Welcher Beamer zum Zocken?
Einer, dessen Hersteller die Eingabeverzögerung für das Signal nennt, das Ihre Konsole tatsächlich ausgibt, und nicht nur für das schnellste, das der Beamer annimmt. Für eine PS5 sind das je nach Spiel und Einstellung 4K mit 60 Hz oder 1080p und 1440p mit 120 Hz. Für diese Signale nennen die Hersteller der fünf Geräte dieser Seite zwischen 2,2 und 16,7 Millisekunden, und einer nennt gar keinen Wert. Die Zahlen in den Angeboten sind kleiner: 1 bis 4,2 Millisekunden, und sie gelten laut denselben Herstellern nur bei 240 Hz.
Am 03.10.2026 wurden 60 Beamer-Angebote aus vier Suchen nach Gaming-Beamern einzeln aufgerufen. 20 nennen im Titel oder in den Stichpunkten eine Eingabeverzögerung in Millisekunden, von 0,5 bis 17. Nur fünf dieser 20 sagen, für welche Auflösung und Bildrate ihr Wert gilt, und alle fünf sind Angebote von BenQ. Einen Wert für 4K nennen zwei. Unter den fünf Geräten dieser Seite tut es eines: der BenQ TK700 mit „16 ms Reaktionszeit bei 4K“ im Titel.
Die Herstellerunterlagen sind genauer, aber untereinander nicht ohne Weiteres vergleichbar. BenQ nennt Werte, die exakt der Dauer eines Bildes entsprechen, XGIMI Werte weit darunter, und keiner der Hersteller beschreibt, wie er misst. ViewSonic nennt für den X1-4K Pro weder auf der Produktseite noch im Handbuch eine Zahl, obwohl das Angebot 4.2 ms im Titel trägt. Diese Seite legt deshalb für jedes Gerät nebeneinander, was das Angebot sagt, was der Hersteller sagt und was danach übrig bleibt. Den Überblick über alle Themen rund um Projektoren bietet die Übersichtsseite zu Beamern.
Wie diese Seite arbeitet: Kein Gerät wurde gekauft, angeschlossen oder gemessen. Abgeglichen wurden Titel, Stichpunkte und Datenfelder der Angebote mit Kaufbox gegen Spezifikationsseiten, Produktseiten und ein Handbuch der Hersteller, dazu der PS5-Leitfaden von Sony, die Erklärungen des HDMI-Lizenzgebers zu ALLM und VRR und der Vorschauauszug von ISO/IEC 21118:2020. Sterne und Bewertungszahlen sind von der Detailseite abgelesen, Prüftag 03.10.2026. Die Preislage ist am selben Tag als Rangfolge im Feld notiert, nicht als Betrag.
Fünf Angebote, fünf Herstellerunterlagen: wo die Zahl steht
Die Tabelle ist nach dem Herstellerwert für 4K mit 60 Hz geordnet; warum gerade dieser Wert an einem 4K-Beamer zuerst zählt, steht zwei Abschnitte weiter unten. Die zweite Spalte zeigt, was im Angebot steht, die dritte, was der Hersteller samt Bedingung nennt, die vierte, an welcher Stelle beides zu finden ist. Die Auszeichnung geht an das Gerät, dessen Hersteller für 4K mit 60 Hz und für 1080p mit 120 Hz die niedrigsten Werte nennt und zugleich VRR und ALLM ausweist; die Zusatzhinweise in der ersten Spalte nennen, worin die anderen vier im Feld allein stehen.
| Gerät | Eingabeverzögerung laut Angebot | Laut Hersteller, samt Modus | Wo steht die Zahl | Höchste Bildrate je Auflösung | Spielmodus und ALLM | Sterne (Bewertungen) | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
XGIMI Horizon 20 Unsere Empfehlung | 1 ms und 240 Hz im Stichpunkt, ohne Auflösung | 3 ms bei 4K mit 60 Hz, 2,2 ms bei 1080p mit 120 Hz, 1 ms bei 1080p mit 240 Hz; gemessen im Spielmodus, VRR ein, AK aus | Angebot: Stichpunkt. Hersteller: Tabelle der technischen Daten auf de.xgimi.com, Zeile Latenz | 4K bis 60 Hz, 1080p bis 240 Hz laut Latenztabelle; einen Bereich der Bildfrequenz nennt die Seite nicht | Spielmodus, VRR und ALLM laut Herstellerseite | 4,2 (259) | Zum Angebot |
Valerion VisionMaster ProEinziges Gerät mit HDMI 2.1 laut Hersteller | 4 ms Input-Lag und 240 Hz im Stichpunkt, ohne Auflösung | 15 ms bei 4K mit 60 Hz, 8 ms bei 1080p mit 120 Hz, 4 ms bei 1080p mit 240 Hz | Angebot: Stichpunkt. Hersteller: Spezifikation auf valerion.com, Abschnitt Gaming, gemeinsam für Pro und Pro2 | 4K bis 60 Hz, 1080p bis 240 Hz laut Latenzangabe; einen Bereich der Bildfrequenz nennt die Seite nicht | ALLM laut Spezifikation, dazu Fadenkreuz und eine Funktion für dunkle Details; VRR steht nicht in der Spezifikation | 4,6 (177) | Zum Angebot |
BenQ TK710Werte für sechs Signalarten, Anschrift in Deutschland | 4,2 ms im Titel, 4 ms bei 1080p@240Hz im Stichpunkt | 16,7 ms bei 4K mit 60 Hz, 8,3 ms bei 1080p mit 120 Hz, 4,2 ms bei 1080p mit 240 Hz, dazu 2K mit 60 und 120 Hz | Angebot: Titel und Stichpunkt. Hersteller: Spezifikationsseite auf benq.eu, Zeile Input Lag | 4K bis 60 Hz, 2K bis 120 Hz, 1080p bis 240 Hz laut Lag-Tabelle; einen Bereich der Bildfrequenz nennt die Seite nicht | Bildmodi FPS, HDR FPS, RPG und HDR RPG; ALLM und VRR nennt die Spezifikation nicht | 4,4 (36) | Zum Angebot |
BenQ TK700Einziges Angebot mit 4K-Wert im Titel | 16 ms bei 4K im Titel | 16,7 ms bei 4K mit 60 Hz, 8,3 ms bei 1080p mit 120 Hz, 4,2 ms bei 1080p mit 240 Hz | Angebot: Titel. Hersteller: Spezifikationsseite auf benq.eu, Zeile Input Lag | 4K bis 60 Hz und 1080p bis 240 Hz laut Lag-Tabelle; dieselbe Seite nennt als vertikale Abtastrate 23 bis 120 Hz | Bildmodi Spiel und HDR Spiel; ALLM und VRR nennt die Spezifikation nicht | 4,2 (117) | Zum Angebot |
ViewSonic X1-4K ProEinziges mit 1440p und 120 Hz in der Unterlage | 4.2 ms im Titel und im Stichpunkt neben 1440p @ 120 Hz | kein Millisekundenwert; Funktion Ultra Fast Input für 1440p@120Hz, 4K@60Hz und 1080p@60/120/240Hz | Angebot: Titel und Stichpunkt. Hersteller: weder US-Produktseite noch deutsches Handbuch mit 79 Seiten nennen eine Zahl | 4K bis 60 Hz, 1440p bis 120 Hz, 1080p bis 240 Hz laut Handbuch; vertikale Frequenz 23 bis 240 Hz | Ultra Fast Input; ALLM und VRR nennen Produktseite und Handbuch nicht | 4,2 (21) | Zum Angebot |
Drei Muster fallen schon in dieser Übersicht auf. Erstens: Wo Angebot und Hersteller einen Wert nennen, stimmt der Angebotswert mit einem Herstellerwert überein, in drei von vier Fällen mit dem kleinsten, und die Bedingung fällt weg; die Ausnahme ist der TK700. Zweitens: Vier der fünf Hersteller nennen die Bildrate, bei der ihr kleinster Wert gilt, und sie ist jedes Mal 240 Hz. Drittens: Die Spalte zu ALLM zeigt zweimal einen Eintrag und dreimal keinen; wie wichtig das an der Konsole ist, steht weiter unten.
Sterne und Bewertungszahlen gelten für das jeweilige Angebot. Beim XGIMI und beim Valerion fasst die Plattform sechs Ausführungen zu einer Familie zusammen; die 259 Bewertungen des Horizon 20 stehen genauso beim Horizon 20 Pro und beim Max. Mit 21 bis 259 Bewertungen sagen die Zahlen etwas über die Zufriedenheit der Käufer, aber nichts über die Eingabeverzögerung.
Was eine Millisekunde im Datenblatt bedeutet
Die Eingabeverzögerung beschreibt die Zeit, die vergeht, bis ein Bild, das am Eingang des Beamers ankommt, auf der Wand erscheint. Sie ist ein Teil der Verzögerung, die ein Spieler spürt; Controller, Konsole und Spiel tragen ihren eigenen Teil bei. Was ein Hersteller angibt, ist nur der Teil des Anzeigegeräts, und wie er ihn misst, steht in keiner der fünf geprüften Unterlagen.
Eine einfache Rechnung hilft beim Einordnen. Ein Bild dauert so lange, wie 1000 Millisekunden geteilt durch die Bildrate: bei 60 Hz 16,7 Millisekunden, bei 120 Hz 8,3, bei 240 Hz 4,2. BenQ nennt für den TK710 und den TK700 genau diese drei Zahlen, 16,7 bei 60 Hz, 8,3 bei 120 Hz und 4,2 bei 240 Hz. Die Werte von BenQ sind also exakt eine Bilddauer. Valerion liegt knapp darunter, mit 15, 8 und 4. XGIMI nennt 3, 2,2 und 1 Millisekunde, ein Bruchteil der Bilddauer.
Daraus folgt keine Rangfolge der Geräte, sondern eine Warnung: Hersteller, die eine ganze Bilddauer angeben, und Hersteller, die weit darunter liegen, messen vermutlich nicht dasselbe. Ob BenQ bis zum Ende des Bildes misst und XGIMI bis zu seinem Anfang oder ob die Geräte sich wirklich so stark unterscheiden, lässt sich aus den Unterlagen nicht entscheiden. Eine unabhängige Messung beider Geräte unter gleichen Bedingungen lag für diese Seite nicht vor.
- eine Bilddauer bei 120 Hz: 0 bis 8,3 Millisekunden
- Horizon 20: 2,2 Millisekunden — im Korridor, Spielmodus, VRR ein, AK aus
- Valerion Pro: 8 Millisekunden — im Korridor, gemeinsame Angabe für Pro und Pro2
- TK710 und TK700: 8,3 Millisekunden — im Korridor, gleiche Angabe auf beiden Spezifikationsseiten
Auch die Norm hilft hier nicht weiter. ISO/IEC 21118 legt fest, welche Angaben in ein Projektordatenblatt gehören, und unterscheidet zwischen Pflicht- und Wahlangaben. Im frei einsehbaren Teil ihres Katalogs, Nummer 1 bis 24, kommt die Eingabeverzögerung nicht vor. Pflicht ist dagegen unter Nummer 16.2 der Bereich der vertikalen Bildfrequenz, also welche Bildraten das Gerät annimmt. Zwei der fünf Hersteller nennen ihn: ViewSonic mit 23 bis 240 Hz und BenQ beim TK700 mit 23 bis 120 Hz.
