0,175 bis 0,8: die Zahl, die über den Platz vor der Wand entscheidet
Ein Kurzdistanzbeamer wird nach einer einzigen Zahl gekauft, und sie steht in den wenigsten Angeboten: dem Projektionsverhältnis. Es sagt, wie viele Meter Abstand das Gerät für jeden Meter Bildbreite braucht. Bei den fünf Geräten dieser Seite reicht es von 0,175 beim XGIMI MIRA bis 0,8 beim BenQ TK705STi. Für ein Bild mit 100 Zoll Diagonale, also 2,21 Meter breit, sind das 38,7 Zentimeter auf der einen und 1,77 Meter auf der anderen Seite. Zwischen diesen beiden Werten liegt der ganze Unterschied zwischen einem Gerät, das mit dem Rücken an der Wand auf dem Lowboard steht, und einem, das auf dem Couchtisch vor dem Sofa seinen Platz hat.
Am 03.10.2026 wurden 25 Angebote ausgewertet, die Kurzdistanz, Ultrakurzdistanz, UST, Short Throw oder Laser TV im Titel tragen. Neun davon nennen irgendwo ein Projektionsverhältnis. Sechzehn füllen stattdessen das Datenfeld Max. Projektionsabstand, und bei fünf Ultrakurzdistanzgeräten steht dort ein Wert zwischen 2,76 Metern und 40 Fuß, also gut zwölf Metern. Ein Gerät, das mit einem Abstand von 40 Zentimetern 100 Zoll erzeugt, braucht solche Strecken nie; für diese Bauart ergibt der Feldwert keinen Sinn.
Die Herstellerunterlagen sind besser, aber nicht widerspruchsfrei. Wo ein Hersteller sowohl ein Verhältnis als auch eine Zentimeterangabe nennt, messen die beiden Zahlen nicht immer vom selben Punkt aus. Die Norm, die festlegt, was in ein Projektordatenblatt gehört, ist an dieser Stelle eindeutig: ISO/IEC 21118 rechnet den Abstand bis zur äußersten Linse und verlangt eine eigene Erklärung, wenn anders gemessen wird. Keine der geprüften Seiten liefert diese Erklärung. Wie das im Einzelnen aussieht und was daraus für die Planung folgt, steht in den Abschnitten unten. Die Auswahl der fünf Geräte folgt der Bauart, nicht dem Preis: drei Ultrakurzdistanzgeräte mit Laser, ein Kurzdistanzgerät mit LED und eines mit Lampe, vier mit 4K und eines mit Full HD, von 3 bis 9 Kilogramm. Den Überblick über alle Beamer-Themen bietet die Übersichtsseite zu Beamern.
Wie diese Seite arbeitet: Kein Gerät wurde gekauft, aufgestellt oder vermessen. Verglichen wurden die Datenblätter und Produktseiten der Hersteller, die Angebotsseiten mit Kaufbox und der Vorschauauszug von ISO/IEC 21118:2020. Alle Abstände in den Tabellen sind aus dem Projektionsverhältnis des Herstellers nachgerechnet und gelten bis zur Linse; wo der Hersteller selbst Zentimeter nennt, steht das daneben. Sterne und Bewertungszahlen sind von der Detailseite abgelesen, Prüftag 03.10.2026.
Fünf Geräte, fünf Projektionsverhältnisse
Drei Ultrakurzdistanzgeräte mit Lichtaustritt auf der Oberseite, zwei klassische Kurzdistanzbeamer mit Linse vorn. Die Reihenfolge ist keine Rangliste. Die Spalte Abstand für 100 Zoll ist aus dem Verhältnis nachgerechnet; die Spalte daneben zeigt, was Angebot oder Hersteller selbst zum Abstand schreiben. Die Auszeichnung geht an das Gerät, dessen Unterlagen am besten nachprüfbar sind; die drei Zusatzhinweise in der ersten Spalte nennen, worin die anderen Geräte im Feld vorn liegen. Wer nur eine Zahl mitnimmt, nimmt die vierte Spalte: Sie sagt, wie weit das Gerät für ein Bild mit 100 Zoll von der Wand entfernt arbeiten muss, gemessen bis dorthin, wo das Licht das Gehäuse verlässt.
| Gerät | Bauart | Projektionsverhältnis | Abstand für 100 Zoll ab Linse | Was Angebot oder Hersteller zum Abstand sagen | Helligkeit laut Hersteller | Sterne (Bewertungen) | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
Epson EH-LS670B Unsere Empfehlung | Ultrakurzdistanz | 0,25 zu 1 | 55,3 cm | Projektionsdistanz 0,3 bis 0,7 Meter für 60 bis 120 Zoll laut Datenblatt; im Werbetext „nur 30 cm von der Wand“ im selben Satz wie „bis zu 120 Zoll“ | 3.600 Lumen, im Sparmodus 1.800 | 3,9 (5) | Zum Angebot |
XGIMI MIRAKürzestes Projektionsverhältnis im Feld | Ultrakurzdistanz | 0,175 zu 1 | 38,7 cm | „100-Zoll-Bild aus gerade einmal 19,3 cm Entfernung zur Wand“; Datenfeld Max. Projektionsabstand 2,76 Meter | 2.000 ISO-Lumen | 4,4 (6) | Zum Angebot |
Hisense PX3-PRO | Ultrakurzdistanz | 0,22 zu 1 | 48,7 cm | Keine Zentimeterangabe im Produktdatenblatt; das Angebot spricht von einem riesigen Bild auf kurzer Distanz | 3000 ANSI-Lumen | 4,5 (19) | Zum Angebot |
BenQ TK705STiLinse vorn, 5 ms Eingabeverzögerung auch bei 4K | Kurzdistanz | 0,8 zu 1 | 177,1 cm | Keine Zentimeterangabe in diesem Angebot; ein zweites Angebot desselben Modells nennt 150 Zoll aus 2,7 Metern | 3000 ANSI-Lumen | 4,1 (18) | Zum Angebot |
Acer H6518STiEinziges Gerät mit Lampe, Garantie nach Bauteilen getrennt | Kurzdistanz | 0,5 zu 1 | 110,7 cm | Herstellerseite: 90 Zentimeter für rund 2 Meter Diagonale (80 Zoll); Angebot: Projektionsdistanz 0,50 bis 3,40 Meter | 3.500 ANSI-Lumen, 2.800 im ECO-Modus | 4,3 (61) | Zum Angebot |
Unsere Empfehlung: Epson EH-LS670B. Als einziges Ultrakurzdistanzgerät im Feld liefert es eine Abstandsangabe, die genau zu seinem eigenen Verhältnis passt, und als einziges Gerät überhaupt eine Helligkeit mit vollem Normzitat. Dazu kommt eine deutsche Gesellschaft mit Anschrift und Register und eine Herstellergarantie, die das Datenblatt mit 60 Monaten Carry-in oder 12.000 Stunden angibt. Die Auszeichnung ordnet die recherchierten Angaben ein und ist kein Testurteil; mit fünf Bewertungen ist die Rückmeldung von Käufern noch dünn.
Sterne und Bewertungszahlen von der jeweiligen Detailseite, Stand 03.10.2026. Bei Epson, XGIMI, Hisense und Acer gehört das Angebot zu einer Variantenfamilie. Produktpreise stehen bewusst nicht auf dieser Seite, sie ändern sich täglich.
Was ISO/IEC 21118 zum Projektionsverhältnis verlangt und was nicht
ISO/IEC 21118 ist die internationale Norm dafür, welche Angaben in die Spezifikation eines Datenprojektors gehören. Sie misst nicht selbst, sondern legt fest, was ein Datenblatt nennen muss und was es nennen darf. Ihre Tabelle 1 unterscheidet Pflichtangaben, markiert mit R für required, von freiwilligen, markiert mit O für optional. Das Projektionsverhältnis steht unter Nummer 9 und trägt ein O. Ein Hersteller muss es also nicht nennen. Pflicht ist dagegen unter Nummer 8 die kleinste und die größte Bilddiagonale; der dazugehörige Abstand ist wieder nur freiwillig, und für Geräte, bei denen sich der Abstand nicht eindeutig messen lässt, empfiehlt die Norm eine Abbildung statt einer Zahl.
Wo die Norm das Verhältnis aufführt, definiert sie es eindeutig: Projektionsabstand geteilt durch die Breite des projizierten Bildes, als Beispiel steht dort 0,5. Und den Projektionsabstand selbst definiert Begriff 3.6, übernommen aus IEC 61947-1, als Strecke vom Bild auf der Leinwand bis zum äußersten Element der Projektionslinse. Die Norm schiebt einen Satz nach, der für Ultrakurzdistanzgeräte entscheidend ist: Wenn der Projektionsabstand anders als nach 3.6 gemessen wird, ist das gesondert zu erklären.
Bei einem Ultrakurzdistanzgerät tritt das Licht nicht an der Rückwand aus, sondern aus einer Öffnung auf der Oberseite; beim XGIMI zeigt schon das Produktbild die Austrittsstelle mitten auf dem Gehäuse. Wer den Abstand ab Gehäuserückseite angibt, misst also anders als die Norm und muss es dazusagen. Genau das tut keine der geprüften Herstellerseiten. Die Begriffe Kurzdistanz und Ultrakurzdistanz kommen im frei einsehbaren Auszug der Norm nicht vor. Wo eine Grenze zwischen beiden liegt, entscheidet jeder Hersteller selbst, und die Plattform übernimmt es in ein Datenfeld. Die Helligkeit regelt dieselbe Norm unter Nummer 11 als Pflichtangabe; warum dort ANSI, ISO und nackte Lumen nebeneinanderstehen, erklärt die Seite zu ANSI-Lumen und ISO/IEC 21118.
| Nummer in Tabelle 1 | Angabe | Pflicht oder freiwillig | Was im Feld dieser Seite davon steht |
|---|---|---|---|
| 8 | kleinste und größte Bilddiagonale | Pflicht | bei allen fünf Herstellern |
| 8, Zusatz | zugehöriger Projektionsabstand | freiwillig | bei Epson als Spanne, bei Acer als Beispiel, bei XGIMI als Werbesatz, bei Hisense und BenQ nicht |
| 9 | Projektionsverhältnis, Abstand geteilt durch Bildbreite | freiwillig, abweichende Messung zu erklären | bei allen fünf Herstellern, keiner erklärt den Bezugspunkt |
| 11 | Lichtleistung als Durchschnitt der Serienproduktion | Pflicht | Normbezug nur bei Epson und XGIMI |
Zwei weitere Pflichtangaben betreffen den Bildgeber, und sie erklären manche 4K-Angabe. Nummer 4.1 verlangt die Diagonale des Bildgebers samt Anzahl und Seitenverhältnis, Nummer 4.2 die Zahl der Bildpunkte je Bildgeber. Wer Bildpunkte durch Verschiebung vervielfacht, soll die Zahl je projiziertem Bild zusätzlich nennen; die Norm zeigt das als freiwillige Angabe am Beispiel von 2 211 840 Bildpunkten durch Pixelverschiebung. Im Feld folgt Epson dieser Schreibweise am genauesten mit 0,62-Zoll-Panels und 1920 mal 1080 mal 2 Bildpunkten. XGIMI nennt die Chipgröße, aber keine native Bildpunktzahl, Hisense und BenQ nennen 3840 mal 2160 ohne Bildgeber, Acer nennt 1920 mal 1080 nativ.
