Auf einen Blick: Hundefutter wird mit Wörtern verkauft, die kein Gesetz kennt, und es fehlt fast durchgehend die eine Zahl, mit der sich rechnen ließe. Diese Seite ist der Einstieg in den Bereich. Sie sortiert zuerst die fünf Futtermittelarten, die die Verordnung (EG) Nr. 767/2009 rechtlich unterscheidet, sagt offen, warum hier keine Diätfuttermittel stehen, trägt dann die Auszählung aus fünfunddreißig einzeln geprüften Angeboten zusammen, erklärt dreizehn Begriffe von der Packung, bündelt die belegten Kernbefunde und sortiert sechs Prüfschritte in begründeter Reihenfolge. Am Ende steht ein Wegweiser zu den neun ausführlichen Artikeln dieses Bereichs. Hier wird nichts empfohlen und nichts verkauft; diese Seite enthält keine Kauflinks.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Zahl zum Rechnen fehlt fast immer. Über alle sieben Vergleiche dieses Bereichs hinweg steht die Energiedichte in 6 von 35 einzeln geprüften Angeboten. Ohne sie lässt sich ein Energiebedarf nicht in Gramm umrechnen, und ohne sie greift auch keine Snackgrenze.
- Die Futtermittelart ist die wichtigste Zeile. Alleinfuttermittel heißt, das Futter reicht für eine tägliche Ration. Ergänzungsfuttermittel heißt ausdrücklich das Gegenteil. Beides sind Legaldefinitionen aus Artikel 3 Absatz 2 und keine Marketingworte.
- Kauartikel sind meist Einzelfuttermittel. Ein Erzeugnis aus einer einzigen Zutat ist nach Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe g ein Einzelfuttermittel und kein Ergänzungsfuttermittel. Die Stiftung Warentest hat die 20 Produkte ihres Kauartikel-Tests genau so beschrieben.
- Auslobung und Deklaration widersprechen sich regelmäßig. 4 von 5 hypoallergen ausgelobten Futtern werben mit einer einzigen Proteinquelle, und 0 von 5 halten die Aussage in der eigenen Zutatenliste durch. 2 von 5 Seniorenfuttern werben mit phosphorarm, und 0 von 5 nennen dazu eine Zahl.
- Senior ist keine Nährstoffstufe. In den FEDIAF-Leitlinien 2025 kommt das Wort auf 98 Seiten genau einmal vor, nämlich als Energiewert von 95 Kilokalorien je Einheit metabolischem Körpergewicht für Hunde über sieben Jahre. Die Erhaltungsspalte für diesen niedrigeren Energiebedarf verlangt mehr Protein, nämlich 21,00 statt 18,00 Gramm je 100 Gramm Trockenmasse.
- Getreidefrei sagt nur, was fehlt. 4 von 5 getreidefreien Rezepturen enthalten Erbse, Bohne oder Kichererbse, und 0 von 5 beziffern den Anteil. Die Diskussion um die ernährungsbedingte Herzmuskelerkrankung dreht sich um hülsenfruchtreiche Rationen, nicht um die Getreidefreiheit an sich.
- Bei Kauartikeln ist Hygiene ein Haushaltsthema. Die Stiftung Warentest fand am 28. Januar 2026 in 4 von 20 naturbelassenen Hundesnacks Salmonellen, 12 von 20 fielen in mindestens einer Laborprüfung durch, und nur zwei sind nach ihrer Bewertung für Hunde aller Größen empfehlenswert.
- Was das Wort nicht leistet, leistet die Zutatenliste. Hypoallergen, sensitiv und premium kommen im Verordnungstext kein einziges Mal vor. Prüfbar sind sie nur an der Deklaration desselben Angebots, und dieser Abgleich dauert eine Minute.
Fünf Futtermittelarten, die das Gesetz unterscheidet
Der häufigste Fehler beim Hundefutterkauf ist kein Qualitätsurteil, sondern eine Verwechslung von Begriffen. Alleinfutter, Ergänzungsfutter und Einzelfuttermittel klingen wie Werbeworte, sind aber Legaldefinitionen aus Artikel 3 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 767/2009 und beschreiben, wofür ein Erzeugnis überhaupt gebaut ist. Der Unterschied entscheidet darüber, ob ein Napf voll davon einen Hund versorgt oder nicht. Die mittlere Spalte gibt die Definition in der Sache wieder, die rechte sagt, wo der Begriff im Regal auftaucht.
| Art | Was die Verordnung darunter versteht | Fundstelle | Was das im Regal heißt |
|---|---|---|---|
| Einzelfuttermittel | Erzeugnisse pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, die vorrangig zur Deckung des Ernährungsbedarfs von Tieren dienen, im natürlichen Zustand, frisch oder haltbar gemacht, samt den Erzeugnissen ihrer industriellen Verarbeitung. | Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe g | Die Warenart, unter die getrocknete Kauartikel fallen: Ein Rinderohr, ein Pansen oder ein Hühnerherz besteht aus einer einzigen Zutat und ist damit kein Mischfuttermittel. Genau so hat die Stiftung Warentest die 20 Produkte ihres Kauartikel-Tests beschrieben. Die verbreitete Einordnung als Ergänzungsfuttermittel trifft auf solche Erzeugnisse nicht zu. |
| Mischfuttermittel | Eine Mischung aus mindestens zwei Einzelfuttermitteln, mit Futtermittelzusatzstoffen oder ohne, die zur oralen Fütterung in Form eines Alleinfuttermittels oder Ergänzungsfuttermittels bestimmt ist. | Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe h | Der Oberbegriff, unter den jedes Trocken- und Nassfutter fällt. Auf der Packung eines Hundefutters darf dieses Wort allerdings nicht als Futtermittelart stehen: Der Ersatz des Begriffs durch Mischfuttermittel ist nach Artikel 15 Buchstabe a ausdrücklich auf andere Heimtiere als Katzen und Hunde beschränkt. |
| Alleinfuttermittel | Mischfuttermittel, das wegen seiner Zusammensetzung für eine tägliche Ration ausreicht. | Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe i | Die wichtigste Zeile im ganzen Angebot, und die am häufigsten fehlende. Sie sagt zu, dass das Futter allein den Bedarf deckt. In den sieben Vergleichen dieses Bereichs steht sie sehr unterschiedlich oft: bei getreidefreiem Futter in 5 von 5 Angeboten, bei Trockenfutter, Nassfutter und Welpenfutter in je 4 von 5, bei Seniorenfutter in 2 von 5 und bei hypoallergen ausgelobtem Futter in 1 von 5. |
| Ergänzungsfuttermittel | Mischfuttermittel, das einen hohen Gehalt an bestimmten Stoffen aufweist, aber aufgrund seiner Zusammensetzung nur mit anderen Futtermitteln zusammen für die tägliche Ration ausreicht. | Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe j | Kein Mangel, sondern ein Konstruktionsprinzip: Das Erzeugnis ist von vornherein nicht auf Bedarfsdeckung ausgelegt. Wer ein solches Produkt allein füttert, unterversorgt sein Tier, ohne dass der Anbieter etwas falsch gemacht hätte. Ein Mineralfuttermittel ist ein Ergänzungsfuttermittel mit mindestens 40 Prozent Rohasche. |
| Futtermittel für besondere Ernährungszwecke, kurz Diätfuttermittel | Futtermittel, das aufgrund seiner besonderen Zusammensetzung oder des Herstellungsverfahrens, die es eindeutig von gängigen Futtermitteln unterscheiden, einem besonderen Ernährungszweck dienen kann. | Artikel 3 Absatz 2 Buchstaben n und o, Artikel 18 | Diese Erzeugnisse sind an Tiere gerichtet, deren Verdauungs-, Absorptions- oder Stoffwechselvorgänge gestört sind oder sein könnten. Artikel 18 verlangt dafür drei Dinge: das Bestimmungswort Diät vor der Futtermittelbezeichnung, die Angaben aus dem amtlichen Verzeichnis der vorgesehenen Verwendungszwecke und den Hinweis, vor der Verwendung den Rat eines Fütterungsexperten oder Tierarztes einzuholen. |
Zwei Feinheiten gehen im Handel regelmäßig unter. Erstens darf auf einem Hundefutter nicht einfach Mischfuttermittel als Futtermittelart stehen: Artikel 15 Buchstabe a lässt diesen Ersatz ausdrücklich nur bei anderen Heimtieren als Katzen und Hunden zu. Zweitens ist ein Ergänzungsfuttermittel kein schlechteres Alleinfutter, sondern ein Erzeugnis mit einem anderen Zweck. Wer es allein füttert, unterversorgt sein Tier, ohne dass der Anbieter etwas falsch gemacht hätte.
