Redaktioneller Ratgeber
Familie & Haustiere

Mesh-Vernebler für unterwegs: Akku, Lautstärke, Medikamente

Datenbasiert · kein Hands-on-Test

Mesh-Vernebler für unterwegs: fünf Geräte, Produktseite gegen Anleitung – Akkulaufzeit, Gewicht, Lautstärke und welche Medikamente hineindürfen.

Redaktionell geprüft
Quellenbasierte Einordnung
Aktualisiert 05.11.2026
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Autor & Redaktion
Clara Busch
Verantwortliche Redaktion
Clara Busch

Die ausführliche Autoren- und Fachzuordnung folgt weiter unten im Artikelbereich.

Stand des Artikels
Veröffentlicht
05.11.2026
Aktualisiert
05.11.2026

Änderungen, Quellenlage und redaktionelle Hinweise werden gesammelt unterhalb des Artikels dokumentiert.

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Soweit im Beitrag nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, handelt es sich um eine redaktionelle Einordnung und nicht automatisch um einen eigenen Praxistest jedes Produkts.

Stand 05.11.2026, Verfügbarkeit geprüft am 05.11.2026. Verglichen wurden Gebrauchsanweisungen, Datenblätter und Produktseiten der Hersteller miteinander, keine Händlerangebote. Gemessen wurde hier nicht. Welches Arzneimittel, wie viel und wie oft, legt der Arzt fest; darauf verweisen alle fünf Anleitungen. Preise nennt diese Seite nicht, nur die Preislage.

Ein Abend im Ferienhaus: Husten, keine Steckdose am Bett und ein Kompressor, der zu Hause steht

Es ist der zweite Urlaubstag. Das Kind hustet seit dem Nachmittag, die Kinderärztin hat vor der Abreise gesagt, was im Notfall in den Vernebler kommt. Der Vernebler zu Hause hat einen Kompressor, wiegt über ein Kilo, braucht 230 Volt und brummt. Er ist nicht mitgekommen. Mitgekommen ist ein kleines Gerät, das in eine Hand passt, mit einem Akku oder mit Batterien.

Solche Geräte arbeiten mit einer Schwingmembran, im Handel Mesh genannt. Eine Metallplatte mit sehr feinen Löchern schwingt, die Flüssigkeit wird hindurchgedrückt und kommt als Nebel heraus. Keine Druckluft, kein Schlauch. Die Hersteller geben Schwingfrequenzen um 110 kHz an. Das Gerät läuft leise, im Hotelzimmer wie im Auto, und die Packliste wird kürzer.

Bevor es losgeht, stellen sich an diesem Abend drei Fragen, die keine Werbung beantwortet. Reicht der Akku für heute und morgen? Darf das, was die Ärztin verordnet hat, überhaupt in dieses Gerät? Und wie wird es sauber, wenn kein Topf zum Auskochen da ist? Die Antworten stehen in den Gebrauchsanweisungen. Sie stehen dort allerdings nicht immer so, wie die Produktseiten sie versprechen.

Diese Seite legt für fünf tragbare Mesh-Vernebler je zwei Herstellerunterlagen nebeneinander: die Produktseite oder das Datenblatt und die Gebrauchsanweisung. Was zusammenpasst, wird übernommen. Was nicht zusammenpasst, steht in einer eigenen Spalte. Wer ein Gerät für zu Hause sucht und auf Mobilität verzichten kann, findet die stationären Geräte im Vergleich der Kompressor-Inhalatoren, mit Teilchengrößen, Lautstärke und Dauer einer Sitzung.

Akku, Laufzeit, Medikamente: was Produktseite und Anleitung je Gerät sagen

Die Tabelle stellt die Laufzeit aus der Anleitung neben die Laufzeit aus der Produktseite oder dem Datenblatt, dazu das Gewicht aus beiden Unterlagen und die Grenzen für Arzneimittel. Die Spalte „Wo steht die Zahl“ sagt, welches Kapitel welcher Unterlage gelesen wurde.

GerätStromquelleLaufzeit laut AnleitungLaufzeit laut Produktseite oder DatenblattGewicht: Anleitung / ProduktseiteArzneimittel: Grenzen laut AnleitungWo steht die ZahlPreislageKaufen
Beurer IH 57, tragbarer Mesh-Vernebler mit Lithium-Ionen-Akku (Artikel 601.42)Beurer IH 57
Li-Ion-Akku 1.800 mAh, Micro-USBca. 4 Stundenca. 3,5 Stunden (Datenblatt), Produktseite ohne Angabe109 g (Anleitung, Datenblatt) / 249 g (Produktseite)Viskosität nicht über 3; keine ölhaltigen Mittel; Schaum bei Budesonid kann das Mesh beschädigenAnleitung Kap. 7 und 12, Datenblatt 2023-06-13, ProduktseiteMittelfeldZum Angebot
PARI BOY free, mobiles Inhalationsgerät mit Membranvernebler, SMARTMASK Baby und NetzteilPARI BOY free
3 × AA (Alkaline oder NiMH) oder Netzteilkeine Angabeca. 3 Stunden mit neuen Hochleistungsbatterien (Produktseite)110 g ohne Batterien (Anleitung) / keine Angabe (Produktseite)nur zur Inhalation zugelassene Arzneimittel; nicht für Antibiotika gegen bakterielle AtemwegsinfektionenAnleitung Kap. 2.3 und 6, Produktseiteoberes SegmentZum Angebot
Beurer IH 49, tragbarer Mesh-Vernebler mit Akku und Yearpack (Artikel 607.09)Beurer IH 49
Li-Ion-Akku 700 mAh, USB-Cetwa 1,5 Stunden180 Minuten Betriebszeit (Produktseite)93 g (Anleitung, Datenblatt) / 215 g (Produktseite)nur materialverträgliche Flüssigkeiten, Viskosität unter 3, keine ölhaltigen MittelAnleitung Abschnitte Laden, Anwendung, Technische Angaben; Produktseiteunteres SegmentZum Angebot
Medisana IN 700 Mesh-Inhalator mit Akku (Artikel 54545, Modell NB-813B)Medisana IN 700
Li-Akku 350 mAh, USB-Cmehr als 1 Stundekeine Angabe (Produktseite nennt nur 2,5 h Ladezeit)45 g Haupteinheit (Anleitung und Produktseite)nur flüssige, zur Inhalation geeignete Mittel nach Arzt oder Apotheker; zähe Lösungen können das Mesh verstopfenAnleitung Sicherheitshinweise und Technische Daten, ProduktseiteMittelfeldZum Angebot
Microlife NEB 800 Mesh-Vernebler mit Mundstück und zwei MaskenMicrolife NEB 800
2 × AA, Netzadapter als Zubehörca. 90 Minuten mit neuen Batterienkeine Produktseite gefunden130 g ohne Batterien (Anleitung)nur auf 0,9 % NaCl basierende oder verordnete Lösungen; keine Ester, Fette oder SchwebstoffteilchenAnleitung Kap. 1 und 9unteres SegmentZum Angebot

Zwei der fünf Geräte tragen auf der Produktseite eine andere Laufzeit als in der Anleitung, und bei denselben beiden ist das Gewicht der Produktseite mehr als doppelt so hoch. Beim PARI steht die Laufzeit nur auf der Produktseite, beim Medisana und beim Microlife nur in der Anleitung. Wer nach der Laufzeit kauft, sollte also wissen, aus welcher Unterlage die Zahl stammt.

Unsere Empfehlung für unterwegs: Beurer IH 57, für Babys der PARI BOY free

Das Beurer IH 57 ist die Empfehlung dieser Seite. Nach seiner Anleitung hält der Akku etwa vier Stunden, so lange wie bei keinem anderen Gerät hier; selbst die 3,5 Stunden aus dem älteren Datenblatt liegen noch vorn. Bei zwei Sitzungen zu je zehn Minuten am Tag reicht das für eine Woche ohne Steckdose. Der Becher fasst bis 8 ml, und das Gerät verträgt laut Anleitung bis 45 Grad Neigung.

Dazu kommt die Datentiefe. Beurer hat die Aerosolwerte nach EN 27427:2019 mit Salbutamol gemessen, also mit einem Arzneimittel, und gibt Abgabe, Rate, MMAD, Standardabweichung, lungengängigen Anteil und Restvolumen an. Das Restvolumen von 0,004 ml ist das kleinste, das eine der fünf Unterlagen nennt. Und die Anleitung ist die genaueste, wenn es um die Grenzen bei Arzneimitteln geht: Viskosität, Öle, Schaum.

Dagegen spricht der Ladeanschluss: Micro-USB statt USB-C, und ein Netzteil liegt nicht bei. Zwischen Datenblatt und Anleitung weicht die Laufzeit um eine halbe Stunde ab, beim Gewicht liegt die Produktseite bei 249 statt 109 Gramm. Und für Kinder unter zwei Jahren ist das Gerät laut Anleitung nicht vorgesehen.

Genau dort setzt die zweite Auszeichnung an. Der PARI BOY free ist das einzige Gerät, dessen Anleitung Babys nennt, ab etwa 2,5 kg Körpergewicht, und die passende SMARTMASK Baby gleich mitliefert. Er läuft mit drei Mignonzellen, die sich unterwegs leicht ersetzen lassen, oder mit dem beiliegenden Netzteil. Was ihm fehlt, sind eine Laufzeit und ein Schallwert in der Anleitung, Aerosolwerte nach Norm und eine Garantie über zwei Jahre hinaus. Wie Eltern Lautstärke und Masken bei Geräten für Kinder abwägen, vertieft der Vergleich Inhalator für Kinder; den Überblick über alle Bauarten gibt die Übersicht zu Inhalatoren.

Welcher Mesh-Vernebler passt zu Ihrer Reise?

