TrueHD, DTS-HD |
| Treiber | 2 × 25-mm-Hochtöner, 6 × 100-mm-Mitteltöner | 3 Hochtöner, 3 Tieftöner, 2 seitliche Breitbandtöner, 2 Upfiring-Töner |
| Verstärkerkanäle | 2 (Konfiguration 2.0) | 10 |
| Leistung RMS | 200 W | 232,5 W |
| HDMI-Eingänge | 4, HDMI 2.0 | 2, HDMI 2.1 |
| Weitere Eingänge | optisch, koaxial, 2 × Klinke 3,5 mm | optisch, AUX (Cinch) |
| Kopfhörerausgang | ja, 3,5 mm | nicht im Datenblatt |
| Gehäuse | Aluminium, gebürstet | ABS-Kunststoff |
| Maße und Gewicht | 120 × 13,5 × 14 cm, 11,2 kg | 122,2 × 9,5 × 17 cm, 8,1 kg |
| Wandmontage | integrierte Wandanbringung, Schlüssellochaufhängung | separate Wandhalterung als Zubehör |
| Multiroom | ja laut Datenblatt, System nicht genannt | AirPlay 2 und Google Cast; Teufel Streaming und Raumfeld laut Teufel nicht möglich |
| Subwoofer im Set | T 10 (35,1 × 48,3 × 38 cm, 15,6 kg) | T 10 Mk2 oder T 8 |
Der Sprung beim Ton ist groß. Die CINEBAR PRO spielte Dolby Digital und DTS mit zwei Verstärkerkanälen; Raumklang entstand allein durch Signalverarbeitung. Die CINEBAR PRO 2 hat zehn Kanäle, einen eigenen Center, Seitentöner und Upfiring-Töner und dekodiert Dolby Atmos, DTS:X und die verlustfreien Formate Dolby TrueHD und DTS-HD. Was beim Vorgänger virtuell war, ist jetzt zum großen Teil mit eigenen Treibern gelöst.
Die Soundbar ist außerdem flacher und leichter geworden: 9,5 statt 13,5 Zentimeter hoch und 8,1 statt 11,2 Kilogramm schwer. Dafür ist sie tiefer, 17 statt 14 Zentimeter. Die geringere Höhe hilft unter Fernsehern mit niedrigem Standfuß, die größere Tiefe braucht mehr Stellfläche auf dem Lowboard. Wie Teufel die übrigen aktuellen Soundbars aufstellt, von der CINEBAR One bis zur CINEBAR Ultima, ordnet die Seite zu den Teufel-Soundbars im Vergleich ein, die vor dem Erscheinen der PRO 2 entstanden ist.
Beim Subwoofer ist der Schritt kleiner. Der T 10 aus dem Set des Vorgängers maß laut dessen Datenblatt 35,1 × 48,3 × 38 Zentimeter und wog 15,6 Kilogramm, der T 10 Mk2 misst laut neuem Datenblatt 34,1 × 45 × 38 Zentimeter bei 15,5 Kilogramm. Der neue Subwoofer ist damit etwas niedriger und schmaler, bei gleicher Tiefe. Was sich am Tieftöner und an der Abstimmung geändert hat, beschreiben die Unterlagen nicht; der Name Mk2 sagt nur, dass es eine überarbeitete Fassung ist.
Was bei der CINEBAR PRO 2 weggefallen ist
Der Vergleich mit dem Vorgänger zeigt auch, was die Pressemitteilung nicht erwähnt. Die CINEBAR PRO hatte vier HDMI-Eingänge, die PRO 2 hat zwei. Die CINEBAR PRO hatte einen Kopfhörerausgang mit 3,5-Millimeter-Klinke, einen koaxialen Digitaleingang und zwei Klinkeneingänge; im Datenblatt der PRO 2 stehen ein optischer Eingang und ein AUX-Eingang, aber kein Kopfhörerausgang und kein Koaxialeingang. In der Anleitung der PRO 2 taucht ein Kopfhörer ebenfalls nicht auf.