Warum in diesem Bereich keine Diätfuttermittel stehen
Diese Entscheidung gehört offen begründet, weil sie eine Lücke im Angebot dieses Bereichs erzeugt. Futtermittel für besondere Ernährungszwecke, umgangssprachlich Diätfuttermittel, richten sich nach Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe n an Tiere, deren Verdauungs-, Absorptions- oder Stoffwechselvorgänge vorübergehend oder bleibend gestört sind oder sein könnten. Sie sind damit an einen Zustand gebunden, den niemand am Regal feststellt.
Der Gesetzgeber zieht daraus selbst die Konsequenz. Artikel 18 verlangt für solche Erzeugnisse drei zusätzliche Angaben: das Bestimmungswort Diät vor der Futtermittelbezeichnung, die Angaben aus dem amtlichen Verzeichnis der vorgesehenen Verwendungszwecke nach Artikel 9 und den ausdrücklichen Hinweis, dass vor der Verwendung oder vor der Verlängerung der Verwendungsdauer der Rat eines Fütterungsexperten oder Tierarztes eingeholt werden sollte. Eine Vergleichsseite, die Produkte nach Preis und Deklaration sortiert, kann diesen Rat nicht ersetzen und soll ihn auch nicht ersetzen.
Aus demselben Grund ist beim Neuaufbau des Trockenfutter-Vergleichs ein Produkt entfernt worden, dessen Datenblatt es als Veterinärdiät führte. Dieselbe Grenze gilt für alle gesundheitsnahen Fragen dieses Bereichs: Ob ein niedriger Phosphorgehalt, eine hydrolysierte Proteinquelle oder eine Gewichtsreduktion für ein bestimmtes Tier angezeigt ist, klärt die Tierarztpraxis. Die Seiten hier beschreiben, was in Angeboten steht und was die Rechtslage dazu sagt. Sie geben keine Behandlungsempfehlung und keinen Diagnosehinweis.
Die Auszählung über neun Seiten
Das ist der Kernabschnitt dieser Seite. Für die sieben Vergleiche dieses Bereichs wurden fünfunddreißig Angebotsseiten am Datenstand einzeln aufgerufen, dazu die zugehörigen Herstellerdatenblätter. Ausgezählt wurde nicht, ob ein Futter gut ist, sondern ob ein Angebot eine überprüfbare Angabe macht. Die Spalte in der Mitte nennt die Quote, die rechte sagt, was daraus folgt. Die vollständigen Belege stehen jeweils auf der Seite, aus der die Quote stammt.
| Angabe | Quote | Feld | Was daraus folgt |
|---|---|---|---|
| Energiedichte in Kilokalorien je 100 Gramm | 6 von 35 | alle sieben Vergleiche | Die auffälligste Lücke des ganzen Bereichs. Über alle 35 einzeln geprüften Angebote hinweg steht die Energiedichte sechsmal: einmal bei Trockenfutter, zweimal bei Nassfutter, zweimal bei Welpenfutter, einmal bei getreidefreiem Futter, kein einziges Mal bei Seniorenfutter, hypoallergen ausgelobtem Futter und Kauartikeln. Ohne diese Zahl lässt sich eine Kilokalorienangabe nicht in Gramm umrechnen, und genau daran hängt jede Rationsberechnung. |
| Energiedichte und Futtermenge zugleich | 0 von 5 | Trockenfutter | Ein Angebot nennt die Kilokalorien, aber keine Menge. Ein anderes nennt die Menge, aber keine Kilokalorien. Beides zusammen, also die einzige Kombination, mit der sich die Empfehlung des Herstellers nachrechnen ließe, nennt keines der fünf. |
| Namensgebende Zutat an erster Stelle | 1 von 5 | Trockenfutter | Die Zutatenliste steht nach Artikel 17 Absatz 1 Buchstabe e in absteigender Reihenfolge nach Gewicht. Bei vier von fünf Futtern steht die Zutat, die den Produktnamen trägt, nicht vorn: einmal an siebter Stelle mit 4 Prozent, einmal hinter der Kohlenhydratquelle, einmal an dritter Stelle, einmal nur als Anteil innerhalb einer Sammelkategorie. |
| Prozentzahl zur namensgebenden Zutat | 5 von 5 | Trockenfutter | Die einzige Quote in diesem Bereich, die vollständig ist, und sie ist es aus Rechtsgründen. Wer eine Zutat im Namen oder im Bild hervorhebt, muss nach Artikel 17 Absatz 2 Buchstabe a ihren Gewichtsanteil nennen. Die Werte reichen von 4 Prozent Lamm bis 70 Prozent frisches Hähnchen. Ohne Hervorhebung bleibt jede Prozentangabe freiwillig. |
| Calcium und Phosphor beziffert | 1 von 5 | Welpenfutter | Für ein Alleinfuttermittel für Hunde verlangt Anhang VII Kapitel II nur vier analytische Bestandteile, und Calcium und Phosphor gehören nicht dazu; Pflicht sind sie erst bei Mineralergänzungsfuttermitteln. Beim Wachstum sind es zugleich die beiden Werte, an denen die FEDIAF-Leitlinien einen Höchstwert und einen Verhältniskorridor festmachen. Genau ein Angebot nennt beide. |
| Uebergang zum Futter für erwachsene Hunde erklärt | 0 von 5 | Welpenfutter | Kein einziges Angebot sagt, wann und wie umgestellt wird. Ein Anbieter erklärt den Wechsel für entbehrlich, weil sein Futter ohne Umstellung bis ins Erwachsenenalter gefüttert werden könne. Das ist die einzige Aussage zum Thema im gesamten Feld. |