Die erste Antwort jeder Frage ist vorausgewählt. Jede Zuordnung folgt aus den Gebrauchsanweisungen der fünf Geräte; welches Arzneimittel in Frage kommt, entscheidet der Arzt.

1. Was soll vernebelt werden?
2. Wer inhaliert?
3. Wie oft gibt es unterwegs Strom?

Ergebnis

Beurer IH 57

Längste Laufzeit laut Anleitung, Aerosolwerte mit Salbutamol nach Norm, kleinstes Restvolumen. Wer weniger ausgeben will und täglich laden kann, nimmt das IH 49 mit etwa 1,5 Stunden Laufzeit.

Alle Wege dieses Assistenten im Klartext
  1. Wenn Inhalat: Eine Suspension, etwa mit Budesonid, oder ein Antibiotikum, dann Erst mit Arzt oder Apotheke klären. Microlife schließt Lösungen mit Schwebstoffteilchen aus, PARI Antibiotika gegen bakterielle Atemwegsinfektionen, und Beurer warnt beim IH 57 vor schäumendem Budesonid. Ob ein Mesh-Gerät für das Arzneimittel vorgesehen ist, steht in dessen Gebrauchsinformation. Kompressor-Geräte vergleicht die Nachbarseite. Zu den Kompressor-Inhalatoren
  2. Wenn Inhalat: Kochsalzlösung oder eine verordnete klare Lösung und Person: Ein Baby oder Kleinkind unter zwei Jahren, dann PARI BOY free. Die einzige Anleitung im Feld, die Babys ab etwa 2,5 kg nennt; die SMARTMASK Baby liegt bei. Mit Ersatzbatterien unabhängig von Steckdosen.
  3. Wenn Inhalat: Kochsalzlösung oder eine verordnete klare Lösung und Person: Kinder ab zwei Jahren, Jugendliche oder Erwachsene und Strom: Mehrere Tage ohne Lademöglichkeit, dann Beurer IH 57 oder ein Batteriegerät. Das IH 57 hält laut Anleitung etwa vier Stunden. Wer länger ohne Strom ist, kommt mit PARI BOY free oder Microlife NEB 800 und Ersatz-Mignonzellen weiter.
  4. Wenn Inhalat: Kochsalzlösung oder eine verordnete klare Lösung und Person: Kinder ab zwei Jahren, Jugendliche oder Erwachsene und Strom: Jeden Tag ein USB-Netzteil oder eine Steckdose, dann Beurer IH 57. Längste Laufzeit laut Anleitung, Aerosolwerte mit Salbutamol nach Norm, kleinstes Restvolumen. Wer weniger ausgeben will und täglich laden kann, nimmt das IH 49 mit etwa 1,5 Stunden Laufzeit.
  5. In jedem anderen Fall: Beurer IH 57. Für die meisten Reisen mit Kochsalzlösung oder einer klaren verordneten Lösung der passende Ausgangspunkt.

Zuordnung nach den Gebrauchsanweisungen von Beurer (IH 57, IH 49), PARI, Medisana und Microlife: Altersangaben, Laufzeit, Stromquelle und Grenzen für Arzneimittel, Stand 05.11.2026.

Fünf Mesh-Vernebler, Produktseite gegen Gebrauchsanweisung

Je Gerät drei Schritte: was die Produktseite oder das Datenblatt verspricht, was die Gebrauchsanweisung sagt, und was nach dem Abgleich übrig bleibt. Darunter die technischen Angaben, für wen das Gerät nicht passt, und wer dahintersteht.

Beurer IH 57, tragbarer Mesh-Vernebler mit Lithium-Ionen-Akku (Artikel 601.42)

Beurer IH 57

Beurer IH 57, tragbarer Mesh-Vernebler mit Lithium-Ionen-Akku (Artikel 601.42) · Mittelfeld · Quelle: Beurer-Gebrauchsanweisung (Stand 14.09.2026), Datenblatt und Produktseite

Was die Produktseite sagt: Das Datenblatt verspricht einen Lithium-Ionen-Akku „mit einer Laufzeit von ca. 3,5 Stunden“, einen „hohen Anteil an lungengängigen Partikeln (MMAD): 4,52 µm“, ca. 45 dB(A) und ein Gewicht von ca. 109 g. Die Produktseite nennt 249 g ohne Verpackung, eine „durchschnittliche Partikelgröße“ von 4,519 µm, höchstens 45 dB(A) und fünf Jahre Garantie; eine Laufzeit nennt sie nicht.

Was die Anleitung sagt: Die Gebrauchsanweisung nennt eine Akkulaufzeit von ca. 4 Stunden bei vollem Akku und ca. 4 Stunden Ladezeit über Micro-USB; während des Ladens darf das Gerät nicht benutzt werden. Die Aerosolwerte sind nach EN 27427:2019 mit Salbutamol gemessen: 0,21 ml Aerosol pro Minute, MMAD 4,519 µm, 55 Prozent lungengängiger Anteil unter 5 µm und ein Restvolumen von 0,004 ml. Für Arzneimittel setzt sie eine Viskositätsgrenze von 3 und warnt vor Schaum, etwa bei Budesonid.

Was übrig bleibt: Zwei Herstellerunterlagen, zwei Laufzeiten: 3,5 Stunden im Datenblatt, 4 in der Anleitung. Das Gewicht der Produktseite ist mehr als doppelt so hoch wie das der Anleitung, ohne dass die Seite sagt, was mitgewogen wurde. „Hoher Anteil an lungengängigen Partikeln“ steht neben einem MMAD von 4,5 µm; laut Anleitung liegen 45 Prozent der Aerosolmasse über 5 µm. Den kleinsten Rest im Feld hat dieses Gerät trotzdem: 0,004 ml.

Spricht dafür: längste Laufzeit laut Anleitung, ca. 4 Stunden; Aerosolwerte nach EN 27427:2019 mit Salbutamol; Restvolumen 0,004 ml; bis 8 ml und bis 45 Grad Neigung; Selbstreinigung und Auskochen erlaubt.

Spricht dagegen: Laufzeit in Datenblatt und Anleitung verschieden; Gewicht auf der Produktseite mehr als doppelt so hoch; Micro-USB statt USB-C, kein Netzteil im Lieferumfang; erst ab zwei Jahren.

Nicht das richtige Gerät für: Wer ein Kind unter zwei Jahren behandeln muss, wer Budesonid oder eine andere schäumende Suspension vernebelt, ohne das vorher mit Arzt oder Apotheke geklärt zu haben, oder wer am Gerät schon USB-C erwartet.

Füllmenge:
0,5–8 ml
Verneblungsrate:
mind. 0,2 oder 0,4 ml/min (zwei Stufen)
Lautstärke:
höchstens 45 dB(A)
Teilchengröße:
MMAD 4,519 µm nach EN 27427:2019 mit Salbutamol
Reinigung:
nach jeder Anwendung spülen, Selbstreinigung; Auskochen 15 min oder Ethylalkohol
Tausch:
Medikamentenbehälter spätestens nach 1 Jahr
Firma:
Beurer GmbH, Familienunternehmen (Amtsgericht Ulm, HRB 722213)
Sitz:
Söflinger Straße 218, 89077 Ulm, laut Impressum
Gegründet:
1919 in Ulm, laut Faktenseite des Unternehmens
Kundendienst:
Servicecenter +49 731 3989-144 laut Beurer-Gebrauchsanweisung des IH 18; die Kontaktseite bietet ein Formular
Erreichbarkeit:
Nicht genannt; geprüft wurden Impressum, Anleitung und Produktseite
Garantie:
5 Jahre laut Produktseite und Datenblatt; die Anleitung verweist für Bedingungen und Abwicklung auf das beiliegende Garantie-Faltblatt, das online nicht vorlag
Normen:
Aerosolwerte nach EN 27427:2019 laut Anleitung; EN 60601-1-2; IP22; Medizinprodukt
Herkunft:
Nicht genannt; geprüft wurden Anleitung, Datenblatt und Produktseite
Gewicht:
0,109 kg ± 0,005 kg laut Anleitung, ca. 109 g laut Datenblatt, 249 g ohne Verpackung laut Produktseite
Markteinführung:
Nicht genannt; das Datenblatt trägt den Stand 13.06.2023, die Anleitung den Stand 14.09.2026
Unsere Empfehlung: längste Akkulaufzeit laut Anleitung, Aerosolwerte mit einem Arzneimittel nach Norm gemessen, kleinstes Restvolumen im Feld und die genaueste Anleitung zu den Grenzen bei Arzneimitteln.
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PARI BOY free, mobiles Inhalationsgerät mit Membranvernebler, SMARTMASK Baby und Netzteil

PARI BOY free

PARI BOY free, mobiles Inhalationsgerät mit Membranvernebler, SMARTMASK Baby und Netzteil · oberes Segment · Quelle: PARI-Gebrauchsanweisung 055D1200-F (2023-01) und Produktseite

Was die Produktseite sagt: Die Produktseite nennt eine Laufzeit bei Batteriebetrieb von ca. 3 Stunden „mit neuen Hochleistungsbatterien von einem Markenhersteller“, einen MMD von 3,8 µm aus einer Laserbeugungsmessung, „nahezu geräuschlos“ ohne Dezibelwert und zwei Jahre Garantie auf die Steuerungseinheit.

Was die Anleitung sagt: Die Gebrauchsanweisung nennt Babys ab etwa 2,5 kg Körpergewicht, Kinder ab etwa drei Jahren und Erwachsene; für alle, die noch nicht mit dem Mundstück inhalieren, liegt die SMARTMASK Baby bei. Sie lässt nur für die Inhalationstherapie zugelassene Arzneimittel zu und schließt Antibiotika zur Therapie bakterieller Atemwegsinfektionen aus. Betrieben wird das Gerät mit drei Mignonzellen, Alkaline oder NiMH, oder mit dem Netzteil, das unter 2 Watt aufnimmt.

