Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Wenn du über einen dieser Links kaufst, erhalten wir eine kleine Provision — für dich entstehen keine Mehrkosten.
Diese Seite prüft Unterlagen, keine Geräte: ausgewertet werden Herstellerangaben, Bedienungsanleitungen, Angebotstexte, einschlägige Normen, öffentliche Register und behördliche Veröffentlichungen. Wo ein Nachweis fehlt, wird das benannt und nicht durch eine Schätzung ersetzt.
82 Zentimeter: die Höhe, die keines der fünf Angebote nennt
Unter einer Küchenarbeitsplatte entscheidet eine einzige Zahl, und sie heißt 82 Zentimeter. So hoch ist eine Waschmaschine, die als unterbaufähig verkauft wird, wenn ihre Deckplatte abgenommen ist. Ausgerechnet diese Zahl steht in keinem der fünf Angebote, die auf dieser Seite gegen ihre Unterlagen gehalten werden. Alle fünf stehen dort mit 84,5 bis 85 Zentimetern. Von den fünf Herstellern schreibt sie genau einer hin, Siemens, auf seiner Produktseite als Nischenhöhe. Zwei der fünf Hersteller sehen einen Unterbau gar nicht vor, obwohl das Datenfeld ihres Angebots genau das behauptet.
Warum die Zahl fehlt, zeigt das EU-Produktregister EPREL. Dort muss der Lieferant nach Anhang V der Verordnung (EU) 2019/2014 die Angaben des Produktdatenblatts eintragen, darunter Höhe, Breite und Tiefe und den Typ, Einbaugerät oder freistehend. Von 20.315 Waschmaschinen in Normalgröße sind dort 19.665 zwischen 84 und 85 Zentimeter hoch, das sind 96,8 Prozent. Höchstens 82 Zentimeter erreichen 463 Modelle oder 2,28 Prozent, und 441 von ihnen sind im Register als Einbaugerät eingetragen, also als Maschine mit Möbelfront, die von vornherein in einen Schrank gehört. Eine freistehende Maschine erreicht die 82 Zentimeter fast nie von Haus aus. Sie erreicht sie nur, wenn man ihr die Deckplatte abnimmt.
Genau dieser Schritt ist es, den das Wort unterbaufähig verspricht und den die Angebote nicht beschreiben. In der Anleitung von Siemens und Bosch sieht er so aus: Deckplatte ab, ein Abdeckblech aus dem Zubehör drauf, die Maschine nur unter eine durchgehende Arbeitsplatte, die fest mit den Nachbarschränken verbunden ist. Das Blech ist kein Schmuck. Ohne Deckplatte und ohne Blech liegen spannungsführende Teile frei, und die Anleitung verbietet den Betrieb in diesem Zustand ausdrücklich. Die Begriffe dahinter, die Rechtslage und die übrigen Seiten zur Waschmaschine sind in der Übersicht zum Waschmaschinenkauf zusammengeführt.
Die Feststellung dieser Seite
Keines der fünf Angebote nennt die Höhe, auf die es unter der Arbeitsplatte ankommt, und zwei der fünf Datenfelder behaupten einen Unterbau, dem der eigene Hersteller widerspricht: AEG nennt sein Gerät nur unterschiebbar bei 85 Zentimetern Nischenhöhe, Hisense rät in der Anleitung vom Einbau ab. Im EU-Register stehen alle fünf als freistehend mit 85 Zentimetern, und von den 463 Registermodellen mit höchstens 82 Zentimetern sind 441 Einbaugeräte. Die 82 Zentimeter für eine freistehende Maschine nennt nur Siemens, und das Datenblatt derselben Baureihe gibt die Deckplatte im Text mit 25 und in der Zeichnung mit 30 Millimetern an. Grundlage sind der Registerabzug vom 02.10.2026, die Typabfrage vom 07.10.2026 und die Angebotsseiten, Anleitungen und Datenblätter am 07.10.2026.
Die Übersicht: wo die Unterbauhöhe steht und wo nicht
Die Tabelle stellt je Gerät zwei Quellen gegeneinander, das Angebot und die Unterlage des Herstellers, und nennt dazu die Höhe ohne Deckplatte und die Stelle, an der diese Zahl steht oder aus der sie sich ergibt. Die Reihenfolge folgt der Belegdichte: Oben stehen die Geräte, deren Unterbauweg vollständig dokumentiert ist, unten die, bei denen das Wort Unterbau nur in einem Datenfeld vorkommt. Die Auszeichnung Unsere Empfehlung steht beim Gerät mit vollständigem Unterbauweg und der günstigeren Energieklasse der beiden dokumentierten Geräte; sie ist eine Einordnung der Unterlagen und kein Messergebnis, denn eingebaut oder betrieben wurde hier nichts.
| Gerät | Was das Angebot sagt | Was die Unterlage sagt | Höhe mit / ohne Deckplatte | Wo steht die Zahl | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
![]() Siemens iQ500 WU14UT429 kg · Klasse A · EPREL 1734303 Unsere Empfehlung | Titel und Datenfeld: unterbaufähig; „genormte Maße“, keine Höhe, kein Abdeckblech | Anleitung: nur unter durchgehender Arbeitsplatte, Blechabdeckplatte WZ20430 Pflicht | 84,5 cmohne: 82,0 cm (Nischenhöhe laut Siemens) | Produktseite des Herstellers: „Nischenhöhe von 82cm“; Datenblatt: 84,5 cm und 25 mm Deckplatte | Ansehen |
![]() Bosch Serie 6 WUU28T708 kg · Klasse B · EPREL 1105176Gleicher Unterbauweg, leisester Registerwert der fünf | Titel: unterbaufähig; Datenfeld Aufbautyp: freistehend | Anleitung: wie beim Siemens, Blechabdeckplatte WMZ20430 Pflicht | 84,5 cmohne: 82,0 cm (gerechnet) | Datenblatt: 845 mm Höhe und 25 mm Deckplatte, die Maßzeichnung zeigt 30 mm; keine Nischenhöhe | Ansehen |
![]() LG F4WB309YB9 kg · Klasse A · EPREL 2017656Einziger Hersteller außerhalb von BSH, der ein Unterbaublech verlangt | Titel, Aufzählung und Beschreibung: unterbaufähig, „dank der abnehmbaren Deckplatte“ | Herstellerseite: Abdeckung abnehmbar, nur mit Unterbaublech AF-B600N; Anleitung: kein Wort zum Unterbau | 85 cm (Herstellerseite)ohne: nicht genannt | Nirgends; Herstellerseite nennt Abdeckung und Unterbaublech, die Einbauskizze 0,5 cm Luft oben, aber keine Höhe ohne Abdeckung | Ansehen |
![]() AEG Serie 7000 LR7AMZ491FL9 kg · Klasse A · EPREL 2239895Hersteller: nur unterschiebbar bei 85 cm, das Datenfeld sagt Unterbau | Titel und Text ohne Unterbau; nur das Datenfeld Aufbautyp sagt Unterbau | Herstellerseite: nur unterschiebbar bei 85 cm; Anleitung: kein Wort zum Unterbau | 84,7 cmohne: kein Unterbau vorgesehen | Herstellerseite: „Unterschiebbar bei 85 cm Nischenhöhe“, Aufstellungsart freistehend | Ansehen |
![]() Hisense WF3S9043BW39 kg · Klasse A · EPREL 1858739Niedrigster Stromverbrauch; Hersteller rät vom Einbau ab | Titel und Text ohne Unterbau; nur das Datenfeld Aufbautyp sagt Unterbau | Anleitung rät vom Einbau ab, die spanische Fassung ausdrücklich vom Platz unter einer Arbeitsplatte | 84,5 cm (Hersteller)ohne: vom Hersteller nicht vorgesehen | Anleitung: „Wir empfehlen nicht, die Waschmaschine einzubauen.“ | Ansehen |
Angebote, Bewertungen und Bestellbarkeit geprüft am 07.10.2026; Registerwerte aus den Einzeldatensätzen der EU-Produktdatenbank EPREL. „Gerechnet“ heißt: Die Zahl steht nicht als solche in der Unterlage, sondern ergibt sich aus der Gerätehöhe und der dort genannten Stärke der Deckplatte.
Was ausgezeichnet ist und warum es der Siemens wurde
Ausgezeichnet ist der Siemens iQ500 WU14UT42, und zwar für seine Unterlagen. Er ist eines von zwei Geräten der Auswahl, bei denen sich der Unterbau aus Herstellerdokumenten nachvollziehen lässt: die Gerätehöhe von 84,5 Zentimetern in der Anleitung, die Deckplatte im Datenblatt, das Abdeckblech WZ20430 in der Zubehörliste, die Bedingung, unter welcher Arbeitsplatte die Maschine stehen darf, im Kapitel zum Aufstellort, und eine Höhenverstellung von höchstens 12 Millimetern auf der Produktseite. Als einziger der fünf Hersteller schreibt Siemens dort auch die Zahl hin, um die es geht: Die Maschine lasse sich unter einer Küchenarbeitsfläche mit einer Nischenhöhe von 82 Zentimetern installieren. Das zweite Gerät mit derselben Dokumentation ist der Bosch WUU28T70 aus demselben Konzern, nur ohne diese Zahl. Den Ausschlag gibt beim Siemens zusätzlich das Register: Energieeffizienzklasse A mit 49 Kilowattstunden je hundert Waschgängen bei neun Kilogramm, gegen Klasse B mit 54 Kilowattstunden bei acht Kilogramm beim Bosch.
Das ist eine bewusst enge Begründung. Die Auszeichnung sagt nichts darüber, wie sauber die Maschine wäscht, wie lange sie hält oder wie sie sich in der Küche anhört; dazu liegen hier keine eigenen Messungen vor. Sie sagt nur, dass bei diesem Gerät die Frage, um die es auf dieser Seite geht, mit Herstellerunterlagen beantwortet ist und nicht mit einem Datenfeld. Wer die Maschine unter eine Arbeitsplatte stellt, weiß vorher, welche Höhe übrig bleibt und welches Teil er dafür zusätzlich braucht. Bei drei der fünf Geräte fehlt mindestens eine dieser beiden Angaben.
Was gegen die Auszeichnung spricht, steht genauso fest. Das Angebot verschweigt das Abdeckblech und wirbt mit einer Home-Connect-Steuerung, die Siemens auf der eigenen Seite verneint. Das Datenblatt nennt die Deckplatte im Text 25 und in der Zeichnung 30 Millimeter stark, das Gewicht im Datenfeld liegt fast acht Kilogramm unter dem des Herstellers, und mit Tür baut das Gerät 63,2 Zentimeter tief. Die Bewertung liegt mit 4,0 von 5 Sternen bei 313 Stimmen am Prüftag niedriger als beim Bosch mit 4,4 bei 411. Beide Bewertungen gelten einer Angebotsfamilie mit zwei Varianten und nicht allein diesem Modell. In der Preislage liegt der Siemens am Prüftag im oberen Mittelfeld der fünf, unter dem Bosch und über dem Hisense.
Zur Einordnung der übrigen vier: Der Bosch trägt denselben Unterbauweg und den leisesten Registerwert der fünf. Der LG ist das einzige Gerät außerhalb des BSH-Konzerns, dessen Hersteller den Unterbau überhaupt beschreibt: Abdeckung ab, Unterbaublech drauf, so steht es auf der Produktseite von LG, nur ohne die Höhe, die dann übrig bleibt. Beim AEG und beim Hisense steht das Wort Unterbau nur im Datenfeld des Angebots, und beide Hersteller sagen etwas anderes: AEG nennt sein Gerät freistehend und unterschiebbar bei 85 Zentimetern Nischenhöhe, Hisense rät in der Anleitung vom Einbau ab. Der Hisense hat mit 34 Kilowattstunden je hundert Waschgängen dafür den mit Abstand niedrigsten Stromverbrauch der Auswahl und die niedrigste Preislage. Wer die Höhe nicht braucht, aber den Verbrauch, findet bei ihm das beste Verhältnis, nur eben nicht unter der Arbeitsplatte.
Wie die Angaben zustande kommen
Für diese Seite wurde nichts gekauft, eingebaut oder gewaschen. Verglichen wurden Dokumente, und zwar je Gerät vier Arten: die Angebotsseite bei Amazon mit Titel, Aufzählung, Beschreibung und dem Datenfeld der Artikelangaben, die Unterlagen des Herstellers, also Gebrauchs- und Montageanleitung, Produktdatenblatt und Zubehörblatt, soweit veröffentlicht, die Produktseite des Herstellers und der Einzeldatensatz im EU-Produktregister EPREL. Geprüft wurden alle vier am 07.10.2026. Wo eine Angabe aus einer dieser Quellen fehlt, steht das so da; geschätzt oder ergänzt wurde nichts.