Die Angabe beim TK700 steht auf derselben Seite wie ein Wert von 4,2 Millisekunden bei 1080p mit 240 Hz. Wenn das Gerät nur bis 120 Hz annimmt, kann es diesen Wert nicht erreichen; wenn es 240 Hz annimmt, ist die Abtastrate falsch angegeben. Welche der beiden Angaben stimmt, sagt die Seite nicht. Für den Kauf bleibt eine praktische Regel: Wer an der Konsole mit 120 Hz spielt, liest den Wert für 120 Hz. Wer in 4K spielt, liest den Wert für 4K mit 60 Hz. Und wer einen Wert im Angebot ohne Bedingung findet, sucht die Herstellerseite auf, bevor er ihn glaubt.
60 Angebote, 20 Millisekundenwerte, fünf mit Bedingung
Die fünf Geräte dieser Seite sind kein Zufallsfund. Um zu sehen, wie verbreitet das Weglassen der Bedingung ist, wurden alle Treffer der Suchen nach Gaming-Beamern, nach Beamern mit 240 Hz, nach Beamern mit niedriger Eingabeverzögerung und nach 4K-Gaming-Beamern einzeln über ihre Direktadresse aufgerufen, ohne zwei Zubehörartikel. Das sind 60 Angebote, 59 davon mit Kaufbox. Gelesen wurden Titel und Stichpunkte, also das, was ein Käufer vor dem Klick in die Datentabelle sieht.
| Was im Angebot steht | Anzahl | Beispiele |
|---|---|---|
| Eingabeverzögerung in Millisekunden | 20 von 60 | Werte von 0,5 bis 17 Millisekunden |
| mit Auflösung und Bildrate zum Wert | 5 von 20 | alle von BenQ: TK710, TK700ST, X500i, TK705i, TH685P |
| mit einem Wert für 4K | 2 von 20 | BenQ TK700 mit 16 ms, BenQ TK705i mit 5 ms bei 4K und 60 Hz |
| 1 ms ohne Bedingung | 7 von 20 | sechs Angebote von XGIMI, eines von JMGO |
| nur Bildrate, keine Auflösung | 1 von 20 | Acer Vero HL6820G mit 0,5 ms bei 120 Hz |
| Hertz als Einheit der Eingabeverzögerung | 1 von 60 | Acer PD1800 mit „240 Hz Input Lag“ im Titel |
Das Ergebnis ist eindeutig. Eine Millisekundenzahl im Angebot sagt ohne Bedingung nichts darüber, wie das Gerät an einer Konsole reagiert. Wer nur die Titel vergleicht, vergleicht die kleinsten Werte der Hersteller, und die gelten bei den Geräten dieser Seite, wo der Hersteller die Bedingung nennt, für 1080p mit 240 Hz. Die sieben Angebote mit 1 ms zeigen das am deutlichsten: XGIMI nennt für den Horizon 20 selbst 1 Millisekunde bei 240 Hz und 3 bei 4K mit 60 Hz, die Angebote der ganzen Familie übernehmen nur die erste Zahl.
Dass ausgerechnet alle fünf Angebote mit vollständiger Bedingung von BenQ stammen, ist bemerkenswert. Es heißt nicht, dass BenQ-Geräte schneller reagieren; es heißt, dass BenQ seine Angebote so formuliert, dass sie sich mit dem Datenblatt abgleichen lassen. Beim TK710 steht trotzdem im Titel die Zahl ohne Bedingung und im Stichpunkt die Zahl mit, und zwar gerundet: 4,2 oben, 4 unten.
Die Spanne von 0,5 bis 17 Millisekunden in den Angeboten ist für sich wenig wert. Am unteren Ende steht ein Acer mit 0,5 ms bei 120 Hz ohne Auflösung, ein Wert, der rund ein Sechzehntel einer Bilddauer bei dieser Rate ausmacht und für den kein Datenblatt geprüft wurde, weil das Gerät nicht in die Auswahl kam. Am oberen Ende steht ein Mini-Beamer mit 17 ms ohne jede Bedingung. Zwischen beiden liegen Geräte, die in den Titeln schneller aussehen, als sie laut ihren eigenen Herstellern an der Konsole sind.
4K mit 60 Hertz: der Wert, der an einem 4K-Beamer zuerst zählt
Bei der Einstellung Automatisch wählt die PS5 laut Sony-Leitfaden die höchste Auflösung, die das Anzeigegerät unterstützt; an einem 4K-Beamer ist das 4K. Die 120-Hz-Ausgabe gilt laut demselben Leitfaden für Spiele, die 120 Hz unterstützen. Für 4K nennen die Hersteller dieser Seite höchstens 60 Hz, also gilt an einem 4K-Beamer ohne weitere Einstellung der Wert für 4K mit 60 Hz, und genau er steht in vier von fünf Angeboten nicht.
Die Werte als Liste
- XGIMI Horizon 20:3,0 ms Millisekunden
- Valerion VisionMaster Pro: 15,0 ms Millisekunden
- BenQ TK710: 16,7 ms Millisekunden
- BenQ TK700: 16,7 ms Millisekunden
Die Spanne ist groß: Der Horizon 20 liegt laut XGIMI bei 3 Millisekunden, die beiden BenQ bei 16,7, also einer ganzen Bilddauer. Valerion liegt mit 15 dazwischen, näher an BenQ. Für den X1-4K Pro beschreibt das Handbuch nur, dass Ultra Fast Input bei 4K mit 60 Hz verfügbar ist und bei nativem Timing eine schnellere Reaktionszeit erzielen kann, ohne Zahl.
Wie weit ein Spieler den Unterschied zwischen 3 und 16,7 Millisekunden bemerkt, lässt sich aus Datenblättern nicht ableiten, und keine der geprüften Quellen nennt eine Schwelle. Sicher ist nur die Reihenfolge der Herstellerangaben und dass die Angebote sie verschleiern: Im Titel wirkt der TK710 mit 4,2 Millisekunden schneller als der TK700 mit 16, obwohl BenQ für beide bei 4K denselben Wert nennt.
Die fünf Geräte im Belegabgleich
Jede Karte folgt derselben Ordnung: was das Angebot sagt, was der Hersteller sagt, was nach dem Abgleich übrig bleibt. Darunter stehen die wichtigsten Daten, die Stärken und Schwächen als zwei Listen nebeneinander, für wen das Gerät passt und für wen nicht, und woher jede Zahl stammt. Herstelleranschrift, Kundendienst und Garantie sind aufklappbar. Die Preislage ist als Rangfolge im Feld angegeben, abgelesen am 03.10.2026.

XGIMI Horizon 20 4K-Laserbeamer
4,2 Sterne aus 259 Bewertungen am 03.10.2026, eine Familie aus sechs Ausführungen, darunter Horizon 20 Pro und Max mit derselben Bewertungszahl · Preislage: teuerstes Angebot im Feld
Was das Angebot sagt
Ein Stichpunkt verspricht „240 Hz Profi-Gaming mit VRR, ALLM & 1 ms“ und spricht im selben Absatz von einer Eingabeverzögerung von 1 ms, ohne Auflösung. Der Titel nennt den Horizon 20 mit 3200 ISO-Lumen, das Datenfeld Hersteller-Modellnummer dagegen „Horizon 20 Pro“. Weitere Datenfelder: 180 Watt, Lichtquelle 20.000 Stunden, zwei Jahre Herstellergarantie, Herkunft China.
Was der Hersteller sagt
Die deutsche Produktseite nennt die Latenz im Spielmodus mit eingeschaltetem VRR und ausgeschalteter Funktion, die sie mit AK abkürzt: 1 Millisekunde bei 1080p mit 240 Hz, 2,2 bei 1080p mit 120 Hz und 3 bei 4K mit 60 Hz. Dazu 3.200 ISO-Lumen mit Fußnote zur Messung nach ISO 21118, einen DMD-Chip mit 0,47 Zoll, Verhältnis 1,2 bis 1,5, Lens Shift vertikal ±120 und horizontal ±45 Prozent, höchstens 180 Watt und höchstens 28 dB in einem Meter.
Was übrig bleibt
Die 1 Millisekunde stimmt mit dem Hersteller überein, gilt aber nur bei 240 Hz, einer Bildrate, die eine PS5 laut Sony-Leitfaden nicht ausgibt. Für 4K mit 60 Hz nennt XGIMI 3 Millisekunden, den niedrigsten Herstellerwert im Feld. Ob er sich mit den Werten von BenQ vergleichen lässt, bleibt offen, weil keiner der beiden Hersteller seine Messmethode beschreibt. Die Modellnummer im Datenfeld widerspricht dem Titel; wer bestellt, sollte die gewählte Ausführung im Warenkorb noch einmal lesen.
- Anschlüsse: zwei HDMI-Eingänge, HDMI 1 mit eARC; die HDMI-Fassung nennt die Seite nicht
- Helligkeit: 3.200 ISO-Lumen, laut Fußnote nach ISO 21118 als Durchschnitt der Serienfertigung im Performance-Modus
- Lichtquelle: RGB-Triple-Laser; 20.000 Stunden laut Angebot, auf der Herstellerseite ohne Angabe
- Projektionsverhältnis: 1,2 bis 1,5, für 100 Zoll also 2,66 bis 3,32 Meter ab Linse
- Leistungsaufnahme: höchstens 180 Watt laut Herstellerseite
- Betriebsgeräusch: höchstens 28 dB in einem Meter Abstand bei 25 Grad, ohne Angabe der Betriebsart
Spricht dafür
- niedrigster Herstellerwert für 4K mit 60 Hz: 3 ms
- VRR und ALLM laut Hersteller
- Helligkeit mit Normbezug und Messbedingung
- größter Lens-Shift-Bereich im Feld
Spricht dagegen
- 1 ms im Angebot ohne die Bedingung 240 Hz
- Modellnummer im Datenfeld widerspricht dem Titel
- keine Herstelleranschrift in der EU
- teuerstes Angebot im Feld
Passt zu: Wohnzimmer mit PS5 oder einer anderen Konsole, die 4K mit 60 Hz oder 1080p mit 120 Hz ausgibt, und mit Platz für ein Gerät, das 2,7 bis 3,3 Meter vor einem 100-Zoll-Bild steht. Wer den Beamer nicht genau mittig aufstellen kann, nutzt den großen Lens-Shift-Bereich.
Passt nicht zu: Wer eine Anschrift des Herstellers in der EU erwartet oder ein Telefon für den Kundendienst; XGIMI nennt eine E-Mail-Adresse und eine Gesellschaft in China. Wer knapp kalkuliert, findet im Feld günstigere Geräte mit höheren Herstellerwerten.
Woher die Zahlen stammen: Latenz, Helligkeit mit Fußnote, Chip, Verhältnis, Lens Shift, Leistung, Geräusch mit Messbedingung und Maße stammen von de.xgimi.com/products/horizon-20, die Gesellschaft aus den Nutzungsbedingungen derselben Domain. Stichpunkte, Datenfelder, Sterne und Bewertungszahl sind am 03.10.2026 auf der Angebotsseite abgelesen.