Was übrig bleibt: Die Laufzeit steht nur auf der Produktseite, nicht in der Anleitung. Teilchengröße und Abgabe sind in derselben Form angegeben: MMD statt MMAD, Masse pro Minute statt Milliliter, gemessen mit Laserbeugung ohne Normangabe. Ein Schallwert fehlt in beiden Unterlagen. Der Vernebler ist laut Anleitung für 365 Anwendungen ausgelegt, bei zwei Sitzungen am Tag also für ein halbes Jahr.

Spricht dafür: Babys ab etwa 2,5 kg laut Anleitung, Babymaske im Lieferumfang; Mignonzellen statt fest eingebautem Akku, Netzteil liegt bei; keine Gegenanzeigen bekannt laut Anleitung; Desinfektion auch im Babyflaschen-Desinfektionsgerät; deutscher Hersteller mit Servicetelefon.

Spricht dagegen: oberes Segment; keine Laufzeit und kein Schallwert in der Anleitung; MMD statt MMAD, keine Norm; Vernebler nach 365 Anwendungen fällig; nur 2 Jahre Garantie.

Nicht das richtige Gerät für: Wer eine Antibiotika-Inhalation gegen eine bakterielle Atemwegsinfektion braucht, wer Aerosolwerte nach Norm vergleichen will oder wer kein Geld in Batterien oder Akkuzellen stecken möchte.

Füllmenge:
2–6 ml
Verneblungsrate:
497 mg/min (Total Output Rate)
Lautstärke:
keine Angabe
Teilchengröße:
MMD 3,8 µm, Laserbeugung, keine Norm genannt
Reinigung:
wöchentlich Membranreinigungshilfe und Desinfektion (Kochtopf, Babyflaschen-Desinfektionsgerät, Bomix plus)
Tausch:
Vernebler nach 1 Jahr bzw. 365 Anwendungen
Firma:
PARI GmbH, Spezialisten für effektive Inhalation (Registergericht München, HRB 66 609)
Sitz:
Moosstraße 3, 82319 Starnberg, laut Impressum und Anleitung; Technischer Service in Weilheim
Gegründet:
1906 in Wuppertal, laut PARI-Pressetext „About PARI“
Kundendienst:
Service Center +49 8151 279 279 (deutschsprachig) laut Anleitung, E-Mail info@pari.de
Erreichbarkeit:
Nicht genannt; geprüft wurden Kontaktseite, Impressum und Anleitung
Garantie:
2 Jahre auf die Steuerungseinheit, 6 Monate auf die Membranreinigungshilfe laut Garantieschein; Gerät mit vom Fachhändler abgestempeltem Garantieschein beim Händler abgeben oder frankiert an den Technischen Service schicken
Normen:
Klassifikation nach DIN EN 60601-1, IP22; für die Aerosoldaten keine Norm genannt
Herkunft:
Nicht genannt; die Anleitung nennt PARI GmbH in Starnberg als Hersteller, ein Produktionsland steht weder dort noch auf der Produktseite
Gewicht:
110 g Gesamtgerät inkl. Mundstück ohne Batterien laut Anleitung
Markteinführung:
Nicht genannt; geprüft wurden Produktseite und Anleitung, deren Ausgabe vom Januar 2023 stammt
Auszeichnung für Babys und Kleinkinder: die einzige Anleitung im Feld, die Babys ab etwa 2,5 kg Körpergewicht nennt und eine Babymaske beilegt; Batterien statt eingebautem Akku.
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Beurer IH 49, tragbarer Mesh-Vernebler mit Akku und Yearpack (Artikel 607.09)

Beurer IH 49

Beurer IH 49, tragbarer Mesh-Vernebler mit Akku und Yearpack (Artikel 607.09) · unteres Segment · Quelle: Beurer-Gebrauchsanweisung (Stand 26.08.2026), Datenblatt und Produktseite

Was die Produktseite sagt: Die Produktseite nennt eine Betriebszeit von 180 Minuten, ein Gewicht von 215 g ohne Verpackung, höchstens 42 dB(A), eine „durchschnittliche Partikelgröße“ von 3,89 µm und fünf Jahre Garantie. Das Datenblatt nennt ca. 0,093 kg und denselben MMAD.

Was die Anleitung sagt: Die Gebrauchsanweisung schreibt: „Bei voll aufgeladener Batterie beträgt die Batterielebensdauer etwa 1,5 Stunden.“ Geladen wird über USB-C in etwa zwei Stunden, ein Netzteil liegt nicht bei. Die Aerosolwerte stehen nach EN ISO 27427:2023 mit Natriumfluorid: MMAD 3,89 µm, 63 Prozent lungengängig, eine Aerosolabgaberate von 0,05 ml pro Minute und ein Restvolumen von 0,63 ml. Der Becher fasst bis 10 ml, mehr als bei jedem anderen Gerät hier.

Was übrig bleibt: Die größte Lücke im Feld: 180 Minuten auf der Produktseite, etwa 90 in der Anleitung. Das Gewicht der Produktseite ist mehr als doppelt so hoch wie das der Anleitung. Die Anleitung beschränkt den Inhalt auf Flüssigkeiten, die mit Stahl, PP, PC, Silikon und PVC verträglich sind, und nennt als Beispiele Albuterol- und Natriumchloridlösung. Für den Medikamentenbecher gibt sie eine Lebensdauer von 125 Betriebsstunden an.

Spricht dafür: Aerosolwerte nach der aktuellen Ausgabe EN ISO 27427:2023; leichtestes Akkugerät mit Becher bis 10 ml; USB-C; leise, ca. 42 dB(A); unteres Segment, Yearpack mit Masken im Lieferumfang.

Spricht dagegen: kürzeste Akkulaufzeit laut Anleitung, etwa 1,5 Stunden; Produktseite verspricht 180 Minuten; Aerosolabgaberate nur 0,05 ml pro Minute; kein Netzteil im Lieferumfang.

Nicht das richtige Gerät für: Wer mehrere Tage ohne Lademöglichkeit unterwegs ist, denn nach der Anleitung ist nach rund 90 Minuten Schluss, oder wer ein Kind unter zwei Jahren behandeln muss.

Füllmenge:
0,5–10 ml
Verneblungsrate:
ca. 0,2 oder 0,4 ml/min (zwei Stufen)
Lautstärke:
ca. 42 dB(A)
Teilchengröße:
MMAD 3,89 µm nach EN ISO 27427:2023 mit Natriumfluorid
Reinigung:
nach jeder Anwendung spülen, Selbstreinigung mit Essigwasser, Ethylalkohol 70–75 %
Tausch:
Medikamentenbehälter spätestens nach 1 Jahr (Lebensdauer 125 Stunden)
Firma:
Beurer GmbH, Familienunternehmen (Amtsgericht Ulm, HRB 722213)
Sitz:
Söflinger Straße 218, 89077 Ulm, laut Impressum
Gegründet:
1919 in Ulm, laut Faktenseite des Unternehmens
Kundendienst:
Servicecenter +49 731 3989-144 laut Beurer-Gebrauchsanweisung des IH 18; die Kontaktseite bietet ein Formular
Erreichbarkeit:
Nicht genannt; geprüft wurden Impressum, Anleitung und Produktseite
Garantie:
5 Jahre laut Produktseite und Datenblatt; die Anleitung verweist für Bedingungen und Abwicklung auf das beiliegende Garantie-Faltblatt, das online nicht vorlag
Normen:
Aerosolwerte nach EN ISO 27427:2023 laut Anleitung; Medizinprodukt nach Verordnung (EU) 2017/745 laut Datenblatt
Herkunft:
Nicht genannt; geprüft wurden Anleitung, Datenblatt und Produktseite
Gewicht:
0,093 kg ± 0,005 kg laut Anleitung, ca. 0,093 kg laut Datenblatt, 215 g ohne Verpackung laut Produktseite
Markteinführung:
Nicht genannt; das Datenblatt trägt den Stand 28.08.2024, die Anleitung den Stand 26.08.2026
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Medisana IN 700 Mesh-Inhalator mit Akku (Artikel 54545, Modell NB-813B)

Medisana IN 700

Medisana IN 700 Mesh-Inhalator mit Akku (Artikel 54545, Modell NB-813B) · Mittelfeld · Quelle: Medisana-Gebrauchsanweisung Ver. 1.2 (19.09.2024), Kurzanleitung und Produktseite

Was die Produktseite sagt: Die Produktseite wirbt mit einem Akku, der das Gerät „gut geeignet für unterwegs“ mache, nennt 350 mAh, 2,5 Stunden Ladezeit über USB-C, 45 g, einen 6-ml-Tank und als Teilchengröße „≤ 5 µm“. Eine Laufzeit und einen Schallwert nennt sie nicht.

Was die Anleitung sagt: Die Gebrauchsanweisung nennt eine Betriebszeit von mehr als einer Stunde mit vollem Akku, eine Ladezeit unter 2,5 Stunden und 500 Ladezyklen als erwartete Akkulebensdauer. Als Teilchengröße steht „MMAD / FPF: unter 5 µm / mindestens 60 Prozent“, gemessen nach EN 13544-1:2007 + A1:2009 mit einem Kaskadenimpaktor. Zugelassen sind nur flüssige, für die Inhalation geeignete Arzneimittel, die Arzt oder Apotheker verordnet oder empfohlen haben.