Die Auswahl der fünf Geräte folgt der Suche, mit der die meisten Leser hier ankommen. Bei Amazon lieferte die Suche nach waschmaschine unterbaufähig in der Kategorie Haushaltsgeräte am Prüftag 24 nicht gesponserte Treffer. 7 davon trugen das Wort Unterbau oder unterbaufähig im Titel, und alle sieben stammten von Bosch oder Siemens. Aus dieser Gruppe stehen hier die beiden mit den meisten Bewertungen und vollständigen Unterlagen. Dazu kommen drei Geräte anderer Hersteller, bei denen Unterbau im Titel, im Text oder im Datenfeld auftaucht: LG im Titel, AEG und Hisense nur im Datenfeld. Diese drei sind gerade deshalb ausgewählt, weil sie zeigen, wie weit Angebot und Unterlage auseinanderliegen können.
Für die Marktzahlen wurde der Registerabzug vom 02.10.2026 mit 22.675 Einträgen der Gruppe Haushaltswaschmaschinen ausgewertet. Als Normalgröße zählt hier jedes Modell mit 70 bis 100 Zentimetern Höhe, 55 bis 65 Zentimetern Breite und mindestens fünf Kilogramm Nennkapazität; Angaben, die erkennbar in Millimetern eingetragen waren, sind umgerechnet. Damit bleiben 20.315 Modelle. Für jedes der 463 Modelle mit höchstens 82 Zentimetern wurde am 07.10.2026 der Einzeldatensatz abgerufen, weil nur er den Typ enthält. Alle 463 Abrufe waren erfolgreich.
Nicht geprüft werden konnte, ob die Geräte nach dem Abnehmen der Deckplatte tatsächlich auf 82,0 Zentimeter kommen und wie laut eine Maschine unter einer Arbeitsplatte im Vergleich zum freien Stand ist. Dazu veröffentlicht keiner der fünf Hersteller eine Zahl. Wie weit sich die Füße herausdrehen lassen, steht nur bei BSH, mit höchstens 12 Millimetern. Die Sternwerte und Bewertungszahlen stammen von den Angebotsseiten am Prüftag und gelten in drei Fällen einer Angebotsfamilie mit mehreren Varianten, nicht dem einzelnen Modell.
Das Register misst nach: 20.315 Waschmaschinen nach ihrer Höhe
Waschmaschinen sind in der Höhe fast einheitlich, in der Tiefe dagegen nicht. Von den 20.315 Modellen in Normalgröße sind 17.829 auf genau 85 Zentimeter eingetragen, das sind 87,8 Prozent. Zählt man alles zwischen 84 und 85 Zentimetern dazu, sind es 96,8 Prozent. Der Rest verteilt sich dünn: 163 Modelle zwischen 84,5 und 84,9 Zentimetern, 112 zwischen 83 und 83,9, und 448 zwischen 82 und 82,9. Unter 82 Zentimetern liegen 19 Modelle, über 85 Zentimetern 71.
Die Werte als Liste
- unter 82 cm: 19 Modelle Modelle
- 82,0 bis 82,9 cm: 448 Modelle Modelle
- 83,0 bis 83,9 cm: 112 Modelle Modelle
- 84,0 bis 84,4 cm: 1.673 Modelle Modelle
- 84,5 bis 84,9 cm: 163 Modelle Modelle
- genau 85,0 cm: 17.829 Modelle Modelle
- über 85 cm: 71 Modelle Modelle
Eine Eigenheit des Registers gehört zur Lesart dazu. Die Hersteller tragen die Höhe überwiegend in ganzen Zentimetern ein. Die beiden BSH-Geräte dieser Seite stehen in ihren Anleitungen mit 84,5 Zentimetern, im Register mit 85. Beim AEG sind es 84,7 gegen 85. Die 85 Zentimeter der großen Säule sind also zum Teil 84,5 oder 84,7 Zentimeter, aufgerundet. Für die Frage, ob eine Maschine mit Deckplatte unter eine Platte passt, ist das ein halber Zentimeter, der zählt. Wer plant, nimmt die Zahl aus der Anleitung und nicht die aus dem Register.
Der Abstand zwischen den beiden Gruppen ist der eigentliche Befund. Drei Zentimeter trennen die 82 von den 85 Zentimetern, und auf diesen drei Zentimetern liegen 112 Modelle mit 83 Zentimetern und kaum etwas dazwischen. Der Markt kennt zwei Höhen, eine für Maschinen, die frei stehen, und eine für Maschinen, die in einen Schrank gehören. Eine unterbaufähige Maschine ist der Versuch, mit einem Gerät der ersten Gruppe in die Höhe der zweiten zu kommen, und das gelingt nur über die Deckplatte.
Wer unter 83 Zentimetern bleibt: 441 Einbaugeräte und 22 Ausnahmen
Die 463 Modelle mit höchstens 82 Zentimetern wurden einzeln abgefragt. 441 davon, das sind 95,2 Prozent, führt das Register als Einbaugerät, 22 als freistehend. Unter den Einbaugeräten sind 431 auf genau 82 Zentimeter eingetragen und die übrigen zehn auf 81 bis 81,9. Die Einbaumaschine hat ihre Höhe also gefunden, und sie liegt einen Fingerbreit unter dem, was eine unterbaufähige Maschine ohne Deckplatte erreicht.
- Einbaugeräte im Register: 81 bis 82 cm
- Siemens und Bosch ohne Deckplatte: 82 cm — im Korridor
- Siemens und Bosch mit Deckplatte: 84,5 cm — außerhalb des Korridors
- Hisense laut Hersteller: 84,5 cm — außerhalb des Korridors
- AEG laut Anleitung: 84,7 cm — außerhalb des Korridors
- LG laut Herstellerseite: 85 cm — außerhalb des Korridors
Die Einbaugeräte unterscheiden sich vom Rest des Marktes in mehr als der Höhe. Im Median sind sie 54 Zentimeter tief, die Geräte mit 84 bis 85 Zentimetern Höhe 56. Ihre Nennkapazität endet bei zehn Kilogramm, und das schafft ein einziges Modell; in der Gruppe mit 84 bis 85 Zentimetern reicht sie bis vierzehn. In der Energieklasse A stehen 38,3 Prozent der Einbaugeräte gegen 65,7 Prozent der Gruppe mit 84 bis 85 Zentimetern. Der Median des Verbrauchs liegt bei 57 gegen 49 Kilowattstunden je hundert Waschgänge. Leiser sind sie dagegen: Im Median 72 Dezibel im Schleudergang gegen 75. Das Gehäuse eines Schranks schluckt eben nicht nur Platz.
Bleiben die 22 freistehenden Modelle mit höchstens 82 Zentimetern. Konen stellt allein vier davon, Artica und Saturn je zwei, dazu kommen unter anderem je ein Modell von Exquisit, Blaupunkt und Smeg. Sie sind der Beleg, dass eine freistehende Maschine mit 82 Zentimetern technisch geht. Dass es nur 22 von 20.315 sind, ist der Beleg, dass der Markt sie kaum baut. Wer eine freistehende Maschine ohne Umbau unter eine 82-Zentimeter-Platte stellen will, sucht in genau dieser Gruppe und findet dort kaum Auswahl.
Unterbau, Einbau, integrierbar: was die Verordnung kennt
Die Delegierte Verordnung (EU) 2019/2014, nach der jede Waschmaschine ihr Energielabel bekommt, kennt genau zwei Typen. Im Produktdatenblatt steht die Zeile Typ mit den beiden Möglichkeiten Einbaugerät oder freistehend, und Artikel 2 Nummer 5 sagt, was ein Einbaugerät ist: eine speziell gestaltete und geprüfte Haushaltswaschmaschine, die ausschließlich vermarktet wird, um in einen Schrank eingebaut oder mit Paneelen verkleidet zu werden, am Schrank oder an den Paneelen sicher befestigt zu werden und eine integrierte vorgefertigte Vorderseite oder eine kundenspezifische Frontplatte zu bekommen. Das Wort unterbaufähig kommt in der Verordnung nicht vor.
Daraus folgt eine Einordnung, die für alle fünf Geräte dieser Seite gilt. Eine unterbaufähige Maschine ist rechtlich ein freistehendes Gerät, weil sie eben nicht ausschließlich für den Einbau vermarktet wird; sie lässt sich auch mit Deckplatte frei aufstellen. Deshalb führt das Register alle fünf als freistehend, und deshalb ist das kein Fehler. Das Datenblatt von BSH schreibt das sogar in zwei Zeilen untereinander: Bauform freistehend, Gerätetyp unterbaufähig. Der zweite Begriff ist eine Herstellerangabe, der erste eine Kategorie der Verordnung.
| Wort | Wer es verwendet | Was dahintersteht | Höhe, die zu erwarten ist |
|---|---|---|---|
| Einbaugerät | Verordnung (EU) 2019/2014, Register | Nur für den Einbau vermarktet, am Schrank befestigt, mit Möbelfront | Im Register fast immer 82 cm |
| freistehend | Verordnung, Register, Datenblatt | Alles, was kein Einbaugerät ist, auch die unterbaufähigen Geräte | Im Register überwiegend 84 bis 85 cm |
| unterbaufähig | Hersteller, Angebotstitel | Freistehendes Gerät mit abnehmbarer Deckplatte, bei BSH mit Abdeckblech als Zubehör | Ohne Deckplatte, sofern genannt: 82,0 cm bei BSH |
| unterschiebbar | Miele, AEG | Freistehendes Gerät, das mit Deckplatte unter eine ausreichend hohe Platte geschoben wird | Nischenhöhe mindestens 85 cm |
| Unterbau (Datenfeld) | Amazon, Feld Aufbautyp | Wird vom Anbieter befüllt, ohne dass eine Unterlage es belegen muss | Keine Angabe |
Ein Hersteller trennt die Wörter sauber, und zwar Miele auf seiner Planungsseite zu den Aufstellvarianten. Unterschiebbar heißt dort: Alle Frontlader lassen sich unter eine Arbeitsplatte mit mindestens 85 Zentimetern Nischenhöhe schieben, der Gerätedeckel bleibt drauf. Unterbaubar heißt: Bei einer Einbauhöhe von 82 bis 85 Zentimetern unter der Arbeitsplatte wird der Gerätedeckel durch einen Unterbausatz ersetzt, und das gilt nur für bestimmte Geräte. AEG verwendet für den LR7AMZ491FL genau das erste Wort, unterschiebbar bei 85 Zentimetern Nischenhöhe. Mit diesen beiden Begriffen lässt sich jedes Angebot einordnen, auch wenn es selbst ein anderes Wort benutzt.
Bei Geschirrspülern ist die Begriffswelt feiner unterteilt, weil dort Einbau, Teilintegration und Vollintegration gängige Bauformen sind; die Unterschiede sind auf der Seite zu vollintegrierten Spülmaschinen erklärt. Bei Waschmaschinen ist das Einbaugerät im Register eine Randgruppe, und die Wörter rund um den Unterbau sind nicht festgelegt. In Angeboten und Suchanfragen tauchen neben unterbaufähig auch integrierbar und Einbau auf, beim LG sogar zusammen als unterbaufähig integrierbar, und gemeint kann jedes Mal etwas anderes sein. Wer auf eines dieser Wörter stößt, fragt nach zwei Dingen: Ist das Gerät im Register als Einbaugerät oder als freistehend eingetragen, und welche Höhe hat es ohne Deckplatte.
Beim Kühlschrank ist die Lage klarer: Dort nennen die Hersteller für den Unterbau ausdrücklich Nischenhöhen in Millimetern, und sie beginnen bei 818 bis 820, wie die Seite zum Unterbau-Kühlschrank mit den Angaben der Hersteller zeigt. Für die Waschmaschine bleibt festzuhalten: Das Wort im Titel ist eine Zusage des Anbieters. Was sie bedeutet, steht in der Anleitung oder auf der Produktseite des Herstellers, und bei AEG und Hisense steht dort etwas anderes. Die europäische Norm für Koordinationsmaße von Küchenmöbeln und Küchengeräten, DIN EN 1116, enthält laut Inhaltsverzeichnis einen eigenen Abschnitt zur Höhe der Aussparung für Unterbaugeräte; die Zahlen stehen im kostenpflichtigen Normtext und konnten für diese Seite nicht eingesehen werden.