| Phosphorgehalt beziffert | 0 von 5 | Seniorenfutter | Zwei der fünf Angebote werben ausdrücklich mit phosphorarm oder mit reduziertem Phosphorgehalt, eines führt das Wort sogar im Produktnamen, und keines nennt eine Zahl. Reduziert gegenüber was, bleibt in beiden Fällen offen. Ob ein niedriger Phosphorgehalt für ein bestimmtes Tier sinnvoll ist, ist eine tierärztliche Frage und keine, die sich am Regal entscheidet. |
| Tierart bei jeder tierischen Zutat benannt | 0 von 5 | hypoallergen ausgelobtes Futter | Die zentrale Zahl dieses Teilbereichs. Sammelbezeichnungen aus dem Katalog der Einzelfuttermittel wie tierische Nebenprodukte oder Tierfett stehen für warmblütige Landtiere, ohne die Art zu nennen. Solange eine solche Bezeichnung in der Liste steht, lässt sich keine bestimmte Tierart sicher ausschließen. |
| Tatsächlich nur eine tierische Quelle | 0 von 5 | hypoallergen ausgelobtes Futter | Vier der fünf Angebote werben mit einer einzigen Proteinquelle, mit dem Wort Monoprotein oder über ein Datenfeld. Keines dieser vier hält die Aussage in der eigenen Deklaration durch. Die Werbeaussage und die Zutatenliste desselben Angebots widersprechen sich also. |
| Hülsenfruchtanteil in der Zusammensetzung beziffert | 0 von 5 | getreidefreies Futter | Vier der fünf Rezepturen enthalten Erbse, Bohne oder Kichererbse, die Position reicht von der zweiten bis zur neunten Stelle, und kein einziges Angebot nennt eine Zahl. Ausgerechnet der Bestandteil, um den die Forschungsdiskussion kreist, bleibt damit unbeziffert. Auch ein Stärke- oder Kohlenhydratgehalt steht in keinem der fünf Angebote. |
| Grund für den Getreideverzicht mit einer Quelle belegt | 0 von 5 | getreidefreies Futter | Alle fünf Angebote nennen einen Grund, warum das Futter ohne Getreide auskommt, und keines belegt ihn. Das Verhältnis 5 zu 0 zwischen Behauptung und Beleg ist das Muster, das sich durch den ganzen Bereich zieht. |
| Kalorienwert je Stück oder je 100 Gramm | 0 von 5 | Kauartikel | Keines der fünf Angebote nennt einen Energiewert, auch die beiden nicht, die Nährwerte angeben. Damit lässt sich die verbreitete Faustregel, höchstens 10 Prozent des Tagesbedarfs aus Snacks zu decken und diese 10 Prozent vom Hauptfutter abzuziehen, an keinem der fünf Produkte anwenden. |
| Kostenfreier Kontaktweg nach Artikel 19 | 0 von 5 | Kauartikel | Artikel 19 verlangt für Heimtierfuttermittel eine kostenfreie Telefonnummer oder ein anderes geeignetes Kommunikationsmittel, über das Käufer Auskunft zu Zusatzstoffen und zu den Zutaten hinter einer Kategoriebezeichnung erhalten. Keines der fünf Angebote nennt einen solchen Weg, bei einem fehlt jeder Kontakt zum Hersteller. |
| Fütterungsempfehlung mit einer Mengenangabe | 0 von 5 | Kauartikel | Weder eine Stückzahl je Tag noch eine Grammzahl noch ein Hinweis, die Menge vom Hauptfutter abzuziehen. Dieselbe Angabe fehlt bei Nassfutter in 4 von 5 Angeboten, bei Seniorenfutter in 3 von 5 und bei getreidefreiem Futter in 3 von 5. |
| Analytische Bestandteile im Angebotstext | 2 von 5 bis 4 von 5 | alle sieben Vergleiche | Die vier Pflichtwerte Rohprotein, Rohfaser, Rohöle und Rohfette sowie Rohasche müssen nach Artikel 11 Absatz 3 schon im Fernabsatz vor Vertragsschluss stehen. Tatsächlich stehen sie bei getreidefreiem Futter in 4 von 5 Angeboten, bei Trockenfutter, Nassfutter und Kauartikeln in je 2 von 5, vollständig bei Welpenfutter in 3 von 5 und bei Seniorenfutter in 1 von 5. |
Die Liste hat ein Muster, und es ist über alle sieben Felder dasselbe. Genannt wird, was sich nicht widerlegen lässt, und ausgelassen wird, was eine prüfbare Zusage wäre. Das Wort sensitiv kostet den Anbieter nichts. Eine Zahl für Phosphor, ein Hülsenfruchtanteil in Prozent oder eine Kilokalorienangabe je 100 Gramm dagegen sind Festlegungen, die in Anhang IV der Verordnung mit amtlichen Toleranzen hinterlegt und damit nachprüfbar sind. Genau diese Angaben fehlen. Das ist kein Vorwurf an ein einzelnes Unternehmen, sondern ein Zustand der gesamten Warengruppe, und er ist rechtlich zulässig: Ein Energiewert ist für Alleinfutter für Hunde keine Pflichtangabe.
Glossar: dreizehn Wörter von der Packung
Dieser Bereich arbeitet mit Wörtern, die sehr unterschiedlich viel bedeuten. Einige sind Legaldefinitionen mit Fundstelle, andere Rechengrößen, wieder andere reine Marktbegriffe ohne Rechtsgrundlage. Die rechte Spalte sagt jeweils, worauf beim Lesen einer Produktseite zu achten ist.