Was übrig bleibt: Zwischen Produktseite und Anleitung stimmen Gewicht, Tank und Ladezeit überein. Die Lücke ist eine andere: Eine Laufzeit steht nur in der Anleitung, und dort nur als Untergrenze. Die Messnorm ist die ältere EN 13544-1, und die Konformität verweist auf die Richtlinie 93/42/EWG, nicht auf die Verordnung (EU) 2017/745, die Beurer beim IH 49 nennt. Die technischen Daten führen eine „Ultraschallfrequenz“ von etwa 110 kHz, obwohl die Anleitung das Gerät selbst als Vibrating-Mesh-Gerät beschreibt.

Spricht dafür: kleinstes und leichtestes Gerät, Haupteinheit 45 g; freihändig mit Maske und Kopfband; Reinigungsmodus eingebaut; USB-C; 3 Jahre Garantie.

Spricht dagegen: Laufzeit nur als „mehr als 1 Stunde“; Messung nach der ersetzten EN 13544-1; Verneblerkopf nach 180 Betriebsstunden, Zubehör alle 6 Monate; Tank nur bis 6 ml.

Nicht das richtige Gerät für: Wer mit einer Ladung über einen ganzen Reisetag kommen will, wer mehr als 6 ml auf einmal vernebeln muss oder wer Messwerte nach der aktuellen Normreihe ISO 27427 erwartet.

Füllmenge:
2–6 ml
Verneblungsrate:
mind. 0,2 ml/min
Lautstärke:
unter 50 dB
Teilchengröße:
MMAD unter 5 µm, FPF mind. 60 %, nach EN 13544-1:2007 + A1:2009
Reinigung:
vor und nach jeder Anwendung Reinigungsmodus; alle 3 bis 4 Tage Kopf in 75 % Ethanol, Zubehör auskochen
Tausch:
Verneblerkopf nach 180 Stunden, Zubehör nach 6 Monaten
Firma:
medisana GmbH als Importeur (Amtsgericht Neuss, HRB 16348); Hersteller laut Anleitung HONSUN (Nantong) Co., Ltd.
Sitz:
Carl-Schurz-Straße 2, 41460 Neuss; Hersteller in Nantong, China
Gegründet:
Nicht sicher belegt; Impressum ohne Angabe, nur ein Suchauszug der Unternehmensseite nennt 1981
Kundendienst:
Service Center +49 2131 40588-0, servicecenter@medisana.de, laut Serviceseite
Erreichbarkeit:
Nicht genannt; geprüft wurden Serviceseite, Impressum und Anleitung
Garantie:
3 Jahre ab Verkaufsdatum laut Anleitung; über das Fachgeschäft oder direkt an die Servicestelle mit Kopie der Kaufquittung, Verschleißteile wie Batterien ausgenommen
Normen:
Richtlinie 93/42/EWG und EN 13544-1:2007 + A1:2009 laut Anleitung; IPX5
Herkunft:
China (HONSUN, Nantong) laut Anleitung; EU-Bevollmächtigter in Hamburg
Gewicht:
ca. 45 g (Haupteinheit) laut Anleitung und Produktseite
Markteinführung:
Nicht genannt; geprüft wurden Produktseite und Anleitung (Ver. 1.2 vom 19.09.2024)
Medisana IN 700 ansehen
Microlife NEB 800 Mesh-Vernebler mit Mundstück und zwei Masken

Microlife NEB 800

Microlife NEB 800 Mesh-Vernebler mit Mundstück und zwei Masken · unteres Segment · Quelle: Microlife-Gebrauchsanweisung IB NEB 800 S-V10-1 (Revision 02.05.2022)

Was die Produktseite sagt: Eine Produktseite zum NEB 800 fand sich bei Microlife nicht mehr, nur eine Support-Seite mit drei mehrsprachigen Anleitungen. Abgeglichen werden konnte deshalb nur die Anleitung mit sich selbst.

Was die Anleitung sagt: Die Gebrauchsanweisung nennt ca. 90 Minuten mit neuen Batterien, zwei Mignonzellen oder einen optionalen Netzadapter, eine Verneblungsmenge von 0,2 ml pro Minute, einen MMAD von etwa 5 µm und einen Geräuschpegel unter 30 dBA. Sie verlangt Lösungen auf Basis 0,9-prozentiger Kochsalzlösung oder nach ärztlicher Verordnung, verbietet Leitungs- und abgekochtes Wasser und schließt Lösungen mit Estern, Fetten oder Schwebstoffteilchen aus, einschließlich Säften aus Kräutern.

Was übrig bleibt: Das NEB 800 ist das einzige Gerät, dessen Anleitung Suspensionen der Sache nach ausschließt. Die Norm EN 13544-1 steht ohne Ausgabejahr, und ein Messverfahren für die etwa 5 µm nennt die Anleitung nicht. Kochen darf man keines der Teile, auch nicht das Mundstück. Die Garantie läuft zwei Jahre, für den Verneblerkopf zwölf Monate. Als Hersteller steht Pu Yuan Biotech in Taipei auf dem Deckblatt, Microlife als Vertreiber.

Spricht dafür: leisestes Gerät laut Anleitung, unter 30 dBA; Mignonzellen, unterwegs überall nachzukaufen; klare Liste, was nicht in den Becher darf; bis 45 Grad Neigung; unteres Segment.

Spricht dagegen: keine Produktseite mehr, Anleitung von 2022; MMAD nur als „≈ 5 µm“, ohne Messverfahren; keine Suspensionen; Teile dürfen nicht ausgekocht werden; Garantie auf den Verneblerkopf nur 12 Monate.

Nicht das richtige Gerät für: Wer eine Suspension vernebeln muss, wer Teile auskochen möchte oder wer einen fest eingebauten Akku einem Batteriefach vorzieht.

Füllmenge:
2–8 ml
Verneblungsrate:
0,2 ml/min
Lautstärke:
unter 30 dBA
Teilchengröße:
MMAD ≈ 5 µm, EN 13544-1 ohne Ausgabe
Reinigung:
nach jeder Anwendung mit Wasser bis 70 °C; nichts auskochen; chemisch desinfizieren
Tausch:
Verneblerkopf jährlich
Firma:
Microlife AG als Vertreiber; Hersteller laut Anleitung Pu Yuan Biotech Co., Ltd.
Sitz:
Espenstrasse 139, 9443 Widnau, Schweiz, laut Anleitung; Hersteller in Taipei, Taiwan; EU-Bevollmächtigter Obelis s.a., Brüssel
Gegründet:
Nicht genannt; geprüft wurden Anleitung und Support-Seite auf microlife.com
Kundendienst:
Lokaler Microlife-Service über microlife.com/support laut Anleitung; eine deutsche Telefonnummer nennt die Anleitung nicht
Erreichbarkeit:
Nicht genannt; geprüft wurden Anleitung und Support-Seite
Garantie:
2 Jahre ab Kaufdatum, 12 Monate auf den Verneblerkopf laut Anleitung; über den Händler oder den lokalen Microlife-Service, vollständiges Produkt mit Originalrechnung
Normen:
EN 13544-1, EN 60601-1, EN 60601-1-2, IP22 und CE 1639 laut Anleitung
Herkunft:
Taiwan (Pu Yuan Biotech, Taipei) laut Anleitung
Gewicht:
130 g ohne Batterien laut Anleitung
Markteinführung:
Nicht genannt; die Anleitung trägt die Revision vom 02.05.2022
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Welche Medikamente in den Mesh-Vernebler dürfen: keine der fünf Anleitungen führt eine Liste

Die Frage, die an jenem Abend im Ferienhaus am meisten zählt, beantwortet keine der fünf Gebrauchsanweisungen mit einer Liste. Keine nennt ein Arzneimittel, das für das Gerät freigegeben wäre. Am nächsten kommt Beurer beim IH 49: Es dürfen nur Flüssigkeiten hinein, die mit Stahl, PP, PC, Silikon und PVC verträglich sind, und als Beispiele nennt die Anleitung Albuterol- und Natriumchloridlösung. Das ist eine Aussage über Materialien, nicht über Wirkstoffe.

Bei den Suspensionen gehen die Anleitungen am weitesten auseinander. Eine Suspension ist eine Flüssigkeit mit fein verteilten festen Teilchen; Beurer nennt in diesem Zusammenhang Budesonid. Nur Microlife schließt solche Lösungen ausdrücklich aus, mit dem Verbot von Inhalationslösungen mit „Schwebstoffteilchen“. Beurer schließt sie nicht aus, schreibt aber bei beiden Geräten, die gemessenen Aerosolwerte seien auf Suspensionen womöglich nicht übertragbar, und warnt beim IH 57 vor Schaum: Budesonid könne während der Anwendung schäumen, dann funktioniere die Abschaltung nicht zuverlässig, die Membran schwinge weiter und könne kaputtgehen.

PARI setzt die Grenze an einer anderen Stelle. Zugelassen sind nur für die Inhalationstherapie zugelassene Arzneimittel, mit den Einschränkungen aus deren Gebrauchsinformation, und ausgenommen sind Antibiotika zur Behandlung bakterieller Atemwegsinfektionen, die Anleitung nennt Pseudomonas aeruginosa als Beispiel. Medisana verlangt nur, das Arzneimittel müsse für die Inhalation geeignet und flüssig sein und von Arzt oder Apotheker verordnet oder empfohlen.

Bei den Ölen ist das Bild klarer. Beide Beurer-Anleitungen schließen ölhaltige Arzneimittel und ätherische Öle aus, beim IH 49 mit der Begründung, sie griffen das Material des Medikamentenbehälters an. Microlife verbietet Lösungen mit Estern und fetthaltigen Stoffen, ausdrücklich auch Kräutersäfte. PARI und Medisana erwähnen Öle nicht. Wer Duft im Raum möchte, ist mit einem eigenen Gerät besser bedient; was ein Diffusor für ätherische Öle kann, steht dort. In den Vernebler gehört so etwas nicht.