Hersteller, Kundendienst und Garantie
- Firma
- Xgimi Technology Co., Ltd. laut Abschnitt 19 der Nutzungsbedingungen auf de.xgimi.com; eine deutsche oder europäische Gesellschaft nennt die Seite dort nicht. Das Angebot nennt im Feld Hersteller XGIMI
- Sitz
- Gebäude 4 A, Tianfu Software Park, Gaoxin District, Chengdu, Provinz Sichuan, China, laut Nutzungsbedingungen auf de.xgimi.com
- Unternehmensgeschichte
- Kein Gründungsjahr auf den am Prüftag erreichbaren deutschsprachigen Seiten. Gesucht wurde auf Produktseite und in den Nutzungsbedingungen
- Kundendienst
- E-Mail an service-de@xgimi.com laut Fußzeile und Nutzungsbedingungen; eine Rufnummer für Verbraucher steht auf keiner der geprüften Seiten
- Servicezeiten
- Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit laut Fußzeile von de.xgimi.com
- Garantie
- Der Herstellershop nennt eine 24-monatige Garantie, das Angebotsdatenfeld zwei Jahre Herstellergarantie. Dazu laut Produktseite vier Jahre Softwarepflege per Funk ab Produktionsstart
- Normen und Kennzeichnung
- Helligkeit laut Fußnote 1 nach ISO 21118 gemessen, als Durchschnitt der Serienprodukte im Performance-Modus. Der Geräuschwert nennt Temperatur und Abstand, aber nicht die Betriebsart, die ISO/IEC 21118 unter Nummer 20 verlangt
- Herkunft
- China laut Angebotsdatenfeld Herkunftsland
- Gewicht und Maße
- 4,8 Kilogramm bei 249 mal 298 mal 190 Millimetern (Höhe, Breite, Tiefe) laut Herstellerseite; das Angebot nennt ebenfalls 4,8 Kilogramm
- Markteinführung
- Kein Datum auf Produktseite und Angebot. Die Plattform führt sechs Ausführungen in einer Familie, darunter Horizon 20 Pro, Horizon 20 Max und eine Limited Edition

AWOL Valerion VisionMaster Pro 4K-Laserbeamer
4,6 Sterne aus 177 Bewertungen am 03.10.2026, Ausführung „Pro – Mitternachtsblau“ einer Familie aus sechs Ausführungen · Preislage: zweitteuerstes Angebot im Feld
Was das Angebot sagt
Ein Stichpunkt verspricht „4ms Input-Lag und 240Hz Bildwiederholrate“ auf Bildformaten bis 32:9, ein anderer nennt 3000 ISO-Lumen. Das Datenfeld Helligkeit nennt dagegen 2500 ISO-Lumen und das Feld Hersteller die Gesellschaft Valerion Technology USA Co., Ltd. Der Titel nennt weder Helligkeit noch Millisekunden.
Was der Hersteller sagt
Die deutsche Produktseite führt den Pro und den Pro2 gemeinsam. Eingabeverzögerung für beide: 4 Millisekunden bei 1080p mit 240 Hz, 8 bei 1080p mit 120 Hz, 15 bei 4K mit 60 Hz. Helligkeit 2.500 ISO-Lumen beim Pro und 3.000 beim Pro2, ein DMD-Chip mit 0,47 Zoll, Zoom 0,9 bis 1,5, zwei Eingänge nach HDMI 2.1 und einer nach HDMI 2.0 mit eARC, ALLM und ein Laser mit mehr als 25.000 Stunden.
Was übrig bleibt
Die 4 Millisekunden stimmen mit dem Hersteller überein, gelten aber nur bei 240 Hz; bei 4K mit 60 Hz sind es 15. Der Stichpunkt mit 3.000 ISO-Lumen beschreibt das Schwestermodell, das verlinkte Angebot ist laut Variantenangabe und Datenfeld der Pro mit 2.500. Leistungsaufnahme, Geräusch und Gewicht nennt die deutsche Herstellerseite nicht, obwohl ISO/IEC 21118 die Leistung zur Pflichtangabe macht.
- Anschlüsse: zwei Eingänge nach HDMI 2.1, einer nach HDMI 2.0 mit eARC
- Helligkeit: 2.500 ISO-Lumen beim Pro, 3.000 beim Schwestermodell Pro2
- Lichtquelle: RGB-Triple-Laser, mehr als 25.000 Stunden laut Hersteller
- Projektionsverhältnis: 0,9 bis 1,5, für 100 Zoll also 1,99 bis 3,32 Meter ab Linse
- Leistungsaufnahme: keine Angabe auf der deutschen Herstellerseite und im Angebot
- Betriebsgeräusch: keine Angabe auf der deutschen Herstellerseite
Spricht dafür
- einziges Gerät mit HDMI 2.1 laut Hersteller
- Werte für drei Signalarten, alle knapp unter einer Bilddauer
- kürzestes Projektionsverhältnis im Feld: 0,9
- höchste Sternzahl im Feld
Spricht dagegen
- Stichpunkt nennt die Helligkeit des Schwestermodells
- keine Leistungsaufnahme, kein Geräusch, kein Gewicht
- Impressum mit Anschrift in den USA
- VRR nicht in der Spezifikation
Passt zu: Kleinere Spielzimmer, in denen nur rund 2 Meter zwischen Gerät und Bild frei sind, denn das kürzeste Verhältnis im Feld ergibt 100 Zoll aus 1,99 Metern. Dazu Spieler am PC, die 1080p mit 240 Hz nutzen und HDMI 2.1 am Beamer wollen.
Passt nicht zu: Wer vor dem Kauf wissen will, was das Gerät im Jahr an Strom braucht, und wer Kundendienst mit europäischer Anschrift und Zeiten am deutschen Vormittag erwartet.
Woher die Zahlen stammen: Latenz, Helligkeit, Chip, Zoom, Anschlüsse, ALLM und Laserlebensdauer stammen aus der Spezifikation auf valerion.com/de, die Gesellschaft aus dem deutschen Impressum, die Servicewege von der Kontaktseite. Stichpunkte, Datenfelder, Variante, Sterne und Bewertungszahl sind am 03.10.2026 auf der Angebotsseite abgelesen.
Hersteller, Kundendienst und Garantie
- Firma
- SAFE SPACE SCAN TECHNOLOGY LLC laut deutschem Impressum auf valerion.com, Geschäftsführer Zhao Zhenhai. Das Angebot nennt als Hersteller die Valerion Technology USA Co., Ltd
- Sitz
- 9169 W Atlantic Ave, Delray Beach, FL 33446, USA, Handelsregister-Nr. L20000107401, laut Impressum
- Unternehmensgeschichte
- Kein Gründungsjahr im Impressum und auf der Produktseite. Gesucht wurde in Impressum, Kontakt- und Produktseite
- Kundendienst
- support@valerion.com sowie Telefon und WhatsApp unter +1 (888) 891-8839 laut Kontaktseite
- Servicezeiten
- Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr nach US-Ostküstenzeit laut Kontaktseite, in Deutschland also ab dem Nachmittag
- Garantie
- Der Herstellershop nennt 24 Monate Garantie, das Angebotsdatenfeld zwei Jahre Herstellergarantie. Ein Programm namens Care+ verlängert gegen Aufpreis um ein oder zwei Jahre, auf bis zu vier Jahre
- Normen und Kennzeichnung
- Helligkeit in ISO-Lumen, eine Norm nennt die Spezifikation nicht. Bereich der Bildfrequenz und Leistungsaufnahme fehlen, obwohl ISO/IEC 21118 beide als Pflichtangaben führt
- Herkunft
- China laut Angebotsdatenfeld Herkunftsland
- Gewicht und Maße
- Weder die deutsche Produktseite noch das Angebot nennen Gewicht oder Maße, Stand 03.10.2026
- Markteinführung
- Kein Datum. Die Plattform führt sechs Ausführungen in einer Familie; das hier verlinkte Angebot ist laut Variantenangabe der Pro in Mitternachtsblau

BenQ TK710 4K-Laserbeamer
4,4 Sterne aus 36 Bewertungen am 03.10.2026, ein eigenes Angebot ohne Ausführungsfamilie · Preislage: Mitte des Feldes
Was das Angebot sagt
Der Titel nennt 4,2 Millisekunden als „niedrigste Latenz“, ohne Auflösung und Bildrate. Ein Stichpunkt nennt „4ms Reaktionszeiten bei 1080p@240Hz“. Die Datenfelder führen 3200 ANSI-Lumen, 250 Watt elektrische Leistung, 20.000 Stunden Lichtquelle, drei Jahre Garantie und sieben Jahre Verfügbarkeit für EU-Ersatzteile, im Feld Maximale Bildgröße aber 3200 Zoll.
Was der Hersteller sagt
Die Spezifikationsseite listet sechs Signalarten mit Wert: 16,7 Millisekunden bei 1080p, 2K und 4K mit je 60 Hz, 8,3 bei 1080p und 2K mit 120 Hz, 4,2 bei 1080p mit 240 Hz; 2K wird laut Fußnote auf 1080p heruntergerechnet. Dazu 3200 ANSI-Lumen, Laser mit 20.000 Stunden, Verhältnis 1,15 bis 1,5, 275 Watt als Höchstwert bei 110 Volt, 31 und 28 dB.
Was übrig bleibt
Die 4,2 im Titel stimmen mit der Herstellerangabe überein, gelten aber nur für 1080p mit 240 Hz. Wer in 4K spielt, bekommt laut BenQ 16,7 Millisekunden, das Vierfache. Der Stichpunkt rundet auf 4 ab. Das Datenfeld Maximale Bildgröße trägt mit 3200 Zoll dieselbe Zahl wie die Helligkeit; eine Bildgröße nennt die Spezifikationsseite nicht, das Feld ist für die Planung unbrauchbar.
- Anschlüsse: zwei Eingänge nach HDMI 2.0b mit HDCP 2.2, eARC
- Helligkeit: 3.200 ANSI-Lumen
- Lichtquelle: Laser, 20.000 Stunden im Normal- und im Eco-Betrieb
- Projektionsverhältnis: 1,15 bis 1,5, für 100 Zoll also 2,55 bis 3,32 Meter ab Linse
- Leistungsaufnahme: 275 Watt als Höchstwert bei 110 Volt, unter 0,5 Watt im Standby
- Betriebsgeräusch: 31 dB typisch, 28 dB im Eco-Betrieb
Spricht dafür
- Herstellerwerte für sechs Signalarten
- Laser ohne Lampenwechsel, 20.000 Stunden
- Anschrift in Deutschland, kostenlose Rufnummer mit Servicezeiten
- sieben Jahre EU-Ersatzteile laut Angebot
Spricht dagegen
- 16,7 ms bei 4K, das Vierfache des Titelwerts
- HDMI 2.0b, weder ALLM noch VRR in der Spezifikation
- kein Bereich der Bildfrequenz angegeben
- Leistungsangabe nur bei 110 Volt
Passt zu: Haushalte, die Wert auf einen Ansprechpartner in Deutschland legen, und Spieler, die überwiegend in 1080p mit 120 oder 240 Hz spielen, wo die Herstellerwerte bei 8,3 und 4,2 Millisekunden liegen. Für 100 Zoll braucht das Gerät 2,55 bis 3,32 Meter.