Auch das Gehäuse ist ein anderes. Der Vorgänger war aus gebürstetem Aluminium, die PRO 2 ist laut Datenblatt aus ABS-Kunststoff. Und die CINEBAR PRO hatte eine integrierte Wandanbringung mit Schlüssellochaufhängung, für die PRO 2 nennt Teufel auf der Support-Seite eine eigene Wandhalterung als Zubehör. Wer den Vorgänger an der Wand hatte und auf die PRO 2 wechselt, braucht also eine neue Halterung. Was bei der Wandmontage von Soundbars zu beachten ist und welche Angabe in fast keinem Angebot steht, beschreibt der Ratgeber Soundbar an die Wand.
Keiner dieser Wegfälle ist für sich ein Fehler. Zwei HDMI-Eingänge reichen in vielen Wohnzimmern, weil Zuspieler heute oft im Fernseher stecken, und ein Kopfhörerausgang an einer Soundbar wird selten genutzt. Aber zusammen ergeben sie ein anderes Bild als das Wort modernste Anschlüsse. Die PRO 2 hat neuere Anschlüsse als ihr Vorgänger, aber weniger davon, und wer vom Vorgänger umsteigt, sollte vorher zählen, was bei ihm angeschlossen ist.
Streaming und Multiroom: AirPlay 2 und Google Cast statt Raumfeld
Für Musik aus dem Netz setzt die CINEBAR PRO 2 auf die Plattform Teufel Home. Laut Pressemitteilung stehen AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, TIDAL Connect und TuneIn bereit, dazu Bluetooth 5.3 mit AAC. Das Datenblatt nennt als Dateiformate FLAC, MP3, OGG, WAV und Apple Lossless. Eingerichtet wird das WLAN über die Teufel Home App, die laut Anleitung auch Firmware-Updates, Equalizer und Lieblingssender verwaltet.
Für Besitzer älterer Teufel-Geräte steht die wichtigste Einschränkung auf der Support-Seite: Eine Integration in bestehende Teufel Streaming- oder Raumfeld-Systeme ist aus technischen Gründen nicht möglich. Der Vorgänger CINEBAR PRO war laut Datenblatt multiroomfähig, ohne dass das Datenblatt das System nennt. Wer mehrere Raumfeld-Lautsprecher betreibt, kann die PRO 2 nicht in diese Gruppe aufnehmen, sondern nur über AirPlay 2 oder Google Cast mit anderen Geräten zusammenspielen lassen.
Multiroom über AirPlay 2 und Google Cast funktioniert laut Teufel auch mit Lautsprechern anderer Hersteller. Das ist offener als ein eigenes System, setzt aber voraus, dass alle Geräte dasselbe Protokoll beherrschen. Bluetooth reicht laut Anleitung etwa zehn Meter weit, die Soundbar merkt sich die letzten sieben gekoppelten Geräte. Für die Bedienung ohne Netz gilt: Laut Anleitung lässt sich die Soundbar auch ganz ohne App und WLAN nutzen, über HDMI, Bluetooth oder ein Netzwerkkabel.
Für die Funkstrecken nennt die Anleitung die Frequenzbänder. Subwoofer und Rear-Lautsprecher werden im 2,4-Gigahertz-Band angebunden, mit weniger als 4,75 Milliwatt Sendeleistung, Bluetooth ebenfalls im 2,4-Gigahertz-Band. WLAN funkt im 2,4- und im 5-Gigahertz-Band, wobei der Bereich von 5.180 bis 5.350 Megahertz laut Anleitung in der EU nur in Innenräumen genutzt werden darf. Bricht eine Bluetooth-Verbindung ab, weil sich das Smartphone entfernt, stellt die Soundbar sie laut Anleitung wieder her, wenn das Gerät binnen 120 Sekunden zurückkehrt.
Wer eine Soundbar vor allem für Musik sucht, findet die Unterschiede zwischen Streaming-Protokollen und die Frage, wie viel eine Soundbar für Stereo-Wiedergabe taugt, im Ratgeber Soundbar für Musik. Für die CINEBAR PRO 2 ist dort vor allem der Hinweis aus Teufels eigener Support-Seite interessant: Für Musik bevorzugten manche Hörer die klassische Stereo-Wiedergabe ohne Dynamore, und man solle beide Einstellungen ausprobieren.
CINEBAR PRO 2 einrichten: die Schritte aus der Anleitung
Die Anleitung beschreibt die Einrichtung in einer Reihenfolge, die sich zu sechs Schritten zusammenfassen lässt. Wer sie einhält, hat nach dem Auspacken ein System, das Atmos-Signale vom Fernseher bekommt und dessen Lautsprecher auf den Raum eingestellt sind. Die meiste Zeit kostet dabei nicht die Soundbar, sondern das Ausmessen der Abstände.