Daraus folgt für die Reise eine einfache Reihenfolge. Zuerst die Gebrauchsinformation des Arzneimittels lesen; auf deren Einschränkungen verweisen PARI und Beurer ausdrücklich. Dann die Anleitung des Geräts. Passt beides nicht eindeutig zusammen, fragt man vor der Abreise in der Apotheke, nicht am Abend im Ferienhaus.

Viskosität unter 3: eine Grenze ohne Einheit

Beurer schreibt in beiden Anleitungen eine Zahl, die kaum jemand prüfen kann. Mit dem IH 49 und dem IH 57 könne man Medikamente mit einer Viskosität unter 3 vernebeln. In der Fehlertabelle steht dazu: „Viskosität darf nicht größer als 3 sein“, und man solle sich in der Apotheke nach der Viskosität erkundigen. Eine Einheit steht nicht dabei.

Viskosität ist die Zähigkeit einer Flüssigkeit. Ohne Einheit lässt sich die Grenze nicht mit einem Beipackzettel abgleichen, und auf den meisten Beipackzetteln steht keine Viskosität. Dazu kommt ein Widerspruch in derselben Anleitung des IH 57: Eine Verdünnung sei auch bei zähflüssigen Medikamenten „(Viskosität < 3)“ notwendig. Wörtlich genommen müssten danach gerade die dünnflüssigen Mittel verdünnt werden.

Praktisch heißt das: Die Viskositätsgrenze ist ein Hinweis, dass die Membran an zähen Flüssigkeiten scheitern kann, keine Prüfgröße für Laien. Medisana beschreibt dieselbe Grenze ohne Zahl. Lösungen mit hoher Viskosität könnten zu schlechter Vernebelung oder Verstopfung der Membran führen; dann das Gerät ausschalten und die Lösung mit destilliertem Wasser vom Mesh spülen.

Bei den Kompressor-Geräten schreibt aponorm im Datenblatt des Compact PLUS, es vernebele alle gängigen Inhalationslösungen, auch Kortikosteroide; Einzelheiten im Kompressor-Vergleich mit Normdaten. Wer zu Hause eine Suspension verordnet bekommt, plant für die Reise deshalb besser mit der Ärztin als mit der Produktseite.

Akku oder Batterien: von 90 Minuten bis vier Stunden

Drei Geräte haben einen fest eingebauten Lithium-Akku, zwei ein Batteriefach für Mignonzellen. Das klingt nach einer Nebensache und entscheidet auf Reisen viel. Ein leerer Akku braucht Steckdose und Zeit: beim IH 57 etwa vier Stunden, beim IH 49 etwa zwei, beim Medisana unter 2,5 Stunden. Während des Ladens dürfen beide Beurer-Geräte laut Anleitung nicht benutzt werden. Ein leeres Batteriefach braucht nur neue Zellen.

▶ Beurer IH 57ca. 4 h (Anleitung) minPARI BOY freeca. 3 h (nur Produktseite) minBeurer IH 49ca. 1,5 h (Anleitung) minMicrolife NEB 800ca. 1,5 h (Anleitung) minMedisana IN 700über 1 h (Anleitung) min
Laufzeit je Akkuladung oder Batteriesatz. Minuten laut Gebrauchsanweisung. Beim PARI BOY free nennt nur die Produktseite eine Laufzeit, beim Medisana IN 700 nennt die Anleitung nur eine Untergrenze. Hervorgehoben ist die Empfehlung.
Die Werte als Liste
  • Beurer IH 57: ca. 4 h (Anleitung) min
  • PARI BOY free: ca. 3 h (nur Produktseite) min
  • Beurer IH 49: ca. 1,5 h (Anleitung) min
  • Microlife NEB 800: ca. 1,5 h (Anleitung) min
  • Medisana IN 700: über 1 h (Anleitung) min
Gebrauchsanweisungen von Beurer (IH 57, IH 49), Medisana (IN 700) und Microlife (NEB 800); PARI BOY free laut Produktseite. Stand 05.11.2026.

Zwischen den Unterlagen klafft die Laufzeit am weitesten beim Beurer IH 49. Die Produktseite nennt 180 Minuten Betriebszeit, die Gebrauchsanweisung „etwa 1,5 Stunden“. Beim IH 57 sind es 3,5 Stunden im Datenblatt von 2023 und etwa vier in der Anleitung von 2026. Eine Erklärung für die Abweichungen gibt keine der Unterlagen. Für die Planung zählt die kleinere Zahl.

Was die Laufzeit bedeutet, rechnet sich einfach. Bei zwei Sitzungen zu je zehn Minuten am Tag braucht man 20 Minuten Laufzeit. Das IH 49 kommt mit 90 Minuten gut vier Tage aus, das IH 57 mit 240 Minuten zwölf Tage, das Medisana mit mehr als 60 Minuten mindestens drei. Wie lange eine Sitzung tatsächlich dauert, hängt von Füllmenge und Rate ab; dazu weiter unten.

Beim Laden unterscheiden sich die Geräte auch im Kabel. IH 49 und Medisana IN 700 laden über USB-C, das IH 57 über Micro-USB. Ein Netzteil liegt keinem der drei bei. Beurer verlangt ein USB-Netzteil der Schutzklasse II, geprüft nach EN 60601-1. Wer ohnehin mit mehreren Akkugeräten reist, kennt die Frage aus anderen Bereichen; wie sich etwa eine Munddusche mit Akku auf Reisen schlägt, zeigt der Vergleich dort.

Die Batteriegeräte haben einen anderen Vorteil: Ersatz passt in die Hosentasche. Der PARI BOY free läuft mit drei Mignonzellen, laut Produktseite etwa drei Stunden mit neuen Hochleistungsbatterien; die Anleitung erlaubt auch NiMH-Akkuzellen. Das Microlife NEB 800 braucht zwei Mignonzellen und kommt laut Anleitung auf etwa 90 Minuten. Beide lassen sich zusätzlich am Netz betreiben, der PARI mit beiliegendem Netzteil, das Microlife mit einem Adapter, der als Zubehör erhältlich ist. Wer unterwegs eine Powerbank mit Solarmodul dabeihat, kann die Akkugeräte damit laden, sofern Ausgang und Kabel passen.

Inhalator im Handgepäck: Wattstunden, Mignonzellen und die Lösung im Beutel

Für Lithium-Ionen-Akkus in tragbaren elektronischen Geräten gilt im Flugverkehr eine Grenze von 100 Wattstunden, so das Luftfahrt-Bundesamt auf seiner Passagierinformation zu Geräten mit Lithium-Batterien. Solche Geräte sollen im Handgepäck reisen. Die Wattstunden stehen auf keinem der drei Akkugeräte, wohl aber Kapazität und Spannung in der Anleitung.

Das Amt rechnet so: Milliamperestunden mal Volt, geteilt durch 1.000. Beim Beurer IH 57 sind das 1.800 mAh mal 3,7 V, also 6,7 Wh. Beim IH 49 700 mAh mal 3,7 V, rund 2,6 Wh. Beim Medisana IN 700 350 mAh mal 3,7 V, rund 1,3 Wh. Alle drei liegen weit unter 100 Wh. Wie das Rechnen mit Akkus im Gepäck allgemein funktioniert, zeigt auch der Ratgeber zur Action-Cam im Handgepäck.

Mignonzellen ohne Lithium sind nach den Regeln des Luftfahrt-Bundesamts für gewöhnliche Batterien im Hand- und im aufgegebenen Gepäck erlaubt; lose Ersatzzellen müssen einzeln gegen Kurzschluss gesichert sein. Das betrifft PARI BOY free und Microlife NEB 800. Die Akkugeräte gehören ins Handgepäck, so wie eine elektrische Zahnbürste auf dem Flug.

Bleibt die Flüssigkeit. Für Flüssigkeiten im Handgepäck gelten eigene Regeln. Wer verordnete Inhalationslösungen mitnimmt, klärt vorher mit der Fluggesellschaft, was erlaubt ist, und hat im Zweifel das Rezept dabei. Diese Seite nennt dazu keine Mengen, weil weder die Geräteanleitungen noch die hier ausgewerteten Quellen etwas dazu sagen.

Mesh oder Ultraschall: was die Schwingmembran anders macht

In den Suchanfragen tauchen Mesh und Ultraschall oft zusammen auf, etwa als „Inhalator Ultraschall oder Kompressor“. Die Unterlagen tragen zur Verwirrung bei. Medisana führt in den technischen Daten des IN 700 eine „Ultraschallfrequenz“ von etwa 110 kHz, Microlife beim NEB 800 eine von 103 bis 123 kHz. Beide beschreiben ihr Gerät zugleich als Mesh-Vernebler. Beurer schreibt bei denselben 110 kHz „Schwingfrequenz“.

Gemeint ist in allen Fällen die Frequenz, mit der die Membran schwingt. Die Norm DIN EN ISO 27427 erfasst laut DIN Media elektrische Vernebler mit Ultraschall und mit Membran ebenso wie Druckluftvernebler; sie sind also verschiedene Bauarten. Alle fünf Geräte auf dieser Seite arbeiten nach ihren Anleitungen mit einer gelochten Membran.

Der praktische Unterschied zum Kompressor liegt in drei Dingen. Erstens Gewicht und Größe: 45 bis 130 Gramm statt über ein Kilo. Zweitens das Geräusch: kein Kompressor, der brummt. Drittens die Empfindlichkeit: Die Anleitungen warnen vor zähen Lösungen, Ölen und Bürsten. Medisana und Microlife nennen ein verschmutztes oder blockiertes Mesh als Ursache schwacher Verneblung.