Passt nicht zu: Wer in 4K mit 60 Hz spielt und dort den niedrigsten Wert sucht, und wer den Spielmodus nicht von Hand einschalten möchte, denn ALLM nennt BenQ für dieses Gerät nicht.
Woher die Zahlen stammen: Eingabeverzögerung, Helligkeit, Lichtquelle, Verhältnis, Leistung, Geräusch, Anschlüsse und Maße stammen von der BenQ-Spezifikationsseite, Anschrift und Register aus dem Impressum, Rufnummer und Servicezeiten von der Kontaktseite. Titel, Stichpunkte, Datenfelder, Sterne und Bewertungszahl sind am 03.10.2026 auf der Angebotsseite abgelesen.
Hersteller, Kundendienst und Garantie
- Firma
- BenQ Deutschland GmbH laut Impressum, Geschäftsführer Volkan Weissenberg, Cheng-Yueh Wu und Shih-Chieh Wu. Das Angebot führt in den BenQ-Markenshop
- Sitz
- Essener Straße 5, 46047 Oberhausen, Amtsgericht Duisburg HRB 22174, laut Impressum
- Unternehmensgeschichte
- Kein Gründungsjahr im Impressum und auf der Spezifikationsseite. Gesucht wurde im Impressum, auf Kontakt- und Spezifikationsseite
- Kundendienst
- Kundenbetreuung und technischer Support unter 0800 627 1002 laut Seite Ruf uns an, dazu ein Kontaktformular und ein Reparaturantrag
- Servicezeiten
- Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr laut Kontaktseite
- Garantie
- Das Angebot nennt drei Jahre Garantie; die Spezifikation führt eine Garantiekarte je nach Region. Maßgeblich sind die Bedingungen auf der Garantieseite des Herstellers
- Normen und Kennzeichnung
- Helligkeit in ANSI-Lumen ohne Normzitat. Geräusch mit Betriebsart, typisch und Eco, wie ISO/IEC 21118 Nummer 20 es verlangt; einen Bereich der vertikalen Bildfrequenz nach Nummer 16.2 nennt die Seite nicht
- Herkunft
- Kein Herkunftsland im Angebot und auf der Spezifikationsseite. Gesucht wurde in Datenfeldern und Spezifikation
- Gewicht und Maße
- 3,0 Kilogramm bei 304,2 mal 112,4 mal 232,5 Millimetern (Breite, Höhe, Tiefe) laut Spezifikation; das Angebot nennt 4 Kilogramm
- Markteinführung
- Kein Datum auf Spezifikationsseite und im Angebot. Herstellerteilenummer 9H.JSJ77.17E laut Angebot

BenQ TK700 4K-Beamer mit Lampe
4,2 Sterne aus 117 Bewertungen am 03.10.2026, eine Familie aus zwei Ausführungen · Preislage: günstigstes Angebot im Feld
Was das Angebot sagt
Als einziges der fünf Angebote nennt dieses einen Wert für 4K, und zwar im Titel: „16 ms Reaktionszeit bei 4K“. Die Datenfelder passen dagegen schlecht zum Gerät: Display-Typ LED, elektrische Leistung 5 Watt, Lebensdauer der Lichtquelle 4000 Stunden, Hersteller-Modellnummer „RXZER23, 123“, Abmessungen 50 mal 50 mal 28 Zentimeter. Im Lieferumfang steht ein Android-TV-Dongle.
Was der Hersteller sagt
Die Spezifikationsseite nennt 16,7 Millisekunden bei 1080p und 4K mit 60 Hz, 8,3 bei 1080p mit 120 Hz und 4,2 bei 1080p mit 240 Hz. Dazu eine Lampe mit 4.000 Stunden im Normalbetrieb und bis 15.000 im Modus LampSave, 3200 ANSI-Lumen, Verhältnis 1,127 bis 1,46, 310 Watt bei 110 Volt, 34 und 28 dBA. Als vertikale Abtastrate nennt dieselbe Seite 23 bis 120 Hz.
Was übrig bleibt
Die 16 im Titel sind die einzige 4K-Zahl in den fünf Angeboten, gerundet von 16,7. Offen bleibt, wie das Gerät 4,2 Millisekunden bei 240 Hz erreichen soll, wenn die eigene Seite die Abtastrate bei 120 Hz enden lässt; einer der beiden Einträge stimmt nicht, und welcher, sagt die Seite nicht. Die Angabe LED im Datenfeld widerspricht der Herstellerangabe Lampe, die 5 Watt der Leistungsaufnahme von 310 Watt.
- Anschlüsse: zwei Eingänge nach HDMI 2.0b mit HDCP 2.2, eARC
- Helligkeit: 3.200 ANSI-Lumen
- Lichtquelle: Lampe, 4.000 Stunden normal, 10.000 Eco, 8.000 SmartEco und 15.000 im Modus LampSave
- Projektionsverhältnis: 1,127 bis 1,46, für 100 Zoll also 2,49 bis 3,23 Meter ab Linse
- Leistungsaufnahme: 310 Watt bei 110 Volt, unter 0,5 Watt im Standby
- Betriebsgeräusch: 34 dBA typisch, 28 dBA im Eco-Betrieb
Spricht dafür
- einziges Angebot mit 4K-Wert im Titel
- günstigstes Angebot im Feld
- Herstellerwerte für drei Signalarten
- Anschrift in Deutschland, kostenlose Rufnummer
Spricht dagegen
- Lampe als Verschleißteil, 4.000 Stunden im Normalbetrieb
- Abtastrate bis 120 Hz widerspricht dem 240-Hz-Wert
- lauteste Herstellerangabe im Feld: 34 dBA
- Datenfelder mit falscher Lichtquelle und 5 Watt
Passt zu: Spieler, die vor allem in 4K mit 60 Hz spielen, wo der TK700 laut BenQ denselben Wert erreicht wie der TK710, und die für diesen Wert am wenigsten ausgeben wollen. Wer im Eco-Betrieb spielt, verlängert die Lampenzeit laut Hersteller auf 10.000 Stunden.
Passt nicht zu: Wer täglich mehrere Stunden spielt und keine Lampe wechseln will, und wer ein leises Gerät neben dem Sofa braucht; 34 dBA im Normalbetrieb sind der höchste Herstellerwert der fünf.
Woher die Zahlen stammen: Eingabeverzögerung, Abtastrate, Lampenzeiten, Helligkeit, Verhältnis, Leistung, Geräusch und Maße stammen von der BenQ-Spezifikationsseite, Anschrift und Servicezeiten von Impressum und Kontaktseite. Titel, Datenfelder, Lieferumfang, Sterne und Bewertungszahl sind am 03.10.2026 auf der Angebotsseite abgelesen.
Hersteller, Kundendienst und Garantie
- Firma
- BenQ Deutschland GmbH laut Impressum, Geschäftsführer Volkan Weissenberg, Cheng-Yueh Wu und Shih-Chieh Wu. Das Angebot nennt im Feld Hersteller BenQ
- Sitz
- Essener Straße 5, 46047 Oberhausen, Amtsgericht Duisburg HRB 22174, laut Impressum
- Unternehmensgeschichte
- Kein Gründungsjahr im Impressum und auf der Spezifikationsseite. Gesucht wurde im Impressum, auf Kontakt- und Spezifikationsseite
- Kundendienst
- Kundenbetreuung und technischer Support unter 0800 627 1002 laut Seite Ruf uns an, dazu ein Kontaktformular und ein Reparaturantrag
- Servicezeiten
- Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr laut Kontaktseite
- Garantie
- Das Angebotsdatenfeld trägt den englischen Wert 2 year manufacturer; die Spezifikation nennt eine Garantiekarte je nach Region. Bedingungen für die Lampe nennt das Angebot nicht
- Normen und Kennzeichnung
- Helligkeit in ANSI-Lumen ohne Normzitat; vertikale Abtastrate 23 bis 120 Hz angegeben, wie ISO/IEC 21118 Nummer 16.2 es verlangt; Geräusch mit Betriebsart
- Herkunft
- China laut Angebotsdatenfeld Herkunftsland
- Gewicht und Maße
- 3,1 Kilogramm bei 312 mal 110 mal 246 Millimetern (Breite, Höhe, Tiefe) laut Spezifikation; das Angebot nennt 3,05 Kilogramm
- Markteinführung
- Kein Datum auf Spezifikationsseite und im Angebot. Die Plattform fasst zwei Ausführungen zu einer Familie zusammen

ViewSonic X1-4K Pro LED-Beamer
4,2 Sterne aus 21 Bewertungen am 03.10.2026, eine Familie aus drei Ausführungen · Preislage: zweitgünstigstes Angebot im Feld
Was das Angebot sagt
Der Titel nennt „2500 ANSI Lumen, 240 Hz, HDR, 4.2 ms Eingabeverzögerung“. Ein Stichpunkt lautet „Für Xbox-Gaming optimiert: 1440p @ 120 Hz & ultraschnelle 4.2 ms Eingabeverzögerung“, ein anderer spricht von 3300 LED-Lumen. Datenfelder: Helligkeit 2500 Lumen, maximale Weißhelligkeit 3300 ANSI-Lumen, 236 Watt, Lichtquelle 60.000 Stunden, Herkunft China.
Was der Hersteller sagt
Eine deutsche Produktseite gibt es für dieses Modell nicht. Die US-Seite nennt 2.500 ANSI-Lumen, LED mit 60.000 Stunden, Verhältnis 1,15 bis 1,5 mit 100 Zoll aus 2,55 Metern, vertikal 23 bis 240 Hz, zwei Eingänge nach HDMI 2.0 und 236 Watt typisch. Das deutsche Handbuch mit 79 Seiten beschreibt die Funktion Ultra Fast Input, die bei 1440p mit 120 Hz, 4K mit 60 Hz und 1080p mit 60, 120 und 240 Hz verfügbar ist, und nennt 250 Watt typisch.
Was übrig bleibt
Die 4.2 ms des Angebots lassen sich beim Hersteller nicht nachlesen. Rechnerisch ist 4,2 Millisekunden die Dauer eines Bildes bei 240 Hz; ob die Zahl daher stammt, sagt keine Unterlage. Neben 1440p mit 120 Hz, wo der Stichpunkt sie platziert, dauert ein Bild 8,3 Millisekunden. Zwei Helligkeiten und zwei Leistungsangaben stehen nebeneinander, ohne dass eine Unterlage erklärt, welche gilt.