- Soundbar nach einem Transport aus der Kälte etwa zwei Stunden stehen lassen, bevor sie angeschlossen wird.
- Den Anschluss HDMI-TV der Soundbar mit der eARC- oder ARC-fähigen Buchse des Fernsehers verbinden und ARC im Menü des Fernsehers einschalten, falls nötig.
- Netzkabel einstecken, einschalten und beim ersten Start die Menüsprache wählen; sieben Sprachen stehen zur Auswahl.
- Mit der Teufel Home App das WLAN einrichten und die Firmware aktualisieren; ohne App läuft die Soundbar über HDMI, Bluetooth oder Netzwerkkabel.
- Subwoofer und, falls vorhanden, die EFFEKT 2 über „Lautsprecher“ und „Koppeln“ verbinden, nacheinander und nicht gleichzeitig.
- Unter „Abstände“ die Entfernungen zur Decke, zur Soundbar, zu den Rears und zum Subwoofer eintragen und unter „Level“ mit dem Testton abgleichen.
Zwei Hinweise aus der Anleitung helfen, wenn danach etwas nicht stimmt. Kommt beim Fernsehen kein Ton, ist laut Fehlertabelle meist die ARC-Funktion am Fernseher aus, die falsche HDMI-Buchse belegt oder ein Kabel ohne ARC-Funktion im Einsatz. Und laufen Lippen und Ton auseinander, gleicht das Audio-Delay im Menü „Klang“ die Verzögerung der Bildverarbeitung im Fernseher mit bis zu 200 Millisekunden aus.
Die Soundbar wacht laut Anleitung von selbst auf, sobald an einem HDMI- oder AUX-Eingang ein Signal ankommt, und schaltet auf diese Quelle um. Über HDMI-CEC schaltet der Fernseher sie zudem ein und aus. Wer das nicht will, schaltet die Automatik im Menü „System“ ab. Die Fernbedienung braucht für all das keine Sichtverbindung zum Subwoofer, nur zur Soundbar, denn die Lautsprecher werden per Funk angesteuert.
Bedienung im Alltag: Display, Touchfeld, Fernbedienung und App

Bedient wird die CINEBAR PRO 2 auf vier Wegen. Auf der Oberseite sitzen ein Touchfeld mit sechs Tasten und ein Display, das laut Produktseite ein dimmbares OLED-Display ist. Die Infrarot-Fernbedienung hat Tasten für jede Quelle, für Bass und Höhen, für Dynamore, den Klangmodus und zwei speicherbare Klangprofile. Über HDMI-CEC regelt die Fernbedienung des Fernsehers die Lautstärke und schaltet die Soundbar ein und aus. Und die Teufel Home App übernimmt Einrichtung, Streaming und Equalizer.
Einige Details aus der Anleitung sind im Alltag nützlich. Das Display lässt sich in Zehnerschritten von 100 auf 10 Prozent dimmen, die Tasten auf dem Gerät lassen sich ganz abschalten, und die Menüsprache wird beim ersten Einschalten aus sieben Sprachen gewählt. Die Fernbedienung läuft mit einer Knopfzelle CR2032, deren Fach mit Schrauben gesichert ist; den Inbusschlüssel dafür legt Teufel bei. Die Anleitung empfiehlt, die Batterie spätestens nach zwei Jahren zu wechseln.
Die Taste Info zeigt den laufenden Codec, den Status von Subwoofer und Rear-Lautsprechern, die Firmware-Version, das WLAN, den Klangmodus und die Einstellungen von Bass, Höhen und Dynamore. Für die Fehlersuche ist das der erste Griff, etwa wenn unklar ist, ob ein Film wirklich in Atmos ankommt. Firmware-Updates kommen laut Anleitung automatisch über das Netz; ersatzweise lassen sie sich über einen USB-Stick einspielen.
Für Bluetooth nennt die Anleitung zwei Eigenheiten. Die Lautstärke des Smartphones wirkt sich auf die Lautstärke der Soundbar aus, wer also am Telefon leise gestellt hat, hört auch aus der Soundbar wenig. Und ist das Quellgerät ein Smartphone, wird die Verbindung bei einem eingehenden Anruf unterbrochen und danach wieder aufgenommen. Wiedergabe, Pause und Titelsprung lassen sich auch von der Fernbedienung der Soundbar aus steuern.