Was die Anleitung beim Unterbau verlangt: Deckplatte ab, Blech drauf
Die beiden BSH-Anleitungen behandeln den Unterbau in einem Absatz von drei Sätzen, und jeder davon ist eine Bedingung. Erstens darf das Gerät nur unter einer durchgehenden Arbeitsplatte stehen. Zweitens muss diese Platte fest mit den Nachbarschränken verbunden sein. Drittens ist nach dem Entfernen der Abdeckplatte die Blechabdeckplatte vor dem Einbau zu befestigen. Dazu kommt die Nischenbreite von 60 Zentimetern. Eine Mindesthöhe der Nische, einen Abstand zur Unterkante der Arbeitsplatte oder eine Vorgabe zur Belüftung der Nische nennt keine der beiden Anleitungen. Die Nischenhöhe von 82 Zentimetern steht erst auf der Produktseite von Siemens, auf der von Bosch für dasselbe Gehäuse gar nicht.
Warum das Blech Pflicht ist, steht im Sicherheitskapitel derselben Anleitungen. Unter der Überschrift Stromschlaggefahr heißt es dort, das Gerät enthalte spannungsführende Teile, und darunter die Anweisung, das Gerät nicht ohne Abdeckplatte zu betreiben. Die Deckplatte ist bei diesen Geräten also nicht nur Ablage, sondern Abdeckung. Nimmt man sie ab, übernimmt das Blech ihre Aufgabe. Eine zweite Warnung betrifft die Platte selbst: Beim Steigen oder Klettern auf das Gerät könne die Abdeckplatte brechen. Wer die Maschine frei stehen lässt und als Ablage nutzt, sollte das wissen.
Das Blech hat bei Siemens die Kennung WZ20430 und bei Bosch WMZ20430; die Zubehörlisten beider Anleitungen beschreiben es gleich, als Blechabdeckplatte für Einbau oder Unterbau unter niedrige Arbeitsplatte. Zum Lieferumfang gehört es nicht. Die Anleitung des Siemens zählt auf, was mitgeliefert wird: Waschmaschine, Begleitunterlagen, Transportsicherungen und Abdeckkappen. Das Produktdatenblatt des Siemens führt das Blech unter Sonderzubehör. Das Datenblatt des Blechs selbst nennt zwei Kilogramm Nettogewicht und bittet, die Kompatibilität mit dem eigenen Gerät vorab zu prüfen.
Der Unterbau nach den BSH-Unterlagen, in der Reihenfolge der Arbeit
- Lichte Höhe unter der Arbeitsplatte messen, an der Vorderkante und an der Wand. Die kleinere Zahl gilt.
- Prüfen, ob die Arbeitsplatte über der Nische durchgeht und mit den Nachbarschränken fest verbunden ist. Wenn nicht, ist der Unterbau nach Anleitung nicht vorgesehen.
- Nischenbreite messen. Die Anleitung verlangt 60 Zentimeter; das Gerät ist 59,8 breit.
- Abdeckblech bestellen, WZ20430 beim Siemens, WMZ20430 beim Bosch. Es liegt nicht bei.
- Transportsicherungen auf der Rückseite entfernen, bevor das Gerät in die Nische kommt; die Anleitung beschreibt vier Stück, gelöst mit Schlüsselweite 13.
- Deckplatte abnehmen, Blech befestigen. Die Anleitung erlaubt den Betrieb ohne Abdeckung nicht.
- Schläuche und Netzkabel so führen, dass nichts zwischen Wand und Gerät eingeklemmt wird; das steht im Abschnitt zur Aufstellung an einer Wand.
- Gerät mit den Füßen und einer Wasserwaage ausrichten und die Kontermuttern mit Schlüsselweite 17 festziehen.
Bei den drei anderen Herstellern gibt es für diese Folge keine vollständige Entsprechung. Am nächsten kommt LG: Die Produktseite sagt, die obere Abdeckung lasse sich leicht entfernen, die Integration sei aber nur mit einem Unterbaublech möglich, und LG verkauft Maschine und Blech AF-B600N als Paket. Die Bedienungsanleitung desselben Geräts erwähnt den Unterbau dagegen mit keinem Wort, und eine Höhe ohne Abdeckung nennt LG nirgends. AEG sieht für den LR7AMZ491FL nur das Unterschieben mit Deckplatte bei 85 Zentimetern Nischenhöhe vor, die Benutzerinformation führt die Deckplatte als Teil eins der Gerätebeschreibung und sagt nirgends, dass man sie abnehmen dürfe. Hisense schließlich empfiehlt in der Anleitung ausdrücklich nicht, die Maschine einzubauen. Unter einer Platte kann ohnehin nur eine Maschine stehen, die von vorn beladen wird, denn der Deckel eines Topladers öffnet nach oben; die Unterschiede innerhalb dieser Bauform beschreibt die Seite zu Frontlader-Waschmaschinen.
Die fünf Geräte im Belegabgleich
Jedes Profil folgt derselben Ordnung: was das Angebot sagt, was die Unterlage sagt, was übrig bleibt, wenn man beides nebeneinanderlegt. Darunter stehen, was für und was gegen das Gerät spricht, und die Angaben zum Hersteller, wie sie im Register und in den Unterlagen stehen. Registerwerte stammen aus dem jeweiligen EPREL-Einzeldatensatz, Angebotsangaben von der Angebotsseite am 07.10.2026.

Siemens iQ500 WU14UT42
Siemens iQ500 Smarte Waschmaschine unterbaufähig 9 kg WU14UT42
Unsere Empfehlung- Nennkapazität
- 9 kg
- Klasse, Verbrauch
- A, 49 kWh/100
- Wasser, Luftschall
- 50 l, 71 dB
- Tiefe
- 59,0 cm Gehäuse, 63,2 cm mit Tür
- Höhe
- 84,5 cm
- ohne Deckplatte
- 82,0 cm (Nischenhöhe laut Siemens)
- Bewertung am 07.10.2026
- 4,0 von 5 bei 313 Bewertungen
Was das Angebot sagt
Der Titel nennt das Gerät eine smarte Waschmaschine, unterbaufähig, neun Kilogramm, und der Seitentitel ergänzt Home Connect App Steuerung von überall. Das Datenfeld Aufbautyp steht auf Unterbau, die Abmessungen auf 59 mal 59,8 mal 84,5 Zentimeter, die Tiefe bei geöffneter Tür auf 106,3 Zentimeter. Der Beschreibungstext verspricht eine flexible Installation selbst unter der Arbeitsfläche und behauptet, das Gerät passe mit seinen genormten Maßen perfekt unter die Arbeitsplatte der Küche. Welche Norm gemeint ist, steht nicht dabei. Dass für den Unterbau ein Zubehörteil nötig ist, steht ebenfalls nicht dabei; der Artikel WZ20430 taucht auf der ganzen Angebotsseite nicht auf. Das Gewicht steht im Datenfeld mit 65,5 Kilogramm.
Was die Unterlage sagt
Die Produktseite von Siemens sagt den entscheidenden Satz: Die unterbaufähigen Geräte ließen sich durch die abnehmbare Abdeckplatte auch unter einer Küchenarbeitsfläche mit einer geringen Nischenhöhe von 82 Zentimetern installieren. Dieselbe Seite nennt die Arbeitsplatte abnehmbar, eine Höhenverstellung von höchstens 12 Millimetern und unter vernetzte Hausgeräte mit Home Connect ein Nein. Die Gebrauchs- und Montageanleitung führt 84,5 Zentimeter Höhe, 59,8 Breite, 59,0 Gehäusetiefe, 63,2 mit Tür, 106,3 mit geöffneter Tür und 73,4 Kilogramm. Unter Küchenzeile verlangt sie eine durchgehende, mit den Nachbarschränken verbundene Arbeitsplatte und 60 Zentimeter Nischenbreite und schreibt vor, nach dem Entfernen der Abdeckplatte die Blechabdeckplatte WZ20430 zu befestigen. Das Produktdatenblatt nennt die Höhe der Arbeitsplatte im Text mit 25 Millimetern, die Maßzeichnung desselben Blatts bemaßt sie mit 30. Im EU-Register steht das Gerät unter der Nummer 1734303 als freistehend mit 85 Zentimetern.
Was übrig bleibt
Siemens ist der einzige der fünf Hersteller, der die 82 Zentimeter überhaupt hinschreibt, allerdings auf der Produktseite und als Nischenhöhe, nicht in der Anleitung und nicht als Gerätehöhe ohne Deckplatte. Rechnet man nach, ergibt der Text des Datenblatts 84,5 minus 2,5 gleich 82,0 Zentimeter, die Zeichnung desselben Blatts mit 30 Millimetern 81,5. Wer bei genau 82 Zentimetern lichter Höhe plant, hängt also an einem halben Zentimeter, den der Hersteller selbst zweimal verschieden angibt. Das Blech, ohne das der Betrieb ohne Deckplatte nicht zulässig ist, steht in Anleitung und Datenblatt, nicht im Angebot. Und das Angebot verkauft eine smarte Maschine mit Home-Connect-Steuerung, die laut Siemens nicht vernetzt ist. Beim Gewicht liegen Angebot und Hersteller 7,9 Kilogramm auseinander.
Spricht dafür
- Als einziger der fünf Hersteller nennt Siemens die Nischenhöhe von 82 Zentimetern ausdrücklich
- Anleitung, Datenblatt und Produktseite beschreiben den Unterbau mit Abdeckblech, Bedingungen und Höhenverstellung
- Energieeffizienzklasse A mit 49 Kilowattstunden je 100 Waschgängen bei neun Kilogramm Nennkapazität
- Titel und Datenfeld des Angebots stimmen in der Aussage unterbaufähig überein
- Mit 71 Dezibel im Schleudergang Luftschallklasse A laut Register
Spricht dagegen
- Das Angebot nennt das nötige Abdeckblech WZ20430 an keiner Stelle
- Text und Maßzeichnung des Datenblatts nennen für die Deckplatte 25 und 30 Millimeter
- Das Angebot wirbt mit Home-Connect-Steuerung, die Herstellerseite verneint die Vernetzung
- Das Gewicht im Angebot liegt 7,9 Kilogramm unter dem des Herstellers
- Mit Tür 63,2 Zentimeter tief, mehr als die drei anderen Geräte nach deren Angaben
Hersteller, Register und Garantie
- Firma
- BSH Hausgeräte GmbH, Herstellerin unter Markenlizenz der Siemens AG laut Anleitung; im EU-Produktregister als Lieferantin eingetragen
- Sitz
- Carl-Wery-Straße 34, 81739 München, laut Anleitung und Registereintrag
- Gegründet
- Die Marke Siemens nennt 1847 als Gründungsjahr; die BSH wurde laut Unternehmensprofil 1967 als Gemeinschaftsunternehmen von Robert Bosch GmbH und Siemens AG gegründet
- Kundendienst
- Reparatur und Produktinformation für Großgeräte unter 089 21 751 751 laut Kontaktseite; die Registernummer +49 894590-07 ist laut Impressum die Ersatzteilnummer
- Servicezeiten
- Reparatur Montag bis Freitag 7 bis 22 Uhr, Samstag und Sonntag 8 bis 18 Uhr; Produktinformation Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr
- Garantie
- Zwei Jahre Herstellergarantie laut Siemens, Mängel innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung zu melden; Aqua-Stop-Haftung ein Geräteleben lang; im Register 24 Monate
- Norm und Register
- Registereintrag nach der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2014: Index 51,4, Schleuderwirkungsklasse B, Luftschall 71 Dezibel; die im Angebot genannten genormten Maße sind keiner Norm zugeordnet
- Herkunft
- Herkunftsland im Angebot Spanien, geschrieben als Espana
- Gewicht
- 73,4 Kilogramm laut Anleitung, Datenblatt und Produktseite, 65,5 Kilogramm laut Datenfeld des Angebots
- Markteinführung
- Registriernummer 1734303, erstmaliges Inverkehrbringen am 2. April 2024

Bosch Serie 6 WUU28T70
Bosch WUU28T70, Serie 6, Waschmaschine 8 kg, 1400 UpM, Unterbaufähig
Gleicher Unterbauweg, leisester Registerwert der fünf
- Nennkapazität
- 8 kg
- Klasse, Verbrauch
- B, 54 kWh/100
- Wasser, Luftschall
- 46 l, 69 dB
- Tiefe
- 59,0 cm Gehäuse, 63,2 cm mit Tür
- Höhe
- 84,5 cm
- ohne Deckplatte
- 82,0 cm (gerechnet)
- Bewertung am 07.10.2026
- 4,4 von 5 bei 411 Bewertungen
Was das Angebot sagt
Der Titel führt Unterbaufähig als eigenes Stichwort zwischen der Drehzahl und den Programmen. Das Datenfeld Aufbautyp sagt dagegen freistehend. Die Abmessungen stehen mit 59 mal 59,8 mal 84,5 Zentimetern im Datenfeld, die Tiefe bei geöffneter Tür mit 98 Zentimetern, das Gewicht mit 70,5 Kilogramm. Die erste Zeile der Aufzählung wirbt mit einem Urteil der Stiftung Warentest aus Heft 11/2024; das Urteil selbst wurde für diese Seite nicht eingesehen. Als einziges der fünf Angebote schlägt die Seite das Unterbaublech WMZ20430 als Artikel vor, der oft zusammen gekauft wird, und beschreibt es als Metallabdeckung, die Kabel und Bauteile beim Unterbau unter Arbeitsplatten schützt.