| Begriff | Was er bedeutet | Worauf zu achten ist |
|---|---|---|
| Analytische Bestandteile | Die Nährwerttabelle des Futtermittelrechts. Für Alleinfutter für Hunde sind es nach Anhang VII Kapitel II genau vier Werte: Rohprotein, Rohfaser, Rohöle und Rohfette sowie Rohasche. | Ein Energiewert gehört nicht dazu und ist keine Pflichtangabe. Wer die Kilokalorien sucht, sucht eine freiwillige Angabe. Die Ueberschrift darf nach dem Kennzeichnungskodex auch Inhaltsstoffe lauten, und einzelne Werte dürfen Protein, Fettgehalt oder Ascherückstand heißen. |
| Rohasche | Der mineralische Rückstand nach dem Veraschen der Probe, also die Summe der Mineralstoffe. Der Wert sagt nichts über die Qualität der Zutaten aus. | Die verbreitete Lesart, ein hoher Rohaschewert bedeute minderwertige Rohstoffe, trägt nicht. Er steigt unter anderem mit dem Knochen- und Mineralstoffanteil. Interessant wird er erst zusammen mit Calcium und Phosphor, und die sind für Alleinfutter nicht anzugeben. |
| Trockenmasse | Der Anteil des Futters ohne Wasser. Aus 100 Gramm Nassfutter mit 82 Prozent Feuchte bleiben 18 Gramm, aus 100 Gramm Trockenfutter mit 10 Prozent Feuchte bleiben 90 Gramm. | Die einzige Basis, auf der sich Dose und Sack vergleichen lassen. Faktor fünf zwischen beiden Beispielen: Wer eine Prozentzahl aus einer Dose neben eine aus einem Sack legt, vergleicht nicht Nährstoffe, sondern Wassergehalte. |
| Energiedichte | Die umsetzbare Energie in Kilokalorien je 100 Gramm oder je Kilogramm. Sie übersetzt den Bedarf eines Hundes in eine Grammzahl. | Die wichtigste freiwillige Angabe des Bereichs, und sie steht in 6 von 35 geprüften Angeboten. Fehlt sie, lässt sie sich aus den analytischen Bestandteilen mit der Vorhersagegleichung der FEDIAF-Leitlinien schätzen; dieselben Gleichungen liegen der Norm EN 16967 zugrunde. |
| Metabolisches Körpergewicht | Das Körpergewicht in Kilogramm hoch 0,75. Der Energiebedarf steigt nicht linear mit dem Gewicht, sondern langsamer, und der Exponent 0,75 ist der für Hunde übliche Wert. | Der Grund, warum die Faustregel mal drei bei kleinen Hunden zu wenig und bei großen zu viel ergibt. Ein 15 Kilogramm schwerer Hund kommt auf 7,62 Einheiten und damit bei einem Faktor von 110 auf rund 838 Kilokalorien am Tag. |
| Offene und geschlossene Deklaration | Offen heißt, die Zutaten stehen einzeln mit Bezeichnung und möglichst mit Anteil. Geschlossen heißt, sie stehen in Sammelkategorien wie Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse oder Getreide. | Beides ist zulässig: Artikel 17 Absatz 2 Buchstabe c erlaubt bei Heimtierfutter ausdrücklich die Kategoriebezeichnung. Die Kategorien selbst stammen dem Wortlaut nach aus dem Anhang der Richtlinie 82/475/EWG und nicht, wie oft behauptet, aus dem Katalog der Einzelfuttermittel. |
| Prozentleiter | Die Staffelung des Kennzeichnungskodex für Heimtierfutter, die festlegt, wie viel von einer Tierart mindestens drin sein muss, wenn ihr Name auf der Packung steht. | Mit Huhn heißt mindestens 4 Prozent, reich an Huhn mindestens 14 Prozent, Huhn-Menü mindestens 26 Prozent, Huhn-Geschmack null Prozent. Das sind Mindestwerte je genannter Zutat, und sie werden nach der Einwaage berechnet, nicht nach dem fertigen Erzeugnis. |
| Frischfleisch | Fleisch, das mit seinem natürlichen Wassergehalt in die Rezeptur eingewogen wird. Der Kennzeichnungskodex rechnet dafür mit rund 75 Prozent Wasser und 25 Prozent Trockensubstanz. | Die große Prozentzahl auf der Packung bezieht sich auf die Einwaage, nicht auf den fertigen Sack. Aus 70 Prozent frischem Fleisch in der Einwaage werden im getrockneten Erzeugnis rund 36 Prozent trockene tierische Substanz. Fleischmehl bringt umgekehrt mehr Substanz je Kilogramm mit. |
| Sensitiv | Ein Marktbegriff ohne Legaldefinition. Er beschreibt in der Regel eine reduzierte Zutatenzahl oder den Verzicht auf einzelne Rohstoffe. | Das Wort kommt im Verordnungstext nicht vor. Die Stiftung Warentest hält in ihrer frei zugänglichen Fragensammlung fest, dass für die Bezeichnung eine rechtliche Definition fehlt, und schreibt zu ihrem Trockenfutter-Test, Mehrausgaben für Sensitiv-Futter lohnten sich oft nicht. |
| Hypoallergen | Ebenfalls ein Marktbegriff. Fachlich gemeint ist ein Futter mit hydrolysiertem, also aufgespaltenem Eiweiß, üblicherweise zusätzlich aus nur einer Tierart. | Eine Volltextsuche über die 33 Artikel und neun Anhänge der Verordnung findet das Wort kein einziges Mal, ebenso wenig sensitiv und premium. Maßstab ist deshalb Artikel 13 Absatz 1: Eine Angabe muss objektiv und behördlich nachprüfbar sein, und der Kennzeichnungsverantwortliche muss sie auf Anfrage wissenschaftlich begründen. |
| Monoprotein | Ein Futter mit nur einer tierischen Proteinquelle. Ebenfalls kein geschützter Begriff und in der Verordnung nicht definiert. | Prüfbar ist die Aussage allein an der Zutatenliste. Steht dort neben der beworbenen Tierart noch tierisches Fett, Fischmehl oder eine Sammelkategorie, ist die Rezeptur nicht auf eine Quelle beschränkt. In den fünf geprüften Angeboten hält keine der vier Monoprotein-Auslobungen dieser Prüfung stand. |
| Getreidefrei | Eine Aussage darüber, was nicht enthalten ist. Sie sagt nichts darüber, was das Getreide ersetzt, und das sind in aller Regel Kartoffel, Süßkartoffel, Tapioka oder Hülsenfrüchte. | Interessant ist nicht das fehlende Getreide, sondern die Ersatzzutat und ihr Anteil. Genau der steht in keinem der fünf geprüften Angebote. Eine Glutenunverträglichkeit ist beim Hund nach Darstellung der Stiftung Warentest sehr selten. |
| Naturbelassen | Bei Kauartikeln die übliche Beschreibung für luft- oder gefriergetrocknete Erzeugnisse aus einer einzigen tierischen Zutat, ohne Zusätze. | Naturbelassen ist keine Aussage über die mikrobiologische Beschaffenheit. Die Stiftung Warentest fand am 28. Januar 2026 in vier von 20 solchen Erzeugnissen Salmonellen und in knapp der Hälfte ranziges Fett. Ein Hinweis auf eine Behandlung gegen Keime steht in keinem der fünf hier geprüften Angebote. |
Ein Hinweis zu den letzten fünf Einträgen, weil sie im Handel den meisten Platz einnehmen: Sensitiv, hypoallergen, Monoprotein, getreidefrei und naturbelassen sind keine Kategorien, sondern Beschreibungen ohne festen Inhalt. Sie sind deshalb nicht wertlos, aber sie sind nur so viel wert wie die Zutatenliste, die darunter steht. Der Abgleich zwischen beidem ist der einzige Prüfschritt, der im geprüften Feld regelmäßig etwas zutage fördert.
Die belegten Kernbefunde dieses Bereichs
Für jeden der neun Artikel wurden Angebotsseiten, Herstellerangaben sowie behördliche und fachliche Quellen einzeln durchgesehen. Fünf Befunde sind dabei herausgekommen, die sich so in keinem der gesichteten Vergleichsportale finden ließen. Jeder steht hier in wenigen Sätzen, mit dem Verweis auf die ausführliche Fassung.