- Anschlüsse: zwei Eingänge nach HDMI 2.0 mit HDCP 2.2 laut US-Seite, HDMI 2 mit eARC laut Handbuch
- Helligkeit: 2.500 ANSI-Lumen laut Hersteller; das Angebot nennt zusätzlich 3.300 LED-Lumen
- Lichtquelle: LED, 60.000 Stunden im Normalbetrieb laut US-Produktseite
- Projektionsverhältnis: 1,15 bis 1,5, für 100 Zoll also 2,55 bis 3,32 Meter ab Linse
- Leistungsaufnahme: 236 Watt typisch laut US-Produktseite, 250 Watt typisch laut Handbuch
- Betriebsgeräusch: kein Wert auf Produktseite und im Handbuch
Spricht dafür
- einziges Gerät mit 1440p und 120 Hz in der Unterlage
- LED mit 60.000 Stunden laut Hersteller
- Bildfrequenzbereich bis 240 Hz angegeben
- kostenlose deutsche Service-Rufnummer
Spricht dagegen
- kein Millisekundenwert beim Hersteller
- keine deutsche Produktseite
- zwei Helligkeitsangaben im Angebot
- HDMI 2.0, weder ALLM noch VRR in den Unterlagen
Passt zu: Spieler mit Xbox, die 1440p mit 120 Hz nutzen wollen, das der Hersteller als Xbox-Einstellung bewirbt und das Handbuch als unterstütztes Signal führt, und Haushalte, die eine LED-Lichtquelle ohne Lampenwechsel suchen.
Passt nicht zu: Wer vor dem Kauf eine Herstellerzahl zur Eingabeverzögerung lesen will; es gibt keine. Und wer ALLM erwartet, denn das Handbuch beschreibt nur den von Hand zu schaltenden Ultra Fast Input.
Woher die Zahlen stammen: Helligkeit, Lichtquelle, Verhältnis, Frequenzbereich, Anschlüsse und 236 Watt stammen von viewsonic.com/us/x1-4kpro.html, Ultra Fast Input, 250 Watt, Gewicht und Garantieklausel aus dem deutschen Handbuch zum X1-4K Pro und X2-4K Pro, Anschrift und Rufnummern aus Impressum und Kontaktseite auf viewsonic.com/de. Titel, Stichpunkte, Datenfelder, Sterne und Bewertungszahl sind am 03.10.2026 auf der Angebotsseite abgelesen.
Hersteller, Kundendienst und Garantie
- Firma
- ViewSonic Europe Ltd. laut Impressum auf viewsonic.com/de, vertretungsberechtigte Geschäftsführer James Chu und Adam Yi. Das Angebot nennt im Feld Hersteller ViewSonic
- Sitz
- 1st Floor, Salamanca Place, 9 Albert Embankment, London SW8 1GX, Vereinigtes Königreich, Registrierungsnummer 03131161, laut Impressum
- Unternehmensgeschichte
- Kein Gründungsjahr in Impressum und Handbuch. Gesucht wurde in Impressum, Kontaktseite und US-Produktseite
- Kundendienst
- Service und technischer Support Deutschland unter +49 800 1817145, Vertrieb unter +49 2362 9749020, dazu ein Kontaktformular, laut Kontaktseite
- Servicezeiten
- Kein Zeitfenster auf der Kontaktseite, Stand 03.10.2026. Gesucht wurde nach Wochentagen und Uhrzeiten
- Garantie
- Das Handbuch nennt drei Jahre für Nord- und Südamerika und verweist für andere Regionen auf Händler oder Niederlassung; das Angebot führt kein Garantiefeld. Vor dem Kauf beim Verkäufer erfragen
- Normen und Kennzeichnung
- Helligkeit in ANSI-Lumen ohne Normzitat; vertikaler Frequenzbereich 23 bis 240 Hz angegeben, wie ISO/IEC 21118 Nummer 16.2 es verlangt. Ein Geräuschwert fehlt
- Herkunft
- China laut Angebotsdatenfeld Herkunftsland
- Gewicht und Maße
- 3,68 Kilogramm, plus oder minus 0,2, bei 355 mal 121 mal 244 Millimetern (Breite, Höhe, Tiefe) laut Handbuch; das Angebot nennt 8,1 Pfund
- Markteinführung
- Kein Datum in Handbuch und Angebot. Das Handbuch gilt gemeinsam für den X1-4K Pro und den Kurzdistanzbeamer X2-4K Pro
Was die PS5 ausgibt, und wofür 240 Hertz gebaut sind
Sonys Leitfaden zur Bildausgabe der PS5 beschreibt drei Auflösungen, die für einen Beamer infrage kommen: 4K, 1440p und 1080p. Bei der Einstellung Automatisch wählt die Konsole die höchste Auflösung, die das Anzeigegerät meldet. Eine eigene Option schaltet die 120-Hz-Ausgabe für Spiele frei, die 120 Hz unterstützen, und für 1440p bietet der Leitfaden einen Test der Ausgabe mit 60 und 120 Hz sowie mit VRR an. Eine Einstellung über 120 Hz nennt der Leitfaden nicht. Unter der Fehlerbehebung beschreibt Sony außerdem den Fall, dass ein Signal, das als 4K mit 120 Hz gedacht ist, als 1080p mit 120 Hz ankommt, wenn das Anzeigegerät 4K mit 120 Hz laut Handbuch nicht unterstützt.
Für die Werte in den Datenblättern heißt das: Die kleinsten Zahlen, gemessen bei 1080p mit 240 Hz, gelten für eine Bildrate, die die PS5 nach ihrem eigenen Leitfaden nicht liefert. An der Konsole zählen der Wert für 120 Hz, den XGIMI, Valerion und BenQ nennen, und der Wert für 4K mit 60 Hz. Ein Beamer, der 240 Hz annimmt, ist an der PS5 deshalb nicht schneller als einer, der bei 120 Hz endet, sofern beide bei 120 Hz dieselbe Zahl nennen.
Für die Xbox stützt sich diese Seite auf eine Herstellerangabe: ViewSonic bewirbt den X1-4K Pro mit einer Einstellung für 1440p mit 120 Hz, die der Hersteller als native Xbox-Einstellung bezeichnet, und das Handbuch führt 1440p mit 120 Hz unter den Signalen, bei denen Ultra Fast Input verfügbar ist. Einen Leitfaden von Microsoft hat diese Seite nicht ausgewertet; was die Konsole im Einzelnen ausgibt, steht in deren Einstellungen.
Als Zuspieler für 240 Hz bleibt nach dem Sony-Leitfaden nicht die PS5, sondern etwa ein PC mit passender Grafikkarte. Valerion schreibt selbst in seinen Fragen und Antworten, 4K mit 60 Hz eigne sich für schärfere Details bei ruhigeren Spielen, 1080p mit 120 oder 240 Hz, wenn flüssigere Bewegungen wichtiger sind, etwa bei Renn-, Kampf- oder FPS-Spielen. Wer am PC spielt und eine Grafikkarte hat, die diese Bildraten erreicht, kann die kleinsten Werte der Datenblätter tatsächlich nutzen.
Drei der fünf Hersteller nennen einen DMD-Chip, XGIMI und Valerion mit 0,47 Zoll, ViewSonic mit 0,65 Zoll. Wie aus einem solchen Chip per Bildversatz ein Bild mit 3840 mal 2160 Punkten wird und warum ein 4K-Eingangssignal nicht dasselbe ist wie 4K-Auflösung, erklärt die Seite zu 4K-Beamern und Pixelversatz. Für das Spielen ist das kein Nebenthema: Wer an der Konsole 1080p mit 120 Hz wählt, um eine geringere Verzögerung zu bekommen, schickt dem 4K-Beamer bewusst weniger Bildpunkte.
ALLM und VRR: zwei Schalter, die der Beamer verstehen muss
ALLM, der automatische Modus für niedrige Latenz, lässt laut HDMI-Lizenzgeber eine Konsole oder einen PC ein Signal an das Anzeigegerät senden, das daraufhin von selbst in einen Modus mit niedriger Latenz wechselt. Ohne ALLM muss dieser Modus, meist Spielmodus genannt, von Hand eingeschaltet und für Filme wieder ausgeschaltet werden. Der Lizenzgeber weist auch auf den Preis hin: Im Modus mit niedriger Latenz werden manche Bildverarbeitungen abgeschaltet, deshalb wechselt das Gerät beim Umschalten auf einen Film zurück.
VRR, die variable Bildwiederholrate, erlaubt der Quelle laut derselben Stelle, ein Bild dann zu schicken, wenn es fertig berechnet ist, statt im festen Takt. Das verringert Ruckeln und das Zerreißen des Bildes, das entsteht, wenn ein halb fertiges Bild angezeigt wird. Der PS5-Leitfaden verbindet beide Funktionen: Selbst wenn ALLM an der Konsole ausgeschaltet ist, wechselt das Anzeigegerät bei VRR-Ausgabe in den Modus mit niedriger Latenz; ganz aus ist ALLM erst, wenn auch VRR aus ist.
Im Feld der fünf Geräte nennt nur XGIMI beide Funktionen, und die Latenzwerte des Horizon 20 sind ausdrücklich mit eingeschaltetem VRR angegeben. Valerion nennt ALLM, VRR steht nicht in der Spezifikation. BenQ nennt für TK710 und TK700 Bildmodi für Spiele, aber weder ALLM noch VRR. ViewSonic beschreibt Ultra Fast Input als Menüpunkt, der beim Einschalten Krümmung, Schrägposition, Eckenanpassung und Zoom auf Standard zurücksetzt.
Dieser letzte Punkt ist für die Aufstellung wichtig. Wer den Beamer schräg aufstellt und das Bild mit Trapezkorrektur gerade zieht, verliert diese Korrektur beim Umschalten in den schnellen Modus. Auch XGIMI misst seine Werte mit einer Funktion aus, die die Seite mit AK abkürzt, ohne sie aufzulösen. Ein Spielbeamer gehört deshalb so gerade wie möglich vor die Fläche; die Korrektur ist für Filme da, nicht für Spiele.
HDMI 2.0b, 2.0 oder 2.1, und wohin der Ton geht
Beide BenQ haben zwei Eingänge nach HDMI 2.0b, der ViewSonic laut US-Seite zwei nach HDMI 2.0, der Valerion zwei nach HDMI 2.1 und einen nach 2.0, der XGIMI zwei Eingänge ohne genannte Fassung. Für die Signale, für die die Hersteller Werte nennen, 4K mit 60 Hz und 1080p mit 120 oder 240 Hz, nennen BenQ Werte und ViewSonic unterstützte Signale, obwohl ihre Eingänge der Fassung 2.0 folgen. Die Unterschiede der Fassungen, der Kopierschutz HDCP und was ein Kabel leisten muss, stehen auf der Seite zu Beamer-Anschlüssen und HDCP.
Eine Lücke betrifft alle fünf: Sony schreibt, die PS5 unterstütze die HDMI-2.1-Spezifikation und eine Ausgabe in 4K mit 120 Hz. Eine Eingabeverzögerung für 4K mit 120 Hz nennt keiner der fünf Hersteller, und ViewSonic führt 4K im Handbuch nur bis 60 Hz unter den Signalen für Ultra Fast Input. Wer genau diese Kombination sucht, findet sie in den Unterlagen dieses Feldes nicht belegt, auch nicht beim Valerion mit HDMI 2.1.
Für den Ton haben alle fünf einen Weg nach außen: eARC bei beiden BenQ, beim XGIMI auf HDMI 1, beim Valerion auf dem Eingang nach HDMI 2.0 und beim ViewSonic auf HDMI 2. Das ist wichtig, weil die eingebauten Lautsprecher am Gerät sitzen und nicht am Bild. Welche Soundbar beim Spielen mit Konsole passt und worauf es beim Anschluss ankommt, behandelt der Vergleich der Soundbars für Gaming.