Was die Unterlage sagt
Die Gebrauchs- und Montageanleitung ist im Aufbau mit der des Siemens identisch: Gerätehöhe 84,5 Zentimeter, Breite 59,8, Gehäusetiefe 59,0, mit geschlossener Tür 63,2, mit geöffneter Tür 106,3 Zentimeter, Gewicht 74,9 Kilogramm. Im Abschnitt Küchenzeile derselbe Satz: nur unter durchgehender Arbeitsplatte, fest mit den Nachbarschränken verbunden, Nischenbreite 60 Zentimeter, und nach dem Entfernen der Abdeckplatte die Blechabdeckplatte vor dem Einbau befestigen, hier mit der Kennung WMZ20430. Die Produktseite von Bosch führt die Bauform freistehend, die Arbeitsplatte abnehmbar und eine Höhenverstellung von höchstens 12 Millimetern; eine Nischenhöhe nennt sie nicht. Die Kategorieseite verspricht nur, die Geräteabmessungen entsprächen der Standardgröße und das Gerät passe perfekt unter die Arbeitsplatte, ohne Zahl. Das Datenblatt nennt 25 Millimeter Deckplatte im Text und zeigt 30 in der Zeichnung. Das Datenblatt des Blechs bittet, die Kompatibilität mit dem eigenen Gerät vorab zu prüfen.
Was übrig bleibt
Zwei Angaben desselben Angebots widersprechen sich: Der Titel sagt unterbaufähig, das Datenfeld freistehend. Nach dem Hersteller stimmt beides, weil Datenblatt und Produktseite genau diese zwei Begriffe nebeneinander führen, als Bauform und als Gerätetyp. Wer nur das Datenfeld liest, hält das Gerät für ungeeignet. Wer nur den Titel liest, erfährt nicht, dass ein Blech dazugehört. Anders als Siemens nennt Bosch für dasselbe Gehäuse keine Nischenhöhe; die 82 Zentimeter muss man aus dem Datenblatt rechnen oder von der Schwestermarke übernehmen. Die Tiefe bei geöffneter Tür steht im Angebot mit 98 Zentimetern, bei Bosch mit 106,3; das sind 8,3 Zentimeter Unterschied an der Stelle, an der in einer Küche der Durchgang liegt. Eine Kundenrezension auf derselben Seite berichtet, das Gerät stehe nach dem Tausch der Deckplatte gegen die Unterbauabdeckung in der Küchenzeile etwas vor; das passt zu den 63,2 Zentimetern Tiefe mit Tür.
Spricht dafür
- Mit 69 Dezibel der niedrigste Luftschallwert der fünf Geräte im Register
- Als einziges Angebot verweist die Seite überhaupt auf das nötige Abdeckblech
- Anleitung, Datenblatt und Produktseite beschreiben den Unterbau mit Blech und Höhenverstellung
- Mit 215 Minuten im Bezugsprogramm die kürzeste Laufzeit der fünf
- Seit Oktober 2022 im Register, damit das am längsten eingeführte Modell der Auswahl
Spricht dagegen
- Datenfeld Aufbautyp freistehend widerspricht dem Titel unterbaufähig
- Energieeffizienzklasse B mit 54 Kilowattstunden je 100 Waschgängen, der höchste Verbrauch der fünf
- Bosch nennt keine Nischenhöhe, anders als Siemens für dasselbe Gehäuse
- Die Tiefe bei geöffneter Tür steht im Angebot 8,3 Zentimeter zu knapp
- In der Preislage das teuerste der fünf Angebote am Prüftag
Hersteller, Register und Garantie
- Firma
- BSH Hausgeräte GmbH laut Anleitung; die Website betreibt die Robert Bosch Hausgeräte GmbH; die BSH gehört laut Unternehmensprofil seit Januar 2015 zur Bosch-Gruppe
- Sitz
- Carl-Wery-Straße 34, 81739 München, laut Registereintrag
- Gegründet
- Die BSH wurde laut Unternehmensprofil 1967 gegründet; ein Gründungsjahr der Marke Bosch nennt die Hausgeräteseite nicht
- Kundendienst
- Kontakt für große Hausgeräte 089 69 339 339 laut Kontaktseite, dieselbe Nummer steht im Register
- Servicezeiten
- Montag bis Freitag 7 bis 22 Uhr, Samstag und Sonntag 8 bis 18 Uhr laut Kontaktseite
- Garantie
- Zwei Jahre Herstellergarantie auf jedes Bosch-Hausgerät laut Bosch, Mängel innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung zu melden; Aqua-Stop-Haftung für die Lebensdauer laut Anleitung; im Register 24 Monate
- Norm und Register
- Registereintrag nach der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2014: Index 59, Klasse B, Schleuderwirkungsklasse B, Luftschall 69 Dezibel
- Herkunft
- Herkunftsland im Angebot Spanien, geschrieben als Espana
- Gewicht
- 74,9 Kilogramm laut Anleitung, Datenblatt und Produktseite, 70,5 Kilogramm laut Datenfeld des Angebots
- Markteinführung
- Registriernummer 1105176, erstmaliges Inverkehrbringen am 6. Oktober 2022

LG F4WB309YB
LG F4WB309YB Waschmaschine (9 kg, Energieklasse A, 1.400 U/Min.) mit 6 Motion Trommelbewegung, ThinQ, unterbaufähig, Schwarz
Einziger Hersteller außerhalb von BSH, der ein Unterbaublech verlangt
- Nennkapazität
- 9 kg
- Klasse, Verbrauch
- A, 49 kWh/100
- Wasser, Luftschall
- 50 l, 75 dB
- Tiefe
- 55 cm, 59 cm bis zur Tür
- Höhe
- 85 cm (Herstellerseite)
- ohne Deckplatte
- nicht genannt
- Bewertung am 07.10.2026
- 5,0 von 5 bei 2 Bewertungen
Was das Angebot sagt
Unterbaufähig steht hier gleich dreimal. Der Titel nennt es am Ende, die erste Zeile der Aufzählung beschreibt das Gerät als freistehend und unterbaufähig integrierbar, und der Beschreibungstext sagt, es könne freistehend genutzt oder dank der abnehmbaren Deckplatte auch untergebaut werden. Das ist die einzige Stelle aller fünf Angebote, an der das Wort Deckplatte überhaupt fällt. Das Datenfeld Aufbautyp steht auf freistehend und Unterbau. Die Maße nennt die Aufzählung mit 60 mal 85 mal 55 Zentimetern, die Tiefe bei geöffneter Tür steht im Datenfeld mit 110 Zentimetern, das Gewicht mit 58 Kilogramm. Bei der Drehzahl nennt der Titel 1.400 Umdrehungen, das Datenfeld 1.350.
Was die Unterlage sagt
Die Produktseite von LG Deutschland nennt das Gerät unterbaufähig und erklärt den Weg in einem Satz: Die obere Abdeckung lasse sich leicht entfernen, um einen integrierten Look zu erzielen, die Integration sei aber nur mit einem Unterbaublech möglich. Als Paket führt LG Maschine und Unterbaublech AF-B600N, das Blech mit 587 mal 0,4 mal 495 Millimetern. Die Spezifikationen nennen 600 mal 850 mal 550 Millimeter, 590 Millimeter von der Rückseite bis zur Tür und 58 Kilogramm; eine Maßgrafik mit der Überschrift Einbaumaße zeigt 0,5 Zentimeter Luft nach oben, je 2 Zentimeter zu den Seiten, 10 Zentimeter nach hinten und 103 Zentimeter Tiefe bei geöffneter Tür. Die Bedienungsanleitung MFL72076834 enthält zum Unterbau kein Wort, verlangt aber seitlich mindestens 20 und hinten 100 Millimeter Abstand; ihre Tabelle nennt dazu einen dritten Wert von 5 Millimetern, den die Skizze als Spalt über dem Gerät zeigt. Am Amazon-Angebot hängt nur eine allgemeine Sicherheitsanleitung für WashTower, Waschmaschinen und Trockner. Im EU-Register steht das Gerät unter der Nummer 2017656 als freistehend mit 85 Zentimetern, Index 51,9, 49 Kilowattstunden, 50 Litern und 1.310 Umdrehungen bei Nennkapazität; als Ende des Inverkehrbringens ist der 14. Oktober 2317 eingetragen, erkennbar ein Tippfehler.
Was übrig bleibt
Beim LG beschreibt der Hersteller den Unterbau zur Hälfte, und zwar auf der Produktseite, nicht in der Anleitung. Dass die Abdeckung abgenommen werden kann und dass dann ein Unterbaublech nötig ist, steht dort, und damit sagt LG im Grundsatz dasselbe wie BSH. Was fehlt, ist die Zahl, auf die es ankommt: die Höhe ohne Abdeckung. Die Abstände dagegen stehen in Anleitung und Grafik übereinstimmend da, und sie haben Folgen. Je 2 Zentimeter seitlich ergeben eine Nische von 64 Zentimetern Breite; in die 60er-Nische, für die BSH seine Geräte freigibt, passt der LG nach den Vorgaben seines Herstellers nicht. Im Amazon-Angebot ist von Blech und Abständen nichts zu lesen. Für die Drehzahl gibt es drei Werte: 1.400 im Angebotstitel, 1.350 im Datenfeld, 1.310 auf der Herstellerseite und im Register. Die fünf Sterne beruhen auf zwei Bewertungen und sagen deshalb noch nichts.
Spricht dafür
- Der Hersteller verlangt auf seiner Produktseite ausdrücklich ein Unterbaublech, als Einziger außerhalb von BSH
- Titel und Datenfeld des Angebots stimmen in der Aussage Unterbau überein
- Mit 55 Zentimetern Gehäuse- und 59 Zentimetern Tiefe bis zur Tür flacher als die beiden BSH-Geräte mit Tür
- Energieeffizienzklasse A mit 49 Kilowattstunden je 100 Waschgängen bei neun Kilogramm
- Als einziger Hersteller der fünf zeichnet LG Abstände für den Einbau ein, nach oben, zur Seite und nach hinten
Spricht dagegen
- Keine Höhe ohne Abdeckung, und die Anleitung erwähnt den Unterbau gar nicht
- Nach den Abständen des Herstellers 64 Zentimeter Nischenbreite und 10 Zentimeter nach hinten nötig
- Mit 75 Dezibel der lauteste Registerwert der fünf, Luftschallklasse B
- Drei verschiedene Drehzahlangaben in Angebot, Herstellerseite und Register
- Am Amazon-Angebot keine Anleitung zum Modell, und nur zwei Bewertungen am Prüftag
Hersteller, Register und Garantie
- Firma
- LG Electronics Deutschland GmbH, im EU-Produktregister als europäischer Vertreter der LG Electronics Inc. eingetragen
- Sitz
- Alfred-Herrhausen-Allee 3-5, 65760 Eschborn, laut Impressum und Registereintrag
- Gegründet
- LG nennt auf der deutschen Website 1958 als Gründungsjahr des Unternehmens
- Kundendienst
- Service-Hotline 0800 45 444 45, aus Deutschland kostenlos; die Kontaktseite nennt außerdem +49 6196 7883000
- Servicezeiten
- Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 16 Uhr, Sonn- und Feiertage geschlossen, laut Kontaktseite
- Garantie
- 24 Monate laut Garantiebedingungen von LG und Register; zehn Jahre auf den Inverter-Direct-Drive-Motor, ausschließlich auf das Ersatzteil
- Norm und Register
- Registereintrag nach der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2014: Index 51,9, Schleuderwirkungsklasse B, Luftschall 75 Dezibel, Klasse B; die Anleitung verweist für die Konformitätserklärung nach Richtlinie 2014/53/EU auf eine Internetadresse von LG
- Herkunft
- Herkunftsland weder im Angebot noch im Register ausgewiesen
- Gewicht
- 58 Kilogramm übereinstimmend in Angebot, Anleitung und auf der Herstellerseite
- Markteinführung
- Registriernummer 2017656, erstmaliges Inverkehrbringen am 15. Mai 2024

AEG Serie 7000 LR7AMZ491FL
AEG Serie 7000 Waschmaschine 9 kg, ProSteam Dampfprogramm, LR7AMZ491FL
Hersteller: nur unterschiebbar bei 85 cm, das Datenfeld sagt Unterbau
- Nennkapazität
- 9 kg
- Klasse, Verbrauch
- A, 39 kWh/100
- Wasser, Luftschall
- 45 l, 74 dB
- Tiefe
- 60,2 cm Gesamttiefe laut Anleitung
- Höhe
- 84,7 cm
- ohne Deckplatte
- kein Unterbau vorgesehen
- Bewertung am 07.10.2026
- 4,3 von 5 bei 95 Bewertungen
Was das Angebot sagt
Der Titel nennt Serie 7000, neun Kilogramm und das Dampfprogramm ProSteam, von einem Unterbau steht dort nichts. Auch die Aufzählung handelt von Dampf, Mengenautomatik, dem Mischprogramm von 69 Minuten, einem Hygieneprogramm und der Schontrommel. Das Wort Unterbau steht nur im Datenfeld Aufbautyp. Daneben führt das Datenfeld die Abmessungen mit 60,2 mal 59,6 mal 84,7 Zentimetern, eine Artikeltiefe von 59,9 Zentimetern, 74,5 Kilogramm Gewicht, Polen als Herkunftsland und als höchste Drehzahl 1.400 Umdrehungen je Monat. Die Angebotsfamilie hat sieben Varianten; im Variantenwähler trägt eine davon den Zusatz Einbau, die hier geführte Variante nicht.