Wer dagegen nur die Raumluft befeuchten will, sucht ein ganz anderes Gerät, auch wenn manche Luftbefeuchter ebenfalls mit Ultraschall arbeiten. Einen Überblick über deren Bauarten gibt die Übersicht zu Luftbefeuchtern. Ein Vernebler gibt sein Aerosol über Mundstück oder Maske ab und nicht an den Raum.

Wie leise ist ein Mesh-Inhalator? Unter 30 bis 50 Dezibel laut Anleitung

Ohne Kompressor fällt das lauteste Bauteil weg. Vier der fünf Anleitungen nennen einen Wert. Das Microlife NEB 800 liegt laut Anleitung unter 30 dBA, das Beurer IH 49 bei ca. 42 dB(A), das IH 57 bei höchstens 45 dB(A), das Medisana IN 700 unter 50 dB, ohne A-Bewertung. PARI nennt keinen Wert, die Produktseite spricht von „nahezu geräuschlos“.

Zum Vergleich: Die Kompressor-Geräte im Nachbarvergleich liegen laut ihren Anleitungen zwischen 51,5 und 65 dB. Drei der vier Mesh-Geräte mit Angabe liegen mindestens 6,5 Dezibel darunter, das Medisana mit „unter 50 dB“ nur knapp. Alle Werte sind Herstellerangaben unter eigenen Bedingungen, keine Vergleichsmessung.

Wer ein Gerät für das Kinderzimmer sucht, denkt bei leisen Geräten auch an das Babyphone, das im selben Raum steht. Beurer weist in den Fragen am Ende der Anleitung zum IH 57 darauf hin, dass eine Verneblung bei schlafenden Personen wenig sinnvoll ist, weil dabei nicht genügend Medikament in die Lunge gelangt. Die geringe Lautstärke ist also kein Argument, im Schlaf zu inhalieren.

Teilchengröße: MMAD, MMD oder „unter 5 µm“

Bei der Teilchengröße nennen die fünf Unterlagen fünf verschiedene Dinge. Beurer gibt beim IH 57 einen MMAD von 4,519 µm nach EN 27427:2019 mit Salbutamol an, beim IH 49 3,89 µm nach EN ISO 27427:2023 mit Natriumfluorid. PARI nennt einen MMD von 3,8 µm aus einer Laserbeugung ohne Norm. Medisana schreibt „MMAD / FPF: unter 5 µm / mindestens 60 Prozent“ nach der älteren EN 13544-1. Microlife: „≈ 5 µm (MMAD)“.

MMAD und MMD sind nicht dasselbe. MMAD steht für den medianen massenbezogenen aerodynamischen Durchmesser; Beurer und Medisana bestimmen ihn in einem Impaktor. PARI nennt für den BOY free den medianen Massendurchmesser, MMD, aus einer Laserbeugung. Keine der Unterlagen rechnet den einen Wert in den anderen um, auch wenn beide in Mikrometern dastehen.

Was sich ablesen lässt: Die beiden Beurer-Geräte haben vollständige Daten nach der Normreihe ISO 27427, das IH 57 sogar mit einem Arzneimittel als Prüfsubstanz. Medisana und Microlife nennen nur eine Obergrenze oder einen Näherungswert. Wie sich Messnorm, Prüfsubstanz und Wert bei den stationären Geräten unterscheiden, hat der Vergleich der Teilchengrößen bei Kompressor-Geräten ausführlich aufgeschlüsselt.

Für die Reise ist die Teilchengröße selten die entscheidende Frage. Entscheidend ist, dass das Gerät das verordnete Arzneimittel vernebeln darf. Beurer weist darauf hin, dass sich MMAD und Abgaberate mit einem anderen Arzneimittel, einer Suspension oder einer zähen Lösung verändern können; die gemessenen Werte gelten für die Prüfsubstanz und für das Atemmuster eines Erwachsenen.

Restvolumen: 0,004 ml gegen 0,63 ml

Was nach der Sitzung im Becher bleibt, nennen nur die beiden Beurer-Anleitungen. Beim IH 57 sind es 0,004 ml, gemessen mit Salbutamol, beim IH 49 0,63 ml, gemessen mit Natriumfluorid. Der Unterschied ist groß, und die Prüfbedingungen sind nicht dieselben; die beiden Werte stammen aus Messungen nach verschiedenen Ausgaben der Norm.

PARI schreibt, in der Verneblerkammer sammle sich aus technischen Gründen ein geringer Teil des Medikaments, der nicht vernebelt werden kann; die Menge hänge von der Füllung ab, und die einzufüllende Menge sei darauf abgestimmt. Medisana und Microlife nennen keinen Wert. Medisana verlangt, restliches Inhalat nach der Sitzung wegzuschütten.

Ein weiterer Effekt betrifft alle Mesh-Geräte. Sobald die Flüssigkeit die Membran nicht mehr berührt, stoppt die Vernebelung; Beurer und Microlife schalten dann automatisch ab. Wer das Gerät schräg hält, beendet die Sitzung also womöglich zu früh. Microlife empfiehlt deshalb, gegen Ende das Gerät vorsichtig zu sich zu kippen, damit die Lösung aufgebraucht wird.

Wie lange inhalieren mit dem Mesh-Vernebler? Füllmenge durch Rate

Die Dauer einer Sitzung ergibt sich aus Füllmenge und Verneblungsrate. Die Beurer-Geräte haben zwei Stufen, mindestens oder etwa 0,2 und 0,4 ml pro Minute. Medisana nennt mindestens 0,2, Microlife 0,2 ml pro Minute. PARI nennt 497 mg pro Minute; nimmt man für Kochsalzlösung grob ein Gramm je Milliliter an, sind das etwa 0,5 ml pro Minute.

Für 4 ml heißt das: zehn Minuten bei 0,4 ml pro Minute, 20 Minuten bei 0,2. Für 2,5 ml mit dem PARI rund fünf Minuten. Gerechnet ist mit den Herstellerraten, nicht gemessen. Ab Werk stehen beide Beurer-Geräte auf der hohen Stufe. Wie viel eingefüllt wird, legt der Arzt fest. Beurer verlangt, Mengen unter 0,5 ml mit isotonischer Kochsalzlösung aufzufüllen.

Die Füllmengen setzen der Sitzung eine Grenze. Medisana und PARI fassen höchstens 6 ml, das IH 57 und das Microlife 8 ml, das IH 49 10 ml. Nach unten liegen PARI, Medisana und Microlife bei 2 ml, die Beurer-Geräte bei 0,5 ml. Wer kleine Mengen ohne Verdünnung vernebeln soll, ist bei Beurer richtig, sofern das Arzneimittel nichts anderes vorgibt.

Schräg halten, liegen, schütteln: was die Anleitungen zur Haltung sagen

Mesh-Geräte sind empfindlich gegenüber der Lage. Beurer erlaubt bei beiden Geräten bis 45 Grad Neigung bei voller Füllung, empfiehlt aber, das Gerät möglichst senkrecht zu halten. Microlife nennt dieselbe Grenze. Medisana schreibt nur, das Gerät senkrecht oder leicht geneigt zu halten; bei zu starker Neigung oder unruhiger Haltung könne es sich während der Inhalation abschalten.

Liegen ist ein Sonderfall. Microlife schreibt ausdrücklich, man solle sich während der Inhalation nicht hinlegen. Medisana erwähnt die Behandlung im Bett und verlangt dabei ruhiges Sitzen oder Liegen ohne unbequeme Haltung. PARI verlangt, das Gerät mit der SMARTMASK Baby waagerecht zu halten.

Und schütteln? Medisana und Microlife verbieten es während des Betriebs, weil es zur Abschaltung führen kann. Bei Luftblasen zwischen Lösung und Membran raten beide, das Gerät auszuschalten, vorsichtig zu schütteln und neu zu starten. Im Auto oder im Zug, wo das Gerät ohnehin wackelt, ist die Sitzung deshalb eher eine Notlösung als der Regelfall.

Inhalator für Babys und Kleinkinder: Altersangaben und Masken

Bei den Altersangaben sind die Unterschiede deutlich. PARI nennt Babys und Kleinkinder ab einem Körpergewicht von etwa 2,5 kg, Kinder ab etwa drei Jahren und Erwachsene; die SMARTMASK Baby liegt bei. Beurer gibt bei beiden Geräten die Anwendung ab zwei Jahren unter Aufsicht und ab zwölf Jahren in Eigenanwendung an, abhängig von Form und Größe des Gesichts.

Medisana spricht nur von „Erwachsenen oder pädiatrischen Patienten“, ohne Untergrenze, und legt eine Erwachsenen- und eine Kindermaske bei. Microlife legt ebenfalls zwei Masken bei und nennt kein Alter; die Maske müsse Mund und Nase vollständig umschließen. Eine Babymaske liegt nur beim PARI im Karton.

Für alle gilt, was die Anleitungen zum Mundstück schreiben: Es bringt mehr Arzneimittel in die Lunge als die Maske. Beurer nennt die Mundstück-Inhalation die wirksamste Form und empfiehlt die Maske nur, wenn ein Mundstück nicht möglich ist. Für Babys gibt es diese Wahl nicht. Ob ein Raum für ein krankes Kind feuchter sein sollte, ist eine eigene Frage; was Hersteller zum Luftbefeuchter fürs Babyzimmer sagen, steht dort.

Mesh reinigen: Selbstreinigung, Essig, Alkohol oder Auskochen

Bei der Reinigung zeigt sich, wie verschieden die Geräte gebaut sind. Die Tabelle fasst zusammen, was die fünf Anleitungen zur Reinigung und zur Desinfektion vorschreiben, und was sie ausschließen.