1. Die Grundentscheidung ist eine Rechenaufgabe, keine Geschmacksfrage
Die Stiftung Warentest hat am 24. Juli 2025 vierundzwanzig Trockenfutter untersucht und teilt frei zugänglich mit, dass jedes dritte ausgewogen versorgt, dass gutes Futter günstig zu haben ist und dass sich Mehrausgaben für Sensitiv-Futter oft nicht lohnen. Beim Nassfutter kommt ein zweiter Befund hinzu, der 2022 erhoben wurde und damit nicht mehr aktuell ist: Von 22 geprüften Nassfuttern waren acht Fütterungsempfehlungen mangelhaft, während das Gesamturteil mangelhaft genau ein Futter traf, und die Tagesration für einen 15 Kilogramm schweren Hund kostete zwischen 83 Cent und 6,80 Euro. Welche fünf Trockenfutter zwischen 2,10 und 6,79 Euro je Kilogramm was belegen, steht imVergleich von fünf Trockenfuttern für ausgewachsene Hunde, und warum der Kilopreis bei feuchtem Futter die falsche Zahl ist, rechnet derVergleich von fünf Nassfuttern mit Feuchtegehalt und Rationskosten vor.
2. Beide Lebensphasenfutter zählen auf dieselbe Lücke
Beim Welpenfutter geht es um Calcium und Phosphor, weil die FEDIAF-Leitlinien für die Wachstumsphase nicht nur Mindestwerte, sondern auch einen Höchstwert für Calcium und einen Korridor für das Verhältnis der beiden nennen. Beziffert werden beide Werte in genau einem von fünf Angeboten, und Pflicht sind sie für ein Alleinfuttermittel nicht. Beim Seniorenfutter fällt der Befund noch deutlicher aus: Das Wort senior kommt in den 98 Seiten der Leitlinien in der Ausgabe vom September 2025 genau einmal vor, und zwar als Energiewert von 95 Kilokalorien je Einheit metabolischem Körpergewicht. Eine eigene Nährstoffstufe Senior gibt es nicht, und die Erhaltungsspalte für diesen niedrigeren Energiebedarf verlangt mit 21,00 statt 18,00 Gramm Protein je 100 Gramm Trockenmasse ausgerechnet mehr Protein. Die Wachstumswerte im Einzelnen stehen imVergleich von fünf Welpenfuttern mit Calcium und Phosphor, die Auseinandersetzung mit der Altersgrenze imVergleich von fünf Seniorenfuttern und der Bedarfsstufe Senior.
3. Zwei Auslobungen, die ihre eigene Zutatenliste nicht überstehen
Hypoallergen ist kein geschützter Begriff: In den 33 Artikeln und neun Anhängen der Verordnung kommt das Wort nicht vor. Die Stiftung Warentest hat am 29. Juni 2023 zu Insekten-Hundefutter festgehalten, die Auslobung hypoallergen sei bei einigen Produkten im Vergleich falsch. In den fünf hier geprüften Angeboten werben vier mit einer einzigen Proteinquelle, und keines dieser vier hält die Aussage in der eigenen Deklaration durch. Bei getreidefreiem Futter liegt der Fall ähnlich, nur mit umgekehrtem Vorzeichen: Alle fünf nennen einen Grund für den Verzicht, keines belegt ihn, vier Rezepturen enthalten Hülsenfrüchte, und keine beziffert deren Anteil. Zur Herzmuskelerkrankung ist der Stand nüchtern: Die FDA hat ihre Untersuchung nicht beendet, sondern am 23. Dezember 2022 nur die öffentlichen Aktualisierungen ausgesetzt, die Assoziation betrifft hülsenfruchtreiche Rationen und auch getreidehaltige Futter, und die Ursache ist ungeklärt. Die Deklarations-Auszählung steht imVergleich von fünf hypoallergen ausgelobten Hundefuttern, die vollständige Chronologie zur Herzmuskelerkrankung imVergleich von fünf getreidefreien Futtern samt Forschungsstand.
4. Bei Kauartikeln geht es um Hygiene und um die Anrechnung
Der jüngste unabhängige Befund des Bereichs stammt vom 28. Januar 2026 aus Heft 2 des Jahrgangs 2026: Die Stiftung Warentest hat 20 naturbelassene Hundesnacks untersucht, in vier davon Salmonellen nachgewiesen und in knapp der Hälfte ranziges Fett gefunden. Zwölf der 20 fielen in mindestens einer der beiden Laborprüfungen durch, und nur zwei sind nach ihrer Bewertung für Hunde aller Größen empfehlenswert. Dazu kommt die Rechenlücke: Keines der fünf hier geprüften Angebote nennt einen Kalorienwert, keines eine Fütterungsmenge und keines den kostenfreien Kontaktweg nach Artikel 19. Warum Salmonellen aus Kauartikeln vor allem ein Thema der eigenen Küche sind und welche Hygieneregeln das Bundesinstitut für Risikobewertung dazu nennt, steht imVergleich von fünf Kauartikeln mit dem Warentest-Befund vom Januar 2026. Dass das einzige Register mit echtem Wirkungsanspruch in diesem Themenfeld seine größte Rubrik ausgerechnet bei den Futtermitteln hat, ordnet die Einstiegsseite zu Pflege und Technik beim Hund ein.
5. Zwei Ratgeber schließen die Lücken, die die Angebote lassen
Die beiden Ratgeber dieses Bereichs sind aus den Befunden der sieben Vergleiche entstanden. Der eine löst die Bedarfsformel auf, weil die Fütterungsempfehlung auf der Packung im geprüften Feld entweder fehlt oder sich nicht nachrechnen lässt; er nennt die Faktoren aus den Tabellen VII-6 und VII-7 der FEDIAF-Leitlinien, rechnet fünf Beispielhunde durch und zeigt, wie sich eine fehlende Energiedichte aus den vier analytischen Bestandteilen schätzen lässt. Der andere geht die dreizehn Pflichtangaben der Verordnung einzeln durch und erklärt, warum Prozentzahlen hinter Zutaten grundsätzlich freiwillig bleiben und was 70 Prozent frisches Fleisch im fertigen Sack bedeuten. Die Formel und der Rechner stehen imRatgeber zum Berechnen der Futtermenge mit Bedarfsformel und Rechner, die Etikettenkunde imRatgeber zum Lesen der Deklaration nach der Verordnung 767/2009.
Sechs Prüfschritte in begründeter Reihenfolge
Diese Reihenfolge weicht bewusst von der üblichen ab. In fast jedem Kaufratgeber steht der Fleischanteil oben und die Futtermittelart gar nicht darin. Hier ist es umgekehrt, und der Grund ist nachprüfbar: Die Angabe, die über die Bedarfsdeckung entscheidet, gehört vor die Angabe, die im geprüften Feld am häufigsten beworben und am seltensten belegt wird. Die rechte Spalte begründet jeden Platz einzeln, damit sich die Rangfolge nachvollziehen und bei anderem Bedarf auch anders sortieren lässt.