Vom Verhältnis zum Abstand: der Rechenweg für jede Diagonale
Die Rechnung hat zwei Schritte. Erstens die Bildbreite aus der Diagonale: Bei einem Bild im Format 16 zu 9 ist die Breite das 0,8716-Fache der Diagonale. 100 Zoll sind 254 Zentimeter Diagonale und damit 221,4 Zentimeter Breite. Zweitens das Verhältnis mal die Breite: 0,25 mal 221,4 ergibt 55,3 Zentimeter. Mehr ist es nicht, und weil der Wert von der Diagonale linear abhängt, verdoppelt sich der Abstand mit der doppelten Bildgröße. Weil die Norm das Verhältnis auf die Bildbreite bezieht, gilt die Rechnung für jedes Format: Wer eine Leinwand im Kinoformat plant, nimmt deren Breite und nicht die Diagonale. Bei 4 zu 3 ist die Breite das 0,8-Fache der Diagonale, bei 16 zu 10 das 0,848-Fache.
Oft ist die Frage umgekehrt: Wie groß wird das Bild auf dem Platz, den ich habe? Dann teilt man die verfügbare Strecke durch das Verhältnis und erhält die Bildbreite, und die Bildbreite geteilt durch 2,214 ergibt die Diagonale in Zoll. Ein Lowboard, auf dem die Austrittsstelle 50 Zentimeter vor der Wand liegt, ergibt mit 0,22 rund 103 Zoll, mit 0,25 rund 90 Zoll und mit 0,175 rechnerisch 129 Zoll, die der XGIMI mit seinem Maximum von 120 Zoll aber nicht zulässt. Ein Couchtisch 1,5 Meter vor der Wand ergibt mit 0,8 rund 85 Zoll, ein Platz einen Meter vor der Wand mit 0,5 rund 90 Zoll.
Die Tabelle rechnet das für fünf gängige Diagonalen durch. Grau gedruckt sind Werte außerhalb der Bildgröße, die der Hersteller zulässt; der Hisense etwa beginnt erst bei 80 Zoll, der XGIMI endet bei 120. Wer die Bildgröße erst noch festlegt, findet den Zusammenhang zwischen Diagonale und Sitzabstand auf der Seite Beamer oder Fernseher, die die Grenze bei 75 Zoll zieht.
| Gerät (Verhältnis) | 60 Zoll | 80 Zoll | 100 Zoll | 120 Zoll | 150 Zoll |
|---|---|---|---|---|---|
| Epson EH-LS670B (0,25) | 0,33 m | 0,44 m | 0,55 m | 0,66 m | 0,83 m |
| XGIMI MIRA (0,175) | 0,23 m | 0,31 m | 0,39 m | 0,46 m | 0,58 m |
| Hisense PX3-PRO (0,22) | 0,29 m | 0,39 m | 0,49 m | 0,58 m | 0,73 m |
| BenQ TK705STi (0,8) | 1,06 m | 1,42 m | 1,77 m | 2,13 m | 2,66 m |
| Acer H6518STi (0,5) | 0,66 m | 0,89 m | 1,11 m | 1,33 m | 1,66 m |
| Rechenbeispiel Normaldistanz (1,2) | 1,59 m | 2,13 m | 2,66 m | 3,19 m | 3,98 m |
Die Werte als Liste
- Epson EH-LS670B · 0,25:55 cm
- XGIMI MIRA · 0,175: 39 cm
- Hisense PX3-PRO · 0,22:49 cm
- BenQ TK705STi · 0,8: 177 cm
- Acer H6518STi · 0,5: 111 cm
- Normaldistanz, Beispiel 1,2: 266 cm
Wo Zentimeterangabe und Verhältnis auseinanderlaufen
Bei zwei der fünf Hersteller passen beide Zahlen zusammen. Bei zweien passen sie nur, wenn man einen unausgesprochenen Bezugspunkt unterstellt, und einer nennt gar keinen Zentimeterwert. Die Tabelle stellt nebeneinander, was die Unterlagen sagen und was das eigene Verhältnis des Herstellers daraus ergibt.
| Gerät | Angabe des Herstellers | Aus dem eigenen Verhältnis | Befund |
|---|---|---|---|
| XGIMI MIRA | 100 Zoll aus 19,3 cm Entfernung zur Wand | 0,175 mal 221,4 cm ergibt 38,7 cm | Differenz 19,4 cm; der Bezugspunkt wird nicht genannt |
| Epson EH-LS670B | Datenblatt 0,3 bis 0,7 m für 60 bis 120 Zoll; Werbetext 30 cm im Satz mit 120 Zoll | 0,25 ergibt 33 cm bei 60 und 66 cm bei 120 Zoll | Datenblatt passt; der Werbesatz koppelt den kleinsten Abstand an das größte Bild |
| Hisense PX3-PRO | keine Zentimeterangabe, im Angebot nur „kurze Distanz“ | 0,22 ergibt 48,7 cm bei 100 und 73,1 cm bei 150 Zoll | nicht prüfbar, nur rechenbar |
| BenQ TK705STi | zweites Angebot: 150 Zoll aus 2,7 m, 100 Zoll aus 2 m | 0,8 ergibt 2,66 m bei 150 und 1,77 m bei 100 Zoll | 150 Zoll passt, 100 Zoll ist aufgerundet |
| Acer H6518STi | 90 cm für 80 Zoll, „91 Zoll@1 m“ | 0,5 ergibt 88,6 cm bei 80 und 100,7 cm bei 91 Zoll | passt; der Feldname vertauscht Zähler und Nenner |
Bei Hisense fehlt der Vergleich ganz. Das Datenblatt nennt 0.22 ohne „zu 1“, die Produktseite spricht von der richtigen Entfernung zur Wand, ohne sie zu beziffern, und das Angebot nennt weder Verhältnis noch Abstand. Wer vor dem Kauf wissen will, wo das Gerät auf dem Möbel steht, ist auf die Rechnung angewiesen, die dieses Datenblatt erst möglich macht. XGIMI ist der lehrreichste Fall. Für dieselbe Gerätefamilie nennt das Angebot der Pro-Ausführung zwei Zentimeterwerte, 19,3 bei 100 und 27,6 bei 120 Zoll. Der Zuwachs von 8,3 Zentimetern für 20 Zoll mehr Diagonale liegt nah an dem, was das Verhältnis 0,175 vorhersagt, nämlich 7,7. Die Zentimeter wachsen also im Takt des Verhältnisses, sind aber um rund 19 Zentimeter verschoben. Das ist genau das Bild, das entsteht, wenn das Verhältnis bis zur Austrittsöffnung und die Zentimeter bis zur Gehäuserückseite gemessen werden. Belegt ist dieser Bezugspunkt nirgends; er ist die einfachste Erklärung, die beide Zahlen zugleich wahr macht.
Bei Epson liegt der Fehler im Satzbau, nicht im Datenblatt. Die Produktseite schreibt von einem Design, das nur 30 Zentimeter von der Wand entfernt steht und Bildschirme bis zu 120 Zoll bietet. Beide Angaben stimmen einzeln. Zusammen gelesen versprechen sie etwas, das das eigene Datenblatt ausschließt. Die zweite Epson-Eigenheit steckt in der Spanne 0,25 bis 0,62 zu 1. Sie entsteht aus dem digitalen Zoom mit Faktor 1 bis 2,5 und beschreibt keine zweite Optik: Bei 0,62 ist das Bild bei gleichem Abstand nur rechnerisch kleiner, auf Kosten der genutzten Bildpunkte.
Die Datenfelder der Plattform fügen eine dritte Ebene hinzu. Bei den fünf Angeboten dieser Seite stehen dort Werte, die weder zum Verhältnis noch zum Datenblatt passen, und Garantieangaben, die dem eigenen Titel widersprechen.
| Gerät | Feld Max. Projektionsabstand | Feld Garantie | Feld Herkunftsland | Feld EU-Ersatzteile |
|---|---|---|---|---|
| Epson EH-LS670B | 10 Fuß | 2 Jahre, im Titel 5 Jahre | leer | 5 Jahre |
| XGIMI MIRA | 2,76 Meter | 2 Jahre | China | leer |
| Hisense PX3-PRO | leer | 2 Jahre | China | leer |
| BenQ TK705STi | leer, dafür Ultrakurzer Überwurf | 2 year manufacturer | China | 7 Jahre |
| Acer H6518STi | 3,4 Meter | 2 Jahre Pick-up, 1 Jahr Lampe, 5 Jahre DLP-Chip | leer | leer |
Der Acer-Wert von 3,4 Metern ist der einzige plausible in dieser Spalte: Mit 0,5 und der größten Bildgröße von 303 Zoll ergibt sich ein Abstand von 3,35 Metern. Beim Epson dagegen widersprechen sich die Felder zweier Ausführungen desselben Modells, beim XGIMI steht ein Wert, den das Gerät für kein zulässiges Bild braucht, und beim BenQ steht eine Bauart, die er nicht hat.
Bei Acer stimmt die Rechnung, die Beschriftung nicht. Das Feld heißt Verhältnis Bildbreite/Projektionsabstand, der eingetragene Wert 0,5 ist aber Abstand durch Breite, wie es die Norm definiert. Wer dem Feldnamen folgt, setzt 2 ein und plant mit dem Vierfachen des richtigen Abstands. Das Beispiel daneben, 91 Zoll aus einem Meter, löst das auf, wenn man es nachrechnet.
25 Angebote mit Kurzdistanz im Titel: was ihre Datenfelder über den Wurf sagen
Grundlage sind alle Treffer aus sechs Suchen auf der Plattform, deren Titel einen der Begriffe Kurzdistanz, Ultrakurzdistanz, UST, Short Throw oder Laser TV enthält, ohne Zubehör wie Taschen und Leinwände. Das sind 25 Angebote, 24 davon mit Kaufbox. Jedes wurde einzeln über seine Direktadresse abgerufen; gelesen wurden Titel, Stichpunkte und die strukturierte Datentabelle. Sechzehn der 25 sind nach Titel und Herstellerangabe Ultrakurzdistanzgeräte, neun tragen Kurzdistanz oder Short Throw im Namen. Mehrere Angebote desselben Modells, etwa zwei für den BenQ TK705STi, sind einzeln gezählt, weil jedes eigene Datenfelder führt.
| Merkmal | Angebote | Was dahintersteht |
|---|---|---|
| Projektionsverhältnis als Zahl im Angebot | 9 von 25 | drei MIRA-Angebote mit 0,175, je eines mit 0,16 und 0,23, zwei BenQ-Angebote mit 0,8, ein ViewSonic mit 0,69 bis 0,83 und ein Angebot mit 1,1 zu 1 |
| Datenfeld Max. Projektionsabstand ausgefüllt | 16 von 25 | Werte von 0,41 ohne Einheit bis 40 Fuß, teils in Fuß, teils in Metern |
| Ultrakurzdistanzgeräte mit diesem Feld | 8 | fünf davon mit 2,76 Metern oder mehr: 2,76 m, 10 Fuß, 3,5 m, 6,9 m und 40 Fuß |
| Zwei Ausführungen desselben Modells, zwei Werte | 1 Paar | Epson EH-LS670B mit 10 Fuß, EH-LS670W mit 1 Meter |
| Kurzdistanz im Titel bei Normaldistanz-Verhältnis | 1 | „Kurzdistanz 1.1:1“, das ist der Wurf eines gewöhnlichen Wohnzimmerbeamers |
| Feld Produkt-Features: Ultrakurzer Überwurf bei 0,8 | 1 | der BenQ TK705STi, ein Kurzdistanzgerät mit Linse vorn |
Bei den fünf Ultrakurzdistanzgeräten mit zu großem Feldwert stehen dort 2,76 Meter beim XGIMI MIRA, 10 Fuß beim Epson EH-LS670B, 3,5 Meter beim LG PU615U, 6,9 Meter beim LG HU715QW und 40 Fuß beim Thomson Sirius PG55B. Die drei übrigen Ultrakurzdistanzgeräte mit diesem Feld tragen 1 Meter beim Epson EH-LS670W, 2,91 Fuß beim AWOL Aetherion Pro und 0.41 ohne Einheit beim Samsung The Premiere. Der Samsung nennt in seinen Stichpunkten 10 bis 41 Zentimeter Abstand zur Wand für bis zu 120 Zoll; die 0.41 im Feld entsprechen dieser Obergrenze in Metern, ohne Einheit. Das Angebot des LG HU715QW führt neben den 6,9 Metern ein zweites Abstandsfeld mit 1,1 Metern.