Klang einstellen: Modi, Dynamore, Upmix und was von Hand passiert
Die Anleitung beschreibt fünf Klangmodi. Movie ist die Standardeinstellung und laut Teufel die neutralste und ausgeglichenste Abstimmung, mit verbesserten Bässen und Dynamik. Game soll das Spielerlebnis intensivieren, Voice+ die Sprachverständlichkeit verbessern, Night Bässe und Dynamik reduzieren, und Music betont Bässe und Höhen leicht im Sinne einer Loudness. Bass und Höhen lassen sich zusätzlich jeweils um zehn Dezibel anheben oder absenken.
Dazu kommen drei Schalter, die leicht verwechselt werden. Dynamore verstärkt laut Anleitung den Klang aus Front-, Seiten- und Höhenlautsprechern für ein räumlicheres Klangbild und schaltet bei Atmos- und DTS:X-Inhalten zusätzlich den Dolby Virtualizer oder DTS Virtual:X zu. Upmix verteilt Stereo-Signale auf alle Kanäle. Und im erweiterten Menü lassen sich die Virtualisierer für Dolby und DTS einzeln schalten, wirksam jeweils nur bei passenden Inhalten. Ein Audio-Delay von 0 bis 200 Millisekunden gleicht Ton und Bild ab, und DRC verringert bei Dolby- und DTS-Inhalten den Abstand zwischen leisen und lauten Passagen.
Was die Anleitung nicht beschreibt, ist ein automatisches Einmessen auf den Raum mit Mikrofon und Testtönen. Bei der CINEBAR PRO 2 geschieht der Abgleich von Hand: Im Menü „Lautsprecher“ gibt es unter „Level“ einen Testton, mit dem man die Lautsprecher untereinander abgleicht, und unter „Abstände“ trägt man die Entfernungen zur Decke, zur Soundbar, zu den Rears und zum Subwoofer ein. Wer das ernst nimmt, braucht ein Maßband und etwas Geduld.
Zwei Klangprofile auf den Tasten A und B speichern Bass, Höhen, Dynamore, Klangmodus und Upmix und rufen sie auf Knopfdruck ab. Das ist praktisch für Haushalte, in denen abends leiser und mit Voice+ geschaut wird und am Wochenende laut mit Movie. Die gespeicherten Profile werden durch langes Drücken der Taste überschrieben; ein Zurücksetzen nur der Toneinstellungen bietet das Menü „System“.
Aufstellen, Wandmontage und Raumgröße

Teufel nennt auf der Produktseite Räume bis 50 Quadratmeter als Einsatzbereich. Wie belastbar solche Angaben sind und welche Rolle Raumhöhe und Möblierung spielen, untersucht der Ratgeber Soundbar für große Räume. Für die CINEBAR PRO 2 kommt hinzu, dass die Höhenkanäle eine freie Oberseite und die Surround-Kanäle freie Seiten brauchen. Ein enges Regalfach nimmt ihr beides.
Die Anleitung nennt drei weitere Punkte für den Aufstellort. Nach dem Transport aus der Kälte soll die Soundbar etwa zwei Stunden stehen, bevor sie angeschlossen wird, damit sich kein Kondenswasser bildet. Ihre Gummifüße können auf Parkett und lackiertem Holz Verfärbungen hinterlassen; Teufel rät zu Filzgleitern oder einer Unterlage. Und die roten Gummischlaufen auf der Rückseite sind Kabelhalter, keine Griffe, die Soundbar soll nicht daran getragen werden.
Zur Pflege empfiehlt die Anleitung für Staub ein trockenes, glattes Ledertuch, für hartnäckigen Schmutz ein feuchtes Tuch und für Flecken eine milde Seifenlösung, wobei keine Flüssigkeit ins Gehäuse dringen darf. Ätzende Reinigungsmittel, Testbenzin, Verdünner und Benzin sind ausgeschlossen. Vor einem angekündigten Gewitter oder einer längeren Abwesenheit soll der Netzstecker gezogen werden, weil Überspannungen das Gerät beschädigen können, und die Batterie der Fernbedienung kommt dann besser heraus.