Wer abends leise spielen muss, hört über Kopfhörer am Controller oder an der Konsole statt über die Lautsprecher im Beamer; dann hören die Mitbewohner nur noch den Lüfter. Geeignete Kopfhörer stehen im Vergleich der Gaming-Headsets für die PS5.
Helligkeit: ANSI, ISO und zwei Zahlen im selben Angebot
Die beiden BenQ nennen 3.200 ANSI-Lumen, der ViewSonic laut US-Seite 2.500 ANSI-Lumen, der XGIMI 3.200 ISO-Lumen und der Valerion Pro 2.500 ISO-Lumen. Nur XGIMI erklärt in einer Fußnote, wie gemessen wurde: nach ISO 21118, als Durchschnitt der Serienprodukte im Performance-Modus, mit dem Hinweis, dass dieser Modus die Farben verschiebt und den Lüfter lauter macht. ISO/IEC 21118 verlangt unter Nummer 11 die Lichtleistung als Pflichtangabe und als Durchschnitt der Produktion.
Zwei Angebote tragen zwei Helligkeiten. Beim ViewSonic stehen im Titel 2500 ANSI-Lumen und in einem Stichpunkt 3300 LED-Lumen, im Datenfeld Helligkeit 2500 und im Feld maximale Weißhelligkeit 3300 ANSI-Lumen; der Hersteller nennt 2.500. Beim Valerion nennt ein Stichpunkt 3000 ISO-Lumen, das Datenfeld 2500; laut Hersteller gehören die 3.000 zum Schwestermodell Pro2. Wer Helligkeiten vergleicht, nimmt die Zahl des Herstellers samt Bezeichnung und nicht die größte im Angebot.
Was die Bezeichnungen ANSI, ISO und „Lumen“ ohne Zusatz unterscheidet und wie viel davon ein Raum mit Restlicht braucht, erklärt die Seite zu ANSI-Lumen und Helligkeitsangaben. Beim Spielen kommt eine Eigenheit hinzu: Laut HDMI-Lizenzgeber werden im Modus mit niedriger Latenz manche Bildverarbeitungen abgeschaltet. Welche das bei den fünf Geräten sind und wie sich das auf das Bild auswirkt, nennt keiner der Hersteller.
Wie weit der Beamer vom Bild entfernt steht
Alle fünf Geräte sind Normal- oder Kurzdistanzbeamer mit Linse vorn. Der Abstand ergibt sich aus dem Projektionsverhältnis mal Bildbreite, gemessen bis zur Linse. Ein 16:9-Bild mit 100 Zoll Diagonale ist 2,21 Meter breit. Die Tabelle rechnet für drei Bildgrößen den kürzesten Abstand jedes Geräts aus, also bei voller Zoomstellung; mit dem Zoom lässt er sich bis zum oberen Ende des Verhältnisses verlängern.
| Gerät | Verhältnis laut Hersteller | 80 Zoll | 100 Zoll | 120 Zoll |
|---|---|---|---|---|
| XGIMI Horizon 20 | 1,2 bis 1,5 | ab 2,13 m | ab 2,66 m | ab 3,19 m |
| Valerion VisionMaster Pro | 0,9 bis 1,5 | ab 1,59 m | ab 1,99 m | ab 2,39 m |
| BenQ TK710 | 1,15 bis 1,5 | ab 2,04 m | ab 2,55 m | ab 3,06 m |
| BenQ TK700 | 1,127 bis 1,46 | ab 2,00 m | ab 2,49 m | ab 2,99 m |
| ViewSonic X1-4K Pro | 1,15 bis 1,5 | ab 2,04 m | ab 2,55 m | ab 3,06 m |
Die Rechnung lässt sich an einer Herstellerangabe prüfen: ViewSonic nennt für den X1-4K Pro 100 Zoll aus 2,55 Metern, und 1,15 mal 2,21 Meter ergeben 2,55. Beim Valerion reichen wegen des Verhältnisses von 0,9 schon 1,99 Meter, der kürzeste Abstand im Feld. Für ein Spielzimmer, in dem das Sofa an der Rückwand steht und der Beamer auf einem Regal dahinter, sind alle fünf geeignet, sofern der Raum mindestens 2,5 Meter tief ist.
Wer weniger Platz hat, etwa weil der Beamer auf einem Lowboard unter dem Bild stehen soll, braucht eine andere Bauart. Wie Kurz- und Ultrakurzdistanzgeräte mit 0,175 bis 0,8 arbeiten und welche davon Herstellerwerte zur Eingabeverzögerung nennen, steht im Vergleich der Kurzdistanz-Beamer. Dort ist auch beschrieben, warum ein Ultrakurzdistanzgerät eine sehr ebene Fläche braucht.
Für das Spielen zählt die Fläche doppelt, weil schnelle Bewegungen Unebenheiten deutlicher zeigen als ruhige Filmszenen. Welche Leinwand für welches Gerät passt, welcher Gain und welche Bauart, vergleicht die Seite zu Beamer-Leinwänden. Der Horizon 20 hat für schwierige Aufstellungen einen Vorteil: Laut XGIMI verschiebt sein Lens Shift das Bild vertikal um bis zu 120 und horizontal um bis zu 45 Prozent; laut Fußnote derselben Seite lässt er sich nicht mit der Trapezkorrektur kombinieren und schaltet die automatischen Bildanpassungen ab, was zu einem geraden Aufbau passt.
Lampe, LED, Laser: was eine Spielstunde die Lichtquelle kostet
Vier der fünf Geräte arbeiten ohne Lampenwechsel: Laser beim TK710 mit 20.000 Stunden, beim Valerion mit mehr als 25.000 und beim Horizon 20, für den nur das Angebot 20.000 Stunden nennt; LED beim ViewSonic mit 60.000 Stunden laut US-Seite. Der TK700 hat eine Lampe mit 4.000 Stunden im Normalbetrieb, 8.000 im SmartEco-Modus, 10.000 im Eco-Betrieb und 15.000 im Modus LampSave.
Bei drei Spielstunden am Tag, einer Annahme dieser Seite, sind 4.000 Stunden nach rechnerisch 3,7 Jahren erreicht, 10.000 Stunden nach 9,1 Jahren. Eine Lampe ist ein Verschleißteil, dessen Ersatz zusätzlich bezahlt wird, und ISO/IEC 21118 versteht unter Lebensdauer die Zeit, bis die Lichtleistung auf die Hälfte gefallen ist; dunkler wird die Lampe also schon vorher. Für den Spieler kommt hinzu, dass der Eco-Betrieb die Lampe schont, aber weniger hell ist; ob BenQ die Eingabeverzögerung im Eco-Betrieb gleich angibt, sagt die Spezifikation nicht.
Wie sich Lampe, LED und Laser in Farbe, Helligkeitsverlauf und Lebensdauer unterscheiden, steht ausführlich auf der Seite zu Lampe und LED im Beamer. Für das Spielen ist die Frage schlichter: Wer täglich spielt, erreicht die Lampenzeit des TK700 im Normalbetrieb in wenigen Jahren, wer gelegentlich spielt, vielleicht nie.
Lampen in Projektoren enthalten Quecksilber. Was das für den Kauf eines Lampenbeamers und für die Verfügbarkeit von Ersatzlampen bedeutet, behandelt die Seite zu Quecksilber im Beamer und der EU-Frist. Beim TK710 nennt das Angebot sieben Jahre Verfügbarkeit für EU-Ersatzteile, die einzige solche Angabe unter den fünf Angeboten.
Strom: Musterrechnung für drei Spielstunden am Abend
Vier Hersteller nennen eine Leistungsaufnahme, Valerion nicht. Die Rechnung nimmt drei Stunden am Tag an 365 Tagen an, also 1095 Stunden im Jahr, und den durchschnittlichen Strompreis für Haushalte laut BDEW-Strompreisanalyse vom Herbst 2026, 37,0 Cent je Kilowattstunde. Beide Annahmen lassen sich auf den eigenen Haushalt übertragen, indem man die Stunden und den Tarif der eigenen Rechnung einsetzt.
| Gerät | Leistung laut Hersteller | je Spielstunde | im Jahr bei 3 Stunden täglich |
|---|---|---|---|
| XGIMI Horizon 20 | höchstens 180 Watt laut Herstellerseite | 6,7 Cent | 197 kWh, rund 73 Euro |
| Valerion VisionMaster Pro | keine Angabe auf der deutschen Herstellerseite und im Angebot | nicht berechenbar | keine Herstellerangabe |
| BenQ TK710 | 275 Watt als Höchstwert bei 110 Volt, unter 0,5 Watt im Standby | 10,2 Cent | 301 kWh, rund 111 Euro |
| BenQ TK700 | 310 Watt bei 110 Volt, unter 0,5 Watt im Standby | 11,5 Cent | 339 kWh, rund 126 Euro |
| ViewSonic X1-4K Pro | 236 Watt typisch laut US-Produktseite, 250 Watt typisch laut Handbuch | 8,7 Cent | 258 kWh, rund 96 Euro |
Der Horizon 20 braucht laut XGIMI höchstens 180 Watt und kommt damit auf rund 73 Euro im Jahr, der TK700 mit 310 Watt auf rund 126 Euro. Beim ViewSonic hängt das Ergebnis davon ab, welcher Herstellerangabe man folgt: 236 Watt auf der US-Seite ergeben rund 96 Euro, 250 Watt im Handbuch rund 101 Euro. Die Werte von BenQ sind bei 110 Volt angegeben, beim TK710 ausdrücklich als Höchstwert; wie viel das Gerät am deutschen Netz mit 230 Volt aufnimmt, steht nicht dabei.
Beim Valerion lässt sich nichts rechnen. ISO/IEC 21118 führt die maximale Leistungsaufnahme unter Nummer 24 als Pflichtangabe in Watt, und die deutsche Herstellerseite nennt sie nicht. Zum Strom kommt beim TK700 die Lampe hinzu, deren Ersatz diese Seite nicht beziffert. Der Unterschied zwischen dem sparsamsten und dem verbrauchsstärksten Gerät liegt in dieser Rechnung bei rund 53 Euro im Jahr.
Lüfter neben dem Sofa: was die Geräuschangaben taugen
Steht ein Spielbeamer hinter oder neben dem Sofa, ist er nah am Ohr. BenQ nennt für den TK710 31 dB typisch und 28 dB im Eco-Betrieb, für den TK700 34 und 28 dBA. XGIMI nennt für den Horizon 20 höchstens 28 dB in einem Meter Abstand bei 25 Grad. ViewSonic nennt keinen Wert, weder auf der US-Seite noch im Handbuch, und Valerion ebenfalls keinen.
Vergleichbar sind die drei Zahlen nur eingeschränkt. ISO/IEC 21118 verlangt unter Nummer 20, den Betriebsmodus zu nennen, in dem das Geräusch gemessen wurde. BenQ tut das mit typisch und Eco, XGIMI nennt Temperatur und Abstand, aber keinen Modus. Dass der Performance-Modus des Horizon 20 den Lüfter lauter machen kann, schreibt XGIMI selbst in der Fußnote zur Helligkeit; welche Zahl dann gilt, steht nicht da.