| Platz | Prüfschritt | Warum an dieser Stelle |
|---|---|---|
| 1 | Die Zeile mit der Futtermittelart suchen | Steht ganz oben, weil sie die einzige Angabe ist, die etwas über die Bedarfsdeckung zusagt, und weil sie sich in zwei Sekunden prüfen lässt. Alleinfuttermittel heißt, das Futter reicht nach seiner Zusammensetzung für eine tägliche Ration. Ergänzungsfuttermittel heißt, es reicht ausdrücklich nicht. Die Angabe ist nach Artikel 15 Buchstabe a die erste Pflichtangabe überhaupt, und trotzdem fehlt sie im geprüften Feld je nach Warengruppe in einem bis vier von fünf Angeboten. Wer sie im Angebot nicht findet, findet sie meist auf dem Herstellerdatenblatt. |
| 2 | Die Energiedichte suchen und notfalls selbst rechnen | Auf Platz zwei, weil ohne diese Zahl keine Rationsberechnung möglich ist und weil sie in 6 von 35 Angeboten steht. Ohne Energiedichte bleibt nur die Fütterungstabelle des Anbieters, und die Stiftung Warentest hat 2022 von 22 Hunde-Nassfuttern acht Fütterungsempfehlungen als mangelhaft bewertet. Fehlt der Wert, lässt er sich aus den vier analytischen Bestandteilen und dem Feuchtegehalt schätzen. Die Probe an einem Futter, das seinen Wert deklariert, ergab eine Abweichung von 0,2 Prozent. |
| 3 | Die Zutatenreihenfolge gegen den Produktnamen halten | Erst an dritter Stelle, weil die Reihenfolge zwar aussagekräftig, aber leicht misszuverstehen ist. Sie ist nach Artikel 17 Absatz 1 Buchstabe e nach Gewicht sortiert, und zwar auf Basis des Feuchtegehalts im Mischfuttermittel. Frisches Fleisch bringt sein Wasser mit und rutscht deshalb nach dem Trocknen nach hinten, Fleischmehl umgekehrt. Aussagekräftig wird die Reihenfolge dort, wo sie dem Namen widerspricht: In 4 von 5 geprüften Trockenfuttern steht die namensgebende Zutat nicht an erster Stelle. |
| 4 | Die Auslobung gegen die Deklaration desselben Angebots halten | Der Prüfschritt mit der höchsten Trefferquote, und er kostet nichts außer Lesezeit. Wirbt ein Angebot mit einer einzigen Proteinquelle, muss die Zutatenliste ohne zweite Tierart und ohne tierische Sammelkategorie auskommen. Wirbt es mit phosphorarm, muss eine Zahl dastehen. Wirbt es mit getreidefrei, sollte die Ersatzzutat beziffert sein. In allen drei Fällen lag die Quote im geprüften Feld bei null. Maßstab ist Artikel 13 Absatz 1, der eine objektiv nachprüfbare und wissenschaftlich begründbare Angabe verlangt. |
| 5 | Snacks und Kauartikel in die Tagesration einrechnen | Weiter unten, weil es kein Kaufkriterium für die Packung ist, aber der häufigste Rechenfehler im Alltag. Ein 50 Gramm schwerer Kauartikel kann bei einem 15 Kilogramm schweren Hund gut 21 Prozent des Tagesbedarfs ausmachen. Die verbreitete Grenze von höchstens 10 Prozent stammt von der Stiftung Warentest und nicht aus den FEDIAF-Leitlinien, die für Snacks keine Prozentgrenze nennen. Anwenden lässt sie sich ohnehin nur, wenn eine Kalorienzahl vorliegt, und die fehlt bei allen fünf geprüften Kauartikeln. |
| 6 | Die beworbenen Wörter zuletzt lesen | Bewusst auf dem letzten Platz. Sensitiv, hypoallergen und premium kommen im Verordnungstext kein einziges Mal vor, und getreidefrei sagt nur, was fehlt. Das heißt nicht, dass solche Rezepturen schlecht wären. Es heißt, dass das Wort auf der Packung keine prüfbare Zusage ist und dass die Prüfung erst in der Zutatenliste beginnt. Wo ein Verdacht auf eine Futtermittelunverträglichkeit besteht, gehört die Abklärung in die Tierarztpraxis und nicht in einen Kaufvergleich. |
Zwei Anmerkungen zur Ehrlichkeit dieser Liste. Erstens fehlt in ihr der Fleischanteil, und das ist Absicht: Die Prozentzahl auf der Packung bezieht sich auf die Einwaage, nicht auf den fertigen Sack, und die Stiftung Warentest hält fest, dass die genaue Fleischmenge sich nicht bestimmen lässt, weil die Zutaten getrocknet und vermahlen sind. Zweitens ersetzt keiner der sechs Schritte die Kontrolle am Tier. Maßgeblich bleibt die Körperkondition, und bei Verdacht auf eine Unverträglichkeit oder eine Erkrankung gehört die Abklärung in die Tierarztpraxis.
Welche Seite welche Frage beantwortet
Neun Artikel, neun Ausgangslagen. Die kursiv gesetzte Zeile ist jeweils die Frage, mit der jemand auf der Seite landet. Sieben davon sind Vergleiche mit konkreten Produkten, zwei sind Ratgeber ohne Kaufempfehlung.
Trockenfutter für ausgewachsene Hunde: die Reihenfolge der Zutaten
Fünf Alleinfutter von bosch, MERA, PLATINUM, Green Petfood und Purina Beneful zwischen 2,10 und 6,79 Euro je Kilogramm, ausgezählt nach dem, was die Angebote tatsächlich angeben. Nur bei einem von fünf steht die namensgebende Zutat an erster Stelle der Zusammensetzung; bei einem Futter mit Lamm im Namen liegt das Lammfleischmehl mit 4 Prozent an siebter Stelle. Eine Energiedichte nennt ein einziges Angebot, eine Futtermenge nach Hundegewicht ebenfalls ein einziges, und beides zusammen keines.
Nassfutter: warum der Kilopreis die falsche Zahl ist
Fünf Produkte von animonda, JosiDog, MjAMjAM, GranataPet und by Amazon, gerechnet nicht nach Kilopreis, sondern nach Tagesration. Nassfutter besteht zu 78 bis 82 Prozent aus Wasser: Von 26,82 Kilogramm Nettofüllmenge der fünf Gebinde sind 21,45 Kilogramm Wasser. Der Energiegehalt schwankt zwischen 76,4 und 119,5 Kilokalorien je 100 Gramm, ein Unterschied von 56 Prozent, und die Tageskosten für einen 15 Kilogramm schweren Hund liegen zwischen 1,47 und 4,46 Euro.
Welpenfutter: Calcium und Phosphor nennt eines von fünf
Fünf Futter von Royal Canin, PLATINUM, animonda, JOSERA und Dehner, gehalten gegen die Wachstumswerte der FEDIAF-Leitlinien in der Ausgabe vom September 2025. Calcium und Phosphor sind für ein Alleinfuttermittel keine Pflichtangabe, und genau ein Angebot von fünfen nennt beide Werte. Eine Fütterungstabelle nach Alter und erwartetem Endgewicht gibt es ebenfalls nur einmal, und den Uebergang zum Futter für erwachsene Hunde erklärt kein einziges Angebot.
Seniorenfutter: eine Bedarfsstufe, die es gar nicht gibt
Fünf Angebote von animonda, bosch, MERA, JOSERA und RINTI zwischen 2,24 und 7,49 Euro je Kilogramm. Der Kern der Seite ist eine Suche im Leitlinientext: Das Wort senior kommt in den 98 Seiten der FEDIAF-Leitlinien genau einmal vor, nämlich als Energiewert, nicht als eigene Nährstoffstufe. Zwei der fünf Angebote werben mit phosphorarm oder mit reduziertem Phosphor, und keines nennt dazu eine Zahl. Eine Energiedichte nennt ebenfalls keines.