Was die Unterlage sagt
Die Produktseite von AEG nennt als Ausstattungsmerkmal: unterschiebbar bei 85 Zentimetern Nischenhöhe. Als Aufstellungsart steht dort freistehend, als Gerätehöhe 847 Millimeter, als Tiefe 602 Millimeter, ohne Überstand 572, als Nettogewicht 69,5 Kilogramm. Von einer abnehmbaren Deckplatte oder einem Unterbau ist nicht die Rede. Die Benutzerinformation des LR7AMZ491FL nennt 59,6 Zentimeter Breite, 84,7 Höhe und 60,2 Gesamttiefe, führt die Deckplatte als Teil eins der Gerätebeschreibung unter dem Namen Arbeitsplatte und enthält zum Unterbau kein Wort. Sie verlangt, dass das Gerät weder die Wand noch andere Möbel berührt und die Luft unter dem Gerät zirkulieren kann. Im EU-Register steht das Gerät unter der Nummer 2239895 als freistehend mit 85 Zentimetern, einem Index von 41,4, 39 Kilowattstunden, 45 Litern und 1.351 Umdrehungen bei Nennkapazität.
Was übrig bleibt
Bei diesem Gerät widerspricht der Hersteller dem Datenfeld des Angebots. Amazon führt den Aufbautyp Unterbau, AEG selbst nennt das Gerät freistehend und unterschiebbar bei 85 Zentimetern Nischenhöhe, also mit Deckplatte unter eine entsprechend hohe Platte geschoben. Einen Weg auf 82 Zentimeter sieht AEG nicht vor, und die Garantiebedingungen schließen Schäden aus der Nichtbeachtung der Einbauvorschriften aus. Woher das Datenfeld kommt, lässt sich nicht sagen; in derselben Angebotsfamilie gibt es eine Variante mit dem Zusatz Einbau, die unter einer anderen ASIN läuft. Dass dasselbe Datenfeld eine Drehzahl je Monat nennt und ein Gewicht, das 5 Kilogramm über dem des Herstellers liegt, zeigt, wie viel Sorgfalt in ihm steckt. Die Stärke des Geräts liegt woanders: 39 Kilowattstunden je hundert Waschgänge bei neun Kilogramm, nach dem Hisense der zweitniedrigste Verbrauch der Auswahl.
Spricht dafür
- Mit 39 Kilowattstunden je 100 Waschgängen der zweitniedrigste Stromverbrauch der fünf
- Der Hersteller sagt klar, was geht: unterschieben bei 85 Zentimetern Nischenhöhe, mit Deckplatte
- Die Anleitung zählt die Ersatzteile mit zehnjähriger Verfügbarkeit einzeln auf
- Die Anleitung nennt eine Mindest- und eine Höchsthöhe für den Ablaufschlauch
- Neun Kilogramm bei 57,2 Zentimetern Tiefe ohne Überstand
Spricht dagegen
- Unterbau steht nur im Amazon-Datenfeld, der Hersteller nennt das Gerät freistehend und unterschiebbar
- Für eine Nische unter 85 Zentimetern vom Hersteller nicht vorgesehen
- Mit 74 Dezibel Luftschallklasse B
- Das Datenfeld nennt die Drehzahl je Monat und 5 Kilogramm mehr Gewicht als AEG
- Die Bewertungen gelten einer Angebotsfamilie mit sieben Varianten
Hersteller, Register und Garantie
- Firma
- AEG Electrolux Hausgeräte GmbH als Markenvertrieb laut Impressum; im EU-Produktregister ist AB Electrolux als Lieferantin eingetragen
- Sitz
- Fürther Straße 246, 90429 Nürnberg, laut Impressum; im Register als Kontakt eine Stelle in Krakau
- Gegründet
- AEG nennt 1887 in Berlin als Gründung
- Kundendienst
- Telefonische Reparaturannahme für Großgeräte 0911 323 2110 laut Kontaktseite; die Registernummer gehört der Stelle für die Registerangaben
- Servicezeiten
- Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr laut Kontaktseite
- Garantie
- 24 Monate Herstellergarantie, dazu 12 Monate für das ganze Gerät nach einer Garantiereparatur; ausgeschlossen sind laut Bedingungen Schäden aus der Nichtbeachtung der Einbauvorschriften
- Norm und Register
- Registereintrag nach der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2014: Index 41,4, Schleuderwirkungsklasse B, Luftschall 74 Dezibel; Schutzart IPX4 und Anschluss nach DIN EN 1717 laut Anleitung
- Herkunft
- Herkunftsland im Angebot Polen
- Gewicht
- 69,5 Kilogramm laut Herstellerseite, 74,5 Kilogramm laut Datenfeld des Angebots
- Markteinführung
- Registriernummer 2239895, erstmaliges Inverkehrbringen am 1. April 2025; Modellkennung im Register LR7AMZ491FL 914921793

Hisense WF3S9043BW3
Hisense WF3S9043BW3 Waschmaschine mit Dampffunktion, 9 kg, 1400 U/min, WiFi, ConnectLife
Niedrigster Stromverbrauch; Hersteller rät vom Einbau ab
- Nennkapazität
- 9 kg
- Klasse, Verbrauch
- A, 34 kWh/100
- Wasser, Luftschall
- 39 l, 72 dB
- Tiefe
- 55 cm laut Angebot und Register
- Höhe
- 84,5 cm (Hersteller)
- ohne Deckplatte
- vom Hersteller nicht vorgesehen
- Bewertung am 07.10.2026
- 4,3 von 5 bei 52 Bewertungen
Was das Angebot sagt
Der Titel nennt Dampffunktion, neun Kilogramm, 1.400 Umdrehungen, WLAN und eine Reihe von Programmen und endet mit Energieeffizienzklasse A minus 30 Prozent; vom Unterbau steht dort nichts, auch nicht in der Aufzählung. Das Datenfeld Aufbautyp sagt Unterbau. Die Abmessungen stehen dort mit 55 mal 59,5 mal 84,5 Zentimetern, das Gewicht mit 63 Kilogramm, das Herkunftsland mit China. Die maximale Tiefe bei geöffneter Tür steht mit 59,5 Zentimetern im Datenfeld, das sind nur 4,5 Zentimeter mehr als das Gehäuse. Als Dokument hängt am Angebot ein allgemeines Sicherheitsblatt in neun Sprachen, das ohne Bezug auf ein bestimmtes Gerät rät, das Produkt nur bestimmungsgemäß zu verwenden.
Was die Unterlage sagt
Eine deutsche Anleitung genau dieses Modells bietet Hisense nicht an; die deutsche Anleitung der schwarzen Schwester WF3S9043BB3 gilt nach eigener Angabe für mehrere Modelle. Im Abschnitt zum Installationsabstand steht dort: Wir empfehlen nicht, die Waschmaschine einzubauen. Die Waschmaschine dürfe weder eine Wand noch ein Möbelstück berühren, und wer die Mindestabstände nicht einhalte, riskiere unsicheren Betrieb und Überhitzung. Die spanische Anleitung genau dieser Artikelnummer wird deutlicher und rät davon ab, die Maschine unter eine Arbeitsplatte zu stellen. Aufstellen und anschließen solle ein geschulter Techniker. Die Dokumentenseite von Hisense nennt 59,5 mal 84,5 mal 55 Zentimeter und 63 Kilogramm. Im EU-Register steht das Gerät unter der Nummer 1858739 als freistehend mit einem Index von 36, 34 Kilowattstunden, 39 Litern und 1.400 Umdrehungen; die Werbeaussage A minus 30 Prozent hält dem stand, denn 36 liegt 30,8 Prozent unter 52, der Obergrenze der Klasse A.
Was übrig bleibt
Hier widerspricht der Hersteller dem Angebot am deutlichsten. Amazon führt im Datenfeld den Aufbautyp Unterbau, Hisense rät in der Anleitung vom Einbau ab und in der modellgenauen spanischen Fassung ausdrücklich vom Platz unter einer Arbeitsplatte. Eine abnehmbare Deckplatte oder ein Zubehör für den Unterbau kommt in keiner Hisense-Unterlage vor. Auch die Tiefe bei geöffneter Tür im Datenfeld, 59,5 Zentimeter, passt nicht zur Maßtabelle der Anleitung, deren größter Wert 1.060 Millimeter beträgt. Was das Angebot über den Verbrauch sagt, ist dagegen genau. Wer eine Waschmaschine neben die Küchenzeile, ins Bad oder in den Hauswirtschaftsraum stellt, bekommt mit diesem Gerät den niedrigsten Verbrauch der fünf in der niedrigsten Preislage. Unter eine Arbeitsplatte gehört es nach dem Willen seines Herstellers nicht.
Spricht dafür
- Mit 34 Kilowattstunden je 100 Waschgängen der niedrigste Stromverbrauch der fünf
- Mit 39 Litern je Waschgang auch der niedrigste Wasserverbrauch
- Die Werbeaussage A minus 30 Prozent stimmt mit dem Registerwert überein
- Mit 72 Dezibel Luftschallklasse A
- Die niedrigste Preislage der fünf Angebote am Prüftag
Spricht dagegen
- Der Hersteller rät vom Einbau und vom Platz unter einer Arbeitsplatte ab, das Datenfeld sagt Unterbau
- Keine abnehmbare Deckplatte und kein Unterbauzubehör in den Unterlagen
- Die Tiefe bei geöffneter Tür im Datenfeld passt nicht zur Anleitung
- Keine deutsche Anleitung genau dieses Modells, am Angebot nur ein allgemeines Sicherheitsblatt
- Der Titel enthält mehrere Schreibfehler, darunter Waschmachine
Hersteller, Register und Garantie
- Firma
- Hisense Gorenje Germany GmbH als Vertrieb laut Impressum; im EU-Produktregister ist die Gorenje gospodinjski aparati d.o.o. als Importeurin eingetragen, die laut Konformitätserklärung auch Herstellerin ist
- Sitz
- Parkring 31-33, 85748 Garching, laut Impressum; Registrantin in Velenje, Slowenien
- Gegründet
- Hisense nennt auf der deutschen Website 1969
- Kundendienst
- Service-Telefon +49 89 2000 632 51 laut Garantiebedingungen, Reparaturanfragen über ein Onlineformular
- Servicezeiten
- Für die Servicenummer nicht veröffentlicht; die Ersatzteilstelle nennt Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr und Samstag 9 bis 13 Uhr
- Garantie
- Im Register 24 Monate, im Angebot zwei Jahre Herstellergarantie; die zehnjährige Motorgarantie von Hisense gilt für Geräte mit Inverter-PowerDrive-Motor, und dass dieses Modell einen hat, ist nicht belegt
- Norm und Register
- Konformitätserklärung unter anderem nach EN 60335-1, EN 60335-2-7 und EN 60456 sowie der Ökodesign-Verordnung (EU) 2019/2023; Registereintrag Index 36, Schleuderwirkungsklasse B, Luftschall 72 Dezibel
- Herkunft
- Herkunftsland im Angebot China
- Gewicht
- 63 Kilogramm übereinstimmend in Angebot, Anleitung und auf der Dokumentenseite des Herstellers
- Markteinführung
- Registriernummer 1858739, erstmaliges Inverkehrbringen am 20. Dezember 2023
Die Nische vermessen: lichte Höhe, Breite und die Frage, wie viel Luft bleibt
Gemessen wird die lichte Höhe, also der Abstand vom fertigen Fußboden bis zur Unterkante der Arbeitsplatte, und zwar an zwei Stellen: vorn an der Kante und hinten an der Wand. Böden sind selten eben, und eine Arbeitsplatte, die vorn 82,5 Zentimeter Luft lässt, kann hinten bei 81,8 liegen. Es gilt die kleinere Zahl. Wer die Arbeitshöhe kennt, aber nicht die lichte Höhe, rechnet sie aus: Arbeitshöhe minus Stärke der Arbeitsplatte. Woher die 82 Zentimeter in vielen Küchen kommen, zeigt die Planungshilfe des Küchengeräteherstellers NEFF: Als gängigste Korpushöhen nennt sie 72, 78 und 91,5 Zentimeter, als Sockelhöhe in der Regel 10 bis 15 Zentimeter. Ein Unterschrank mit 72 Zentimetern auf einem Sockel von 10 Zentimetern lässt genau 82 Zentimeter unter der Platte, mit 15 Zentimetern Sockel sind es 87. Die eigene Küche hat ihre eigenen Zahlen, und nur die zählen.