Wie störend der Lüfter ist, hängt vom Spiel ab: In leisen Szenen fällt er stärker auf als bei lauter Musik. Wer abends mit Kopfhörern spielt, während andere im Raum schlafen oder lesen, sollte den Lüfter trotzdem ernst nehmen. Der Eco-Betrieb senkt das Geräusch bei BenQ laut Hersteller auf 28 dB, kostet aber Helligkeit; beim ViewSonic beschreibt das Handbuch einen Modus namens Stumm, der den Geräuschpegel minimiert und dabei den Bildversatz abschaltet.
Drei Fragen bis zum passenden Gerät
Der Assistent ordnet die fünf Geräte nach drei Fragen, deren Antworten sich aus den Unterlagen ableiten lassen: was angeschlossen wird, ob eine Herstelleranschrift in der EU wichtig ist und ob eine Lampe in Frage kommt. Jede Regel stützt sich auf eine Herstellerangabe oder eine Angabe im Angebot, nicht auf einen Geschmack. Alle Regeln stehen unter dem Ergebnis als Liste.
Drei Fragen zum passenden Spielbeamer
Die Regeln folgen aus den Herstellerangaben zur Eingabeverzögerung, zu ALLM und VRR, zur Lichtquelle und aus den Impressumsangaben der Hersteller.
Ergebnis
XGIMI Horizon 20
Für die beiden Signale, die an der PS5 zählen, nennt XGIMI die niedrigsten Werte im Feld: 3 ms bei 4K mit 60 Hz und 2,2 ms bei 1080p mit 120 Hz, gemessen mit eingeschaltetem VRR. ALLM ist laut Hersteller an Bord, die Konsole schaltet den Modus also selbst um.
Alle Wege dieses Assistenten im Klartext
- Wenn EU-Anschrift: Ja, mit deutscher Rufnummer und Servicezeiten und Lampe: Nein, Laser oder LED ohne Wechsel, dann BenQ TK710. Unter den fünf Herstellern hat nur BenQ eine Anschrift in der EU, in Oberhausen, mit kostenloser Rufnummer und Servicezeiten. Der TK710 arbeitet mit Laser, 20.000 Stunden, und BenQ nennt 16,7 ms bei 4K mit 60 Hz und 8,3 ms bei 120 Hz. ALLM steht nicht in der Spezifikation; der Spielmodus wird von Hand gewählt. Was die HDMI-Fassung 2.0b begrenzt
- Wenn EU-Anschrift: Ja, mit deutscher Rufnummer und Servicezeiten und Lampe: Ja, wenn das Gerät dafür günstiger ist, dann BenQ TK700 oder TK710. Beide stammen von BenQ Deutschland und haben laut Hersteller dieselbe Eingabeverzögerung, 16,7 ms bei 4K mit 60 Hz. Der TK700 ist das günstigste Angebot im Feld und arbeitet mit Lampe, 4.000 Stunden im Normalbetrieb; der TK710 mit Laser, 20.000 Stunden. Lampe und LED im Vergleich
- Wenn Zuspieler: PS5 mit 4K oder 120-Hz-Ausgabe und EU-Anschrift: Nein, E-Mail oder Telefon im Ausland reichen, dann XGIMI Horizon 20. Für die beiden Signale, die an der PS5 zählen, nennt XGIMI die niedrigsten Werte im Feld: 3 ms bei 4K mit 60 Hz und 2,2 ms bei 1080p mit 120 Hz, gemessen mit eingeschaltetem VRR. ALLM ist laut Hersteller an Bord, die Konsole schaltet den Modus also selbst um.
- Wenn Zuspieler: Xbox mit 1440p und 120 Hz und EU-Anschrift: Nein, E-Mail oder Telefon im Ausland reichen, dann ViewSonic X1-4K Pro, mit Vorbehalt. Nur ViewSonic führt 1440p mit 120 Hz ausdrücklich unter den unterstützten Signalen und bewirbt es als Xbox-Einstellung. Eine Millisekundenzahl nennt der Hersteller aber nicht. Wer eine Zahl braucht, nimmt den Horizon 20, für den XGIMI bei 1080p mit 120 Hz 2,2 ms nennt.
- Wenn Zuspieler: PC, der 1080p mit 240 Hz schafft und EU-Anschrift: Nein, E-Mail oder Telefon im Ausland reichen, dann XGIMI Horizon 20 oder Valerion VisionMaster Pro. Bei 1080p mit 240 Hz nennen XGIMI 1 ms und Valerion 4 ms. Der Valerion hat als einziges Gerät im Feld Eingänge nach HDMI 2.1 laut Hersteller und das kürzeste Projektionsverhältnis, 0,9; der Horizon 20 nennt zusätzlich VRR.
- Wenn Zuspieler: Zuspieler mit 60 Hz, etwa Streaming-Box oder ältere Konsole und EU-Anschrift: Nein, E-Mail oder Telefon im Ausland reichen, dann Jedes der vier mit Herstellerwert. Bei 60 Hz dauert ein Bild 16,7 ms, und alle vier Hersteller mit Wert liegen bei 4K mit 60 Hz zwischen 3 und 16,7 ms. Den niedrigsten nennt XGIMI; wer sparen will, findet beim TK700 denselben Wert wie beim TK710. Was 4K beim Beamer bedeutet
- In jedem anderen Fall: Nicht hinterlegt. Für diese Kombination steht in den Unterlagen der fünf Geräte keine eindeutige Antwort.
Regeln aus den Herstellerangaben am 03.10.2026: Eingabeverzögerung und VRR von de.xgimi.com, Eingabeverzögerung, HDMI und ALLM von valerion.com, Eingabeverzögerung und Lichtquelle von benq.eu, Signale für Ultra Fast Input aus dem Handbuch von ViewSonic, Anschriften aus den Impressen der Hersteller.
Wer keinen Gaming-Beamer braucht
Wer in einem hellen Wohnzimmer spielt, das sich nicht abdunkeln lässt. Ein Beamer wirft Licht auf eine Fläche, und jedes Licht im Raum fällt auf dieselbe Fläche; ein Fernseher leuchtet selbst. Wer mit 65 oder 75 Zoll auskommt, spielt am Tag mit weniger Aufwand. Die Abwägung mit Rechnung steht auf der Seite Beamer oder Fernseher.
Wer an der Konsole mit 120 Hz spielt und dafür einen festen Wert sucht. Unter den fünf Geräten nennen drei Hersteller einen Wert für 120 Hz, und zwei davon liegen bei einer ganzen Bilddauer. Fernseher mit 120 Hz sind für genau diese Ausgabe gebaut, und wie sie sich in Eingängen, Spielmodus und Bildgröße unterscheiden, vergleicht die Seite zu Fernsehern mit 120 Hz.
Wer draußen oder an wechselnden Orten spielen will. Vier Hersteller nennen 3 bis 4,8 Kilogramm, Valerion kein Gewicht, keiner nennt einen Akku, und alle brauchen eine Steckdose und eine abgedunkelte Fläche. Für Abende im Garten gelten eigene Fragen nach Helligkeit, Schutz vor Feuchtigkeit und Strom, beantwortet auf der Seite zu Beamern für draußen.
Wer gelegentlich spielt und vor allem Filme schaut. Dann zählt die Eingabeverzögerung wenig und die Bildqualität im Kinomodus viel. Kleinere Geräte mit Normalwurf, die sich nach dem Film wegräumen lassen, vergleicht die Seite zu kleinen Beamern; dort ist beschrieben, welche Abstriche bei Helligkeit und Auflösung der kleinere Aufbau mit sich bringt.
Die günstigere Lösung: dieselbe Zahl für weniger Geld
Innerhalb dieses Feldes ist die günstigere Lösung der BenQ TK700. Er ist das günstigste der fünf Angebote und nennt laut Hersteller für 4K mit 60 Hz und für 1080p mit 120 Hz exakt dieselben Werte wie der TK710 aus der Mitte des Feldes. Der Aufpreis zum TK710 bezahlt den Laser statt der Lampe, ein leiseres Gerät mit 31 statt 34 dB und drei statt zwei Jahre Garantie laut Angebot, nicht eine geringere Eingabeverzögerung.
Die Bedingung, unter der der TK700 reicht: Sie spielen nicht jeden Abend mehrere Stunden, nehmen den Lampenwechsel in Kauf und können den Spielmodus von Hand einschalten. Bei drei Stunden am Tag ist die Lampe im Normalbetrieb nach gut dreieinhalb Jahren am Ende ihrer Nennzeit, im Eco-Betrieb nach rund neun. Wer weniger spielt, rechnet entsprechend länger.
Außerhalb der Warengruppe gibt es eine noch einfachere Lösung: das Gerät, das schon da ist. Ein Fernseher mit Spielmodus und das große Bild nur für Filme, oder umgekehrt ein vorhandener Beamer für Spiele mit ruhigem Tempo, bei denen ein paar Millisekunden keine Rolle spielen. Wer einen Beamer hat, der 4K mit 60 Hz annimmt, sollte vor einem Neukauf nachsehen, welchen Wert dessen Hersteller nennt; vielleicht liegt er schon im Bereich der Geräte dieser Seite.
Nach oben bringt jede Stufe etwas anderes. Vom TK700 zum TK710 kommt der Laser, vom TK710 zum Horizon 20 der niedrigste Herstellerwert bei 4K und 120 Hz sowie VRR und ALLM, vom Horizon 20 zum Valerion kommen HDMI 2.1 und das kürzeste Verhältnis, aber nicht die niedrigere Eingabeverzögerung: Für 4K mit 60 Hz nennt Valerion 15 Millisekunden, XGIMI 3. Wer allein nach diesem Wert kauft, hat beim Horizon 20 das obere Ende erreicht, auch wenn der Valerion im Angebot schneller klingt. Wie ein Raum für Bild und Ton eingerichtet wird, behandelt die Seite Heimkino einrichten.
Vor dem Anschließen der Konsole abhaken
- Klären, was die Konsole oder der PC ausgibt: 4K mit 60 Hz, 1440p oder 1080p mit 120 Hz, beim PC auch 240 Hz.
- Für genau dieses Signal den Herstellerwert zur Eingabeverzögerung suchen, nicht die kleinste Zahl im Angebot.
- Prüfen, ob der Hersteller die Bedingung nennt: Auflösung, Bildrate und Modus, etwa Spielmodus oder VRR ein.
- Prüfen, ob die Bildrate im Bereich der vertikalen Bildfrequenz liegt, den der Hersteller angibt.
- ALLM und VRR in der Herstellerunterlage suchen; fehlen sie, den Spielmodus von Hand einplanen.
- HDMI-Fassung der Eingänge lesen und ein Kabel verwenden, das zur Konsole passt.
- Tonweg festlegen: eARC zur Soundbar, Kopfhörer am Controller oder die eingebauten Lautsprecher.
- Abstand ausrechnen: Bildbreite mal Projektionsverhältnis, gemessen bis zur Linse.
- Den Beamer gerade vor die Fläche stellen, damit der schnelle Modus keine Trapezkorrektur braucht.