Hypoallergenes Hundefutter: ein Wort ohne Rechtsgrundlage
Fünf Trockenfutter von MERA, The Hunger of the Wolf, Happy Dog, HEY HOLY und Nature’s Protection zwischen 3,14 und 13,33 Euro je Kilogramm. Vier der fünf werben mit einer einzigen Proteinquelle, und keines dieser vier hält die Aussage in der eigenen Deklaration durch. Kein einziges Angebot benennt bei jeder tierischen Zutat die Tierart, und damit lässt sich in keinem Fall eine bestimmte Tierart sicher ausschließen. Dazu die Abgrenzung zu hydrolysierten Rezepturen.
Getreidefreies Futter: die Kohlenhydratquelle steht nicht im Angebot
Fünf Alleinfutter von Belcando, Wolfsblut, Josera, Dehner und GranataPet zwischen 3,25 und 5,16 Euro je Kilogramm. Vier der fünf Rezepturen enthalten Erbse, Bohne oder Kichererbse, und kein einziger Anbieter beziffert den Anteil. Alle fünf nennen einen Grund für den Getreideverzicht, und keiner belegt ihn mit einer Quelle. Dazu der geprüfte Stand zur ernährungsbedingten Herzmuskelerkrankung, chronologisch und ohne Kaufwarnung.
Kauartikel: der Warentest-Befund vom Januar 2026 und die Hygienefrage
Fünf Kauartikel von BREERs, George und Bobs, naftie, MIMOS und CHEWSTER zwischen 8,95 und 43,96 Euro je Kilogramm. Keines der fünf Angebote nennt einen Kalorienwert, keines eine Fütterungsmenge und keines den kostenfreien Kontaktweg, den Artikel 19 der Verordnung für Heimtierfuttermittel verlangt. Dazu der Befund der Stiftung Warentest vom 28. Januar 2026 zu 20 naturbelassenen Hundesnacks und die Hygieneregeln nach der Salmonellen-Fragensammlung des BfR.
Futtermenge berechnen: Körpergewicht hoch 0,75 mal Faktor
Die Bedarfsformel aus den FEDIAF-Leitlinien, Schritt für Schritt aufgelöst, mit den Faktoren aus Tabelle VII-6 nach Alter und Tabelle VII-7 nach Aktivität, fünf komplett durchgerechneten Beispielhunden und einem Rechner, der die Eingaben nicht weitergibt. Fehlt die Energiedichte auf der Packung, lässt sie sich mit der Vorhersagegleichung aus Kapitel 7.2.2.2 aus den analytischen Bestandteilen schätzen; die Probe an einem deklarierten Wert traf ihn auf 0,2 Prozent genau.
Die Deklaration lesen: was stehen muss und was fehlen darf
Die dreizehn Pflichtangaben der Verordnung (EG) Nr. 767/2009 einzeln durchgegangen, mit dem amtlichen Wortlaut daneben. Prozentzahlen hinter Zutaten sind grundsätzlich freiwillig und erst dann Pflicht, wenn eine Zutat hervorgehoben wird. Dazu die amtlichen Toleranzen aus Anhang IV, die Prozentleiter des Kennzeichnungskodex mit 4, 14 und 26 Prozent und die Rechnung, warum 70 Prozent frisches Fleisch im fertigen Sack rund 36 Prozent trockene tierische Substanz ergeben.
Häufige Fragen zum Hundefutter
Trockenfutter oder Nassfutter, was ist besser?
Diese Frage lässt sich aus den Angebotsdaten nicht entscheiden, und die Stiftung Warentest hält in ihrer frei zugänglichen Fragensammlung fest, dass Allein-Nassfutter und Allein-Trockenfutter gleichwertig sind. Der Unterschied ist ein rechnerischer: Nassfutter besteht zu 78 bis 82 Prozent aus Wasser, sein Energiegehalt lag in den fünf geprüften Produkten zwischen 76,4 und 119,5 Kilokalorien je 100 Gramm, also mit 56 Prozent Abstand. Ein Hund von 15 Kilogramm braucht davon je nach Produkt zwischen 701 und 1.097 Gramm am Tag, was zwischen 1,47 und 4,46 Euro kostet. Beim Trockenfutter derselben Beispielrechnung sind es rund 233 Gramm. Wer beide Prozentzahlen nebeneinanderlegen will, muss vorher auf Trockenmasse umrechnen, sonst vergleicht er Wassergehalte.
Woran erkenne ich, ob ein Futter allein ausreicht?
An genau einem Wort, und zwar an Alleinfuttermittel. Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe i definiert es als Mischfuttermittel, das wegen seiner Zusammensetzung für eine tägliche Ration ausreicht. Ein Ergänzungsfuttermittel reicht nach Buchstabe j nur zusammen mit anderen Futtermitteln, und das ist kein Mangel, sondern der Zweck des Erzeugnisses. Die Angabe ist nach Artikel 15 Buchstabe a Pflicht und muss nach Artikel 11 Absatz 3 auch im Onlineangebot schon vor dem Kauf stehen. In den sieben Vergleichen dieses Bereichs war sie sehr unterschiedlich oft vorhanden, von 5 von 5 bei getreidefreiem Futter bis 1 von 5 bei hypoallergen ausgelobtem Futter. Fehlt sie im Angebot, hilft das Datenblatt des Herstellers.
Sind Kauartikel Ergänzungsfuttermittel?
Meist nicht. Ein Erzeugnis aus einer einzigen Zutat, also eine getrocknete Rinderkopfhaut, ein Pansen oder ein Hühnerherz, ist nach Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe g ein Einzelfuttermittel und schon deshalb kein Mischfuttermittel, denn ein Mischfuttermittel setzt nach Buchstabe h mindestens zwei Einzelfuttermittel voraus. Genau so hat die Stiftung Warentest die 20 Produkte ihres Kauartikel-Tests beschrieben: naturbelassene Hundesnacks, als Einzelfuttermittel deklariert und aus einer einzigen Zutat. Anders liegt der Fall bei Kaurollen und ähnlichen Erzeugnissen mit mehreren Zutaten; eines der fünf hier geprüften Produkte ist ein Mischfuttermittel. Für die Fütterung ändert die Einordnung nichts: Beide decken den Bedarf nicht und gehören in die Tagesration eingerechnet.
Warum stehen in diesem Bereich keine Diätfuttermittel?
Weil sie nicht an das Regal gehören, sondern an eine Indikation. Futtermittel für besondere Ernährungszwecke sind nach Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe n an Tiere gerichtet, deren Verdauungs-, Absorptions- oder Stoffwechselvorgänge vorübergehend oder bleibend gestört sind oder sein könnten. Artikel 18 verlangt dafür das Bestimmungswort Diät, die Angaben aus dem amtlichen Verzeichnis der vorgesehenen Verwendungszwecke und ausdrücklich den Hinweis, vor der Verwendung den Rat eines Fütterungsexperten oder Tierarztes einzuholen. Ein Kaufvergleich kann diese Entscheidung nicht ersetzen und soll es auch nicht. Aus demselben Grund ist aus einem Vergleich dieses Bereichs ein Produkt entfernt worden, dessen Datenblatt es als Veterinärdiät führte.