Bei Kurzdistanzgeräten mit Linse vorn ist das Feld wenigstens teilweise plausibel, weil dort der größte Abstand zur größten Bildgröße gehört. Der ViewSonic X2-4K Pro nennt 0,69 bis 0,83 und 120 Zoll als Maximum; 0,83 mal 2,66 Meter Bildbreite ergibt 2,2 Meter, und genau das steht im Feld. Das zweite BenQ-Angebot nennt 8,7 Fuß, das sind 2,65 Meter und passen zu 150 Zoll bei 0,8. Der Optoma Photon Life PH32ST dagegen nennt 5,5 Meter bei einem Maximum von 100 Zoll und schreibt in seinen Stichpunkten, er schaffe 100 Zoll schon aus etwas mehr als einem Meter.
Die Datenfelder sind für die Planung unbrauchbar. Ein Feld, das bei einem Ultrakurzdistanzgerät 40 Fuß nennt, ist nicht ungenau, sondern bedeutungslos, und wer im Filter der Plattform nach einem Projektionsabstand unter einem Meter sucht, verliert gerade die Geräte, die er sucht. Das Verhältnis dagegen steht in gut einem Drittel der Angebote und in allen fünf Herstellerunterlagen dieser Seite. Der praktische Weg führt deshalb immer zur Herstellerseite und von dort mit der Rechnung aus dem vorigen Abschnitt zum eigenen Abstand.
Auffällig ist auch, was in keinem der 25 Angebote steht: ein Hinweis, ab welchem Punkt gemessen wird. Wörter wie Gehäuse, Rückseite oder Linse kommen in keiner Abstandsangabe vor. Die Norm verlangt genau diese Erklärung, wenn anders gemessen wird als bis zur äußersten Linse. Die Lücke betrifft nicht nur diese Bauart; wie unterschiedlich Leinwandangebote ihre Zahlen beziffern, zeigt die Auswertung auf der Seite zur Beamer-Leinwand.
Ultrakurzdistanz, Kurzdistanz, Normaldistanz: drei Bauarten im Raum
Die Stiftung Warentest teilt die Geräte ihres Beamer-Tests in drei Projektionsarten. Normaldistanzbeamer stehen idealerweise mehrere Meter vor der Leinwand und hängen oft an Decke oder Wand. Kurzdistanzbeamer kommen mit weniger Abstand aus, passen auf Tisch oder Sideboard und eignen sich laut Warentest für mittelgroße Zimmer. Ultrakurzdistanzbeamer stehen nur wenige Zentimeter vor der Projektionsfläche und eignen sich auch für kleinste Räume. Für alle drei gilt dieselbe Physik: Je weiter das Gerät entfernt steht, desto größer wird das Bild, aber auch dunkler. Über Kurzdistanzgeräte schreibt die Stiftung Warentest außerdem, die erreichbaren Bildgrößen der meisten Modelle lägen leicht unter denen eines Normaldistanzbeamers. Für die beiden Kurzdistanzgeräte dieser Seite gilt das nicht: Der BenQ nennt im Angebot bis 300 Zoll, der Acer laut Herstellerseite bis 303 Zoll.
Technisch trennt die Optik die Bauarten. Ein Kurzdistanzgerät wie der BenQ oder der Acer arbeitet mit einem Weitwinkelobjektiv vorn am Gehäuse und wirft das Bild geradeaus. Ein Ultrakurzdistanzgerät steht unterhalb des Bildes und wirft das Licht von der Oberseite steil nach oben. Daraus folgt der wichtigste praktische Unterschied, und er ergibt sich aus der Geometrie: Steht die Austrittsstelle 39 Zentimeter vor einer Wand, auf der ein 1,25 Meter hohes Bild entsteht, trifft das Licht die Fläche zwangsläufig in flachem Winkel. Beim Kurzdistanzgerät mit 1,1 bis 1,8 Metern Abstand trifft es sie fast senkrecht.
Die Wege als Liste
- Wie viel Strecke bleibt zwischen Wand und Gerätestandort für ein Bild mit 100 Zoll?
- unter 60 cm: Lowboard direkt an der Wand → Ultrakurzdistanz mit 0,175 bis 0,25; braucht eine glatte, möglichst beschichtete Fläche
- rund 1 bis 2 m: Couchtisch oder Sideboard vor dem Sofa → Kurzdistanz mit 0,5 bis 0,8; keine Spezialleinwand nötig
- über 2,6 m: Regal hinter dem Sofa oder Decke → Normaldistanz reicht, etwa mit 1,2 zu 1
| Im Alltag | Ultrakurzdistanz (Epson, XGIMI, Hisense) | Kurzdistanz (BenQ, Acer) |
|---|---|---|
| Abstand für 100 Zoll ab Austrittsstelle | 38,7 bis 55,3 Zentimeter | 1,11 bis 1,77 Meter |
| Standort | Lowboard direkt unter dem Bild | Couchtisch, Sideboard oder Decke |
| Wer durchs Bild läuft | steht kaum im Lichtweg, das Licht verläuft dicht an der Wand | kann ins Licht treten, je nach Standort |
| Fläche laut Stiftung Warentest | empfindlich, glatte beschichtete Leinwand empfohlen | geringe Ansprüche, Raufaser trotzdem ungünstig |
| Gewicht laut Hersteller | 4,8 bis 9 Kilogramm | 3 bis 3,8 Kilogramm |
| Gerät am Sitzplatz | nein, steht an der Wand | auf dem Couchtisch ja, Lüfter näher am Ohr |
Der dritte Ast ist die Alternative, die oft übersehen wird. Wer hinter dem Sofa ein Regal hat oder an die Decke montieren kann, braucht keine Kurzdistanzoptik. Normaldistanzgeräte mit Verhältnissen um 1,2 zu 1 führen die Seiten zu Mini-Beamern und zu 4K-Beamern mit Pixelversatz.
Warum beim Ultrakurzdistanzgerät die Wand mehr zählt als der Beamer
Der flache Einfallswinkel macht jede Unebenheit sichtbar. Eine Beule, eine Tapetennaht oder eine Raufaserkörnung wirft bei streifendem Licht Schatten und verzerrt das Bild, wo ein Gerät mit Linse vorn dieselbe Stelle kaum zeigt. Die Stiftung Warentest formuliert es so: Ultrakurzdistanzbeamer reagieren empfindlich auf unebene Oberflächen, und das gilt für Leinwand wie für Aufstellort; eine glatte, möglichst speziell beschichtete Leinwand sei mehr als empfehlenswert, eine ebene Aufstellfläche wichtig.
XGIMI schreibt dasselbe in eigene Bedingungen. Die Wandebenheitsanpassung des MIRA setzt laut Fußnote eine regelmäßig gestrichene Oberfläche voraus, ohne Tapete, Verschmutzung oder Dekoration, und für die automatische Bildausrichtung empfiehlt der Hersteller seine eigene ALR-Leinwand. ALR steht für Ambient Light Rejecting, also eine Oberfläche, die Umgebungslicht abweisen soll. Epson führt auf der Produktseite des EH-LS670B eine eigene ALR-Leinwand mit 100 Zoll als Zubehör.
Wie eben eine Wand ist, lässt sich vor dem Kauf prüfen: Eine Taschenlampe flach von unten an die Wand halten, im abgedunkelten Raum. Jede Struktur, die dabei Schatten wirft, wirft sie später auch im Bild. Für das Budget heißt das: Ein Ultrakurzdistanzgerät ist ohne passende Fläche nur die halbe Anschaffung. Die Kurzdistanzgeräte stellen laut Warentest geringe Ansprüche an die Fläche, Raufaser oder Bettlaken machen aber auch hier nicht glücklich. Was Gain und Blickwinkel bei Leinwänden bedeuten und wann die weiße Wand reicht, steht auf der Seite zur Wahl der Projektionsfläche.
Helligkeit: drei Bezeichnungen für fünf Geräte
Die Helligkeit ist nach ISO/IEC 21118 Nummer 11 eine Pflichtangabe, als Durchschnittswert der Serienproduktion. Im Feld stehen trotzdem drei Bezeichnungen nebeneinander. Epson schreibt Lumen und setzt ausdrücklich in accordance with ISO 21118:2020 dazu. XGIMI schreibt ISO-Lumen und erklärt in einer Fußnote den Performance-Modus als Messbedingung. Hisense, BenQ und Acer schreiben ANSI-Lumen ohne Normzitat.
| Gerät | Helligkeit | Bezug laut Hersteller |
|---|---|---|
| Epson EH-LS670B | 3.600 Lumen, im Sparmodus 1.800 | Weißhelligkeit ausdrücklich nach ISO 21118:2020, Farbhelligkeit nach IDMS 15.4 |
| XGIMI MIRA | 2.000 ISO-Lumen | Fußnote: Weißlichtleistung nach ISO 21118, Durchschnitt der Serienproduktion im Performance-Modus |
| Hisense PX3-PRO | 3000 ANSI-Lumen | ANSI-Lumen ohne Normzitat |
| BenQ TK705STi | 3000 ANSI-Lumen | ANSI-Lumen ohne Normzitat |
| Acer H6518STi | 3.500 ANSI-Lumen, 2.800 im ECO-Modus | ANSI-Lumen ohne Normzitat |
Rechnerisch lässt sich aus der Herstellerangabe eine mittlere Beleuchtungsstärke auf der Fläche ableiten: Lichtstrom geteilt durch Bildfläche. Ein Bild mit 100 Zoll im Format 16 zu 9 misst 2,21 mal 1,25 Meter, also 2,76 Quadratmeter. Daraus ergeben sich rund 725 Lux beim XGIMI, 1.088 Lux bei Hisense und BenQ, 1.270 beim Acer und 1.306 beim Epson. Die Werte gelten für die volle Herstellerangabe im hellsten Modus und ohne Verstärkung durch die Leinwand. Im Sparmodus halbiert Epson die Lichtleistung auf 1.800 Lumen, Acer senkt auf 2.800.
Beim Ultrakurzdistanzgerät hilft ein Gedanke gegen ein häufiges Missverständnis. Wie hell das Bild wirkt, hängt am Lichtstrom und an der Bildfläche, nicht am Abstand: 100 Zoll sind 2,76 Quadratmeter, aus 40 Zentimetern genauso wie aus 2,7 Metern. Der kurze Weg bringt also keine zusätzliche Helligkeit auf die Fläche. Was er bringt, ist ein Gerät, das nicht im Lichtweg der Zuschauer steht, und keinen Schatten von Köpfen im Bild. Wie viel Licht ein Raum braucht und welche Rechnung von Lumen zu Lux führt, erklärt die Seite zu Beamern für draußen am Beispiel des Gartens.