GerätNach jeder AnwendungDesinfektionAusgeschlossen
Beurer IH 57Teile ca. 5 Minuten in Wasser bis 40 °C, dann Selbstreinigung 3 Minuten mit kalkarmem Leitungswasser15 Minuten auskochen oder Ethylalkohol; 50 Auskoch-Zyklen garantiertWasser ins Gerät
Beurer IH 49wie IH 57; Selbstreinigung im Umkehrbetrieb mit Essigwasser (ein Viertel Essig)Ethylalkohol 70–75 Prozent, 10 Minuten; 52 Zyklen garantiertSpülmaschine
PARI BOY freereinigen; wöchentlich Membranreinigungshilfe mit 2,5 ml Kochsalzlösung oder destilliertem Wasserwöchentlich: Kochtopf, Babyflaschen-Desinfektionsgerät mit mind. 6 Minuten Laufzeit oder Bomix plusSpülmaschine, Mikrowelle, Bürsten oder Kratzen
Medisana IN 700vor und nach jeder Anwendung: Reinigungsmodus mit Leitungswasser, Kopf mit destilliertem Wasser spülenalle 3 bis 4 Tage: Kopf 10 Minuten in 75-prozentigem Ethanol, Zubehör 5 Minuten auskochenSpülmaschine, Basiseinheit unter Wasser
Microlife NEB 800heißes Wasser bis 70 °C, 1 bis 2 Minuten laufen lassen, Zubehör 5 Minuten waschenchemisches Desinfektionsmittel nach HerstellerangabeKochen jeglicher Teile, Wasser auf dem Hauptgerät

Auffällig ist der Essig. Beurer schreibt ihn beim IH 49 als Teil der Selbstreinigung vor, Medisana nur bei stark verschmutztem Mesh, mit kochendem Wasser und ein paar Tropfen. Die anderen drei Anleitungen erwähnen ihn nicht. Auskochen erlauben vier von fünf, Microlife verbietet es für alle Teile, auch für Mundstück und Masken.

Für die Reise bedeutet das: Wer im Ferienhaus keinen Topf hat, braucht beim Medisana und bei den Beurer-Geräten Ethylalkohol, beim Microlife ein Desinfektionsmittel aus der Apotheke. Beurer und Medisana nennen destilliertes Wasser zum Spülen, PARI als eine Möglichkeit für die Membranreinigungshilfe; zur Selbstreinigung will Beurer Leitungswasser mit wenig Kalk, Microlife spült mit heißem Leitungswasser. Wie lästig Kalk und stehendes Wasser bei anderen Geräten werden, zeigt die Anleitung zum Reinigen von Luftbefeuchtern.

Wann der Mesh-Vernebler getauscht werden muss

Die Membran nutzt sich ab. Beurer begründet das in beiden Anleitungen: Häufige Verwendung und hygienische Aufbereitung verändern mit der Zeit das Aerosol, was die Wirksamkeit verringern kann. Wann getauscht werden muss, geben die Hersteller in drei verschiedenen Einheiten an: in Monaten, in Betriebsstunden und in Anwendungen.

PARI-Vernebler,Medisana-Zubehörnach etwa 6 MonatenPARI: 365 Anwendungen;Medisana: Mundstück undMasken nach 6 Monaten▶ Beurer undMicrolifenach 12 MonatenIH 57 und IH 49spätestens nach einemJahr; NEB-800-KopfjährlichMedisana-Verneblerkopfnach etwa 18 Monaten180 BetriebsstundenGrundgerätenach 3 JahrenPARI-SteuerungseinheitundMedisana-Haupteinheitlaut erwarteterLebensdauer
Wann Vernebler und Zubehör laut Anleitung fällig sind. Bei zwei Sitzungen zu je zehn Minuten am Tag umgerechnet. Die Punkte stehen in gleichem Abstand, nicht maßstabsgetreu.
Die Stationen als Liste
  1. nach etwa 6 Monaten: PARI-Vernebler, Medisana-Zubehör — PARI: 365 Anwendungen; Medisana: Mundstück und Masken nach 6 Monaten
  2. nach 12 Monaten: Beurer und Microlife — IH 57 und IH 49 spätestens nach einem Jahr; NEB-800-Kopf jährlich
  3. nach etwa 18 Monaten: Medisana-Verneblerkopf — 180 Betriebsstunden
  4. nach 3 Jahren: Grundgeräte — PARI-Steuerungseinheit und Medisana-Haupteinheit laut erwarteter Lebensdauer
Gebrauchsanweisungen von PARI, Beurer (IH 57, IH 49), Medisana und Microlife; Umrechnung auf 20 Minuten am Tag als Annahme. Stand 05.11.2026.

Die Rechnung hinter der Grafik: Zwei Sitzungen zu je zehn Minuten am Tag ergeben 730 Anwendungen und rund 122 Betriebsstunden im Jahr. Der PARI-Vernebler ist für 365 Anwendungen ausgelegt und damit nach einem halben Jahr fällig, auch wenn die Anleitung eine Lebensdauer von einem Jahr nennt. Der Medisana-Kopf erreicht 180 Stunden nach etwa anderthalb Jahren. Beim IH 49 nennt Beurer für den Medikamentenbecher 125 Stunden, das passt zum Jahr.

Wer mehr inhaliert, tauscht früher. Beurer legt die Jahresangabe beim IH 57 auf höchstens drei Sitzungen zu je zehn Minuten am Tag aus, beim IH 49 auf höchstens zwei. Microlife rechnet mit dreimal täglich 15 bis 20 Minuten und kommt trotzdem auf ein Jahr. Die Garantie deckt den Kopf beim Microlife zwölf Monate; die anderen Garantiebedingungen nehmen Verschleißteile aus.

Was der Betrieb kostet: Strom, Mignonzellen und Ersatzvernebler

Musterrechnung. Annahme: zwei Sitzungen am Tag zu je zehn Minuten, ein Jahr lang, also rund 122 Stunden Laufzeit. Strompreis 37,3 Cent je Kilowattstunde laut BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026. Für die Akkugeräte wird als Obergrenze die Eingangsleistung mal Ladezeit je Ladung angesetzt.

Das Beurer IH 57 nimmt laut Anleitung 5 Volt und 1 Ampere auf, also 5 Watt, und lädt etwa vier Stunden: höchstens 20 Wattstunden je Ladung. Bei vier Stunden Laufzeit sind es rund 30 Ladungen im Jahr, höchstens 0,6 Kilowattstunden, gut 20 Cent. Das IH 49 kommt mit 2,5 Watt, zwei Stunden Ladezeit und rund 81 Ladungen auf etwa 0,4 Kilowattstunden, 15 Cent. Das Medisana mit 2,5 Watt, 2,5 Stunden und höchstens 122 Ladungen auf höchstens 0,76 Kilowattstunden, knapp 30 Cent. Der PARI am Netzteil mit unter 2 Watt bleibt unter 0,25 Kilowattstunden, unter 10 Cent.

Spürbar wird es bei den Batteriegeräten. Wer den PARI BOY free nur mit Batterien betreibt, braucht bei etwa drei Stunden je Satz rund 41 Sätze im Jahr, also gut 120 Mignonzellen. Beim Microlife NEB 800 sind es mit 90 Minuten je Satz rund 81 Sätze, gut 160 Zellen. PARI erlaubt ausdrücklich NiMH-Akkuzellen; wer sie zu Hause lädt, spart den größten Teil. Preise nennt diese Seite nicht, die Stückzahl reicht für den eigenen Überschlag.

Dazu kommen die Verschleißteile: beim PARI zwei Vernebler im Jahr bei dieser Nutzung, bei den Beurer-Geräten und beim Microlife einer, beim Medisana zwei Sätze Mundstück und Masken und alle anderthalb Jahre ein Kopf. Beurer verkauft für das IH 49 ein Yearpack mit eigener Artikelnummer. Gegenüber den Ersatzteilen ist der Strom vernachlässigbar.

Für wen ein Kompressor zu Hause die bessere Wahl bleibt

Wer eine Suspension oder ein Antibiotikum inhalieren soll. Microlife schließt Schwebstoffteilchen aus, PARI Antibiotika gegen bakterielle Atemwegsinfektionen, Beurer warnt vor schäumendem Budesonid. Für diese Fälle ist die Rücksprache mit der Ärztin Pflicht; stationäre Geräte mit ihren Freigaben stehen im Überblick über Kompressor-Vernebler.

Wer mit Asthma vor allem die Luft zu Hause verbessern will. Ein Vernebler ändert nichts am Staub in der Wohnung. Welche Filtergeräte das versprechen und was ihre Unterlagen belegen, zeigt der Vergleich Luftreiniger bei Asthma.

Wer täglich lange Sitzungen mit großen Mengen hat. Mit 0,2 bis 0,4 ml pro Minute und Bechern bis 6 oder 8 ml sind die Mesh-Geräte für kurze Sitzungen gebaut. Die Membran will nach jeder Anwendung gespült werden, und der PARI-Vernebler hält bei vielen Sitzungen kein Jahr.

Wer Teile am liebsten in der Spülmaschine reinigt. Drei der fünf Anleitungen verbieten sie ausdrücklich, keine erlaubt sie. Wer Hygiene mit wenig Handarbeit will, ist mit einem Kompressor-Vernebler, dessen Teile sich auskochen lassen, eher bedient.

Was es billiger auch tut: IH 49, NEB 800 oder der Kompressor im Kofferraum

Die günstigere Lösung im Feld ist das Beurer IH 49. Es reicht, wenn jeden Tag eine USB-Steckdose da ist, wenn eine Person mit Kochsalzlösung oder einer klaren Lösung inhaliert und wenn 90 Minuten je Ladung genügen. Seine Aerosolwerte stammen sogar aus der neueren Normausgabe. Der Aufpreis zum IH 57 kauft vor allem Laufzeit: vier statt anderthalb Stunden.