Die folgende Maßtabelle fasst zusammen, was an Stellfläche und Steckdosen gebraucht wird. Die Werte für den T 10 Mk2 stammen aus der Anleitung, weil sie dort für beide Aufstellungen getrennt und mit Stützfüßen angegeben sind.
| Komponente | Maße (B × H × T) | Gewicht | Zu beachten |
|---|---|---|---|
| CINEBAR PRO 2 | 122,2 × 9,5 × 17 cm | 8,1 kg | Oberseite und Seiten frei lassen |
| T 10 Mk2, Downfire | 36 × 44,85 × 38 cm (Anleitung) | 15,8 kg (Anleitung) | darf dicht an der Wand stehen |
| T 10 Mk2, Frontfire | 36 × 42,85 × 40,3 cm (Anleitung) | 15,8 kg (Anleitung) | braucht freien Platz vor der Membran |
| T 8 | 31,1 × 42,3 × 38 cm | 11 kg | Netzkabel fest angeschlossen |
| EFFEKT 2, je Box | 11,1 × 16 × 11,8 cm | 900 g | je eine Steckdose, Kabel 2,5 m |
In der Summe braucht das 5.1.2-Set zwei Steckdosen, das Surround-Set vier, zwei davon hinter dem Hörplatz. Dazu kommt ein HDMI-Kabel vom eARC-Anschluss des Fernsehers zur Soundbar, das nicht beiliegt. Für die Wandmontage bietet Teufel eine eigene Halterung an; Maße und Tragkraft dieser Halterung standen zum Prüfzeitpunkt nicht in den gelesenen Unterlagen.
Stromverbrauch und Standby der CINEBAR PRO 2
Die Anleitung nennt für die Soundbar eine maximale Leistungsaufnahme von 250 Watt und zwei Standby-Stufen. Im Standard wechselt sie nach 15 Minuten ohne Nutzung in einen verbundenen Standby mit weniger als 2 Watt, in dem sie per WLAN und Bluetooth erreichbar bleibt. Schaltet man Bluetooth und WLAN im Menü ab, wechselt sie nach 15 Minuten in einen Niedrigstrom-Standby mit 0,5 Watt. Die automatische Abschaltung lässt sich in diesem Modus über einen Timer auch ganz deaktivieren.
Die Subwoofer und Rear-Lautsprecher haben eigene Werte. Der T 10 Mk2 und der T 8 nehmen laut Datenblatt im Standby je 1 Watt auf, die EFFEKT 2 je 0,5 Watt. Ein Surround-Set im verbundenen Standby kommt damit auf knapp unter 4 Watt für alle vier Geräte zusammen, dauerhaft, solange alles an der Steckdose hängt. Wer das vermeiden will, nutzt den Niedrigstrom-Standby der Soundbar oder eine schaltbare Steckdosenleiste für Subwoofer und Rears.
Was das im Jahr kostet, hängt vom Strompreis ab und lässt sich einfach rechnen: Vier Watt rund um die Uhr sind etwa 35 Kilowattstunden im Jahr. Für die Kaufentscheidung ist das ein Randpunkt, für die Wahl zwischen verbundenem und Niedrigstrom-Standby aber eine nützliche Größe, denn im verbundenen Standby startet die Soundbar schneller und nimmt Streaming-Befehle direkt an.
Lieferung, Rückgabe und Fristen beim Kauf direkt bei Teufel
Laut Pressemitteilung ist die CINEBAR PRO 2 ab sofort erhältlich. Auf den vier Produktseiten stand am 14.10.2026 bei allen Sets in der Standardauswahl: innerhalb von vier Wochen versandbereit. Erhältlich heißt also bestellbar, nicht sofort lieferbar. Für Ware, die auf Lager ist, nennt Teufel innerhalb Deutschlands zwei bis drei Werktage, spätestens neun; für Ware, die nicht auf Lager ist, verschiebt sich der Termin entsprechend.
Geliefert wird laut Produktseite per Spedition, beim 5.1.2-Set in zwei Paketen, beim Surround-Set in drei. Teufel weist darauf hin, dass Pakete einer Sendung an verschiedenen Tagen ankommen können, gerade bei Systemen mit mehreren Komponenten. Wer am Liefertag die Soundbar, aber noch nicht den Subwoofer hat, kann also zunächst nur eingeschränkt hören, denn ohne Subwoofer fehlt alles unter 150 Hertz.