Bildgeber und Auflösung aus der Nähe
Vier Geräte werben mit 4K, eines arbeitet mit Full HD. Hinter der 4K-Angabe stehen zwei verschiedene Verfahren. Epson nennt offen 4K PRO-UHD aus 1920 mal 1080 mal 2 Bildpunkten, also eine Verschiebung des Bildes um einen halben Bildpunkt, die aus Full-HD-Panels mehr Bildinformation holt. XGIMI nennt einen 0,39-Zoll-Mikrospiegelchip und als Standardauflösung 3840 mal 2160; ein Chip dieser Größe erreicht 4K nach dem, was die Seite zu 4K-Beamern und Pixelversatz für vergleichbare Bausteine belegt, ebenfalls über Bildversatz. Hisense und BenQ nennen 4K UHD ohne Angabe zum Bildgeber. Acer nennt für den H6518STi eine native Auflösung von 1920 mal 1080 und eine maximale Eingangsauflösung von 1920 mal 1200; ein 4K-Signal gehört nicht dazu.
Für ein Gerät, das 40 Zentimeter vor der Wand steht und vor dem man drei Meter entfernt sitzt, ist die Auflösung trotzdem kein Nebenthema. Bei 100 Zoll ist ein einzelner Full-HD-Bildpunkt rund 1,15 Millimeter breit; ob man ihn sieht, hängt am Sitzabstand und nicht am Projektionsabstand. Bei 80 Zoll sind es 0,92 Millimeter, bei 120 Zoll 1,38. Der Acer mit nativem Full HD ist deshalb für 80 Zoll aus der Spielzimmerentfernung kein schlechteres Gerät, sondern ein anderes. Wer dagegen 120 Zoll aus drei Metern sehen will, profitiert von der feineren Rasterung der 4K-Geräte, gleich ob nativ oder durch Bildversatz.
Die fünf Geräte im Einzelnen
Zu jedem Gerät stehen hier das Verhältnis, die Abstandsangabe des Herstellers, die Werte aus dem Datenblatt und was dafür und dagegen spricht. Herstelleranschrift, Kundendienst und Garantie stehen aufklappbar darunter, jeweils mit dem Weg, auf dem sie gefunden wurden. Die Sterne gelten für das jeweilige Angebot, nicht für das Modell insgesamt: Wo eine Plattform mehrere Ausführungen zu einer Familie zusammenfasst, ist das vermerkt. Mit 5 bis 61 Bewertungen sind alle fünf Rückmeldungslagen schmal, die drei Ultrakurzdistanzgeräte liegen bei 5 bis 19.

Epson EH-LS670B Lifestudio Grand
Ultrakurzdistanz · Verhältnis 0,25 bis 0,62 zu 1, die Spanne entsteht durch den digitalen Zoom mit Faktor 1 bis 2,5 · 3,9 Sterne aus 5 Bewertungen am 03.10.2026, Familie mit der weißen Ausführung EH-LS670W
Das Epson-Gerät ist das einzige Ultrakurzdistanzgerät im Feld, dessen Abstandsangabe im Datenblatt genau zum eigenen Projektionsverhältnis passt: 0,25 mal die Bildbreite ergibt bei 60 Zoll 33 und bei 120 Zoll 66 Zentimeter, und das Datenblatt nennt 0,3 bis 0,7 Meter. Die Schwäche liegt woanders. Der Werbetext stellt „nur 30 cm von der Wand“ neben „Bildschirmen bis zu 120 Zoll“, obwohl die 30 Zentimeter für das kleinste Bild gelten. Und die Spanne 0,25 bis 0,62 zu 1 beschreibt keinen optischen Zoom, sondern den digitalen: Das Bild wird kleiner gerechnet, die Optik bleibt dieselbe. Wer ein großes Bild will, plant mit 0,25.
So wird geplant: Das Datenblatt nennt 0,3 bis 0,7 Meter für 60 bis 120 Zoll, das Verhältnis 0,25 ergibt 33 bis 66 Zentimeter. Bei 100 Zoll sind es 55,3 Zentimeter ab Austrittsstelle. Mit 40 Zentimetern Gehäusetiefe braucht das Möbel bei 100 Zoll höchstens rund 95 Zentimeter Tiefe; weniger, je weiter hinten im Gehäuse das Licht austritt, und das sagt das Datenblatt nicht. Wer mehr als 120 Zoll will, findet hier keine Freigabe, denn der digitale Zoom verkleinert nur.
- Abstand laut Hersteller oder Angebot: Projektionsdistanz 0,3 bis 0,7 Meter für 60 bis 120 Zoll laut Datenblatt; im Werbetext „nur 30 cm von der Wand“ im selben Satz wie „bis zu 120 Zoll“
- Bildgröße: 60 bis 120 Zoll laut Herstellerseite
- Bildgeber: 3LCD mit 0,62-Zoll-Panels; 4K PRO-UHD aus 1920 mal 1080 mal 2 Bildpunkten
- Lichtquelle: Laser, Lebensdauer 20.000 Stunden in allen drei Stufen laut Datenblatt
- Betriebsgeräusch: 29 dB(A) im Standard-, 20 dB(A) im Economy-Modus
- Eingabeverzögerung: Spielemodus genannt, ohne Millisekundenwert
- Leistungsaufnahme: 193 Watt im Normalbetrieb, 103 Watt im Sparbetrieb, 0,5 Watt im Bereitschaftsbetrieb
- Aufstellung: Offset 5 zu 1, Fokus manuell, Point- und Arc-Korrektur für die Bildgeometrie
- Bedienoberfläche: Google TV mit Google Assistant, Chromecast, WLAN nach Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.2 laut Herstellerseite
Spricht dafür: Datenblattabstand passt zum Verhältnis 0,25; Helligkeit mit Normzitat ISO 21118:2020; Herstellerseite nennt 60 Monate Carry-in oder 12.000 Stunden; Leiseste Angabe im Feld: 20 dB(A) im Economy-Modus; Deutsche Gesellschaft mit Handelsregister und Anschrift.
Spricht dagegen: Werbesatz koppelt 30 cm an 120 Zoll; Verhältnisspanne bis 0,62 nur durch digitalen Zoom; Angebotsfeld Garantie sagt zwei Jahre, Titel fünf; Fünf Bewertungen, keine belastbare Rückmeldung.
Passt zu: Wohnzimmer, in denen das Gerät auf einem Lowboard direkt vor der Wand stehen soll und ein Bild zwischen 60 und 120 Zoll reicht. Dazu Haushalte, die eine deutsche Anschrift für Garantiefälle wollen und eine Herstellergarantie, die über die übliche Frist hinausgeht.
Passt nicht zu: Wer mehr als 120 Zoll will, findet keine Freigabe. Wer an der Konsole spielt und eine Eingabeverzögerung in Millisekunden vergleichen will, findet beim Epson nur den Hinweis auf einen Spielemodus.
Offen geblieben: Kein Millisekundenwert für den Spielemodus, kein Herkunftsland, keine Servicezeiten. Ob die 30 Zentimeter im Werbetext ab Gehäuse oder ab Austrittsstelle gemessen sind, sagt die Seite nicht.
Woher die Zahlen stammen: Verhältnis, Projektionsdistanz, Helligkeit, Panelgröße, Leistung, Geräusch, Offset und Garantie stammen von der Epson-Produktseite zur Teilenummer V11HB82140, Anschrift und Register aus dem Epson-Impressum. Sterne, Bewertungszahl, Datenfelder und die Garantieangabe im Titel sind am 03.10.2026 auf der Angebotsseite abgelesen.
Hersteller, Kundendienst und Garantie
- Firma
- Epson Deutschland GmbH, Tochtergesellschaft der Seiko Epson Corporation laut Impressum; Geschäftsführer sind Michael Rabbe, Takanori Inaho und Daiji Ohnuma. Das Angebot nennt im Feld Hersteller Epson und die Herstellerteilenummer V11HB82140
- Sitz
- Schiessstraße 49, 40549 Düsseldorf, Amtsgericht Düsseldorf HRB 102046, laut Impressum unter epson.de/de_DE/legal/designation
- Unternehmensgeschichte
- Laut Unternehmensseite begann Epson 1942 am Ufer des Suwa-Sees in Japan als Hersteller von Uhrenteilen. Ein Gründungsjahr der deutschen Gesellschaft nennt das Impressum nicht
- Kundendienst
- Zentrale 0211 54229-0 und die Adresse kontakt_de@epson.de laut Impressum. Eine eigene Rufnummer für Projektoren stand am Prüftag nicht im ausgelieferten Text der Kontaktseite
- Servicezeiten
- Kein Zeitfenster auf Impressum und Kontaktseite, Stand 03.10.2026. Gesucht wurde auf beiden Seiten nach Wochentagen und Uhrzeiten
- Garantie
- Die Herstellerseite nennt 60 Monate Carry-in oder 12.000 Stunden, der Angebotstitel fünf Jahre Garantie. Das Datenfeld Garantie im selben Angebot trägt dagegen zwei Jahre Herstellergarantie; maßgeblich sind die Bedingungen des Herstellers
- Normen und Kennzeichnung
- Weißhelligkeit 3.600 Lumen in accordance with ISO 21118:2020 laut Herstellerseite, dazu die Farbhelligkeit nach IDMS 15.4. Das Angebot nennt fünf Jahre Verfügbarkeit für EU-Ersatzteile
- Herkunft
- Kein Herkunftsland im Angebot und keines auf der Produktseite. Gesucht wurde in den Produktdetails und im Datenblatt
- Gewicht und Maße
- 7,4 Kilogramm bei 467 mal 400 mal 153 Millimetern (Breite, Tiefe, Höhe) laut Herstellerseite; das Angebot nennt 40 mal 46,7 mal 15,3 Zentimeter
- Markteinführung
- Kein Datum auf Produktseite und Angebot. Die weiße Ausführung EH-LS670W mit der Teilenummer V11HB82040 bildet mit diesem Angebot eine Familie

XGIMI MIRA 4K Ultrakurzdistanz-Laser-TV
Ultrakurzdistanz · Verhältnis 0,175 zu 1 auf Herstellerseite und im Angebot · 4,4 Sterne aus 6 Bewertungen am 03.10.2026, Familie mit zwei Ausführungen
Das kürzeste Projektionsverhältnis im Feld, und zugleich das deutlichste Beispiel dafür, dass Verhältnis und Zentimeterangabe nicht dasselbe messen. 0,175 mal 2,21 Meter Bildbreite ergibt für 100 Zoll 38,7 Zentimeter. Die Herstellerseite nennt 19,3 Zentimeter Entfernung zur Wand. Beides stimmt nur, wenn die 19,3 Zentimeter ab einem anderen Punkt gemessen sind als das Verhältnis, und welcher das ist, sagt die Seite nicht. Für die Planung ist die kleinere Zahl die nützlichere, denn das Gerät steht tatsächlich mit dem Rücken zur Wand. Das Datenfeld der Plattform macht daraus allerdings einen maximalen Projektionsabstand von 2,76 Metern.