Dann kommt die Frage, wie viel Luft man braucht. Eine Zahl dazu veröffentlicht nur LG: Die Bedienungsanleitung verlangt seitlich mindestens 20 und hinten 100 Millimeter, ihre Tabelle nennt zusätzlich 5 Millimeter, die die Skizze als Spalt über dem Gerät zeigt, und die Maßgrafik der Produktseite wiederholt das als 0,5 Zentimeter. Ob die Deckplatte dabei aufliegt oder abgenommen ist, sagt keine der beiden. BSH nennt stattdessen die Höhenverstellung: höchstens 12 Millimeter, die Maßzeichnung des Datenblatts schreibt 845 plus 12. Die 84,5 Zentimeter sind also die niedrigste Stellung der Füße, und jedes Ausrichten macht das Gerät höher, nicht niedriger. Wer bei 82,0 Zentimetern lichter Höhe mit einem Gerät plant, das ohne Deckplatte rechnerisch 82,0 hoch ist, plant deshalb ohne jeden Spielraum, und ob es mit der Zeichnung des Datenblatts 81,5 sind, bleibt offen. Hier bringt ein Anruf beim Kundendienst des Herstellers mehr als jede Seite im Netz.
Wie viel vom Markt passt in Ihre Nische?
Eingabe ist die kleinere der beiden gemessenen lichten Höhen unter der Arbeitsplatte. Das Ergebnis ist der Anteil aller Registermodelle in Normalgröße, deren eingetragene Höhe nicht größer ist. Unterbaugeräte ohne Deckplatte sind darin nicht enthalten, weil das Register nur die Höhe mit Deckplatte führt.
Anteil der Registermodelle, die hineinpassen: 2,3 bis 2,3 Prozent
Grundlage: Lichte Höhe unter der Arbeitsplatte 82,0 cm.
463 bis 467 Modelle, davon 441 als Einbaugerät eingetragen. Dazu kommen Unterbaugeräte ohne Deckplatte, sofern der Hersteller ihre Höhe nennt: bei den beiden BSH-Geräten dieser Seite 82,0 Zentimeter.
| Lichte Höhe unter der Arbeitsplatte (cm) | Anteil der Registermodelle, die hineinpassen (Prozent) | Anmerkung |
|---|---|---|
| 70,0 bis 79,9 | 0,0 bis 0,0 | Bis 79,9 Zentimeter passen 3 der 20.315 Registermodelle. |
| 80,0 bis 81,9 | 0,0 bis 0,1 | 7 bis 19 Modelle. Für eine Waschmaschine in Normalgröße ist diese Nische praktisch zu niedrig. |
| 82,0 bis 82,9 | 2,3 bis 2,3 | 463 bis 467 Modelle, davon 441 als Einbaugerät eingetragen. Dazu kommen Unterbaugeräte ohne Deckplatte, sofern der Hersteller ihre Höhe nennt: bei den beiden BSH-Geräten dieser Seite 82,0 Zentimeter. |
| 83,0 bis 83,9 | 2,9 bis 2,9 | 578 bis 579 Modelle. Der Zentimeter von 82 auf 83 bringt 115 Modelle hinzu, fast alle mit genau 83 Zentimetern eingetragen. |
| 84,0 bis 84,4 | 11,1 bis 11,1 | 2.248 bis 2.252 Modelle. Ab hier passen auch freistehende Geräte mit 84 Zentimetern, allerdings ohne Luft für das Ausrichten der Füße. |
| 84,5 bis 84,9 | 11,6 bis 11,9 | 2.358 bis 2.415 Modelle. Die BSH-Unterbaugeräte passen jetzt rechnerisch mit Deckplatte, aber ohne jeden Spielraum. |
| 85,0 bis 85,9 | 99,7 bis 99,7 | 20.244 Modelle. Allein 17.829 sind auf genau 85 Zentimeter eingetragen; wer hier ohne Luft plant, plant auf null. Ob ein Gerät unter die Platte geschoben werden darf, entscheidet der Hersteller. |
| 86,0 bis 100,0 | 99,8 bis 100,0 | Praktisch das ganze Register. Die Frage ist dann nicht mehr die Höhe, sondern Tiefe und Anschlüsse. |
Eigene kumulative Auszählung des EPREL-Registerabzugs vom 02.10.2026: 20.315 Modelle mit 70 bis 100 cm Höhe, 55 bis 65 cm Breite und mindestens 5 kg Nennkapazität; Typ der Modelle bis 82 cm per Einzelabfrage am 07.10.2026.
Die Breite ist der zweite Wert, und hier sind die Unterlagen deutlicher. BSH verlangt eine Nischenbreite von 60 Zentimetern bei einer Gerätebreite von 59,8; das lässt einen Millimeter je Seite. Das AEG ist 59,6 Zentimeter breit, der Hisense laut Angebot 59,5, der LG 60. Eine Nische von 60 Zentimetern nimmt nach den Maßen alle fünf auf, nach den Vorgaben der Hersteller aber nicht: Die Maßzeichnung von LG verlangt 2 Zentimeter Abstand zu jeder Seite, also 64 Zentimeter Nischenbreite, und 10 Zentimeter nach hinten. In eine 60er-Nische, wie sie BSH ausdrücklich vorsieht, passt der LG nach der eigenen Zeichnung seines Herstellers nicht. Eine Nische, die schmaler als 60 Zentimeter ist, nimmt keines der fünf Geräte auf, und dann führt der Weg zu Geräten, die in Breite oder Tiefe sparen; diese Richtung beschreibt die Seite zu schmalen Waschmaschinen, die auch die Nische zwischen Arbeitsplatte und Schrank von der Tiefe her betrachtet.
| Gerät | Höhe | ohne Deckplatte | Breite | Tiefe | Tiefe, Tür offen |
|---|---|---|---|---|---|
| Siemens WU14UT42 | 84,5 cm (Anleitung) | 82,0 cm (gerechnet) | 59,8 cm | 59,0 / 63,2 cm mit Tür | 106,3 cm |
| Bosch WUU28T70 | 84,5 cm (Anleitung) | 82,0 cm (gerechnet) | 59,8 cm | 59,0 / 63,2 cm mit Tür | 106,3 cm (Angebot: 98) |
| LG F4WB309YB | 85 cm (Herstellerseite) | nicht genannt | 60 cm | 55 cm, 59 cm bis zur Tür | 110 cm (Angebot), 103 cm (Zeichnung) |
| AEG LR7AMZ491FL | 84,7 cm (Anleitung) | nicht vorgesehen, nur unterschiebbar bei 85 cm | 59,6 cm | 60,2 cm, ohne Überstand 57,2 cm | nicht genannt |
| Hisense WF3S9043BW3 | 84,5 cm (Hersteller) | nicht vorgesehen, Einbau nicht empfohlen | 59,5 cm | 55 cm (Hersteller, Register) | 59,5 cm laut Angebot, nicht plausibel |
Die Kippfrage: 82 oder 85 Zentimeter unter der Platte
Die ganze Seite hängt an einer Messung. Liegt die lichte Höhe bei 85 Zentimetern oder darüber, braucht man keine unterbaufähige Maschine. Dann passt nach dem Register fast jedes Gerät in Normalgröße mit seiner Deckplatte darunter, sofern sein Hersteller das Unterschieben vorsieht: AEG nennt für den LR7AMZ491FL genau diese 85 Zentimeter, Miele mindestens 85 für alle seine Frontlader, Hisense dagegen rät vom Platz unter einer Arbeitsplatte ganz ab. Der Unterbau ist bei dieser Höhe keine Bauart mehr, sondern ein Aufstellort. Liegt die lichte Höhe unter 84,5 Zentimetern, scheidet jede Maschine mit Deckplatte aus, und es bleiben nur zwei Wege: ein Unterbaugerät ohne Deckplatte, dessen Höhe der Hersteller nennt, oder ein Einbaugerät.
Dazwischen, zwischen 84,5 und 85 Zentimetern, liegt die Zone, in der die Unterlagen entscheiden. Die beiden BSH-Geräte passen hier nach Anleitung mit Deckplatte, aber ohne Luft. Der Hisense steht auch beim Hersteller mit 84,5 Zentimetern, nur empfiehlt Hisense nicht, ihn einzubauen. Das AEG mit 84,7 Zentimetern und der LG mit 85 passen bei 84,5 Zentimetern nicht. Wer in dieser Zone misst, sollte noch einmal messen, und zwar an mehreren Stellen und nach dem Ausrichten der Füße.
Unter 82 Zentimetern endet die Auswahl dieser Seite. Kein Gerät der fünf erreicht weniger, und auch im Register gibt es darunter nur noch 19 Modelle. Für eine so niedrige Nische bleibt nur eine bauliche Lösung, etwa eine höher gesetzte Arbeitsplatte, oder ein anderer Aufstellort. Die Frage, welche Trommelgröße überhaupt in welche Stellfläche gehört, beantwortet die Seite zur richtigen Trommelgröße.
Wenn die Tür vorsteht: die Tiefe in der Küchenzeile
Die Höhe entscheidet, ob die Maschine unter die Platte passt, die Tiefe entscheidet, wie sie danach aussieht. Die beiden BSH-Geräte sind als Gehäuse 59,0 Zentimeter tief, mit geschlossener Tür 63,2. Im Register stehen sie mit 63 Zentimetern, also mit Tür. Die gesamte BSH-Unterbaureihe von 53 Registermodellen, 30 von Bosch und 23 von Siemens, steht dort einheitlich mit 85 mal 63 Zentimetern. Wie tief die eigene Arbeitsplatte und die Fronten der Nachbarschränke sind, muss man nachmessen; eine Kundenrezension auf der Bosch-Angebotsseite beschreibt genau das Ergebnis, ein Gerät, das in der Küchenzeile etwas vorsteht.
Die Verordnung hilft bei dieser Frage nicht weiter. Sie verlangt im Produktdatenblatt die Abmessungen in Zentimetern, Höhe mal Breite mal Tiefe, und schreibt nicht vor, ob die Tür, der Schlauchanschluss oder die Deckplatte mitgemessen werden. Deshalb kann das Register für das eine Gerät die Tiefe mit Tür führen und für das andere ohne, und niemand sieht es dem Eintrag an. Beim AEG nennt die Anleitung 60,2 Zentimeter Gesamttiefe, die Herstellerseite 60,2 und ohne Überstand 57,2, das Register 60, das Datenfeld des Angebots 60,2 und an anderer Stelle 59,9. Beim LG trennt die Herstellerseite sauber zwischen 550 Millimetern Gehäuse und 590 Millimetern von der Rückseite bis zur Tür. Beim Hisense stehen in Register und Angebot übereinstimmend 55 Zentimeter, ohne dass gesagt wird, was gemessen ist.
Die Tiefe bei geöffneter Tür ist in der Küche oft das wichtigere Maß, weil vor der Maschine der Gang liegt. Der Siemens braucht laut Anleitung und Angebot 106,3 Zentimeter, der Bosch laut Anleitung ebenfalls 106,3, laut Angebot aber 98. Der LG steht im Angebot mit 110 Zentimetern, in der Maßzeichnung seines Herstellers mit 103, der Hisense mit 59,5, also nur 4,5 Zentimeter mehr als sein Gehäuse, was bei einer nach vorn aufschwenkenden Tür nicht stimmen kann. Für das AEG fehlt der Wert. Wer einen schmalen Küchengang hat, misst von der Front der Nachbarschränke aus und legt die größte veröffentlichte Zahl an.