Für die Rückgabe gelten beim Direktkauf zwei Fristen nebeneinander. Das gesetzliche Widerrufsrecht beträgt 14 Tage, darüber hinaus gewährt Teufel ein vertragliches Rückgaberecht bis acht Wochen nach Eingang der Ware, laut Produktseite mit kostenlosem Rückversand. Die folgende Übersicht fasst diese und die übrigen Fristen und Zeitangaben aus den Unterlagen zusammen.
| Wann | Was | Wo es steht |
|---|---|---|
| Nach Eingang der Ware, 14 Tage | gesetzliches Widerrufsrecht | Produktseite teufel.de |
| Bis acht Wochen nach Eingang | vertragliches Rückgaberecht, Rückversand kostenlos | Produktseite teufel.de |
| Bei Rückgabe | nur in der Originalverpackung; leere Kartons gibt es nicht | Anleitung S. 4 |
| Bei Reklamation | Rechnungsnummer und Seriennummer von der Rückseite bereithalten | Anleitung S. 4 |
| Nach Transport aus der Kälte | etwa 2 Stunden warten, bevor die Soundbar angeschlossen wird | Anleitung S. 12 |
| Nach 15 Minuten ohne Nutzung | Soundbar wechselt in den Standby | Anleitung S. 17 |
| Nach etwa 20 Minuten ohne Signal | T 10 Mk2 wechselt in der Stellung Auto in den Standby | Anleitung T 10 Mk2 |
| Spätestens nach 2 Jahren | Knopfzelle CR2032 der Fernbedienung wechseln | Anleitung S. 11 |
Die acht Wochen sind für ein Gerät, dessen Klang stark vom Raum abhängt, die wichtigste Zahl dieser Tabelle. In dieser Zeit lässt sich ausprobieren, ob die Höhenkanäle an der eigenen Decke funktionieren und ob der T 8 reicht. Voraussetzung ist der aufbewahrte Originalkarton, und bei drei Paketen im Surround-Set sind das drei Kartons, die bis dahin irgendwo Platz brauchen.
Vor dem Kauf der CINEBAR PRO 2 prüfen: acht Punkte
Aus den Unterlagen ergibt sich eine Prüfliste, die vor der Bestellung in wenigen Minuten abgearbeitet ist. Sie folgt der Reihenfolge, in der man ein Wohnzimmer für ein solches System ansieht, vom Fernseher bis zur Rückwand.
- Hat der Fernseher einen HDMI-Anschluss mit eARC oder ARC, und ist dort noch ein Platz frei?
- Passt eine 9,5 Zentimeter hohe Soundbar unter den Fernseher, ohne den Bildrand zu verdecken?
- Ist das Lowboard mindestens 17 Zentimeter tief und rund 1,23 Meter breit frei?
- Bleiben Oberseite und Seiten der Soundbar frei, also kein Regalfach und keine Deko direkt daneben?
- Gibt es für den Subwoofer eine Steckdose und einen Platz, an dem er nach unten oder vorn abstrahlen kann?
- Gibt es für Rear-Lautsprecher hinter dem Sofa zwei Steckdosen, falls ein Surround-Set in Frage kommt?
- Soll eine Konsole mit 120 Hertz angeschlossen werden? Dann direkt an den Fernseher, Ton über eARC.
- Läuft zu Hause ein Raumfeld-System, in das die Soundbar eingebunden werden soll? Das ist laut Teufel nicht möglich.
Wer alle acht Punkte mit ja oder mit einem Plan beantworten kann, wird von der Soundbar nach dem Auspacken nicht überrascht. Wer bei Punkt 2 oder 5 hängen bleibt, sollte vor dem Kauf nachmessen, denn die Maße stehen fest, und ein Subwoofer ohne Stellplatz bleibt ein Problem, auch wenn der Klang überzeugt.
Für wen die CINEBAR PRO 2 gebaut ist und für wen nicht
Aus den Daten ergibt sich ein klares Profil. Die CINEBAR PRO 2 richtet sich an Haushalte, die Filme und Serien mit Dolby Atmos oder DTS:X schauen, einen Subwoofer aufstellen können und eine Soundbar mit eigenem Center und eigenen Höhenkanälen wollen. Mit den EFFEKT 2 bekommt sie wie eine Surround-Anlage Lautsprecher hinter dem Hörplatz, ohne Lautsprecherkabel durch den Raum, aber mit zwei Netzkabeln dort. Für Streaming bringt sie AirPlay 2 und Google Cast mit, für Sprache einen eigenen Modus.