So wird geplant: Für 80 Zoll ergibt das Verhältnis 31 Zentimeter ab Austrittsstelle, für 120 Zoll 46,5. Nimmt man die Herstellerangabe von 19,3 Zentimetern bei 100 Zoll als Spalt zwischen Wand und Gehäuse, wie der Satz es nahelegt, braucht das Möbel bei dieser Größe mindestens 46,1 Zentimeter Tiefe, nämlich Spalt plus 26,8 Zentimeter Gehäusetiefe. Das Gehäuse ist 46,4 Zentimeter breit. Für die Ausführung MIRA Pro nennt deren Angebot einen zweiten Wert, 27,6 Zentimeter für 120 Zoll.
- Abstand laut Hersteller oder Angebot: „100-Zoll-Bild aus gerade einmal 19,3 cm Entfernung zur Wand“; Datenfeld Max. Projektionsabstand 2,76 Meter
- Bildgröße: 80 bis 120 Zoll laut Herstellerseite
- Bildgeber: DLP mit 0,39-Zoll-DMD, Standardauflösung 3840 mal 2160
- Lichtquelle: RGB-Triple-Laser, Lebensdauer keine Angabe auf der Herstellerseite
- Betriebsgeräusch: höchstens 28 dB bei einem Meter im Niedriger-Geräusch-Modus
- Eingabeverzögerung: 1 ms bei 1080p und 240 Hertz im Spielmodus mit VRR
- Leistungsaufnahme: 180 Watt Verlustleistung laut Herstellerseite
- Aufstellung: Automatische Trapezkorrektur, Fokus und Bildschirmausrichtung, Wandebenheits- und Wandfarbenanpassung
- Bedienoberfläche: Google TV, Google Cast, WLAN 6 und Bluetooth 5.2 laut Herstellerseite
Spricht dafür: Kürzestes Verhältnis im Feld: 0,175 zu 1; Helligkeitsangabe mit Bezug auf ISO 21118 und Messbedingung; Geringste Eingabeverzögerung im Feld, 1 ms bei 1080p und 240 Hertz; Leichtestes Ultrakurzdistanzgerät im Feld mit 4,8 Kilogramm; Wandebenheits- und Wandfarbenanpassung eingebaut.
Spricht dagegen: Abstandsangabe und Verhältnis messen von verschiedenen Punkten aus; Datenfeld nennt 2,76 Meter Projektionsabstand; Keine Gesellschaft und keine Anschrift in der EU; Keine Lebensdauer der Lichtquelle genannt.
Passt zu: Räume, in denen zwischen Wand und Möbelvorderkante kaum Platz bleibt, und Haushalte mit Konsole, denn die genannte Eingabeverzögerung ist die kürzeste im Feld. Wer das Gerät gelegentlich wegräumt, profitiert vom geringsten Gewicht der drei Ultrakurzdistanzgeräte.
Passt nicht zu: Wer bei einer Reklamation eine Anschrift in Deutschland braucht oder telefonisch Hilfe sucht; der Hersteller nennt nur eine E-Mail-Adresse. Wer mehr als 120 Zoll will, ebenfalls nicht.
Offen geblieben: Bezugspunkt der 19,3 Zentimeter, Lebensdauer der Lichtquelle, Laserklasse, Garantiebedingungen in deutscher Sprache.
Woher die Zahlen stammen: Verhältnis, die 19,3 Zentimeter, Helligkeit mit Fußnote, Chipgröße, Eingabeverzögerung, Geräusch mit Messbedingung, Leistung und Maße stammen von der deutschen XGIMI-Produktseite, die Gesellschaft aus den Nutzungsbedingungen derselben Domain. Datenfelder, Sterne und Bewertungszahl sind am 03.10.2026 auf der Angebotsseite abgelesen.
Hersteller, Kundendienst und Garantie
- Firma
- Xgimi Technology Co., Ltd. Die deutschsprachige Seite nennt die Gesellschaft unter Kontaktinformationen in ihren Nutzungsbedingungen; eine deutsche oder europäische Gesellschaft steht dort nicht. Das Angebot nennt im Feld Hersteller XGIMI
- Sitz
- Gebäude 4 A, Tianfu Software Park, Gaoxin District, Chengdu, Provinz Sichuan, China, laut Abschnitt 19 der Nutzungsbedingungen auf de.xgimi.com. Die Adressen pages/about-us und pages/warranty-policy antworteten am Prüftag mit 404
- Unternehmensgeschichte
- Kein Gründungsjahr auf den am Prüftag erreichbaren deutschsprachigen Seiten. Gesucht wurde auf Produktseite, Nutzungsbedingungen und unter pages/about-us
- Kundendienst
- E-Mail an service-de@xgimi.com laut Fußzeile und Nutzungsbedingungen; die Supportadresse der Seite leitet in ein Hilfecenter weiter. Eine Rufnummer für Verbraucher steht auf keiner der geprüften Seiten
- Servicezeiten
- Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit laut Fußzeile von de.xgimi.com
- Garantie
- Das Datenfeld Garantie trägt zwei Jahre Herstellergarantie, zum Lieferumfang gehört laut Angebot eine Garantiekarte. Eigene Garantiebedingungen fanden sich auf der deutschen Seite nicht
- Normen und Kennzeichnung
- Helligkeit laut Fußnote 9 der Herstellerseite nach ISO 21118 gemessen, als Durchschnittswert der Serienproduktion im Performance-Modus. Eine Laserklasse oder Risikogruppe nennt die Produktseite nicht
- Herkunft
- China laut Angebotsdatenfeld Herkunftsland
- Gewicht und Maße
- 4,8 Kilogramm bei 122 mal 464 mal 268 Millimetern (Höhe, Breite, Tiefe) laut Herstellerseite; das Angebot nennt ebenfalls 4,8 Kilogramm
- Markteinführung
- Kein Datum auf Produktseite und Angebot. Die Plattform führt zusätzlich ein Set mit 3D-Brillen und die Ausführung MIRA Pro unter eigenen Kennungen

Hisense PX3-PRO 4K Laser Cinema
Ultrakurzdistanz · Verhältnis 0.22 im Produktdatenblatt, im Angebot keine Zahl · 4,5 Sterne aus 19 Bewertungen am 03.10.2026, Familie mit fünf Ausführungen
Das größte Bild im Feld, bis 150 Zoll, und das breiteste Gehäuse: 55 Zentimeter. Das Projektionsverhältnis steht nur im Produktdatenblatt, als nackte 0.22 ohne „zu 1“, und das Angebot nennt gar keine Zahl. Eine Zentimeterangabe gibt es in keinem der beiden Dokumente. Wer plant, rechnet selbst: Für 100 Zoll ergibt 0,22 einen Abstand von 48,7 Zentimetern ab Linse, für 150 Zoll 73. Das Datenblatt ist dafür an anderer Stelle ungewöhnlich offen. Es nennt eine Eingabeverzögerung im Spielmodus und die Leistungsaufnahme im Bereitschaftsbetrieb.
So wird geplant: Für 80 Zoll ergibt 0,22 einen Abstand von 39 Zentimetern ab Austrittsstelle, für 100 Zoll 48,7 und für 150 Zoll 73,1. Wie weit die Austrittsstelle von der Rückwand entfernt sitzt, sagt das Datenblatt nicht, deshalb lässt sich die Möbeltiefe nur nach oben abschätzen: Abstand plus 29,6 Zentimeter Gehäusetiefe ergibt bei 100 Zoll höchstens 78 Zentimeter. Breit muss das Möbel mindestens 55 Zentimeter sein.
- Abstand laut Hersteller oder Angebot: Keine Zentimeterangabe im Produktdatenblatt; das Angebot spricht von einem riesigen Bild auf kurzer Distanz
- Bildgröße: 80 bis 150 Zoll laut Datenblatt und Angebot
- Bildgeber: 4K Ultra HD 3840 mal 2160, Bildgeber im Datenblatt nicht beziffert
- Lichtquelle: Triple-Laser (Rot, Blau, Grün), Lebensdauer 25.000 Stunden laut Angebot, im Datenblatt keine Angabe
- Betriebsgeräusch: keine Angabe im Datenblatt
- Eingabeverzögerung: höchstens 30 ms im Spielmodus laut Datenblatt
- Leistungsaufnahme: höchstens 250 Watt eingeschaltet, 0,5 Watt im Bereitschaftsbetrieb
- Aufstellung: Digitale Trapezkorrektur laut Angebot; im Lieferumfang C-Fixierungen mit Montageanleitung
- Bedienoberfläche: VIDAA U9 mit Netflix, YouTube, Prime Video und Disney+ als genannten Apps, AirPlay 2 laut Datenblatt
Spricht dafür: Größtes Bild im Feld, bis 150 Zoll; Eingabeverzögerung im Datenblatt beziffert; Zwei HDMI-2.1-Eingänge laut Datenblatt; Deutsche Gesellschaft mit Anschrift und Registernummer.
Spricht dagegen: Verhältnis nur im Datenblatt, Abstand nirgends in Zentimetern; Schwerstes Gerät im Feld mit 9 Kilogramm; Kein Geräuschwert im Datenblatt; Höchster genannter Strombedarf unter den Lasergeräten.
Passt zu: Große Wohnzimmerwände ab rund 2 Metern freier Breite, auf denen das Bild 120 oder 150 Zoll groß werden soll, und Haushalte mit Konsole, die mit dem genannten Wert von höchstens 30 Millisekunden leben können.
Passt nicht zu: Kleine Räume, in denen 55 Zentimeter Möbelbreite und 30 Zentimeter Gehäusetiefe schon zu viel sind, und alle, die vor dem Kauf eine Zentimeterangabe des Herstellers sehen wollen.
Offen geblieben: Abstand in Zentimetern, Betriebsgeräusch, Bildgeber, Lebensdauer der Lichtquelle im Datenblatt.
Woher die Zahlen stammen: Verhältnis, Eingabeverzögerung, Leistungsaufnahme, Anschlüsse, Gewicht und Maße stammen aus dem Produktdatenblatt der deutschen Hisense-Produktseite, Anschrift und Register aus dem Impressum, die Servicewege von Kontakt- und Serviceseite. Lebensdauer, Sterne und Bewertungszahl sind am 03.10.2026 auf der Angebotsseite abgelesen.