Ist getreidefreies Futter wegen der Herzmuskelerkrankung gefährlich?
Aus dem geprüften Stand folgt keine Kaufwarnung, aber auch keine Entwarnung. Die US-Arzneimittelbehörde FDA untersucht seit Juli 2018 Meldungen über dilatative Kardiomyopathie bei Hunden, die Futter mit hohem Anteil an Erbsen, Linsen, anderen Hülsenfrüchten und Kartoffeln unter den ersten zehn Zutaten bekamen. Ihr dritter und bislang letzter Statusbericht vom 27. Juni 2019 nennt 524 Meldungen aus dem Zeitraum von Januar 2014 bis April 2019. Am 23. Dezember 2022 hat die Behörde mitgeteilt, sie beabsichtige keine weiteren öffentlichen Aktualisierungen, bis es bedeutsame neue Erkenntnisse gebe. Das ist etwas anderes als ein Abschluss des Verfahrens. Auf die Frage, ob es sich um ein Problem allein getreidefreier Futter handele, antwortet die Behörde mit Nein; die Assoziation betrifft hülsenfruchtreiche Rationen und auch getreidehaltige Futter. Die Ursache ist ungeklärt. Bei Sorge um das eigene Tier ist die Tierarztpraxis die richtige Adresse, nicht ein Kaufvergleich.
Ist hypoallergen ein geschützter Begriff?
Nein. Eine Volltextsuche über die 33 Artikel und neun Anhänge der Verordnung (EG) Nr. 767/2009 findet das Wort kein einziges Mal, ebenso wenig sensitiv oder premium. Es gibt dafür keine Definition, keinen Grenzwert, kein Prüfverfahren und keine Instanz, die eine solche Angabe vorab genehmigt. Maßstab ist der allgemeine Artikel 13 Absatz 1: Eine Angabe muss objektiv sein, von den zuständigen Behörden nachgeprüft werden können und auf Anfrage wissenschaftlich begründet werden. Wie weit das trägt, hat die Stiftung Warentest in ihrem Test von Insekten-Hundefutter am 29. Juni 2023 gezeigt: Die Aussage hypoallergen sei bei einigen Produkten im Vergleich falsch. Fachlich gemeint ist ein hydrolysiertes Eiweiß, üblicherweise aus nur einer Tierart. Keines der fünf hier geprüften Angebote weist eine Hydrolyse aus.
Wie viel Futter braucht mein Hund am Tag?
Die Rechnung läuft in zwei Schritten. Zuerst der Energiebedarf: Körpergewicht in Kilogramm hoch 0,75, mal einem Faktor aus den FEDIAF-Leitlinien. Tabelle VII-6 nennt 130 Kilokalorien für Hunde zwischen einem und zwei Jahren, 110 für drei bis sieben Jahre und 95 für Hunde über sieben Jahre; Tabelle VII-7 staffelt nach Aktivität von höchstens 90 bei Neigung zu Uebergewicht bis 150 bis 175 bei hoher Belastung. Ein 15 Kilogramm schwerer Hund kommt bei Faktor 110 auf rund 838 Kilokalorien. Zweiter Schritt: diese Zahl durch die Energiedichte des Futters teilen. Genau daran scheitert es meistens, weil die Energiedichte in 6 von 35 geprüften Angeboten steht. Die Formel ersetzt keine Kontrolle am Tier: Maßgeblich bleibt der Body Condition Score, und die Leitlinien nennen dafür den Bereich 4 bis 5 auf der neunstufigen Skala.
Wie viel dürfen Leckerli und Kauartikel ausmachen?
Die gebräuchliche Grenze lautet höchstens 10 Prozent des täglichen Kalorienbedarfs, und diese 10 Prozent sind vom Hauptfutter abzuziehen. Sie stammt aus dem frei zugänglichen Ratgeber der Stiftung Warentest, nicht aus den FEDIAF-Leitlinien, die für Snacks keine Prozentgrenze nennen. Für einen 15 Kilogramm schweren Hund mit rund 838 Kilokalorien Tagesbedarf sind das rund 84 Kilokalorien. Ein einzelner Kauartikel von 50 Gramm kann rechnerisch bei rund 177 Kilokalorien liegen und damit gut 21 Prozent des Tagesbedarfs ausmachen. Nachrechnen lässt sich das nur, wenn eine Kalorienangabe vorliegt, und die fehlt in allen fünf geprüften Kauartikel-Angeboten. Bleibt die Rechnung aus, ist der Weg zum Uebergewicht kurz.
Warum steht die Kalorienzahl fast nie auf der Packung?
Weil sie keine Pflichtangabe ist. Anhang VII Kapitel II der Verordnung verlangt für ein Alleinfuttermittel für Hunde vier analytische Bestandteile, nämlich Rohprotein, Rohfaser, Rohöle und Rohfette sowie Rohasche. Ein Energiewert gehört nicht dazu; er ist freiwillig und trägt in Anhang IV lediglich eine Toleranz von 5 Prozent nach unten und 10 Prozent nach oben. Wer ihn nennt, geht eine Festlegung ein, die amtlich nachprüfbar ist. Wer ihn weglässt, verletzt keine Vorschrift. Das erklärt das Bild über alle sieben Vergleiche hinweg: 6 von 35 Angeboten nennen ihn. Ableiten lässt er sich aus den vier Pflichtwerten und dem Feuchtegehalt mit der Vorhersagegleichung der FEDIAF-Leitlinien, deren Ergebnis in der Probe um 0,2 Prozent vom deklarierten Wert abwich.
Autor: Clara Busch · Stand: 23.08.2026 · Datenbasiert, kein Hands-on-Test. Die Einordnungen beruhen auf Angebots- und Herstellerangaben von fünfunddreißig Produkten, die für die sieben Vergleiche dieses Bereichs am Datenstand einzeln aufgerufen wurden, dazu auf Veröffentlichungen der Stiftung Warentest, auf den FEDIAF Nutritional Guidelines in der Ausgabe vom September 2025, auf dem amtlichen Wortlaut der Verordnung (EG) Nr. 767/2009, auf Veröffentlichungen der US-Arzneimittelbehörde FDA und auf der Fragensammlung des Bundesinstituts für Risikobewertung zu Salmonellen. Es wurde kein Futter gekauft, verfüttert oder im Labor untersucht.
Diese Einstiegsseite enthält keine Produktempfehlungen und keine Kauflinks. Die verlinkten Vergleiche enthalten solche Links; die beiden Ratgeber dieses Bereichs kommen ohne aus. Die Angaben zur Rechtslage sind beschreibend und keine Rechtsberatung. Bei Krankheitsverdacht, bei Verdacht auf eine Futtermittelunverträglichkeit sowie vor jeder Umstellung auf ein Futter für einen besonderen Ernährungszweck ist die Tierarztpraxis die zuständige Stelle.