- Helligkeit mit Bezeichnung lesen: ANSI-Lumen, ISO-Lumen oder Lumen ohne Zusatz.
- Lichtquelle klären: Laser und LED ohne Wechsel, Lampe mit Nennzeit und Eco-Betrieb.
- Geräuschangabe samt Betriebsart lesen und den Abstand zum Sofa einplanen.
- Leistungsaufnahme mit der eigenen Spielzeit und dem eigenen Tarif multiplizieren.
- Herstelleranschrift, Kundendienst und Garantie in den Unterlagen des Herstellers prüfen, nicht nur im Datenfeld.
Die Liste funktioniert für jedes Gerät, auch für eines, das hier nicht steht. Punkt 2 und 3 sind die, an denen die meisten Angebote scheitern: In der Stichprobe nennen 15 von 20 Angeboten mit Millisekundenwert keine vollständige Bedingung.
Fragen zu Beamer, Konsole und Eingabeverzögerung
Kann ich eine PS5 an einen Beamer anschließen?
Ja, über HDMI wie an einen Fernseher. Alle fünf Geräte dieser Seite haben mindestens zwei HDMI-Eingänge. Der PS5-Leitfaden von Sony beschreibt die Ausgabe von 4K, 1440p und 1080p, eine Option für 120 Hz sowie VRR und ALLM; welche davon greifen, hängt davon ab, was der Beamer laut Hersteller annimmt.
Wie viel Eingabeverzögerung ist zum Zocken zu viel?
Eine Grenze nennt keine der geprüften Unterlagen und keine Norm. ISO/IEC 21118, die festlegt, was in ein Projektordatenblatt gehört, führt die Eingabeverzögerung in ihrem frei einsehbaren Angabenkatalog gar nicht. Was sich sagen lässt: Bei 60 Hz dauert ein Bild 16,7 Millisekunden, und die Herstellerwerte der fünf Geräte für 4K mit 60 Hz liegen zwischen 3 und 16,7.
Bringen 240 Hz an der Konsole etwas?
Der PS5-Leitfaden von Sony kennt eine 120-Hz-Ausgabe, eine Einstellung darüber nennt er nicht. Die niedrigen Werte im Angebot, 1 bis 4,2 Millisekunden, gelten laut Hersteller nur bei 240 Hz. An der PS5 zählen die Werte für 120 und für 60 Hz; 240 Hz liefert vor allem ein PC.
Brauche ich HDMI 2.1 für einen Gaming-Beamer?
Für 4K mit 60 Hz und für 1080p mit 120 oder 240 Hz nennen BenQ und ViewSonic Eingänge nach HDMI 2.0 und Werte für diese Signale. HDMI 2.1 nennt im Feld nur Valerion. Eine Eingabeverzögerung für 4K mit 120 Hz, das die PS5 laut Sony ausgeben kann, nennt keiner der fünf Hersteller.
Ist ein Laser- oder LED-Beamer zum Spielen besser als einer mit Lampe?
Für die Eingabeverzögerung nicht: Der TK700 mit Lampe und der TK710 mit Laser haben laut BenQ dieselben Werte. Der Unterschied liegt in der Laufzeit der Lichtquelle, 4.000 Stunden im Normalbetrieb beim TK700 gegen 20.000 beim TK710, und darin, dass eine Lampe gewechselt werden muss.
Warum nennt das Angebot 1 ms, die Herstellerseite aber 3 ms?
Weil beide verschiedene Signale meinen. XGIMI nennt für den Horizon 20 1 Millisekunde bei 1080p mit 240 Hz und 3 bei 4K mit 60 Hz. Das Angebot übernimmt den kleinsten Wert und lässt die Bedingung weg. Dasselbe Muster zeigt sich bei Valerion und beim TK710.
Muss ich am Beamer einen Spielmodus einschalten?
Bei Geräten mit ALLM schaltet die Quelle den Modus mit niedriger Latenz selbst ein, so beschreibt es der HDMI-Lizenzgeber. ALLM nennen im Feld XGIMI und Valerion. Bei den beiden BenQ und beim ViewSonic steht davon nichts in den Unterlagen; dort wird der Spielmodus oder Ultra Fast Input von Hand gewählt.
Beamer oder Fernseher zum Zocken?
Ein Beamer liefert ein Bild ab 80 oder 100 Zoll, braucht dafür aber einen abgedunkelten Raum und eine passende Fläche, weil jedes Licht im Raum auf dieselbe Fläche fällt. Ein Fernseher leuchtet selbst und kommt mit einem hellen Wohnzimmer besser zurecht. Die Abwägung mit Rechnung steht auf der Seite Beamer oder Fernseher.
Die Antwort auf die Eingangsfrage
Unsere Empfehlung
Unsere Empfehlung für die Konsole ist der XGIMI Horizon 20. Er ist das einzige Gerät im Feld, dessen Hersteller für beide Signale, die an einer PS5 zählen, einen Wert nennt, der deutlich unter einer Bilddauer liegt: 3 Millisekunden bei 4K mit 60 Hz und 2,2 bei 1080p mit 120 Hz, gemessen im Spielmodus mit eingeschaltetem VRR. Er weist VRR und ALLM aus, nennt seine Helligkeit mit Normbezug und hat den größten Lens-Shift-Bereich im Feld. Dagegen stehen ein Angebot, das mit 1 ms ohne Bedingung wirbt und im Datenfeld eine andere Modellnummer nennt, eine Herstelleranschrift in China und der höchste Preis der fünf.
Die Empfehlung ruht auf Herstellerangaben, und genau das ist ihre Schwäche. Ob XGIMI und BenQ dasselbe messen, ist offen, weil keiner die Methode nennt. Die Kippfrage ist deshalb diese: Würde eine unabhängige Messung beider Geräte unter gleichen Bedingungen zeigen, dass der Abstand zwischen 3 und 16,7 Millisekunden vor allem aus der Messweise stammt, wäre der Vorsprung des Horizon 20 dahin, und der TK700 als günstigstes Gerät mit identischem BenQ-Wert läge vorn.
Für Käufer mit anderen Prioritäten gilt Folgendes. Wer einen Ansprechpartner in Deutschland will, nimmt den BenQ TK710, wer dabei sparen will, den TK700. Wer am PC mit 240 Hz spielt und HDMI 2.1 am Gerät haben will, findet es im Feld nur beim Valerion. Wer mit Xbox in 1440p spielt, findet diese Signalart nur in der Unterlage des ViewSonic, muss aber ohne Herstellerzahl zur Eingabeverzögerung auskommen.
Nach zwei Wochen am Controller: Anzeichen für das falsche Gerät
Die ersten Abende mit einem neuen Beamer sind selten repräsentativ, weil alles neu ist und das große Bild beeindruckt. Nach zwei Wochen zeigt sich, ob das Gerät zum Spielen taugt. Die folgenden Anzeichen sind beobachtbar, ohne Messgerät, und jedes hat eine Ursache, die sich prüfen lässt, bevor die Rückgabefrist abläuft.
| Was Sie bemerken | Wahrscheinliche Ursache | Was zuerst zu prüfen ist |
|---|---|---|
| Die Figur reagiert spürbar später als am Fernseher | Spielmodus aus, weil das Gerät kein ALLM kennt | Spielmodus oder Ultra Fast Input von Hand einschalten; Herstellerwert für das genutzte Signal nachlesen |
| Nach dem Einschalten des schnellen Modus ist das Bild schief | Trapez- und Eckenkorrektur werden im schnellen Modus zurückgesetzt | Gerät gerade vor die Fläche stellen, Höhe über Lens Shift oder Aufstellung ausgleichen |
| Die Konsole gibt keine 120 Hz aus | 120-Hz-Ausgabe an der Konsole aus, Auflösung zu hoch oder Kabel ungeeignet | PS5-Einstellungen Bildschirm und Video prüfen, Auflösung auf 1080p oder 1440p setzen, mitgeliefertes Kabel verwenden |
| Bild zerreißt bei schnellen Schwenks | kein VRR am Beamer oder an der Konsole ausgeschaltet | VRR in der Herstellerunterlage suchen; ohne VRR eine feste Bildrate wählen |
| Lüfter übertönt leise Spielszenen | Gerät steht direkt neben dem Sofa im Normalbetrieb | Eco-Betrieb, Standort weiter hinten, Ton über Kopfhörer |
| Tagsüber ist das Bild flau | Restlicht auf der Fläche | Abdunkelung oder eine Leinwand für Restlicht; bei Spielen am Tag einen Fernseher erwägen |
Zwei dieser Anzeichen lassen sich vor dem Kauf ausschließen: das fehlende ALLM und das fehlende VRR. Beide stehen in der Herstellerunterlage oder eben nicht, und die Tabelle oben zeigt, bei welchem der fünf Geräte was steht. Wer erst nach dem Kauf merkt, dass das Gerät den Spielmodus nicht selbst einschaltet, hat keinen Mangel gekauft, sondern ein Gerät, das anders bedient werden will.
Wenn die Verzögerung trotz Spielmodus stört, hilft ein einfacher Vergleich, bevor das Gerät zurückgeht: dasselbe Spiel an demselben Abend am Fernseher und am Beamer, beide im Spielmodus, mit derselben Auflösung. Ist der Unterschied deutlich, passt das Gerät nicht, und die Rückgabe ist der richtige Weg. Ist er gering, liegt das Problem eher in einer Einstellung an der Konsole, und die Liste oben zeigt, wo sie zu finden ist.
Quellen, Prüftag und Rechenwege
- BenQ TK710, Spezifikationen und BenQ TK700, Spezifikationen, Zeilen Input Lag und Vertikale Abtastrate.
- XGIMI Horizon 20, Produktseite mit technischen Daten und Fußnoten.
- Valerion VisionMaster Pro2 und Pro, Produktseite mit Spezifikationen.
- ViewSonic X1-4KPro, US-Produktseite und das deutsche Handbuch zum X1-4K Pro und X2-4K Pro, Abschnitt HDMI-Einstellungen und technische Daten.
- PlayStation-Support: So änderst du die Auflösung auf einer PS5-Konsole, Abschnitte 120-Hz-Ausgabe, VRR und ALLM.
- HDMI Licensing Administrator: Auto Low Latency Mode und Variable Refresh Rate.
- ISO/IEC 21118:2020, Vorschau-Auszug, Tabelle 1 Nummer 11, 16.2, 20 und 24.
- Strompreis: BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026, 37,0 Cent je Kilowattstunde für Haushalte. Spieldauer von drei Stunden täglich als Annahme dieser Seite.
- Rechenwege: Bilddauer gleich 1000 geteilt durch die Bildrate in Hertz. Abstand gleich Projektionsverhältnis mal Bildbreite, Bildbreite eines 16:9-Bildes gleich Diagonale in Zoll mal 2,54 mal 16 geteilt durch die Wurzel aus 337.
- Stichprobe: 60 Angebote aus den Suchen nach Gaming-Beamern, Beamern mit 240 Hz, Beamern mit niedriger Eingabeverzögerung und 4K-Gaming-Beamern, einzeln aufgerufen am 03.10.2026; gezählt wurden Millisekundenwerte in Titel und Stichpunkten.