Hersteller, Kundendienst und Garantie
- Firma
- Hisense Gorenje Germany GmbH laut Impressum von de.hisense.com, Geschäftsführer Janko Štern. Das Angebot nennt im Feld Hersteller Hisense
- Sitz
- Parkring 31-33, 85748 Garching, Amtsgericht München HRB 43826, laut Impressum
- Unternehmensgeschichte
- Kein Gründungsjahr. Gesucht wurde im Impressum, auf der Produktseite und im Produktdatenblatt; keine der drei Quellen nennt ein Jahr
- Kundendienst
- Zentrale 089 502 07 0 laut Impressum; Reparaturen laufen über ein Formular unter de.hisense.com/service, Ersatzteile über 089 2000632-63
- Servicezeiten
- Für die Ersatzteilnummer Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 13 Uhr laut Kontaktseite; für die Zentrale steht kein Zeitfenster
- Garantie
- Zwei Jahre Herstellergarantie laut Angebotsdatenfeld. Hisense bietet über eine eigene Seite eine Garantieverlängerung an; die Bedingungen der Grundgarantie stehen nicht im Produktdatenblatt
- Normen und Kennzeichnung
- Das Produktdatenblatt nennt keine Norm für die Helligkeitsangabe und keine Laserklasse. Es weist das Projektionsverhältnis 0.22, die Eingabeverzögerung und die Leistungsaufnahme aus
- Herkunft
- China laut Angebotsdatenfeld Herkunftsland
- Gewicht und Maße
- 9 Kilogramm netto, Konsole 550 mal 120 mal 296 Millimeter (Breite, Höhe, Tiefe) laut Produktdatenblatt
- Markteinführung
- Kein Datum im Produktdatenblatt und im Angebot. Die Angebotsfamilie umfasst laut Plattform fünf Ausführungen, darunter das Laser Cinema PT1

BenQ TK705STi 4K HDR Kurzdistanz-Beamer
Kurzdistanz · Verhältnis 0.8 bei festem Zoom laut Spezifikation; im Angebot „0,8 Short-Throw“ · 4,1 Sterne aus 18 Bewertungen am 03.10.2026, eigenständiges Angebot ohne Varianten
Kein Ultrakurzdistanzgerät, sondern ein klassischer Kurzdistanzbeamer mit Linse vorn: 0,8 mal die Bildbreite ergibt für 100 Zoll 1,77 Meter. Das sind zwei Drittel dessen, was ein Normaldistanzgerät mit 1,2 zu 1 braucht, aber mehr als das Dreifache der Ultrakurzdistanzgeräte im Feld. Dafür stellt der BenQ keine Ansprüche an eine Spezialleinwand und lässt sich auf einen Couchtisch stellen. Das Datenfeld der Plattform führt ihn trotzdem unter Ultrakurzer Überwurf. Die Herstellerspezifikation nennt als einzige im Feld eine Eingabeverzögerung für 4K bei 60 Hertz: 5 Millisekunden. Die vier LEDs als Lichtquelle sind auf 20.000 Stunden im Normal- und 30.000 im Eco-Betrieb ausgelegt, und das Angebot nennt sieben Jahre Verfügbarkeit für EU-Ersatzteile, die längste Angabe im Feld.
So wird geplant: Bei 0,8 braucht ein Bild mit 80 Zoll 1,42 Meter, mit 100 Zoll 1,77 und mit 120 Zoll 2,13 Meter, gemessen ab Linse. Steht der Beamer auf einem Couchtisch 1,5 Meter vor der Wand, ergibt das rund 85 Zoll. Für eine Leinwand mit 100 Zoll muss das Gerät also etwas weiter weg. Das Gehäuse ragt 25 Zentimeter hinter die Linse; auf einem Couchtisch spielt das keine Rolle, auf einem schmalen Regalbrett schon.
- Abstand laut Hersteller oder Angebot: Keine Zentimeterangabe in diesem Angebot; ein zweites Angebot desselben Modells nennt 150 Zoll aus 2,7 Metern
- Bildgröße: 40 bis 300 Zoll laut Angebotsdatenfeld
- Bildgeber: DLP, 4K UHD 3840 mal 2160
- Lichtquelle: 4LED, Lebensdauer 20.000 Stunden normal, 30.000 im Eco-Betrieb
- Betriebsgeräusch: 26 dBA typisch, 24 im Eco-Betrieb
- Eingabeverzögerung: 5 ms bei 1080p und bei 4K mit 60 Hertz
- Leistungsaufnahme: 250 Watt typisch bei 110 Volt, unter 0,5 Watt im Bereitschaftsbetrieb
- Aufstellung: Natives Offset 100 Prozent, automatische Trapezkorrektur vertikal plus minus 30 und horizontal plus minus 20 Grad
- Bedienoberfläche: Google TV auf Grundlage von Android 11, iOS-Spiegelung und Google Cast laut Spezifikation
Spricht dafür: Eingabeverzögerung 5 ms auch bei 4K mit 60 Hertz; Keine Spezialleinwand nötig, Linse vorn am Gehäuse; LED-Lebensdauer 20.000 bis 30.000 Stunden; Kostenlose Hotline 0800 627 1002; Leicht genug zum Wegräumen: 3,8 Kilogramm.
Spricht dagegen: Braucht für 100 Zoll 1,77 Meter Abstand; Datenfeld führt das Gerät fälschlich als Ultrakurzer Überwurf; Kein Normzitat zur Helligkeit; Abtastung laut Spezifikation 23 bis 60 Hertz.
Passt zu: Mittelgroße Wohnzimmer, in denen der Beamer auf dem Couchtisch oder einem Sideboard vor dem Sofa stehen kann, und Wände ohne Speziallack. Konsolenspieler finden hier als einzige im Feld eine Herstellerangabe für 4K bei 60 Hertz.
Passt nicht zu: Wer das Gerät direkt an die Wand stellen will oder einen Lowboard-Platz unter dem Bild sucht; dafür braucht es ein Ultrakurzdistanzgerät.
Offen geblieben: Normzitat der Helligkeit, Gründungsjahr, Abstandsangabe in Zentimetern in diesem Angebot.
Woher die Zahlen stammen: Verhältnis, Helligkeit, Lebensdauer, Eingabeverzögerung, Geräusch, Leistung, Offset, Anschlüsse und Maße stammen von der BenQ-Spezifikationsseite, Anschrift und Register aus dem Impressum, Rufnummer und Servicezeiten von der Seite Ruf uns an. Bildgröße, Datenfelder, Sterne und Bewertungszahl sind am 03.10.2026 auf der Angebotsseite abgelesen.
Hersteller, Kundendienst und Garantie
- Firma
- BenQ Deutschland GmbH laut Impressum unter legal-notice, Geschäftsführer Volkan Weissenberg, Cheng-Yueh Wu und Shih-Chieh Wu. Das Angebot führt in den BenQ-Markenshop
- Sitz
- Essener Straße 5, 46047 Oberhausen, Amtsgericht Duisburg HRB 22174, laut Impressum
- Unternehmensgeschichte
- Kein Gründungsjahr im Impressum und auf der Spezifikationsseite. Gesucht wurde im Impressum, auf Kontakt- und Spezifikationsseite
- Kundendienst
- Kundenbetreuung und technischer Support unter 0800 627 1002 laut Seite Ruf uns an, dazu ein Kontaktformular und ein Reparaturantrag
- Servicezeiten
- Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr laut Kontaktseite
- Garantie
- Das Angebotsdatenfeld trägt den englischen Wert 2 year manufacturer; die Spezifikation nennt eine Garantiekarte je nach Region. Die LED-Lichtquelle ist laut Hersteller auf 20.000 Stunden im Normal- und 30.000 im Eco-Betrieb ausgelegt
- Normen und Kennzeichnung
- Helligkeit in ANSI-Lumen ohne Normzitat. Das Angebot nennt sieben Jahre Verfügbarkeit für EU-Ersatzteile, die längste Angabe im Feld
- Herkunft
- China laut Angebotsdatenfeld Herkunftsland
- Gewicht und Maße
- 3,8 Kilogramm bei 229,2 mal 168,2 mal 249,7 Millimetern (Breite, Höhe, Tiefe) laut Spezifikation
- Markteinführung
- Kein Datum. Unter derselben Modellbezeichnung führt die Plattform ein zweites Angebot mit eigener Kennung und eigenen Bewertungen

Acer H6518STi Kurzdistanz-DLP-Beamer
Kurzdistanz · Verhältnis 0.5 mit dem Beispiel „91 Zoll@1 m“ unter dem Feldnamen Verhältnis Bildbreite/Projektionsabstand · 4,3 Sterne aus 61 Bewertungen am 03.10.2026, Familie mit drei Ausführungen
Das einzige Gerät im Feld mit Lampe und mit Full HD statt 4K, und zugleich das mit den meisten Bewertungen. Seine Abstandsangaben sind in sich stimmig: 0,5 mal die Bildbreite ergibt für 80 Zoll 89 Zentimeter, und die Herstellerseite schreibt 90. Merkwürdig ist nur die Beschriftung. Acer nennt das Feld Verhältnis Bildbreite/Projektionsabstand, setzt aber den Wert 0,5 ein, und der ist Abstand durch Breite, also das Umgekehrte. Wer die Beschriftung beim Wort nimmt, rechnet mit dem Kehrwert 2 und landet bei falschen Abständen. Die Garantieangabe im Angebot ist dafür die genaueste im Feld, weil sie Gerät, Lampe und Bildchip getrennt nennt.
So wird geplant: Mit 0,5 braucht das Gerät für 80 Zoll 89 Zentimeter, für 100 Zoll 1,11 Meter und für 120 Zoll 1,33 Meter. Die Herstellerseite nennt als Beispiel 90 Zentimeter für 80 Zoll, das passt. Bei der Deckenmontage, die Acer ausdrücklich vorsieht, hängt das Gerät für 100 Zoll also gut einen Meter vor der Wand. Auf dem Tisch reicht ein Platz vor dem Sofa.
- Abstand laut Hersteller oder Angebot: Herstellerseite: 90 Zentimeter für rund 2 Meter Diagonale (80 Zoll); Angebot: Projektionsdistanz 0,50 bis 3,40 Meter
- Bildgröße: 45 bis 303 Zoll laut Herstellerseite
- Bildgeber: DLP, native Auflösung 1920 mal 1080
- Lichtquelle: Lampe mit 245 Watt, Lebensdauer keine Angabe auf der Herstellerseite; Garantie auf die Lampe ein Jahr
- Betriebsgeräusch: keine Angabe auf der Herstellerseite
- Eingabeverzögerung: keine Angabe; vertikale Synchronisation 24 bis 120 Hertz
- Leistungsaufnahme: 290 Watt Standard, 210 Watt ECO
- Aufstellung: Front-, Rück-, Decken- und Decken-hinten-Projektion; Zoomverhältnis 1x, manueller Fokus
- Bedienoberfläche: kein Betriebssystem genannt; Drahtlosprojektion über einen Dongle laut deutscher Herstellerseite
Spricht dafür: Herstellerbeispiel stimmt mit dem Verhältnis überein; Meiste Bewertungen im Feld: 61; Garantie nach Bauteilen getrennt, fünf Jahre auf den DLP-Chip; Decken- und Rückprojektion vorgesehen; Leichtestes Gerät im Feld mit 3 Kilogramm.
Spricht dagegen: Lampe mit nur einem Jahr Garantie; Full HD, kein 4K; Höchste Leistungsaufnahme im Feld: 290 Watt; Feldname der Herstellerseite vertauscht Zähler und Nenner.
Passt zu: Arbeits- und Spielzimmer mit rund einem Meter freier Tiefe vor der Wand, auch an der Decke, und Käufer, die eine Garantieangabe nach Bauteilen schätzen.
Passt nicht zu: Wer 4K braucht, eine Lichtquelle ohne Verschleißteil will oder Filme ohne zusätzlichen Zuspieler streamen möchte; ein Betriebssystem nennt Acer nicht.
Offen geblieben: Lampenlebensdauer, Lampenart, Betriebsgeräusch, Eingabeverzögerung.
Woher die Zahlen stammen: Verhältnis mit dem Beispiel 91 Zoll aus einem Meter, Lampe, Helligkeit, Bildgröße, Leistung und Maße stammen von den technischen Daten auf acer.com, das Beispiel mit 90 Zentimetern von der deutschen Produktseite, Anschrift, Register und Servicezeiten von der Acer-Kontaktseite. Garantie nach Bauteilen, Sterne und Bewertungszahl sind am 03.10.2026 auf der Angebotsseite abgelesen.