Das Microlife NEB 800 ist die zweite günstige Lösung, für alle, die keinen eingebauten Akku wollen. Es ist laut Anleitung das leiseste Gerät, läuft mit Mignonzellen und hat eine klare Liste, was nicht hinein darf. Dafür stammt die Anleitung von 2022, eine Produktseite gibt es nicht mehr, und auskochen darf man nichts.

Und manchmal ist die billigste Lösung das Gerät, das schon da ist. Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt und am Ziel eine Steckdose hat, kann den vorhandenen Kompressor mitnehmen. Er ist schwerer und lauter, aber die Grenzen, die seine Anleitung für Arzneimittel setzt, sind bekannt. Ob ein zweites Gerät überhaupt nötig ist, entscheidet die Häufigkeit der Reisen.

Packliste für die Reise mit dem Mesh-Inhalator

  1. Steht in der Gebrauchsinformation des Arzneimittels, ob es in einem Mesh-Vernebler vernebelt werden darf?
  2. Ist es eine Suspension oder ein Antibiotikum? Dann vor der Abreise mit Arzt oder Apotheke sprechen.
  3. Akku vollständig geladen, Laufzeit aus der Anleitung bekannt, nicht aus der Produktseite?
  4. Passendes USB-Netzteil und Kabel dabei (Micro-USB beim IH 57, USB-C beim IH 49 und IN 700)?
  5. Beim Batteriegerät: Ersatz-Mignonzellen, einzeln gegen Kurzschluss gesichert?
  6. Wattstunden des Akkus ausgerechnet (mAh mal Volt durch 1.000) und Gerät im Handgepäck?
  7. Rezept oder ärztliche Bescheinigung für die Inhalationslösung im Handgepäck?
  8. Isotonische Kochsalzlösung zum Verdünnen, falls der Arzt das vorsieht?
  9. Destilliertes Wasser zum Spülen und, je nach Gerät, Ethylalkohol oder Desinfektionsmittel?
  10. Mundstück und passende Maske für jede Person, die inhaliert?
  11. Ersatz-Vernebler, wenn der alte kurz vor dem Tauschtermin steht?
  12. Telefonnummer des Herstellerservice und Kaufbeleg für die Garantie?

Zwei Wochen unterwegs: woran Sie merken, dass der Mesh-Vernebler der falsche war

Erstes Anzeichen: Der Akku ist schneller leer als gedacht. Wer nach der Produktseite gekauft hat, merkt beim IH 49 nach wenigen Tagen, dass aus 180 Minuten eher 90 werden, so wie es die Anleitung sagt. Abhilfe ist ein Gerät mit längerer Laufzeit oder ein Batteriegerät mit Ersatzzellen. Läuft die Rückgabefrist des Händlers noch, ist das der Moment zu tauschen.

Zweites Anzeichen: Die Verneblung wird schwächer, obwohl der Akku voll ist. Das deutet auf eine zugesetzte Membran. Beurer nennt als Ursache zu zähe Flüssigkeiten, Medisana Verschmutzung von Mesh oder Elektroden, Microlife einen blockierten Kopf. Erst die Reinigung nach Anleitung, beim IH 57 und IH 49 die Selbstreinigung, beim Medisana der Reinigungsmodus. Hilft das nicht und wird immer dasselbe Arzneimittel vernebelt, passt womöglich das Arzneimittel nicht zum Gerät, und das gehört zur Ärztin, nicht zum Kundendienst.

Drittes Anzeichen: Das Gerät schaltet ab, bevor der Becher leer ist. Bei Schaum im Becher, etwa mit Budesonid, verlangt Beurer, das Gerät sofort abzuschalten, weil die Membran sonst Schaden nehmen kann. Bei zu starker Neigung oder unruhiger Haltung schaltet das Medisana ab. Wer das bei jeder Sitzung erlebt, hat ein Gerät, das zu seinem Arzneimittel oder seiner Haltung nicht passt.

Viertes Anzeichen, eher bei Kindern: Die Maske sitzt nicht. Beurer und Microlife verlangen, dass sie Mund und Nase vollständig umschließt. Wer das mit der beiliegenden Kindermaske nicht hinbekommt, braucht eine andere Größe; beim PARI liegt die Babymaske bei, bei den anderen nicht. In allen vier Fällen gilt: Erst die Anleitung, dann der Herstellerservice, dann die Frage, ob ein Kompressor zu Hause und ein Mesh-Gerät nur für die Reise die bessere Aufteilung ist.

Clara Busch

Verantwortlich für diesen Beitrag

Clara Busch

Fachredakteurin Familie & Haustiere

Familien-Praxis mit zwei Kindern, Fokus Sicherheit & Kindertauglichkeit

Fachfokus: Familie · Kinder & Haustiere · GPS-Tracker · Kindersicherheit · Pet-Tech

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Aktualisierung und Quellenanzeigen
Veröffentlicht
05.11.2026
Zuletzt aktualisiert
05.11.2026
Verfügbarkeit geprüft
05.11.2026

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Quellen dieser Einordnung

  1. 1. Beurer: Gebrauchsanweisung Tragbarer Mesh-Vernebler IH 57 (Stand 14.09.2026)res.cloudinary.com

    Akkulaufzeit ca. 4 Stunden, Ladezeit ca. 4 Stunden über Micro-USB, Li-Ion 1.800 mAh bei 3,7 V, 0,109 kg, höchstens 45 dB(A), 0,5 bis 8 ml; Aerosolwerte nach EN 27427:2019 mit Salbutamol (MMAD 4,519 µm, RF 55,04 Prozent, Rate 0,21 ml/min, Restvolumen 0,004 ml); Viskosität nicht größer als 3, keine ölhaltigen Mittel, Warnung vor Schaum bei Budesonid; ab 2 Jahren unter Aufsicht; Auskochen oder Ethylalkohol; Tausch spätestens nach einem Jahr.

  2. 2. Beurer: Gebrauchsanweisung Inhalator IH 49 (Stand 26.08.2026)res.cloudinary.com

    Batterielebensdauer etwa 1,5 Stunden (Produktseite: 180 Minuten), Laden etwa 2 Stunden über USB-C, 700 mAh, 0,093 kg, ca. 42 dB(A), 0,5 bis 10 ml; Aerosolwerte nach EN ISO 27427:2023 mit Natriumfluorid (MMAD 3,89 µm, RF 63 Prozent, Rate 0,05 ml/min, Restvolumen 0,63 ml); nur materialverträgliche Flüssigkeiten, Beispiele Albuterol- und Natriumchloridlösung; Viskosität unter 3, kein Öl; Selbstreinigung mit Essigwasser; Becher 125 Stunden.

  3. 3. PARI: Gebrauchsanweisung PARI BOY free (055D1200-F 2023-01)pari.com

    Babys ab ca. 2,5 kg mit SMARTMASK Baby, Kinder ab ca. 3 Jahren; nur zugelassene Inhalationsarzneimittel, nicht für Antibiotika gegen bakterielle Atemwegsinfektionen; 3 × AA oder Netzteil unter 2 W; 110 g; MMD 3,8 µm per Laserbeugung, 497 mg/min; Vernebler 1 Jahr bzw. 365 Anwendungen; wöchentliche Desinfektion, keine Spülmaschine; 2 Jahre Garantie auf die Steuerungseinheit. Keine Laufzeit und kein Schallwert in der Anleitung.

  4. 4. Medisana: Gebrauchsanweisung Inhalator IN 700 (Ver. 1.2, 19.09.2024)docs.medisana.com

    Modell NB-813B, Hersteller HONSUN (Nantong); nur flüssige, zur Inhalation geeignete Arzneimittel nach Arzt oder Apotheker; 2 bis 6 ml; mindestens 0,2 ml/min; MMAD unter 5 µm, FPF mindestens 60 Prozent nach EN 13544-1:2007 + A1:2009; unter 50 dB; Akku 350 mAh, Laufzeit mehr als 1 Stunde, Laden unter 2,5 Stunden; Verneblerkopf 180 Stunden, Zubehör 6 Monate; Desinfektion alle 3 bis 4 Tage; 3 Jahre Garantie.

  5. 5. Microlife: Gebrauchsanweisung Mesh Vernebler NEB 800 (IB NEB 800 S-V10-1, Revision 02.05.2022)microlife.com

    Nur auf 0,9-prozentiger Kochsalzlösung basierende oder verordnete Lösungen, kein Leitungswasser, keine Lösungen mit Estern, Fetten oder Schwebstoffteilchen; 2 × AA, ca. 90 Minuten; 0,2 ml/min; MMAD ca. 5 µm; unter 30 dBA; 130 g; bis 45 Grad; Teile nicht kochen; Verneblerkopf jährlich; 2 Jahre Garantie, Verneblerkopf 12 Monate; Hersteller Pu Yuan Biotech, Vertrieb Microlife AG.

  6. 6. Luftfahrt-Bundesamt: Elektronische Geräte mit Lithium-Batterien, Passagierinformation Passagiergepäcklba.de

    Grenze von 100 Wattstunden für Lithium-Ionen-Batterien in tragbaren elektronischen Geräten, Transport im Handgepäck; Grundlage der Wattstunden-Rechnung für IH 57, IH 49 und IN 700.

Was zuletzt geändert wurde

  • 05.11.2026: Ersterstellung — fünf tragbare Mesh-Vernebler, Produktseite bzw. Datenblatt gegen Gebrauchsanweisung abgeglichen: Akku- und Batterielaufzeit, Gewicht, Grenzen für Arzneimittel (Suspensionen, Öle, Antibiotika, Viskosität), Lautstärke, Teilchengröße, Restvolumen, Reinigung, Tauschintervalle, Wattstunden fürs Handgepäck, Garantie und Hersteller.

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