Zulauf, Ablauf und Steckdose in der Küchenzeile
Unter einer Arbeitsplatte ist hinter der Maschine wenig Platz für Schläuche und Kabel, und die Anleitungen setzen dafür klare Grenzen. Die BSH-Anleitungen nennen eine maximale Abpumphöhe von 100 Zentimetern, einen Wasserdruck von mindestens einem und höchstens zehn bar, einen Zulaufschlauch von 150 Zentimetern und einen Ablaufschlauch von 150 Zentimetern. Das Netzkabel ist beim Bosch 210 Zentimeter lang, beim Siemens laut Datenblatt 160. Als Zubehör führen beide eine Verlängerung für den Zulaufschlauch auf 2,50 Meter und für den Ablaufschlauch auf 2,20 Meter.
Die Benutzerinformation des AEG ist an zwei Stellen strenger. Der Ablaufschlauch muss in einer Höhe von mindestens 60 und höchstens 100 Zentimetern angebracht werden, und für den Zulauf rät sie ausdrücklich von einem Verlängerungsschlauch ab; ist der Schlauch zu kurz, soll man sich an das Servicezentrum wenden. Für Deutschland verweist sie zudem auf die Trinkwasserverordnung und eine Sicherheitsvorrichtung beim Anschluss nach DIN EN 1717. Der Wasserdruck darf zwischen 0,5 und 10 bar liegen, angeschlossen wird an einen Hahn mit 3/4-Zoll-Außengewinde.
Für die Küchenzeile heißt das: Der Ablauf darf nach den BSH-Anleitungen an einen Siphon, gesichert mit einer Schlauchschelle von 24 bis 40 Millimetern, sofern die Abpumphöhe von 100 Zentimetern nicht überschritten wird; beim AEG kommt die Untergrenze von 60 Zentimetern hinzu. Die BSH-Anleitung warnt im Abschnitt zur Aufstellung an der Wand davor, Netzanschlussleitung und Schläuche zwischen Wand und Gerät einzuklemmen. Unter einer Arbeitsplatte ist das die häufigere Gefahr, weil die Maschine von vorn in die Nische geschoben wird und niemand mehr hinter sie sieht. Wer zusätzlich einen Trockner plant, findet die Wege dazu auf der Seite zum Wäschetrockner; über eine unterbaufähige Waschmaschine lässt er sich unter einer Arbeitsplatte naturgemäß nicht stapeln.
Lautstärke dort, wo gekocht und gegessen wird
Eine Waschmaschine unter der Küchenarbeitsplatte schleudert in dem Raum, in dem gekocht, gegessen und oft auch gesessen wird. Der Wert, an dem sich das ablesen lässt, ist der Luftschall im Schleudergang, den das Register in Dezibel führt und die Verordnung in vier Klassen einteilt: A unter 73 Dezibel, B von 73 bis unter 77, C von 77 bis unter 81, D darüber. Von den fünf Geräten liegen drei in Klasse A, der Bosch mit 69, der Siemens mit 71 und der Hisense mit 72 Dezibel. Das AEG mit 74 und der LG mit 75 Dezibel liegen in Klasse B.
Sechs Dezibel zwischen dem leisesten und dem lautesten Gerät der Auswahl klingen nach wenig, auf der logarithmischen Dezibelskala sind sie eine deutliche Stufe. Was die Luftschallklassen bedeuten und welche Geräte dort vorn liegen, steht auf der Seite zu leisen Waschmaschinen. Für diese Seite reicht eine Beobachtung aus dem Register: Die Einbaugeräte bis 82 Zentimeter sind mit einem Median von 72 Dezibel leiser als die Masse der Geräte mit 84 bis 85 Zentimetern mit 75. Ob eine unterbaufähige Maschine unter der Platte leiser oder lauter wirkt als frei stehend, misst niemand; das Register misst nur das freie Gerät.
Ein Zusammenhang, der unter der Arbeitsplatte zusätzlich zählt, ist die Verbindung zum Möbel. Die BSH-Anleitungen verlangen eine Arbeitsplatte, die fest mit den Nachbarschränken verbunden ist, und das Ausrichten über alle vier Füße. Eine Maschine, die nicht sauber steht, überträgt ihre Bewegung beim Schleudern auf die Schrankreihe. Das ist kein Messwert, sondern eine Folge der Bauweise. Deshalb ist das Ausrichten nach der Lieferung die Arbeit, die man nicht abkürzen sollte.
Strom, Wasser und Ersatzteile über zehn Jahre
Der Betrieb kostet bei allen fünf Geräten Strom und Wasser, und die Unterschiede stehen im Register. Gerechnet wird mit dem gewichteten Verbrauch im Programm eco 40-60, den die Verordnung als Kennwert vorschreibt, mit 160 Waschgängen im Jahr, 0,37 Euro je Kilowattstunde und 5,00 Euro je Kubikmeter Frisch- und Abwasser. Die drei letzten Zahlen sind Annahmen dieser Seite und im Rechner veränderbar. Der Siemens kommt danach auf 78,4 Kilowattstunden und acht Kubikmeter Wasser im Jahr, der Hisense auf 54,4 Kilowattstunden und 6,2 Kubikmeter, der Bosch auf 86,4 Kilowattstunden und 7,4 Kubikmeter.
Strom und Wasser im Jahr nach Registerwert
Ausgangswert ist der Siemens WU14UT42 mit 49 kWh je 100 Zyklen und 50 Litern je Zyklus (EPREL 1734303). Die übrigen vier Geräte sind mit ihren eigenen Registerwerten hinterlegt.
Strom
0,49 kWh je Zyklus aus dem EU-Register mal 160 Waschgänge; Waschgänge und Strompreis sind Annahmen dieser Seite, im Feld veränderbar.
Frisch- und Abwasser
50 Liter je Zyklus aus dem EU-Register mal 160 Waschgänge; der Wasserpreis ist eine Annahme und regional sehr verschieden.
- Strom: 78,4 kWh im Jahr mal 0,37 = 29,01 Euro im Jahr
- Frisch- und Abwasser: 8,0 Kubikmeter im Jahr mal 5,00 = 40,00 Euro im Jahr
Laufende Kosten: 69,01 Euro im Jahr
Über ein Jahr: 69,01 Euro
| Profil | Strom | Frisch- und Abwasser | Im Jahr | Über 10 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| Siemens WU14UT429 kg, 49 kWh, 50 Liter | 78,4 kWh im Jahr29,01 Euro | 8,0 Kubikmeter im Jahr40,00 Euro | 69,01 Euro | 690,08 Euro |
| Bosch WUU28T708 kg, 54 kWh, 46 Liter | 86,4 kWh im Jahr31,97 Euro | 7,4 Kubikmeter im Jahr36,80 Euro | 68,77 Euro | 687,68 Euro |
| LG F4WB309YB9 kg, 49 kWh, 50 Liter | 78,4 kWh im Jahr29,01 Euro | 8,0 Kubikmeter im Jahr40,00 Euro | 69,01 Euro | 690,08 Euro |
| AEG LR7AMZ491FL9 kg, 39 kWh, 45 Liter | 62,4 kWh im Jahr23,09 Euro | 7,2 Kubikmeter im Jahr36,00 Euro | 59,09 Euro | 590,88 Euro |
| Hisense WF3S9043BW39 kg, 34 kWh, 39 Liter | 54,4 kWh im Jahr20,13 Euro | 6,2 Kubikmeter im Jahr31,20 Euro | 51,33 Euro | 513,28 Euro |
Verbrauch: EPREL-Einzeldatensätze 1734303, 1105176, 2017656, 2239895 und 1858739. Strompreis, Wasserpreis und Zahl der Waschgänge sind Annahmen dieser Seite.
Die Rechnung läuft allein im Browser. Es wird nichts gespeichert und nichts übertragen.
Über zehn Jahre ergibt das zwischen dem sparsamsten und dem verbrauchsstärksten Gerät der Auswahl einen Unterschied von 320 Kilowattstunden Strom und rund elf Kubikmetern Wasser, gerechnet zwischen Hisense und Bosch. Zwischen den beiden dokumentierten Unterbaugeräten Siemens und Bosch sind es 80 Kilowattstunden in zehn Jahren zugunsten des Siemens, beim Wasser dagegen gut sechs Kubikmeter zugunsten des Bosch. Wie sich der Labelwert errechnet und warum er für halb volle Trommeln steht, erklärt die Seite zur Energieeffizienz von Waschmaschinen.
Zum Betrieb gehört bei den beiden BSH-Geräten einmalig das Abdeckblech, das nicht im Lieferumfang steckt. Beim LG gehört das Unterbaublech AF-B600N dazu, das LG im Paket mit der Maschine anbietet. AEG und Hisense nennen kein Zubehör, weil sie einen Unterbau gar nicht vorsehen. Für die Jahre danach zählt die Ersatzteillage, und dazu sagen zwei Unterlagen etwas Konkretes. Die BSH-Anleitungen versprechen funktionsrelevante Original-Ersatzteile gemäß der Ökodesign-Verordnung für mindestens zehn Jahre ab dem Inverkehrbringen des Geräts im Europäischen Wirtschaftsraum. Die Benutzerinformation des AEG zählt die Teile einzeln auf, von Motor und Motorbürsten über Pumpen, Schockabsorber, Trommel, Kugellager und Heizelemente bis zu Schläuchen, Ventilen, Filtern, Aquastop und Leiterplatten, und nennt dafür mindestens zehn Jahre nach Produkteinstellung des Modells.
Die beiden Formulierungen sind nicht gleich. Zehn Jahre ab dem Inverkehrbringen des eigenen Geräts und zehn Jahre nach dem Ende der Produktion eines Modells können für denselben Käufer mehrere Jahre auseinanderliegen. Das AEG schränkt zudem ein, einige dieser Teile würden nur an Reparaturbetriebe geliefert. Die Anleitung des LG sagt knapp, die in der Verordnung 2019/2023 genannten Ersatzteile seien mindestens zehn Jahre erhältlich, ohne zu sagen, ab wann. In der deutschen Hisense-Anleitung fand sich keine Frist. Für die Frage, was eine Reparatur später kostet und welche Rechte dabei gelten, ist der Weg ohnehin derselbe wie bei jeder anderen Waschmaschine; was in den ersten Jahren auf einen Käufer zukommt, ordnet die Seite zu Waschmaschinen unter 500 Euro.
Wer keine dieser fünf kaufen sollte
Wer eine Möbelfront vor der Maschine haben will, braucht ein Einbaugerät im Sinne der Verordnung und keine unterbaufähige Maschine. Keines der fünf Geräte hat eine Vorrichtung für eine Möbeltür; sie bleiben auch unter der Platte als Waschmaschine zu sehen. Einbaugeräte bilden im Register eine eigene Gruppe von mindestens 441 Modellen mit bis zu 82 Zentimetern Höhe, sparsamer sind sie im Mittel nicht. Wie Einbau und Unterbau bei Spülmaschinen auseinandergehalten werden, zeigt die Seite zur Einbauspülmaschine.
Wer eine Nische hat, die schmaler als 60 Zentimeter oder flacher als 60 Zentimeter ist, findet hier kein passendes Gerät. Alle fünf sind 59,5 bis 60 Zentimeter breit, und die beiden BSH-Geräte bauen mit Tür 63,2 Zentimeter tief. Für schmale Wandflächen ist der Toplader die Bauform, die in der Breite spart, für flache Nischen ein Frontlader mit geringer Tiefe. Unter eine Arbeitsplatte passt nur der zweite; der Weg über die Bauform steht auf der Seite zu Toplader-Waschmaschinen; unter einer Platte hat ein Toplader keinen Platz, weil sein Deckel nach oben aufgeht.
Wer in der Nische auch trocknen muss, hat mit einer Waschmaschine allein nichts gewonnen. Unter einer Arbeitsplatte ist kein Platz für eine Säule aus Waschmaschine und Trockner, und keines der fünf Geräte trocknet. Dann kommt ein Waschtrockner in Frage, der beides in einer Trommel erledigt; was das für Fassungsvermögen und Laufzeit bedeutet, steht auf der Seite zur Waschmaschine mit Trockner. Ob ein bestimmter Waschtrockner unterbaufähig ist, entscheidet dieselbe Frage wie hier: Steht die Höhe ohne Deckplatte in der Unterlage?