Hersteller, Kundendienst und Garantie
- Firma
- Acer Computer GmbH laut Kontaktseite, Geschäftsführer Emmanuel Fromont, Tai-Chi Shih und Robert Perenz. Das Angebot führt in den Acer-Markenshop
- Sitz
- Kornkamp 4, 22926 Ahrensburg, Amtsgericht Lübeck HRB 3190 AH, laut Kontaktseite
- Unternehmensgeschichte
- Kein Gründungsjahr auf Kontakt- und Produktseite. Gesucht wurde auf beiden Seiten
- Kundendienst
- Kundenservice 04102 7069 111 zum Ortstarif, Zentrale 04102 488 0, dazu Webformular und Live-Chat
- Servicezeiten
- Telefon Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, Chat von 10 bis 18 Uhr, an Feiertagen geschlossen
- Garantie
- Laut Angebotsdatenfeld zwei Jahre Pick-up-Service, ein Jahr auf die Lampe und fünf Jahre auf den DLP-Chip, die einzige Garantieangabe im Feld, die nach Bauteilen trennt
- Normen und Kennzeichnung
- Helligkeit 3.500 ANSI-Lumen im Standard- und 2.800 im ECO-Modus ohne Normzitat. Als Zubehör führt die Herstellerseite die Ersatzlampe MC.JS411.004
- Herkunft
- Kein Herkunftsland im Angebot und keines auf der Herstellerseite. Gesucht wurde in Produktdetails und technischen Daten
- Gewicht und Maße
- 3 Kilogramm bei 313 mal 255,25 mal 100,2 Millimetern laut Herstellerseite, im Angebot 2,95 Kilogramm
- Markteinführung
- Kein Datum. Herstellerteilenummer MR.JSF11.001 laut Angebot; die schweizerische Herstellerseite führt dasselbe Modell als MR.JSF11.003
Laser, LED und eine Lampe: was die Lichtquelle über die Jahre bedeutet
Die drei Ultrakurzdistanzgeräte arbeiten mit Laser, der BenQ mit vier LEDs, der Acer als einziges Gerät mit einer Lampe von 245 Watt. Für Laser und LED nennen die Hersteller Lebensdauern von 20.000 Stunden bei Epson, und zwar in allen drei Leistungsstufen gleich, 20.000 bis 30.000 bei BenQ und 25.000 im Angebot des Hisense; XGIMI nennt keine. Bei drei Stunden am Tag wären 20.000 Stunden gut 18 Jahre. ISO/IEC 21118 verlangt unter Nummer 6 die Art der Lichtquelle als Pflichtangabe und bei Lampen zusätzlich Typ, Leistung und Anzahl; die Lebensdauer unter Nummer 7 ist freiwillig und meint die Zeit, nach der die Lichtleistung auf die Hälfte gefallen ist. Acer nennt Lampe und 245 Watt, aber keinen Lampentyp und keine Lebensdauer. Die Lampe des Acer ist zudem ein Verschleißteil: Acer gibt auf sie laut Angebot nur ein Jahr Garantie, und die Herstellerseite führt die Ersatzlampe als Zubehör.
Ob die Lampe des Acer Quecksilber enthält, sagt die Herstellerseite nicht. Für Lampengeräte insgesamt gilt aber, dass die Ausnahme, unter der quecksilberhaltige Projektorlampen in der EU noch erlaubt sind, befristet ist. Wer ein Lampengerät für viele Jahre plant, sollte den Stand dazu kennen; er steht auf der Seite zum Quecksilber im Beamer und der EU-Frist, die technischen Unterschiede der drei Lichtquellen auf der Seite zu Lampe, LED und Laser.
Was der Betrieb im Jahr kostet
Gerechnet wird mit der Leistungsaufnahme aus den Herstellerunterlagen, mit drei Stunden Betrieb am Tag und dem Haushaltsstrompreis, den der BDEW für 2026 mit 37,0 Cent je Kilowattstunde angibt. Die drei Stunden sind eine Annahme und im Rechner änderbar. Die Leistungswerte sind nicht ganz vergleichbar: Epson nennt den Normalbetrieb, XGIMI eine Verlustleistung, Hisense den Höchstwert, BenQ einen typischen Wert bei 110 Volt und Acer den Standardmodus. Für eine Größenordnung reichen sie.
Stromkosten im Jahr nach Herstellerangabe zur Leistungsaufnahme
Ausgangswert ist der Epson EH-LS670B mit 193 Watt im Normalbetrieb. Die Tabelle rechnet die anderen vier Geräte mit ihren eigenen Herstellerwerten.
Strom
193 Watt laut Epson-Datenblatt mal 3 Stunden am Tag an 365 Tagen (Annahme, im Feld änderbar); Preis: Durchschnitt für Haushalte 2026 laut BDEW.
- Strom: 211,3 kWh im Jahr mal 0,37 = 78,18 Euro im Jahr
Laufende Kosten: 78,18 Euro im Jahr
Über ein Jahr: 78,18 Euro
| Profil | Strom | Im Jahr | Über 10 Jahre |
|---|---|---|---|
| Epson EH-LS670B193 Watt laut Hersteller | 211,3 kWh im Jahr78,18 Euro | 78,18 Euro | 781,81 Euro |
| XGIMI MIRA180 Watt laut Hersteller | 197,1 kWh im Jahr72,91 Euro | 72,91 Euro | 729,15 Euro |
| Hisense PX3-PRO250 Watt laut Hersteller | 273,7 kWh im Jahr101,27 Euro | 101,27 Euro | 1.012,71 Euro |
| BenQ TK705STi250 Watt laut Hersteller | 273,7 kWh im Jahr101,27 Euro | 101,27 Euro | 1.012,71 Euro |
| Acer H6518STi290 Watt laut Hersteller | 317,5 kWh im Jahr117,47 Euro | 117,47 Euro | 1.174,74 Euro |
Leistungsaufnahme aus den Herstellerunterlagen, abgerufen am 03.10.2026. Strompreis: BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026, 37,0 ct/kWh. Die Nutzungsdauer ist eine Annahme.
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Die Spanne liegt bei drei Stunden am Tag zwischen rund 73 Euro beim XGIMI und rund 117 Euro beim Acer im Jahr. Beim Acer kommt die Ersatzlampe als Verschleißteil hinzu; ihren Preis nennt diese Seite nicht. Im Sparbetrieb sinkt der Bedarf beim Epson auf 103 Watt und beim Acer auf 210 Watt, auf Kosten der Helligkeit; bei drei Stunden am Tag sind das rund 42 Euro beim Epson und rund 85 Euro beim Acer im Jahr. Im Bereitschaftsbetrieb nennen Epson, Hisense und BenQ 0,5 Watt oder weniger, das sind übers Jahr weniger als fünf Kilowattstunden. Über zehn Jahre liegen die Stromkosten bei gleichbleibendem Preis zwischen rund 730 Euro beim XGIMI und rund 1.175 Euro beim Acer; die Lebensdauer der Lichtquelle reicht bei Epson, Hisense und BenQ laut Herstellerangabe für diesen Zeitraum, beim Acer nicht ohne Ersatzlampe.
Wie laut die Geräte sind, und warum der Standort mitzählt
Drei der fünf Hersteller nennen ein Betriebsgeräusch, und alle drei auf unterschiedliche Weise. Epson gibt 29 dB(A) im Standard- und 20 dB(A) im Economy-Modus an. BenQ nennt 26 dBA typisch und 24 im Eco-Betrieb. XGIMI nennt höchstens 28 dB bei einem Meter Abstand, gemessen bei 25 Grad im Niedriger-Geräusch-Modus, und schreibt dazu, die Ergebnisse stammten aus den eigenen Laboren. Hisense und Acer nennen keinen Wert.
Vergleichen lassen sich die drei Zahlen nur grob, weil nur XGIMI Abstand und Modus nennt. Die Stiftung Warentest misst für ihren Beamer-Test im Normal- und im Sparbetrieb jeweils in einem halben Meter Abstand von allen vier Gehäuseseiten; Herstellerangaben folgen keiner gemeinsamen Vorschrift.
Wichtiger als ein paar Dezibel ist bei dieser Warengruppe der Standort. Ein Ultrakurzdistanzgerät steht an der Wand, also drei Meter oder mehr vom Sofa entfernt. Ein Kurzdistanzgerät auf dem Couchtisch steht dagegen oft weniger als einen Meter vom Ohr entfernt. Wer leise Filmszenen schätzt, nutzt beim Kurzdistanzgerät den Eco-Betrieb oder stellt es auf ein Sideboard neben dem Sofa, auf Kosten von Helligkeit oder Bildgröße.
Ton, Anschlüsse und Konsole
Ein Kurzdistanzgerät steht dort, wo sonst der Fernseher steht, und übernimmt dessen Aufgaben. Epson verbaut nach eigener Angabe 20 Watt in 2.1 Kanälen mit Sound by Bose, XGIMI 36 Watt von Harman Kardon, Hisense 2 mal 15 plus 2 mal 10 Watt mit Dolby Atmos laut Datenblatt, BenQ zwei Lautsprecher mit 8 Watt. Epson und BenQ führen einen HDMI-Anschluss mit eARC, Hisense zwei Eingänge nach HDMI 2.1 und einen dritten mit ARC. Bei den Fassungen nennen die Datenblätter zwei HDMI-Eingänge mit HDCP 2.3 beim Epson, zwei nach HDMI 2.1 mit HDCP 2.2 beim BenQ und beim XGIMI zwei Eingänge plus einen mit eARC. Wer eine Soundbar anschließen will, findet die Unterschiede zwischen ARC und eARC auf der Seite zu Beamer-Anschlüssen und HDCP.
Bei der Bedienoberfläche gehen die Wege auseinander. Epson, XGIMI und BenQ setzen auf Google TV, Hisense auf das eigene VIDAA mit Netflix, YouTube, Prime Video und Disney+ als genannten Apps sowie AirPlay 2. Acer nennt kein Betriebssystem, sondern Drahtlosprojektion über einen Dongle; wer dort streamen will, braucht einen Zuspieler. Für Konsolen zählt die Eingabeverzögerung. XGIMI nennt 1 Millisekunde bei 1080p und 240 Hertz im Spielmodus mit VRR, BenQ 5 Millisekunden bei 1080p und bei 4K mit 60 Hertz, Hisense höchstens 30 Millisekunden im Spielmodus. Epson nennt einen Spielemodus ohne Wert, Acer keinen. Die Zahlen sind nur bedingt vergleichbar, weil sie für verschiedene Auflösungen und Bildraten gelten; ein Millisekundenwert ohne Auflösung sagt über 4K nichts.
Wer ohnehin eine Klangverstärkung plant, kann beim Gerät sparen und den Ton auslagern. Welche Soundbar in ein kleines Wohnzimmer passt, steht im Vergleich der Soundbars für kleine Wohnzimmer.
Für wen sich kein Kurzdistanzbeamer lohnt
Wer einen hellen Raum ohne Abdunkelung hat und ein Bild bis 75 Zoll will. In dieser Größe liegt der Fernseher vorn, weil er selbst leuchtet und Umgebungslicht weniger stört. Ein Ultrakurzdistanzgerät spielt seinen Vorteil erst bei Bildgrößen aus, für die es keinen Fernseher gibt oder einer nicht mehr durch die Tür passt. Die Abwägung mit Rechnung steht auf der Seite Beamer oder Fernseher, eine Auswahl großer Geräte im Vergleich zu Fernsehern mit 75 Zoll.
Wer an der Decke montieren oder hinter dem Sofa aufstellen kann. Dann fehlt der Grund für eine Kurzdistanzoptik, und ein Normaldistanzgerät stellt laut Stiftung Warentest die geringsten Ansprüche an die Fläche: Schon eine weiße, plane Wand könne brauchbare Ergebnisse liefern. Geräte dieser Art führt die Seite zu kleinen Beamern mit Normalwurf.