Bei der Farbe gibt es eine Einschränkung, die man vor der Bestellung kennen sollte. Die Sets gibt es in Schwarz oder in Weiß, aber laut Pressemitteilung nur farbrein, also keine weiße Soundbar mit schwarzem Subwoofer. Wer einen weißen Fernsehschrank und einen dunklen Boden hat, entscheidet sich für alle Teile zugleich.
Weniger gut passt sie in vier Fällen. Wer keinen Subwoofer will, findet sie nicht ohne. Wer viele HDMI-Zuspieler direkt an die Soundbar hängen will, hat nur zwei Eingänge. Wer ein bestehendes Raumfeld-System erweitern will, kann sie dort nicht einbinden. Und wer die Soundbar in ein Regalfach stellen muss, verschenkt Höhen- und Seitenkanäle. Für die Wahl unter den Geräten anderer Hersteller mit Subwoofer im Set hilft der Vergleich der Soundbars mit Subwoofer.
Wer zwischen Teufel und einem Multiroom-Ökosystem wie dem von Sonos abwägt, sollte die Protokolle vergleichen, nicht nur den Klang. Die CINEBAR PRO 2 spricht AirPlay 2 und Google Cast und lässt sich so mit vielen Lautsprechern kombinieren, ein eigenes Teufel-Multiroom bietet sie nicht. Wie Sonos seine Soundbars in ein geschlossenes System einbindet, beschreibt die Seite zu den Sonos-Soundbars. Einen Überblick über alle Bauarten, Tonformate und Anschlüsse gibt der Wegweiser zu Soundbars.
Die Datenlage: was sich nach Marktstart und im Vergleich zeigen muss
Alle Angaben dieser Seite tragen den Stand vom 14.10.2026, einen Tag nach der Vorstellung. Sie beruhen auf Teufels eigenen Unterlagen; ein Gerät lag nicht vor, gehört oder gemessen wurde nichts. Am beständigsten sind die Bedienungsanleitungen, die Teufel als Fassung 1.6 vom Mai 2026 und für den T 10 Mk2 als Fassung 1.1 veröffentlicht hat. Am beweglichsten sind Produktseiten und Preise, die sich in den ersten Wochen nach einem Marktstart oft noch ändern.
Vier Fragen bleiben offen und sind bei der nächsten Prüfung nachzusehen. Erstens, ob Teufel angibt, mit welcher Bildwiederholrate die HDMI-Eingänge durchschleifen und ob VRR und ALLM durchgereicht werden. Zweitens, welcher Wert für die Leistungsaufnahme des T 10 Mk2 gilt, die 150 Watt der Produktseite oder die 200 Watt der Anleitung. Drittens, wie Maße und Tragkraft der Wandhalterung aussehen. Viertens, ob und wann die Sets bei Amazon erscheinen; dann bekommt diese Seite einen Kauflink und einen Abgleich des Angebots mit den Herstellerdaten.
Die größte offene Frage ist die nach dem Klang, und sie lässt sich aus Unterlagen nicht beantworten. Ob die Koaxial-Treiber außerhalb des Hörplatzes halten, was die Pressemitteilung verspricht, wie hörbar die Upfiring-Töner in Räumen mit unterschiedlicher Deckenhöhe sind und ob der T 8 im kleineren Set den Abstand zum T 10 Mk2 im Alltag spüren lässt, zeigt erst ein Test im Raum. Sobald das Gerät vorliegt, wird diese Seite um einen eigenen Test ergänzt, und die Herstellerangaben werden dann gegen das Gehörte gehalten.
Erste Hörberichte gibt es bereits. Teufel zitiert auf der Produktseite zwei Fachmagazine, deren Berichte am Tag der Vorstellung erschienen sind. Diese Seite übernimmt ihre Urteile nicht, weil sie auf Hören in fremden Räumen beruhen, die sich nicht nachprüfen lassen. Wer vor dem Kauf Eindrücke sammeln will, findet in den Teufel-Stores laut Produktseite auch Vorführtermine, und beim Direktkauf bleibt das Rückgaberecht von acht Wochen der verlässlichste eigene Hörtest.