Wer die Maschine in einer offenen Wohnküche abends oder nachts laufen lassen will, sollte das AEG und den LG mit 74 und 75 Dezibel in Klasse B nicht wählen. Der Bosch mit 69 Dezibel ist dann das Gerät dieser Auswahl, und wer noch leiser will, sucht im ganzen Register und nicht nur unter den unterbaufähigen Geräten. Und wer keine Unterlage lesen, sondern einfach aufstellen will, kauft besser keines der drei Geräte, bei denen die Höhe ohne Deckplatte fehlt: LG, AEG und Hisense. Beim LG ist der Weg immerhin auf der Produktseite beschrieben, AEG sieht nur das Unterschieben bei 85 Zentimetern vor, und Hisense rät vom Einbau ab. Für eine Nische mit 82 Zentimetern bleiben damit die beiden BSH-Geräte, und eine Rückfrage beim Hersteller ist auch bei ihnen keine schlechte Idee.
Die günstigere Lösung, die es oft auch tut
Die günstigste unterbaufähige Waschmaschine ist oft gar keine. Wer unter der Arbeitsplatte 85 Zentimeter oder mehr lichte Höhe misst, schiebt eine gewöhnliche freistehende Maschine mit Deckplatte darunter. Nach dem Register passt dann fast der ganze Markt, die Auswahl umfasst auch die günstigen Preislagen, und es braucht weder Abdeckblech noch Umbau. Zwei Bedingungen gelten: Die Maschine muss mit ihrer Deckplatte und nach dem Ausrichten noch unter die Platte gehen, und ihr Hersteller muss das Unterschieben vorsehen. AEG tut das für den LR7AMZ491FL ausdrücklich bei 85 Zentimetern Nischenhöhe, Hisense rät davon ab. Wer das sicher wissen will, misst an zwei Stellen und plant auf die Gerätehöhe aus der Anleitung eine Reserve für das Ausrichten; einen Wert dafür zeichnet nur LG ein, 0,5 Zentimeter über dem Gerät.
Die zweite günstigere Lösung ist der Platz neben statt unter der Arbeitsplatte. Am Ende einer Küchenzeile, im Bad oder im Hauswirtschaftsraum steht eine Waschmaschine ohne jede Höhenbegrenzung, und dann ist der Hisense der Auswahl mit seinem niedrigsten Stromverbrauch und der niedrigsten Preislage das naheliegende Gerät; an diesem Platz stört auch nicht, dass sein Hersteller vom Einbau abrät. Wer an diesem Punkt nicht mehr nach Höhe, sondern nach dem Gesamtbild sucht, findet die breitere Auswahl auf der Seite Welche Waschmaschine ist die beste.
Die dritte Lösung ist für Nischen unter 84,5 Zentimetern, die keinen Umbau vertragen: eine der 22 freistehenden Maschinen, die das Register mit höchstens 82 Zentimetern führt, darunter Modelle von Exquisit, Blaupunkt und Smeg. Ob eines davon am Prüftag lieferbar war, wurde für diese Seite nicht geprüft, und keines davon steht in der Auswahl, weil keines unter den Treffern mit Unterbau im Titel war. Sie sind dennoch die einzige Gruppe, bei der die 82 Zentimeter ohne Abnehmen der Deckplatte im Register stehen. Wer diesen Weg geht, prüft den Registereintrag selbst: Typ, Höhe und Tiefe stehen im öffentlichen Teil der Datenbank, erreichbar über den QR-Code auf dem Energielabel.
Woran man nach zwei Wochen merkt, dass es nicht passt
Erstens: Es klopft beim Schleudern. Eine Maschine, die unter der Platte nicht sauber ausgerichtet ist oder deren Füße nicht festgezogen sind, schlägt im Schleudergang gegen die Platte oder die Nachbarschränke. Das hört man und sieht es an Abrieb an der Unterkante der Platte. Die BSH-Anleitungen führen im Kapitel zur Fehlersuche genau dieses Bild auf, Vibrationen, Bewegung und laute Geräusche während des Schleuderns, und nennen drei Ursachen: Das Gerät ist nicht korrekt ausgerichtet, die Füße sind nicht fixiert, oder die Transportsicherungen sind nicht entfernt. Eine Kundenrezension auf der Hisense-Angebotsseite beschreibt den extremen Fall, eine Maschine, die beim ersten vollständigen Waschgang fast aus der Nische unter der Küchenarbeitsplatte sprang, weil die Transportsicherungen noch montiert waren.
Zweitens: Die Tür geht nicht ganz auf. Wer die Tiefe bei geöffneter Tür nicht nachgemessen hat, merkt es beim Beladen, wenn die Tür gegen einen Griff, eine Sockelleiste oder den gegenüberliegenden Schrank stößt. Beim Bosch liegt die Angabe des Angebots 8,3 Zentimeter unter der der Anleitung; wer mit der Zahl des Angebots geplant hat, findet genau diese 8,3 Zentimeter im Küchengang wieder. Drittens: Wasser unter der Maschine oder ein Ablauf, der gluckert. Beides deutet auf einen Ablaufschlauch hin, der außerhalb der zulässigen Höhe liegt oder geknickt hinter dem Gerät verläuft.
Was man dann tun kann, hängt vom Befund ab. Füße und Kontermuttern lassen sich nachstellen, Schläuche neu führen. Passt das Gerät grundsätzlich nicht, zählt die Frist. Bei vier der fünf Angebote nannte die Angebotsseite am Prüftag eine Rückgabe, die innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt angefordert werden muss; beim LG stand an derselben Stelle keine Angabe. Wer erst nach dem Einbau merkt, dass es nicht passt, hat dann wenig Zeit, und eine Maschine, die bereits gewaschen hat, ist nicht mehr unbenutzt. Deshalb steht die Probe vor dem Einbau, nicht danach: Höhe, Breite, Tiefe mit offener Tür und Schlauchweg, gemessen, bevor die Deckplatte abgenommen wird.
Was der Markt nicht liefert
Drei Dinge, nach denen man unter einer Arbeitsplatte suchen würde, gibt es in dieser Auswahl nicht und in den gelesenen Unterlagen auch sonst nicht. Das erste ist eine Herstellerangabe zur Höhe des Geräts ohne Deckplatte. Siemens nennt die Nischenhöhe von 82 Zentimetern, nicht die Gerätehöhe, und das Datenblatt, aus dem man sie rechnen könnte, gibt die Deckplatte zweimal verschieden an, 25 Millimeter im Text, 30 in der Zeichnung. Bei den drei anderen fehlt schon die Stärke der Deckplatte. Wer wissen will, wie hoch ein LG ohne Abdeckung ist, muss bei LG fragen; bei AEG und Hisense stellt sich die Frage nach dem Willen der Hersteller gar nicht.
Das zweite ist eine Angabe zur Luft über dem Gerät, die man auch anwenden kann. Nur LG nennt einen Abstand nach oben, 5 Millimeter, ohne zu sagen, ob mit oder ohne Abdeckung; BSH nennt dafür als Einziger die Höhenverstellung der Füße, höchstens 12 Millimeter nach oben. Das dritte ist ein Datenfeld, auf das man sich verlassen kann. Das Feld Aufbautyp sagt beim Bosch freistehend, obwohl der Titel unterbaufähig sagt und Bosch beides gelten lässt, und beim AEG und beim Hisense Unterbau, obwohl beide Hersteller etwas anderes sagen. Zwei der fünf Datenfelder behaupten also einen Unterbau, dem der eigene Hersteller widerspricht.
Und es fehlt etwas im Register. Die Verordnung kennt die Kategorie unterbaufähig nicht, deshalb kann niemand im öffentlichen Teil der Datenbank nach ihr filtern. Wer alle unterbaufähigen Maschinen am Markt finden will, ist auf die Wörter der Hersteller und Händler angewiesen, und die sind, wie diese Seite zeigt, nicht verlässlich. Die 53 Registermodelle der BSH-Unterbaureihe lassen sich nur deshalb zählen, weil BSH sie mit einer eigenen Modellkennung versieht, WUU bei Bosch und UT bei Siemens.
Prüfliste vor der Bestellung und bei der Lieferung
Die Liste ist in der Reihenfolge des Vorgangs geordnet und funktioniert ohne den Rest dieser Seite. Jeder Punkt lässt sich mit einem Zollstock, einer Wasserwaage oder einem Blick in die Unterlage abhaken.
Vor der Bestellung
- Lichte Höhe unter der Arbeitsplatte vorn und hinten messen, die kleinere Zahl notieren.
- Nischenbreite an Boden und Oberkante messen; die BSH-Anleitungen verlangen 60 Zentimeter.
- Nischentiefe bis zur Wand messen, dazu die Tiefe der Nachbarfronten.
- Platz vor der Nische messen, den die geöffnete Tür braucht, und mit dem größten veröffentlichten Wert vergleichen.
- Gerätehöhe aus der Anleitung nehmen, nicht aus dem Angebot und nicht aus dem Register.
- Höhe ohne Deckplatte in der Unterlage suchen oder aus Gerätehöhe und Deckplattenstärke ausrechnen. Fehlt beides, beim Hersteller nachfragen.
- Abdeckblech oder Unterbausatz klären: Kennung, Lieferbarkeit, ob es zum Modell passt.
- Prüfen, ob die Arbeitsplatte durchgehend ist und fest mit den Nachbarschränken verbunden.
- Zulauf, Ablauf und Steckdose in Reichweite der Schlauch- und Kabellängen aus der Anleitung.
- Ablaufhöhe gegen die Vorgaben prüfen: höchstens 100 Zentimeter bei BSH, 60 bis 100 Zentimeter beim AEG.
Bei der Lieferung, bevor das Gerät in die Nische kommt
- Gerät auf sichtbare Transportschäden prüfen, solange die Rückgabefrist läuft.
- Lieferumfang mit der Liste in der Anleitung vergleichen; das Abdeckblech gehört bei BSH nicht dazu.
- Transportsicherungen auf der Rückseite entfernen und die Schrauben für einen späteren Umzug aufbewahren.
- Deckplatte erst abnehmen, wenn das Blech da ist; ohne Abdeckung darf das Gerät nach Anleitung nicht laufen.
- Nach dem Einschieben ausrichten, Kontermuttern festziehen, ersten Waschgang beobachten und auf Klopfen beim Schleudern achten.
Was diese Einschätzung ändern würde
Die Empfehlung für den Siemens ruht auf einem Vorsprung, der nicht technischer Art ist: Sein Hersteller beschreibt den Unterbau vollständig und schreibt als Einziger die 82 Zentimeter hin. Kippen würde sie am ehesten zugunsten des LG. Nennt LG die Höhe ohne Abdeckung, liegt sie bei 82 Zentimetern oder darunter und gibt LG für den Unterbau eine Nische von 60 Zentimetern frei statt der 64, die seine Abstände heute verlangen, dann stünde ein Gerät mit demselben Verbrauch, neun Kilogramm, 55 Zentimetern Gehäusetiefe und niedrigerer Preislage daneben; nur beim Luftschall bliebe es mit 75 Dezibel zurück. Für AEG und Hisense reicht eine neue Zahl nicht. Solange AEG das Gerät nur unterschiebbar bei 85 Zentimetern nennt und Hisense vom Einbau abrät, kommen beide für eine Nische mit 82 Zentimetern nicht in Frage, ganz gleich, was im Datenfeld des Angebots steht.
Ebenso würde sie kippen, wenn das Blech WZ20430 für die WU14UT42 nicht mehr lieferbar wäre. Ohne Blech ist der Unterbau nach der eigenen Anleitung nicht zulässig, und dann bliebe vom Vorsprung nichts übrig. Eine dritte Angabe, die alles verschieben würde, ist die Stärke der Deckplatte selbst. Löst BSH den Widerspruch zwischen 25 Millimetern im Text und 30 in der Zeichnung zugunsten der 25 auf, ist das Gerät ohne Deckplatte 82,0 Zentimeter hoch, in der niedrigsten Stellung der Füße. In einer Nische von genau 82 Zentimetern bliebe dann kein Millimeter für das Ausrichten, weil die Füße das Gerät nur anheben, und für genau diese Nische wäre ein Einbaugerät die sicherere Wahl.
Bis dahin gilt, was die Unterlagen hergeben, Stand 07.10.2026. Wer eine Nische mit 85 Zentimetern oder mehr hat, braucht diese Seite nicht und kann nach Verbrauch, Lautstärke oder Preislage wählen; die Übersicht über die übrigen Kriterien steht im Waschmaschinen-Vergleich. Wer eine Nische mit 82 Zentimetern hat, liest vor dem Kauf die Anleitung, nicht das Angebot.