Wer im Garten projizieren will. Ein Ultrakurzdistanzgerät braucht eine ebene Fläche und eine ebene Aufstellung, beides gibt es draußen selten, und Wind bewegt eine Leinwand. Für den Garten gelten eigene Fragen nach Helligkeit, Schutzart und Strom, beantwortet auf der Seite zu Beamern für draußen.
Wer das Gerät oft umstellt oder mitnimmt. Ein Ultrakurzdistanzgerät wiegt hier 4,8 bis 9 Kilogramm und muss nach jedem Umstellen auf den Millimeter neu ausgerichtet werden, weil sich bei kurzem Abstand jede Verschiebung stark auf das Bild auswirkt. Für wechselnde Orte gibt es Geräte, die genau dafür gebaut sind, verglichen auf der Seite zu Beamern mit Akku.
Wer eine Raufaserwand behalten will. Ein Ultrakurzdistanzgerät zeigt jede Struktur. Wer weder streichen noch eine Leinwand anbringen möchte, ist mit einem Kurzdistanzgerät wie dem BenQ besser bedient, das die Fläche fast senkrecht trifft.
Die günstigere Lösung: Normalwurf aus dem Regal oder von der Decke
Wer die Strecke hat, braucht die Kurzdistanzoptik nicht. Ein Gerät mit 1,2 zu 1 erzeugt 100 Zoll aus 2,66 Metern, 80 Zoll aus 2,13 Metern. Steht hinter dem Sofa ein Regal oder lässt sich das Gerät an die Decke hängen, reicht diese Bauart, und sie kommt ohne Spezialleinwand aus. Die Bedingung ist einfach zu prüfen: Maßband von der Wand bis zum möglichen Standort, Ergebnis durch 0,87 mal die gewünschte Diagonale in Metern teilen. Liegt das Ergebnis bei 1,2 oder darüber, passt ein Normalwurf. Beispiel: Ein Regal 2,8 Meter vor der Wand und der Wunsch nach 100 Zoll ergeben 2,8 geteilt durch 2,21, also 1,27. Das reicht.
Die zweite günstigere Lösung liegt innerhalb dieses Felds. Ein Kurzdistanzgerät mit Linse vorn braucht für 100 Zoll 1,1 bis 1,8 Meter, dafür aber keine ALR-Leinwand. Wer die Wahl hat zwischen einem Ultrakurzdistanzgerät mit Leinwand und einem Kurzdistanzgerät auf dem Couchtisch, rechnet die Leinwand mit ein. Ob sich ein Kurzdistanzgerät auch für den Heimkinoraum mit Deckenmontage eignet, hängt am Offset: Der Acer sieht Deckenmontage ausdrücklich vor.
Wie man einen Raum für Projektion und Ton einrichtet, wo Gerät, Leinwand und Lautsprecher hingehören, behandelt die Seite Heimkino einrichten.
Aufstellen: Höhe, Versatz und Korrektur
Ein Beamer projiziert selten genau geradeaus. Das Bild liegt gegenüber der Linsenachse versetzt, meist nach oben, und dieses Maß heißt Offset. Epson nennt für den EH-LS670B ein Offset von 5 zu 1, BenQ für den TK705STi ein natives Offset von 100 Prozent; die beiden Hersteller schreiben dieselbe Größe also in zwei verschiedenen Formen. Die Norm führt die Bildlage bei fest eingebautem Versatz unter Nummer 5.3 als freiwillige Angabe in Prozent. Wie hoch die Bildunterkante über dem Möbel liegt, zeigt im Zweifel die Abstandstabelle in der Bedienungsanleitung.
Steht das Gerät schief, korrigieren alle fünf digital: XGIMI und BenQ automatisch, Epson mit Punkt- und Bogenkorrektur, Hisense mit digitaler Trapezkorrektur. Digitale Korrektur rechnet das Bild um und nutzt dafür nicht mehr alle Bildpunkte. Die beste Korrektur ist deshalb die, die man nicht braucht. Beim Ultrakurzdistanzgerät heißt das: Möbel genau parallel zur Wand, Fläche vorher mit der Wasserwaage prüfen, Füße ausgleichen.
Die Tiefe des Möbels gehört in die Planung. Der Epson braucht 40 Zentimeter Gehäusetiefe, der Hisense 29,6, der XGIMI 26,8. Zum Abstand ab Austrittsöffnung aus der Tabelle oben kommt also bei Ultrakurzdistanzgeräten ein Teil der Gehäusetiefe hinzu, je nachdem, wo die Öffnung sitzt. Ein Lowboard für ein Ultrakurzdistanzgerät sollte deshalb mindestens so tief sein wie die Summe aus Wandabstand und Gehäusetiefe.
Woran Sie nach zwei Wochen merken, dass es nicht passt
Die meisten Fehlkäufe bei dieser Bauart zeigen sich nicht am ersten Abend, sondern im Alltag, wenn das Licht wechselt und das Gerät einmal verrückt wurde. Die Tabelle nennt beobachtbare Anzeichen, ihre wahrscheinliche Ursache und was zuerst zu prüfen ist. Innerhalb der Widerrufsfrist beim Onlinekauf lässt sich ein Gerät, das nicht zum Raum passt, noch zurückgeben.
| Was Sie sehen | Wahrscheinliche Ursache | Was zuerst zu prüfen ist |
|---|---|---|
| Wellige Linien oder Schatten im Bild, besonders oben | unebene Wand oder Tapetenstruktur bei streifendem Licht | Wand mit Lineal und Streiflicht prüfen; glatte oder beschichtete Fläche |
| Bild tagsüber flau, abends gut | Umgebungslicht auf einer Fläche ohne Lichtlenkung | ALR-Leinwand oder Abdunkelung; bei Bildern bis 75 Zoll den Fernseher erwägen |
| Bild nach dem Staubwischen schief oder unscharf | Gerät um Millimeter verschoben, bei kurzer Distanz wirkt jeder Millimeter | Möbel markieren, Füße feststellen, automatische Korrektur einmal neu laufen lassen |
| Bildränder zu groß oder zu klein für die Leinwand | Abstand nach Zentimeterangabe statt nach Verhältnis geplant | Abstand ab Linse mit dem Verhältnis nachrechnen |
| Lüfter am Sofa deutlich hörbar | Kurzdistanzgerät steht nah am Sitzplatz | Eco-Betrieb wählen oder Standort seitlich versetzen; Geräuschangabe des Herstellers mit Modus lesen |
| Spiele fühlen sich träge an | Spielmodus aus oder Auflösung mit höherer Verzögerung | Spielmodus einschalten, Wert des Herstellers für die genutzte Auflösung nachsehen |
Zwei Anzeichen lassen sich vor dem Kauf ausschließen: die Wandstruktur und der Abstand. Beide prüft die Liste im nächsten Abschnitt. Wer ein Gerät zurückgeben will, sollte vorher den tatsächlichen Abstand zwischen Wand und Austrittsstelle messen und notieren; er zeigt, ob das Gerät oder nur die Planung nicht gepasst hat, und hilft bei der Wahl des nächsten Geräts.
Prüfliste vor dem Kauf
- Gewünschte Diagonale festlegen und die Bildbreite ausrechnen: Diagonale in Zoll mal 2,214 ergibt die Breite in Zentimetern.
- Projektionsverhältnis auf der Herstellerseite suchen, nicht im Datenfeld der Plattform.
- Verhältnis mal Bildbreite rechnen; das ist der Abstand ab Linse nach ISO/IEC 21118.
- Prüfen, ob der Hersteller zusätzlich Zentimeter nennt, und ob die Zahl zum Verhältnis passt. Wenn nicht: beim Hersteller den Bezugspunkt erfragen.
- Möbeltiefe messen: Wandabstand plus Gehäusetiefe müssen auf das Lowboard passen.
- Höhe planen: Offset im Datenblatt suchen und die Bildunterkante über dem Möbel ausrechnen.
- Wand bei Streiflicht prüfen. Raufaser, Tapetennähte und Beulen sprechen gegen ein Ultrakurzdistanzgerät ohne Leinwand.
- Lichtverhältnisse am Tag prüfen; bei hellen Räumen eine ALR-Fläche einplanen.
- Helligkeitsangabe mit Bezug lesen: Lumen nach ISO 21118, ISO-Lumen oder ANSI-Lumen.
- Anschlüsse für Soundbar und Konsole abgleichen, eARC und Eingabeverzögerung für die genutzte Auflösung.
- Lichtquelle klären: Laser und LED ohne Wechsel, Lampe als Verschleißteil.
- Garantie in den Herstellerbedingungen lesen, nicht nur im Datenfeld.
- Standort des Geräts relativ zum Sofa planen: Ein Kurzdistanzgerät auf dem Couchtisch steht nah am Ohr, ein Ultrakurzdistanzgerät an der Wand.
- Bedienoberfläche prüfen: Google TV, VIDAA oder keine; ohne Betriebssystem braucht es einen Zuspieler.
Was diese Einschätzung ändern würde
Die Empfehlung für den Epson beruht auf zwei Dingen: Seine Abstandsangabe passt zum eigenen Verhältnis, und seine Helligkeit nennt die Norm. Drei Veröffentlichungen würden das Bild verschieben. Nennt XGIMI den Bezugspunkt der 19,3 Zentimeter, ist der MIRA mit dem kürzesten Verhältnis, der geringsten Eingabeverzögerung und dem leichtesten Gehäuse der Ultrakurzdistanzgeräte im Feld der stärkere Kandidat, zumal mit einer Anschrift in der EU. Veröffentlicht Hisense einen Abstand in Zentimetern und einen Geräuschwert, schließt der PX3-PRO als Gerät für die größten Wände auf.
Umgekehrt würde eine wachsende Zahl von Käuferrückmeldungen beim Epson die Empfehlung erst tragfähig machen; fünf Bewertungen sind keine. Sollte sich dort ein Muster aus Bildfehlern oder Ausfällen zeigen, verliert das gute Datenblatt sein Gewicht, denn Zahlen auf Papier ersetzen keine Erfahrung im Betrieb. Und eine Normänderung, die das Projektionsverhältnis zur Pflichtangabe macht oder den Bezugspunkt für Ultrakurzdistanzgeräte festlegt, würde das Feld vergleichbar machen, das diese Seite heute nur nachrechnen kann.
Für die Kurzdistanzgeräte würde eine Geräuschangabe beim Acer und ein Millisekundenwert für 4K beim Epson die Lücken schließen, die dieses Feld heute hat. Bis dahin gilt die Regel dieser Seite: Das Verhältnis kommt vom Hersteller, die Zentimeter rechnet man selbst. Die Angaben sind Stand 03.10.2026; Angebote, Bewertungen und Datenfelder ändern sich, die Herstellerunterlagen seltener.
Quellen und Belegstellen
- ISO/IEC 21118:2020, Vorschau-Auszug — Begriff 3.6 Projektionsabstand, Tabelle 1 Nummer 8, 9, 11 und 5.3.
- Stiftung Warentest: Projektionsarten, Normal-, Kurz- oder Ultrakurzdistanz, Datum 28.05.2026.
- Epson EH-LS670B, Produktseite mit technischen Daten.
- XGIMI MIRA, Produktseite mit technischen Daten und Fußnoten.
- Hisense PX3-PRO, Produktdatenblatt der Produktseite auf de.hisense.com, Artikel-Nr. 20014484.
- BenQ TK705STi, Spezifikationen und Acer H6518STi, Technische Daten.
- BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026, Durchschnitt für Haushalte 37,0 ct/kWh.

